Apropos – der tägliche Podcast

Tamedia
600
21.10.2026
Beschreibung
Politisch, persönlich, nah: Der tägliche Podcast von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung beleuchtet aktuelle Themen und Geschichten, die zu reden geben. Von Montag bis Freitag – präsentiert von Alexandra Aregger und Philipp Loser.
Häufig erwähnt
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Episoden
  1. Unsere Journalistin Celina Euchner interviewte vor Jahren für ein anderes Schweizer Medium einmal den bekannten Deutschrapper Kontra K. Heute steht in dutzenden Artikeln, sie sei dessen Partnerin. Auf die Frage «Wer ist die Partnerin von Kontra K?» antwortete ChatGPT bis vor Kurzem: «Die Partnerin von Kontra K heisst Celina Euchner.» Andere Chat-Bots wie Claude Perplexity oder Grok gaben dieselbe Antwort und schmücken sie teils sogar mit angeblichen Bildern der beiden aus. Was unserer Journalistin passiert ist, ist kein Einzelfall: Heute sind 52 Prozent aller Artikel im Internet von KI generiert. Darin stehen auch massenhaft falsche Nachrichten. Noch lebende Personen werden für tot erklärt oder renommierte Gerichtsreporter zu Kinderschändern. Wie entstehen solche KI-generierten Fake News? Wer steckt hinter diesen Seiten? Was bedeutet diese Flut von falschen Informationen für unsere Gesellschaft? Und wie kann man künftig noch unterscheiden, was stimmt und was nicht? Das hat Oliver Zihlmann, Leiter des Tamedia-Recherchedesks, zusammen mit Celina Euchner recherchiert. Was sie dabei herausgefunden haben, erzählen sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Jacqueline Wechsler Die Recherche zu KI und Fake News zum Nachlesen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  2. Ein royaler Paukenschlag in Grossbritannien: König Charles hat seinem Bruder Andrew den Prinzentitel entzogen. Aus Prinz Andrew wird Andrew Mountbatten Windsor. Hintergrund sind Andrews frühere Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Seit Jahren werfen diese Kontakte dunkle Schatten auf die königliche Familie. Nun zieht Charles Konsequenzen: Andrew verliert nicht nur den Titel, sondern auch mehrere militärische Ehrenränge und sein Wohnrecht in der prestigeträchtigen Royal Lodge in Windsor. Wie kam es so weit? Welche Rolle spielte Andrew in Epsteins Umfeld? Und wie reagieren die Britinnen und Briten darauf? Diese Fragen beantwortet Michael Neudecker, Grossbritannien-Korrespondent für den Tagesanzeiger und die Süddeutsche Zeitung, in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacqueline Wechsler Mehr zum Thema Prinz Andrew wird in den kalten Norden verbannt Andrew ist jetzt offiziell der Grüsel-Onkel Die Titel sind weg, aber damit hat Andrew längst nicht alles überstanden Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  3. Zwar hatte Zohran Mamdani seinen demokratischen Kontrahenten Andrew Cuomo bereits bei den Vorwahlen geschlagen. Trotzdem trat er nun im Rennen um das Amt als Bürgermeister von New York nochmals gegen ihn an. Cuomo stellte sich als unabhängigen Kandidaten erneut zur Wahl. Von den Republikanern kandidierte Curtis Silwa. Mamdani hatte während dem Wahlkampf viel Gegenwind: Nebst dem demokratischen Establisment setzte sich auch Trump für seinen Gegner Andrew Cuomo ein. Mamdanis Gegner bezeichneten den jungen Politker gerne als Kommunisten und stellten ihn als eine Gefahr für den Finanzplatz und damit für die Zukunft New Yorks dar. Am Dienstag wurde er – trotz allem – zum neuen Bürgermeister von New York gewählt. Obwohl sich sein Sieg seit Längerem abzeichnete, ist das Resultat nun eine Überraschung. Warum ist das so? Ist Mamdanis Wahl ein Zeichen, das über New York hinaus von Bedeutung ist? Und wofür steht Zohran Mamdani genau? Diese und weitere Fragen beantwortet USA-Korrespondentin Charlotte Walser in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos». Zohran Mamdanis Triumph in New York Wie links ist Trump-Schreck Zohran Mamdani wirklich? «Donald Trump, ich habe vier Worte für dich» Was die Demokraten vom neuen New Yorker Bürgermeister lernen können Demokratinnen gewinnen in Virginia und New Jersey Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  4. Die Lippen sollen voller und symetrischer werden. Dafür lassen sich zahlreiche Fraue gelartige Substanzen unter die Lippen spritzen, sogenannte Filler. Doch laut einem Bericht des Bundes wird in diesem Geschäft gepfuscht. Jeder zweite Schweizer Anbieter spritzt illegal, heisst es. Eigentlich dürfen diese Filler nur von Ärztinnen und Ärtzrn oder von diplomierten Fachpersonen unter ärztlicher Aufsicht verabreicht werden. Unprofessionelle Eingriffe können dabei üble Folgen haben, die weit über das Ästhetische hinausgehen: Infektionen, Erblindungen und Embolien können erfolgen. Wie funktioniert das illegale Geschäft mit den gespritzten Lippen? Und was steckt überhaupt hinter dem Trend der gespritzten Lippen? Darüber spricht Valeria Mazzeo vom Tamedia-Recherchedesk in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie hat mit diversen Betroffenen über ihre Erfahrungen gesprochen. Host: Alexandra Aregger Produktion: Tobias Holzer Hier zum Text von Valeria Mazzeo über das illegale Geschäft mit den gespritzten Lippen. Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  5. Volljährige Männer aus der Schweiz müssen für einen Dienst einrücken. Entweder in die Armee, in den Zivilschutz oder in den Zivildienst. Die Wehrpflicht ist dabei nur auf ein Geschlecht begrenzt: Männer müssen, Frauen dürfen. Die Service-Citoyen-Initiative will das ändern. Ende Monat stimmen wir darüber ab, ob eine allgemeine Dienstpflicht eingeführt werden soll. Laut der Initiative sollen Schweizerinnen und Schweizer - je nach Ausgestaltung auch Ausländerinnen und Ausländer - einen obligatorischen Dienst für die Allgemeinheit absolvieren. Die Initianten versprechen sich davon mehr Solidarität in der Gesellschaft, ein stärkerens Miteinander. Die Gegnerinnen und Gegner finden, die Initiative würde das aktuelle Milizsystem untergraben – und Frauen würden heute schon genug machen. Was ist an diesen Argumenten dran? Was würde so ein Service Citoyen genau bedeuten? Und wie hoch stehen die Chancen für eine Annahme der Initiative? Das erklärt Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produktion: Sara Spreiter Artikel zum Thema: Brauchen Spitäler, Pflege­heime und der Naturschutz überhaupt mehr Hilfs­personal? Interview zu Service citoyen: «Das Militär besteht zu 98 Prozent aus Männern. Dass sich Frauen das nicht antun möchten, verstehe ich» Müssen bald auch Schweizer Frauen ins Militär? 8 Fragen zum Service Citoyen Wer freiwillig Einsätze leistet, soll mehr Ferien bekommen Initiativkomitee startet Kampagne für den Service citoyen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  6. «In den Nachrichten kommt so viel Negatives – das tut mir nicht gut», sagt Susanne. Sie liest keine Zeitung mehr, hört keine Nachrichten am Radio und schaut keine News am Fernseher. Damit ist sie nicht allein: Fast die Hälfte der Schweizer Bevölkerung gilt laut einer neuen Studie der Universität Zürich als News-depriviert. Medienforscher Marc Eisenegger warnt: «Das Resultat ist demokratiepolitisch sehr problematisch – News-Deprivierte wissen weniger und nehmen seltener am demokratischen Prozess teil.» Warum wenden sich so viele vom Nachrichtengeschehen ab? Welche Rolle spielen Social Media, Negativität und Überforderung? Und wie kann man News-müde wieder erreichen? Antworten auf diese Fragen hat Denise Jeitziner, Redaktorin im Ressort Leben. Sie hat mit News-Deprivierten gesprochen und berichtet darüber in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacqueline Wechsler Links zur Folge: Hier geht's zum Artikel von Denise Jeitziner Hier zur Studie der Universität Zürich Hier unsere Alternativen gegen den News-Frust Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  7. Im Sudan in Nordost-Afrika bekriegen sich die Truppen der Rapid Support Forces (RSF) und die sudanesische Armee (SAF). Rund zweieinhalb Jahre dauert dieser Krieg bereits an – und er hat inzwischen die aktuell grösste humanitäre Krise der Welt herbeigeführt. Gerade erfasst das Land eine neue Welle exzessiver Gewalt. Seit Kriegsbeginn mussten bereits 14 Millionen Menschen aus dem Sudan flüchten. Die meisten von ihnen sind jetzt in riesigen Flüchtlingscamps an der Grenze zum Sudan untergebracht, zum Beispiel im Tschad. Zehntausende Menschen leben dort in improvisierten Unterkünften. Wie geht es den Menschen dort? Wie funktionieren diese Camps? Wie lange bleiben sie? Und warum ist dieser folgenschwere Krieg im Westen kaum Thema? Unser Karikaturist Felix Schaad hat ein Flüchtlingscamp in Aboutengue, im Tschad, besucht. Er hat Not und Leid gesehen, aber auch Freude und Optimismus. Was er bei seinem Besuch erlebt hat, hat er in einer Comicreportage gezeichnet. Jetzt erzählt er es in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Sibylle Hartmann Artikel zum Thema: Comicreportage aus dem Tschad: Der vergessene KriegComicreportage aus dem Tschad: Der vergessene Krieg Krieg im Sudan: RSF-Milizen massakrieren Zivilisten – das viele Blut ist sogar aus dem All zu sehen Interview zum Sudan-Krieg: «Wie zwei Gangster, die sich um die Beute streiten» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  8. Die Schweiz wächst Jahr für Jahr. Der Wohnraum wird immer knapper. Ein Zauberwort, das in den Debatten um die Wohnungsnot immer häufiger genannt wird, ist die Verdichtung. Damit gemeint ist, dass auf bereits bebauten Flächen noch mehr Wohnraum entsteht. Was auf den ersten Blick plausibel klingt, kann auf die betroffenen Quartiere einschneidende Auswirkungen haben. Das zeigt sich exemplarisch in Seebach. Kaum an einem anderen Ort wird so viel gebaut wie im zweitgrössten Quartier von Zürich. In den nächsten Jahren entstehen in Seebach rund 2400 neue Wohnungen. Was macht das mit einem Ort, wenn alle dichter aufeinander leben? Welche Orte sind sonst noch von der Verdichtung betroffen – oder könnten es in Zukunft sein? Und gibt es auch positive Nebenwirkungen? Darüber spricht Helene Obrist, Redaktorin im Ressort Zürich, in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie hat zusammen mit Maren Meyer, Leiterin des Wirtschaftsteams im Ressort Zürich Politik & Wirtschaft, Porträt über das Quartier Seebach geschrieben. Host: Alexandra Aregger Produktion: Sara Spreiter Artikel zum Thema: «Hier draussen findet die Verdichtung statt»: In Seebach entstehen gerade 2400 neue Wohnungen Verdichtet wird dort, wo die Ärmeren wohnen In diesen Schweizer Gemeinden kann neuer Wohn­raum für 2 Millionen Menschen entstehen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  9. In diesen Tagen endet die Vernehmlassung zu den neuen Verträgen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union. Parteien, Verbände und Interessengruppen konnten sich in den letzten Wochen zum 1’800 Seiten dicken Vertragswerk äussern. Ihre Rückmeldungen zeigen: Die meisten befürworten die neuen Verträge im Grundsatz. Gleichzeitig beginnt jetzt eine breite öffentliche Debatte über die Verträge. Und bereits jetzt wird klar: Diese Debatte wird ziemlich intensiv. Warum ist das so? Worum geht es genau in diesen 1’800 Seiten? Wo liegen die Knackpunkte? Wer positioniert sich wie? Und warum streiten eigentlich alle jetzt schon über ein mögliches Ständemehr? Unsere Bundeshauschefin Larissa Rhyn hat den neuen Vertragsentwurf (fast ganz) gelesen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt sie uns einen Überblick über die wichtigsten Punkte des Vertragpakets und der politischen Debatte dazu. Host: Philipp Loser Produktion: Sara Spreiter Artikel und Podcast zum Thema: Podcast «Politbüro» Europa-Debatte: «Jetzt hört mal auf mit diesem Ständemehr!» SVP-Spitze schwört Partei auf Nein zu EU-Verträgen ein Enttäuschte FDPler treten aus der Partei aus – die SVP versucht, sie anzulocken Mit 11 Nationalräten, Trychlern und einem Bligg-Song tritt die SVP gegen den EU-Deal an Die FDP kann den EU-Deal platzen lassen – selbst bei einem Ja Die Kantone sind bei Ständemehr gespalten Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  10. Im Jahr 2022 wird im Könizbergwald im Kanton Bern ein achtjähriges Mädchen ermordet. Unter Verdacht steht die Mutter des Mädchens. Diese wird danach verurteilt, bestreitet die Tat aber bis heute. Es war eines der aufsehenerregendsten Tötungsdelikte der jüngeren Schweizer Geschichte. Es gibt keinen eindeutigen Beweis für die Schuld der Mutter, aber es gibt unter anderem einen Zeugen: Ein damals 12-jähriger Junge hat Mutter und Tochter als letzte gesehen. So wird er zum wichtigsten Trumpf der Ermittlungsbehörden. Drei Jahre nach dem Mord, wehrt sich nun seine Mutter – weil ihr Sohn sei fast daran zerbrochen. Der Fall und seien Rolle als Zeuge habe ihn enorm belastet, sagt seine Mutter. Was ist damals genau passiert? Wie geht die Schweiz mit minderjährigen Zeugen um? Und was machen Eltern dabei durch? Regina Schneeberger und Michael Bucher vom Ressort Bern von «Bund» und «Berner Zeitung», haben der Geschichte nachrecherchiert. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» sprechen die beiden darüber. Host: Alexandra Aregger Produktion: Sara Spreiter Der Text von Regina Schneeberger und Michael Bucher: Lukas (12) wird Hauptzeuge in einem Mordfall – und zerbricht beinahe an dieser Last Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  11. Am Schluss ragte nur noch das Dach aus dem Schuttkegel. Verbogen, zerdrückt, kaputt. Am 28. Mai verlor Lukas Kalbermatten sein Hotel Edelweiss. Ein Lebenswerk mehrerer Generationen lag begraben unter Fels und Geröll. So wie Lukas Kalbermatten ging es zwei weiteren Hotels – und ganz Blatten. Eine bis zu 100 Meter dicke Schuttschicht zerstörte das Dorf im Lötschental. Jetzt, rund fünf Monate später, schöpft das Dorf neue Hoffnung. Sinnbild dafür ist ein Bauprojekt auf der Lauchernalp, direkt neben Blatten. Dort entsteht in Rekordzeit ein neues Hotel. Es ist ein Zeichen für Aufbruch und Wiederaufbau: Blatten schaut jetzt nach vorne. Warum ist dieses Hotelprojekt für die Region so wichtig? Wie geht es den Menschen in Blatten heute? Und wie nachhaltig ist die Zuversicht, die im Bergdorf gerade aufkommt? Bundeshausredaktor Cyrill Pinto ist kürzlich auf die Lauchernalp gefahren und hat mit Lukas Kalbermatten die Baustelle des neuenn Hotels bsichtigt. Was er dort gesehen und gespürt hat, erzählt er in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzent: Noah Fend Die Reportage von der Lauchernalp zum Nachlesen: «Das ist mehr als ein Hotel, das ist ein Symbol»: Blatten schöpft Hoffnung aus einem Neubau Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  12. Das Halbtax der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) ist das bekannteste Abo für den öffentlichen Verkehr in der Schweiz. Und das beliebteste. Jetzt soll es verschwinden. So zumindest berichtete es kürzlich der «K-Tipp». Zahlreiche Medien – auch wir – griffen das auf und lösten einen ziemlich grossen Aufschrei aus. Ein Aufschrei, der nicht zum ersten Mal zeigte, wie nahe die SBB den Leuten sind. Warum ist das eigentlich so? Was sagt diese spezielle Verbindung zu ihrer Bahn über die Schweizerinnen und Schweizer aus? Und vor allem: Was haben die SBB mit dem Halbtax wirklich vor? Wirtschaftsredaktor und Verkehrsexperte Benjamin Bitoun ordnet den Aufschrei rund ums Halbtax in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ein. Ruhig und sachlich, natürlich. Host: Philipp Loser Produzent: Tobias Holzer Mehr zum Thema: Halbtaxabo soll laut Bericht abgeschafft werden – Verband dementiert Der Swisspass-Chef stellt klar: «Das Halbtax bleibt – es wird sogar billiger» Nach Verwirrung um Halbtax-Abschaffung: So soll das neue Tarifsystem im ÖV aussehen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  13. Die Rolle der Schweiz in den Friedensverhandlungen zwischen Israel und Palästina war bislang ziemlich passiv. Doch hinter den Kulissen leistet eine Schweizer Akteurin mit palästinensischen Wurzeln Beeindruckendes: die 45-jährige Hiba Qasas aus Genf. Sie hat auf den Friedensplan von US-Präsident Donald Trump eingewirkt, trifft Staatspräsidenten und verhandelt an geheimen Konferenzen über mögliche Wege zu einem Frieden. Wie genau macht sie das? Wer ist die Frau? Und warum kennt man sie in der Schweiz kaum? Romandie-Korrespondent Benno Tuchschmid hat Hiba Qasas über mehrere Monate begleitet und mit ihr über ihre Herkunft, über ihr Vorgehen und ihre Ziele gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt er davon. Host: Alexandra Aregger Produktion: Sara Spreiter Der Text von Benno Tuchschmid über Hiba Qasas: Die Schweizerin, die auf Trumps Friedensplan einwirkte Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  14. Die EU ist in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump so herausgefordert wie schon lange nicht mehr. Denn durch Trumps Aussen- und Wirtschaftspolitik verändert sich die geopolitische Lage laufend. In diesen Zeiten steht Ursula von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin vermehrt im Fokus. Was sie macht und wie sie es macht, hat mehr Bedeutung als zuvor. Sie steht am Anfang ihrer zweiten Amtszeit und es scheint, als würde die Öffentlichkeit sie erst jetzt so richtig kennenlernen. Für was steht sie? Was kann man von ihr in der aktuellen Situation erwarten? Und warum wird die Kritik an ihr immer lauter? Diese und weitere Fragen beantwortet Dominique Eigenmann, Korrespondent für Europa, EU und Nato, in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos». Host: Philipp Loser Produzent: Tobias Holzer Mehr zum Artikel: Ursula von der Leyen zieht die Wut auf sich wie ein Blitzableiter Ursula von der Leyen im Interview: «Wir werden jeden Zentimeter der europäischen Grenzen schützen» Was bedeutet es für Europa, wenn auf die USA kein Verlass mehr ist? In der Krise vertrauen die Menschen der EU – warum sind ihre Gegner dennoch so beliebt? Trump droht der EU mit neuen Strafzöllen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  15. In der Stadt gibt es sie in fast jedem Quartier: die Altkleider-Container. Und ähnlich wie beim Altglas, steht auch bei den Altkleider-Sammelstellen oftmals viel um den eigentlichen Container herum. Manchmal überlaufen sie völlig. Denn es werden immer mehr Kleider gespendet. Doch die Qualität der Kleidung nimmt ab. Und in den Containern landen auch häufig Sachen, die dort eigentlich gar nicht hineingehörten. Das Altkleidersystem war einmal ein karitatives Erfolgsmodell. Jetzt stösst es an seine Grenzen und droht, zusammenzubrechen. Davor warnen die grossen Sammelfirmen wie Tell-Tex oder Texaid. Wie konnte es soweit kommen? Soll man überhaupt noch Kleider spenden? Wenn ja: welche? Und kommt jetzt die grosse Recyclingrevolution? Diese und weitere Fragen beantwortet Jacqueline Büchi, Leiterin des Ressorts Reportagen & Storytelling in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos». Die Folgen von Fast-Fashion und Online-Shopping Der Kleiderberg wächst – und niemand weiss wohin damit: «Das System steht vor dem Kollaps» Altkleider sind immer öfter Abfall statt Spende. 5 Wege zur Recycling-Wende Diese Modemarken wollen eine Recyclingabgabe für Kleider einführen So landen unsere Hemden in der chilenischen Wüste Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  16. Die Psychiatrischen Dienste Aargau (PDAG) zählen zu den grössten Anbietern psychiatrischer Behandlungen in der Schweiz. Die Patienten sollen individuell und massgeschneidert behandelt werden. So versprechen es die PDAG, die im Besitz des Kantons Aargau sind. Recherchen des Tamedia-Recherchedesks zeigen nun, dass das nicht immer optimal gelingt. Für manche Patienten endete die Behandlung tragisch: Von 2018 bis 2023 verzeichneten die PDAG 33 «aussergewöhnliche Todesfälle». Zu konkreten Einzelfällen äussern sie sich nicht. «Wir können aber festhalten, dass sich die PDAG an die international und national geltenden Leitlinien und Empfehlungen halten und wo nötig die Prozesse entsprechend angepasst sind», heisst es auf Anfrage. Meist handelte es sich bei den aussergewöhnlichen Todesfällen um Suizide, rund zehn seien auf Unfälle oder medizinische Vorfälle zurückzuführen. So war es auch bei Nick (22), Dömu (25) und Theo (18). Sie alle starben nach einer Behandlung am Hauptstandort der PDAG, der Klinik Königsfelden. Nun erheben ihre Angehörigen verschiedene Vorwürfe. Sie wollen nicht länger schweigen, «damit sich endlich etwas ändert», wie sie sagen. Was ist in Königsfelden genau passiert? Wie sind die jungen Männer gestorben? Und welche Verantwortung trägt die Klinik? Catherine Boss, Co-Leiterin des Recherchedesks, und Roland Gamp, Reporter beim Recherchedesk, haben mehrere Monate lang recherchiert. Sie haben Dokumente studiert, mit den Familien der Verstorbenen und mit Experten gesprochen. Was sie dabei herausgefunden haben, erzählen sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Sibylle Hartmann Die Recherchen zum Nachlesen: Er lag den ganzen Morgen leblos im Klinikbett – und keiner merkte es Über 3000 Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz haben kein anerkanntes Diplom Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  17. Auch eine Woche später wird die eskalierte Demo in Bern noch intensiv diskutiert, nicht nur in den Gassen (und im Parlament) von Bern, sondern auch in der nationalen Politik. Was ist am letzten Samstag in Bern schief gelaufen? Wie soll Bern – und wie die Schweiz – damit umgehen? Ist diese Gewalt ein Indiz für etwas Grösseres, das da auf uns zukommt? Und warum tut sich die offizielle Schweiz denn so schwer, eine Haltung zu Palästina zu finden? Das diskutieren Bundeshauschefin Larissa Rhyn und Meinungschef Fabian Renz in einer neuen Folge des Politik-Podcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser. Jeden Freitagmittag erscheint eine neue, aktuelle Folge des Podcasts «Politbüro». Mit einem Digitalabo des Tages-Anzeigers, der Berner Zeitung, der Basler Zeitung oder eines anderen Tamedia-Titels könnt ihr die neue Folge dann sofort hören. Ohne Abo werden die neusten Folgen jeweils erst nach einer Woche zugänglich. Wie ihr «Politbüro» sofort hört, lest ihr hier. Und hier gibt es ein besonders günstiges Abo-Angebot für euch: Abo-Angebot Tagesanzeiger Abo-Angebot Berner Zeitung Abo-Angebot Der Bund Abo-Angebot Basler Zeitung Damit unterstütz ihr auch die Arbeit hinter dem Podcast «Apropos». Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  18. Birsfelden, eine Vorortsgemeinde von Basel und dessen Gemeindepräsident Christof Hiltmann (FDP), entschieden sich diese Tage für einen neuen Ansatz, um dem Verkehrschaos und damit die Strassen Birsfeldens wieder zu entlasten: Sie büssen 1000 Autofahrer – und das täglich. Weil die Gemeinde und ihre Bewohner und Bewohnerinnen unter dem Schleich- und Umfahrungsverkehr stark gelitten haben, gibt es ein neues und automatisiertes Bussenregime: Wer durchs Quartier fährt, wird gefilmt. Und meistens gebüsst. Damit verdient Birsfelden bis zu 100’000 Franken pro Tag. Das freut Gemeindepräsident Hiltmann und Birsfelden, die Autofahrer eher weniger. Ist das legal, was Birsfelden macht? Und könnte die Gemeinde ein Vorbild für andere Schweizer Orte werden? Diese und weitere Fragen beantwortet BaZ-Redakteurin Katrin Hauser in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos». Host: Philipp Loser Produzent: Tobias Holzer Stau und Ärger auf den Schweizer Strassen: Wie ein FDP-Politiker die Autofahrer in Birsfelden das Fürchten lehrte Auf Zürcher Strassen stehen Autofahrer am meisten im Stau – und immer öfter Sie machen Stau, um das Dorf zu schützen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  19. Schweizerinnen und Schweizer vererben immer mehr. Gemäss Schätzungen von Expertinnen und Experten knackt das Erbvolumen dieses Jahr die 100-Milliarden-Franken-Marke. Das sind rund vier Mal so viel wie vor 30 Jahren. Damals, vor 30 Jahren, musste man Erbschaften in der Schweiz noch versteuern. Die Erbschaftssteuer war ein bekanntes und breit akzeptiertes Instrument – auch im bürgerlichen Lager. Doch dann wurde sie schrittweise abgeschaft: Heute kennen die meisten Kantone und auch die Schweiz keine Erbschaftssteuer mehr. Jetzt will die Juso sie wieder einführen. Ihre Initiative kommt im November zur Abstimmung. Und klar ist: Es geht um ziemlich viel Geld. Um wie viel genau? Wen würde das betreffen? Was würde eine neue Steuer bringen? Und wie funktioniert Erben heute in der Schweiz genau? Das weiss Inlandredaktor Iwan Städler, der sich mit der Erbschaftssteuer-Initaitive befasst hat. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzent: Tobias Holzer Mehr zur Erbschaftssteuer: Schweizer Erbschaften knacken Marke von 100 Milliarden Franken Wie ein Kanton nach dem andern die Erbschafts­steuer strich Die Juso wollen Superreiche zur Kasse bitten – die wichtigsten Antworten zur Erbschaftssteuer Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

  20. Nach Melinda Nadji Aboni 2010 und Kim de l’Horizon im Jahr 2022 geht der Deutsche Buchpreis dieses Jahr wieder in die Schweiz: Mit ihrem Roman «Die Holländerinnen» gewinnt Dorothee Elmiger den Deutschen Buchpreis. Der Roman sei «ein Ereignis» und ein «faszinierender Trip ins Herz der Finsternis», begründet die Jury ihre Wahl. Warum ist dieses Buch so aussergewöhnlich? Was macht Dorothee Elmiger zu einer der aktuell aufregendsten Schweizer Schriftstellerinnen? Und was bedeutet dieser Preis? Darüber spricht Literaturredaktorin Nora Zukker in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Gast. Nora Zukker Produktion: Sibylle Hartmann und Noah Fend Mehr über Dorothee Elmiger: Dorothee Elmiger gewinnt Deutschen Buchpreis mit «Die Holländerinnen» Sie spürt der Gewalt nach, und wir fragen uns: Dürfen wir das sehen? Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.