Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte

Marco König
2292
20.10.2026
Beschreibung
Jeden Tag um 18:00 Uhr eine neue Gute-Nacht-Geschichte für dein Kind. Seit über 2.200 Folgen, ohne einen einzigen Tag Pause. "Ab ins Bett" ist die tägliche Einschlafhilfe für Kinder von 3 bis 10 Jahren. Jede Geschichte dauert 5 bis 10 Minuten, ist immer positiv erzählt und endet so ruhig, dass dein Kind sanft in den Schlaf findet. Mutige Drachen, zauberhafte Feen, Reisen ins Weltall: Hier ist für jeden kleinen Träumer etwas dabei. Ich bin Marco König, Radiomoderator mit über 25 Jahren Erfahrung und selbst Vater. Meine Stimme kennt dein Kind nach wenigen Abenden, und genau diese Verlässlichkeit macht den Podcast zum festen Abendritual in tausenden Familien. Perfekt als Einschlafhilfe für Kinder, als Hörgeschichte zum Einschlafen oder als ruhiger Abschluss eures Abendrituals. Jeden Abend kostenlos auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt. Personalisierte Geburtstagsgeschichten findest du auf www.abinsbett.net. Fragen oder Ideen? Schreib mir an marco@abinsbett.net.
Häufig erwähnt
  • abinsbett.net
  • Up ins Bett
  • Pupsi
  • Pupsi und das Goldene Leuchten
  • Papa
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  • Widinski
  • Goldene Leuchten
  • Bett
  • Annabelle
  • Pupsis
  • Opa
  • Jonas Beuth
  • Jonas
  • Up
Episoden
  1. (WERBUNG) Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt's hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender]. (WERBUNG ENDE) Direkt vor Matildas Haus steht seit gestern eine Baustelle, mit einem langen Zaun aus orangefarbenen Absperrungen und einem gelben Bagger, so groß, dass Matilda den Kopf in den Nacken legen muss, um seine Spitze zu sehen. Auf dem Weg zur Schule und sogar im Matheunterricht kann sie an nichts anderes denken als an den Bagger und daran, was da wohl gebaut wird. Ich mag an dieser Folge besonders, wie Matilda nach der Schule wieder an der Baustelle stehen bleibt und entdeckt, dass das Loch inzwischen richtig tief ist, so tief, dass das Licht darin einfach verschwindet. Als sie einen pausierenden Bauarbeiter fragt, was dort entsteht, bekommt sie eine überraschende Antwort: Manchmal wissen die Bauarbeiter selbst erst, wofür ein Loch ist, wenn es fertig gegraben ist. Was Matilda sich am Abend im Bett zu diesem geheimnisvollen Loch alles ausdenkt, und wohin ihre Gedanken sie auf einer ganz besonderen, eingebildeten Rutschfahrt tragen, verrate ich an dieser Stelle nicht vollständig. Nur so viel: Am Ende dieser Fahrt wartet eine Wiese voller Kinder aus aller Welt, die alle auf demselben ungewöhnlichen Weg dorthin gekommen sind. Diese Folge ist für alle Kinder, die schon mal neugierig vor einer Baustelle gestanden haben, und für alle, die gerne aus einer einfachen Frage eine ganze Fantasiewelt erschaffen. Besonders schön finde ich den Gedanken am Ende, dass man selbst beim Einschlafen noch die aufregendsten Abenteuer im Kopf erleben kann, ganz ohne dass dafür irgendetwas Besonderes passieren muss, nur die eigene Fantasie und ein bisschen Zeit zum Nachdenken im Bett. Mir gefällt außerdem, wie genau Matilda die Baustelle beobachtet, den Geruch nach Erde und Regen, den freundlich nickenden Bauarbeiter mit seinem Butterbrot, das feine Glitzern, das sie tief unten im Loch zu erkennen glaubt. Solche kleinen, alltäglichen Details machen aus einer ganz gewöhnlichen Baustelle vor der eigenen Haustür den Ausgangspunkt für eine abendliche Traumreise bis auf die andere Seite der Erde. Auf abinsbett.net findet ihr das ganze Archiv mit allen Folgen. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich. Einen schönen Abend und süße Träume, euer Marco

    • Mathilda
    • Mathildas
    • Pupsi und das Goldene Leuchten
  2. (WERBUNG) Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt's hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender]. (WERBUNG ENDE) Vito kennt die Wiese hinter seinem Haus wie seine Westentasche, jeden Stein, jede Stelle, wo die Grillen am lautesten singen. Doch heute steht dort eine alte Holztür, ein bisschen schief, mit einem rostigen Griff, aber ganz ohne Wand und ohne Rahmen drumherum. Als er einmal um sie herumläuft, ist sie von beiden Seiten einfach nur eine Tür, umgeben von Gras und frischer Luft. Ich mag an dieser Folge besonders, wie Vito den Türknauf drückt und auf der anderen Seite eine Welt entdeckt, die komplett verkehrt ist: Der Regen fällt nach oben, der Himmel ist grün, das Gras ist blau, und über ihm fliegt ein Regenwurm, der sich hinter einer Wolke versteckt, die gerade erst aus dem Boden aufgestiegen ist. Mitten in diesem Staunen taucht plötzlich ein Mädchen namens Lena neben ihm auf, das aus ihrer Sicht ganz normal auf dem Kopf steht. Was die beiden Kinder einander über ihre jeweils so unterschiedlichen Welten erzählen, und was Lena antwortet, als Vito sie fragt, ob die geheimnisvolle Tür immer da ist, verrate ich an dieser Stelle nicht vollständig. Nur so viel: Als Vito abends wieder zu Hause ist, erzählt er seiner Mama erst einmal noch nichts von seinem Ausflug, sondern denkt im Bett noch lange über Lena und ihre verkehrte Welt nach. Diese Folge ist für alle Kinder, die gerne von fremden Welten träumen, und für alle, die sich schon mal gefragt haben, wie es wohl wäre, wenn bei ihnen alles ganz anders wäre als sonst. Besonders schön finde ich den Gedanken am Ende, dass vielleicht jede Welt für irgendjemanden die verkehrte ist, je nachdem, von welcher Seite man sie betrachtet. Auf abinsbett.net findet ihr das ganze Archiv mit allen Folgen. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich. Einen schönen Abend und süße Träume, euer Marco

    • Vito
    • Lena
    • Otto
  3. (WERBUNG) Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt's hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender]. (WERBUNG ENDE) Mara ist mit ihren Eltern auf einem Campingplatz am Waldrand, und heute darf sie zum allerersten Mal ihr eigenes Zelt aufstellen, ein kleines, hellblaues Zelt mit Sternchenmuster, das sie zu Weihnachten von ihrer Oma bekommen hat. Nach Stockbrot und Glühwürmchen-Zählen trägt Mara am Abend ganz allein ihren Schlafsack, ihre Taschenlampe und ihren Rucksack ins Zelt, nur eines nimmt sie sich noch dazu: ihren alten Teddyhasen Egon, mit dem Schlappohr und der angenähten Pfote, der nach Zuhause riecht. Ich mag an dieser Folge besonders, wie Mara im Zelt den Geräuschen der Nacht lauscht, den Grillen, einem knackenden Ast im Wald, dem Rauschen der Bäume im Wind, und sich dabei immer sicherer fühlt, weil Egon einfach neben ihr liegt. Mitten in der Nacht wird sie plötzlich wach, ohne zu wissen, warum, und bemerkt, dass sich die blaue Zeltplane im Wind seltsam aufbläht und wieder flattert. Was dann passiert, als Egon auf einmal zu sprechen scheint und Mara einen Blick nach draußen riskiert, verrate ich an dieser Stelle nicht vollständig. Nur so viel: Was sie am Himmel entdeckt, lässt sie noch lange aus dem Zelt hinausschauen, zusammen mit ihrem treuen Begleiter, bevor beide sich wieder beruhigt zum Schlafen hinlegen. Diese Folge ist für alle Kinder, die sich manchmal ein bisschen mulmig fühlen, wenn sie zum ersten Mal etwas ganz allein wagen, und für alle, die ein Lieblingsstofftier haben, das ihnen dabei Mut macht. Besonders schön finde ich den Gedanken am Ende, dass es eigentlich keinen Unterschied macht, ob man etwas geträumt oder wirklich erlebt hat, solange man sich an das gute Gefühl dabei erinnert. Auf abinsbett.net findet ihr das ganze Archiv mit allen Folgen. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich. Einen schönen Abend und süße Träume, euer Marco

  4. (WERBUNG) Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt's hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender]. (WERBUNG ENDE) Arno sitzt im Garten und beobachtet die Blumen, wie sie sich im Wind bewegen, als plötzlich statt eines Grillenzirpens ein Summen zu hören ist. Eine Biene fliegt an ihm vorbei, aber diese Biene ist anders als alle, die er kennt: Sie trägt eine kleine blaue Latzhose mit vielen Taschen und landet nicht auf einer Blume, sondern neben einem geknickten Grashalm, den sie sich genau ansieht. Ich mag an dieser Folge besonders, wie die Biene aus ihrer Hosentasche einen dünnen Grashalm zieht und ihn als Werkzeug benutzt, um den umgeknickten Halm wieder aufzurichten, und wie Arno daraufhin beschließt, ihr durch den ganzen Garten zu folgen. Dabei entdeckt er, dass sie überall kleine Reparaturen erledigt: Sie verteilt einen Wassertropfen auf dem Blatt eines durstigen Gänseblümchens, schiebt ein Sandkorn zurück in den Boden und richtet mit einem Stückchen Rinde ein schief hängendes Blatt wieder auf. Als Arno die Biene schließlich anspricht und erfährt, dass sie die Reparaturbiene ist, merkt sie, dass im Garten ein größeres Problem herrscht, und was genau Arno und die Reparaturbiene gemeinsam unternehmen, um es zu lösen, verrate ich an dieser Stelle nicht vollständig. Nur so viel: Für die kleine Biene allein sind manche Hindernisse viel zu schwer, und erst als beide ihre jeweils eigenen Stärken zusammenbringen, gelingt es ihnen. Diese Folge ist für alle Kinder, die gerne genau hinschauen, was in der Natur um sie herum passiert, und für alle, die lernen, dass auch die kleinsten Helfer gemeinsam mit anderen Großes bewirken können. Besonders schön finde ich den Gedanken am Ende, dass im Garten jeden Tag kleine Dinge geschehen, die jemand in Ordnung bringen muss, und dass es dafür nicht viel braucht, nur ein bisschen Aufmerksamkeit und Bereitschaft zu helfen. Auf abinsbett.net findet ihr alle Folgen. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich. Einen schönen Abend und süße Träume, euer Marco

    • Arno
    • INS
    • Ano
  5. (WERBUNG) Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt's hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender]. (WERBUNG ENDE) Bettina ist auf dem Weg zu ihrer Freundin Annabell, in der Hand eine kleine Stofftasche mit einem Apfel und einer Zeichnung. Als sie an einem großen Baum vorbeigeht, hört sie plötzlich eine Stimme: Ach nö, oh nö, heute ist einfach alles doof! Sie bleibt stehen, schaut nach links und rechts, aber niemand ist zu sehen. Erst als sie ganz genau hinschaut, entdeckt sie zwischen den Grashalmen eine kleine Blume mit gelben Blütenblättern, die traurig nach unten hängen. Ich mag an dieser Folge besonders, wie Bettina sich einfach zu der schlecht gelaunten Blume ins Gras setzt und in Ruhe zuhört, warum die Blume so einen schrecklichen Tag hat: Der Wind hat ihre Blütenblätter zerzaust, eine Schnecke hat an ihr geknabbert, und sie glaubt, dass heute niemand sie schön findet. Statt die Sorgen der Blume klein zu reden, sagt Bettina einfach: Ich finde dich schön, du bist wie ein kleiner Sonnenschein. Was genau Bettina danach versucht, um die grummelige Blume doch noch zum Lachen zu bringen, und warum ausgerechnet ein Grashalm unter ihrer Nase dabei eine wichtige Rolle spielt, verrate ich an dieser Stelle nicht. Nur so viel: Am Ende steht eine ganz andere, viel fröhlichere Blume am Wegesrand, als Bettina sich auf den Weg zu Annabell macht. Diese Folge ist für alle Kinder, die manchmal auch einen richtig schlechten Tag haben, und für alle, die lernen, dass es oft schon hilft, wenn jemand einfach kurz stehen bleibt und zuhört. Besonders schön finde ich den Gedanken, dass man mit ein bisschen Geduld und einem kleinen Witz selbst die mieseste Laune in Lachen verwandeln kann. Auf abinsbett.net findet ihr alle Folgen. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich. Einen schönen Abend und süße Träume, euer Marco

    • Bettina
    • Annabelle
    • Pupsi und das Goldene Leuchten
  6. (WERBUNG) Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt's hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender]. (WERBUNG ENDE) Lukas sitzt auf seinem Lieblingsplatz, dem weichen Teppich in seinem Kinderzimmer, und betrachtet ein altes Foto von seinem Opa. Sein Opa war Uhrmacher, hat Uhren repariert und selbst hergestellt, und hatte dabei ein heimliches Hobby: Nachts baute er Teleskope, mit denen man weit in das Universum blicken konnte. In Lukas' Händen liegt ein Andenken an ihn, eine silberne Taschenuhr, die nicht einfach nur tickt, sondern summt, als würde sie ein Lied direkt aus den Sternen singen. Ich mag an dieser Folge besonders, wie Lukas aus dieser Uhr und den Erinnerungen an die Teleskope seines Opas eine Idee entwickelt und mit seinem besten Freund, dem Roboterhund Blink, der Farben hören statt sehen kann, ein Raumschiff aus Pappe baut. Für diese Nacht gibt es eine Mission: Der Mond verliert sein Licht, und die Menschen schlafen nicht mehr so schön. Als Lukas den Knopf an der Taschenuhr drückt, verwandelt sich sein ganzes Zimmer, draußen leuchten die Sterne, und das Raumschiff hebt ab, mitten durch die Sternschnuppen. Was passiert, als Lukas und Blink auf dem Mond landen, der sich anfühlt, als sei er mit Puderzucker bestäubt, und dort auf die Mondwächterin Luna treffen, verrate ich an dieser Stelle nicht vollständig. Nur so viel: Luna erklärt, warum der Mond sein Leuchten verliert, und Lukas' Taschenuhr verwandelt sich dabei in etwas ganz Unerwartetes, eine Botschaft, die vielleicht sogar von seinem Opa stammt. Diese Folge ist für alle Kinder, die gerne an Erinnerungen an geliebte Menschen festhalten, und für alle, die staunen, wie viel Licht man mit einem einzigen mutigen Schritt zurückbringen kann. Besonders schön finde ich den Gedanken am Ende, dass wahres Licht nicht von außen kommt, sondern dass wir es alle in uns tragen, und dass wir am meisten strahlen, wenn wir es mit anderen teilen. Auf abinsbett.net findet ihr alle Folgen. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich. Einen schönen Abend und süße Träume, euer Marco

    • Lukas
    • Blink
    • Luna
  7. (WERBUNG) Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt's hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender]. (WERBUNG ENDE) Marleen liegt im hohen Gras hinter dem alten Apfelbaum im Garten ihrer Oma, als sie plötzlich ein seltsames Kling-Kling hört, wie ein Glöckchen aus reinstem Glas. Sie schiebt Efeu beiseite und entdeckt eine Welt, die sie noch nie zuvor gesehen hat: einen moosbewachsenen Brunnen, und darauf sitzt eine kleine, rundliche Gestalt mit smaragdgrüner Samtweste und goldener Mütze. Ich mag an dieser Folge besonders, wie Herr Kieselbart sich vorstellt, nämlich als der Hüter der vergessenen Wünsche, und wie er Marleen erklärt, dass die meisten Menschen viel zu schnell an ihm vorbeilaufen und dabei ihre Wünsche und Wunder vergessen. Als Marleen überlegt, was sie sich wünschen soll, denkt sie zuerst an ein neues rotes Fahrrad und an einen Berg aus Eis, der niemals schmilzt. Doch dann erinnert sie sich an ihre Oma, die im letzten Sommer so traurig war, als die Sonnenblumen die Köpfe hängen ließen. Was Marleen sich am Ende wirklich wünscht, und was passiert, als sie Kieselbarts Mütze in den Brunnen wirft, verrate ich an dieser Stelle nicht. Nur so viel: Die Blumen blühen danach nicht heller oder schöner als vorher, und Marleen ist zunächst ziemlich enttäuscht. Doch Herr Kieselbart zeigt ihr etwas im Brunnenwasser, das ihr Bild ganz neu erscheinen lässt. Diese Folge ist für alle Kinder, die manchmal enttäuscht sind, wenn ein Wunsch nicht so erfüllt wird, wie sie es sich vorgestellt haben, und für alle, die lernen, dass auch welke Blätter und verblühte Blumen ihre eigene Schönheit haben. Besonders schön finde ich den Moment am Ende, wenn Marleen ihre Oma mit einem Lächeln und einem Funkeln in den Augen am Hauseingang stehen sieht, denn da ahnt man, dass diese Geschichte mehr mit beiden zu tun hat, als man zunächst denkt. Auf abinsbett.net findet ihr alle Folgen. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich. Einen schönen Abend und süße Träume, euer Marco

    • Marleen
    • Marlene
    • Kieselbath
  8. (WERBUNG) Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt's hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender]. (WERBUNG ENDE) Sören spielt an einem ganz ruhigen Nachmittag draußen im Garten, zieht mit einem Stock Linien in die Erde und hört nur ein leises Summen und ein Rascheln im Apfelbaum. Dann landet plötzlich ein Rotkehlchen direkt vor ihm auf dem Weg, hüpft auf ihn zu, öffnet den Schnabel und lässt ein zusammengeknülltes Stück Papier ins Gras fallen. Ich mag an dieser Folge besonders, wie aus einem einzigen Zettel eine ganze Schnitzeljagd durch den Garten wird. Auf dem ersten Zettel steht in krakeliger Schrift ein Hinweis, der Sören zum Apfelbaum führt, dessen Äste tief hängen und unter dem es schattig und kühl ist. Dort, unter einem Stein, der sonst nicht dort liegt, findet er den nächsten Zettel. Jeder Hinweis führt ihn an einen neuen Ort im Garten, zur Gartenbank am kleinen Weg, wo er unter der Sitzfläche sucht, und schließlich zur bunten Blumenwiese mit gelben, weißen und violetten Blumen, immer begleitet vom Rotkehlchen, das von Ast zu Ast flattert und ihm zu folgen scheint. Was Sören am Ende in einem kleinen Holzkästchen findet, und was auf der zweiten Zeile der geheimen Botschaft steht, verrate ich an dieser Stelle nicht. Nur so viel: Es hat damit zu tun, dass die Welt voller kleiner Wunder ist, wenn man nur genau hinsieht. Diese Folge ist für alle Kinder, die gerne auf Entdeckungstour gehen, und für alle, die manchmal einfach nur ruhig im Gras sitzen und der Welt zuhören wollen. Besonders schön finde ich den Moment, in dem Sören sich am Ende beim Rotkehlchen bedankt, ganz so, als hätten die beiden gemeinsam ein Spiel gespielt. Und vielleicht haben sie das ja auch. Auf abinsbett.net findet ihr das ganze Archiv mit allen Folgen und Transkripten. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich. Einen schönen Abend und süße Träume, euer Marco

    • Sörin
    • Sören
    • Söhren
  9. (WERBUNG) Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt's hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender]. (WERBUNG ENDE) Smilla sitzt mit Papa im Wartezimmer beim Kinderarzt, und die Zeit will einfach nicht vergehen. Sie hört die Uhr ticken, zählt die bunten Fische auf dem Poster an der Wand und verzählt sich dabei immer wieder. Ihre Freundin hat ihr erzählt, dass sie auch schon einen kleinen Pikser bekommen hat, und allein der Gedanke daran lässt Smillas Bauch ganz flau werden. Ich mag an dieser Folge besonders, wie ehrlich Papa mit Smillas Angst umgeht, statt sie ihr auszureden. Er sagt ihr, dass Mut nicht bedeutet, keine Angst zu haben, sondern es trotzdem noch einmal zu versuchen, und dass sie das nicht allein schaffen muss. Als ein kleiner Junge mit einem Pflaster am Arm aus dem Behandlungszimmer kommt, beobachtet Smilla ihn ganz genau, um an seinem Gesicht zu erkennen, wie schlimm es war. Doch sie erkennt es nicht. Im Behandlungszimmer riecht es nach Seife, und auf der Liege raschelt ein Papierstreifen unter Smilla. Die Ärztin setzt sich extra auf einen kleinen Hocker, damit sie genauso groß ist wie Smilla, und nimmt sich dann alle Zeit der Welt, drängt nicht, sondern wartet einfach, während Smilla sich im Zimmer umschaut, ein Regal mit kleinen Holzfiguren entdeckt und überlegt, was ihr jetzt helfen könnte. Was Smilla sich am Ende selbst ausdenkt, um mutig zu sein, und was es mit einem ganz besonderen Pflaster mit kleinen Sternen auf sich hat, verrate ich an dieser Stelle nicht. Diese Folge ist für alle Kinder, die vor einem Arztbesuch oder einer Impfung Bauchschmerzen vor Aufregung haben, und für alle, die merken, dass die Angst davor oft größer ist als die Sache selbst. Was mir an dieser Geschichte gut gefällt: Am Ende findet Smilla selbst einen Namen für ihr Pflaster, der genau das einfängt, was sie an diesem Nachmittag über sich gelernt hat, und zu Hause zählt sie abends noch einmal die Blätter vor ihrem Fenster, diesmal ganz ohne Grund zur Sorge. Auf abinsbett.net findet ihr das ganze Archiv mit allen Folgen und Transkripten. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich. Einen schönen Abend und süße Träume, euer Marco

    • Smiller
    • Schnellerz
    • Papa
  10. (WERBUNG) Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt's hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender]. (WERBUNG ENDE) Arvid sitzt beim Frühstück und rührt sein Marmeladenbrötchen nicht an. Sein Schneidezahn oben links wackelt schon seit drei Tagen, und er hat Angst, dass er beim Draufbeißen ausfällt und für immer ein Loch zurückbleibt. Also kaut er den ganzen Tag nur auf der rechten Seite, vorsichtig, als wäre die linke aus Glas gemacht. Ich mag an dieser Folge besonders, wie Arvid seine Angst ganz von selbst überwindet, nämlich mit Hilfe seines Lieblingsbuchs über Dinosaurier. Auf einer Seite entdeckt er einen Triceratops mit Hunderten von Zähnen, die sich ein Leben lang immer wieder von selbst erneuern. Papa erklärt ihm, dass es bei Menschen anders läuft, aber dass die Lücke trotzdem nicht für immer bleibt. Als am Nachmittag eine Schale mit rot und grün gestreiften Äpfeln auf dem Tisch steht, nimmt sich Arvid einen großen roten heraus, dreht ihn in der Hand, riecht an ihm und hält ihn lange nur so vor sich, bevor er sich traut. Erst als er wieder an den Triceratops denkt, sagt er sich selbst ganz entschlossen, dass er das jetzt macht, wie ein echter Dino eben. Was dann mit einem lauten Knacken passiert, das durch die ganze Küche hallt, und was Arvid mitten im Apfel entdeckt, verrate ich an dieser Stelle nicht. Nur so viel: Es hat mit einem kleinen Nest aus Watte zu tun, das er danach ganz behutsam in einer Pappschachtel auf sein Fensterbrett stellt. Diese Folge ist für alle Kinder, die gerade selbst einen wackeligen Zahn haben oder sich vor dem ersten Ausfallen fürchten, und für alle, die sich manchmal ein bisschen Mut von einem Dinosaurier abschauen müssen. Am Ende, vor dem Spiegel, entdeckt Arvid gemeinsam mit Papa noch etwas, das ihm zeigt: Eine Lücke bleibt nicht lange eine Lücke, denn schon ein winziger weißer Punkt im Zahnfleisch verrät, dass der nächste Zahn unterwegs ist. Das fand ich einen schönen Moment, gerade weil er so beiläufig daherkommt. Auf abinsbett.net findet ihr das ganze Archiv mit allen Folgen und Transkripten. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich. Einen schönen Abend und süße Träume, euer Marco

    • Avid
    • Arvid
    • Up
  11. (WERBUNG) Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt's hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender]. (WERBUNG ENDE) Lina sitzt nach dem Abendessen in ihrem Lieblingssessel, ihr Stofftier Nilas fest im Arm, während Mama noch in ihrem Buch blättert. Später im Bett scheint der Mond durch die Vorhänge, alles im Zimmer ist wie immer, die Kuscheldecke, das kleine Nachtlicht in Sternenform. Und doch fühlt sich an diesem Abend irgendetwas anders an. Ich mag an dieser Folge besonders, wie viel Vertrauen in der Stimme liegt, die Lina da plötzlich hört: Lina, es ist Zeit, deine Krone wartet. Auf der Haut spürt sie einen Windhauch, obwohl das Fenster gar nicht offen ist, und als sie sich aufsetzt, ist niemand zu sehen, nur ihr Kissen, das auf einmal lächelt und spricht. Mit einem Mal hebt sich das ganze Bett vom Boden, ganz sanft, wie eine Wolke, und schwebt hinaus in den Sternenhimmel. Mit ihrem Bett fliegt Lina über Wälder aus flauschigem Moos, über Seen aus Limonade und Berge aus Zuckerwatte, bis sie auf einem goldenen Hügel landet. Vor ihr steht ein Schloss ganz aus glitzerndem Glas, und davor wartet eine Gruppe Tiere auf sie, ein schlauer Fuchs, eine tanzende Schildkröte und ein Eichhörnchen mit Brille. Was die Tiere von Lina wollen, und warum ausgerechnet sie die Richtige dafür ist, verrate ich an dieser Stelle nicht. Nur so viel: Im Schloss trifft Lina auf ein weinendes Drachenkind, das sich verlaufen hat, und auf Pflanzen, die ihre Farbe verloren haben. Und als es im Schloss plötzlich dunkel wird, spürt Lina, wie stark sie eigentlich ist. Diese Folge ist für alle Kinder, die manchmal denken, sie müssten laut oder auffällig sein, um etwas zu bewirken, und für alle, die lieber ruhig und nachdenklich durch die Welt gehen. Am Ende sagt der Fuchs zu Lina einen Satz, den ich mir gleich zweimal angehört habe: dass man nicht laut sein muss, um mutig zu sein. Auf abinsbett.net findet ihr das ganze Archiv mit allen Folgen und Transkripten. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich. Einen schönen Abend und süße Träume, euer Marco

    • Lina
    • und
    • Lena
  12. (WERBUNG) Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt's hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender]. (WERBUNG ENDE) Timo sitzt am Abend in seinem Garten, neben sich seinen Wunschstein, ganz rund und glatt, mit einem goldenen Punkt in der Mitte. Früher hat er immer einen Wunsch in den Stein geflüstert, bevor er ihn unter das Kopfkissen gelegt hat. Heute merkt er, dass er vergessen hat, was er sich überhaupt wünschen will. Ein Schmetterling landet auf seinem Knie und erklärt ihm, dass man einen vergessenen Wunsch suchen muss, und zwar auf dem Pfad der Flüsterblumen, die sich an das erinnern, was Kinder fast vergessen haben. Der Pfad führt Timo an einen Teich, wo ihn eine Libelle anspricht und ihm sagt, dass sich manche Wünsche nicht im Kopf verstecken, sondern im Herzen. Ich mag an dieser Geschichte besonders, wie Timo zwischen Hoffnung und Enttäuschung hin und her schwankt, bevor er merkt, worum es bei seinem Wunsch eigentlich geht. Als er die Augen schließt und an das Lachen seines besten Freundes denkt, und daran, wie schön es ist, wenn Mama ihn abends zudeckt, kommt ihm ein ganz bestimmter Wunsch in den Sinn. Doch kaum ist das warme Gefühl im Herzen da, zweifelt er schon wieder daran, ob er sich das überhaupt trauen kann. Erst die Libelle bringt ihn auf den entscheidenden Gedanken, dass ein Wunsch nicht dafür da ist, dass man etwas sofort kann, sondern dafür, dass man nicht vergisst, was man wirklich möchte. Was Timo sich am Ende tatsächlich wünscht, und wie er seinen Wunsch ganz leise in den Stein flüstert, verrate ich an dieser Stelle nicht. Diese Folge ist für alle Kinder, die manchmal selbst nicht genau wissen, was sie sich wünschen sollen, und für alle, die gerne mit einem eigenen kleinen Ritual einschlafen, so wie Timo mit seinem Stein. Auf abinsbett.net findet ihr das ganze Archiv mit allen Folgen und Transkripten. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich. Einen schönen Abend und süße Träume, euer Marco

    • Timo
    • Schmetterlinge
    • Ab ins
  13. (WERBUNG) Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt's hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender]. (WERBUNG ENDE) Frieda packt heute ihren Rucksack ganz alleine, Zahnbürste, Schlafanzug mit den Sternen und ihr Lieblingsbuch mit den Fuchsgeschichten. Zum ersten Mal übernachtet sie bei Oma, ohne Mama und Papa. Der Nachmittag ist wunderbar, sie pflücken zusammen Weintrauben im Garten, bauen eine Höhle aus Decken, und Oma zeigt ihr ein altes Fotoalbum, auf dem Mama noch ein kleines Kind ist, genau in diesem Garten. Ich erinnere mich gut daran, wie ungewohnt eine fremde Umgebung für ein Kind sein kann, selbst wenn alles andere liebevoll und warm ist. Abends gibt es Kartoffelbrei, Friedas Lieblingsessen, und Oma liest ihr im Gästezimmer noch eine Geschichte vor, bevor das Licht ausgeht. Doch nach dem Abendessen wird es im Haus ganz ruhig, und als Frieda allein im Bett liegt, merkt sie, wie fremd auf einmal alles ist. Das Bett knarrt anders, die Decke riecht anders, sogar das Ticken der Uhr kennt sie nicht. Und in ihrem Bauch zieht sich etwas zusammen, das sie so noch nicht kannte. Frieda steht auf und geht zu Oma. Was dann zwischen den beiden passiert, und was Oma aus einem alten Schrank in der Ecke hervorholt, verrate ich an dieser Stelle nicht. Nur so viel: Es hat mit einem ziemlich zerzausten Stoffhasen zu tun, der schon viel länger in der Familie ist, als Frieda zunächst denkt. Diese Folge ist für alle Kinder, die gerade ihre erste Nacht auswärts vor sich haben oder schon hinter sich haben, und für alle Eltern und Großeltern, die wissen, wie viel Mut so eine erste Übernachtung kostet. Oma sagt an einer Stelle einen Satz, der mir besonders im Kopf geblieben ist, dass nämlich nicht nur Kinder in der ersten Nacht in einem fremden Bett ein mulmiges Gefühl haben können, sondern genauso große Leute. Auf abinsbett.net findet ihr das ganze Archiv mit allen Folgen und Transkripten. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich. Einen schönen Abend und süße Träume, euer Marco

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    • Oma
    • Ab ins
  14. (WERBUNG) Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt's hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender]. (WERBUNG ENDE) Heinrich hat drei Tage an seinem Drachen gearbeitet, zusammen mit seiner Freundin Lina. Papier zugeschnitten, Leisten verknotet, einen besonders langen Schweif aus Stoffresten genäht. Heute ist der Tag, an dem er endlich fliegen soll, der letzte sonnige Tag, bevor laut Mama der Regen kommt. Alles ist bereit, der Drachen ist fertig, die beiden sind fertig. Nur eine Zutat fehlt komplett: Wind. Ich kenne dieses Gefühl gut, wenn etwas Wochen der Vorbereitung endlich belohnt werden soll und die Natur sich einfach nicht daran hält. Kein Lufthauch bewegt die Blätter, die Wäsche auf der Leine hängt bleischwer, selbst die Fahne im Nachbargarten klebt wie angenagelt am Mast. Heinrich und Lina lassen sich davon nicht beeindrucken und probieren alles, was ihnen einfällt. Sie rennen mit dem Drachen über die Wiese, sie pusten aus vollen Backen, sie winken sogar in die Luft, in der Hoffnung, irgendetwas würde sich bewegen. Dann taucht Oma mit zwei Gläsern Zitronenlimonade auf, und sie bringt den beiden etwas bei, das in keinem Bastelbuch steht: wie man Wind erkennt, lange bevor man ihn spürt. Was die Wolken den Kindern über die nächsten Minuten verraten, und was mit Heinrichs Drachen passiert, als der erste Luftzug tatsächlich über seine Haut streicht, erzähle ich euch lieber in der Folge selbst. Diese Geschichte ist für alle Kinder, die schon mal auf etwas gewartet haben, das einfach nicht kommen wollte, und für alle Eltern und Großeltern, die wissen, wie schwer Geduld fällt, wenn man noch klein ist. Manchmal braucht es eben nur einen offenen Blick nach oben und ein bisschen Zeit. Und manchmal ist es gerade die Oma auf der Terrasse, die einem genau in diesem Moment zeigt, worauf es wirklich ankommt. Auf abinsbett.net findet ihr das ganze Archiv mit allen Folgen und Transkripten. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich. Einen schönen Abend und süße Träume, euer Marco

    • Heinrich
    • Lina
    • Oma
  15. Heute bekommt ihr von mir nicht nur Gute-Nacht-Geschichte, sondern eine kleine Extra-Folge aus meinem zweiten Podcast Warum eigentlich, die Welt einfach erklärt. Während Ab ins Bett für den Abend gedacht ist, läuft Warum eigentlich tagsüber, für alle Kinder, die neugierig sind und gerade richtig Lust auf Antworten haben. Mittlerweile gibt es dort schon über fünfzig Folgen, auf Spotify zum Hören und seit Kurzem auch mit Video auf YouTube. In dieser Folge erkläre ich, warum manche Menschen eigentlich so laut schnarchen, dass man es im ganzen Haus hört. Ich erkläre, was im Hals passiert, wenn wir schlafen, warum sich die Muskeln dort entspannen, der Weg für die Luft dadurch enger wird als im Wachsein, und wieso genau dieses Entspannen für ein Geräusch sorgt, das wie ein kleiner Motor klingt. Ich vergleiche das Ganze mit einem Stückchen Stoff, das im Wind flattert, genau das passiert nämlich mit dem weichen Gewebe im Hals, wenn die Luft beim Schlafen durch einen engeren Weg strömt. Außerdem erzähle ich, warum wir auf dem Rücken oder mit verstopfter Nase mehr schnarchen, dass fast jeder Mensch hin und wieder schnarcht, und dass auch Hunde und Katzen im Schlaf schnarchen können. In Warum eigentlich stellen wir die großen und die kleinen Fragen des Lebens, die Kinder überall auf der Welt stellen, und beantworten sie einfach erklärt. Wenn euch die heutige Folge gefallen hat, schaut gerne auch dort vorbei, dort warten noch viele weitere Antworten auf Kinderfragen aus aller Welt. Einen schönen Abend und süße Träume, euer Marco

    • Marco
  16. (WERBUNG) Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt's hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender]. (WERBUNG ENDE) Lina steht vor einer Tür, hinter der sie fremde Stimmen hört, und ihre Familie ist erst vor ein paar Wochen umgezogen. Heute ist ihr erster Tag in der neuen Kita, und in ihrer Tasche trägt sie einen glatten, runden Stein aus dem Garten des alten Hauses, ihren persönlichen Mutstein. Solange sie ihn fest in der Hand hält, fühlt sich vieles ein bisschen leichter an. Drinnen setzt sich Lina erst einmal auf eine Bank am Rand des Raumes und beobachtet die anderen Kinder beim Spielen, ganz unbemerkt, wie sie glaubt. Ich kenne dieses Gefühl gut, dieses Abwägen zwischen dem Wunsch mitzumachen und der Angst, dafür den ersten Schritt zu wagen. Und dann passiert etwas, das ich an dieser Geschichte besonders mag: Der Stein, der bisher immer geholfen hat, fühlt sich auf einmal nur noch kühl und nutzlos an. Was Lina in diesem Moment tut, und wen sie am anderen Ende des Raumes entdeckt, verrate ich hier nicht. Nur so viel: Es geht um einen Jungen, einen sehr hohen Leuchtturm aus Bausteinen, und die Erkenntnis, dass man manchmal selbst der Grund dafür ist, warum sich etwas plötzlich wieder leichter anfühlt. Diese Folge ist für alle Kinder, die gerade neu irgendwo sind, in einer neuen Kita, einer neuen Schule, einer neuen Stadt, und für alle Eltern, die wissen wollen, wie sie ihre Kinder in solchen Momenten begleiten können, ohne ihnen den ersten Schritt abzunehmen. Auf abinsbett.net findet ihr das ganze Archiv mit allen Folgen und Transkripten. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich. Einen schönen Abend und süße Träume, euer Marco

    • Lina
    • Finn
    • Leuchtturm
  17. (WERBUNG) Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt's hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender]. (WERBUNG ENDE) Kalle ist heute mit einem festen Plan unterwegs: Er und Opa werden einen echten Dino-Knochen finden. Mit Lupe, Pinsel und Hammer im Rucksack geht es den Feldweg am Waldrand entlang, vorbei an unzähligen Steinen, grau, weiß, rund, kantig. Opa bremst die Erwartungen sanft, aber Kalle hat sich die Sache schon fest vorgenommen. Was dann folgt, kenne ich selbst gut von eigenen Ausflügen mit Kindern: ein Kiesel hier, eine alte Wurzel dort, die im ersten Moment wie ein Fund aussieht und sich dann doch als nichts Besonderes entpuppt. Zwölf Steine, zwanzig, vierzig, und keiner zeigt, was Kalle sich erhofft hat. Opa nutzt genau diesen Moment der Enttäuschung für einen Satz über Geduld, den ich mir selbst öfter merken sollte. Und dann, kurz bevor die beiden aufgeben könnten, liegt da ein Stein, der sich anders anfühlt als alle anderen. Was Kalle auf seiner Oberfläche entdeckt, lässt selbst Opa überrascht die Brille zurechtrücken, und was Kalle kurz danach noch an demselben Stein findet, etwas, das sogar sein Opa übersehen hatte, macht aus einem gewöhnlichen Nachmittag einen, an den sich Kalle noch lange erinnern wird. Diese Folge ist für alle, die wissen wollen, was wirklich unter unseren Füßen liegt, wenn man nur stehen bleibt und genau hinschaut. Und für alle Eltern und Großeltern, die mit ihren Kindern schon mal auf der Suche nach etwas Besonderem waren und am Ende mit leeren Händen und trotzdem zufrieden nach Hause gegangen sind, oder eben nicht ganz mit leeren Händen. Auf abinsbett.net findet ihr das ganze Archiv mit allen Folgen und Transkripten. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich. Einen schönen Wochenstart und süße Träume, euer Marco

    • Kalle
    • Opa
    • Halle
  18. (WERBUNG) Die Abende werden kürzer, drinnen wird es gemütlicher, genau die richtige Zeit für meinen Adventskalender: 24 Türchen, 24 neue Geschichten exklusiv für euch, dieses Jahr mit Pupsi und das goldene Leuchten. Hörprobe gibt's hier [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender]. (WERBUNG ENDE) Heute nehme ich euch mit zu Nele, die auf ihrem täglichen Weg zum Spielplatz an einem Zaun vorbeikommt, hinter dem ein großer, zottliger Hund wohnt. Jedes Mal, wenn Wuff bellt, drückt sich Nele fester an Mamas Bein und nimmt lieber den Umweg über die matschige Wiese, auch wenn ihre Schuhe danach dreckig sind. Dann landet ihr roter Ball ausgerechnet auf dem Grundstück des Nachbarn, und Nele steht ihrer Angst plötzlich viel näher, als ihr lieb ist. Herr Widinski, dem der Garten und der Hund gehören, zeigt ihr an diesem Nachmittag etwas, das ich selbst gerne schon als Kind gewusst hätte: wie man einem Hund wirklich begegnet, ohne Hektik, ohne von oben über den Kopf zu streicheln, einfach die Hand hinhalten und dem Tier die Entscheidung lassen. Was in den Tagen danach zwischen Nele und Wuff passiert, baut sich ganz langsam auf, ein Schritt an den Zaun hier, eine schnuppernde Nase da, bis aus der Angst am Ende etwas ganz anderes wird. Ich mag an dieser Geschichte, dass niemand Nele drängt. Weder Mama noch Herr Widinski sagen ihr, dass sie sich nicht fürchten soll. Sie dürfen sich einfach Zeit nehmen, bis der Mut von selbst kommt. Für alle Kinder, die Hunde faszinieren und zugleich ein kleines bisschen beeindrucken, und für alle Eltern, die nach einer Geschichte über Mut suchen, die ohne große Worte auskommt. Viele von euch kennen das vielleicht auch von sich selbst oder ihren Kindern, dieses Zögern vor etwas Großem und Unbekanntem, das am Ende gar nicht mehr so bedrohlich wirkt, wenn man ihm in seinem eigenen Tempo begegnet. Genau darum geht es mir in dieser Folge: nicht um das schnelle Überwinden von Angst, sondern um das langsame Vertrauen, das wächst, wenn niemand drängt. Auf abinsbett.net findet ihr das ganze Archiv mit allen Folgen und Transkripten. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich. Einen ruhigen Sonntagabend und süße Träume, euer Marco

    • Nele
    • Wuff
    • Widinski
  19. (WERBUNG) Dieses Jahr steckt hinter den Türchen keine Schokolade, sondern eine Geschichte: 24 Abende bis Heiligabend mit Pupsi, dem kleinen Elefanten, und zwar Geschichten, die es nur im Kalender gibt. Wie der erste Abend klingt, hört ihr kostenlos [Hörprobe Türchen 1]. Alle Infos und die Bestellung findet ihr hier [direkt zum Kalender]. (WERBUNG ENDE) Ein Park ohne Vogelgezwitscher, ohne Rascheln im Gebüsch, ohne ein einziges Eichhörnchen. Frederik kennt den kleinen Park auf seinem Heimweg in- und auswendig, jeden Baum und jeden Stein. Gerade kommt er von seinem besten Freund Tobi, mit dem er den ganzen Tag gespielt hat. Doch heute fühlt sich der Weg seltsam an, und nicht einmal die Blätter bewegen sich. Dann tritt zwischen den Bäumen ein Fuchs hervor, so flauschig, dass man ihn am liebsten sofort streicheln möchte. Er schaut nachdenklich und erzählt Frederik, dass im Park etwas verschwunden ist: das Lachen. Früher haben die Tiere über jede Kleinigkeit gekichert, über einen fallenden Tannenzapfen oder einen Windstoß, der an der Nase kitzelt. Jetzt sind alle irgendwie traurig, und keiner weiß, warum. In der 2.229. Gute-Nacht-Geschichte machen sich Frederik und der Fuchs gemeinsam auf die Suche. Spielplatz, Lichtung, der alte Baum: Sie schauen überall nach. Ob man ein verschwundenes Lachen überhaupt finden kann wie einen verlorenen Handschuh? Darüber denkt Frederik ziemlich lange nach. Die Antwort verrate ich nicht, aber sie hat etwas mit Erinnerungen zu tun und damit, wie ansteckend ein kleines Kichern sein kann. Für mich ist das eine Geschichte für Abende, an denen die Stimmung zu Hause etwas gedrückt war. Kinder spüren so etwas oft sehr genau. Frederik zeigt, dass gute Laune nicht verschwindet, sondern manchmal nur jemanden braucht, der sie wieder hervorlockt. Geeignet ist die Folge für Kinder ab drei Jahren, mit einem sanften Spannungsbogen und einem fröhlichen, ruhigen Ende. Kleine Anregung für morgen: Erzählt euch beim Frühstück gegenseitig, worüber ihr zuletzt so richtig lachen musstet. Ich wette, nach spätestens zwei Geschichten kichert die ganze Familie. Auf abinsbett.net findet ihr das ganze Archiv mit allen Folgen und Transkripten. Danke an alle, die den Podcast über abinsbett.net/support unterstützen, das macht die tägliche Gute-Nacht-Geschichte erst möglich. Habt einen gemütlichen Samstagabend, euer Marco

    • Friedrich
    • Tobi
    • Fox
  20. (WERBUNG) Der Ab ins Bett Adventskalender funktioniert ohne App: Handykamera auf den QR-Code halten, und die Geschichte startet. Ein Kalender reicht für alle Geschwister, denn ihr hört zusammen. Der nächste Versand geht am 11. Oktober raus. Die ersten fünf Minuten könnt ihr gratis anhören [zur Hörprobe], bestellen geht hier [direkt zum Kalender]. (WERBUNG ENDE) Einkaufen mit den Eltern, Obst- und Gemüseabteilung, und eigentlich hat Beatrice überhaupt keine Lust. Äpfel, Orangen, Trauben, alles schrecklich langweilig. Bis sie vor den Bananen stehen bleibt und ein Flüstern hört, das ganz bestimmt nicht von einem Menschen kommt. Damit beginnt die 2.228. Gute-Nacht-Geschichte bei Ab ins Bett. Eine besonders gelbe Banane spricht Beatrice an und erzählt ihr von einem Ort, den kein Erwachsener im Supermarkt je bemerkt hat: dem Bananenland. Dort gibt es Palmen, weiche Hügel, einen Bananenfluss, einen schaukelnden Affen und einen gemütlichen Bananenbären. Und es gibt ein Problem. Die Gute-Laune-Banane, so etwas wie die Königin des Landes, ist verschwunden. Alle suchen fieberhaft, auf den Bäumen, auf den Hügeln, sogar im Fluss. Warum ausgerechnet Beatrice helfen soll? Weil sich bis zu den Bananen herumgesprochen hat, wie gut sie zuhören kann. Ob die Bananenflüsterin die verschwundene Banane findet, lasst ihr euch am besten heute Abend selbst erzählen. Ich kann so viel sagen: Beatrice löst das Rätsel nicht mit Tempo, sondern auf eine Art, die ich gerade für die Zeit vor dem Einschlafen ziemlich passend finde. Wer viel herumrennt, übersieht manchmal genau das, was direkt vor der Nase liegt. Für Kinder zwischen drei und 99 Jahren ist das eine fröhliche, bunte Einschlafgeschichte mit einem Augenzwinkern. Und vielleicht hat sie einen kleinen Nebeneffekt: Beim nächsten Wocheneinkauf wird die Obstabteilung für euer Kind deutlich spannender. Probiert ruhig aus, ob es dort etwas flüstern hört. Ganz am Anfang der Folge erzähle ich von einem angebissenen Apfel, der vor mir auf dem Tisch liegt und in wenigen Minuten braun wird. Warum eigentlich werden Äpfel braun, wenn man sie anbeißt? Das erkläre ich in meinem neuen Podcast „Warum eigentlich? Die Welt einfach erklärt“, den ihr auf Spotify und auf YouTube findet. Mehr als 2.200 Gute-Nacht-Geschichten und die passenden Transkripte stehen für euch auf abinsbett.net bereit. Ihr möchtet, dass es Ab ins Bett noch lange jeden Abend gibt? Dann schaut auf abinsbett.net/support, dort zeige ich, wie ihr den Podcast unterstützen könnt. Und ein Stern in eurer Podcast-App hilft mir mehr, als ihr vielleicht denkt. Ein schönes Wochenende und gute Nacht, euer Marco

    • Beatrice
    • INS
    • Up ins Bett