Der Bach-Kanal mit Maul & Schrammek

Mitteldeutscher Rundfunk
331
16.10.2026
Beschreibung
Im Bach-Kanal widmen sich Michael Maul und Bernhard Schrammek dem gesamten Werk ihres Idols, unterhaltsam und auf dem neuesten Forschungsstand – wie gewohnt informativ, locker und erkenntnisreich!

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Episoden
  1. Folge 192: Alle guten Dinge sind Drei. Das dachte sich Bach offenbar in den 1730er Jahren und komponierte eine dritte Kantate über den Choral "Was Gott tut, das ist wohlgetan".

  2. Folge 191: Picander oder nicht Picander? Erster Jahrgang oder später? Welchen Text hat der Schlusschoral? Diese wenig bekannte Lobpreis-Kantate gibt viele Fragen auf. Nur eins ist klar: Die Musik von Bach ist genial.

  3. Folge 190: Am Beginn dieser festlichen Michaelis-Kantate steht nicht eine Darstellung des Kampfes zwischen Michael und dem Drachen, sondern die ausgelassene Siegesfeier. Und Engel spielen natürlich auch eine große Rolle.

  4. Folge 189: Die schwärmerische Todessehnsucht im Text des Weimarer Dichters Salomon Franck setzt Bach mit unglaublich schöner Musik um. Wir legen uns nach dem Hören fest: In Gottes Reich wird Blockflöte gespielt.

  5. Folge 188: Eine "Experimentierkantate" präsentiert Bach 1723 an diesem Sonntag, in dem er Choral und Rezitativ miteinander verbindet. Im Schlusschoral spielt dann für Maul & Schrammek noch der "Erdenkloß" eine Rolle.

  6. Folge 187: Dank, Dank und nochmals Dank sind die Themen dieser Kantate. In einem höchst komplexen Eingangschor und zwei wirkungsvollen, anpackenden Arien wird ausführlich gepriesen und gedankt.

  7. Folge 186: Um das Gleichnis vom barmherzigen Samariter adäquat auszulegen, griff Bach 1725 in Leipzig auf einen Text seines Weimarer Dichters Salomon Franck zurück und schuf eine ebenso intime wie eindringliche Kantate.

  8. Folge 185: Am Tag der Ratswahl können sich die beiden gebürtigen Leipziger Maul & Schrammek im Lokalpatriotismus kaum bremsen. Bachs feierliche Musik für die "Lindenstadt" kommt da gerade recht.

  9. Folge 184: Was für eine großartige Jubelmusik mitten in der Trinitatiszeit! Bach überrascht die Gemeinde mit Pauken und Trompeten und einer formidablen Doppelfuge. Warum eigentlich diese Pracht?

  10. Folge 183: Wie viel kosten eigentlich zwölf Takte autographe Bach-Partitur? Wir informieren heute nicht nur über eine sehr zuversichtliche Bach-Kantate, sondern auch über die aktuellen Auktionspreise.

  11. Folge 182: Bach bedient sich in dieser Choralkantate eines fast verstörenden musikalischen Ausdrucks, was Michael Maul vermuten lässt, der Thomaskantor könnte bewusstseinserweiternde Mittel eingenommen haben.

  12. Folge 181: Mit wilden Metaphern formuliert diese Kantate eine radikale Absage an allen irdischen Luxus. Wofür könnte in diesem Kontext Bachs enorme instrumentale Virtuosität stehen?

  13. Folge 180: Mit erhobenem Zeigefinger weist der Kantatendichter auf die Bergpredigt Jesu hin. Hat Bach diesen Zeigefinger auch in seine Vertonung übernommen?

  14. Folge 179: In seinem ersten Dienstjahr als Thomaskantor greift Bach 1723 mit dieser Kantate wieder mal auf ein Weimarer Stück zurück, das ursprünglich für den 3. Advent vorgesehen war. Oder etwa doch nicht?

  15. Folge 178: Eine bezaubernde Solokantate für Sopran hat Bach 1727 auf einen Text komponiert, der zur Zufriedenheit auffordert. Dementsprechend gelassen klingt seine Musik. Wer könnte die Erstaufführung gesungen haben?

  16. Folge 177: Zwar ohne besondere Bestimmung, aber mit ganz besonderer Sorgfalt hat Bach diese Kantate 1734 komponiert. Aus neun Strophen des Chorals macht er neun Kantatensätze mit einer unglaublichen Vielfalt.

  17. Folge 176: Eine "Barmherzigkeits-Kantate" als Soundtrack zur Bergpredigt hat Bach 1715 am Weimarer Hof komponiert. Und da wird in der Bass-Arie aufgelöst, was „der Christen Kunst“ sein sollte...

  18. Folge 175: Todessehnsucht und Zuversicht auf das ewige Leben ist in jedem Ton dieser Kantate zu hören. Und gleich im Eingangschor entwirft Bach das unnachahmliche Klangbild eines Totenglöckchens.

  19. Folge 174: Zum Johannisfest 1738 recycelt Bach eine Huldigungskantate, die er im Jahr zuvor für einen geldgierigen Staatsbeamten auf Gut Wiederau bei Leipzig komponiert hat. Geht das auf?

  20. Folge 173: Eine Kantate für alle schönen Fälle gibt es heute – uraufgeführt zur Orgelweihe in Störmthal und später häufig zu Trinitatis in Leipzig. Liegt dem Stück vielleicht eine Orchestersuite aus Köthen zugrunde?