
Im Dokumentarfilm «Naza» interviewt das Regieduo Yuval Abraham und Rachel Szor 24 israelische Soldaten. Sie sprechen anonym über Israels militärisches Vorgehen in Gaza und schildern, dass dabei bewusst zivile Opfer in Kauf genommen werden.
Der Film löst damit weltweite Diskussionen aus. Am Filmfestival von Venedig erhielten sie den Spezialpreis der Jury für «Naza» und eine 25-minütige Standing-Ovation. Gleichzeitig hat Benjamin Netanyahus Regierung die beiden Regisseure zu Staatsfeinden erklärt. Sie erhalten Todesdrohungen und können aktuell nicht in ihre Heimat zurück.
Warum reagiert Israel so scharf? Haben die Filmemacherin und der Filmemacher mit diesen Reaktionen gerechnet? Ist das Lob für «Naza» berechtigt? Und kann dieser Film die Debatte über den Nahost-Konflikt verändern?
Filmredaktor Pascal Blum hat «Naza» gesehen und mit dem Regieduo gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet er die Debatte um die brisante Doku aus Israel ein.
Host: Philipp Loser
Produktion: Noah Fend
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