Bewusst leben.

Alexander Freise
257
07.10.2026
Beschreibung
Ein Podcast für Menschen, die bewusster leben wollen, ihren Alltag mit klaren Werten gestalten und nicht vor den neuen Herausforderungen unserer heutigen Zeit zurückschrecken.
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Episoden
  1. #36 Frederick und Alex sprechen über intermittierendes Fasten (IF) und wie es Dir dabei hilft ein bewussteres Körpergefühl zu erlangen. Mahlzeit! Oder doch nicht? Hast du auch manchmal nach dem Essen Probleme dich zu konzentrieren […] #36 Frederick und Alex sprechen über intermittierendes Fasten (IF) und wie es Dir dabei hilft ein bewussteres Körpergefühl zu erlangen. Mahlzeit! Oder doch nicht? Hast du auch manchmal nach dem Essen Probleme dich zu konzentrieren und wirst müde? Fällst du regelmäßig in ein Mittagsloch? Hast du das Gefühl zu wenig zu trinken und würdest du gern bewusster mit deinem Körper umgehen? Dann ist das heutige Thema sicherlich etwas für dich! Wir sprechen heute über eine sehr natürliche und intuitive Ernährungsform, das intermittierende Fasten. Wir klären Fragen wie: Was ist intermittierendes Fasten? Warum macht es Sinn es auszuprobieren und zu implementieren? Welche gesundheitlichen Vorteile hat Fasten generell und vor allen Dingen in unserer heutigen Zeit und dem modernen Lebensstil? Gibt es wissenschaftliche Grundlagen oder ist das ganze nur esoterisches Wunschdenken? Anhand der RARE (recherchieren – ausprobieren – reflektieren – etablieren) Methode, die wir nutzen um Verhaltensweisen für mehr Balance im Alltag zu implementieren, zeigen wir dir wie du das Fasten für dich leicht und alltagstauglich umsetzen kannst. Ein bewussteres Körpergefühl durch intermittierendes Fasten! Vorteile und Schritte um es in den Alltag zu implementieren Nach ca. 12 Stunden ohne Stoffwechselaktivierung (alles außer klarem Wasser) fährt der Körper reinigende Prozesse hoch (Autophagozytose, Apoptose), die unter anderem das Immunsystem unterstützen können und helfen können Krankheiten vorzubeugen (Diabetes, Krebs, neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer) die Insulinsensitivität wird verbessert, was dem Körper hilft sein Energieniveau konstanter zu halten (Blutzuckerregulierung, Diabetesprävention) je länger der Fastenzustand anhält, desto mehr kann der Körper Entzündungsprozesse effektiv bekämpfen Da keine Energie zum verdauen von Nahrung benötigt wird berichten viele Anwender (inklusive uns 😉 ) von einer mentalen Schärfe, erhöhte Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit, außerdem fallen viele wesentlich seltener in das weit verbreitete mentale Loch nach der Mittagspause. Du kannst mit der Zeit wesentlich genauer spüren, was dein Körper tatsächlich braucht, bspw. lernen viele mit der Zeit Hunger von Durst zu unterscheiden. Du kannst das ganze beispielsweise folgendermaßen umsetzen: Setze am Anfang ein Ziel mit einer starken Intention:ein bewussteres Körpergefühl und Ernährungsverhalten etablieren. Trinke morgens nur Wasser, und achte mal darauf ob der Hunger nach einer bestimmten Zeit verschwindet (dann sinkt das Hunger-Hormon Ghrelin) Achte nun bewusst darauf, wann genau der echte Hunger kommt oder ob dein Körper eher nach Flüssigkeit ruft. Setze dir weniger eine Uhrzeit fest wann du isst, stattdessen versuche darauf zu hören wann genau du wirklich Energie brauchst Nun kannst du experimentieren: was passiert wenn du unterschiedliche Dinge isst? Brot, Müsli, Porridge, Smoothies, Paleo, vegan, Früchte, Rohkost, Keto, whatever you feel like: bekommst du mehr Energie oder wirst du träge? Kannst du dadurch ausdifferenzieren was dir wirklich gut tut und was dir eher Energie entzieht? Wenn du nun Erfahrungen gesammelt hast, kannst du reflektieren und neu erlernte Strategien in deinen Alltag etablieren! Shownotes der Folge #36 – Ein bewussteres Körpergefühl durch intermittierendes Fasten Autophagozytose (Wikipedia) Apoptose (Wikipedia) Drei Bücher von Rüdiger Dahlke zum Thema Fasten: Das große Buch vom Fasten Bewusst fasten: Ein spiritueller Wegweiser zu neuen Erfahrungen (Peace Food, Vegane Ernährung, Wege zur Selbsterkenntnis) Kurzzeitfasten: Mit Esspausen gesünder, länger und schlanker leben Hier findest du uns auf iTunes – https://itunes.apple.com/de/podcast/mindpreneure/id1234311584?l=en Die Mindpreneure auf Stitcher – https://www.stitcher.com/podcast/mindpreneure?refid=stpr Das ist das Haupt-Arbeitsgerät, womit wir den Podcast kreieren – Apple MacBook Pro Retina MF839D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 5257U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Mac OS) silber Mit diesem Mikrofon nimmt Alex seine Stimme auf – Samson Meteor Mic USB Studio/Podcast Mikrofon silber Mit diesem Mikrofon nimmt Frederick seine Stimme auf – Auna MIC-900B USB Kondensator Mikrofon für Studio-Aufnahmen inkl. Spinne (16mm Kapsel, Nierencharakteristik, 320Hz – 18KHz) schwarz Der Beitrag Ein bewussteres Körpergefühl durch intermittierendes Fasten! erschien zuerst auf Bewusst leben.

  2. #35 Lass Dich nicht verarschen! Ein Appell für einen bewussteren Umgang mit Social Media In der ersten Folge im neuen Jahr setzen wir direkt einen Vorsatz für den Podcast um. Jede Folge soll Dir einen […] #35 Lass Dich nicht verarschen! Ein Appell für einen bewussteren Umgang mit Social Media In der ersten Folge im neuen Jahr setzen wir direkt einen Vorsatz für den Podcast um. Jede Folge soll Dir einen noch größeren Mehrwert bieten und viele Denk- und Handlungsanstöße anregen: Eine Klarer Position Kritischeres Hinterfragen allgemein akzeptierte Normen Größere mentale Flexibilität vorleben Wir steigen heute direkt ein ins Geschehen und beschäftigen uns mit dem Thema Social Media – Sinn oder Unsinn, Nutzung im Alltag, Nutzen mit Gefahren. Ist dir in den letzten Jahren auch aufgefallen, dass das Leben sich immer mehr um Einflüsse aus den Social Media Plattformen dreht? Auch, dass Social Media immer mehr Einfluss nimmt auf unser alltägliches Leben? Ist das alles positiv, welche unbewussten Handlungsweisen haben sich deshalb etabliert und kann ich bewusst Kontrolle darauf ausüben, inwieweit ich beeinflusst werde? Diese und noch mehr Fragen diskutieren wir und kommen schlussendlich aufgrund unserer Erfahrungen dazu, eine Handlungsstrategie zu präsentieren, mit der du in vier Schritten zu einem bewussteren und proaktiveren Umgang mit Social Media gelangen kannst. Vier Schritte für einen bewussteren und proaktiveren Umgang mit Social Media Apps: Schritt eins: bau dir eine Hürde ein, um zur Social Media App zu gelangen: an eine andere Stelle im Smartphone verfrachten (anderer Bildschirm, andere Position) einen Extra Ordner anlegen und die SocialMedia Apps dort hinein verlegen am PC/MAC: History + cookies löschen & aus der Favoritenleiste entfernen Nimm im zweiten Schritt achtsam und ehrlich wahr, welche Gewohnheitshandlung nun auftritt: Ist es wie bei uns? Das Smartphone wandert in Pausen oder kleinen Momenten der Langeweile wie automatisch aus der Tasche in die Hand und der Daumen will ferngesteuert auf die App klicken? Frage dich selbst: in welchen Situationen will dein Unterbewusstes zur schnellen Ablenkung greifen? Im dritten Schritt kannst du nun entscheiden, ob du Handlungsalternativen etablieren willst und so die unterbewusste Gewohnheitshandlung veränderst: Social Media Nutzung eine Woche lang dokumentieren, um ehrlich reflektieren zu können Zeitlimit einbauen durch das Installieren einer App Social Media Apps wechselhaft an eine schwieriger zu erreichende Position im Smartphone verlegen Als letzten Schritt gilt es sich ehrlich folgende Fragen zu stellen: Brauche ich die App auf dem Smartphone überhaupt? Kann ich notwendiges arbeiten auf Social Media Plattformen auf den Desktop verlegen und so die Verhaltensweise komplett ausschalten? Und vor allem: steht mein Social Media Konsum meinen eigentlichen Zielen (bspw.: mehr und bessere Bewegung/Beweglichkeit, Schmerzfreiheit, eigenes Business, bessere und tiefere Beziehung zu PartnerIn/ Mitmenschen, etc.) im Wege? Shownotes der Folge #35 – Lass Dich nicht verarschen! – Ein bewusster Umgang mit Social Media The Brain That Changes Itself: Stories of Personal Triumph from the Frontiers of Brain Science Flow: Das Geheimnis des Glücks News Feed Eradicator für Facebook 10 Tools für mehr Aufmerksamkeit & Fokus Fokus Keeper App (Pomodoro Technik) Tracke dein Surfverhalten (Rescue Time) Hier findest du uns auf iTunes – https://itunes.apple.com/de/podcast/mindpreneure/id1234311584?l=en Die Mindpreneure auf Stitcher – https://www.stitcher.com/podcast/mindpreneure?refid=stpr Das ist das Haupt-Arbeitsgerät, womit wir den Podcast kreieren – Apple MacBook Pro Retina MF839D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 5257U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Mac OS) silber Mit diesem Mikrofon nimmt Alex seine Stimme auf – Samson Meteor Mic USB Studio/Podcast Mikrofon silber Mit diesem Mikrofon nimmt Frederick seine Stimme auf – Auna MIC-900B USB Kondensator Mikrofon für Studio-Aufnahmen inkl. Spinne (16mm Kapsel, Nierencharakteristik, 320Hz – 18KHz) schwarz Der Beitrag Lasst Dich nicht verarschen! – Ein bewusster Umgang mit Social Media erschien zuerst auf Bewusst leben.

  3. #34 Alex und Frederick lassen das Podcast-Jahr 2017 Revue passieren und besprechen Strategien für sinnvolle Vorsätze für 2018. Einen Guten Rutsch! Zack, schon wieder ein Jahr vorbei. Ging schnell, oder? In der heutigen Folge reden […] #34 Alex und Frederick lassen das Podcast-Jahr 2017 Revue passieren und besprechen Strategien für sinnvolle Vorsätze für 2018. Einen Guten Rutsch! Zack, schon wieder ein Jahr vorbei. Ging schnell, oder? In der heutigen Folge reden Frederick & Alex genau darüber: was ist eigentlich im ganzen letzten Jahr passiert? Und, wie führen sich die beiden das individuell vor Augen und bilden daraus sinnvolle Vorsätze und Visionen für das nächste Jahr? Das und noch viel mehr in der heutigen Folge, viel Spaß beim Zuhören und wie immer freuen wir uns über Feedback & Meinungen! Liebe Grüße und einen Guten Rutsch, Eure Mindpreneure Alex & Frederick Frederick´s Strategie für sinnvolle Vorsätze: Frederick verschriftlicht zuallererst alles an positiven Ereignissen und Erlebnissen (mit Hilfe seines Journals/Kalenders) -> Dankbarkeitsjahreslog Danach reflektiert er in verschiedenen Kategorien des Lebens (Beziehung & Beziehungen, Karriere, persönliche/charakterliche Entwicklung, Gesundheit) von wo er Anfang des Jahres gestartet ist und wo er jetzt steht -> Entwicklungsprozess wird deutlich Er stellt sich folgende Fragen: was hat gut funktioniert? was nicht, und warum? welche Veränderungen sind notwendig? Auf Grund dieses Prozesses schreibt er sich Visionen und Ziele für das kommende Jahr auf, so detailliert wie möglich. Wichtige Kategorie für ihn: welche Inspirationsquellen haben großen Einfluss gehabt (Bücher, Podcasts, Menschen) und woher kam sie? Extra: bei möglichen Hemmnissen und Ängsten macht er eine Fear-Setting Exercise die er von Tim Ferriss gelernt hat. Alex´ Strategie für sinnvolle Vorsätze: Alex sieht das Leben wie einen Stuhl mit vier Beinen von denen jeder einen Lebensbereich repräsentiert. Jeder der vier Bereiche sollte gleich viel Beachtung bekommen sonst fällt der Stuhl um. Die vier Bereiche sind: Beziehungen (alle: Freunde, Familie, Partnerschaft) Karriere Werte/Normen/Spiritualität Gesundheit (körperlich wie geistig) Alex kreiert daraus eine Mindmap nach folgenden Schritten: Ziele detailliert zu den vier Lebensbereichen aufschreiben Mindmap vom Vorjahr zum Vergleich heranziehen (diese hat er 1 Jahr nicht angesehen) Reflexionsprozess durchlaufen aufgrund der Unterschiede/ Gemeinsamkeiten Shownotes der Folge #34 – Unsere Strategien für sinnvolle Vorsätze und einen Guten Rutsch! Fear Setting Exercise von Tim Ferriss Hier findest du uns auf iTunes – https://itunes.apple.com/de/podcast/mindpreneure/id1234311584?l=en Die Mindpreneure auf Stitcher – https://www.stitcher.com/podcast/mindpreneure?refid=stpr Das ist das Haupt-Arbeitsgerät, womit wir den Podcast kreieren – Apple MacBook Pro Retina MF839D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 5257U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Mac OS) silber Mit diesem Mikrofon nimmt Alex seine Stimme auf – Samson Meteor Mic USB Studio/Podcast Mikrofon silber Mit diesem Mikrofon nimmt Frederick seine Stimme auf – Auna MIC-900B USB Kondensator Mikrofon für Studio-Aufnahmen inkl. Spinne (16mm Kapsel, Nierencharakteristik, 320Hz – 18KHz) schwarz Der Beitrag Unsere Strategien für sinnvolle Vorsätze und einen Guten Rutsch! erschien zuerst auf Bewusst leben.

  4. #33 In dieser Episode sprechen Frederick und Alex darüber, wie sie ihre Weihanchtszeit verbringen und wie du in dieser besinnlichen Zeit besser auf dein Herz hörst. Ho ho ho und Frohe Weihnachten an alle Zuhörerinnen […] #33 In dieser Episode sprechen Frederick und Alex darüber, wie sie ihre Weihanchtszeit verbringen und wie du in dieser besinnlichen Zeit besser auf dein Herz hörst. Ho ho ho und Frohe Weihnachten an alle Zuhörerinnen und Zuhörer! Heute fassen wir uns kurz und wollen euch daran teilhaben lassen, was für uns wichtige Elemente der Weihnachtszeit sind und warum es am Fest der Liebe wichtiger und einfacher denn je ist, auf die Sprache seines Herzens zu hören und diese gegenüber anderen spreche zu lassen. Kernpunkte für uns als Mindpreneure sind: Besinnlichkeit Achtsamkeit Zeit mit Familie und Freunden Geschenke von Herzen (weniger Konsumgütern, mehr kreative Gaben) Fokus auf die eigene Gefühlswelt, die inneren Wünsche und Bedürfnisse (Die Sprache des Herzens) Im Moment Leben und dankbar sein Zeit für Reflexion und Ausblick und Pläne für das neue Jahr In diesem Sinne, habt eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit mit euren Liebsten und lasst es euch gut gehen! Bleibt in Balance, Eure Mindpreneure Alex & Frederick Shownotes der Folge #33 – Frohe Weihnachten! So hörst du besser auf dein Herz. Hier findest du uns auf iTunes – https://itunes.apple.com/de/podcast/mindpreneure/id1234311584?l=en Die Mindpreneure auf Stitcher – https://www.stitcher.com/podcast/mindpreneure?refid=stpr Bücher die dir helfen besser auf dein Herz zu hören – Nr. 1: Der Alchimist (detebe) Bücher die dir helfen besser auf dein Herz zu hören – Nr. 2: Jetzt! Die Kraft der Gegenwart Bücher die dir helfen besser auf dein Herz zu hören – Nr. 3: Ein neues Ich: Wie Sie Ihre gewohnte Persönlichkeit in vier Wochen wandeln können Das ist das Haupt-Arbeitsgerät, womit wir den Podcast kreieren – Apple MacBook Pro Retina MF839D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 5257U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Mac OS) silber Der Beitrag Frohe Weihnachten! So hörst Du besser auf Dein Herz. erschien zuerst auf Bewusst leben.

  5. #32 Frederick und Alex sprechen über ihre Erfahrungen mit selbstgemachten Smoothies und fassen in 4 Gründen zusammen, warum sie Nährstoff-Bomben sind! Im Prinzip weiß jeder, dass Gemüse und Obst wichtige Nährstoffe enthalten und für ein gesundes […] #32 Frederick und Alex sprechen über ihre Erfahrungen mit selbstgemachten Smoothies und fassen in 4 Gründen zusammen, warum sie Nährstoff-Bomben sind! Im Prinzip weiß jeder, dass Gemüse und Obst wichtige Nährstoffe enthalten und für ein gesundes Leben unabdingbar sind. Oft landen sie aber nur als Beilage auf dem Teller oder sind ein netter Snack für zwischendurch. Eine große Nährstoffdichte bleibt uns so jedoch verwehrt. Diese Nährstoffe gibt es (ein kleiner Überblick): Kohlehydrate Fette Eiweiß Vitamine Mineralstoffe Hier liegt einer der großen Vorteile eines selbst gemachten Smoothies. Viele gesunde und leckere Ingredienzen können einfach, kreativ und nach gewünschtem Geschmack zusammengewürfelt werden. Auch Samen, Kerne und Nüsse sind hier sehr leckere Optionen, um den eigenen Smoothie zum komplimentieren (nur ein paar Beispiele): Lainesamen Chiasamen Sonnenblumenkerne Kürbiskerne Cahsewnüsse Mandeln 4 Gründe für selbstgemachte Smoothies, deine Nährstoff-Bomben als Baustein deiner bewussten Ernährung Du sparst Zeit bei der Zubereitung einer wertvollen Mahlzeit, die du mit der passenden Trinkflasche praktischerweise überall hin mitnehmen und unterwegs genießen kannst! Du kannst eine extrem hohe Nährstoffdichte (Mineralien, Spurenelemente, Vitamine, Proteine, Fettsäuren) in einer relativ geringen Menge konsumieren und damit deine Ernährung maßgeblich aufwerten! Das Zubereiten immer neuer Smoothies macht viel Spaß und lässt Freiraum für Kreativität, so kannst Du deine Geschmackswahrnehmung immer wieder aufs Neue herausfordern und entdeckst dadurch möglicherweise Nuancen, die du vorher noch nie geschmeckt hast! Im sozialen Umfeld wirst Du automatisch einen positiven Einfluss auf deine Mitmenschen haben! Durch Neugierde geweckte Gespräche wirst du einen Beitrag zu kleinen Veränderungen leisten! Shownotes der Folge #32 – 4 Gründe für selbstgemachte Smoothies, deine Nährstoff-Bomben! Webportal für grüne Smoothies und Mixer – GrüneSmoothies.de Toller Youtube-Kanal zu diesem Thema: https://www.youtube.com/channel/UCpyhJZhJQWKDdJCR07jPY-Q Hiermit mixt Frederick seine Smoothies –Vitamix Professional Series 300 – Creme Hiermit mixt Alex seine Smoothies –Tivoli Edelstahl-Standmixer / 500 W / 2 Geschwindigkeitsstufen und Pulsschaltung / Standfest, rutschsicher und pflegeleicht / Mit Glaskanne 1,5L Hier findest du uns auf iTunes – https://itunes.apple.com/de/podcast/mindpreneure/id1234311584?l=en Die Mindpreneure auf Stitcher – https://www.stitcher.com/podcast/mindpreneure?refid=stpr Das ist das Haupt-Arbeitsgerät, womit wir den Podcast kreieren – Apple MacBook Pro Retina MF839D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 5257U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Mac OS) silber Mit diesem Mikrofon nimmt Alex seine Stimme auf – Samson Meteor Mic USB Studio/Podcast Mikrofon silber Mit diesem Mikrofon nimmt Frederick seine Stimme auf – Auna MIC-900B USB Kondensator Mikrofon für Studio-Aufnahmen inkl. Spinne (16mm Kapsel, Nierencharakteristik, 320Hz – 18KHz) schwarz Der Beitrag 4 Gründe für selbstgemachte Smoothies, deine Nährstoff-Bomben! erschien zuerst auf Bewusst leben.

  6. #31 Alex und Frederick unterhalten sich über einen bewussteren Umgang mit unserer Umwelt und was wir im Zuge dessen tun können. Wir leben in einer Gesellschaft, die zu Großteil leider sehr häufig unachtsam mit der […] #31 Alex und Frederick unterhalten sich über einen bewussteren Umgang mit unserer Umwelt und was wir im Zuge dessen tun können. Wir leben in einer Gesellschaft, die zu Großteil leider sehr häufig unachtsam mit der eigenen Umwelt und Mutter Natur umgeht. Wir als Mindpreneure wollen das nicht und denken bewusst über Strategien nach, um dem entgegen zu wirken, denn ein bewusst geführtes Leben hat viel mit Verantwortung zu tun. Diese Verantwortung haben wir gegenüber unserem Planeten, der es uns schließlich erst möglich macht zu leben. Vier Tipps für einen bewussteren Umgang mit unserer Umwelt und um kein Teil der Wegwerfgesellschaft zu sein! Nimm eine Vorbildfunktion ein und Go First! Müll dorthin entsorgen wo er hingehört und andere Menschen freundlich darauf hinweisen, dass sie ebenfalls achtsamer mit der Umwelt umgehen mögen ist ein erster Schritt um eine Veränderung anzustoßen und zu leben! Benutze wiederverwendbare Einkaufstüten und meide vor allen Dingen die Einmal-Plastiktüten um Obst und Gemüse zu verpacken! (Die durchschnittliche Plastiktüte verbleibt 450 Jahre in der Umwelt bevor sie abgebaut ist!) Alternativen sind entweder lose in den Einkaufswagen oder leichte wiederverwendbare Netze aus Kunststoff oder Baumwolle zu benutzen, beides ist eine nachhaltigere Strategie! In Großstädten kannst Du Foodsharing betreiben um aktiv etwas gegen die Wegwerfgesellschaft zu tun und kostenlos hochwertige Lebensmittel zu erstehen! Geheimtipp für Studenten! Kauf nur so viel ein, wie Du wirklich verwerten kannst! Sei ehrlich mit deinem Verbrauch und wenn Du mal wie wir den Fehler machst, etwas zu kaufen und dann wegzuwerfen, dann nimm Dir vor es beim nächsten mal besser zu tun! Extra Tipp: Es geht nicht darum der perfekte bewusste nachhaltige gewissenhafte Mensch zu sein, sondern in kleinen Schritten etwas in die richtige Richtung zu unternehmen um andere Menschen in deinem Umfeld mit dem Mindset anzustecken. Langfristig können wir Veränderung, egal in welchem Kontext, nur gemeinsam bewirken!) Shownotes der Folge #31 – 4 Tipps, um kein Teil der Wegwerfgesellschaft zu sein! https://foodsharing.de Hier findest du uns auf iTunes – https://itunes.apple.com/de/podcast/mindpreneure/id1234311584?l=en Die Mindpreneure auf Stitcher – https://www.stitcher.com/podcast/mindpreneure?refid=stpr Das ist das Haupt-Arbeitsgerät, womit wir den Podcast kreieren – Apple MacBook Pro Retina MF839D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 5257U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Mac OS) silber Mit diesem Mikrofon nimmt Alex seine Stimme auf – Samson Meteor Mic USB Studio/Podcast Mikrofon silber Mit diesem Mikrofon nimmt Frederick seine Stimme auf – Auna MIC-900B USB Kondensator Mikrofon für Studio-Aufnahmen inkl. Spinne (16mm Kapsel, Nierencharakteristik, 320Hz – 18KHz) schwarz Der Beitrag 4 Tipps, um kein Teil der Wegwerfgesellschaft zu sein! erschien zuerst auf Bewusst leben.

  7. #30 Wie steht es um die Balance der Mindpreneure? Frederick und Alex sprechen über ihre eigene Balance im Alltag und erarbeiten 3 Tipps, die du für dich anwenden kannst. Frederick hat nach seiner Kündigung einen neuen […] #30 Wie steht es um die Balance der Mindpreneure? Frederick und Alex sprechen über ihre eigene Balance im Alltag und erarbeiten 3 Tipps, die du für dich anwenden kannst. Frederick hat nach seiner Kündigung einen neuen Job gefunden und sich in die neue Arbeits-Umgebung eingearbeitet. Sein Stressniveau ist deutlich gesunken und er kann wieder deutlich ruhiger und länger schlafen. Zusätzlich befindet er sich in der Urlaubsplanung für das nächste Jahr, was ihm zusätzlichen, mentalen Aufschwung bereitet. Alex hat sich in seinem neuen Wohnort eingelebt und durch die Implementierung gesunder, positiver Tagesroutinen zu einer besseren Balance im Alltag verholfen. Das ging nicht von selbst und nicht innerhalb von ein paar Tagen, sondern ist ein Prozess, der sich über mehrere Wochen gestreckt hat. Genau wie Frederick, hat er sich durch Reiseplanungen neue Perspektiven geschaffen, die sich sehr positiv auf seinen Alltag ausgewirkt haben. Um ein genaueres Bild zu bekommen, was die beiden in den letzten Monaten erlebt haben, hört euch einfach die passenden Podcast-Episoden dazu an. Sie sind hier in den Shownotes verlinkt. Konkrete Strategien die uns in den letzten Wochen zu mehr Balance im Alltag verholfen haben, sprich 3 Tipps für mehr Balance im Alltag: Perspektiven schaffen/ Ziele vor Augen haben Kurzfristig: z.B. durch Morgenroutine oder Challenges Langfristig: z.B. durch Urlaub/Reisen Alltagsmeditationen Regelmäßig wiederkehrende Handlung/Tätigkeit die uns erdet, in unserem Falle das Kochen Zeit mit Familie und Freunden verbringen Austausch Rückhalt/Geborgenheit Leckeres Essen Gemeinsame Aktionen Shownotes der Folge #30 – 3 Tipps für mehr Balance im Alltag Frederick schafft Balance: http://mindpreneure.de/eine-morgenroutine-mit-bewegung/ Schwere Zeiten bei Frederick: http://mindpreneure.de/5-tipps-um-mit-einer-kuendigung-umzugehen/ Alex schafft Balance: http://mindpreneure.de/in-neuer-umgebung-wieder-balance-schaffen/ Schwere Zeiten bei Alex: http://mindpreneure.de/stress-und-ueberlastung-in-einer-neuen-umgebung/ Hier findest du uns auf iTunes – https://itunes.apple.com/de/podcast/mindpreneure/id1234311584?l=en Die Mindpreneure auf Stitcher – https://www.stitcher.com/podcast/mindpreneure?refid=stpr Das ist das Haupt-Arbeitsgerät, womit wir den Podcast kreieren – Apple MacBook Pro Retina MF839D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 5257U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Mac OS) silber Mit diesem Mikrofon nimmt Alex seine Stimme auf – Samson Meteor Mic USB Studio/Podcast Mikrofon silber Mit diesem Mikrofon nimmt Frederick seine Stimme auf – Auna MIC-900B USB Kondensator Mikrofon für Studio-Aufnahmen inkl. Spinne (16mm Kapsel, Nierencharakteristik, 320Hz – 18KHz) schwarz Der Beitrag 3 Tipps für mehr Balance im Alltag erschien zuerst auf Bewusst leben.

  8. #29 Frederick und Alex schildern zwei konkreten Praxisbeispielen aus ihrem Leben und sprechen über 3 Gründe für ein Raus aus der Komfort Zone. Im Blogbeitrag für diese Podcastfolge knüpfen wir thematisch an die letzte Folge an […] #29 Frederick und Alex schildern zwei konkreten Praxisbeispielen aus ihrem Leben und sprechen über 3 Gründe für ein Raus aus der Komfort Zone. Im Blogbeitrag für diese Podcastfolge knüpfen wir thematisch an die letzte Folge an und sprechen darüber, wie genau man durch das regelmäßige Verlassen seiner Komfort Zone sein Leben und vor allem die Lebensqualität optimieren kann. Praxisbeispiel 1 – Alex: Alex ist in David Hasselhoff/ Baywatch Manier in einer Speedo-Badehose durch die Kölner Innenstadt gelaufen und hat die letzten Sonnenstrahlen des Sommers zelebriert. Blöde Blicke und komische Sprüche standen dabei auf der Tagesordnung. Natürlich ist das ein extremes Beispiel für das Verlassen der eigenen Komfortzone und nicht für jeden eine relevante Option. In seinem Fall aber eine bewusste Entscheidung und ein hervorragendes Training der Willenskraft und der eigenen Lockerheit. Man muss sich selbst ja auch nicht immer ganz so ernst nehmen. Praxisbeispiel 2 – Frederick: Die kalte Dusche am Morgen. Frederick hat den Schritt gewagt und ist komplett auf eine kalte morgendliche Dusche umgestiegen. Er hat daraus eine Challenge gemacht und fordert sich so jeden morgen für 30 Tage selbst heraus, immer 5 Minuten, auf den Timer genau. Er ergänzt bzw. optimiert so seine Morgenroutine und verlässt direkt zum Tagesbeginn seine Komfort Zone. Ratsam hierbei ist, jedes Körperteil gleichmäßig mit kaltem Wasser zu versorgen, eine ruhige, gleichbleibende Atmung und eventuell einen Musik-Track dabei laufen zu lassen, der beim duschen positiv unterstützt. Einem guten Start in dem Tag steht danach nichts mehr im Wege, denn es geht hier vor allem um das positive Gefühl nach der Dusche. Wichtig: Wer krank ist oder körperliche Probleme hat, sollte zuvor mit seinem Arzt abchecken, ob eine kalte Dusche wirklich eine sinnvolle Option ist. Wir betonen an dieser Stelle, dass wir keine Ärzte sind! 3 Gründe für ein Raus aus der Komfort Zone Stärkung der eignen Willenskraft Widerstandsfähigkeit (emotionale Resilienz) wird gestärkt. Man lässt sich seltener durch negative Emotionen leiten, sprich gewinn eine bessere Kontrolle über die eignen Emotionen Training für innere Lockerheit und einen Perspektiven-Switch: „Fehler machen“ sind positive Erfahrungen, aus denen man lernt. Shownotes der Folge #29 – 3 Gründe für ein Raus aus der Komfort Zone: Alex‘ Flitzer-Aktion: https://www.facebook.com/1LIVE/videos/10154750641836831 Infos zur kalten Dusche: https://impossiblehq.com/cold-shower-therapy-guide Die letzte Episode zum Thema Willenskraft: http://mindpreneure.de/die-willenskraft-am-abend/ Hier findest du uns auf iTunes: https://itunes.apple.com/de/podcast/mindpreneure/id1234311584?l=en Die Mindpreneure auf Stitcher: – https://www.stitcher.com/podcast/mindpreneure?refid=stpr Das ist das Haupt-Arbeitsgerät, womit wir den Podcast kreieren – Apple MacBook Pro Retina MF839D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 5257U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Mac OS) silber Mit diesem Mikrofon nimmt Alex seine Stimme auf – Samson Meteor Mic USB Studio/Podcast Mikrofon silber Mit diesem Mikrofon nimmt Frederick seine Stimme auf – Auna MIC-900B USB Kondensator Mikrofon für Studio-Aufnahmen inkl. Spinne (16mm Kapsel, Nierencharakteristik, 320Hz – 18KHz) schwarz Der Beitrag 3 Gründe für ein Raus aus der Komfort Zone erschien zuerst auf Bewusst leben.

  9. 19.11.2017
    22 min

    #28 Alex und Frederick diskutieren anhand von praktischen Beispielen, wie du deine Willenskraft am Abend stärken und gesünder einschlafen kannst! Heute steigen wir sehr unvorbereitet auf Grund einer Diskussion in die Folge ein und arbeiten […] #28 Alex und Frederick diskutieren anhand von praktischen Beispielen, wie du deine Willenskraft am Abend stärken und gesünder einschlafen kannst! Heute steigen wir sehr unvorbereitet auf Grund einer Diskussion in die Folge ein und arbeiten uns anhand von zwei Beispielen aus unserem Alltag (sinnloses Scrollen durch die Social Media Feeds und Rabbitholes am Smartphone, sowie dem Essen ungesunder Snacks) zur Quintessenz der heutigen Folge vor. Und zwar was du tun kannst, um alternative und positive Gewohnheiten zu etablieren. Uns stellt sich vor allem die Frage, warum es uns an manchen Abenden eher gelingt unerwünschten und teils schädlichen Gewohnheiten keinen Raum zu geben als an anderen, wo es uns förmlich in den Sog des Smartphones oder der Snacks zieht? Was für Mechanismen greifen in diesen Situationen und was können wir tun um proaktiv einzugreifen und alternative Gewohnheiten zu etablieren? In der Folge stellen wir unserer Meinung bezüglich wichtigen Einflussfaktoren vor und beschreiben den Prozess, um die unerwünschten mit bewusst gewählten Verhaltensweisen nach und nach zu ersetzen! Drei alternative und positive Gewohnheiten am Abend: Ein Buch lesen, ganz altmodisch, analog, in Papierform oder modern in Form eines E-Book Readers oder auf dem Smartphone (Nightshiftmodus!) Ergänzung zur Podcastfolge: Fiktion und Bücher ohne direktes Lernziel scheinen wunderbare Alternativen zum “Berieseln lassen” oder “Smartphone-Rabbithole” zu sein, probiert es aus! Statt verarbeiteten Snacks auf gesündere Alternativen wie (getrocknetes) Obst, Rohkost oder Nüsse zurückgreifen. Ergänzung zur Podcastfolge: Wenn du oft solche Verlangen hast, solltest du schauen ob du tagsüber genügend Elektrolyte, Mineralstoffe und Vitamine zu dir genommen hast. Abhilfe kann hier ein (selbst gemachter) grüner Smoothie sein! Frederick schwört darauf! Ein Gespräch mit der Partnerin / dem Partner über den Tag, das Befinden, zukünftige Wünsche / Ziele, Sorgen oder andere relevante Themen kann Wunder wirken und ist langfristig definitiv befriedigender als die schnelle Ablenkung durch Smartphone oder unbewusst reingezogene Snacks vor dem Fernseher (glaubt uns, we´ve been there, done that 😉 ). Shownotes der Folge #28 – Die Willenskraft am Abend Mindpreneure Folge #13 – Dein Smartphone kontrollieren lernen The Habit Loop – Eine Erklärung wie Gewohnheiten funktionieren Hier findest du uns auf iTunes – https://itunes.apple.com/de/podcast/mindpreneure/id1234311584?l=en Die Mindpreneure auf Stitcher – https://www.stitcher.com/podcast/mindpreneure?refid=stpr Das ist das Haupt-Arbeitsgerät, womit wir den Podcast kreieren – Apple MacBook Pro Retina MF839D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 5257U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Mac OS) silber Mit diesem Mikrofon nimmt Alex seine Stimme auf – Samson Meteor Mic USB Studio/Podcast Mikrofon silber Mit diesem Mikrofon nimmt Frederick seine Stimme auf – Auna MIC-900B USB Kondensator Mikrofon für Studio-Aufnahmen inkl. Spinne (16mm Kapsel, Nierencharakteristik, 320Hz – 18KHz) schwarz Der Beitrag Die Willenskraft am Abend erschien zuerst auf Bewusst leben.

  10. 12.11.2017
    20 min

    #27 Frederick schildert die Stationen seiner Morgenroutine und erklärt die Benefits! In der heutigen Folge interviewt Alex Frederick zu seiner Morgenroutine. Was genau macht er warum und wie lange schon? Welchen Sinn hat es seine […] #27 Frederick schildert die Stationen seiner Morgenroutine und erklärt die Benefits! In der heutigen Folge interviewt Alex Frederick zu seiner Morgenroutine. Was genau macht er warum und wie lange schon? Welchen Sinn hat es seine Morgenroutine (die jeder hat, wenn auch nur unbewusst wie z.B. Kaffee kochen, Facebook checken, lesen etc.) bewusst und proaktiv zu gestalten? Warum sollten wir die erste Zeit am Morgen für uns nutzen und dementsprechend verbringen? All diese Fragen klären wir anhand von Fredericks Morgenroutine auf, aus der du dir vielleicht etwas abschauen kannst um mit mehr Energie und Balance in den Tag zu starten! Die Stationen von Fredericks Morgenroutine mit Bewegung Badezimmer Morgentoilette, kennt jeder, macht jeder (hoffentlich) 😉 Arbeitszimmer Yogamatte ausrollen CARs (Controlled Articular Rotations) für jedes Gelenk ausführen (frei angepasst nach Dr. Andreo Spina´s Konzept FRC, Functional Range Conditioning) Dreimal pro Richtung jedes Gelenk / Körperpartie im vollen schmerzfreien aktiven Bewegungsausmaß langsam und kontrolliert durchbewegen (Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule, Schulterblätter, Schultergelenke, Ellenbogen, Handgelenke, Finger, Hüften, Knie, Füße, Wirbelsäule gesamt) Dient als “Screenings”- Werkzeug für Verspannungen, Einschränkungen, Schwachstellen, Kompensationsmuster Aktive Meditation, Bodyscan Schult die Interozeption, das fokussieren auf interne Wahrnehmung statt Reaktion auf externe Reize, verbessert die “body map” im Gehirn (sensorischer & motorischer Cortex für die Nerds unter euch 😉 ) Da in unserer Realität durch unterschiedlichste Einflussfaktoren (Stress, einseitige Haltungen & Bewegungen, bewegungshemmende Umwelt, um ein paar zu nennen) dominante einseitige Haltungen & Bewegungsmuster entstehen, macht es absolut Sinn wenigstens einmal pro Tag dem Nervensystem zu signalisieren, dass das momentane Bewegungsausmaß wichtig ist und gebraucht wird! -> “Use it or lose it” ! Küche Warmgetränk für Frederick & seine Freundin zubereiten, außerdem Katzenfutter vorbereiten für den Kater 😉 Wohnzimmer Squat Routine 2.0 & Journaling / Lesen 5-15 Minuten in der tiefen Kniebeuge verweilen und dabei verschiedene Bewegungen ausführen für folgende Vorteile: Verbesserte Verdauung (googlen: deep squat & digestion, puborectalis muscle) Verbesserte Beweglichkeit in Füßen, Knien, Hüften, Rücken Aktivierung vom “rest & digest”-Teil des autonomen Nervensystems, Möglichkeit mehr Balance in die Stress-Entspannungs-Achse zu bekommen Shownotes der Folge #27 – Fredericks Morgenroutine mit Bewegung! FRC nach Dr. Andreo Spina Youtube Suche nach CARs für Beispielvideos Beispiel für eine CAR Morgenroutine Ido Portal´s Squat Routine 2.0 Hier findest du uns auf iTunes – https://itunes.apple.com/de/podcast/mindpreneure/id1234311584?l=en Die Mindpreneure auf Stitcher – https://www.stitcher.com/podcast/mindpreneure?refid=stpr Das ist das Haupt-Arbeitsgerät, womit wir den Podcast kreieren – Apple MacBook Pro Retina MF839D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 5257U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Mac OS) silber Mit diesem Mikrofon nimmt Alex seine Stimme auf – Samson Meteor Mic USB Studio/Podcast Mikrofon silber Mit diesem Mikrofon nimmt Frederick seine Stimme auf – Auna MIC-900B USB Kondensator Mikrofon für Studio-Aufnahmen inkl. Spinne (16mm Kapsel, Nierencharakteristik, 320Hz – 18KHz) schwarz Eine Morgenroutine mit Bewegung Der Beitrag Eine Morgenroutine mit Bewegung! erschien zuerst auf Bewusst leben.

  11. #26 In dieser Folge diskutieren wir über das, was diesen Podcast überhaupt erst möglich gemacht hat, das gemeinsame sparren. Wir haben 3 Gründe warum ein Sparringspartner dir hilft! In dieser Episode sprechen wir darüber, welche […] #26 In dieser Folge diskutieren wir über das, was diesen Podcast überhaupt erst möglich gemacht hat, das gemeinsame sparren. Wir haben 3 Gründe warum ein Sparringspartner dir hilft! In dieser Episode sprechen wir darüber, welche Vorteile es haben kann, wenn man sich im Leben einen Sparringspartner sucht. Jemand der einen: herausfordert in Bewegung bleiben lässt mit dem man zusammen lernen sowie wachsen kann. Für uns hat das sogenannte „sparring“ lange vor diesem Blog und Podcast begonnen und war letztendlich sogar der Grund dafür, dass wir angefangen haben, diesen Prozess auf diese Art und Weise zu dokumentieren, um einen Mehrwert für dich zu schaffen. Das Wort Sparringspartner leitet sich vom englischen Begriff „sparringpartner“ ab und findet hauptsächlich beim Boxsport Bedeutung . Für gewöhnlich trainiert man dort mit einem Sparringspartner, um sich auf die anstehenden Kämpfe vorzubereiten. Allerdings kann man die Vorteile und den Sinn und Zweck eines Sparringspartners auch auf andere Lebensbereiche übertragen. Denn letztendlich bedeutet „to spar with someone“ – Sich mit jemandem auseinanderzusetzen. Resultat: Ist-Zustand optimieren Lebensqualität erhöhen Wohlbefinden steigern. Wenn man einen Sparringspartner im Leben hat, zwingt man sich auf posititive Art und Weise bewusster mit dem Leben umzugehen. Drei Gründe für das bewusste sparren mit einem Sparringspartner Die Grundeinstellung des Lernenden (“Shoshin”, aus dem japanischen Zen-Buddhismus: “the beginner´s mind”) wird aktiv gefordert und gefördert. Input Kommunikation Betriebsblindheit/Wald vor lauter Bäumen / Reality-Check Blase / Bubble kann gewechselt werden und daraus werden auch kritische Fragestellungen möglich Motivation zur Weiterentwicklung/Bewegung Ideen-Saatkorn kann eingepflanzt werden und entwickelt sich kurz-oder langfristig zu einer Handlung/Einstellung weiter (Beispiel: Kaffee-Challenge / Morgenroutine) Zitat Grönemeyer: Stillstand ist der Tod Shownotes der Folge #26 – 3 Gründe warum ein Sparringspartner dir hilft! Mindpreneure Folge #14 – Shirin Yoku – Waldspaziergänge Mindpreneure Folge #25 – Affirmationen Mindpreneure Folge #24 – Ein klares Nein ist besser als ein halbes Ja Invisibilia Podcast – Folge Reality (2 Teile) Hier findest du uns auf iTunes – https://itunes.apple.com/de/podcast/mindpreneure/id1234311584?l=en Die Mindpreneure auf Stitcher – https://www.stitcher.com/podcast/mindpreneure?refid=stpr Das ist das Haupt-Arbeitsgerät, womit wir den Podcast kreieren – Apple MacBook Pro Retina MF839D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 5257U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Mac OS) silber Mit diesem Mikrofon nimmt Alex seine Stimme auf – Samson Meteor Mic USB Studio/Podcast Mikrofon silber Mit diesem Mikrofon nimmt Frederick seine Stimme auf – Auna MIC-900B USB Kondensator Mikrofon für Studio-Aufnahmen inkl. Spinne (16mm Kapsel, Nierencharakteristik, 320Hz – 18KHz) schwarz 3 Gründe warum ein Sparringspartner dir hilft Der Beitrag 3 Gründe warum ein Sparringspartner dir hilft! erschien zuerst auf Bewusst leben.

  12. #25 Alex stellt 3 Tipps vor, mit denen man Affirmationen erfolgreich in den Alltag integrieren kann. In einer Gesellschaft mit vielen reaktiven und unbewussten Verhaltensweisen wichtiger denn je. In der heutigen Podcastfolge geht es um […] #25 Alex stellt 3 Tipps vor, mit denen man Affirmationen erfolgreich in den Alltag integrieren kann. In einer Gesellschaft mit vielen reaktiven und unbewussten Verhaltensweisen wichtiger denn je. In der heutigen Podcastfolge geht es um das Thema Affirmationen und wie man sie erfolgreich in den Alltag integrieren kann und zwar ohne sich dafür großartig verbiegen zu müssen. Letztendlich ist die regelmäßige und kontinuierliche Wiederholung einer Affirmation viel effektiver als viele Affirmationen nur ab und an mal einzusetzen. Darum ist es wichtig, das man Zeitfenster nutzt, die im Alltag schon gegeben sind und die durch den Einsatz von Affirmationen optimiert. Was sind Affirmationen? Latein: affirmatio – Versicherung, Beteuerung / affirmate – bejahend Englisch: to affirm sth. – etwas beteuern, versichern, bejahen, bekräftigen, bestätigen Affirmationen fördern Ziele jeglicher Art, die durch wiederholtes Aufsagen, Aufschreiben oder Denken im Unterbewusstsein manifestiert werden. Das jeweilige Ziel wird in passender Wortkombination und im Präsens, also der Gegenwartsform formuliert. So wird dem Gehirn suggeriert, dass das Ziel schon eingetreten sei. Hier schafft man sich gedanklich seine eigene positive Realität. 3 konkrete Tipps um Affirmationen erfolgreich in den Alltag zu integrieren 1.) Als Teil einer Morgenroutine. Optionen: Ein Journal führen und die Affirmation mehrmals (20-30 mal) hintereinander aufschreiben Während einer Meditation. Die Affirmation als Mantra einsetzen und sie im Geiste oder laut ausgesprochen immer wiederholen. Vorteil: Man schlägt zwei Fliegen mir einer Klappe. Du legst automatisch einen klaren Fokus und programmierst dein Unterbewusstsein auf eine positive Weise. 2.) In Alltagssituationen In nervigen oder stressigen Alltagssituationen den Fokus auf eine Affirmation richten anstatt sich aufzuregen. Beispiele: Lange Schlange an der Kasse im Supermarkt Rote Ampel, die nicht grün wird Langsame Autofahrer oder Fußgänger vor einem Die Bahn/ der Bus, der zu spät oder gar nicht kommt … Sich klar zu machen, dass man den Fokus bewusst auf etwas verschiebt, was einem im Leben weiter bringt anstelle überflüssigen Gedanken den Raum dafür zu geben, kann viel im Leben verändern! 3.) Als Teil einer Abendroutine / Einschlaf-Ritual Bei der Abendroutine hat man die selben Optionen wie bei einer Morgenroutine. Siehe Punkt 1. Eine Einschlaf-Routine entwickeln. Das letzte was man denkt, bevor man in den Schlaf fällt, kann wunderbarer Weise eine Affirmation sein. Warum? Vor dem Einschlafen ist der Zugang zum Unterbewusstsein besonders groß. Wichtig: Affirmationen sind stärker, wenn sie an Emotionen gekoppelt werden. Das Ziel oder der Wunsch dem eine Affirmation zu Grunde liegt, kann durch Erfahrung wie z.B. Bilder im Kopf, Musik oder Gerüche priorisiert werden. Die Auswahl der richtigen Affirmationen sollte demnach wohl überlegt und eine „Herzensentscheidung“ sein. Shownotes der Folge #25 – 3 Tipps um Affirmationen erfolgreich in den Alltag zu integrieren! Hier findest du uns auf iTunes – https://itunes.apple.com/de/podcast/mindpreneure/id1234311584?l=en Die Mindpreneure auf Stitcher – https://www.stitcher.com/podcast/mindpreneure?refid=stpr Das ist das Haupt-Arbeitsgerät, womit wir den Podcast kreieren – Apple MacBook Pro Retina MF839D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 5257U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Mac OS) silber Mit diesem Mikrofon nimmt Alex seine Stimme auf – Samson Meteor Mic USB Studio/Podcast Mikrofon silber Mit diesem Mikrofon nimmt Frederick seine Stimme auf – Auna MIC-900B USB Kondensator Mikrofon für Studio-Aufnahmen inkl. Spinne (16mm Kapsel, Nierencharakteristik, 320Hz – 18KHz) schwarz Der Beitrag 3 Tipps um Affirmationen erfolgreich in den Alltag zu integrieren! erschien zuerst auf Bewusst leben.

  13. #24 Sich selber vor Herausforderungen zu stellen ist heute wichtiger denn je. Einen Monat ohne Kaffee ist ein Beispiel, wie du dein Leben bewusster gestaltest. In der letzten Folge ging es bei den Mindpreneuren um […] #24 Sich selber vor Herausforderungen zu stellen ist heute wichtiger denn je. Einen Monat ohne Kaffee ist ein Beispiel, wie du dein Leben bewusster gestaltest. In der letzten Folge ging es bei den Mindpreneuren um ein bewusstes Nein und heute knüpfen wir thematisch an dieses Thema an. Da wir uns aufgrund verschiedener Entwicklungen wie zum Beispiel: Neue Technologien Spezialisierungen Veränderungen in der Gesellschaft Stress & Druck Erwartungen von außen mehr und mehr reaktiv statt proaktiv durch durch die Welt bewegen, diskutieren wir anhand eines Beispiels aus Alex´ aktueller Lebenssituation, warum es nicht nur Sinn macht, sondern in unseren Augen auch absolut notwendig ist sich heutzutage selbst Alltagsherausforderungen zu stellen! Einen Monat ohne Kaffee – Warum? Vor längerer Zeit haben Alex und Frederick sich über Kaffeekonsum unterhalten und nach einigen Monaten Inkubationszeit hat sich Alex dazu entschieden, für 30 Tage von seinen mindestens 7 Tassen Kaffee pro Tag zu verabschieden und den Konsum auf 0 zu reduzieren. Warum? Um einen bewussteren Umgang zu pflegen und möglicherweise positive Effekte auf sein Wohlbefinden zu erleben. Die Effekte: Nach anfänglichen Entzugserscheinungen (ja, das kann auch bei Kaffee passieren!) merkte Alex: Ein erhöhtes Erholungsbedürfnis Tieferen Schlaf Ein ausgewogeneres Energieniveau Durch diese Erfahrungen hat sich sein Konsum nach dieser 30-Tages Herausforderung nun auf zwei Tassen täglich eingependelt und die positiven Effekte halten bisher an. Aus dieser aktuellen Situation konnten wir drei Gründe für solch eine selbst gestellte Herausforderung ziehen: Drei Gründe für selbst gestellte bewusste Alltagsherausforderungen Gewohnheiten werden maßgeblich durch die Umwelt (bspw. gesellschaftlich, sozial, materiell, emotional) beeinflusst. Das bewusste Verändern dieser Faktoren (in Alex Situation: keinen Kaffee mehr kaufen) führt zu einer direkten Veränderung der Gewohnheit. Oft verlässt man dafür seine Komfort Zone und folgt nicht der breiten Masse der Gesellschaft. Das wirkt sich positiv auf andere Lebensbereiche aus. Außerdem sorgt eine bewusste Entscheidung für eine Herausforderung (kein Kaffee in diesem Falle) zum folgenden zweiten Punkt: Die Selbstdisziplin und Entscheidungskraft werden geübt und verstärkt -> öfter Nein sagen! Wir zwingen uns selber bewusst zu handeln und Position zu beziehen, auch und vor allem im Kontakt mit anderen Menschen (Büro, Uni, Schule, Familie, Freunde etc.). Durch das Aufsuchen eines anderen Extrems (von 10 Tassen Kaffee auf 0 am Tag) kannst Du nach einiger Zeit (30 Tage in Alex´ Fall) wieder einen ausbalancierten Mittelweg finden (statt 7 nun 2 Tassen pro Tag). Shownotes der Folge #24 – Einen Monat ohne Kaffee. 3 Gründe für Alltagsherausforderungen! Mindpreneure Folge #23 – Ein klares Nein ist besser als ein halbes Ja Hier findest du uns auf iTunes – https://itunes.apple.com/de/podcast/mindpreneure/id1234311584?l=en Die Mindpreneure auf Stitcher – https://www.stitcher.com/podcast/mindpreneure?refid=stpr Das ist das Haupt-Arbeitsgerät, womit wir den Podcast kreieren – Apple MacBook Pro Retina MF839D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 5257U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Mac OS) silber Mit diesem Mikrofon nimmt Alex seine Stimme auf – Samson Meteor Mic USB Studio/Podcast Mikrofon silber Mit diesem Mikrofon nimmt Frederick seine Stimme auf – Auna MIC-900B USB Kondensator Mikrofon für Studio-Aufnahmen inkl. Spinne (16mm Kapsel, Nierencharakteristik, 320Hz – 18KHz) schwarz Transkript der Folge #24 – Einen Monat ohne Kaffee. 3 Gründe für Alltagsherausforderungen! F: Moin, wir sind hier wieder bei den Mindpreneuren und heute knüpfen wir an die Folge von letzter Woche an, die hatte ja zum Thema, dass ein klares und bewusstes Nein wesentlich mehr wert und besser ist als ein halbes Ja. Um das ganze praktisch umsetzbar zu machen, werden wir uns heute mit Herausforderungen beschäftigen, die wir uns selbst im Alltag stellen können und auch sollten. Bewusst gestellte, selbst gestellte Herausforderungen. Wir starten auch direkt mit einem Beispiel von Alex. Alex hat nämlich erst vor Kurzem eine selbst gestellte Herausforderung erledigt und dann gebe ich dir einfach mal das Mikro weiter und würde gerne von dir hören, wie denn da deine Herausforderung aussah und was du für Erfahrungen gemacht hast. A: Ja, und zwar habe ich, und da verwende ich jetzt den Anglizismus, mir eine Challenge gesetzt, einen Monat lang keinen Kaffee zu trinken. Das ist glaube ich für viele Leute, die mit ihrem Kaffee aufwachen und nichts anderes kennen, glaube ich erstmal ein Schlag vor den Kopf. F: Inklusive dir aus der Vergangenheit. A: Definitiv! Ich bin ein wirklich ein Kaffeegenießer. Ich muss dazusagen, dass ich eine Zeitlang als Barista auch gearbeitet habe und weiß guten Kaffee und seinen Geschmack sehr zu schätzen. Da gibt es wirklich große Unterschiede in Herkunft, Produktion und so weiter und so fort und das finde ich auch unglaublich spannend, es schmeckt auch unglaublich gut. Das ist nicht nur die Komponente des Wachwerdens durch das Koffein, sondern auch eine geschmackliche Komponente, darum war es vielleicht auch nochmal extraschwer. Aber ich habe es gemacht, weil ich einfach wissen wollte, wie komme ich ohne Kaffee zurecht. Das hatte auch vor allem den Grund, einfach mal koffeinfrei einen Monat zu erleben. Dementsprechend habe ich auch nichts andere getrunken, wo Koffein drin wäre, also sprich auch keinen schwarzen Tee, Mate Tee, definitiv keine Cola oder irgendwelche anderen Koffeinprodukte, Zucker wollen wir gar nicht drüber reden in dieser Folge, das können wir mal in einer anderen Folge machen. Es ging mir darum, auf Koffein zu verzichten. F: Okay, was waren deine Erfahrungen? A: Unterschiedlichster Art. Die erste Woche war, muss ich wirklich ehrlich sagen, schlimm. Das war, das hätte ich selber nicht erwartet, Entzug pur. Dass man wirklich Entzugserscheinungen bekommt, weil man auf Kaffee verzichtet, hätte ich nicht erwartet in der Form. F: Kurze Zwischenfrage. Wieviel Kaffee hast du denn vorher so getrunken? A: Man hat ja heutzutage Kaffeemaschinen, die man timen kann, also brodelt die ganz gemütlich vor sich hin, wenn der Wecker klingelt ist der Kaffeepot gesetzt. Das kennt sicherlich der ein oder andere Zuhörer oder die ein oder andere Zuhörerin auch. Dementsprechend habe ich erstmal direkt, selbst mit meinen Morgenroutinen, die ich so hab, habe ich mich immer schon sehr gefreut auf die erste Tasse Kaffee zum Beispiel zum Lesen. Aus einer ersten wird schnell eine zweite und wenn man dann noch eine Arbeit am Computer verrichten möchte, bevor man dann nach seiner Morgenroutine das Haus verlässt, dann wurde es auch schonmal noch eine dritte Tasse. So, dann sind es drei Tassen, die du schon getrunken hast, wenn du aus dem Haus bist. Dann holt man sich auf dem Weg zur Uni, zur Arbeit, vollkommen egal, dann auch nochmal einen Kaffee. Genehmigt sich am Vormittag nochmal einen und mittags nochmal einen. Ich war sicherlich bei sechs bis sieben Tassen, also deutlich über der Norm würde ich sagen, vielleicht auch über dem Durchschnitt. Ich bin mit dem Thema auch sehr unbewusst umgegangen muss ich ehrlich sagen. Wir reden ja hier über das Thema Bewusstsein im Alltag, aber ich muss ehrlich sagen, es gibt Teilbereiche im Leben, mit denen man auch bewusst unbewusst umgeht. Kaffee hat mir immer geschmeckt, da habe ich immer gesagt Fuck it. Dementsprechend das auch in großen Mengen konsumiert. F: Okay und was hattest du dann für Entzugserscheinungen, die hattest du gerade angesprochen? A: Ein extremes Unwohlsein, verlorener Fokus, das Denken ist mir sehr schwergefallen. Ich war wirklich in der ersten Woche wie in so einer Blase gefangen, in der ich mich wirklich nicht gut konzentrieren konnte. Das war das eine, Konzentrationsvermögen hat rapide abgenommen und das zweite waren massive Kopfschmerzen. F: Okay, das hat so eine Woche angehalten hast du gesagt. A: Genau, eine Woche, bisschen drüber hinaus, eineinhalb Wochen waren das schon, das hätte ich nicht erwartet. Und danach muss ich sagen habe ich extrem gut geschlafen ist mir aufgefallen. Also extrem tief geschlafen. F: Also schonmal der erste positive Punkt, den du dann gemerkt hast. A: Und auch lang geschlafen. Ich kann mich erinnern, dass ich dann am Wochenende, wo ich dann mal einen Samstag freihatte, auch tagsüber wirklich vier, fünf Stunden im Bett lag. Als ob der Körper Schlaf nachholen möchte. F: Interessant. Und das hat dann die ganze Zeit auch angehalten oder hat sich das innerhalb des Monats auch verändert? A: Das hat sich verändert, also dass ich dann nicht mehr so viel Schlaf nachholen musste. Aber ich habe generell besser geschlafen, das heißt ich bin nachts nicht mehr so oft wachgeworden. Das ist mir dann doch wirklich aufgefallen, wenn man Kaffee konsumiert und gerade wenn man Kaffee spät konsumiert, hat das doch einen Impact auf deinen Schlafzyklus und reißt dich irgendwie nachts doch nochmal aus dem Schlaf. Das ist mir dann dementsprechend nicht mehr so passiert. Ja. F: Spannend, weil das kann man tatsächlich auch erklären, weil Koffein definitiv auch die natürliche Ausschüttung von Kortisol und Melatonin beeinflusst, die ja auch unter anderem für einen Tag-Nacht-Rhythmus verantwortlich sind. Wenn man eben, gerade nach dem Mittag, nachmittags oder abends auch noch Kaffee trinkt, dann holt das das Ganze aus dem Gleichgewicht. Und das kann eben dann dazu führen, dass du nachts einfach nicht so eine ganz natürliche Melatonin-Kurve hast, sondern vielleicht auch zu einem bestimmten Zeitpunkt weniger davon oder vielleicht ein bisschen Kortisol zu viel und dementsprechend da aufgrund der hormonellen Situation beispielsweise aufwachst. Genau. Was ich interessant fand, war der Punkt mit dem Schlaf nachholen, was du gesagt hast. Ich denke, dass der Körper, wenn er sehr viel Koffein bekommt, dann dieses natürliche Ruhebedürfnis gar nicht mehr so stark wahrnehmen kann. Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen. Das kommt zurück. Der Körper hat natürlich erstmal eine Entzugsphase, wie du es beschrieben hast, und dann lernt das Gehirn relativ schnell wieder, auf die körpereigenen Signale besser zu hören, die ja eventuell durch das viele Koffein auch unterdrückt worden sind. A: Das ist interessant und erklärt vieles. Ich glaube was ganz wichtig ist und was vielleicht auch die Zuhörer interessiert ist, welche Konsequenz habe ich aus dieser Challenge gezogen. F: Wie sieht denn jetzt heutzutage dein Kaffeekonsum aus? A: Ich trinke wieder Kaffee, achte darauf, dass es ausschließlich guter Kaffee ist. Schlechter Kaffee, der kann mir gestohlen bleiben. Und ich trinke maximal zwei Tassen am Tag. Und die auch nur morgens beziehungsweise bis mittags und ab mittags ist Schluss. Damit fahre ich momentan ziemlich gut muss ich sagen. F: Ist in der momentanen Situation irgendetwas anders als du noch keinen Kaffee getrunken hast und du diese positiven Effekte gemerkt hast während des „Entzugs“? A: Ja, ich merke schon, dass es irgendwo mich gut in den Tag starten lässt ganz ehrlich gesagt, wenn ich einen Kaffee trinke. Aber das ist schwierig auszudifferenzieren, ob das jetzt wirklich nur am Koffein liegt, sondern einfach auch an dem Geschmack, also an meiner Passion für dieses Getränk. F: Und weil es ein Warmgetränk ist, das gibt auch nochmal ein gutes Gefühl. Gerade jetzt zum Herbst und Winter hin ist das ein Faktor, den darf man definitiv nicht außer Acht lassen. Hast du denn irgendwelche negativen Veränderungen gemerkt, nachdem du den Kaffee wiederaufgenommen hast? A: Ne, bisher nicht. F: Gut. A: Darum fahre ich da auch mit den zwei Tassen ganz gut und hüte mich davor, über dieses Ziel hinauszuschießen. Eine Sache, die noch ganz wichtig ist. Ich habe während meiner monatlichen Abstinenz hin und wieder mal einen koffeinfreien Kaffee getrunken. Jetzt weiß ich, dass der vielleicht nicht hundertprozent 0 Koffein enthält, aber es ist im Grunde genommen nichts, was dich großartig wachmacht. Und das war wirklich irgendwann, weil ich den Geschmack extrem vermisst habe. Da ist mir bewusstgeworden, dass mir Kaffee einfach sehr, sehr gut schmeckt. Koffeeinfreier Kaffee ist ja nicht so lecker, aber es hat mir irgendwo, als ich dann einen ganz guten gefunden hatte, hat mir das dann doch so einiges zurückgegeben. Und was ich noch dazusagen muss, ich glaube darum ist Kaffeetrinken auch für viele so normal, es hat natürlich auch eine soziale Komponente. Wenn du im Büro oder im Joballtag bist, egal welche Arbeit man macht, wie oft kriegt man die Frage gestellt – Komm, lass mal einen zusammen einen Kaffee holen, wir machen mal ein Kaffeepäuschen – oder so. Das darf man auch nicht unterschätzen, also man kann natürlich in den Situationen auch sagen – ich komme mit und trinke Tee – genauso wie wenn jemand dich auf ein Bierchen einlädt, trinkst du halt kein Bier, sondern irgendetwas anderes. Aber wenn einem Kaffee schmeckt, kommt diese soziale Komponente nochmal on top und macht irgendwo auch Spaß, möchte man nicht missen. F: Okay, jetzt hast du ein bisschen beschrieben, was du da gemacht hast und wie sich das dann auch angefühlt hat und was es für Konsequenzen hat. Lass uns doch mal ein bisschen auf die Gründe für diese selbstgestellte Herausforderung eingehen. Das würde mich jetzt interessieren, was du denn da tatsächlich auch als Gründe für dich anführen könntest, warum du das gemacht hast. A: Ich würde die Sache noch ein bisschen anders angehen. Wie wäre es, wenn wir da ein paar knackige Punkte versammeln, du hast glaube ich auch Gründe und dann können wir dem Zuhörer mitgeben, warum wir uns Herausforderungen stellen im Alltag. Vielleicht auch Herausforderungen, wo man im ersten Moment so sagt – Ne, würde ich nicht machen – oder so. F: Okay, dann machen wir das ein bisschen allumfassender, das heißt wir beziehen so ein bisschen meine Gründe auch mit ein, das finde ich ganz gut. Wenn du nichts dagegen hast, dann starte ich einfach mal. A: Noch eine Sache. Und zwar du sagst selbstgestellte Herausforderungen, ich würde das noch ergänzen und sagen auch ungewöhnliche Herausforderungen. Wirklich bewusst sich Herausforderungen stellen, die vielleicht die breite Masse der Gesellschaft so nicht durchführt oder macht, um zu gucken, was es mit dir anstellt, körperlich wie mental. F: Okay. Cool, also der allererste Grund und da muss ich ein ganz kleines bisschen ausholen. Ich bin der festen Überzeugung aufgrund meiner eigenen Erfahrung und aufgrund dessen, was ich so beruflich mitbekomme als Physiothereapeut, wo ich ja viel mit Leuten eben zu tun habe, die auch bestimmte Bewegungs- oder generell Gewohnheiten im Alltag habe, dass die Gewohnheiten maßgeblich durch die Umwelt auch geformt und verstärkt werden. Um ein Beispiel zu geben, wenn ich zu Hause, das ist jetzt nicht mit Kaffee, aber das hat auch was mit Ernährung zu tun, wenn ich zu Hause eine Schublade mit Süßigkeiten habe, in der alles Mögliche drin ist oder auch auf der Arbeit irgendwie eine Schublade mit Süßigkeiten, dann weiß mein Gehirn, dass dort was drin ist, was mir extrem schnell in Situationen, in denen ich Energie benötige, auch welche bekomme. Wenn das jetzt Snickers und Gummibärchen und keine Ahnung, was es noch für Süßigkeiten gibt, da bin ich nicht so der Experte da, aber wenn das da drin ist, weiß mein Unterbewusstsein das. Dann wird es immer in solchen Situationen auf das zurückgreifen, anstatt etwas vielleicht, was nachhaltiger wäre, womit das Gehirn auch tatsächlich längerfristig etwas anfangen kann. Und wenn ich dementsprechend diese Umwelt so weit verändern kann, dass ich Alternativen habe, die mir langfristig auch mehr bringen, dann wird sich auch mein Unterbewusstsein darauf einstellen und dementsprechend daraus eine Gewohnheit formen. Das ist erstmal so der erste Grund, warum ich denke, dass es wichtig ist, sich Herausforderungen zu stellen, einfach um sich auch dieser Beeinflussung der Umwelt auf die Gewohnheiten bewusstzuwerden. A: Genau und da proaktiv gegenzusteuern. F: Absolut, weil ansonsten wirst du immer nur auf das, was die Umwelt dir vorgibt, reagieren. A: Finde ich gut, super gut. F: Wenn man sich dann eine Herausforderung stellt wie zum Beispiel zu sagen, ich verzichte zum Beispiel mal dreißig Tage lang auf jeglichen Zucker, dann aber auch zu sagen – okay, ich schaffe mir auch wirklich langfristig funktionierende Alternativen – um diese Gewohnheitshandlung nicht komplett auszuradieren, sondern da auch erstmal eine vernünftige Alternative erst einmal zu machen. A: Das ist noch eine ganz geile Ergänzung, die du da sagst, also dass man im Grunde genommen konstruktiv an die Sache rangeht und nicht destruktiv, dass man sich nicht einfach etwas wegcuttet und damit leben muss, sondern dass man sagt – okay, ich gucke, wie ich das durch etwas Bewussteres und auch Gesünderes ersetzen kann. F: Wenn wir beim Thema Ernährung, um da ganz kurz einen Punkt zuzufügen, das Gehirn will natürlich auf der einen Seite schnell Energie haben, aber der Körper merkt sich auch relativ gut, was in bestimmten Nahrungsmitteln für andere Inhaltsstoffe drin sind, wenn ich ihm lang genug Zeit gebe, sich damit auseinanderzusetzen. Dementsprechend wird natürlich auch immer wieder ein Zug dazu hinkommen, schnelle Energie und etwas Süßes zu bekommen, nichts destotrotz fährt man langfristig auch sehr gut, wenn da gesunde Alternativen immer wieder eingebaut werden, damit der Körper einfach weiß – okay, ich brauche jetzt etwas Salziges – dann nehme ich nicht direkt die Chips, die ich vielleicht in der Schublade habe, sondern ich gucke vielleicht, dass ich ein paar gesalzene Nüsse als erste Alternative habe. Ist schon mal eine andere Sache, weil aus Nüssen kann man schon mal ganz andere Dinge verwenden als aus den Kartoffelchips beispielsweise. Das soweit zum ersten Punkt. A: Gut, dann habe ich direkt einen zweiten, der daran anschließt. Und zwar ist auch, wenn man sich etwas wegcuttet, das nicht per se schlecht, das ist auch immer der Blickwinkel, wie man darauf schaut. Man kann den ganzen Tag heulen und das vermissen, was man sich weggestrichen hat. Oder man kann sagen – okay, was ich jetzt gerade mache ist, ich trainiere meinen Körper und meinen Geist im Bereich der Selbstdisziplin und im Bereich der Entscheidungskraft. Und das auf unterschiedlichen Ebenen. Auf der Arbeit, um eben kurz auf mein Kaffee-Beispiel zurückzukommen, ist es dann zum Beispiel so, wenn du sagst, alle sind ja gewohnt, dass du Kaffee trinkst, das heißt du wirst morgens direkt zu einem Kaffee eingeladen oder – wollen wir zusammen Kaffee holen – und du sagst – ne, ich mache jetzt einen Monat lang keinen Kaffee – dann sind die ersten Reaktionen – boah, krass, bist du sicher? Das könnte ich aber nicht – und das heißt, man muss dann sozusagen, wenn man sich diese Challenge setzt über einen gewissen Zeitraum, konsequent bleiben und sagen – ich habe die Selbstdisziplin und ich ziehe das durch, egal was Menschen um mich herum sagen und egal was mein programmiertes Verlanges in mir drin möchte – und das ist ein wunderbares Training. F: Das heißt du musst auch wirklich immer wieder bewusst anderen, aber auch dir selbst gegenüber Position beziehen. A: Absolut. F: Passt ja dann dementsprechend zum Thema der letzten Folge, zum nicht unbedingt öfter Nein sagen, aber zum bewusst Nein sagen in bestimmten Situationen. A: Ganz genau. Man denkt dann ganz oft in so einer Situation – ich mache das jetzt nicht mehr, weil man ganz oft Nein sagen muss – aber das pendelt sich von alleine ein, das ist in den ersten paar Tagen so und irgendwann haben das alle ganz schnell verstanden und dann ist es so. Das ist immer so die große Hürde, dass man denkt – oh nein, wie kann ich das denn jetzt allen recht machen – das stößt vielleicht am Anfang mal ganz kurz auf ein paar komische Momente und wenn man da starkbleibt und sein Nein vertritt, ergibt sich das. F: Bin ich definitiv bei dir und wenn man in bestimmten SItuationen auch etwas weglässt, zumindest für eine bestimmte Zeit, ob es jetzt selbstauferlegt oder auch für immer gezwungenermaßen so ist, dann kann das viele Dinge auch vereinfachen, weil dir eine bestimmte Wahlmöglichkeit auch wegfällt. – Ah, trinke ich jetzt einen Latte Macchiato oder einen Soja Latte Macchiato oder einen Cappuchino, ne ich trinke einen grünen Tee, danke. A: Absolut. F: Brauchst du gar nicht drüber nachzudenken. A: Genau. Und wenn du solche Herausforderungen öfter eingehst, also dich denen stellst und Menschen um dich rum, gehen wir mal davon aus, dass du ein gleichbleibendes soziales Umfeld hast, das mitbekommen, dann ist es irgendwann auch okay. Dann wissen alle – okay, ab und zu macht der eine Challenge und fordert sich heraus und guckt dann was passiert, total okay – und dann muss man auch gar nicht mehr so viel rumdiskutieren. F: Ja und im schlimmsten Falle beeinflusst du die Leute auch positiv und zündest da vielleicht auch einen kleinen Funken an, dass die anfangen nachzudenken und sagen – mh, wie ist das denn bei mir? Kann ich das vielleicht auch machen? Wie würde sich das wohl anfühlen? – also da wird auf jeden Fall diese Neugierde bei anderen geweckt. A: Das ist ja letztendlich bei uns beiden auch passiert. Dass ich diese Kaffee-Challenge gemacht habe, ist letztendlich darauf zurückzuführen, dass du mit dem Thema Kaffeekonsum schon viel länger bewusst umgehst als ich das tue, das bei mir auf jeden Fall unterbewusst angedockt ist und dann irgendwann ein Thema wurde für mein Bewusstsein. Du hast ein Saatkorn gepflanzt eigentlich. Und dann bin irgendwann zu dem Punkt gekommen. Manchmal ist man auch noch bereit zu solchen Geschichten, bis man zu dem Punkt kommt, wo man denk – naja, jetzt probiere ich es halt aus. F: Ja. Sehr schön. Einen Punkt will ich auf jeden Fall noch anbringen, weil das etwas ist, was man glaube ich auch aus deiner Kaffee-Geschichte praktisches als Konsequenz herausziehen kann. Und zwar hast du ja aus dem einen Extrem, ich habe mal mitgezählt, ich glaube es waren sieben bis neun Tassen Kaffee bis zum Mittag, sieben auf jeden Fall, in ein anderes Extrem mit null Tassen gegangen bist und hast nach einer bestimmten Zeit aufgrund der Erfahrung, die du gemacht hast, sowohl negativ als auch positiv einen Mittelweg gefunden. Also eigentlich hast du dich damit, mit dieser Herausforderung, selbst automatisch ausbalanciert. A: Ja. Absolut. F: Das finde ich echt eine starke Sache, weil damit bist du ja eigentlich zu einer entspannteren, innerlichen Situation auch gelangt. A: Ganz genau, könnte ich nicht besser in Worte fassen. Das ist genau das, was passiert ist. Man kann durch das Aufsuchen eines anderen Extrems viel besser auch erstmal definieren, was die Mitte sein kann. F: Absolut, stimmt. Ja. Klar, sonst weißt du es nicht, bist immer im Status Quo drin und das ist dein Normalzustand und wenn du nie etwas anderes kennenlernt, kannst du gar keinen Vergleich anstellen. Wo ich jetzt gerade drüber nachdenke, aber da gehen wir noch ein anderes Mal drauf ein, das hat sehr viel Implikation auch für viele andere Bereiche des Lebens und des Alltags, aber ja, schön. A: Cool, ich würde sagen, ich fasse nochmal kurz zusammen. Es sind nämlich drei knackige Punkte und die werden wir auch nochmal blogtechnisch aufbereiten. Also einmal geht es ja darum, wenn man sich einer selbst gestellten und vielleicht auch ungewöhnlichen Herausforderung stellt, dass man positiv gegensteuert gegen Gewohnheiten, die sich unbewusst integriert haben, durch die Umwelt geformt. Dann kommen wir zum zweiten Punkt, dass man eigentlich durch so eine Challenge sehr gut trainieren kann, seine Selbstdisziplin und Entscheidungskraft zu steigern auf verschiedensten Ebenen, und dass man auch am Ende, das ist der dritte Punkt, das Resümee, dass wenn man ein Extrem aufsucht, viel besser seinen Rahmen abstecken kann, wo sind die Grenzen von beiden Extremen und wo kann ich eine Mitte finden, die für mich stimmig ist. F: Sehr schön gesagt. A: Abschließend wollte ich nochmal sagen, du bist ja auch jemand, das wollen wir nicht vergessen, der sich auch sehr oft Herausforderungen stellt. Vielleicht mal so als Vorausblick auf eine irgendwann kommende Folge, du hast dich jetzt auch einer Herausforderung angefangen zu stellen, was ist das? F: Genau. Also ich habe schon seit ganz langer Zeit kein Facebook auf meinem Smartphone, habe zwar einen Account, aber habe dort auch nicht wirklich rege Interaktionen mit meiner Timeline, mit meinem Newsfeed. Ich habe aber auch einige Zeit auch über Instagram und YouTube viel gemacht und vor allem viel recherchiert und Informationen zu Themen, die mich beruflich wie auch hobbymäßig interessieren, herausgesucht und Dinge angeschaut. Mir ist aber in letzter Zeit aufgefallen, dass das in manchen Situationen und gerade, wenn so ein Langeweile-Moment oder so ein Leerlaufmoment gewesen ist, dann so ein Zug dazugekommen ist, das als Standardmodus abzurufen. Also dahinzugehen mit dem Daumen, zu klicken und dann zu scrollen. Weil das ist ja beides basierend auf einer Feed-Architektur, das heißt du bekommst im Endeffekt immer wieder neue Sachen, die auf dich abgestimmt sind, in deinen Newsfeed rein und kannst da natürlich dich Ewigkeiten da durchklicken, wenn du willst. Ich habe dann für mich aus verschiedenen Gründen, die ich jetzt nicht unbedingt ausführen will, weil das einfach zu lange dauert, habe ich für mich entschieden, ich setze mir die Herausforderung und lösche die beiden Apps einfach von meinem Handy und gucke, was passiert. Das ist jetzt ungefähr seit einer Woche so, knapp eine Woche, ich mache das erstmal auf unbestimmte Zeit und schaue erstmal so, was da los ist. Eine Sache will ich auf jeden Fall sagen, ich habe auch Entzugserscheinungen gemerkt schon am Anfang, nicht mit Kopfschmerzen oder mit irgendwelchen anderen körperlichen Symptomen, aber, das was ich gerade gesagt habe, in diesem Leerlaufmoment kam dann doch in der ein oder anderen Situation der Automatismus, dass der Daumen dann nach links gescrollt hat und die App aufrufen wollte. Und da dieser Ordner, wo die Apps drin waren, nicht mehr da war, bin ich einfach auf die Dateien-App gegangen vom iPhone und habe mich dann eben in meinen Dateien wiedergefunden. Dann habe ich gemerkt – aha, da wollte mein Unterbewusstsein gerade irgendwo dran, was ich aber nicht mehr habe – und da musste ich über mich selber lachen, weil ich dachte – okay, das ist schon sehr stark eingraviert. A: Spannend, muss man sehen, wie schnell dieser Automatismus aus dem Unterbewusstsein wieder verschwindet. Bin ich gespannt auf deine Beobachtungen. Ich würde sagen wir verfolgen das und werden das in einer Folge auch nochmal expliziter behandeln und dann sind wir eigentlich schon am Ende der Folge. Ich glaube auch ein ganz interessantes Ding geworden, haben nochmal ein paar schöne Punkte herausgearbeitet. F: Ja und ich bin auf jeden Fall gespannt, ob sich da jemand in irgendeiner Art und Weise drin wiederfindet und so etwas im Alltag vielleicht auch selber macht, also sich bewusst selber Herausforderungen stellt. Ob, wenn jetzt jemand zuhört, da vielleicht auch jemand ist, der auch einen Sparringspartner hat, wo man sich, was du gerade gesagt hast, sich gegenseitig auch Ideen zuwerfen und einpflanzen kann. Vielleicht hat ja auch jemand, so eine Herausforderung mit dem Kaffee oder mit irgendeiner anderen Sache auch zu machen. A: Ja und wenn man den Sparringpartner noch nicht hat, dann ist es lohnenswert, sich unter anderem so einen Podcast wie von uns anzuhören beziehungsweise ein Buch zu lesen, wo man Inhalte findet, die einen auf so etwas bringen. F: Absolut, also Informationsquellen gibt es da zu Genüge, man muss einfach nur gewillt sein, das Ganze auch mal wirklich durchzuziehen. A: All right. Cool. In dem Sinne, bleibt proaktiv und seid weniger reaktiv im Leben, denn so könnt Ihr Eure innere Mitte wesentlich einfacher finden. F: Genau. A: Ja, ich würde sagen wir sprechen uns am nächsten Sonntag, Eure Mindpreneure! F: Bis dahin, ciao! 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  14. #23 Frederick und Alex diskutieren in dieser Folge darüber, warum ein klares Nein besser als ein halbes Ja ist und warum es deinen Alltag deutlich aufwertet. Wie oft sagt man im Alltag nicht einfach ja […] #23 Frederick und Alex diskutieren in dieser Folge darüber, warum ein klares Nein besser als ein halbes Ja ist und warum es deinen Alltag deutlich aufwertet. Wie oft sagt man im Alltag nicht einfach ja zu etwas oder jemandem und macht das eigentlich nur, um den Kommunikationspartner nicht zu enttäuschen. Ein klares Nein mit einer konstruktiven Begründung wäre oft die viel bessere Lösung. Ein bewusster Umgang mit den eigenen Antworten kann also viel mehr Balance im Alltag schaffen und Stress deutlich minimieren. Wir haben in unserer Diskussion 3 knackige Punkte herausgearbeitet, die die Vorteile für ein klares Nein übersichtlich auflisten und dich motivieren sollen in die Umsetzung zu gehen. 3 Gründe warum ein klares Nein besser als ein halbes Ja ist: Sich selbst priorisieren – Das eigenen Wohlbefinden stärken Alternativen sehen und einen positiven sowie konstruktiven Einfluss auf das Umfeld ausüben, Einladen statt Missionieren Das eigene Nein immer hinterfragen und über sich selbst lachen können Erläuterung der 3 Gründe: Die Angst vor dem Schmerz jemanden zu enttäuschen weicht der Zufriedenheit sich selbst und den eigenen Bedürfnissen Priorität einzuräumen. Diese vielleicht auf den ersten Blick egoistische Herangehensweise sorgt langfristig für mehr Transparenz in Beziehungen, weniger Konflikten und einer bewussten Auseinandersetzung mit deiner Umwelt. Langfristig regt ein klares Nein statt einem halben Ja dein Gegenüber zum Denken an, denn durch eine andere Haltung und Handlungen kann er/sie sich Gedanken über die Hintergründe machen und hinterfragt so vielleicht sein eigenes Denken und Handeln. Tipp: versuche niemanden zu missionieren, sondern lade jemand durch deine Haltung und Handlungen ein sich selbst Gedanken zu machen. -> Diskussion statt Konfrontation! Ein klares Nein sorgt für einen flexiblen Geist, denn es setzt ein gesundes Selbstbewusstsein (sich über sich selbst und seine Werte, Normen & Persönlichkeit bewusst sein) voraus. So entwickelst Du langfristig eine selbstbewusste, aber auch selbstkritische innere Haltung und bleibst gleichzeitig offen für neue Ideen und andere Sichtweisen. (Zitat Gandhi: “Dein Geist soll sein wie ein Zimmer mit vielen geöffneten Fenstern. Lass durch alle den Wind hereinströmen, doch lass dich von ihm nicht wegpusten.”) Tipp: um nach außen nicht zu “strikt” zu wirken hilft immer ein wenig Selbstironie und Humor! (Zitat Walt Disney: “To laugh at yourself is to love yourself.”) Shownotes der Folge #23 – Ein klares Nein ist besser als ein halbes Ja! Hier findest du uns auf iTunes – https://itunes.apple.com/de/podcast/mindpreneure/id1234311584?l=en Die Mindpreneure auf Stitcher – https://www.stitcher.com/podcast/mindpreneure?refid=stpr Das ist das Haupt-Arbeitsgerät, womit wir den Podcast kreieren – Apple MacBook Pro Retina MF839D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 5257U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Mac OS) silber Mit diesem Mikrofon nimmt Alex seine Stimme auf – Samson Meteor Mic USB Studio/Podcast Mikrofon silber Mit diesem Mikrofon nimmt Frederick seine Stimme auf – Auna MIC-900B USB Kondensator Mikrofon für Studio-Aufnahmen inkl. Spinne (16mm Kapsel, Nierencharakteristik, 320Hz – 18KHz) schwarz Transkript der Folge #23 – Ein klares Nein ist besser als ein halbes Ja! A: Moin, wir sind hier wieder bei den Mindpreneuren und nehmen eine wunderbare neue Folge auf. Ja, ich begrüße dich, Frederick, hallo. F: Schönen guten Morgen, hi. A: Guten Morgen an diesem wieder mal herbstlichen Sonntagmorgen. Wir machen heute mal wieder eine Folge zu Werten und Normen. Es ist jetzt schon einige Zeit her, dass wir da die letzte Folge zu gemacht haben und es hat sich jetzt einfach so aus dem Vorgespräch so ergeben, dass wir das jetzt einfach mal ganz quick and dirty aufnehmen, weil wir da eigentlich relativ starke Punkte versammelt haben, wie wir finden und auch coole Alltagsbeispiele. So könnt Ihr als Zuhörer das auf jeden Fall auch besser in den eigenen Tagesalltag implementieren oder gucken, wo das eventuell greift oder auch nicht. Und zwar ist das Thema der heutigen Folge: „Ein klares Nein ist stärker als ein halbes Ja“. In dem Sinne würde ich jetzt mal das Wort an Frederick geben und mal fragen, wie meinen wir das? F: Also im Endeffekt geht es bei einem Nein denke ich immer um eine bewusste Entscheidung, weil ein Ja passiert den Tag über die ganze Zeit, schwingt so mit im Alltag und Dinge passieren halt irgendwie um einen herum und dann gibt es halt viele soziale Situationen beispielsweise, wo dann einfach mitgemacht wird, sage ich mal. Ob es jetzt, ich sage mal so aus meiner eigenen persönlichen Erfahrung ist es so, ich bin ja als Physiotherapeut tätig und habe viele Hausbesuche in der Vergangenheit auch gemacht und hatte zu dem damaligen Zeitpunkt, als ich angefangen habe eben, aber auch für mich schon entschieden und etabliert, dass ich irgendwelche Snacks wie Kekse, Kuchen, Schokolade und so etwas einfach nicht annehme, weil ich mich da bewusst für entschieden habe aus verschiedenen Gründen. Das habe ich schon vorher etabliert, das habe ich schon bei meiner Großmutter eigentlich angefangen, weil da gibt es dann immer die Möglichkeit, wenn man zu Besuch kommt Waffeln, Kekse oder Kaffee mit Milch und Zucker und so weiter zu bekommen. Da habe ich das noch gar nicht bewusstgemacht, aber da habe ich irgendwann entschieden – Nein, das möchte ich nicht – und habe dann auch Nein gesagt, aber auch gleichzeitig eine Alternative gegeben, frei nach dem Motto – du kannst aber gerne für mich ein Stückchen Obst wie Banane oder Apfel oder Birne oder Pflaumen hinstellen, da würde ich mich riesig drüber freuen – und da habe ich dann eigentlich gemerkt, dass das gut funktioniert hat. Das hat sich gut für mich angefühlt, anstatt dann doch irgendwie jemanden im ersten Moment nicht zu enttäuschen, den Keks anzunehmen und sich dann eigentlich schlecht zu fühlen, weil es nicht zu dem eigenen Bedürfnis passt, das eigentlich nicht zu sich nehmen zu wollen. A: Das ist glaube ich der Knackpunkt oder? Dass man in so einer Situation stelle ich mir vor, du bist bei den Schwiegereltern, bei guten Freunden, aber auch einfach nur auf Hausbesuchen bei irgendwelchen Patienten, die es einfach gut mit dir meinen und dann dieses ungemütliche Gefühl oder diese ungemütliche Situation, das würden ja jetzt vielleicht auch viele denken – Argh, jetzt muss ich da Nein sagen, die meinen es doch nur gut mit mir. F: Also dieser Gedanke oder dieses Gefühl, was da eigentlich aufkommt, das ist am Anfang noch relativ stark da und da ist es dann für mich wichtig gewesen, zu sagen, ich biete denjenigen eine Alternative an erstmal für mein Gefühl, aber dass sie sich auch nicht vor den Kopf gestoßen fühlen, weil das kann ja schon sein, dass, wenn man dann auch zu bestimmten Sachen Nein sagt und dann vielleicht auch einen Grund dafür gibt, dass jemand sich dann persönlich angegriffen fühlt in seinen Handlungsweisen, in seinen Werten und Normen. Das ist ja auch verständlich, weil da ist jemand, dem möchte ich was Gutes, der lehnt das ab, sagt mir aber auch gleichzeitig, dass das, was ich mache, schlecht ist. Das kann natürlich auch zu unglaublich viel Ablehnung und auch zu, ja, vielleicht etwas kriselnder Situation führen. Für mich ist es dann wesentlich einfacher gewesen, den Menschen immer eine Handlungsalternative zu geben. Das habe ich bei Hausbesuchen auch so gemacht. Da habe ich von Anfang an, wenn ich das erste Mal zu jemandem hinkomme und jemand bietet mir so etwas an, dann sage ich – das ist sehr freundlich von Ihnen, ich weiß das zu schätzen, vielen herzlichen Dank. Ich lehne aber ab und wenn Sie mir eine Freude machen möchten, dann dürfen Sie mir gerne einen Apfel oder eine Banane mitgeben, irgendwie ein Stück Obst oder ein Glas stilles Wasser anbieten. Dann fühlt sich jemand auch wertgeschätzt, das heißt ich stoße den nicht vor den Kopf, ich sage ihm einfach, dass das mein persönliches Bedürfnis ist und dass es vollkommen in Ordnung ist, dass die das so machen, dass ich es aber eben gerne anders machen möchte. Nach und nach, über Monate von Übung sage ich mal, ist dann eigentlich diese Angst davor, jemanden zu enttäuschen, dass das irgendwie auch wehtut, ist dann eigentlich immer mehr dem Gefühl gewichen zu sagen – das tut mir gut – und langfristig gesehen, wenn ich zurückblicke, habe ich den anderen damit auch geholfen, weil ich eben auch mal eine andere Perspektive aufzeige, weil ich ihnen auch wertschätzend zeige, dass es andere Möglichkeiten gibt, über Dinge zu denken oder auch zu handeln. A: Alles klar, was du jetzt sagst ist sehr interessant und wir müssen das mal ein bisschen strukturieren, weil das nämlich zwei entscheidende Punkte sind. Einmal, dass du sagst, dass du diese Angst vor Enttäuschung der anderen überwindest und im ersten Moment dich priorisierst, das ist ja immer so der erste Punkt. Du tust dir selber etwas Gutes und darum ist ein klares Nein stärker als ein halbes Ja. Und der zweite Punkt, den du angesprochen hast ist, dass man dadurch langfristig andere inspiriert und anderen halt auch andere Wege aufzeigt und sozusagen einlädt, eine andere Perspektive einzunehmen. Das ist sozusagen schon der zweite Punkt, warum ein klares Nein schon mal viel, viel stärker sein kann als ein halbes Ja. Wir probieren das in den Shownotes auch vernünftig aufzulisten, dass Ihr das auch nochmal nachlesen könnt. Aber das ist interessant, weil du spinnst sozusagen weiter und guckst auf langfristiger Basis, dass es nicht nur so eine Ego-Nummer ist, die du da fährst, sondern es letztendlich ganz viele Leute auf eine positive Art und Weise beeinflussen kann, ohne jetzt so zu missionieren. F: Absolut und das zeigt sich dann auch im Handeln der Menschen. Eigentlich pflanzt man ja durch ein Nein, aber auch durch ein wertschätzendes Nein, pflanzt man ein kleines Samenkorn im Geiste des Gegenübers. Und was dann tatsächlich daraus wird, entscheidet derjenige dann selbst. Es ist ja auch jeder für sich selber, für sein Leben verantwortlich. Wer bin ich, jemand anderem vorzuschreiben, was er tun und lassen soll? Wesentlich zielführender ist es dann eigentlich, wenn man einen guten Einfluss auf jemanden haben möchte, demjenigen die eigene Kompetenz auch zu lassen. Nicht für denjenigen zu entscheiden, sondern dass derjenige für sich selber entscheidet und für sich selbst darauf kommt, das ist immer ein Prinzip des nachhaltigeren Lernens, als wenn ich nur frontal etwas vor die Birne bekomme. Dementsprechend ist das auch keine Ego-Geschichte, das hast du gut gesagt. Das ist nicht ego-mäßig, dass ich sage – Nein, ich will das so – sondern aus dem Grundbedürfnis her, mir selber auch Priorität einzuräumen, stelle ich das so dar und entscheide das so und kann aber langfristig dann aber auch dem anderen die Möglichkeit geben, für sich auch anders zu denken, anders zu handeln. Um das Beispiel weiterzuführen, bei Hausbesuchen, also ich hatte einen ganz langen Hausbesuch, da habe ich immer einen Apfel und eine Banane mitbekommen, das stand immer direkt bereit. Wenn ich jetzt beispielsweise mit meiner Freundin zu ihren Eltern fahre, dann wissen die ganz genau, dass die kein Stückchen Kuchen brauchen, sondern die haben dann einen Teller mit Nüssen oder Obst bereitgestellt. Die kochen für uns auch immer sehr gerne einen frischen Tee, haben auch ein paar spezielle Teesorten gekauft und richten sich dementsprechend auch darauf ein, um uns eine Freude zu machen und das ist total schön, diese Veränderung langfristig dann mitzubekommen. A: Das ist interessant, was du sagst und das ist mir auch aufgefallen im Alltag. Eigentlich eine ähnliche Situation und das ist halt, wenn du die Entscheidung triffst, dich zum Beispiel pflanzlich zu ernähren und dann nicht mehr in jedes Restaurant mit irgendwem mitrennst und vielleicht auch viel mehr darauf achtest, dass du dein Essen vorbereitest, Foodprepping betreibst. Das passiert mir momentan bei der Arbeit oder ist mir am Anfang erstmal passiert, dass wenn du häufig dein Foodprep mitbringst, erstmal so auf große Augen stößt. In der Anfangszeit hatte ich ja noch keine Küche, das haben wir in der vorigen Folge ja mal besprochen, da bin ich noch relativ oft mitgegangen zum Essen, habe dann aber irgendwann gesagt – ne, brauche ich nicht, ich kann mir viel geilere Sachen vorbereiten, wenn ich zu Hause bin und nehme das dann einfach mit und kann mich viel gesünder ernähren – und da muss man sich erstmal dran gewöhnen. Genauso, wenn du den Schritt erstmal machst, dass du vegetarisch oder vegan essen willst, dass Leute in deinem Umfeld, die das nicht von dir gewohnt sind, erstmal blöd gucken. F: Entschuldige, da muss ich kurz einhaken, da geht es nicht nur um vegan, vegetarisch, sondern generell geht es da um eine bewusste Entscheidung, wie man einen bestimmten Teilbereich seines Lebens gestaltet. A: Ja. Absolut. Ich mache das jetzt nur an meiner eigenen Situation fest, also am eigenen Beispiel, was mir halt aufgefallen ist, weil ich zweimal diesen Schritt gemacht habe, einmal vegetarisch und dann vegan. Da ist es dann wirklich so gewesen, beim zweiten Schritt – oh, Alex, was kommt denn jetzt schon wieder – ich habe wirklich viele verschiedene Ernährungsarten auch ausprobiert, auch low carb, high carb, auch mit Fleisch, pescetarisch nur mit Fisch. Es ist nicht so, dass ich jetzt nur eine Sache fahre, sondern man guckt, was funktioniert. Das verlangt ja auch immer nochmal eine Umstellung der Menschen in deinem Umfeld. Deswegen ist es jetzt so, um wieder zum Arbeitsbeispiel zurückzukommen, in dem Moment, priorisiere ich mich selber, indem ich mir mein eigenes Essen mitbringe und sitze dann da am Tisch, wo sich vielleicht viele ihr Essen auch bestellt oder geholt haben aus dem Umfeld der Kölner Innenstadt. Dann ist es halt schon so, dass man, wenn man das längerfristig macht, dann häufiger die Frage kommt – oh, was hast du denn dieses Mal gekocht? Was hast du denn dieses Mal dabei? – dass ich das einfach mache und lebe und diese Fragen dann von alleine irgendwann kommen – was hast du denn heute gekocht, was kann man denn überhaupt so machen mit Foodprepping? – und dann hast du diese Pull-Geschichte, anstatt Push. Ich drücke jemandem nicht ins Gesicht, dass ich mich so ernähre, sondern ich lade dann viel mehr ein, dadurch, dass ich das so mache, erzeuge ich die Frage und komme dann in eine Diskussion, wo das auch andere am Tisch mitkriegen und dann eventuell bestimmte Ernährungsweisen konstruktiv diskutiert werden. F: Das heißt im Endeffekt „Einladung statt Missionierung“ und „Diskussion statt Konfrontation“ durch diese Handlungsweise. A: Ja, absolut. F: Wow, stark, finde ich gut. A: Einladen statt missionieren finde ich auch wirklich gut. Das ist halt auch dieser Punkt, eigentlich der zweite Punkt, den du auch genannt hattest, dass man langfristig Leute in seinem Umfeld dazu einlädt, auch mal eine andere Perspektive einzunehmen, das ist ja im Grunde genommen nichts anderes. Wir haben auch noch einen dritten Punkt, der auch ganz entscheidend bei ein solchen Sache ist, wenn man ein klares Nein einem halben Ja vorzieht, dass man auch immer über sich selber lachen können muss in so einer Situation. Das heißt egal, was einem dann passiert, wenn man Enttäuschungen generiert oder blöde Sprüche bekommt, weil man eben zu seinem Nein steht und auch selbstbewusst dazu steht, dass man dann über sich selber lachen kann, wenn man Sprüche gedrückt bekommt. Das macht das Nein teilweise sogar noch viel, viel stärker. Dass man sich nicht zu ernst nimmt und trotzdem, das ist noch eine zweite Sache, noch ein offenes Ohr dafür behält, was für Sprüche denn da kommen. Eventuell kommen da ja nicht nur Bullshit vom Gegenüber, sondern auch berechtigte Zweifel am eigenen Nein, da muss man immer noch offen und flexibel bleiben, um da auch in die Diskussion gehen zu können. Ich glaube eine Geschichte, die es unglaublich viel einfacher macht, ist wenn man einfach sagt – ich kann mit der Entscheidung, die ich gerade getroffen habe, über mich selber lachen. F: Also die Selbstironie nicht zu verlieren und das basierend eigentlich auf einem bestimmten Selbstbewusstsein. Damit meine ich nicht, dass man irgendwie eine starke Persönlichkeit ist, sondern sich über sich selbst bewusst ist, auch über seine, du hast gerade die Flexibilität im Geiste angesprochen, eben über seine eventuell nicht bewussten Denkfehler, einfach weil man ja irgendwann auch betriebsblind ist. Dann ist es ja auch gut, wenn man es eigentlich zulässt, dass jemand anders einen auch, ob es jetzt durch einen Spruch oder, wie du gerade gesagt hast, durch einen begründeten Einwand auch zurück in die Realität holt und eine andere Perspektive auch aufzeigt. Zu dem flexiblen Geiste habe ich ein ziemlich gutes Zitat. Ich habe vor einiger Zeit ein Buch gelesen: „Wut ist ein Geschenk“ von Arun Gandhi, das ist ein Enkel von Mahatma Gandhi, und der hat ein Zitat von seinem Großvater da reingeschrieben, das heißt „Dein Geist soll sein wie ein Zimmer mit vielen geöffneten Fenstern. Lass durch alle den Wind hereinströmen, doch lass dich von ihm nicht wegpusten“. Da schreibt er halt noch hinzu „Sei ein Teil der Welt, nimm so viele Ideen in dich auf, wie du kannst. Dann ziehe dich in deine Einsamkeit zurück oder an deinen Ort der Ruhe und entscheide, wie du die Ideen einsetzen willst, um aus der Welt eine bessere zu machen“. Und ich denke das ist so ein Kernpunkt, dass man durch diesen flexiblen Geist auch tatsächlich einen Beitrag für andere Menschen leisten kann, für sein kleineres oder auch größeres Umfeld. A: Ja. F: Dementsprechend bin ich mittlerweile ein absoluter Verfechter von nicht einfach einem kategorischen Nein, sondern einem bewussten Nein in bestimmten Situationen. A: Genau, aber dieses Nein auch immer wieder zu hinterfragen und zu schauen – ist dieses klare Nein noch wirklich konform mit dem, was ich bin und was ich denke – oder? All das, was durch diese offenen Fenster hereingeweht ist. Und dass man halt konstant reflektiert, das ist es. Genau, ja, das sind auf jeden Fall drei außergewöhnlich starke Punkte, wie ich finde. Und ich würde sagen, dass wir die nochmal im Blogbeitrag vernünftig runterbrechen und auflisten. Nochmal zur Wiederholung. Es geht darum, wenn man ein klares Nein einem halben Ja vorzieht, dann geht es darum, dass man in Situationen sich selber priorisiert und auch die Angst vor der Enttäuschung anderer verliert, weil der langfristige Weg geht dann nämlich dahin, dass man die Leute in seinem Umfeld auch inspirieren kann durch dieses klare Nein. Und dass man Leute einlädt, statt zu missionieren und dass man keinem seine eigene Meinung aufdrängt, dieses Push-Ding. Und dass man aber trotzdem immer den flexiblen Geist behalten sollte und sich, ja, dass man im Idealfall auch über sich selber lacht und immer offen ist für neuen Input, um auch die eigenen Neins, die man so von sich gibt, auch zu hinterfragen. F: Genau, das finde ich gut, weil dann hat man im Endeffekt auch eine Basis geschaffen, wenn wir jetzt den letzten Punkt angehen, für eine konstante Weiterentwicklung von sich selber. A: Genau, cool, ich würde das jetzt hier so stehenlassen. F: Machen wir. A: Und würde Euch Hörer dazu einladen, mal darüber nachzudenken und einfach mal bewusst im Alltag zu schauen, wo Ihr vielleicht ein halbes Ja sagt und denkt da gar nicht so bewusst drüber nach, könntet aber viel besser ein klares Nein formulieren, was dann letztendlich einen viel größeren Impact hat als das unbewusste halbe Ja. F: Ein Schlusswort habe ich noch, wir haben ja jetzt relativ banale Situationen geschildert. Du in einer recht lockeren Atmosphäre auf der Arbeit, ich halt auch mit Familie und bei Hausbesuchen, was Kleinigkeiten wie Snacks und so angeht. Das Prinzip gilt aber auch bei größeren Sachen, zum Beispiel bei Beziehungen egal welcher Art, ob zum Beispiel, Partner, Partnerin, Freundschaft oder auch Chef, Arbeitskollegen, um auch seiner eigenen Linie irgendwie treu zu bleiben. Das Schöne ist, in solchen Alltagssituationen kann man dieses Nein sagen und das sich selbst Priorisieren und der Linie treubleiben sehr gut üben und die Wahrscheinlichkeit ist auch höher, dass man eine Übertragbarkeit in vielleicht etwas schwierigere Situationen, die vielleicht einen größeren Einfluss auf das eigene Wohlbefinden und die eigene Weiterentwicklung haben können. A: Cool. F: Also liebe Zuhörer geht ruhig raus und übt es in niederschwelligen Situationen, um dann eigentlich auch in kritischeren Situationen selbst treu zu bleiben. A: Besser kann man es nicht formulieren. Dann würde ich sagen, bleibt in Balance und übt das klare Nein und zieht es dem halben Ja vor. In dem Sinne, wir sprechen uns bei der nächsten Folge wieder. Eure Mindpreneure. F: Machts gut, ciao. Der Beitrag Ein klares Nein ist besser als ein halbes Ja! erschien zuerst auf Bewusst leben.

  15. #22 Ein Herbstspaziergang schafft einen freien Kopf und hilft dir somit zu mehr Balance im Alltag. Warum das so ist, klären Frederick und Alex in dieser Podcastfolge. Animiert von Frederick´s Solofolge #14 – Waldbaden, hat […] #22 Ein Herbstspaziergang schafft einen freien Kopf und hilft dir somit zu mehr Balance im Alltag. Warum das so ist, klären Frederick und Alex in dieser Podcastfolge. Animiert von Frederick´s Solofolge #14 – Waldbaden, hat sich Alex zum Ziel gesetzt, regelmäßig Zeit in der Natur zu verbringen, um mehr Balance im Alltag zu kreieren. In der heutigen Folge berichtet Alex von seinen Erlebnissen eines ausgedehnten Herbstspaziergangs im Wald und welche drei tiefgründigen Effekte dieser auf ihn hatte. Außerdem beleuchten wir den generellen Mehrwert von Spaziergängen in der Natur und warum sie im leben eines Jeden von uns für mehr Balance im Alltag sorgen können. 3 Dinge, die Alex bewusst wahrgenommen hat Grund 1: Es entsteht eine einmalige Ruhe, die Alex auch von Meditationen bisher nicht kannte. Das ermöglicht das Wahrnehmen einer tiefen Dankbarkeit für das Privileg, “da” zu sein wo er ist. Grund 2: Die Akzeptanz für den momentanen Ruhezustand kann aufkommen, was sonst im Alltag schwierig ist, da die Gedanken auch in der Freizeit kreisen und das Herauszoomen erschweren. Diese momentane Tempodrosselung durch den Herbstspaziergang im Wald ist vollkommen O.K. und sogar auch notwendig, da wir in allen möglichen Aspekten des Lebens einen Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung haben (Bsp. Tag-Nacht-Rhythmus). Grund 3: Grounding / Earth-Connection, oder auch die Verbindung mit der Erde/Natur/Umwelt sorgt in diesem Moment für ein Gefühl der inneren Zufriedenheit. (Für die Evidenz-Nerds unter uns (inklusive Frederick): eine direkte Verbindung mit der Erde während des Schlafs sorgt für eine Reduktion von Kortisol in der Nacht, eine Normalisierung der Kortisolkurve tagsüber und eine subjektive Besserung der Schlafqualität, Verringerung von Schmerz und Stress.) Shownotes der Folge #22 – Warum ein Herbstspaziergang Balance schafft! Mindpreneure Folge #14 – Mehr Ruhe und Balance durch Waldspaziergänge Mindpreneure Folge #16 – Stress und Überbelastung in einer neuen Umgebung Mindpreneure Folge #17 – In neuer Umgebung wieder Balance schaffen Studie zu Grounding Hier findest du uns auf iTunes – https://itunes.apple.com/de/podcast/mindpreneure/id1234311584?l=en Die Mindpreneure auf Stitcher – https://www.stitcher.com/podcast/mindpreneure?refid=stpr Das ist das Haupt-Arbeitsgerät, womit wir den Podcast kreieren – Apple MacBook Pro Retina MF839D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 5257U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Mac OS) silber Mit diesem Mikrofon nimmt Alex seine Stimme auf – Samson Meteor Mic USB Studio/Podcast Mikrofon silber Mit diesem Mikrofon nimmt Frederick seine Stimme auf – Auna MIC-900B USB Kondensator Mikrofon für Studio-Aufnahmen inkl. Spinne (16mm Kapsel, Nierencharakteristik, 320Hz – 18KHz) schwarz Transkript der Folge #22 – Warum ein Herbstspaziergang Balance schafft! F: Moin und herzlichen Willkommen bei den Mindpreneuren, heute wieder zu zweit mit mir, Frederick, und dem Alex, grüß dich, hi. A: Wunderschönen guten Tag an diesem schönen herbstlichen Sonntag, kann man ja sagen. F: Ja es ist ein wunderbarer Herbsttag, die Sonne scheint, die Blätter wehen im Winde und direkt seit heute Morgen hat es eigentlich eingeladen, nach draußen zu gehen. Genau aus diesem Anlass nehmen wir jetzt die Folge auf. Und zwar hatte ich ja in Folge 14 ein bisschen was erzählt über das Waldbaden und Alex hatte in Folge 16 beziehungsweise 17 auch über seine Situation mit der Überbelastung erzählt und was er davon umgesetzt hat. Wir haben uns jetzt gerade ein wenig darüber unterhalten und dann kamst du im Endeffekt mit der Idee, dass wir doch genau darüber sprechen, also die Umsetzung eigentlich von dem, was ich in Folge 14 erzählt habe zum Thema Waldspaziergänge und da wolltest du, weil du heute einen relativ langen Spaziergang gemacht hast, ein bisschen deine Erfahrungen dazu teilen. Und dann gebe ich einfach mal das Wort an dich ab, erzähl doch einfach mal, wie das heute für dich war. A: Ja, da sprechen wir auch drüber, weil mich das heute wirklich, man kann schon sagen, irgendwo berührt hat und das hatte ich persönlich jetzt nicht so erwartet und das ist ganz interessant, weil man weiß ja, dass Spaziergänge sehr guttun können, aber warum kommt man erst jetzt dazu, einen längeren Spaziergang zu machen? Man weiß es, aber man macht es nicht. Das ist ja ganz oft so das Problem. Und dadurch, dass wir uns immer gegenseitig pushen, bewusster über Sachen nachzudenken, dass man sich dann sozusagen sich aktiviert und das wollen wir natürlich hier mit dem Podcast für Euch Zuhörer schaffen. Naja, hier mal meine Erfahrungen. Es ist ja superbanal, so ein Waldspaziergang, aber was da dann doch passiert, passiert dann irgendwo, es ist schwierig zu formulieren, passiert dann auf einer anderen Metaebene. Ich würde sagen, ich habe drei Hauptpunkte, die ich Euch Zuhörer und dir, Frederick, als Feedback zurückgeben möchte, die mir so geholfen haben bei dem Spaziergang. Es ist natürlich heute auch noch ein wunderbarer Tag, sonniger Herbsttag, da geht man natürlich auch gerne raus. Ich habe für mich die Entscheidung getroffen, dass ich das auch an einem Regentag machen werde, weil da kommt es überhaupt nicht drauf an, nur man muss für sich erstmal diese erste Hürde überwinden. Wir hatten in diesen Folgen 16, 17, wo ich gesagt habe, was ich verändert habe nach deinen Tipps, dass ich jetzt immer mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre. Das ist auch bis heute so geblieben, das ist auch einfach, abgesehen von der Tatsache, dass es auch einfach unglaublich geldsparend ist, auch nochmal die Tatsache, dass man sich körperlich aktiviert bevor man bei der Arbeit ist. Irgendwann wird es normal. Ich kann mir jetzt gar nicht mehr richtig vorstellen, vielleicht an einem richtig kalten, frostigen Wintertag schon, aber ansonsten kann ich mir nicht vorstellen, morgens hier in Köln in diese vollgepackte Bahn reinzuspringen und da dann irgendwie wie so eine Sardine in der Büchse irgendwo dann zur Arbeit gepresst zu werden. Das ist natürlich auf dem Fahrrad ein ganz anderes Erlebnis. In dem Sinne, weil mir das positiv aufgefallen ist als Veränderung, habe ich mir gedacht – alles klar, jetzt mache ich mal einen deiner weiteren Tipps und spaziere mal an so einem Tag. Um es kurz zu machen, das allererste, was mir natürlich aufgefallen ist, dass es eine unglaubliche Ruhe in mir hervorgerufen hat. Eine Ruhe, die unter der Woche sonst so bei mir nicht am Start ist. Ich arbeite relativ viel, weißt du ja auch, habe ich ja schon öfter geteilt, wir haben dieses Podcast-Projekt, meine Band, es hat alles viel mit Social Media zu tun, eine sehr rasende Bewegung, wenn man sich viel mit Social Media auseinandersetzt, viele Rabbit Holes, vor denen man sich bewusst bewahren muss. Und das ist in diesem Moment total ausgeklammert. Also das Handy ist dann in der Tasche geblieben beziehungsweise auf Flugmodus, nachdem ich dann mal ein, zwei schöne Fotos gemacht hab, aber danach habe ich die Zeit einfach komplett genossen und die Ruhe genossen. Und was in dieser Ruhe in mir aufgekommen ist, ist der Gedankengang, dass ich doch eigentlich sehr dankbar sein kann, für dieses Privileg hier zu sein. Damit meine ich dann vielleicht nicht nur die Stadt und der Ort, an dem ich mich befinde, sondern generell auf der Erde. Und dass ich, das klingt jetzt vielleicht, naja, ich formuliere das jetzt vorsichtig, aber es ist eine gewisse Dankbarkeit, einfach dieses Leben geschenkt bekommen zu haben, so ist es vielleicht am besten formuliert. Und das macht man sich oft nicht bewusst. Und irgendwo ist das dann in einer Phase, in der man dann in der Natur sitzt beziehungsweise wandert, und wir haben hier auch, obwohl es Köln ist, sehr schöne Parkanlagen mit Waldstücken und den Grüngürtel, also man kann wirklich auch durch Wälder durchgehen, und hat dann in dieser Ruhe wirklich mal Zeit, sich dieser Dankbarkeit bewusst zu werden. Die Dankbarkeit kann man unter der Woche an so einem arbeitsreichen Tag, an dem immer nur gefordert wird, gefordert wird, gefordert wird, sich bewusstwerden. Das ist Punkt Nummer 1. F: Cool. Also ich finde das erstmal ein sehr starkes Statement und du sprichst da mehrere Punkte an. Erstmal, der wichtigste denke ich, diese Dankbarkeit, die entstehen kann, wenn auch erstmal ein bestimmter Raum dafür da ist und du hast gerade eben angesprochen, dass es eben ein schneller und sehr stressiger Alltag auch da ist und dass dort sehr wenig Raum zum Innehalten da ist und man das vielleicht durch bestimmte Strategien, wie zum Beispiel ein Journaling, sich erstmal etablieren muss. Wenn man seine Umwelt eigentlich in dem Sinne verändert, dass man beispielsweise in den Wald geht und einen Spaziergang macht, also sich in irgendeiner Art und Weise begibt, der einen zur Ruhe kommen lässt, dann kommt das von alleine, dann muss man sich gar nicht so stark Gedanken darübermachen, sondern dann kommt diese Dankbarkeit alleine. Die Dankbarkeit, das machen zu dürfen, was du machst, mit den Leuten das machen zu dürfen, all die Dinge, die natürlich darunterfallen, ist finde ich eine unglaublich starke Sache und das verändert glaube ich auch sehr tiefgründig, wenn man sich darüber bewusstwird. A: Der zweite Punkt ist für sich selber zu akzeptieren in dem Moment, dass nicht immer alles rasend schnell gehen muss. Das ist eigentlich eine logische Weiterleitung von dem, was ich gerade geschildert habe, sondern dass dieses Innehalten eine ganz wichtige Komponente ist im Leben, vielleicht auch einfach, um Energie wieder aufzutanken. Dass man eben nicht nur, im übertragenen Sinne, mit 220 km/h auf der linken Spur auf der Bahn an jedem vorbeiknallen kann, so wie es in ganz vielen, ich will natürlich keinen vor die Füße treten, aber so wie es in ganz vielen Persönlichkeitsentwicklungs-Portalen und -Social-Media-Kanälen suggeriert wird, dass du immer am Anschlag sein musst und dass das vielleicht nicht immer unbedingt der einhundertprozentigen Wahrheit entspricht, sondern dass man sich auch einfach mal zum Auftanken eine riesige Portion Ruhe gönnen muss und dann aber eben nicht zu Hause unter der Bettdecke beim erstbesten Netflix-Film, sondern auch mal in die Natur gehen sollte. Dann für sich selber zu akzeptieren, ich glaube das ist eine ganz wichtige Geschichte. Also erstmal Dankbarkeit realisieren, Punkt 1, aber dann, zweiter Punkt, zu akzeptieren, dass nicht immer alles rasend schnell gehen muss. F: Also, dass du im Endeffekt bewusst eine Tempodrosselung vornimmst und dass das vollkommen in Ordnung ist, nicht nur in Ordnung, sondern auch notwendig. Um da ein bisschen dran anzuschließen, wir sind ja in einer Zeit, in der wirklich Zeit Geld ist und alles muss am besten gestern passiert sein und wenn du nicht irgendwas hast oder was bist, dann bist du auch nichts wert. Da passiert das natürlich sehr schnell, dass man sich da mitreißen lässt und auch irgendwie Ängste entstehen. Da wir aber Wesen sind, die sowieso einen natürlichen Rhythmus haben, das sieht man ja schon am Tag-Nacht-Rhythmus, der Anspannung und Entspannung auch innehat, denke ich ist es ganz natürlich auch daraus zu folgern, dass so etwas über einen längeren Zeitraum auch notwendig ist, dass wir eben nicht immer nur Vollgas geben können, sondern uns tatsächlich auch mal den Raum und die Zeit nehmen müssen, um da zur Ruhe zu kommen. A: Da kann ich jetzt auch nochmal ein Beispiel geben, unter meiner Arbeitswoche ist es halt so, dass auf dem Weg nach Hause oder egal wo ich bin immer sehr viele Gedanken in meinem Kopf kreisen. Ich glaube das kennt Ihr Zuhörer sicherlich auch, man beschäftigt sich ja immer mit irgendeinem Thema und der Kopf kreist. Selbst wenn ich meditiere, ich habe eine Morgenroutine, wo ich meditiere und manchmal auch abends on top, aber da fällt es mir unter der Woche unglaublich schwer, wirklich mal abzuschalten beziehungsweise, dass man sich dann fast schon eine Stunde Zeit nehmen müsste. Da ist es immer ganz geil bei so einem Waldspaziergang, gerade jetzt im Herbst, weil man da ganz viele Farben sehen kann, das ist nochmal eine andere Form der Meditation, die es irgendwo komischerweise einfacher macht abzuschalten. F: Ja, kann ich absolut nur bestätigen. Auch in der letzten Zeit bei mir, habe ich sehr viele Schwierigkeiten gehabt, den Kopf auch wirklich auszuschalten. In der Natur passiert das automatisch, wenn du dich darauf einlässt, dass alles um dich herum einfach wahrzunehmen. Dann passieren ja auch physiologisch messbare Effekte mit dir, ob es der Blutdruck ist, ob es die Aktivität von bestimmten Teilen des vegetativen Gehirns ist, ob es insgesamt das Wohlbefinden oder Schmerzempfinden und so weiter angeht, also da passieren unglaublich viele, tiefgründige Effekte, einfach nur dadurch, dass man sich in der Natur befindet. A: Genau, das ist cool, da kommen wir nämlich jetzt zu meinem dritten Punkt. Man spürt eine Verbindung mit Mutter Erde und das soll jetzt gar nicht so spirituell daher geholt klingen, sondern dieses Gefühl hat man wirklich, man muss sich aber drauf einlassen. Man muss einfach schauen, was um einen herum passiert und dann fühlt man sich als ein Teil des Ganzen. Dieser Gedanke ist ja auch nicht so fernab, weil wir letztendlich alle aus der Natur kommen, nur uns das über all die Jahre und gut situierte Wohnungen abtrainiert wird, dieses sich in der Natur aufhalten. Das merkt man natürlich gerade hier in der Großstadt, wo das Leben immer rasend schnell ist, man ist immer on the run. Es ist natürlich gerade da wichtig, diese Momente zu suchen und die Natur aufzusuchen, weil das vielleicht nochmal eine viel stärkere meditative Wirkung hat als jede andere Form von Meditation, die wir schon im Podcast besprochen haben und daher auch immer so ein Schritt mehr in Richtung Glück ist. Ich muss sagen, ich arbeite wirklich viel unter der Woche, ich kann es nur nochmal sagen, will es aber auch nicht zu häufig sagen, dass ich mir manchmal so denke, dass man manchmal in so einem Hamsterrad gefangen ist. Ich stehe früh auf, stehe zur Arbeit, mache aber diese ganzen bewussten Dinge, die ich in mein Leben implementiere, der Tag sieht aber immer sehr ähnlich aus. Manchmal ertappe ich mich bei dem Gedanken – Alex, ist das denn alles? Ich muss sagen, dass mir der Moment heute unglaublich viel davon zurückgegeben hat, von diesen Zweifeln oder negativen Gedanken, die dann vielleicht ab und zu mal aufgeploppt sind. F: Was genau ist dann in dem Moment mit dir passiert? A: Dass es vollkommen okay ist, alles wie es ist und dass das aber auf jeden Fall eine wichtige Geschichte ist, häufiger solche Spaziergänge zu implementieren. F: Okay, cool, finde ich sehr gut. Das, was du da gerade angesprochen hast, diese Verbindung zu Mutter Erde, ich habe hier Studienergebnisse vorliegen, vor allem eine ist relativ interessant aus 2004. Da hat man geschaut, was die Effekte sind von Grounding während des Schlafens. Also wenn in irgendeiner Art und Weise eine elektrische Bindung möglich ist zur Erde. Da hat man dann festgestellt, dass es einen Übertrag geben kann, das ist das Erklärungsmodell von freien Elektronen zum Körper, vor allen Dingen dann aber auch über die blanke Haut. Deswegen ist barfuß laufen unglaublich wertvoll auf Wiese oder im Wald. Aber was man festgestellt hat, dass man bei den Probanden die Menge an Kortisol in der Nacht im Vergleich zur Baseline verringert war, das heißt der Körper konnte im Endeffekt seine Ruhephase wesentlich besser nutzen aufgrund von geringerem Kortisol. Es war eine Normalisierung von der Kortisol-Sekretion über den Tag messbar, das heißt es hat sich eher an eine Standardkurve angepasst und subjektiv haben die Menschen auch tatsächlich von einer verbesserten Schlafqualität, weniger Schmerz und verringertem Stress berichtet. All das dadurch, dass die eben mit einem kleinen Patch am Fuß verbunden waren über ein Kabel mit einer Erdung, im Endeffekt um zu simulieren, dass man in Verbindung mit der Erde ist beziehungsweise um diese Verbindung tatsächlich herzustellen. Das kann man sich eben zusätzlich bei Spaziergängen zunutze machen, und das passiert ja auch schon, wenn du mit der Erde um dich herum in Kontakt trittst. Wenn du mal eine Kastanie aufhebst oder einen Baum anfasst oder einen Stock mitnimmst, weiß der Geier was, das sind ja alles Dinge, wo dann so ein, nach dem Modell eben, Elektronenaustausch stattfinden kann. A: Das ist cool, das ist ja eine wissenschaftliche Erklärung für eine Aussage, die eigentlich wieder sehr spirituell klingt. Aber da kann man ja schon sehen, die Wissenschaft ist da auch schon angekommen. F: Man muss auch ganz ehrlich sagen, da habe ich letztens auch nochmal so drüber nachgedacht und drüber gesprochen, wir sind ja in einer Zeit, wo sehr viel nur akzeptiert wird, wenn es double blind placebo controlled studies gibt, sagt man so, also eine sehr hohe Qualität von einer Studie. Nichts destotrotz sollte man nicht außer Acht lassen, nicht nur dass es einen Placebo-Effekt gibt, sondern dass es eben auch viele Sachen gibt, die wir gar nicht messen und erklären können, die aber trotzdem da sind. Und welche Wirkungsweise da auch immer zugrunde liegt ist ja schnurzepiepegal, wenn es dazu führt, dass man das Wohlbefinden verbessern kann. Das ist ja gerade so, dass die Wissenschaft da gerade erst im Begriff ist, in bestimmten Bereichen auch aufzuholen, gerade was Gehirnforschung auch beispielsweise betrifft sind wir erst unglaublich am Anfang. So viel dazu. A: Ich kann das auch an dem Beispiel vom heutigen Spaziergang bestätigen, und zwar ist mir aufgefallen, das ist vielleicht ein ganz gutes Schlusswort, ich bin auf dem Weg hin zur Park- und Waldanlage relativ viel noch in Gedanken gewesen und mir sind die Menschen um mich herum nicht so aufgefallen. Was mir aber aufgefallen ist, als ich dann wieder auf dem Nachhauseweg war, ist, dass ich Leute viel mehr angeguckt habe und denen auch ein Lächeln geschenkt habe und dieses Lächeln auch direkt zurückkam. Das war eine unbewusste Geschichte, die mir in der Situation dann bewusst- und klargeworden ist und mir dann aufgefallen ist – alles klar, irgendwie ist dein Kopf aufgeräumter als vorher und warum hat das dann dieser Waldspaziergang geschafft, was vielleicht dann doch die ein oder andere Tagesmeditation nicht schafft – und da sollte man sich wirklich mal Gedanken machen und probieren, das als ein bewusst lebender Mensch doch regelmäßig in seinen Alltag zu integrieren und sich die Zeit dafür zu nehmen. Aber dafür ist glaube ich immer die Erfahrung wichtig, das Warum zu kreieren, warum man so etwas machen sollte. Einfach nur aus Erzählungen, jeder weiß ja, dass das gut ist, da kann ich mich nur wieder auf den Anfang beziehen, es ist superbanal, aber man muss in die Umsetzung gehen, um seine eigene Erfahrung zu kreieren und dann letztendlich zu wissen – alles klar, das hilft mir und ich zieh das durch. F: Genau und das ist finde ich ein sehr gutes Schlusswort. Die drei Punkte, die du jetzt angesprochen hast, sind ja Effekte, die du subjektiv wahrgenommen hast und jeder von unseren Zuhörern ist jetzt natürlich eingeladen dazu, um einfach das für sich selbst herauszufinden, ob das ähnlich passiert. Vielleicht passieren ja auch noch ganz andere Dinge, aber man muss erstmal die Erfahrung machen und die Entscheidung treffen, rauszugehen und das zu tun. A: Genau. Wenn Euch da noch ganz andere Sachen aufgefallen sind oder auffallen werden, so muss man es ja formulieren, was definitiv passieren wird, schreibt uns einfach. Schreibt Eure Erfahrungen an uns, das kann bei Facebook sein oder an unsere E-Mail-Adresse und da können wir auch ein bisschen in den Austausch gehen. Das ist bei solchen Themen besonders spannend. F: Absolut. Ich fasse noch einmal ganz kurz zusammen. Du hast im Endeffekt durch den relativ langen Spaziergang heute als allererstes eine innerliche Ruhe festgestellt, die sich breitgemacht hat, was im eigentlich schnelleren, stressigen Alltag nicht so passiert, trotz Meditation, trotz bewusster Verhaltensweisen, die du an den Tag legst und die hat eigentlich dazu geführt, dass du eine starke Dankbarkeit empfunden hast, dafür dass du einfach da bist, wo du gerade bist. Der zweite Punkt ist die Akzeptanz für diesen Ruhezustand und das Innehalten, dass auch eben eine Tempodrosselung vollkommen in Ordnung und auch notwendig sein kann, und dass dieses Abschalten in der Freizeit doch relativ schwierig sein kann, weil die Gedanken eben kreisen und dass das in dieser Umwelt, in der du heute gewesen bist, im Wald, ermöglicht worden ist. Das letzte ist das Grounding, die Verbindung mit der Erde, die eigentlich zu einer inneren Zufriedenheit geführt hat und nochmal zu einer ganz anderen Bewusstseinsebene, dass du aus dem Alltagsgeschehen deiner Gedanken rausgekommen bist eigentlich in die Daseins-Eben. Das sind ja alles drei Punkte, die ein bisschen ineinandergreifen, wir packen das alles in die Shownotes, dann könnt Ihr das auch im Blog nachlesen. Wir gesagt, wir freuen uns auf ein Feedback oder Erfahrungsberichte, wenn Ihr das selber ausprobiert habt. A: Genau. Ich kann auch nur nochmal danke sagen, weil nur durch die Folge des Waldbadens ist das in mir auch nochmal wirklich bewusster aufgeploppt im Kopf, dass es doch mal eine Sache ist, die ich mal ausprobieren muss. Mit so vielen Geschichten, wir inspirieren und motivieren uns da ja gegenseitig, verschiedene Sachen auszuprobieren und zu implementieren, das ist halt auch wichtig. Man sollte einen Sparring-Partner im Leben haben, da werden wir auch nochmal eine Folge drüber machen. Solltet Ihr den nicht in dieser Form haben, habt Ihr den Podcast. In dem Sinne würde ich sagen, bleibt in Balance. F: Bis zum nächsten Mal, Eure Mindpreneure. A: All right, ciao! F: Ciao! Der Beitrag Drei Gründe warum ein Herbstspaziergang Balance schafft! erschien zuerst auf Bewusst leben.

  16. #21 Frederick teilt seine Erfahrungen im Umgang mit einer unerwarteten Kündigung! In der heutigen Folge sprechen wir über eine Situation, die sicherlich für niemanden einfach ist, eine unerwartete Kündigung. #21 Frederick teilt seine Erfahrungen im Umgang mit einer unerwarteten Kündigung! In der heutigen Folge sprechen wir über eine Situation, die sicherlich für niemanden einfach ist, eine unerwartete Kündigung. Frederick wurde von solch einem Schicksalsschlag getroffen und im Podcast reden wir darüber, wie er mit dieser Situation umgegangen ist und welche 5 Strategien ihm geholfen haben, um in die in Balance zu bleiben sowie diese negative Meldung in eine positive Chance zu verwandeln. 5 Tipps, um mit einer Kündigung umzugehen: Direkt und so schnell wie möglich in die Umsetzung gehen. Sich nicht zu lange mit dem Schock und potentiellen Angstszenarios aufhalten, sondern stattdessen direkt Recherche bzgl. Stellenangeboten betreiben, Telefonate führen und einen Überblick über die Möglichkeiten und Chancen verschaffen. Proaktiv anstatt reaktiv! Der Austausch mit Menschen, die dir Nahe stehen, dich kennen und ehrliches sowie konstruktives Feedback geben. In Fredericks Fall war das der Austausch mit seiner Freundin und engen Freunden. Das Feedback verschafft Kraft, Motivation und kann komplett neue Chancen und Perspektiven schaffen, die man eventuell selber, auch aufgrund von Ängsten, Schock oder Enttäuschung, nicht zu sehen vermag. Routinen beibehalten! Positive Gewohnheiten, die du schon in dein Leben implementiert hast, sollten in der Kündigungssituation beibehalten werden. Sie können dich auffangen, erden und dafür sorgen, dass du nicht aus der Bahn gleitest. Der Vorteil ist, dass solche Gewohnheiten bereits in dein Unterbewusstsein manifestiert sind und es Dir nicht schwer fallen sollt, sie beizubehalten. Wichtig ist nur, dass du bewusst die Entscheidung triffst, sie in schweren Situationen kontinuierlich weiter zu verfolgen, weil du dir der positiven Effekte im Klaren bist. Sprich, das Warum ist an dieser Stelle ganz entscheidend. Ein Journal führen Kochen Feste Schlafenszeiten Spazieren gehen in der Natur Meditation Sportliche Betätigung Entspannungs- und Relaxationstechniken verwenden um innere Spannungen abzubauen Atemtechniken (Leiteratmung, 4-7-8 Atmung, Yoga-Atemtechniken) Viel leichte Bewegung Massagen Warme Bäder / Sauna Die „Fear-setting exercise“ von Tim Ferriss Morgenroutine um jedem Tag eine Richtung zu geben vor allem eine Bewegungsroutine kann Wunder wirken Raum für sich selbst schaffen ohne Social Media & Elektronik Shownotes der Folge – #21 – 5 Tipps, um mit einer Kündigung umzugehen: Fear setting exercise von Tim Ferriss Frederick´s individuelle und flexible Journal-Technik, das BulletJournal Ein paar Atemtechniken kurz zusammengefasst Hier findest du uns auf iTunes – https://itunes.apple.com/de/podcast/mindpreneure/id1234311584?l=en Die Mindpreneure auf Stitcher – https://www.stitcher.com/podcast/mindpreneure?refid=stpr Das ist das Haupt-Arbeitsgerät, womit wir den Podcast kreieren – Apple MacBook Pro Retina MF839D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 5257U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Mac OS) silber Mit diesem Mikrofon nimmt Alex seine Stimme auf – Samson Meteor Mic USB Studio/Podcast Mikrofon silber Mit diesem Mikrofon nimmt Frederick seine Stimme auf – Auna MIC-900B USB Kondensator Mikrofon für Studio-Aufnahmen inkl. Spinne (16mm Kapsel, Nierencharakteristik, 320Hz – 18KHz) schwarz Transkript der Folge – #21 – 5 Tipps, um mit einer Kündigung umzugehen: A: Moin, wir sind hier wieder bei den Mindpreneuren mit einer neuen Folge für Euch mit Frederick und mir. Und heute wollen wir aus gegebenem Anlass über ein spezielleres Thema reden und wir haben uns gesagt, wir wollen hier so ehrlich wie möglich mit Themen umgehen und auch wirklich mal so real talks machen, und da ist jetzt gerade wirklich ein gegebener Anlass für, dazu wird Frederick gleich genauer sagen, worum es geht. Ich bin in der Situation jetzt derjenige, der Fragen stellt und einfach mal so ein bisschen das Interview mit ihm führt, weil wir mit dieser Rollenverteilung, da haben wir in der vorigen Rolle schon einmal drüber geredet, ganz gut fahren. In dem Sinne würde ich sagen, nicht lange um den heißen Brei herumreden, Frederick, was ist dir passiert und worüber möchtest du reden? F: Jo, moin auch erstmal von mir. Also ich bin vor nicht allzu langer Zeit aus heiterem Himmel gekündigt worden. Also ich bin im Angestelltenverhältnis und bin quasi wirklich gekündigt worden ohne Vorwarnung. Habe dann natürlich, als ich auf dem Weg nach Hause war, das Ganze versucht zu verstehen und zu verarbeiten und habe in den Tagen und Wochen darauf eben einiges getan und es hat sich aufgrund dessen einiges getan. Und da denke ich ist es einfacher mal sinnvoll und ehrlich, da mal ein paar Dinge daraus zu erzählen und vielleicht auch zu erklären, was ich so gemacht habe und warum ich das gemacht habe und warum das vielleicht auch sinnvoll sein kann, sich über solche Sachen Gedanken zu machen beziehungsweise eigentlich schon vorher bestimmte Dinge etabliert zu haben, damit solche Mechanismen in solchen Ausnahmesituationen, wie eine Kündigung das darstellen kann, auch wirklich greifen können, damit man nicht komplett den Boden unter den Füßen verliert. A: Du sprichst es an, das wollte ich auch nochmal kurz einwerfen. Es wäre glaube ich cool, wenn wir es schaffen, das irgendwie auf drei bis fünf Punkte runterzubrechen, wie du in der Situation agiert hast, um dich da raus zu manövrieren. Das will man ja letztlich. Damit Du als Zuhörer, wenn Dir das auch passiert, irgendwo auch eine kleine Anleitung für Dich hast, wie man in der Situation damit umgehen kann, mental, körperlich, das werden wir jetzt sehen, was dann passiert, worüber wir reden. Aber das ist wichtig, dass für Dich der Mehrwert klar ist, sollte Dir das passieren, dann hast Du hier eine kleine Anleitung am Start anhand von den Tipps von Frederick. Dann würde ich sagen, leg mal los, was war denn so das erste, was du so gemacht hast, als du das erfahren hast? Es ist ja nun mal krass, wenn das aus heiterem Himmel passiert, was ist dann so die erste Reaktion? Natürlich ist das erstmal ein negatives Gefühl, kann ich mir vorstellen, aber wie hast du das probiert, dann umzumünzen? Du bist ja ein sehr positiv denkender Mensch und positiv agierender Mensch, was hast du da gemacht? F: Ich bin direkt in Aktion gegangen, das war das allererste. Ich bin, als ich zu Hause war, da habe ich direkt, das musst du halt machen, wenn du irgendwann keine Arbeit mehr hast, mich beim Arbeitsamt als arbeitssuchend gemeldet, das habe ich gemacht. Dann passieren natürlich einige Sachen, da muss ich jetzt nicht näher drauf eingehen, aber was ich auch gemacht habe, ich habe direkt versucht im Umkreis hier Stellen rauszusuchen. Ich habe direkt auch was bei mir im Wohnort gefunden und auch ein paar Kilometer weiter weg, habe das direkt rausgeschrieben, Telefonnummern, Kontaktdaten und habe dann angefangen, alles anzutelefonieren. A: Für das bessere Bild für Dich als Zuhörer, was machst du genau, Frederick? F: Ich bin Physiotherapeut und bin dementsprechend in einer Praxis tätig, versuche Leuten zu mehr, besserer oder schmerzfreier Bewegung zu verhelfen, egal in welchem Zustand die zu mir kommen. A: Alles klar. F: Dann habe ich direkt, die Kündigung ist an einem Donnerstag passiert, und ich habe direkt für den Dienstag danach das erste Vorstellungsgespräch terminiert, habe dann aber auch gestaffelt immer weiter versucht, Praxen anzurufen, potenzielle Arbeitgeber anzurufen, um einfach auch meinen Namen da eben unterzubringen, meine Bewerbungsmappe sozusagen digitalisiert dahinzuschicken und zu schauen, dass ich da so schnell wie möglich, so viel wie möglich Bewerbungsgespräche bekomme, damit ich einfach mir auch eine gute Auswahl schaffen kann. Damit ich nicht in die Position komme, gezwungen zu sein, irgendetwas zu nehmen, was halt gerade da ist, sondern dass ich die Entscheidung treffen kann, selber proaktiv zu sein und die Entscheidung zu treffen – okay, das ist wirklich etwas, hinter der Entscheidung kann ich hinter stehen. A: Wie lange hat das gedauert von der Message der Kündigung bis hin zur proaktiven Handlung? F: Eine Stunde. A: Geil. F: Ich bin nach der Kündigung ins Auto gestiegen, über die Bahn nach Hause gefahren, hab zwischendurch mir kurz den Rückspiegel angeguckt und musste irgendwie, aus welchem Grund auch immer musste ich aus vollem Halse heraus lachen, und bin dann nach Hause, habe dann erst die Pflicht mit dem Arbeitsamt gemacht, da angerufen und habe dann direkt, eine halbe Stunde später die erste Praxis angerufen. A: Alles klar. Was war dann Nummer zwei? Was ist das zweite, was du so angegangen bist? F: Das zweite wichtige ist, im ganzen Prozess einfach nach der Kündigung, erstmal über die Kündigung selber, aber auch über potenzielle neue Arbeitgeber, dass ich mich mit meiner Freundin ausgetauscht habe, aber auch mit Freunden. Unter anderem mit dir, aber auch mit jemand anderem, einfach um da immer wieder mir Feedback einzuholen – hey, wo siehst du mich da? Hast du irgendwie Tipps für mich? Was denkst du, wie kann ich noch agieren? Gibt es noch andere Sachen, die ich machen kann? – Einfach um so einen allumfassenden Blickwinkel von der Situation, wie nur möglich zu bekommen, weil ich einfach gemerkt habe, dass ich natürlich auch emotional sehr stark betroffen bin und dass da sich im Laufe der Zeit nach der Kündigung auch viel Spannung aufgebaut hat. A: Weißt du, was mir gerade auffällt? Wir hatten vor einiger Zeit mal die Folge „3 Tipps, um schneller Entscheidungen zu treffen“, und da ist das einer der drei Punkte gewesen, dass man halt in seinem Freundeskreis um Rat fragen sollte. Ja, sehr cool, dass man das jetzt so unbewusst so handhabt in der Situation, also eigentlich so „praying what you preach“, so nach dem Motto. Wir können die Folge mal in den Shownotes verlinken, dann könnt ihr euch das anhören, das ist wirklich schon ein bisschen her, aber cool. F: Ja, stimmt, war ziemlich am Anfang. Nicht nur unbewusst, sondern eigentlich eher echt bewusst, weil ich da die Meinungen sehr, sehr schätze und dementsprechend auch das brauche. Ich sage das auch und kommuniziere das mittlerweile auch ganz offen, dass ich sage – ich brauche deine Einschätzung – das sage ich zum Beispiel meiner Freundin. ich brauche das, ich brauche auch manchmal einen Reality Check. Nicht nur in so einer Situation, aber das war unglaublich wichtig und das war auch ein Pfeiler, warum ich da so gut durch die Zeit durchgekommen bin und ich denke auch, eine gute Entscheidung treffen konnte. A: Mega. Ich würde sagen, wir gehen mal direkt weiter. Was würdest du so als dritten Punkt sagen? F: Der dritte Punkt und da sind eigentlich zwei Unterpunkte, die für mich sehr wichtig waren bzw. ein großer Punkt. Das ist Routinen beibehalten, bestimmte Routinen und Gewohnheiten beibehalten. Dazu ist zum Beispiel eine Sache eben so ein Journal, ich mache das so auf eine bestimmte Art und Weise, so ein Bullet Journal, kann ich auch nur weiterempfehlen, das habe ich auch in der Zeit sozusagen da auch wirklich für mich etabliert, es auf die Art und Weise zu machen. Und für mich ganz wichtig, meine Meditation ist ja Kochen und ich habe ja einfach auch den Anspruch an mich, dass ich mich relativ ausgewogen ernähre und das war auch einer der Grundpfeiler, weil ich bin der festen Überzeugung und da gibt es mittlerweile auch einiges an wissenschaftlicher Untermauerung, dass eben das, was ich in mich reintue, maßgeblich nicht nur mein Aussehen, sondern vor allen Dingen auch mein Innenleben beeinflusst, weil alles, woraus ich bestehe, jedes einzelne Molekül, muss ich halt irgendwann mal in meinen Mund reingetan haben in meiner Vergangenheit. Dementsprechend ist auch in irgendeiner Art und Weise die Qualität meiner Gedanken, meines Gehirns in irgendeiner Art und Weise abhängig davon, was ich tatschlich reintue. Das war für mich unglaublich wichtig. Klar ist es dann zwischendurch auch mal zu irgendwelchen Ausreißern gekommen, mal ein Eis gegessen oder Chips oder so etwas, aber da ich nach so einer 80:20-Regel eben gehe, ist das alles vollkommen in Ordnung. A: Das ist ja auch das Thema der Balance auch. Wenn man für sich Balance schafft und auch mal akzeptiert, dass man mal Lust auf etwas Süßes hat und jetzt diese Situation würde, mich würde das in der Situation auch gerade mal unterstützen, ein Eis zu essen, wo ist das Problem, also das finde ich packst du genau richtig an. Geil. Ist es dir sonst schwergefallen, die Routinen beizubehalten? Dass du mental so dabei warst? So ein Bullet Journal? Ich führe ja auch ein Journal und ich muss da immer schon auch mit klarem Kopf vorsitzen, wie schwer ist dir das gefallen in dem Moment? F: Es ging eigentlich, weil ich habe da, also beim Bullet Journal ist es ganz cool, es ist eigentlich so ein Mix, du kannst alles selber einfließen lassen und für mich ist das vor allen Dingen so eine Tagesstruktur, To-Do-Geschichte, aber auch so eine Reflexionsmöglichkeit und auch eine Planungsgeschichte. Das hilft mir einfach ungemein, die wichtigsten Dinge reinzumachen und gleichzeitig zu schauen, was eigentlich passiert ist und mich auch so ein bisschen bei den Facts zu erden und dann nicht in diese emotionale Schiene zu sehr zu gehen und mich überwältigen zu lassen. Von zum Beispiel Enttäuschung, das war ein großes Gefühl, muss ich auch ganz ehrlich sagen, menschlich einfach enttäuscht zu sein in irgendeiner Art und Weise. Aber ja, das hat da definitiv geholfen und ja, mehr brauche ich da gar nicht zu sagen. A: Super, gehen wir mal zu einem vierten Punkt, wenn du noch einen hast. F: Ja, das ist nämlich die Sache, die extrem wichtig gewesen ist und wo ich auch ganz ehrlich zugebe, dass ich damit zu kämpfen hatte und auch noch habe. Erstmal noch einen zurück, ich habe versucht zu den Routinen noch zu sagen, versucht so gut wie möglich meinen Schlafrhythmus beizubehalten. Also wirklich zu einer bestimmten Zeit aufzustehen, aber auch zu einer bestimmten Zeit spätestens ins Bett zu gehen und auch eine grundsätzliche Schlafhygiene einzubehalten, da kommen wir in einer anderen Folge nochmal drauf zurück. Jetzt zu der Geschichte, was ich eben gemerkt habe, dass ich eben innerlich aufgrund der angespannten Situation – ich habe noch bis zu einem bestimmten Datum den Job – dann kommen so Gedanken – jetzt muss ich aber einen anderen Job finden, was ist wenn ich mich doch zwangsläufig entscheiden muss und das nicht das ist, was ich will oder vielleicht muss ich dann doch nehmen, was mir das Arbeitsamt vorschlägt – und das sind so Gedanken, die sich in irgendeiner Art und Weise schon im Unterbewusstsein breitmachen. Da habe ich auch gemerkt, nach einer bestimmten Zeit, dass es mir unheimlich schwergefallen ist, damit auch umzugehen, in so eine mentale, emotionale Balance auch wieder zu gelangen. Deswegen habe ich versucht, so viel es geht auch, weil das Spannungen ausgelöst hast bei mir, mental einfach Spannungen, das habe ich im Schlaf gemerkt, an der Schlafqualität. Ich fühle mich auch momentan ein bisschen gerädert, das kommt da hinzu. Da habe ich eben versucht, viel in der Natur zu sein, mich draußen zu erden, im wahrsten Sinne des Wortes, so gut es geht auch leicht in Bewegung zu bleiben, hier und da auch mal eine intensivere Sportgeschichte, aber alles in Maßen, vor allen Dingen viel in Bewegung zu bleiben. ich bin Fan mittlerweile von der sanften Bewegung, wie Spazierengehen oder so etwas, in der Natur einfach, weil da die Gedanken auch sehr gut sanft in Bewegung sind und da nicht so eine extreme Anspannung ist wie beim Sport oder so, wenn ich jetzt Kraftsport, oder ich gehe halt gerne Bouldern. Ein dritter Pfeiler ist die Atmung, da komme ich jetzt wieder drauf zurück. Ich habe versucht über Atmungstechniken mein Nervensystem wirklich in eine bestimmte Bahn zu lenken, also aus dem Arbeitsmodus sozusagen in den Ruhemodus. Da habe ich ein bisschen rumexperimentiert, jetzt aber glaube ich eine ganz gute Möglichkeit gefunden für mich, und einfach zu schauen, dass ich diese Entspannungstechniken so gut es geht einbaue, um auch mental, emotional mehr in eine Balance zu kommen. A: Jetzt kenne ich dich natürlich, du steigst in diese Themen und die Prozesse, die du durchlebst, auch sehr tief ein. ich möcht das jetzt für Dich als Hörer ein bisschen greifbar machen. Es sind ja eigentlich die fünf Punkte, die du gerade genannt hast, das sind Sachen, die jeder supereinfach implementieren kann, wie differenziert man da einsteigt, auf welcher Metaebene, das kommt natürlich darauf an, wie viel Erfahrung man hat, wie viel man vielleiht darüber gelesen hat. Und bei dir ist da natürlich ein ordentlicher Fundus da, auch durch deine Tätigkeiten, beim Thema Bewegung, auch beim Thema Kochen, aber es sind ja fünf Punkte: proaktiv, direkt in die Handlung gehen (1), sich austauschen mit Freunden und der Freundin, also mit Menschen, denen man vertraut (2), Routinen beibehalten, die man sowieso integriert, implementiert hat in sein Leben, die einem helfen, so wie das Journal und das Kochen (3), raus in die Natur, Spazierengehen, sich bewegen (4) und auf seine Atmung achten, die einen maßgeblich zu Ruhe und zur Balance führ (5). Das sind ja fünf Punkte, die für jeden ganz einfach umzusetzen sind, egal auf welcher Ebene und welchem Level man da einsteigt, oder? F: Absolut. Und ich denke jeder kann da auch für sich ein Niveau finden und auch einen Einstieg finden, um da eigentlich seine Kraft draus zu schöpfen in solchen Situationen. Aber auch generell, es ist jetzt etwas, ich habe vorhin am Anfang etwas gesagt, um jetzt mal den Bogen zu schlagen, auf Dinge zurückzugreifen, die ich sowieso schon etabliert habe. Das hat ja auch alles mit Gewohnheiten zu tun, Dingen, die ich mir bewusst auch versucht habe, im Alltag zu etablieren. Wenn ich jetzt nicht sowieso gerne rausgegangen wäre in die Natur und sowieso nicht mich mit solchen Atemtechniken beruflich und persönlich auseinandergesetzt habe, aber auch mich gerne mit bestimmten Menschen auseinandersetze und auch proaktiv an Sachen rangehe, dann wäre das in so einer stressigen Situation auch niemals dazu gekommen. Es ist wichtig, das schon in einer Phase zu etablieren, in der man es eigentlich nicht so stark braucht, damit diese Mechanismen, in solchen Phasen, wo man es tatsächlich braucht, auch greifen. A: Da sind wir jetzt finde ich bei einem Schlüsselmoment. Wenn Du das jetzt hörst, liebe Hörerin, lieber Hörer, genau das ist es, das ist genau das, was wir mit diesem Podcast hier auch machen wollen und auch, wo wir zu animieren wollen ist, sich bewusst mit seinem Leben auseinanderzusetzen und Prozess irgendwo auch zu optimieren. natürlich, wenn Sachen schieflaufen, die nicht unter den Teppich kehren, aber auch gerade, wenn es gut läuft im Leben, dass man dann Prozesse optimiert und Gewohnheiten installiert, die einem einfach helfen, um mit mehr Balance im Leben zu stehen. Weil die Sachen fangen einen dann auf jeden Fall in so einer Situation auf, wo es richtig schwierig wird. Und ich muss da ganz ehrlich sagen, Frederick, ich habe da großen Respekt vor, wie du das angegangen bist. Wir haben ja auch viel gequatscht. F: Ich habe noch einen Bonuspunkt, den muss ich sagen, wenn ich jetzt so darüber nachdenke, der hat mich wirklich in jeden Tag gut reinbringen lassen und das ist meine Morgenroutine, insgesamt meine Morgenroutine, aber vor allen Dingen meine Bewegungsmorgenroutine. Ich mache eine spezielle Form von Bewegungsmorgenroutine, die hat in irgendeiner Art und Weise einen recht meditativen Charakter, da gehe ich im Endeffekt auch wirklich mit Bewegung in bestimmter Form einmal den Körper durch, bewege alle Gelenke durch, komme so in den Kontakt mit – wo ist Spannung, wo ist keine, wo kann ich mich gut bewegen, wo hapert es vielleicht irgendwo ein bisschen – und diese Routine, die ich jetzt echt schon seit langer Zeit immer wieder modifiziert habe, aber die ich jetzt schon seit ein paar Monaten auch so etabliert habe, dass ich sie so in der Form mache, die hat mir wirklich jeden Tag einfach sowieso einfach einen festen Fels in der Brandung gegeben. Das habe ich jetzt selber gemerkt, aber das Leben schmeißt einem irgendwann mal einen Stein auf den Kopf, dann ist es halt wichtig, schon vorher einen Helm aufgesetzt zu haben und der Helm war eben unter anderem meine Morgenroutine. Das kann mir dann keiner nehmen, egal wie scheiße der Tag dann ist, dann weiß ich genau, dass ich da die zehn Minuten etwas für mich gemacht habe. A: Und das sind Sachen, die Gewohnheiten, die du implementierst, die sind ja irgendwo auch in dein Unterbewusstsein vorgedrungen, das sind Sachen, die man normalerweise automatisch erledigt am Tag. Das sind Automatismen, die einen auch besser fühlen lassen, man fühlt sich dann einfach besser. Ich habe das ja selber mit meinen Routinen und darum ist es auch nicht schwer, oder weniger schwer, sagen wir es lieber so, in einer schwierigen Situation die Dinge dann wieder abzurufen, weil sie ja eh Automatismen sind. Darum fangen die einen auf. Deswegen sollte man gucken, anfangen, bewusst mit seinem Leben umzugehen und Sachen zu implementieren, wenn es einem gerade gutgeht, das zu installieren und zu festigen und das in schlechten Phasen sozusagen als Automatismus-Auffänger zu nutzen. Geil. Erstmal vielen, vielen Dank, dass du das so teilst hier im Podcast, weil das ist ja schon sehr ehrlich. Wir probieren das ja auch, das ist ja auch unsere Lebenseinstellung, hier kein Blatt vor den Mund zu nehmen und einfach auch mal zu sagen – ey, mir ist da was passiert, was einfach mal scheiße ist und wovor viele Menschen Angst haben – und auch da kann man mit umgehen. F: Da muss ich noch hinzufügen, es ist jetzt nicht so, es soll jetzt bloß nicht so rüberkommen, dass ich da nicht irgendwie innerlich gekämpft habe oder nicht zwischendurch innerlich mal gedacht habe – wird das denn irgendwie was? Kriege ich das denn hin bis dahin? – da haben sich zwischendurch schon einiges an Zweifeln und Gedankengängen breitgemacht. Nichts destotrotz, und das kommt zum Beispiel auch denke ich durch egal welche Form von Meditation, die man praktizieren kann, dann die Möglichkeit zu haben, das auch wahrzunehmen, habe ich auch nicht immer geschafft, aber wenn ich es gemacht habe, wahrzunehmen und den Fokus dann aber auch irgendwann auf eine andere Sache, wie zum Beispiel die Atmung zu lenken. Das wahrzunehmen, das es da ist, es nicht zu verurteilen, es dann aber auch wieder gehenzulassen, weil es dann in Moment einfach auch keinen Sinn macht, daran festzuhalten. A: Da bist du ja schon sehr weit in dem Prozess, wenn du sagst, es nicht zu verurteilen. ich glaube das ist jetzt schwierig für jeden, das direkt so umzusetzen, wenn einem das widerfährt, so eine Situation, trotzdem kann man glaube ich mit den Punkten, die du beschrieben hast trotzdem ganz gut gegensteuern. Selbst wenn man damit Schwierigkeiten hat, sich das so auf dieser Ebene bewusst zu machen. Ja, geil. Ich würde das jetzt vielleicht gar nicht weiter ausführen, sondern sehen, dass wir das cool im Blogbeitrag runterbrechen diese fünf Punkte, mit eben auch diesem Schlüsselergebnis, was sehr gut rausgekommen ist, dass man eben solche Sachen installieren sollte, wenn es einem gutgeht und es dann als Schutzhelm agiert, das ist eine sehr coole Metapher finde ich, und diesen Bonus mit der Morgenroutine. Vielleicht gehen wir da auch nochmal gesondert drauf ein, würde mich nämlich persönlich interessieren, wie denn so eine Morgen-, vielleicht auch mal eine Abendroutine, weiß ich auch, dass du die machst, bei dir genau aussieht. Dass man da vielleicht mal eine Folge drüber macht. F: Sehr gerne. A: Wenn Du das jetzt gehört hast, wie gesagt, man kann zwei Wege wählen in dem Moment, wenn man fristlos gekündigt wird aus heiterem Himmel: Man kann in Angst verfallen, sich unter der Bettdecke verkriechen oder man kann direkt in die Handlung gehen und probieren, gegenzusteuern. Das geht einfacher mit Routinen, die man in sein Leben implementiert hat. Ja, geil, Frederick, danke, dass du das hier geteilt hast. F: Sehr gerne. A: Eine kurze Schlusssache noch, es hat sich natürlich was getan, also du bist ja gut aus der Sache rausgekommen. F: Absolut. Ich habe seit dieser Woche fest einen neuen Job, sehr kurz auch, ab nächstem Monat, da kann ich also schnell anfangen, bin ich super zufrieden mit, ist auch im Endeffekt so, dass ich da doch denke ich mal positiver aus der Sache herausgekommen bin, als ich es am Anfang vielleicht auch gedacht hätte, da kann ich absolut zuversichtlich in die Zukunft mit gehen. Da bin ich auch der festen Überzeugung und das ist mittlerweile aus bestimmten Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren gemacht habe, so eine Sache, ein Mantra geworden, dass jeder Nachteil auch ein Vorteil ist in irgendeiner Art und Weise, man muss ihn nur zu sehen lernen. Also dass ich aus einer negativ sich anfühlenden und klingenden Situation doch es schaffen kann, etwas Positives rauszuholen. A: Ich könnte mir kein besseres Schlusswort vorstellen. Belassen wir es hierbei. Herzlichen Glückwunsch, dass es so geil abgelaufen ist. Und nochmal für Dich als Hörer, einfach mal die Tipps zu Herzen nehmen und in dem Falle, in so einer Situation anwenden. F: Genau. A: Alles klar, wir sehen und sprechen uns in der nächsten Folge. F: Bleibt in Balance. A: Eure Mindpreneure. Der Beitrag Kündigung ohne Vorwarnung. 5 Tipps, um mit einer Kündigung umzugehen! erschien zuerst auf Bewusst leben.

  17. #20 Alex und Frederick besprechen, wie Du besser mit Werbung umgehen kann, sodass sie Dich im Alltag nicht mehr so stark ablenkt! In der heutigen Folge diskutieren wir unseren Umgang mit Werbung der verschiedensten […] #20 Alex und Frederick besprechen, wie Du besser mit Werbung umgehen kann, sodass sie Dich im Alltag nicht mehr so stark ablenkt! In der heutigen Folge diskutieren wir unseren Umgang mit Werbung der verschiedensten Formen, z.B. im Radio, TV, Social Media oder die, die uns auf offener Straße begegnet. Wir sprechen darüber, wie man im Leben bewusst mit dem Thema Werbung umgeht, um mehr Balance im Alltag schaffen zu können. Gerade in der heutigen Zeit, in der selbst das Social Media vollgestopft ist mit Werbung und einen starken Einfluss auf unser Leben ausübt, ist das wichtiger denn je. Strategien im Umgang mit Werbung im Alltag: Werbung ist nicht per se gut oder schlecht, sondern ein Mittel, um dich zum Kauf/Konsum von Produkten und Dienstleistungen zu bewegen (was wir alle tun). Es macht großen Sinn, sich einmal bewusst zu machen, was Werbung in deinem Unterbewusstsein bewirkt: Branding (Tempo-Taschentücher, Cola, Pril, etc) Emotionen werden ausgelöst, um Bedürfnisse mit Produktlösungen zu verbinden nicht selten werden “Marketingtricks”, die auf psychologischen Mechanismen basieren, genutzt, um dich zum Kauf zu bewegen (siehe Buch-Links) Schaffe dir deine eigene Richtlinien/Umwelt im Umgang mit Werbung Ad-Blocker für den Browser installieren Facebook-Timeline-Blocker installieren, wenn gewünscht On-demand-Angebote nutzen (Podcasts, Mediatheken, Amazon, Netflix) Werbung im Radio oder TV bewusst umgehen/ausschalten “Bannerblindheit” auch außerhalb des Internets trainieren (den Fokus bewusst von Werbetafeln etc. auf etwas anderes richten, z.B. während der Bahnfahrt ein Buch lesen) Langfristig etablierst du so Filter in deinem Unterbewusstsein, um Relevantes aus der Flut von Informationen, die jeden Tag auf dich einströmen, herauszufiltern! Shownotes der Folge – #20 So kannst du besser mit Werbung umgehen! Buch zum Thema Werbe-Psychologie: influence: The Psychology of Persuasion (Collins Business Essentials) Ein weiteres Buch zum Thema Werbe-Psychologie: Persuasion: Social Influence and Compliance Gaining Ein wenig simpler, aber auch viele Inhalte zum Thema Werbe-Psychologie: Predictably Irrational, Revised: The Hidden Forces That Shape Our Decisions Hier findest du uns auf iTunes – https://itunes.apple.com/de/podcast/mindpreneure/id1234311584?l=en Die Mindpreneure auf Stitcher – https://www.stitcher.com/podcast/mindpreneure?refid=stpr Das ist das Haupt-Arbeitsgerät, womit wir den Podcast kreieren – Apple MacBook Pro Retina MF839D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 5257U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Mac OS) silber Mit diesem Mikrofon nimmt Alex seine Stimme auf – Samson Meteor Mic USB Studio/Podcast Mikrofon silber Mit diesem Mikrofon nimmt Frederick seine Stimme auf – Auna MIC-900B USB Kondensator Mikrofon für Studio-Aufnahmen inkl. Spinne (16mm Kapsel, Nierencharakteristik, 320Hz – 18KHz) schwarz Transkript der Folge – #20 So kannst du besser mit Werbung umgehen! A: So, moin, wir sind hier wieder bei den Mindpreneuren und es hat vielleicht dann doch eine Folge gedauert bis wir so richtig, richtig, richtig on fire sind und ich liebe diese Momente. Und deswegen machen wir jetzt eine relativ spontane Folge, weil dieses on fire sein und dann eine Podcast-Folge aufnehmen, das kann man sich nicht erkaufen, das ist einfach ein Ding, das ist einfach da. Ich bin sehr froh, dass ich das hier mit Frederick machen darf und dass Du auch zuhörst dabei. Wir haben gerade über etwas gesprochen, was wir Euch oder Dir nicht vorenthalten wollen und was unglaublich wichtig ist im Leben eines bewusst lebenden Menschen und zwar geht es um das Thema Werbung und was Werbung mit dir macht und wo Werbung dir auch irgendwo immer wieder begegnet und wie Du damit besser umgehen kannst durch eigentlich ein bewusstes Denken. Da haben wir gerade drüber gesprochen, und weil wir gerade wirklich on fire sind, ist diese Folge total ungeplant, aber wir wollen da so ein paar Werbeformate ein bisschen anschneiden und gucken, was man im Tagesalltag machen kann, um dem so ein bisschen, ja, nicht zu entrinnen, aber besser damit umzugehen und besser zu realisieren, was Werbung eigentlich mit dir macht, und warum man da eigentlich relativ wenig gegen machen kann, was es dann letztendlich mit dir macht, aber trotzdem kannst du da irgendwo Grenzen abstecken. In dem Sinne würde ich jetzt das Wort mal an Frederick geben und würde einfach mal droppen, wo konsumierst du denn Werbung in deinem Alltag bzw. wo auch nicht, wo sagst du ganz klar Nein und wo sagst du – na ja, da begegnet es mir einfach, weil ich da unterwegs bin – wie gehst du damit um? F: Sehr geiles Thema wie ich finde und sehr gute Frage. ich muss ganz ehrlich gestehen, ich habe mich da im Heranwachsen und auch im Erwachsensein nie gedanklich damit auseinandergesetzt, was Werbung vielleicht mit mir macht und wo ich mich dem auch bewusst oder unbewusst aussetze. Das fängt ja schon an, indem du, egal welche App du hast, egal ob es jetzt free ist, da ist immer Werbung dabei. Früher war immer auch Werbung in der Zeitung, du hast aber auch immer noch die Litfaßsäulen, die Plakatwerbung, dann hast du teilweise auch noch Postwurfsendungen, also all diese „In your Face-Werbung“ sage ich mal. Das sind in den meisten Fällen Werbungen, die mir tierisch auf den Sack gehen, denen kann ich mich aber auch nicht entziehen, weil die einfach in mein Gesicht geworfen werden sozusagen und ich muss auch ganz ehrlich sagen, das ist auch mittlerweile eher so, dass ich da eine Abneigung gegen habe, weil ich finde, dass in irgendeiner Art und Weise das eine sehr aggressive Form der Werbung ist. Es gibt da denke ich viel klügere Strategien. Du hast gerade gefragt, wo ich mich dem bewusst nicht aussetze, ich höre zu Beispiel kein Radio, nicht wegen der Werbung, sondern einfach auch generell, weil das ist meine persönliche Sache, ich brauche einfach beim Autofahren mal einen Moment der Ruhe, wo ich in mich gehen, abschalten und nachdenken kann, wo ich aber einfach nur dieses Automatismus des Autofahrens irgendwo habe. Und klar, wenn du das Radio einschaltest, dann hast du einmal in einer halben Stunde einen Werbeblock und der ist ja auf allen Radiosendern tendenziell gleichgeschaltet, das heißt zum gleichen Zeitpunkt vor den Nachrichten in irgendeiner Art und Weise. A: Darf ich da kurz einhaken? Das ist interessant, ich arbeite bei einem Radiosender, da ist es interessant, das zu hören. Es ist ja auch nochmal so, ich finde das total legitim, was du sagst. Auf der anderen Seite könnte man natürlich auch sagen, das sage ich jetzt nicht, weil ich da arbeite und dich überreden will, Radio zu hören, gar nichts, weil viele Sachen von bestimmten Radiosendern finde ich auch mega scheiße, genauso wie die Werbeblöcke, aber dann gibt es ja dann doch Formate, die total geil sind und die auch sehr lohnenswert sind, anzuhören, und die einen auch weiterbringen können. Dann geht es natürlich darum, bewusst den Radiosender einzuschalten, das ist nicht immer so ganz einfach, weil man nicht immer auf dem Schirm hat, wann was läuft, wie wichtig ist für dich dann so ein On Demand-Angebot? F: Da wollte ich gerade drauf eingehen. Wenn es die Möglichkeit gibt, ein gutes Programm aus dem Radiosender dann zu hören, wenn man es möchte, wie einen Podcast eben, ich denke das ist auch in irgendeiner Art und Weise nicht nur eine Nische, sondern teilweise auch die Zukunft, weil es sicherlich einen größer werdenden Anteil von Menschen geben wird, die vielleicht genau das nicht mehr wollen, eben die ganze Zeit nur irgendwas zu hören, sondern sehr spezifisch sich raussuchen wollen, womit sie sich auch auseinandersetzen. Das hat natürlich dann, es hat ja irgendwie für dich den Vorteil, dass du es gerade in der heutigen Welt, wo, ja, um nicht zu sehr ein Fass aufzumachen, aber wo man einfach sich, wo man viele Möglichkeiten, aber auch Verpflichtungen hat, dass dann da hören zu können, wo es für einen passt. A: Das ist interessant, dass du das sagst, weil im großen Stil gibt es das natürlich schon im Bereich TV mit Netflix, Amazon, wo dir angeboten wird, dass du für einen kleinen finanziellen Obolus im Monat werbefrei konsumieren kannst. Das ist da schon im großen Stil und das wird wahrscheinlich auch im Audioformat immer noch stärker werden. Da will ich einmal kurz den Bogen zum TV schlagen, guckst du Fernsehen und wenn, warum, wenn nicht, warum nicht? F: Ich gucke null Fernsehen mittlerweile, wir haben einen Fernseher, der geht nur an, wenn wir, wie du es gerade gesagt hast, on demand irgendwas gucken, ob es ein Film oder eine Serie ist. Dafür bin ich gerne bereit und da weiß ich auch, dass ich da nicht nur Geld bezahle, dass ich das Programm in Anspruch nehmen kann, sondern dass es größtenteils, muss man einfach sagen, werbefrei ist. Bei Amazon Prime gibt es einmal am Tag so einen 30-Sekunden-Trailer irgendwie, dass man sich das auch auf Mobiltelefone runterladen kann und, und, und. Aber ansonsten hast du weder Werbepausen oder Verzögerungen oder irgendetwas, wo dir irgendetwas ins Gesicht gehauen wird, worauf du eigentlich keine Lust hast. mit dem Fernsehen ist es für mich einfach so, dass es für mich keinen Mehrwert mehr hat mittlerweile. ich habe früher öfter Fernsehen geguckt und auch regelmäßiger, auch bestimmte Sendungen, nur irgendwann war das auch so, da habe ich, ich bin ja Physiotherapeut und ich mache auch Hausbesuche und ich hatte auch mehrere Hausbesuche, wo dann die ganze Zeit der Fernseher lief. Da bin ich dann vormittags da, da kommt dann irgendein gestellter Polizei-weiß-der-Geier-was-Reality, Detektive sind irgendwo hinter irgendwem her und tun so, als wäre das irgendwie real, das hat mir dann doch irgendwie ein bisschen die Augen geöffnet, dass ich dachte – Boah, das ist ja was, da will ich null mit zu tun haben für mich persönlich – weil es aus den verschiedensten Gründen absolut keinen Sinn macht. Und dann immer noch die Werbung dazwischen und als ich noch Fernsehen geguckt habe, war es gefühlt so, dass mittlerweile öfter mehr Werbung kommt, überall auch zwischendrin Werbung geschaltet wird, einzelne Werbespots auch zum Beispiel auch in einem größeren Fenster, wo in einem kleineren Fenster dann beispielsweise beim Boxen weiterläuft, aber dass die Werbung dann irgendwie zwischendurch geschaltet wird. Sowas findet natürlich seinen Weg ins Unterbewusstsein und auch beeinflusst dementsprechend nachweislich das Kaufverhalten. A: Absolut, gebe ich dir vollkommen recht. ich muss nur auch wieder einwerfen, auch wieder die andere Perspektive. Es gibt natürlich auch Formate, gerade im öffentlich-rechtlichen Bereich, die sehr lohnenswert sind, sich anzuschauen, und die auch werbefrei sind. Was ganz cool ist, was ich mache, ich habe auch keinen Fernsehanschluss, aber es gibt ja die Möglichkeit via verschiedener Apps einfach die Mediathek abzurufen auf dem Fernsehen und dann halt ganz gezielt Formate, sich nochmal anzuschauen. Das mache ich zum Beispiel im öffentlich-rechtlichen Bereich dann doch häufiger, gerade auch beim Thema Wahl, dass man schaut, dass man sich neben Infobroschüren oder generell allen möglichen Angeboten einfach auch Sachen im politischen Bereich anschaut, um sich da eine Meinung zu bilden, und da gibt es im öffentlich-rechtlichen Bereich Formate, die extrem interessant sind. Aber dann ist es auch wieder on demand. Also wenn ich Bock habe abends, mir da nochmal ein Format reinzuziehen, dann kann ich das über die App abrufen und mache das ganz bewusst in dem Moment. Das ist glaube ich auch so ein bisschen das Ding, was Du auch als Mindpreneur anstrebst, dass man irgendwie in dem Moment, in dem man sich eine Information beschaffen möchte, auch ganz zielgerichtet diese Information beschafft und das ist an sich erstmal gar nicht schlecht, Fernsehen und Radio, aber dass man lernen muss, wie mit allem eigentlich, auch im Internet, die Information rauszupicken, die relevant ist und den ganzen anderen Bullshit und Werbemist auch irgendwo weglässt. Jetzt möchte ich wieder den Bogen zur Werbung schlagen, weil das ja das eigentliche Thema dieser Folge ist. Das Problem ist, was vielleicht viele nicht wissen, dass Werbung, der du dich aussetzt, egal wie bewusst Du bist, egal wie bewusst Du als Mindpreneur im Leben stehst, Werbung macht etwas mit dir. Das kann man nicht abschalten, es sind Farben, es ist ein Teasing, ein Wording, es sind bestimmte Wortkonstellationen, die halt auch eine Verbindung schaffen mit dem, was du schon erlebt hast in deinem Leben, die probieren, eine Emotion in dir hervorzulocken. Darum ist Werbung ja so, darum steckt da auch so viel Kohle hinter und so viel Umsatz wird damit gemacht, weil man will dich an ein Produkt bzw. Dienstleistung koppeln, die du irgendwann, wenn du sie brauchst, abrufst und dann diese eine Marke damit assoziierst. Da kann sich keiner vor retten. Wir beide probieren sehr bewusst mit dem Leben umzugehen, trotz alledem können wir uns selber nicht davor bewahren, dass Werbung genau das mit uns macht. F: Ja. Ich muss da erstmal zustimmen. Es geht ja so weit, dass genau diese Mechanismen auch in den Sprachgebrauch Einzug gefunden haben. Du sagst ja nicht – Hast du mal ein Taschentuch? – sondern – Hast du mal ein Tempo? – oder – Ich hätte gerne ein zuckerhaltiges, kohlensäurehaltiges Erfrischungsgetränk mit – keine Ahnung, was Cola eigentlich für einen Geschmack darstellt, du sagst aber einfach Cola. A: Ja. F: Und nicht Erfrischungslimonade mit irgendeinem Geschmack. A: Wobei Cola glaube ich ist nicht der geschützte Begriff, sondern Coca-Cola oder? Aber in dem Fall denkst du auch an diese Farbkombination. F: Natürlich. Was kommen dir für Bilder in den Kopf, wenn du an Coca-Cola denkst, der Weihnachtsmann, rot, weiß, happy people auf dem Dach irgendwo, aber auch gut gemacht Werbung natürlich, muss man ganz klar sagen. Aber, da hast du vollkommen recht, wenn dann in irgendeiner Art und Weise die Situation kommt – Ich entscheide mich, was kaufe ich – dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, zu dieser Marke zu greifen, die man irgendwie mit etwas Positivem verbindet. A: Ganz genau, das kann man auch umdrehen nochmal. Wenn man bestimmte Farbkombinationen hat, die dir entgegenkommen. Mal angenommen, ein kleiner Test, dir begegnet die Farbkonstellation gelb – blau, an was musst du da denken? F: Schweden, IKEA. A: Voll. Bam. Zwei Farben und das ist auch null abgesprochen gewesen jetzt, das ist total abgefahren, was das mit einem macht. Ich glaube aber es ist wichtig, dass man bewusst im Leben das auf dem Schirm hat und, wie du auch ganz richtig sagst, ich teile da vollkommen deine Meinung, ich nutze auch viel mehr On Demand-Angeboten, auch bei Audioformaten, dass man da einfach sagt, in den Momenten, wo ich etwas konsumieren möchte, konsumiere ich es bewusst. Wenn mir Werbung begegnet, ist es vollkommen okay, dass das etwas mit dir macht, das ist eine Psychologie für sich selber. Es gibt Leute, die sich da ganz intensiv mit beschäftigen und die ganz genau wissen, wie sie jeden einzelnen von uns kriegen können mit Werbung und das ist auch vollkommen okay. Das ist wieder diese Selbstakzeptanz. Aber trotzdem dieses Fenster zu minimieren, an dem so etwas an einen herantritt. Und noch ein letzter Punkt: Social Media. Ich meine wir beide sind natürlich auch durch den Podcast, aber auch durch andere Projekte viel darauf angewiesen, Social Media-Angebote und -Plattformen zu nutzen, auch um uns selber und unsere Message nach draußen zu bringen. Wie gehst du damit um? Zum Beispiel im Facebook-Newsfeed und vermehrt jetzt auch im Instagram-Newsfeed zum Beispiel, wenn da gesponserte Angebote kommen? F: Also bei Facebook ist das so, ich habe erstmal einen Adblocker in meinem Browser und ich habe einen Timelineblocker bei Facebook. A: Ja habe ich auch, cool. F: Bei Instagram habe ich die Politik, dass ich nicht auf die Lupe klicke. Ich gehe nicht auf die Lupe, außer ich bin wirklich auf der Suche nach etwas Speziellem, weil wenn ich auf die Lupe gehe, also ich bin bei Instagram aus einem bestimmten Grund, aber wenn ich auf die Lupe gehe, werden natürlich irgendwelche ähnlichen Dinge in den Feed geladen, die vielleicht mit den Likes, die ich verteilt habe oder Kommentaren, die ich geschrieben habe, verbunden sein könnten. Das kann natürlich dann dazu führen, dass dann Dinge da reinkommen, die ich nicht unbedingt sehen will, die aber trotzdem irgendetwas mit mir machen. Ich gebe mal ein Beispiel. Ich bin auf Instagram und mache da viel im Bereich, der mich interessiert, Bewegung, beruflich, Rehabilitation, Physiotherapie, Training usw. Und wenn du halt bestimmte Leute abonnierst und gehst auf den Suchen-Button, dann werden auch immer bestimmte Fitnessgeschichten da geteilt. Dann siehst du teilweise halt auch, ich meine, das soll jetzt kein Bashing sein oder so, einfach nur um ein Beispiel zu geben, dass dann viele halbnackte Leute da hinkommen oder auch viele Leute, die eine bestimmte Darstellung auch verfolgen sage ich mal. Im Physiotherapie-, Bewegungsbereich gibt es dann halt momentan einen Trend, da wird eine Übungsausführung gezeigt, die ist schlecht, dann eine die ist gut. Was das auslösen kann, dass Leute sich eher eben in den Kopf setzen – Mache ich die ganze Zeit irgendetwas falsch, mache ich die ganze Zeit irgendetwas falsch – es ist ja gut, sich selbst auch kritisch zu hinterfragen bei solchen Dingen, aber dann auch zu gucken, irgendwo hat das Ganze auch eine Grenze, weil keine Bewegung ist per se schlecht, ich will jetzt kein Fass aufmachen, aber nur um den Punkt darzustellen, wenn das dauern in deinem Feed kommt, dich natürlich auch beeinflussen kann und wird. Ich bin noch nicht superlange bei Instagram, aber das ist etwas, da habe ich mich zu einem Zeitpunkt zu entschlossen, weil ich für mich gemerkt habe, wie du das mal in einer anderen Folge mit dem Smartphone eben gesagt hast, dass der Daumen da dann irgendwie automatisch hingeht. Das passiert, weil die Verbindung im Gehirn, die Belohnungsverbindung – ich kriege neue Information – wird mit dieser Handlung gekoppelt. Das ist ja bei Werbung im Endeffekt nichts anderes. Du kriegst ja da irgendwie auch eine Form der Belohnung, sonst würde das ja nicht funktionieren. Das ist ein Mechanismus. Es gibt ja noch viele andere Mechanismen, also psychologische Mechanismen, die da reinfallen, dass man beispielsweise mit eigentlich ungesunden Sachen gesundes verbindet, weil die Werbung das suggeriert bspw. und das sind denke ich Dinge, wenn man sich da ein bisschen mit beschäftigt und vielleicht auch einfach mal ein bisschen bewusstmacht, dann kann man eben auch bestimmte Entscheidungen treffen für sich, das muss jeder auch für sich selbst entscheiden denke ich, die aber dazu führen, dass man seine Umwelt so ein bisschen modelliert, dass man vielleicht nicht immer mit diesen „In your Face-Werbegeschichten“ konfrontiert wird. Manche Sachen, wenn du Bahn fährst oder Auto fährst, da kannst du dich nicht vor wehren, da kannst du dich auch nicht zwangsläufig vor zurückziehen, ich laufe jetzt auch nicht mit Scheuklappen durch die Welt und schaue nur geradeaus durch den Tunnel. Nichtsdestotrotz kann man bei bestimmten Sachen auch schauen, dass man sie reduziert. Das ist denke ich so eine Zusammenfassung. A: Super. Ich habe noch eine Ergänzung und zwar muss ich gestehen, das liegt natürlich auch daran, dass ich ein bisschen auch im Bereich Marketing arbeite und mir das auch sehr viel Spaß macht, dass ich Online-Werbung zum Beispiel auch genießen kann. Das klingt jetzt blöd, aber ich schaue mir gerne gut gemacht Werbung an. Das hast du wahrscheinlich auch. Dass man sagt – cool, da ist ein Marketing dahinter, da hat sich jemand Gedanken gemacht und bringt auf eine sehr authentische Art und Weise rüber, warum sein oder ihr Produkt oder die Dienstleistung gut ist oder einen Mehrwert schafft – und dann finde ich ist Werbung auch total legitim. Wo ich ein riesen Problem mit habe und da haben wir immer wieder Gespräche drüber, auch wenn es darum geht, wie wir unseren Podcast an den Mann bzw. die Frau bringen möchten, und zwar macht man Werbung und Marketing auf Kosten anderer und nutzt man diese psychologischen Tricks, Kniffe aus, um Leute ganz gezielt zu manipulieren oder nutzt man Werbung und sagt – das ist mein Tool, damit möchte ich so viele potenziell interessierte Menschen erreichen, um mein Produkt/meine Dienstleistung anzubieten? Da liegt glaube ich ein ganz großes Gap bei gewissen Companies und Personen und ich glaube das ist unsere Aufgabe auch als Mindpreneure, dass wir uns bewusst Gedanken darüber machen, was für eine Art Werbung ist da vor uns und ist das eine Sache, mit der wir uns identifizieren oder eben nicht. F: Genau und ich denke das wichtige ist, das kann ja auch erstmal erschlagend sein, das wichtige ist, man muss da kein Marketingspezialist sein, manchmal reicht es auch ein gutes Buch zum Thema Psychologie bspw. zu lesen, was superinteressant sein kann, einfach um bestimmte Mechanismen zu verstehen, oder ein Tipp bspw., da gibt es auf Wikipedia, mir fällt gerade nicht die Seite dazu ein, da gibt es eine Liste von so psychologischen Mechanismen, denen man prinzipiell zum Opfer fallen kann, die in der Werbung auch regelmäßig genutzt werden. Wenn man sich da mal ein paar von durchgelesen hat, werden einem schon auf einmal die Augen ein bisschen geöffnet, weil man merkt, dass das tatsächlich bei einem selbst passiert, wenn man das mitbekommt. A: Gut, ich würde sagen, wir brechen das jetzt mal runter kurz, ich habe ein bisschen mitgeschrieben, nur mal kurz als Zusammenfassung jetzt für diese Folge, sonst wird das hier zu lang. In die Shownotes packen wir auf jeden Fall diesen Wikipedia-Link, wenn wir ihn haben, ich habe auf jeden Fall auch noch ein, zwei Bücher, die werden wir verlinken bzw. auch eine Studie, wenn ich mich recht erinnere, da muss ich aber nochmal nachsuchen, also wir versammeln auf jeden Fall Material und packen das in die Shownotes und fassen natürlich im Blogbeitrag alles zusammen, worüber wir geredet haben. Also Werbung im Bereich TV, Radio und Online, also Facebook und Instagram bspw. und jetzt nochmal kurz, was wir Dir als Mindpreneur und Hörer mit auf den Weg geben möchten ist einfach: Entwickle für Dich am besten eigene Nutzerrichtlinien, also eigene Regeln, wie man zum Beispiel gerade im Onlinebereich oder auch TV und Radio, wie man damit umgeht, was einem da den ganzen Tag ins Gehirn reingedrückt wird. Und wie kann man das filtern, also eigene Filter installieren. Bewusst nachdenken, man kann zum Beispiel einen Adblocker, einen Timelineblocker bei Facebook installieren, wenn man das braucht oder möchte, mehr On Demand-Angebote nutzen, das heißt Mediatheken im Fernsehen oder einfach mehr Podcast hören, also konsumieren, wenn man Zeit und Lust hat anstelle von sich nur bestrahlen lassen. Aber auch ganz wichtig ist, zu gucken, wenn man Werbung konsumiert, welche Art von Werbung ist das, ist es eine coole Werbung oder probiert hier jemand auf Kosten anderer irgendwie das schnelle Geld zu machen, und dass man das mehr auf dem Schirm hat, dann hat man auch eine klarere Position dazu. Aber zu guter Letzt die Selbstakzeptanz nicht vergessen, ich glaube wir sind alle nur Menschen, es ist okay, wenn Werbung einen Einfluss auf uns hat und wenn wir uns da teilweise nicht gegen wehren können, weil wir und unser Gehirn einfach so gestrickt sind. Das würden wir probieren, so vernünftig wie möglich für euch runterzubrechen im Blogbeitrag, dann könnt ihr da alles finden. Und dann würde ich sagen, Frederick, ich bedanke mich erstmal für dieses coole Gespräch, ich glaube das ist eine Sache, da könnte man in die Unterpunkte noch tiefer eintauchen, vielleicht machen wir das auch in Zukunft mal. Aber jetzt erstmal soweit, das Thema ist auf jeden Fall interessant, cool, dass wir das mal besprochen haben. F: Ja, hat mir total Spaß gemacht, supergeile, spontane Aktion. Und ich denke die Tipps, die sind schon mal eine gute Richtlinie, eine guter User-Guideline, um damit auch ein bisschen bewusster umgehen zu können. A: Ganz genau, in dem Sinne, bleibt in Balance, probiert mal Sachen umzusetzen. Wenn Ihr Sachen habt, die Ihr ergänzen möchtet, bzw. Sachen, die gut oder weniger gut funktioniert haben von den Tipps, die wir jetzt hier gegeben haben, schreibt uns. Traut Euch, schreibt uns eine E-Mail, feedbackt uns, unsere Facebookseite ist jetzt auch am Start, ich könnt uns da direkt Messages schreiben, einfach nach Mindpreneure suchen und geht mit uns in den Austausch, wir haben da total Bock drauf. F: Ganz genau. A: Alles klar, in dem Sinne, macht es gut. F: Bleibt in Balance, ciao. Der Beitrag So kannst du besser mit Werbung umgehen! erschien zuerst auf Bewusst leben.

  18. #19 Alex interviewt seine Arbeitskollegin Clare Devlin. Die beiden sprechen über das Thema: Balance schaffen geht auch mit stressigem Job! Alex und Clare haben sich im Job (bei 1LIVE) kennen und aufgrund gleicher Werte […] #19 Alex interviewt seine Arbeitskollegin Clare Devlin. Die beiden sprechen über das Thema: Balance schaffen geht auch mit stressigem Job! Alex und Clare haben sich im Job (bei 1LIVE) kennen und aufgrund gleicher Werte und Normen schätzen gelernt. Clare ist jetzt zu Gast im Podcast-Interview und erzählt, was sie genau macht und wie sie es bei ihrem stressigen Joballtag schafft in Balance zu bleiben. Clare macht sich sehr bewusst Gedanken in ihrem Leben und hat für alle Lebensbereiche wertvolle Tipps am Start, die wir Dir hier in knackigen Stichpunkten präsentieren. Das macht Clare (ein grober Überblick): Onlinearbeit für verschiedene Redaktionen im WDR (Youtube, Instagram, Facebook) TV Interviews, Filme und Reportagen Beiträge im Hörfunk Inhalte: gesellschaftspolitische Themen Sie ist unterwegs in allen Großstädten des Landes Clare hat klare Werte und Normen: Menschen auf Augenhöhe Begegnen Ein klares NEIN zu Dingen im Leben, die keine Freude bereiten. Dem Herzen folgen. Clares Strategien um im stressigen Joballtag in Balance zu bleiben: Am Wochenende nicht Arbeiten und Energie tanken. Das Wochenende ist heilig. Dem Handy am Wochenende weniger Aufmerksamkeit schenken als unter der Woche. Das ist in ihrem Fall natürlich bedingt durch den Job. Das Smartphone ausschalten, wenn sie Freunde trifft Wandern in der Natur Nach 4-5 Monaten harter Arbeit 2-3 Monate auf Reisen gehen – Stichwort Backpacking im Ausland. Während der Reisen keine Schminke und auch keinen Nagellack nutzen. Detox Deluxe anstatt Feierurlaub und zu sich selbst finden. Clare lebt hier minimalistisch und liebt es andere Kulturen kennen lernen anstatt Urlaub in Saus und Braus zu führen. Reisen zu 2. Sich keine Zwänge auferlegen und Sachen zu 100% streichen. Liebe Freunde suchen, die etwas komplett anderes im Leben machen als man selbst. So kommt man auf andere Gesprächsthemen und das Gehirn bekommt einen anderen Shownotes der Folge – #19 Interview mit Clare Devan – Balance schaffen geht auch mit stressigem Job!: Clares Instagram Account: @clarevan Hier findest du uns auf iTunes – https://itunes.apple.com/de/podcast/mindpreneure/id1234311584?l=en Die Mindpreneure auf Stitcher – https://www.stitcher.com/podcast/mindpreneure?refid=stpr Auch auf TuneIn sind wir zu finden – https://tunein.com/radio/Mindpreneure-p1001867/ Die Mindpreneure auf Podcast.de – http://www.podcast.de/podcast/624251/ Das ist das Haupt-Arbeitsgerät, womit wir den Podcast kreieren – Apple MacBook Pro Retina MF839D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 5257U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Mac OS) silber Mit diesem Mikrofon nimmt Alex seine Stimme auf – Samson Meteor Mic USB Studio/Podcast Mikrofon silber Transkript der Folge – #19 Interview mit Clare Devan – Balance schaffen geht auch mit stressigem Job!: A: Moin, wir sind hier wieder bei den Mindpreneuren. Heute ist ein spezieller Tag, weil heute ist das erste offizielle Interview, das wir führen und das führen wir mit der Clare. C: Hallo. A: Moin, moin, Clare. Clare ist eine Arbeitskollegin von mir, wir arbeiten zusammen beim Radiosender und haben uns hier eigentlich auch kennengelernt und auch schätzen gelernt würde ich jetzt sagen, würde ich jetzt mal so behaupten. Und wir waren auch außerhalb der Arbeitszeit auch schon mal öfter einen Kaffee trinken und haben viel gequatscht und da sind viele Gemeinsamkeiten und deswegen dachte ich, das ist ein cooler Moment und auch ein cooler erster Interviewpartner zu den Themen, die wir hier in dem Podcast besprechen. Deswegen freue ich mich, dass du dir Zeit nimmst. C: Ja, klar. A: Und dass du da Bock drauf hast. Und ich würde sagen, ja, sag doch mal so, was du überhaupt so machst, weil wir sind hier Onliner zusammen beim Radiosender, aber du machst ja noch viel, viel mehr, was sind so die Hauptdinge, die du machst, weil du viel machst, gib mal so einen groben Überblick. C: Also ich bin hier und mache online eigentlich alles, was so mit Social Media zu tun hat, aber ich mache nebenbei beim WDR noch viele andere Sachen. Also ich mache vor allem Fernsehen, mit Menschen sprechen, Interviews, Filme planen, Reportagen, manchmal auch Radiostücke, also im Hörfunk dann, ich mache YouTube, also Reportagen für YouTube, einfach gar nicht mehr nur fürs Fernsehprogramm, sondern auch da und Social Media eben, also speziell Instagram für verschiedene Redaktionen. Also eigentlich alles rundherum, was mit Medien zu tun hat. A: Cool. Und wenn du sagst, du machst Reportagen, wo finden die statt, ist das hier alles so in Köln, machst du viel in Köln oder bist du viel unterwegs? C: Eigentlich superviel unterwegs. Also ich fliege oft nach Berlin, eigentlich sind so Berlin, Hamburg, München die Hauptstädte, in denen wir drehen, einfach weil die Menschen, die halt cool sind, sind halt nicht unbedingt in NRW. Gar nicht, weil NRW nicht cool ist, sondern einfach nur, weil die Menschen, die halt zum Thema passen, zu denen gehen wir halt, weil ich halt immer möchte, dass man so die beste Geschichte hat, die man irgendwie kriegen kann. Dann musst du halt zu den Menschen gehen. A: Okay, und was sind das so, also hast du ein Beispiel für Geschichten? Lässt sich das ein bisschen runterbrechen auf irgendwie so Themengebiete, weil du jetzt von Großstädten sprichst. C: Es gibt so ein Wort, das klingt immer so ein bisschen blöd, das heißt „gesellschaftspolitisch“, es klingt so groß, aber ich gebe dir mal ein paar Beispiele. Zum Beispiel mache ich viel über so Themen wie Sexismus, Alltagssexismus, aber es geht auch um sowas wie Schleichwerbung bei Instagram, es geht um so etwas wie homosexuelle Flüchtlinge, also das ist echt so eine relativ große Bandbreite an Themen, über die man dann aber auch diskutieren kann. A: Cool, das sind sehr brisante Themen. C: Ja, voll. A: Schließt gut an die ein oder andere Frage an, die ich später auch noch habe zum Thema Werte und Normen, aber da würde ich jetzt erstmal noch gar nicht drauf zu sprechen kommen wollen, sondern erst später. Wie bist du denn in diese ganze Social Media Welt gekommen eigentlich? Irgendwo nimmt das ja immer einen Anfang. Machst du privat auch Social Media Geschichten für dich und hast dann gemerkt, das funktioniert oder bist du einfach…wie bist du da hingekommen, wo du jetzt bist? C: Tatsächlich über meine Schwester. Meine Schwester hat superfrüh angefangen mit Instagram, also vor ich glaube circa 8 Jahren, ich weiß gar nicht wie lange es die App gibt, aber auf jeden Fall so um den Dreh schätze ich mal, vielleicht auch schon länger. Auf jeden Fall hat sie angefangen so vor 8 Jahren, das halt so richtig aktiv zu machen und am Anfang fand ich das total blöd. Ich fand immer so – Ah, das ist ja total die Selbstdarstellung, du machst ja eigentlich nur Fotos von dir, was denken meine Freunde, wenn ich jetzt Bilder von mir hochlade – und irgendwann dachte ich so – Ach komm, mach einfach mal, mal gucken, was dann passiert – und so bin ich auf jeden Fall erstmal zu Instagram gekommen. Das war so mein Social Media Start. Dann habe ich das irgendwie angefangen zu machen und das war dann auch cool und ich habe dann auch Follower bekommen… A: Erscheinungsjahr von Instagram 2010. Du bist ziemlich richtig, ja. C: Dann habe ich irgendwie so mit Instagram angefangen und dann kam es halt irgendwie so nach und nach, Snapchat fand ich dann cool damals, jetzt nicht mehr so wirklich, und ja Facebook hatte man schon länger, um einfach mit Leuten im Ausland in Kontakt zu bleiben. A: Cool. Und ja jetzt speziell ins Radio gekommen, wo wir jetzt hier sind? C: Ich habe super, superfrüh angefangen mit Journalismus, ich glaube das ist jetzt 9 Jahre her, ich bin jetzt 24, also ganz früh. Bei der Zeitung habe ich angefangen. Und dann habe ich eigentlich so diesen superklassischen Weg gemacht, also ich war erst bei der Schülerzeitung, dann bei der normalen Zeitung hier in Köln, dann habe ich mir nach dem Abi so überlegt – Hey, findest du cool, so viel anderes findest du nichts so gut wie das, vieles anderes kannst du auch nicht so gut wie das – und habe dann Praktika gemacht beim Radio, beim Fernsehen, bei Magazinen und so und dann dachte ich so – ach kommt, das studierst du. Ich habe das studiert, habe mich dann auf ein Volontariat beworben und dann hat das geklappt und dann bin ich so da reingerutscht. A: Du sagst schon, das finde ich interessant, Schülerzeitung. Schülerzeitung heißt für mich, also jetzt so als der Schüler, der vielleicht nicht immer ganz viele Projekte nebenbei gemacht hat, dass du eben sehr engagiert da warst, extraengagiert. C: Ja, das war ganz witzig, weil es gab die Zeitung noch gar nicht, aber ich finde das so cool, ich hatte eine Freundin und meinte – Komm, lass uns das mal machen – und dann sind wir mit so Zetteln, mit so einem Worddokument, auf dem Computer meiner Mutter habe ich das damals so getippt, das war dann so: „Liebe soundso, möchten Sie 50 Euro für unsere Schülerzeitung spenden und eine Werbung schalten?“. Und dann sind wir so durch ganz Köln gelaufen und haben kleine Unternehmen gefragt, ob die Werbung machen wollen, damit wir dieses Ding drucken konnten. So hat das angefangen, wir fanden das voll cool, das hat auch voll Bock gemacht. A: Also das ist so ein bisschen diese Grundeinstellung bei dir, das finde ich total krass, darum fand ich das auch superinteressant, dich jetzt zu interviewen, weil du bist sehr on fire für das, was du machst. Explosiv kann man schon fast sagen. Ich weiß nicht, ob das jetzt hier im Interview so rüberkommt, aber wenn man dich jetzt mit Körpersprache noch so erlebt, das ist im Audioformat des Podcast nicht so möglich, das zu zeigen, das ist schon ganz schön krass, du hast sehr viel Feuer im Hintern. C: Ja, aber warum solltest du Sachen machen, die keinen Spaß machen? A: Das ist eine sehr, sehr interessante Frage und ich glaube eine der wichtigsten Fragen, über die wir uns hier gerade unterhalten können. Hast du Sachen gemacht im Leben, die dir nicht so viel Bock gemacht haben? Und wenn du sie gemacht hast, hast du da eine Kehrtwende gemacht? C: Also ich habe tatsächlich einmal im Leben nur was gemacht, ein Praktikum, das fand ich so furchtbar, das war bei der BILD-Zeitung damals in Berlin. Und ich war noch relativ jung und dachte so – Boah, kannst du nicht, das ist so scheiße. A: Warum? C: Das waren nicht meine Themen, das waren nicht meine Leute, das war irgendwie nicht meine Arbeitsweise, aber das war das erste und einzige Mal, dass ich zu jemandem hingegangen bin so – Hey, das will ich nicht mehr machen, ich bin raus – und das war für mich voll das große Ding damals. Da war ich 18, noch nicht so selbstbewusst und dachte – warum soll ich jetzt vier Wochen vergeuden mit irgendwas, was mir keinen Spaß macht – und dann denkt man natürlich auch so – ok, das muss ich jetzt durchziehen, um es durchgezogen zu haben – aber nein warum? Wenn du direkt weißt, das macht dir wirklich keinen Spaß, dann mach doch lieber was, was dir mehr Spaß macht in der Zeit und komm weiter im Leben. A: Glaubst du, dass viele Menschen Sachen durchziehen, weil sie denken, sie müssen es durchziehen und leiden dann extralange? C: Ja voll, ich glaube auf jeden Fall. Also klar, es gibt Sachen, die musst du durchziehen. Wenn du jetzt irgendwie Arzt werden willst und denkst zwischenzeitlich mal – ok, das Studium ist gerade lame, aber das, was später kommt, ist ja cool – dann musst du es durchziehen finde ich. Aber es gibt viel zu viele Sachen, die Leute glaube ich machen, weil man einfach die Sachen machen „muss“, weil sie denken, man müsste sie machen. Und das ist halt Bullshit. A: Weil du sie machen musst, weil du vielleicht auch einfach Geld verdienen musst im Jobleben wahrscheinlich? C: Ja. A: Aber dann haben wir es wieder viel mit einer Angst zu tun. Diese Angst lähmt dich. Ich habe bei dir auf jeden Fall keine Angst bisher so festgestellt. C: Aber ich finde, wenn du so denkst, ich bin richtig gut, in dem, was ich mache, das klingt jetzt vielleicht ein bisschen blöd, aber ich denke das, was ich mache, das kann ich. A: Ne, das klingt überhaupt nicht blöd. C: Dann machst du das, dann wirst du besser, weil du dich dafür ja nicht nur von 9 bis 5 interessierst, sondern auch noch darüber hinaus und dann habe ich gar keine Angst. Weil wenn ich zum Beispiel weiß, öffentlich-rechtliche Medien, vielleicht gibt es das nicht mehr in 5 Jahren, weiß man ja auch nicht, aber ich denke mir irgendwie immer so – ja, wird schon was anderes kommen. A: Du sprichst öffentlich-rechtlich an und hast dann gesagt, dass es dir bei der BILD-Zeitung nicht so gefallen hat, dass das nicht so deine Themen waren, das ist ja dann eher weniger öffentlich-rechtlich, sondern eigentlich eher das Gegenteil, was ist da für dich der große Unterschied? Warum macht es dir hier beim WDR mehr Bock? C: Ich glaube das ist so ein bisschen dieses „Wie behandele ich andere Menschen“. Und ich glaube ich kann manche Sachen einfach nicht so mit mir vereinbaren, so Arbeitsweisen, wie es halt so oft im Boulevard stattfindet, gar nicht mal nur bei der BILD-Zeitung, das war ja auch nur ein Beispiel. Aber hier habe ich einfach gelernt, weil ich auch hier meine Ausbildung gemacht habe im WDR, du musst halt irgendwie Menschen auf Augenhöhe begegnen, und so kannst du nur über die berichten und so macht es dir selber auch nur Spaß. Weil ich will ja nachher einen Film veröffentlichen oder ein Stück machen oder einen Text schreiben, und den möchte ich dann den anderen Leuten geben und die sollen sagen – cool, genau so bin ich. A: Das heißt du hast, das ist geil, weil das ist genau das, wo ich am Anfang des Interviews das schon ein bisschen angeschnitten habe, dass wir darauf zurückkommen, jetzt sind wir da schon wieder bei dem Punkt Werte und Normen. Also hast du dir da ziemlich genaue Gedanken drüber gemacht, wo du hinter stehst, hinter welcher Meinung und Einstellung und hinter welcher nicht und hast das dann eigentlich in den Job implementiert. C: Ja ich glaube das dauert ein bisschen. Ich glaube, wenn man anfängt, macht man auch viel, weil man halt da denkt – das muss ich jetzt machen – gar nicht mal in diesem großen Rahmen wie Praktikum oder Studium, sondern so – ich muss jetzt den Beitrag zu dem und dem Thema machen – oder – ich muss jetzt das Interview machen – aber jetzt denke ich mir mittlerweile auch so – ne, ich muss das nicht machen, wenn ich das nicht für richtig halte und glaube, dass das nicht meine Art zu arbeiten ist. A: Wie sagst du das dann? Mal angenommen, du kriegst ein unglaublich cooles Angebot für irgendetwas, stehst da aber nicht hinter, weil das nicht deinen Werten und Normen entspricht. Fällt dir das dann einfach Nein zu sagen bzw. hast du das irgendwie trainiert, dass das jetzt einfacher ist? C: Ne, ich finde das nicht einfach. Immer noch nicht, weil ich finde trotzdem so, du setzt dich da halt hin und sagst jemandem, der dir ein Jobangebot gemacht hat – ne, will ich nicht aus den und den Gründen – und ich finde da muss man schon so sehr sicher auch sein. Und ich muss es vorher auf jeden Fall einmal üben, denke mir dann so – geh einmal in dir durch, was du der Person sagen willst – und dann finde ich es einfacher, als einfach so draufloszureden. A: Ich finde das sehr gut, ich bin immer sehr intuitiv und sage das dann relativ schnell frei raus, was ich dann so denke und manchmal ist es wichtig und tut gut, wenn man sich Zeit nimmt und das nochmal durchgeht, wenn es eben auch um eine wichtige Entscheidung geht, die einfach dann jobbasiert ist. Du arbeitest ja wahrscheinlich unter mehreren Auftraggebern. Du bist ja eigentlich im Grund genommen frei angestellt. C: Genau. Und vor allem ich finde, wenn du was ablehnst, was du vorhin meintest, man macht das dann intuitiv, dann fehlt mir oft so ein bisschen die Argumentationsgrundlage, weil ich weiß eigentlich immer aus einem Bauchgefühl heraus, ob ich das machen will oder nicht, aber das in Worte zu fassen ist halt nochmal ein bisschen schwieriger. A: Ja. C: Ich will das aus den und den Gründen nicht machen. A: Finde ich geil, finde ich auch superwichtig. Das ist ja auch so ein bisschen das, was wir mit diesem Podcast auch vermitteln wollen, Du, Zuhörer, wenn Du das jetzt gerade hörst, das ist immer so witzig, man denkt immer so man spricht vor eine Wand, ist aber gar nicht so bei einem Podcast, das ist total geil, dass man sich wirklich Gedanken machen soll in jeder Lebenslage, was für Werte und Normen man da vertritt. C: Voll. A: Das ist natürlich im Job wichtig und das ist natürlich im Privaten genauso wichtig. Ich möchte einmal auch den Schlenker machen zum Privaten, jetzt gar nicht so sehr private Details von dir, sondern eigentlich, wenn du so busy bist, du bist viel unterwegs, ich meine ich sehe dich ja auch immer hier, wenn du am Arbeiten bist und nach der Arbeit buchst du dir schon das nächste Ticket irgendwohin und musst einen Dreh vorbereiten oder bist außerhalb deiner Arbeitszeit noch hier, um weiter an Themen zu arbeiten, ich sehe selten Leute mit so viel Feuer und Drive, die einfach so viele Extrastunden hinten dranhängen. Wo holst du deine Energie her? Ist die einfach da oder hast du auch mal Tage, an denen du auftankst? Wie schaffst du Balance, weil ich glaube 24 Stunden, 7 Tage die Woche nur Vollgas ist ja wahrscheinlich auch unmöglich. C: Ja, das geht nicht. A: Irgendwo tankt man ja auch, was ist das bei dir? Wie schaffst du für dich Balance im Leben? Es gibt ja nicht nur Job, es gibt ja auch noch andere Lebensbereiche, soziale Kontakte, Gesundheit, wie stehst du dazu? C: Also ich glaube für mich war das lange Zeit so, dass ich halt superviel gearbeitet habe. Grundsätzlich glaube ich, ich habe relativ viel Energie schon mal so als Basis, dass ich einfach sehr belastbar bin, aber auch bei mir ist irgendwann Ende mal. Es macht mir nichts aus mal eine Woche 5 Tage 12 Stunden am Tag zu arbeiten. Aber ich weiß halt immer, am Wochenende arbeite ich nicht, also das klappt nicht immer einfach des Jobs wegen. Also wenn du jetzt für einen Film mal ein Wochenende wegmusst, dann ist das so, aber eigentlich ist mir mein Wochenende superheilig. Ich weiß halt so ab Freitagabend bis Sonntagabend ist halt so – Ne, keine Arbeit – ich versuche auch, nicht in meine Arbeitsmails zu gucken, das ist so ein Ding für mich. Ich mache zum Beispiel, wenn ich Freunde treffe, mein Handy aus, nicht nur auf Flugmodus, ich mache das halt komplett aus, weil ich finde so diesen Wisch hochzumachen, den Flugmodus anzuschalten und wieder auszuschalten, ist halt so schnell, dass man sagt – Ok, jetzt geht gerade jemand aufs Klo, dann gucke ich nochmal ganz gut – weil das ist so furchtbar, stell dir mal vor, jemand geht aufs Klo und du sitzt am Tisch und bist im Restaurant und holst als erstes dein Handy raus. A: Ist eigentlich Gang und Gebe, selbst wenn man, das muss ich mir selber auch eingestehen, das Handy nicht rauszuholen in Gesprächen, weil es unhöflich ist. Da haben wir auch eine Folge übrigens zu gemacht, „Smartphonekontrolle“, dass du, weil das ist witzig, weil jetzt natürlich das Telefon auf dem Tisch liegt, aber ich habe da wirklich meine Notizen für das Interview drin, es macht aber was mit dir. Wenn du das Telefon siehst, es ist einfach da, es macht unterbewusst etwas mit dir. Und noch schlimmer wird es bei Leuten, die, jetzt wollen wir natürlich keine Schleichwerbung machen, aber so spezielle Watches haben, die halt auch noch wie dein Smartphone eigentlich agieren, du fühlst dich halt komplett außen vor, wenn da die ganze Zeit draufgeschaut wird. Alleine die Anwesenheit macht schon etwas mit dir, da gibt s ja mittlerweile auch Studien zu. Das finde ich interessant, dass du das sagst, dass du es dann komplett ausschaltest. Kriegst du das immer hin? C: Ne, voll nicht. Es ist superschwer finde ich, weil ich denke dann auch immer so, zum Beispiel war ich letztes Wochenende Wandern, also so ganz in der Natur, und da habe ich mein Handy einfach im Auto gelassen zum Beispiel, wir waren so drei Stunden unterwegs und reflexartig suchst du ja immer in deiner Tasche – ja, ich gucke mal grad bei Google Maps, wo wir sind – und du denkst jetzt so – ja, ändert jetzt auch nichts, wenn du weißt, wo du bist, weil du gehst einfach nach den Schildern – oder so Sachen – es könnte mich ja jemand anrufen, aber ich habe doch jetzt gerade die Person, die hier mit mir unterwegs ist, ich muss ja jetzt nicht an mein Handy gehen – und das ist für mich voll das Balanceding, dass ich weiß, in meinem Alltag ist mein Handy immer bei mir und ich glaube die Menschen wissen auch, dass ich immer erreichbar bin und auch sein muss, weil ich glaube mir geht viel flöten im Beruf, z.B. wenn ich einen Anruf von einer Protagonistin bekomme, muss ich den direkt annehmen, einfach schnell Dinge klären, auch für mich ist das wichtig persönlich, so ist mein Arbeiten, aber deshalb ist es umso wichtiger, dass dieses ganze Handyding, was mich unter der Woche bis ich die Augen zumache und das erste, wenn ich aufwache, das ist mein Handy. Deswegen ist es für mich am Wochenende wichtig, dass mein Handy nicht so eine große Rolle spielt, dass, wenn ich mich mit Freunden treffe, dass das eher so nicht dabei oder aus ist, wobei ich das versuche, das ist auch nicht immer so einfach. Und für mich ist es immer so ganz klar, wenn ich viel arbeite über lange Monate hinweg, so vier, fünf Monate, dann gehe ich auch mindestens zwei, drei Monate auf Reisen. Und das ist dann so ein klarer Cut zwischen Arbeiten und Reisen. Auf der Reise mache ich nie was, das ist so. A: Und das sind dann was für Reiseziele? Partyhochburgen oder eher so ruhige Orte? Interkontinental? C: Eigentlich Backpacken? Für mich ist es so ein krasses Ding zu sagen, nicht nur so, da habe ich jetzt kein mobiles Netz, also ich würde mir niemals eine mobile Simkarte kaufen dafür, aber was ich auch nicht machen würde, also ich nehme zum Beispiel keine Schminke mit, ich nehme keinen Nagellack mit oder Schmuck, keine Uhr, so Kleinigkeiten, die im Alltag hier nicht stressig sind hier. Also ich liebe es, mich zu schminken und ich liebe es, schöne Sachen anzuziehen, aber im Urlaub habe ich halt so zwei Hosen und fünf T-Shirts dabei und die ziehe ich halt drei Monate an und die sind irgendwann einfach widerlich, aber da bist du halt so du selber ohne das ganze Drumherum. Ich freue mich dann wie irre, wenn ich nach Hause komme und mich wieder schminken kann, aber ich denke mir so auf der Reise einfach nicht. Das ist so Detox von allem. A: Klingt schon fast ein bisschen meditativ irgendwie. C: Ja. Ich gehe auch nicht so viel feiern, ich gehe immer in so Backpack-Orte, da kann man schon feiern, aber meistens ist es eher so an einsamen Stränden, in einem Zelt schlafen, in einer Hütte schlafen und auch superviel in Hostels in so 15-Bett-Zimmern, also so gar nicht irgendwie luxuriös, sondern eher so auf sich selber besinnen. Brauchst halt nicht so viel. A: Denkst du es hat was damit zu tun, weil du eben in so einer Social Media Welt arbeitest, die sehr schnell ist, die sehr digital ist, dass du da sozusagen diesen krassen Ausgleich brauchst? Und dass du darum vielleicht auch so bewusst mit dem Thema umgehst? C: Ich habe das Reisen schon vor dem Social Media gemacht, auch genauso. Aber ich glaube mir ist das so wichtig, weil ich halt weiß, wie es ohne Social Media auf Reisen war, dass ich es nicht mitnehme in diese Welt. Ich war 2011 in Australien, Kanada und Amerika auf einer Reise, da hatte ich noch kein Smartphone, da hatte ich noch so ein altes Sony Ericsson. A: Wie alt bist du jetzt? C: 24. A: Dann hast du die Zeit noch mitgemacht ohne diese Smartphones. Was würdest du denn einem jungen Hörer oder einer jungen Hörerin raten, die damit aufgewachsen ist oder damit aufwächst mit einem Smartphone und vielleicht jetzt auch auf der Suche nach Balance ist? Generell im Leben damit umzugehen. Wir haben das ja beide kennengelernt so eine Zeit, ich hatte frühe ein Alcatel Telefon, so ein ganz schäbiges Tastentelefon, wo du mal gerade mal deine Nummer eingedrückt bekommen hast. Kann man jungen Leuten da einen Tipp zu geben? Könntest du denen einen Tipp geben? C: Ich würde auf keinen Fall – lass es – weil es schon so Teil unserer Gesellschaft ist. Ich würde denen vielleicht so etwas sagen wie, oder was ich auch selber versuche, einfach dieses Ding am Wochenende, vielleicht nicht am Wochenende, versuch einfach mal, wenn du dich mit deinen Freunden triffst, mach das Ding einfach mal aus oder nimm es nicht mit. Ich glaube der krasseste Moment für einen Menschen ist so, ein krasser Moment ist so, wenn du morgens merkst, du hast dein Handy vergessen und kommst erst abends wieder. Wie viele Menschen dann durchdrehen, ich glaube ich selber auch. Man fühlt sich ja so hilflos ohne das Handy. Ich glaube man sollte das einfach mal bewusstmachen, zu sagen – du bist heute eh nur arbeiten, brauchst du doch nicht. A: Ich habe da auch noch eine interessante Anekdote zu. Und zwar habe ich lange Zeit in Holland gelebt, hatte aber immer noch meine deutsche Nummer, habe immer sehr grenznah gelebt und ich habe, sogar immer noch, weil ich nicht einsehe, das umzustellen, eine Prepaidkarte. Es ist total lächerlich, man fühlt sich eigentlich wieder wie in Teenagerjahren, aber wenn die Karte leer ist, ist erstmal Ende im Gelände. Manchmal denke ich mir so – Lade ich nicht auf, ist mir scheißegal, auf dem Weg nach Hause muss ich mich jetzt nicht bombardieren lassen. Manchmal schaust du ja auch einfach nur auf deinen Social Media-Kanälen nach, einfach um was nachzuschauen, was du eigentlich auch zu Hause in fünf Minuten irgendwie dann easygoing nachholen kannst, dann nutz doch mal die Fahrt nach Hause auf dem Fahrrad irgendwie zum Entspannen oder Nachdenken. Das hatte ich in Holland halt nur, weil es war eine deutsche Prepaidkarte und da war das nicht mit den Ländergrenzen, dass es so einfach geworden ist, wie jetzt vor Kurzem, dass man einfach denselben Tarif hat, ich hatte nie Internet unterwegs, nie, never ever, das war eigentlich immer geil, ich hatte immer Internet an den Hotspots und den W-Lan-Zugängen und that’s ist. Da merkt man nämlich mal, du brauchst es eigentlich nicht, selbst wenn du sehr Social Media affin bist, man braucht es nicht die ganze Zeit zu checken. Man kann ja die Fahrt oder den Weg viel besser nutzen, um über irgendetwas nachzudenken, was man danach kreativ umsetzt und die Umsetzungsphase dann effizienter nutzt. Du sagst ja im Grund genommen nichts anderes, manchmal muss man sich dazu zwingen. C: Glaube ich auch. Ich glaube was auch gut ist generell für Balance, das ist etwas, was mir total oft auffällt, ist einfach so Freunde zu suchen, die vielleicht nicht das machen, was du sonst machst. A: Okay cool, cooler Tipp. C: Weil ich finde, wenn ich mich mit Freunden aus der Schulzeit treffe, die alle was anderes machen als ich in der Medienbranche, dann haben wir Gesprächsthemen, die etwas völlig anderes sind. Man kann total abschalten, wenn man über Dinge redet, die dich nicht immer an deinen Job erinnern und dich nicht immer an Social Media erinnern, Social Media ist ja nun mal mein Job, deshalb ist es halt so ein großer Aspekt des Ganzen. Aber das sind andere Themen dann, dann hat dein Gehirn so ein bisschen Urlaub. A: Ja, mega. Das sind Sachen, die du sagst, deswegen frage ich auch nach deinem Input, wir schreiben das dann immer, ach übrigens kurz zwischendurch, für alle, die sich fragen, wo Frederick ist, wir führen dieses Interview hier, wie Du sicher hörst, zu zweit, einfach weil wir hier gerade noch Arbeitsplatz sind und Frederick und ich wohnen an verschiedenen Orten und manchmal teilen wir uns das einfach auch, das macht auch Sinn, aber die Sachen, die du sagst, die packen wir in Shownotes bzw. verarbeiten wir in einem Blogbeitrag und dann gucken wir mal, was wir in die Shownotes sonst so reinhauen, da kannst du auch sagen, worauf du Bock hast. Wenn du Bock hast, dass wir deinen Instagram-Account da reinhauen, dass Leute mal auschecken können, was du machst, vielleicht auch von Sachen, die du für den WDR gemacht hast, kannst du mir das sagen und dann packen wir das rein und dann kann jeder so ein bisschen einen Eindruck gewinnen, wer Clare ist und mit wem wir hier gerade sprechen. Ich finde extrem viele Sachen haben Mehrwert, deswegen hoffe ich jetzt nicht, dass dich das irritiert hat, dass ih zwischendurch an meinem Smartphone hänge, wo wir da so viel drüber reden. Weil das fand ich gerade geil, der letzte Tipp, Freunde zu suchen oder in seinem Umfeld zu schauen, wer einfach etwas komplett anderes macht und mit denen Zeit zu verbringen. Ich glaube das kann auch sehr inspirierend sein, weil man Gespräche führt, die man einfach so in seinem näheren Arbeitsumfeld nicht führen würde. Handy aus beim Treffen sowieso geil, das Wochenende als heilig ansehen kann sehr gut funktionieren, vielleicht nicht für jeden, das ist alles immer sehr individuell und dieses Reisen, Backpacken, einfach mal ohne viel Schminke und viel Gepäck, was mich ja wirklich verwundert. Weil viele Frauen, die reisen, sieht man natürlich mit einem sehr großen Koffer, aber beim Backpacking ist das ja eh begrenzt und das ist dann natürlich auch ein sehr meditatives Ding so. So kam es mir rüber, dieses Besinnen auf sich selber, das ist schön zu hören, weil ich glaube jeder sucht da den Weg und jeder findet den auf eine andere Art und Weise. Eine Frage zum Reisen noch: Reist du viel alleine oder sagst du dann, dass du mit einer Freundin oder einem Freund reist? Kannst du beides oder sind da Unterschiede? C: Ich habe beides schon gemacht. Ich finde alleine reisen schön, aber ich reise lieber zu zweit. Der Nachteil am alleine Reisen ist so ein bisschen, dass du niemanden hast, mit dem du Erinnerungen teilen kannst. Als ich 19 geworden bin, war ich alleine in L.A. und bin da eine Weile alleine rumgereist, war schon cool, aber ich finde es schöner, wenn man nicht so jeden Tag sich neue Leute suchen muss, weil die Gespräche sich ja auch wiederholen. Du triffst dann jede Woche neue Leute und erzählst dann immer wieder von vorne, wer du bist. Deswegen finde ich es schön, mit jemandem zu reisen, den man von zu Hause kennt, aber ich bin schon glaube ich bestimmt schon mit 9 verschiedenen Leuten gepackpackt und dann auch mindestens für 2, 3 Wochen. ich kannte die meistens schon, aber ich kannte sie nicht so, wie ich meine besten Freunde kenne, das hat immer funktioniert. Man muss immer vorher sagen – ich mach das gerne, du machst das gerne, okay dann trennen wir uns einfach mal für einen Tag – das finde ich dann cool, weil man hat dann so Zeit für sich selber, aber hat einen anderen Menschen trotzdem so bei sich. A: Und du kannst mit jemandem Erinnerungen teilen. Ich kann das unterschreiben, was du sagst. Ich habe das auch in L.A. erlebt witzigerweise. ich war da einmal alleine, um im Musikbereich Leute kennenzulernen, networking, es war supergeil, es hat mein Leben sehr verändert, dieser Trip alleine, weil es auch zum ersten Mal alleine interkontinental war und ein halbes Jahr später war ich aber mit der Band in L.A. Ich dachte das hätte man nicht noch toppen können, weil ich diesen Direktvergleich hatte. Am Venice Beach hatte ich zum Beispiel Skateboard, da bin ich beim Sonnenuntergang alleine langgecruist, mega schön, der Moment aber, als wir mit der ganzen Band da auf gemieteten Bikes durch Venice geradelt sind, das war nochmal 200 Mal krasser, weil du diesen Moment teilen kannst und keiner weiß gerade, was passiert und man erzählt sich da jetzt noch von, was wir da für einen coolen Trip gemacht haben. Das ist krass, wenn du Erinnerungen teilen kannst. C: Auch wenn du nichts erlebst, auch wenn du mal nur so einen Tag am Strand liegst. Auf den Philippinen waren wir teilweise jetzt, dieses Jahr war ich da einen Monat mit einer Freundin aus der Uni, und da war nichts, da gab es keinen Strom tagsüber und kein fließendes Wasser, kein Internet natürlich. Dann hattest du ein Buch und einen Strand, das wars, da machst du ja nichts, aber es ist einfach trotzdem schön, dass jemand bei dir ist. A: Cool, ich habe noch eine letzte Frage. Die Fragen, die ich dir stelle, basieren auf immer so auf den Themenschwerpunkten, die wir gerade als Mindpreneure behandeln, die uns eigentlich auch am meisten faszinieren und wo wir auch Feedback zu bekommen haben, dass es gut ist, was wir machen. Wir haben jetzt über Balance im Leben geredet, über Werte und Normen, jetzt würde mich zum Abschluss noch interessieren, setzt du dir auch mal so Challenges im Leben? Damit meine ich gar nicht so im Arbeitskontext, vielleicht aber auch schon, vielleicht aber auch etwas total Abstruses, wo du denkst, dass du das mal ausprobierst oder eher weniger? C: Eigentlich gar nicht so viel tatsächlich, bei der Arbeit eigentlich nicht. Ich habe auch viele Freunde, die die Fastenzeit ganz gelöst vom Glauben wahrnehmen, um irgendwie auf Schokolade oder auf Nudeln zu verzichten, das könnte ich niemals, also so, ne, das könnte ich nicht. Bei Essen könnte ich mir keine Challenges setzen. Ich habe mal so eine Sportchallenge gemacht, so ein 12-Wochen-Ding, das typische, ganz furchtbar. Ich habe es zwar schon durchgezogen und ich glaube es ist cool zu wissen, dass man das kann, aber ich brauche das nicht. Ich denke mir so, dass ich mir nur selber was beweisen will, wenn ich mir eine Challenge setze, aber ich weiß ja, dass ich toll bin. Ich muss mir nicht beweisen, dass ich Charakterstärke habe, indem ich es schaffe, vier Monate auf Salz zu verzichten oder jeden zweiten Tag joggen zu gehen. A: Habe ich wenig anzumerken, finde ich sehr inspirierend. Ich würde es jetzt auch hierbei belassen, ist ein cooles Schlusswort, habe ich so nicht erwartet. Ich würde mich gern bedanken bei dir, dass du dir überhaupt die Zeit genommen hast. ich glaube da sind auf jeden Fall eine Menge Sachen mit viel, viel Mehrwert drin, dass Du als Hörer, dass es Dir hilft, dass Du Sachen transportieren kannst, in dein Leben mitnehmen kannst, es ist ja sehr individuell, wo Du dann denkst – vielleicht ist das eine Sache, mit der ich Balance in meinem Leben schaffen kann – oder – was anregt, über Sachen anders nachzudenken. Das ist unsere Mission, unser Auftrag, sondern gar nicht so den goldenen Weg zu beschreiben, weil es sehr individuell ist. Mit jedem einzelnen, mit dem man spricht, kriegt man neuen Input und den kann man probieren, anzuwenden. In dem Sinne, Clare, ich danke dir. C: Danke dir! A: Wir sehen uns und sprechen uns. C: Alles klar. A: Bleibt in Balance, wir sprechen uns in der nächsten Folge, da sind Frederick und ich wieder am Start. Ciao, ciao. C: Tschüss. 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  19. #18 Wir sagen danke und besprechen unsere erste Podcast-Rezension auf iTunes Wir möchten uns bei DIR bedanken! Dafür, dass du diesen Podcast hörst, dir Gedanken machst und auf dem Weg bist einen bewussteren Umgang mit […] #18 Wir sagen danke und besprechen unsere erste Podcast-Rezension auf iTunes Wir möchten uns bei DIR bedanken! Dafür, dass du diesen Podcast hörst, dir Gedanken machst und auf dem Weg bist einen bewussteren Umgang mit dir und deiner Umwelt zu leben! Unsere Welt braucht mehr bewusst lebende Menschen und jede bewusste Entscheidung sowie Handlung auf Grund der richtigen Werte bringt uns alle ein Stück weiter! Heute besprechen wir unsere erste Rezension auf iTunes aus dem Juni diesen Jahres, die Alex leider erst jetzt per Zufall vor kurzem entdeckt hat. Sorry dafür Anna, aber jetzt haben wir uns umso mehr gefreut und diese Rezension gibt uns einen Boost und bestätigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Dickes Dankeschön! In dieser Folge lassen wir unseren Gedanken zu dieser Rezension freien Lauf und werfen einen kurzen Rückblick auf den Werdegang dieses Podcasts! Enjoy! Hier könnt ihr die Bewertung lesen: – absolut Hörenswert – absolut authentisch – by Anna (26) Nachdem ich mir letzte Woche das erste Mal einige Folgen aus dem Podcast angehört habe, konnte ich nachts zunächst erstmal gar nicht einschlafen, weil mir so viele Gedanken durch den Kopf gingen. In vielen Dingen kann ich Alex und Frederick gut folgen und ticke tatsächlich ähnlich. Ich muss zugeben, ich arbeite sehr viel und befasse mich deshalb nicht so tiefsinnig und eingängig damit, bewusst zu leben. Aber es ist mir dennoch wichtig und ich tue (oder unterlasse) viele Dinge durchaus sehr bewusst. Es gefällt mir sehr gut, dass die beiden Situationen aus ihrem Leben einfließen lassen. Dadurch wirken die Inhalte der Podcasts lebendiger. Hätte ich all meine Gedanken in der Nacht aufgeschrieben, wäre sicherlich eine Art „Kurzgeschichte“ dabei herausgekommen. Also hört einfach mal rein. Man kann nichts falsch machen mit den kurzen Episoden über Werte, Normen, Bewegung etc. Alle Thematiken finde ich für einen jeden von uns sehr ansprechend. Die Jungs haben wirklich eine interessante Lebenseinstellung, die ich absolut bemerkenswert und inspirierend finde. In unserer Gesellschaft trifft man zwar immer öfter selbstreflektierte und bewusstlebende Menschen, aber es sind im Vergleich zum Rest der Bevölkerung immernoch zu wenig. Würde ich zufällig mit den beiden mal an einem Tisch sitzen, könnten wir vermutlich die Nacht durchquatschen. Die Shownotes der Folge – #18 Danke für die erste Bewertung bei iTunes: Hier findest du uns auf iTunes – https://itunes.apple.com/de/podcast/mindpreneure/id1234311584?l=en Die Mindpreneure auf Stitcher – https://www.stitcher.com/podcast/mindpreneure?refid=stpr Auch auf TuneIn sind wir zu finden – https://tunein.com/radio/Mindpreneure-p1001867/ Die Mindpreneure auf Podcast.de – http://www.podcast.de/podcast/624251/ Das ist das Haupt-Arbeitsgerät, womit wir den Podcast kreieren – Apple MacBook Pro Retina MF839D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 5257U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Mac OS) silber Mit diesem Mikrofon nimmt Alex seine Stimme auf – Samson Meteor Mic USB Studio/Podcast Mikrofon silber Mit diesem Mikrofon nimmt Frederick seine Stimme auf – Auna MIC-900B USB Kondensator Mikrofon für Studio-Aufnahmen inkl. Spinne (16mm Kapsel, Nierencharakteristik, 320Hz – 18KHz) schwarz Das Transkript der Folge – #18 Danke für die erste Bewertung bei iTunes: A: Moin, wir sind hier wieder bei den Mindpreneuren und heute mit einer relativ kurzen Folge, aber eine Folge, die uns persönlich sehr wichtig ist. Und zwar bin ich, durch Zufall eigentlich, muss ich gestehen, beim Scrollen auf unserer iTunes-Seite auf unser erstes Customer Review gestoßen, was allerdings, da hat mich Frederick darauf aufmerksam gemacht, als ich ihm das geschickt habe, schon im Juni gepostet wurde von der lieben Anna. Hat uns nicht eher erreicht, weil wir relativ wenig, wir haben a) keine Meldung über das Review bekommen und b) sind wir nicht die ganze Zeit auf der Suche auf der iTunes-Seite nach den Reviews, weil wir uns einfach mehr auf den Content konzentrieren. Dementsprechend wichtig ist es jetzt, das anzuschneiden und darüber zu reden, vielleicht macht es Sinn, dieses Review kurz vorzulesen, und dann können wir kurz sagen, wie oder was das mit uns gemacht hat. F: Ich lese es einfach mal vor, also, von Anna, 26: „Absolut hörenswert, absolut authentisch. nachdem ich mir letzte Woche das erste Mal einige Folgen aus dem Podcast angehört habe, konnte ich nachts zunächst erstmal gar nicht einschlafen, weil mir so viele Gedanken durch den Kopf gingen. In vielen Dingen kann ich Alex und Frederick gut folgen und ticke tatsächlich ähnlich. Ich muss zugeben ich arbeite sehr viel und befasse mich deshalb nicht so tiefsinnig und eingängig damit, bewusst zu leben, aber es ist mir dennoch wichtig und ich tue oder unterlasse viele Dinge durchaus sehr bewusst. Es gefällt mir sehr gut, dass die beiden Situationen aus ihrem Leben einfließen lassen, dadurch wirken die Inhalte der Podcast lebendiger. Hätte ich all meine Gedanken in der Nacht aufgeschrieben, wäre sicherlich eine Art Kurzgeschichte dabei herausgekommen, also hört einfach mal rein! Man kann nichts falschmachen mit den kurzen Episoden über Werte, Normen, Bewegung ect. Alle Thematiken finde ich für einen jeden von uns sehr ansprechend. Die Jungs haben wirklich eine interessante Lebenseinstellung, die ich absolut bemerkenswert und inspirierend finde. In unserer Gesellschaft trifft man zwar immer öfter selbstreflektierte und bewusst lebende Menschen, aber es sind im Vergleich zum Rest der Bevölkerung immer noch zu wenig. Würde ich zufällig mit den beiden mal an einem Tisch sitzen, könnten wir vermutlich die Nacht durchquatschen.“ A: Ja, liebe Anna. Das ist ja mal einfach ein unglaublicher Boost, da kann ich glaube ich für uns beide sprechen. F: Absolut, absolut. A: Das durchzulesen, das war, wir würden das jetzt genau so, wenn das eine schlechte Rezension wäre, würden wir die genauso hier besprechen. Bei der Rezension, vielen Dank dafür, da weiß man einfach, dass das, was wir hier machen, das richtige ist. Es fühlt sich richtig an, darum machen wir das, wir machen das, weil es eine Passion ist, ein Passion-Projekt und so etwas bestätigt einen und das, was wir hier besprechen, ungemein und es boostet auch total. Ich weiß nicht, wie es dir geht, Frederick, mich hat das unglaublich geboostet. F: Ja, gestern habe ich die Nachricht von dir bekommen und ich hatte mich dann danach so dabei erwischt, dass ich ein dickes, breites Grinsen auf dem Gesicht hatte, einfach weil mich das wirklich total berührt hat. Das ganze Projekt hat ja angefangen aus der Situation heraus, dass wir uns über bestimmte Dinge unterhalten haben, regelmäßig geskyped haben und dann einfach auch unabhängig davon über ganz andere, alltägliche Dinge unterhalten haben und irgendwann gesagt haben, dass da so viel Mehrwert drin ist, lass uns einfach Leute daran teilhaben. Genau das ist jetzt gerade passiert und das ist finde ich so wertvoll, dass jemand da so viel schon nach so kurzer Zeit irgendwie rausnehmen kann, selbst reflektieren anfängt und vielleicht auch anfängt, Dinge umzusetzen im Alltag und genau dafür machen wir das. Also ich denke, das unglaublich wichtige ist, dass wenn man irgendwelche Erfahrungen macht und merkt, dass das gut funktioniert für einen, andere auch dabei teilhaben lässt, damit die auch dieses gute Gefühl, aber auch diese Weiterentwicklung mitmachen können. Und das finde ich liest sich einfach aus der Rezension super raus und ich bin da unglaublich dankbar für. A: Was ich richtig toll finde, dass Du, Anna, schreibst, dass wir das absolut authentisch machen und das ist auch eine Sache, da haben wir auch viel drüber geredet, wir waren im Mai auch zusammen in Berlin, da sind wir viel abends durch die Straßen geschlendert und haben einfach nur gequatscht, wie wichtig es auch einfach ist, das ganze Ding hier authentisch zu fahren. Das ist auch so ein bisschen das Ding, wir wollen überhaupt gar keine…es gibt ja ganz viele Persönlichkeitsentwicklungs-Angebote auf dem Podcast-Markt und wir wollen überhaupt keine Gurus sein geschweige denn werden, sondern auch mal ehrlich, sich auch mal eingestehen, wenn Sachen nicht so gut laufen. Darum haben wir auch diese letzte, vorletzte Folge gemacht, also Folge 16 auf jeden Fall, Stress und Überbelastung im Alltag, wo es bei mir einfach nicht so rund gelaufen ist mit der Balance bzw. wo das so ins Wanken gekommen ist und das halt immer mit einer sehr individuellen Situation zu tun hat, in der sich jeder Einzelne von uns befindet. Dementsprechend muss man da auch neue Wege suchen, um dann wieder in Balance zu kommen. Es ist ja nicht so, dass man sagt – Ich möchte jetzt in Balance sein und ich habe relativ viel Erfahrung in dem Bereich – haben wir ja beide, weil wir uns da relativ lange schon mit auseinandersetzen, das heißt aber noch lange nicht, dass man, wenn man auf einmal in einer anderen Lebenssituation ist, sich ganz viele ganz viele Komponenten ändern, dieses Level von Selbstbalance so aufrechterhalten kann, sondern dass man dann wieder zum absoluten Grundschüler wird und wieder anfangen muss, neue Wege zu finden. Das wollen wir hier probieren, so authentisch wie möglich auch rüberzubringen und einfach auch zu sagen – Ey, Sachen laufen vielleicht gerade nicht so geil und wir wollen Euch auch daran teilhaben lassen – weil das Leben manchmal kein Wunschkonzert und kein Ponyhof ist. F: Ganz genau. A: Wir würden es hier dabei belassen, wir wollten Euch an dieser ersten Customer Review mal teilhaben lassen, wir freuen uns riesig. Ja, liebe Anna, wenn wir wirklich mal zufällig an einem Tisch sitzen, können wir wirklich mal gerne die Nacht durchquatschen. gar kein Problem. Wir freuen uns auf den Austausch und finden es auch cool, dass Du den Schritt gemacht hast, den ersten Schritt jetzt auch bei iTunes, wir kriegen ja auch schon die ein oder andere Mail mit Fragen zu gewissen Sachen, die wir besprochen haben, die vielleicht noch nicht so deutlich in den Shownotes stehen, aber das ist halt die erste iTunes-Review. Wir freuen uns da einfach auf mehr und wer weiß, vielleicht kriegt man in Zukunft mal so Meet-Ups hin, in denen man einfach mal sich austauscht und sich persönlich kennenlernt, weil das ist ja natürlich auch unser Anliegen, dass wir einfach auch wissen, wer hört diesen Podcast und was sind diese unterschiedlichen Hörer-Blickwinkel eigentlich. F: Ja und in irgendeiner Art und Weise, da kann ich für mich sprechen, ich bin natürlich als Mensch auf der Suche nach einem Zugehörigkeitsgefühl und mir fällt im Alltag in einigen Situationen auf, dass ich eben von meinen Einstellungen und von meinen Handlungsweisen her auch irgendwie mittlerweile schon anders bin, und dass bei manchen Sachen so starke Werte mit andern Menschen auseinandergehen, dass das eben auch keine wirklichen Schnittmengen mehr übrig lässt und umso fröhlicher und glücklicher bin ich, wenn ich mich mit Leuten umgebe, die ähnliche Werte vertreten und auch ähnliche Verhaltensweisen an den Tag legen, aber vielleicht auch den ähnlichen Kampf irgendwie in bestimmten Situationen durchgemacht haben. Und auch mit ähnlichen oder auch mit ganz anderen Herausforderungen im Alltag oder auch im Leben irgendwie konfrontiert werden. Das kann halt immer passieren und umso wichtiger ist es eben, sich auszutauschen, sich gegenseitig seine Werkzeuge zu leihen quasi und zu gucken – Passt mein Schraubenschlüssel auch bei deiner Schraube in dem Problem gerade – ne? A: Ja, ja. F: Und, ja, da kommt man meistens auch besser zum Ziel, wenn man zusammenarbeitet denke ich und genau das ist ja auch der Grund, warum wir das raushauen und warum wir auch von Dir, lieber Hörer, liebe Hörerin, Feedback haben wollen und ehrliches Feedback. Wenn irgendetwas nicht so toll ist oder auf gut Deutsch auch scheiße ist, gib uns da ehrlich Feedback, wir wollen und freuen uns auch, daran zu arbeiten, dass wir diesen Podcast hier dauerhaft verbessern. A: Genau. Das geile ist ja eben, in den Austausch zu gehen mit Menschen, die einfach auch komplett ein anderes Leben führen, aber die gleiche Schnittmenge dann halt ähnliche Werte und Normen sind. Dann kann man nämlich voneinander lernen. Das ist glaube ich das Entscheidende. F: Wir beide sind das beste Beispiel, wir haben komplett unterschiedliche Lebenssettings denke ich, auch irgendwie einen anderen Lebensweg und sind auch vom Typ her durchaus verschieden. Nichtsdestotrotz ist da so viel starke Schnittmenge aufgrund dieser grundsätzlichen Werte, dass das einfach eine Gravitation aufeinander ausübt. A: Genau, wo du es schon sagst, ganz kurz zum Abschluss. Wenn ich Leuten von dem Podcast erzähle, den wir haben und sage, dass ich Musiker bin und bin in der Musikindustrie unterwegs und ich skype wöchentlich mich einem sehr guten Freund und der ist ein Physiotherapeut, das ist die Konstellation für diesen Podcast, dann wird erstmal komisch geguckt. Wenn man dann aber erklärt, dass wir ziemlich ähnliche Werte und Normen haben, wir haben unglaublich inspirierende Gespräche und man lernt viel voneinander und deswegen ist mir das wichtig, dann ist da direkt auch das Verständnis da. In dem Sinne würde mich eigentlich zum Abschluss, vielleicht kannst Du uns ja mal eine Mail schreiben, liebe Anna, mich würde unglaublich interessieren, was du machst im Leben. Du sagst, Du arbeitest viel, jetzt bin ich natürlich neugierig geworden und würde gerne wissen, was arbeitest Du denn? Da würde da nochmal ein ganz anderes Licht drauf geworfen werden. Unglaublich toll auch erstmal, dass Du bewusst Elemente in dein Leben integrierst und Entscheidungen auf der Ebene triffst, auch wenn Du busy bist. Ich kann glaube ich sehr gut nachvollziehen, warum das manchmal nicht ganz einfach ist, aber warum das auch einen unglaublichen Benefit hat, weil ich in einer ähnlichen Situation bin momentan mit viel Arbeit, aber trotz alledem kann das das Leben immer bereichern, wenn man bewusst über Dinge nachdenkt und bewusst Dinge implementiert. Ich würde ich sagen, hierbei lassen wir es stehen, wir haben auch außerhalb dieser Rezension nochmal ein bisschen über den Werdegang dieses Podcast erzählt und wir sind happy und glücklich und das motiviert einfach, noch ganz viele Folgen zu machen. Ihr wisst Bescheid, immer sonntags geht die Lutzi, ob morgens oder abends, wir haben keine spezielle Uhrzeit, das liegt auch ein bisschen daran, wie wir es fertigbekommen, aber sonntags könnt Ihr immer neuen Stuff erwarten. In dem Sinne, bleibt in Balance. F: Eure Mindpreneure. A: All right, ciao ciao. F: Ciao. Der Beitrag Danke für die erste Bewertung bei iTunes erschien zuerst auf Bewusst leben.

  20. #17 Und.. Action! Es gibt ein Feedback von Alex zur letzten Episode. Er hat in neuer Umgebung eine Reihe von Frederick’s Tipps angewandt und getestet. Sein Ziel, wieder mehr Balance im Leben schaffen. Erinnerst du […] #17 Und.. Action! Es gibt ein Feedback von Alex zur letzten Episode. Er hat in neuer Umgebung eine Reihe von Frederick’s Tipps angewandt und getestet. Sein Ziel, wieder mehr Balance im Leben schaffen. Erinnerst du dich an die letzte Folge? Alex hat einen neuen Lebensabschnitt begonnen und mit akuten Überlastungssymptomen zu kämpfen und gemeinsam mit Frederick haben die beiden Strategien entwickelt, um direkt in die Aktion zu gehen und das Problem anzugehen. Was hat Alex umgesetzt, was hat funktioniert und was nicht? Finden wir es gemeinsam heraus! Alex´ Strategien um die Überlastung auszugleichen und in neuer Umgebung wieder Balance schaffen: Bewegung: Alex hat ein Fahrrad entstaubt und fährt statt der Bahn damit durch die neue Umgebung. Bewegung, Entschleunigung, Tageslicht, andere Perspektive, probier es an schönen Tagen selbst aus, nimm das Rad oder geh zu Fuß und erlebe viele positive Effekte! Ernährung: Stichwort selber kochen & Foodprep. Dank neuer Wohnung und wieder verfügbarer Küche kocht Alex selbst und bereitet dabei gleich das Essen für den nächsten Tag vor. Zwei Fliegen mit einer Klappe (eigentlich drei, siehe nächster Punkt). Meditation / bewusste Entschleunigung: Kochen nach der Arbeit dient Alex als Meditation. Zeit für Musik, Podcast, oder einfach das brutzeln der leckeren Zutaten in der Pfanne hören – auch aus Frederick´s Erfahrung Gold wert, um neue Energie zu schöpfen! (Außerdem weißt du, was drin ist, und kannst eher sicherstellen, dass du alles bekommst was du brauchst!) Leiteratmung: den Tipp hatte Alex nicht auf dem Schirm, eventuell auch eine Strategie die für ihn nicht funktioniert, oder der Mehrwert anfangs nicht so ersichtlich gewesen ist. Kann passieren, solang Bewegung in der Sache ist und Veränderung passiert ist sowas absolut menschlich, lieber nach dem Prinzip “Gut statt Perfekt” arbeiten statt angesichts der Handlungsoptionen in Schockstarre zu verfallen! Extra Tipp von Alex: 5 Minuten vor dem Einschlafen bewusst die eigenen Gedanken beobachten und bewusst in eine gewünschte Richtung lenken (wenn dich Sorgen plagen: schreib sie auf und gib ihnen so woanders Raum und nicht in deinem Kopf). Extra Tipp von Frederick: in den ersten zwei Stunden nach Sonnenaufgang so viel direktes Tageslicht wie möglich aufnehmen, um deinen Tag-Nacht-Rhythmus zu primen. Kurz gesagt ist der zirkadiane Rhythmus abhängig von vielen verschiedenen Faktoren, allem voran dem Licht (und der Dunkelheit). Dazu aber in einer separaten Folge später mehr! Shownotes der Folge – #17 In neuer Umgebung wieder Balance schaffen – Alex gibt Feedback zur letzten Episode!: Dr. Wayne Dyer – Do this 5 Minutes before sleep! – https://www.youtube.com/watch?v=tEtuqM_skyI&t=336s Meditation Artikel über versch. Effekte von Meditation http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html und noch einer http://mymonk.de/10-gruende-fur-meditation-ergebnisse-der-hirnforschung/ Das ist das Haupt-Arbeitsgerät, womit wir den Podcast kreieren – Apple MacBook Pro Retina MF839D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 5257U, 2,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Mac OS) silber Mit diesem Mikrofon nimmt Alex seine Stimme auf – Samson Meteor Mic USB Studio/Podcast Mikrofon silber Transkript der Folge – #17 In neuer Umgebung wieder Balance schaffen – Alex gibt Feedback zur letzten Episode!: F: Moin und herzlich Willkommen bei den Mindpreneuren. Heute wieder zu zweit mit Alex und mir, dem Frederick. A: Moin. F: Schön, dass Du wieder eingeschaltet hast, liebe Hörerin, lieber Hörer. Kurzes Update, wir haben uns aufgrund von Feedback auch ein bisschen dazu entschieden, das in den Folgen so zu machen, dass wir zwei Rollen einnehmen, einmal den Moderator ein bisschen und einmal den, der ein bisschen was von einer persönlichen Situation beispielsweise erzählt oder auch vielleicht der der „Experte“ ist zu einem Thema. Da wir in der letzten Folge uns darüber ausgetauscht haben, bzw. Alex ein bisschen von seiner momentanen, derzeitigen Situation mitgeteilt hat, wie es eben in der neuen Umgebung ist und ihn das ein bisschen an die Überlastung gebracht hat, wollen wir da heute einfach mal ein bisschen drauf eingehen. Ich bin super gespannt, wir haben zwar gerade schon geskyped, aber noch gar nichts darüber eigentlich so ausgetauscht. Ich bin einfach gespannt, ja, Alex, wie es dir jetzt eigentlich geht, was du vielleicht davon umgesetzt hast, wie das geklappt hat und wo vielleicht noch Potenzial zur Weiterentwicklung ist. Erzähl einfach mal! A: Ja, also die Tipps habe ich probiert, alle zu beherzigen. Das hat in der Umsetzung aber nicht bei jedem Tipp geklappt, das ist einfach bei einem Tagesalltag, der einfach auch viel in Beschlag nimmt an Zeit dann auch manchmal nicht so ganz einfach, aber ich kann zu jedem Punkt eigentlich was sagen. Wir haben ja auf der Blogseite zu dieser letzten Podcast-Folge vier Strategien aufgeschrieben, die du mir mitgegeben hast und die ich ausprobieren kann, und da möchte ich einfach kurz drauf eingehen. Wir machen das auch gar nicht so lang, ich glaube kurz und knackig und dann schauen wir einfach mal, wie das in den nächsten Wochen weitergeht. Eine Woche ist natürlich auch nicht viel Zeit, um Sachen zu implementieren und ich glaube, dass man einfach viel längerfristig da ein bisschen tracken müsste. F: Schieß los! A: Das erste ist halt, dass wir darüber gesprochen haben, dass Kraft- und Ausdauersport in der Extremform, so wie ich das gemacht habe, momentan schwieriger umzusetzen ist, und dass man sich einfach auf eine Bewegungsvariabilität konzentriert, und zwar z.B. jonglieren oder einfach Spaziergänge umsetzt im Tagesalltag, um da einfach eine bessere Balance hinzubekommen, also eine andere Art von Bewegung und Sport, die man in den Tagesalltag implementiert, die vielleicht erstmal gar nicht so extrem und schwer für den Körper zu verarbeiten ist, aber die trotzdem herausfordern ist. Was habe ich gemacht? Ich habe nicht jongliert, ich war jetzt auch nicht auf einem Spielplatz, dafür hat es einfach zeitlich nicht gereicht, was ich aber gemacht habe, ich habe mein Fahrrad aus dem Keller geholt, was ich bis dato noch nicht genutzt hatte und immer mit der Bahn unterwegs war und dachte, na ja, ist eigentlich immer der einfachste Weg, um überall hinzukommen hier in Köln. Mit dem Fahrrad umso geiler, die Stadt ist ja nicht so groß wie Berlin, Hamburg oder London, sondern halt doch überschaubar, um vom einen ins andere Stadtviertel zu kommen und es ist jetzt gerade hier im Sommer unglaublich schön, hier durch die Gegend zu radeln. Es ist, ich muss sagen, ich komme aus Holland, jetzt nicht die Fahrrad-Hochburg hier, so wie vielleicht eine andere Stadt, wie Münster, und die Wege sind auch nicht so ausgebaut, wie es in Holland der Fall ist, da bin ich ganz schön verwöhnt durch die letzten Jahre. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht, ich habe so ein Chiller-Rider-Bike und habe probiert, die Wege, die in größeren Abstand haben, mit dem Fahrrad auch zu absolvieren. Und das habe ich probiert, zu implementieren. Das war auch schön, weil man viel mehr an der frischen Luft ist. Das einfach mal zu der Umsetzung im Bewegungsbereich. ich glaube das macht auch einfach Sinn, wenn man nach Möglichkeiten sucht, die man integriert in seinen Tagesalltag, die nicht extra Zeit in Anspruch nehmen, sondern, dass man bestimmte Sachen, die man eh macht, dann auf einem anderen Weg absolviert. F: Stimme ich dir hundertprozentig zu. A: Genau und das hat bisher ganz gut funktioniert, sollte ich da andere Mittel und Wege bzw. andere Übungen integrieren können, dann werde ich das machen und lasse dich das dann auch nochmal wissen in den nächsten Folgen. Aber das zum Thema: Weniger Bahnfahren, mehr Fahrradfahren. Gut, Ernährung, da hat sich viel getan, ich koche viel, viel mehr, dadurch, dass jetzt auch unsere Küche hier fertig ist in der neuen Wohnung, das ist einfach eine tolle Sache, weil ich mich viel ausgewogener ernähre jetzt. ich muss sagen, in den ersten Monaten, das haben wir letztens auch kurz angeschnitten, ich war viel Essen, habe viel Essen bestellt, während der Arbeit dann auch, weil es nicht anders möglich war. Auch mal natürlich in den Supermarkt, und dass man sich da auch gesunde Sachen, ich habe es probiert, so gesund wie möglich zu gestalten, aber irgendwie, in dem Radius, in dem man sich da befindet, in diesem Arbeitsalltag, in dem ich bin, komme ich natürlich aus einem gewissen Umkreis nicht raus und dann sind irgendwann alle gesunden Möglichkeiten abgedeckt. Und groß kochen am Arbeitsplatz ist ja auch nicht möglich, das hat es dann schwierig gemacht, gerade auch in Bezug auf vegane, pflanzliche Ernährung und das ist jetzt deutlich besser geworden. Ich bereite mir mein Essen vor, ich koche abends, und das ist auch ein ganz guter Tipp für jeden, der denkt – Nochmal extra kochen? Kriege ich nicht hin, schaffe ich nicht, keine Zeit! – einfach mehr vorbereiten. Wenn man abends kocht, einfach die doppelte Menge zubereiten und sich, vielleicht auch mit einer kleinen Variation, dass man nicht genau dasselbe dann isst wie am Vorabend, das kann man ja easy machen. Dass du dir z.B. extra Gemüse anbrätst in einer zweiten Pfanne und dir da eine kleine Variation zusammenstellt, die du dann in einer Tupperdose mit zur Arbeit nimmst. Ich gucke auch immer, dass ich viel Tomaten, Gurken, alles, was gut einzupacken ist, in zwei Tupperdosen dann mitnehme. Einmal zum Frühstück und einmal zum Mittagessen. Und dann hat sich der Tag eigentlich auch, zudem, dass man sich gesund ernährt, spart man auch noch eine Menge Kohle. Das ist der zweite Bonus. Aber das habe ich gemacht, viel mehr gekocht und dadurch halt auch darauf geachtet, dass ich viel mehr Vitamine zu mir nehme und das all das, was der Körper auch braucht, dass er das auch bekommt. Es geht mir dadurch auch besser, ich bin wacher und habe mehr Leistung. Das zum Thema Ernährung. Und es ist natürlich auch, wenn du abends regelmäßig kochst und das abends ein bisschen zu einer Routine werden lässt, dann komme ich dann zum letzten Punkt, ich überspringe gerade mal einen. Wenn du sagst abends Meditation, das ist ein Tipp von dir gewesen oder ein Buch lesen, das ist dann meine abendliche Meditation. ich meditiere ja am Morgen immer so 10 Minuten, aber abends ist dann Kochen meine Meditation. Das hat einfach einen unglaublichen Benefit, wenn man kochen als etwas sieht, was mehr Balance in deinen Alltag bringen kann. Du kannst dabei auch Sachen machen, du kannst Musik hören, du kannst dir andere Podcast anhören, du kannst dein Essen für den Folgetag zubereiten, du machst viel mehr für deine Gesundheit, du kannst viel unterschiedliche Sachen auch ausprobieren, kannst dich kreativ ausleben und wichtig ist dabei, dass man aber auch eine tolle Arbeitsumgebung hat. Wir haben eine tolle Küche, da macht es auch Spaß jetzt, da viel zu kochen. Aber das hat mich ernährungstechnisch nach vorne gebracht in der letzten Woche und hat auch den Vorteil, dass man sich abends nochmal meditativ betätigt hat auf einer ganz anderen Ebene. F: Das ist spannend. Das erste Mal wirklich Selbstversorger habe ich ja wirklich mit 14 oder 15 mit täglichem Kochen angerfangen und das Foodprep, da kann ich dir nur zustimmen, unglaublich gut, wie du das gerade ausgeführt hast, genauso mache ich das im Endeffekt für uns auch. Auch die Mediation, die Kochen darstellen kann im Alltag, ist seit Jahren eigentlich meine Philosophie und auch manchmal, an manchen Tagen ein rettender Hafen, weil das natürlich auch eine Zeit für nur mich bedeutet. Ich denke, das geht dir ähnlich. Cool, geil. A: Gut, dann habe ich noch eine Sache. Du hast ja das Thema Leiteratmung angesprochen, habe ich leider nicht geschafft, umzusetzen. Wäre jetzt eine Sache, die ich wirklich nochmal angehen möchte und wirklich auch im Arbeitsalltag, wenn man eine ruhige Minute hat, das dann zu implementieren. Habe ich auch nicht mehr so auf dem Schirm gehabt. Jetzt, wo ich es mir nochmal durchlese, denke ich mir, das wäre nochmal ein Upgrade, was man einfach ausprobieren kann, um zu gucken, ob es was ist und den Alltag optimiert. F: Es kann vor allen Dingen wirklich in bestimmten, stressigen Situationen so ein Werkzeug sein, so ein rettender Anker. Weil du dann wirklich eine forcierte Meditation einfach hast. A: Okay. Ganz genau. Aber dazu dann mehr, wenn ich das ausprobiert habe, dann können wir uns da glaube ich auch nochmal besser zu austauschen. Eine Sache nochmal zum Thema Meditation oder ein Buch lesen am Abend. Um den Fokus auf etwas Anderes und Angenehmes zu leiten und auf natürliche Art und Weise den Körper auf den Schlaf vorzubereiten. Da gibt es auch nochmal eine tolle Sache, die ich für mich ausgecheckt habe, weil ich mich sehr für das Thema Affirmation und Visualisierung interessiere, um die persönlichen Ziele im Leben zu erreichen. Das ist so, ich führe ja morgens ein Journal, wo ich auch Affirmation aufschreibe und wo auch ganz klare Ziele immer wieder aufgeschrieben werden, um die halt wirklich im Unterbewusstsein zu verankern. Abends ist es aber so, dass es extrem wichtig ist, wenn du im Bett liegst und du hast z.B. schon gelesen, du hast meditiert, dass man diese letzten 5 Minuten, bevor man in den Schlaf fällt, nicht unterschätzen sollte. Da ist mir ein cooles Video auf YouTube begegnet von Doktor Wayne Dyer „Do this 5 Minutes before Sleep“ und das ist halt aus den USA ein Psychologe, der sich viel mit dem Unterbewusstsein, unconscious mind, auseinandersetzt und das ist halt wichtig, dass man, bevor man einschläft, darüber nachdenkt „Was denkt man eigentlich in diesem Moment?“. Also macht man sich keine Gedanken über die Sorgen, die man so mitgenommen hat aus dem Alltag, sondern dreht das Ganze um und sagt „Was war cool an meinem Alltag?“ oder „Wo möchte ich hin gerne?“, „Was kann ich mir vorstellen, wo ich in der nächsten Zeit bin?“ oder „Worauf freue ich mich am Folgetag?“, dass man wirklich ganz bewusst diese letzten Minuten des Tages da reininvestiert. F: Okay, das ist natürlich ein supergeiler Tipp. Ich bin gerade in Gedanken gestern Abend kurz vorm Einschlafen und überlege gerade, da muss ich ganz ehrlich auch sagen, da habe ich mir noch keine Gedanken darüber gemacht, was ich in den letzten 5 Minuten vorm Schlafengehen wirklich denke. Das passiert so automatisch. Das ist ein richtig geiler Tipp, das heißt, das werde ich mir auf jeden Fall zu Herzen nehmen, dass ich mir darüber auch einfach mal bewusstwerde. Ich denke das ist der erste Schritt, das bewusstwerden, was man da eigentlich denkt. A: Genau, das ist ja wirklich so ein Thema für Mindpreneure, wie wir beide sind und wie Du, Zuhörer, das bist, das ist eine Sache, wo man wirklich aktiv in einem relativ kurzen Zeitfenster sich selber auch einfach mal challengen kann und auch trainieren kann, bewusster darüber nachzudenken. Das ist wirklich diese Einschlafphase, die ist teilweise so ferngesteuert vom Unterbewusstsein und einfach auch diese Routine, dass man da eventuell über Sorgen nachdenkt und das ist nicht gut. Weil dieses Fenster, bevor man in den Schlaf fällt, und nach dem Aufwachen, das sind wirklich Zeitfenster, die man nutzen sollte, um sich wirklich mit positiven Dingen auseinanderzusetzen. Das positive Mindset ist ja auch verbreitet und immer ein bisschen goldiger formuliert und einfacher dargestellt, als es ist. Aber morgens und abends ist es wirklich wichtig, weil da dein Zugriff auf dein Unterbewusstsein größer ist als im Tag. Das hat damit zu tun, dass du nah an diesen Schlafphasen bist. Ich bin jetzt kein Experte in dem Bereich, aber im Schlaf passiert ganz viel, was vom Unterbewusstsein gesteuert ist. Man kann sich das vorstellen wie eine Tür, die eigentlich tagsüber zu ist, schwierig, durch Meditation kann man die auch mal öffnen, aber irgendwie kann man sich vorstellen, vorm Einschlafen und vorm Aufwachen ist diese Tür einen Spalt offen. Man hat dann einen größeren Zugriff auf sein Unterbewusstsein. Und deswegen sollte man darauf achten, dass man positiv denkt bzw. sich nicht mit den Sorgen beschäftigt, weil das inkubiert. F: Okay. Ist auf jeden Fall ein richtig guter Tipp, weil da sprichst du etwas an, den Schlaf, und das ist auch etwas, da mache ich jetzt schon mal eine Ankündigung, da machen wir auf jeden Fall demnächst eine Folge drüber. Ich beschäftige mich in den letzten Wochen und Monaten viel mit Schlaf und ich will für mich einfach ein guter Schläfer werden, also bewusst daran arbeiten, gut zu schlafen, weil ich davon mittlerweile echt überzeugt bin, dass sich bewusst einmal damit auseinanderzusetzen unheimlich viel Mehrwert hat auch für den Rest der Zeit, den Rest des Lebens. Du hast gerade erwähnt, Schlaf, Fenster, ich habe im Endeffekt einen kurzen Tipp schonmal, den möchte ich gerne noch raushauen. und zwar geht es darum eigentlich, du hast es gerade genannt, morgens und abends mental so einen Rahmen zu setzen, man kann das aber auch physisch machen, indem man einen Rahmen setzt. Unser Körper ist ja an sich, hat einen zirkadianen Rhythmus, das heißt, dass wir uns aufgrund von Licht und Dunkelheit in irgendeiner Art und Weise zu tagaktiven Wesen entwickelt haben im Laufe der Zeit. Der Tipp ist, gerade jetzt, wo es auf die Wintermonate zugeht, morgens früh nach dem Aufstehen, wenn die Sonne aufgeht, in den ersten zwei Stunden schon al so viel Sonnenlicht und Tageslicht, nicht unbedingt direktes Sonnenlicht, aber Tageslicht außerhalb der Wohnung aufnehmen. Einfach weil das damit zusammenhängt, da gehen wir in der Schlaf-Folge noch drauf ein, das hängt damit zusammen, dass du da eigentlich den Rhythmus für den Tag und auch für die Nacht für einen guten Schlaf schon setzt. A: Alles klar, das ist super Input. Wir wollten ja eigentlich nur eine kurze Feedback-Runde raus machen, das ist jetzt ein bisschen länger geworden als wir das geplant hatten, was aber nicht schlimm ist, weil es jetzt wieder ganz neue Punkte dabei rausgekommen sind, die letztendlich uns dabei helfen, mehr Balance im Alltag zu finden. Lass uns das mal in den Shownotes versammeln. F: Absolut, das hauen wir da direkt rein. Ich bin dir auf jeden Fall dankbar, dass du a) zugehört hast das letzte Mal, b) das probiert hast, umzusetzen, und c) jetzt auch deine Erfahrungen geteilt hast, und dass ich zusätzlich noch von dir einen richtig guten Tipp bekommen habe, den ich heute Abend auch direkt in die Umsetzung bringe, sprich das Bewusstmachen der Gedanken, die vorm Schlafengehen so durch den Kopf kreisen. A: Kann ein Game-Changer sein. F: Ok, cool, dann danke ich dir erstmal. Dann würde ich sagen, haben wir es für heute, kurze knackige Folge, Viertelstunde, in diesem Sinne hören wir uns beim nächsten Mal, Deine Mindpreneure. A: Bleibt in Balance. Der Beitrag In neuer Umgebung wieder Balance schaffen – Alex gibt Feedback zur letzten Episode! erschien zuerst auf Bewusst leben.