
«We are Jane Doe», «Jane Doe deserves justice», «Stop blaming victims, hold rapists accountable» steht auf den Protestschildern, die überall in den USA hochgehalten werden.
Grund dafür ist die Zivilklage einer ehemaligen Studentin der Elite-Universität Cornell. Sie tritt unter dem Pseudonym «Jane Doe» auf und hat Klage gegen sieben Männer einer Studentenverbindung eingereicht. Sie wirft ihnen eine Gruppenvergewaltigung im Oktober 2024 vor. Die Beschuldigten bestreiten die Vorwürfe, es gilt die Unschuldsvermutung.
Der Fall hat eine landesweite Solidarisierungswelle ausgelöst: Mahnwachen, ein siebenstündiger Sitzstreik, unzählige Posts – und eine Debatte darüber, wie Universitäten mit sexualisierter Gewalt umgehen.
Was ist nach bisherigen Erkenntnissen im Oktober 2024 genau passiert? Warum mobilisiert der Fall so stark? Und was könnte sich an den Unis und in der Politik konkret ändern?
Ann-Kathrin Nezik, New York-Korrespondentin für die «Süddeutsche Zeitung» und den «Tages-Anzeiger», war an den Protesten zum Fall Cornell 7. Was sie dort erlebt hat, erzählt sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
Mehr zum Fall:
- «Gerechtigkeit für Jane Doe»: Studierende protestieren gegen Umgang mit Vergewaltigungsfall
- Anrufe von Beschuldigten nach der Tat veröffentlicht – Wut auf Cornell University wächst
- «Wir sind alle Jane Doe»: Welle der Solidarität mit Cornell-Studentin
- Aufsatz schreiben als Strafe nach einer mutmasslichen Vergewaltigung
- Zwei Jahre passierte nichts – jetzt rollt die US-Justiz einen Gruppenvergewaltigungsfall neu auf
Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.