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- 09.06.202251 min
Cicero – Magazin für politische Kultur 03:05 „Ist Zeitenwende überhaupt der richtige Begriff?“ (Alexander Marguier) 05:40 „Glauben Sie, dass zumindest die mentale Zeitenwende der Deutschen ein nachhaltiges Phänomen sein kann?“ (Alexander Marguier) 07:30 „Wir sehen das auch in den Umfragen, dass ein großer Teil der deutschen Politik und Öffentlichkeit meiner Meinung nach nicht verstanden hat, wie sehr wir von aggressiven, revisionistischen Akteuren in der Weltpolitik bedroht werden und, dass das Ganze selbstverständlich militärische Antworten geben muss.“ (Dr. Guido Steinberg) 10:10 „Haben wir geopolitisches Denken verlernt?“ (Alexander Marguier) 14:45 „Putin und seine Leute haben geglaubt, dass das eine kurze Aktion ist, die dazu führt, dass die Regierung in Kiew gestürzt wird.“ (Dr. Guido Steinberg) 18:25 „Glauben Sie, er hätte den Überfall auf die Ukraine auch dann gestartet, wenn es noch eine Kanzlerin Merkel gegeben hätte?“ (Alexander Marguier) 19:50 „Es war ihm immer bewusst, dass die Bundesrepublik militärisch nichts zu bieten hat.“ (Dr. Guido Steinberg) 21:25 „Taktische Atomwaffen heißt bei den Russen: Das sind Waffen, die haben ein Drittel der Sprengkraft der Hiroshima Bombe.“ (Dr. Guido Steinberg) 24:45 „Seit 2014 sagt Putin, was er will: Nämlich Russland wieder zu einer Großmacht machen.“ (Dr. Guido Steinberg) 34:15 „Ich glaube, dass es da auch ein Potenzial gibt für eine wertbasierte Außenpolitik, wenn man gute Beziehungen zu Autokratien unterhält.“ (Dr. Guido Steinberg) 35:50 „Die Türkei möchte zuerst Regionalmacht sein und sie möchte anschließend auch global ernst genommen werden.“ (Dr. Guido Steinberg) 49:50 „Es gibt da unterschiedliche Konzepte. Aber es ist ganz deutlich im Moment zu sehen, dass die NATO enger zusammenrückt.“ (Dr. Guido Steinberg)
- 02.06.202238 min
Cicero – Magazin für politische Kultur Niemand ist eine Insel. Mit diesen Worten ließe sich das zentrale Forschungsergebnis des Kieler Mikrobiologen Thomas Bosch zusammenfassen. Jedes Tier und jeder Mensch ist eine Zweckgemeinschaft aus Bakterien und Wirtszellen. „Zusammen lebt man eben besser“, so Bosch im aktuellen Cicero Wissenschaft Podcast. Eine Erkenntnis, aus der der renommierte Wissenschaftler spannende Konsequenzen für Medizin, Zoologie und Menschenbild ableitet.
- 25.05.202233 min
Cicero – Magazin für politische Kultur 03:34 „Wo war für Sie der Grund, an dem Sie gesagt haben, Sie müssen aktiv werden für die Wissenschaftsfreiheit?“ (Ralf Hanselle) 08:10 „Freiheit ist kein individuelles Grundrecht mehr, sondern Freiheit wird zum Instrument der Diversität.“ (Sandra Kostner) 09:36 „Was für gesellschaftliche Entwicklungen sind da vorausgegangen?“ (Ralf Hanselle) 18:13 „Auf der anderen Seite frage ich mich, ob da nicht auch eine Frontstellung zwischen Wissenschaft und Religion noch einmal deutlich wird, die es eigentlich schon seit dem Mittelalter gegeben hat?“ (Ralf Hanselle) 21:54 „Es gibt immer unterschiedliche wissenschaftliche Ergebnisse und man muss die ganze Bandbreite heranziehen.“ (Sandra Kostner) 16:28 „Wie kommt man da raus, wenn man das nicht immer weiter zuspitzen möchte?“ (Ralf Hanselle) 28:07 „Und das ist etwas, was auch die Identitätspolitik am Ende des Tages aushebeln kann, da sie zu viel kleinteilige Gruppen bildet, die alle zum Ressourcen kämpfen und letztendlich damit auch zeigen oder das auch dazu führt, dass sich immer mehr Personen auch davon abwenden.“ (Sandra Kostner)
- 20.05.202241 min
Cicero – Magazin für politische Kultur 01:55 „Wie haben Sie die Ukrainekrise wahrgenommen?“ (Michael Sommer) 02:10 „Das ist wohl einer der am längsten und deutlichsten vorhergesagten Kriege, die wir je hatten.“ (Roland Czada) 05:50 „Vor der deutschen Wiedervereinigung hatten wir ein zweieinhalb Parteiensystem.“ (Roland Czada) 08:25 „Dann kommen wir in Deutschland auf 49 Regierungen, die irgendetwas hier zu sagen haben.“ (Roland Czada) 11:05. „Deshalb meine Prognose, wenn ich sie jetzt mal wagen dürfte: Eine Minderheitsregierung unter der Tolerierung der AfD.“ (Roland Czada) 14:40 „Für mich war das nie ganz nachvollziehbar, warum Deutschland aus meiner Sicht zumindest so irrationale Ängste hat.“ (Roland Czada) 26:47 „Die Akzeptanz des politischen Systems ist im Moment laut Umfragen vergleichsweise hoch.“ (Roland Czada) 31:45 „Deshalb nennen wir die deutsche Demokratie in der Politikwissenschaft auch Verhandlungsdemokratie.“ (Roland Czada) 35:10 „Wie wird denn das jetzt mit der Zeitenwende, die Scholz ausgerufen hat?“ (Michael Sommer) 39:40 „Wir sprechen über eine Spaltung im Blick auf die Kultur und Lebensstile. Und das führt dann zu Moralpolitik.“ (Roland Czada)
- 12.05.202227 min
Cicero – Magazin für politische Kultur 03:02 „Wir werden Zeuginnen von Genoziden, gerade einer nach dem anderen.“ (Sasha Marianna Salzmann) 03:33 „Es hat sich eine Trauer und Verzweiflung über mich gelegt, die ich wahrscheinlich erst einmal nicht los werde.“ (Sasha Marianna Salzmann) 08:05 „Ich habe einfach das große Glück, dass ich als Künstlerin nicht darauf antworten muss, was meine Nationalität ist, sondern mit meiner Kunst antworten kann.“ (Sasha Marianna Salzmann) 10:00 „Wie erklärst du dir das? Scham ist das neue vergessen wollen?“ (Ulrike Moser) 11:10 „Der Holomodor war ein Genozid an der ukrainischen Bevölkerung durch Stalins Schergen.“ (Sasha Marianna Salzmann) 17:12. „Hast du denn selbst derzeit noch Freunde oder Bekannte, die noch in der Ukraine sind?“ (Ulrike Moser) 18:42 „Aber ich glaube, jede Migrationswelle verändert ein Land.“ (Sasha Marianna Salzmann) 18:50 „Wie siehst du denn die Haltung Deutschlands? (Ulrike Moser) 20:40 „Und ich finde es absolut skandalös, wie einfach das Bild ist von dem, was die Sowjetunion war, was die Rote Armee war und wer wem was schuldet.“ (Sasha Marianna Salzmann) 22:33 „Deswegen mache ich mir keine Sorgen um Kunst und Kultur. Ich mache mir Sorgen um die Kultur und Kunstschaffenden, weil die sind natürlich in Gefahr.“ (Sasha Marianna Salzmann) 25:40 „Wenn du jetzt diesem Moment nimmst und in die Zukunft schaust, bist du eher hoffnungsvoll oder eher verzweifelt?“ (Ulrike Moser)
- 05.05.202242 min
Cicero – Magazin für politische Kultur 02:07 „Warum sollen wir Populisten sein und wer ist mit wir gemeint?“ (Alexander Marguier) 03:35 „Die haben eine bestimmte Zeitgeist Strömung repräsentiert und die etablierte Politik war sich ganz offensichtlich zu fein diese Strömungen aufzugreifen.“ (Ralf Schuler) 03:55 „Wo verläuft dann die Grenze zwischen Volksnähe und dem Volk nach dem Mund reden?“ (Alexander Marguier) 07:35 „Wie würden Sie denn Schröders Kanzlerschaft in der Rückschau bewerten, was sein populistisches Talent angeht?“ (Alexander Marguier) 12:55 „Merkel für mich ein ziemliches Faszinosum, weil wir heute in einer Situation sind, wo das Land völlig am Ende ist.“ (Ralf Schuler) 14:15 „Wie haben Sie denn die Kanzlerin damals erlebt in beiden Situationen und wovon hat sie sich jeweils leiten lassen?“ (Alexander Marguier) 26:00 „Diese ganzen Auswüchse, die dann schon Vorzeichen der Krise waren, die haben wir weggelassen.“ (Ralf Schuler) 29:25 „Ich finde, dass der Vorteil der Freiheit besteht auch darin, dass man falsche Meinungen haben darf.“ (Ralf Schuler) 31:05 „Welchen Populismus folgt Olaf Scholz Ihrer Beobachtung nach?“ (Alexander Marguier) 41:35 „Ich habe den Eindruck, dass gerade die sich progressiv wähnenden Eliten eigentlich glauben, weil sie die Zukunft auf Ihrer Seite wähnen, müsse man auf den Rest nicht Rücksicht nehmen. Und das halte ich für einen schweren Fehler.“ (Ralf Schuler)
- 29.04.202241 min
Cicero – Magazin für politische Kultur 02:25 „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es einem bösen Nachbarn nicht gefällt.“ (Josef Braml) 04:00 „Stärkere Staaten wie Amerika und China nutzen Wirtschaft als Waffe.“ (Josef Braml) 05:20 „Ich bin nach wie vor nicht sicher, ob das wirklich so gut ausgeht für die Ukraine.“ (Josef Braml) 10:45 „Ist Deutschland denn jetzt endlich in der neuen geopolitischen Realität angekommen?“ (Alexander Marguier) 15:45 „Jede Krise bietet Chancen, auch geopolitische Chancen.“ (Josef Braml) 21:45 „Ich will jetzt Putins abscheuliches Verhalten nicht entschuldigen, aber es war nicht unvorhersehbar.“ (Josef Braml) 25:45 „Haben wir überhaupt eine Chance, als Europäer in dieser neuen Weltordnung zu bestehen, die sich gerade entwickelt?“ (Alexander Marguier) 33:45 „Und dieser Realismus lässt mich vielleicht doch noch hoffen, dass man jetzt einen Deal macht, der dieses elendige Leid der Ukraine beendet sieht.“ (Josef Braml) 35:25 „Für wie groß halten Sie die Gefahr einer Eskalation dieses Konflikts?“ (Alexander Marguier) 36:55 „Noch ernster nehme ich dass gleiche Sicherheitsdilemma in Asien.“ (Josef Braml)
- 22.04.202254 min
Cicero – Magazin für politische Kultur 03:05 „Millionen von Menschen wurden schon genetisch, genomweit untersucht in den letzten paar Jahren und mittlerweile auch Zehntausende von Individuen aus der Vergangenheit, um etwas über die Vergangenheit zu lernen.“ (Johannes Krause) 05:25 „Das heißt, wir haben ein relativ gutes Verständnis über die sogenannte genetische Geschichte.“ (Johannes Krause) 08:17 „Die gesamte Menschheitsgeschichte ist keine Stringenz.“ (Johannes Krause) 21:00 „Gibt es da Befunde, dass da die genetischen Konsequenzen gewesen sein könnte?“ (Axel Meyer) 27:20 „Wir haben auf alle Fälle in der Vorgeschichte schon Episoden von Pest, wahrscheinlich sogar epidemische, vielleicht sogar Pandemie Episoden von Pest.“ (Johannes Krause) 35:30 „Das zeigen unsere genetischen Studien, dass die Menschen erst vor 5.000 bis 7.000 Jahren weiß geworden sind, also hellere Haut bekommen haben.“ (Johannes Krause) 39:40 „Menschliche Rassen, das existiert nicht.“ (Johannes Krause) 44:40 „Diese Firmen, die haben ja nicht nur das Genom, sondern auch diese ganzen Informationen.“ (Johannes Krause) 47:30 „Aber da muss man ja auch ganz klar sagen: Rasse und Race ist nicht das Gleiche.“ (Johannes Krause) 50:30 „Wir werden im Prinzip personalisierte Medizin machen in Zukunft, weil wir alle ein Potpourri sind.“ (Johannes Krause)
- 14.04.202225 min
Cicero – Magazin für politische Kultur 02:30 „Welche Bedeutung hat die Farbe Grau für Sie ganz persönlich?“ (Ralf Hanselle) 05:10 „War die Beschäftigung mit Grau für Sie auch ein destruktiver Impuls?“ (Ralf Hanselle) 06:55 „Für die Literaten gibt es ein allgemeines Grau, weil sie nämlich den ganzen metaphorischen Reichtum dieses unscheinbaren Farbwortes beladen können.“ (Peter Sloterdijk) 07:40 „Ist Grau quasi das ideale Pigment für die Philosophie?“ (Ralf Hanselle) 09:45 „Also das Spiel von Graustufen ist gleichbedeutend mit Sicherheit.“ (Peter Sloterdijk) 11:35 „Ist das vielleicht auch das, was gerade in unserer Gegenwart so faszinierend ist an dem Grau?“ (Ralf Hanselle) 14:40 „Also wollen Sie den klassischen Farbenlehren noch etwas hinzufügen?“ (Ralf Hanselle) 24:09 „Grau als Gewinn der Wahrnehmung.“ (Ralf Hanselle)
- 07.04.202235 min
Cicero – Magazin für politische Kultur 02:23 „Erleben wir derzeit so etwas wie eine Zeitenwende?“ (Alexander Marguier) 03:22 „Können Sie auf russisches Öl und Gas verzichten?“ (Alexander Marguier) 05:23 „So schnell wie möglich heißt so schnell wie eben möglich, um auch in Zukunft Versorgungssicherheit zu garantieren.“ (Hendrik Wüst) 10:05 „Wie gehen Sie in NRW damit um?“ (Alexander Marguier) 15:35 „Wie schwer lastet denn die Verantwortung für die deutsche Christdemokratie auf Ihren Schultern?“ (Alexander Marguier) 17:15 „Ich stehe dafür, dass wir in dieser Situation eine ganz klare Priorisierung darauf setzen, die Menschen gut durch diese schwierige Zeit zu bringen.“ (Hendrik Wüst) 20:55 „Sicherheit nicht nur nach außen, sondern auch nach innen.“ (Hendrik Wüst) 23:35 „Wir müssen als westliche Demokratien in der Lage sein, unser Modell, in Frieden, Freiheit und Demokratie zu leben, zu verteidigen.“ (Hendrik Wüst) 26:40 „Denn eine Kanzlerin ist nicht für eine Partei, sondern eine Kanzlerin ist für ein Land verantwortlich.“ (Hendrik Wüst) 29:57 „Mein Anspruch an unsere Partei ist, dass wir das soziale Gewissen im deutschen Parteispektrum sind.“ (Hendrik Wüst)
- 01.04.202239 min
Cicero – Magazin für politische Kultur 01:35 „Ich war überrascht, als ich die Rede hörte, die man sich anhören sollte, ohne die Übersetzung dazu zu lesen, weil man dort einen unkontrollierten, von Hass zerfressenen und wütenden Menschen hörte, der tatsächlich vollständig, wie mein Eindruck war, außer Kotrolle geraten war.“ (Jörg Baberowski) 02:42 „Gibt es vielleicht noch andere Ziele, die ihn jetzt dazu gebracht haben, eben doch den Krieg in dieser Form anzufangen?“ (Michael Sommer) 03:50 „Ich glaube, dass es sich hier um Torschlusspanik handelt, um die Wahrnehmung, dass jetzt gehandelt werden müsse, weil sonst die Ukraine aus dem Einflussbereich Russlands auf Dauer verschwinden wird.“ (Jörg Baberowski) 07:52 „Je länger der Krieg dauert, desto mehr werden Menschen sich auch im Westen daran gewöhnen, dass es ihn gibt.“ (Jörg Baberowski) 12:35 „Meinst du, dass das von vornherein Ziel war, die ganze Ukraine kriegerisch zu übernehmen?“ (Axel Meyer) 13:45 „Es war die Rede davon, es sei eine Aktion, den angeblichen Genozid an der russischen Bevölkerung im Bonbass zu unterbinden, die Ukraine zu denazifizieren und zu entmilitarisieren.“ (Jörg Baberowski) 29:03 „Und wenn der Krieg zu Ende ist, wird Europa damit umgehen müssen.“ (Jörg Baberowski) 35:54 „Man muss diese Leute ermutigen und das passiert nicht.“ (Jörg Baberowski) 37:09 „Die ganzen autoritären Regime auf der Welt, die wir kennen, sind in der Regel in Ländern, in denen es Menschen schlecht geht.“ (Jörg Baberowski)
- 28.03.202241 min
Cicero – Magazin für politische Kultur 02:07 „In welcher Phase der Pandemie befinden wir uns eigentlich derzeit?“ (Alexander Marguier) 03:27 „Sehen Sie denn die Gefahr, dass das Virus sich auch wieder dahingehend entwickelt, dass es tatsächlich gefährlicher wird für den Menschen?“ (Alexander Marguier) 07:30 „Was ist also aus Ihrer Sicht wirklich falsch gelaufen? Und wo kann man sagen, hat die Politik insgesamt eigentlich ganz vernünftig und richtig reagiert?“ (Alexander Marguier) 08:30 „Aber was mich irritiert hatte und sehr gestört hatte, ist die Exekutive in verschiedenen Rollen, ob jetzt in Länder- oder Bundesrolle.“ (Andrew Ullmann) 09:56 „Es gab keinerlei vernünftige Informationsstrategien oder Aufklärungsstrategien, dass die Bevölkerung da ganz genau Bescheid wusste.“ (Andrew Ullmann) 25:45 „Ab 50 nimmt überproportional die intensivpflichtige Beatmung zu, wenn man nich geimpft ist.“ (Andrew Ullmann) 27:40 „Also warum dieses Beharren auf der Impfpflicht?“ (Alexander Marguier) 31:50 „Ich plädiere nicht unmittelbar für eine Impfpflicht, sondern ich plädiere für eine gute Impfquote, die auf freiwilliger Basis zu erreichen ist.“ (Andrew Ullmann) 35:55 „Das deutsche Gesundheitssystem geht in die falsche Richtung.“ (Andrew Ullmann)
- 24.03.202239 min
Cicero – Magazin für politische Kultur 02:50 „Wie ging es Ihnen, nachdem Sie das Buch vollendet hatten?“ (Ulrike Moser) 04:02 „Warum sind sie 1957 mit Ihnen nach Deutschland zurückgekehrt? Ins Land der Mörder?“ (Ulrike Moser) 07:04 „Jude in Deutschland – das bedeutete Außenseiter.“ (Rafael Seligmann) 18:15 „Der Auschwitz-Prozess hat mich angewidert.“ (Rafael Seligmann) 21:50 „Deutschland war, ohne das ich es merkte, meine Heimat.“ (Rafael Seligmann) 24:40 „Der Antisemitismus ist eine alter Hut, der ändert sich nie.“ (Rafael Seligmann) 28:28 „Leben bedeutet auch immer Widerstand.“ (Rafael Seligmann) 31:05 „Nicht umsonst ist es die Mutterreligion des Christentums und des Islams.“ (Rafael Seligmann)
- 17.03.202237 min
Cicero – Magazin für politische Kultur 02:20 „Mit welchem Gefühl macht man sich als Journalist an solch einem Tag auf?“ (Ralf Hanselle) 03:20 „Kannst du vielleicht kurz beschreiben, wie die Ukraine unter Präsident Selenskyj am Vorabend dieses Krieges war?“ (Ralf Hanselle) 06:40 „Wie schafft man es da, möglichst objektiv zu berichten und welche Informationsquellen nutzt man da vor Ort?“ (Ralf. Hanselle) 11:50 „Warum ist es eigentlich nicht gelungen, diesen Konflikt irgendwie aufzulösen?“ (Moritz Gathmann) 16:30 „Aber insgesamt würde ich doch sagen, dass der Widerstandsgeist der Ukrainer weiterhin stark ist.“ (Moritz Gathmann) 18:46 „Hast Du heute noch Kontakt zu den Menschen, die Du unterwegs getroffen hast?“ (Ralf Hanselle) 23:00 „Das macht den Menschen Mut.“ (Moritz Gathmann) 27:05 „Und ich glaube, die Antwort auf die Frage, ob wir dazu bereit sein sollten, muss klar sein.“ (Moritz Gathmann) 27:43 „Wie ist denn das Klima in Russland?“ (Ralf Hanselle) 31:30 „Diese Macht beruht auf Geld.“ (Moritz Gathmann)
- 10.03.202236 min
Cicero – Magazin für politische Kultur 03:47 „Eine Impfung ist ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit.“ (René Schlott) 04:39 „Der Staat hat die größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte begangen.“ (René Schlott) 07:17 „Gerade die Auseinandersetzung um das Wort Gewalt oder Ordnung an dieser Stelle hat schon einen diktatorischen Charakter.“ (René Schlott) 14:05 „Wenn es Bedrohungslagen gibt, dann gibt es auch ein Recht zum zivilen Widerstand, wenn keine andere Abhilfe möglich ist.“ (René Schlott) 17:45 „Das ist der historische Wesensgehalt dieses Artikels.“ (René Schlott) 22:40 „In der deutschen Verfassung, im Grundgesetz, darf kein Grundrecht aufgehoben werden, es darf nur eingeschränkt werden.“ (René Schlott) 26:30 „Würden Sie sagen, der Rechtsstaat und die demokratische Kultur haben in den letzten zwei Jahren Schaden genommen?“ (Ralf Hanselle) 32:45 „Die Versammlungsfreiheit kennt keine Gesinnung.“ (René Schlott) 34:45 „Freiheit bedeutet auch, ins Risiko zu gehen. Freiheit bedeutet immer ein Risiko. Freiheit bedeutet nicht immer Sicherheit.“ (René Schlott)
- 03.03.202226 min
Cicero – Magazin für politische Kultur 04:16 „Ich kann nicht sagen, dass es von uns sehr viele gibt in Russland, denn die russische Gesellschaft ist sehr zersplittert, sehr uneinig, sehr zerklüftet.“ (Anna Kukes) 05:12 „Wie ist denn die Chance dieser Menschen, gehört zu werden?“ (Ulrike Moser) 08:35 „Was bedeutet diese Isolation für die Kultur?“ (Ulrike Moser) 10:07 „Sie haben mit diesem Krieg wirklich nichts zu tun.“ (Anna Kukes) 11:24 „Welche Form von Widerstand gegen diesen Krieg erlebst du noch?“ (Ulrike Moser) 14:58 „Wird das geglaubt in der Bevölkerung?“ (Ulrike Moser) 18:41 „Gibt es denn auch sowas wie eine Propaganda?“ (Ulrike Moser) 19:51 „Alles wird teurer.“ (Anna Kukes) 22:04 „Aber es muss doch die Möglichkeit geben, auch im Westen bekannt zu geben, dass Russland nicht aus einer ganz gesichtslosen Masse besteht.“ (Anna Kukes) 22:52 „Gibt es in diesen Tagen etwas, was dir auch Hoffnung macht?“ (Ulrike Moser)
- 25.02.202241 min
Cicero – Magazin für politische Kultur 04:55 „Gab es einen besonderen Anlass, der das Maß damals voll gemacht hat?“ (Ulrike Moser) 09:05 „Es geht letztlich ja um die zunehmende Strukturierung unseres Denkens und damit auch unseres ganzen Alltagslebens.“ (Matthias Politycki) 10:55 „Warum ist denn ausgerechnet die Sprache das Schlachtfeld, auf den diese Debatten geführt werden?“ (Ulrike Moser) 13:43 „Kann man sich dieser Form von Selbstzensur eigentlich überhaupt entziehen?“ (Ulrike Moser) 21:45 „Literatur darf sich selber eigentlich nicht an die Kette legen.“ (Matthias Politycki) 24:06 „Ich möchte nicht klare Kante zeigen.“ (Matthias Politycki) 29:10 „Haben Sie da noch Boden oder sind Sie da auch Ihrem Milieu entwurzelt?“ (Ulrike Moser) 32:50 „Ich muss scharf und klar sagen, worum es geht. Aber dann muss ich nach einer Lösung suchen.“ (Matthias Politycki) 36:40 „Das sind wichtige Impulse, die uns immer wieder zurückwerfen auf die Frage: Was ist der Mensch und wie können wir uns selbst lebendig halten in unserer Art, uns zu verstehen.“ (Matthias Politycki)
- 23.02.202250 min
Cicero – Magazin für politische Kultur 02:50 „Vielleicht schildern Sie einfach mal Ihre Sicht der Dinge.“ (Alexander Marguier) 04:08 „Ich kann Ihnen nur sagen, es war eine hoch infame, hoch erfolgreiche, abstoßende, extrem persönlich motivierte Vernichtungskampagne.“ (Julian Reichelt) 10:45 „Inwiefern haben denn die Ereignisse Sie geprägt oder vielleicht auch sensibilisiert für Ihre eigene Arbeit?“ (Alexander Marguier) 12:40 „Sie wähnen sich als Aktivisten in einem politischen Kampf, in dem jedes Mittel recht ist und das Ziel ist, die gesellschaftliche Auslöschung der Menschen, die sie als politische Gegner betrachten.“ (Julian Reichelt) 14:55 „Die schützenswerte Minderheit auf dieser Welt ist das Individuum und seine Freiheit.“ (Julian Reichelt) 19:55 „Ist Respektlosigkeit für Sie eine Tugend?“ (Alexander Marguier) 27:46 „Das Leichteste am Journalismus ist offenbar gleichzeitig das Schwierigste am Journalismus, nämlich das Offensichtliche zu fragen.“ (Julian Reichelt) 31:00 „Wir haben uns Phänomene ins Land geholt und wir haben uns auch eine Feindseligkeit gegenüber unserer Art zu leben ins Land geholt, die sehr schwer fällt zu absorbieren.“ (Julian Reichelt) 31:58 „Welche Aufgabe hat Boulevardjournalismus Ihrer Ansicht nach heute in einer Demokratie?“ (Alexander Marguier) 46:53 „Ist BILD heute noch politisch relevant?“ (Alexander Marguier)