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- 26.09.201836 min
Die Geschichte der CSU, die sich gerne besonders geschlossen und einig präsentiert, ist eine Geschichte ewiger, oft erbitterter Streitereien: Mit der Bundesregierung und mit der CDU, aber auch innerhalb der Partei. Horst Seehofer hat sich in den letzten Jahren zum Beispiel heftig mit Markus Söder, Angela Merkel und mit der SPD angelegt. Und Vor Seehofer war es Stoiber, der gegen Max Streibl intrigierte und sich mit Theo Waigel zerstritt. Davor war es Franz Josef Strauß, der sich stets für den besseren Kanzler hielt und Helmut Kohl seinen Erfolg missgönnte. In dieser Folge von “Das Thema” sprechen die SZ-Redakteure Peter Fahrenholz, lange Zeit SZ-Landtagskorrespondent, und Sebastian Beck, Leiter des SZ-Bayern-Ressorts über die CSU. Sie erklären, woran Stoiber und Seehofer letztendlich gescheitert sind und wieso die CSU ihr Spitzenpersonal sofort absägt, sobald es Schwäche zeigt. In der Wochenendausgabe der SZ am 29. September widmet sich der gesamte Gesellschaftsteil der kommenden Landtagswahl. Am Samstag im Print und ab Freitagabend auf sz.de/zeitung. _Alles wichtige zur Landtagswahl und Geschichten aus dem Freistaat erhalten Sie jeden Samstag in unserem Bayern-Newsletter. Alle Infos zur Landtagswahl gibt es auch auf dieser Themenseite. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Diese Folge wird unterstützt von Audi. Alle Infos zu Audis neuem Podcast "Die Zukunft ist elektrisch": finden Sie unter www.audi.de/e-tron-podcast Alle Informationen zu den SZ-Podcasts finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts via podcast@sz.de.
- 19.09.201829 min
Immer mehr Menschen ziehen in die großen Städte. Der Wohnraum wird dort so knapp wie schon lange nicht. Die Mieten steigen und die Stadtplaner scheinen in den letzten Jahren vor allem ein Mittel dagegen gefunden zu haben: die Nachverdichtung. Vorhandene Flächen werden noch enger und dichter bebaut, um noch mehr dringen benötigten Lebensraum zu schaffen. Für die Bewohner heißt das oft aber, dass der Alltag noch stressiger wird, noch enger, noch lauter. Ist diese Nachverdichtung also wirklich das Allheilmittel oder doch ein weiteres Problem für die deutsche Wohnungspolitik? Wie muss Nachverdichtung aussehen, damit sie funktioniert? Das erklärt in dieser Folge Gerhard Matzig. Er hat Architektur studiert und schreibt für das SZ-Feuilleton über dieses Thema. Diese Folge von "Das Thema" ist Teil der "Werkstatt Demokratie", ein Projekt der SZ in Kooperation mit der Nemetschek Stiftung. Alle Inhalte und Informationen zu dem Projekt finden Sie unter diesem Link: sz.de/werkstattdemokratie Unser großes Datenprojekt über Wohnen in Deutschland finden Sie unter #MeineMiete. Den großen Schwerpunkt zu “Wohnen in München” können Sie über diesen Link lesen. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen zu den SZ-Podcasts finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts via podcast@sz.de.
- 12.09.201834 min
Deutschland diskutiert seit Jahren über Schulreformen: über die Menge an Hausaufgaben, die Anzahl der Schulstunden, den Lehrermangel und ob das Gymnasium in acht oder neun Jahren zu schaffen ist. Aber meistens geht es dabei um Details, darum, was politisch und auch praktisch machbar ist. Sollte man nicht mal ganz von vorne anfangen? Wie würde Schule aussehen, wenn man sie heute neu erfinden würde? Dazu sprechen in dieser Folge zwei Lehrer, die erfolgreich mir neuen Unterrichtsformaten experimentiert haben. Außerdem erklärt Paul Munzinger, der bei der SZ über Schulpolitik schreibt, wieso er große Reformen oft für unüberlegten Aktionismus hält und wo er die drängendsten Probleme sieht. Mareen Linnartz vom Magazin SZ Familie fordert mehr Raum für Utopien und Initiativen, die ohnehin schon von vielen engagierten Lehrerinnen und Lehrern ausgehen. Was wir uns von Schule wünschen, ist auch das aktuelle Titelthema des Magazins SZ Familie. Sie bekommen es in jedem gut sortierten Zeitschriftenladen und finden es Online unter sz.de/familie. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Unser Partner für diese Folge ist Walbusch. Mit dem Gutscheincode "333333333333" erhalten alle Hörer von "Das Thema" bis zum 31. Oktober 20 Prozent auf Ihren Online-Einkauf. Weitere Informationen unter www.walbusch.de Alle Informationen zu den SZ-Podcasts finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts via podcast@sz.de.
Tagelang hatte man versucht, die Bank zu retten - ohne Erfolg. Am 15. September 2008 meldet die US-Investmentbank **Lehman Brothers **nach 158 Jahren im Geschäft Insolvenz an. Die Entscheidung löst einen Domino-Effekt auf den Märkten aus. Die Krise, die am amerikanischen Immobilienmarkt begann, weitet sich auf die gesamte amerikanische Wirtschaft aus, auf die europäischen Märkte und auf den Euro. Die Finanzkrise ist jetzt 10 Jahre her - was bleibt? Obwohl die Aktienmärkte wieder stabil sind und die Arbeitslosigkeit vergleichsweise niedrig ist, sehen wir die Konsequenzen der Krise überall - vor allem politisch. Andrea Rexer und Nikolaus Piper, der damals Wirtschaftskorrespondent in New York war, erklären, wie der Aufstieg der Rechtspopulisten mit der Krise zusammenhängt - und wieso wir froh sein müssen, dass es damals nicht noch schlimmer gekommen ist. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Unser Partner für diese Folge ist Walbusch. Mit dem Gutscheincode "333333333333" erhalten alle Hörer von "Das Thema" bis zum 31. Oktober 20 Prozent auf Ihren Online-Einkauf. Weitere Informationen unter www.walbusch.de Weiteres Audiomaterial über Reuters. Alle Informationen zu unserem neuen Sportpodcast "Und nun zum Sport" finden Sie unter sz.de/sportpodcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts via podcast@sz.de.
- 29.08.201838 min
Die rechte Szene im Osten ist in den letzten Jahren mutiger geworden und ist vor allem auch gut vernetzt. Und zwar nicht nur über die sozialen Medien: Die Szene feiert auch gemeinsam, denn immer häufiger werden rechte Konzerte und sogar ganze Festivals dafür genutzt, um rechtsextremen Rednern ein Podium zu bieten und sich untereinander zu vernetzen. Schlagzeilen machte letztes Jahr die Stadt Themar in Thüringen: Zu einem Rechtsrock-Konzert kamen 6000 Neonazis und später tauchten Videos auf, auf denen Teilnehmer den Hitlergruß zeigen. Wie soll man damit umgehen, wenn die Heimat zum Synonym für Neonazis wird? Eine Frage, die sich nach dieser Woche nicht nur die Chemnitzer stellen, sondern auch die Menschen in Themar oder Ostritz. Die rechtsextremen Festivals sind zur Belastungsprobe für die ostdeutsche Provinz geworden. Die Autorinnen Antonie Rietzschel und Ulrike Nimz haben monatelang vor Ort recherchiert, haben mit Neonazis und erschöpften Gegendemonstranten gesprochen. Im Podcast sprechen sie über zwei Orte und einen Kampf, der noch nicht entschieden ist. Lesen Sie hier die ganze Reportage von Ulrike Nimz und Antonie Rietzschel über Themar und Ostritz. Die Reportage der Autorinnen über Chemnitz können Sie hier lesen. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Unser Partner für diese Folge ist Walbusch. Mit dem Gutscheincode "333333333333" erhalten alle Hörer von "Das Thema" bis zum 31. Oktober 20 Prozent auf Ihren Online-Einkauf. Weitere Informationen unter www.walbusch.de Weiteres Audiomaterial über Reuters. Alle Informationen zu unserem neuen Sportpodcast "Und nun zum Sport" finden Sie unter sz.de/sportpodcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts via podcast@sz.de.
- 22.08.201827 min
560 Euro vom Staat, einfach so: In Finnland wird derzeit ein Experiment mit 2000 Arbeitslosen durchgeführt. Statt Arbeitslosen- und Sozialhilfen wird ein bedingungsloses Grundeinkommen gezahlt. Es ist die Lösung für eine digitalisierte Arbeitswelt, verschlankt unseren bürokratischen Sozialstaat und macht die Menschen frei, sagen Befürworter. Es setzt falsche Anreize, ist zu teuer und unkalkulierbar, sagen die Gegner. In dieser Folge von "Das Thema" spricht Laura Terberl mit der SZ-Skandinavien-Korrespondentin Silke Bigalke. Sie hat Juha Järvinen begleitet, einen der 2000 arbeitslosen Finnen, an denen das Konzept getestet wird. Er konnte mit dem Geld eine eigene Firma aufbauen und Rechnungen schreiben. Für Charlotte Theile ist das bedingungslose Grundeinkommen, wenn es niedrig genug liegt, die "neoliberalste Idee der Welt". Die Zürich-Korrespondentin hat die Volksabstimmung zum Grundeinkommen in der Schweiz im Jahr 2016 verfolgt. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Simone Halder Alle Informationen zu unserem neuen täglichen Nachrichtenpodcast "Auf den Punkt" finden Sie unter sz.de/nachrichtenpodcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts via podcast@sz.de.
- 15.08.201828 min
Die Genschere CRISPR hat eine Revolution in der Wissenschaft ausgelöst - und hohe Erwartungen geweckt: Hungersnöte könnten damit verhindert werden, wenn Pflanzen so gezüchtet werden, dass sie mehr Hitze aushalten. Zuchttiere könnten vor Krankheiten geschützt werden. Auch bei Menschen könnte CRISPR eingesetzt werden: um HIV und Brustkrebs zu heilen genauso wie viele Erbkrankheiten. Gene können dank der Methode extrem genau und effektiv verändert werden. Und das mit relativ geringem Aufwand. Aber wie realistisch sind diese Ideen und Pläne? In welchem Bereich wird CRISPR tatsächlich bereits angewandt oder zumindest in naher Zukunft? Das erklärt in dieser Folge von "Das Thema" Kathrin Zinkant. Als Biochemikerin berichtet sie im Berliner SZ-Büro über CRISPR und andere gentechnische Verfahren. Ihr ist vor allem wichtig, dass auch über die ethischen Implikationen von CRISPR gesprochen wird. Moderation, Redaktion, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Laura Terberl Produktion: Simone Halder Alle Informationen zu unserem neuen täglichen Nachrichtenpodcast "Auf den Punkt" finden Sie unter sz.de/nachrichtenpodcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts via podcast@sz.de. Unser Partner für die Folge ist die Apothekenumschau. Weitere Informationen unter www.apotheken-umschau.de
- 08.08.201829 min
Brauchen wir in Deutschland mehr direkte Demokratie, mehr Volksentscheide? Bisher sind in Deutschland solche Abstimmungen auf nationaler Ebene nur in Ausnahmefällen vorgesehen. Auch auf Landesebene gibt es teilweise hohe Hürden für Plebiszite, die von Bürgern initiiert werden. So soll verhindert werden, dass Populisten Referenden kapern, für ihre eigenen Zwecke nutzen und den Willen des Volkes manipulieren oder verbiegen. Heribert Prantl, Mitglied der SZ-Chefredaktion, findet, dass wir dringend mehr direkte Demokratie in Deutschland brauchen. In dieser Folge erklärt er, wieso er sich mehr direkte Demokratie in Deutschland wünscht – und keine Angst vor einer populistischen Einflussnahme hat. In dieser Folge von Das Thema geht es auch um den politischen Diskurs: Viele Menschen empfinden Deutschland als gespalten und verunsichert. Deshalb wollen wir eine neue Plattform für einen besseren Diskurs schaffen - mit unserem Projekt Werkstatt Demokratie. Alle Infos zum SZ-Projekt Werkstatt Demokratie finden Sie unter diesem Link. Heribert Prantl hat auch einen wöchentlichen Newsletter, für den Sie sich hier kostenlos anmelden können. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Jean-Marie Magro Alle Informationen zu unserem neuen täglichen Nachrichtenpodcast "Auf den Punkt" finden Sie unter sz.de/nachrichtenpodcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts via podcast@sz.de. Unser Partner für die Folge ist O2. Weitere Informationen unter www.o2.de
- 01.08.201829 min
Das Embryonenschutzgesetz verbietet in Deutschland fast alles, was in der Reproduktionsmedizin heute möglich ist. Doch die Zahl der Paare, die ungewollt kinderlos sind, steigt beständig. Also reisen immer mehr Deutsche ins Ausland, um schwanger zu werden, zum Beispiel mittels einer anonymen Eizellspende. Viele Kliniken in Spanien, Tschechien oder der Ukraine haben sich längst auf zahlende Patienten aus Deutschland eingestellt. SZ-Redakteurin Ulrike Heidenreich hat ein Paar begleitet, das sich nach vielen Versuchen mit künstlicher Befruchtung dazu entschlossen hat, ihren Babywunsch im Ausland zu erfüllen. In der Klinik "IVF Spain" in Alicante traf sie junge Eizellspenderinnen, sprach mit Ärzten und Patienten und verfolgte im Labor, wie Leben in der Petrischale entsteht. In dieser Folge von "Das Thema" berichtet sie von dieser zwiespältigen Recherche: Wo beginnt Leben, wo die Würde des Menschen? Wer setzt der Forschung in den Labors Grenzen? Die ganze Reportage von Ulrike Heidenreich lesen Sie hier mit SZ Plus. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen zu unserem neuen täglichen Nachrichtenpodcast "Auf den Punkt" finden Sie unter sz.de/nachrichtenpodcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts via podcast@sz.de. Unser Partner für die Folge ist die Apothekenumschau. Weitere Informationen unter www.apotheken-umschau.de Der verwendete O-Ton zu Beginn der Episode stammt vom Family Center for Ethics in Society der Standford Universität.
- 25.07.201833 min
Dubiose Unternehmer geben sich als Fachverleger aus und veröffentlichen gegen Geld auch den größten Unsinn. Kritiker nennen diese scheinwissenschaftlichen Anbieter "Raubverleger". Dahinter steckt ein Millionengeschäft, wissenschaftlich sind die Publikationen aber oft wertlos. Wie Forscher, Firmen und Behörden dieses System für sich nutzen, haben Katrin Langhans und Till Krause mit einem Team von Journalisten monatelang recherchiert. In dieser Podcastfolge erzählen sie von absurden Konferenzen, wie sie mit selbst gebastelten Aufsätzen die Verlage getestet haben und was sich in der Wissenschaft ändern müsste. Sie gehen auch auf die Kritik an der Recherche ein (siehe Kapitelmarken). Lesen Sie hier die ganze Recherche des SZ-Magazins mit SZ Plus. Für die Datenrecherche wurde unter anderem das Tool Linkurious genutzt. Weitere Infos zur Recherche finden Sie in diesem FAQ. Die ARD-Reportage zum Thema finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion: Carlo Sarsky, Simone Halder CvD: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen zu unserem neuen täglichen Nachrichtenpodcast "Auf den Punkt" finden Sie unter sz.de/nachrichtenpodcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts via podcast@sz.de. Unser Partner für die Folge ist Finnlines. Weitere Informationen unter https://www.finnlines.de
- 18.07.201830 min
Da haben sich zwei gefunden: Obwohl die Beziehungen zwischen Russland und USA derzeit so schlecht sind wie seit langem nicht, scheinen sich Wladimir Putin und Donald Trump ganz gut zu verstehen. Diesen Eindruck bekam man zumindest bei der Pressekonferenz in Helsinki, nach ihrem ersten bilateralen Gipfel. Im Vorfeld als “historisch” angekündigt, bleibt von diesem Gipfel inhaltlich aber nicht viel - es wurde nichts beschlossen, keine konkrete Absprache getroffen. Und doch bekam man ein gutes Gefühl dafür, was zukünftig von diesen beiden Supermächten zu erwarten ist und welche Interessen beide verfolgen. Was zwischen Putin und Trump ist nur Show und was schon Außenpolitik? Und was bedeutet die neue Freundschaft zwischen den beiden für Europa? Das erklärt in dieser Folge Stefan Kornelius, der Leiter der SZ-Außenpolitik, der auch beim Gipfel in Helsinki vor Ort war. Er spricht über Trumps Haltung zur Russlandaffäre und erklärt, was sich Putin von Trump erhofft. Die Reportage von Stefan Kornelius zum Gipfel in Helsinki können Sie hier mit SZ Plus lesen. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion: Carlo Sarsky, Simone Halder CvD: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen zu unserem neuen täglichen Nachrichtenpodcast "Auf den Punkt" finden Sie unter sz.de/nachrichtenpodcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts via podcast@sz.de. Unser Partner für die Folge ist die Apothekenumschau. Weitere Informationen unter www.apotheken-umschau.de Die verwendeten Töne von Donald Trump stammen vom Youtube-Kanal des Weißen Hauses.
- 11.07.201832 min
Jedes Jahr sind etwa eine Milliarde Touristen auf der Welt unterwegs. Das kann eine riesige Chance für die besuchten Länder sein: Die Wirtschaft profitiert von den Besuchern, es gibt Arbeitsplätze und Perspektiven. Tourismus kann aber auch zum Problem werden: Häufig werden Dienstleister schlecht entlohnt, es bleibt zu wenig Geld bei den Einheimischen hängen. Langstreckenflüge und Kreuzfahrten sind ökologisch problematisch. Und was ist mit Ländern wie Türkei und Ägypten: Ist es in Ordnung, als Tourist in ein autoritäres System zu fahren, das man eigentlich nicht unterstützt? Darüber sprechen in dieser Folge von “Das Thema” Irene Helmes und Monika Maier-Albang aus dem SZ-Reiseressort. Sie geben Tipps für den nächsten Urlaub und erklären, wieso letztendlich jede Reise ein Kompromiss ist. Den Schwerpunkt zum Thema “Gutes Reisen” finden Sie unter diesem Link. Unter diesem Link finden Sie Informationen zu verschiedenen Siegeln und Zertifikaten für nachhaltiges Urlauben. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion: Carlo Sarsky CvD: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de. Unser Partner für die Folge ist O2. Weitere Informationen unter www.o2.de
- 04.07.201828 min
Zu Mitternacht am 24. Juni 2018 ist plötzlich einiges los auf den Straßen von Saudi-Arabien: Hupen und Jubelschreie klingen durch die Nacht, Fahrzeugkolonnen fahren durch die Städte. Und der Anlass ist tatsächlich historisch: Genau seit 0:00 Uhr dürfen zum ersten Mal Frauen in Saudi Arabien hinters Steuer, ganz legal, ohne Furcht vor Strafen. Auch sonst modernisiert sich das Land gerade gerade in einigen Bereichen, vor allem durch den Einfluss des 32-jährigen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Außenpolitisch sucht der sogar den Kontakt zu Israel. Aber wieso hat das eigentlich so lange gedauert? Was erhofft sich bin Salman von seinen Reformen? Und was ist mit all den anderen gesetzlichen Einschränkungen, die Saudi-Arabien trotzdem noch zu einem der autoritärsten Staaten der Welt machen? Zum Beispiel haben saudische Frauen immer noch einen männlichen gesetzlichen Vormund und brauchen für viele Entscheidungen seine Zustimmung. Dazu spricht in dieser Folge Dunja Ramadan. Sie schreibt für die Außenpolitik der SZ und hat in den vergangenen Wochen in Saudi-Arabien recherchiert. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de. Unser Partner für die Folge ist die Apothekenumschau. Weitere Informationen unter www.apotheken-umschau.de
- 27.06.201834 min
Der eine draußen, der andere weiter drin: Das ist der aktuelle Stand der Abgasaffäre bei der Volkswagen-Tochter Audi. Der Haftbefehl gegen Ex-Audi-Manager Wolfgang Hatz wurde aufgehoben, der beurlaubte Vorstandschef Rupert Stadler ist weiter im Gefängnis. Der VW-Konzern versucht zwar, den Abgasskandal hinter sich zu lassen und sich auf die Zukunft zu konzentrieren - richtig aufgearbeitet wird die Affäre aber nicht. Stattdessen kommen in diesem beispiellosen Wirtschaftskrimi immer wieder neue Details ans Licht. In dieser Folge von “Das Thema” erklärt Klaus Ott aus dem Ressort für Investigative Recherche, warum das so ist - wieso tut sich dieser Konzern so schwer damit, den Skandal aufzuklären? Gleichzeitig wollen wir nicht nur über den Diesel sprechen, sondern über die deutsche Autobranche generell. Es gibt neue Herausforderungen, neue Konkurrenten, neue Märkte - kann Deutschlands Schlüsselindustrie da noch mithalten? Dazu sprechen wir mit Thomas Fromm aus der SZ-Wirtschaftsredaktion. Alle Infos zum Abgasskandal finden Sie unter diesem Link. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de. Unser Partner für die Folge ist O2. Weitere Informationen unter www.o2.de
- 20.06.201833 min
Im März 2016 hat die Kanzlei Mossack Fonseca weltweit noch 48 Büros und mehr als 600 Angestellte. Doch dann steht sie plötzlich im Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit. Angestoßen von der Süddeutschen Zeitung veröffentlichen 400 internationale Journalisten ihre Recherchen zu den Panama Papers. Sie zeigen, wie Mossack Fonseca seit vielen Jahren Prominenten, Sportlern und Regierungschefs, aber auch Diktatoren, Mafiosi und Drogenkartellen dabei hilft, ihr Geld in Briefkastenfirmen zu verstecken. Doch wie ist es mit der Kanzlei in den zwei Jahren nach den Panama Papers weitergegangen? Das zeigen neue Daten aus dem Inneren von Mossack Fonseca und weitere Recherchen der SZ vor Ort in Panama City. In dieser Folge erzählt zuerst Boris Herrmann, SZ-Korrespondent für Lateinamerika, was er vor wenigen Tagen bei seinem Besuch in der Zentrale von Mossack Fonseca erlebt hat und was der deutsche Firmengründer Jürgen Mossack über die Recherchen denkt. Später erklären Bastian Obermayer und Frederik Obermaier, die die Panama Papers mit ausgewertet und auch die neuen Daten analysiert haben, was sie alles in den neuen Daten gefunden haben und was sich in der weltweiten Offshore-Industrie seit den Panama Papers wirklich verändert hat. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 13.06.201831 min
An diesem Donnerstag beginnt die Fußball-WM in Russland - und sie wird nicht nur ein sportliches Großereignis, sondern auch ein hochpolitisches. Schon im Vorfeld gibt es starke Kritik am Gastgeber des Turniers, sie betrifft mehrere (sport)politische Entwicklungen: die russische Außenpolitik samt der Annexion der Krim, die Staatsdoping-Affäre oder auch Dopingverdächtigungen gegen Spieler aus dem aktuellen WM-Kader. Diese WM werden wir mit einem eigenen Podcast begleiten: Steilvorlage - Der WM-Podcast der Süddeutschen Zeitung. Das Thema präsentiert die erste Folge, in der es um die sportpolitischen Ambitionen des Gastgeberlandes Russland geht. Was hat eine Fußball-WM überhaupt mit Politik zu tun? Wird das Turnier eine Propaganda-Show für Russlands Präsidenten Wladimir Putin? Oder kommt es zu einer Öffnung des Landes, da die Weltöffentlichkeit vier Wochen lang nach Russland schaut? Darüber sprechen Johannes Aumüller und Thomas Kistner, Sportpolitik-Experten der Süddeutschen Zeitung, in dieser ersten Folge von “Steilvorlage”, dem WM-Podcast der SZ. Sie reden über das Staatsdoping, Sport als Teil der Außenpolitik - und darüber, warum der Deutsche Fußball-Bund über einen Boykott hätte nachdenken sollen. Alle Infos zu unserem neuen WM-Podcast finden Sie hier. Wie gefällt Ihnen unser neuer Podcast? Wir freuen uns immer über Lesermails via podcast@sz.de. Alle Infos zur Fußball-WM finden Sie auf dieser Themenseite. Moderation, Redaktion: Christopher Gerards Produktion: Julia Ongyerth CvD: Vinzent-Vitus Leitgeb und Laura Terberl Alle Informationen zu unserem gesamten Podcast-Angebot finden Sie auf sz.de/podcast.
- 06.06.201832 min
Erst steigt Donald Trump aus dem Atomabkommen aus, dann erlässt er neue Strafzölle. Großbritannien will raus aus der EU, Italien wählt auch eine eurokritische Regierung - die Stimmung unter den Regierungschefs der westlichen Welt war bestimmt schon mal besser. Doch ausgerechnet jetzt setzen sie sich alle an einen Tisch: Am 7. Juni beginnt der G7-Gipfel in Kanada, bei dem sich wie jedes Jahr Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA treffen, um über die wichtigsten politischen Themen zu diskutieren. Offiziell steht die Geschlechtergerechtigkeit oder die Digitalisierung auf dem Programm, aber eigentlich geht es in Kanada um etwas viel Grundsätzlicheres: Hat der Westen noch ein gemeinsames Wertesystem? Können diese Länder noch gemeinsam globale Probleme lösen oder überwiegen nationalistische Interessen? Wie stabil der Verbund der G7 ist, beschreibt in dieser Folge von “Das Thema” Stefan Kornelius. Er leitet seit 2000 die Außenpolitik der Süddeutschen Zeitung und war zuvor einige Jahre US-Korrespondent für die SZ in Washington. Im Podcast erklärt er, wieso die Stimmung zwischen den G7-Staaten gerade so angespannt ist - und was das mit autoritären Regimes wie Russland und China zu tun hat. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Werbepartner der Folge ist die Deutsche Flugsicherung. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 30.05.201831 min
Die Republikaner stellen in den USA momentan nicht nur den Präsidenten, sie haben auch in beiden Kammern des Parlaments die Mehrheit. Doch im Herbst stehen die “Midterms” an, die Halbzeit-Wahlen, bei denen alle Sitze im Repräsentantenhaus, sowie ein Drittel der Senatssitze neu vergeben werden. Für die US-Demokraten ist das die Chance, Trump zu schwächen. Doch knapp vier Monate vor den Wahlen kämpfen die Demokraten noch immer um eine klare Linie, wie sie gegen die Republikaner gewinnen können. Nur gegen Donald Trump zu sein, reicht nicht aus. Aber wie sollen die entscheidenden Sitze gewonnen werden? Mit einem linken Kurs, wie ihn zum Beispiel der unabhängige Bernie Sanders vertritt? Oder sollte die Partei eher moderat auftreten, um auch enttäuschte Trump-Wähler für sich zu gewinnen? Thorsten Denkler erklärt in dieser Folge von “Das Thema”, wieso es der Partei so schwer fällt, sich eindeutig zu positionieren und warum Trumps Chancen für den Herbst gar nicht mal so schlecht stehen. Thorsten Denkler arbeitet in New York als Korrespondent für die SZ. Alle aktuellen Infos zu den Midterms finden Sie unter diesem Link. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Werbepartner der Folge ist die Deutsche Flugsicherung. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 23.05.201831 min
Der Nahostkonflikt ist wieder einmal eskaliert: Bei Auseinandersetzungen an der Grenze Israels zum Gaza-Streifen sterben über 60 Menschen, Tausende werden verletzt. Warum gerade jetzt? Die Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem fand zwar am selben Tag statt, sie war aber nur einer der Gründe, wieso es zu den Ausschreitungen kam. Welche Gründe es noch gab und wieso die Situation gerade jetzt wieder so festgefahren ist, erklärt in dieser Folge Alexandra Föderl-Schmid, die Israel-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung. Sie hat die Demonstrationen der letzten Wochen miterlebt. Im Podcast erzählt sie von Netanjahus innenpolitischen Problemen, von seiner politischen Freundschaft zu Trump und von Machtkämpfen in den Palästinenser-Gebieten. Alle Entwicklungen zum Nahostkonflikt finden Sie laufend hier auf SZ.de. Moderation, Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Laura Terberl Werbepartner dieser Folge ist Finnlines. Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 16.05.201831 min
Es gibt keine noch so abgelegene Insel auf der Erde, die nicht vom Menschen beeinträchtigt wurde. Im Pazifik schwimmt unser Plastikmüll, durch den Klimawandel steigen die Meeresspiegel und die radioaktive Strahlung wird noch in tausenden von Jahren auf der Erde spürbar sein. Der Mensch hat so radikal in die Natur eingegriffen, dass wir sogar von einem neuen Erdzeitalter sprechen müssen, dem Anthropozän. Das zumindest fordern immer mehr Wissenschaftler. Das Anthropozän löst das Holozän ab, jene ruhigen 12 000 Jahre, in denen sich unsere heutige Kultur entwickeln konnte. Was bedeutet das neue Erdzeitalter für uns und für die Erde? Jörg Häntzschel und Alex Rühle beantworten diese Frage in einer aktuellen Serie im SZ-Feuilleton. In dieser Folge von Das Thema sprechen sie über Klimawandel und Umweltverschmutzung, wieso auf politischer Ebene so wenig dagegen getan wird und welche moralische Verantwortung der Einzelne hat. Alle Beiträge der Feuilleton-Serie finden Sie hier online. Das im Podcast erwähnte Interview mit Hans Joachim Schellnhuber finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.



















