Klimakrise: Geld für die, die am meisten leiden?
Auf den Punkt
10.11.202213 Min.
Beschreibung

Aktuell trifft sich die Weltgemeinschaft zur Klimakonferenz und das bereits zum 27. Mal. Aber zum ersten Mal wird in diesem Jahr darüber verhandelt, wie viel Geld die Industrieländer als Hauptverursacher des Klimawandels den Ländern zahlen sollen, die am meisten darunter leiden. Vor allem die USA und die EU hatten Gespräche darüber bisher immer blockiert.

"Die Entwicklungsländer haben enormen Druck ausgeübt, dass der Punkt 'loss and damage' es diesmal auf die Agenda schafft", sagt Thomas Hummel, der für die SZ von der COP 27 im ägyptischen Scharm el-Scheich berichtet. Das bedeute aber noch lange nicht, dass nach der Konferenz auch wirklich schon Geld fließt. Mit Blick auf die Zukunft sagt Hummel: "Wenn man die nächsten zehn bis dreißig Jahre ansieht, dann hat diese Frage natürlich ein enormes Konfliktpotenzial für die Weltgemeinschaft. Denn viele Länder, die nichts dazu getan haben, dass die Treibhausgasemissionen in den vergangenen 200 Jahren so stark angestiegen sind, erleben nun erhebliche Naturkatastrophen – und fühlen sich absolut ungerecht behandelt."

Hier finden Sie die SZ-Themenseite zur Klimakonferenz.

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Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter

Redaktion: Tami Holderried

Produktion: Jakob Arnu

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