Der Business Podcast - Sales- & Business- Wissen für selbstständige Frauen

Gretel Niemeyer & TEAM | Business Coaching ⚓
555
20.10.2026
Beschreibung
Moin, wir sind das Team von SMASH IT! - dem Business Coaching Programm von und mit Gretel Niemeyer. Unser Motto: "Mehr Geld in Frauenhände". Wir lieben es, Dinge im Butter bei die Fische Style umzusetzen und anzusprechen. - Genau das erwartet dich hier in diesem Podcast Knackiges Business-Wissen direkt in dein Ohr - Tolle Interview-Gäste mit spannenden Insights in ihr Business! Wir geben Impulse für ein erfolgreiches Business, teilen unsere Verkaufs-Tricks und stellen coole Unternehmer:innen vor. Moin um Neun erscheint jeden Dienstag um 9 Uhr Website: https://www.gretelniemeyer.com Instagram: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84
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Episoden
  1. Laura lädt zur Pause ein: Wenn Du es eilig hast, gehe langsam 😉 In dieser ungewöhnlichen Podcast-Folge lädt Laura Dich zu einer kurzen aber wirkungsvollen Pause ein. Sie stellt Dir die Übung “Die Augen-Pause" vor und führt sie auch direkt mit Dir durch. Was Du dafür brauchst? Nichts weiter als knapp 10 Minuten, etwas Ruhe und einen sicheren Platz. ACHTUNG: Diese Podcast-Folge eignet sich nicht zum Mitmachen beim Autofahren oder auf dem Fahrrad! Erzähl gerne mal: wie findest Du unsere Mitmach-Folgen bei Moin um Neun? Wir sind gespannt! Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack bei Gretel und Laura. In dieser Woche hatte ich ja die Ehre, am Mittwoch ein Interview mit Karlotta zu führen. Karlotta ist Gesundheitsmentorin und Schmerz-Expertin. Und mit Karlotta habe ich über die vier Säulen gesprochen, die für eine gute Gesundheit sorgen. Und zwar sind es Bewegung, Ernährung, Entspannung und Bewusstsein und in der Vorbereitung für diese Freitagsfolge Moin um Neun ist mir aufgefallen, dass wir mal wieder eine tolle praktische Podcastfolge machen können. Wir haben ja schon mal eine Atemmeditationsfolge gemacht, es gibt ein paar Affirmationsfolgen von Gretel und mir. Also wenn du das mal brauchst, mal positive, stärkende Affirmationen, dann gib gerne in die Suche deines Podcasts Anbieters Spotify oder Apple oder wo auch immer du bist, gerne mal ein in unserem Podcast Affirmationen oder Meditation, da gibt es auf jeden Fall schon ein paar Folgen und heute möchte ich das Thema Entspannung noch mal aufgreifen, denn in dem Gespräch mit Karlotta ist mir auch wieder aufgefallen, da haben wir auch kurz drüber gesprochen, dass es für viele von uns Selbstständigen doch relativ schwer ist, dass wir uns mal zwischendurch so richtig entspannen. Und mit Entspannung meine ich in diesem Fall nicht schlafen, sondern Entspannung bei lebendigem, wachem Leib. Das heißt wann schaffst du es, wann schaffen wir es, uns mal körperlich, seelisch, mental runterzufahren im laufenden Tag, vielleicht während eines vollen Tages, vielleicht zwischen einigen Meetings. Was hast du da für Tools und Tipps und Tricks? Wenn du magst, teile doch mal deine Best Practices mit uns und ich gebe euch heute eine Übung mit, die ich in vielen Workshops und mit Teams und Gruppenarbeit häufig mit reinbringe. Und ja, vielleicht ist es ja eine nette Übung für dich, kleiner Spoiler aber vorab, wenn du gerade Auto fährst oder Fahrrad fährst oder was kochst, dann ist diese Übung jetzt gerade ein bisschen schwierig. Dann drückt vielleicht auf Pause und hör dir später noch mal an, denn du wirst gleich nichts mehr sehen. Und das ist vielleicht nicht so einfach für dich, wenn du das zum Beispiel beim Autofahren machst. Deswegen kleiner Spoiler, bitte uns nicht später verklagen. Das heißt, wir sagen an dieser Stelle einmal, bitte nur machen, wenn du gerade irgendwo sicher sitzt. Ich werde diese Übung erst einmal mit euch durchgehen, weil es ist ja immer schön, über Entspannung zu sprechen. Aber das Wichtigere ist ja, dass wir sie tun. Also, wenn du diese Folge Moin um Neun hörst, laden wir dich ein, jetzt gerade und es wird nicht länger als fünf Minuten gehen auf keinen Fall. Diese paar Minuten, die du jetzt Zeit genommen hast, für eine kleine Verschnaufpause zu nutzen. Und schau mal, dass du so gemütlich wie möglich sitzt. Deine Füße auf dem Boden, liegst du vielleicht, weil du gehört hast Entspannung, jae, da mache ich mit. Und dann kannst du gerne ein paar tiefe Atemzüge nehmen. Einatmen durch die Nase. Und Ausatmen gern durch den leicht geöffneten Mund. Das Ausatmen ist für unsere Entspannung total wichtig. Denn dort können wir loslassen. Altes. Erlebtes. Und durch die Nase nehmen wir frische Energie und Luft wieder auf. Gerade in diesen Zeiten, wo wir alle oder die meisten von uns wahrscheinlich sehr, sehr viel virtuell arbeiten, sehr viel am Monitor sitzen, sind unsere Augen oft sehr, sehr angespannt und sehr belastet. Und unsere Augen sind ja Wunderwerke, sind kleine Muskeln, sind Sehnen, sind Strenge. Also unsere Augen sind so komplex und eigentlich schenken wir ihm nur selten die Aufmerksamkeit, die ihnen eigentlich gebührt. Und das möchte ich heute ändern. Und zwar lade ich dich ein zu einer kleinen Augen Pause. Also du nimmst deine beiden Hände, wenn du magst, kannst du mitmachen. Du kannst aber auch einfach erst mal nur zuhören, was ich mache. Wenn es für dich schön ist, macht gerne direkt mit. Du nimmst deine beiden Hände und lässt deine Augen erst mal geöffnet, legst die Hände so vor deine Augen, die rechte Hand vor das rechte Auge, die linke Hand vor das linke Auge. Und guckst mal, dass du das so verschließt, dass möglichst wenig Licht durchkommt. So ein bisschen rum ruckeln. Und irgendwann findet man dann eine Position, wo nicht mehr so viel Licht reinkommt. Und deine Hände bleiben jetzt für ein paar Minuten dort zwei, drei Minuten. Und dann lade ich dich ein, dass du jetzt deine Augen schließt. Also hinter diesen Händen, hinter diesen Fingern, die es deinen Augen verdecken, verschließt du deine Augen. Und auf einmal wird es zumindest bei mir doch ganz schön dunkel. Und dann kannst du wieder so ein bisschen auf deine Atmung achten. Und bleibst einfach in dieser Position. In der Dunkelheit, wenn es wirklich angenehm ist. Wenn nicht, dann nimmst du die Hände wieder weg. Sorge gut für dich. So eine kleine Pause, soll eine wohltuende Pause sein. Durch die Nase einatmen und durch den Mund wieder ausatmen. Und diese Augen-Pause, die kannst du so lange machen, wie es für dich angenehm ist. Bleibst einfach in dieser Position. Konzentrierst dich ein bisschen auf deine Atmung. Und tauchst in diese Dunkelheit ein. Lass dich ein bisschen fallen. Und dann lade ich dich ein, dass du deine Augen immer noch geschlossen hältst und deine Hände so ganz langsam wegnimmst. Lass die Augen aber geschlossen und vielleicht siehst du dann, wie hell es auf einmal ist, obwohl deine Augen ja noch geschlossen sind. So richtig dunkel ist es gar nicht, wenn wir die Augen zumachen. Und wann ist es denn mal so richtig dunkel? Schläfst du dunkel? Oder ist es bei dir auch immer ein bisschen hell, wie es bei vielen von uns immer ein bisschen hell ist. Durch Straßenlaternen. Durch Lichter im Haus. Durch die Stadt. Beobachte das einfach mal einen Moment. Dann kannst du langsam, wenn du magst deine Augen wieder öffnen, blinzeln. Wieder zurückkommen. Aber schau, wie fühlt sich das an? Ich habe dann immer das Bedürfnis, mich einmal zu strecken und zu räkeln und zu gähnen. Warum mache ich das heute mit euch in diesem Podcast? Eine Augen-Übung, eine Meditation in einem Podcast ist etwas ungewöhnlich, aber es geht bei Moin um Neun um Selbstständigkeit, um Unternehmerinnentum und es ist uns wahnsinnig wichtig, das von allen Seiten zu beleuchten. Von vielen Seiten, von vorne, von hinten, von oben, von unten. Und ein ganz wichtiger Teil, um nachhaltig, langfristig erfolgreich zu sein als Selbstständige, ist eben das Thema Entspannung. Und fällt uns das immer leicht? Hallo? Auf gar keinen Fall. Es fällt uns oft sehr, sehr, sehr, sehr schwer. Aber wir wissen einfach darum, wie wichtig das ist. Unsere Gehirne brauchen Pausen. Unser Gehirn liebt Dunkelheit. Da fährt das mal so richtig runter. Das heißt, ich lade dich heute ein, diese Augen-Pause vielleicht ab und an mal in dein Leben zu integrieren. Die Folge kannst du dir immer und immer wieder anhören, also immer, wenn du magst und du gerade sagst, jetzt habe ich drei, vier Minuten Pause. Da war doch die Roschewitz, die hat doch so eine Übung gemacht. Dann speichere diese Folge ab. Oder such sie dir raus. Die Augen-Pause. Und schau mal, vielleicht kann die dich ein bisschen begleiten und dir und deinem Gehirn und deinen Augen eine kleine Pause gönnen. Von dem hektischen Alltag. Von den vielen Reizen, die wir jeden Tag sehen. Und wenn du magst, schenk uns doch gerne ein Kommentar, ein Feedback wie ist das für dich? Wie findest du diese Art von Podcasts, wo es Übungen gibt? Gefällt dir das? Hau mal raus. Findest du es super? Hast du mitgemacht? Findest du das spannend oder sagst du, ne brauchst du nicht. Du willst lieber mehr Wissen haben. Hau mal raus! Wir sind neugierig und gespannt. Wir experimentieren ja auch mit Moin um Neun immer ein bisschen und ab und zu machen wir eben auch mal neue Dinge. Und dazu gehören auf jeden Fall diese kleinen Podcast Meditationen. Also erzähl mal, wie es für dich ist, wenn du uns einen großen Gefallen tun möchtest, dann schenk uns auch sehr gerne auf der Podcast Plattform deiner Wahl ein paar Sterne. Das wäre sehr sehr toll und schreibt gerne auch eine Bewertung, was du bei Moin um Neun schon gelernt hast und was dir an diesem Podcast besonders gut gefällt. Dann können wir mit unserem Podcast noch mehr Menschen erreichen. Das würde uns sehr, sehr freuen. In diesem Sinne eine kurze, knackige Folge heute. Ich wünsche dir jetzt einen schönen Tag und wenn du es jetzt am Freitag gehört hast, wünsche ich dir ein tolles Wochenende und wir hören uns wieder zur nächsten Folge Moin um Neun, dem Business Schnack bei Gretel und Laura am nächsten Montag. Mach's gut bis dahin und gönn dir ab und zu mal eine Pause und vielleicht auch dein Augen ab heute. Tschüss. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  2. Nein – es liegt nicht am langen sitzen! Fahr’ mehr Fahrrad, Sitz nicht so viel am Schreibtisch, Du musst nur mal mehr Laufen gehen! Jeder, der mit Schmerzen, Unwohlsein oder anderen Symptomen zu tun hat, kennt solche oder ähnliche Sätze. Doch: stimmen sie wirklich? In dieser Folge nimmt uns Karlotta Piening mit hinter die Kulissen ihrer Arbeit mit Menschen, die ihr Leben nicht mehr genießen können, da Schmerzen und Symptome sie quälen. Aus ihrer jahrelangen Erfahrung als Physiotherapeutin mit eigener Praxis in Hamburg schöpft sie aus einem reichen Erfahrungsschatz und ist mittlerweile zu DER ganzheitlichen Gesundheits-Mentorin sowie Schmerz-Expertin geworden. In dieser Folge stellt Karlotta uns die vier Säulen ihrer Arbeit vor: – Bewegung – Ernährung – Entspannung – Bewusstsein Und, jetzt mal Hand aufs Herz: In welchem dieser Bereiche bist Du schon toppi unterwegs? Und wo könntest Du noch etwas mehr Aufmerksamkeit aka. Zeit aka. Geld investieren? Wir sprechen auch darüber, warum es uns Selbstständigen oft so schwer fällt, in unsere Gesundheit zu investieren und warum Essengehen oder eine Massage doch irgendwie charmanter sind, als eine Stunde mit einer tollen Gesundheits-Mentorin zu trainieren 😉 Wenn Du dauerhaft mit tollen Tipps und Impulsen von Karlotta versorgt werden magst, dann schau unbedingt mal bei ihr vorbei 👉 https://www.instagram.com/accounts/login/?next=/karlotta_piening/ 👉 https://karlotta-piening.de/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack bei Gretel und Laura. Und wie ihr vielleicht wisst oder seht, ist heute wieder Interview Zeit, denn wir haben Mittwoch und ich freue mich sehr. Ich bin auch ein bisschen gespannt aufgeregt, denn ich habe heute eine Gästin, auf die ich mich sehr freue, die ich schon sehr, sehr lange kenne und sogar auch sehr persönlich kenne. Das ist ja gar nicht so oft hier bei Moin um Neun. Herzlich Willkommen, liebe Karlotta, schön, dass du da bist. Karlotta Piening: Hallo, danke, liebe Laura. Hallo und Moin aus dem Norden. Laura Roschewitz: Ein Norden-Gast bei uns. Karlotta, wie schön, dass du dir Zeit nimmst. Es kann ja sein, dass unsere treuen Zuhörerinnen und Zuhörer dich noch nicht kennen, was sich unbedingt ändern sollte und nach dieser und während dieser Folge auch ändern wird. Karlotta ist Hamburgerin. Das heißt, wir haben schon mal einen gemeinsamen Nenner in unseren Wurzeln, möchte ich sagen. Darüber hinaus ist Karlotta aber Gesundheitsmentorin und Schmerz-Expertin und kennt sich wahnsinnig gut damit aus, wie wir unseren Körper gut behandeln können, was wir tun können, wenn unser Körper uns Signale sendet in Form von Schmerzen und Unwohlsein. Und ich könnte jetzt ganz viel erzählen, aber Karlotta, stell dich doch vielleicht, wenn du magst, einfach selber vor. So klassisch. Wer bist du und was machst du? Karlotta Piening: Sehr gerne. Also wie du schon gesagt hast, verstehe ich mich als Gesundheitsmentorin und Schmerz-Expertin und beziehe sozusagen mein Wissen würde ich sagen, aus meiner Grundausbildung der Physiotherapie, mein fachliches medizinisches Wissen und alles was obendrauf kommt, habe ich in den letzten Jahren gelernt. Ich bin seit acht Jahren selbstständig, meine Praxis im Norden von Hamburg und ja, würde sagen, habe mein Feld erweitert um ein paar wichtige Pfeiler der nachhaltigen Schmerztherapie und das ist zum einen die Bewegung, die Entspannung, die Ernährung natürlich und vor allem das Bewusstsein, also das Bewusstsein darüber, was der Schmerzauslöser ist und sein Körper einfach besser kennen zu lernen. Ganz viel Aufklärung betreibe ich im Sinne von medizinischen Mythen, die manchmal so herumschwirren und ganz viel in unseren Köpfen und tatsächlich auch in vielen Köpfen von den Patientinnen, den Ärztinnen und Therapeutinnen auch noch sind. Ich versuche ganz viel dagegen an zu arbeiten, mit Fakten, medizinischen Fakten und meiner Erfahrung, die ich in den letzten Jahren sammeln konnte. Das ist, eigentlich das, was ich mache. Arbeiten kann man mit mir eins zu eins natürlich in meiner Praxis. Und jetzt neu versuche ich das auch ein bisschen online aufzubauen. Laura Roschewitz: Und ja, wir haben ja hier auch viele Selbständige als Zuhörerinnen und Zuhörer. Und ich kann ja nur von mir als Selbstständige berichten, dass ja meine Gesundheit, ähm, ich will gar nicht das Bewerten nicht einen höheren Stellenwert hat, aber einen anderen, weil für mich als Selbstständige ist es ja vor allem so, dass sich die ersten, je nachdem wie ich so versichert bin, über die ersten 30 oder 60 Tage zum Beispiel kein Krankengeld bekomme, wenn ich krank bin oder einfach auch Aufträge absagen muss, dass mir dann wirklich bare Einnahmen entgehen. Das haben wir auch schon nach der ein oder anderen Stelle hier bei Moin um Neun schon mal thematisiert. Das ist ja schon für uns Selbstständige sozusagen, die, ich sag mal so ein bisschen die größere Katastrophe ist, wenn der Körper streikt. Also wie ist es denn für dich als Selbstständige in dem Bereich? Ich vermute mal, und da sind ja unsere Zuhörerinnen dann auch immer ganz neugierig. Das ist vielleicht für dich auch eine Entwicklung gab in deiner Selbstständigkeit. Du hast ja auch gesagt deine klassische Physiotherapie Ausbildung. Wie hat sich das entwickelt, dass du dich auf dieses Thema so spezialisiert hast? Und was sind deine Gedanken? Erst mal vielleicht auch in Richtung als Selbstständige sich um den Körper kümmern? Karlotta Piening: Oh ja, oh ja, ein ganz tolles Thema. Ich musste es auf die harte Tour lernen. Sagen wir es mal so und da finden sich, glaube ich, auch sehr viele Selbstständige wieder. Ja, man arbeitet, arbeitet, arbeitet und funktioniert und macht und tut. Und auch wenn es unfassbar viel Freude bereitet, ist es oftmals super schwer, sein eigenen Körper wahrzunehmen, auf die eigenen Signale zu hören und sich Pausen zu gönnen. Ich habe das so häufig erlebt, dass ich einfach einen Patienten nach dem anderen behandelt, beraten, wie auch immer, hab den ganzen Tag lang durch geballert und abends nach Hause gekommen und eigentlich gar keine Pause gemacht habe und bin dadurch tatsächlich körperlich krank geworden. Ich habe einige Diagnosen sammeln müssen und hatte irgendwann den Moment, wo ich gemerkt habe okay, jetzt, so geht es nicht weiter. Nicht nur finanziell, weil ich eben auch ausgefallen bin. Wenn man auch psychisch und körperlich nichts mehr geschafft habe. Und dann ging mein eigener Heilungsweg los, den ich aber auch nicht so leicht gegangen bin. Ich habe wirklich, bis ich zu dem Punkt gekommen bin zu merken, was es bedeutet wirklich für sich da zu sein und nicht das den Heilungsweg in die Hände anderer zu legen bzw. die Verantwortung abzugeben, sondern sie wirklich für sich selber zu tragen und die eigenen Entscheidungen zu treffen. Sich selbst wirklich kennen zu lernen bis aufs Blut im wahrsten Sinne des Wortes. Bis ich das begriffen hab, habe ich auch eine ganz schöne Zeit gebraucht. Erst dann konnte ich mir tatsächlich gute Pausen eintragen. Also auch wirklich richtige Pausen, nicht nur irgendwelche Ablenkungspausen mit dem Handy oder irgendwas anderes, was mich zu ballert, sondern wirklich qualitativ hochwertige Pause zu nehmen. Ich wusste auch dann erst, was ich eigentlich brauche, um eine Pause zum Beispiel nährend zu haben. War mir lange Zeit auch nicht bewusst. Das hat eine ganz schöne Zeit gedauert. So, das war aber auch der Moment, wo ich gemerkt habe okay, meine Therapien dürfen sich verändern. Also meine Form, Menschen zu begleiten, darf sich verändern. Und da bin ich auch ich als Therapeutin durch diesen Prozess gegangen, der Veränderung und gesagt, okay, eigentlich geht die Heilung da los, wo derjenige oder diejenige wirklich bei sich anfängt und es nicht abgibt, wie doof das ist. Weil auch ich wünsche mir ganz oft jemanden an meiner Seite der sagt, Karlotta, ist alles gut, ich mach das für dich. Aha. Aber leider, leider ist das so nicht. Und gerade für uns Selbstständige ist es einfach essenziell wichtig, dass wir an erster Stelle für unsere Gesundheit sorgen, damit wir gute Arbeit leisten können. Und das ist ein Prozess. Und diesen Prozess würde ich sehr, sehr gerne begleiten und das auch öffentlich machen. Ich habe da gerade tatsächlich das erste Mal öffentlich darüber zu sprechen, bei Instagram zum Beispiel für den eigenen Weg einmal zu zeigen, um ja gut zu machen, weil ich merke, das tut es, wenn Leute darüber sprechen. Wenn ihr Leute in einem Podcast einladet, wenn ich das höre, dann bin ich so inspiriert, jedes Mal. Und ich glaube, das ist das, was wir ganz dringend brauchen. Laura Roschewitz: Ja, da waren schon mega viele Punkte drin. Ich habe schon mehrere Knoten in meinem Inneren gemacht, an Wegabzweigungen, die ich noch mal wieder ausstrecke. Als erstes möchte ich den Zuhörerinnen heute, hier, jetzt, wenn du es gerade hörst, einmal sozusagen den ersten Impuls mitgeben. Schau doch vielleicht mal unser Podcast soll ja auch immer so einen Mitmach Impuls oder einen Tipp oder einen Trick oder so was geben. Also der erste Impuls vielleicht von uns heute, schau doch mal, wann du das letzte Mal so eine richtig gute Pause gemacht hast, die dich nährt, die was Gutes tut. Und wenn du magst, schreib das gerne hier, auf welcher Plattform du auch immer, hörst oder siehst gerne mal in die Kommentare oder schick Gretel, Karlotta oder mir gerne auch eine PN, DM, was auch immer auf welchen Kanal wir verlinken sozusagen natürlich Karlotta auch hier in den Shownotes. Also das ist ja schon der erste Punkt. Schau doch mal, wie steht es bei dir so um die Pausenqualität? Schon mal als erstes Thema. Karlotta Piening: Sehr interessant. Laura Roschewitz: Das ist glaube ich schon mal sehr sehr interessant, weil du hast gerade gesagt, na ja, nicht nur so eine Pause, wo man am Handy rumdaddelt. In meinem Gehirn sagte gleich das Äffchen so, na ja, immer mal wieder. Karlotta Piening: Ist so, so habe ich das auch gesehen. Und es ist ja auch wahr, aber besser, als es gar nicht zu machen, definitiv. Aber es gibt so einen großen Unterschied zwischen den Pausen. Also sehr interessant. Ja. Laura Roschewitz: Das war schon mal der erste Impuls sozusagen. Und dann glaube ich als zweiten wichtigen Punkt Weggabelung möchte ich noch mal so zusammenfassen, was du erzählt hast, finde ich das so spannend zu sagen, Du musstest sozusagen auch diesen Weg selber gehen. Ich glaube, das kennen auch ganz, ganz viele Selbstständige und ich kenne das ja auch mit dem Thema Angst und mentale Gesundheit, dass ich so durch dieses Tal der Tränen, durch diese schwierige Zeit erst mal durch musste. Und ich finde es auch wichtig, ganz klar zu sagen, das ist nicht erledigt. Das heißt nicht, dass du nie wieder Schmerzen hattest und es ist nicht das es nie wieder Ängste hatte, sondern es ist so dieses wir haben das vielleicht beide einmal wirklich so durchlebt und das Leben in unserer Arbeit jetzt auch integriert in unser Leben, in unsere Arbeit. Karlotta Piening: Genau das ist es und das ist der Punkt. Jeder hat da so seinen kleinen Bereich. Auch wenn es jetzt bei meinem Thema um Schmerzen geht ist, ist es ganz oft so, dass man so einen Teilbereich hat. Nehmen wir jetzt mal zum Beispiel Nacken oder Kopfschmerzen. Und meistens begleitet einen das einfach ein ganzes Leben lang. Aber es muss einen nicht ausnocken. Es muss einen nicht so von der Seite reinhauen, dass man überhaupt nicht mehr in der Lage ist, am Leben teilzuhaben, sondern die Aufgabe oder meinen Wunsch oder das, was ich gerne mitgeben möchte, ist damit zu händeln, also Wege zu finden, wie es einem besser geht. Wege zu finden, wie man vielleicht sich kurzfristig helfen kann und natürlich auch langfristig. Aber einfach so Herr über sich selbst zu sein und sich nicht mehr so machtlos in dem Moment zu fühlen. Laura Roschewitz: Du hast ja eben vier Bereiche skizziert. Ich glaube, ich würde da gerne noch mal ganz grob eintauchen. Vielleicht die eine oder andere Person jetzt denken, na ja, wenn ich Rückenschmerzen habe, dann gehe ich zur Physiotherapie und dann massiert die mich und dann kriege ich eine heiße Rolle und eine Fango-Packung und dann ist auch wieder gut. Du hast es gerade gesagt, deine Arbeit und ich weiß das ja auch, die gliedert sich in vier grobe Bereiche. Also es geht um Bewegung, es geht um Ernährung, sehr schmerzfrei, es geht um Entspannung und es geht um Bewusstsein. Vielleicht hast du ja Lust, unseren Zuhörerinnen mal mit auf so eine Mini-Mini-Reise vielleicht wirklich zu jedem dieser vier Bereiche zu sagen, wie aus deiner, ja wirklich langjährigen Erfahrung in der Praxis, wie wirkt sich sozusagen jeder dieser einzelnen Bereiche wirklich so aus? Oder was hast du da vielleicht auch so für Fallbeispiele gehabt? Menschen, die mit was zu dir kamen? Und was war da so die Stellschraube? Das fände ich nochmal mega spannend. Und an alle, die jetzt zuhören Ihr könnt ja schon mal parallel in eurem Gehirn so mitlaufen lassen. Welcher dieser Bereiche vielleicht ein bisschen Aufmerksamkeit sich wünschen würde. Also ich habe das auf jeden Fall gemerkt, als du diese Bereiche vorgestellt hast, wusste ich gleich so innerlich Ah, okay, check. Das ist auf jeden Fall Treffer, versenkt. Da ist meine größte ich nenne es mal Baustelle aka Wachstum, Verbesserungspotenzial sozusagen. Aber vielleicht magst du diese vier Bereiche einmal skizzieren und ein bisschen was erzählen. Karlotta Piening: Gerne. Da hast du schon was Gutes angesprochen, denn in den meisten Fällen ist es tatsächlich so, dass man in einem dieser Bereiche schon ganz gut aufgestellt ist. Das sage ich mal so, es ist schon relativ häufig so, es gibt natürlich aber auch die Fälle, die zu mir kommen und wirklich so Schmerz geplagt sind. Da ist in jedem Bereich was zu tun. Und generell gehe ich immer so vor, dass wir uns treffen. Und dann gibt es erst mal einen ganz, ganz ausführlichen Befund, eine Anamnese, sprich ein langes Gespräch. Und da gibt es ein paar wichtige Fragen, die ich immer stelle. Den habe ich einfach selber entworfen, meinen Anamnesebogen, wo es darum geht, den Schmerz noch mal zu beschreiben oder bzw. die Symptome die man hat, auch so ein bisschen über den Alltag tatsächlich. Und ich frag auch so ein paar medizinische Fakten. Das ist für mich immer wieder wichtig, auch so diesen medizinischen Zusammenhang zu haben, dass ist eben auch, das ist auch wichtig, ob du vor fünf Jahren schon mal einen Autounfall hattest oder vor zehn Jahren eine größere OP hattest. Das sind eben alles wichtige Dinger, die Dinge, die dein Leben beeinflussen. So, das heißt, ich gehe da immer erst mal übers Gespräch, dann mache ich meistens einen aktiven Befund. Das heißt, wir gehen schon mal in die Bewegung und da stellt sich meistens auch schon heraus, inwieweit der Punkt Bewegung integriert ist, ob derjenige Erfahrung damit hat. Viele waren zum Beispiel als Jugendliche Leistungssportler und haben dann plötzlich komplett aufgehört und gar nichts mehr gemacht. Aber man sieht denen das trotzdem an, dass sie eigentlich in der Bewegung total zu Hause sind oder auch total schön oder interessant finde ich immer, wenn jemand kommt und sagt, ne, ich bin total unsportlich, ich kann das sowieso gar nicht, war immer die schlechteste. Und dann mache ich mit den zwei, drei Sachen und kann den sofort bestärken. In den meisten Fällen ist das nicht so, derjenige kann Sport machen und kann sich bewegen. Und dann herauszufiltern, dem diesen Glaubenssatz vielleicht zu nehmen und ihn zu überschreiben und ihm gute Übungen zu geben, die ihm Spaß machen, wo er selber merkt, hey, ich kann das ja, ich fahre gleich mal nach Hause und erzähle das meinem Partner, meiner Partnerin, die wird sich totlachen. Ich kann das ja. So, und dann habe ich in diesen Gesprächen auch meistens schon so ein bisschen erfahren, wie der Alltag aussieht. Das heißt, dadurch, dass ich so viel Erfahrungen mit Menschen schon in den letzten Jahren machen durfte, kann ich da dann schon relativ schnell herausfiltern, was für einen Stellenwert zum Beispiel die Ernährung, wobei ich das auch mit konkreten Fragen erfrage hat. Und auch das Bewusstsein, so nenne ich das jetzt zum eigenen Körper, das spüre ich im Gespräch und das spreche ich auch in ein paar Fragen an, aber das kommt meistens eher so in diesen zwischenmenschlichen Gesprächen dann zu Tage und je nachdem mache ich dann meinen quasi persönlichen individuellen Therapie-Verlauf mit demjenigen fest. Und wie gesagt, es gibt eben manchmal die Fälle, die haben, dann sind dann schon ernährungstechnisch total gut dabei und bei mir geht es bei der Ernährung nicht darum zu sagen Esse nie wieder Kuhmilch, iss nie wieder Weizen. Wie auch immer, es gibt einfach so ein paar Dinge, die grundsätzlich schon mal sehr, sehr gut sind und die es sich lohnt, zumindest mal auszuprobieren, mal wegzulassen oder auch nur mal eine Zeit lang so ne kleine Entgiftung zu machen oder so, aber ich bin keine Person die sagt, das ist nicht gut und das ist gut, sondern auch das ist immer individuell und deswegen genau so ganz allgemein kann man, kann ich sehr schlecht Tipps rausgeben, weil das wirklich immer individuell ist. Und trotzdem gibt es ein paar Grundpfeiler, die, an die man sich schon halten kann. Und beim Bewusstsein, wie gesagt, das spüre ich dann so ein bisschen heraus, auch was der oder diejenige auch bereit ist, auch sich mir gegenüber natürlich zu öffnen, das dauert manchmal eine Zeit lang. Manchmal müssen wir uns wirklich sechs, sieben Mal sehen, was man dann zu so einem Punkt kommt und feststellt Oh wow, stimmt, ich habe ja die ganze Zeit als Kind immer einen auf den Hinterkopf bekommen beim Klavierspielen über fünf Jahre. Und dann habe ich natürlich die Schultern hochgezogen und das kommt manchmal erst nach ein paar Sitzungen hoch. Und ich würde mir trotzdem natürlich nie anmaßen, wenn da tiefe Traumata sitzen zu sagen, das heile ich jetzt auch noch mit. Sondern dann verweise ich auch sehr gerne auf meine Kolleginnen, die dann dafür wieder zuständig sind. Ja, das sind so dieser Weg, den wir gemeinsam gehen und die verschiedenen Bereiche, die ich ganz abtaste. Laura Roschewitz: Total spannend, weil aus meiner Lebenserfahrung, wenn ich jetzt so sage, ja, ich habe was weiß ich, Rückenschmerzen, dann ist so das, was ich eigentlich immer gehört habe, ist ja, du musst dich mehr bewegen. Kein Wunder, wenn du so viel sitzt. Fahr mal Fahrrad und so! Ich habe immer so dieses sehr starke Bewegungsaufforderung gehört und in jeder auch auf jeden Fall ein Punkt, wenn ich so diese drei Bereiche von dir, also diese vier Bereiche durchgehe, würde ich sagen, sind so zwei, die für mich sehr herausfordernd sind. Das ist Bewegung. Ja, weil ich auch sehr viel am Schreibtisch sitze. Aber es ist für mich auf jeden Fall auch die Entspannung, weil, diese Frage kam mir ja mal so durchs Leben gehuscht. Dieses wann entspanne ich mich eigentlich außer im Schlaf. Und das ist ziemlich selten. Also wirklich entspannen. Nicht da sitzen und ganz viele Reize zu mir nehmen oder so, sondern wirklich auch den Körper entspannen. Karlotta Piening: Ja, das Thema Entspannung ist tatsächlich das habe ich ja gerade gar nicht so gerade durch geflutscht habe ich tatsächlich das auch das Schwierigste von allen, weil da muss echt erst mal auf so eine bestimmte Basis auch entstanden sein zwischen Therapeuten und ja, ich nenne es noch Patient:In, aber oder Klient:In, da muss eine bestimmte Basis da sein, weil man auch erst mal herausfinden muss, was tut man? Wo entspanne ich mich eigentlich? Ist das nur der Schlaf oder gibt es auch einen anderen Moment? Und da muss man erst mal sich so ganz langsam voran tasten. Das dauert auch seine Zeit. Tatsächlich. Laura Roschewitz: Das wäre doch mal so als zweite Einladung. Wir hatten ja eben schon euch eingeladen, euch über Pausen euch vielleicht ein paar Gedanken zu machen und das vielleicht, so wenn ihr diese vier Bereiche, also Ernährung, Bewegung, Entspannung und so ein Bewusstsein für den eigenen Körper, für das eigene Sein, wo sind dann da vielleicht eure, wo sagt ihr, da bin ich schon supergut aufgestellt. Sport mache ich, was weiß ich, dreimal die Woche, habe voll mein Ding gefunden oder Ernährung,da gehe ich total drin auf. Ich bin da voll die Profi Socke oder entspannen kann ich mega. Ich meditiere ganz viel und also so was zu schauen, wo sind die Sachen, die euch vielleicht schon leichtfallen und wo könnte halt ein Schlüssel verborgen sein? Weil was ich ganz oft auch mitbekomme, ich weiß nicht, ich kann es ja mal erzählen, auch so unter uns Selbstständigen, dass wir eigentlich alle so so eine Art Lieblings Symptomatik haben oder so ein irgendwie so was, was einen so begleitet. Also bei mir ist es, da mache ich auch keinen Hehl daraus, bei mir ist es ja der Schwindel. Und immer wenn ich über meine Grenzen gehe oder so, das ist so meine Symptomatik. Ich kenne aber viele Menschen, die haben dann Migräne oder die haben dann ganz starke Rückenschmerzen oder es klingt nach Tinnitus. Also ich kenne so verschiedene Leute, ganz dolles Zähneknirschen. Also ist das so? Begegnet dir das auch in deiner Arbeit, dass man so eine Art, ich nenne es jetzt ein bisschen frech Lieblingssymptom hat, was einem immer wieder begegnet? Karlotta Piening: Ja, das ist so, das ist tatsächlich so und das Verrückte ist, dass das dann auch ganz häufig so ist. Jemand, der immer Nackenschmerzen hat, wenn es stressig wird oder eben zu wenig Schlaf, was weiß ich alles Mögliche der dem passiert es dann auch, dass wenn er sich mit seinen Kindern rangelt oder sie sich mit den Kindern rangelt oder dass er sich im Auto fährt und nochmal einen Autounfall hat, dass es immer auf die Halswirbelsäule dann geht. Also ich stelle fest, dass dieser Bereich auch dann wirklich immer mehr Aufmerksamkeit, also nach Aufmerksamkeit schreit, sozusagen. Ich habe das ganz oft, dass dann ausgerechnet derjenige, der schon zehn Jahre Migräne oder eben Nackenschmerzen hat, nach einem Autounfall zu mir kommt oder dann eben da direkt drauf gefallen ist, weil er die Rutsche runtergerutscht ist oder so. Das erlebe ich immer wieder und das ist auch ganz normal und das ist auch so ein bisschen so was. Jeder hat eben so seine Bereiche ausgelöst durch Genetik, durch den Lebensstil. Das kann zum Beispiel bei Zwillingen total ein ganz anderer Bereich sein, dass heißt nicht wenn der eine Nacken hat, dass der andere das auch hat, obwohl die genetisch ja gleich sind, weil eben auch andere Dinge daran mit reinspielen. Und das ist eigentlich immer ganz schön, weil man dann so diesen wirklich diesen Bereich sich richtig gut kümmern kann und sollte. Laura Roschewitz: Gar nicht so einfach, weil wie du schon gesagt hast. Karlotta Piening: Nein. Laura Roschewitz: Kenne ich auch, dass man sich dann wünscht, irgendein Facharzt oder eine Fachärztin soll bitte mein Symptom wegnehmen und ins Tierheim bringen und ich möchte das nicht mehr haben. Was ich als letzten Punkt noch ganz spannend fände, wäre. Da haben wir auch hier bei Moin um Neun schon mal kurz drüber gesprochen. Aber wie nimmst du das wahr? Also wir Selbständige und auch Unternehmerinnen, wir investieren ja auch viel. Also wir investieren in unser Business, in Fortbildung, in vielleicht ein Team, in Tools, in Software, in Online Kurse, die wir buchen, irgendwelche also es gibt wirklich 1 Million Dinge, gute Technik, Urlaube, was auch immer. Wie nimmst du das wahr? Weil ich habe da so meine Erfahrungen, aber ich fand es immer spannend von dir als Gesundheitsexpertin sozusagen noch mal. Wie leicht oder schwer fällt es deiner Erfahrung nach, es ist vielleicht nicht allgemein, aber deiner Erfahrung nach Menschen, Selbstständigen auch wirklich in ihre Gesundheit zu investieren und zum einen Geld und zum anderen Zeit. Karlotta Piening: Ja, das ist schwer. Zum einen deshalb, weil es eben so etwas Nachhaltiges hat. Der Körper braucht wahnsinnig viel Zeit. Im Idealfall arbeiten wir 2, 3, 4 Monate zusammen, bis überhaupt sich eine Art Umstellung des Körpers einstellt, seelisch oder psychisch. Geistig gesehen passiert das manchmal schon vorher, aber das kommt auf die Vertrauensebene zwischenmenschlich an und das Problem bei medizinischen Leistungen ist nach wie vor wenn du dich selber bezahlst, entsteht in unserem Kopf immer noch dieses Konstrukt, ich kriege das von der Krankenkasse bezahlt, dann muss ich das ja auch bekommen. Und das ist eine ganz andere innere Einstellung. Wenn du etwas bekommst, als wenn du selber sagst, ich nehme mir das und ich investiere dafür und ganz oft und das ist schade, aber es ist so, ist die Motivation größer, wenn es etwas kostet, auch wirklich das umzusetzen. Also ich gebe zum Beispiel auch Hausaufgaben mit oder kleine Impulse, kleine Ideen. Als wenn die Krankenkasse das für einen bezahlt. Es fällt dann einfach leichter zu sagen, ach komm massiere mich doch fünf mal, ich kriege es doch eh bezahlt. Und deswegen ist das ist glaube ich, einerseits so eine Grundeinstellung, die in uns allen einfach noch vorherrschend ist, dass medizinische Leistungen bis zu einem gewissen Grad ja bezahlt werden. Ein neues, schönes, ein schönes Technik Tool oder irgendwas was man sofort einsetzen kann, ist natürlich erst mal leichter gekauft. Das ist absolut verständlich, also kann ich auch verstehen. Ich kann nur immer wieder sagen es lohnt sich. Laura Roschewitz: Ja, und weißt du, was ich auch so spannend finde und was mir gerade durch den Kopf geht. Ist auch. Laura Roschewitz: Was ich auch noch spannend finde, ist dieses, dass glaube ich viele Selbstständige, da kann ich mich auch wirklich mit einbeziehen, sozusagen man auch so oder ich dazu neige mich auch häufig, mich zu überarbeiten oder zu viel zu machen, dass ich dann einfach so denke in meiner Freizeit. Jetzt steht es mir aber auch zu, dass jemand was für mich tut oder dass jemand mir etwas Gutes tut. Und wenn ich dann noch so bescheuerte Übungen machen muss, die erst mal unangenehm sind oder anstrengend oder vielleicht nicht gleich einen Effekt zeigen, das ist ja, wenn ich dann abends essen gehe oder mich massieren lasse, dann investiere ich ja auch Geld. Aber ich habe sozusagen sofort etwas, was sich in dem Moment gut anfühlt oder in dem Moment mich belohnt. Sag ich mal. Karlotta Piening: Absolut, absolut. Laura Roschewitz: Okay, da sind wir. Trainieren es wahrscheinlich in dem ersten Moment einfach auch nicht so, da wird wahrscheinlich nicht so ein Glücks Cocktail im Gehirn ausgeschüttet. Karlotta Piening: Nein. Laura Roschewitz: Wie Pizza essen zu gehen. Karlotta Piening: Stimm, aber da sind wir auch beim Thema Schweinehund. Dieser will einen ja auch beschützen in dem Moment und sagen Mensch, du hast den ganzen Tag schon gearbeitet, du kannst jetzt nicht noch da sich auf die Matte begeben. Es hat schon auch seinen Sinn. Und dann? Aber ja. Und sich selbst zu sagen Ja, moment sollte ich jetzt begreifen, aber nicht mehr acht Stunden, sondern sechs Stunden am Tag arbeiten für die Zeit, die ich zum Beispiel mir jetzt Zeit für meinen Körper nehmen möchte. Dann dafür zu sorgen, dass ich eben mehr Ressourcen dafür habe. Und da fängt es natürlich schon mal an, eventuell dann von der Arbeitszeit erst mal vielleicht ein oder zwei Stunden abzuzwacken, um die in seine Gesundheit zu investieren, um das Ganze dann wieder nachhaltiger zu gestalten und dann wieder viel mehr arbeiten zu können und viel mehr Kraft und Freude. Aber das fällt natürlich immer schwer. Aber darüber muss man sich wirklich Gedanken machen, sich im Klaren sein. Also und für alle Selbstständigen da draußen, also dass man auch gesagt hat mit dem Sitzen, das ist nicht das Problem. Viel sitzen ist natürlich nicht so toll, aber wenn der Ausgleich da ist, ist es nicht so schlimm. Ihr könnt den ganzen Tag sitzen. Es ist gar kein Problem. Der Körper kann das ab. Der Ausgleich, der darf da sein. Laura Roschewitz: Wie so oft im Leben. Ach, Karlotta, wir können ja vielleicht noch sehr lange schnacken. Ich finde das alles wahnsinnig spannend. Und ihr hoffentlich auch. Ich bin mir relativ sicher, weil du legst natürlich da auch so ein bisschen den Finger in die Wunde. Wenn ihr Lust habt, dann connected euch unbedingt mit Karlotta. Alles, wo ihr sie finden könnt, findet ihr hier in den Shownotes. Schreibt ihr. Funkt sie an, stellt Fragen. Zeigt euch mit euren Themen. Schreibt hier in die Kommentare, wie das für euch ist. Mit den Pausen und mit den vier Bereichen, wo ihr vielleicht auch so, hm Treffer versenkt, da habt ihr mich jetzt ein bisschen erwischt, da gucke ich vielleicht mal hin. Also wir freuen uns sehr, wenn ihr uns in den Austausch geht. Und hier, liebe Karlotta, vielen Dank für deine Zeit für das spannende und schöne Interview. Karlotta Piening: Ich danke dir. Laura Roschewitz: Gerne. Und dann wünschen wir euch allen da draußen erst mal einen tollen Tag. Ein tollen Mittwoch, wenn ihr das gleich direkt live heute gehört habt. Und wir hören und sehen uns wieder bei der nächsten Moin um Neun Folge am Freitag. Und da kleiner Spoiler wird es etwas geben für den Bereich Entspannung. Es wird mal wieder eine aktive Podcastfolge, wo ihr direkt ein bisschen in die Entspannung kommen könnt. Da greifen wir doch gleich mal auf, was wir hier heute thematisiert haben. Karlotta Piening: Richtig gut, super. Laura Roschewitz: In diesem Sinne habt gut. Vielen Dank dir, Karlotta. Und wir hören und sehen uns wieder. Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie

  3. Hass ghosten oder Liebe hosten? Hasskommentare, Fake-Profile, Trolls und negative Bewertungen machen vielen von uns virtuell arbeitenden oder zumindest aktiven Selbstständigen das Leben manchmal schwer. Doch, wie damit umgehen? Was hilft gegen den Hass? Ignorieren, gegen an arbeiten oder eigene Strategien entwickeln? In dieser Podcast Folge nimmt Laura Dich live aus Berlin von der diesjährigen re:publica mit hinter die Kulissen und gibt einen kleinen Einblick in ihre Arbeit als Wirtschaftspsychologin im Bereich “Hass im Netz”. Mit 3 schnell anwendbaren Tipps gehst Du aus dieser Folge und bist gut gewappnet, wenn ein Troll mal wieder über Dein virtuelles Grundstück wütet! Wie sind Deine Erfahrungen mit virtuellem Hass? Ist Dir schon persönlich begegnet? Wie gehst Du damit um, wenn Du Hass auf anderen Kanälen siehst? Let’s talk about it! Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack bei Gretel und Laura. Heute ist nach dem Freitag auch schon eine besondere Folge war mit Gretel unterm Schreibtisch. Falls du die nicht gesehen hast, hör sie die unbedingt. Also hör oder schau sie dir unbedingt noch mal an! Es war eine sehr spontane Folge und hat auch mal wieder gezeigt, wie es bei Laura und Gretel, bei Gretel und Laura hinter den Kulissen zum Teil aussieht. Und da machen wir auch keinen Hehl draus, denn für uns ist es sehr, sehr wichtig, authentisch und ehrliches Business zu betreiben. Und ja, oftmals überschlagen sich die Ereignisse, unsere Projekte. Es ist so so viel, was wir machen und dann gehen Dinge auch mal unter oder sind sehr spontan. Und das ist auch manchmal einfach wahnsinnig anstrengend. Da müssen wir jetzt auch nicht so tun, als wäre das immer total easy und schön alles. Heute ist eine besondere Folge, weil wenn du mich vielleicht siehst, siehst du, dass ich einen ganz anderen Hintergrund habe als sonst. Wenn du mich nicht siehst, sondern nur hörst, dann, ich sitze gerade in einem Hotelzimmer in Berlin und sonst nehme ich meine Podcast folgen meistens aus Schweden auf. Das heißt ich bin in einem ganz anderen Setting ganz anders unterwegs als sonst. Und wenn du dich fragst, wieso sagt sie eigentlich immer, wenn du mich sehen kannst? Weil du uns vielleicht über Spotify oder Apple Podcast hörst. Wir streamen diesen Podcast auch immer live zu Facebook und YouTube. Das heißt, wenn du da Laura und Gretel suchst, dann findest du uns auch dort und dort siehst du uns auch immer mit Bild. Also wenn du gerne mal reinschauen möchtest, kannst du diesen Podcast auch immer als Video Spur sozusagen auf Facebook und auf YouTube sehen. Wenn du eine Freundin davon bist, die das auf die Ohren zu donnern, dann bist du genau richtig verpasst auch in dem Sinne nichts. Es ist nur so, dass du uns sonst auch mal im bewegten Bild sehen kannst. Warum bin ich in Berlin und warum mache ich von hier eine Podcastfolge? Ich bin in Berlin auf der republica 2022, einem großen Festival rund um Digitalisierung, Journalismus, Technik, künstliche Intelligenz, die Zukunft, die Gesellschaft, Politik, Umwelt, Klimawandel. Also ganz viele große, tolle gesellschaftliche Themen. Und ich bin dort eingeladen als Speakerin und durfte am Donnerstag einen Panel, ein Panel mitgestalten zum Thema Hass im Netz. Und vielleicht fragst du dich jetzt, was soll das denn? Wieso spricht die Roschwitz über Hass im Netz? Tatsächlich ist das als Wirtschaftspsychologin eines meiner Steckenpferde. Eines der Themen, auf das ich mich in den letzten Jahren konzentriert habe. Ich mache ja mit Gretel zusammen diesen tollen Podcast und unsere tolle Masterminds Smash it!, wo wir selbstständige Frauen von der Selbstständigkeit zum Unternehmerinnentum begleiten und eine tolle Community geschaffen haben. Das ist aber nur ein Part meiner Arbeit. Ein anderer ist, dass ich als Wirtschaftspsychologie tätig bin und dort die beiden Bereiche Psychologie und Arbeit miteinander verbinde und schaue, wie können wir unsere Arbeit so gestalten, dass wir psychisch gesund bleiben? Das ist meine Interpretation von Wirtschaftspsychologie. Und was über die letzten Jahre gerade durch die Pandemie sich gezeigt hat, ist, dass die mentale Belastung sehr hoch ist durch verschiedene Dinge, vor allem durch viel unfreiwillige Veränderungen, die wir alle durchlaufen haben. Und das macht sich auch im Netz sehr bemerkbar, und zwar vor allem in Hasskommentaren. In dem Ton, der so eingeschlagen wird, und darauf habe ich mich spezialisiert. Ich arbeite sehr viel mit Journalistinnen zusammen und bearbeite mit ihnen die Themen gerade so im Community Management. Wie können wir denn mit diesem riesigen Hass umgehen, der uns jeden Tag entgegen schwappt? Und dazu wollte ich euch heute einmal ein bisschen mit hinter die Kulissen nehme bzw. ein paar Insights geben, was wir da gestern auf diesem Panel, in dieser Folge hier am Freitag auf gestern durfte ich das Panel mit halten, was wir da thematisiert haben. Aber vorweg noch mal einen Schritt zurück würde ich dich gerne fragen, hast du schon mal selber vielleicht Hass im Netz erfahren? Das heißt, ist dir schon mal so etwas begegnet? Jetzt vielleicht auch auf deine eigene Selbstständigkeit bezogen? Oder ein Thema, was dir wichtig ist oder wie es deine Berührung mit dem Thema, Wenn du magst, schreib das sehr gerne mal in die Kommentare oder schick uns eine DM, PM, wie auch immer, du findest uns ja überall auf den gängigen Portalen. Folge uns auch gerne Grete Niemeyer und Laura Roschewitz auf Instagram und schick uns deine Nachricht, wenn du magst. Ich persönlich habe mich ja auch viel und tue das auch aktuell noch mit dem Thema Umweltschutz und Klimaschutz befasst und habe dazu auch viel gepostet, auch Vorträge gehalten und habe in diesem Rahmen schon große Erfahrungen mit dem Thema Hass im Netz machen müssen und dürfen. Es gab da eine Situation, wo ich sehr ähm wo mich jemand sehr versucht hat bloßzustellen und schlecht zu machen und so eine richtige Hetzkampagne gemacht hat. Und da habe ich mein erstes Mal, das ist jetzt schon lange her, mein erstes Mal so richtigen Kontakt mit diesem Thema bekommen, so richtig, richtig echte Berührung. Das ist jetzt so vier Jahre her, glaube ich. Hm. Und damals habe ich so ganz intuitiv diese Person einfach ihren Hass an mir aus agieren lassen und ein bisschen meine Community mit einbezogen und gesagt, hey, wie seht ihr das denn? Und habe nicht weg gebloggt, habe den Kommentar nicht gelöscht, sondern habe Rückfragen gestellt und habe meine Community mit einbezogen und andere gefragt, wie seht ihr das? Seht ihr das auch so wie dieser Herr, der mich da ja ziemlich, ziemlich heftig angegangen hat? Und es hat irgendwie eine sehr schöne Dynamik bekommen tatsächlich, indem meine Community und die Menschen, die mit mir arbeiten, die mich mögen, die mich kennen, eine Art Partei ergriffen haben und diesen Menschen gezeigt haben, dass er irgendwie auf dem Holzweg ist damit, was er da versucht zu unterstellen. Und rückwirkend war ich sehr froh, dass ich nicht das gelöscht habe, was ich nicht einfach so sehr auf Anti getriggert war, sondern ich war natürlich total getriggert und total genervt und wütend auf diesen Menschen, habe aber einfach erstmal das weggelegt und erst mal spazieren gegangen. Habe einen gewissen Raum zwischen Reiz und Reaktion gepackt. Das ist auch ein großes Thema, immer in allen Bewältigungsstrategien, dass wir möglichst nicht sofort reagieren sollten bei so etwas. Weil im Netz sich so was auch total schnell hochschaukeln kann und damit ist letztendlich erst mal keinem geholfen. Das ist meine Meinung. Es gibt auch Situationen, wo ich dafür plädiere, sofort zu handeln und Gefühle auszusprechen und intuitiv zu sein. Aber in diesem Fall hat es sich bei mir sehr bewährt, ein bisschen Ruhe zu bewahren. Und es würde mich interessieren, was deine Erfahrungen sind. Wie nimmst du das wahr vielleicht. Wie nimmst du es auch auf öffentlichen Kanälen im Netz wahr? Hattest du schon mal Post, wo irgendwelche Trolle oder irgendwelche Hater dir drunter Kommentare gesetzt haben? Erzähl doch mal! Auf meinem Talk gestern hier auf der republica habe ich mit einigen Journalistinnen und Forscherinnen gesprochen und wir haben ganz interessante Perspektiven eingenommen und haben uns gefragt, wie kann, der Talk ging vor allem darum, wie können Menschen die im Community Management arbeiten, zum Beispiel von großen deutschen journalistischen Vereinigungen, wie können diese Menschen sich schützen und wie können die noch einen lebenswerten und mental gesundheitsfördernden Beruf ausleben, sprich einen Beruf, der sie nicht krank macht innerhalb von kurzer Zeit, wenn sie jeden Tag mit diesen wahnsinnig vielen Hasskommentaren konfrontiert sind. Und wir haben dazu drei Punkte, oder ich habe heute dazu drei Punkte rausgepickt, die ich euch gerne mitgeben würde, die sich auch auf individuelle Situationen beziehen lassen. Der erste Punkt ist, dass wir uns Mühe geben sollten, uns nicht auf die negativen Sachen zu konzentrieren. Wir haben häufig einen sehr defizitären Blick. Vielleicht kennst du das auch. Du hast was weiß ich, 20 Bewertungen bei Google. Oder du hast einen Workshop gehalten und eine Feedback Runde gemacht und zehn Menschen waren positiv und einer sagt das war ein bisschen wenig oder es war ein bisschen viel oder es war ein bisschen und dies oder ein bisschen das oder nach 20 positiven Google Bewertungen schreibt dir eine Person eine negative Bewertung. Und wir neigen oft dazu, diese eine negative Bewertung wahnsinnig ins Gewicht fallen zu lassen und die anderen die positiven dann so für selbstverständlich zu nehmen und sagen Naja, das waren halt die positiven, aber jetzt gibt es eine negative und die ist krass. Nehmen wir uns da ganz viel raus, müssen es verarbeiten, sprechen mit 100 Menschen drüber, sind manchmal auch wirklich gelähmt, wissen nicht mehr, ob wir weitermachen sollen, stellen vielleicht Dinge in Frage und da möchte ich euch einfach einladen, dass das wieder geradezurücken und so zu gucken. Okay, ich hatte jetzt hier so viele positive Bewertungen, eine negative. Das kann gut sein, dass es auch an dem Menschen liegt, auch zu gucken ist da wirklich eine Kritik dran, die ich mir zu Herzen nehmen möchte. Das finde ich gut. Ich bin ein Entwicklungsfan. Also sich Kritik auch zu Herzen zu nehmen, finde ich toll. Und dann, wenn du merkst, nee, das ist jetzt nichts, das entbehrt jeglicher Logik. Oder ich kenne diesen Menschen gar nicht oder er hat einfach nur seinen Hass bei mir abgeladen und dann zu sagen, okay, das ziehe ich mir nicht rein und sich abzugrenzen, wieder auf die positiven Sachen zu achten. Ich kenne das auch, gerade so nach Workshops oder so, wenn ich danach ein Feedback Fragebogen habe. 20 positive, eine nicht positive, die muss dann nicht mal negativ sein. Dann ziehe ich mir das sehr rein. Wir sind sehr auf diesen defizitären Blick gepolt und dazu ist ganz klar, das sagt die Wissenschaft, das sagt die Psychologie, das sagt auch die Soziologie. Wenn wir uns große Menschengruppen angucken, ist es super wichtig, sich auf die positiven Dinge zu gucken und sich durch die zu bestärken. Ja, Kritik annehmen ist wichtig, um sich weiterzuentwickeln. Und gerade beim Hass im Netz und bei Trollen ist es super wichtig, sich aber auch wirklich abzugrenzen. Das zweite ist, gerade wenn es um diese Hass im Netz Thematik geht, diese virtuellen Dinge. Es ist einfach so schnell, dass virtuell jemand hier was sehr negatives rein drückt, dass virtuell jemand sich abhatet. Das geht so viel schneller. Da gibt es auch Studien zu, dass einfach Menschen nicht zu ihrem Nachbarn gehen und irgendwie ein faules Ei im Briefkasten legen oder den irgendwie verprügeln, weil wir einfach eine zwischenmenschliche soziale Komponente haben, die stärker ins Gewicht fällt. Aber online, virtuell, anonym, im großen anonymen Internet geht das so so viel schneller. Und viele Menschen, die da sein Hasskommentar schreiben, würden es niemals im Reallife auf der Straße machen. Das heißt der zweite Tipp oder die zweite Perspektive, die ich mit reinbringen möchte heute ist, mach so viele Real Life Erfahrungen wie möglich. Und wenn du merkst, gerade online passiert ganz viel, du hast irgendwie eine negative Erfahrung gesammelt, dann verbinde dich mit realem Leben, geh raus, trifft deine Crowd, verbinde dich, geh auf Netzwerk Events. Ja, verbinde dich mit der Natur. Also tu die Dinge, die dir wirklich gut tun, im Real Life, denn dort sind die Chancen sehr niedrig, dass das oder die Risiken so niedrig, dass das passiert. Die Chancen sehr hoch, dass du mit wertschätzenden Menschen und Situationen in Kontakt kommst. Und ja, dass ist so ein Tipp, der sehr wichtig ist, so viele wie möglich oder anders ausgedrückt, das Verhältnis von virtuellen Erfahrungen zu Reallife Erfahrung in einem gesunden Ausmaß zu behalten. Und drittens, was auch ganz wichtig ist im Bereich virtuelle Kommunikation ist, positive Dinge zu belohnen oder zu bestärken oder wenn jemand was Positives schreibt, wirklich auch darauf einzugehen und mit Menschen in Interaktion zu gehen. Wir neigen dazu und Algorithmen neigen auch dazu, die negativen Sachen so hoch zu spülen und daraus so ein riesen Ding zu machen und das auch bei anderen zu machen. Wenn jihr einfach was seht, was ihr toll findet, vielleicht nicht nur ein Herz zu vergeben, sondern auch mal was runter zu schreiben, also großzügig zu sein. Seid großzügig mit Komplimenten, mit Freundlichkeiten und mit Liebe. Und das finde ich wirklich auch wichtig, weil ja, wenn wir selber sozusagen uns merken, wie schlecht es uns tut, so defizitär zu sein und so und negative Dinge zu bekommen. Dann die Einladung, sei großzügig mit Positivem, schreib, wenn du mal was tolles liest, schreib, wenn dich was inspiriert. Schreib, wenn dich jemand berührt schreib, wenn etwas schön ist und nicht so dieses google prinzip von nur ne negative Bewertung, wenn die Pizza nicht geschmeckt hat, sondern zu sagen hey, da habe ich das fand ich total inspirierend. Danke, dass du diese Zeit genommen hast, diese Story zu machen über dieses Thema, was mich total bewegt. Wir konsumieren auch so viel und da würde ich mir einfach noch mal wünschen und das ist auch psychologisch wichtig zu sagen, ich mache selber den Schritt und gebe auch positives Feedback, wenn das vielleicht ja irgendwie auch selbstverständlich wirkt. Aber ich finde, das ist nicht selbstverständlich, dass wir uns alles so in Social Media zeigen, dass wir wahnsinnig viel Zeit investieren, um Content zu erstellen. Und wenn, was wir uns wünschen, ist ja immer toll, das den anderen auch zu geben. Deswegen finde ich einfach seid großzügig mit Komplimenten, mit Liebe, mit positiven Dingen. Das stärkt uns alle. Und das lässt dann im Verhältnis nachher die Hater, die Trolls, die negativen Sachen eben einfach weniger wirken. Was ja auch so ist. Im Real Life sind es unter 5 %, auch im Netz sind es nur maximal 5 % der Personen, die wirklich abhassen und Hasskommentare schreiben. Aber die anderen sind stummer, stiller und da lade ich uns ein, zu so einer positiven Welle zu kommen. Liebe verschenken und wirklich nicht nur über ein Herz oder ein Like, sondern vielleicht auch mal über wirkliche Worte oder jemand mal persönlich anschreiben und sagen, ich hab das von dir gesehen. Ich finde es echt toll, danke, dass du das machst. Das tut uns allen so gut und damit dürfen wir einfach großzügiger sein. Schreib doch gerne noch mal, wie es für dich ist bei dem Thema Hass im Netz. Wie gehst du damit um? Was sind deine Erfahrungen? Was hast du schon gelernt? Kontaktiere uns, leite diese Folge gerne weiter, schenk uns gerne ein paar Sternchen in den bekannten Podcast Plattformen und wir sehen uns wieder am Mittwoch. Wir hören uns wieder am Mittwoch zu einer neuen Folge um Moin um Neun, dem Business Schnack mit Gretel und Laura. Ich freue mich sehr darauf und habe eine gute Zeit bis dahin. Ciao.

  4. Von vergessenen Podcast-Folgen, Perfektionismus & Echt-Sein Nach über 200 Folgen kann man keine besondere Folge mehr raushauen?! - Und wie man kann! Denn die heutige Folge 🤭 wäre um ein Haar vergessen worden 🤭 ist die erste, die unter Gretels Schreibtisch entstanden ist 🤭 dreht sich vor allem darum, dass eben nicht alles perfekt und cool und easy und flowy sein kann die ganze Zeit Gretel findet: Wir haben alle ganz schön viele Bälle, die wir in der Luft jonglieren. Und wir machen das verdammt gut! Sch**ß drauf, wenn einer mal runterfällt. Hör dir diese Folge an und einen Blick hinter die Kulissen und für ein paar ehrliche und aufmunternde Worte. Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Moin und willkommen zu Moin um Neun, einer neuen Folge unseres Business Schnacks. Heut ist noch mal nach über 200 Folgen ein Moment, wo ich eine neue oder eine besondere Folge aufnehme. Warum? Ich sitze hier an einem meiner absoluten Lieblingsplätze, direkt unter meinem Schreibtisch. Hier ziehe ich mich zurück, wenn ein Coaching gerade oder sehr, sehr intensiv für einen Tag, wenn ein Coaching oder viele Coachings anstanden. Wenn ich vielleicht gerade einen wichtigen Call hatte oder bevor ich einen wichtigen Call habe. Oder wenn ich einfach nur eine Pause brauche. Dieser unter dem Schreibtisch Platz ist für mich mein Safe Space, an dem ich mich wirklich sehr wohl und sicher fühle. Und nun ist es so, dass diese Folge komplett ungeplant kommt. Es ist Donnerstag, der 9. Juni um 20:54 und ich nehme jetzt die Folge auf für morgen, Freitag, den 10. Juni um 9:00 morgens. Das heißt gute oder bzw. knappe zwölf Stunden vor Ausstrahlung. Was war passiert? Natürlich haben Laura und ich normalerweise einen Plan, einen Zeitplan, ein Gesprächsplan für unseren Podcast. Interviews sind auf Monate ausgebucht, aufgenommen und so weiter und so fort. Aber diese Folge ist uns durchflutscht, weil wir eigentlich vorhatten, sie zusammen zu machen und dann die eine mal nicht konnte und dann die andere nicht konnte. Laura ist diese Woche zum Beispiel von Schweden nach Berlin gekommen, spricht gerade in diesem Moment auf der republica. Wir hatten diese Woche unser Coffee Speed Networking mit über 150 Teilnehmerinnen. Wir haben eine super gut funktionierende Mastermind Gruppe und wir haben beide auch noch ganz viele Einzelprojekte. Und da ist uns diese Folge durchgeflutscht. Einfach vergessen. Hätte Claudia unsere Podcast VA bzw. unser Podcast Engel uns nicht darauf hingewiesen, dass es für morgen Freitag keine Folge gibt, ich glaube, wir hätten es einfach vergessen. Und auch das ist Business und auch das ist normal. Auch hier sieht es nach außen aus, als würde alles flutschen und easy peasy laufen. Und let's face it, das ist einfach nicht der Fall. Nun saß ich also da und dachte, Okay, was machst du jetzt? Du hast die Kinder gerade ins Bett gesteckt. Sie streiten noch. Die Chance, dass sie mitten in der Aufnahme direkt ins Podcast, in die Podcast Aufnahme reinplatzen, steht bei fifty fifty. Du bist müde. Es war ein langer Tag und du weißt auch gar nicht so richtig, worüber du reden sollst. Andererseits die Folge ausfallen lassen für morgen. Hm, "if you learn how to quit it become the habit" ist so ein Spruch, den mir vor 10, 15 Jahren irgendein Sales-Trainer mal gesagt hat. Sprich, wenn du erst mal anfängst aufzugeben, wenn du anfängst, Ausnahmen zu machen, wenn du anfängst, schludrig zu werden, dann bekommt es oder dann wird es eine Gewohnheit und dann machst du das ständig. Und ich habe so oft so in dieser Angst gelebt. Okay, du musst dran bleiben. Du musst leisten, du musst machen. Und ich glaube, dass dieses, du musst leisten, du musst machen und dann bist du was wert. Richtig, richtig tief in uns verankert ist. Und so habe ich erst überlegt, hey, willst du vielleicht aus Protest einfach keine Folge aufnehmen? Und dann dachte ich, na ja, gut, aber Protest, ohne dass es jemand mitkriegt, sondern so, dass es vielleicht einfach nur ein, zwei Menschen gibt, die merken, hä, da ist ja gar keine Folge gekommen. Das ist doch auch komisch. Und deswegen habe ich mich entschieden, diese Folge jetzt aufzunehmen. Ganz ohne Fahrplan, ganz ohne Thema, ganz ohne Skript. Einfach nur, um euch zu sagen, egal auf wen ihr guckt, egal, was ihr seht, auf Social Media Profilen, auf Websites, auf Events, Challenges, Networkingevents und so weiter und so fort. Es ist alles eine Art von Fassade, die wir aufbauen. Ja, gern eine authentische, eine echte Fassade. Ja, Laura und ich, wir zeigen uns als die Menschen, die wir sind. Aber auch wir zeigen uns natürlich vor allem in den Momenten, in denen es uns gut geht. Vor allem in den Momenten, wo wir wissen, was wir tun oder zumindest so tun können, als wüssten wir, was wir tun. Und vor allem in den Momenten, in denen wir uns auch gut fühlen. Und für mich ist es an sich kein großes Problem, eine Folge zu improvisieren, mir ein paar Stichpunkte zu machen und und einfach was aus dem Ärmel zu schütteln. Aber jetzt hier zu sitzen, an einem der Orte, der mich so am verletzlichsten zeigt und zu sagen, ich habe auch oft überhaupt keinen Plan. Ich weiß echt oft nicht, was ich mache. Ich denke oft Hallo Imposter, das Licht geht an und jemand wird merken, dass ich einfach nicht weiß, was ich hier tue oder auch heute wieder passiert, ist mir lange nicht passiert. Aber ich erzähl jetzt einfach mal, dass eine 1:1 Kundin einfach in meinen Meetingraum gekommen ist, weil sie einen Termin hatte und gleichzeitig lief, aber unsere Mastermind und das war in dem Moment kein Problem, weil diese 1:1 Kundin, die ein Coaching gebucht hatte, auch eine unserer Mastermind Teilnehmerin ist, aber es hat mir in dem Moment auch gezeigt, hey, warte mal! Hätte nicht passieren dürfen. Ist nicht so professionell. Ist nicht so, wie du gern auftreten möchtest. Und was zeigt mir das jetzt? Was? Was möchte ich einfach, dass ihr mitnehmt. Ich möchte mitnehmen einerseits, dass nirgendwo alles so flutschig und easy läuft, wie ihr das vielleicht glaubt. Ich möchte auch, dass ihr mitnehmt, dass ihr immer eine Entscheidung treffen könnt. Ich werde mit Laura reden. Vielleicht legen wir den Podcast erst mal auf Eis. Wahrscheinlich wird es nur Sommerpause geben. Also so dieses Warnsignal von wegen, wäre dir gar nicht aufgefallen, dass keine Folge kommt, das ist nicht cool und das möchte ich nicht. Und so möchte ich auch nicht leben und arbeiten, weil es sich irgendwie getrieben anfühlt. Und es wird dann so müssen und das möchte ich nicht. Und das dritte vielleicht ist, zeig dich so, wie du bist. Wenn du das kannst und möchtest, rede auch über die Struggles, die du hast, denn darüber connecten wir wieder mit anderen. Ich bin mir ganz sicher, dass wenn die eine oder andere diese Folge hört, dass ihr euch damit werdet identifizieren können, dass nicht alles läuft, dass ihr vielleicht auch sagen werdet, hey, ja, da habe ich auch mal irgendwie was verballert, da hat was nicht geklappt. Das ist noch mal gut ausgegangen. Da hat sich jemand geärgert, da habe ich mich, danach habe ich mich schlecht gefühlt oder das ist dumm gelaufen und da habe ich mir Vorwürfe gemacht und ich möchte einfach nur sagen, seid nicht so hart mit euch selbst. Es ist ein krasses Brett, was wir hier jeden Tag stemmen. Wir haben alle viele Bälle in der Luft. Und ja, the famous struggle is real. Also haltet die Öhrchen steif. Macht weiter. Ihr seid richtig cool da draußen. Ihr stemmt so richtig was. Und wenn ihr einen Fehler macht? Dann ja lacht drüber. Redet auch drüber. Zeigt anderen, dass Perfektionismus nicht das ist, was wir alle anstreben sollten, sondern dass wir uns ein Businessleben aufbauen wollen, das Spaß macht, ein Business aufbauen wollen, das zu unserem Leben passt. Und in diesem Sinne klopfe ich jetzt hier auf Holz, weil keins meiner Kinder hier reingestolpert ist. Ich freue mich auf euer Feedback, wenn ihr welches geben möchte und freue mich einfach so oder so über diese nicht perfekte, aber doch irgendwie sehr, sehr echte und ehrliche Folge. Alles, alles liebe euch ein schönes Wochenende und bis bald wieder bei Moin um Neun.

  5. Dare to do Business YOUR way! Gegen Best Practices haben Laura und Gretel wirklich nichts. Schließlich wollen auch wir das Rad nicht neu erfinden. Aber wie “man” Business macht, ist uns herzlich egal! Denn wir haben für uns herausgefunden: Unsere Formate funktionieren deswegen so gut, weil wir sie aufsetzen, wie WIR es für richtig halten. Und weil wir sie sehr regelmäßig auf den Prüfstand stellen, damit sie noch besser werden können. Diese Folge ist ein Plädoyer dafür, dein Business nach DEINEN Regeln aufzubauen. Wie wir das im Bezug auf diesen Podcast, unser groovig-chilliges Coffee Speed Networking und unsere Mastermind SMASH IT! gemacht haben, erzählt Gretel in dieser Folge “MOIN um NEUN”. Willst du dich direkt fürs nächste Coffee Speed Networking anmelden, dann mach das doch direkt hier: https://lauraundgretel.de/networking-coffee/ Und willst du noch was fürs Karma tun, dann schenk uns ein paar Sternchen und ne Bewertung. Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Moin, moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Heute stehe ich ganz alleine hier. Mutterseelenallein so to speak, aber noch vor wenigen Stunden habe ich zusammen mit Laura das Coffee Speed Networking Event moderiert. Und zwar hatten wir uns als Ziel gesetzt, nachdem das Event im Februar/März etwa 50 Teilnehmerinnen hatte, dass wir dieses Mal die 100 knacken wollen. Und was soll ich sagen? Wir hatten 155 Anmeldungen. Knapp 100 Frauen waren live dabei beim Event und wir einfach mega, mega happy und mega beseelt. Und deswegen haben wir uns dazu entschieden, dass ich eine kleine Piratenfolge hier zwischenschiebe in unserem Podcastplan, weil ich es wahnsinnig wichtig finde, eine Lanze dafür zu brechen, dass ihr euer Business so führt und leitet, wie es für euch passt, wie es für euch richtig ist. Ich stehe jetzt ganz alleine hier und es wird eine Mittwochs Folge sein, die keine Podcastfolge ist. Laura hat leider was jetzt leider. Laura ist gerade auf dem Weg nach Berlin und wird hier auf der Republica sprechen, übermorgen. Und wir haben einfach festgestellt, dass wir in unserem Business so viele Sachen anders machen, als sie vielleicht gepredigt werden, als man sie vielleicht machen sollte. Und dass genau das das ist, was sie aber so gut und so anders und so Achtung Buzzword authentisch machen. Und das wollen wir euch auch ans Herz legen. Natürlich gibt es Best Practices. Natürlich gibt es einige Sachen, die sich bewährt haben. Und wir sagen gar nicht, dass das Rad jedes Mal neu erfunden werden soll. Aber was wir sagen, dass es ist einfach keine Blaupause für dein Business gibt, nicht im Businessaufbau, nicht im Verkaufen, nicht darin, wie du mit deinen Kunden/Kundinnen umgehst. Nicht darin, wie du deinen eigenen Mindfuck erkennst und auflöst. Und dass es eben nur funktionieren kann, wenn du Business machst, wie es für dich passt. Und dazu habe ich mal drei Beispiele mitgebracht. Beispiel Nummer 1: Diejenigen von euch, die diesen Podcast von erster Stunde anhören oder schon einige Folgen mal gehört haben, werden es vielleicht schon wissen. Wie haben wir diesen Podcast gestartet? Wir haben nicht monatelang die besten Mikros, den besten Hoster und die besten Jingles recherchiert, sondern wir haben am 01.01.2020 gesagt: Hey, wir gehen jetzt 90 Tage lang, jeden Tag Punkt 9 Uhr auf Facebook live und geben Business Impulse raus. Einfach um zu schauen, wen wir damit ansprechen. Um zu schauen, ob wir 90 Themen finden, um zu schauen, ob wir 90 Werktage tatsächlich durchhalten können. Einige Tage später haben wir uns einen Interview Gast eingeladen und die hat gesagt, aber wäre das nicht total schlau, aus euren Folgen hier auch ein Podcast zu machen? Beziehungsweise wäre es nicht total dumm, das nicht zu machen? Gesagt, getan. Zehn Tage später gab es den Podcast Moin um Neun bei Spotify und iTunes. Nachdem die 90 Tage rum waren bzw. nach etwa 100 Folgen haben wir uns hingesetzt und hinterfragt: Hey, wollen wir wirklich jeden Tag weiter um 9 Uhr live gehen? Das ist schon echt hart. Bringt es das, was es auch als Einsatz kostet? Nein, tut es nicht. Also haben wir gesagt, wir nehmen die Folgen vorher auf. Wir reduzieren von fünf Folgen pro Woche auf drei, sind immer noch sehr, sehr viele. Wir variieren kürzere und längere Folgen und wir passen diesen Podcast an uns an, daran, wie wir Business machen, was sich für uns gut anfühlt, was unsere Kundinnen uns zurückspielen. Und so weiter und so fort. Also auch da. Wir haben sozusagen ein Produkt entwickelt, kreiert und haben es dann mit der Zeit verbessert. Ähnlich machen wir das auch mit unserem Mastermind Smash it! Smash it! ist eine Mastermind für selbstständige Frauen, die sich hin zur erfolgreichen und entspannten Unternehmerin entwickeln wollen, die sich Themen angucken wollen wie ihre neuen Angebote oder ihr Angebotsportfolio, die gucken wollen, stimmen die Preise für meine Angebote? Wie kann ich gut kommunizieren? Wie kann ich die richtigen Kunden anziehen? Wie kann ich eine Verkaufsroutine entwickeln? Aber auch was braucht es auf der Mindset Ebene, um eine entspannte und erfolgreiche Unternehmerin zu sein? Wann bin ich entspannt? Wann bin ich erfolgreich? Was steht mir im Weg? Was brauche ich? Welche Bedürfnisse habe ich als Privatperson und als Unternehmerin? Und genau das schauen wir uns in diesem 6-monatigen Programm an und begleiten jede der momentan 16 Smashies auf ihrem Weg hin zur entspannten, erfolgreichen Unternehmerin. Und warum sag ich das? Weil wir auch dieses Format so kreiert haben, wie es für uns in dem Moment passte. Wir haben im April 2021 gesagt, wir wollen eine Mastermind und packen alles da rein, was für uns relevant ist. Coworking, Mastermind Sessions, 1:1 Termine, eine Tech Sprechstunde, ein Buddy System, Umsetzungswoche und so weiter und so fort. Wir hatten anfangs noch externe Expertinnen-Interviews und so weiter und so fort. War richtig cool, hat sich gut angefühlt und nach drei, vier Monaten haben wir festgestellt: Hey, wir haben uns weiterentwickelt, lass mal auf unser Baby auf dieses Format schauen und lass mal gucken, was von den einzelnen Elementen sich bewährt hat und was nicht. Und so machen wir das immer noch heute, nachdem Smash it! ja 15 Monate alt ist, dass wir uns alle 2 bis 3 Monate wirklich hinsetzen und schauen, was davon ist uns dienlich? Was passt zu uns? Was passt dazu, wie wir Business machen? Was passt dazu, was unsere Kundinnen brauchen? Denn unser allerhöchstes Ziel ist, dass keine FOMO entsteht, dass fokussiertes Arbeiten entsteht und das tatsächlich ist, so eine Support Community gibt und das eben diese Business Ziele die man sich setzt auch erreicht werden. Also wir schauen jedes Mal, wenn wir Smash it! auf den Prüfstand gucken, ist diese Mastermind noch das, was sie sein soll? Und das Schöne daran ist, dass wir mit ganz direktem Feedback unserer Kundinnen belohnt werden, die eben auch zum Beispiel Smash it! verlängern. Denn die Mastermind startet oder man kann immer einsteigen zum 1. und 15. eines Monats. Das Programm geht für sechs Monate. Und die eine oder andere Smashi, tatsächlich sogar 80 % der Smashies, haben nach den ersten sechs Monaten verlängert und sind noch eine weitere, eine weitere Tour mit uns gesegelt. Also auch da zu schauen, wie darf mein Produkt aussehen, wie darf mein Angebot aussehen, sodass sich das für mich gut anfühlt, sodass die Energie, die ich da regelmäßig reinstecke, echte und authentische Energie ist. Weil alles andere ist wahnsinnig anstrengend und eben auch nicht das, was Laura und ich als Anspruch an uns selbst haben. Und das schließt so ein bisschen den Kreis zu unserem Coffee Speed Networking, das wir ja heute gemacht haben. Und ganz, ganz wichtig der Termin fürs nächste Coffee Speed Networking steht auch schon. Das wird nämlich der 04.08. sein, der 04.08. 13 bis 14:00 Uhr. Und da haben wir uns auch überlegt: Hey, es muss doch möglich sein, dass Frauen oder dass wir Frauen finden, die sich miteinander vernetzen wollen, wo ehrliche, echte Unterhaltung aufkommen und ehrliches Interesse am Gegenüber besteht. Wo wir auch nicht uns und unsere Angebote pitchen wie blöde, sondern wo wir wirklich sagen, es ist eine Stunde, in der wir Spaß haben und die aber auch einen Effekt hat für unsere Kunden und Kundinnen oder bzw. in diesem Fall für die Netzwerkinnen und wir haben da so ein cooles Format erschaffen, in dem es um Musik geht, um Flow, um Leichtigkeit und in dem aber trotzdem auch diese Verbindung zwischen den Frauen geschaffen werden, dass sich das weiter gesprochen hat und dass wir, wie gesagt, von 50 Anmeldungen beim letzten Termin auf jetzt 155 das Ding einfach mal organisch hochgewachsen haben und es fühlt sich wahnsinnig gut an und auch da haben wir gesagt: Hey, ja, man würde ein Netzwerk Event so aufziehen, dass man ganz viel über sich selber redet, dass man ganz viel noch Kundinnen zu Wort kommen lässt und eine halbe Stunde darüber erzählt, was für tolle Formate man hat und so weiter. Aber das fanden wir so schlimm und das fanden wir so anstrengend, wenn wir selber an solchen Events gesessen haben, dass wir uns dort in diesen Events dabei ertappt haben, dass wir dachten, ja, toll, die Stunde, hätte ich auch etwas anderes investieren können, das macht doch keinen Spaß, das bringt doch mich nicht weiter als Unternehmerin. Und deswegen haben wir gesagt, wenn wir ein Format kreieren zum Netzwerken, dann geht es darum, dass Women Support Women, dass wir uns gegenseitig unterstützen. Und es geht nicht darum, dass wir uns in diesem Moment in den Vordergrund stellen. Also drei Formate mal gezeigt, wie ihr Business machen könnt, wie es für euch richtig ist. Denn das Feedback, was wir auch bekommen auf jedes unserer Formate, ist boah, man merkt sofort der Laura und Gretel-Stempel ist da drauf. Man merkt sofort Ihr macht das mit toller Leidenschaft, mit aller Energie und macht es einfach so, wie es für euch passt. Man merkt sofort, ihr seid voll bei der Sache und ihr seid wirklich daran interessiert, eure Kundinnen zu supporten, damit sie ihre Ziele erreichen. Und das ist eben so wahnsinnig wichtig in dem Moment, wo du ein Business für dich kreierst, dass dir deine Freiräume lässt, dass dir deine Energie lässt, dass dir eben auch diesen Raum lässt, um zu geben, um in Fülle zu sein und rauszugeben in dem Moment, ja sprühst du auch so von Energie und zeigst eben auch nach draußen, hey, this is what you get. Und das ist echt und das ist real. Und in dem Moment ziehst du auch die berühmten Wunsch-Kundinnen an! Das war meine kurze, meine kurze Ansprache in puncto Do business your way. Deine Kunden/Kundinnen werden dich finden, sie werden dich lieben. Überleg dir, was ist das, was es wirklich braucht? Hab keine Angst an deine Angebote immer wieder ranzugehen, zu schauen Hey, wo kann ich nachschärfen, was kann anders sein? Und dann aber auch zu schauen, was darf ich dafür verdienen, damit ich in meiner Fülle und Energie bin und wirklich auch authentisch und mit Leidenschaft geben kann? In diesem Sinne freue ich mich, dass ihr euch eine weitere oder vielleicht auch eure erste Folge Moin um Neun reingezogen habt. Sehr, sehr gerne. Verpasst uns hier ein paar Sternchen, Herzchen oder was auch immer. Schreibt uns eine Bewertung, wenn das euer Karma Konto heute noch gebrauchen kann oder wenn ihr da einfach Bock drauf habt. Und wenn ihr Fragen habt zu unserem Podcast, zum Coffee Speed Networking, zu unserer Mastermind, ihr findet Laura und mich unter unseren Namen auf Instagram und wünsche euch jetzt einen wahnsinnig guten weiteren Wochenfortschritt und freue mich sehr, auf sämtlichen Kanälen von euch zu lesen und zu hören. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  6. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser kurzen, knackigen Moin um Neun Folge schnackt Laura mit Dir darüber, wie sie als Selbstständige Feiertage wahrnimmt, wie sie die letzten 4 Jahre der Selbstständigkeit mit Feiertagen umgegangen ist und was sich seit 2022 für sie verändert hat. Und am Ende spricht sie Dir auch noch eine wertvolle Erlaubnis aus - hör' unbedingt mal rein in diese Folge! oder mach einfach frei und fühl Dich herzlich von uns gegrüßt ❤️ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g

  7. Es gibt keine Realität! Wandel & Veränderung sind für die eine Selbstständige Person der Horror 😱, während ein und dieselbe Situation für andere Menschen ein wahrer Segen ist. 😇 Wie kann das sein? Das liegt daran, dass wir unterschiedlichen Persönlichkeits-Mustern unterliegen und diese unsere Wahrnehmung auf die Welt, auf Veränderungen und Herausforderungen prägen. In dieser Folge 🎧 nimmt Laura Dich mit hinter das Konzept der Persönlichkeits-Modelle und gibt dir einen Einblick, wie es Dir helfen kann, Deinen Persönlichkeits-Typ besser zu begreifen! Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack bei Gretel und Laura. Heute darf ich ein absolutes Lieblingsthema von mir auf die Ohren bringen, aufs Tablett bringen. Denn wir haben uns ja diese Woche hier bei Moin um Neun schon sehr damit beschäftigt, wie wir als Menschen mit Veränderungen umgehen. Und am Montag und am Mittwoch hatten wir dazu schon jeweils eine Folge. Mittwoch ein ganz tolles Interview und Montag eine spannende Folge mit Gretel. Wenn du diese beiden Folgen nicht gehört haben solltest, dann geh noch mal zurück zu Montag und Mittwoch, wenn du magst. Ich möchte dich heute einmal mitnehmen, und zwar so ein bisschen auf den sozusagen, einmal hinten schauen, einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen, wie es für mich als Psychologin sich darstellt, wie wir als Menschen mit Veränderungen umgehen und was unsere Persönlichkeitstypen damit zu tun haben. Jetzt denkst du vielleicht, ah, Persönlichkeitstyp, das erinnert mich irgendwie an Horoskope oder an so Schnelltests, die man mal eben so machen kann. Das meine ich gar nicht, sondern es ist einfach so, dass wir Menschen unterschiedlichen Persönlichkeitsstrukturen unterliegen, also wir einfach anders unterschiedlich gestrickt sind. Aber wir sind nicht alle 100 % unique, sondern es gibt schon gewisse Muster, die sich einfach immer wiederfinden lassen und wo wir uns dann doch auch ähnlicher sind, als wir vielleicht so vermuten. Der Psychoanalytiker, Psychologe Fritz Riemann hat dazu geforscht, und zwar zu den Grundformen der Angst. Das ist auch ein Buch, was er geschrieben hat, was ich sehr empfehlen kann, wenn nicht das Thema interessiert. Und er hat zusammen mit Herrn Thomann, dann das Riemann Thomann Modell entwickelt, was ein Modell ist, was uns Menschen in vier verschiedene Persönlichkeitstypen clustert, sozusagen. Und das heißt ausdrücklich nicht, dass wir da jetzt irgendwie eine Schublade aufmachen wollen und Menschen in eine Schublade stecken und dann sozusagen nie wieder rausholen. Aber es zeigt, dass wir schon bestimmten Mustern unterliegen und diese uns helfen können, zu verstehen, wie wir so ticken und wie wir zum Beispiel mit Veränderungen umgehen. Es gibt vier Typen und ich werde dir hier in dieser Podcastfolge einmal grob vorstellen Die vier Typen sind Nähe und Distanz auf der einen Skala. Also es gibt Nähe und Distanz Typen, die sind sozusagen auf gegensätzlichen Polen auf einer Skala, und es gibt Dauer und Wechsel, Nähe und Distanz, Dauer und Wechsel. Ich werde dir jetzt diese vier Typen einmal ganz grob skizzieren und so ein bisschen einen Geschmack dafür entwickeln, woran wir erkennen können, welcher Typ Mann oder Frau ist. Distanz-Menschen sind Menschen, die sehr autonome Persönlichkeiten sind in der Regel und sich sehr über das Ich definieren. Also ich schaffe das, ich kann das alleine, alleine wuppe ich das schon. Im Zweifel schaffe ich es gut alleine, die sehr Ziel und Zweck orientiert sind und häufig Menschen, die auch eine hohe Geschwindigkeit an den Tag legen, die gerne und schnell Entscheidungen treffen. Was so ein bisschen ein Punkt ist, der an stark ausgeprägten Distanztypen manchmal sozusagen kritisiert wird, ist, dass sie manchmal so sehr auf der Ziel- und Zweck-Orientierungsspur fahren. Und manchmal wird ihnen so was wie ein bisschen mangelnde Empathie oder Hineinversetzen in andere Menschen vorgeworfen, weil sie eben sehr darauf fokussiert sind, wo sie hinwollen. Das hat aber auch eine sehr, sehr große Qualität. Deswegen sind diese Menschen zum Beispiel in Führungspositionen oft sehr gut untergebracht, weil sie eben auch in schwierigen Gemengelagen und bei unterschiedlichen Interessengebieten auch gerne mal Entscheidungen treffen. Und das brauchen wir ja gelegentlich auch mal! Das ist der Distanz-Typ und auf der anderen Seite steht der Nähe-Typ, der so auf eine Art das Gegenteil davon ist, nämlich ein Mensch, der sehr im wir funktioniert. Das Wort Wir ist sehr wichtig für ihn oder sie. Und diese Person ist super empathisch, ist sehr in der Gemeinschaft, stellt auch manchmal so gerne ein bisschen ihre Befindlichkeit hinten an oder möchte vor allem, dass es allen, zum Beispiel allen im Team oder einer Gruppe, einer Familie einfach gut geht. Dass da Harmonie herrscht und woran wir diese Person so ein bisschen identifizieren können, ist, dass diese Person sehr große Schwierigkeiten hat, Nein zu sagen. Also, wenn du dich dabei ertappt fühlst, oder wenn du jemanden, in deinem Umfeld oder in deinem Team hast. Menschen, die sehr, sehr große Schwierigkeiten damit haben, Nein zu sagen, weil sie Angst haben, andere zu verletzen, zum Beispiel, weil sie sehr harmoniebedürftig sind. Das sind häufig Menschen, die im wir sind, also in dem Nähe Bereich. Dann gibt es die andere Skala Dauer und Wechsel. Dauer-Menschen sind Menschen, wie der Name schon sagt, die sich sehr in dauerhaften Konstrukten wohlfühlen, also in langlebigen Dingen, in langjährigen Beziehungen, in langanhaltenden Arbeitsverhältnissen, in Strukturen und Prozessen, die gut planbar und kontrollierbar sind. Also Menschen, denen sehr klar definierter Rahmen sehr gut tut. Diese Menschen sind sehr, sehr, sehr leicht von Veränderungen, ja gestresst, auch wirklich existenziell bedroht. Und die mögen Veränderungen grundsätzlich nicht so fürchterlich gerne und haben es eigentlich gerne alles so ein bisschen beim Alten bleibt, das sind Dauer-Menschen, Menschen mit einer starken Dauer Ausrichtung. Und auf dem anderen Pol stehen Wechsel-Menschen, Wechsel-Menschen lieben Veränderungen sind sehr sehr schnell spontan, kreativ, schmeißen sich gerne in neue Projekte und sind so die die Sprunghaften, die Lebendigen haben aber manchmal Schwierigkeiten, weil sie zum Beispiel oft so 1000 lose Enden haben und nichts so richtig zu Ende bringen. Die hören manchmal gerne bei 80 % auf, weil es dann nicht mehr so interessant ist. Das ist so ein bisschen deren Herausforderung. Wohingegen Dauer-Menschen, da ist etwas erst zu Ende, wenn es auch bei 100 % ist. Die haben eher die Schwierigkeit, eben mit Agilität und Flexibilität klar zu kommen, also Ansprüchen an unsere moderne heutige Arbeitsweise. Damit kommen Sie überhaupt nicht so gut zurecht. Also wir haben diese vier Persönlichkeitstypen, Nähe und Distanz und Dauer und Wechsel und die gehen mit unterschiedlichen oder mit ein und derselben Herausforderung oftmals sehr, sehr unterschiedlich um. Was bedeutet das jetzt für dich? Vielleicht hast du beim Zuhören noch ein bisschen überlegt, wo würdest du dich einordnen? Meistens sind wir auf dieser Achse, entweder Nähe oder Distanz, also da in einem Bereich zu finden. Eher Nähe, eher Distanz, ganz doll ausgeprägt oder nur ein bisschen. Kannst ja mal in dich hineinhorchen und auf der Spur sozusagen zwischen Dauer und Wechsel irgendwie auch entweder Dauer oder Wechsel oder ein bisschen mehr in die Richtung Mitte, aber meistens haben wir schon eine Ausrichtung, eine Tendenz. Ich zum Beispiel bin auf der Dauer-Wechsel Richtung auf jeden Fall im Bereich Wechsel unterwegs, weil ich einfach wahnsinnig neugierig bin. Und ich hasse Routinen, das finde ich ganz fürchterlich. Ich langweile mich bei sowas sehr schnell bzw. ich habe Angst vor Langeweile, deswegen mache ich es gar nicht erst. Und zwischen Nähe und Distanz, bin ich auf jeden Fall im Nähebereich. Das heißt ich würde sagen, ich bin so ein Nähe-Wechsel-Mensch vom Wesen her. Das ist ganz wichtig. Ich kann aber auch anderes Verhalten an den Tag legen. Wenn ich jetzt nur Nähe-Wechsel wäre, dann wäre ich eine sehr, sehr schlechte, Selbständige, weil da gehört zum Beispiel auch ein bisschen Distanz dazu. Ein autonomes Handeln, gutes Verhandeln, hart in der Sache und weich im Kern, im Wesen. Das ist so eins meiner Credos. Das heißt, seitdem ich das weiß, kann ich mir zum Beispiel zu Themen wie Neinsagen Hilfe suchen, weil ich weiß, von meinem Wesen her fällt mir das schwer. Aber ich kann es im Verhalten ändern. Ich kann meinem Verhalten Dinge anpassen. Oder weil ich weiß, dass ich eine Wechsel-Kandidatin bin, weiß ich, dass ich jeden Monat wieder überrascht bin, dass meine Steuererklärung ansteht und kann, aber auf meiner Verhaltensebene kann ich Dinge installieren, die mir helfen. Reminder Steuerberaterin, meine Assistentin. Also ich kann dort so Dinge installieren, die mir helfen, nicht so häufig damit in Kontakt und in Konflikt zu geraten. Der Bogen zum Thema Veränderung ist halt, dass wir uns mal anschauen, was wir gerade auf dieser Dauer- oder Wechselachse, wo ihr euch da befindet. Und wenn ihr eher im Bereich Wechsel seid, dann kann das sein, dass euch Veränderungen relativ gut gelingen, dass ihr nur aufpassen müsst, das ihr vor lauter Sprunghaftigkeit, deswegen nennen wir das liebevoll auch manchmal so das Känguru, nicht die Dinge aus den Augen verliert, die ihr auch mal abschließen wollt. Wenn ihr aber sozusagen eher im Bereich Dauer seid, könntet ihr dann noch mal wiederum eine Erkenntnis haben, dass euch Veränderungen sehr schwerfallen und diese dann anders integrieren. Das heißt, meine Einladung hier und heute ist es erst mal, dass du mal schauen kannst, wo befindest du dich auf dieser Achse, auf dieser Skala, wo würdest du dich da einordnen? Und. Was macht das mit dir, darüber nachzudenken? Wie wirkt sich das auf das Thema Veränderung aus? Und was wirft es vielleicht auch für einen Blick auf dein nächstes Umfeld? Soviel sei nämlich einmal gesagt evolutionspsychologisch, beziehungspsychologisch, aber auch Teamentwicklungsmäßig sind die alle allerbesten Konstellationen immer Paare oder Teams, die sich dieser verschiedenen Persönlichkeitstypen bedienen? Also Diversität. Diversität unterstützt uns und sorgt dafür, dass wir eben bessere Ideen, bessere Lösungen, komplexere Themen angehen können. Das heißt aber auch, dass es für manche etwas anstrengender ist, weil wir halt mehr diskutieren und mehr unterschiedliche Meinungen an Bord haben. Also häufig oder nicht so selten begegnet mir das in meiner Arbeit, dass zum Beispiel Paare sehr unterschiedlich sind. Also ein Wechsel mit einem Dauer-Menschen sich zusammentut. Ein Nähe mit einem Distanz-Menschen, in Freundschaften, aber auch in Beziehungen und auch in Teams. Ich zum Beispiel war für mich ganz klar seit dem ich das so weiß. Und das auch herausgefunden habe, was für ein Typ ich auch bin, Nähe und Wechsel, wusste ich zum Beispiel, dass wenn ich eine Assistentin habe, ich brauche keine super kreative Wechsel-Assistentin, sondern ich brauche eine Dauer-Person, die möglichst konstant ist, die mir sozusagen einen Gegenpol bietet. Das heißt auch für das Thema Team Aufbau für dich als Unternehmerin kann das sehr interessant sein, da einen Blick hin zu werfen, welcher Typ du bist und wo du sozusagen, wo deine Bedürfnisse und Fähigkeiten sind. Was kannst du automatisch gut, was fällt dir leicht? Was geht dir leicht von der Hand. Die anderen Sachen können wir meistens auch, also die, die wir nicht vom Wesen her sind. Aber sie sind oftmals anstrengender. Für mich ist der Dauer Bereich also alles, was mit ganz viel Routine und Zuverlässigkeit und ganz viel Struktur zu tun hat, ist für mich einfach anstrengender. Ich kann das schon, aber es ist anstrengend. Eine Mischung zwischen Anstrengung und Langeweile, häufig vorhanden bei mir. Und es gibt ja andere Menschen, die das lieben. Und deswegen ist es ganz spannend, sich mit dieser Persönlichkeitstendenz auseinanderzusetzen, um dann eben sich Stärkenorientiert, wirklich einzusetzen, auch als Selbstständige. Denn wir müssen ja als Selbstständige ja nicht alles selber machen. Das soll es gewesen sein für diese knackige Folge zum Thema Persönlichkeitstypen und Veränderungen. Erzähl doch gerne mal in den Kommentaren, wie es für dich ist, was du über Persönlichkeitstypen schon weißt, was du über dich selber erfahren hast, was du vielleicht für ein Typ bist und was du in deiner Selbstständigkeit auch für andere Typen brauchst und suchst, damit du erfolgreich selbstständig sein kannst. Lass uns auch gerne auf der Plattform ,wo du uns gerade hörst, ein paar Sterne und eine positive Bewertung da. Darüber freuen wir uns sehr, denn dann wird unser Podcast noch anderen tollen, selbstständigen Menschen ausgespielt. Jetzt wünsche ich dir ein super schönes langes Wochenende, wenn du uns hier am Freitag hörst. Und freue mich, wenn du mit uns in Kontakt trittst und uns erzählst, was dir durch den Kopf geht. Am Dienstag falls du das hier gerade hörst. Am Dienstag, den 7. Juni gibt es auch unser allzeit beliebtes Coffee Speed Networking. Das ist ein Netzwerk Event für Selbständige und das findest du unter www.LauraundGretel.de. Dort gibt es eine Kategorie Networking und dort kannst du dich kostenlos anmelden und am 7. Juni von 9 bis 10 mit uns zusammen netzwerken, dein Business vorstellen und neue, tolle Selbstständige kennenlernen. In diesem Sinne wünsche ich dir jetzt ein tolles Wochenende. Vielleicht hast du ja auch ein langes Wochenende und freue mich, wenn wir uns ganz bald wieder hören. Bis dann. Ciao. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  8. Von “das Leben passiert mir” zu “Ich gestalte”! In ihrer Arbeit mit Unternehmer*innen in Führungspositionen und erfahrenen Selbstständigen begleitet Simona Deckers Menschen, die mehr wollen. Mehr Sinnhaftigkeit. Mehr Verantwortung für die Gesellschaft. Größere Visionen. Mehr gemeinsames Gestalten. Doch nicht nur für Ihre Klient*innen sind diese Themen von Relevanz – sondern auch für sie selbst. Warum will ich eigentlich arbeiten? Und was möchte ich in der Welt bewirken? Was ist meine eigene Vision und wie spüre ich Impact meiner Arbeit? Über diese und viele andere Themen haben wir in diesem spannenden Interview miteinander gesprochen. Höre es Dir direkt an und Teile in den Kommentaren Deine Vision mit uns. Warum tust Du, was Du tust? Wir sind gespannt. Homepage: https://www.shanticompany.com Facebook: http://facebook.com/simona.deckers Facebook: https://www.facebook.com/shanticompany/ Twitter: https://twitter.com/SimonaDeckers Instagram: https://www.instagram.com/simonadeckers/ Linkedin: https://www.linkedin.com/in/simona-deckers-4a18b9148/ Pinterest: https://www.pinterest.de/simonadeckers/ YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCxXst7ArS1Nv8Cxu6oAel8w/videos Facebook Gruppe: https://www.facebook.com/groups/oneworldlivinglove Geschenke: Checkliste Unternehmer versus Angestellter bit.ly/3dz7k04 Dream Life Series - bit.ly/2BV8YJLoving Kindness Meditation - bit.ly/2v6yYxY Newsletter Anmeldung: https://bit.ly/382FNnP Kontakt - Anmeldung: https://bit.ly/2QbKu8o Warteliste "Your Life Goes Live - Mastery Coaching": http://bit.ly/3rY2ctA The Paths of Purpose Podcast Apple Podcasts: apple.co/3koCGeP Spotify: spoti.fi/37YqPS6 Meet me: https://go.oncehub.com/SimonaDeckers Laura Roschewitz: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack bei Gretel und Laura. Und es ist wieder ein Mittwoch. Es ist wieder Interview Zeit und ich freue mich sehr, dass ich heute Dich, liebe Simona, bei uns begrüßen darf zum Podcast. Herzlich willkommen! Schön, dass du dir Zeit nimmst. Simona Deckers: Ja, danke, Laura. Ich freue mich total, hier zu sein. Laura Roschewitz: Wie schön! Wir kennen uns auch noch gar nicht so lange und so gut, sind aber irgendwie übers Netzwerk zusammengekommen. Und ich fand deine Geschichte und deine Arbeit gleich so spannend, dass ich gesagt habe Die gehört doch hier zu uns in den Podcast, du bist Simona Deckers, du bist Life und Success Coach und ich weiß, dass die Themen Entwicklung, Persönlichkeitsentwicklung und Leadership für dich so die Themen sind, die dich wirklich antreiben, umtreiben und die dein tägliches Brot sind. Und bevor ich sozusagen versuche, es an meinen Worten weiter noch detaillierter zu beschreiben, erzähl doch vielleicht mal ganz kurz für alle, die dich nicht kennen, wer bist du und was machst du so? Simona Deckers: Ja, danke, Laura. Ja, ich bin Simona Deckers. Ich wohne in Frankfurt und bin seit 2012 selbstständig als Coach, auch als Yogalehrerin. Ich bin auch Yogalehrerin und Meditationslehrer. Und obwohl Coaching, ich sage mal, das Hauptstandbein ist und ich bin Coach und verbinde persönliche Weiterentwicklung und Leadership. Und meine Klienten sind Unternehmerinnen und Unternehmer, denen ich helfe, eine neue Vision zu finden, auf neues Gleis zu kommen. Also es sind keine Startups, es sind keine neuen Gründer, sondern zum Teil sehr etablierte Unternehmerinnen und Unternehmer, die merken, der Wind weht anders, es ist einfach eine andere, ich sage mal ein anderer Zeitgeist gefragt oder Sie können es nicht genau wissen, was anders läuft. Aber es ist etwas anderes und das Business wird komplett fundamental neu gedacht, neu gemacht und auch anders geführt. Und Sie merken, wenn sie nichts tun, fahren Sie an die Wand und da helfe ich Ihnen. Laura Roschewitz: Das heißt, zu dir kommen Menschen, die spüren, okay, ich bin vielleicht schon länger erfolgreich in dem, was ich tue. Ich bin vielleicht eine gestandene Unternehmerin, die ein Team führt, eine ganze Firma führt und merke aber, dass ich vielleicht mit den gewohnten Tools und Wegen, die ich vielleicht im Studium, in der Ausbildung und Fortbildung, wo auch immer vielleicht mal gelernt habe, ist es auch schon ein paar Jahre her, dass ich mit denen die Herausforderungen des Alltags nicht mehr so richtig gewuppt bekomme. Also verstehe ich das richtig, dass du dann gemeinsam mit den Personen neue Türen öffnest? Simona Deckers: Definitiv. Und es hat auch mit der Persönlichkeit zu tun, weil wie Business heute gedacht wird und gemacht wird, erfordert ein anderes Sein. Es ist nicht nur ein anderes Tun. Das ist das, was Leute dachten, was Business ist, nämlich so ein so eine Art Manager sein und managen. Management sind Prozesse. Das ist das Wie, wie mache ich Dinge? Und heute brauchen wir Führungspersönlichkeiten, die uns sagen, warum. Warum gehen wir in die Richtung, in die wir gehen? Und das ist ein anderes, ich sage mal, eine andere Positionierung, ein anderes Sein und ein anderes Herangehen an das Business. Laura Roschewitz: Deswegen sehr spannender Punkt. Das Warum also nicht nur zu fragen, wie gesagt nach Tools zu fragen, die wir benutzen können, sondern zu fragen, warum tun wir das eigentlich? Ich kann euch das nur mal aus meiner persönlichen Selbstständigkeit sozusagen berichten, dass es ja immer wichtiger ist, sich auch oder mir auch immer häufiger begegnet. Purpose als Stichwort oder diese ganze Frage der Sinnhaftigkeit, der Werte. Du hast gesagt, du hast dich 2012 damit selbstständig gemacht, wenn du jetzt mal guckst, das sind ja zehn Jahre. Was ist so eine Entwicklung? Wie würdest du es beschreiben? Jetzt leben wir in einer sehr schnelllebigen Zeit. Die letzten zwei Jahre noch mal durch Pandemie bedingt auch noch mal wahnsinnige Veränderungen. Wenn du mal so den roten Faden aufnimmst, was würdest du sagen, was war vor zehn Jahren noch ganz anders als heute und was sind so die Trends die du siehst? Simona Deckers: Ja, das sind definitiv Trends, denn das, was ich heute tue, habe ich vor zehn Jahren nicht gemacht. Also damit bin ich nicht gestartet. Das hat sich entwickelt und ich muss sagen, seit 2012 bin ich selber auch fast jedes Jahr in meinem eigenen Business, in einem neuen Business, weil der Zeitgeist sich sehr schnell ändert. Bedürfnisse ändern sich sehr schnell auch das, was die Menschen umtreibt, ändert sich auch sehr schnell und ich kann mich erinnern 2016-2017 habe ich sogar eine Umfrage gestartet, Anfang des Jahres im Januar. Was ist ein Thema für dich heute? Was treibt dich an? Und das waren dann ganz andere Sachen als die Jahre davor. Was ist so der rote Faden? So um 2015 kam Berufung sehr stark auf. Mein Warum nur für mein Leben finden. Meine Berufung finden und das hat sich dann 2019- 2020 ganz stark geändert, dass das auch in die Unternehmen kam. Und ich hatte bis zu dem Zeitpunkt sehr viel junge Gründer oder auch Führungskräfte oder Angestellte gecoacht im Bereich Purpose, Berufung, die eigene Vision finden, Mission finden. Und dann war es irgendwie ganz klar. Es sind gar nicht so die jungen Gründer, die gerade Hilfe brauchen, sondern die Etablierten, die Alteingesessenen, sage ich mal, die alten Hasen. Und es hat sich irgendwie auch herausgestellt, dass es sehr viele Coaches auf einmal gab, die auch Vision oder Mission oder Berufung für ganz junge Unternehmer, also die gerade ins Business eingestiegen sind, machen und anbieten. Und das hat sich dann ganz irgendwie natürlich für mich entwickelt, dass ich mich dann an die Etablierteren wende, das hat sich ergeben und darüber bin ich total happy. Und das ist auch irgendwie so meine Genius Zone. Also da fühle ich mich total wohl und habe auch da das Gefühl, wow, hier bin ich so richtig angekommen. Das hatte ich schon immer, aber diesmal ist es so richtig noch mal, noch mal ein tieferes Gefühl. Das ist also das ist so wirklich das, wo ich unglaublich weiterhelfen kann oder auch einen Impact haben kann, auch in das ganze Unternehmen hinein. Weil es geht auch sehr viel um Mitarbeiterbindung, Mitarbeiterführung, Wertesystem im Unternehmen. Und ja, es betrifft dann letztendlich sehr, sehr viele Menschen, wenn ich eine Person coache. Laura Roschewitz: Ja ja, das finde ich sehr spannend, weil ich bin ja zum Teil auch im Bereich mentaler Gesundheit und gerade sehr aktuell bin ich, begleite ich viele Teams dabei, handlungsfähig zu bleiben in Krisenzeiten. Also das geht sehr viel darum, wie gehe ich mit Ängsten um, wie schaffe ich Raum für mich? Wie schaffe ich Abgrenzung, wie schaffe ich es? Ich arbeite viel mit Journalistinnen und Journalisten zusammen. Wie schaffe ich es auch, schlimme Bilder wieder loszulassen? Und da kommt das Thema ganz oft auf, dass die Menschen mir erzählen, das ist alles toll und sie können da auch an sich ein Stück weit arbeiten. Aber bei ihm zum Beispiel im Team und in der Unternehmung, in der sie tätig sind, da gibt es vielleicht doch noch so sehr so ein Top Down Management, wo wirklich doch sehr konservativ und eigentlich auf der alte Schule mäßig regiert wird, sozusagen. Das heißt viele Prozesse, die vielleicht auch so im Bereich Personalentwicklung und im Bereich Team Events und so angeboten wird. Die sind toll für die Individuen auf eine Art, aber sie stecken trotzdem noch in einem System, wo viele Führungskräfte sitzen, die ja doch eigentlich so 100 Prozent auf der Sachebene funktionieren und recht wenig von Leadership und Persönlichkeitsentwicklung hören. Simona Deckers: Ja, und genau das ist, ich sage mal, der Modus, der nicht mehr zu Erfolg führt. Und den, also die, diese Leute, die können gerne bei mir anrufen, die können sich bei mir melden, weil denen kann ich helfen. Laura Roschewitz: Danke, da gebe ich demnächst deine Telefonnummer rüber, sozusagen. Simona Deckers: Ja, also es muss natürlich ein Schmerzpunkt da sein. Also wenn das Menschen sind, die sagen, das ist der Weg, die da so drin sind und nicht schon merken, dass irgendwas anders ist, aber trotzdem denken, dass es so weitergehen kann. Dann sage ich Gute Nacht. Also die werden entweder wirklich gegen die Wand fahren, ein böses Erwachen haben oder irgendwann aussteigen müssen. Laura Roschewitz: Was mich mal interessieren würde mich, wie bist du dazu gekommen? Was ist deine persönliche Verbindung zum Thema? Auch vielleicht selbst Leadership oder Selbstführung und auch persönliche Weiterentwicklung? Weil wenn ich jetzt dir zuhöre, denke ich mal, dass du schon auch deine Geschichte wahrscheinlich hast. Wahrscheinlich gab es Veränderungen in deinem Leben oder Entwicklung, die vielleicht jetzt erst mal so gar nicht sichtbar sind. Aber es klingt mir so an, ohne dich jetzt gut zu kennen. Simona Deckers: Ja, also persönliche Weiterentwicklung ist das ist meine Leidenschaft, das ist mein Thema. Das habe ich mit 15 Jahren entdeckt und seitdem hat es mich nicht wieder losgelassen. Also mich das erste Mal mit mir beschäftigt zu haben, zu meditieren, zu merken, hey, es gibt Möglichkeiten, Beschäftigungsfelder, Tools, die es mir ermöglichen, glücklicher zu werden. Die es mir ermöglichen, emotional, mental stabil zu sein. Das fand ich unglaublich, weil das ist so dieser Shift gewesen von, ja, das Leben ist so das, was einem passiert. So, ich gestalte mein Leben. Es ist ein unglaublicher Umbruch gewesen und ich hatte das schon mit 15 und das hat mich gepackt und nie, wie gesagt, nie wieder losgelassen. Und ja, ich hatte habe dann so, ich sage mal ganz klassischen Weg, Abitur, Studium und dann auch einige Angestelltenjobs und habe aber gemerkt, irgendwann, das ist nicht meine Welt, also diese Corporate World, da ist mir zu viel, ja zu viel Politik, zu viel Hauen und Stechen. Und ja, auch die Art, wie da Business gemacht wird, war überhaupt nicht mein Ding. Da habe ich gesagt, da möchte ich nicht mehr so weitermachen. Und ich habe dann 2012 mich selbstständig gemacht und nehme aber aus dieser Zeit meines Angestelltendaseins auch sehr viel mit. Denn mein letzter Job war bei Dow Jones, das ist der Herausgeber des Wall Street Journals und ja, da wurde sehr viel für Führungskräfte oder auch für Unternehmer gemacht. Also ich habe da sehr viel Strategie gemacht und das ist auch so mein Ding. Visionen zu haben, Strategien zu entwickeln, aus einer Vogelperspektive auf ein System zu schauen und zu sehen, wo geht es hin, wie kann man das verbessern? Und ja, und das auch zu verbinden mit meiner Leidenschaft für persönliche Weiterentwicklung, das ist so der Gamechanger heute. Das wäre also vor zehn Jahren nicht so möglich gewesen. Die Zeit war noch nicht reif, aber jetzt ist es soweit und das ist sehr schön. Laura Roschewitz: Was hast du vielleicht dann noch mal, das würde mich interessieren aus deiner Perspektive. Wie nimmst du die letzten zwei Jahre nochmal wahr? Was hat sich da? Also wir haben ja jetzt eine unfassbar starke Veränderung, finde ich auch wirtschaftlich betrachtet. Oder auch was die digitale Transformation angeht, da hat sich ja viel verändert, auch zum Teil gezwungenermaßen, auch für für viele Steinblöcke, die sonst eher Granit mäßig da lagen und sich nicht verändern wollten. Da gab es ja jetzt ja zum Teil auch so einen disruptiven Moment, wo wirklich auch was passieren musste. Wie nimmst du das wahr aus deiner Beobachtung? Wie haben sich die letzten zwei Jahre auch auf das Thema Führung ausgewirkt? Simona Deckers: Die letzten zwei Jahre haben das Thema Führung komplett verändert, weil wir haben Homeoffice, also die alten Strukturen greifen nicht mehr, es muss viel mehr Vertrauen aufgebaut werden. Wir haben aber auch zu dem, also zur Pandemie und zur Wirtschaft, zu den Wirtschaftskrisen, zum Ukraine Krieg haben wir aber auch gleichzeitig noch einen Generationenwechsel. Gleichzeitig haben wir die Babyboomer, die rausgehen aus dem Arbeitsumfeld. Wir haben Generation X, also so 50-jährige, die noch da sind im Unternehmen und wir haben ganz stark Generation Z und Y, also die Millennials, die, ich sag mal mehr oder weniger das so wirklich vollkommen in die Arbeitswelt integriert sind und diese auch prägen. Und das sind, das darf man nicht unterschätzen, dass da auch der neue Wind herkommt, weil durch die Generation Z und Y, Millennials werden einfach andere Ansprüche auch gestellt an Arbeit. Und das noch, also das dann on top auf die Pandemie und Wirtschaftskrisen und politische Krisen, das ist natürlich wie du sagst, Disruption pur. Also wer sich jetzt nicht umstellen kann, das ist schwer. Und es gibt tatsächlich Leute, die das nicht können, die verzweifelt sind. Laura Roschewitz: Ja, ja, absolut. Ich erlebe das auch. Es gibt ja wirklich Menschen, denen Veränderung auch große Angst macht. Wirklich für sie per se jetzt eher sehr sicherheitsbedürftig und wenig inneren Antrieb an Veränderung haben. Und daher erlebe ich das durchaus. Was würdest du sagen? Das finde ich extrem spannend. Du hast gesagt, die Ansprüche haben sich sehr verändert bei Generation Y und Z da, da sind ganz andere Ansprüche an Arbeit. Ich meine, ich bin jetzt 35 und ich merke natürlich auch wahrscheinlich, dass ich auch zum Beispiel meine Selbstständigkeit ganz andere Ansprüche habe als meine Eltern an ihrer Selbstständigkeit. Ich komme aus dem selbstständigen Background. Nichtsdestotrotz würde ich schon sagen, dass da ein großer Mentalitätswechsel oder Wechsel auch von den Ansprüchen. Wie möchte ich leben, wie möchte ich arbeiten? Welchen Stellenwert hat Arbeit überhaupt? Wie nimmst du das wahr in den Firmen oder mit den Führungskräften, mit den du arbeitest? Was ist da so? Was sind vielleicht 1, 2, 3 große Unterschiede, die in diesem Generationswechsel jetzt zutage treten? Simona Deckers: Ja, das ist einmal, dass heute der Lebensstil oder das Lebensgefühl, was man generell haben möchte, viel stärker in den Vordergrund rückt und sich dann fragt Und wie kann meine Arbeit aussehen, um dieses Gefühl zu unterstützen? Oder wie muss Arbeit sein, dass ich auch noch richtig gut was vom Leben habe? Und diese Frage haben sich frühere Generationen nicht so gestellt. Die haben gesagt Okay, Arbeit ist so und wie gestalte ich meinen Urlaub schön oder was mache ich denn am Wochenende? Oder was mache ich in den zwei Stunden Feierabend oder irgendwie so? Und das sehen die jüngeren Generationen jetzt ganz anders. Also so wenig wollen die nicht vom Leben haben. Nur der Urlaub oder die zwei Stunden Feierabend abends oder so, also da muss schon ein bisschen mehr, da muss die Arbeit auch mehr bieten, damit das Gefühl da ist Hey, ich lebe mein Leben oder ich habe was vom Leben oder die Arbeit, die ich tue, entspricht mir so, dass ich das gerne mache und und es zu Lebensqualität, die ich habe oder zu meinem Lebensgefühl beiträgt. Das ist ein großer Unterschied. Laura Roschewitz: Würdest du also auch sagen, oder wenn ich das mal so zusammenfasse, noch mal in anderen Worten, das Arbeit und Leben auf eine Art sich näher kommen. Also dass sozusagen auch in der Arbeit das Leben stattfinden muss und nicht nur im Feierabend und im Wochenende oder im Urlaub bei der jüngeren Generation. Simona Deckers: Ja, definitiv. Also bei Generation Z sagt man sogar, die Arbeit ist Teil des ist nur Teil des Lebens. Also ja, also da ist das Leben und die Arbeit ist ein Teil davon. Und bei den Millennials ist es, es muss Sinn machen und oder da ist auch Work Life Balance, also das ist irgendwie ausgeglichener ist, während man bei Generation X, also bei den Älteren sagt, oder die sagen sich, ich arbeite, um zu leben. Die Babyboomer wahr, ich lebe, um zu arbeiten. Also noch mal eine andere Geschichte. Also wir kommen immer weiter, irgendwie von so einer oder zu einer, zu einer Abkopplung von traditionellen Vorstellungen, wie die Arbeit ist oder gelebt wird oder auszusehen hat. Laura Roschewitz: Ja, das finde ich wahnsinnig spannend. Also, weil. Das ist ja wirklich. Finde ich auch. Du bist ja jetzt auch selbstständig als als Unternehmerin tätig. Auch für uns Selbstständige. Uns hören ja auch viele Selbständige zu. Für die ist das ja auch ein großes Thema. Also weil früher würde ich mal sagen, als ich, womit ich groß geworden bin, ist das Bild von selbst und ständig. Also wenn du selbstständig bist, dann musst du immer arbeiten, es gibt keine Freizeit, du hast dich ja schließlich dazu entschieden, dass du selbstständig bist. Also musst du das jetzt auch in Kauf nehmen, dass das morgens, mittags, abends, nachts passiert. Und Urlaub gibt es eh nicht und Kranksein geht auch nicht. Wie nimmst du das vielleicht für dich selber wahr, für deine Selbständigkeit als Unternehmerin? Welche Werte sind dir da wichtig? Wie blickst du auf Sinnhaftigkeit? Simona Deckers: Ja, auch da können Unternehmer jetzt schauen, wie ist mein Lifestyle und wie organisiere ich meine Selbstständigkeit darum? Ich selber habe Selbstständigkeit nie als selbst und ständig gesehen, weil ich möchte mir ja kein zweites Hamsterrad schaffen. Laura Roschewitz: Ja. Simona Deckers: Das ist auch immer eine Gratwanderung, weil die Selbstständigkeit ganz klar zeigt, du kriegst immer nur das raus, was du auch rein gibst. Das haben Angestellte nicht, die können auch mal eine ruhige Phase, ich meine, ruhige Phasen gibt es ja anscheinend da auch sehr selten in dieser Verknappung, in diesen engen Stellenbesetzungen. Aber es gibt auch mal Tage, vielleicht, wo irgendwie nicht so viel gemacht wird oder so, und wenn wir nichts machen oder wenig machen oder nur die Inbox aufräumen, dann geschieht auch nichts. Ja und ja und das ist so eine Gratwanderung. Also wie schaffe ich das ja so, dass rein zu geben, was ich reingeben muss, ohne dass es mich mein Leben kostet? Ja, da gibt es halt, da gibt es Hacks, sage ich mal, oder auch Tools, die High Performance oder Produktivität Tipps. Das ist zum Teil auch ganz gut erforscht, kann man sich auch ein bisschen so reinarbeiten und trotzdem ist es, es ist immer auch ein, ich sag mal ja ein Drahtseilakt. Es ist nie einfach. Es ist nie einfach, weil wir von der Energie, die wir reingeben halt leben, weil das die Energie ist oder auch das Einkommen ist, was dann zurückkommt. Laura Roschewitz: Du hast eben auch gesprochen davon, dass das Thema, dass ein Thema, was dir sehr wichtig ist, auch das Thema Visionen ist und dass du auch früher da gearbeitet hast und auch noch als Angestellte in dem Bereich Visionen und Strategie, was würdest du sagen, was ist deine große Vision? Warum machst du das? Wofür stehst du morgens auf und sagst, ich gönne mir diese Selbstständigkeit und ich gönne mir dieses jeden Tag reinhauen und wirklich nicht nur die Inbox öffnen, sondern wirklich dranbleiben. Und das ist ja auch wirklich eine, also es braucht eine Art Motivation und so, was ist deine Vision, was würdest du sagen. Simona Deckers: Also so eine ganz, ganz, ganz, ganz große Vision ist, ich sage mal, die Welt zu verändern durch Bewusstseinswandel. Ein Stepp nach dem anderen, eine Person nach der anderen. Das ist so eine ganz große Vision. Und dann ein bisschen kleiner gesehen, ist es eine ganz große Befriedigung zu sehen, wie Menschen sich entwickeln, wie Menschen sich verändern können, wie sie glücklicher werden können und das auch irgendwie. Was ich für mich erfahren habe, auch weitergeben zu können. Also das ist ja und die Vision ist meine Vision ist, noch mehr Menschen zu erreichen, also diesen Wandel noch mehr mitzugestalten und eine andere Welt zu erschaffen für diesen Planeten in dem die Verteilung von Ressourcen gerecht ist. Eine faire Gesellschaft weltweit, also nicht nur für unseren, unsere Nation oder unser Land oder unsere Community oder so, sondern wirklich ist. Also es geht. Also ich sehe das irgendwie global und weil alles Auswirkungen hat und wir nicht isoliert sind und keine Inseln für uns selber sind. Und ja, es geht auch darum Mangel loszulassen, ins Fülle Bewusstsein zu kommen. Es geht darum ein neues Weltbild auch zu erschaffen, in dem der Mensch eine andere Position hat, mit Wertschätzung gesehen wird, in dem es in eine Welt, in der es keine Diskriminierung gibt, eine Welt in ja, in der Menschen frei, glücklich und erfüllt leben können. Laura Roschewitz: Das ist eine ziemlich große Vision, weil es auf jeden Fall dafür lohnt, deswegen morgens aufzustehen und sich einmal das Gesicht kalt zu waschen und loszulegen. Aber wenn wir jetzt Menschen in unserem Netzwerk haben, die sagen Mensch, klingt ja total spannend alles. Wie kann man denn mit dir arbeiten? Also wen sozusagen aus meinem Netzwerk würde ich zu dir schicken? Wie genau kann ich mir das vorstellen? In welcher Form arbeitest du mit Menschen? Also Coaching, klar, ist ja so ein Überbegriff, aber wie sieht es aus? Simona Deckers: Ich arbeite eins zu eins mit meinen Klienten und über mehrere Monate. Und ich habe auch ein Online Gruppen Programm. Und auch das es geht über sechs Monate, mindestens. Und da haben wir, das ist sehr, sehr schön,Your Life goes Life Mastery Coaching. Da gibt es dann immer Themen zur persönlichen Weiterentwicklung, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern kommen. Und das ist dann so das Thema, was den ganzen Monat durchzieht. Und dazu gibt es dann Coachingsessions, Coachingimpulse, Tools, also Methoden irgendwie um das Thema, um was es geht, da irgendwie auch gut händeln zu können oder selber integrieren zu können. Das sind so die unterschiedlichsten Themen der persönlichen Weiterentwicklung. Wir haben jetzt in diesem Monat, Gut mit Konflikt umgehen. Wir haben schon gehabt, aktives Zuhören. Was sind die Säulen für eine erfüllte Beziehung, also das, was gerade ansteht bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Leben? Laura Roschewitz: Und wenn ich mir jetzt so ein Gruppen Programm von dir vorstelle, wer sind die Menschen die da drinnen sind? Sind es Menschen die wirklich aus dem Konzern Context kommen? Also das finde ich nochmal spannend, nochmal so ein Geschmack dafür zu kriegen, wenn sich jetzt jemand dafür interessiert. Simona Deckers: Ja, das sind im Online Programm, im Gruppen Programm, das sind meistens Angestellte oder Selbstständige, die dann aber Selbständige, die sich gerade selbstständig gemacht haben oder die ein junges Projekt haben. Oder es sind Angestellte, die ich sage mal, Zeit Hassel haben, die noch ein zweites Standbein haben. Und ja, das sind, ich sage mal, unglaublich Neugierige, Jung, Junggebliebene und Menschen, die sich immer weiterentwickeln wollen. Und ja, und das ist eine tolle, eine tolle Gruppe. Also ändert sich manchmal, je nachdem alle sechs Monate. Es sind immer, immer tolle Gruppen. Laura Roschewitz: Super. Ich glaube, wir haben sehr viel Gemeinsamkeiten. Wir könnten noch über sehr, sehr viele Dinge sprechen, aber da wir unseren Zuhörerinnen und Zuhörern versprechen, dass Moin um Neun ein knackiges Format bleibt. Mit kurzen Impulsen, die man mal eben auf der Autofahrt oder mal eben beim Kochen hören kann, würde ich sagen. Kommen wir an der Stelle mal zu einem Abschluss, aber ich habe ganz, ganz viel mitgenommen. Ich habe mir auch viel Notizen gemacht für mich selber und wir werden natürlich alle Dinge über dich und nochmal Links zu dir in die Shownotes packen, sodass natürlich alle Zuhörenden sich sehr, sehr gerne eingeladen fühlen dürfen, sich bei dir zu melden und mal auf deiner Website rum zu stöbern oder auf deinen Social Profilen oder wo auch immer sich umzuschauen. Das packen wir sehr sehr gerne hier zu uns in die Shownotes. Simona Deckers: Dankeschön. Laura Roschewitz: Sehr, sehr gerne. Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast für unseren Podcast und viele Grüße rüber nach Frankfurt aus Schweden und dann sagen wir für heute erstmal, tschüss und bis zur nächsten Folge Moin um Neun, dem Business Snack bei Gretel und Laura. Macht's gut. Simona Deckers: Danke, Laura. Dankeschön. Bye bye. Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie

  9. Warum Selbständigkeit ohne Wandel einfach nicht funktioniert Eines ist wohl sicher: Nichts bleibt, wie es ist. Was für den Einen Musik in den Ohren ist, sorgt bei der Anderen für Gänsehaut. Denn nicht jeder Mensch findet Veränderung cool. Aber gerade wir Selbständigen können es uns nicht leisten, bei Veränderungen wie das Reh ins Scheinwerferlicht zu starren oder abzuwarten, bis uns Jemand unsere Business-Vision vor die Füße legt. Deswegen schauen wir in dieser Folge hin, welche Arten der Veränderungen es gibt und klären, warum es so wichtig ist, sich darauf einzulassen. Bist du ein Veränderungs-Muffel? Dann hör dir auch unbedingt Folge #209 an, denn da erzählen wir dir, wie du souverän auf Veränderungen reagieren kannst. Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Diese Woche geht es bei uns im Business Schnack um ein Thema, das für die einen die absolute Pest und für die anderen das absolute Lebenselixier ist. Und zwar geht es um das Thema Veränderung. Veränderung bedeutet neue Sachen kommen ins Leben, andere müssen gehen. In der Selbstständigkeit kann das die unterschiedlichsten Facetten annehmen. Es kann sein, dass wir ein neues Produkt rausbringen müssen. Es kann sein, dass wir auf eine Veränderung im Markt reagieren müssen. Das kann sein, dass sich in unserem Team was verändert oder dass wir uns vielleicht auch weiterentwickeln und in einen ganz anderen Bereich in unserer Selbstständigkeit gehen. Also Veränderung ist etwas, das uns allen passiert oder das wir selber auch forcieren können. Es gibt zwei unterschiedliche Arten der Veränderung da. Und Veränderung ist etwas, das die einen Menschen richtig gern mögen und andere nicht. Es gibt ja einen Spruch, der lautet: Das einzige, was sicher ist, ist die Veränderung. Und das ist tatsächlich so, denn Veränderung passiert in Wellen. Wir können uns also sicher sein, dass nichts so bleibt, wie es ist. Das ist einerseits ganz schön, wenn es uns gerade vielleicht nicht so gut geht, wenn es nicht so gut läuft, wenn wir denken Boah, was kommt denn jetzt noch obendrauf, was mir hier die Petersilie verhagelt und des Leben schwer machen soll? Wie viele Steine muss ich noch aus dem Weg räumen? Aber es kann natürlich auch ein bisschen beunruhigend sein, wenn wir uns denken, boah, ich habe ganz so eine Glückssträhne, es läuft alles wie am Schnürchen, ich bin mega im Flow. Aber ich weiß eigentlich, es wird auch der Moment kommen, wo Dinge sich ändern und wo es eben nicht so weiterläuft, wie es gerade ist. Selbständige dürfen aber neben dieser Reaktion auf Veränderungen, also wenn sich zum Beispiel im Markt was verändert, wenn sich Rohstoffpreise ändern, wenn sich, wenn bestimmte Themen in den Trend Fokus rücken und so weiter dürfen und müssen Selbstständige auch generell Veränderungen herbeiführen können. Also bei mir ist das so gewesen, im Angestellten da sein, je Junioriger ich war, desto mehr wurde mir gesagt, was ich machen darf. Und je Senioriger ich wurde das, je mehr ich wusste, was ich da tat und wer unsere Kunden sind und was der Markt braucht, was unsere Kunden/Kundinnen brauchen, desto mehr durfte ich auch meine eigenen Ideen einbringen, meine eigenen Visionen einbringen und mitentscheiden, wohin wir uns als Team, aber auch als Unternehmen entwickeln. Und ich habe das Gefühl bzw. die absolute Sicherheit, dass mit der Selbstständigkeit dann noch mal eine riesige Schippe an Veränderung obendrauf gelegt wurde. Denn ich muss für mich entscheiden, was ist die Vision in meinem Business? Wo möchte ich mich hin entwickeln? Wie groß soll mein Business werden? Was möchte ich selbst für Aufgaben übernehmen? Wofür brauche ich vielleicht ein Teammitglied? Wen hole ich mir rein? Welche Tools möchte ich nutzen? Welche Angebote möchte ich machen, welche Kundinnen möchte ich haben? Und so weiter. Und da kann ich ganz klar sagen, dass, obwohl ich auch erst anderthalb Jahre selbstständig bin, sich viele Sachen schon wahnsinnig geändert haben. Wo ich am Anfang zum Beispiel mit einem Potpourri unterschiedlichster Angebote rausgegangen bin, gibt es heute noch genau zwei. Wo ich am Anfang mit unterschiedlichsten Kunden und Kundinnen gearbeitet habe, ist heute ganz klar, wer gut zu mir passt, wem ich gut helfen kann und mit welchem Typen Mensch ich zusammen passe. Und rigoros sage ich auch allen Menschen, die nicht in dieses Profil passen oder Unternehmen, die nicht in dieses Profil passen, dass es mir leid tut, aber dass ich nicht die Richtige für sie bin. Also auch diese Art der Veränderung, dieses Selbstbewusstsein. Und so weiter. Das darf sich aufbauen. Und an dem dürfen wir aber auch arbeiten. Natürlich, ja, wie schon gesagt, reagieren unterschiedliche Menschen ganz unterschiedlich auch auf Veränderungen. Die einen lieben es und finden es super, dass es immer neue Sachen gibt, die wir ausprobieren können. Dass es immer neue Produkte gibt, die wir rausbringen können, dass wir uns immer selbst weiterentwickeln können. Andere sind eher so, dass sie sagen so A Puh, Veränderung, das ist eher anstrengend für mich. Ich möchte das eigentlich gar nicht. Ich weiß, ich muss, aber es ist nichts, was ich freiwillig tue. Was ganz klar ist, dass. Veränderungen, egal ob sie von außen kommt oder ob wir sie selber herbeiführen, Energie kostet. Denn wenn wir eingetretene Pfade weiterlaufen, dann wissen wir, was passiert. Wir wissen zum Beispiel, wenn man mal von einem Verkaufsgespräch ausgeht, in dem man immer das gleiche Produkt verkauft, dann weiß ich natürlich, was sind Einwände, die kommen. Was ist im Kunden Profil, auf das es sehr, sehr gut passt? Was sind die Features meines Produkts, auf die besonders gut reagiert wird? Wie kann ich das Gespräch aufbauen? Wie viele unterschiedliche Menschen können mir da gegenübersitzen? Und wie kann ich auf diese Menschen am besten reagieren und sie bestmöglich abholen? In dem Moment, wo ich ein neues Produkt, neues Angebot habe, muss ich auch dieser Flow zum Beispiel wieder kalibrieren. Zum Beispiel ist es sehr, sehr wahrscheinlich, dass die Conversion Rate in neuen Verkaufsgesprächen für neue Produkte erst mal runtergeht. Und das ist auch ganz normal. Aber auch da kann es zu Frustration kommen. Ich habe doch bis jetzt immer 90 % geclosed. Warum sind es jetzt plötzlich nur noch 70? Es ist ein Moment, in dem wir den neuen Prozess erst ausprobieren müssen. Wir müssen ihn finetunen. Und so weiter und so fort. Und das ist anstrengend. Und das Schöne ist, das ist ganz normal so und es geht uns allen so! Jetzt habe ich schon gesagt, Veränderungen kosten immer Energie. Und natürlich kosten diese Veränderungen die meiste Energie, die wir nicht wollen, auf die wir keinen Einfluss haben, die trotzdem passieren und gegen die wir uns dann auch noch sträuben wie eine Katze, die in die Badewanne gesteckt werden soll. Also wir können sagen, Dinge, die wir nicht ändern können, Dinge, die auf jeden Fall auf uns zukommen. Da bringt es also überhaupt gar nichts, auch noch darüber zu schimpfen, sich zu ärgern, mit zig Leuten drüber zu reden. Und so weiter, sondern da ist schon mal so ein kleiner Tipp und das ist ein kleiner Sneak Peak auf unsere Freitags Folge. Und kleiner Tipp, wenn du es nicht ändern kannst, dann nimm eine Veränderung an, schau, was es gut in dieser Veränderung für dich, was es vielleicht nicht so gut. Analysiere das und schau, wie du mit einer veränderten Situation klarkommen kannst und versuche nicht, in der Vergangenheit, die du nicht wieder herbeiführen kannst, verhaftet zu sein. Generell ist es natürlich so, dass wir, wenn Veränderung passieren, dass wir dann unseren Platz neu finden müssen und dürfen. Und das kann anstrengend sein. Aber das kann logischerweise auch eine richtig schöne, richtig schöne Herausforderung sein und uns einfach an neue, an neue Plätze katapultieren. Ganz wichtig in punkto Veränderung ist, dass du nicht zu viele Veränderungen auf einmal herbeiführst. Also gerade bei den Themen, die du selbst in der Hand hast. Versuche mal nicht so viele Baustellen auf einmal aufzumachen. Bist du also gerade dabei, dein Business zu starten oder umzustrukturieren, dann ist das vielleicht nicht der beste Moment, auch noch umzuziehen und eine Diät zu beginnen. Also schau mal, dass du dich mit Veränderungen, mit der Art von Veränderungen, die du selbst beeinflussen kannst, nicht überforderst. Denn was sicher ist, ist, dass zu den Dingen, die wir selber anschieben, eben auch immer noch die Veränderungen kommen, mit denen wir nicht geplant haben und auf die wir keinen Einfluss haben. Ich freue mich wahnsinnig auf diese Woche, denn wir haben im Interview am Mittwoch Simona Deckers im Gespräch. Simona berät vor allem Führungskräfte und Selbstständige, die schon ein fortgeschrittenes Business haben, dabei Dinge zu verändern, Dinge anzupacken. Ihre Kunden und Kundinnen sind allesamt Menschen, die mehr wollen, die große Visionen haben, die große Veränderung herbeiführen wollen und die dafür einerseits den Mut, das Mindset und so weiter suchen und finden. Und die andererseits ganz genau wissen wollen, wie sie diese Veränderung herbeiführen können. Es ist ein wahnsinnig interessantes Gespräch, was Laura da mit Simona geführt hat. Kann ich euch in unserer Mittwochs Folge nur ans Herz legen. Und am Freitag haben wir eine Folge für euch, die besonders dann für euch vielleicht gedacht ist, wenn Veränderung eher schwierig ist, wenn ihr so denkt, ah Veränderungen, am liebsten würde ich immer so weitermachen, wie es jetzt gerade ist. Am Freitag gucken wir uns an, wie wir mit Veränderungen umgehen können und geben euch Tipps dafür an die Hand, die ihr wirklich ganz konkret auch umsetzen könnt. Also wenn Veränderung, die Reaktion auf Veränderung, das Herbeiführen von Veränderung für euch ein Thema ist, dann lade ich euch ein, diese Woche Moin um Neun, die Öhrchen zu spitzen und alle beiden Folgen, die noch kommen, mitzunehmen. Und jetzt wünsche ich euch erst mal einen guten Start in die Woche. Freue mich natürlich, wenn ihr uns ein paar Sterne, Herzen und Bewertungen hier lasst. Und ja, wir hören uns bei der nächsten Folge Moin um Neun. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  10. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Gestern war ein Feiertag, viele Angestellte haben heute frei. Ein Brückentag. Wie ist es für uns Selbstständige, wenn Feiertage sind? Nimmst Du dann frei? Feierst Du? Oder bist Du eher von der Sorte “An Feiertagen feiere ich, dass ich endlich mal zum Arbeiten komme” 😀 Ganz egal welcher Typ Du bist – hier bei Moin um Neun ist heute RELAX angesagt. Und das setzen wir mit einer sehr ungewöhnlichen Podcast-Folge um. Keine neuen Inputs! Keine inspirierenden Ideen! Keine Insights und Business Kniffe! Dafür: ein paar Minuten Durchatmen! Mach es Dir gemütlich und hör’ mal rein - Mitmachen gewünscht! Und erzähl mal: wie kommt die Podcast Mediation bei Dir an? Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Snack bei Gretel und Laura. Und in dieser Folge, Trommelwirbel gibt es für mich und für uns ein kleines Experiment. Denn in dieser Folge wird es nicht darum gehen zu schauen, wie du noch tollere Infos von uns bekommen, sondern acht Tipps zur Selbstständigkeit und wie du erfolgreicher sein kannst und wie du tolle Preise benennen kannst und wie du toll kommunizieren kannst. Sondern wir haben ja einen Brückentag und für viele Selbständige ist es manchmal ein bisschen Fluch und Segen zugleich mit diesen Feiertagen. Da würde mich mal interessieren, wie es denn für dich? Machst du Feiertags frei oder arbeitest du? Nimmst du Brückentage frei und bist wirklich mal off oder bist du doch irgendwie im Einsatz? Und wir von Moin um Neun, Gretel und ich, haben uns überlegt, dass wir dir heute mal keinen weiteren Input geben wollen, sondern dich zu einer kleinen Übung einladen, die dich entspannt und runterfahren kann und dich einfach mal durchatmen lässt. Und dazu lade ich dich jetzt einfach ein, diese Übung mitzumachen. Da sie zum Teil mit geschlossenen Augen funktioniert, solltest du sie nicht machen, wenn du gerade beim Autofahren bist oder kochen oder bügeln, dann solltest du sie dir für später aufbewahren. Aber wenn du gerade in die Stöpsel im Ohr hast und spazieren gehst oder dich gerade mal kurz hinsetzen kannst oder am Schreibtisch sitzt oder im Bett oder auf dem Sofa oder auf dem Stuhl in der Küche, dann kannst du das hervorragend nutzen. Ich lade dich also ein, mal für einen Moment dich hinzusetzen. Und die Welt einmal Welt sein zu lassen. Versuch, dich so gemütlich wie es geht hinzusetzen. Dich vielleicht mit dem Rücken anzulehnen, deine Arme entspannt sein zu lassen und wenn du magst, schließ gerne deine Augen. Wenn das für dich gerade nicht so gut möglich ist, dann kannst du auch sehr gerne mit dem Blick einfach so lose vor dich schauen. Wenn es geht nicht aufs Smartphone und nicht in deinen E Mail Posteingang. Und dann lade ich dich ein, einfach so langsam den Fokus einmal durch dein Körper wandern zu lassen. Wie geht es deinen Füßen? Stehen Sie auf dem Boden oder sind sie in der Luft? Es geht hier nicht darum, dass du das irgendwie bewertest. Oder veränderst, sondern es geht einfach erst mal nur um das Beobachten, Wahrnehmen, Spüren. Nachdem du vielleicht ein bisschen durch deinen Körper gewandert bist, deine Beine, dein Gesäß, dein Rücken, dein Bauch und vielleicht auch deine Arme, wanderst du jetzt mit deiner Aufmerksamkeit einmal zu deinem Atem. Wir schenken dir hier eine kleine Pause, einen Urlaub, einen Brückentag, einen Moment innehalten. Vielleicht plappert dein Geist jetzt, dass es noch viel zu tun gibt. Einkaufen, die Wohnung aufräumen, so viele berufliche Termine, aber jetzt gerade gibt es nichts zu tun. Für die nächsten paar Minuten ist alles getan. Dann wander gerne mit deiner Aufmerksamkeit mehr zu deinem Atem hin. Und ich lade dich ein, durch die Nase einzuatmen und, wenn du magst, durch den Mund auszuatmen. Manchmal entsteht dabei auch ein kleiner Seufzer. Das ist völlig okay. Nimm dir gerne mal bewusst, vier, fünf solcher Atemzüge. Und wenn du magst, kannst du auch deine Hand oder deine Hände noch auf deinen Brustkorb oder deinen Bauch legen um die Atmung zu fühlen. In diesem Moment, gibt es nichts zu tun. Es ist alles getan. Du bist genau richtig, so wie du gerade hier bist. Und schau noch mal, ob sich vielleicht schon wieder Anspannung gesammelt hat in deinen Bein, deinen Armen, in den Schultern oder auch im Gesicht. Vielleicht der Kiefer um den Mundbereich. Übe dich im Loslassen. Dafür ist die Ausatmung besonders wichtig. Dann nimm dir noch ein paar tiefe Atemzüge, so wie es für dich angenehm ist. Und schau, dass du da in deinem Tempo und Timing wieder in die Welt zurückkommst, in der du gerade bist. Wir hoffen sehr, dass wir dir damit eine kleine Auszeit an diesem Brückentag schenken konnten und laden dich ein, immer mal wieder auf die Pause Taste zu drücken und Kraft zu sammeln. Ich habe einen wunderbaren Tag und bis zur nächsten Folge Moin um Neun, dem Business Schnack bei Gretel und Laura. Und lass uns mal wissen, wie dir so eine Relax Folge gefallen hat.

  11. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Businessplan, Finanzen, Gründungszuschuss… Viele Themen und Mythen ranken sich um das Thema Gründung. In dieser Moin um Neun Folge zeigt Gründungsberater Frederic Breiler einen Einblick in seine Arbeit und gibt uns einige spannende Insights und Impulse mit. Mehr Infos zu Frederic: Website: https://www.garagestartups.de LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/frederic-breiler Facebook: https://www.facebook.com/garagehamburg Laura und Gretel: Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Snack bei Gretel und Laura. Und es ist wieder Mittwoch. Es ist wieder Interviewzeit und ich freue mich sehr, heute aus Schweden nach Hamburg zu schnacken sozusagen und ein Interview Gast zu haben, den ich schon länger kenne, aber noch gar nicht so gut. Und ich bin sehr gespannt, was uns heute sozusagen dieses Interview an rotem Faden und Themen bieten wird. Hallo und herzlich Willkommen Frederic. Frederic Breiler: Hallo Laura, hi. Laura Roschewitz: Moin! Wir haben ja diese Woche das Thema Gründung uns noch mal vorgeknöpft und gesagt, ja, wir haben jetzt schon über ein Jahr Podcast aufgenommen. Von Gretel und mir gibt es ganz viele Insights für Selbstständige, für die Entwicklung von der Selbstständigen zur Unternehmerin. Also wir sind schon ziemlich weit vorgeprescht in vielen Themen und haben uns nach der 200. Folge mal überlegt, was ist denn eigentlich noch mal so ganz interessant und haben ja noch mal ein bisschen das Pferd von Anfang an aufgesäumt. Weil manchmal sind wir so die, die dann sagen und das und das und das und dann fehlt uns vielleicht manchmal der Anfang und am Anfang einer Selbstständigkeit steht ja meistens würde ich sagen, eine Gründung und dafür haben wir diese Woche uns noch mal hingenommen. Und Frederic, Frederic Breiler, du bist Experte im Bereich Gründung. Du begleitest Menschen, ich glaube schon seit vielen Jahren in Gründungsprozessen und deswegen ist uns kein besserer eingefallen als du. Und ich will dich an der Stelle einmal einladen, dich vorzustellen, denn vielleicht kennen dich noch nicht alle von unseren Zuhörenden. Frederic Breiler: Ja, vielen Dank. Das mache ich gerne. Genau. Ich bin Frederik Breiler, bin Gründungsberater. Das mache ich tatsächlich seit 18 Jahren mittlerweile. Bin auch selbstständig, seit 18 Jahren, seit 2004. Und wie du richtig gesagt hast, ich unterstütze Menschen, die sich selbstständig machen wollen. Meistens sieht das so aus, dass Menschen sich an mich wenden, die sagen, ich habe hier eine Geschäftsidee, eine Gründungsidee. Ich möchte irgendwann demnächst loslegen, in ein paar Wochen oder in ein paar Monaten. Und ich brauche vielleicht Tipps zum Businessplan, zu Fördermitteln. Ich möchte mit jemandem über meine Geschäftsidee sprechen oder übers Geschäftsmodell. Also wie konkret verdiene ich Geld? Womit? Wie sollte ich meine Preise festlegen? Also alles rund um den Gründungsprozess. Manchmal geht es dann auch um einen Startkredit und ähnliches. Das sind so die Themen und in den 18 Jahren ist da einiges zusammengekommen an Beratungsfällen. Also ich zähl da immer so grob mit. Ich habe über 1500 Menschen inzwischen beraten zu diesem Thema und das macht mir weiterhin viel Freude. Und ja, insofern erzähle ich da gerne ein bisschen aus dem Nähkästchen. Laura Roschewitz: Yes, aus dem Nähkästchen plaudern, das ist etwas, was wir sehr gerne tun. Vielleicht fangen wir da auch mal von vorne an, sozusagen Wie bist du denn? Das würde mich wirklich mal interessieren. Wie bist du auf die Idee gekommen, dich selbstständig zu machen, damit andere Menschen in der Selbstständigkeit zu unterstützen? Das ist ja schon mal ein ganz spannender Prozess, vielleicht. Frederic Breiler: Das ist tatsächlich spannend. Also wirklich auch bei fast jedem Gründungsberater oder Gründungsberaterin, weil es das ja nicht als Ausbildungsberuf gibt und das kann man auch nicht studieren. Also das ist ein reiner Beruf für Quereinsteiger. Und bei mir war es so, ich habe mal Bankkaufmann gelernt, fünf Jahre in einer Großbank gearbeitet, hier in Hamburg, habe dann Marketing studiert an der Berufsakademie und habe währenddessen angefangen für einen meiner Profs dort zu arbeiten. Also nebenberuflich, die ein bisschen unterstützt in Marketing Dingen und habe danach den Plan gehabt. Eigentlich so es darf gerne zurückgehen in die Festanstellung und dann vielleicht aber irgendwas mit mit Marketing oder PR, gerne auch wieder im Finanzwesen. Da kannte ich mich halt aus. Ja, und dann ist man nach dem Studium erst mal arbeitslos gemeldet, bezieht Arbeitslosengeld, schreibt eine Bewerbung, schreibt noch eine, merkt irgendwann so schnell geht das jetzt gerade gar nicht, einen Job zu finden. Und die Nebentätigkeit hatte ich ja schon. Und dann war die Grundidee erst mal mit dem, was man gerade gelernt hatte, sprich mit Marketingberatung sich selbstständig zu machen. Also das stand damals auf meiner Anmeldung als Freiberufler drauf beim Finanzamt 2004 und damals war es so, dass man hier in Hamburg tatsächlich vom Arbeitsamt aus einen Kurs machen musste, also jeder, der gründet aus dem Arbeitslosengeld heraus und dann eben auch das entsprechende Fördermittel beantragt hat. Heute ist das ja der Gründungszuschuss. Damals war es. Was noch? Ein anderes Fördermittel, Vorgänger. Überbrückungsgeld hieß das, genau, das habe ich damals beantragt. Dann musste ich einen Kurs machen und der Kursleiter vorne stand da und erzählte das so eine riesen Nachfrage nach seinen Kursen sei, dass er sich eigentlich vierteilen müsste. Und genau diese Chance erkannt, hingegangen, gesagt, so ich glaube, die Themen, die sie uns heute vermittelt haben, da bin ich auch ganz gut bewandert, ging ja viel um, um Finanzen, um Marketing. Fördermittel muss man sich eh neu aneignen. Und ja, der hat mich dann als freiberuflichen Dozent unter Vertrag genommen. Und dann habe ich ein Jahr lang wirklich fast jeden Werktag Gründerseminare gegeben. Also aus dem Nichts natürlich vorher noch viel recherchiert, angelesen, sein Skript durchgelesen, mehrfach und auch aktualisiert. Das war dann hinterher besser als vorher. Das war mein Einstieg. Aber wie gesagt, gemeldet habe ich mich als Marketingberater und PR Berater, habe dann aber im ersten Jahr direkt fast ausschließlich Gründungsberatung gemacht. Und nach ein paar Jahren habe ich dann auch realisiert okay, eigentlich bin ich Gründungsberater und nicht Marketingberater. Das spielte zweimal auch noch mit rein und hier und da mal ein PR Auftrag auch noch ganz ganz spannende Sachen. Aber spätestens als ich dann beim Garage Gründungs Zentrum angefangen habe, war dann klar ich mach Gründungsberatung. Das ist meine Expertise und da bin ich auch nach wenigen Jahren schon, sag ich einfach mal selbst schulterklopfend, also besser gewesen oder einfach effektiver im Arbeiten mit den Kunden gewesen, als etliche andere. Und insofern habe ich da durch Zufall mein Traumberuf gefunden. Laura Roschewitz: Ja, durch Zufall, das ist klar. Ich bin ja auch Zufallsexpertin sozusagen. Hier bei mir im Leben passiert und bei mir in der Selbstständigkeit ist auch sehr viel durch Zufall geschehen, wenn man die Augen offen hält. Es ist immer so mein Credo, wenn ich die Augen offen habe, dann sehe ich auch die Chancen. Also das stelle ich mir auch so vor, als du da in dem Seminar sahst, dass du die Chance einfach gesehen hast. Und dann braucht es, finde ich, auch immer diesen Mut, dann in dem Moment auch loszugehen und die Chance auch am Schopfe zu packen. Also das die Chancen sind da, was ich jetzt sozusagen was in meinem Kopf als nächstes dann die Frage ist, ist sozusagen wie kann ich es mir denn heute vorstellen? Also wie sieht dein Team, deine Arbeit heute aus? Ich glaube, du sitzt in Hamburg und begleitest viele Selbständige und Start ups. Erzähl doch mal, wie sieht die Arbeit aus, die ihr und die du heute machst? Frederic Breiler: Gerne. Also die hat sich tatsächlich in den letzten Jahren wegen der Pandemie auch ein bisschen geändert. Also klassischerweise ist es eben so, das, dass sich ja Menschen bei mir melden und sagen, Frederic oder Herr Breiler, ich, stehe jetzt gerade an diesem Punkt, demnächst soll es in die Gründung gehen. Ich brauche Unterstützung bei der und der und der Sache. Also wie gesagt, meistens Businessplan, Fördermittel beantragen, Kredit beantragen, solche Dinge. Da gibt es auch viele Unsicherheiten bei diesen Themen. Bin ich gewerblich? Bin ich freiberuflich? Welche Rechtsform soll ich nehmen, was gibt es steuerlich zu beachten? Da hat man dann halt auch um sich rum so ein Expertenteam für solche Spezialthemen. Und aktuell läuft seit zwei Jahren alles über Zoom-Konferenzen, tatsächlich die ganze Beratung. Ich habe auch ein Büro angemietet in der Innenstadt, also ganz klassisch nicht Coworking Space oder so, also einfach das Thema. Ich sitze zwar auch viel und arbeite alleine vor Monitor, lese mit Businesspläne durch, aber mein Tagesablauf besteht schon zu mehr als 50 % aus Kundengesprächen und das wird schwierig im Coworking Space, auch wenn ich das Umfeld sehr gern mag. Aber da bin ich wirklich zu Hause, im Homeoffice oder in meinem Büro ungestörter. Also aktuell arbeite ich zu 95 % von zu Hause aus. Das hat sich etabliert. Die Kunden hinterfragen das nicht mehr. Wenn ich sage, so, hey, lass das mal online machen, es ist einfach schneller, unkomplizierter. Man muss nicht durch die Gegend fahren. Und genau das ist ein Großteil des Alltags, eben diese Kundengespräche zu führen. Mit einigen Kunden habe ich vielleicht insgesamt zwei, drei Stunden zu tun. Es gibt Themen, die sind sehr schnell abgehakt. Also einige haben so formale Themen und und wollen einfach sich Sicherheit holen, weil sich vielleicht auch Infos im Internet widersprochen haben oder unklar waren. Oder der große Klassiker, man man hat in einer Facebookgruppe gefragt und da gibt es dann von fünf Leuten sechs Meinungen und viel gefährliches Halbwissen. Das ist ja leider häufig so und dann fragt man jemand, der halt wirklich seit Jahren sich ständig mit diesem Thema beschäftigt dann hat man die Sicherheit und man vertraut dem auch. Und genau und mit anderen Kunden bin ich, bin ich 10 - 20 Zeit Stunden unterwegs, teilweise dann eben auf auf Basis von Fördermitteln. Dass ich es also nicht selber zahlen, sondern das Arbeitsamt und alles dazwischen gibt es halt auch. Also auch, dass ich Menschen sehr kurz berate oder betreue, betreue, ich so ein komisches Wort berate, sagen wir mal lieber, zwei, drei Stunden, vielleicht verteilt über zwei Wochen und andere dann 20, 30 Stunden, verteilt auf drei, vier Monate. Das kommt beides vor. Meistens sind es Kurzberatungen, tatsächlich. Ich sage mal 3 - 4 Stunden im Schnitt und dann sind diese Themen abgehandelt. Dann hat jemand einen Businessplan Zahlenteil, den er alleine nicht erstellen wollte oder konnte. Also ich glaube viele haben da so im Kopf immer dieses, ich kaufe da jetzt Beratung ein und dann muss ich gleich 10, 20, 30 Stunden investieren oder Monats Pakete oder was auch immer. Das ist bei mir anders. Das ist wirklich auf Abruf. Und dann zahlt man Stundensatz oder zahlt einen kleinen Paket Preis für bestimmte Leistung, wie jetzt Gründungszuschuss beantragen. Genau. Und dann arbeitet man halt mit bestimmten Software Tools dafür. Und ansonsten? Du hast vom Team gesprochen? Genau. Ich habe auf meiner Webseite ein paar tolle Expertinnen und Experten auch, aber das sind nicht meine Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen, das sind externe Experten, wo ich dann sage, du brauchst, du hast ein steuerliches Thema, dann geh zu der Steuerberaterin oder geh zu der Rechtsanwältin oder geh zu dem Coach mit bestimmten Spezialthemen. Und die rechnen entsprechend selber ab. Genau. Ich nutze hin und wieder virtuelle Assistenten für bestimmte Themen, manchmal für Social Media oder SEO oder um Events einzustellen und also hab mir mal fest vorgenommen, das stärker zu machen, um mich da zeitlich stärker zu entlasten. Und genau das ist aber da bin ich noch auf dem Weg, sage ich ganz offen. Laura Roschewitz: Sehr spannend, ist ein Thema, was Gretel und ich hier häufig auch im Podcast schon thematisiert haben, mache ich mir nach meinem Knoten im Hinterkopf, dass wir da noch mal eine Folge zu machen, weil das erleben wir sehr häufig auch bei unseren Kundinnen, vor allem in unserer Mastermind Gruppe aus Smash It, die wirklich schon lange und auch erfolgreich zum Teil selbstständig sind, aber das Thema Team Aufbau tatsächlich für viele ja so ein bisschen ausgesessen wird, weil vielleicht auch viele vielleicht genau wie bei deinen Kundinnen, kann ich mir vorstellen, die wissen auch nicht genau, wo setze ich denn an mit einem Businessplan, mit den ganzen Zahlen, teilweise bei uns. Wir erleben das auch oft, dass viele gar nicht wissen, wo fange ich denn an, so richtig mit einer Assistentin oder einer Festanstellung oder 450 € Job? Was kann ich da eigentlich machen? Und ähm, ich muss oder ich muss oder darf erzählen, dass seitdem ich eine feste Assistentin habe, ich wirklich so viel leichter und angenehmer arbeite und gar nicht mehr weiß, wie ich das vorher gemacht habe. Aber wir gehen nochmal zurück zu den Gründerinnen und Gründern. Wer sind denn vielleicht mal so ein bisschen konkreter gesprochen? Was sind das konkret für Menschen, die bei dir eine Beratung, ich meine, es ist wahrscheinlich von bis, aber vielleicht kannst du ja mal so ein zwei verschiedene Gründungsformen und Menschen skizzieren. Bei uns hören ja auch einige zu, die in der Gründung sind, die zu dir kommen und so eine Beratung in Anspruch nehmen. Wer ist das? Vielleicht auch so ein bisschen typischerweise. Wir wissen ja immer, es gibt rechts und links ganz viel, aber wer ist das typischerweise? Frederic Breiler: Genau da gibt es tatsächlich ein paar Gruppen, die sehr, sehr typisch sind. Die nenne ich auch gleich, muss aber wirklich vorausschicken, also ich bin da völlig offen für jeden, also für jede Geschäftsidee, mir ist das egal, ob man da Handel, Handwerk, eCommerce oder Kreativwirtschaft macht als Freelancer. Das ist mir völlig schnuppe, weil die Prozesse tatsächlich in vielerlei Hinsicht auch immer die gleichen sind, die dann anstehen. Aber tatsächlich hier in Hamburg, das ist eine Medienstadt. Also haben wir viele Leute aus dem Medienbereich, aus dem Kreativbereich. Das waren mal an die 70, 80 % meiner Kundschaft sozusagen, es sind jetzt ein paar weniger. Weil ich aber auch durch Marketingmaßnahmen mich da noch ein bisschen breiter aufgestellt habe. Aber ich würde sagen, es sind immer noch bestimmt 40, 50 %, die aus der Kreativwirtschaft kommen. Das heißt, wir haben da entsprechend Grafikdesigner, Webdesigner, Texter, aber auch Schauspieler und Ähnliches, Illustratoren, Fotografen. Das ist schon eine große Gruppe, wenn man die mal zusammenfassen darf. Die machen ja sehr unterschiedliche Dinge, aber Oberbegriff ist Kreativwirtschaft dann tatsächlich viele beratende Berufe, also die klassischen Consultants oder Interim Manager und aber eben auch die ganze Bandbreite an Coaches, die da ja auch groß ist, muss man sagen. Also Life Coach und Business Coach und alles dazwischen, auch eine relativ große Gruppe. Und der Rest verteilt sich sehr stark. Also einmal tatsächlich echte, echte Start ups. Das ist ein Begriff, da muss man immer ein bisschen definieren, wie man den benutzt. Aber eben dann also Teams, die wirklich technologisch irgendwas entwickeln und auf jeden Fall skalierbare Produkt haben oder eine skalierbare Dienstleistung haben. Das werden immer mehr was, was ja auch schön ist. Das sind immer sehr spannende Sachen. Also alles andere ist auch spannend. Aber bei denen weiß man immer so okay, wenn die es wirklich schaffen, ein Investor zu finden und dann eben ihr Produkt gut voranzubringen, dann ist das etwas, was wirklich groß wird und viele Arbeitsplätze schafft und auch vielleicht für den Standort Hamburg gut ist. Wobei ich mittlerweile auch immer stärker bundesweit berate. Ich habe jetzt aktuell gerade relativ viele Kunden aus Süddeutschland. Also insofern, wer Fragen hat zum Thema Selbstständigkeit, kann sich gerne bei mir melden. Da gibt es ein kostenloses Erstgespräch und dann sieht man ja auch, ob man zusammenpasst und ob ich wirklich helfen kann bei den Themen, die bei denjenigen dann gerade anliegen. Also das sind so die Gruppen tatsächlich. Laura Roschewitz: Also das finde ich ganz spannend. Also bei uns ist es ja. Bei Gretel und mir ist es ja eher so, dass wir die Menschen, die schon in der Selbstständigkeit sind, begleiten, weil wir einfach überzeugt sind davon, dass es zusammen besser geht als alleine in vielen Punkten. Nicht immer und nicht für jede Person. Aber wir sind so und deswegen sind wir davon überzeugt, also ich bin auch ein Mensch, ich nehme unglaublich gerne und eigentlich auch unglaublich schnell Hilfe an! Also ich denk mir oft, ich nehme gerne die Abkürzung, vielleicht bin ich auch einfach faul. Das könnte man auch mal in den Raum stellen. Ich muss jetzt für mich nicht alles neu erfinden, wo ich aber weiß, dass andere den Weg schon gegangen sind. Ich gehe dann sehr, sehr gerne auch diese Abkürzung und so ist letztendlich auch unsere Mastermind entstanden, weil da genau ist es auch so, da fragen die uns ja, wie habt ihr den Funnel gemacht? Was ist eigentlich mit Email Marketing? Wie schreibe ich eine gute Sales Email? Also all diese Fragen, die wir in unserer Selbstständigkeit eben schon jetzt mehrere Jahre durchlaufen sind, da geben wir eben sehr gerne Infos weiter. Und so ein bisschen ähnlich sehe ich es ja auch bei deiner Arbeit. Und was ich jetzt schonmal spannend fände, wäre so wie sich aus deinem, du hast gesagt, die letzten Jahre hat sich zum Beispiel Zoom sehr etabliert. Was würdest du sagen? Wie hat sich die Gründungsszene, wenn ich sie mal so nenne, weil du ja, wie ich weiß, ziemlich tief auch drin bist. Wie hat die sich durch die Pandemie verändert? Haben sich die Themen verändert? Haben sich die Menschen verändert? Was würdest du sagen? Ist das so ein Geschmack, der sich vielleicht verändert hat? Ich finde, wir können es ja gesellschaftlich total sehen. Wir können es in vielen Firmen auch sehen. Themen wie Remote Arbeit usw., also was würdest du sagen ist in der Gründungsszene vielleicht so eine Entwicklung der letzten zwei Jahre gewesen? Frederic Breiler: Ja, auf jeden Fall noch stärker die Nutzung von digitalen Tools. Und dass das Anerkennen der Notwendigkeit, dass man da wirklich ein bisschen up to date sein muss und also Gründung, ich habe eben ganz bewusst keine Altersspanne genannt. Es gibt natürlich so ein Durchschnittsalter, so die meisten Menschen, die zu mir kommen, sind irgendwas zwischen zwischen Ende 20 und Ende 30 und vielleicht auch so ein bisschen drüber hinaus. Alles, was älter ist, ist ein Ausreißer eigentlich. Natürlich gründen auch Menschen über 50 und über 60, aber das ist ein Tick seltener. Aber ich bin manchmal überrascht, wie undigital einige eben auch unterwegs sind, die vielleicht Mitte 30 sind oder so und ja, das hat die Pandemie jetzt einfach gezeigt, dass es grundsätzlich clever ist und so ein bisschen auch Risiko abwehrend ist, wenn man digitaler unterwegs ist. Trotzdem also hat die Pandemie ganz sicherlich nicht Leute davon abgehalten, ihren Traumberuf zu ergreifen, auch wenn er völlig undigital ist. Also es haben auch Menschen in der Pandemie oder eben auch jetzt, wo wir uns hoffentlich dem Ende nähern, Ladengeschäfte aufgemacht. Ganz normal, oder eben, also eCommerce ist natürlich digital, aber da dann halt Produkte eben auch zu verkaufen, die, die man vielleicht als relativ langweilig empfinden würde. Also ich, also Geschäftsideen, also ich bin ja jemand, der in der Regel gebucht wird, um zu beurteilen, kann eine Geschäftsidee tragfähig sein, also entweder, weil man diese Einschätzung braucht, um Fördermittel zu beantragen wie den Gründungszuschuss, oder weil man einfach sagt, ich möchte, dass das jemand einmal abklopft, mich hinweist auf irgendwelche Lücken oder so in meinem Geschäftsmodell. Das heißt, ich persönlich hinterfrage selten, wie jemand auf die Idee gekommen ist. Die meisten erzählenes von alleine und das interessiert mich auch sehr. Aber da denke ich immer, es muss jeder selber wissen. Alles freie Menschen. Wenn jemand sagt ich möchte mich selbstständig machen mit, was weiß ich. Ja, Kräuterkissen, die ich verkaufe, im Internet oder so? Dann soll derjenige das machen. So für mich. Finde ich auch vermessen das, dass ich das hinterfrage. Und insofern geht es bei mir viel um Tragfähigkeit und alles andere überlasse ich meinen Kunden und denke, die werden sich schon was dabei gedacht haben. So und ich würde sagen eins was sich nicht verändert hat ist, die Menschen gründen immer das, wonach ihnen ist einerseits und andererseits merken sie okay, offensichtlich kann mal so etwas passieren wie ne Pandemie, da muss ich irgendwie auch drauf achten. Und das hat dann eben gewisse Einflüsse, vielleicht auf die Umsetzung. Und ansonsten gibt es so ein paar Trendberufe. Der Trend Sparten, die vielleicht auch ohne die Pandemie stärker durchgekommen wären. Es gibt schon viele, die sich interessieren für CBD Geschichten, Hanf Anbau und Krypto Geschichten. Also ich glaube, das ist jetzt einfach die Zeit. Das hat weniger mit der Pandemie zu tun. Aber das ist schon die gesamt Veränderung, dass in die Richtung mehr Geschäftsideen kommen. Also das würde ich jetzt mal so zusammenfassen aus den letzten Jahren. Laura Roschewitz: Ja, was ich spannend finde, ich stelle immer gerne auch mal so eine Frage, die vielleicht ein bisschen schwieriger zu beantworten ist, aber die mute dir jetzt mal zu, ich traue sie dir auch zu. Hattest du ein Lieblingsprojekt in all den Jahren? Gab es ein Produkt oder irgendwas, wo du sagst, das war wirklich, nicht im Sinne von, dass die anderen weniger wert waren, sondern im Sinne von, das hat dich vielleicht persönlich auch besonders interessiert oder einen besonderen Ehrgeiz geweckt oder du fandest einfach die Idee, so cool das du vielleicht selber investiert hast. Also irgendwie so was. Das würde mich mal wirklich sehr interessieren. Frederic Breiler: Genau. Also ich kann auf jeden Fall bestätigen, dass es immer wieder mal Ideen gibt, die mich persönlich mehr touchen als andere. Das sind vor allem Ideen, die, die neu sind, also wo ich eben nicht sage, okay, dazu habe ich jetzt schon 20 Businesspläne gelesen. Ich lese alle sehr gewissenhaft, aber es gibt welche, die liest man halt mit mehr persönlichem Interesse. So, und das sind, dann muss ich sagen, entweder grundsätzlich Startups, die sagen, okay, wir wollen groß werden und wir wollen hier auch ein bisschen was bewegen, wir wollen Impact ausüben, wie man immer so schön sagt. Und da gibt es dann ja halt so diese Impact Goals und wer da halt etwas machen will für Umwelt und Gleichberechtigung und Ähnliches. Also um wirklich einfach die Welt, die Gesellschaft weiter voranzubringen. Das sind schon Ideen, die mich dann immer so ein Tick mehr beeindrucken und die auch herausfordernder in der Umsetzung sind. Das muss man sagen. Also gerade wenn es, wenn es oder wenn Bestandteil der Idee ist, dass man nicht ganz so kommerziell ist, also vielleicht auch klassisch wirklich ein Social Startup ist, dann ist es ja leider nicht so, dass sich da die Investoren drum reissen. Die wollen ja schon, dass das Unternehmen irgendwann mal fette Gewinne macht und dann irgendwann auch ein Exit halt dann eben vollzogen wird. Also soziale Startups, die haben es grundsätzlich schwerer und grundsätzlich bin ich da dann mit mehr Herzblut dabei, das kann ich schon sagen. Laura Roschewitz: Ja, spannend. Ja, das ist natürlich auch ein Trend, würde ich sagen, dass wir viele von uns, die auch selbstständig sind, vielleicht auch noch mal in anderen, nicht alle, aber vielleicht eine höherer Prozentzahl als in der Allgemeinbevölkerung sich schon sehr mit dem Warum und dem Purpose irgendwie auseinandersetzen. Warum mache ich das eigentlich? Weil natürlich, ich habe das schon oft gehört, ich weiß, wie es dir geht, aber wenn man somit wirklich Menschen aus dem komplett Corporate Umfeld aber redet, die wirklich gar nicht Berührung mit uns haben, mit Selbstständigkeit, die fragen mich schon manchmal, was motiviert dich denn so, jeden Tag denn wirklich aufzustehen, weiter zu machen, so dran zu bleiben? Und ich kann diese Frage aber gar nicht verstehen, weil für mich völlig normal. Aber ich glaube schon, dass diese Frage nach dem Warum sich als selbstständige Person oder als Unternehmerin wirklich noch mal ein bisschen mehr aufdrängt. Weil wir natürlich auch einige Verantwortungen selber tragen, die wir als Angestellte so nicht haben. Ich würde gar nicht sagen, dass es schwieriger ist oder so, diesen Unterschied würde ich gar nicht mehr machen. Ich glaube auch, das Angestelltenverhältnis ist nicht mehr so wie vor 30, 40 Jahren. Das ist ja auch viel komplexer geworden. Viel höhere Ansprüche, viel mehr Erreichbarkeit. Und so weiter. Nichtsdestotrotz hab ich diese Frage nach dem Warum? Weil man eben auch so selber Einfluss nehmen kann als Selbstständiger. Gerade wenn man One Woman oder One Man Show ist, kann man ja wirklich alles jeden Tag neu gestalten. Das ist natürlich sehr besonders. Frederic Breiler: Zumindest kann oder sollte man sich nicht über die Geschäftspolitik aufregen. Der Boss ist halt sein eigener Boss, so oder so seine eigene Chefin. Und das finde ich wahnsinnig schön und und trotzdem bin ich jemand, also ich bin kein Business Evangelist in dem Sinne ich verkünde nicht die frohe Botschaft So, Leute, macht euch alle selbstständig. Da gibt es ja auch Menschen, die das tun. Und das tue ich nicht. Ganz einfach, weil ich sage, das muss jeder für sich entscheiden und das muss man vielleicht auch einfach ausprobieren. Und dann vielleicht ermutige ich da auch und sage, ja, wenn du schon über eine Selbstständigkeit nachdenkst und du bist jetzt gerade arbeitslos, ja, dann mach es doch jetzt, ist vielleicht ein guter Zeitpunkt, dann auch eben Fördermitteltechnisch. Aber ich dränge niemanden in die Richtung, auch wenn es für mich vielleicht gut wäre für mein Business, wenn mehr Menschen sich selbstständig machen. Aber nein, das muss jeder selber wissen und und ich denke für einige ist Festanstellung auch genau richtig. Es kommt immer drauf an, eben macht der eigene Job Spaß oder nicht? Also ich glaube, das ist der wichtigste Punkt. Es gibt ja auch genug Menschen, die in ihrer Selbstständigkeit nicht so, nicht so glücklich sind, oder? Also ich bin ein Riesenfan von diesem Thema Business Mythen entkräften. Man spricht ja gerne von diesem Hamsterrad. Und meint dann immer die Festanstellung. Ja, also ich würde mal sagen, da gibt es viele, viele Selbstständige, für die Selbstständigkeit das schlimmere Hamsterrad ist, was vielleicht einige Nebenthemen nicht liegen. So von wegen, oh, jeden Monat Buchhaltung machen oder immer wieder neu Akquise machen oder was auch immer. Also bei geringem Stundensatz dieses Stunden immer wieder verkaufen müssen, weil man sonst nicht genug Geld am Ende des Monats hat. Also wer da Werbung macht mit dem Thema raus aus dem Hamsterrad, um Leute dazu zu bewegen, sich selbstständig zu machen. Das finde ich immer so ein bisschen fragwürdig und es muss passen. Es muss die richtige Selbständig sein mit dem richtigen Geschäftsmodell und dann kann es absolut hinkommen und man muss sich organisieren. Ich fand da ein Beispiel eben gut mit dem Thema virtuelle Assistenz. Das kann einem super, den Kopf frei bekommen oder eben den Rücken freihalten und aber auch da das muss passen. Laura Roschewitz: Also absolut. Und wir erleben das auch ganz oft. Ich würde auch nie, also ich würde zum Beispiel über mich selber auch gar nicht sagen, dass ich zwingend für mein ganzes Leben selbstständig bleibe. Ich habe das schon oft gesagt. Kann auch sein, dass es irgendwann eine tolle Firma oder, dann wären wir wieder beim Zufall, wenn in meinem Leben irgendwas passiert, was mir vor die Füße fällt oder wo ich etwas mitbekomme, was mich einfach, was einen starken Sog auslöst, dann würde ich, ich bin auch nicht die Person, die sagt Selbstständigkeit ist das Gelbe vom Ei. Ich liebe einfach die Selbstwirksamkeit, das ist ein sehr hoher Wert bei mir. Ich finde das sehr, sehr wichtig. Selbstwirksamkeit, weil. Aber das gibt auch tolle Firmen, in denen ich Selbstwirksamkeit kann und wo ich vielleicht sogar bei dem einen oder anderen Thema noch einen größeren Hebel habe, weil ich ein großes Team habe, vielleicht auch andere finanzielle Ressourcen usw. Und was ich spannend finde, dass eben der Punkt, welche Chef oder welche Chefin bist du dir denn als Selbstständige? Weil ich würde jetzt schon sagen, dass von den Menschen, mit denen ich arbeite, ein relativ hoher Prozentsatz eine noch schlechtere Chefin gerade in den ersten Gründungsjahren für sich selber ist, als es die Person war, wegen der man seinen letzten Job gekündigt hat. Frederic Breiler: Manchmal ist das so, einige beuten sich selber prima aus, finanziell und zeitlich. Auch da versuche ich ein bisschen gegen zu arbeiten. Wir machen ja manchmal auch so eine Zeitplanung. Also gerade bei Freelancern, die Zeit gegen Geld arbeiten, ja, was übrigens auch gar keine Schande ist. Ich hasse dieses Wort Zeit gegen Geldfalle, raus aus der Zeit gegen Geldfalle. Weil kann ja jeder handhaben wie er will, aber es ist nicht verwerflich Zeit gegen Geld zu arbeiten aus meiner Sicht. Viele, viele Geschäftsmodelle basieren darauf und werden es auch immer tun, weil es immer Menschen geben wird, die bestimmte Dinge einfach machen müssen. Laura Roschewitz: Ja, da gibt es ja andere Hebel, die man dann ansetzen kann. Wie realistisch ist mein Zeitplanung? Wie ist mein Stundenlohn? Da gibt es ja viele Dinge, die man. Frederic Breiler: Ganz genau genau. Es gibt immer mehrere Hebel und am Ende ist auch wichtig, was für Aufträge nimmt man an? Für wen arbeitet man? Macht man das gerne? Wie kommt man mit den Menschen klar, bei denen man Aufträge, von denen man Aufträge hat als Freelancer? Und so weiter. Aber es gibt viele Arten von Selbstständigkeit. Da arbeite ich immer dagegen, dass da so viel verallgemeinert wird. Aber genau. Also das ist so. Laura Roschewitz: Ich habe noch eine Frage. Also, ich hab noch zwei Fragen. Wir sind schon auf der Zielgeraden der Folge. Die Zeit vergeht ja immer relativ schnell, aber zwei Fragen, eine ganz kurze. Naja, weiß nicht, ob sie kurz ist. Was ist dein warum oder dein Wert? Also warum machst du das nach 18 Jahren sozusagen immer noch? Sag ich mal, was ist deine Motivation, wenn du so sagst, das ist es, was willst du in die Welt bringen? Oder du sagst, du willst nicht Menschen überreden, in die Selbstständigkeit zu gehen? Das müssen sie schon selber entscheiden. Aber was ist so der, würdest du sagen, was ist der Kern deines Antriebs? Frederic Breiler: Ja, es gibt also erst mal Grundsätzlich bringt mir die Arbeit Spaß, also A: Menschen zu beraten. B: Also eben auch die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten und sich die Zeit selber einteilen zu können. Das sind so Dinge, die mich grundsätzlich sehr ansprechen. Und das Schöne ist ja, dass ich einfach so viel, ja wertvolles Feedback und Dankbarkeit bekomme. Man muss, man muss wirklich das Wort so nennen. Es ist Dankbarkeit, wenn die Menschen dann halt eben ihren Kredit bekommen haben, ihren Gründungszuschuss bekommen haben mit meiner Unterstützung oder eben einfach auch die Startphase ihnen leichter fällt. Das merken wir ja schon, dass ich viele vielleicht Fragezeichen beseitigen konnte. Da kriegt man sehr wertschätzende Emails oder eben auch Bewertungen entsprechend, wenn man dann danach fragt. Das spüre ich halt schon sehr stark, dass ich da Menschen wirklich helfe, um mal das Wort zu nehmen. Ich sage immer lieber unterstützen, so helfen hat immer so was karitatives. Aber die Menschen empfinden es als Hilfe. Das ist einfach so und man ist so ein bisschen, wenn man sagt, so, die Gründung ist so eine Art Baby, was die Leute haben und damit ja erstmal gedanklich schwanger gehen, dann ist man so eine Art Geburtshelfer und ich glaube, das ist ja auch ein toller Job. Also insofern fühlt sich das immer gut an, auch wenn ich mir bewusst bin, dass diese ganze Umsetzung, das machen die Gründerinnen und Gründer ja selber, also ich trage da zu einem kleinen Prozentsatz bei, aber ich glaube, für meine Kundinnen und Kunden fühlt es sich nach einem größeren Prozentsatz an, die sagen einfach, ohne dich, Frederic, wäre ich nicht so weit gekommen oder nicht so schnell so weit gekommen oder ich hätte einfach noch ewig weiter suchen müssen nach einer anderen Person, die mich unterstützt und dann hätte ich vielleicht irgendwelche Fristen verpasst oder was auch immer. Also ich glaube, eine Besonderheit bei mir ist, dass ich einfach schnell unterstützen kann und schnell Termine anbieten kann. Und da wünsche ich mir, dass es auch immer so bleibt. Und da hebe ich mich dann ganz sicher auch ab von, vielleicht Gründungsberatungsstellen die öffentlich sind, wo du dann halt auf den Termin auch mal länger wartest und dann natürlich vielleicht weniger zahlst oder gar nichts zahlst, aber dann halt nicht so schnell deine Fragen beantwortet bekommst und vielleicht auch nicht so umfassend oder ich würde mal sagen, vermutlich auch nicht so umfassend. Laura Roschewitz: Ja, was würdest du denn vielleicht als letztes. Ähm, wenn uns jetzt jemand zugehört hat, die oder der vielleicht gerade in der Gründung ist oder mal über Gründung nachdenkt, ich glaube, es gibt auch, wir erleben das auch relativ häufig, dass Menschen nebenberuflich sozusagen gründen wollen und noch eine Anstellung haben und sagen, ich habe da eine Idee und ich würde da gerne mal hin, ich sag mal so ein bisschen klassischerweise die Yogalehrerin, die noch nebenbei sich selbstständig macht oder so was würdest du vielleicht sagen, nochmal so ganz zum Abschluss, wenn wir eine Schleife drum machen. Was sind Indikatoren, um sich Hilfe zu holen? Also was willst du sagen? Was sind so Momente, wo eine selbstständige oder angehende selbständige Person steht? Wo du sagst, hey Leute, wenn ihr an dem Punkt seid, sucht euch Unterstützung, dann müsst ihr nicht alleine durch. Was können vielleicht Gefühle oder Themen sein, ob das du bist oder jemand anders sei nochmal dahingestellt. Aber wo würdest du sagen, was sind so Indikatoren sich doch Hilfe zu holen, es nicht ganz alleine zu machen? Frederic Breiler: Ja, das ist eine gute Frage und ich glaube, die kann man sehr allgemein damit beantworten, wenn es irgendeine Form von Unsicherheit gibt, wenn man sich unsicher fühlt in Bezug auf bestimmte Dinge, das kann eine große Unsicherheit sein. So wie, wie zur Hölle schreibe ich einen Businessplan? Was genau wird da von mir erwartet? Also wenn man vielleicht schreiben muss für das Arbeitsamt oder für eine Bank oder ähnliches oder einfach die Erkenntnis, das kann ich nicht oder das will ich nicht, ich will diesen Businessplan nicht schreiben, ich will den Zahlenteil nicht selber erstellen, weil ich mich komplett lost fühle bei dem Thema. So ergeht es zumindest einigen, dann ist die Sachlage sehr klar. Aber wenn kleine Unsicherheiten da sind, so nach dem Motto, also ist das jetzt, brauche ich wirklich einen Gewerbeschein? Ist das ein Gewerbe oder bin ich vielleicht doch Freiberufler? Was übrigens beides keine Rechtsformen sind. Das sind steuerliche Einordnung, sage ich immer gerne dazu, weil viele dann auch sagen, ich mache mich selbstständig als Freiberufler, als Freelancer. Das wird auch oft gleichgesetzt, obwohl es das nicht ist. Also die meisten gründen als Einzelunternehmer, das wäre die Rechtsform und das ist so ein Themenkomplex, da gibt es viel so Unsicherheit, was muss ich genau anmelden, bis wann muss ich das anmelden? Also bis hin zu Unsicherheiten in Bezug auf ganz bestimmte Fördermittel. Da hat man irgendwas gehört von jemanden, der hat den Gründungszuschuss bekommen vor fünf Jahren und erzählt einem da noch was zu. Und das ist dann halt ein Erfahrungswert, was nie verkehrt ist, ist halt nur ein Erfahrungswert. Also ich habe bei bestimmten Themen dann eben 1500 Erfahrungswerte, so auch wenn ich die Menschen dann entsprechend begleitet habe und kann dann sagen, so läuft es normalerweise mit dem Arbeitsamt oder mit der Behörde oder wie lange dauert das, bis das bearbeitet wird usw. Das sind halt Dinge, die ich weiß, die jetzt aktuell sind und die andere Gründerinnen und Gründer dann vielleicht aus der Erinnerung wissen, wie es damals war. Aber es muss halt nicht aktuell sein. Also viele Infos veralten auch oder waren dann tatsächlich nur das eine Mal so. Also ich würde gerne sagen, wenn jemand sich mit dem Gedanken beschäftigt, sich selbstständig zu machen, mal aufschreiben, was sind so meine Themen, was muss ich alles dafür machen, was muss ich alles klären, was muss ich alles recherchieren? Und wenn da Punkte dabei sind, die man alleine nicht geklärt bekommt oder nicht verbindlich geklärt bekommt, dann doch gerne mal Menschen wie mich ansprechen und dann mal gucken, wie man da zusammenarbeiten kann. Ich kann es nur empfehlen. Also ich höre gar nicht so selten, dass Leute sagen, ach Frederic, mensch, das ist ja cool, dich hätte ich mal vor ein paar Jahren schon gebraucht. Also ich möchte da wirklich ermutigen. Und wie gesagt, es müssen ja keine Mammut Beratungsbuchungen sein. Also manchmal kann ich auch in einer Stunde schon alle Fragen beantworten und dann ist auch fein für mich. Laura Roschewitz: Aber ist auch schön. Na ja, wie schön. Ich würde mal sagen, das ist schon ganz schön viel Input. Wenn du jetzt gerade zugehört hast und vielleicht neugierig geworden bist, dann findest du natürlich in den Shownotes alle Kontaktmöglichkeiten zu Frederic. Du kannst natürlich auch sehr gerne in den Kommentaren auf den bekannten Wegen uns kontaktieren. Wir können den Kontakt auch herstellen. Und du kannst natürlich auch einfach mal hier drunter in den Kommentaren unter dieser Folge posten, wo du gerade stehst, was deine Geschäftsidee ist, oder wenn die sehr streng geheim ist, darfst du sie uns natürlich auch per PN schicken und das soll es heute auch schon wieder mit unserem Interview gewesen sein. Frederic, vielen Dank für deine Zeit an der Stelle und für dein Wissen, deine Insides. Du warst übrigens jetzt hier heute unser zweiter männlicher Interview Gast in über 200 Folgen Moin um Neun. Wir sind sehr weiblich geprägt. Deswegen also schön, dass du als Geburtshelfer das übernehme ich mal als Geburtshelfer für Selbstständigkeitsbabys sozusagen heute hier bei uns warst. Und danke für deine Zeit und dein Wissen. Frederic Breiler: Ja, vielen Dank für das Interview und ganz viel Spaß und Freude und Erfolg weiterhin mit eurem Podcast. Laura Roschewitz: Ja, vielen Dank. Und euch allen wünschen mir einen schönen Tag und wir hören uns wieder in der nächsten Folge Moin um Neun am Freitag und bis dahin schickt uns gerne ein paar Sterne rüber auf den bekannten Bewertungsplattformen oder ein Däumchen und wir freuen uns sehr. Macht's gut und habt einen guten Tag. Bis bald. Tschüss. Ciao. Ciao. Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie

  12. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Bist Du gerade in Gründung oder am Beginn Deiner Selbstständigkeit? Dann haben wir hier etwas für Dich 😍💥 Gretel & Laura geben Dir 5 sehr kraftvolle und ermutigende (aber auch ehrliche) Impulse mit auf Deinen Weg! Hör' rein und erzähl uns: wo stehst Du gerade mit Deiner Selbstständigkeit? Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack bei Gretel und Laura. Es ist eine neue Woche. Ich habe die Ehre, den Montag mit dir in dieser Podcastfolge, in den Montag die Podcastfolgen-Woche zu eröffnen. Und diese Woche, nachdem wir ja letzte Woche uns noch mal von der Pieke auf etwas besser kennengelernt haben. Hast du reingehört in die Podcast Folgen letzte Woche? Dort hat Gretel sich noch mal ganz persönlich mit 17 Fakten über sich selbst vorgestellt. Und es gibt die Folge Fifteen Shades of Laura, wo du ganz, ganz viele persönliche und private Dinge über mich erfährst, die sonst in diesem Podcast vielleicht ein wenig im Hintergrund sind. Heute und in dieser Woche wollen wir uns noch mal ein Thema anschauen, was eher zum Beginn der Selbstständigkeit wichtig ist. Und zwar das Thema Gründung. Diese Folge richtet sich an alle und vielleicht bist du ja eine oder einer davon, die mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig zu machen, zu gründen, in die Gründung zu gehen. Sei jetzt erst mal dahingestellt, ob im Nebengewerbe, nebenberuflich oder Vollzeit, das ist erst mal ganz egal. Gretel und ich haben heute fünf Themen mitgebracht fünf Impulse, fünf Learnings aus unserer Selbstständigkeit, die wir dir in dieser Phase mit an die Hand geben wollen. Erst mal sind wir natürlich riesige Selbstständigkeit-Fans und begleiten ja auch sehr, sehr viele Selbstständige auf unterschiedlichem Wege. Zum einen natürlich, und das weißt du vielleicht, vielleicht aber auch noch nicht, sind Gretel und ich ja in unserer Mastermind Gruppe als Mentorinnen an der Seite von aktuell 10 bis 15 selbständigen Frauen und Unternehmerinnen, die sich beruflich weiterentwickeln möchten. Also eine Mastermind als Crew, als Rudel, als Gruppe, die gemeinsam durch den Dschungel der Selbstständigkeit geht. Wenn du daran Interesse hast, dann schick uns doch unbedingt meine PN. Wir schnacken eine Runde und gucken, ob unsere Mastermind vielleicht für dich das Richtige sein könnte. Denn aktuell haben wir ein paar Plätzchen frei. Gehe auch gerne auf unsere Webseite www.lauraundgretel.de. Zur Gründung haben wir dir also aus dieser ganzen Expertise, aus unseren eigenen Gründungen. Ich habe schon mehrmals gegründet, Gretel hat gegründet und aus der Begleitung von vielen, vielen selbständigen Frauen mal eine Essenz in fünf Punkten zusammengepackt. Und der erste Punkt ist. Ganz, ganz wichtig, wenn du am Anfang bist. Das ist später auch noch wichtig. Aber am Anfang ist es so wichtig zu wissen, warum willst du dich eigentlich selbstständig machen? Was ist der wirkliche Motor, der Antrieb? Was treibt dich an, dieses Abenteuer Selbstständigkeit anzugehen? Also sein warum zu kennen? Die Vision, einen Sog herzustellen zu etwas. Das ist ganz, ganz wichtig aus unserer Erfahrung. Und wir sagen dann immer Dem Gehenden oder der Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße. Das ist auch nicht unser Zitat, das ist gemopst. Aber das als Bild, wenn du dich auf den Weg machst und wenn du weißt, warum du dich auf diesen Weg machst, dann wird sich dir der Weg unter die Füße schieben. Der Boden wird sich dir sozusagen öffnen. Ganz, ganz wichtiger erster Punkt. Warum möchtest du dich selbstständig machen? Wenn du magst, teil das sehr gerne mal mit uns in den Kommentaren, über Instagram schreib, Gretel Niemeyer oder Laura Roschewitz einfach direkt an! Wir sind sehr neugierig, was dein Warum ist. Zweitens, was so ein bisschen aus vielleicht erstmal klingt, als würden wir dich ausbremsen und das meinen wir gar nicht. Schau, dass du aus einer Situation heraus gründest, wo du nicht einfach nur etwas anderes möchtest, als es gerade ist. Wir arbeiten oft mit dem Thema Sog oder Druck und wir laden dich ein, nicht den Druck zu spüren, zu sagen: Ich möchte das nicht mehr so, wie es gerade ist. Denn nicht kann unser Gehirn gar nicht gut abspeichern. Psychologisch betrachtet ist nicht ein sehr schlechtes Wort und zu sagen "Ich möchte nicht mehr, dass es so ist, wie es gerade ist." Das ist noch nicht richtig hilfreich, denn das Gras ist auf der anderen Seite immer etwas grüner und das Hamsterrad sieht von außen auch irgendwie anders aus als von innen. Also wenn du jetzt gerade mit dem Gedanken spielst, dich selbstständig zu machen, dann schau doch mal, dass du guckst, wie es sein soll. Wie? Was ist die Selbstständigkeit, die du möchtest und nicht nur zu schauen, was du nicht mehr möchtest. Also eine Einladung, das Gras nicht nur grüner sehen zu wollen, weil es auf der anderen Seite ist, sondern mal ganz realistisch hinzuschauen, wie möchtest du es haben? Was möchtest du in deiner Selbstständigkeit? Wie möchtest du, dass dein Tag aussieht, dass deine Woche aussieht, dass dein Jahr aussieht? Also nicht zu gucken, was du nicht möchtest. Sondern zu schauen, wie es sein soll. Der dritte Punkt den wir heute mitgebracht haben, ist und der ist ganz zentral. Und da würde ich auch sagen, Gretel und ich haben da beide sehr viel dazugelernt. Und das ist einer unserer wichtigsten Punkte ist. Du musst es nicht alleine machen. Sehr, sehr, sehr viele Frauen, die wir kennen, Selbstständige und Unternehmerinnen denken sehr lange und handeln so, dass sie es erst mal alleine machen müssen, bis zu einem gewissen Punkt, bis zu einem gewissen Erfolg, bis zu einem gewissen Umsatz. Und wir laden dich ein, das mal umzuswitchen. Denn alleine geht's. Gemeinsam läuft's. Sag ich ja immer. Ich habe das auch gemacht. Ich war ganz lange so eine Einzelkämpferin und dachte, ich müsste irgendwie so durch. Das gehört dazu. Und im ersten Jahr ist das halt so, da hat man noch nicht so einen Umsatz und man braucht halt ein bisschen Geduld. Und so weiter. Und heute weiß ich, dass das nicht unbedingt notwendig ist und dass ich mir damit das Leben schwer gemacht habe. Ich bereue das nicht, aber aus heutiger Perspektive würde ich sagen, das würde ich jetzt anders machen. Wenn ich noch mal neu gründe, würde ich mir sofort Support an meine Seite holen. Was kann das bedeuten? Das muss auch nicht gleich ein Coaching sein. Es kann ein Coaching sein bei jemanden, der dich bereichert, begleitet. Das kann eine Mastermind Gruppe sein. Das kann aber auch eine Community auf Facebook oder so sein. Eine Gruppe. Schau, dass du eine Begleitung findest, dass du mit Menschen zusammen bist, vielleicht auch einen Business Buddy. Vielleicht findest du jemanden, die vielleicht an einer ähnlichen Stelle ist und sich weiterentwickeln möchte. Also unser dritter Punkt. Du musst das nicht alleine machen. Und es gibt immer Menschen, die sich gegenseitig supporten wollen, entweder auf einer freiwilligen, kostenlosen Basis oder du planst gleich mit ein. Das würden wir dann auch empfehlen in deinem Businessplan ein gewisses Budget oder in deiner Planung, wie du es alles machen möchtest. Ein Budget für Weiterentwicklung, Community, Netzwerk und Fortbildung. Unser vierter Punkt, den wir heute mitgebracht haben, ist: Du musst es nicht so machen wie alle anderen. Gerade im Online Business wird einem ganz häufig suggeriert, du musst genau immer diese Schritte machen und du musst erst das machen und erst ein Freebie und dann musst du die Liste aufbauen und dann musst du das erste kleine Produkten. Tiny Offer. Also es wird dir sehr oft so gesagt, wie du das machen musst. Und natürlich sind da gute Punkte drin. Auch wir haben viele dieser Punkte durch. Auch davon sind einige sehr etabliert. Aber wir möchten euch auch ermutigen. Du musst das nicht so machen. Es gibt sehr, sehr viele Beispiele von erfolgreichen Selbstständigen, die Dinge abgekürzt oder wie wir sagen, immer umgespeckt haben. Von hier nach da etwas verändern. Man muss es nicht so machen, wie es alle machen. Genau wie im Lebenslauf, der Lebenslauf nicht immer bei allen gleich aussehen muss und vielleicht auch gar nicht sollte. Denn viele Menschen finden die Umwege, die Abkürzungen, die Momente, wo vielleicht der Lebenslauf nicht ganz glatt gelaufen ist, besonders spannend. Ich komme ja auch aus dem Personalbereich und für mich sind Menschen mit Lebenserfahrung und mit einer Biografie sehr viel interessanter als Menschen mit einer schlichten, schnöden Karriere. Das heißt, ich schaue wirklich, was passt zu dir? Wie möchtest du es auch machen? Und ich muss nicht immer diesen klassischen Aufbau haben. Dafür brauchst du vielleicht auch Begleitung. Das kann sein. Aber verlass dich auch ein bisschen auf dein Gefühl und lass dich nicht so sehr vom Vergleichen auf den ganzen Kanälen, wo dir überall Werbung ausgespielt wird, sondern schau mal, wie möchtest du's? Möchtest du im eins zu eins arbeiten? Möchtest du eine Gruppe? Was bist du für ein Typ? Wo funktionierst du gut? Also schau von Beginn an, dass es deine Handschrift trägt. Denn nichts ist anstrengender als ein Business, was nicht nach den eigenen Regeln läuft. Und davon kann ich ein Lied singen. Ich habe es in einer Podcastfolge schon mal erzählt. Ich habe viele Jahre als Trainerin, als ich vor Ort in Hamburg in großen Firmen als Trainerin unterwegs war, im dunkelblauen Hosenanzug gearbeitet. Und falls du heute das Video siehst vielleicht auch nicht, wenn du mal Interesse hast, ein Video von uns zu sehen und uns nicht ausschließlich auf den Ohren zu haben, dann schau doch mal rüber zu Facebook oder YouTube. Da laufen nämlich unsere Videos. Heute sitze ich hier im Kapuzenpulli und mit Sonnenbrille auf dem Kopf. Und das ist, wie ich leben und arbeiten möchte. Ich habe jahrelang im dunkelblauen Hosenanzug gearbeitet, weil ich dachte, das müsste ich. So ist das als Trainerin, so ist das als Wirtschaftspsychologin, so ist das als Coach, als Begleitung. Das muss man so machen. Ich habe mich aber immer wahnsinnig verkleidet gefühlt und das erst sehr spät gemerkt, dass es etwas damit zu tun hat, dass ich mich auch wirklich verkleide. Das heißt, den Punkt möchten wir dir sehr ans Herz legen. Schau, dass du es so machst, wie es zu dir passt. Und das schließt auch gleich zu unserem abschließenden fünften Punkt an, denn der ist super, super, super wichtig. Häufig möchten wir die Selbstständigkeit, weil wir in unserem Angestelltenverhältnis vielleicht nicht ganz glücklich sind, nicht ganz erfüllt sind und manchmal gibt es auch Themen, die begegnen uns immer wieder, dass Menschen nicht so happy sind mit ihren Vorgesetzten oder mit den Menschen, die auch für sie verantwortlich sind. Und da kommt Tipp Nummer fünf ins Spiel. Sei dir von Beginn an die Chefin, die du dir vielleicht jetzt gerade wünschst? Sei von Beginn an die, die dich empowert, die sich selber unterstützt, die dir gute Rahmenbedingungen schafft und die artgerechte Haltung von dir selbst ermöglicht. Für mich ist es absolut keine artgerechte Haltung, im blauen, dunkelblauen Hosenanzug durch Hamburger Großstädte zu tingeln. Für mich ist es sehr, sehr artgerechte Haltung, im Kapuzenpulli und mit Sonnenbrille eine Podcastfolge aufzunehmen. Das heißt, ich bin jetzt viel näher an dem dran, wie ich eigentlich wirklich bin. Und dadurch ist meine Arbeit, auch wenn sie immer noch anstrengend ist und es Phasen gibt, wo ich auch erschöpft bin, ist es eine andere Form der Erschöpfung, weil ich mich einfach nicht mehr so verstelle. Und das ist unser fünfter Tipp unsere Inspiration, wenn du dich vielleicht gerade in der Gründung oder auf dem Weg in die Selbstständigkeit befindest. Erzähl uns doch mal, wo du gerade stehst, welche Themen dich gerade beschäftigen und schreib uns sehr, sehr gerne eine Nachricht und erzähl mal! Wir freuen uns auch, wenn du uns auf Spotify oder wie heißt es Apple Podcast eine Bewertung schenkst mit ein paar Sternchen oder uns auf Facebook, YouTube einen Kommentar hier unter das Video schreibst. Schick und sonst auch gerne über Instagram eine Nachricht an Gretel Niemeyer oder Laura Roschewitz und erzähl uns, was du hier spannend findest im Podcast Moin um Neun. Kleiner Blick nach vorne in der Mittwochsfolge habe ich Frederik Breiler zu Besuch. Der ist Gründungs Mentor und Gründungs Experte und begleitet seit vielen, vielen vielen Jahren in Hamburg vor Ort und auch online Menschen im Gründungsprozess. Und das war wirklich ein sehr spannendes Interview rund um Gründung, Businesspläne und Co. Also wenn du da gerade drin bist, dann hör dir unbedingt am Mittwoch die Folge mit Frederik Breiler an, das Interview. Bis dahin habt einen ganz schönen Tag und bis bald. Tschüss. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  13. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Wetten, dass … Du in dieser Podcast Folge mindestens 10 Fakten über Laura erfährst, Die Du noch nicht kennst?! Hör' unbedingt mal rein und lerne Laura besser kennen. Von Haustieren, ihre Tätigkeit vor ihrer Selbstständigkeit über die Online Dating bis zur Pubertät ist alles dabei! Und erzähl mal: welche der Fakten über Laura sind neu für Dich? Was war besonders interessant? Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack bei Gretel und Laura. Diese Woche befinden wir uns in der Woche nach der 200. Podcastfolge von uns. Huhu, Trommelwirbel! Und das führt dazu, dass Gretel und ich nochmal einen Schritt zurücktreten und uns auch noch mal euch und dir vorstellen wollen. Denn wir sind sehr, sehr glücklich darüber, dass es ganz viele tolle neue Moin um Neun Hörerinnen und Hörer gibt und wir das sowohl unseren Statistiken als auch in den Kommentaren und Nachrichten von euch sehen. Das freut uns sehr. Einfach mal so an erster Stelle. Das ist wirklich ein großartiges Gefühl, das nach jetzt über 200 Podcastfolgen, wir auch sozusagen die Früchte sehen und sehen, wen wir alles erreichen können. Also großes Danke an alle schon mal hier zum Auftakt dieser Folge, die uns hören, unterstützen, uns Sternchen verteilen und uns in lieben Kommentaren Feedback zu unseren Folgen geben. Heute habe ich die Ehre, mich selbst noch mal ein bisschen vorzustellen. Und wie du in der Folge am Montag von Gretel schon in 17 Punkten über Gretel erfahren hast, was sie eigentlich so ausmacht, was sie für ein Mensch ist und einfach noch mal so ein bisschen andere Perspektive auf Gretel zu bekommen. Bekommst du das heute von mir. Ich fange an mit einem Punkt, den ich sehr spannend finde. Und zwar bin ich schon, ich bin ja jetzt mittlerweile 35 Jahre alt und ich bin mit 17 Jahren von zu Hause ausgezogen und habe es einfach zu Hause echt nicht mehr ausgehalten. Meine Mutter und ich haben uns wirklich zwei Jahre lang, von 15 bis 17, habe ich mich zwei Jahre lang, ich würde mal sagen, fast am Stück mit meiner Mutter gestritten. Ich hatte eine sehr, sehr intensive Pubertät und dann, als ich 17 war, ich habe immer gesagt, am Tag meines 18. Geburtstages ziehe ich aus, wenn ich endlich volljährig bin. Und meine Mutter war dann so clever, als ich noch 17 war, mir zu sagen "Weißt du was? Mach doch einfach jetzt schon, du kriegst meine Erlaubnis." Und das klingt jetzt super rough und hart. Aber im Grunde genommen war es das Beste, was uns passieren konnte. Denn über diese Reibung und diese heftige Pubertät von mir sind wir heute sehr, sehr gute Freundinnen und leiten sogar zusammen ein Unternehmen, nämlich das Jin Shin Jyutsu Zentrum Hamburg und führen dort zusammen ein Unternehmen mit mittlerweile sieben Mitarbeitenden und ganz, ganz vielen tollen Angeboten. Und vielleicht wäre das nicht passiert, wenn ich gezwungen gewesen wäre, noch länger mit ihr zusammen zu wohnen. Also an dieser Stelle einmal Danke an meine liebe Mutter Bettina Roschewitz vom Jin Shin Jyutsu Zentrum Hamburg. Ein zweiter Punkt, ein weiterer Punkt über mich und ich gebe euch heute und dir ein paar ganz private, persönliche Einblicke in mein Leben. Es soll gar nicht so viel um mein Business gehen. Davon wisst ihr, kennt ihr schon einiges. Ganz privat, so wie ihr mich jetzt kennenlernt, habe ich ein optisches Thema mitgebracht. Nämlich bis 2016 hatte ich lange Haare und häufig auch gefärbte Haare, meistens knallrot oder Kupfer. Und ich fand meine Haare aber immer ziemlich doof und habe so Haare, die genau eine Fähigkeit haben, nämlich herunterhängen. Und 2016 ist mir dann nach vielen Jahren der Qual und des immer eine Mütze Tragens aufgefallen, dass ich sie mir hier einfach abschneiden kann. Die Idee hatte ich vorher irgendwie nie. Ich weiß heute nicht warum. Und 2016 habe ich sie mir abgeschnitten und habe dem Leid ein Ende gesetzt, dass ich immer einen Pferdeschwanz hatte und eine rote Mütze drüber und habe seitdem kurze Haare. Heute stehen sie mir auch noch zu Berge. Das Mag daran liegen, dass ich eine Podcastfolge über mich selber aufnehmen darf, was schon ein bisschen ungewöhnlich ist. Dritter Punkt, der vielleicht ganz spannend ist für Menschen, die mich noch nicht so lange kennen. Oder auch Menschen, die mich vielleicht schon lange kennen. Ich habe am Nikolaus Geburtstag, also am 6.12. Und ehrlich gesagt war das immer ziemlich blöd als Kind. Also heute finde ich es ganz nett, weil alle sich das gut merken können oder viele sich das gut merken können. Aber als Kind war das ziemlich doof, weil alle anderen auch immer Geschenke bekommen haben. Also bei uns in der Schule war das so, dass am Nikolaus alle Geschenke bekommen haben. Und das fand ich natürlich nicht so toll, denn ich wollte natürlich, dass das mein Geburtstag ist und alle vollen Fokus auf mich haben. Heute wiederum finde ich es ganz schön, weil sehr viele Menschen immer an mich denken. Es ist so connected. Am Nikolaus hat die Roschewitz Geburtstag. Kommen wir mal zu Punkt vier: Ich bin ein totaler Tier-Freak. Ich liebe Tiere. Schon von klein an war ich konnte man mich am besten damit beruhigen, mich irgendwo an eine Pferdekoppel, an eine Kuhweide, zum Hund irgendwohin zu bringen, wo Tiere mit Fell sind. Das ist die einzige Bedingung. Ich finde Tiere mit Fell sehr viel besser als Tiere ohne Fell, zum Beispiel Vögel oder Reptilien. Das ist nicht so mein Fall. Also alles mit Fell finde ich ziemlich super und es hat auch dazu geführt das ich sehr sehr viele Tiere besessen habe in meinem Leben. Uns hat ein Hund begleitet, immer eine Katze. Ich hatte Meerschweinchen und dann gab es meine große Liebe. Mein Pferd Pedro. Den ich schmerzlich vermisse, bis heute seitdem er nicht mehr bei mir ist. Den hatte ich von meinem 7. bis zu meinem 17. Lebensjahr. Er hat mich zehn Jahre begleitet und war wirklich die große Liebe meiner Jugend. Heute würde ich behaupten, dass ich ein Hunde Mensch bin. Also wenn man mal so unterscheidet Hunde und Katzen Menschen. Wie gesagt, erst mal liebe ich alles was Fell hat, aber wenn ich mich so clustern würde, würde ich schon sagen, dass ich der absolute Kumpel und Hunde Mensch bin. Und witzig ist aber, dass ich mit einer Katze zusammen lebe. Die habe ich im Straßengraben gefunden und mit der Flasche großgezogen und ich habe mir sehr viel Mühe gegeben. Und ich glaube, es hat auch ganz gut geklappt, dass meine Katze eigentlich denkt, dass sie ein Hund sei. Sie ist nämlich beziehungsweise er, Mitosch. Mitosch ist sehr, sehr anhänglich, folgt mir auf Schritt und Tritt und ist immer am liebsten in meiner Nähe. Dadurch habe ich auch so ein bisschen Hund in die Katze bekommen. Also ich bin großer Hunde Fan. Erzähl doch mal wie es bei dir ist. Bist du eher Hund oder eher Katze? Gretel und ich teilen uns das ein bisschen auf. Gretel würde ich sagen ist schon eher die Katze der Katzen Mensch und ich bin absoluter Hunde Fan. Zu Punkt, wo sind wir jetzt, fünf. Das ist ein spannender Punkt, den mir immer keiner so richtig glaubt. Ich habe noch nie in meinem Leben, ist auch so eine schöne Kategorie. Ich habe noch nie in meinem Leben …. Erzähl doch mal, was du noch nie in deinem Leben. Ich habe in meinem Leben noch nie ein Steak gegessen. Also ich habe als relativ kleines Kind entschieden, kein Fleisch essen zu wollen, was an den Punkt mit der Tierliebe anknüpft. Und das hat dazu geführt oder führt dazu, dass ich jetzt mit 35 Jahren noch nie ein Steak oder ein so ein Hühnchen oder so was gegessen habe. Ich habe Würstchen mal probiert, das ist ja so das, was irgendwie nicht so fleischig aussieht, habe das aber auch sehr früh aufgegeben und eingestellt und habe dementsprechend heute noch nie ein Steak gegessen und kann mir das auch nicht vorstellen, das zu tun. Das ist für mich eine ganz, ganz komische Vorstellung. Es fehlt mir demnach auch nicht. Da habe ich, glaube ich, einen großen Vorteil. Menschen gegenüber, die gerne vegetarisch oder vegan leben, würden aber vielleicht Schwierigkeiten damit haben, weil ihnen etwas fehlt. Mir fehlt es nicht, weil ich es nie gemacht habe. Das schließt auch an Punkt 6 an, denn ich lebe nicht nur ohne Fleisch, sondern ich lebe wirklich, das klingt mal echt traurig, ich weiß, ich lebe glutenfrei, also ich esse seit vielen Jahren kein Gluten, kein Getreide. Ich lebe fleischlos, das heißt vegetarisch bei mir. Fleisch ist für mich auch Fisch. Ich lebe alkoholfrei. Seit fast zehn Jahren habe ich keinen Schluck Alkohol getrunken und trotzdem habe ich sehr viel Spaß an der Küche, liebe es zu kochen und koche auch sehr, sehr köstlich, würde ich sagen. Also die Menschen, die mit mir zusammenleben, behaupten das auf jeden Fall und liebe es auch sehr, Dinge zuzubereiten und Gastgebende zu sein und Menschen zu bewirten. Das finde ich ganz, ganz toll. Das ist, würde ich sagen, eines meiner Hobbies. Die sind ja nicht so ausgeprägt bei mir. Aber das ist wirklich ein Hobby, Menschen zu bekochen, auch für mich selber zu kochen. Und das klingt immer so ein bisschen traurig als mein Partner, als ich den kennenlernte und ich ihm erzählt habe, ich lebe glutenfrei, ohne Alkohol und vegetarisch. Da Ähm, ja, er dachte ja, glaube ich, der Spaß ist vorbei, aber ich habe ihm gezeigt und er hat erfahren, dass das ist gar nicht so ist. Es kann sehr viel Spaß machen, mit mir zusammen zu essen und es gibt so so viele Dinge, die ich gut essen kann trotzdem. Dann habe ich noch eine Sache, die vielleicht ein bisschen mehr beruflich ist. Und zwar fahre ich mehrgleisig. Ich fahre beruflich mehrgleisig. Und zwar bin ich ja zum einen Podcasterin und Mastermind Mentorin mit Gretel zusammen. Zum anderen bin ich aber auch Teil des Jin Shin Jyutsu Zentrums Hamburg mit besagter Mutter zusammen und ihrem Mann und unserem tollen Team. Und als drittes bin ich auch noch ganz klassisch als Wirtschaftspsychologin unterwegs und begleite Teams und Menschen und Firmen in kommunikativen Prozessen dabei, ihre Bedürfnisse zu formulieren und zurzeit gerade durch die Pandemie sehr speziell durch die Themen mentale Gesundheit und Resilienz. Was mich sehr antreibt, was mir sehr, sehr wichtig ist, dass wir unsere Arbeitswelt mehr an unseren mentalen Bedürfnissen und Ressourcen orientieren und nicht mehr nach dem Prinzip höher, weiter, besser, schneller. Sondern dass wir ein bisschen in den Bereich Postwachstumsökonomie übergehen und schauen, was gibt es denn da noch für Werte, die vielleicht nicht nur unser Bruttoinlandsprodukt, unser Umsatz sind, sondern eben ein paar andere Dinge, die da auch noch sehr, sehr wichtig sind. Unser Wohlbefinden zum Beispiel. Also das Thema mentale Gesundheit treibt mich sehr an, das finde ich sehr, sehr spannend. Und so hat sich das entwickelt, dass meine Selbstständigkeit, mein Unternehmerinnentum heute dreigleichsig ist im Großen. Ich bin einmal mit Gretel zusammen, Mastermind, Mentorin und Podcasterin. Ich bin mit meiner Mutter und ihrem Mann Pascal zusammen die Leitung des Jin Shin Jyutsu Zentrums Hamburg und ich bin als Wirtschaftspsychologin in klassischen Firmen im Bereich mentale Gesundheit und Resilienz unterwegs. Das müsste jetzt Punkt 7 gewesen sein. Schau mal eben, da verliere ich ja fast den Überblick. Das müsste Punkt 7 gewesen sein. Punkt 8, das ist ein sehr privater Punkt, mein wundervoller Partner Kalle. Den vielleicht auch die eine oder andere Zuhörerin schon kennt. Er ist auch. Er ist Webdesigner und Technik Support. Und ich habe ihn tatsächlich vor noch gar nicht so langer Zeit, nämlich vor fünf Jahren, beim ganz klassisch, Trommelwirbel, Onlinedating kennengelernt. Über einer der bekannten Plattformen. Und das Witzige daran ist, dass ich auf dieser Plattform angemeldet war. Und dann schreibt man ja mit Menschen, so wie es jetzt heute so abläuft. Und ich habe natürlich auch mit vielen verschiedenen Menschen geschrieben und es gab aber nur einen, den ich getroffen habe. Und das ist heute mein Liebster. Also einmal in die Romantikschublade gegriffen. Etwas Persönliches von mir wirklich privat persönliches geteilt. Apropos privat, persönlich, aktuell, vielleicht hörst du die Podcastfolge, vielleicht siehst du sie aber auch. Wir streamen ja auch immer das Video auf Facebook und YouTube. Also wenn du mal Lust hast, uns nicht nur auf den Ohren zu haben, sondern uns auch zu sehen, dann schau auch gerne mal rüber auf Facebook oder auf YouTube. Die Links findest du in den Shownotes. Aktuell lebe ich in Schweden und zwar in einem kleinen Schweden Häuschen was Villa Froschewitz heisst. Und in diesem Schweden Häuschen haben wir sehr viele schöne Dinge, einen tollen Blick, einen wundervollen Garten, sehr viel Einsamkeit und Ruhe. Wir haben aber auch ein paar Dinge nicht, die vielleicht etwas ungewöhnlich sind. Wir haben kein Badezimmer, sprich auch keine Wasser Toilette. Wir haben kein warmes Wasser aus dem Hahn und wir haben keine Heizung. Das heißt, wir leben hier gerade mit Holzofen. Wir leben mit einer Dusche, die wir uns improvisiert und unser Gewächshaus gebaut haben. Und wir leben mit sozusagen mit einem Prozess, wo wir morgens mit Holz den Ofen heizen und dort warmes Wasser her beziehen. Und ganz klassisch alle die Schweden gut kennen. Es gibt ein Plumpsklo. So sieht unser Lebensalltag zurzeit tatsächlich aus. Punkt Nummer 10, ich wäre sehr gerne beruflich, wenn ich nicht das wäre, was ich gerade bin, was ich auch sehr gerne bin, wäre ich sehr gerne Profilerin bei der Polizei geworden. Ich liebäugle damit auch heute immer noch manchmal. Das ist kein Scherz. Ich finde es einfach so wahnsinnig spannend in Tragödien, in Familiengeschichten, in Prozessen Einblicke zu bekommen und rein zu schnüffeln und so Indizien zu sammeln, was passiert sein könnte. Ich lieb das total, wenn ich Krimis schaue, dann fange ich von Anfang an mitzudenken, versuche das sehr doll zu lösen, gucke sehr welche Indikatoren sprechen für welchen Verdächtigen oder welche Verdächtige? Was fällt mir rechts und links auf? Und ehrlich gesagt nerve ich damit auch alle Menschen, die mit mir einen Krimi schauen wollen, weil ich sehr gerne während des Krimis auch schon direkt darüber spreche. Was glaubst du, wie ist das? Was ist das? Das ist für mich immer sozusagen eine Einladung, wirklich die kleine Profilerin in mir rauszulassen. Und ich muss mich da immer ein bisschen beherrschen, weil das nicht alle Menschen so toll finden. Aber ich bin mir ganz sicher, dass das etwas wäre, was mir auch große Freude machen würde. Nur komme ich, glaube ich auf Dauer aufgrund meiner doch sehr empathischen Wesenszüge würde ich mit dem System, glaube ich in Konflikte kommen und könnte das nicht gut ertragen, so viel Leid und Schmerz jeden Tag mitzubekommen? Von der Arbeit her fände ich es aber wahnsinnig spannend, ein bisschen Sherlock zu spielen und Profilerin zu sein. Punkt Nummer 11 ist etwas Emotionales von mir. Und zwar würde ich es als Psychologin mal als Trigger Point bezeichnen. Wenn du mich so richtig, richtig wütend machen möchtest, dann geht das sehr einfach, indem du mich anlügst. Ich habe so eine Achillesferse oder einen wunden Punkt. Und zwar kann ich es überhaupt nicht gut aushalten, wenn Menschen, die mir wichtig sind. Das ist auch ein wichtiger Punkt, denn Menschen, die mir wichtig sind, mich anlügen. Das können auch kleine Alltagslügen oder Flunkereien sein. Die bringen mich sofort total auf die Palme und ich nehme das mir sehr zu Herzen und vergesse das auch nicht. Da habe ich so ein Elefantengedächtnis. Und wenn jemand so rum flunkert, weil er oder sie mir nicht die Wahrheit sagen möchte, weil er oder sie vielleicht mit negativen Konsequenzen rechnet oder davor Angst hat, dann kann ich das zwar rational verstehen, emotional bringt es mich aber total auf die Palme. Und das sollte man einfach nicht unbedingt tun mit mir. Wenn man mir was Gutes tun will, dann spricht man mit mir. Meine erste Firma hieß auch Let's talk about it. Also mit mir kann man wirklich über alles reden. Ich habe meiner Meinung nach für, ich bin ein sehr loyaler Mensch. Ich habe viel Verständnis, außer wenn es ums Lügen geht. Da kriegt man mich echt aus der Komfortzone rausgeholt. Das ist für mich sehr, sehr schwierig, das zu ertragen und es geht mir sehr nah und sehr tief. Was mich noch sehr beschäftigt. Neben den ganzen Punkten, die ich dir jetzt gerade schon erzählt habe, ist das Thema Zeit. Das Thema Zeit kam in mein Leben 2010, also als wirklich explizites Thema. Denn da habe ich an meiner Uni, an der FH, an der ich studiert habe, meine Abschlussarbeit über das Thema Entschleunigung und Zeitdruck geschrieben. Das hat mich wahnsinnig interessiert, weil ich schon damals ein Mensch war, der immer sehr, sehr viel auf dem Zettel hatte und sich eigentlich immer Entschleunigung gewünscht hat. Das hat aber nie so richtig gut geklappt bei mir. Spoiler klappt auch immer noch nicht so gut. Aber ich habe dann meine Abschlussarbeit an der Uni über Zeitdruck und Entschleunigung geschrieben und dazu geforscht und viele 100 Menschen befragt, wirklich empirisch geforscht und fand das so, so interessant. Warum wir uns so nach Entschleunigung sehnen? Warum wir da irgendwie nicht ankommen. Was das mit bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen zu tun hat. Und ich bin da bis heute noch weiter völlig begeistert von dem Thema. Ich finde es unfassbar spannend und bin heute immer noch der Mensch, der sehr, sehr oft sagt "Ah, nächste Woche wird es bestimmt ruhiger" oder "Bald wird es besser." Das heißt, das Thema ist für mich immer noch sehr präsent und ich überfrachte meinen Alltag immer noch sehr häufig. Nichtsdestotrotz liebe ich das Thema und mein Jahresmotto dieses Jahr 2022 ist Zeitwohlstand. Also, ich möchte wohlhabend an Zeit sein. Daran arbeite ich bzw. das ist für mich ein Fokus, eine Ausrichtung für dieses Jahr. Bevor ich mich selbstständig gemacht habe, das ist Punkt Nummer 13, habe ich etwas ganz anderes gemacht. Bevor ich mich in Vollzeit selbstständig gemacht habe, habe ich etwas ganz anderes gemacht und habe über fünf Jahre zusammen mit Freundinnen eine Schule gegründet. Und zwar nicht irgendeine Schule, sondern eine demokratische Schule in Schleswig Holstein. Die demokratische Schule Infinita, die gibt es auch heute noch und ist wunderbar. Ich bin immer noch mit meinem Team und mit allen Menschen da sehr verbunden und diese Schule ist sehr besonders im Vergleich zur Regelschule sozusagen. Nämlich es gibt in dem Sinne keine Klassen, keine Noten und kein fix vorgeschriebenen Lehrplan, sondern das ganze Konzept basiert auf einer basisdemokratischen Organisation, auf gewaltfreier Kommunikation und darauf, dass Kinder selber am besten wissen, was sie tun sollen und wollen und wie sie in ihrer Selbstverantwortung dort an dieser Schule unterstützen. Ein sehr, sehr spannendes Themengebiet für mich auch heute noch das Thema Bildung. Auch das Thema, wie wirkt sich Bildung, unser defizitäres Bildungssystem auf uns aus? Darüber könnte ich jetzt eine ganze Podcastfolge machen. Das mache ich jetzt an der Stelle, aber nicht ich. Wenn euch das interessiert, könnt ihr es ja gerne mal in die Kommentare schreiben. Aber vielleicht ist es ja spannend, dass ich sozusagen vorher ein Bildungs Startup mit ins Leben gerufen habe. Und heute haben wir ungefähr 90 Schülerinnen und Schüler an dieser Schule und die Schule läuft sehr gut. Punkt Nummer 14. Bevor ich. Ich meine, ich habe jetzt eben erzählt, bevor, also, ich lebe in Schweden. Wirklich? In the middle of nowhere. Es ist sehr, sehr, sehr einsam hier. Anderes einsam als in Deutschland oder auf dem Land zu leben. Zumindest das, was ich da so kenne. Es ist hier wirklich sehr, sehr einsam. Vorher habe ich in Hamburg am Stadtrand gelebt. Das war vielleicht so ein Zwischending, aber auch schon sehr weit draußen für Hamburg und mit großem Garten und Holzofen und so. Davor, bis jetzt muss ich kurz überlegen, bis 2016 habe ich allerdings in Hamburg direkt am Hauptbahnhof gewohnt. In einer WG mit WG Fensterblick direkt auf die ICE Gleise. Also ich habe wirklich sehr sehr zentral gelebt, so dass mir minütlich die Züge durchs Fenster gefahren sind und der Cut war schon ziemlich heftig von dort direkt in die Natur. Das heißt, was ich daran vielleicht zeigt ist, dass ich auch die großen Cuts und die Extreme manchmal sehr, sehr gerne mag. Und last but not least der 15. Punkt, den ich heute mitgebracht habe über mich, der, glaube ich, sehr wichtig und auch sehr prägend ist. Viele Menschen beschreiben mich heute als mutig, weil ich, glaube ich, viele Veränderungen in mein Leben einlade, weil ich große Schritte gehe, weil ich zum Beispiel hier nach Schweden gegangen bin, hier aktuell lebe. Ich weiß gar nicht, ob ich hier langfristig lebe, aber zurzeit eher viel hier bin, weil ich neu gegründet habe, in der Corona Pandemie noch mal mich ganz neu aufgestellt habe, weil ich einfach glaube ich, viel Bewegung in meinem Leben habe. Und. So was wie auch Beziehung wieder losgelassen habe. Viel, viel Veränderung, viel Persönlichkeitsentwicklung in den letzten zehn, zwölf Jahren in meinem Leben durchlebt und durchgemacht habe. Und oft werde ich als mutig beschrieben, schreiben mir Menschen dieses Attribut zu und für mich innen sieht es ganz anders aus. Denn ich habe zwischen 2010 und 2016 vor allem in diesem Zeitfenster massiv unter Panikattacken und Angstzuständen gelitten und habe das heute durch Therapie und einen langen Klinikaufenthalt über mehrere Monate ganz gut in mein Leben integriert und habe heute auch einen neuen Blick auf das Thema Angst. Aber natürlich ist es immer noch ein Teil von mir und der prägt mich auch immer noch. Und wenn Menschen mich als mutig beschreiben, zucke ich immer noch ein bisschen zusammen und denke Aber ich bin doch die Laura, die so viele Ängste hat. Das heißt, das Thema Angst und Mut begleitet mich schon sehr lange und sehr intensiv in meinem Leben. Und das möchte ich so zum Abschluss noch mal mitgeben, dass sich daraus auch eines meiner Hauptarbeitsfelder entwickelt hat, nämlich eine Überzeugung davon, dass Mut nicht die Abwesenheit von Angst ist. Mut nicht die Abwesenheit von Angst, sondern Mut ist für mich, Angst zu haben und dennoch die Schritte zu gehen, die für mich gerade wichtig sind. Das soll es gewesen sein zu der Folge über mich. Ich bin sehr gespannt. Teile doch mal mit mir, welche Dinge davon dir vielleicht neu waren, was du noch nicht wusstest, was du spannend fandest. Und wenn es dabei ein Thema gibt, wo du sagst, dazu braucht es meine ganze eigene Podcastfolge, dann hau doch mal in die Tasten hier in der Kommentarfunktion oder schick mir oder Gretel auch sehr gerne eine persönliche Nachricht dazu. Du findest uns auf Instagram, Gretel Niemeyer und Laura Roschewitz und ansonsten über unsere Seite www.lauraundgretel.de. Habe einen tollen Tag, wir hören uns wieder in der nächsten Folge Moin um Neun, dem Business Schnack bei Gretel und Laura. Bis dann. Ciao. Foto: Kareen Kittelmann Fotografie

  14. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Hand aufs Herz: Träumst Du nicht auch davon… … Dein eigenes Buch in Deinen Händen zu halten? … Sagen zu können „Ich bin Autorin“ und dein gedrucktes Exemplar auf dem Schreibtisch stehen zu haben? … Deinen Kund*innen Dein Buch als Willkommens-Geschenk senden zu können? Dann haben wir hier ein sehr spannendes Interview für Dich im Kasten! Svenja Hirsch, Businessbuch Mentorin und Co-Autorin begleitet selbstständige Menschen mit Mission auf ihrem Weg, aus dem Wunsch Realität zu machen. In diesem Interview sprechen wir darüber, warum es vielen so schwerfällt, den ersten Schritt zu machen und was ihrer Erfahrung nach, der Schlüssel zu einem erfolgreichen Buch ist! Lausch unbedingt in diese spannende Folge und verrate uns in den Kommentaren, worüber Du gerne Dein Buch schreiben würdest! Svenjas Webseite: https://svenjahirsch.de/ Startguide zum Download: https://svenjahirsch.de/startguide-sachbuch/ Instagram Svenja: https://www.instagram.com/svenjahirschofficial/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Laura Roschewitz: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack bei Gretel und Laura. Und es ist wieder Interview Zeit, Trommelwirbel. Ich freue mich sehr, dass ich heute wieder ein Interview Gast bei uns zu Besuch habe. Herzlich willkommen, liebe Svenja, schön, dass du da bist. Svenja Hirsch: Ja, vielen Dank für die Einladung. Laura Roschewitz: Genau. Wir sind ja jetzt gerade in einer besonderen Woche nach unserer 200. Folge und sind jetzt irgendwie ganz euphorisch und haben uns noch mal so gefragt, was sind denn so Themen, die unsere Zuhörenden interessieren? Was sind so Themen, die wir auch noch mal reinbringen wollen? Auch Gretel und ich, weil es ist ja manchmal so, dass man so in seiner eigenen Geschichte ist und das Gefühl hat, alle wissen das schon, alle kennen das schon. Und deswegen haben wir ja auch noch mal ein bisschen Grundarbeit gemacht und Gretel und mich noch mal in diesem Podcast noch mal etwas anders eingeführt in dieser Woche. Und das passt ganz hervorragend zu deinem Thema, denn Svenja Hirsch vielleicht soll, also sollte jemand sie noch nicht kennen, stelle ich dich einmal kurz so vor, wie ich dich kennengelernt habe. Svenja ist Business Buch Mentorin. Das heißt, so wie ich es verstehe, begleitest du selbstständige Personen, wie zum Beispiel mich oder Gretel, Unternehmerinnen dabei, ihr erstes oder weiteres Business Buch zu schreiben und in die Welt zu bringen. Und mich hat das natürlich sehr sehr angesprochen, weil vielleicht weiß es die eine oder andere, ein Buch zu schreiben steht schon relativ weit oben auf meiner Bucket List und so haben wir uns kennengelernt und deswegen bin ich sehr froh, dass du hier bist. Jetzt erzähl doch gerne noch mal in deinen Worten, wer du bist und was du machst. Svenja Hirsch: Ja. Also danke für die tolle Einleitung. Da war ja schon sehr viel Schönes dabei. Genau. Ich bin Business Buch Mentorin und begleite Unternehmerinnen mit Mission dabei, ihr erstes oder nächstes Sachbuch zu schreiben. Genau. Ich begleite auch als Co-Autorin. Also ich schreibe auch für andere, bin, wenn man das möchte, genau. Und begleite halt bei diesem, vor allem dem Strukturierungs-Prozess, beim Schreibprozess und dann beim Veröffentlichen. So, diese ganzen drei Punkte anfangen, dranbleiben, beenden. Es gibt ja in jedem Bereich Hürden und. Genau. Und das mache ich und komme auch selber aus dem Schreibbereich. Also habe Literatur studiert in Hamburg in meiner Geburtsstadt und bin dann relativ direkt auch in die Freiberuflichkeit rein, über zehn Jahre im Schreibbusiness unterwegs gewesen. So alles was man da irgendwie machen kann und aber Bücher sind immer meine große Leidenschaft gewesen und ich habe auch selber so seit 2015 ungefähr immer sehr regelmäßig Bücher veröffentlicht. Und habe das jetzt damit verbunden, dass ich einfach super inspirierend finde, von anderen Menschen deren Geschichte zu lesen und Erfahrungen, wie sie eben auch zu ihrem Business gekommen sind. Und solche Sachen habe ich. Also im redaktionellen Bereich habe ich immer so Porträts geschrieben, wo ich das machen durfte. Und genau das bringe ich jetzt zusammen mit dieser Business Buch Mentorin Sache. Genau. Laura Roschewitz: Cool. Ich hab so ein Bild im Kopf. Warst du so ein Kind. Warst du ein Bücherwurm Kind. Hast du schon immer Bücher geliebt? Svenja Hirsch: Ja, total. Also, ich glaube, so der Lieblingsplatz war irgendwie auf der Couch oder im Bett mit einem Buch, also das auch mal Kassetten mit einer Geschichte, also Geschichten generell, dieses Erzählen. Mein Papa hat mir früher auch so Infotainment Kurzgeschichten selber geschrieben. Wie funktioniert das mit dem Regen? Warum werden Kirschen rot und solche Sachen. Genau daher kommt das wahrscheinlich. Laura Roschewitz: Du hast also ein bisschen Hintergrund. Du hast das auch ein bisschen mit ins Blut sozusagen bekommen. Also dieses Geschichtenerzählen, das gibt es ja deiner Familie auch. Das ist ja spannend. Svenja Hirsch: Auf jeden Fall. Also da wurde einiges für getan. Laura Roschewitz: Ja, spannend. Und dann hast du eben so beiläufig unseren Satz gesagt oder so ein bisschen was vielleicht für dich Selbstverständliches. Ja, dann hast du ganz regelmäßig Bücher veröffentlicht. Das können wir uns darunter vorstellen. Also, was für Bücher hast du selber geschrieben und veröffentlicht? Da könnte ich mir vorstellen, dass der eine oder andere auch neugierig wird. Svenja Hirsch: Ja, also ich habe, da ich selber ja ursprünglich aus der Belletristik komme, also Literaturwissenschaften studiert habe, da liest man ja Belletristik, oder man spricht über Belletristik, man liest vor allem Sachtexte und schreibt auch Sachtexte, so rum. Svenja Hirsch: Genau, aber ich hatte einen kleinen eigenen Verlag. Einfach, weil ich gerne meine Ideen so umsetzen wollte, wie ich die gut finde. Und habe tatsächlich mit einem Back Buch mit Geschichte da gestartet. Also ich habe vorher schon mal ein Sachbuch rausgebracht, das war allerdings meine Masterarbeit und dann habe ich damit angefangen und habe dann zwischenzeitlich auch noch mal so Erzählbände und so kleinere Sachen gemacht und habe vor einem Jahr einen biographischen Ratgeber rausgebracht, in dem ich die Geschichte meiner Mutter erzähle. Und wie dann die zu ihrer Selbstständigkeit sozusagen gekommen ist, wie sie das umgesetzt hat, was da eben so wichtige Steps gewesen sind bei ihr. Also weil ich halt auch glaube, also meine Mutter ist alleinerziehend mit vier Kindern. Das ist doch ganz spannend, wenn sich so jemand noch mal irgendwie mit Anfang 40 selbstständig macht. Und genau. Und die Geschichte habe ich da erzählt. Laura Roschewitz: Cool. Laura Roschewitz: Das ist ja super spannend. Ich glaube, du triffst ja auch auf jeden Fall bei mir und ich projiziere das jetzt mal so ein bisschen auf die Allgemeinheit sofort einen Nerv, weil ich weiß nicht genau, woran das liegt. Vielleicht hast du da eine Idee? Aber ich finde, es ist schon sehr populär geworden, sich zu wünschen, ein Buch zu schreiben. Ich habe so das Gefühl, wenn ich eine Umfrage auf Instagram machen würde, wer möchte sein eigenes Buch schreiben und würde wahrscheinlich in meiner Bubble auf jeden Fall wirklich, wahrscheinlich deutlich über 50 % sagen "Ja, das ist einer meiner Punkte auf den Big Five for Life oder Bucket List" oder wie auch immer. Wie beobachtest du das? Du hast ja vielleicht einen ganz anderen Blick drauf? Aber für mich ist es sehr populär und sehr gewünscht und schon mal vorab gegriffen, dieses Anfang, durchhalten und sozusagen auch zu Ende bringen. Da kenne ich wiederum sehr wenige, die das durchgehalten haben. Also was? Wie nimmst du das war? Svenja Hirsch: Ja, im Prinzip genau so. Also, ich glaube, dass es im deutschsprachigen Raum tatsächlich noch so ist. Viele wünschen sich das, aber vielleicht trauen sich oft nicht, das wirklich anzugehen und dann auch durchzuziehen. Also das gibt es immer so Startschwierigkeiten. Im englischsprachigen Raum ist es schon sehr viel mehr, ja, also da schreibt irgendwie jeder an einem Buch, würde ich sagen. So gefühlt. Und hier kommt das gerade erst so richtig in die Gänge. Und also diese Sehnsucht ist aber ganz, ganz groß und ich glaube, das hat mit dieser, mit dieser, ach so ein bisschen, mit dieser Nostalgie Buch zu tun. Ja, also das hat so ein ganz bestimmt, das weckt so eine ganz bestimmte Sehnsucht, so ein ganz bestimmtes Gefühl. Svenja Hirsch: Und also auch bei mir nach wie vor, wenn ich mein Buch in den Händen halte, das erste Mal. Das ist wahrscheinlich eines der besten Gefühle, die man, die ich bisher so hatte. Also, es ist einfach großartig und unglaublich schön. Ich glaube, daran liegt das auch. Und wahrscheinlich auch, wenn man so in den Business Bereich guckt. Ein eigenes Buch, ein eigenes Sachbuch ist ja schon, doch immer noch ein Alleinstellungsmerkmal. Und das hat natürlich auch einen gewissen Expertenstatus, wenn du das draußen hast. Ja, und ich glaube, das spüren auch viele für sich selber, die das gerne machen wollen, dass das einfach noch mal so einen ganz anderen Wert hat als andere Dinge. Laura Roschewitz: Was würdest du denn sagen? Weil uns hören ja viele Selbstständige oder auch Menschen in Gründungen und auch Unternehmerinnen zu. Was kann ein Buch als Marketing Tool, als Expertinnen Status Element sozusagen? Was kann das? Was kann das Buch als Vehikel transportieren, was andere Medien vielleicht nicht so können? Oder wo ist der Unterschied? Was würdest du beschreiben? Svenja Hirsch: Also zum einen eben wie gesagt, dieser Expertinnenstatus, wenn du dir vorstellst, du gehst bei jemandem auf eine Webseite oder bei zwei Leuten auf eine Webseite. Die eine Person hat ein Buch rausgebracht, die andere nicht. Beides dasselbe Thema. Ja, dann bin ich eher bei der Person, die das Buch geschrieben hat und hol mir das auch erst mal und ich habe halt die Möglichkeit, über ein Buch einen ganz großen Vertrauensaufbau zu leisten, weil das nicht nur ein Social Media Post ist, sondern ich kann darin meine Geschichte und meine Erfahrung erzählen. Ich kann ganz viel Mehrwert mitgeben, was den Leuten was bringt, kann die ansprechen. Man kann es als Marketing Tool benutzen, indem man irgendwelche Bonus Sachen hat, dass die Leute bei einem in die Liste reinkommen. Und so weiter und so fort. Also man kann einfach sehr, sehr, sehr viel mit einem Buch machen, um so einen Bezug zu Leuten auch zu bekommen. Beziehungsaufbau ,Vertrauensaufbau leistet ein Buch, wie glaube ich kein anderes Tool, kein anderer Kanal. Und ich hatte jetzt vor kurzem ein Gespräch im Business Bereich, wo die Person auch meinte ja und wir stecken ja alle so in unserer Online Business Bubble, für uns ist das keine Hürde bei jemandem online was zu kaufen. Aber ganz viele andere Leute haben diese Hürde. Für die ist das ein großes Risiko. Und die erreichen wir nicht so gut mit Social Media. Die brauchen das Buch, das öffnet auch noch mal andere Kanäle, über die wir gehen können. Und ja, ich glaube, das ist so ein ganz großer Punkt. Und es ist halt auch ein niedrigschwelliges Produkt. Das kaufst du schnell mal. Laura Roschewitz: Ja. Laura Roschewitz: Ja. Es ist natürlich auch so one way. Ich konsumiere es, ich lese es, ich nehme es auf. Und viele Produkte jetzt im Online Business Bereich sind dann ja gleich Kurse, Workbooks, Austausch, was auch immer. Also das ist schon eine andere Ebene, einfach, wo ja Menschen auch bereit sein für müssen an dem Punkt, wo sie gerade sind, möchte ich das überhaupt? Möchte ich überhaupt Austausch oder möchte ich überhaupt ein Q & A? Oder möchte ich ein Coaching? Oder möchte ich einfach gerade einfach mal in das Thema reinschmökern und mich erstmal ein bisschen berieseln und beeindrucken lassen von Worten und von Geschichten sozusagen. Svenja Hirsch: Ja. Laura Roschewitz: Du hast vorhin gesagt, du begleitest Selbstständige und Unternehmerinnen mit Mission sozusagen. Also mit oder mit, also Menschen, die so habe ich es verstanden, die warum oder einen Wert haben, für den sie antreten. Was ist deine Mission? Svenja Hirsch: Also, meine Mission ist genau das, diese Leute eben zu unterstützen, die in ihrem Bereich was Wesentliches verändern wollen. Also ich glaube, dass gerade Bildung ein ganz, ganz wichtiges Tool, ein ganz wichtiger Bereich ist, der vernachlässigt wird, mit dem wir ganz viele Probleme in unserer Gesellschaft lösen könnten. Und da wird einfach nicht so ein großes Augenmerk aber leider drauf gelegt. Und Bücher sind aus meiner Sicht da immer noch das beste Mittel, diese Bildung zu leisten, also gerade in der Erwachsenenbildung. Erwachsene sagen, was ist für sie das beste Fortbildungsmittel, ist immer noch im Buch an erster Stelle und das ist so meine Mission, das zu verstärken, diese Veränderung. Ich glaube, wir haben einfach in unserer Gesellschaft so viele alte Systeme, noch alte Glaubenssätze und da braucht es einfach starke Stimmen, die mal was anderes erzählen. Laura Roschewitz: Ja, das ist ganz interessant, was du sagst, weil also für mich, gerade weil ich denke oder mein Eindruck auch so ist, dass wir uns ja auch jetzt als Online Unternehmerinnen, die wir ja zum Beispiel sind, auch in so einer Bubble befinden, wo es schon total selbstverständlich ist, Online-Kurse zu kaufen und sich online coachen zu lassen oder Beratung digital einzukaufen usw. Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass es da auch eine riesige Bubble sozusagen gibt, die das gar nicht macht, die nicht jeden Tag auf Insta und Facebook rumhängt. Und wenn, dann vielleicht nur mal Kinderfotos oder Katzenvideos sich anzugucken. Aber doch nicht im Business Kontext. Nicht zur Persönlichkeitsentwicklung, nicht um sich sozusagen weiterzuentwickeln. Und vielleicht unterschätzen wir das zum Teil auch. Das kann ich mir schon gut vorstellen, was da noch für ein großes Potenzial schlummert, das sich aber vielleicht über den anderen Weg zuerst angesprochen fühlen würde. Svenja Hirsch: Ja, das denke ich auch. Genau. Laura Roschewitz: Wenn es eine Unternehmerin oder eine Selbstständige schon länger mit dem Gedanken spielt und so im Kopf hat, ich würde so gern, es wäre so ein Traum, ein eigenes Buch zu haben. Was glaubst du, warum fangen viele nicht an? Svenja Hirsch: Also das, was ich immer so zu hören bekomme ist genau dieses ich weiß nicht, mit was ich anfangen soll. Gerade wenn das das erste Buch ist, ist es ja auch erst mal schwierig, so die eigenen, die eigenen Ideen überhaupt sortiert zu bekommen. Und ich glaube, wenn man das nicht so hinbekommt, dann wirkt ein Buch auch wie so ein großer Berg und das kann schon am Anfang super überfordernd sich anfühlen. Und ich glaube, das ist so ein Grund, wirklich zu wissen, wofür stehe ich denn? Und darüber spezifisch ausgerichtet, erstmal sehr zielgerichtet dieses Buch anzufangen, anzulegen, diese Grundlagen auch dafür zu legen, damit das alles in die richtige Richtung geht. Und dann kommen natürlich so diese Selbstzweifel "Ja, wie schaffe ich das überhaupt zeitlich? Was ist, wenn das niemanden interessiert dieses Thema? Liest das überhaupt jemand?" Also das sind, glaube ich, so die häufigsten Aussagen, gerade so am Anfang. Ja. Laura Roschewitz: Gibt es denn aus deiner Expertise heraus ein Thema oder eine Art, wo du sagen würdest so, wenn ich jetzt mein erstes Buch anpacken möchte, als, sagen wir mal, Laura Roschewitz, als Gretel Niemeyer, als selbstständige Frau, die erfolgreich selbstständig ist und was zu erzählen hat, die vielleicht Werte hat, hinter denen sie steht. Gibt es so einen Tipp oder eine Idee? Oder was würdest du sagen, was ist so das prädestinierte erste Buch, was man schreiben sollte? Gibt es so was oder sagst du das ist komplett unterschiedlich, also fängt man an mit eher biografischen Anteilen oder fängt man an mit einem Buch, die Geschichte wie ich dahin gekommen bin, wo ich bin oder erst mal ganz viel Expertenwissen und Sachebene. Also was würdest du da oder was gibt es da vielleicht für eine Einblick für uns, die da gar nicht so drin sind in dem Thema? Svenja Hirsch: Also ich würde das beides verbinden und auch erstmal davon weggehen, dass in meinem ersten Buch alles drin sein muss, was ich weiß. Also wir wollen keine Enzyklopädie schreiben, ja, wir wollen auch zu einem Thema spezifisch etwas mitteilen. Und aus meiner Sicht darf das beim ersten Buch gerne das Naheliegendste sein, also das eine Thema, für das du stehst, das und da ein bestimmter Teilbereich. Und dann kannst du und das würde ich immer machen in dem Buch, auch von dir selber erzählen, von deiner Geschichte. Warum jetzt ausgerechnet dieses Thema Erfahrungen teilen, auch Arbeit mit Kundinnen teilen? Und so weiter. Weil das ja genau diesen Bezug herstellt. Das ist die Nähe, die du herstellt. Wenn du nur Mehrwert teilst, haben die Leute keinen Bezug zu dir als Person. Und wenn du ein Buch wirklich als Marketing Tool siehst, dann brauchst du dieses Vertrauen. Laura Roschewitz: Das heißt also, wenn ich so in mich hinein fühle, könnte ich mir schon vorstellen, dass ein Grund, warum ich nicht anfange, auch sein könnte, dass ich so ein Gefühl in mir habe von, ja, wenn ich jetzt mit diesem einen Thema rausgehe, dann bringe mich ja alle mit diesem einen Thema in Verbindung. Und wenn ich dann in zwei Jahren oder in einem Jahr oder in zwei Wochen merke, nein, ich bin ja zum Beispiel so ein flexibler Geist, ich habe so viele verschiedene Themen, ich glaube, so ein Thema sich festzulegen, beobachte ich auch in meiner Arbeit auch viel mit Kundinnen, die nicht sich für einen Produkt festlegen wollen, ist vielleicht ganz ähnlich. Könnte ich mir vorstellen, dass da so ein bisschen eine Krux versteckt ist, sozusagen. Warum wir nicht anfangen? Weil wir vielleicht Angst haben, uns für ein Thema zu entscheiden. Svenja Hirsch: Ja, also ja, das kann sein. Also da finde ich es wichtig, einmal zu sagen. Ich glaube ja, oder, aber das ist das, was ich sehe. Die erfolgreichsten Autoren im Sachbuch Bereich haben nicht nur eins geschrieben, sondern mehrere. Und zwar zu den verschiedenen Themen, die sie eben bespielen. Aber man muss halt irgendwo anfangen. Und wenn es jetzt nicht so ist, dass du dich grundsätzlich komplett neu positionierst, eine Fortbildung in einem komplett anderen Bereich machst, was ja bei den wenigsten der Fall ist, dann kannst du auf jeden Fall dein Buch schreiben und dann einfach gucken. Also ich habe selber mal so eine Übung mitgemacht. Da ging es darum, so die drei Expertinnen Themen rauszufinden. Und wenn ich mir zum Beispiel Tijen Onaran angucke, die zwei Bücher mittlerweile geschrieben hat, dann macht sie auch genau das, dass sie im ersten Buch eines ihrer Expertinnen Themen abbildet. Das andere ist ein Unterpunkt, das heißt, das fällt nicht raus oder so, sondern es ist untergeordnet. Und das zweite Buch ist dann das andere Experten Thema, wo das aus dem ersten Buch auch untergeordnet vorkommt. Also das ist, ich glaube, es ist wichtig, sich davon frei zu machen. Man würde jetzt sich da irgendwie beschneiden. Oder man muss es halt nur so fokussiert erst mal anlegen, damit du selbst ja da, dich da nicht zerfranst sozusagen. Genau. Laura Roschewitz: Ja, das ist ein ganz, ganz spannender Punkt, finde ich. Diese Angst, sich zu verfransen oder die Angst einerseits, die Angst, irgendwie sich nicht festlegen zu können, weil dann geht ja irgendwas unter. Ich glaube, das erkennen auch viele Menschen bei schon bei so profanen Dingen wie einem Newsletter oder einem Post so dieses, aha aber wie? Oder bei meinem Namen von der Website oder bei meinem Claim oder irgendwas. Also wie bilde ich denn alles ab? Und das ist wahrscheinlich. Tatsächlich kann ich mir auch ganz gut vorstellen, dass das bei einem Buch dann sehr sinnvoll ist, das in verschiedene Bücher zu packen und sich davon aber nicht gleich erschlagen zu lassen von dem, ich muss jetzt fünf Bücher schreiben, weil ich habe ja fünf interessante Themen. Also wie umfangreich ist denn so ein Buch? Also es gibt ja nun Bücher von irgendwie 30 Seiten bis Enzyklopädie. Was ist denn da so ein Maß vielleicht? Wo kann man sich vielleicht das, um es ein bisschen kleiner zu machen, um daraus innerlich nicht so ein zehn Jahres Projekt zu machen? Ab wann, ab wann ist ein Buch dann ein Buch und ab wann ist es ein langer Blogartikel? Svenja Hirsch: Ja, also ich glaube, so bei 30 bis 50 Seiten ist es eher ein kurzes eBook, aber es ist auch in Ordnung, weißt du? Also, wenn es das jetzt erst mal ist, dann ist es das. Ja, da würde ich mich jetzt auch nicht zu sehr unter Druck setzen, weil auch das ist wieder etwas, das blockiert am Ende. Es gibt Bücher wie zum Beispiel "Das Cafe am Rande der Welt". Ein Bestseller hat um die 90 Seiten, ist nicht besonders dick. Dann gibt es so Bücher von Jay Shetty, das hat ich glaube, um die 600 Seiten ist auch ein ziemlich gutes Buch, aber halt echt ein Klopper. Aber funktioniert auch. Das heißt, es gibt da nicht so ein wirkliches Maß beim ich glaube, beim ersten Buch würde ich erst mal gucken, dass ich so um und bei 100 Seiten liege, dass ich das versuche, wenn das nicht klappt, wenn es doch in Anführungsstrichen nur 80 sind, auch super. Wichtig ist, dass es sinnvoll ist und dass ich dann nicht noch irgendein leeres Blabla rein baller, um die Seiten voll zu füllen. So, das macht ja überhaupt keinen Sinn. Genau. Laura Roschewitz: Ja. Wie begleitest du denn? Wie können wir uns denn jetzt eine Business Buch Mentorin vorstellen? Wie begleitest du Menschen, die sagen, ich möchte das und wahrscheinlich die Erkenntnis haben, ich schaffe es nicht alleine oder ich will es nicht alleine. Wie können wir uns das vorstellen? Wie begleitest du Menschen in diesem Prozess? Svenja Hirsch: Also es gibt so drei Schlagworte, die im Prinzip bei allem, was ich mache, immer so vorkommen, dass es Struktur ganz, ganz wichtig, Struktur, Struktur, Struktur, Klarheit und Commitment. Das kommt in allen meinen Angeboten vor und das mache ich im eins zu eins. Also ich starte immer mit dieser Struktur, weil aus meiner Sicht, es gibt ja so Leute, die sagen, man muss das fließen lassen und so, wo ich dann aber sage, also ich vertrete die Auffassung, dass Struktur Motivation bringt, weil wenn ich einen Überblick habe, wenn ich sehe, dass es machbar, weil ich es geplant habe, dann bin ich viel motivierter und habe auch das Gefühl, das zu schaffen. Und deswegen starte ich da immer mit. Ich hatte jetzt auch so ein paar Themen rund um Marktanalyse, also auch eine Marktanalyse einfach mal zu machen und zu gucken, was kann man denn ins eigene Buch adaptieren, was gut funktioniert? Und genau dann wird strukturiert und dann begleite ich eben diesen Schreibprozess mit Terminen, zu denen ich dann immer Texte lese und dann gibt es zum Schluss noch eine Veröffentlichungsberatung, wo ich dann auch noch mal zeige, okay, wie kann das funktionieren, wenn man jetzt bei Verlagen oder Agenturen sich bewerben möchte und wie kann es funktionieren, das unabhängig zu machen, je nachdem, was die Leute halt wollen, was ihnen wichtig ist? Genau. Laura Roschewitz: Und dann gibt es da so eine. Jetzt muss ich mal einhaken, weil das so spannend ist dieses Veröffentlichungsthema, also das ist vielleicht auch, kann ich mir vorstellen, bei mir auf jeden Fall so ein Thema ich gar keine Idee habe, ob mein Buch, wenn ich es jetzt schreiben würde oder geschrieben hätte. Also kann man als einzelner Mensch wie ich einen Verlag finden, der so was veröffentlicht. Ich habe da gar keine Vorstellung. Ich bin sozusagen ganz naiv und und uninformiert, wie kann ich mir das vorstellen? Ich habe schon von Selfpublishing und sowas gehört, auch davon, dass das auch seine Tücken hat. Aber ähm, also hat man überhaupt eine Chance, einen Verlag zu finden, der ein Buch von einem veröffentlicht? Svenja Hirsch: Also grundsätzlich ja, da braucht man ein bisschen Geduld und Spucke für. Also der Bewerbungsprozess ist natürlich auch noch mal so was. Das braucht eine Weile und da muss man sich halt und deswegen sag ich, da muss man sich wirklich überlegen, will ich das, will ich diese Zeit da reingeben, auch die Arbeit, die so eine Bewerbung ja auch einfach noch mal ist? Will ich das machen? Will ich warten? Wofür will ich das Buch denn eigentlich einsetzen? Ist es da okay, wenn ich ein bisschen warte? Oder ist es nicht so okay? Ja, und genau. Aber grundsätzlich ist es möglich. Ja. Laura Roschewitz: Weil das ist auch so was. Das kann ich mir gar nicht so richtig vorstellen, ehrlich gesagt. Das heißt, du sagst Struktur, Klarheit, Commitment, also so wirklich diese Elemente und das auch eben gesagt, anfangen, dranbleiben und auch zu Ende bringen, das ist auch eine ganz wichtige Komponente. Was ist denn deine Erfahrung mit deinen Kundinnen? Was? Wie lange kann das denn so dauern, so ein Buch zu schreiben? Oder wie lange dauert es vielleicht? Was sind so Erfahrungswerte? Was ist eine gute Zeit, in der man ein Buch, sein erstes Buch oder ein weiteres Buch schreiben kann? Ich meine, ich weiß, das kann natürlich von bis gehen, aber was würdest du sagen, was ist so ein Zeitraum, wo du sagst es ist nicht zu lang, aber das ist auch irgendwie realistisch. Svenja Hirsch: Also ich würde sagen, wenn es das erste Buch ist, so halbes Jahr bis Jahr maximal würde ich da anlegen. Ich würde wirklich versuchen, es unter einem Jahr zu schaffen, weil das ansonsten auch frustet. Also, ich weiß nicht. Kennst du vielleicht auch so offene Baustellen? Sind immer nicht so schön. Svenja Hirsch: Das fühlt sich dann irgendwann einfach nicht mehr gut an und deswegen würde ich immer versuchen, es möglichst schnell hinzubekommen. Auch aus dem Grund. Und ich glaube, das ist auch vielen gar nicht so bewusst. Gerade im Online Business bilden wir uns ja auch ständig weiter und entwickeln uns. Und wenn du dann nach einer Zeit, wenn du das Buch liegen lässt und dann wieder drauf guckst, dann hast du schon wieder 10.000 Punkte, die du überarbeiten möchtest. Du wirst nicht fertig. Und das heißt, das sollte man immer im Hinterkopf behalten. Also wirklich das Buch, deswegen sage ich auch Commitment durch zu schreiben, weil sonst schreibst du das zweimal. Laura Roschewitz: Das heißt, dein Tipp wäre dann eher, ein zweites Buch zu schreiben. Wenn ich merke, da sind noch so viele Sachen, dann wahrscheinlich zu sagen, das eine ist jetzt abgeschlossen und. Svenja Hirsch: Genau eine Liste irgendwie noch mal so, zweites Wortdokument mit weiteren Ideen. Wo das dann alles drinsteht. Genau. Laura Roschewitz: Okay. Hm. Laura Roschewitz: Wir könnten, glaube ich, hier noch sehr viel mehr quatschen, sozusagen. Das Thema ist super interessant. Für alle, die weiter gucken wollen, haben wir natürlich in den Shownotes alle Kontaktmöglichkeiten zu dir einmal verlinkt. Das heißt, alle sind herzlich eingeladen, sich auf deiner Webseite um zu gucken, dir zu folgen und natürlich dir auch eine Nachricht zu schreiben oder einen Termin bei dir zu buchen. Vielleicht zum Abschluss. Ich weiß, es ist manchmal ein bisschen tricky, aber was würdest du sagen? So ein Tipp? Was würdest du einer Person, die vielleicht, sagen wir mal, schon seit drei Jahren das Thema Buch in sich herumträgt? Was kann ein erster Schritt sein? Was kann ich heute machen? Was kann ich diese Woche machen, um dem Thema "Ich schreibe mein Buch" ein Stück näher zu kommen? Svenja Hirsch: Also der erste Schritt wäre aus meiner Sicht ein Brainstorming zu machen. Einfach mal ein Mindmapping was auch immer. Ja, ich meine, die meisten kennen das, haben das schon mal gemacht und einfach mal sammeln, was soll da rein? Ein schöner erster Schritt, weil da fällt den meisten wahrscheinlich super viel ein. Und das einfach mal aufzuschreiben ja. Laura Roschewitz: Ja. Laura Roschewitz: Ja, cool. Und ansonsten kann ich ja nur sagen. Holt euch Hilfe! Wir sprechen ja häufig in dem Bild von der Kapitänin, der Lotsin und der Matrosin und oftmals braucht es für ein gewisses Gewässer eben eine Lotsin, die man sich an Bord holt. Und ich glaube, so ein Buch kann auch ein Gewässer sein, wie der Panamakanal oder so, wo wir uns noch nicht so gut auskennen. Wir haben unser Expertenwissen, wir kennen ja unsere eigene Geschichte, aber wir wissen nicht so ganz genau, wie das alles funktioniert und wo ich anfangen kann. Und dafür gibt es Lotsinnen wie dich. Liebe Svenja, vielen Dank für deine Zeit heute für das Interview und es kann glaube ich eine sehr, sehr sinnvolle Überlegung zu sein. Wenn du dann von schon lange träumst, dann auch zu sagen, ich mach da jetzt mal eine Deadline dran und ich suche mir jemanden, der mich dabei unterstützt. Also in dem Sinne. Habt einen schönen Tag, schön, dass ihr zugehört habt. Haut mal in die Kommentare, ob ihr überhaupt von dem. Ob ihr auch davon betroffen seid, dass ihr davon träumt, ein Buch zu schreiben? Und wenn ja, haut doch mal rein. Worüber würdet ihr schreiben? Was wäre euer Thema? Erzählt mal, was euer Buchthema wäre und dann hören wir uns wieder in der nächsten Podcastfolge. Dir liebe Svenja, wünsche ich einen tollen Tag. Danke, dass du dir Zeit genommen hast. Svenja Hirsch: Vielen Dank. Laura Roschewitz: Sehr, sehr gerne und für alle weiteren. Wir hören uns in der nächsten Folge Moin um Neun den Business Schnack mit Gretel und Laura. Bis dann. Laura Roschewitz: Tschüss. Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie

  15. All about Gretel, 50% der Podcast-Hosts von MOIN um NEUN Willkommen zu Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Und heute ist Folge 201 dran und wir haben uns letzte Woche überlegt, Mensch, wir haben jetzt 200 Folgen im Kasten. Es hören sich sehr, sehr viele Leute diesen Podcast an, die uns vielleicht gar nicht so gut kennen, wie wir das manchmal glauben. Und deswegen lasst uns doch einfach mal eine Folge machen, in der sich alles um uns jeweils dreht. In der wir einfach mal sagen, wer wir sind, was wir mögen, was uns wichtig ist. Und so weiter und so fort. Dieser Diskussion schloss sich dann eine weitere Diskussion an, darüber, ob jetzt ich über Laura was sage oder ich über mich selber was sagen muss. Wir waren da sehr unentschlossen und uns auch nicht so ganz einig. Ende vom Lied ist jetzt, dass das hier tatsächlich vielleicht die am besten vorbereiteste Podcastfolge ist, die ich bis jetzt gemacht habe. Denn das Ende vom Lied war, dass jede über sich selbst reden soll. Und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber über mich selbst zu reden fällt mir nicht so ganz leicht bzw. muss ich da auch immer ein bisschen darauf achten, dass es nicht zu zu nerdig wird oder zu komisch oder zu nur auf die negativen Sachen gucken oder nur zu faktisch. Und deswegen habe ich mich dazu entschieden, eine Liste zu machen x Fakten über mich, die ihr wissen solltet oder vielleicht noch nicht wisst. Und tatsächlich war erst gedacht, dass ich eine zehn Punkte Liste mache. Es ist jetzt allerdings eine 17 Punkte Liste. Also diese Podcastfolge heißt 17 Punkte über Gretel, die du wissen solltest oder die dich vielleicht interessieren. Der Fun Fact, oder das Lustige daran ist, dass einer dieser 17 Fakten nicht stimmt. Und sehr, sehr gerne darfst du dir mal überlegen, welcher dieser 17 Fakten, die ich dir jetzt um die Ohren haue, möglicherweise gelogen sein könnte. Punkt Nummer 1: Ich schieße gern übers Ziel hinaus. Das beste Beispiel dafür ist diese Liste. Angefangen hat es mit zehn Punkten. Ich mache 17 Punkte draus. Ist wie es ist. Es war auch schon immer so, wenn mir jemand sagt, mach doch diese Aufgabe oder diese Aufgabe oder diese Aufgabe, dann mache ich alle drei. Also ich schieße sehr, sehr gern übers Ziel hinaus und mach gerne mehr als notwendig. Punkt Nummer 2: Ich bin Sales Coach für selbstständige Frauen. Das heißt, ich helfe selbstständigen Frauen dabei, mit Spaß, Freude, Leichtigkeit zu verkaufen, genau zu wissen, was sie verkaufen können und das dann eben auch an den Mann und die Frau zu bringen. Ehrlicherweise hatte ich aber sehr, sehr viele andere Ideen für die Selbstständigkeit, so wollte ich zum Beispiel am Anfang einen Unverpackt Laden aufmachen. Ich wollte gerne Mama Care Boxen packen und ich wollte einen Spielzeug Shop für nachhaltiges Spielzeug eröffnen. Das war also Punkt Nummer 2. Punkt Nummer 3: Ich liebe, liebe, liebe, liebe, liebe die Ostsee. Ich bin sehr, sehr gerne am Meer. Am liebsten tatsächlich an der Ostsee. Ich könnte da stundenlang sitzen. Ich gehe zu den unmöglichsten Zeiten auch im Februar, auch im Oktober in der Ostsee baden. Tatsächlich verbringe ich fast den ganzen Sommer auch in Ostsee Nähe, weil wir in Pruchten. Das ist direkt vor dem Darß und das ist eine Halbinsel in Deutschland. Da haben wir einen Campingplatz und da fahren wir tatsächlich im Sommer fast jedes Wochenende hin, Punkt Nummer 3: Also ich liebe die Ostsee. Punkt Nummer 4: Ich bin ein ziemlicher Klugscheißer. Ehrlicherweise, den Punkt können wir so als mögliche Lüge direkt von der Liste streichen, weil ich bin leider tatsächlich ein ziemlicher Klugscheißer. Ganz gut hat sich das vor kurzem mal in einer Situation gezeigt. Da war ich mit meiner Tochter im Edeka einkaufen und in der Obst Abteilung sagt meine Tochter, zeigt auf ein Logo und sagt "Guck mal, Mama, wir sind im Rewe, da oben stehts." Und ich so "Nein, meine Liebe, wir sind im Edeka, das ist ein Edeka Logo." Und sie guckt und sagt "Jaja, das kann schon sein. Aber da oben, da steht Rewe." Ich so "Nein Kaisa, da oben steht nicht Rewe, da steht Edeka." Und sie überlegte. Das ging ein bisschen hin und her. Dann dachte ich, ich hätte sie überzeugt. Und am Ende sagt sie so "Mama, das kann alles sein. Aber das da oben, das da ist Rewe." Und dann habe ich nur noch zu ihr gesagt "Weißt du was, Kind, du bist echt ein ganz schöner Klugscheißer." Und dann sagte der Edeka Verkäufer, der gerade das Obst einsortiert hat: "Ach, ich sag immer wie die Mutter, so die Tochter." Also Punkt Nummer 4: Ich bin leider ein ziemlicher Klugscheißer und da braucht ihr gar nicht lange überlegen, ob das gelogen ist oder nicht. Punkt Nummer 5 über Gretel auf der 17 Punkte Liste: Ich liebe ungerade Zahlen. Ich habe so eine Vorliebe dafür. Ich finde einfach ungerade Zahlen viel, viel schöner als gerade Zahlen. Ich bin jetzt gerade 38 Jahre alt. Das finde ich nicht so schön. Ich freue mich schon drauf, wenn ich 39 werde, weil ich die Zahl einfach viel schöner finde. Und warum aus dieser zehn Punkte Liste eine 17 Punkte Liste geworden ist, ist ja auch völlig klar. 17 ist eine ungerade Zahl und am 17. habe ich auch noch Geburtstag. Also ich liebe einfach ungerade Zahlen. Außerdem Punkt Nummer 6: Liebe ich Sprachen. Ich spreche Spanisch, Englisch und Deutsch fließend, Französisch ganz gut, Italienisch mit Händen und Füßen, dänisch auch so lala. Und fang jetzt gerade an, Schwedisch zu lernen. Tatsächlich habe ich meine habe ich mir meine Spanisch Kenntnisse bei einem Austauschjahr in Paraguay angeeignet. Da war ich mit 16 und ich weiß noch, dass ich mir dafür ein Wörterbuch gekauft habe. So ein orangenes. Ich habe wirklich kein Wort Spanisch gesprochen, als ich dorthin geflogen und gezogen bin und bin dann in der Gastfamilie angekommen, die total auf dem Land gelebt hat. Und eines meiner ersten spanischen Wörter war tatsächlich cerebro de mono, was heißt Affenhirn? Und zwar wollte ich damit ausdrücken wie eine Guayaba. Ich weiß nicht, wie das wie dieses Obst auf Deutsch heißt, Guave glaube ich genau wie eine Guave für mich aussieht. Und zwar sah die für mich aus wie Affenhirn und deswegen war das eins der ersten Wörter, die ich auf Spanisch nachgeschlagen habe. Punkt Nummer 7: Ich schwimme für mein Leben gern. Ich schwimme, seit ich drei Jahre alt bin, bin früher auch schon in der DDR bei Spartakjaden mitgeschwommen, mit viel größeren Kindern. Ich bin Rettungsschwimmerin. Beziehungsweise war es, weil das muss man ja immer wieder, immer wieder upgraden oder aktualisieren. Und tatsächlich schwimme ich auch sehr, sehr gut. Also habe dieses Jahr wieder angefangen zu schwimmen. So zweimal die Woche und ich habe einfach mega viel Bock drauf. Die Bahn hin und her zu ziehen und werde dieses Jahr auch an einem Freiwasser Wettkampf mit machen dem Müritz Man und der geht über 3,8 Kilometer. Ja ist so ein bisschen lustig, so die Fakten über mich so runter zu rattern, aber ich bin sehr sehr gespannt darauf, was davon euch, was davon euch anspricht, was davon ihr interessant findet und wo ihr mir vielleicht auch nicht so ganz über den Weg traut bei den Sachen, die ich euch erzähle. Punkt Nummer 8: Ich laufe am liebsten barfuß. Finde ich einfach total nice und cool, wenns nicht zu kalt ist barfuß zu laufen. Damit meine ich jetzt nicht, dass ich draussen barfuß durch die Gegend renne, aber im Haus habe ich eigentlich nie Socken an, Hausschuhe auch nicht und im Garten laufe ich auch am liebsten barfuß rum. Auch wenn Schnee liegt, ist mir alles total egal. Punkt Nummer 9: Ich kann eine Rolle vorwärts auf dem Trampolin machen. Und zwar haben wir uns zu Beginn der Corona Zeit, als die Kinder zu Hause waren, ein Trampolin gekauft, was schwer genug war, weil ja Trampoline zu diesem Zeitpunkt Mangelware waren. Und habe es mir dann zur Aufgabe gemacht, so lange zu üben, bis ich tatsächlich auf diesem Trampolin eine Rolle vorwärts machen kann. Also mein Achievement of Corona Times. Ich kann eine Rolle vorwärts auf dem Trampolin machen. Punkt Nummer 10: Mal zu den Facts darüber, was ich eigentlich kann, was ich gelernt habe und wer ich so bin. Ich habe International Management studiert in Flensburg, bin dann nach Barcelona gegangen für ein Auslandssemester, habe dann in Kopenhagen meinen Master, studiert in International Management und habe den in Mailand abgeschlossen. Das kann man ganz gut nachschlagen, dass das tatsächlich so ist. Also ja, International Management, das ist so meine Ausbildung. Punkt Nummer 11: Ich war mal Animateurin. Ich war mal für drei Monate lang für drei Monate Animateurin in einem Club in Ägypten und habe da Kinder Animation gemacht, Sport Animation gemacht und stand natürlich auch abends bei den Theaterstücken auf der Bühne. Und die Rolle, die ich am meisten gehasst habe eigentlich war so ein glatzköpfiger Typ in Bodyguard. Was ich sehr sehr gerne mochte war die Kinder Disco. Da war ich nämlich der Clown Lulu und ich war mega, mega, mega beliebt. Punkt Nummer 12 meiner 17 Punkte Liste. Pünktlichkeit ist mir mega wichtig. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass meine Mutter Lehrerin ist und mein Vater Bundeswehrsoldat ist bzw. war. Aber Pünktlichkeit ist mir absolut in die Wiege gelegt. Ich bin bei fast allen Terminen zu früh dran. Ich werde sehr nervös, wenn Menschen zu spät kommen und ich werde sehr, sehr nervös und sehr, sehr unleidlich, wenn ich selber zu spät komme. Das kann ich wirklich überhaupt nicht haben. Und da kann ich auch richtig pampig werden, wenn ich wegen jemand anderem zu spät komme. Also wenn wir mal zusammen unterwegs sein sollten und du möchtest gerne mit einer entspannten Gretel unterwegs sein, dann sieht bitte zu, dass du mit ein bisschen Puffer deine Schuhe angezogen hast und in der Hotellobby stehst, weil sonst könnte ich sehr, sehr, sehr, sehr unangenehm werden. Punkt Nummer 13: Ich frage mich ja, ob der Punkt, wo ich gelogen habe schon dabei war oder ob der noch kommt. You never know. Punkt Nummer 13 in der Liste über Gretel. Wer ist dieser Podcast Host? Wer ist diese? Wer ist diese Frau, die zusammen mit Laura diesen Podcast macht? Also Punkt Nummer 13 der Liste über Gretel ist: Ich hatte bis vor kurzem überhaupt gar kein Netflix Account. Ich fand das immer toll das alle Leute Netflix haben und ich habe auch immer mir gedacht ach ja, vielleicht eines Tages mal, aber ich war immer zu knauserig, mir noch einen weiteren Account anzuschaffen, weil ich hatte ja schon Amazon Prime und jetzt habe ich einen Netflix Account und denke mir so Holy Shit, was hast du eigentlich die ganzen Jahre verpasst? Diese ganzen tollen Sachen, die es bei Netflix zu sehen gibt, die gibt's ja bei Amazon Prime gar nicht. Genau. Also mir hat sich ein sehr, sehr neuer großer Horizont erschlossen. Ich bin jetzt Netflix Userin und das erst seit wenigen Wochen. Punkt Nummer 14: Ich besitze ziemlich viele Kochbücher, aber habe bis jetzt eine absurd kleine Anzahl von Rezepten aus diesen Kochbüchern gekocht. Warum ist das so? Weil ich finde, dass es bei vielen dieser Dinge dann doch irgendwie auf oder diese Rezepte dann doch irgendwie aufwändiger ist, als ich dachte oder mir irgendwelche Zutaten fehlen und mich am Ende doch nur drei Rezepte aus dem Buch ansprechen. Und deswegen habe ich diese Kochbücher und auch Koch Zeitschriften. Aber ich koche eigentlich sehr, sehr wenig daraus. Punkt Nummer 15: Ich habe einen Roller, so einen Motorroller. Den habe ich mir in Barcelona gekauft, als ich 2010 bis 2012 gewohnt habe. Den habe ich dann auch mitgebracht nach Deutschland. Und weil ich den 125er Roller hier mit meinem Autoführerschein nicht fahren durfte, habe ich nur für diesen Roller einen Motorradführerschein gemacht. Das ist mal Crazy! Dann Punkt Nummer 16 der Fakten über Gretel: Technik nervt mich abgrundtief. Ich hasse es, wenn ich mich in neue Apps rein fuchsen muss, wenn ich mein neues iPhone auspacken muss und das irgendwie einstellen muss. Ich hasse es irgendwelche Zoom Voreinstellungen vorzunehmen oder mich mit irgendwelchen Automatisierungen zu beschäftigen. Technik in seiner Gänze darf für mich bitte einfach funktionieren. Es ist nicht notwendig, dass ich weiß, warum und wieso. Ich will einfach nur, dass es läuft. Ich hasse Technik. Ich könnte es vielleicht, wenn ich wollte. Ich will aber gar nicht. So, Punkt. Und Punkt Nummer 17, und das müsst ihr mir versprechen, dass ihr das nicht weiter sagt. Ich bin heimlich in mein Best Buddy Laura verknallt, weil die ist einfach so schlau und so toll. Und wenn ihr die noch nicht kennt oder nicht so gut kennt, dann solltet ihr auf jeden Fall mal auf ihre Folge am Freitag warten, wo sie über sich redet und erzählt, wer sie ist und was ihr wichtig ist und so weiter. Ich finde Laura hat zu so ziemlich allen Sachen was mega schlaues zu sagen. Sie ist ein Mensch, der wahnsinnig viel erlebt hat, die ihr Wissen sehr, sehr gerne teilt, die unfassbar empathisch ist. Und ich finde ja, jeder sollte eine Laura haben. Meine könnt ihr aber nicht haben, die ist ja schon weg und in die bin ich ja schon verknallt. In diesem Sinne, meine Lieben, hoffe ich, dass meine 17 Punkte über Gretel Liste euch ein bisschen unterhalten habt, dass ihr ein bisschen besser wisst, wer ich bin, wer hinter dieser Stimme bei Moin um Neun steckt. Wenn ihr mehr über mich wissen wollt, dann folgt mir sehr, sehr gerne auch bei Instagram und ich bin sehr happy, wenn ihr mir hier unter dieser Podcastfolge oder gerne auch unter dem entsprechenden Post auf Instagram einfach mal hinschreibt, welche dieser Fakten erstunken und erlogen ist. Was glaubt ihr, was stimmt nicht über mich? Ich wünsche euch ein wunderwunderschönen Tag! Ich bedanke mich vielmals fürs Zuhören bis zum Ende und ja, bis zur nächsten Folge, Moin um Neun. 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  16. Neuausrichtung, Business as Usual oder Schlussstrich? Gretel: Moin Moin, willkommen zur unfassbar 200. Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Hey, Laura. Laura: Hey, hey. Halli hallo. Moin, moin. Ja, ich bin ein bisschen verwirrt und sprachlos, gerade zu Beginn dieser Folge. Ja, also erst mal Moin. Moin. Willkommen zur 200. Folge. Es ist eine zwei vorne. Verrückt. 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Verrückt. Wir haben 200 Folgen Podcast aufgenommen und wir haben auch im Vorgespräch festgestellt, es ist vielleicht eine der beständigsten Dinge in unserem gemeinsamen Business Leben der letzten Monate. Und mittlerweile kann man ja schon fast Jahre sagen, also anderthalb Jahre. Und da wollen wir doch heute die 200. Folge mal nutzen und mal ein bisschen philosophieren, reflektieren und Fragen stellen. Vor allem auch ganz genau. Gretel: Also du sagst es, als wir mit Moin um Neun anfingen, da gab es ja noch nicht mal unseren Mastermind, da gab es diverse eins zu eins Formate noch nicht, da hatten wir noch nicht unseren Angebots Kurs gelauncht. Und so weiter. Und da war auch noch, das muss man dazu auch mal sagen, da war auch noch jede Folge live. Also wir sind ja die ersten 90 Folgen jeden Tag um 9 Uhr auf Facebook live gegangen und haben das dann nach zehn Tagen in einen Podcast umgewandelt, der auch um 9:00 mal veröffentlicht wurde. Aber das war noch krass. Also wir sitzen jetzt hier. Kleiner Spoiler nicht um Punkt 9 Uhr morgens und nehmen diese Folge auf, sondern machen das zu einem anderen Zeitpunkt, zu dem man tatsächlich auch schon Alkohol hätte trinken können, wie mir gerade auffällt. Aber genau die ersten 90 Folgen sind wir tatsächlich jeden Morgen live gegangen. Und das war schon echt knackig, oder? Laura: Total, total. Ich frag mich auch retrospektiv etwas, wie wir das geschafft haben. Also das sind so Sachen. Jeder, der mich länger als 2 Stunden kennt, weiß, dass sich relativ schlecht in solchen Challenges bin. Also 90 Tage Yoga und 400 Tage irgendwie, was weiß ich Intervall Fasten und so, das ist bei mir nicht so gut angenommen und umgesetzt. Aber diese Challenge, ich glaube auch, vor allem weil wir sie uns zu zweit gesetzt haben, haben wir ja wirklich auch durchgezogen. Also ich muss schon ganz ehrlich sagen, hier heute fünf von mir alleine, würde es heute keine 200 Podcastfolgen geben. Ganz sicher nicht. Gretel: Ja, aber wir haben ja auch da. Wir haben ja auch dort zum Beispiel gesehen, dass ich glaube, die ersten 30, 40 Folgen, die waren wir immer beide da und da wurde alles möglich gemacht. Da gab es gar nicht die Möglichkeit zu sagen, dass man die andere da mal alleine sitzen lassen würde. Und dann kamen wir so auf den Trichter, dass es vielleicht gar nicht so schlecht wäre, wenn man doch zum Sport gehen könnte und die andere die Folge macht. Und ähm ja, so hat sich der Podcast tatsächlich entwickelt und nach den ersten 100 Folgen haben wir gesagt okay, wir verändern das mal von neun oder von fünf Folgen pro Woche live auf drei Folgen pro Woche, die voraufgezeichnet sind. Und jetzt sitzen wir heute tatsächlich hier bei der 200. Folge und überlegen uns wieder, wie geht es denn jetzt eigentlich weiter? Machen wir weiter wie bisher? Hat sich das etabliert? Es ist schon auch ein anstrengendes Format, das darf man auch nicht vergessen. Und wir sinnieren hier sozusagen live vor euch, weil wir auch nicht ganz genau wissen, wie Moin um Neun weiterbestehen wird, die nächsten 200 Folgen. Laura: Ja, absolut. Und ich habe das gerade in einer Podcastfolge gemerkt, die ich aufgezeichnet habe. Ein Interview bzw. in den letzten Interviews, das ich doch häufig gehört habe, boah drei Folgen pro Woche. Und dann habe ich aber gleich ganz schnell und verteidigend unser kleines Baby verteidigend gesagt "Ja, früher hatten wir fünf Folgen, jetzt sind es ja schon nur noch drei." Da habe ich auch wieder beobachtet, dass es so spannend ist, dass so ein bisschen in die Relation zu setzen, wo man halt auch herkommt. Weil, wenn wir jetzt mit einer Folge im Monat angefangen hätten oder ich auch eine Gästin zu Besuch hatte, die eine Folge pro Monat aufnimmt, da kommen natürlich einem drei Folgen pro Woche wahnsinnig viel vor. Und wie du gerade auch schon gesagt hast, es ist auch ganz schön viel und das ist auch ganz schön viel Arbeit steckt dahinter, ganz schön viel Zeit. Unser Team, also das sind ja auch mittlerweile sozusagen nicht nur wir beide, sonst wäre das ja auch gar nicht in dem Maße möglich. Und tatsächlich wollten wir heute und das empfehlen wir auch allen Smashies in der Mastermind und unseren eins zu eins Kundinnen, dann auch mal auf die Pause Taste drücken und so ein bisschen überlegen. Moment, wir sind vielleicht bei 200 % gestartet mit jeden Tag einer Folge. Dann haben wir es so ein bisschen adaptiert und angepasst und haben wir auch mal gefragt, was ihr eigentlich so braucht. Und jetzt bei diesen drei Folgen, wovon ja zwei von uns sind und eine Interview Folge jede Woche. Und jetzt fragen wir uns halt gerade, wie kann es so weitergehen? Gretel: Ja, was genau? Also und das geht jetzt wirklich direkt raus an euch. Was interessiert euch? Wie oft hört ihr Podcasts? Wie lang dürfen die Folgen sein? Und so weiter und so fort. Weil ich finde, so aus unserer Sicht ist es schon so, dadurch, dass wir eine sehr hohe Frequenz fahren und eben auch noch ganz viele andere Sachen drumherum haben und Moin um Neun für uns ja auch eine Art Marketing Kanal ist, stolpern wir zum Beispiel nie in die Perfektionismus Falle. Das kann man vielleicht mal so sagen. Also wir bereiten natürlich unsere Themenwochen vor, wir bereiten unsere Interviews vor, recherchieren usw. machen unsere Hausaufgaben. Aber es gab wirklich viele Folgen, bei denen wir einfach zehn Minuten davor hier gesessen haben und uns überlegt haben, was könnte man denn da zu dem Thema heute noch erzählen? Und dann machen wir das. Und aus meiner Sicht ist es das, was den Podcast auch authentisch, ehrlich, echt und auch spaßig macht. Aber mich interessiert mal, wie es da draußen so ankommt? Wie ich glaube, wir sind nach wie vor nicht bei der optimalen Soundqualität. Wahrscheinlich hätte man an dem Jingle noch was ändern können. Und so weiter. Aber worauf legt ihr denn Wert, wenn ihr unseren Podcast hört? Laura: Das finde ich auch super spannend. Also zum einen Mal so, vielleicht können wir es so ein bisschen in verschiedene Bereiche aufteilen, aber einmal so zum Rahmen, also wirklich so, was fällt euch auch an der Qualität, wie du schon gesagt hast, Jingle Intro, Länge der Folgen vielleicht auch tatsächlich mal, also wir sind jetzt ja meistens so ganz grob zwischen kürzestens zehn, zwölf Minuten, manchmal aber die Interviews dann auch doch eine Ecke über eine halbe Stunde oder um und bei einer halben Stunde. Ähm, welche Folgen snackt ihr euch so am liebsten rein und folgt den sozusagen am liebsten. Gibt es da eine Länge, die perfekt ist? Und was mich tatsächlich auch total interessiert ist, wie viele der drei Folgen pro Woche hört ihr denn so im Schnitt? Also ist es eher so, dass ihr sagt, vor Sonntag könnte ich mir noch eine vierte gönnen. Oder ist es eher so? Ich guck zurzeit nur noch die interessantesten und die anderen swipe ich sozusagen auch drüber hinweg. Ich glaube, das ist für uns auch mal total spannend, was die Frequenz angeht, weil wir kamen von fünf, für uns ist drei dann schon sozusagen das bisschen das Abspecken gewesen oder umspecken haben wir es damals genannt? Gretel: Ich specke mal um. Laura: Eigentlich ein sehr schönes Konzept, das Umspecken, da habe ich es wieder. Also wie ist es für euch und für dich? Also sind drei Folgen pro Woche too much? Geht da noch was nach oben? Erzählt doch mal! Gretel: Ja, und ich habe ja unpopulärer Weise auch die Option in den Raum geschmissen, Moin um Neun vielleicht mit der 200. Folge oder kurz danach der 222. oder so zu beenden. Auch da würde uns mal interessieren, was haltet ihr davon? Einen Podcast, der schon viele Themen abgedeckt hat, der zu vielen Sachen wirklich Impulse gibt, in die man immer wieder reinhören könnte? Was gibt der euch noch nach so vielen Folgen? Wie viele der 200 Folgen habt ihr gehört und wie seht ihr das, wenn so ein Podcast von nicht jetzt auf gleich, aber wenn so ein Podcast einfach ausläuft, denn auch das machen wir ja immer wieder, das mal auf den Prüfstand zu stellen und zu sagen, Hey, als was ist es gestartet als Spaß Projekt. Was ist es dann geworden? Hey, unser Marketing Kanal. Wir machen das gerne. Man kann uns hier kennenlernen, man kann unsere Expertise so ein bisschen reinschnuppern, man kann tolle Unternehmerinnen kennenlernen. Und so weiter. Aber ist es noch das, was es sein soll? Oder kann man diesen Effekt, diese Wissensvermittlung und so weiter auch anders erreichen? Würde mich einfach mal interessieren, wie wie integriert ist Moin um Neun in eurem Leben und wenn es das schon sehr ist, dann frage ich natürlich hast du, die du dir das gerade anhörst, uns denn auch schon bewertet und uns ein paar Sternchen gegeben? Denn es gibt, das muss man auch mal sagen, so als Podcasterin nicht viele Möglichkeiten rauszufinden, wie gut der Podcast denn eigentlich ist. Und eine der Möglichkeiten ist, tatsächlich ein paar Sterne zu bekommen, eine Bewertung zu bekommen, weil ansonsten podcasten wir so in den luftleeren Raum raus und das macht manchmal auch was mit der Motivation, muss ich sagen. Laura: Total. Also damit würdest du uns einen sehr großen Gefallen tun und auch einen noch mal ein besseres Gefühl geben, weil wir sind ja auch beide zum Teil intuitiv. Zum Teil zwingen wir uns auch dazu, mal wirklich auf die Zahlen zu schauen. Mal wirklich zu gucken, wie wie läuft's denn? Also was? Wie lange wird gehört? Wie viele Menschen hören sich den Podcast an? Und da gibt es ein paar Zahlen, die man bekommen kann. Aber natürlich ist es noch schöner, wenn wir eben auch noch mal sehen, wo sind wir auf den Plattformen, sind wir irgendwo gelistet und das geht tatsächlich ja bei Podcasts quasi ausschließlich über Bewertungen. Und das ist sehr, sehr toll. Und was ich noch mal so spannend fände, wenn wir jetzt sagen würden Moin um Neun wird eingestampft. Außer so einer kleinen Schnappatmung hier in beiden Zoom-Fensterchen, was würde dir fehlen? Also mich würde noch mal interessieren, was ist es was du sagst? Ist es, also ich kann mir da so verschiedene Sachen vorstellen. Also ist es eher die Interviews oder eher die Folgen. Die Themenfolgen von einer von uns ja manchmal auch zu einem unserer Lieblingsthemen. Ich sage nur Verkaufen oder eben auch Mindfuck Geschichten, Affirmationen, die wir ja immer mal wieder reingeben. Oder die Schnacks, die wir nach der nicht mehr ganz so oft zusammen haben. Wir haben jetzt auch einfach mehr Folgen mit Interviewgästen und auch mal alleine. Also erzähl uns doch auch da mal was wäre das, was dir auf den Ohren sozusagen fehlen würde? Und wo würdest du eher sagen, könnte ich auch drauf verzichten oder woanders herbekommen? Aber das ist es, das gibt es nur bei Moin um Neun mit Laura und Gretel. Gretel: Ja, absolut. Weil ich glaube, was wir beide nicht wollen, ist so diese Commodity werden also irgendwie was Austauschbares sein, eine Gewohnheit. Also nicht falsch verstehen, liebe Gewohnheiten, sehr, sehr gerne. Aber so ein oh ja, ich will mir das halt irgendwie aus Gewohnheit an. Ja, also das möchte ich halt auf keinen Fall. Ich möchte nicht, dass es sich irgendwie so einschleift, dass es für uns irgendwann der Stressfaktor wird und nur mit einem halben Ort zugehört wird. Weil auch wenn wir nicht perfektionistisch in die Folgenplanung reingehen, geben wir ja trotzdem immer unser Wissen, unsere Leidenschaft, unsere Zeit hier mit rein und wollen einfach, dass es euch auch weiterbringt, dass es euch hilft, die Businesswelt, eure Bedürfnisse usw mit anderen Augen zu sehen. Von daher ich finde es spannend, dass unsere als Wow Wow Celebration 200. Folge geplante Folge jetzt doch so ein bisschen ja auch wieder Fragen in den Raum wirft und eben auch Fragen von hey es läuft gerade gut, dann lass uns kurz mal die Pause Taste drücken und gucken ähm, warum läuft es gut? Soll es so weitergehen? Wer jetzt ein guter Moment um abzutreten? What's next? Laura: Ja, und ich finde wirklich dieses, was du gerade gesagt hast, es ist irgendwie sehr, es hat auch Anklang gefunden in mir, weil ich glaube, was wir nicht wollen und das finde ich auch wieder aufs Business wahrscheinlich auch für euch alle übertragbar. Wir wollen ja auch nicht auf eine Art eine Selbstverständlichkeit sein mit diesem Podcast, sondern es soll ja wirklich einen Mehrwert schaffen. Also ist es für mich superwichtig und ich weiß, für dich Gretel auch. Wir wollen ja einen Mehrwert schaffen, wir wollen was in die Welt bringen. Und ich sag mal ein bisschen frech, wir wollen ja keine Beschäftigungstherapie sein. Wir wollen jetzt nicht einfach so sein wie Radio, was man so laufen hat, was das ist eine Institution, so ein Radio, die finanzieren sich ganz anders. Das ist ein ganz anderer Job, die sind da, die laufen im Hintergrund. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, wenn ich so dahin blicke, sage ich so, nee, das will ich nicht sein. Ich möchte schon, dass wir hier mit Moin um Neun, wirklich auch neue Menschen erreichen, Impulse, Inspirationen geben können, auch mal den ein oder anderen Popo tritt oder Wachrüttler. Und ich glaube, das ist für mich ganz wichtig, um auch bei der Stange zu bleiben. Weil was ich wirklich fürchterlich finde und wo ich auch unfassbar schlecht dran bin, sind so langweilige Routinesachen. Also das darf irgendwie nicht werden. Gretel: Absolut. Ja, ihr habt es gehört. Es liegt in euren Händen da draußen, uns zu sagen, wie es mit Moin um Neun weitergehen soll. Erst mal zeigt uns, dass der Podcast euch bis hierher gefallen hat, in dem ihr uns eine Bewertung gebt, indem ihr uns Feedback gebt, Sterne und so weiter und so fort. Schreibt uns gerne per DM oder unter die Folgen. Wie hört ihr Podcasts? Was wünscht ihr euch? Was findet ihr besonders cool bei uns im Gegensatz zu anderen Podcasts? Wie wünscht ihr euch, dass es weitergeht und so und so weiter und so fort? Und ja, wie? Was würde euch fehlen, wenn es Moin um Neun ab Juni, Juli vielleicht nicht mehr geben würde? Auch das hilft uns natürlich, einerseits das Format möglicherweise umzuspecken und andererseits hilft es uns natürlich auch wahnsinnig, unsere Seelen zu streicheln und ein bisschen, ein bisschen Öl den Rücken runterlaufen zu lassen oder wie der Spruch auch immer noch mal ging. Genau. Also es liegt in euren Händen. Mehr kann ich dazu gar nicht sagen. Laura: Ja, und das ist wirklich glaube ich auch wieder als Impuls für alle, die uns zuhören, die vielleicht selber gerade an so einer Stelle stehen. Nur ähm, ich glaube das lässt sich vielleicht für mich nochmal so zusammenfassen. Manchmal verwechseln wir also auch psychologisch, manchmal verwechseln wir einfach Gewohnheit mit etwas Schönem. Und nur weil es gewohnt ist, weil wir das Gefühl, wir wissen jetzt, wir können das, Check. Wir können drei Podcastfolgen die Woche machen, das mit einem gewissen Aufwand verbunden und mit Ressourcen von uns, mit unserem Team, von allen. Aber ich möchte nicht weitermachen, weil wir es können, sondern ich möchte nicht mehr die Vergangenheits-Laura oder die Vergangenheits-Gretel und wir sind auch nicht mehr Vergangenheits-Moin um Neun, sondern wir sind jetzt hier. Und jetzt gibt es so eine Art Update und ich glaube, das ist sehr gesund, um sich auch so gesund zu wachsen, um zu gucken, was passt noch deswegen, da wirklich der Appell und Wunsch an dich und an euch, dass ihr uns Resonanz gibt in diesem doch relativ resonanzarmen Format des Podcasts, was man ja auch mal sagen muss im Gegensatz zu Stories oder so ist ja so ein Podcast eben doch relativ resonanzarm und das können wir hier heute in dieser Folge ändern. Gretel: Ganz genau. Und wenn du mit dem Gedanken spielst, einen Podcast zu starten und ein paar Fragen hast, komm gerne auf uns zu. Wir teilen unser Wissen immer sehr, sehr gerne. Und bis dahin würde ich sagen Laura nochmal den letzten Schluck Endkohlensäurewasser und deine Orangenlimo nach vorne und stoßen noch mal virtuell miteinander an! Bing Bing. Genau auf die 200 Folgen. Laura: Auf 200 Folgen Chapeau an uns sagt man ja auch nicht so oft. Ich bin schon froh, dass wir das gemacht haben. Und Chapeau an euch, die zuhören. Gretel: Bling Bling. Und damit sind wir raus, würde ich sagen. Laura: Damit sind wir raus und überlassen das euch. Macht's gut. Gretel: Ciao. Laura: Ciao.

  17. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Kaum vorzustellen, dass Judith über sich selbst sagt „ich war eine grottenschlechte Angestellte“ :D Denn als Selbstständige ist sie nicht nur für Laura & Gretel ein großes Vorbild. Warum? Die Frau hat eine Wahnsinns-Vision: Eine Million Blogartikel in die Welt zu begleiten! Führt ein erfolgreiches Familien-Business mit ihrem Mann und den gemeinsamen 3 Kindern. Ist Handstand- und Wort-Akrobatin. Und bringt am 23. Mai ihre tolle Challenge BOOM BOOM BLOG wieder an den Start! Mit weit über 1000 Teilnehmenden werden wir gemeinsam einen epischen Blogartikel schreiben und gemeinsam in die Weiten des Internets pusten! Du bist noch nicht angemeldet? Dann ändere das ganz flott hier: https://www.digistore24.com/content/381703/33324/LauraRoschewitz/CAMPAIGNKEY Hier kannst Du ausgiebig alles zu Judiths toller Arbeit erfahren: 👉https://www.instagram.com/sympatexter/ 👉https://www.facebook.com/Sympatexter 👉https://www.sympatexter.com/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie

  18. lower your standards and relax Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack bei Gretel und Laura. Herzlich willkommen in Folge Nummer 198. Was soll ich sagen? Wir sind auf der Zielgeraden zu unserer 200. Podcastfolge in gut einem Jahr. Und, wenn du uns vor anderthalb Jahren gefragt hättest: "Sagt mal, Laura und Gretel, werdet ihr in anderthalb Jahren 200 Folgen Podcasts aufgenommen haben?" Dann hätten wir vermutlich gesagt. "Auf gar keinen Fall haste Lack gesoffen oder was? Auf gar keinen Fall werden wir 200 Folgen Podcast haben. Wo sollen die denn herkommen?" Und das ist eigentlich auch schon eine sehr, sehr gute Überleitung zum heutigen Thema dieses Podcasts. Denn diese 200 Podcast Folgen sind natürlich nicht vom Himmel gefallen, sondern die haben wir alle produziert, aufgenommen, uns überlegt, entworfen, geschnitten, hochgeladen und da steckt auch ein ganzes Team dahinter mittlerweile. Und das ist natürlich auch mit einem ganz schön großen Aufwand verbunden. Und für diese Woche Moin um Neun hatten wir uns ein tolles Thema überlegt. Denn, als wir diese Folgen aufgenommen haben, war Gretel gerade, also in der Zeit, wo diese Folgen aufnehmen wollten, muss ich sagen, war Gretel gerade bei mir in Schweden zu Besuch und wir haben zusammen hier ein Schweden Abenteuer erlebt und wir haben uns vorgenommen ganz, ganz sicher hier tolle Podcastfolge zusammen aufzunehmen, wenn wir schon mal zusammen an einem Ort sind. Sonst trennen uns ja immer viele hunderte Kilometer und wir hatten ganz Großes und ganz vieles vor. Was dann passiert ist, war, dass es doch etwas mehr Abenteuer wurde, als wir uns gewünscht hatten und wir überhaupt vorne und hinten nicht dazu gekommen sind, irgendwelche Podcastfolgen aufzunehmen. Wir hatten Autopannen, wir hatten kranke Kinder, wir hatten kranke Erwachsene und wir waren einfach komplett voll und es gab keinen Raum, um diese Podcastfolgen aufzunehmen. Was hat das mit dem heutigen Thema zu tun? Wir als Selbstständige und als Unternehmerinnen werden diese Situation immer wieder haben, dass Dinge komplett anders laufen als wir sie uns für unser Business geplant und überlegt hatten. Und die große Frage, die sich dann stellt, ist wie gehe ich damit um? Wie gehe ich damit um, wenn ich mir vorgenommen habe, die 198 und 199. Folge hier aus Schweden aufzunehmen? Wie gehe ich damit um, wenn Dinge meinen schönen Plan, meine tolle Trello List, tollen To Do Listen durchkreuzen und komplett anders wären, als ich mir das überlegt habe. Es gibt verschiedene Wege. Wir könnten zum Beispiel sagen, wir halten daran fest, wir machen das, wir machen das mitten in der Nacht. Koste es, was es wolle. Hauptsache, wir halten an unserem Plan fest. Wir könnten auch sagen: "Ist mir jetzt alles egal, das hat nicht geklappt. Ich bin jetzt gefrustet. Wir nehmen einfach gar keine Podcastfolgen mehr auf, wir machen nur noch eine Monat und das ist sowieso alles zu viel. Das sind zwei mögliche Wege, die wir nicht gegangen sind. Wir gehen den Weg, dass wir uns anpassen, dass wir flexibel sind und dass wir unseren STANDARD runtersetzen, dass wir unsere Ansprüche an uns selber runtersetzen. Denn das ist etwas. Und da plaudere ich mal aus dem Nähkästchen. Was sowohl Gretel als auch ich, nicht so gut können. Das fällt uns wahnsinnig schwer. Von unseren Ansprüchen an uns selbst. Den zugesagten drei Moin um Neun Folgen pro Woche mal etwas runterzugehen. Weil das ist das Commitment, was wir uns selber gegeben haben. Wir möchten diese drei Folgen die Woche machen und es fällt uns sehr schwer, davon abzuweichen. Gleichzeitig sagt aber vielleicht manchmal der Körper oder das System oder das Leben Halt, stopp! Hier geht's gerade nicht weiter. Du brauchst eine Pause. Und so haben wir uns verschiedene Tools überlegt, mit denen wir trotzdem unseren Podcast mit drei Folgen die Woche laufen lassen können und unseren STANDARD trotzdem ein wenig runterschrauben. Und so ist es zu dieser Folge von heute gekommen. Eigentlich wollte ich sie mit Gretel zusammen machen. Wir wollten zusammen eine Folge aufnehmen über Schweden, über das Abenteuer, was uns hier wie es ist, zusammen zu sein, wenn man 99,5 % seiner Zeit zusammen einfach nur virtuell verbringt. Und wir hatten ganz, ganz viel vor. Das hat nicht geklappt. Nichtsdestotrotz gibt es heute diese neue Folge und ich möchte sie sehr kurz halten und ich möchte einen Spoiler nach vorne geben. Schaut euch und hört euch unbedingt die Mittwochs Folge an, denn da ist die wundervolle Judith Peters zu Besuch. Eine tolle und sehr spannende Folge. Und am Freitag Trommelwirbel gibt es dann unsere 200. Folge. Diese Folge heute soll ein Plädoyer dafür sein, unsere Standards an die aktuelle Lebenssituation anzupassen. Das heißt, wir planen immer so, als würde alles glatt laufen. Wir planen so, als wenn wir immer fünf Tage die Woche arbeiten können. Als hätten wir immer erholsame Wochenenden. Als würde die Technik immer funktionieren. Kurzum als würde das Leben einfach mitspielen. Mein Plädoyer heute ist, das ist auch richtig so, denn wir haben Ziele und wir haben ambitionierte Ziele. Gretel und ich sind beide dafür, sprechen uns immer wieder dafür aus, ambitionierte Business und Lebensziele zu stecken. Und dann aber bitte gucken, ob die auch umsetzbar sind. Und an der einen oder anderen Stelle vielleicht auch mal auf die Bremse zu treten und zu sagen, das geht jetzt gerade nicht! Das heißt, schau doch mal, wo in deinem Leben das vielleicht angemessen ist und in deinem vor allem Business-Leben mal zu schauen. Okay, jetzt vielleicht ist gerade eine Phase. Wir haben die Krise nach der Krise in der Krise. Wir sind durch eine Pandemie Zeit. Wir haben diese Kriegssituation. Wir haben sehr, sehr viele Dinge, die uns gerade schwächen. Bzw. uns viel Energie rauben. Dazu kommen so private und persönliche Dinge, wie sie jetzt bei Gretel und mir passiert sind. Das heißt, schau doch mal, ob deine Ansprüche auch deinen Ressourcen entsprechen. Also, die herzliche Einladung, hiermit erteile ich dir die Erlaubnis, heute einmal zu schauen. Wo sind deine Ansprüche? Vielleicht bei 100 %. Oder vielleicht sogar 120 oder 150? Die Ressourcen, aber vielleicht nur bei 50, 60, 30? Erzähl es uns mal in den Kommentaren oder schreib uns eine Nachricht. Wie ist das Verhältnis von deinem Anspruch an dich selber und deine Ressourcen, die du zurzeit zur Verfügung hast? Deswegen wird das hier eine der kürzesten Podcast folgen ever mit einfach diesem Impuls. Es sollte eine lange, eine tolle Folge werden. Eine Folge, wo Gretel und ich zusammen sprechen. Eine Folge, in der wir erzählen. Und es wird eine sehr kurze Folge. Eine eher ruhige Folge einer eher leise, die leisen Töne. Mit der Einladung an dich, lower your STANDARD and relax. Schau mal, wie dein Anspruch an dich selber und deine Erwartungen zu dem passen, was du gerade zur Verfügung hast. Habe einen tollen Tag, nutze gerne die Kommentare, erzähl mal, wie es bei dir ist. Gib uns auch gerne eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder wo auch immer du unseren Podcast gerade hörst. Darüber freuen wir uns sehr. Und jetzt habe einen tollen Tag. Wir hören uns in der Mittwochs Folge mit Judith Peters wieder und dann Trommelwirbel feiern wir 200. Folge Moin um neun dem Business Schnack bei Gretel und Laura. Bis dann. Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g

  19. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Gretel: Moin, Moin und willkommen zu einer neuen Folge. Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Es ist Mittwoch und das heißt Zeit für eine Interview Folge Moin um Neun. Ich bin heute hier mit der wunderbaren Michaela Schächner. Michaela ist Business Coach und Mentorin für, ich lese es kurz ab, werteorientierte Lifestyle Business Unternehmer. Moin Michaela, schön, dass du da bist. Michaela: Hi Gretel, ich merk grad, mein neuer Spruch, mit wem ich arbeite, scheint komplex zu sein. Gretel: Es ist auch. Es war ein langer Tag schon bis hier und ich habe mir selber gerade einfach nicht vertraut, das vernünftig rüberzubringen. Aber erzähl doch mal, was steckt für dich hinter dieser neuen Bezeichnung? Michaela: Es passt eigentlich sehr gut zum Thema, wo wir eh drüber sprechen wollen mit dem Businessplan, weil mir es hier tatsächlich wichtig ist, dass bevor man überhaupt in irgendeinen Planungsprozess einsteigt und mit Zahlen und mit Strategie usw. ums Eck kommt, dass man da überlegt, wer bin ich, welche Werte habe ich, welchen Lifestyle möchte ich haben? Und ich habe natürlich überlegt, mit diesem Titel, will ich Lifestyle Business Mentorin sein, ne Lifestyle, das klingt immer so schillernd und dicke Autos und um die Welt Chatten. Und ja, wir wollen alle ein schönes Leben haben. Aber es muss eben nicht dieser Prunk sein, sondern die Art, wie wir es selber für uns schön und lifestyle einfach definieren. Also jeder darf da sein Level an Lifestyle, was für ihn Top Lifestyle ist, selber definieren und die Menschen, mit denen ich arbeite und ich selbst auch. Wir haben halt einfach bestimmte Prinzipien und Werte, die wir verfolgen. Deshalb habe ich das da mit reingepackt und finde, der Blick genau darauf ist eigentlich ein schöner Ausgangspunkt, bevor man dann in die Planung einsteigt. Gretel: Ich finde das gerade sehr, sehr cool, weil ich tatsächlich am Anfang meiner Selbstständigkeit auch diesen Begriff werteorientiert oft genutzt habe. Weil ich es wahnsinnig wichtig finde, dass man eben sich über diese Werte connected und dass man eben auch mit Menschen arbeitet, die ähnliche Werte vertreten. Und du hast gleich schon zu Beginn was anderes sehr, sehr schönes gesagt, deine Kunden/Kundinnen sollen erst mal für sich definieren, welchen Lifestyle sie eigentlich wollen. Weil es heißt ja gar nicht, dass jeder von uns ein Digital Nomade Leben auf Bali haben möchte. Oder dass jeder drei Autos vor der Tür haben möchte. Oder dass jeder, was weiß ich sich irgendwie ein großes Haus bauen möchte, sondern diese Frage von, was will ich eigentlich und wofür mache ich das, ist ganz zentral in deiner Arbeit. Michaela: Ich habe ja auch so einen Spruch "Mehr Freude im Leben durch ein profitables Business". Und am Ende geht es für mich halt immer darum, ist diese Freude einfach da. Und da geht es dann nicht darum irgendeiner Zahl hinterherzulaufen, sondern um wirklich diesen Rahmen zu schaffen. Wer bin ich? Wo lebe ich? Mit wem möchte ich leben und was darf mein Business dazu beitragen, dass das stimmig ist? Gretel: Ja, und wir sprechen ja. Du hast es gerade auch schon kurz angesprochen. Wir sprechen heute über Businesspläne und ich kann mir vorstellen, dass viele erst mal so sind. Oh Gott, verkaufen und Businesspläne in einer Session. Gretel: Das oh ja. Gretel: Das sprengt mein, das sprengt mein Kontingent von anstrengenden Themen. Aber so muss es ja nicht sein. Ich erzähle mal ganz kurz, wie meine Berührungspunkte mit Businessplänen sind. Und da gibt es genau zwei. Einmal im Studium mussten wir ein Produkt entwickeln. Ich war im ersten Semester, hatte von Tuten und Blasen keine Ahnung und sollte jetzt für ein Blindenprodukt einen Businessplan entwickeln. Der war logischerweise sehr unrealistisch. Und das Zweite ist mein Businessplan für meine Selbstständigkeit, den ich irgendwie gefühlt für andere habe, fürs Arbeitsamt, um die Unterstützung zu bekommen. Und so weiter. Wie unterscheidet sich dein Ansatz in puncto Businesspläne von meinen eher aufgezwungenen Erfahrungen, möchte ich mal sagen. Michaela: Ja, das passt zu dem, was ich vorhin gesagt habe. Wir gehen erst mal einen Schritt zurück zu dir, damit du den Businessplan für dich schreibst. Und ich erinnere mich noch sehr gut, als wir uns kennengelernt haben an unsere erste Zoom-Kaffee Session. Da ist mir auch erzählt, auch Gott sei Dank ist der jetzt geschrieben und kommt weg und ich möchte nie mehr draufgucken. Und es ist ja eben so gar nicht mein Ansatz, sondern ich sage, das ist ja nichts für die Schublade, was wir gemeinsam schreiben, sondern ich möchte, dass du jetzt die Basis legst und roten Faden, wo du wirklich jeden Stein, wenn es sein muss, dreimal hoch hebst und es genau als Ausgangsposition so hin definierst und rechnest. Auch dass du sagst jetzt ist ein Startpunkt, jetzt habe ich erste Meilensteine. Jetzt passt er zu mir als Mensch, jetzt kann ich mich damit identifizieren. Jetzt ist es attraktiv, dass auch andere beim Lesen schon sagen "Ey geil!", zum Glück macht die Gretel jetzt, ist sie auf diesem Markt und verkauft uns das Verkaufen. Weil wenn, wer sonst? Wenn nicht sie, weißt du, und das ist so ein Gefühl, was ich erzeugen möchte, wenn du selbst den Businessplan liest oder ein dritter, dass man sagt "Ja, Gott sei Dank ist das jetzt zu Papier gebracht und kommt in die Welt." Und ich glaube, dann fühlt es sich eben ganz anders an, mit so einem Dokument zu arbeiten oder auch im Schreibprozess. Das ist natürlich etwas, was ich vorher schon auch sage, dass das mein Ziel ist. Diese Liebe entwickeln so von Satz zu Satz mehr in dieses Dokument, auch in die Tabelle, um den Frame drum verlieben, dass es am Schluss wirklich deins ist und eben nicht in die Schublade wandert. Gretel: Und sag mal, jetzt ist es ja so, dass ein Businessplan klassischerweise aus zwei Teilen besteht dem Textteil, den du gerade besprochen hast und in denen, so aus meiner Erfahrung, auch einiger unserer Kunden/Kundinnen schreiben ab und zu mal einen Businessplan. Da flutscht es vielleicht noch und da fließen in die Sätze, die Liebe und die Vision rein. Und dann kommt der Zahlen-Teil. Und spätestens da machen eigentlich alle dicht und kapitulieren. Warum ist das so? Und was können wir dagegen tun? Michaela: Weil es zu abstrakt ist. Es sieht für viele, wie du es vorhin auch gesagt hast, hinzugerechnet aus. Für irgend jemanden, für eine Bank, für die Agentur für Arbeit. Und bei mir ist es eben nicht am Schluss die Zahlen, sondern wir fangen mit einer Zahl an, wir fangen mit der Zahl an, was willst du verdienen mit dem Business? Wir haben vorhin drüber gesprochen, damit das Business nach Steuern auch dein Lifestyle finanziert. Heute und auch in Zukunft. Es sind ja wahrscheinlich unterschiedliche Zahlen. Das ist die erste Zahl. Das heißt, da haben wir schon mal Leben eingehaucht, indem es einfach was mit dir als Mensch zu tun hat. Die nächste Zahl ist dann, dass wir rechnen. Okay. Wie könnte jetzt ein passender Umsatz aussehen, mit welchen Produkten, dass dieser Gewinn dann hinten rauskommt? Und dann ist es noch mehr connected. Dann fangen wir auch schon so ein bisschen an zu träumen und zu spielen. Und welche Produkte, welche Kunden? Dann sage ich Okay, jetzt haben wir das alles mal zurechtgerückt. Das muss jetzt noch gar nicht das Finale sein. Jetzt fangen wir an zu schreiben und dann haben die Leute auch Bock. Weiß sind, hat man einmal über zwei, drei Zahlen gesprochen, die schon was mit dir gemacht haben und dann willst du auch gucken, dass du es eben zum Funktionieren bringst. Oder was, wenn es am Anfang noch zu abstrakt ist, dass du sagst Ja, okay, ich will jetzt anfangen, wie kriege ich jetzt hin, dass es wirklich auch matcht, weil ich sage, der Zahlen-Teil und der Text, es muss ja am Ende, das eine bestätigt praktisch das andere ja. Gretel: Ja, absolut. Und ist das dann so? Also muss ich mir das vorstellen, du hast ja gerade bei mir gesagt Hey, ist es nicht Sinn und Zweck, dass der Businessplan in der Schublade verschwindet? Für mich war irgendwie der Businessplan so der Startschuss. Aber wenn ich jetzt noch mal reingucken würde, anderthalb Jahre später, da hat sich wahnsinnig viel getan. Ich arbeite zum Teil mit anderen Kundinnen, mache gar keine Freelancer Geschichten mehr, habe andere Produkte, weniger Produkte am Start. Die Preise haben sich verändert. Und so weiter. Ist es sinnvoll und wichtig, den Businessplan dann anzupassen? Oder sieht man das einfach weiterhin als den Startschuss und ich guck ab und zu mal rein und guck, was sich verändert hat? Wie siehst du das? Michaela: Also ich glaube, wenn du nur ab und zu reinguckst, ist er einfach irgendwann zu weit weg und nicht mehr wahr. Aber eine Kundin hat vor kurzem, als wir ja in meinem Gruppen Programm Business Planetary und als wir abgeschlossen haben, hat sie gesagt: "Weißt du, es ist jetzt eigentlich egal, was passiert, weil du hast mir vor allem beigebracht, dass ich Bock hab, unternehmerisch zu denken und dass ich gelernt habe, mir durch diesen Businessplan Prozess Fragen zu stellen und Antworten zu finden." Und das ist eben dieses Handwerkszeug, was ich mitgebe. Und wenn du sagst, du guckst einmal im Vierteljahr oder so drauf, dann bist du ja relativ nah dran, weißt du, dann kannst du gucken. Sind jetzt die Kunden gekommen, die ich damals im Auge hatte, ja oder nein? Wenn ja, gut, wenn nein, warum nicht? Will ich nachjustieren? Und so kannst du dann durch alle Positionen immer mal wieder sporadisch durchgehen, wenn du es halt regelmäßig machst. Und ich spreche jetzt nicht von täglich, wöchentlich, monatlich, sondern in gesunden Abständen, dann bist du so nah dran, dass es einfach ein wie so ein Controlling Dokument ist, was mitwachsen und sich mit verändern auch darf. Gretel: Ja. Gretel: Es ist eine super interessante Sichtweise drauf, weil so wie du es jetzt erzählst verstehe ich es wirklich als eben auch ein Planungs Tool. Genauso wie ich einmal im Quartal eine Quartals Planung mache, wie ich mich am Ende des Jahres oder am Anfang eines neuen Jahres hinsetze, das Jahr plane. Da überlege ich ja auch was soll der Umsatz sein? Wo kommt er her? Was mache ich für Urlaub? Wie viel möchte ich arbeiten? Wie möchte ich mich dabei fühlen? Und so weiter. Ja, ist eine super spannende Sicht auf den Businessplan, die ich so bis jetzt noch nie hatte. Für mich war es wirklich so! Fertig machen, ausdrucken, weg damit. Michaela: Aber du siehst, was du gerade beschrieben hast, was du auch als Quartals oder Jahresplanung machst, ist eigentlich ein Businessplan, nur der Name hat sich geändert und ich möchte halt so diesen Muff aus diesem Begriff rauskriegen und wirklich Lust drauf machen. Und wie wir es dann nennen, wenn wir im gehen, schon sind mitten in der Selbstständigkeit. Es muss ja dann auch gar nicht Businessplan heißen. Aber wenn du es wirklich so aufgesaugt hast und dir die grundsätzlichen Fragestellungen bewusst sind und punktuell sagst "Jetzt will ich hier drauf gucken, jetzt da," dann führst du es automatisch weiter. Ich würde mich gar nicht an diesem Namen festhängen, sondern Businessplan ist praktisch der Startpunkt, um einmal in diesen Prozess einzutauchen. Gretel: Ja, auch das kann ich absolut nur unterschreiben. Wie oft hängen wir uns an einem Namen fest? Und das ist dann das, was es so schwer macht. Also das sehe ich auch immer wieder, wenn wir das Ding Pitch nennen statt Ich stell mich mal irgendwo einfach vor. Dann ist Pitch gleich so, um Gottes willen. Und es darf nur 30 Sekunden dauern und muss das und das beinhalten. Wo ich einfach sage "Stell dich doch mal vor und erzähl, was du machst", ist es eine ganz andere, ganz anderer Vipe. Und das verstehe ich jetzt beim Businessplan auch so. Michaela: Man kann es dann aus einer bestimmten Ecke rausholen, wenn man sich so ein bisschen von diesen Begrifflichkeiten löst. Weil ich auch sage, wenn du noch nie ein Businessplan gemacht hast, das ist so ein bisschen wie Hausaufgaben von damals nachholen. Weil die Leute fragen mich ja auch, wann soll ich ins Programm kommen? Sage ich, Du, eigentlich ist es egal, wenn du sagst" "etzt habe ich Bock auf die ganzen Punkte mal zu schauen. Ich habe es ehrlich gesagt noch nie getan." Dann kannst du auch mitmachen, wenn du schon zwei, drei Jahre selbstständig bist. Und sagst und jetzt ist es dran. Gretel: Ja, ja, muss ich jetzt auch zugeben. Ich habe es vorhin natürlich so lieblos abgetan. Ich habe es fürs Arbeitsamt geschrieben und … . Aber ehrlicherweise erinnere ich mich schon auch noch daran, dass ich das geschrieben habe damals und dann so dachte, ja, geil, das ist jetzt, so ist es jetzt, so mache ich das jetzt. Ah, cool, jetzt überlegst du dir noch mal, wer deine Wettbewerber sind und jetzt überlegst du dir noch mal, wie du anders bist als andere. Also diese ganzen Fragen, die wir uns, wie du sagst, immer mal wieder stellen sollten oder in der Grundlage einfach mal stellen sollten, damit wir nicht so durch den Nebel navigieren, sondern tatsächlich wissen, was machen wir denn? Was ist denn unsere Strategie? Und du sagst es ja auch ganz charmant, deine Business Strategie braucht keine Nachkommastellen. Also es geht dir jetzt nicht darum, auf den Cent auszurechnen, was alles kostet und was alles komplett reinkommen muss, sondern es geht dir um das große Ganze, richtig? Michaela: Genau. Und dann hat vor kurzem auch jemand, jetzt hast du mich so zum Lachen gebracht, dass gerade du das sagst, als sie gesagt hat, es gibt eh keinen Businessplan, der eintritt. Uns ist eigentlich egal, welche Zahl da steht, es kommt eh anders. Und warum soll ich dann rechnen? Ich sag mal, weil du da eben mit Parametern spielst, weil du Rahmenbedingungen festlegst. Und es geht halt darum, wenn man jetzt zum Beispiel mit dem Lifestyle-Gagen rechnet, das ist mein Tool, mit dem man die Lebenshaltungskosten berechnet, schaut, wie viel Geld möchte ich denn verdienen, um mein Leben führen zu können? Dann ist es eben nicht wichtig, ob du 581 € rauskriegt oder 700, sondern ob das 700 oder 5000 steht. Und der Weg dahin, der ist dann eben, der wird irgendwie passieren. Aber so diese Ausgangsposition, man sagt, ist das jetzt plus minus paar 100 oder wenige 1000, je nachdem, in welcher Größenordnung man drauf guckt? Um das geht's. Gretel: Ja. Ja, absolut. Und ich meine, eine Tatsache, die in unseren beiden Themen, also Verkauf und Businessplänen, ja sehr, sehr gemein ist, ist, dass unsere Kunden/ Kundinnen gern erst mal die Augen zumachen und es gern erst mal wegschieben und gern erst mal gar nichts damit zu tun haben wollen. Und dann aber und das erlebe ich halt auch sehr, sehr oft, dieser, also kennst du das, wenn sich so dieser Stress so aufbaut? Du solltest eigentlich dir mal deine Zahlen angucken. Du solltest eigentlich mal wissen, wie viel gibst du denn eigentlich aus? Jetzt hast du da wieder irgendwie drei Abos abgeschlossen. Das fühlt sich nicht gut an und ich erlebe es immer und immer wieder, wenn man sich dann die Zeit genommen hat. Und es sind ja oft ganz, ganz objektiv gesehen wenige Stunden und sich mal diese Klarheit verschafft hat oder was das für eine Befreiung bedeutet und auch für ein ah cool, so ein unternehmerisches Empowerment. Ich weiß, worüber ich hier eigentlich rede. Ich weiß, was meine Zahlen sind und stochere halt nicht irgendwie so im Morast rum. Michaela: Ja, oft ist es ja. Die Leute denken bei dir und bei mir, ich muss den ganzen Tag verkaufen und muss den ganzen Tag auf Zahlen gucken. Und das ist es ja eben nicht. Wir wollen Bewusstsein schaffen, wirklich punktuell mal hier und da mal ein paar Stunden einfach fest dafür einplanen, damit man wieder weiß, wo man steht. Und dann geht es wieder um Mindset, dann geht es um Umsetzung, dann geht es um die ganzen anderen schönen Sachen. Aber es gehört halt einfach mit dazu. Und vielleicht noch mal ganz kurz zu dem Thema Nachkommastellen. Ich möchte halt bewusst diesen spielerischen und diesen ungenauen Ansatz auch reinbringen, weil wenn jemand da ein Ergebnis stehen hat mit Komma irgendwas, das wirkt sich so sklavisch an, an was, wo ich mich unbedingt halten muss, weil jetzt habe ich so genau gerechnet und das wird schon eintreffen und ich muss alles dafür machen, darf nicht mehr linksrum, rechtsrum, sondern der Businessplan oder die Planung zwingt mich jetzt genau diese Nachkommastelle zu erreichen. Und deshalb lass uns von dem Ding lösen. Es geht wirklich um das große, ganze Gefühl, was du halt dafür kriegst. Und dann Gott sei Dank, jetzt macht's auch Spaß. Gretel: Ja, es ist Wahnsinn, oder wie es manchmal nur so ne, also was heißt nur, aber wie so Perspektivwechsel, manchmal eine Erlaubnis, was irgendwie lockerer zu sehen und so braucht, damit dann auch diese Freude aufkommt. Michaela: Und wenn wir die dann erteilen, also wir, wo wir ja sagen, das Thema ist so wichtig, dann ist ja auch, ah ja schön. Gretel: Ja. Gretel: Du hast recht. Ich weiß noch, wie ich das erste Mal gesagt habe, du darfst jetzt eine Pause machen und dein Gegenüber so super. Und ich dachte so, okay, hier macht mal jemand das, was ich sage, das ist großartig. Das kann ich von zu Hause auch nicht. Aber erzähl doch noch mal! Ich weiß noch, wir haben ja letztes Jahr darüber geredet, als du das Programm das erste Mal rausgebracht hast über Business Plan Your Dream. Ich weiß noch, wie ich den Namen gesehen habe und dachte, wie passt denn das zusammen? Business Plan Your Dream. Jetzt hast du ja gerade schon erklärt, was das eine mit dem anderen zu tun hat und wie wir sozusagen über eine vernünftige und aber auch sich in gewissen Rahmen bewegende Planung rausfinden, wie viel Geld wir brauchen, wie wir da hinkommen. Und so weiter und so fort. Aber was ist das für ein Programm? An wen richtet sich das? Wie kann man damit dir arbeiten? Wann startet es uns so? Hol uns doch da auch einmal ab. Michaela: Ja, also wir haben uns ja schon ein bisschen gesagt. Reinkommen kann jeder, der sagt, ich möchte jetzt einfach mal meine Strategie auf Herz und Nieren prüfen. Ich möchte im unternehmerischen Denken mehr Lust bekommen, mehr Leichtigkeit. Auch eben mit diesem Zusammenhang mit den Zahlen. Wir haben da Workshops mit drin, wo wir wirklich gemeinsam rechnen und spielen tatsächlich mit den Zahlen. Und es startet Mitte Mai wieder mit maximal zehn Teilnehmern. Mir ist es wichtig, dass es eine kleine Gruppe ist, dass wirklich jeder dran kommt, dass wir uns auch gegenseitig gut kennen und da beieinander auch eintauchen können. Ich sage oft, vielleicht ist sogar die Zielgruppe mit drin, wo du dann mal gezielt auch Feedback kriegst. Wie sehe ich das jetzt als Außenstehender? Nicht immer nur so mit deinem Fachchinesisch, wo du vielleicht bringst? Genau. Gretel: Und anmelden kann man sich wahrscheinlich direkt bei dir oder ein paar mehr Infos bekommen. Michaela: Also mir ist ganz recht, wenn man mich jetzt noch nicht persönlich kennt, dass wir einfach mal quatschen zusammen, weil ich denke, es ist für viele das richtige Programm. Ist auch wirklich toll. Ich habe auch noch mal nachjustiert mit dem Feedback aus der letzten Runde. Aber nichtsdestotrotz ich würde einfach gern den Leuten mal in die Augen schauen und die erzählen mir dann, wo sie stehen und dann kriegen sie ein Gefühl für mich und ich für sie. Dann können wir gemeinsam sagen Ja, das ist geil oder halt nicht. Gretel: Sag mal. Gretel: Wie gesagt, ich habe auch ein, zwei Kunden begleitet, die auch gerade dabei waren, also gerade letztes Jahr ein Businessplan zu schreiben. Und wir kamen aber ab und zu mal an den Punkt, dass sie so gesagt hat "Ich weiß es nicht, ich kann mir das nicht vorstellen. Ich weiß nicht, ich. Ich weiß nicht, wie man den Markt recherchiert oder ich weiß nicht so richtig, wo ich hin will. Ich habe da keine Vision. Ich finde einfach keinen Zugang dazu." Guckt ihr euch sowas auch an im Programm? Wie kann man so diese Kreativität oder dieses Träumen? Ja, tatsächlich kann man das lernen. Michaela: Ich denke, das ist halt so ein Spielen, wo du dich drauf einlassen musst, an einem Ort, wo du denkst, da gibt es nix zu spielen. Und da sehe ich halt auch die Stärke von der Zusammenarbeit mit mir oder vom Programm im Ton mit den Anderen, weil es war dann oft so, wir hatten dann so Q+A Sessions, wo halt eine was gesagt hat, dann habe ich halt gesagt, komm jetzt lass uns doch mal kollektiv googeln und dann habe ich was eingebracht und die was und dann haben wir so Bälle hin und her gespielt und dann sind plötzlich so der Blick über den Tellerrand dabei rausgekommen. Also wirklich Sachen, wo so vorher ganz und gar nicht halt im Kopf drin waren, wo man gesagt Ah ja, das ist jetzt wirklich durch dieses Gespräch zustande gekommen. Oder die eine hat das recherchiert und sagt, die andere, ich habe ein anderes Thema, aber ich kann es jetzt trotzdem analog für mich übertragen. Und das ist das, was ich vorhin gemeint habe. Du lernst eben in dem Programm oder in der Zusammenarbeit mit mir, dir Fragen zu stellen, dass es eben nicht passiert. Du hast einen Businessplan aufs Papier gebracht, mit dem du jetzt happy bist. Aber wenn ich raus bin aus deinem Leben, dann denkst du oh Gott, oh Gott, jetzt. Michaela: Jetzt hat sich was geändert. Was tu ich jetzt? Nein. Dann hast du eben gelernt, ja, die Frage neu zu stellen, mit einem anderen Blickwinkel, das offen auch dieses Spielerische und Googeln oder auch mal bewusst andere mit ins Boot zu nehmen. Ich sage immer, ich komme um zu gehen. Gretel: Das ist auch ein geiler Spruch. Michaela: Also nicht aus deinem Leben raus. Aber ich möchte eben nicht eine Abhängigkeit erzeugen. Von den Leuten. Gretel: Ja. Michaela: Ich will wirklich, dass sie es selber ins Tun kommen und in ihre Größe, wie man ja so schön sagt. Und eben nicht nur sagen, ich habe hier jetzt meinen Traum, der ist abstrakt und hoffentlich klappt es, sondern das ist ein Ja, ja, ja, ja, ich bringe es zum Fliegen. Gretel: Ja, und jetzt sind wir in diese Podcastfolge gestartet mit dem Thema werteorientiert. Was sind denn deine Werte? Also wonach lebst du? Was ist dir wichtig? Michaela: Also immer mehr, je älter ich werde, ist dieses Stichwort Freude, was ich vorhin gesagt habe. Am Ende geht es mir darum, dass ich gern lache und dass ich einfach sage es ist schön, auf dieser Welt zu sein. Und dazu gehört es eben, dass ich ein Business habe, was zu mir passt, dass es in einer gewissen Weise leicht ist, dass es auch das, wo ich sage, da helfe ich den anderen, Freude in ihr Leben reinzubringen, weil Dinge nicht mehr so schwer sind, weil ich ihnen da helfe, ein paar Stellschrauben einfach zu finden. Und am Ende ist wirklich so Freiheit. Freude, wo ich sage, das sind meine Werte. Und das ist auch ganz oft das, wo sich meine Kunden dann wiederfinden. Gretel: Wunderbar. Das war doch ein schönes Schlusswort. Ich danke dir sehr, dass du dabei warst, Michaela. Und kann euch wirklich nur wärmstens ans Herz legen. Ich habe gelernt, was ein Businessplan alles noch sein kann. Wenn ihr sagt, ihr steht jetzt an dem Punkt, dass ihr gerne entweder in euren Businessplan noch mal reingucken wollt, dass ihr vielleicht anfangen wollt, euch die richtigen Fragen zu eurem Business zu stellen oder vom From Scratch auch anfangen wollt, einen Businessplan zu machen. Dann schaut bei Michaela vorbei. Wir verlinken euch das auch hier unter dem Podcast und guckt mal, ob der Business Plan Your Dream Start im Mai für euch nicht vielleicht genau das Richtige ist. Vielen lieben Dank für das Gespräch, Michaela. Michaela: Sehr gerne. Instagram Michaela: https://www.instagram.com/michaela.schaechner/ Linkedin Michaela: https://www.linkedin.com/in/michaela-schaechner/ Website Michaela: https://michaela-schaechner.de/ weiterführende Links: https://michaela-schaechner.de/onlinekurs-lifestyle-gagen-rechner/ https://michaela-schaechner.de/businessplan-your-dream-10-wochen-gruppenprogramm/ https://michaela-schaechner.de/avgs-in-stuttgart-und-online/ Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie

  20. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen New Work sorgt bei Gretel immer wieder für Fragezeichen: ❓Was genau ist das überhaupt? ❓Ist das nicht nur „schöne neue Welt“? Wird das Konzept WIRKLICH gelebt? ❓Bringt Modern Work echt was? Modern Work Experte Nils Schnell ist davon absolut überzeugt. Um herauszufinden, was New Work in unterschiedlichen Ländern bedeutet und wie es gelebt wird, ist er gemeinsam mit seiner Frau Anna um die ganze Welt gereist. In mehr als 40 Ländern haben die Beiden in Gesprächen & Workshops mit über 140 Unternehmen die Best Practices in puncto „Modern Work“ eingesammelt. Dieses Wissen gibt Nils nun in Leadership Coachings und Team Trainings weiter. In dieser Folge „MOIN um NEUN“ teilt Nils einige seiner Erfahrungen und erzählt, warum Modern Work ihn so begeistert und wie es klappen kann. Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie