Der Bach-Kanal mit Maul & Schrammek

Mitteldeutscher Rundfunk
331
16.10.2026
Beschreibung
Im Bach-Kanal widmen sich Michael Maul und Bernhard Schrammek dem gesamten Werk ihres Idols, unterhaltsam und auf dem neuesten Forschungsstand – wie gewohnt informativ, locker und erkenntnisreich!

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Episoden
  1. Folge 212: Zu Bachs Aufgaben als Organist in Mühlhausen zählte auch die Komposition und Aufführung einer Ratswahlkantate. Diese Chance ließ Bach 1708 nicht liegen und schuf ein ebenso prunkvolles wie vielfältiges Werk.

  2. Folge 211: Die Epiphanias-Kantate des Weihnachts-Oratoriums nutzen Maul & Schrammek zu einem Resümee über den "roten Faden" dieses populären Werkes. Ihr Lieblingswort ist dabei: Herz!

  3. Folge 210: Als "Oratorium" bezeichnet Bach selbst seinen Kantaten-Zyklus zu Weihnachten 1734/35. Welche Tradition verfolgte er damit? Dazu gibt es den einzigen originalen Eingangschor des gesamten Weihnachts-Oratoriums.

  4. Folge 209: Die Neujahrskantate ist ein weiteres Prunkstück des Weihnachts-Oratoriums. Wie sah es eigentlich damals mit der konkreten Aufführungspraxis aus? Wo kam zum Beispiel das Echo in der "Echo-Arie" her?

  5. Folge 208: Am Silvestermorgen 1724 präsentiert Bach seinen Leipziger Zuhörern in kunstvoller Bearbeitung den Choral „Das neugeborne Kindelein“, der Weihnachten und den Jahreswechsel elegant verbindet.

  6. Folge 207: Anhand der 3. Kantate des Weihnachts-Oratoriums geht es im Podcast nochmal genauer um die Praxis der Parodie. Bloßes Mittel zur Zeitersparnis oder Veredelung früherer Werke?

  7. Folge 206: Die 2. Kantate des Weihnachts-Oratoriums bietet Maul & Schrammek nicht nur die Möglichkeit, über Hirteninstrumente zu sprechen, sondern auch über Bachs Befindlichkeiten in der Weihnachtszeit 1734/35.

  8. Folge 205: Ist über Bachs Weihnachts-Oratorium wirklich alles schon gesagt? Maul und Schrammek rollen den Fall nochmal neu auf, inklusive der Kategorie „Parodie-Check“. Frohe Weihnachten!

  9. Folge 204: Feuer, Pest und Kriegsgefahr sollen im kommenden Jahr fernbleiben, formuliert Picander in der festlichen Neujahrskantate, die Bach 1729 komponiert. Der Eingangschor schafft es später in die h-Moll-Messe.

  10. Folge 203: Mit etwas Wehmut behandeln Maul & Schrammek die letzte Weimarer Kantate im Podcast, ein wunderbar kammermusikalisch gestaltetes Werk. Im Text spielt die Metapher des "Steins" eine große Rolle.

  11. Folge 202: Dramatischer geht es kaum: Bach zeichnet in der Leipziger Erweiterung einer Weimarer Kantate das schonungslose Bild des Weltgerichts. Seine "Apocalypse now"-Kantate.

  12. Folge 201: Eine Art Silvesterkantate hat Bach 1725 auf einen Text von Erdmann Neumeister – dem Vater der modernen Kirchenkantate – komponiert. Mit viel Champagner, aber ohne billige Knaller.

  13. Folge 200: Maul und Schrammek schließen das dritte Podcast-Jahr mit einer friedlichen Choralkantate ab und begießen diese Jubiläumsfolge mit einem Bach-Schnaps.

  14. Folge 199: Die Choralkantate ist ein Meisterwerk der Tonmalerei: Im Eingangschor gibt Bach ein grandioses Bild der Flüchtigkeit, danach bricht der Tenor zu einer abenteuerlichen Wildwasserfahrt auf. Alles ist vergänglich

  15. Folge 198: Eine richtige Wohlfühlmusik schafft Bach im Eingangschor dieser Choralkantate. Das gesamte Stück zementiert ein klares Bekenntnis zu Gott, dessen "helfende Hand" besonders schön illustriert wird.

  16. Folge 197: Im Herbst 1723 entdeckt Bach als neuer Thomaskantor, dass auch eine klein besetzte Kammerkantate mit minimalem Vokal- und Instrumentalaufwand ausdrucksvoll die Botschaft des Evangeliums verkünden kann.

  17. Folge 196: Nur dreisätzig ist diese feierliche Choralkantate, die Bach in den frühen 1730er Jahren geschrieben hat. Einen konkreten Anlass kennen wir nicht, aber das Reformationsfest ist sicher ein heißer Kandidat.

  18. Folge 195: Atemberaubend, wie Bach in dieser Kantate einen fiktiven Dialog zwischen dem Zweifel und dem Glauben musikalisch umsetzt. Und am Schluss gibt es überraschenderweise einen verkappten Eingangschor.

  19. Folge 194: Diese Dialog-Kantate ist die schönste Hochzeitsmusik, die Bach komponiert hat, inklusive eines "Kuss-Duetts" und eines bezaubernden "musikalischen Selfies".

  20. Folge 193: Als "rundeste" unter allen Solokantaten Bachs bezeichnet Michael Maul die "Kreuzstabkantate". Ein anrührendes und zugleich nachdenklich machendes Stück, das Bach im Herbst 1726 komponiert hat.