Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Mitteldeutscher Rundfunk
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21.10.2026
Beschreibung
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

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Episoden
  1. Die Nachrichten zum Ukraine-Krieg werden derzeit von den russischen Raketenangriffen auf ukrainische Städte bestimmt. Solche Angriffe sind nicht neu, in dieser Quantität aber schon, sagt Ex-Nato-General Bühler im Podcast. Putin betreibe Terror und einen Krieg gegen die Zivilbevölkerung. Der Anlass für die verstärkten Angriffe ist die Attacke auf die Krimbrücke. Auch wenn die Hintergründe noch nicht klar seien, sei der Vorfall ein Erfolg für die Ukraine, so Bühler. Weitere Themen im Podcast: Sergej Surowikin ist Russlands neuer Befehlshaber im Ukraine-Krieg. Er hat einen Ruf als Hardliner und wird von manchen "General Armageddon" genannt. Was macht die Personalie mit dem Krieg? Und: Belarus und Russland werden nach Angaben des belarussischen Staatschefs Lukaschenko gemeinsame Truppen aufstellen. Will Belarus an der Seite Russlands in den Krieg eintreten? Bühler geht nicht davon aus. Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  2. Die Offensive der ukrainischen Armee gegen die russischen Truppen geht weiter. Ex-General Erhard Bühler beschreibt die aktuelle Lage und erläutert im Gespräch mit Tim Deisinger auch, wo die Offensive derzeit am erfolgreichsten ist. Seiner Einschätzung zufolge hat die Ukraine gerade eine gute Ausgangslage: die russischen Armee sei angeschlagen und das Zeitfenster noch vor dem Winter günstig. Die Frage sei, ob die militärische Kraft der Ukraine ausreiche. Bühler sagt, die Unterstützung vom Westen müsse hier weitergehen. Nach der aktuellen Lage ist das Luftabewehrsystem Iris-T ein großes Thema im Podcast. Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht hat der Ukraine versprochen, es zügig zu liefern. Bühler erklärt, es sei "eines der modernsten Verteidigungssysteme". Es könne aber nicht flächendeckend eingesetzt werden, sondern eher dafür, "Hochwertziele" zu schützen. Das könnten die ukrainische Haupstadt Kiew sein und Ballungsgebiete wie Charkiw oder Cherson. In diesem Zusammenhang erläutert der Ex-General auch die Hörerfrage, ob Iris-T zur Abwehr iranischer Kamikaze-Drohnen genutzt werden könnte. Weitere Themen sind die Arbeit der Heeresaufklärungstruppe, der Einsatz des russischen Kampfpanzer T-14 Armata und die Haltung der ukrainischen Armee zum humanitäre Völkerrecht. Außerdem geht um den Mord an der russischen Journalistin und Kriegsunterstützerin Daria Dugina sowie um das angebliche "Mini-Ausschwitz", von dem das ukrainische Verteidigungsministerium bei Twitter berichtet hat. Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  3. Mit der Rückeroberung von Lyman vermeldet die Ukraine einen weiteren großen militärischen Erfolg. Für Ex-General Erhard Bühler ist das nicht nur strategisch und operativ wichtig, sondern auch in politischer und psychologischer Hinsicht ausgerechnet am Wochenende nach der Annexion ukrainischer Gebiete. Außerdem erklärt er weitere Fortschritte der ukrainischen Armee im Raum Charkiw im Norden und am Dnepr im Süden. Zur Gesamtlage gehöre aber auch, dass Russland im Süden des Donbass alles daran setze, die Stadt Bachmut zu erobern. Zweites großes Thema sind die Berichte über den "Atom-Zug", der Richtung Westen rollen soll. Bühler erklärt, dass es sehr wenige Fakten und viele Spekulationen gibt. Nach seinen Informationen gehört der Eisenbahntransport zu einer Hauptverwaltung des russischen Verteidigungsministeriums, die für Atomwaffen und deren Trägersystme verantwortlich ist. Es könnte drei Gründe geben: Truppenteile folgen einem üblichen Übungsrhythmus, oder sie müssen Material für die kämpfenden Truppen abgeben. Aber es könne auch sein, dass der "Atom-Zug" Teil des Gesamt-Narrativs ist: "Achtung, wir meinen es ernst, das ist kein Bluff." Gerade von solchen Ereignissen und Aufnahmen dürfe man sich nicht einschüchtern lassen. Es könnten eben ganz banale Gründe dahinterstecken. Des Weiteren sprechen Tim Deisinger und Erhard Bühler auch über eine Beitrittsperspektive der Ukraine zur Nato, nachdem Kiew den Antrag gestellt hat. Für den Ex-General steht ein NATO-Beitritt derzeit überhaupt nicht im Fokus. Daran habe sich nichts geändert. Irgendwann könne das in irgendeiner Friedensverhandlung aber mal eine Rolle spielen. In den Hörerfragen geht es darum, wie die NATO auf einen Atomwaffeneinsatz reagieren würde und was es Russland bringt, bei der Mobilmachung Kriegsunwillige in die Armee zu zwingen. Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  4. Trotz internationaler Kritik hat Russlands Präsident Putin in besetzten ukrainischen Gebieten über einen Beitritt zu Russland abstimmen lassen. Heute nun machte er die Annexionen offiziell. Erreicht der Krieg damit eine neue Stufe der Eskalation? Ex-General Bühler bezweifelt das. Es sieht darin eher einen Versuch, den Westen einzuschüchtern. Für Russland ändere sich militärisch kaum etwas. Auch die Ukraine werde ihr militärisches Vorgehen fortsetzen. Außerdem erklärt der Ex-General, warum die eingezogenen Soldaten die russische Armee nicht wesentlich stärken werden. Und es geht um den Nordstream-Angriff. Bühler spricht über die bisher gesicherten Erkenntnisse. Er erläuert, warum es absurd sei, die USA oder Ukraine dafür verantwortlich zu machen. Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  5. Das Handeln Russlands hat in dieser Woche die Schlagzeilen bestimmt. Russland führt Scheinreferenden in den besetzten Gebieten durch, um sie sich einzuverleiben. Und Präsident Putin verkündet eine Teilmobilmachung, es geht um 300.000 Reservisten. Was bedeutet das für den Krieg? Zunächst wenig, sagt Ex-Nato-General Bühler. Es werde dauern, bis die Reservisten bereit für den Einsatz seien. Es gebe viele offene Fragen, wie man sie überhaupt einsetzen könne. Bühler vermutet, dass Russland sich fit machen will für den Fortgang des Krieges nach der Winterperiode. Er hat aber Zweifel, ob die Teilmobilmachung den Gefechtswert der russischen Armee wirklich steigert. Fest stehe aber: Mit der Teilmobilmachung komme der Krieg auch in Russland bei den Menschen an. Weitere Themen: Die ukrainische Offensive bei Charkiw geht weiter. Sie hat sich aber verlangsamt. Die Ukrainer müssen dabei auf ihre linke Flanke achten. Und: Viel wird berichtet über deutsche Waffenlieferungen und die Waffensysteme der Bundeswehr. Wie sieht es da bei den anderen Nato-Staaten aus? Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  6. Die Ukraine hat im Krieg die Initiative gewonnen, sie hat Russland im Norden weit zurückgedrängt. Die Russen versuchen derzeit offenbar, einen Fluß als neue Verteidiungslinie zu etablieren. Ex-Nato-General Bühler sagt, es sei fraglich, ob das gelinge. Russland regiere mit Terror auf den Misserfolg. Die Lagebilder an den drei Fronten im Norden, im Osten und im Süden sind unterschiedlich. An einem Abschnitt ist die ukrainische Armee auf dem Vormarsch. An einem weiteren ist sie dabei, die Stellungen gegen russische Angriffe zu halten. Am dritten versucht sie, einen Teil der russischen Armee zu isolieren. Außerdem geht es um weitere deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine, Raketenwerfer und gepanzerte Fahrzeuge. Die Debatte um die Lieferung von Panzern intensiviert sich. Am Ende sprechen Jan Kröger und Erhard Bühler über den Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan. Der flammt wieder auf, auch das hat mit dem Ukraine-Krieg zu tun. Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  7. Die ukrainische Armee hat innerhalb weniger Tage große Gebiete im Nordosten des Landes zurückerobert. Russische Truppen haben sich aus Teilen der Region Charkiw zurückgezogen. Auch im Süden verzeichnet die Ukraine Geländegewinne. Ist das die Wende im Kampf gegen die russische Invasion? Ex-Nato-General Bühler analysiert, wie dieser taktische Erfolg gelang. Und er erklärt, wer der strategische Kopf hinter der Offensive ist. Bühler fordert erneut, westliche Kampfpanzer zu liefern. Die Ukraine könne den Krieg gewinnen. Sie brauche aber weiter Unterstützung. Der Westen sei schon spät dran. Außerdem geht um die verbleibenden militärischen Optionen für Russlands Präsidenten Putin. Kommt jetzt die Generalmobilmachung? Wenn Sie Fragen an Ex-General Bühler haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  8. Lässt sich die Bundesregierung von Ex-Generälen beraten? Ist der Westen in der Ukraine nicht längst Kriegspartei? Wie läuft der Einsatz von Panzerhaubitze 2000 und "Marder"? Einige der Hörer-Fragen an Ex-General Bühler.

  9. Die ukrainische Armee scheint zu einer großen Offensive derzeit nicht in der Lage zu sein. Dennoch versucht sie gerade bei Cherson, die russischen Truppen zurückzudrängen. Im Podcast erklärt Ex-Nato-General Bühler, mit welcher Taktik die Ukraine dabei vorgeht. Klar scheint auch: Die Ukrainer binden die russische Armee mit kleineren Angriffen an anderen Frontabschnitten, um weitere russische Truppenverlegungen in den Süden zu verhindern. Außerdem geht es um die Taktik der Ukraine bei ihren Vorstößen. Sie muss dabei anders vorgehen, als es die russische Armee getan hat. Jeden umkämpften Ort in Schutt und Asche zu legen, ist keine Option. In einem Schwerpunkt schauen wir auf die vieldiskutierte Frage, ob Deutschland Panzer an die Ukraine liefern sollte. Befürworter begründen ihre Haltung damit, dass die Ukraine den Krieg gewinnen muss und das nur mit Panzern kann. Kritiker befürchten eine Verlängerung eines Krieges, den die Ukraine nicht gewinnen kann - und eine Eskalation des Konflikts mit Russland. Wer hat Recht? Und welche Panzer kann Deutschland überhaupt liefern und wie viele? Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  10. In der 50. Folge dieses Podcasts steht die (mutmaßliche) Offensive der Ukraine im Süden des Landes im Fokus. Die Meldungen dazu aus Kiew und Moskau könnten unterschiedlicher nicht sein. Ex-Nato-General Bühler sagt, eine Großoffensive sehe er noch nicht. Die derzeitigen ukrainischen Vorstöße könnten aber eine Vorbereitung dafür sein. Es gehe darum, Lücken zu finden und den Gegner zu täuschen. Für die russischen Truppen westlich des Dnepr könnte die Lage schwierig werden. Außerdem geht es um die Art der Kriegsführung. Inwiefern unterscheidet sie sich von früheren Kriegen? Es geht um die Rolle von Attrapen und von Logistikern. Und natürlich geht es um Propaganda, sie ist wichtiger Bestandteil dieses Krieges. Am Ende des Podcasts erklärt Bühler, warum er für die Lieferung von Panzern an die Ukraine ist. Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  11. Am 24. Februar startete Russland seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine. In wenigen Tagen wollte man das Nachbarland besiegen. Auch viele Experten trauten der ukrainischen Armee nicht die Abwehrerfolge zu, die sie inzwischen erreicht hat - vor Kiew, im Osten und Süden des Landes. Nun will die ukrainische Armee Gebiete zurückerobern. Viel ist über die Fehler der russischen Armee gesprochen worden, auch in diesem Podcast. In dieser Folge schauen wir detailliert darauf, was die Stärken der ukrainischen Armee sind. Ex-Nato-General Bühler hat eine ganze Liste zusammengetragen. Allerdings: Es gibt auch eine große Schwäche. Außerdem: Die Ukraine hat im Süden des Landes angeblich eine Offensive gestartet. Bisher weiß man aber wenig dazu. Und: Sachsens Ministerpräsident Kretschmer in der Kritik - seine Haltung zum Krieg war Thema bei "Markus Lanz". Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  12. Russland wollte die Ukraine in wenigen Tagen bezwingen, nun dauert der Angriffskrieg bereits ein halbes Jahr. Ex-Nato-General Bühler gibt zu: Er hatte im Februar nicht mit dem Krieg gerechnet. Er sah vier gewaltige Risiken für Russland. Doch Putin wollte den Krieg. Und drei der Risiken sind für Russland bereits zu Gewissheiten geworden. Die Bilanz von Bühler: Russland hat den Krieg wie ein "Abenteuer" geplant, die eigene Armee wusste nicht Bescheid, es gab abrupte Führungswechsel, politische und militärische Führung haben versagt. Am Anfang des Krieges sei die russische Armee vor Kiew "gedemütigt" worden. Inzwischen könne sie zwar noch taktische Geländegewinne erzielen, es fehle aber an operativen Durchbrüchen. Zudem droht den Russen eine ukrainische Gegenoffensive. Bei alldem haben westliche Waffen eine wichtige Rolle gespielt. Und der Podcast-Tipp: Der NDR-Podcast "Streitkräfte und Strategien".

  13. Russland beschuldigt die Ukraine, Kiew weist jeden Vorwurf zurück: Nach dem Anschlag, bei dem die Nationalistin Darja Dugina in Moskau getötet wurde, wird wild spekuliert, wer dahinter steckt. Ex-Nato-General Bühler sieht mindestens drei Szenarien, wie es zu der Tat gekommen sein könnte. Im Podcast erklärt er sie und sagt, was er für am wahrscheinlichsten hält. Soviel sei verraten: Er hat Zweifel an der russischen Darstellung. Außerdem geht es um geplante Lieferungen der Bundeswehr an die ukrainische Armee. Die Ukrainer sollen Vulcano-Geschosse bekommen. Sie sollen extrem präzise sein. Was ist davon zu halten? Und am Ende des Podcasts geht es um die Frage, wie viel Kosten und Mühen Deutschland und die Deutschen auf sich nehmen müssen oder sollten, um der Ukraine beizustehen. Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  14. Uns erreichen so viele Fragen zu diesem Podcast und dem Ukraine-Krieg, dass wir uns dem in einer zweiten Spezial-Folge widmen. Sie haben unter anderem gefragt: Die ukrainische Armee verteidigt sich so gut gegen die russischen Angriffe, wie sieht eine ausgebaute Frontstellung aus? +++ Immer wieder wird der britische Geheimdienst zitiert, wenn es um tiefere Einsichten in den Krieg geht, beispielsweise zum Zustand der russischen Armee oder zu Zahlen von Gefallenen. Warum ist das so? +++ Und: Viele Experten sind sich einig: Die größeren Zwischenfälle auf der Krim gehen auf das Konto der Ukrainer. Auch Ex-Nato-General Bühler ist dieser Meinung. Warum gibt Russland das nicht zu? Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  15. Die Lage im Ukraine-Krieg ist nicht mehr hochdynamisch, wie zu Beginn des Konflikts. Dennoch ist die Lage alles andere als ruhig. Im Donbass scheint die russische Armee weiter im Vorteil zu sein, im Süden des Landes ist sie dagegen unter Druck. Die Ukraine scheint weiter damit beschäftigt zu sein, hier eine größere Offensive vorzubereiten. Außerdem geht es um den Taiwan-China-Konflikt. Neben Ex-Nato-General Erhard Bühler gibt der deutsche Ex-Diplomat Gerhard Sabathil Auskunft zu dem Konflikt. Er sieht "Alarmzeichen in Fernost", erklärt aber auch, warum China aus seiner Sicht kein Interesse an einem Krieg haben dürfte. Dennoch sei der Konflikt eine "Krise zur Unzeit", die auch für die deutsche Wirtschaft erheblich Risiken berge. Ex-Nato-General Bühler sagt dazu, mit Blick auf Taiwan und China sei "Deeskalation" angesagt. Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  16. Explosionen erschüttern den russischen Militärflugplatz Saki auf der Krim. Russland spricht von einem Unfall, die Ukraine sagt offiziell nichts. Ex-General Erhard Bühler erinnert das an das Informationschaos nach der Versenkung der "Moskwa", dem Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte. Laut Bühler kann Russland nicht zugeben, dass ein Stützpunkt einfach so angegriffen werden könne. Ein Desaster für Präsident Putin. Die Ukrainer wiederum müssten ihre Fähigkeiten nicht offenlegen. Für Bühler ist klar: Die Ukraine hat den Stützpunkt angegriffen. Wahrscheinlich mit vier Raketen aus heimischer Produktion - Stichwort GROM. Warum er sich da ziemlich sicher ist, erklärt er im Podcast. Außerdem zeichnet sich für Bühler ein klareres Bild des weiteren Kriegsverlaufes ab. Beide Seiten konzentrierten sich auf den Süden. Die Auswirkungen der russischen Tuppenverlegungen würden spürbar und die ukrainische Armee bereite taktisch eine Offensive vor. Allerdings sei das Umschalten von Verteidigung auf Angriff schwierig. Der Ex-General geht auch noch einmal auf die Panzerhaubitze 2000 ein. Warum sind von 15 nur noch fünf einsatzbereit? Es sei ein sehr komplexes System. Deshalb ist Bühler dafür, mehr bei Bedienung und Wartung zu helfen, als neue Haubitzen zu liefern. Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

  17. Die Ukraine will im Krieg in die Offensive kommen. Russland will das verhindern. Ausgang offen. Klar ist nur, der Krieg tritt in eine neue Phase ein, in deren Zentrum der Süden des Landes steht. Dort bereitet auch die Situation um das AKW Saporischschja Sorgen. Im Podcast besprechen wir die Lage vor Ort. Außerdem schauen wir an das andere Ende der Welt, zu einem weiteren Krisenherd im internationalen Geschehen. Nancy Pelosi, die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, hat mit ihrem Besuch in Taiwan China erzürnt. Die Folge: Verbales Säbelrasseln und ausgedehnte militärische Manöver. Die Eskalation des Konfliktes besorgt Ex-Nato-General Bühler, auch wenn er keine unmittelbare Gefahr für einen Krieg sieht. Wenn Sie Fragen an den Ex-General haben, schreiben Sie an: general@mdraktuell.de oder rufen Sie an: 0800 637 37 37 Und ein Podcast-Tipp: Kekulés Gesundheits-Kompass

  18. Russland wirbt Freiwillige an. Was ist ihre Motivation? Machen sie die russische Armee schlagkräftiger? Und: Die toten Kriegsgefangenenen von Oleniwka - laut Ex-General Bühler ein "klares Kriegsverbrechen" Russlands.

  19. Deutschland hat Panzerhaubitzen an die Ukraine geliefert. Nun scheint es Probleme damit zu geben. Im Podcast erklärt Ex-Nato-General Bühler, wie es dazu kommen konnte. Er vermutet eine unsachgemäße Bedienung der Waffen. Außerdem geht es um die militärische Lage an den drei wichtigen Fronten in der Ukraine. An zweien ist die russische Armee in der Defensive. Im Donbass erzielt sie jedoch noch kleinere Geländegewinne. Wir besprechen außerdem Äußerungen von Russlands Präsident Putin. Sein Land wolle keinen Atomkrieg. Das sind andere Töne als zuletzt. Ist die "nukleare Option" im Ukraine-Krieg vom Tisch? Und wir machen einen geografischen Sprung von der Ukraine auf den Balkan. Dort gibt es neue Spannungen an der Grenze zwischen Serbien und dem Kosovo. Auch wenn es nicht so scheint auf den ersten Blick, der Ukraine-Krieg könnte durchaus im Zusammenhang mit dieser Entwicklung stehen. Wenn Sie Fragen an den Ex-General haben, schreiben Sie an: general@mdraktuell.de oder rufen Sie an: 0800 637 37 37 Und ein weiterer Podcast-Tipp zum Ukraine-Krieg: Putins Krieg

  20. In dieser Folge wird die aktuelle Lage z.B. rund um Cherson nur kurz gestreift. Es geht um eine grundsätzliche Sicht auf den Krieg. Zu Gast bei Tim Deisinger und Ex-General Bühler ist der derzeit einzige Professor für Militärgeschichte in Deutschland, Sönke Neitzel. Er ist Historiker mit dem Schwerpunkt Militärgeschichte und Autor mehrerer erfolgreicher Sachbücher. Die beiden Experten sprechen über Erfolge und Misserfolge, Stärken und Schwächen der russischen und der ukrainischen Armee. Sie beleuchten Frontverläufe, vorhandene und benötigte Waffen. Vor allem geht es aber um so grundsätzliche Fragen, was fünf Monate Krieg in Europa bedeuten, was er mit Deutschland macht, welche Parallelen es zur Geschichte gibt, wie die deutsche Politik handelt und kommuniziert. Es geht auch darum, ob das deutsche Engagement in der NATO reicht und natürlich darum, wie dieser Krieg beendet werden kann und was dann kommt. Wenn Sie Fragen an den Ex-General haben, schreiben Sie an: general@mdraktuell.de oder rufen Sie an: 0800 637 37 37