
Apropos – der tägliche Podcast
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Es sei «eine der schlimmsten Tragödien», die die Schweiz je erlebt habe. Das sagte Bundespräsident Guy Parmelin am späten Donnerstagnachmittag in Sion vor den Medien. Es ist die zweite Medienkonferenz an diesem ersten Januar 2026. Am Tag nach der Katastrophe von Crans-Montana. In der Silvesternacht ist in der Bar «Le Constellation» ein Feuer ausgebrochen. Dieses hat sich explosionsartig auf das ganze Gebäude ausgeweitet. Inzwischen ist klar: Mindestens 40 Menschen haben diesen Brand nicht überlebt. Mehr als hundert weitere wurden verletzt, viele von ihnen schwer. Wie geht es den Menschen in Crans-Montana am Tag nach der Brandkatastrophe? Was weiss man über mögliche Ursachen für den verheerenden Brand? Welche Fragen treiben die Menschen um? Und wie geht es jetzt weiter? Reporterin und «Apropos»-Co-Host Alexandra Aregger war vor Ort in Crans-Montana und erzählt davon in einer ausserordentlichen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzent: Noah Fend Mehr zur Tragödie in Crans-Montana: Reportage aus Crans-Montana: «Verzweifelte Eltern versuchten in die Bar zu gelangen, um nach ihren Kindern zu sehen» Die Identifikation der Opfer von Crans Montana stellt die Rechtsmedizin vor massive Probleme Ausnahmezustand im Wallis: Die Bilder aus Crans-Montana Die aktuellen Entwicklungen rund um die Brandkatastrophe in Crans-Montana im News-Ticker Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- 01.01.202642 min
Das Jahr 2025 brachte einen traurigen Rekord: Nie zuvor gab es so viele Femizide. Mindestens 27 waren es dieses Jahr. Dazu kommen einige Femizid-Versuche. Das hat die Diskussion um häusliche Gewalt und um den Umgang damit in der Politik und im Strafrecht mehr in die Öffentlichkeit gerückt. Auch deshalb war Nora Markwalder, Kriminologin an der Universität St. Gallen, in den letzten Monaten eine gefragte Expertin. Sie beschäftigt sich seit fast zwei Jahrzehnten mit Tötungsdelikten – lange bevor der Begriff Femizid gesellschaftlich etabliert war. Als Doktorandin begann sie mit der systematischen Erfassung von Tötungsdelikten in der Schweiz, weil es dazu lange kaum verlässliche Daten gab. Heute ist sie eine der wichtigsten Stimmen, wenn es um Femizide, Partnertötungen und häusliche Gewalt geht. «Apropos»-Host Alexandra Aregger hat mit Nora Markwalder darüber gesprochen, warum häusliche Gewalt selten plötzlich beginnt, weshalb viele Fälle nie vor Gericht kommen, und warum einfache Erklärungen zu Tätern, Herkunft oder Geschlecht zu kurz greifen. Produzentin: Jacqueline Wechsler Hier geht es zum schriftlichen Interview: «Wir müssen hinterfragen, wieso Gewalt im häuslichen Bereich schon fast als gottgegeben angeschaut wird» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- 31.12.202536 min
Als der SP-Politiker Simon Stocker im November 2023 für Schaffhausen in den Ständerat gewählt wurde, war das eine kleine Sensation. Er gewann gegen den parteilosen Thomas Minder, den bekannten Kopf hinter der «Abzocker-Initiative». Seinen Sieg und das neue Amt konnte er aber nicht lange auskosten. Ein halbes Jahr später gab es eine Anzeige gegen ihn. Der Vorwurf: Er habe während des Wahlkampfes nicht in Schaffhausen, sondern in Zürich gewohnt. Ein Jahr lang hat die Schweiz öffentlich über das Privatleben von Simon Stocker und seiner Frau verhandelt. Wer schläft wo? Wo geht der Sohn in den Kindergarten? Und dürfen wir das überhaupt wissen? Das Bundesgericht entschied schliesslich: Ja, wir dürfen. Und nein, er darf nicht. Simon Stocker wurde im Frühling 2025 sein Mandat entzogen. Von einem Tag auf den anderen. Zwar hat er sich im Sommer der Neuwahl gestellt. Er verlor sie aber gegen den Kandidaten der FDP. Wie geht man als Politiker und als Mensch mit so einer Niederlage um? Und wie oft denkt er noch an Bern? Darüber spricht Alt-Ständerat Simon Stocker mit «Apropos»-Host Philipp Loser und Inlandredaktorin Anja Burri. Und er erzählt, welche persönlichen Folgen die politische Niederlage mit sich brachte. Produzentin: Sara Spreiter Hier geht es zum schriftlichen Interview: «Unser Familiensystem war schon immer anspruchsvoll – doch dann hinterfragte es noch die halbe Schweiz» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- 30.12.202562 min
Die Mundartband «Hecht» gibt es mittlerweile seit 15 Jahren, und sie wird immer erfolgreicher. Ihre Shows – von der Clubshow bis zum Hallenstadion – sind grösstenteils ausverkauft. Stefan Buck, der Sänger der Band, wird mittlerweile auch beim Einkaufen erkannt. Was über den Hecht-Sänger aber nur die Wenigsten wissen: Er hat noch einen zweiten Beruf. Neben der Musik ist er Fintech-Unternehmer. Auch das: ziemlich erfolgreich. Lange hat er versucht die beiden Leben – die Bühne und das Büro – zu trennen, gar voreinander zu verstecken. Heute macht er das nicht mehr und hat zumindest eine gewisse Balance zwischen den beiden Arbeitsbereichen gefunden. Im Gespräch mit «Apropos»-Host Alexandra Aregger und Martin Fischer vom Ressort «Leben» spricht er über Kompromisse, Hemmungen und über die Erkenntnis, zu wenig Zeit für die Familie zu haben. Produzentin: Sara Spreiter Hier geht es zum schriftlichen Interview: «Mit 19 willst du einfach der Musikstar sein, den alle anhimmeln. Und das war ich nie» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- 29.12.202536 min
Im Podcast «Wissen mit Johnny» gibt es jede Woche eine halbe Stunde Wissen für Kinder. Es geht um den Dreissigjährigen Krieg, die Mondlandung, die chinesische Terrakotta Armee, die Hexenverfolgung oder die Ermordung von John F. Kennedy. Dabei vermittelt er Wissen aus Geschichte, Politik und Kultur auf eine Art und Weise, die man kaum woanders hört. Und die seinen Podcast bei Kindern äusserst beliebt macht. Mit drei Millionen Hörerinnen und Hörern pro Monat, ist «Wissen mit Johnny» einer der erfolgreichsten Wissenspodcasts im deutschsprachigen Raum – bei dem übrigens auch Erwachsene einschalten. «Apropos»-Host Philipp Loser hat mit Johnny, von «Wissen mit Johnny» gesprochen . Und ihm unter anderem Fragen von Kindern gestellt, die vor dem Interview mit dem Podcaster eingereicht wurden. Produzentin: Jacqueline Wechsler Hier geht es zum schriftlichen Interview: «Viele Leute sagen: ‹Ey, du hast mir mit dem Podcast in der Schule den Arsch gerettet›» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Das Jahr 2025 ist zu Ende. Es ist Zeit, zurückzublicken - und vorauszuschauen. Für eine kleine «Apropos»-Serie haben wir Gespräche mit interessanten Menschen geführt. Mit Menschen, für die dieses Jahr besonders war, die dieses Jahr etwas Spezielles erlebt haben, die in diesem Jahr wichtig waren. Die ganze Gesprächsserie gibt es ab kommendem Montag bei «Apropos». Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Während 78 Jahren, 3 Monaten und 22 Tagen standen sich in Moutier zwei Lager ziemlich unversöhnlich gegenüber. Auf der einen Seite diejenigen, die sich zum Kanton Jura zugehörig fühlten. Auf der anderen Seite diejenigen, die Teil des Kantons Bern bleiben wollten. Der Jura-Konflikt prägte in Moutier Generationen und zog einen tiefen Graben durch die Kleinstadt im Berner Jura. Doch jetzt wird die grosse Veränderung Tatsache: Ab dem 1. Januar 2026 gehört Moutier nicht mehr zum Kanton Bern. Die Gemeinde wechselt in den Kanton Jura . Mit dem Kantonswechsel soll der jahrzehntelange Konflikt zu Ende gehen – nach Strassenschlachten, unzähligen Verhandlungsrunden, annullierten und wiederholten Volksabstimmungen. Was macht diesen Kantonswechsel so einmalig? Warum wollte Moutier überhaupt zum Kanton Jura wechseln? Was ändert sich ab dem neuen Jahr? Und ist das wirklich das Ende des alten Jurakonflikts? Antworten liefert Romandiekorrespondent Benno Tuchschmid in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Hier geht's zum Text von Benno Tuchschmid Mehr zum Thema: Moutier: Kantonswechsel per 1. Januar Verhandlungen zum Kantonswechsel von Moutier abgeschlossen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Das Verteidigungsdepartement hat einen neuen Chef. Die Mitte-Partei ebenso. Die FDP sogar zwei. Die Parteien (und der Bundesrat) streiten über neue Verträge mit der EU (und darüber, ob es dafür ein Ständemehr braucht), über das Armeebudget, über das Budget überhaupt. Und dann war da noch der Zollhammer aus den USA, der das Selbstbild der Schweiz wohl nachhaltig prägen wird. Was bleibt vom Polit-Jahr 2025? Welche Debatten, welche Figuren, welche Momente haben die Schweiz geprägt? Mit welchen Folgen? Und was kommt 2026? In der letzten Folge des Jahres setzt der Podcast «Politbüro» an zum grossen Jahresrückblick – und zum etwas kleineren Ausblick. Zu Gast bei Host Philipp Loser sind Chefredaktorin Raphaela Birrer, Bundeshauschefin Larissa Rhyn, Reportagen- und Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi und Meinungschef Fabian Renz. Ihr hört die Folge hier als Bonus im Feed von «Apropos». Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- 24.12.202555 min
Was war 2025 besonders hörens-, sehens- und lesenswert? Literaturredaktorin Nora Zukker empfiehlt diese Bücher Öffnet sich der Himmel - Seán Hewitt Das gelbe Haus - Mieko Kawakami Die Schwestern - Jonas Hassen Khemiri See der Schöpfung - Rachel Kushner Die Nulllinie: Roman aus dem Krieg - Szczepan Twardoch Kulturredaktor Martin Fischer empfiehlt diese Musik: Musiker Edb Musikerin Natascha Polké Rapperin Ele A Sängerin Rosalià Sänger Sombr Band Geese Film- und Serienredaktor Pascal Blum empfiehlt: One Battle After Another - Paul Thomas Anderson The Secret Agent - Kleber Mendonça Filho The Pitt - R. Scott Gemmill Sinners - Ryan Coogler Weapons – Die Stunde des Verschwindens - Zach Cregger Podcast Produzentin Sara Spreiter empfiehlt diese Podcasts: Nicht Mehr Mein Land - Geschichten über Migration, den Rechtsruck und die Gräben zwischen uns (ARD) Lucky Boy (The Observer / Tortoise Investigates) Irma. Das Kind aus Srebrenica (Die Zeit) Lists!!! (This American Life) Alle Podcast von Tamedia findet ihr hier: https://www.tagesanzeiger.ch/podcast Die «Apropos»-Hosts Alex Aregger und Philipp Loser empfehlen: Das Buch Die Holländerinnen - Dorothee Elmiger Das Buch Was nicht gesagt werden kann - David Szalay Das Buch Moralspektakel - Philipp Hübl Der Podcast Heavyweight Der Podcast The Ezra Klein Show, Folge «Patti Smith on the One Desire That Lasts Forever» Die Netflix-Dokumentation The New Yorker at 100 Die Veranstaltung 118 Minuten on Fire im Neubad Luzern Unsere Kulturberichterstattung findet ihr unter: tagesanzeiger.ch/kultur Hosts: Philipp Loser und Alexandra Aregger Produktion: Sara Spreiter Die Themen: 00:00 Intro 01:50 Bücher 13:50 Musik 25:00 Filme und Serien 34:00 Podcasts 48:20 Tipps von den «Apropos»-Hosts Alex Aregger und Philipp Loser Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Donald Trumps Umgang mit Venezuela gleicht einer schleichenden Eskalation: Die USA gehen immer stärker gegen das südamerikanische Land unter Präsident Nicolás Maduro vor. Zunächst hat das US-Militär damit begonnen, Boote von mutmasslichen Drogenschmugglern zu versenken. Dann hat Trump die Militärpräsenz in der Karibik massiv erhöht – und dabei unter anderem den grössten Flugzeugträger der Welt in die Region verlagert. Kürzlich haben US-Soldaten dann vor Venezuela einen Öltanker gestürmt und beschlagnahmt und eine Blockade sämtlicher weiterer Tanker mit venezolanischem Öl angekündigt. Geht es in diesem Konflikt tatsächlich «nur» um den Kampf gegen den Drogenschmuggel, wie Trump behauptet? Oder geht es auch ums venezolanische Öl, wie es Venezuelas Präsident Maduro sagt? Wohin führt dieser Konflikt letztendlich? Ist die finale Eskalation noch aufzuhalten? US-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die aktuelle Lage zwischen den USA und Venezuela ein – in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Mehr zum Konflikt zwischen den USA und Venezuela: Trump ergreift eine neue Eskalationsstufe – Maduro steht alleine da «Operation Südlicher Speer» zielt auf Drogenkuriere – oder doch auf Venezuelas Diktator? Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- 22.12.202524 min
Es war das wichtigste Geschäft der Wintersession im Bundeshaus: Mit ihrem «Entlastungspaket» wollte Finanzministerin Karin Keller-Sutter ab 2027 jährlich 2,4 Milliarden Franken einsparen. Gespart werden sollte fast überall: bei Bildung und Forschung, beim Klimaschutz, im Verkehr, in der Entwicklungszusammenarbeit. Nur ein Bereich blieb weitgehend verschont: die Armee. Zuerst nahm sich der Ständerat das Paket vor und reduzierte den Umfang der geplanten Einsparungen um rund eine Milliarde Franken. Zurück blieb ein Sparpaket, das deutlich kleiner ist als ursprünglich geplant. Wo wird nun konkret gespart? Was bedeutet das für das Budget der Schweiz und für das politische Erbe von Karin Keller-Sutter? Und wie geht es jetzt weiter mit dem Sparpaket? Antworten liefert Bundeshauskorrespondent Fabian Fellmann in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Hier den Text von Fabian Fellmann und Quentin Schlapbach lesen Mehr zum Entlastungspaket 27: Bauern, Medien und Spitzensportler können aufatmen – ihre Subventionen werden nicht gestrichen Ständerat speckt Sparpaket des Bundes um über einen Drittel ab Von Sparen kann keine Rede sein Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Am 20. Dezember 2024 raste der Attentäter Taleb A. mit seinem Auto in den Weihnachtsmarkt von Magdeburg. Sechs Personen hat er dabei getötet, über 300 Menschen verletzt. Taleb A. hat ein Trauma hinterlassen, das nicht einfach zu verarbeiten ist. So auch bei Philipp Peplau. Er ist Rettungssanitäter und war damals als Ersthelfer vor Ort. Was der 24-Jährige sah, verfolgt ihn bis heute – der Anschlag bestimmt noch immer seinen Alltag. Wie verarbeitet man so ein Trauma? Warum trifft es immer wieder Weihnachtsmärkte? Und wie schützen sich Städte, auch in der Schweiz, vor möglichen Anschlägen? Darüber spricht Deutschlandkorrespondent Simon Widmer in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Er ist nach Magdeburg gereist und hat mit Philipp Peplau und den Menschen vor Ort gesprochen. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Hier die Geschichte von Philipp Peplau lesen Mehr zum Thema: Angeklagter in Magdeburg gesteht: «Ich habe das Auto gefahren» Den Todesraser von Magdeburg hätte man stoppen können Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Mehr als zweihundert Milliarden möchte die EU der Ukraine zur Verfügung stellen. Und zwar mit Geld, das eigentlich Russland gehört und seit der russischen Invasion in die Ukraine eingefroren auf unterschiedlichen Zentral- und Privatbanken liegt. Das Geld soll als Sicherheit dienen. Die Ukraine müsste es erst zurückzahlen, wenn Russland nach einem Ende des Krieges Reparationen an die Ukraine zahlt. Diesen Kredit, finanziert durch russische Gelder, befürworten jedoch nicht alle EU-Länder. Belgien und einige andere Länder stellen sich gegenwärtig dagegen. Wie entscheidend wäre der Kredit für den weiteren Kriegsverlauf? Warum ist ausgerechnet Belgien dagegen? Und was passiert, wenn die Ukraine das Geld nicht erhält? Darüber spricht EU-Korrespondent Dominique Eigenmann in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos». Er ordnet das Wichtigste zum geplanten EU-Kredit ein. Host: Philipp Loser Produzent: Tobias Holzer EU-Kredit für die Ukraine: Belgien muss begreifen, dass der EU-Kredit auch in seinem Interesse ist Ab April droht der Ukraine ein finanzieller Engpass – jetzt soll Norwegen helfen Beschlagnahmen oder nicht? Wieso sich Europa bei dieser Frage nicht einig wird Selenskyj spielt den Ball an Trump zurück Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Es riecht nach Zimt und Kardamom. Nach Glühwein und Brunsli. Wer Essen liebt, muss die Adventszeit mögen. Das sagt unser Kulinarik-Autor Christian Seiler ganz am Afang seiner Spezialausgabe des «Magazins» zur Weihnachtszeit. Darin präsentiert er einen kulinarischen Adventskalender: Jeden Tag gibt er einen Tipp – für ein Menu, ein Getränk, ein Weihnachtsguetsli oder ein kulinarisches Geschenk. Was ist zu beachten bei der Wahl eines Weihnachtsessens für Familie und Freunde? Warum ist und bleibt die Küche auch während der Festtage der wichtigste Ort im Haus? Wie bleibt die Adventszeit stressfrei? Und mit welcher Playlist kommt Seiler in weihnachtliche Stimmung? Unser Foodkolumnist Seiler hat für alles einen Tipp – und er hat sie gesammelt mitgebracht in eine neue Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzent: Tobias Holzer Essen, Musik und Inspiration für die Feiertage: Christian Seilers kulinarischer Adventskalender 2025 Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- 16.12.202520 min
In fast jedem zweiten Schweizer Haushalt lebt ein Haustier. Doch so gern sich die Menschen Haustiere anschaffen, so schnell ist die Liebe häufig wieder vorbei: Pro Jahr geben Schweizerinnen und Schweizer rund 32’000 Haustiere wieder ab. Hunde, Katzen, Fische, Vögel landen dann in Tierheimen oder Auffangstationen. Fachpersonen gehen davon aus, dass es noch viel mehr Haustiere sind, die ausgesetzt und sich selbst überlassen werden. Wie kann das sein? Was sagt das über das Verhältnis der Schweizerinnen und Schweizer zu Haustieren? Und was passiert mit den Tieren, die wir nicht mehr wollen? Chris Winteler und Christian Brüngger vom Ressort «Reportagen und Storytelling» haben Orte besucht, an denen die zwiespältige Beziehung zwischen Mensch und Tier besonders deutlich wird. Was sie dabei gesehen und gelernt haben, erzählen sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produktion: Sara Spreiter Hier zum Text von Chris Winteler und Christian Brüngger: Heimtiere als Konsumgut: «Die Freundin hat mich verlassen, also kaufe ich mir ein Büsi zum Schmusen» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Wohnen wird immer teurer. Besonders stark merkt man das in den Schweizer Städten. In Zürich zum Beispiel sind die Mietpreise in den letzten 26 Jahren um 96 Prozent gestiegen. Die steigenden Mieten werden oft beklagt: Politikerinnen und Politiker machen Vorstösse, Parteien lancieren Initiativen, Leute auf Wohnungssuche sind hässig. Die steigenden Mieten werden aber nur selten fundiert erklärt. Warum ist Wohnen überhaupt so teuer geworden? Was haben die Zinsen und der vorhandene Boden damit zu tun? Und was müsste man demnfach unternehmen, um die Mieten wieder bezahlbarer zu machen? Unser Reporter Christian Zürcher hat den Versuch gewagt sich auf die Suche nach den echten Gründen für die Explosion der Mietpreise begeben. Dabei hat er auf seine Fragen aber ziemlich unterschiedliche Antworten erhalten – je nach dem, wen er gefragt hat. Was er daraus gemacht hat, hat er in einem Text fürs «Magazin» aufgeschrieben – und erzählt es in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzent: Tobias Holzer Mehr zur Explosion der Immobilienpreise: 3½ Zimmer für 4500 Franken: Warum ist Wohnen in Zürich so teuer geworden? Zürich hat weltweit dritthöchstes Risiko für Immobilienblase Selbst wer 200’000 Franken verdient, kann sich kein Eigenheim mehr leisten Wo Sie für eine Million Franken noch ein Haus kaufen können Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- 12.12.202537 min
Es ist der 2. Februar 2008, Abfahrt in St. Moritz. Lara Gut-Beharmi heisst damals noch Lara Gut. Sie ist 16 Jahre alt und bestreitet ihre erste Weltcup-Abfahrt. Kurz vor dem Ziel stürzt sie. Sie rutscht auf dem Rücken ins Ziel – und wird trotzdem dritte. Es ist der Anfang einer Weltkarriere im Skisport. Zweimal hat Lara Gut-Behrami den Gesamtweltcup für sich entschieden, fast fünfzig Weltcuprennen hat sie gewonnen – seit zwanzig Jahren liefert sie Topleistungen. Und doch ist ihre Geschichte nicht nur glänzend. Kaum jemand in der Schweizer Sportwelt wurde, trotz ihres Erfolgs, so hart angegangen wie Lara Gut-Behrami. Es hiess, sie sei kompliziert und undankbar. Auch deswegen hat sie sich in den letzten Jahren aus der Öffentlichkeit bewusst zurückgezogen. Jetzt geht ihre Karriere zu Ende. Wie beurteilt die Spitzenathletin heute ihre Rolle in der Öffentlichkeit? Welche Momente in ihrer Karriere haben sie geprägt? Und was hinterlässt sie? Ursina Haller und Christof Gertsch vom «Magazin» haben Lara Gut-Behrami lange begleitet und mit ihr auf ihre Karriere zurückgeblickt. Entstanden ist ein ausführliches Porträt über den Mensch hinter der Sportlerin. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählen sie davon. Host: Philipp Loser Produktion: Sara Spreiter Hier geht es zu den «Magazin»-Artikeln über Lara Gut-Behrami: Teil 1: Lara Gut-Behrami – die Geschichte eines Wunderkinds Teil 2: «An dem Tag hat es angefangen. Leider» Teil 3: «Valon gab mir das Gefühl, erwachsen zu sein – das kannte ich in der Schweiz nicht» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- 11.12.202518 min
Schon seit Jahren boomen Fahrten mit Nachtzügen. Rund 600’000 Passagiere überqueren jedes Jahr in einem Nachtzug die Schweizer Grenze. Damit die Fahrt bequemer wird, betreiben die SBB gemeinsam mit der österreichischen ÖBB einen neuen Nachtzug auf der Strecke zwischen Zürich, Basel und Hamburg. Eigentlich würden die Schweizerischen Bundesbahnen gerne noch mehr Städte über Nacht anfahren. Und brauchen dafür Fördergelder, denn aufgrund hoher Kosten seien Nachtzüge nicht rentabel. Doch die Politik hat den SBB nun einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Nationalrat hat diese Tage Fördergelder für eine neue Verbindung nach Malmö abgelehnt . Zum Unverständnis von vielen. Wie kann das sein? Warum haben es neue Strecken so schwer, wenn die Nachfrage so gross ist? Und was kann der neue Nachtzug? Wirtschaftsredaktor Jan Bolliger ist in einer Mini-Kabine mit dem Nightjet durch die Nacht gefahren und beantwortet diese Fragen in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Hier die Reportage von Jan Bolliger zum nachlesen und nachschauen. Mehr zum Thema: Kein Geld für Nachtzug nach Malmö – Minderheit im Nationalrat setzt sich durch Neue Nightjets nach Hamburg fahren mit «Mini Cabins» und Hightech an Bord Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Am 11. Oktober dieses Herbsts eskaliert in Bern eine unbewilligte Pro-Palästina-Demo . Sie endet in wüsten Szenen, in Auseinandersetzungen zwischen Linksautonomen und der Polizei. An diesem 11. Oktober ist zum ersten Mal so richtig zum Ausdruck gekommen, was dieser Konflikt auch mit der Schweizer Bevölkerung macht. Welche gesellschaftlichen und politischen Gräben er auch hier aufgerissen hat. Was ist seit dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 im Nahen Osten passiert? Was in der Schweiz? Warum löst dieser Konflikt so viel aus? Wie gehen wir damit um? Und welche Perspektiven gibt es jetzt in Gaza? Gegen Ende dieses Jahres beschäftigte sich «Apropos» nochmals mit den grossen Fragen im Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten. Am Montagabend empfingen die Hosts Alexandra Aregger und Philipp Loser live auf der Bühne im Zürcher Kaufleuten Tagesleiterin und Inlandredaktorin Anja Burri und Auslandchef Christof Münger zum Gespräch. Die Aufzeichnung des Livegesprächs hören Sie jetzt als neue Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Hosts: Alexandra Aregger und Philipp Loser Produzent: Noah Fend Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
- 09.12.202516 min
Als sie vor gut drei Jahren in der Schweiz auf den Markt kam , löste die Abnehmspritze einen ziemlichen Hype aus. Denn hierzulande leiden über 40 Prozent der Erwachsenen an Übergewicht oder Adipositas. Die Spritze war bislang jedoch ziemlich teuer. Anfang nächstes Jahr soll nun eine günstige Kopie auf den Markt kommen. Das Patent des Herstellerkonzerns von Ozempic in Kanada läuft aus. Und deswegen können deutlich günstigere Nachahmerspritzen produziert werden. Wie billig könnte die Spritze werden? Werden dadurch noch deutlich mehr Leute mit der Spritze Gewicht verlieren? Und welche Risiken birgt diese Entwicklung? Darüber spricht die Wirtschaftsredaktorin Isabel Strassheim in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie schreibt über die Pharma- und die Chemiebranche und regelmässig über die Abnehmspritze. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Sibylle Hartmann Der Hype um die Abnehmspritze: Anfang 2026 kommt die günstigere Ozempic-Kopie – und sie kann auch in die Schweiz bestellt werden Nach dem Gewichtsverlust durch die Spritze droht der Gesichtsverlust Mein Ozempic-Reflex – und was er über unsere Gesellschaft aussagt Prominente berichten von Nebenwirkungen wie Haarausfall oder dem berühmten «Ozempic-Gesicht» Spritze gegen Adipositas: «Ich bin weder faul noch undiszipliniert!» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
