delikt – Wahre Verbrechen aus Österreichs Süden

David Knes
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21.10.2026
Beschreibung
Bei Delikt, dem Kriminalpodcast der Kleinen Zeitung, geht es um wahre Verbrechen aus der Steiermark und Kärnten. Redakteurinnen und Redakteure sowie Expertinnen und Experten sprechen mit Host David Knes über die Taten, ihre Hintergründe und ihre Auswirkungen – oft mit Details, die so in keiner Zeitung standen. Die Bandbreite reicht von berüchtigten Fällen der österreichischen Kriminalgeschichte wie Jack Unterweger oder die Karlau-Geiselnahme, über historische Verbrechen wie den Kindberger Herzfresser, bis hin zu wenig bekannten Taten, die sich in unmittelbarer Nähe ereignet haben. Auch 2025 erwarten Sie neue Staffeln mit packenden Fällen aus den beiden südlichsten Bundesländern – Geschichten, die erschüttern, überraschen und manchmal auch verstören. Abonnieren Sie delikt, um keine Folge zu verpassen.
Häufig erwähnt
  • Steiermark
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Episoden
  1. November 2010 in Graz. In einem Laufhaus wird eine Sexarbeiterin lebensgefährlich verletzt. Schnell steht fest, wer der Täter ist. Der als "Waldmensch" bekannte Mann war eigentlich im Gefängnis, befand sich aber im gelockerten Vollzug. Kurz nach seiner Flucht ins steirisch-niederösterreichische Grenzgebiet gibt es auch dort Mordalarm.

    • Maria Piribauer
    • Franz Bolzer
    • Friedrich II
  2. 15. April 1944: Peter S. ist erst 17 Jahre alt, als er einer Bekannten seiner Mutter auflauert sie wegen ein bisschen Geld brutal ermordet. Wenige Monate später wird der Jugendliche enthauptet. Er ist einer der jüngsten Menschen, die in Österreich aufgrund eines Gerichtsurteils hingerichtet wurden. Mit Claudia Beer-Odebrecht und David Knes In dieser Folge besprochene Themen: Die Wilderer vom Hochobir und das Geständnis am Sterbebett (S15E2); Die tödlichen Autofallen von Franz und Heinrich Petz (S25E6); "Mir san quitt" – Der letzte Tod durch den Strang (Franz Löcker, der letzte in der Steiermark zum Tode Verurteilte) S1E7

    • Peter S.
    • Erika
    • Peters
  3. Leutschach 2002. Alarmiert von einem vagen Funkspruch, halten zwei Gendarmen Nachschau in einem Supermarkt. Als die beiden parallel durch zwei Gänge gehen, fällt ein Schuss. Die besprochenen anderen Folgen über Morde an Gendarmen: Vom Betrugsverdacht zum Doppelmord (S2E13) 15 Schüsse in Bad Aussee: Die Wunden spürt man bis heute (S10E5) Hier findet ihr Informationen zum Buch "Gendarmenmorde in der Steiermark seit 1880" von Hans Breitegger.

    • Albert Strohmeyer
    • Reinhard Bierbauer
    • Albert
  4. 1. Februar 1951 in der Oststeiermark. Mit schweren Verbrühungen und vor Schmerzen brüllend stürmt eine Bäuerin aus dem Haus. Kurz bevor sie stirbt, nennt sie noch den Namen ihrer Schwägerin. Mit Hans Breitegger und David Knes

    • Rosa Glatz
    • John Cleese
    • Glatz
  5. Junge Männer liefern sich eine biergeschwängerte Verfolgungsjagd samt Straßensperre. Eine Frau legt in einem Selbstbedienungsladen das Kuvert eines RSa-Briefs statt Geld in die Kassa. Und ein älterer Fahrgast verspürt im Bus ein intimes Bedürfnis – und geht diesem vor den Augen anderer Fahrgäste nach. Am Bezirksgericht gibt es nichts, was es nicht gibt. Nicole Stranzl hat diesmal einige besonders kuriose Fälle aus Weiz mitgebracht. In dieser Ausgabe besprochene Themen: Der „Pilzemann“ und (k)ein Kraut gegen Fruchtfliegen (Mit Nicole Stranzl) „Hoffentlich war das kein Mensch“ und vier weitere Fälle (Mit Carmen Oster)

    • Weiz
    • David Knees
    • Delikt
  6. Eine Woche nach seinem plötzlichen Verschwinden taucht ein Steirer bei der Polizei auf und behauptet, entführt worden zu sein. Was der Mann nicht sagt: Er hat buchstäblich eine Leiche im Keller. Mit Hans Breitegger und David Knes

    • Leoben
    • Andrea B.
    • Georg
  7. Im November 1938 versetzen die Brüder Franz und Heinrich Petz die Obersteiermark in Angst und Schrecken. Der 20-Jährige und sein erst 13 Jahre alter Bruder errichten mit gefällten Bäumen Straßensperren, um Autofahrer zu überfallen. Angeblich wollen sie eine Geisel nehmen, Lösegeld erpressen und sich damit in die Südsee absetzen. Doch stattdessen eskaliert die Gewalt. Der Fall und sein späteres Nachspiel fordern insgesamt sechs Todesopfer. Doch der Fall ist mehr als eine spektakuläre Mordserie. Die NS-Führung nutzt die Taten, um Sondergerichte zu stärken, Verfahren zu beschleunigen und die getöteten SA-Männer zu Propagandahelden zu machen. Der strafunmündige Heinrich kommt zunächst in eine Erziehungsanstalt, später in das KZ Sachsenhausen, wo er 1939 von SS-Männern erschossen wird. In dieser Folge sprechen wir über die Brüder Petz, ihre Verbrechen und die politische Instrumentalisierung des Falls durch das NS-Regime. Zu Gast bei „delikt“-Host David Knes ist der Historiker Martin Moll. Er lehrt an der Universität Graz, ist Mitglied der Historischen Landeskommission für Steiermark und Autor zahlreicher wissenschaftlicher Fachartikel. Hier finden Sie den besprochenen Artikel zum Download (2,9 MB): „Autobanditen: Der mörderische Kriminalfall der Brüder Petz im Kontext des NS-Regimes 1938/39“ von Martin Moll, erschienen in der Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark, Band 115, 2024.

    • Heinrich Betz
    • Franz Petz
    • Heinrich
  8. August 1884. Joachim Ochensperger sieht frühmorgens auf seiner Weide nach dem Rechten, doch er kommt nicht zurück. Drei Wochen später findet man seine Leiche und schnell auch den vermeintlichen Mörder. Doch Jahre nach dessen Verurteilung kommen Zweifel an seiner Schuld auf. Mit Hans Breitegger und David Knes

  9. Autorin Angelika Hager alias Polly Adler und der Kriminalreporter Hans Breitegger eröffneten launig das diesjährige „Fine Crime Festival“. Moderation: Martina Steidl und David Knes.

  10. Kärnten 1963: Nachdem der Schwiegersohn einer Pensionistin wieder einmal betrunken nach Hause kommt, erdrosselt die unscheinbare Frau den Mann im Schlaf, um die Familie von ihm zu „erlösen“. Der Fall wirft bis heute Fragen zu Täterschaft und Schuld auf.

  11. Renate Hofer wird 2002 schwer verletzt aufgefunden. Ein Suizidversuch, erklärt ihr damaliger Ehemann. Drei Wochen später wird er wegen Mordversuchs verhaftet. Hofer liegt wochenlang im Koma und kämpft sich danach über Jahre hinweg Stück für Stück zurück ins Leben. Heute möchte sie mit ihrer Geschichte anderen Frauen in ähnlichen Situationen Mut machen. An ihrer Seite: Anton Kiesl – jener Mann, der damals die Ermittlungen leitete. Für ihre Vorträge sucht Renate Hofer Unterstützer*innen – bei Interesse melden Sie sich bitte unter mut@renatehofer.at. Mit Renate Hofer, Anton Kiesl, Hans Breitegger und David Knes.

  12. Im Sommer 1935 wird Jagdaufseher Peter S. im abgelegenen Hochobirgebiet bei Bad Eisenkappel erschossen – die Ermittlungen verlaufen zunächst im Sand. Erst als Monate später ein junger Knecht namens Josef tot in einer verfallenen Viehhütte gefunden wird, kommt Bewegung in den Fall. Sein Mitknecht Paul K. legt ein Geständnis ab und berichtet von einer letzten Beichte auf dem Sterbebett: Mit seinen letzten Atemzuügen soll Josef gegenüber Paul gestanden haben, er selbst sei der Schütze gewesen, der den Jagdaufseher getötet hatte. Doch der Fall wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet. Wer hat Josef erschossen – und warum? Wie viel von Pauls Aussage stimmt wirklich? Die Geschichte führt tief in die Zwischenkriegszeit, in eine Welt aus Armut, bäuerlicher Abhängigkeit und organisierter Wilderei. Mit Claudia Beer-Odebrecht und David Knes.

  13. Anfang Juli 2025 wird im Klagenfurter Europapark die Leiche eines neugeborenen Buben entdeckt – eingewickelt in ein Handtuch, versteckt in einer Tasche im Gebüsch. Die Gerichtsmedizin kann weder die Todesursache zweifelsfrei klären noch feststellen, ob das Kind lebend zur Welt kam. Trotz umfangreicher Ermittlungen, Zeugenaufrufen, Phantombildern und dem Einsatz eines forensischen Entomologen bleiben die Eltern bis heute unbekannt. Die am Handtuch gefundene DNA der mutmaßlichen Mutter ergab keinen Treffer in der Datenbank. Die Episode beleuchtet auch den breiteren Kontext solcher Fälle: Kindstötungen oder das Aussetzen von Neugeborenen geschehen häufig in extremen psychischen Ausnahmesituationen – begleitet von Angst, Scham, Überforderung oder sozialer Not. Dabei gibt es in Österreich konkrete Hilfsangebote: von der anonymen Geburt im Krankenhaus bis zur Babyklappe. Diese Möglichkeiten sollen Frauen in verzweifelten Situationen einen sicheren und legalen Ausweg bieten – ohne dass ihre Identität bekannt wird. Manuela Kalser hat den Fall für die Kleine Zeitung recherchiert und spricht in dieser Ausgabe von delikt mit Host David Knes über die Hintergründe, ähnliche Fälle, die psychischen Ausnahmesituationen hinter solchen Taten und über bestehende Hilfsangebote. Hilfsangebote für Mütter und Familien: Seit 2001 gibt es in Österreich die Möglichkeit der anonymen Geburt. Die Frauen werden im Krankenhaus medizinisch und psychologisch betreut, müssen aber keine Namen und Daten angeben. In Kärnten ist die anonyme Geburt in allen Krankenhäusern möglich. Der diesbezügliche Kontakt zum Klinikum Klagenfurt ist hier möglich: anonymegeburt@kabeg.at. Nach der Geburt übernimmt vorerst der Kinder- und Jugendhilfeträger die Obsorge für das Kind. Die Mutter hat nach der Geburt sechs Monate Zeit, sich zu melden, falls sie die Freigabe zur Adoption rückgängig machen möchte. Bleibt die Mutter anonym, wird die Adoption rechtskräftig. Die Babyklappe (Babynest) ermöglicht Müttern in Ausnahmesituationen, ihr Baby straffrei abzugeben. Eine Übersicht, wo sich Babyklappen befinden, findet man unter www.gesundheit.gv.at. Telefonseelsorge der Caritas Kärnten ist unter der Nummer 142 rund um die Uhr erreichbar. Die Frauen-Helpline unter 0800/222-555 (kostenlos, rund um die Uhr), weitere Infos gibt es hier www.frauenhelpline.at. Die Kärntner Beratungshotline für Frauen und Mädchen kann unter 0660/244 24 01 angerufen werden.

  14. In dieser Live-Folge vom Podcast Festival der Kleinen Zeitung in Graz trifft "delikt" auf "True Crime Austria". Gegenseitig erzählen sich die Podcaster jeweils einen Fall, der am Ende die Frage aufwirft: War hier eine dritte Person beteiligt, die bisher noch nicht in Erscheinung getreten ist? Den gesamten Fall, den Katharina und Hubertus in True Crime Austria erzählen, findet ihr hier. Hier findet ihr die delikt-Folge zu der Fladnitzer-Bande.

  15. In dieser Folge geht es um das spurlose Verschwinden eines Ehepaars – Albine und Franz Hauptmann – im Jahr 1961. Die beiden waren kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges als Flüchtlinge von Slowenien nach Spittal an der Drau gekommen. Dort führten sie ein ruhiges, unauffälliges Leben. Bis zu einem Sonntag im August 1961, als die beiden – vermutlich auf dem Weg zur Kirche – verschwanden und nie wieder gesehen wurden. Diese Folge wurde live beim Podcastfestival in Klagenfurt aufgenommen. Am 18. April gibt es "delikt" erneut auf der Bühne, diesmal im Grazer Schauspielhaus. Hier findets du alle Infos.

  16. Während draußen der Frühling alles neu erblühen lässt und die Natur wieder zum Leben erwacht, haben wir uns in dieser Folge von „delikt“ darüber unterhalten, wie Pflanzen als Tatwaffe auch Leben beenden können. Auf Einladung von Carmen Oster hat sich David Knes auf den Weg in die Regionalredaktion Hartberg gemacht, um dort mit der Giftgärtnerin und Krimi- und Sachbuchautorin Klaudia Blasl zu sprechen. Sie erzählt von den oft unscheinbaren, aber umso tödlicheren Pflanzen und was man (auf keinen Fall!) damit machen sollte. Außerdem packt sie eine Reihe spannender und lustiger Anekdoten aus und versorgt uns mit jeder Menge skurriler Fun Facts über die dunkle Seite des Gartens: vom Lehrberuf der Giftmischerin im antiken Rom bis zu einer überraschenden „Giftpflanze des Jahres“: Petersilie. Diese Folge gibt es auch als Video. Der neue Roman von Klaudia Blasl: „Gärten, Gift und kalte Rache“. Ebenfalls besprochen haben wir ihr Sachbuch „111 tödliche Pflanzen, die man kennen muss“. Hier findet ihr die Folge mit Corinna Perchtold-Stefan: „Morbide Neugier? Voyeurismus? Warum wir True Crime hören und was wir davon lernen können“ (aus Staffel 11).

  17. Zwei 19-jährige Frauen brechen plötzlich zusammen – getroffen von fast laustlosen Schüssen aus einem fahrenden Auto. Beide überleben. Schnell ist klar, dass die Tat mit einem Mord an einem 15-Jährigen zusammenhängt.

  18. Im Mai 2021 berichtete Manuela Kalser über den Fall von Marion*. Es ist eine tragische Geschichte, die letztlich jedoch einen ermutigenden Ausgang nimmt. Marion war zehn Jahre alt. Sie war gerade auf der Suche nach ihren Spielkameraden und fragte den Bauern aus der Nachbarschaft. Er führte das Mädchen in eine Scheune, wo er sich auf brutale Weise an ihr verging. Für das Kind begann ein jahrzehntelanger Leidensweg; sie konnte sich niemandem anvertrauen. Weder ihre Eltern noch Ärzte fanden eine Erklärung für die plötzliche und dramatische Veränderung ihres Wesens. Erst zwei Jahrzehnte später – im Zuge einer Therapie – begann Marion zu sprechen und beschloss, ihren Vergewaltiger anzuzeigen. Es stellte sich heraus, dass es neben ihr weitere Opfer gab. Der Täter kam schließlich vor Gericht, wurde verurteilt und ins Gefängnis gebracht. Doch damit war der Leidensweg der jungen Frau nicht vorbei – im Gegenteil. Teile ihres Heimatortes begannen, Marion anzufeinden, und stellten sich auf die Seite des Täters. Aber Marion ließ sich davon nicht unterkriegen und traf eine drastische Entscheidung: Sie wandte sich mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit. In der heutigen Folge blickt Marion auf ihren Leidensweg zurück. Sie erzählt, was ihr die Kraft zum Kämpfen gab, was der öffentliche Umgang damit ausgelöst hat und wie es ihr heute geht. Hier finden Sie Hilfe Falls Sie oder jemand aus Ihrem Umfeld zum Opfer von Gewalt wurden, finden Sie hier raschun und unkompliziert Hilfe: Gewaltschutzzentrum Kärnten Zara – Gegen Hass im Netz WEISSER RING – Verbrechensopferhilfe Netzwerk Steirische Frauen- und Mädchenberatungsstellen (alle Bezirke) Frauenhelpline Belladonna Frauenberatung (Klagenfurt, St Veit/Glan)

  19. Hermann Walder ist am Dienstag im Alter von 81 Jahren verstorben. Aus diesem Anlass veröffentlichen wir heute erneut die Folge, in der es um den Tod seines Bruders und um Hermann Walders darauf folgenden jahrzehntelangen Kampf um Gerechtigkeit geht. Hier geht es zum Nachruf von Michaela Ruggenthaler.

  20. April 1975, nahe Deutschlandsberg. Der neunjährige Stefan W. kommt nicht von der Schule nach Hause. Als man am nächsten Tag seine Leiche findet, gerät schnell ein 26-jähriger weitschichtiger Bekannter des Buben unter Verdacht. Doch der Mann wird wenig später wieder freigelassen. Der Fall wirft bis heute viele Fragen auf. Mit David Knes und Hans Breitegger.