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- 09.05.201833 min
Ohne Strom keine Heizung, kein Kühlschrank, kein Internet, keine Ampelanlagen: Das Stromnetz ist eine der wichtigsten Infrastrukturen unseres Landes. Was würde passieren, wenn es angegriffen wird? In der Ukraine haben Hacker erst im Dezember 2016 den Strom in weiten Teilen von Kiew abgeschaltet. Für viele Beobachter aus der Branche ein mehr als beunruhigender Angriff, der erst der Anfang gewesen sein könnte. Hakan Tanriverdi und Till Krause haben für das SZ-Magazin mit zahlreichen Sicherheitsexperten gesprochen. Sie sind sich sicher: Auch das deutsche Netz ist angreifbar - mit verheerenden Folgen. In dieser Podcast-Episode erklären sie, wieso das deutsche Stromnetz anfällig für Hackerangriffe ist und wie sich der Staat dagegen rüstet. Lesen Sie mit SZ Plus die ganze Recherche der beiden Autoren aus dem SZ-Magazin. Ende April hat SZ-Autor Georg Mascolo darüber geschrieben, wie Staaten das Internet in ein Schlachtfeld verwandeln. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de. Übrigens: Auch “Plan W” hat ab sofort seinen eigenen Podcast. Plan W ist das Frauenwirtschaftsmagazin der SZ, das jeden Monat als Beilage erscheint. In der ersten Folge des neuen Plan W Podcasts geht es um die Frage, warum Gefühle am Arbeitsplatz eigentlich so verpönt sind. Sie finden den Plan W Podcast auf iTunes, auf Spotify und in jeder gängigen Podcast-App.
- 02.05.201832 min
In China erfüllt sich gerade der Traum aller autoritären Herrscher: die totale Überwachung des eigenen Volkes. Kameras erfassen jeden Bürger, immer mehr Daten werden in zentralen Datenbanken gesammelt und ausgewertet. Und das ist erst der Anfang: Die Regierung investiert massiv in Überwachungstechnik und forscht zu künstlicher Intelligenz. Und in manchen Regionen wird mit einem Punktesystem experimentiert, das positive Taten belohnt und negative bestraft. Vorangetrieben wird diese Dystopie von Xi Jinping, der 2013 an die Macht gekommen ist und seitdem alles tut, um sein Volk kontrollieren zu können. Wie massentauglich sind seine Pläne vom gläsernen Volk? Wieso wehrt sich niemand dagegen? Und wie viel ist davon auch in Deutschland theoretisch möglich? Das erklärt in dieser Folge Kai Strittmatter, China-Korrespondent der SZ, dem der Erfolg der chinesischen Methoden schlaflose Nächte bereitet. Er warnt vor einem Kampf der politischen Systeme - und wünscht sich von der westlichen Welt mehr Rückgrat. Kai Strittmatter schreibt in diesem SZ-Plus-Text über die digitale Überwachung in China. Hier können Sie mit SZ-Plus mehr über das Punktesystem erfahren, das momentan getestet wird. Mehr zu einem Pekinger Unternehmen, das zu Künstlicher Intelligenz forscht, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de. Übrigens: Auch “Plan W” hat ab sofort seinen eigenen Podcast. Plan W ist das Frauenwirtschaftsmagazin der SZ, das jeden Monat als Beilage erscheint. In der ersten Folge des neuen Plan W Podcasts geht es um die Frage, warum Gefühle am Arbeitsplatz eigentlich so verpönt sind. Sie finden den Plan W Podcast auf iTunes, auf Spotify und in jeder gängigen Podcast-App.
- 25.04.201830 min
Wird in Bayern gerade das härteste Polizeigesetz Deutschlands verabschiedet? Oder reagiert der Freistaat einfach nur angemessen auf moderne Anforderungen? Darüber wird inzwischen in ganz Deutschland debattiert. Denn das bayerische Gesetz könnte zum Vorbild für viele andere Bundesländer werden. Fest steht: Die Beamten in Bayern haben in Zukunft viel mehr Befugnisse. Schon bei einer sogenannten “drohenden Gefahr” dürfen sie Menschen abhören, deren Online-Chats lesen, deren Briefe öffnen – sie überwachen. Was genau eine “drohende Gefahr” ausmacht, ist aber umstritten. Kritiker befürchten, dass durch diese neu geschaffene Kategorie eigentlich jeder überwacht werden kann. Wie berechtigt sind solche Sorgen? Wie notwendig und effektiv sind die neuen Maßnahmen? Das beantwortet in dieser Folge Lisa Schnell, Landtagskorrespondentin für die SZ in München. Aus dem Berliner Parlamentsbüro ist außerdem Ronen Steinke zu Gast, der zu Themen der inneren Sicherheit und den Nachrichtendiensten recherchiert. Er erklärt, wieso bald eine Welle aus immer schärferen Polizeigesetzen durch alle Bundesländer rollen könnte, obwohl Deutschland eigentlich immer sicher wird. Aktuell hat die bayerische Landtagsabgeordnete Claudia Stamm eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gegen den Gesetzesentwurf angekündigt. Lesen Sie mehr auf SZ.de. Übrigens: Auch “Plan W” hat ab sofort seinen eigenen Podcast. Plan W ist das Frauenwirtschaftsmagazin der SZ, das jeden Monat als Beilage erscheint. In der ersten Folge des neuen Plan W Podcasts geht es um die Frage, warum Gefühle am Arbeitsplatz eigentlich so verpönt sind. Sie finden den Plan W Podcast auf iTunes, auf Spotify und in jeder gängigen Podcast-App. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 18.04.201831 min
Ein halbes Jahr ist es her, dass die Journalistin Daphne Caruana Galizia mit einer Autobombe ermordet wurde. Jeder auf Malta kannte sie, Daphnes Recherchen wurden gefeiert und gefürchtet. Nach ihrem Tod haben 45 Journalisten verschiedenster Medien das Daphne-Projekt gestartet: Um ihre Arbeit weiterzuführen, aber auch um Druck auf die Behörden aufzubauen, damit Daphnes Mörder gefasst werden. Von der Süddeutschen Zeitung waren Bastian Obermayer und Hannes Munzinger an den Recherchen beteiligt. Im Podcast erzählen beide Reporter von ihrer Recherche auf Malta, von Daphnes Arbeit, warum sie auf Malta so viele Feinde hatte, und für wie wahrscheinlich sie es halten, dass die Drahtzieher hinter ihrer Ermordung noch gefasst werden. Das Daphne-Projekt wurde von der Organisation “Forbidden Stories” gestartet, das Bastian Obermayer auch mitgegründet hat. Alle Infos zu Forbidden Stories finden Sie hier. Die komplette SZ-Recherche über das Daphne-Projekt können Sie hier mit SZ Plus lesen Übrigens: Auch “Plan W” hat ab sofort seinen eigenen Podcast. Plan W ist das Frauenwirtschaftsmagazin der SZ, das jeden Monat als Beilage erscheint. In der ersten Folge des neuen Plan W Podcasts geht es um die Frage, warum Gefühle am Arbeitsplatz eigentlich so verpönt sind. Sie finden den Plan W Podcast auf iTunes, auf Spotify und in jeder gängigen Podcast-App. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 11.04.201830 min
Dass ein freier Handel für die Wirtschaft besser ist, als Importzölle zu erheben, ist vermutlich das einzige Thema, bei dem sich Ökonomen einig sind. Trotzdem liefern sich die beiden größten Volkswirtschaften momentan eine regelrechte Zoll-Schlacht: Die USA erheben Importzölle auf Stahl und Aluminium, China reagiert mit Zöllen auf Soja-Bohnen und Schweinefleisch. Stecken wir mitten in einem neuen Handelskrieg? Und wie gefährlich ist dieser Schlagabtausch? In dieser Folge von “Das Thema” sprechen Marc Beise, der das Wirtschaftsressort der SZ leitet, und Claus Hulverscheidt, der aus New York über die US-Wirtschaft berichtet, über den aktuellen Handelskonflikt. Sie erklären, wieso Trump mit seiner Wut über China sogar Recht hat, inwiefern seine Strategie aufgehen könnte und worauf sich die deutsche Wirtschaft einstellen muss. Redaktionsschluss für diesen Podcast war Montag, 09.04.2018, um 19 Uhr. Alle aktuellen Informationen und Entwicklungen zu dem Handelskonflikt finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 04.04.201829 min
Ägypten hat gewählt: Abdel Fattah al-Sisi wurde mit 97 Prozent der gültigen Stimmen im Amt bestätigt und kann damit weiter das bevölkerungsreichste Land Arabiens regieren. Seine Macht ist aber eigentlich noch nie vom Volk ausgegangen. Nur durch das Militär und die Geheimdienste konnte er seinen frei gewählten Vorgänger aus dem Amt drängen. Bei der aktuellen Wahl hat er jeden ernstzunehmenden Gegenkandidaten verhindert. Seinen Kampf gegen islamistischen Terror im Land nutzt er systematisch, um die Meinungsfreiheit einzuschränken und Kritiker zu verhaften. Sieben Jahre nach dem arabischen Frühling scheint eine funktionierende Demokratie in Ägypten weiter entfernt denn je. Wie konnte es nach dem Hoffnungsschimmer im Jahr 2011 so weit kommen? Welche Lösungen bietet al-Sisi seinem Land, in dem die Armut explodiert und die Bevölkerung gleichzeitig rasant wächst? Und welchen Einfluss haben Länder wie die USA, Russland und auch Deutschland auf die Entwicklung Ägyptens? Das erklärt in dieser Folge Tomas Avenarius, der bis 2015 als SZ-Korrespondent in Kairo gelebt hat. Lesen sie hier einen Kommentar zur Präsidentschaftswahl von Paul-Anton Krüger, dem aktuellen SZ-Korrespondenten in Kairo. Was Ägypterinnen und Ägypter über al-Sisi denken, hat Anna Reuß vor der Wahl für die SZ protokolliert. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Mitarbeit: Anna Reuß Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 28.03.201829 min
In den meisten deutschen Städten steigen die Mieten rasant an, es wird immer schwieriger bezahlbare Wohnungen zu finden. Viele Städte reagieren auf den Boom, indem sie ein Neubaugebiet nach dem anderen aus dem Boden stampfen lassen - aber wieso sehen die eigentlich alle gleich und so hässlich aus? Wieso entstehen so selten Quartiere, in die Menschen nicht nur zum Schlafen hinkommen, sondern auch, um zu arbeiten und ihre Freizeit zu verbringen? Deshalb sprechen wir in dieser Folge von "Das Thema" mit Laura Weißmüller aus dem SZ-Feuilleton darüber, wie Neubauten heute aussehen müssten, damit lebenswerte Viertel mit Flair entstehen. Und wieso stattdessen überall Beton-Bettenburgen entstehen, die tagsüber meistens ausgestorben sind. Mehr zum Thema gibt es in der Osterausgabe am Samstag in der Süddeutschen Zeitung: Der Lokalteil dreht sich komplett um das Wohnen in der teuersten Stadt Deutschlands. Digital finden Sie sämtliche Texte ab Samstag unter: sz.de/wohnen, in Bayern können Sie die Ausgabe regulär am Kiosk erwerben. Um herauszufinden, wie sehr hohe Mieten und die schwierige Wohnungssuche Menschen in Deutschland belastet, haben wir das Projekt "Meine Miete" gestartet - wir würden uns freuen, wenn Sie auch mitmachen. Sie finden die Umfrage online unter: sz.de/meinemiete. Zum Weiterlesen: Mehr zu der von Laura Weißmüller geforderten Bodenreform lesen Sie in diesem Kommentar. Wieso der Wohnungsmarkt in Deutschland momentan so überhitzt ist, lesen Sie hier. Feuilleton-Redakteur Gerhard Matzig kritisiert in diesem Text Neubauten in München. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Mitarbeit: Theresa Greim Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 21.03.201827 min
Seit drei Monaten regiert Sebastian Kurz in Österreich. Er ist mit 31 Jahren der jüngste Regierungschef Europas. Was aber vielleicht für noch mehr Aufsehen gesorgt hat: Seine ÖVP koaliert mit der rechtspopulistischen FPÖ. Einer Partei, die seit Jahren damit kämpft, sich glaubhaft vom rechten Rand abzugrenzen, und die zumindest vorübergehend mit der Idee eines EU-Austritts Österreichs gespielt hat. Ist das wirklich der Richtige Partner für Sebastian Kurz? Muss und kann er die FPÖ kontrollieren? Dazu spricht in dieser Folge Peter Münch, Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Wien. Er erklärt, ob die neue Koalition Österreich in den nächsten Jahren stark verändern wird, und wie sie das Bild von Österreich in Deutschland oder anderen EU-Staaten prägen kann. Den in der Folge angesprochenen Artikel über die Affäre um den österreichischen Verfassungsschutz, finden Sie hier. Das Österreich-Spezial der Süddeutsche Zeitung Langstrecke mit ausgewählten Reportagen, Porträts und Interviews zu Österreich finden Sie unter sz.de/oesterreich. Dort können Sie sich auch für einen kostenlosen Newsletter für mehr Österreich-Berichterstattung anmelden. Moderation, Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Laura Terberl Mitarbeit: Sandra Sperling Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 14.03.201829 min
Nicht alles, was im Darknet passiert, ist illegal. Viele Menschen nutzen die anonyme Version des Internets auch, um sicher und ohne Spuren zu surfen. Trotzdem passieren auf rund 50 Prozent der aktiven Seiten im Darknet illegale Dinge - bis Sommer 2017 zum Beispiel auf der Plattform “Deutschland im Deep Web”, die jahrelang von “Lucky” betrieben wurde und auf der Menschen mit Drogen, Falschgeld und sogar Waffen gehandelt haben. Auch die Waffe, mit der beim Anschlag im Münchner Olympia-Einkaufszentrum neun Menschen ermordet wurde, wurde auf dieser Plattform gekauft. In dieser Folge sprechen Hakan Tanriverdi und Ronen Steinke, die den Fall “Lucky” monatelang recherchiert haben, darüber, wie kriminell die Nutzer des Darknets wirklich sind und wie Ermittlungsbehörden im anonymen Netz fahnden. Die ganze Recherche zum Fall von “Lucky” lesen Sie hier mit SZ Plus. Warum deutsche Behörden heute erfolgreicher im Darknet ermitteln hat Hakan Tanriverdi im Sommer 2017 beschrieben. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Mitarbeit: Simon Hurtz Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 07.03.201825 min
Überall in Deutschland werden gerade Betriebsräte gewählt. Bei den Wahlen, die alle vier Jahre stattfinden, werden mehr Mandate vergeben, als bei allen Kommunalwahlen des Landes zusammen.Betriebsräte gestalten den Arbeitsalltag von Millionen Menschen. Warum sprechen wir trotzdem so wenig über die Wahl? Wie politisch sind Betriebsräte? Und warum kämpfen gerade Betriebsräte in kleinen Betrieben besonders oft mit ihren Arbeitgebern? Das erklärt Detlef Esslinger, stellvertretender Leiter der SZ-Innenpolitik, in dieser Folge. Er recherchiert schon seit Jahren zu Betriebsräten, unter anderem auch zu “Union Busting”, also den Methoden, mit denen Arbeitgeber Betriebsräte bewusst sabotieren oder verhindern. Einen Überblick mit Zahlen und Stimmen zu den aktuellen Betriebsratswahlen hat Detlev Esslinger Anfang März in der SZ gegeben. Mit SZ Plus können Sie die im Podcast erwähnte Recherche zum Fall der Pflegerin Ernestine Cornella und zu den Methoden des "Union Busting" lesen. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 28.02.201830 min
Am 4. März wählen die Italiener ein neues Parlament. Nach einem chaotischen Wahlkampf wird es danach wohl noch chaotischer weitergehen: Obwohl die Wirtschaft nach zehn Jahren wieder wächst und der Konsum steigt, sind viele Italiener unzufrieden mit der sozialdemokratischen Regierung. Besonders unbeliebt ist der ehemalige Ministerpräsident Matteo Renzi, der aber trotzdem wieder kandidiert. Mögliche Wahlgewinner sind rechte Bewegungen oder Wahlbündnisse – allen voran das von Silvio Berlusconi. Der 81-Jährige gibt sein Comeback in der Politik mit unzähligen Wahlversprechen, die er und seine Partei unmöglich halten können. Und dann ist da auch noch die Anti-Establishment-Partei “Fünf Sterne”, die Parteien grundsätzlich abschaffen möchte. Wie soll da eine stabile Regierung zu Stande kommen? Und wieso ist Italien eigentlich so anfällig für populistische Bewegungen? Stefan Ulrich, der ehemalige Italien-Korrespondent und stellvertretender Leiter der SZ-Außenpolitik, erklärt in dieser Folge die speziellen “italienischen Verhältnisse” und erläutert, wieso Berlusconi der beste Lehrer für Trump und Putin war. In diesem SZ Plus-Interview spricht der aktuelle italienische Premierminister, Paolo Gentiloni, über die Aussichten seiner eigenen Partei bei der Wahl und die Situation der SPD in Deutschland. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 21.02.201829 min
Der Redaktionsschluss für diesen Podcast war am Mittwoch, den 21. Februar um 17 Uhr. Mittlerweile hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass Diesel-Fahrverbote grundsätzlich zulässig sind. Die wichtigsten Fragen rund um mögliche Fahrverbote beantwortet dieser Artikel. Es ist einer der größten Wirtschaftsskandale Deutschlands: Zweieinhalb Jahre nachdem die Abgasmanipulationen von Volkswagen öffentlich wurden, sind viele Details der Affäre noch immer ungeklärt. Es gibt laufende Ermittlungen, Manager wurden verhaftet - wenn auch nicht aus der obersten Chefetage. Das deutsche Diesel-Auto ist durch den Skandal vom Vorzeigeprodukt zum Ladenhüter geworden, auch wegen möglicher Diesel-Fahrverbote in Städten. Weil am Bundesverwaltungsgericht momentan die Rechtmäßigkeit der Fahrverbote verhandelt wird, beschäftigt sich diese Folge von “Das Thema” mit den Konsequenzen des Dieselskandals. Klaus Ott aus dem Ressort für Investigative Recherche und Max Hägler aus dem Wirtschaftsressort der SZ berichten seit Beginn über den Skandal und erklären im Podcast, was der Skandal für die Autoindustrie bedeutet und ob die Politik zu freundlich mit der Autoindustrie umgeht. Dass es bald zu Diesel-Fahrverboten kommen könnte, liegt an einer Klage der Deutschen Umwelthilfe. Lesen Sie hier ein Porträt über deren Geschäftsführer Jürgen Resch. Über den Lobbyverein, der Affen Abgasen ausgesetzt hat, geht es in diesem Text. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 14.02.201828 min
Wieder Große Koalition, wieder Merkel: In den letzten zwölf Jahren hat Angela Merkel die CDU und Deutschland geprägt. Wenn die Große Koalition zustande kommt, wird sie noch weitere vier Jahre regieren. Merkel steht für Stabilität - und Stillstand. Ihre sonst so disziplinierte Partei wird jetzt unruhig: Merkel habe in den Koalitionsgesprächen schlecht verhandelt und müsse die CDU jetzt umbauen und erneuern. Aber kann Merkel das? Und will sie das überhaupt? In Folge 17 von “Das Thema” erklärt Ferdos Forudastan, die Innenpolitik-Chefin der SZ, wieso Merkel in den Koalitionsverhandlungen so viele Kompromisse eingegangen ist - und welche Themen sie für ihre letzte Legislaturperiode auf der Agenda hat. Im zweiten Teil des Podcasts spricht Evelyn Roll über Merkels mögliche Nachfolger. Roll ist leitende Redakteurin der SZ und hat mehrere Biografien über Angela Merkel verfasst. Ihrer Meinung nach wird es Zeit, dass die CDU sich damit beschäftigt, wie es nach Merkel weitergehen soll. Das sei aber nicht die Aufgabe der Parteivorsitzenden selber. Wen Merkel für die CDU in ihr Kabinett holen könnte, analysierte für die SZ Nico Fried, der Leiter des Parlamentsbüros in Berlin. Dass Merkel nicht an der Macht klebt, sondern pflichtbewusst handelt, kommentierte Heribert Prantl, der bei das Meinungsressort der SZ leitet. Moderation: Laura Terberl Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Regie und Produktion: ikone media im Auftrag der Süddeutschen Zeitung Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 07.02.201828 min
Knebelverträge, Korruption und Kommerz – die Olympischen Spiele und das Internationale Olympische Komitee (IOC) stehen schon länger in der Kritik. Auch kurz vor den Wettkämpfen in Pyeongchang scheint es nicht mehr um den Sport zu gehen, sondern um Doping-Skandale und Propaganda. Kann man Olympia da überhaupt noch gut finden und sich auf die Wettbewerbe freuen? Wieso schafft es das IOC nicht, effektiv gegen Doping vorzugehen? Wie sieht die Zukunft der olympischen Bewegung aus? Darüber sprechen in dieser Folge Claudio Catuogno, der für das SZ-Sportressort die Berichterstattung zu Olympia plant, und Holger Gertz, der seit 2000 für die SZ vor Ort von den Olympischen Spielen berichtet. Alle SZ-Artikel zu den Winterspielen in Pyeongchang, den Medaillenspiegel und den Zeitplan finden Sie unter sz.de/thema/Olympia. In diesem SZ Plus-Interview kritisierte der deutsche Skifahrer Felix Neureuther zuletzt das IOC. Moderation: Laura Terberl Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Regie und Produktion: ikone media im Auftrag der Süddeutschen Zeitung Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 31.01.201827 min
Was macht eigentlich gerade der Bundestag? Deutschland hat zwar momentan nur eine geschäftsführende Regierung, aber schon seit über drei Monaten ein neues Parlament - mit 709 Abgeordneten, 92 von der Alternative für Deutschland. Was machen die Abgeordneten, während sie auf die neue Regierung warten? Kann oder soll der Bundestag überhaupt schon Dinge umsetzen? Und wie viel Inszenierung steckt hinter den Debatten, die die AfD anstößt? Darüber sprechen in dieser Folge zwei Redakteure aus dem Berliner SZ-Büro, Stefan Braun und Jens Schneider, der seit 2013 über die AfD berichtet. In dieser Folge wird auch kurz die Debatte über die AfD-Ausschussvorsitzenden angesprochen. Wer die drei Vorsitzenden sind, können Sie hier nachlesen. Lesen Sie mit SZ Plus diese Reportage über die ersten Wochen der AfD im Bundestag. Der SZ-Podcast „Das Thema“ erscheint jeden Mittwochabend. Weil wir diesen Podcast noch besser machen wollen, würden wir uns freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen, die ungefähr fünf Minuten dauert. Moderation: Laura Terberl Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Regie und Produktion: ikone media im Auftrag der Süddeutschen Zeitung Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 24.01.201827 min
Momentan ist die Lawinengefahr in vielen Teilen der Alpen so hoch wie schon seit Jahren nicht mehr. In Bayern herrscht Warnstufe 4, allein letztes Wochenende wurden fünf Wintersportler verschüttet. Jedes Jahr sterben dutzende Menschen, obwohl sie immer bessere Ausrüstung tragen und sich Lawinen immer genauer vorhersagen lassen. Die große Hoffnung sind die Retter – nicht nur für die Opfer, sondern für eine ganze Industrie. Die SZ-Autoren Ann-Kathrin Eckhardt und Dominik Prantl haben mit Warndiensten, Helikopterpiloten, Notärzten und Lawinenopfern über die unbarmherzige Gefahr der Lawine gesprochen. Im Podcast erzählen die beiden von ihrer Recherche. Das Buch 2 von Ann-Kathrin Eckhardt und Dominik Prantl können Sie mit SZ Plus hier lesen. Weitere Infos rund um das Thema Skifahren finden Sie hier. Der SZ-Podcast „Das Thema“ erscheint jeden Mittwochabend. Weil wir diesen Podcast noch besser machen wollen, würden wir uns freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen, die ungefähr fünf Minuten dauert. Moderation: Laura Terberl Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Regie und Produktion: ikone media im Auftrag der Süddeutschen Zeitung Alle Informationen finden Sie auch unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de.
- 17.01.201826 min
Der US-Präsident stolpert von einem Skandal in den nächsten - trotzdem unterstützen ihn noch 40 Prozent der US-Amerikaner. Wie kann das sein? In dieser Folge von “Das Thema” spricht US-Korrespondent Hubert Wetzel über den neuen politischen Alltag unter Donald Trump: Wie geht man mit einem Präsidenten um, der ausfällig wird, der beleidigt und lügt? Wetzel erklärt, wieso er für viele von Trumps Anhängern durchaus Verständnis hat, was an Trumps Politik besonders gefährlich ist - und ob ihn in dieser Präsidentschaft noch etwas überraschen kann. Der SZ-Podcast „Das Thema“ erscheint jeden Mittwochabend. Weil wir diesen Podcast noch besser machen wollen, würden wir uns freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen, die ungefähr fünf Minuten dauert: sz.de/podcastumfrage Moderation: Laura Terberl Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Regie und Produktion: ikone media im Auftrag der Süddeutschen Zeitung Alle Informationen finden Sie auch unter sz.de/podcast - falls Sie Fragen oder Anregungen haben, können Sie uns eine E-Mail an podcast@sz.de schreiben.
- 10.01.201831 min
Wie soll es mit Syrien nach fast sieben Jahren Bürgerkrieg weitergehen? Die Städte sind zerbombt, Millionen sind geflohen, Hunderttausende getötet. Aber während in manchen Regionen noch gekämpft wird, beginnt der syrische Machthaber Baschar al-Assad bereits mit dem Wiederaufbau des Landes - nach seinen Regeln. Nachdem man lange damit rechnete, dass Assads Regime abgelöst wird, ist mittlerweile klar: Wer Frieden in Syrien möchte, kommt um Assad nicht herum. Wie konnte sich Assad so lange halten? Und wie kann es mit der syrischen Gesellschaft weitergehen? Diese Fragen beantworten in dieser Folge Paul-Anton Krüger, SZ-Nahostkorrespondent, und sein Vorgänger Tomas Avenarius. Beide sind während des Krieges durch Syrien gereist und berichten auch von den Schwierigkeiten, in diesem Kriegsgebiet zu recherchieren. Beim Wiederaufbau steht Ihnen zufolge gerade Deutschland vor einem Dilemma: Die Bundesregierung möchte das syrische Volk unterstützen, muss dazu aber wohl mit Assad zusammenarbeiten. Der SZ-Podcast „Das Thema“ erscheint jeden Mittwochabend. Weil wir diesen Podcast noch besser machen wollen, würden wir uns freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen, die ungefähr fünf Minuten dauert: sz.de/podcastumfrage Moderation: Laura Terberl Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Regie und Produktion: ikone media im Auftrag der Süddeutschen Zeitung Alle Informationen finden Sie auch unter sz.de/podcast - falls Sie Fragen oder Anregungen haben, können Sie uns eine E-Mail an podcast@sz.de schreiben.
- 20.12.201723 min
Immer neue Enthüllungen, Anschuldigungen und Entschuldigungen: Seit Monaten wird unter dem Hashtag #MeToo über sexuelle Übergriffe diskutiert. Der Fall des Hollywood-Producers Harvey Weinstein hatte die Debatte ins Rollen gebracht, danach meldeten sich immer mehr Frauen zu Wort, wie zuletzt Salma Hayek.Kathleen Hildebrand und Julian Dörr, die als Kultur-Autoren die Debatte in den letzten Monaten begleitet haben, sprechen über die Folgen von #MeToo: Hat sich wirklich etwas verändert, können Frauen jetzt freier über Alltagssexismus und sexuelle Übergriffe sprechen? Beide Autoren sprechen über Leserreaktionen, wieso Trump gegen #MeToo immun zu sein scheint - und welches Argument sie in der Debatte gar nicht mehr hören können.Den im Podcast zitierten Text können Sie hier mit SZ-Plus lesen. Alle Infos zu #MeToo finden Sie auf dieser SZ-Themenseite.Wir möchten diesen Podcast noch besser machen. Wir würden uns deshalb freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen, die ungefähr fünf Minuten dauert. Sie finden die Umfrage unter diesem Link.Moderation und Redaktion: Laura TerberlRegie und Produktion: ikone media im Auftrag der Süddeutschen ZeitungAlle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast - falls Sie Fragen oder Anregungen haben, können Sie uns eine E-Mail an podcast@sz.de schreiben.Die nächste Folge von "Das Thema" erscheint am 10. Januar 2018.
- 13.12.201728 min
Amazon ist schon lange nicht mehr nur ein Online-Händler: Er stellt eigene Waren her, produziert Filme und TV-Serien, entwickelt Geräte wie das E-Book-Lesegerät Kindle oder den smarten Lautsprecher Echo und hat vor kurzem eine Bio-Supermarktkette mit über 400 Filialen gekauft. Und es geht immer weiter: Kein Unternehmen investiert so viel in Forschung und Entwicklung wie Amazon. Anscheinend ist die Firma erst zufrieden, wenn ihr nach dem Internethandel auch der Rest der Welt gehört. Kathrin Werner, SZ-Wirtschaftskorrespondentin in den USA, erklärt in dieser Folge, welche Probleme die enorme Marktmacht von Amazon mit sich bringt - und wieso ein Boykott einzelner Kunden keine Lösung sein kann. (Mehr zum Thema in Werners Reportage "Ausgeliefert" - jetzt lesen mit SZ Plus.) Ein neues Projekt von Amazon ist der Lieferdienst "Amazon Fresh", mit dem Kunden in Berlin Hamburg und München frische Lebensmittel bestellen können. Für den Service kooperiert Amazon auch mit lokalen Händlern wie zum Beispiel Dallmayr. Pia Ratzesberger, die für die SZ über Münchner Wirtschaftsthemen schreibt, erzählt, was sich beide Parteien von dieser Kooperation erhoffen - und wieso sie dem neuen Angebot eher kritisch gegenübersteht. Wir möchten diesen Podcast noch besser machen. Wir würden uns deshalb freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen, die ungefähr fünf Minuten dauert: https://www.sueddeutsche.de/podcastumfrage



















