Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
237924.10.2026
Beschreibung
Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Sonntags bis freitags um 17 Uhr, samstags um 7 Uhr. Zusätzlich gibt es werktags um 7 Uhr ein kurzes Nachrichten-Update.
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Episoden
  1. Trotz Pandemie soll der AfD-Parteitag stattfinden. Wieso vielleicht nicht mal Maskenpflicht dort herrscht und was inhaltlich von dem Treffen zu erwarten ist. Am kommenden Wochenende wollen sich rund 600 Delegierte der AfD zum Parteitag in der Stadt Kalkar in NRW treffen. Nachdem der Bundesparteitag schon zweimal verschoben wurde, will sich die AfD jetzt von der Corona-Pandemie nicht abhalten lassen. Die Bürgermeisterin der Stadt Kalkar, Britta Schulz, ist von dem Treffen in ihrer Gemeinde allerdings wenig begeistert. Sie hat es als “verantwortungslos” kritisiert. Inhaltlich soll es auf dem Parteitag vor allem um Sozial- und Rentenpolitik gehen. Außerdem sollen zwei wichtige Positionen in der AfD neu besetzt werden. Der SZ-Berlin-Korrespondent Jens Schneider erklärt im Podcast, wie zerstritten die Partei aktuell ist und ob die Klage der AfD, die Maskenpflicht bei der Veranstaltung auszusetzen, Erfolg haben könnte. Weitere Nachrichten: Skigebiete sollen gesperrt bleiben, Lange Haftstrafen für türkische Putschisten. Moderation, Redaktion: Antonia Franz Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Laura Terberl Produktion: Valérie Nowak

  2. Die Regierungschefs der Länder und die Kanzlerin beraten über neue, bundesweite Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. In Deutschland sind inzwischen fast 15 000 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben. Alleine 410 Leben hat die Krankheit in den vergangenen 24 Stunden gefordert. Das ist laut Robert-Koch-Institut ein neuer Höchstwert. Der Teil-Lockdown hat nicht gereicht, sagt SZ-Wissenschaftsredakteurin Christina Berndt. Auch wisse man bis heute nicht, woher der Großteil der Neuinfektionen stamme. Die Verschärfung der Gegenmaßnahmen sei wichtig und notwendig. Aber sind die Pläne, dass zu Weihnachten und Silvester die Kontaktverbote gelockert werden sollen, sinnvoll? Weitere Nachrichten: Auto fährt in Seitentor des Bundeskanzleramts, Regierung stärkt Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Valérie Nowak Zusätzliches Audiomaterial über Reuters.

  3. 24.11.202011 Min.

    Joe Biden bekommt Zugang zur Infrastruktur des Weißen Hauses. Obwohl Donald Trump noch immer nicht seine Niederlage eingesteht, hat er sein Team angewiesen, den Prozess für die Amtsübergabe zu starten. Trumps Taktik aber habe schon großen Schaden für die Demokratie angerichtet, sagt SZ-US-Korrespondenten Hubert Wetzel. Biden müsse die Demokratie nun wieder aufbauen. Dafür habe er bekannte Gesichter aus der Obama-Administration für sein künftiges Kabinett nominiert: Außenminister soll Antony Blinken werden, Finanzministerin Janet Yellen und Sonderbeauftragter für den Klimawandel John Kerry. Interessant sei aber vor allem, dass mit Alejandro Mayorkas als Minister für Heimatschutz erstmals ein Latino für diesen Job nominiert wurde. Weitere Nachrichten: Verschärfte Corona-Regeln, Papst kritisiert Corona-Leugner, Schweden beendet Corona-Sonderweg. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk

  4. In der Gastronomie machen sich wegen des Teil-Lockdowns viele Sorgen um ihre Existenzen. Sternekoch Tim Raue wünscht sich klarere Ansagen vonseiten der Bundesregierung. Tim Raue ist einer der erfolgreichsten Köche Deutschlands. Trotzdem leidet auch er stark unter den derzeitigen Corona-Maßnahmen. Nun kündigten die Bundesländer an, dass der Teil-Lockdown wohl mindestens bis zum 20. Dezember verlängert werden soll. Ein Schock, den er erwartet hatte, sagt Raue: "Dass die nur den November schließen, haben nur die geglaubt, die auch an Märchen glauben." Er erhofft sich klarere Ansagen von der Bundesregierung und die Coronahilfen sollen endlich fließen, fordert er. Bisher wisse man noch nicht einmal, wo man die November-Hilfen beantragen könne. Das bestätigt auch der Besitzer des Münchner "Großwirts" Alon Gleibl: "Wir wissen nichts, gar nichts." Weitere Themen: Astrazeneca meldet Durchbruch bei Impfstoff, Unionsgeführte Bundesländer gegen "Böllerverbot". Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk und Moritz Eder

  5. Ungarn und Polen wollen einen Rechtsstaatsmechanismus verhindern und riskieren dabei eine Krise der EU. Zeigen die 25 anderen EU-Länder nun Härte? In der EU soll es eine neue Regelung geben, die den Rechtsstaat in den EU-Mitgliedsländern schützen soll. Polen und Ungarn sind dagegen und blockieren deshalb jetzt den neuen EU-Haushalt und auch den Corona-Wiederaufbaufonds. Doch jetzt klein beizugeben wäre keine Option, sagt Björn Finke. Der EU-Korrespondent der SZ warnt davor, sich wieder einmal von Orbán vorführen zu lassen. Weitere Themen: Bundesländer erwägen Verlängerung von Teil-Lockdown, Biontech/Pfizer beantragen Zulassung in USA, Überbrückungshilfen für Studierende. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Valérie Nowak, Vinzent-Vitus Leitgeb Zusätzliches Audiomaterial über bundeskanzlerin.de und European Commission.

  6. Das Infektionsschutzgesetz ist umstritten. Manche Kritik ist abstrus, moniert Verfassungsrechtler Alexander Thiele. Doch auch er wünscht sich mehr Parlamentsbeteiligung. Die Reform des Infektionsschutzgesetzes sorgt für viel Aufregung. Während FDP und Linke beklagen, dass das Parlament nicht genug beteiligt werde, protestieren Tausende in Berlin gegen ein angebliches neues "Ermächtigungsgesetz". Und die AfD versucht, davon zu profitieren. Der Vergleich mit 1933 sei vollkommen abstrus, sagt Verfassungsrechtler Alexander Thiele. Dennoch wünscht er sich mehr Transparenz in der Pandemie. Weitere Themen: Berliner Staatsanwaltschaft übernimmt Fall Attila Hildmann, Hauptangeklagter im Lübcke-Prozess schuldfähig. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Valérie Nowak Zusätzliches Audiomaterial über Deutscher Bundestag und Twitter.

  7. Die deutsche Nationalmannschaft geht gegen Spanien unter. Für Bundestrainer Joachim Löw wird es nach diesem denkwürdigen Debakel immer enger. Spiel, Satz und Sieg: Spanien gewinnt 6:0 gegen Deutschland. Nein, wir reden nicht von einem Tennis-Match, sondern vom Fußball. Die deutsche Nationalmannschaft hat sich völlig wehrlos gezeigt. Große Löcher in der Verteidigung, Harmlosigkeit im Angriff: Die Schmach von Sevilla wird in Erinnerung bleiben. Der schon vor der Partie viel kritisierte Bundestrainer Joachim Löw ist nun noch angeschlagener. SZ-Sportreporter Philipp Selldorf meint, sein Rücktritt sei kaum noch abwendbar. Weitere Themen: Boeing 737 Max darf wieder starten, Bundestag beschließt Infektionsschutzgesetz-Novelle. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb und Sophie Kobel Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über ARD Sportschau.

  8. Finanzminister Olaf Scholz hat auf dem SZ-Wirtschaftgipfel die mehr als 300 Milliarden Euro zusätzliche Kredite verteidigt. Der Vizekanzler sagte, "dass bedeutet natürlich auch, dass wir besonders klug mit dem Geld wirtschaften müssen". Diese Milliardenspritze sei möglich, weil man in den vergangenen Jahren die Schuldenquote drücken konnte. Deutschland komme nach derzeitigem Stand gut durch die Krise. Dafür gebe die Bundesregierung auch sehr viel Geld aus, sagt der stellvertretende Leiter der SZ-Wirtschaftsredaktion Bastian Brinkmann. Die neuen Hilfen würden über den November in den Dezember und Januar verlängert werden. Tatsächlich sei die staatliche Unterstützung laut Meinung des überwiegenden Teils der Ökonomen richtig und wichtig, auch wenn die Hilfe nicht überall so unbürokratisch ankomme wie versprochen. Weitere Nachrichten: Festnahme Kunstdiebstahl im Grünen Gewölbe, Krieg im Norden Äthiopiens. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Pattchett Zusätzliches Audiomaterial über SZ-Livestream.

  9. Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen wird wieder darüber debattiert, unter welchen Bedingungen Schulunterricht stattfinden kann. Die Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marlis Tepe, fordert einen “pandemiekonformen Unterricht”. Für Tepe heißt das neben den üblichen Hygienevorschriften und regelmäßigem Lüften auch wechselnder Unterricht in kleinen Gruppen: Die eine Hälfte arbeitet zuhause, die andere im Präsenzunterricht. Das könne täglich oder alle zwei oder drei Tage wechseln. Leider seien trotz der langen Phase der Pandemie noch immer nicht die technischen Voraussetzungen für einen digitalen Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler geschaffen worden. Da müsse der Staat nachbessern. Die GEW-Chefin fordert den Einsatz von mehr Lehrern, so könnten auch Lehramtsstudierenden in den Schulunterricht eingebunden werden, wie dies bereits bei Medizinstudenten in Krankenhäusern passiere. Denkbar sei auch der Unterricht in großen Räumen von Jugendherbergen, Museen und Kirchen. Von der Verlegung der Ferienzeiten halte sie hingegen nichts. Auch sei sie gegen eine künftige Impfpflicht für Schüler und Lehrern wie etwa bei Masern, da dies nur “unnötigen Widerstand” hervorrufen würde. Weitere Nachrichten: Modernas Corona-Impfstoff wirksamer als der von Biontech, prowestliche Kandidatin gewinnt Wahl in Moldau. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl, Sophie Kobel Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über WDR Livestream.

  10. Noch kommt das Gesundheitssystem verhältnismäßig gut mit Corona zurecht. Genug Betten sind da. Medizinisches Personal könnte aber bald knapp werden. Schon wieder ein Rekordwert: Das Robert-Koch-Institut meldet an diesem Freitagmorgen 23.500 Corona-Neuinfektionen in Deutschland. Die Kurve wird zwar flacher, aber so langsam sollte der sogenannte "Lockdown Light" anfangen, stärker zu wirken. Derzeit steht Deutschland noch verhältnismäßig gut da im Kampf gegen die Pandemie. Es sind genügend Intensivbetten vorhanden, sagt Christina Kunkel. Gleichzeitig, so die SZ-Wissenschaftsredakteurin, seien Szenarien wie mit dem Coronavirus infziertes medizinisches Personal, das weiterarbeitet, nicht fiktionell. Weitere Themen: Seehofer für Zugriff auf verschlüsselte Kommunikation, Verfassungsschutz beobachtet "Querdenken", Cummings tritt zurück. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb und Theresa Crysmann Produktion: Justin Patchett und Carlo Sarsky Zusätzliches Audiomaterial über dpa.

  11. Zuletzt gab es mehrere islamistische Anschläge in Europa. Und das fünf Jahre nach den Terrorattacken in Paris. Was hat die EU seitdem gelernt? In den letzten drei Wochen hat es in Europa mehrere islamistische Terroranschläge gegeben. Zwei davon in Frankreich, einer in Wien. Anfang der Woche schalten sich zu diesem Thema verschiedene europäische Staats- und Regierungschefs per Videokonferenz zusammen. Ihre Strategie gegen den islamistischen Terror: Mehr Zusammenarbeit zwischen den Nachrichtendiensten und den Polizeien, die Ausbildung von Imamen und bessere Grenzkontrollen. Fünf Jahre nach den Terroranschlägen auf Paris kämpft Europa weiterhin gegen den islamistischen Terrorismus, sagt Georg Mascolo. Der Leiter des Rechercheverbunds von SZ, WDR und NDR meint dennoch, dass man aus den vergangenen Jahren gelernt habe. Weitere Themen: Aktuelle Corona-Lage in Deutschland, Steuerschätzung des Bundes, Bundesverfassungsgericht gibt Vattenfall recht. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb und Johannes Bauer Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über Élysée-Palast.

  12. Joe Biden hat die US-Präsidentschaftswahl gewonnen. Der Wechsel an der Spitze der USA hat auch Auswirkungen auf den Nahen Osten. Mit warmen Worten hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Biden begrüßt. Allerdings hat er sich dafür auch ganz schön lange Zeit gelassen, sagt Israel-Korrespondenten Peter Münch. Schließlich seien er und Trump dicke Buddys. Doch der im Januar von Trump verkündeten "Deal des Jahrhunderts", der sogenannte Friedensplan für Nahost, sei jetzt schon Geschichte. Trotzdem werde jetzt nicht alles zurückgedreht: Die US-Botschaft in Jerusalem werde bleiben und auch die Abkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Sudan werden zu einer Normalisierung der Verhältnisse beitragen. Weitere Nachrichten: EU einig über 300 Millionen Corona-Impfstoffdosen von Biontech und Pfizer, Ungarn auf Konfrontation mit EU, Proteste in Armenien. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Pattchett Zusätzliches Audiomaterial über Reuters.

  13. Das Mainzer Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer haben die Zwischenergebnisse aus der entscheidenen Studienphase zur Entwicklung ihres Impfstoffs bekannt gegeben. Sie sagen, dass der Impfstoff alle bisherigen Erwartungen übertrifft. Demnach schützt er nach zweimaliger Injektion offenbar zu mehr als 90 Prozent vor einer Covid-19-Erkrankung. Die Unternehmen wollen voraussichtlich ab nächster Woche die Zulassung für den Impfstoff bei der US-Arzneimittelbehörde FDA beantragen. Die EU-Kommission hat direkt reagiert und einen Vertrag über die Lieferung des Impfstoffs mit Biontech und Pfizer ausgehandelt. SZ-Wissensredakteurin Kathrin Zinkant sagt, dass wir uns dennoch noch gedulden müssen, bis ein Corona-Impfstoff in Deutschland flächendeckend eingesetzt werden kann. Im Podcast erklärt sie, was nun die nächsten Schritte sind. Den jetzt-Newsletter zum Studium können Sie unter jetzt.de/newsletter abonnieren. Weitere Nachrichten: Gewalttaten in Partnerschaften gestiegen, EU-Haushaltsplan steht. Moderation, Redaktion: Antonia Franz Redaktion: Laura Terberl, Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk

  14. Joe Biden ist der Gewinner der wohl längsten Wahlnacht in der jüngsten Geschichte der USA. Er und seine designierte Stellvertreterin Kamala Harris beschwörten die Einheit der USA und die Versöhnung ihrer Bürger. Trumps Wahlanfechtungen werden aussichtslos sein, sagt der USA-Korrespondent der SZ, Hubert Wetzel. Allerdings würden die Republikaner noch einige Zeit brauchen um sich von Trump zu lösen, schließlich sei der ja in der Wahl auch nicht vollkommen erfolglos gewesen. Mit einem US-Präsidenten Biden werde es vor allem zunächst einen Wechsel in der Tonalität geben. Der Grundton der amerikanischen Politik werde deutlich versöhnlicher. Weitere Nachrichten: Biontech und Pfizer entwickeln Corona-Impfstoff, Kritik an "Querdenken“-Demo in Leipzig. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl, Antonia Franz Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über Guardian News.

  15. 06.11.202013 Min.

    Joe Biden steht eigentlich als Sieger der US-Präsidentschaftswahl fest. Doch Donald Trump akzeptiert das nicht und will alle Register ziehen. Ginge es nur noch nach Wählerstimmen und der Zahl der Wahlleute, so stünde Joe Biden als Sieger so gut wie fest. Donald Trump hat kaum noch Chancen, die Wahl in den USA zu gewinnen. Aber Trump möchte seine Niederlage nicht akzeptieren: Er flucht, beschuldigt ohne Belege die Demokraten des Wahlbetrugs und sagt, er habe eigentlich mit Abstand gewonnen. SZ-Korrespondent Thorsten Denkler schildert seine Eindrücke aus einem riesigen Land, dessen Graben immer tiefer wird. Weitere Themen: Biden führt in Pennsylvania, Razzien nach Wien-Attentat. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Valérie Nowak Zusätzliches Audiomaterial über Reuters und CNN.

  16. Donald Trump tobt und verlangt den Abbruch der Stimmauszählungen. Er spricht von Wahlbetrug. Das geht sogar einigen Republikanern zu weit. In Michigan und Wisconsin hat Joe Biden den Amtsinhaber überholt und in Pennsylvania schmilzt Donald Trumps Vorsprung zusammen. Der zweifelt deshalb die Stimmauszählung in diesen Staaten an. Und noch immer hat er viele Unterstützer in den sozialen Medien, die ihm beipflichten. Social-Media-Fans hin oder her: Tatsache ist, dass Trumps Unterstützung in der Republikanischen Partei bröckelt, sagt Michael Werz. Der Sozialwissenschaftler vom Think Tank Center for American Progress sieht keinen Anhaltspunkt für einen Wahlbetrug. Weitere Themen: Fast 20.000 Neuinfektionen in Deutschland, Kürzung der EU-Hilfsmittel für Verstöße gegen Rechtsstaatlichkeit. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Valérie Nowak Zusätzliches Audiomaterial über Reuters und CNN.

  17. Biden-Unterstützer gehen deprimiert ins Bett und wachen hoffnungsvoll auf. Und Donald Trump? Der erklärt sich - verfrüht - zum Sieger. Es bleibt spannend bei der US-Präsidentschaftswahl - und das womöglich noch für ein paar Tage. Das Rennen zwischen Donald Trump und Joe Biden in wichtigen Swing States bleibt offen. Trump erklärt sich trotzdem zum Sieger. Biden-Unterstützer finden das skandalös. Eine Versöhnung der Amerikaner wird schwierig, wenn nicht gar unmöglich, sagt der ehemalige SZ-Chefredakteur Kurt Kister. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl und Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audiomaterial über Reuters und CNN.

  18. Amtsinhaber Donald Trump oder Herausforderer Joe Biden? Die große Frage, wer neuer US-Präsident wird oder bleibt, kann an diesem Mittwochmorgen noch nicht beantwortet werden. Es ist ein sehr knappes und völlig offenes Rennen. Denn am frühen Mittwochmorgen ist Bidens Favoritenstatus dahin. Er verliert voraussichtlich in Florida, Georgia und North Carolina – allesamt wichtige Staaten, in denen ihn Umfragen vorne gesehen hatten. Woran das liegt und worauf man jetzt achten kann, erklärt in dieser Sonderausgabe von "Auf den Punkt" der ehemalige US-Korrespondent Matthias Kolb. Er gibt auch einen kurzen Überblick über die Wahlen zum US-Kongress. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carlo Sarsky

  19. In Wien hat der Terrorangriff eines Islamisten am Montagabend vier Tote und viele Verletzte gefordert. Gegen 20 Uhr gingen bei der Wiener Polizei mehrere Notrufe ein: Nahe einer Synagoge in der Innenstadt seien Schüsse gefallen. In einer Straße mit vielen Bars und Lokalen. Was dann folgte beschreibt SZ-Politik-Redakteurin Leila Al-Serori, die in Wien lebt. Weitere Nachrichten: US-Präsidentschaftswahl, Wahl in Tansania. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über Fox News, Van der Bellens Facebook-Kanal, Facebook-Kanal der Polizei Wien und phoenix. Am Mittwoch können Sie zur US-Wahl übrigens gleich zwei Sendungen von Auf den Punkt hören: Zunächst morgens einen Bericht bis 8 Uhr, dann eine Analyse bis 17 Uhr. Unseren Österreich-Newsletter, für alle, die sich für Österreich interessieren, könne Sie kostenlos unter sz.de/oesterreich-newsletter abonnieren.

  20. Die Welt blickt auf die Wahl des US-Präsidenten. Auf allen Kanälen laufen in der Wahlnacht zum Mittwoch Live-Übertragungen, Gerüchte verbreiten sich über Soziale Medien und nach und nach trudeln dann die Ergebnisse aus den Bundesstaaten ein. Dann beginnt das große Rechnen, ob Joe Biden oder Donald Trump schon genug Wahlmänner hat. Die Corona-Pandemie hat die Briefwahl stark ansteigen lassen. Und der Amtsinhaber schürte ganz bewusst Zweifel, ob die Briefwahl sicher und demokratisch ist. Laut Joe Biden geht es diesmal um die Seele Amerikas. In dieser Einschätzung stimme er ihm da völlig zu, sagt Nicolas Richter, der früher US-Korrespondenten war und jetzt als SZ-Nachrichtenchef diese Wahl plant. Biden wäre auch viel besser für die deutsch-amerikanischen Beziehungen. Viele in Deutschland wären geschockt, wenn Trump nochmal gewählt werden würde. Es gehe nicht nur um seine Lügen und den Hass, den er verbreite, es gehe auch um sein totales Versagen in der Corona-Pandemie. In der Wahlnacht werde sich die SZ aber sehr nüchtern auf Fakten und das zwei Quellenprinzip verlassen. Richters Lieblingsschlagzeile der SZ vom Donnerstag wäre: Trump abgewählt - Biden neuer US-Präsident. Weitere Nachrichten: Lockdown in Deutschland, weiteres Urteil im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach, Snowden will die russische Staatsbürgerschaft beantragen. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über CNBC Television und Bundespressekonferenz. Am Mittwoch können Sie zur US-Wahl übrigens gleich zwei Sendungen von Auf den Punkt hören: Zunächst morgens einen bis 8 Uhr, dann einen gegen 17 Uhr.