Der Business Podcast - Sales- & Business- Wissen für selbstständige Frauen

Gretel Niemeyer & TEAM | Business Coaching ⚓
555
20.10.2026
Beschreibung
Moin, wir sind das Team von SMASH IT! - dem Business Coaching Programm von und mit Gretel Niemeyer. Unser Motto: "Mehr Geld in Frauenhände". Wir lieben es, Dinge im Butter bei die Fische Style umzusetzen und anzusprechen. - Genau das erwartet dich hier in diesem Podcast Knackiges Business-Wissen direkt in dein Ohr - Tolle Interview-Gäste mit spannenden Insights in ihr Business! Wir geben Impulse für ein erfolgreiches Business, teilen unsere Verkaufs-Tricks und stellen coole Unternehmer:innen vor. Moin um Neun erscheint jeden Dienstag um 9 Uhr Website: https://www.gretelniemeyer.com Instagram: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84
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Episoden
  1. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Jede Selbstständige kennt es: Fragen , Einwände und Aber's zum eigenen Programm oder Angebot. In dieser Podcast-Folge hat Laura 9 Fragen im Gepäck, die wir immer wieder erhalten und in dieser Folge einmal aufgreifen möchten. Zum Reinschauen schon mal ein Sneak Peek: 1.⁠ ⁠Mastermind-Gruppe: Reden da immer alle 5 Stunden lang vor sich hin ohne konkrete Ergebnisse? 2.⁠ ⁠Ist in einer Mastermind nicht so eine luschipuschi-jeder-jammer-Stimmung? 3.⁠ ⁠Ich kenne euch aus dem wilden & lauten CSN - ist die Mastermind genau so groß, wild und laut? 4.⁠ ⁠Werde ich in eurer Mastermind wirklich gesehen oder gehe ich einfach unter vielen Teilnehmerinnen unter? 5.⁠ ⁠Klingt alles schon ganz gut - aber mit meinem Business wird das glaube ich nichts, da gelten andere Regeln. 6.⁠ ⁠Das klingt alles super, aber ich kann mir das nicht leisten. 7.⁠ ⁠Ich hab Schiss mit euch in ein Verkaufsgespräch zu gehen und überredet zu werden, obwohl ich gar nicht will 8.⁠ ⁠Ich habe Angst davor, entweder wirklich erfolgreich zu sein oder großen Misserfolg zu haben. 9.⁠ ⁠Kann ich auch später anfangen? Dann kann ich erst noch … Welche Fragen oder Einwände hast Du? Hier kannst Du Dir einen berühmtberüchtigten Passigkeits-Check buchen ohne Angst haben zu müssen, dass wir Dich zu irgendwas überreden, was Du gar nicht willst: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Und hier kannst Du zu Laura in WhatsApp springen und mit ihr über Deine Einwände und Aber's schnacken: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Viel Spaß bei der Folge wünschen Dir Laura & Gretel Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge hier bei Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Ich, Laura, habe heute eine kleine Podcast-Folge, die auch ein bisschen anders ist als sonst vorbereitet. Ähm, denn grade sind unsere Türen zu unserer Mastermind-Gruppe Smash it noch offen. Und an diesem Dienstag, wo die Folge erscheint, hast du noch ein paar Tage Zeit, dich zu entscheiden mit uns zum 1. Mai loszulegen und dein Business umzukrempeln, auf Vorderfrau zu bringen und endlich die entspannte und erfolgreiche Selbstständige zu sein, die du gerne sein möchtest. Und immer wenn wir die Türen offen haben und wenn neue Menschen mit uns auf die Reise gehen, werden uns natürlich super viele Fragen gestellt. Entweder per E-Mail, über unsere Social-Kanäle, WhatsApp, in den Calls. Und ich möchte heute nochmal den Moment nehmen und eine kleine Q&A-Podcastfolge machen. Denn, das kennt ihr wahrscheinlich auch und das raten Gretel und ich auch immer unseren Kundinnen, wir denken ja immer, dass allen alles total klar ist, dass unsere Mails, unser Aussenauftritt, unsere Infoveranstaltungen, dass die alle Fragezeichen aus dem Kopf räumen und merken immer wieder, weit gefehlt. Deswegen wird es in dieser Podcastfolge kurz und knackig noch mal die meistgenannten Fragen zu unserer Mastermind-Gruppe Smash it gehen. Und wenn du jetzt grad denkst, ah, Mist, ähm, zum Mai, das wär eigentlich schon cool, oder ich zögere noch, dann bleib unbedingt dran. Und hör dir diese Folge einmal ganz an. Denn ich bin mir sicher, dass da Dinge bei sind, die du noch nicht weißt über Smash it. bzw. Dinge, die du dir vielleicht anders vorstellst. Das ist auch immer ein Punkt. Denn unser Gehirn macht ja, wenn ich höre, Mastermind-Gruppe, macht unser Gehirn die Schublade auf, wo ich mir eine Mastermind-Gruppe vorstelle, schon erfahren habe und so weiter. Und einige Dinge sind bei uns in unserer Begleitung, in unserer Kundinnenbegleitung, anders als es zum Beispiel in anderen Mastermind-Gruppen ist. Deswegen haben wir sie ja gegründet, weil wir die geilste Mastermind-Gruppe haben möchten. Deswegen lade ich dich ein, dran zu bleiben und durchzuhören. Wenn du jetzt zuhörst, ist Dienstag. Bis Freitag sind unsere Türen noch geöffnet, weil dann fliegen Gretel und ich mit unserem gesamten Team nach Mallorca und verbringen da eine Zeit im Team-Retreat. Das heißt, da werden wir dann nicht mehr so gut erreichbar sein, nicht mehr so viele Calls führen können und nicht mehr so schnell Fragen beantworten können und uns drauf vorbereiten, mit wem wir dann im Mai loslegen und natürlich unsere bestehenden Smashies gut supporten. Deswegen ist jetzt ein bisschen Zeitdruck sozusagen im Raum, aber wie du von uns vielleicht weißt, wir arbeiten generell nicht mit Druck, Druck, Druck und Du musst jetzt, sondern eben mit Sog. Wir wollen dich hinein sogen in unsere Welt. Und deswegen fange ich direkt mal an mit den Fragen, die wir so, so oft gestellt bekommen. Also die erste Frage oder es sind auch nicht immer Fragen, die uns gestellt werden, sondern oft auch Dinge, die uns einfach gespiegelt werden. Zum Ersten, die erste Frage ist, Mastermind, ist das nicht so eine Runde, wo immer alle noch mal ihre Meinung sagen und am Ende es zwar vielleicht ganz inspirierend ist, aber man sich auch die ganze Zeit gesagt hat, ja, stimmt, nee, ruh dich erst mal noch ein bisschen aus, ja, bei mir ist auch grad schwierig. Und letztendlich es zwar interessant ist und es einen auch persönlich vielleicht unterstützt, aber eben businessmäßig nicht voranbringt. Das ist die Haltung, die viele zu einer Mastermind-Gruppe haben. Und Gretel und ich kennen das auch, weil wir in solchen Mastermind-Gruppen selber schon waren, ähm, als Teilnehmerinnen, und deswegen unsere Mastermind-Gruppe Smash it gegründet haben. Unsere Mastermind-Gruppe ist eigentlich so much more than a Mastermind, weil sie gar nicht nur Mastermind-Elemente enthält, sondern Gruppencoachings, ganz viel Einzelsupport über unsere Community und über unser Team. Und ganz, ganz viel Feedback. Das heißt, unsere Mastermind funktioniert nicht so, dass wir einfach sagen, zusammen sind wir mehr als die Einzelteile von uns, und deswegen sagt jetzt noch mal jeder, seine Meinung zu jeden. Sondern wenn wir unsere Mastermind-Calls haben, der ist einmal im Monat, dann teilen wir unsere Gruppe auf in kleine Untergruppen. Wir sind dann immer so zwischen acht und 14 Menschen in einer Gruppe. Und dort bringt jede ihr Thema mit. Du hast also eine Garantie, dass du immer im Mastermindcall deine Frage stellen kannst. Und Gretel und ich beantworten sie dir in einem Mini-Coaching. Also du, Gretel und ich. Die anderen hören zu, aber für ihr Business und tauschen sich, wenn sie möchten, wenn sie noch Tipps, Impulse, Buchempfehlungen haben, über den Chat aus. Aber nicht jeder sagt nochmal seine Meinung dazu, weil das dauert uns viel zu lange und ist viel zu wenig zielführend. Wir wollen dich ja begleiten, die Unternehmerin zu werden, die du sein willst. Und deswegen haben wir ziemlich wenig Bla Bla in unseren Calls, sondern das geht immer sehr sehr knackig zu. Das heißt, du kommst in den Call, der geht zwei Stunden, du kommst in deine Gruppe, du bringst deine Frage mit. Das ist im besten Fall eine Frage von wie kann ich und dann hast du ein 10 bis 15 minütiges Mini-Coaching mit Gretel und mir zusammen in der Gruppe. So haben wir den maximalen Nutzen, denn du bekommst 100 prozentig eine Antwort auf deine Frage oder ein gemeinsames Sparing und Kneten einer Thematik und die anderen können alle für ihr Business mithören. Also das ist zu der Frage ist das so eine Blabla-Runde. Neben den Mastermind-Calls haben wir aber noch ganz viele andere Elemente und das werde ich dir gleich auch noch mal skizzieren. Denn, ich guck grad mal, welche Frage das ist, ähm, genau, dein zweites Thema, das schließt daran so ein bisschen an, ist, ist das, so eine Mastermind ist doch oft so ein bisschen, ja, ich sag mal, luschi-puschi. Man trifft sich einmal im Monat, und dann redet man mal darüber, wie schwer es grad bei einem ist oder warum das Kind gerade krank ist oder warum bei einem im Business gerade sowieso nichts gekauft wird, weil es ist Weihnachten, Ostern, Sommer, Winter, irgendwas. Und so ist es bei uns nicht. Du hast bei uns den Mastermind-Call, das ist sozusagen das Herzstück. Das ist einmal im Monat hast du diesen Call und dort kannst du deine Frage stellen. Das ist aber nur ein Element. Darüber hinaus hast du zweimal im Monat die Chance, bei Gretel in einen Verkaufsspezial-Call zu gehen, dort auch deine Frage mitzubringen und sie beantwortet zu bekommen. Und zweimal im Monat hast du die Möglichkeit zu mir in einen Mindset-Psychologie-Call zu kommen, über Glaubenssätze und Mindfucks, Limitierungen, Frust, Feierei, alles zu sprechen, was den Emotionshaushalt betrifft. Und dort kannst du auch jedes Mal eine Frage mitbringen und bekommst eine Antwort. Und wir sind in einem Art Minigespräch-Coaching. Das heißt, von den Calls her mit Gretel und mir hast du schon mal fünf Calls im Schnitt im Monat und kannst fünfmal, das heißt mehr als einmal in der Woche im Schnitt, eine Frage stellen und hast eine Antwortgarantie. Das sind die Live-Elemente. Darüber hinaus hast du unsere Textsprechstunde mit der lieben Jenny, wo du Texte mitbringen kannst und mit ihr als Texterin an deinen Texten arbeiten. Was auch nochmal großartig ist. Und ein Live-Element ist darüber hinaus, gibt es einmal im Monat mit Jenny die Contentplanung. Das heißt, du kannst den Content für deinen nächsten Monat planen. Das sind schon mal die Live-Elemente in Calls. Dann gibt es immer Mittwochs unseren Coworking-Raum, wo sich die Smashies treffen. Heute Morgen 5 Uhr haben sich die ersten getroffen. Hannah und Susanne waren im Early-Bird-Room. Das heißt, du hast da nochmal die Power der Community. Das ist der Life-Anteil. Dann gibt es unsere Bibliothek, das ist unser Elopage-Bereich mit diversen Dokumenten, Videos, Vorlagen, Anleitungen. Die Bibliothek ist 24-7 offen, das heißt, du kannst sie das gesamte halbe Jahr, was du mit uns reist, halt nutzen und dich immer wieder vertiefen, reinfuchsen und kriegst von uns sogar in deiner Roadmap, die wir dir am Anfang erstellen, eine Empfehlung, wann du welches Video anschauen sollst. Weil Smash it ist kein Beschäftigungsprogramm, keine Beschäftigungstherapie, sondern ein Programm, um dich von der Selbstständigen, die du bist, zu der erfolgreichen Unternehmerin zu entwickeln. Das heißt, für uns ist es ganz wichtig, dass du dir auch immer nur die Sachen anschaust, die gerade für dich wichtig sind. Und neben diesen beiden Bereichen, die Live-Elemente plus die Bibliothek, haben wir noch einen dritten Bereich und zwar unsere Community in Slack. Wir haben eine geschlossene Membership-Community in Slack für alle Smashies Und dort hast du den Support von uns allen, von der Gruppe. Wir sind aktuell so zwischen 30 und 40 Frauen in Smashit. Von unserem Team, das sind Gretel und ich, plus zwei Festangestellte, nämlich Jenny und Johanna, die die ganze Zeit darauf schauen, wie es dir geht, wie es euch geht, wer was braucht. Also wir sind wirklich sozusagen das Rundum-Sorglos-Paket. Und in Slack hast du die Garantie, innerhalb von 72 Stunden deine Frage zu stellen und eine Antwort zu bekommen. Entweder eine Wie-Kann-Ich-Frage oder ein Dokument einzureichen. Wer kann drauf schauen? Ich habe hier mein Angebot. Ich habe den Preis. Das heißt, du hast über ein halbes Jahr die Garantie, dass du innerhalb von wenigen Tagen Feedback auf einen Punkt bekommst, wo du gerade stehst. Das ist die Dreiteilung in Smash it. Das heißt, Mastermind ist vielleicht an der einen oder anderen Stelle ein bisschen ein irreführender Name, denn es ist so much more than a Mastermind. Es gibt die Calls, es gibt die Bibliothek und es gibt den Membership-Bereich in Slack und daraus ergibt sich eine komplette Rundum-sorglos-Begleitung für ein halbes Jahr mindestens. Das halt einmal zu den Elementen. Dann gibt es ganz häufig die Sorge, dass Menschen uns berichten, dass sie Angst haben, dass sie nicht gesehen werden. Und das hab ich vielleicht grade schon ganz gut skizziert. Bei uns wird jeder gesehen. Jeder hat sogar noch, um ganz sicher zu sein, in Slack einen Eins-zu-eins-Draht zu uns vom Team und mit dir. Also es gibt noch einen 1 zu 1 Slot, wo du eben auch reinschreiben kannst, wenn es etwas geben sollte, was in der Gruppe nicht gut aufgehoben ist. Das ist recht selten, weil die Gruppe sehr vertraut ist und ein Safe Space für alle ist. Trotzdem gibt es auch noch die Möglichkeit. Das heißt, du hast wirklich für dieses halbe Jahr die Rundumbetreuung und du bekommst immer Antworten von uns und wir kennen dich. Wir haben jetzt unsere neue Angestellte, das ist Johanna, und Johanna hat uns nach einer Woche das Feedback gegeben, boah, ihr seid aber wirklich dicht dran an euren Kundinnen. Und das sind wir. Und das ist auch unser Versprechen. Deswegen haben wir innerhalb von einem Jahr uns zwei Festangestellte ins Team geholt, die zum allergrößten Teil für unsere Kundinnen da sind. Das heißt, für unsere Smashies. Und da gibt's ganz viel Zeit und Ressource, dass wir euch wirklich sehen, euch zuhören, euch kennen. Und das ist uns wirklich heilig in dem Programm. Es sind ja auch keine 4.000 Leute in dem Programm, sondern wir sind immer noch eine überschaubare Gruppengröße und du hast eben ein ganzes Team im Hintergrund. Das darf man wirklich nicht vergessen. Wir sehen dich, wir kennen dich und in der ganzen Smash it Zeit ist es noch nicht passiert, dass jemand einfach nicht mehr gesehen wurde, geghostet ist. Wenn jemand aussteigen musste, dann war das vielleicht mal, weil es einen privaten, gesundheitlichen Grund oder sowas gibt. Aber ansonsten sind wir dran und du hast unser Versprechen und wenn du dich zum Beispiel in den Weekly Check-ins und Check-outs nicht meldest, dann fassen wir nach. Also wir sind wirklich sehr, sehr dicht an dir dran. Genau. Dann kommt ganz häufig das Thema auf, ich glaub, mit meinem Business klappt es nicht so gut irgendwie. Also ich glaube, das wird nix. Und vielleicht mal kurz als Beispiel, wen wir schon alles da drin hatten. Wir haben schon Menschen begleitet, die einen Seifenladen haben. Wir haben schon Menschen begleitet, die Friseurin sind. Wir haben aber vor allem Menschen begleitet, die Online-Businesses haben und Dienstleistungen anbieten, aber dort auch von der Webdesignerin, über die Person, die eine bestimmte spirituelle Praxis hat, von einer Grafikerin, über Menschen, die Selbstständigen beibringen, wie sie ihr Team aufbauen können. Von Coaches für Familienzufriedenheit über Menschen, Frauen, wir sind ja eine Frauengruppe, Frauen, die schwierige und erklärungswürdige Produkte oder Dienstleistungen grafisch visuell darstellen. Von Menschen, die Newsletter und Technik-Feen sind, bis zu Frauen, die Menschen mit ihrem Tier begleiten und dafür sorgen, dass sie mit ihrem Tier eine tiefere, innigere Beziehung haben und dass alles besser läuft und funktioniert und sie vielleicht ihren Hund auch mal alleine zu Hause lassen können. Also du siehst, wir haben wirklich so, so, so unterschiedliche Menschen bei uns im Programm. Wir haben eine Frau, die Ordnungsexpertin ist und eine Frau, die Expertin für Singles mit Kinderwunsch. Also die Bandbreite ist riesig. Und dann erklär mir noch mal, wenn du den Grund hast, dann schick ihn mir sehr, sehr gerne aus dieser Folge heraus. Unten in den Shownotes findest du zwei Links, den einen Link zum Passigkeitscheck in Smash it. Falls du jetzt noch eine letzte Frage hast, die du individuell mit uns klären willst, schnapp dir einen Passigkeitscheck, der ist kostenlos und du sprichst mit Gretel oder mir persönlich. Die zweite Möglichkeit ist, dass du in den Shownotes meinen Link zu WhatsApp findest. Also, wenn du jetzt sagst, ja, das klingt ja alles ganz schön und gut, aber bei mir klappt das nicht, dann schick mir gerne mal dein Business und deine Idee, warum es bei dir nicht funktionieren sollte. Also so viele verschiedene Frauen haben wir schon begleitet. Was wir dann natürlich auch oft hören ist, das ist so teuer, ich kann mir das Invest nicht leisten und wir wissen natürlich, dass Programme dieser Art einen bestimmten Wert haben und natürlich haben wir, wie du hörst, eine Firma. Und natürlich möchten wir auch kostendeckend und wirtschaftlich erfolgreich für uns tätig sein. Und gleichzeitig finde ich es immer ganz spannend als Psychologin zu schauen, was ist denn der Gegenwert? Was steht denn auf der anderen Seite? Das Invest in Smash it ist ein Invest, darüber müssen wir nicht reden. Und wenn du jetzt neugierig bist, was der Rahmen genau ist, buch dir bitte einen Passigkeitscheck, sodass wir darüber sprechen können, was unser Mai-Angebot für dich ist. Weil wir haben ein oder vielleicht sogar zwei ganz tolle Boni für diejenigen, die jetzt zum Mai mit uns starten. Und diese Tür ist noch diese Woche offen, dann geht sie zu, weil wir dann im Team-Retreat auf Mallorca sind. Also auf der einen Seite steht natürlich ein Invest, das verstehe ich und Gretel und ich sind die allerletzten, die sagen, ach du musst dir das Geld nur mal investieren und wenn du es nicht hast, dann bist du es dir einfach nicht wert. Nein, es ist ein Invest. Und auf der anderen Seite steht, überleg dir mal, was du investierst, du machst es nur indirekt und ohne Entscheidung, aber was du investierst, wenn du wieder mehrere Monate keinen Umsatz machst. Vergleich das mal mit einer Anstellung, die du haben könntest oder einer erfolgreichen Selbstständigkeit, noch besser. Das heißt, nimm nur mal vielleicht einen Umsatz von 0 Euro, 1000 Euro, 2000 Euro, 3000 Euro, 5000 Euro. Wir müssen gar nicht in diesen magischen 10.000 Euro Bereich gehen. Nimm dir das mal als Wert und guck mal ganz ehrlich hin, wie deine letzten Monate gelaufen sind. Und schau dann, rechne das mal für ein halbes Jahr durch und guck mal, was passiert, wenn du so weiterverdienst wie bisher versus wenn du so verdienen würdest, wie du es möchtest und wie das Potenzial von deinem Business ist. Und da kann sein, dass ein fettes Minus rauskommt, was multiple Male das Invest von Smash it ist. Das heißt, das fällt uns immer nicht so leicht, aber auch da investieren wir. Nur wir tun es indirekt, indem wir Geld nicht verdienen. Und wir verstehen das absolut. Es ist ein Sprung. Gretel und ich haben beide in unseren Businesses und gemeinsam schon sehr oft große Investitionen getätigt. Und wie gesagt, noch mal ganz klar, wir sind nicht von der Walla-Walla-Spiri-Fraktion, die sagt, du musst jetzt 95.000 Euro in die Hand nehmen oder 888.000, und dann wirst du deine Millionen manifestieren. Das sind wir nicht, ganz klar, da grenzen wir uns auch von ab. Aber es ist ein Invest, schau aber mal genau hin, was das Invest auf der anderen Seite ist, weil das geht uns doch irgendwie immer relativ schnell unter, ehrlich gesagt. Ein weiteres Thema, was wir auch oft hören, oder was ich vor allem oft höre, ist, wahrscheinlich, weil ich die Mindset- und Psychologietante bin, ich habe Angst vor einem Gespräch mit euch. Ich traue mich da nicht so richtig rein. Ich habe Angst, dass ihr mich zu was überredet. Ich habe da vielleicht auch negative Erfahrungen gemacht." Und da ganz kurz nur, du hast unser Versprechen, dass wir dich nicht überreden. Wir zeigen dir, was unser Programm ist. Wir geben dir noch mal den konkreten Rahmen, so wie jetzt. Wir sprechen Tacheles, wir sagen dir aber auch, wenn wir sehen, das ist nicht das Richtige für dich. Und wir arbeiten nicht mit Druck. Wir wollen mit Action-Takerinnen, mit Macherinnen zusammenarbeiten. Wir wollen natürlich auch niemanden im Programm haben, die eigentlich gar nicht passt. Deswegen, es ist ein Gespräch, wir zeigen dir alles. Natürlich finden wir unser Programm toll und natürlich würden wir uns freuen, wenn du mitmachst, aber wir werden dich nicht unter Druck setzen und du bist ganz frei, danach eine Entscheidung zu treffen. Also das ist uns echt heilig. Hashtag Loyalität, darüber haben wir hier im Podcast auch schon oft gesprochen. Eine zweite Angst, die mir genauso oft begegnet, ist die Angst davor, in das Programm zu starten und dann entweder richtig erfolgreich zu werden, das ist natürlich ein Weg, wir sagen niemandem, die erste Woche und du bist over the moon, richtig erfolgreich zu werden oder richtig großen Misserfolg zu haben. Und da möchte ich dir als Angstexpertin und als Frau, die sehr, sehr, sehr multiple Ängste in ihrem Leben schon durchlebt hat, sagen, das ist nur eine Angst. Lass uns doch mal in die Realität gehen, neugierig werden und hinschauen, was die Realität antwortet. Denn das ist meistens gar nicht so. Meistens ist es nur ein Hirngespinst und ich verstehe das. Auch diese Angst, die erstmal absurd klingt nach, was ist denn, wenn ich damit erfolgreich bin? Wer bin ich denn dann? Vielleicht bist du auch so dran gewöhnt, die zu sein, die du halt bist, und die struggelt und die kämpft und die hat es vielleicht finanziell am Monatsende immer ein bisschen eng, aber in der Rolle kennst du dich aus. Deswegen die Einladung, lass uns da mal einen Schritt weiter gehen und aus Angst Neugierde werden lassen. Denn Neugierde ist ein sehr ähnliches Gefühl wie Angst. Ich sage immer, Neugierde ist Angst plus Atem. Also, die Angst ist okay, es ist eine große Entscheidung sowas zu machen und ein Schritt weiter zu gehen ist aber nicht das Gegenteil. Du musst nicht warten bis der Mut auf einmal da ist, um vielleicht ein Gespräch mit uns zu buchen oder zu sagen, okay diese Folge, ich schleiche hier schon super lange euch herum, ich möchte dabei sein, wie kann ich das machen? Du kannst das machen, indem du jetzt auf den Link klickst in den Show Notes, wo mein WhatsApp-Kontakt steht, und einfach reinschreibst, ich will dabei sein. So simpel ist es. Manchmal sind Entscheidungen auch sehr simpel und vielleicht schleichst du schon länger uns herum und du darfst einfach auch ja sagen. Das ist die herzliche Einladung, auch mit Angst im Gepäck. Wir haben ganz ganz viele Frauen, denen echt die Knie und die Ohren geschlottert haben, als sie Ja gesagt haben und jetzt dastehen und sagen, es war die beste Entscheidung überhaupt. Und dann gibt es noch eine Frage, die immer wieder auftaucht, die letzte von diesem Podcast, ne die vorletzte, kann ich auch später anfangen? Das ist eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird. Wann kann ich denn später anfangen? Jetzt grade geht's nicht, weil Ostern, Weihnachten, Familienurlaub, was auch immer, kann ich später anfangen? Und unsere Antwort ist vermutlich ja, denn Smash it wird seine Türen auch wieder aufmachen. Wir sind nicht die, die sagen, ja, du musst dich jetzt entscheiden. Oder wir schließen dieses Programm für immer. Und dann nach zwei Wochen sagen, oh, das Programm ist wieder geöffnet. Das gibt's sehr viel am Markt. Leider hat dieser Markt sehr viel Vertrauen kaputtgemacht und sehr viele von uns negativ beeinflusst. Das tun wir nicht. Wir öffnen die Türen von Smash it regelmäßig. Und die Frage ist, was ist denn dann besser? Was ist in zwei Monaten, in vier Monaten, in sechs Monaten anders? Für den Fall, dass du einen Urlaub machen willst, haben wir in Smash it eine super Sache eingeführt. Und zwar kannst du dir in dem halben Jahr bis zu vier Wochen Urlaub nehmen und den einfach hinten dran hängen. Also dieses Argument gilt schon mal nicht und auch die anderen können wir meistens ziemlich schnell entkräftigen, denn dieses ich muss erst noch lalala, das ist ehrlich gesagt gar nicht so wahr. Denn da spielt eher so ein shiny object syndrome häufig rein. Ich möchte noch den Kurs beenden, ich möchte noch das, ich will noch meine Webseite überarbeiten. Brauchst du alles nicht. Du kannst mit uns jetzt anfangen und wir, Gretel und ich, mit unseren Expertisen aus komplett unterschiedlichen Bereichen mit mehreren sehr erfolgreichen Unternehmen geben dir all unser Wissen. Du kriegst von uns eine Roadmap mit dem rausdiffusierten Kern, was wirklich wichtig ist, um jetzt voranzukommen. Und in dieser Roadmap gehst du Schritt für Schritt durch und schaust, was muss ich jetzt eigentlich wirklich machen. Wir sind die Anti-Ablenkung und die Anti-Prokrastinations-Crew. Das heißt, wir geben dir Schritt für Schritt einen Leitfaden. Wenn du dich daran hältst, bist du in einem halben Jahr an einem ganz anderen Punkt. Und wenn du nicht losgehst, bist du in einem halben Jahr, und das ist leider unsere Erfahrung, das ist nicht, um dir Angst zu machen, das ist einfach unsere Erfahrung, wahrscheinlich nicht viel weiter, als du es jetzt bist. Weil dir ja deine eigenen weiteren… Dir steht das zur Verfügung, was du jetzt auch schon hast. Und es ist frei nach Einsteins Aussage, es ist die reinste Form des Wahnsinns, alles beim Alten zu lassen und zu erwarten, dass sich was verändert. Deswegen, ja, du kannst auch später anfangen und bitte nennen sie mir Gründe, die valide sind, weil in 99 oder 98 Prozent der Fälle ist es Angst und Angst ist kein valider Grund, etwas nicht zu tun. Der letzte Punkt ist, dass viele über das Coffee-Speed-Networking zu uns gekommen sind. Das ist eine sehr große Veranstaltung mit 160 Frauen mit Trubel, Heiterkeit, Musik, ganz viel bumm bumm bumm. Und so ist Smash it nicht. Smash it ist eine überschaubare Gruppe. Wir sind rund 35 Frauen aktuell. Für die Calls brechen wir es zum Teil in kleinere Gruppen runter. Wir sehen dich, wir sind ein Team von vier Personen aktuell. Und sollten wir mehr brauchen, scheuen Gretel und ich auch nicht, den mutigen Schritt zu sagen, dann wird unser Team noch mehr wachsen. Das heißt, du bist wirklich gesehen und wir haben auch die stillen, leisen Töne. Wir supporten dich auch, wenn du eher introvertiert bist, wenn du vielleicht eher schüchtern bist, wenn du von Zweifeln geplagt bist. Für all diese Themen gibt es in Smash it verschiedene Angebote und wir möchten dich super gerne auf diesem Weg begleiten. Also das ist noch mal ganz wichtig, es ist nicht der gleiche Wup Wup Wuf, das haben wir auch. Wir feiern auch in Smash it auch unsere Prosecco Moments, Erfolge, das ist ganz wichtig. Aber wir können auch die leisen Töne und wir können auch die wirklich Step-by-Step, wie Beppo der Straßenkehrer, ein Besenstrich nach dem anderen, die Töne beherrschen wir auch sehr gut auf der Business-Klaviatur. Genau, das soll diese kleine Q&A-Folge gewesen sein. Ich habe nochmal alles reingegeben, was uns häufig begegnet. Ich lade dich ein, gehe einmal in die Show Notes und klicke entweder auf den Passigkeits-Check, wenn du nochmal ein Einzelgespräch möchtest. Wie gesagt, die Zeit ist ein bisschen presant diese Woche und wir starten zum 1. Mai. Das heißt, guck mal, ob du dir noch einen der Plätze sichern möchtest oder wenn du jetzt gemerkt hast, boah, okay, da hat Laura vielleicht auch den einen oder anderen Finger in die Wunde gelegt. Ich will dabei sein, ich schleicht schon lange drumherum. Dann gerne einfach zu WhatsApp unten und mir ein Ich-will-eine-Smashie-sein schicken. Dann regeln wir alles andere auf dem schnellen und einfachen Weg. Letzter Punkt vielleicht noch. Das ist eine Frage, die mir jetzt gerade einfällt. Viele Menschen haben auch Angst vor unseriösen Zahlungsanbietern oder Druck oder was ist, wenn ich meine Rate nicht bezahlen kann. Komm auf uns zu, wir rechnen selber ab. Wir finden für alles Finanzielle auch eine Regelung. Den Elefanten auch nochmal kurz aus dem Raum zu stellen. Wir finden eine Lösung. Melde dich bei uns, wenn du dein Business von da, wo du jetzt gerade bist, zu einem anderen Punkt entwickeln möchtest. Dann melde dich und wir finden einen Weg. In dem Sinne, ich bin mega gespannt, wer mit uns die Crew für Mai sein wird. Wir haben schon einige super, super coole Frauen an Bord. Ähm, da verrate ich noch nichts. Aber wir sind schon eine richtig coole Truppe. Und wir lassen schon die Brücke zum Smash-it-Schiff runter. Und die ersten laufen schon rauf. Und wenn du noch dabei sein möchtest, dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt. Mach's ganz gut, am Donnerstag geht's hier weiter mit einer Interviewfolge, wenn ich mich richtig entsinne. Ja, müsste eine Interviewfolge sein. Bis dahin ganz viel Spaß. Wir sind jetzt hier bei Moin um Neun in den 400… 400tern Und danke nochmal an alle, die uns zur 400. Folge gratuliert haben. Es hat uns sehr, sehr, sehr gefreut. Macht's gut, bis bald, ciao.

  2. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Okaaaay – wir haben es verstanden. Manchmal stehen auch wir auf dem Schlauch und rennen in viele Bäume, weil wir den Wald bewundern! Seit über drei Jahren gibt es unsere Mastermind-Gruppe SMASH IT! Es ist unser Business-Baby, unser Herzblut-Kreislauf und das Produkt einer tiefen & fetten Freundschaft zweier Online-Unternehmerinnen mit Herz, Humor und einer großen Menge Drive 💥 Aber jetzt mal ehrlich: wir haben auch Schwächen. Ja, Du hast richtig gelesen. Wir, also Gretel & Laura, machen manchmal auch dumme Dinge und übersehen Wichtiges #truhtbomb Deshalb sind uns folgende Sätze in den letzten Wochen mal wieder begegenet: Und WAS genau ist jetzt diese Mastermind-Gruppe? WAS?! Ihr habt da auch 1:1 Coachings, Text-Support und Coworkings und mehr mit in der Mastermind? Das ist ja schon fast eher ein Coaching als eine Mastermind?! Achso, ich kann wirklich JEDEN Monat ZWEI Fragen live stellen und mit euch im Sparring bearbeiten und habe dazwischen aber auch Support? Hm. Da saßen wir wie zwei begossene Pudel (Großpudel Gretel und Zwergpudel Laura) und haben mit erschrecken festgestellt, dass es unter 313 Podcast Folgen hier bei MOIN UM NEUN keine einzige gibt, in der wir folgende Fragen beantworten: Was ist eine Mastermind Gruppe eigentlich? Von der Bedeutung und in der Realität? Was macht eine Mastermind-Gruppe für Selbstständige so bedeutsam? Warum sind wir selbst noch Mastermind Gruppen als Teilnehmerinnen, obwohl wir erfolgreich eine leiten? Was ist der Unterschied, zwischen einer privat organisierten Mastermind und einer geleiteten? Wann macht was aus unserer Erfahrung Sinn? Und was genau ist denn nun die Magie in SMASH IT? Wenn Du jetzt einige AHA-Momente hattest und besser greifen kannst, was wir damit meinen, wenn unsere Pupillen Herzchen förmig werden und wir von SMASH IT schwärmen, dann haben wir in dieser Folge einen guten Job gemacht! Neugierig? Dann schnapp Dir hier nen Termin und wir schnacken. Über Dich. Dein Business. Das Potential und schauen gemeinsam, ob SMASH IT Deine Wurzeln und Flügel werden kann – oder eben nicht. Wir freuen uns auf Dich! Passigkeits-Check: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://lauraroschewitz.de/ Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84 Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Gretel: Moin, Moin. Laura: Hallo. Gretel: Willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und heute sind tatsächlich Laura und ich mal wieder am Start. Mit einer Folge. Bei denen man sich tatsächlich mal fragen muss, warum es über 300 Folgen gedauert hat, bis wir die aufnehmen. Laura, worum geht es heute? Laura: Wir werden uns heute der großen Frage widmen Was ist eigentlich eine Mastermindgruppe? Und was ist das Besondere an unserer Mastermindgruppe Smash it? Denn vielleicht folgst du uns schon länger oder auch ganz neu. Wir streuen das ja immer wieder ein und erwähnen unsere tolle Mastermindgruppe Smash it, ja immer wieder und von Zeit zu Zeit hören wir dann aber von Menschen, die uns vielleicht noch nicht so lange kennen und sogar von Menschen, die uns schon lange kennen. Ja, was ist das eigentlich so ganz genau? Wir merken an Passigkeits Checks, dass einfach das vielleicht doch noch nicht so ganz klar ist. Und jetzt nehmen wir uns mal die Zeit, da in Ruhe drüber zu sprechen. Gretel: Genau dazu muss man ja sagen, wir betonen auch sehr gerne, dass wir selber wir beide uns in einer Mastermind kennen und lieben gelernt haben. Wir waren also Ende 2019 in einer Mastermind zusammen. Wir wurden dort Mastermind Buddies, das heißt wir wurden gematscht, um noch ein bisschen enger miteinander zu arbeiten und von Anfang an standen eigentlich gab es eine Standleitung auf WhatsApp, würde ich sagen. Von morgens um etwa um 7 bis abends 23 Uhr, Mitternacht. Und das hat sich bis heute nicht so wahnsinnig viel geändert. Das sind jetzt fast drei Jahre, zweieinhalb Jahre, drei. Ich sehe schon nicht mehr durch, über drei Jahre sogar schon. Laura: Krass. Gretel: Um Gottes Willen, genau. Und es gibt einfach unfassbar viele Arten von Mastermindgruppen. Und deswegen wollen wir das heute mal so ein bisschen einteilen, mal ein bisschen drüber reden, Was ist das eigentlich genau? Ist das ein geschützter Begriff? Kriege ich bei jeder Mastermind das Gleiche oder muss ich ganz genau hingucken, was in einer Mastermind eigentlich drin ist? Laura: Genau. Und kleiner Spoiler das würde ich schon mal auf jeden Fall sagen. Ich würde immer ganz genau hingucken, weil es hat sich gezeigt, dass sozusagen das Verständnis von einer Mastermindgruppe eben nicht immer dasselbe ist. Ich glaube, wo sich alle Mastermindgruppen, die ich auf jeden Fall kenne, einig sind, ist, dass es zusammen in einer Gruppe unter Selbständigen. Wir reden ja über den Bereich der Selbstständigkeit. Sinnvoll ist, seine Minds zusammenzupacken. Also die Gehirne, die Expertise, die Erfahrung und daraus zu schöpfen, dass wir zusammen mehr Potenzial haben als nur die Einzelteile. Ich glaube, das ist so der Überbegriff, finde ich erst mal, woher Mastermind eigentlich kommt, dass man sich halt zusammenschließen sollte und nicht jeder nur so ganz alleine vor sich hin werkeln. Und das finde ich, ist erstmal so ganz wichtig, weil ich selber auch sehr lange selbstständig war und ganz alleine vor mich hin gebrodelt habe. Und heute ist es zwar nicht mehr denkbar, aber damals war es für mich halt ganz klar, dass ich das halt so alleine mache. Und da ist Mastermind, finde ich wie so ein, wie wenn man angestellt ist und ein Team hat, in dem man arbeitet, ist der Mastermind für viele eben auch so eine Zugehörigkeit in eine Gruppe, in der man sich über Business Themen austauscht. So ganz grob erstmal als Überbegriff. Gretel: Ja und warum braucht es das eigentlich so, so sehr sag ich mal, weil es ganz oft bei uns Selbstständigen ja tatsächlich so ist, dass unser Umfeld nicht so viel mit unserer Selbstständigkeit anfangen kann. Na, das geht da los, dass es vielleicht sehr erklärungsbedürftig ist. Das geht da weiter, dass vielleicht ständig jemand auf der Matte steht und fragt Na, läufts denn? Läuft es immer noch nicht, oder was? So viel Geld bezahlen die dir für das, was du da machst? Das ist ja total easy. Das könnte ich ja auch. Bis hin zu dazu, dass die halt auch vielleicht gar keiner helfen kann, um dir zu erklären, wie Online Business funktioniert, wie Launchen funktioniert, wo deine Kunden herkommen, wie du sie betreust, wie du jemanden für dein Team findest, wie du dich traust, jemand für dein Team zu finden usw.. Also es sind ja so ganz viele Fragen, die vielleicht dein normales Umfeld gar nicht beantworten kann. Und dann gibt es, wie du gerade gesagt hast, Laura, zwei Möglichkeiten. Du kannst einen auf einsamer Wolf machen und versuchen, dich da durchzuwurschteln. Und es ist in vielerlei Hinsicht wahrscheinlich sehr, sehr frustrierend, weil wir alle mal den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, weil wir alle mal die offensichtlichen Sachen übersehen, weil wir alle mal uns lieber ablenken als das machen, was gerade dran ist. Oder du kannst eben zum Beispiel in ein Format wie eine Mastermindgruppe gehen, in der dir geholfen wird, deine nächsten Schritte rauszufinden, in der dir geholfen wird, gewisse limitierende Glaubenssätze auch herauszufinden, zu überwinden und wo du einfach einige Fehler nicht machen musst, weil du von den Fehlern und Best Practices anderer lernen kannst. Du kannst also wirklich tatsächlich so eine Mastermind einfach auch mal eine Abkürzung nehmen. Laura: Total. Also seitdem ich damit gestartet bin für mein Business, hat sich sehr viel in einer ganz anderen Geschwindigkeit verändert. Auf jeden Fall. Und was ich eben auch an einer Mastermind für mich auf jeden Fall immer sehr, sehr, sehr wichtig finde, ist das Thema Commitment, also dass man sich einfach auch committed, dranzubleiben zu regelmäßigen Terminen, sich zu treffen, auch einen gewissen social pressure zu haben oder so Zeuginnen zu haben, zu denen man schon mal gesagt hat, wo man hin möchte und die im Zweifel vielleicht auch mal nachfragen. Sag mal, Laura, du wolltest doch das und das machen. Wie sieht es denn da aus, weil mit sich selber, mit seinem eigenen inneren Team diskutiert man natürlich ganz anders und hat aber auch andere Schlupfwinkel, als wenn man von außen jemanden hat. So, dieses ganze Thema Commitment und Zeugenschaft finde ich in einer Mastermind eben auch. Also eine wohlwollende Zeugenschaft, die ja zum Beispiel im Umfeld nicht zwingend gegeben ist, einfach weil, weil da vielleicht mehr Vorbehalte sind, Ängste oder weil man einfach auch ganz nah miteinander ist. Gretel: Ja. Funfact an dieser Stelle Ich bin ja selber in einer in einer Mastermind drin und wir haben uns diese Woche Dienstag getroffen und jede von uns hatte so, wir sind nur zu viert. Jede von uns hatte Aufgaben, die sehr unangenehm sind und auf die sie gar keine Lust hatte. Und dann haben wir uns gegenseitig so motiviert, dass wir sagen okay, was ist die Deadline? Bis wann hast du das gemacht? Ja, okay, Sowieso. Was machst du, wenn. An wen spendest du, wenn du das nicht gemacht hast? 500 € an die AfD, Die Heimat? Keine Ahnung, was für ein Verein. Wen unterstützt du, wenn du deine Aufgabe nicht erfüllst? Also man kann dann wirklich gut auch gucken, wer wie motiviert ist oder sich motivieren lässt und da auch so ein bisschen witzig den Druck erhöhen. Und da sind wir aber auch schon bei einer ganz guten Unterscheidung, denn die Mastermind, von der ich gerade rede, in der ich bin, ist eine privat organisierte Mastermind. Ich muss sagen, die funktioniert sehr gut, weil wir uns, weil wir uns in einer bezahlten Mastermind kennengelernt haben und eben auch wissen, wie es funktioniert. Und dann gibt es neben den privat organisierten Masterminds eben bezahlte Mastermindformate wie zum Beispiel unsere, unsere Mastermind Smash it, bei der Du oder bei denen du für einen bestimmten Zeitraum Teil dieser Mastermind bist. Bei uns ist es so, dass die dieser Zeitraum sechs Monate dauert und dass die Mastermind auch nie aufhört. Also das ist kein Launchformat. Genau, aber das ist schon mal so eine große Unterscheidung zwischen bezahlter und privater Mastermind. Ich glaube auch aus deiner Sicht was besser oder schlechter oder was sind so die Vor und Nachteile? Laura: Also ich finde, wir haben ja beide beides schon durchlebt, sozusagen intensiv als Teilnehmerin. Das finde ich auch mal ganz wichtig, dass man so inside out weiß, wie fühlt sich das an? Also ich habe sowohl schon bezahlte Mastermind Formate sozusagen gebucht, als auch private organisiert. Ich muss sagen, für mich hat das, ist das wie so eine Kurve tatsächlich so ein bisschen im Leben oder im Business leben, dass ich halt gerade am Anfang schon verstehen kann, wenn man ganz, ganz am Anfang ist. Das ist manchmal zum Beispiel auch mit dem Invest für eine bezahlte Mastermind sich sehr scary anfühlt und dass man halt erst mal anfängt, sich in einer privaten zu organisieren. Für mich persönlich. Ich bin da aber sehr schnell rausgewachsen, weil ich einfach gemerkt habe, dass ich mit meinem Business wachsen möchte und ich gar nicht unbedingt die Mastermind organisieren will. Und das ist, finde ich, für so ein privates Format häufig für mich der Casus Knacksus, dass es meistens nicht gleich verteilt ist. Wer ist wie engagiert, wer sorgt dafür, dass man sich wirklich trifft? Es hat halt einfach letztendlich keiner den Hut auf und keiner hält den Raum. Ich bin ja auch Trainerin und ich weiß, wie wichtig das ist, dass jemand den Raum hält. Und wenn das nicht passiert, dann habe ich einfach oft erlebt, dass es dann mit der Zeit sich verbessert. Man fängt an, die ersten 3, 4, 5 Wochen sind super motiviert, alle sind voll am Start und man schickt sich Dinge und so. Und nach relativ kurzer Zeit sagen aber Menschen häufig ab. Man sagt dann Ach nee, es passt mir jetzt diese Woche doch nicht so gut. Also das Commitment einfach doch oft etwas weniger intensiv ist und man sich eben viel mehr organisieren muss, kümmern muss, können wir noch mal den Termin verschieben usw.. Das sind so Themen, die ich in privat organisierten Masterminds öfter erlebt habe und die mich zum Beispiel einfach zu stark von meinem Business abgelenkt haben. Also ich glaube, jetzt kommt es so ein bisschen an, an welchem Punkt man ist, aber für mich war dann irgendwann ganz klar Nein, ich möchte in einer Masterminds, wo jemand anders den Hut aufhat, alles organisiert, ich einfach, dazu komme ich für mich hören und lernen kann, ich mich austauschen kann und ich dann wieder rausgehe und sozusagen eher so eine Tankstelle, wo ich betankt werde. Aber ich wollte jetzt nicht den ganzen Autohof da irgendwie leiten und managen. Gretel: Was ich auch noch interessant finde oder spannend. Was auch so eine Unterscheidung sein kann. Das Herzstück einer Mastermind ist ja, wie man sich unschwer vorstellen kann, der Mastermind Call. Und bei diesem Call trifft man sich eben in der Gruppe bei uns in Smash it ist es so, dass da ja etwa 20, 25 Frauen in dieser Gruppe drin sind, haben wir den Mastermind Call geteilt, so dass da nicht 20 Frauen auf einmal drin sitzen. Und dann ist es so, du kommst halt dorthin, du stellst deine Business Frage und du wirst gecoacht. Und dann gibt es zwei unterschiedliche Arten und Weisen, wie das auch funktionieren kann in einer Mastermind. Es kann sein, dass du deine Frage stellst und komplett alle Teilnehmer Teilnehmerinnen dieses Calls, dir jetzt Input zu deiner Frage geben und versuchen dir weiter zu helfen, dir Ideen zu geben und eine Antwort zu geben. Bei uns in Smash it ist das anders. Bei uns ist es so, dass wir gesagt haben okay, wer ist Smash it bucht. Ich möchte als allererstes mal von Laura und mir gecoacht werden, was ja schon eine riesige Expertise abdeckt, denn du bist Wirtschaftspsychologe, Du launcht ohne Ende mit dem JSJ von deinen Eltern. Du bist Kommunikationsexpertin, Du weißt super viel über Resilienz, Ängste, Mindfuck usw. Und ich liebe halt Verkaufen, Verkaufsgespräche, Angebote, Preise alles was damit zusammenhängt. Und damit decken wir schon einen riesigen Teil der Themen ab, die unsere Mastermind Ladies so der Fragen ab die unsere Mastermind Ladies so stellen und wir haben halt für uns, also Smash it gibt es ja schon seit über zwei Jahren. Wir haben am Anfang auch angefangen mit dem Konzept zu sagen und jeder darf was sagen, was aber dann am Ende zu super viel Verwirrung führen kann, was die ganze Runde größer und ja irgendwie auch aufgeblähter machen kann. Und mittlerweile machen wir es so, dass wir sagen jede kann ihre Frage stellen. Das ist uns auch wichtig, dass wirklich jede eine Frage stellt und nicht nur drei, vier hot seed Kandidatinnen und wir coachen dann etwa zehn Minuten zu der Frage und wenn andere Mastermind Ladies grad teilnimmt, noch eine, noch einen Impuls dazu haben, dann können sie den sehr sehr gern in den Chat schreiben und man kann sich den später in Ruhe durchlesen. Aber uns ist auch da in den Mastermind Calls diese Klarheit, Fokus und Struktur einfach wahnsinnig wichtig, weil wir nicht wollen, dass du verwirrter aus dem Call wieder raus gehst, als du reingegangen bist. Laura: Total. Und das haben wir ja auch verändert bei uns. Das war ja nicht immer so und ich finde tatsächlich. Von wem hole ich mir eigentlich auch Rat? Also wem, also von wem hole ich mir auch Expertise? Ist ja ein wahnsinnig wichtiger Punkt als Selbstständige. Gerade in Zeiten von Social Media und YouTube und Freebies und Onlinekursen und was weiß ich was ist ja die Versuchung auch sehr groß, nochmal jemanden um Rat zu fragen. Und was meinst du denn dazu? Und das erleben wir ja auch sehr viel bei unseren Kundinnen. Und das ist nicht immer hilfreich. Also es gibt einfach natürlich sehr viele Menschen, die auch eine Meinung haben und das habe ich bestimmt auch zu ganz vielen Themen. Also es ist gar nicht so, dass ich da auch jemanden zeige, aber mit einem Finger auf jemand zeigt, zeigt man ja auch mal mit ein paar auf sich zurück. Also das geht mir ja auch so, dass ich in ganz vielen Bereichen bestimmt, wenn man mich fragt, auch eine Meinung habe, aber eigentlich gar nicht eine wirklich fundierte Expertise, sondern eher so ein Gefühl. Und da spielen dann ja auch wiederum meine eigenen Mindset Themen, meine Glaubenssätze mit rein. Das heißt, wir finden das einfach als hat sich nicht als wahnsinnig sinnvoll erwiesen, wenn jeder noch mal was sagt, weil es auch ein Zeitfaktor ist, das ganz oft in diesen Mastermindrunden, wo nochmal jeder sagt Ja, das finde ich auch wirklich total spannend von dir. Ich habe das auch genauso erlebt. Und die Sätze haben ja auch oft so angefangen. Es wurde eigentlich schon alles gesagt. Ich will das jetzt auch nicht nochmal wiederholen, aber ich sage jetzt das trotzdem nochmal und es geht uns allen so. Das ist eine Gruppendynamik, die die wahrscheinlich alle kennen, das ist völlig menschlich und normal. Das ist auch bei einer Rede so oder so. Also das ist ganz normal, aber es kostet wahnsinnig viel Zeit. Und in unserer Masterminds Smash it ist uns eben auch wichtig an diesen Mastermindtagen, die bei uns ja immer Donnerstags sind, wo wir zwei Gruppen haben. Jede Gruppe hat zwei Stunden Zeit und die halten wir auch ein. Also wir machen nicht drei Stunden draus, weil Zeit einfach auch so ein wichtiges Gut ist. Und dazu kommt eben, dass es noch mal ganz wichtig ist, dass jede ihren Platz hat Safe in dieser Runde. Das ist halt auch ganz wichtig, weil in vielen Mastermindgruppen, wie du gesagt hast, gibt es dann eben nur vereinzelte Hot seeds, wo man auch ganz viel lernen kann. Aber wir wollen wirklich ganz, ganz nah an den Smashies dran sein. Gretel: Ja, und jetzt hast du noch ein gutes Stichwort geliefert ganz, ganz viel lernen. Weil das ist auch das richtig Coole an der Mastermindrunde und da ist es völlig egal, ob die selbstorganisiert ist, (wenn man nicht einfach nur zwei Stunden schnackt) oder ob sie eben eine bezahlte Mastermind ist. Denn das Feedback, das es nach jeder einzelnen Mastermindrunde gibt, ist eigentlich „Ich bin mit dieser und dieser Frage reingekommen und ich habe so unfassbar viel von den Fragen der anderen Teilnehmerinnen gelernt. Das ist der Wahnsinn.“ Und das ist das, was wir halt auch als Mastermind Magie bezeichnen. Einerseits reichen zwei Stunden aus, um deinen Kopf richtig wieder geradezurücken, die nächsten Schritte zu besprechen usw. und andererseits lernst du einfach von allen anderen, die dort drin sind, weil vielleicht hast du heute eine konkrete Frage zu deinem Launch, aber die Frage zum Imposter interessiert dich auch. Oder die Frage dazu, was man macht, wenn der Kunde nicht bezahlt oder wie man das Angebot gut formuliert oder so und deswegen sind es einfach zwei Stunden alle zwei Wochen, die einen wahnsinnigen Impact haben und die dafür sorgen, dass du an deinem Business arbeitest und nicht die ganze Zeit nur in deinem Business arbeitest. Laura: Total. Und das ist eben der Punkt, dass man sich ja sehr an den Menschen orientiert, mit denen man sich umgibt. Und du hast ja vorhin gesagt, so was sind so Chancen. Und auch Risiken fordert man vielleicht von einer privaten Mastermind. Und du hast auch, gerade wenn man nicht nur Quatsch. Ich habe das selber erlebt, dass ich glaube, wenn man so wie du am Anfang gesagt hast, wenn man auf einem sehr ähnlichen Level steht, zum Beispiel unternehmerisch und sich vielleicht auch schon gut kennt und auch sehr ehrlich miteinander sein kann, dann glaube ich zum Beispiel, dass es wahnsinnig gut funktionieren kann. Wenn man aber das habe ich einfach auch oft erlebt, dass es dann eher so eine Austauschrunde wird und auch tatsächlich zum Teil eher so ein bisschen eine Runde von ich sage mal ein bisschen frech, so eine Selbstmitleid, Wunden lecken. Es ist ja wirklich schwierig, ne, Nimm dir erst mal noch eine Auszeit. Nee, du solltest noch mal ruhig machen. Ja, Pausen sind auch wichtig und alles davon ist wahr. Und das ist aber sozusagen ja nicht der einzige Fokus. Und wenn sich so private Masterminds da hin kreisen und du vielleicht auch in so einer drin bist, dann habe ich auch oft erlebt, dass es so Loyalitätskonflikte gibt. Dann geht man da auch nicht raus, weil man die schon so lange kennt und man hat ja auch sich mit denen entwickelt. Aber bei uns gab es ja auch bei beiden den Moment, wo wir uns dann zum Beispiel aus so einer Mastermind einfach raus entwickelt haben, aber gemerkt haben, wir wollen woanders hin mit unserem Business und dann braucht es auch den Mut, das hinter sich zu lassen, finde ich. Ich bin auf jeden Fall schon aus zwei privaten Mastermindrunden auch rausgegangen, weil ich gemerkt habe und das ist fällt mir immer unfassbar schwer, das zu sagen. Aber ich gemerkt habe, ich war die weiteste. Und das ist so ein Punkt, wo wir ja auch alle ermutigen, wenn du das Gefühl hast, ich ziehe die anderen durch, ich organisiere immer alles, dann ist es vielleicht Zeit für einen anderen Schritt. Gretel: Ja, ganz genau. Und jetzt haben wir natürlich „nur“ in Anführungsstrichen über das Herzstück unserer Mastermind geredet. Es gibt ja noch viel mehr, denn wir haben uns überlegt, als wir das vor zwei Jahren gegründet haben. Was braucht eine Mastermindgruppe, damit wir sie richtig, richtig geil finden? Und über die zwei Jahre haben wir diese Mastermind auch wieder weiterentwickelt, Sachen rausgeschmissen, Sachen wieder neu reingenommen usw. und so fort. Aber was zum Beispiel zum ja, zum Kern dazugehört, ist, dass du einen Business Buddy bekommst, ähnlich wie wir das früher waren, mit dem du sozusagen durch dick und dünn gehst, mit denen du dich noch extra austauscht, mit dem du tiefer eintauchst. Wir haben Textsprechstunden, wenn du also gerade Sales Emails schreibst und daran etwa zweifelst oder eine Angebotsseite oder eine Mail an Kunden oder einen wichtigen Insta Posts oder so, kannst du diesen Text einfach mitbringen in die Sprechstunde. Wir gucken drüber, geben dir Feedback und danach kannst du auch wieder gehen. Denn Smash it ist keine Beschäftigungstherapie. Es geht uns auf gar keinen Fall darum, möglichst viele Sachen anzubieten, damit du beschäftigt bist, sondern du sollst dir genau die Sachen rauspicken, die für dich passen. Dann haben wir Umsetzungswochen, die richtig, richtig geil sind. Alle zwei Monate nimmt sich jedes Smashie ein Thema vor in der Umsetzungswoche und nimmt also ja, setzt das dann wirklich von vorne bis hinten um. Wir begleiten durch Coachings durch Coworking. Wir feiern, dass am Ende der Woche, das ist auch super wichtig. Und in den drei Monaten, in den sechs Monaten Smash it hast du auch drei Coachings, drei eins zu eins Coachings mit Laura oder mir, die du nutzen kannst. Wenn du zum Beispiel sagst Hey, jetzt gerade ist meine Frage größer als das, was in die Mastermind passt. Oder sie ist mir vielleicht privater als das, was ich mit anderen Frauen teilen möchte. Dann kannst du auch eben eins zu eins Coaching mit Laura oder mir buchen und mal richtig eintauchen, noch mal tiefer eintauchen in das Thema, weil was uns einfach wahnsinnig wichtig ist. Und das ist auch ein bisschen das Lifeblood von Laura und mir ist, dass du mit deinem Business voran kommst und da tun wir wirklich alles, was geht und haben uns jetzt sogar noch Unterstützung ins Team geholt, damit das noch besser funktioniert und wir noch näher an dir dran sind. Laura: Ja, und das ist für mich nochmal ganz wichtig, weil ich wurde neulich darauf aufmerksam gemacht, dass mir jemand Feedback habt. Es ist ja gar nicht eigentlich nur eine Mastermind bei euch und nur meinen wir da gar nicht despektierlich oder so, sondern einfach Es ist schon wirklich wesentlich mehr in Smash it mit drin, weil wir eben festgestellt haben selber, dass einfach noch etwas fehlt. Und wir möchten eigentlich auch nicht, dass die Menschen, die mit uns arbeiten, noch 20 andere Sachen buchen müssen, sondern dass das wirklich eine runde Sache ist, dass man damit wirklich ein halbes Jahr und viele verlängern ja auch dann auf ein Jahr das dass man damit wirklich einfach richtig vorankommen kann und es soll jetzt im Mai ein sehr intensiver Prozess bei uns auch als Unternehmerinnen, dass wir dann entschieden haben so, was wie können wir es noch 10 % besser machen. Wir selber als Unternehmerinnen fragen uns ja auch immer wie können wir für uns selber persönlich als Menschen, aber auch für unsere Kundinnen einfach besser werden und gar nicht aus einem Maximierungsgedanken oder Leistungsgedanken sozusagen, sondern einfach sich ehrlich hinzusetzen und zu sagen okay, wie ist es gerade eine Reflexion zu machen, wo ist es anstrengend, wo geht es schwer, wo geht es leicht, wo kriegen wir positives Feedback, wo können wir es noch besser machen? Und deswegen haben wir eben diese Person jetzt in unserem Team, die ja die einfach nochmal ganz, ganz viel Zeit und Ressource hat, sich wirklich intensiv um die Smashies auch eben zwischen diesen Terminen, zwischen den Mastermind Calls, zwischen den Coworking, den Umsetzungswochen dass wirklich da einfach jede Woche, so wie ich am Anfang meinte, das Commitment gesichert ist, dass sich alle gesehen fühlen, weil das ist auch noch ein ganz wichtiger Punkt, dass eben auch zwischen den Terminen wir eine Community haben, wo sie auf unserer Plattform sozusagen sich austauschen können. Das heißt, es ist ja nicht so, dass man sich einfach alle 14 Tage trifft, sondern das ist wirklich, ja, es passiert schon jeden Tag, was in Smash it, ohne dass es dabei eine Beschäftigungstherapie sein soll. Natürlich. Gretel: Genau. Und der Titel dieser Person, der Name ist Jenny und der Titel dieser Person ist Client Success Managerin und könnte glaube ich auch Client Happiness Managerin sein. Also es geht wirklich darum und das ist mir auch nochmal wichtig, weil uns das auch ein paar Mal diese Frage gestellt wurde. Es geht gar nicht darum, dass Laura und ich uns rausziehen wollen aus unserem eigenen Programm. Holy shit, das wird nicht passieren. Wir lieben diese Mastermind, wir leben diese Mastermind und die ist wirklich unser Baby. Aber wir haben einfach festgestellt Hey, wenn wir da 20, 25 Frauen begleiten wollen, wenn wir wirklich bei jeder immer wissen wollen, wo sie steht, wenn wir die Coachings machen wollen, wenn wir mit unserer Energie auch haushalten wollen, dann brauchen wir einfach jemanden, der da mitdenkt und der dabei ist und der genauso begeistert ist wie wir. Und das ist Jenny und die werdet ihr sicher das eine oder andere Mal noch erleben. Vielleicht laden wir sie einfach mal in unseren Podcast ein, denke ich mir gerade. Laura: Habe ich mir auch gerade gedacht. Gretel: Wir lassen ihr erstmal ein paar Wochen Einarbeitungszeit und dann können wir das immer noch machen. Laura: Ja, großartig. Gretel: Das ist superwichtig. Und noch eine andere super coole Sache in Smash it sind ja unsere VIP Days. Laura, erzähl doch mal was zu unseren VIP Days. Laura: Ja, bei all der Liebe fürs virtuelle Arbeiten haben wir natürlich auch eine Liebe und wissen auch um die Besonderheit und die Kraft davon, sich vor Ort zu treffen. Und unsere Mastermind Ladies kommen ja sozusagen gefühlt aus halb Europa und können im Urlaub trotzdem arbeiten, wenn sie das möchten. Sie können auf Reisen sein, Workation machen. Das ist natürlich alles mega, mega fantastisch. Ich bin ja viel in Schweden. Das heißt, gerade dieses virtuelle Format ermöglicht, dass wir sehr unterschiedliche, tolle Frauen drin haben. Und von Zeit zu Zeit ist es ja aber auch sehr, sehr kraftvoll, sich mal wirklich so ich sage ja immer mit Geruch und Geschmack zu treffen. Das heißt, einmal im Jahr laden wir unsere Smashies ein zu einem VIP Day. Das heißt, wir nehmen uns wirklich einen Tag Zeit und wir lassen uns nicht lumpen. Wir lassen uns jedes Mal wirklich richtig coole Sachen einfallen im Herbst und treffen uns in Berlin. Und das ist jetzt natürlich schon wieder in der Hochplanung, sozusagen, dass wir gerade irgendwie genau planen, was wir da machen. Und ach, die letzten VIP Days waren einfach so toll und wir haben gemerkt, dass dadurch nochmal die Bindung, die Verbindung untereinander sowohl von uns und den Smashies, aber auch untereinander so gestärkt wird, dass wir das als festes Element mit einbezogen haben. Und in dem anderen Halbjahr wo der vor Ort Day nicht stattfindet, haben wir sozusagen die kleine Schwester ins Leben gerufen. Das ist der virtuelle VIP Day. Da nehmen wir uns einen halben Tag Zeit virtuell, um eben auch nochmal richtig in die Verbindung zu kommen, richtig tief miteinander an einem Thema zu arbeiten und dabei auch einfach nochmal Spaß zu haben. Weil das sollte irgendwie auch auf gar keinen Fall fehlen. Das ist nämlich auch sehr wichtig, dass wir einfach nochmal eine Community stärkende, stärkendes Event miteinander haben. Gretel: Ganz genau. Und wenn du jetzt überlegst, oh Smash it hört sich wirklich gut an, dann zeig mal auf jeden Fall den Kalender, damit du die Termine im Kopf hast, wann hier was passiert. Und zwar ist der virtuelle VIP Day am 30.06., also schon in wenigen Wochen und der in echt VIP Day in Berlin, bei dem es wie gesagt eine Mischung sein wird, wieder aus Business Impulsen und am Nachmittag Abend dann aber auch wieder einem sozialen Event. Vielleicht als kleiner Spoiler. In dem einen Jahr hatten wir eine Fotografin dabei, die von jeder Smashie auch Porträts gemacht hat, die sie auch nutzen können für ihre Websites usw.. Letztes Jahr hatten wir eine Kakaozeremonie, also wir denken groß, wir denken weit und wir denken auch oft out of the box. Und dieser Termin ist am 5. Oktober. Ähm, genau. Also wenn du Lust hast, Smash it zu buchen, dann sie auf jeden Fall zu, dass du diesen VIP Day in Berlin mitnimmst, sonst ärgerst du dich wirklich schwarz, das verspreche ich dir. Laura: Ja, und deswegen ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, denn wer jetzt noch Bock hat dabei zu sein, noch vor dem sogenannten Sommerloch, was ja viele auch immer so ein bisschen fürchten, das werden wir schön umgehen und um schippern, indem wir den virtuellen VIP Day noch Ende Juni miteinander teilen und ganz viele schöne Ideen für den Sommer haben. Und dann also das ist der perfekte Zeitpunkt. Und wie kann das sein? Buch dir einfach ein Call mit uns. Du findest ja den Link, den findest du in den Shownotes oder du gehst mal rüber, springst mal rüber auf unsere Webseite www.lauraundgretel.de. Und dort findest du alle Infos und die Möglichkeit, dir einen Kennenlerncall der heißt bei uns Passigkeits Check zu buchen und dann schnacken wir einfach mal ne Runde. Gretel: Das hört sich sehr gut und sehr vernünftig an, Laura. Wenn du jetzt das Gefühl hast, oh, Mastermind geil, dann buche wie gesagt dieses Gespräch, wenn du das Gefühl hast. Aber eine Frage habe ich noch, Die brennt mir noch unter den Fingernägeln. Dann guck doch einfach mal, dass du die uns rüberschickst. Du findest uns auf Instagram unter Laura.Roschewitz oder auch unter GretelNiemeyer. Wir freuen uns, jegliche Fragen zur Mastermind zu beantworten. Und ansonsten freuen wir uns natürlich, erstens, dich im Passigkeitsscheck kennenzulernen und zweitens, wenn du uns ein bisschen Podcastliebe hier verteilst in Form von Sternchen, Herzchen, Kommentaren, was auch immer auf dem Podcastanbieter deiner Wahl so üblich ist. Laura: So ist das. Gretel: Ja eigentlich nicht wahr. Laura: Das war schön, mal wieder eine Folge mit dir zusammen gemacht zu haben. Dazu auch noch zu unserem absoluten Lieblingsthema. Ja, schickt uns gerne Feedback rüber. War da was Neues dabei, was du noch nicht wusstest und dann habt einen guten Tag und wir hören uns in der nächsten Podcastfolge wieder. Gretel: Bye bye. Laura: Ciao.

  3. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Folge lohnt es sich, ganz genau hinzuhören, wenn Du in Zukunft Dein Gegenüber noch besser hören - besser gesagt - verstehen willst. Laura spricht über “aktives Zuhören”, warum das so wichtig ist für Deinen unternehmerischen Erfolg und wie es Dich unterstützt, besser Kund:innenbeziehungen aufzubauen und erfolgreicher zu verkaufen. So viele Benefits nur durch richtiges Zuhören?! Kommunikations-Junkie Laura gerät in dieser Folge völlig ins Schwärmen und wenn Du wissen willst, wie Du ein neues und tieferes Verstehen der Bedürfnisse deiner Kund:innen erreichen kannst, solltest Du in diese Folge unbedingt reinhören. 👂Laura gibt Dir Tipps, wie aktives Zuhören und gezieltes Nachfragen bessere Verkaufsgespräche ermöglichen 👂Lerne den Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Fragen kennen und erfahre, wann und wie Du diese effektiv einsetzt 👂Welche Auswirkungen hat aktives Zuhören auf das Vertrauen in Dich und Dein Angebot? Wenn Dir diese Folge gefallen hat und Du noch mehr über aktives Zuhören und andere wertvolle Business-Tipps erfahren möchtest, dann bewerte uns bitte auf Spotify oder Apple. Deine Bewertung hilft uns, weiterhin großartigen Content für dich zu erstellen. Schick mir eine Whatsapp-Nachricht mit dem Hashtag #Zuhören und erzähl mir, wie es bei Dir mit dem aktiven Zuhören aussieht: Fällt es Dir leicht oder hast du noch Herausforderungen? Ich freu mich auf den Austausch mit Dir Link zu Lauras Whatsapp: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Buche dir hier einen Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Transkript: Moin und willkommen zu dieser neuen Podcast-Folge hier bei Moin um Neun. Hier ist Laura und in dieser Podcast-Folge nehme ich dich mit zu einem Tool, was ich so so wichtig finde für uns Selbständige, nämlich das aktive Zuhören als Selbstständige und Unternehmerin. Schön, dass du hier wieder einschaltest und zu Beginn dieser Folge habe ich einen riesen Wunsch an dich. Denn dieser Podcast ist ja unser großes Baby von Gretel und mir. Schon weit über 400 Folgen haben wir in die Welt geschickt. I mean 400. Das ist schon einfach ziemlich crazy. Und dieser Podcast ist ja für euch alle kostenlos und den schicken wir einfach in die Welt als Impulse, als Kontaktpunkte, als Bindungen zu euch. Und es macht uns riesen Spaß. Und Gretel und ich sprechen hier ja auch häufig davon, dass geben und nehmen in einem Ausgleich stehen sollen und müssen, damit wir uns langfristig gut fühlen als Unternehmerin. Und deswegen kannst du heute einen kleinen Ausgleichsklick machen. Und zwar bitte ich dich sehr, wenn du das noch nicht getan hast, einmal in Spotify oder Apple unserem Podcast Moin um Neun eine kleine Bewertung dazulassen. Entweder einfach ein paar Sterne oder gerne auch ein bisschen Text, wie es für dich passt. Bei Spotify Sterne, bei Apple geht auch ein paar Worte. Das würde uns sehr, sehr, sehr freuen und ist wirklich die Währung, die wir in unserem Podcast von euch zurückbekommen. Wir können ja in unsere Datensätze gucken und wir haben so viel mehr Hörerinnen als Bewertungen. Deswegen macht ganz kurz jetzt auf Pause, spring einmal kurz in die App, wo du das gerade hörst, klick auf die Sterne, schick uns 1, 2, 3 liebe Worte und dann machst du uns sehr, sehr glücklich. So, das soll es aber in eigener Sache heute auch gewesen sein. Ich habe heute das Thema aktives Zuhören mitgebracht. Das kennen vielleicht die ein oder anderen Schulz von Thun oder aus der Schule oder wo auch immer her, aus dem Studium. Und ich möchte ganz kurz mit dir draufblicken in einer knackigen Kurzfolge, warum aktives Zuhören als Selbstständige so relevant ist. Erstmal, was ist aktives Zuhören? Aktives Zuhören bedeutet die Fähigkeit meinem Gegenüber wirklich zuzuhören, ohne dabei schon meine eigenen inneren Filme laufen zu haben. Ein Beispiel. Eine Kundin kommt zu mir und sagt, ich bin hier gerade in Smash-it und ich durchlaufe gerade euren Seeglassprozess und es klappt nichts. Aktives Zuhören wäre jetzt wirklich zu fragen, okay, was bedeutet das? Erzähl mir mal. Was bedeutet, es klappt nichts? Was klappt nicht? Was ist nichts? Offen nachzufragen und dann nicht schon in Lösungen zu denken und nicht schon den Rat auf der Zunge zu haben, sondern wirklich erstmal zuzuhören, mir vielleicht ein paar Notizen zu machen, innerlich oder per Stift oder per Laptop. Und wenn ich wirklich alle Informationen habe, die mir gerade relevant sind und wirklich noch mal reingefragt habe, dann kann ich fragen, darf ich dir dazu jetzt ein Feedback geben oder dann startet mein Feedback. In der Mastermind frage ich natürlich nicht um Erlaubnis, weil dafür sind ja die Smashies da. Was bedeutet das jetzt für dich als Unternehmerin? Wir neigen dazu, wenn wir zum Beispiel bei dem nicht so beliebten Thema Akquise oder auch vielleicht besonders Kaltakquise mit Menschen sprechen, wenn die uns zum Beispiel sagen, ja, sagen wir mal, du bist Ernährungsberaterin. Und dann jemand erzählt dir in einem ersten Kontakt, ja, meine Ernährung, das lasse ich immer so schleifen, und dann wird es doch Junkfood und das fällt als erstes hinten runter. Dann erlebe ich sehr, sehr oft, dass wir Selbstständige dann dazu neigen, sofort entweder Tipps und Ratschläge zu geben oder sofort zu sagen, ja, dann bist du ja bei mir im Programm perfekt. Und der Schlüssel für gutes Verkaufen, für langfristige Bindungen ist aber, dass du etwas über den Menschen erfährst, denn Menschen kaufen von Menschen und Menschen vertrauen Menschen. Und je besser du im aktiven Zuhören bist, desto höher ist deine Wahrscheinlichkeit, dass du wirklich auch gut verkaufst an Menschen, denen du wirklich helfen kannst. Nicht einfach nur verkaufen um jeden Preis, dafür stehen Gretel und ich ja überhaupt nicht, sondern wir stehen dafür, dass du als Selbstständige denjenigen, die wirklich zu dir passen, das richtige Angebot machst. Und dazu musst du immer wissen, ob die Person zu dir passt bzw. ob dein Wissen, deine Expertise zu dieser Person passt. Und dafür ist aktives Zuhören einer der Schlüssel. Und aktives Zuhören geht nicht nur in einem Gespräch, jetzt verbal, sondern das funktioniert auch schriftlich. Wenn du also Menschen per DM anschreibst, E-Mails, was auch immer, dein Weg ist, es geht auch in Posts, dann lade Menschen ein, von sich zu erzählen. Und bitte denke in den nächsten Nachrichten immer einmal kurz an die Roschi, die sagt, höre doch erst mal zu. Keiner möchte dir was erzählen, dann das Gefühl haben, du hörst überhaupt nicht zu, du haust jetzt einfach dein Angebot raus. Höre doch einmal zu. Was sagt dir die Person? Was klingt zwischen den Wörtern? Was fühlst du, wenn sie mit dir spricht oder schreibt? Frage nach. Stelle 1, 2, 3 offene Fragen. Woran merkst du das? Wie genau fühlt sich das an? Wie sieht das in deinem Leben aus? Das sind alles offene Fragen. Wie, wie genau, woran merkst du das? Keine Fragen, die mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Das machen viele Selbstständige, die stellen dann die Frage, ja, darf ich dir mal was zu meinem Angebot schicken? Und dann kommt oft ein Nein. Das ist eine geschlossene Frage. Und bei geschlossenen Fragen müssen wir immer einsehen, dass vielleicht Menschen das noch nicht so gut kennen. Da gibt es eine 50-50-Chance, dass sie Ja oder Nein sagen. Und wenn sie das noch nicht so gut kennen, ist ein Ja sehr groß. Ein vielleicht würden sie vielleicht machen, aber das bietest du ihnen gar nicht an mit einer geschlossenen Frage. Darf ich dir dazu mal meine Webseite schicken oder darf ich dir mal mein Angebot schicken? Das kommt etwas später, aber davor ist in der Regel es so wichtig, dass du wirklich verstehst, wo steht diese Person denn, was braucht sie wirklich, und sie dabei begleiten kannst. Und damit meine ich auf keinen Fall, dass du sie kostenlos beraten sollst. Aktives Zuhören ist für einen selber zwar sehr anstrengend, aber eher passiver Akt. Du hörst zu, du fragst nach, du erfasst, du speicherst die Sprache der Person ab, du speicherst das Wording, die Gefühle der Person ab und erfährst wirklich, was der Painpoint von der Person ist. Und dann machst du eine Pause und wenn du vielleicht ein Follow-Up machst oder später nochmal Kontakt hast, es wieder aufgreifst, eine E-Mail schreibst, wieder eine DM schickst, kannst du das Gespräch aufgreifen, weil du die Sprache, den Sound der Person schon erfasst hast. Aktives Zuhören ist wirklich der Schlüssel dafür, dass Menschen sich gehört und gesehen fühlen. Und das kannst du sowohl im Gespräch als auch in der Schriftform anwenden. Und ich wünsche mir wirklich sehr, dass du die nächsten Male vielleicht auch in Kennenlerngesprächen, wenn jemand sich für dein Angebot interessiert, hör doch erst mal zu. Und damit meine ich nicht, lass dich gegen die Wand reden, sondern steuer das Gespräch, indem du gezielt nachfragst. Wenn du mehr über die Personen erfahren möchtest, mach offene Fragen. Wie ist das in deinem Leben? Wie lange kennst du das schon? Woher kommt das? Wie genau fühlt sich das an? Wenn du merkst, ja, jetzt will ich aber mal zu dem Punkt kommen, wo ich auch mein Angebot platziere, stell geschlossene Fragen. Darf ich dir jetzt ein bisschen was zum Angebot erzählen? Das ist in einem Kennenlerngespräch natürlich super wichtig. In einem Erstkontakt, wo die Person vielleicht noch kalt ist und dich nicht gut kennt, ist das Risiko, dass du dir ein Nein einholst, sehr hoch. Also von heute wünsche ich mir eine kleine Laura auf deiner Schulter, die sagt, na, hast du zugehört? Hast du wirklich nachgefragt? Kennst du die Person jetzt ein bisschen? Weißt du, was ihre Schmerzpunkte sind? Weil wenn du als Unternehmerin an jemanden herantrittst, ist gerade dein Job nicht zu sprechen und Dich zu zeigen und Dich mitzuteilen, sondern Deine potenzielle Kundin wirklich zu verstehen, zu erfassen und dann zu entscheiden, passt sie zu mir, pass ich zu ihr, habe ich ein Angebot, was ihr wirklich hilft und dann ein richtig gutes Angebot zu platzieren. Wenn du mehr dazu erfahren willst, buche dir natürlich gerne mal einen Call mit einer von uns, mit Gretel oder mir, weil das ist, was wir in Smash it Tag für Tag machen. Und ansonsten springe auch gerne mal rüber zu mir zu Insta und schick mir eine Nachricht, Wie leicht fällt dir das mit dem aktiven Zuhören? Hab ich dich vielleicht ein bisschen erwischt? Bist du jemand, der sehr schnell ins Agieren, ins Tun kommt? Weil das sind häufig auch Macherinnen, und das sind wir Selbstständige ja oft, die das nicht so gut aushalten können, nur, unter Anführungsstrichen, zuzuhören. Ich verrate dir aber, dass dort einer der Schlüssel liegt. Bin gespannt von dir zu hören. Erinnere dich nochmal an den Anfang der Folge spring bitte einmal zu Apple oder Spotify und schick uns eine Bewertung, damit dieser Podcast weiterhin in die Welt gestrahlt werden kann. Und dann bis zur nächsten Folge hier bei Moin um Neun. Ciao!

  4. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Folge hat Laura Teammitglied Jenny, Texterin und Customer Happiness-Beauftrage bei SMASH IT! zu Gast. Die beiden schnacken darüber, welchen essentiellen Stellenwert gute Texte für Dein Business haben und warum es manchen Unternehmerinnen schwer fällt, die Buchstaben einfach fließen zu lassen. - Spoiler: Es ist nicht Deine Schuld. Es ist nur Deine, wenn es so bleibt. Deswegen hör direkt rein in die Folge. Warum die KI für deine Texte wie die Teigknetmaschine für dein Sauerteigbrot ist, wie du Emotionen und deine Schreibstimme hervorkitzelst und welche Strategien Jenny in der Textsprechstunde den Smashies mit an die Hand gibt, erfährst du in dieser Folge. Klick dich auf unseren Team-Account bei Insta: https://www.instagram.com/team_lauraundgretel/ Du hast Bock, dein Business mit uns gemeinsam richtig geil zu machen? Bei SMASH IT! kannst du zum 1.9. noch mit an Bord springen und wir erstellen gemeinsam ein richtig geiles Angebot und bringen dich und deine Texte so richtig zum Strahlen. Mehr Infos zu SMASH IT! bekommst Du hier: https://lauraundgretel.de/smash-it/ Transkript: Laura: Hallo und moin moin bei einer neuen Podcastfolge Moin um Neun, dem Business Schnack. Und heute eine Interviewfolge, eine besondere Interviewfolge rund das Thema Text, Texten, Texte, Texte in deinem Business, Schreiben, alles was damit zu tun hat. Und in unserer Vorbesprechung gerade, die Jenny und ich hatten, haben wir festgestellt, eigentlich gibt es kein Business, was ohne Texte auskommt. Und deswegen eigentlich ein Wunder, dass wir beide erst heute über dieses Thema schnacken. Hallo Jenny, schön, dass du da bist und willkommen zu dieser Podcast-Folge. Jenny: Hallo liebe Laura, schön, dass ich da sein darf. Laura: Buongiorno, moiniorno oder servus, wie wir eben besprochen haben. Ja, Jenny ist ja Teil vom Team Laura und Gretel und das schon eine ganze Weile. Und ehrlich gesagt haben wir auch schon eine ganze Weile vor, mal zusammen eine Podcastfolge aufzunehmen. Wir hätten auch diverse Themen, die wir miteinander hier im Podcast besprechen könnten. Und heute schnappen wir uns die Gunst der Stunde und sprechen über das große Thema Texte. Oder wir sagen wir vielleicht so, wir machen eine erste Podcastfolge zum Thema Texte als Selbstständige und vielleicht mit dem Schwerpunkt auf Texten, Texte als Selbstständige im Online-Business. Weil das ja die allerallermeisten unserer Kunden und Kundinnen sind. Jenny, magst du vielleicht als Intro einmal kurz erzählen? Weil ich könnte mir vorstellen, Skandal, dass dich noch nicht alle kennen aus unserer Crowd. Wer du eigentlich bist und wie es dazu kommt, dass ich dich so anmoderiere und wir schon ganz vertraut hier wahrscheinlich gleich schnacken werden. Jenny: Ja, natürlich sehr, sehr gerne. Also ich bin jetzt mittlerweile seit einem Jahr und einem Monat Teil vom Team Laura und Gretel. Und bin hier gestartet mit der Aufgabe, bitte übernehmen Sie die Texte und bitte machen Sie unsere Customer noch happier, als sie eh schon sind. Sprich, in Smash It bin ich sowohl dafür zuständig, dass unsere Smashies mit gutem Gewissen ihre Texte dorthin schicken können, wo sie vorgesehen sind. Sprich ich feedbacke, wir schauen uns die Texte gemeinsam an, wie sind Texte gut aufgebaut, was muss ich beachten. Und natürlich auch im Team Laura und Gretel in Zusammenarbeit mit euch immer darf ich alle Texte, die so entstehen dürfen, mit begleiten, gießen, pflanzen und dann auch gerne die Blüten pflücken genau sprich Social Media, Newsletter, Webseite und und und und das ist mittlerweile eine richtig coole Teamarbeit und macht mir sehr sehr viel Freude. Laura: Wie schön dass du heute hier bist und ich habe gerade eben ich glaube wirklich zehn Minuten bevor wir diese Folge aufnehmen, einen Kommentar bei LinkedIn gesehen auf einen Post. Und den werd ich jetzt kurz vorlesen. Und zwar ging es in dem Post darum, wer welchen Newsletter liest. Es war so ein Empfehlungspost in meiner Community. Und da hat eine Frau aus unserem Netzwerk drunter geschrieben, ich lese supergerne den pushenden Newsletter von Laura Roschewitz und Gretel Niemeyer. Und ich höre auch sehr gerne ihren Podcast. Moin um Neun. Also, liebe Gabi, this goes out to you. Und dann schreibt sie, die beiden schreiben sicherlich nicht easy, bindet Gedankenstrich, weil Wortakrobatik, noch mal Strich, aber ich liebe ihre Energie, die mir immer wieder neue kreative Impulse gibt. Danke an euch beide an dieser Stelle." Und da muss ich so ein bisschen schmunzeln, und ich würde gerne. Also, da fehlt natürlich Jenny in diesem Text, in diesem Zitat von der lieben Gabi. Aber ich würde da gerne einmal anknüpfen. Was ist denn deine Geschichte zum Thema Text? Also, wenn wir da lesen, Wortakrobatik, und du sprichst ja auch sehr gerne in schönen Bildern, wie bist du zum Text gekommen? Was ist deine Liebe zum Text? Weil davon würde ich definitiv schon sprechen. Und ich glaube, dass es immer spannend ist, für Menschen so ein bisschen den Background zu erfahren. Also, seit wann liebst du Texte? Wie kam es dazu? Was ist deine Beziehung zum Thema Text und Wort? Und wenn ihr sie jetzt sehen könnt, dann würdet ihr ein großes Grinsen und sein bisschen ein flirtiges Gesicht sehen. Da scheide ich auf jeden Fall eine vielleicht interessante Frage gestellt zu haben. Jenny: Auf jeden Fall. Ich habe gerade überlegt, wo fange ich an? Weil tatsächlich ist ja, wie du dir vielleicht denken kannst, meine Liebe zu Texten schon eine sehr, sehr lange Geschichte. Also es fängt tatsächlich klassisch als Kind an. Ich habe damals so eine uralte Schreibmaschine in so einem Koffer, der so ausschaut wie so ein Hutkoffer, von meiner Mama entdeckt und habe dann da angefangen mit Adler Suchsystem mit den Fingern einzeln Geschichten zu tippen. Da war ich schon relativ jung. Meine Mama hat auch immer noch diese Schreibmaschinen- Geschichten aufgehoben in so einer Erinnerungskiste für mich. Und so ging es dann tatsächlich weiter. In der Schule war dann so am Anfang hat man Erlebniserzählungen gemacht und es war total spannend und da waren wirklich tolle Sachen auch mit dabei. Dann geht es klassischerweise in der Schulzeit ja weg von ich schreibe schöne Dinge hin zu ich mache Inhaltsangaben, ich schreibe Erörterungen, ich mache nur noch irgendwelche steifen und förmlichen Texte und parallel dazu habe ich ein kleines gelbes Büchlein angefangen. Auch das steht noch bei mir hinten im Bücherregal, wenn ich darauf vorbereitet gewesen wäre, hätte ich sogar herbringen können, indem ich Gedichte geschrieben habe, so pubertätsmäßig gefühlslastig und so alle gefühlsachterbahnen einmal durchgemacht und war dann im Leistungskurs Deutsch, war mir dann unsicher, ob das jetzt noch so mein Weg ist, fand aber tatsächlich Goethes Faust immer großartig, also der hat mich so durch das ganze Kollegstufen da sein getragen, auch wenn das bis heute niemand nachvollziehen kann, wie man Faust mögen kann, ja ich weiß, aber er ist großartig, wenn man Goethe einfach mal richtig versteht, aber egal, ich schweife ab und habe dann auch ein Germanistikstudium gemacht. Also ich habe erst ein Germanistikstudium gemacht und habe dann ein Staatsexamen für Deutsch, Gymnasialehramt gemacht. War dann auf dieser anderen Seite, also sprich Lehrerin für Deutsch und Geschichte auch und habe dann gemerkt, okay, verdammt, ich weiß genau, wo den Menschen der Spaß am Schreiben verloren geht, weil nämlich spätestens in der achten Klasse, wo die ganz andere Themen in ihrem Leben haben, müssen sie plötzlich ganz steife Texte verfassen, ganz stringente Regeln befolgen und Argumentstrukturen auswendig lernen. Und spätestens da, glaube ich, verlieren alle so ein bisschen die Anbindung zu ich schreibe gerne, weil das einfach immer nur ganz strikt ist und so. Ich habe dann ganz ganz viel verstanden, warum, wieso, weshalb vielleicht Menschen nicht gerne schreiben. Ja und irgendwann bin ich vom Lehramt weggekommen, habe mein eigenes Business aufgebaut, damals ein Handmade-Klamotten-Label und musste da dann mein eigenes Marketing machen und habe dann wieder gemerkt, ach, gehen wir doch mal wieder zurück zu den gefühlsduseligen Texten. Ich habe Kinderklamotten verkauft und auch das ist natürlich total emotionsbehaftet. Und ja, schöne Klamotten sind was ganz Tolles und das hat super gut funktioniert. Und weil meine Texte so gut funktioniert haben, wurde ich dann abgeworben und habe dann einen Job tatsächlich als Social Media Managerin damals angeboten bekommen und habe mich dann für diesen Weg entschieden und bin ein Jahr, zwei Jahre später über euch gelandet. So war meine Textliebe-Geschichte. Laura: Jetzt muss ich zweimal abbiegen. Kurz abbiegen. Faust. Bei mir in der Schule, im Abitur, gab es die Möglichkeit, über also, die Auswahl von zwei Büchern zu schreiben. Grundkursdeutsch bei mir. Der geteilte Himmel oder Faust. Mhm. Und ich war in der Stunde, in der man das auswählen durfte, krank. Und mein damaliger Freund Olli, solltest du zuhören, ich bin immer noch sauer auf dich, konnte sich von zu Hause bis zur Schule nicht merken, dass ich gesagt habe, nicht Faust, sondern bitte der geteilte Himmel. Die Roschewitz kamen also eine Woche später zur Prüfung. Das war bei mir ja mündlich, ich hatte ein anderes Abi. Da wurde mir dann freudvoll verkündet, ja, wie sie sich ausgesucht haben, vor fremden Prüfenden. Ich war an der Waldorfschule, die Prüfung wurde von jemandem abgenommen, den ich noch nie gesehen hatte. Also, null, null, null, null Space, um zu verhandeln. Hier kommt das Thema Liebe und Freundschaft in Faust. Viel Spaß in der Vorbereitungszeit. Ich hatte Faust nicht gelesen. So zu meiner Geschichte. Labern konnte sie schon immer ganz gut, hat sich dann irgendwie durchgelabert durch diese Prüfung. Das einmal ganz kurz, da wusste ich, bei Faust geht mir immer noch ein bisschen der Puls hoch. Und ein zweites Thema, was ich so spannend finde, was du eben gesagt hast, dass es eigentlich schon quasi in deiner Kindheit und Jugend eine wichtige Rolle gespielt, das finde ich spannend, da mal hinzugucken. Bei mir war es in der Kindheit so, ich konnte ganz lange nicht schreiben, nicht gut. Ich hab auch nicht gelesen, was ja häufig zusammenhängt. Ich war ja immer draußen, ich war immer unter Tieren und Menschen. Und hab halt alle damit genervt, dass ich, wenn wir am Strand waren, alle Kinder haben Bücher gelesen oder gespielt. Ich saß da und habe alle genervt und gefragt, du sag mal, Mami, die neben uns, warum sind die so angespannt miteinander? Also, ich hatte den Fokus eigentlich immer auf die zwischenmenschliche Beziehung und den Gefühlen. Und hab ganze also, meine Mutter hat da ganz viele Einträge zu ihren Tagebüchern, wo sie drüber geschrieben hat. Heute saßen wir mit Laura im Restaurant, und sie konnte sich nicht entscheiden, weil die Stimmung am Nachbartisch so angespannt war. Also schon interessant, wo man so seinen Schwerpunkt im Leben legt. Aber dazu machen wir vielleicht noch mal eine andere Podcastfolge. Lass uns doch mal reinsniken. Du bist ja sozusagen jetzt schon wirklich lange weile bei uns vor allem auch verantwortlich dafür, dass unsere Kundinnen, unsere Smashies, tolle Texte haben. Und wie wir eben schon so ein bisschen erörtert haben, da würde ich gerne noch mal drauf eingehen, ist es ja so, dass niemand ohne Texten auskommt. Also sei es eine Webseite, sei es ein Flyer, sei es eine E-Mail, ein Angebot, Social Media Posts, you name it. Irgendwo muss geschrieben werden. Und jetzt hast du ja eben auch erzählt, auch von deinem eigenen Business, dass da schon auch ein bisschen wieder Emotionen, und ich musste wieder an das pubertäre Gedicht denken, dass da durchaus auch ein bisschen Emotionen mit reingehört in das Texten. Was solltest du sagen? Wie schwer oder leicht fällt es vielen Selbstständigen, die du jetzt ja auch schon in dem Jahr vor allem auch bei uns begleitet hast? Was beobachtest du bei selbstständigen Frauen, die Texten dürfen, müssen, sollen? Jenny: Also das allererste, was ich bei Smashies, die das allererste Mal in die Textsprechstunde kommen, bemerke, ist so eine Schambehaftung. Das tut mir jedes Mal total leid. Also es fängt, wenn die das erste Mal reinkommen, begrüße ich sie meistens mit, pass auf, du musst gar nicht die erste sein, die hier ihren Text vorstellt, schau dir an, vergewissere dich, dass ich nicht durch den Laptop beißen kann, auch wenn ich Texte behandle und mag da immer erst mal dieses Willkommen heißen, weil jede, also wirklich fast jede, startet mit den Worten, ja, also Jenny, ich weiß, ich kann nicht so gut schreiben, aber ich würde jetzt trotzdem gern mal von dir wissen, was du davon hältst. Und dann muss ich immer sagen, stopp, wir schauen uns gar nicht erst deinen Text an, sondern wir schauen erstmal deine innere Einstellung an, weil ich das so, so wichtig finde. Wenn ich mich an was ransetze und sage, ich kann das nicht, dann ist es egal ob ich dran glaube oder nicht dran glaube. Also es ist immer das gleiche Ergebnis. Es ist so diese Self-fulfilling Prophecy. Wenn ich sage ich kann das nicht, dann ist die Angespanntheit sofort im Körper da und dann fließen die Buchstaben auch nicht. Ich lade immer dazu ein, als allererstes da mit der Attitude ran zu gehen, zu sagen, ich kann es. Punkt. So schwer, wie diese Einstellung auch immer einzunehmen ist. Und gleichzeitig sage ich halt auch dieses, du hast ein Business, du hast ein wahnsinniges Wissen. Das haben die alle. Also wirklich, ich habe glaube ich noch nie eine Smashie erlebt, die keinen Wissen hatte, weil das gibt es einfach nicht. Die haben ja ein Business, die arbeiten mit ihren Kundinnen, die bringen wahnsinnig tolle Erfolge, Transformationen bei ihren Kundinnen mit und so. Und genau das möchte ich, dass sie wahrnehmen und dann mit dieser Attitude an die Texte rangehen und sich vorstellen, sie würden mit jemandem reden und nicht mit jemandem schreiben. Weil häufig ist es wirklich dieses mechanische, ich muss einen Text konstruieren, was diese Hürde dann aufbaut. Und da ist mein allerliebster Tipp. Mach einen WhatsApp-Chat oder einen Chat bei einem Messenger deiner Wahl mit dir selber auf. Für alle, die das technisch jetzt nicht wissen, wie das geht, am besten man lädt so einmal den Mann, den Freund, die beste Freundin in eine Gruppe ein und schmeißt die sofort wieder raus, erklärt es dann, okay, ich brauchte halt ein Chat mit mir selber. Und dann… Laura: Wird sich auch keiner wundern. Meistens… Ja, ja. Okay. Nicht weiter nachfragen. Jenny: Genau. Also Mein Mann war nicht irritiert in dem Moment. Laura: Meiner auch nicht. Jenny: Okay, sie tut Dinge. Und dann hast du einfach einen Chat mit dir selber, in dem du Sprachnachrichten, Spracheingaben, das funktioniert ja mittlerweile mit den Handys auch wirklich gut, dass ich mehr oder weniger flüssig sprechen kann und der verwandelt es für mich wie von Zauberhand in Text. Und dann habe ich nicht diese Blockade, dass ich was schreibe, sondern dann spreche ich und entweder ich nehme Sprachnachrichten auf und tippe die dann ab, was richtig gut funktioniert und habe dabei automatisch meine Sprechstimme und ich finde diese Sprechstimme ist wirklich Zauberei. Auch ganz oft schon erlebt, dass dann Kundinnen gesagt haben, was Jenny, du streichst mir das nicht raus. Ich habe gedacht, das ist viel zu unförmlich und nicht so nein, bitte lasst genau solche Dinge drin, die Persönlichkeit reinbringen, die zeigen, dass ihr Menschen seid, dass ihr eine bestimmte Richtung anstrebt. Das ist ja bei uns genauso. Ich meine, es gibt super viele Menschen, die, glaube ich, mit diesem Denglish gar nichts anfangen können und trotzdem ist es einfach unsere Schreibweise. Genauso diese Hashtags, die wir einfügen. Mittlerweile denke ich in Hashtags, aber wenn man so in normale Gespräche macht und dann im Kopf hat Hashtag Attitude ja genau wie wir mittlerweile denken, glaube ich alle. Und gleichzeitig ist das eben das, was Wortakrobatik vielleicht möglicherweise bei Menschen aus… Jetzt habe ich den Faden verloren, genau. Du weißt, was ich meine. Ja, genau. Sprechstimme finden und wirklich wegkommen von diesem krampfhaften, das muss irgendwie Schema X entsprechen. Ich meine, natürlich ist eine Salespage idealerweise in einer bestimmten Reihenfolge aufgebaut. Ich setze aber gerne vorneweg dieses Glaub an dich, setz dich an den Text und vertraue darin, dass du eine Expertise hast und dass du diese Expertise weitergeben möchtest. Laura: Also sind wir eigentlich doch auch wieder da, dass es häufig wahrscheinlich eine Mischung, und das sagen Gretel und ich ja sowieso, eine Mischung zwischen Handwerkszeug und Mindset ist. Also könnten wir eigentlich auch sagen, dass gute Texte gar nicht so unbedingt 100 Prozent damit zu tun haben, ob du eine gute Texterin bist oder ob du das Handwerkszeug des Textens gut hast. Dafür gibt es ja zum Beispiel den Smash It, Zwinker Zwinker, unsere Jenny, die dich mit dem Handwerkszeug begleiten kann. Was ich aber viel spannender finde, ist, dass das eigentlich mal salopp ausgedrückt in der Birne ist. Das Problem ist häufig in der Birne und im Herzen, weil wir vielleicht eine Lehrerin oder einen Lehrer hatten, der uns gesagt hat, na, das wird nix, mach du mal lieber was mit Holz, du bist ja fürs Grobe oder so. Solche Sätze hör ich auch immer noch so durchklingen aus der eigenen Biografie und der von Menschen, die ich kenne. Also spielen da doch auch häufig, glaube ich, echt alte Muster und Überzeugungen ganz stark mit rein. Jetzt gibt's ja, wenn wir über Texte sprechen, keinen Weg dran vorbei, auch mal kurz den Pfad der künstlichen Intelligenz sozusagen einzuschlagen oder mal kurz hinzuschauen. Jetzt gibt es ja ganz viele Menschen, die sagen, ah, super, oder ich erlebe das gerade so. Oder noch mal zurückgespult, es gibt, glaube ich, zwei große Gruppen unter den Selbstständigen, mit denen wir arbeiten. Zum einen die, die sagen, cool, das ist mega, mache ich mich mal sofort dran und übe das und lerne das. Und eine sehr, sehr, sehr große Gruppe, gerade an Frauen, die ich beobachte, die selbstständig sind, die Texte brauchen, die aber z.B. was ChatGPT oder andere KI angeht, extreme Vorbehalte haben und sagen, ich kann das bestimmt nicht, ich weiß nicht, wie sowas funktioniert, ich finde das ein bisschen gruselig, was passiert mit meinen Daten. Und auch ein Riesenthema für viele. Ich kann das ja nicht jemand anders und erst recht nicht einen Roboter quasi schreiben lassen. Da werde ich meinen Kunden ja gar nicht gerecht und dann ist das ja nicht mehr von mir persönlich. Erste Frage, also ich habe glaube ich zwei Fragen zum Thema KI. Aber erste, wie erlebst du uns Selbständige sozusagen, die du ja jetzt begleitest, ähm, zum Thema KI? Also, was nimmst du da wahr? Weil kommen viele zu dir, zum Beispiel, in die Textsprechstunde und sagen, ich hab das mit ChatGPT gemacht. Oder ist es eher so, dass die meisten an ihren Texten rumknabbern? Ist es eine Mischung? Hol uns da mal rein. Jenny: Ganz unterschiedlich. Also ich würde sagen, es ist eine Mischung. Die die erstellen die Texte mit ChatGPT, reichen sie dann ein und ich merke, ah, die hat Chat GPT gemacht. Die sagen, ha, guck mal hier, ich hab die Sammlung von Chat GPT, was würdest du denn sagen, was geht in die richtige Richtung? Also die ganz offen damit auch umgehen. Und es gibt die, die sowas niemals verwenden würden. Laura: Sowas. Jenny: Sowas wie KI. Und ich finde das total, also ich finde alle Stadien vollkommen in Ordnung, weil wir einfach die KI als das nehmen dürfen, was es ist, nämlich eine wahnsinnige Arbeitserleichterung. Also ich nehme da auch gerne das Beispiel einer Teigknetmaschine. Also mein Mann ist jetzt voll im Sauerteig-Game eingestiegen und wir mussten uns dann auch irgendwann so diese Teigmaschinen, die hier halt 10-15 Minuten am Stück dieses Ding kneten, weil ich würde niemals im Leben darauf, die Idee kommen, mich eine Viertelstunde, 20 Minuten hinzustellen und einfach Teig zu kneten ist so. Diese Arbeitserleichterung, glaube ich, da diskutieren wir gar nicht darüber, dass das eine Maschine super easy übernehmen kann. So. Und genauso ist es für mich mit KI. Wenn ich gewisse Arbeitsschritte habe, die ich mir erleichtern kann, dann nehme ich das. Das wichtige, glaube ich, ist, diese Hürde im Kopf auch wieder abzubauen. Also, welche Geschichte glaube ich ihm, welche Geschichte erzählt mir mein Kopf und glaube ich daran, dass KI kompliziert ist, dann ist es kompliziert. Glaube ich daran, dass KI mir Arbeit erleichtern kann, dann kann ich das machen. Wichtig ist natürlich, dass ich weiß, wie ich die KI füttere, wie ich da gute Prompts schreibe, um gute Ergebnisse zu bekommen und und und das ist möglicherweise im ersten Moment komplex. Und da sage ich aber auch gibt es super tolle Menschen, die KI leicht erklären, die dich da durchführen, die dich begleiten und wo du danach so erleuchtet fast schon rausgehst und sagst so warum habe ich mich nicht früher damit beschäftigt. Also ganz klares Go von meiner Seite gar nicht den Anspruch zu haben. Ich füttere Chat GPT und der spuckt mir eine 1A Salespage aus, die mit einer 50% Conversion Rate irgendwie Leute durchführt. Das ist natürlich utopisch, ganz klar. Und gleichzeitig kann ich mir Ideen holen. Ich kann Texte verbessern lassen. Ich kann möglicherweise meinen Stil analysieren können. Das finde ich auch super genial. Gerade in meiner Position als Texterin, die jetzt für euch Text erstellen muss, da kann ich dann auch mal fragen, wie würdest du denn diesen Stil beschreiben und solche Geschichten. Da gibt's ja echt viele Kniffe mittlerweile und da der klare Aufruf, verplemper keine Zeit mit Freebies. Das ist echt bei KI, finde ich ganz wichtig. Ja, du kannst dir die 100 Prompts für irgendwas runterholen und es gibt einfach echt Spezialistinnen auf dem Markt, die Kaufprodukte haben, wo du gut durchgeführt wirst und dich danach erleuchtet fühlst und nicht noch überforderter als vielleicht vorher. Laura: Ja, ich möchte da wirklich auch ein Stück weit ermutigen. Also Gretel und ich kennen das ja auch, dass wir da Berührungsängste hatten und denken, boah, bitte jetzt nicht noch irgendwas. Wir sind sowieso schon so voll. Jetzt muss ich mich wieder in irgendwas eindenken. Ich seh aber auch, das ist jetzt gesellschaftspolitisch, aber auch feministisch, ich seh, dass viel mehr Männer sofort Bock haben auf KI und sagen, hey, geil, ich muss das nicht mehr alles selber schreiben, das geht superschnell, wie cool ist das denn? Hashtag Knetmaschine. Und ChatGPT weiß sogar auch, was keywordmäßig sinnvoll ist, wie cool ist das denn? Den Gang erspare ich mir, vor allem, wenn ich nicht Texter bin oder Texterin. Wenn ich Yoga-Lehrerin bin oder wie ich, Mindset- und Psychologieberaterin, dann muss ich ja nicht zwingend sehr viel Liebe und Leidenschaft für Texte übrig haben und darf es mir auch leichter machen. Wir machen uns bei anderen Dingen leichter und haben eine Sitzheizung im Auto und frieren nicht mehr im Winter. Deswegen denke ich, da wünsche ich uns Frauen einfach so, und ich kann das auch wirklich selber nachvollziehen, ein bisschen mehr Mut für neue Dinge. Weil ich seh schon den nächsten, ich seh schon den AI-Gender-Gap, weil sich eben sehr viele Männer sehr schnell drauf einlassen und neugierig eher sind. Das hat wieder auch ganz viel mit Prägung zu tun. Wenn ich in der Schule und in meinem Elternhaus gehört hab, du bist technisch ein Cleverer und kannst coole Sachen mit Lego bauen. Wenn du das dein Leben lang gehört hast und als Mädchen gehört hast, ja, du bist nett und brav und siehst auch ganz adrett aus, dann ist es natürlich was anderes. Deswegen wünsch ich uns allen, das puste ich raus, ein bisschen Zuversicht. Wenn du eine Onlineunternehmerin bist und Social-Media-Kanäle bespielen kannst, bin ich mir sicher, dass du auch mit Chat-GPT umgehen kannst oder vergleichbare Tools. Vielleicht magst du noch mal auf der Zielgeraden noch mal sagen, du hast heute auch Textsprechstunde. Wir sind ja hier sozusagen voll im Thema. Was sind denn, vielleicht hast du mal drei Beispiele, was sind denn so klassische Themen, mit denen Smashies zu dir kommen? Und was ist der Prozess, den ihr in so einer Textsprechstunde Klammer auf, schwieriges Wort, Komma, und das findet, es ist ein regelmäßig wiederkehrender Termin, bei dem die Smashies zu Jenny in die Textsprechstunde kommen können und eben Texte mitbringen, wie du eben schon gesagt hast, die zeigen, ihr arbeitet daran, Klammer zu. Wie sieht das konkret aus? Was sind das für Texte? Und wie arbeitet ihr da zusammen dran? Jenny: Ja, es gibt in unserem geschlossenen Mitgliederbereich die Ankündigungspostings für morgens übrigens, Textsprechstunde. Und da steht dabei, du kannst mit allen Texten dieser Welt kommen. Und genauso ist es auch. Also Social Media je nachdem, was den einzelnen Smashies schwerfällt. Wir schauen uns Social Media Postings an Über Mich-Seiten, wir schauen uns Startseiten, Salespages, Seeglasnachrichten, wir schauen uns auch Antworten an Kundinnen, also Kundin XY hat mir das geschrieben, Jenny, was könnte ich denn da antworten? Schauen wir an. Und mein Part ist tatsächlich immer, in das Business rein zu zoomen von der Smashie, deswegen ist es halt auch so wichtig, dass wir ganz nah an den Smashies dran sind. Also ich kenne jede in ihrem Business. Ich verfolge den Prozess, den sie bei uns bei Smash it durchlaufen und weiß dann, ah ok, das ist deine Expertise, aus der Perspektive schreibst du, das ist so dein Typ. Man lernt ja dann die Smashies in den Livecalls auch so ein bisschen kennen und weiß, ah komm, guck mal, das ist dein Hund oder du wohnst so und bring doch da noch ein bisschen Persönlichkeit mit rein und so. Und das ist eben meine Aufgabe dann zu gucken, passt der Text zu der Smashie, passt der Text auch an diejenigen, wo es gerichtet ist, an die Zielgruppe Und wie können wir da das Beste in der individuellen Situation schaffen? Was für die Smashie noch authentisch ist und was mir auch immer ganz, ganz wichtig ist. Ich gebe denen auch so grundsätzliche Strategien mit. Also es gibt dann den Konjunktiv-Filter, der dann da drüber gelegt wird und der dann sagt, hier guck mal, da haben wir noch einen Könnte und da hätten wir noch einen, du könntest ja auch und wenn du möchtest und solche Geschichten. Und versucht da wirklich langfristig denen Strategien mitzugeben, wo sie ihre Texte selber so ein bisschen redigieren können, wo sie dann so diese kleine Jenny auf der Schulter haben, die dann sagt ah, ah, ah, da war ein Konjunktiv, bitte. Laura: Und das Konjunktiv Schluck auf, wenn man so durch den Text drüber geht und sagt da war es schon wieder. Jenny: Genau, das sind so Füllwörter, dieses also, aber was halt Texte unfassbar lang und zäh zu lesen macht und was sich dauerhaft mitnehmen können und was auch immer Ex-Smashies berichten. Ja, da hatte ich meine kleine Jenny auf der Schulter und hat den Konjunktiv geändert in das kannst du schaffen und das machen wir zusammen und go for it. Und so, ja. Laura: Ja, vielleicht zum Abschluss nochmal meine Perspektive, was ich so sehe, was deine Arbeit als Teammitglied Laura und Gretel, als Smash-It-Supporterin und als Texterin angeht. Ich hab immer das Gefühl, dass wenn Smashies bei uns starten, dann haben sie so ein bisschen diese Steifigkeit vom Vereinsrundbrief. Ich muss wieder einen Newsletter schreiben. Sehr geehrte Damen und Herren, diese Woche ist das Thema der Woche. Blah. Und das entspricht häufig, wie du auch gesagt hast, gar nicht ihrer Expertise, gar nicht ihrer Persönlichkeit, gar nicht ihrem Lifestyle. Vielleicht ist ein Unterschied, ob du eher leger, eher etwas förmlich, wie du vom Typ her auch bist. Und ich hab das Gefühl, dass dann viele ins Smash it reinkommen und dann geht auch schon so ein bisschen der Schleudergang der Waschmaschine an. Also dann kommt neues Handwerkszeug, dann kommen neue Impulse, dann verändert sich der Blick auf das eigene Business, dann arbeiten sie noch am Mindset, dann lernen sie von Gretel ganz viel. Und dann ist häufig auch erst mal so eine kleine Verwirrung, So, oh Gott, wie schreibe ich, was mache ich denn jetzt? Und so, weil sie ja von uns auch ganz viele Vorlagen bekommen. Wir haben ja sehr, sehr viele Vorlage für verschiedene Textbereiche. Und nach ein paar Wochen, spätestens Monaten, finde ich, das hatten wir gestern, auch gerade gestern war gerade Mastermind-Tag, sieht man dann aber, dass sie ihr eigenes finden. Und dann merken sie, jetzt hab ich's einfach geschrieben, jetzt geht's schneller. Hubsi, jetzt trau ich mich, meine Wahrheit auszusprechen und sozusagen auch mal ein bisschen auf den Tisch zu hauen. Und nicht mehr einfach nur ein Newsletter zu schreiben mit der Hoffnung, es meldet sich keiner ab, sondern ein Newsletter mit einer Meinung drin. Da sehe ich wirklich dein Beitun sehr groß, sie darin zu empowern, dass sie wirklich das können. Dann eine Prise Handwerkszeug, eine Prise Glitzer und Wissen und vor allem auch dieses gemeinsam dran arbeiten. Ich glaube, das stärkt einfach auch total, da nicht alleine zu sitzen. Und am Ende kommt dann so eine Art eigene Sprache raus. Das finde ich irgendwie echt immer wunderschön. Jenny: Ja, das stimmt, das stimmt. Und gleichzeitig zeigt sich auch immer wieder, finde ich, das merke ich bei den Texten, das auch fortgeschrittenes Smashies, wo man jetzt denkt, die haben ein gutes Business, die haben schon ihre 10K im Monat und steigen bei uns ein und kommen dann mit einem Text und sagen, ah ja, so richtig rund ist der noch nicht. Und dann lese ich mir den so durch und sag ja kann ich jetzt so nachfühlen und frag dann ok pass auf wer ist denn deine Zielgruppe, wie schaut denn die konkrete Transformation von deinem Angebot aus und dann gucken die mich manchmal so an mit so großen Augen ja also kann ich dir jetzt so nicht sagen. Und dann bestätigt sich irgendwie wieder, dass eben genau diese Groundwork, die wir in Smash It einfach machen, super wichtig ist, weil ich kann halt nur gute Verkaufstexte gerade schreiben, wenn ich genau diese Groundwork durchgemacht habe. Und so greift es halt alles ineinander. Und das liebe ich ja auch, weil das so ein Zahnradding ist, so eine alte Uhr mit so ganz vielen Zahnrädern drin. Und ohne dieses eine kleine Zahnrad, wir haben mal über die Persona gesprochen, funktioniert es halt nicht, weil das Ganze nicht ineinander greifen kann. Und ja, das ist auch bei den Texten wahnsinnig wichtig, dass ich das einmal gemacht habe. Laura: Also würde ich sagen, als Wrap-Up von dieser Podcast-Folge, ich versuche es ein bisschen zu rappen, Wenn du also merkst, dass das ein Thema für dich sein könnte, nämlich dieser gesamte Prozess um die letztendlich ist ja Text eine Form der Kommunikation, die ja für sehr viele sehr zentral ist, damit Menschen davon erfahren, was du tolles machst in deinem Business. Wenn du dich jetzt da irgendwie angesprochen, angetriggert, angeklopft fühlst, dann spring mal rüber in die Show Notes. Dort gibt es einen Kontakt zu uns, wo du einfach mal rüber springen kannst und mir in WhatsApp schreiben kannst. Oder spring gerne auch rüber zu Insta, denn da gibt's unseren Team Laura und Gretel-Account. Auch den haben wir verlinkt. Auch da darfst du uns sehr gerne anschreiben, rüberspringen, denn dort sitzt auch die liebe Jenny mit uns zusammen. Und du darfst uns gerne mal einen Hashtag schicken, wo wir schon drüber gesprochen haben. Vielleicht Hashtag Text. Und schreib doch mal, was nimmst du aus dieser Folge mit? Wo stehst du im Puncto Texten in deinem Business? Und wenn du merkst, das wär schon cool, diese Transformation durchzumachen von ich schreib und schreib und schreib, aber irgendwie passiert da nichts Cooles zu Ich kann mich wirklich ausdrücken, ich weiß, was ich sagen möchte. Und Menschen hören das auch. Das ist ja auch immer noch ganz spannend. Dann, weißt du ja, wo wir sind, meld dich gerne. Zum September haben wir noch Plätze frei bei Smash It. Und wir werden, schon mal kleiner Spoiler, nach und nach auch das Thema KI natürlich mehr in Smash It mit reinbringen. Wie sollte es anders sein bei Menschen, die Texte lieben? Und Selbstständige noch viel mehr als Texte. Insgesamt einfach. Danke dir, Jenny, dass du dir Zeit genommen hast. Spring jetzt gerne rüber in die Textsprechtunde. Da warten wahrscheinlich schon ein paar Smashies und scharren mit den Hufen. Und vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Ich denke, wir werden noch mal eine zweite Folge machen, aufbauend. Weil da gibt es noch sehr sehr viel, was mir sozusagen auf der Zunge liegt. Jenny: Ich mag noch einen kleinen Cliffhanger zur zweiten Folge machen. Laura: Oh ja, mach das mal. Jenny: Mag ich den Freund Olli, der ja damals bei deiner Abiturprüfung so ein bisschen reingelangt hat, den mag ich ein bisschen in Schutz nehmen und mag da allen, die jetzt noch bis zum Ende drangeblieben sind, einen kleinen Tipp geben, dass nicht nicht gut funktioniert. Weil, wie du vielleicht weißt, versteht unser Gehirn die Negierung gar nicht so gut. Deswegen im nächsten Text, den du schreibst, in dem du nicht verwendest, denkst du ab sofort an Faust und Olli, weil die Positivformulierungen nicht nur bei Dreijährigen deutlich besser funktionieren, sondern wirklich bei allen Lesenden von Texten. Laura: Auch bei 17-jährigen Ollis, ich schwöre. Jenny: Er hat nur zur Hälfte Schuld, Laura. Laura: Er hat einfach nur Faust gehört, das nicht wurde leider nicht gespeichert. Also viel mehr Wissen rund Texte und Tipps und Tricks In der nächsten Folge dann, also nicht der nächsten, aber Punkt 2 sozusagen zum Thema Texte. Danke dir Jenny, das war mir ein Fest. Jenny: Ja ebenso, bis bald! Laura: Bis bald, tschüss!

  5. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Doppelte Geschwindigkeit bei Whatsapp, Kurzzusammenfassungen von Büchern und KI, die alle Prozesse im Business beschleunigt und dabei eine Frage: Warum sind wir immer erschöpfter, überlasteteter und reizüberfluteter als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte? In dieser Podcast-Folge spricht Laura über Reize, Reizüberflutung und unseren aktiven Umgang damit: Wie gestalten wir unseren Arbeitsalltag? Wie begegnen wir Reizen? Wie kommst Du wieder zu mehr Selbstverantwortung? In dieser Folge teilt Laura mit Dir, wie wir es schaffen können, durch einfache Anpassungen im Alltag mehr Ruhe UND Produktivität zu erreichen. Höre jetzt rein und erfahre, wie du Deinen Alltag und Dein Business entspannter und produktiver gestalten kannst. Und vergiss nicht, uns bei Spotify oder Apple zu bewerten – Deine Unterstützung bedeutet uns viel! Spring mal rüber zu Whatsapp (https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1) und erzähle mir unter dem Hashtag #Reize, wie es bei dir aussieht: Wie viele Reize setzt Du Dich täglich aus? Wie gehst Du damit um? Lass uns darüber sprechen und gemeinsam Lösungen finden! Transkript: In dieser Podcast-Folge hier bei Moin um Neun nehme ich, Laura, dich mit in einen Bereich der mentalen Gesundheit, der mir sehr, sehr wichtig ist, nämlich das Thema Überlastung, Erschöpfung und Reizüberflutung. Darum wird es in den nächsten Minuten gehen und ich freue mich sehr, dass du wieder eingeschaltet hast hier bei Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Wie du vielleicht weißt, vielleicht bist du ja aber auch ganz neu, bin ich, Laura Roschewitz, Wirtschaftspsychologin und Dreifachunternehmerin, jeden Tag mit Menschen im Kontakt, denen es entweder nicht so gut geht oder die sagen, sie möchten erfolgreich im Beruf stehen, sei es selbstständig oder angestellt und dabei mental gesund bleiben oder werden. Und ein ganz, ganz, ganz, ganz, ganz wichtiger Punkt ist dabei die Frage, wie viel Reize dein System jeden Tag aufnimmt und filtern und durchlaufen lassen muss. Und ich habe dazu mal ein Beispiel mitgebracht, was ich einfach super eindrücklich finde. Und zwar sagt man, und das ist jetzt wirklich Forschung und die lässt sich etwas schwer nachvollziehen, aber ich möchte das Bild trotzdem reingeben. Man sagt, dass ein Mensch, ein moderner, junger, dynamischer Mensch, so wie ich es zum Beispiel bin, an einem Tag so viele Reize empfängt, wie ein Bauer im Mittelalter nicht in seinem gesamten Leben. Okay, das kann man ja erstmal so sacken lassen. Und da geht es jetzt gar nicht darum, wie genau das nachgewiesen werden kann und so weiter. Das ist Forschung, da geht es tatsächlich natürlich darum, dass es sehr schwer nachzuweisen ist, was genau ein Bauer im Mittelalter gemacht hat und wie man die Dinge miteinander vergleichen kann. Aber es geht um Themen wie Intervalle von Reizen, also wie häufig sehe ich verschiedene Dinge, verschiedene Bilder, wie schnell bewege ich mich, wie viele neue Eindrücke habe ich, wie viele unterschiedliche Dinge esse, trinke, fühle ich. Und daher ist dieses Bild schon gar nicht so schlecht, weil wenn wir uns mal überlegen, wie viele Reize wir jeden Tag zum Beispiel am Handy, in Reels, auf Insta und Co. sehen, plus wir fahren mit dem Auto irgendwohin, wir haben bald unsere Kinder, unsere Familien, unsere Tiere, wir hören einen Podcast, wir gehen einkaufen, wir sehen da 600 Joghurtpackungen, müssen uns entscheiden. All diese Themen sorgen dafür, dass wir eine enorme Flut an Reizen haben und der ausgesetzt sind. Und das ist eben, wenn wir uns das psychologisch anschauen, also mal schauen, wie ist das für unsere Psyche, sehr, sehr schwer verarbeitbar und mega anstrengend. Und unser Hirn ist ja auch eins unserer größten Organe und vor allem einer der Orte, der am meisten Energie braucht in unserem System. Und deswegen ist es super, super sinnvoll, sich mal als Unternehmerin und als Mensch damit zu beschäftigen, wie kann ich denn steuern, wie vielen Reizen ich jeden Tag so begegne und ausgeliefert bin? Und da kommen wir ganz schnell dazu, dass es für uns als Selbstständige extrem wichtig ist zu lernen, wie kann ich mich wirklich fokussieren und wie kann ich wirklich wieder in einer inneren Ruhe arbeiten und wie kann ich eine Reizarmut in meinem Umfeld zumindest punktuell oder phasenweise auslösen. Und dazu habe ich euch ein paar Impulse mitgebracht, genau genommen drei. Mal gucken, ob ich sie abrufen kann. Der erste ist nutze dein Handy. Das mag jetzt erstmal ein bisschen ambivalent klingen, aber nutze die Funktionen deines Handys. Denn wenn du ein halbwegs modernes Smartphone besitzt, hat das ganz, ganz, ganz tolle Fokus- und Ruheeinstellungsmöglichkeiten, die die allermeisten aber gar nicht richtig benutzen. Ich tue das seit ungefähr einem Jahr ziemlich intensiv und kann nur sagen, das hat so viel verändert. Einer meiner Mentoren hat immer gesagt, das Geld wird im Flugmodus verdient und der ist auch so, dass ich ihm manchmal schreibe, manchmal antwortet er total schnell. Das liegt dann in seinem Zeitfenster für WhatsApp oder Austausch. Und manchmal dauert das wirklich vier Tage. Und das ist etwas, was du als Mensch und als Unternehmerin dir wirklich mal anschauen kannst. Wie bist du? Weil ich sehr, sehr, sehr, sehr viele Menschen erlebe und mich da auch lange selber zugezählt habe. Ich habe immer auf Reize von außen reagiert. Ich saß am Computer und zack, ging eine WhatsApp-Nachricht, kleine Eins oben auf, zack, draufgeklickt. Dann passierte das, klack, hingeklickt. Dann ist das passiert. Und ich hab sehr, sehr viel reagiert, bin sehr viel hin- und hergesprungen, sehr viel war sehr unruhig. Und nein, ich bin nicht geheilt, das ist nicht weg. Aber es ist sehr, sehr viel besser, weil ich zum Beispiel automatische Einstellungen habe, dass ich abends ab 19, 20, 21 Uhr keine Nachrichten mehr durchgestellt werde, dass ich in den Schlafmodus gehe, dass ich abends wirklich nicht mehr auf Social Media bin, dass ich, wenn ich in Calls bin oder diese Podcastaufnahme mache, dass ich in Fokusmodus drin habe, wo niemand durchkommt. So kann ich eben steuern, dass gar nicht erst diese Reize aufploppen, denn es ist für unser Gehirn und unser System wahnsinnig schwierig, diesen zu widerstehen, wenn wir das erstmal gesehen haben, das kennt ihr wahrscheinlich auch alle. Wenn du erstmal weißt, da ist eine neue E-Mail, dann wollen wir eben auch raufklicken und deswegen rate ich dazu, möglichst viel auszuschalten. Und das ist kein so ein Bla-Bla-Tipp, sondern mach das mal. Arbeite mal fünf Stunden konzentriert. Ich sag dir, mind-blowing. Du kannst an einem Tag so wahnsinnig viel schaffen und das ist eine Frage der Reize von außen. Also das erste nutze die Funktion deines Smartphones. Das zweite leg dir Zeitfenster. Leg dir Zeitfenster, wo du spontan sein kannst auf Reize reagieren, interagieren und so weiter und Fokuszeiten. Schau, was dir da gut tut, aber lege dir das so hin, dass es für dich gut passt. Und als drittes, blocke dir mindestens ein, zwei Mal im Jahr eine Zeit, wo du wirklich in einen Reizfasten kommst, wo du wirklich mal darauf verzichtest, wo du deine App löscht, wo du keine E-Mails hast, wo du möglichst lange wirklich handyfreie Zeiten hast, mindestens zweimal im Jahr am besten wäre, als wenn man das einmal im Monat machen würde für, sagen wir mal, so drei, vier Tage und zweimal im Jahr länger, am besten zwei Wochen. Aber jeder kleine Moment zählt. Vielleicht kennst du das auch. Ich erlebe sehr viele Menschen, die eben, ja, während sie einen Film gucken, noch am Handy sind und nicht selten da eben auch Business-Sachen machen. Also wir haben uns daran gewöhnt, eine enorm hohe Reizlast zu haben. Und das fühlt sich erstmal schrecklich an, das wieder runterzudrosseln, ist aber notwendig, weil wenn wir diese hohe Reizflut haben, ist es zu einer Überreizung meist nicht weit. Und dann sind wir erschöpft, wir schaffen nicht viel, wir sind unproduktiv. Und das, to be very honest, liegt zu einem großen Teil in deinen eigenen Händen. Weil wenn du dich nochmal an das Bild vom Anfang erinnerst, von dem Mittelalter Bauern oder der Bäuerin, die in einem Leben so viel erlebt hat an Reizen, nicht Gefühle oder Langlebigkeit oder sowas im Sinne von emotionaler Langlebigkeit, sondern an Reizen wie du an einem Tag, na dann ist auch kein Wunder, dass dein System erschöpft. Jetzt können wir natürlich sagen, das ist so doof, dass diese Algorithmen so darauf getrimmt sind und so weiter, das stimmt alles. Aber ich bin eine große Freundin der Selbstverantwortung und deswegen lade ich die ein und sage, okay, lass mal gucken, was kannst du anders machen? Was kannst du jetzt anders machen? Und wie gut oder schlecht bist du da drin? Hand aufs Herz, wie gut oder schlecht bist du da drin? Weil ich bin jahrelang super schlecht gewesen und bin auch immer noch auf dem lernenden Weg, merke aber wie doll der Unterschied ist durch sowas wie Schlafmodus, Fokusmodus, bestimmte Zeitfenster, wo ich wirklich dann auch mal nicht auf mein Handy gucke, bestimmte Dinge, wo ich komplett ohne Handy bin. Bei mir ist das zum Beispiel das Reiten, wo ich dann einfach mal drei Stunden gar kein Handy dabei habe. Und Reizfasten, also ein, zwei Mal im Jahr oder möglichst zu festgelegten Zeiten im Jahr wirklich mal ohne Handy einen ganzen Tag, ein ganzes Wochenende und nein, auch nicht mit Tablet und Computer, möglichst analog sein und möglichst viel in natürlichen Formen, sprich Natur und eben wenig Reize, die dich aus den Momenten rausziehen. Das war meine super kurze Folge zu diesem Thema. Spring doch mal rüber in den Show Notes, findest du den Link zu mir zu WhatsApp. Und erzähl mir doch mal, wenn du magst, unter dem Hashtag Reize, schreib mich da mal gerne an und wenn du magst, erzähl doch mal, wie sieht es denn bei dir, Hand aus Herz, so aus? Wie vielen Reizen setzt du dich jeden Tag aus? Und wo bist du auch vielleicht schon doppelt oder triple bereizt? Das kann zum Beispiel bedeuten, du schaust einen Film, dabei bist du noch am Handy und snackst noch was. Oder das kann bedeuten, du kochst, dabei hörst du einen Podcast und, keine Ahnung, also das wäre eine Doppelreizung, wäre kochen und Podcast. Ich tu das auch, auch Autofahren und Podcasts tu ich sehr, sehr gerne. Wenn ich aber merke, mein Frühwarnsystem schlägt an und zeigt mir du bist an der Grenze, dann lasse ich das. Weil Autofahren ist schon eine Tätigkeit und dazu noch etwas zuhören ist eine zweite. Und gerade bei Filmen fällt mir das sehr auf, dass das viele Menschen machen. Und to be honest, das ist zu viel. Ein Film ist schon sehr, sehr viel Reiz. Wenn du dabei etwas machen willst, wenn du unruhig bist, dann gewöhn dir so was an wie Puzzeln oder Stricken oder Malen. Aber bitte nicht noch ein technisches Gerät, was dir in einer riesen Reizflut, am besten so Reels, also viele Menschen gucken halt Serien und Filme und scrollen dabei durch Reels und das ist für unser Gehirn echt nicht manageable. Also springen gerne mal rüber zu WhatsApp, schreibt mir Hashtag Reize und wir schnacken mal drüber, wie es bei dir um deine Reizsituation aussieht, wie die sich auf dein Business auswirkt und ob du vielleicht Lust hast, mit mir daran zu arbeiten. Ganz viele Grüße zu dir und bis zur nächsten Folge hier bei Moin um Neun. Ciao!

  6. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Folge spricht Gretel mit Yvonne, die vom Schwarzwald über Lübeck nach Mallorca nicht nur in Sachen Wohnort eine große Veränderung vollzogen hat, sondern auch in Sachen Business: Yvonne berichtet davon, wie sie ins VA-Business hineingerutscht ist, wie sie durch eine Mischung aus Neugier und Notwendigkeit den Schritt in die Selbstständigkeit wagte und wie sie sich über die Jahre immer weiterentwickelt hat. 🤩In diesem Gespräch teilt sie ihre spannenden Erfahrungen, von den Anfängen als überlastete Einzelkämpferin bis hin zur cleveren Chefin eines wachsenden Teams. Du erfährst in dieser Folge, wie Yvonne es geschafft hat, erst nach und nach Aufgaben zu delegieren und sich heute als Agenturchefin anderen Herausforderungen stellen darf und muss. Wir sprechen darüber, wie sie die Balance zwischen Handwerk und Mindset findet und wie wichtig es ist, den Mut zu haben, aus der Komfortzone auszubrechen. Ihre Erfahrungen gibt sie heute auch an Selbstständige weiter. In der Folge erfährst du mehr darüber, wie du und dein Business “Fit für eine VA” werdet und warum das manchmal ganz schön frustrierend sein kann. Hör jetzt direkt rein, wenn du wissen willst, wie du typische Anfängerfehler vermeiden kannst, welche Rolle Schokolade in Yvonnes Leben spielt und wie das Leben auf Mallorca als Selbstständige so ist. Mehr Infos zu Yvonne und ihrem Kurs findest Du auf ihrer Website und auf Instagram: https://www.instagram.com/yvonnejakob_consulting/ Melde Dich noch bis zum 31.07. zum Super-Sommer-Special-Preis von 399 Euro an: https://www.yvonne-sabrina-jakob.com/in4wochenfitf%C3%BCreineva?fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAAabvpmGDA9exIDdTbolG5ikFWphXuOihagfh_Fi3ukaD1AAo7z3zMLGg3jA_aem_aFY6vFel_OI5V5KtMRsMAQ Verpasse keine News mehr und folge uns auf Instagram @teamlauraundgretel: https://www.instagram.com/team_lauraundgretel/ für tägliche Business-Inspiration. Transkript: Gretel: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Du kannst mich vielleicht sehen, vielleicht hörst du es aber auch an meiner Stimme. Ich grinse von einem Ort zum anderen, denn ich habe heute wieder eine tolle Interview-Gästin am Start und es ist ihr erstes Podcast-Interview. Das freut mich ganz besonders. Sie ist VA gewesen, sie gründet gerade eine oder baut gerade eine VA-Agentur auf und sie ist auch Smashie. Herzlich Willkommen liebe Yvonne Jakob schön, dass du da bist. Yvonne: Liebe Gretel, vielen vielen lieben Dank. Erstmal danke für die Einladung. Nein ich bin überhaupt nicht nervös, dass es mein erster Podcast ist, aber ich glaube wir beide rocken das. Gretel: Ja da bin ich mir ganz ganz sicher. Yvonne erzähl doch vielleicht mal eingangs. Du bist jetzt seit sechs Jahren selbstständig, seit gut sechs Jahren selbstständig. Du bist als Virtuelle Assistentin VA selbst gestartet und baust jetzt eine Agentur auf. Wie waren deine Anfänge? Wie bist du darauf gekommen, VA zu werden? Wie hast du dich spezialisiert? Und wie kam dann auch dann irgendwann die Idee zu sagen, jetzt denke ich aber größer? Yvonne: Ich bin eigentlich in das VA Business, sag ich mal, reingerutscht. Es war nie mein Wunsch, ich hatte es überhaupt nicht auf dem Schirm. Wir sind damals aus dem Schwarzwald nach Lübeck gezogen und da stand einfach ein Neustart an. Und die Frage war für mich tatsächlich, mache ich mich endlich selbstständig, was ich immer im Hinterkopf hatte, oder gehe ich da doch wieder in eine Festanstellung? Und über verschiedene Blogs und Artikel bin ich dann auf das VA-Business gestoßen, weil ich dachte, ach, das könnte man mal ausprobieren, so wirklich dieser ganz klassische Einstieg. Ja, und dann ging das alles recht schnell. Also ich habe dann angefangen, ich bin über eine Agentur eingestiegen, weil ich mich nicht getraut habe, selber Kunden anzusprechen. Aber das kam dann sehr schnell. Man hat andere VAs kennengelernt, man hat sich abgestimmt, man hat sich vernetzt und letztendlich sind es jetzt tatsächlich sechseinhalb Jahre, wo ich als VA selbstständig bin und immer über Empfehlungen tatsächlich empfohlen wurde und meinen Kundenstamm dann wirklich gut aufgebaut habe und auch immer noch dort wirklich sehr gut auch beschäftigt bin. Gretel: Und du hast ja im Vorgespräch auch kurz gesagt, ja, und nach etwa zwei, zweieinhalb Jahren warst du eigentlich schon so gut gebucht und hattest so gut Aufträge, dass du gesagt hast, hey, ich kann schon einzelne Sachen abgeben. Ich rechne sie vielleicht selber ab, aber ich gebe diese Aufgaben an andere VAs ab. Wie muss ich mir das vorstellen? Mit wie vielen VAs hast du da gearbeitet? Und wie ist das so zustande gekommen? Yvonne: Zustande gekommen ist es eigentlich, dass ich wirklich irgendwann völlig überlastet war. Also mein Tag hatte gefühlt 26, 27 Stunden. Ich bin nicht mehr über die Runden gekommen und meine erste quasi freie Mitarbeiterin, mit der habe ich zusammen bei einem Kunden gearbeitet. Und wir sind so gut miteinander ausgekommen, dass wir natürlich irgendwann auch mal ein bisschen privat so gequatscht haben und ich gesagt habe, ich brauche unbedingt Unterstützung. Und dann ergab sich das. Sie kam dann recht schnell dazu und unterstützt mich auch heute noch. Also vier Jahre später ist sie immer noch mit an Bord. Ein knappes halbes Jahr später kam dann die zweite freie Mitarbeiterin und vor einem Jahr sind dann nochmal zwei dazugekommen. Also mittlerweile sind es tatsächlich vier freie Mitarbeiterinnen, die mich quasi tatsächlich bei meinen Kunden im VA-Business unterstützen. Gretel: Jetzt ist es ja so, wir haben ja wie gesagt kurz vorher geredet, dass du ja jetzt aber eine Agentur aufbaust. Und als Laie, Laien würde man vielleicht denken, naja, aber warte mal, wenn du dort VA bist und du gibst ja schon an vier freie Mitarbeitende was ab, Das ist doch eigentlich schon eine Agentur. Was fühlt sich jetzt anders an? Was hat sich verändert zu dem, ja ich bin eine VA und ich gebe Sachen weiter zu diesem Agenturgedanken, den du jetzt verfolgst? Yvonne: Es wird sich nicht mehr rein auf das VA-Business konzentrieren. Also das Ganze nennt sich jetzt nachher Agentur für virtuelles Office Management und umfasst eigentlich dann auch mehr als nur den reinen VA-Bereich, den ich abgebe. Es soll tatsächlich so sein, dass ich zum einen mal Solo-Selbstständige und auch Unternehmerinnen mit einem kleinen Team unterstütze, dass die sich quasi mit ihrem Backoffice richtig aufbauen können. Dass die nachher so strukturiert sind, dass sie sehr gut Aufgaben abgeben können. Gerade Solo-Selbstständige, die dann sagen, ich suche immer schon ein bisschen Unterstützung, ich weiß nicht so recht und kann ich das abgeben und wie kann ich das abgeben. Die werden da richtig strukturiert, die werden dort richtig aufgebaut, sodass sie nachher ganz locker sagen können, ich suche mir eine VA. Hier hat die VA alles an der Hand, was sie braucht, damit sie mich unterstützen kann und das eben ohne immer, was muss ich jetzt noch machen und was brauche ich jetzt noch und hier fehlt noch was. Also dieses ständige Rückfragen wegfällt. Das wird der eine Bereich sein und der andere Bereich ist dann auch das Mentoring für VAs. Also dadurch, nach diesen sechseinhalb Jahren, wo ich ja selber VA bin, ist es dann einfach so viel Wissen auch hängen geblieben. Wo ich sage, es sind sehr viele VAs unterwegs, aber sie sind nicht gut strukturiert oder hängen noch sehr hinterher oder haben kein langfristiges Ziel. Und da versuche ich, die damit aufzubauen. Und das ganze Ziel der Agentur ist dann tatsächlich, die beiden nachher zu matchen. Die Soloselbstständigen, die wirklich sagen, hey super, ich bin jetzt super darauf vorbereitet. Und auf der anderen Seite die VAs, die sagen, klasse, ich kann jetzt richtig gut unterstützen, weil ich auch hier noch mal alles an der Hand habe, und die beiden dann zusammenzubringen. Das ist dann nachher das Ziel tatsächlich der Agentur. Gretel: Ja, und gerade dieser Mentoring-Teil ist sehr, sehr wichtig aus meiner Sicht, weil das, was ich jetzt ganz oft sehe bei VAs, mit denen ich auch geredet habe oder mit denen ich im Kontakt bin, ist, dass ganz viel noch über den Preis geht, also dass da wirklich viel auch darüber geht, zu sagen, ja, wenn ich die günstigste bin, dann werde ich gebucht. Und dass gerade bei den VAs so viel auch sehr schwammig und abstrakt ist. Also wie oft habe ich in Pitches so was gehört, wie ich unterstütze dich, damit du dich auf dein Kernbusiness fokussieren kannst und so weiter. Und dann über den Preis und da so die Nischen zu finden und auch das Mentoring. Also du hast ja auch diese Erfahrung im, hey, was sind Preise, mit denen ich irgendwie über die Runden komme? Was sind Preise, mit denen ich mich gut fühle, mit denen ich vielleicht auch Sachen abgeben kann? Und wie komme ich dahin? Also das ist ja auch immer kein super easy einfacher Weg, sondern da hast du ja einfach selber auch total viel gelernt und gemacht in den letzten Jahren. Yvonne: Das steckt dann unglaublich viel Erfahrung auch mit drin und jetzt nicht nur von mir, sondern klar, man tauscht sich auch mit sehr vielen anderen VAs aus über die Jahre hinweg und kriegt so viele Baustellen dann auch mit. Man kriegt aber auch die Baustellen mit von den Kunden, wo die einfach sagen, da habe ich meine Probleme mit einer VA, das klappt nicht, das funktioniert nicht und die Baustellen sind da. Also es geht nicht nur darum, ich möchte VA werden und möchte das vielleicht mal ein bisschen ausprobieren, sondern wie kann ich hier wirklich ein langfristiges Business aufbauen, dass ich als VA zufrieden bin, aber dass eben auch mein Kunde zufrieden ist. Und das wird nämlich oftmals gerne übersehen. Gretel: Ja voll und genau dafür hast du ja den Vierwochenkurs, der jetzt im Herbst startet, den ich auch einfach so schlau finde, in vier Wochen fit für eine VA. Weil Ich kann es einfach nur sagen, als wir unsere ersten VAs gesucht und gefunden haben, da habe ich einfach festgestellt, okay, ich brauche jetzt jemanden, so und so viel Geld habe ich dafür zur Verfügung, ich mache das jetzt einfach mal. Wo finde ich jemanden? Und ich glaube, ich hatte gesagt, ich finde fünf bei Google und fünf bei instagram hab die angeschrieben, hab Gespräche geführt, das war auch irgendwie okay und wir kamen auch irgendwie dann miteinander klar mit der VA, die wir da gebucht haben, aber ehrlicherweise es gehört ja noch so viel mehr dazu, als einfach jemanden zu haben, sondern das muss ja passen von der Arbeit, von den Werten, von der Kommunikation. Ich muss erstmal wissen, was ich eigentlich abgeben will und so weiter. Und das machst du alles in dem Kurs, oder? Yvonne: Das mache ich tatsächlich alles in dem Kurs. Der ist tatsächlich kurze, knackige, vier Wochen lang. Aber das reicht tatsächlich. Also man sucht sich quasi einen Bereich aus, den man gerne abgeben möchte. Nehmen wir Social Media, sag okay, Contentplanung ist nicht meins, das möchte ich gerne abgeben, dann schaut man sich quasi einmal wirklich diese Content Planung bei dir an und sagt wirklich ok, wo hakt es denn, wie bist du momentan da aufgestellt, was machst du bisher, wie funktioniert das und dann wird das einmal richtig strukturiert. So gesagt, dass jemand hat einen genauen Plan, wie das Ganze funktioniert. Dann erstellt man daraus eine Anleitung. Das hört sich unglaublich langweilig an, aber eigentlich macht das richtig Spaß. Und es ist auch was richtig Tolles, die man dann der VA geben kann, wo die sich quasi richtig danach langhangeln kann. Und das Schöne für dich wird dabei sein, sie wird dich fast nicht mehr fragen müssen nach irgendwas. Das ist nämlich auch so häufig, dass jetzt fragt dich schon wieder was an, jetzt braucht die schon wieder irgendwo ein Zugang und das funktioniert nicht. Genau, weil das geht ja doch schneller, wenn ich das selber mache, dann brauche ich ja niemanden, wenn ich ständig mich fragen muss. Aber genau solche Sachen umgehen wir damit. Also die VA kriegt wirklich eine gute Anleitung, dass sie wirklich sagen kann, okay, hier ist die Anleitung, klar muss man anfangen, vielleicht durchaus mal drüber schauen, aber es sollte sehr schnell gehen, dass sie sehr gut selbstständig arbeiten kann. Der zweite Punkt wird natürlich dann auch sein, wo finde ich VAs? Wie mache ich tatsächlich die Stellenanzeige sauber? Und wie gehe ich mit der VA dann tatsächlich ins Vorstellungsgespräch? Also was muss ich abklappern? Was ist für mich wichtig? Was sagt sie? Wie kommen wir dann zusammen? Und zum Schluss wird es dann einfach auch wirklich eine Anleitung für ein sauberes Onboarding geben. Wie nehme ich sie an Bord, was braucht sie alles, was muss sie alles wissen, was muss sie vielleicht nicht wissen, sind ja auch immer so Sachen, auch gerade auch datenschutzmäßig, muss man vielleicht auch wieder aufpassen und solche Sachen packen wir dann einfach in Onboarding und zum Schluss gibt es noch einen kleinen ja Exkurs ins Offboarding, weil das wird nämlich oftmals vergessen, was passiert denn, wenn die VA nicht mehr für mich arbeitet. Gretel: Und kannst du aus deiner Erfahrung heraus sagen, was vielleicht so der eine oder andere Anfängerfehler ist? Also sagen wir mal, ich bin jetzt Soloselbstständig, ich habe mir jetzt endlich dazu durchgerungen, weil das ist ja oft der erste Schritt, ich habe mir jetzt dazu durchgerungen, ja ich möchte die und die Aufgabe jetzt nicht mehr alleine schaffen, ich hätte jetzt gerne eine VA, ich möchte da Unterstützung haben. Was wird da oft falsch gemacht am Anfang? Yvonne: Der Anfängerfehler ist tatsächlich so, nehmen wir die Buchhaltung. Ich will die Buchhaltung abgeben. Punkt. Ich suche jetzt eine VA, die macht mir die Buchhaltung. Aber was steckt denn eigentlich alles dahinter, was du dort abgeben willst? Muss sie die Belege zuordnen? Braucht sie Zugriff auf das Konto? Muss sie mit deiner Steuerberaterin reden? Braucht sie Zugriff auf irgendwelche E-Mails? Schickst du ihr die Belege? Muss sie sich die Belege selber rausziehen? Also es kommt nach ein relativ großer Rattenschwanz dann auf einmal, wenn man sagt, okay, was steckt denn eigentlich alles dahinter? Und erst wenn das eigentlich richtig aufbereitet ist, dann kannst du eine VA an Bord holen, weil sonst sind das genau die Sachen, die dich dann nämlich alles hinterher fragen wird, weil das am Anfang einfach nicht klar ist. Für dich ist es klar Buchhaltung, aber dein Gegenüber weiß nicht, was steckt dahinter, hinter deiner Buchhaltung. Das ist so der klassische Anfängerfehler. Es liegt nicht immer an der VA, dass es nicht funktioniert. Gretel: Ja, ich habe ja dann auch noch ein Coaching gemacht, also ein HR-Coaching möchte ich jetzt einfach mal nennen. Wen brauchen wir, wofür und so weiter. Und was ich da so spannend fand, ist, wie wichtig das eben auch einfach ist, wie man selber tickt. Also ich weiß jetzt zum Beispiel, wenn ich jemanden im Team habe, das muss jemand sein, die muss auf WhatsApp zum Beispiel schnell reagieren. Und das bedeutet gar nicht, dass die sofort springen muss und das sofort regeln muss, aber ich möchte es auch meinem Kopf raushaben, deswegen muss mein Gegenüber mir sagen, ja Gretel, alles okay, ich hab's mir auch geschrieben, du kannst es vergessen. Und ich finde diese Sachen, diese weichen Faktoren auch mal klar zu haben, was brauche ich denn, wie kommuniziere ich denn, was möchte ich denn? Weil ganz viele, glaube ich, auch so eigene Bedürfnisse und Ansprüche auf so eine VA projizieren, die die gar nicht erfüllen kann. Also die kann ja gar nicht alle Infos über dein Unternehmen haben und wie du tickst und was du brauchst und so weiter, sondern es braucht eben, wie du ja auch sagst, so ein gewisses Onboarding. Kannst du für dich abschätzen, Yvonne, weil es ist ja schon so, dass wir Sachen abgeben wollen, aber dass es ja auch diese vielen kleinen Aufgaben gibt, die wir eigentlich noch schnell alleine machen könnten, aber das wollen wir ja dann gar nicht. Kannst du abschätzen, wie lange es dauert, bis so eine VA up to speed ist, sage ich mal. Reden wir da von zwei Wochen, reden wir von drei Monaten. Was ist so ein guter Zeitraum für den abgesteckten Bereich fürs Onboarding? Yvonne: Also ich habe es bei meinen eigenen Mitarbeitern gemerkt, die ich dann quasi auch in Aufgaben reinholen musste, wo ich auch die Anleitung geschrieben habe, dann bin ich das mit denen mehrmals durchgegangen. Ich sage mal, im Schnitt waren es zwei Wochen. Und dann sollte das eigentlich sitzen, weil wenn eine gute Anleitung da ist und man das mit denen auch quasi auch mal durchgegangen ist, offene Fragen auch einmal direkt besprochen hat in dem Meeting, sie dann anfangen lässt alleine zu laufen, dann kommt vielleicht noch die eine oder andere Rückfrage, aber eigentlich und das habe ich jetzt tatsächlich gemerkt, nach zwei Wochen sollte es tatsächlich drin sein, weil man ja vorher dann alles schon geklärt hat, auch eben diese weichen Faktoren. Nicht unwichtig, sondern sehr sehr wichtig, aber dann sollte es machbar sein. Und was ich immer noch ganz sehr wichtig finde, ist gerade, wenn du sagst diese weichen Faktoren, die Zeitzone wird oft unterschätzt, weil eben viele VAs nicht in Deutschland leben, sondern viele tatsächlich auch in Asien unterwegs sind. Und wenn du jetzt sagst, hey, ich möchte aber jemanden, der mir recht zügig antwortet, weil ich vielleicht auch die Antwort einfach brauche, dann ist es vielleicht ungeschickt, wenn die VA außerhalb deiner… Das sind so ganz… Ja, zum Beispiel, wenn sie auf Bali lebt, wenn du sagst, das ist mir völlig egal, die kann man auch einen Tag später antworten. Völlig fein? Sagst du nee, ich brauch sie schneller die Antwort? Dann ist es ungeschickt. Und es sind tatsächlich auch eben genau diese weichen Faktoren, die du auch vorher für dich selber abstecken musst, abklären musst und dann auch an die VA ganz klar kommunizieren musst. Weil sie hat natürlich auch, sag ich mal, quasi ihre eigenen Ideen, Ansprüche. Und nur wenn du aber weißt, was du brauchst und wie du arbeiten möchtest, dann kannst du auch ganz klar mit ihr kommunizieren. Gretel: Sag mal, Du bist ja, also wir kennen uns ja jetzt ein knappes Jahr, würde ich sagen. Du hast ja Smash it einmal gemacht und hast dann Smash it einmal verlängert. Und du hast dich in dieser Zeit ja auch super entwickelt, also super weit entwickelt einfach auch von der VA, die noch vier andere Menschen hat, denen sie Aufgaben weitergibt, hin zu wirklich dieser Agenturchefin und diesem Großdenken und du hast es ja gerade gesagt, du hast ja selber deine Hands-on-Tätigkeiten auch ans Team abgegeben, was ja auch mit Deadlines und ein bisschen Bauchschmerzen verbunden war, aber du hast es halt gemacht. Ja, was ist dein Antrieb? Also, weil ich finde, es ist schon, es gehört Mut dazu, sich so weiterzuentwickeln. Es gehört immer Mut dazu, aus so einer Komfortzone rauszugehen und weiter, also sich weiterzuentwickeln. Was ist dein Antrieb da, mutig zu sein? Yvonne: Ich glaube, bei mir ist es dann irgendwann so gewesen, dass ich nach knapp sechs Jahren oder fünfeinhalb Jahren damals dann gesagt habe, nur VA reicht mir nicht. Ich habe einfach das Potenzial gesehen, da steckt eigentlich auch so viel mehr, man kann so viel mehr daraus machen, egal ob das jetzt noch auf der Arbeitgeberseite ist, Arbeitnehmerseite, also bei den Soloselbstständigen oder VAs oder wie auch immer, dass man einfach sagt, okay, wie kann man die besser connecten, wie kann das besser funktionieren. Die Ideen waren eigentlich schon länger da und dann kam es zu Smash it. Und eigentlich tatsächlich durch Smash it bin ich überhaupt dazu gekommen, das so aufzubauen. Also die Ideen waren wirklich da, aber dieses Ganze, wie mache ich das fest, wie funktioniert das, wie kann ich für mich selber ein Business aufbauen, das auch die nächsten 10, 15 Jahre noch sehr gut für mich funktioniert. Dadurch bin ich tatsächlich dann erst durch euch gekommen. Also sonst hätte ich auch diesen Antrieb vermutlich auch vielleicht auch gar nie so gehabt. Also diese Popo-Tritte von euch tun dann manchmal schon ganz gut, wenn man sagt, man steckt mal kurz fest und man möchte eigentlich weiterkommen. Und ich bin wirklich weit gekommen. Also es tut auch richtig gut zu sehen, das was ich mir vorgestellt habe. Meine Ideen werden gerade umgesetzt, die setze ich um, die setze ich mit euch um. Und das Ganze funktioniert. Und das motiviert mich auch weiterhin, dann auch wirklich dran zu bleiben und sagen, ja, es geht los, es geht weiter. Und ich glaube daran, dass das auch durchaus funktionieren kann, weil ich die Needs von beiden seiten sehe ich sehe das von den selbstständigen ich sehe das von den VAs und wirklich jetzt so sagen, hey komm ich biete eine Plattform, wo ich beides zusammenbringen kann. Wo ich beide unterstützen kann. Tut mir gerade richtig gut und bringt mich gerade und pusht mich gerade richtig vorwärts. Gretel: Ja, ich finde, das ist ja auch immer, also immer wenn wir uns weiterentwickeln, ist es ja auch so eine Frage von, darf ich das, kann ich das, kann jetzt ausgerechnet ich diejenige sein, die hier groß denkt und so was aufbaut? Warum macht das niemand anders oder warum macht das niemand anders so? Das ist ja auch immer so eine Mischung aus Mindset und Handwerk, wie du ja auch gesagt hast. Also einerseits dieses Großdenken und andererseits aber auch einfach, okay, wie fange ich es denn jetzt an? Was sind denn jetzt die ersten Schritte, wenn ich jetzt hier stehe? Was mache ich denn, zu dieser Vision zu kommen? Was muss ich denn eigentlich in welcher Reihenfolge machen? Und da ist so ein Blick von außen einfach immer super hilfreich, finde ich. Yvonne: Ja, und nicht nur hilfreich, auch unglaublich unterstützend. Weil man doch auch oft an den Punkt ankommt, wo man sagt, ach nee, ich lasse das jetzt alles und mache einfach weiter als VA. Hat doch bisher einfach super funktioniert, lasse ich wie es ist. Also es ist tatsächlich auch diese unglaubliche Unterstützung, die man dann auch hat. Aber ich sag, nee, du machst da jetzt weiter und das ist jetzt den Punkt, den du mal antrücken musst und den und den und den. Und dann kommt man wieder ins Laufen und dann geht es auch weiter. Und die Entwicklung ist da echt unglaublich. Gretel: Ja, das ist ja das, was wir auch immer so als so wichtig erachten, dass wir Sachen selber erfahren müssen. Oh, das klappt. Oh, ich kann meine Preise erhöhen. Oh, ich kann Leute finden. Oh, ich kann Menschen für meinen VA-Kurs begeistern und so weiter. Weil erst glauben wir es uns selber vielleicht nicht und wie du gesagt hast, wollen dann wieder zurück in das, was wir uns schon, was wir kennen, wo wir uns wohlfühlen, wo wir uns aber manchmal vielleicht auch, wenn wir ganz genau hingucken, gar nicht mehr so wohlfühlen, weil sonst würden wir ja den Weg gar nicht anfangen dort wegzukommen. Und wenn dann aber jemand sagt, ist jetzt nicht, komm wir erinnern uns nochmal, warum du das wolltest, komm wir machen das mal, komm schick mal die E-Mail, komm mach mal das und das und das und das. Und dann können wir als System und Mensch ja lernen, ach das funktioniert, wenn ich das und das so und so mache. Und das, ja, ich glaube, das braucht es wirklich. Also deswegen schwören ja Laura und ich auch auf eigene Coaches und Masterminds und so, weil wir selber sonst auch manchmal super Ausreden finden, Sachen nicht zu machen. Und dafür ist so ein Programm einfach gut. Yvonne: Es ist unglaublich gut. Also es wäre tatsächlich so, ich glaube, ich selber hätte mich sehr schwer getan, das umzusetzen. Die Frage wäre gewesen, wie weit wäre ich selbst so weit gekommen mit der Umsetzung? Hätte ich wirklich irgendwann gesagt, ich lasse das wirklich, ich gehe zurück. Also es sind schon sehr viele Schritte, wo ich komplett aus meiner Komfortzone raus muss, wo ich mich so, ja, fünfeinhalb Jahre in meiner Selbstständigkeit schön versteckt habe, sei es auch tatsächlich das Thema Sichtbarkeit. Ich habe auch jetzt erst durch Smash it angefangen, sichtbar zu werden. Ich hatte vorher keine Homepage. Ich war so gut wie nicht auf Social Media unterwegs. Und auch das fange ich jetzt erst an. Ich habe mich da echt immer zurückgehalten. Es hat auch funktioniert. Also ich bin ja trotzdem fünfeinhalb Jahre selbstständig gewesen, trotz fehlender Sichtbarkeit. Aber man merkt auch jetzt, okay, es muss auch sein, damit ich gerade jetzt auch die Agentur nach außen bringen kann. Und deswegen ja, auch das ist wirklich komplett außerhalb meiner Komfortzone, aber da gehe ich jetzt durch. Gretel: Ja, voll. Ich glaube, es ist also, du bist wirklich so ein Paradebeispiel für die Ob-Frage habe ich gestellt und abgeschlossen und jetzt stelle ich mir die Wie-Frage und auch das, was wir immer sagen, dass wir halt überlegen müssen, auf welchem Level wir gerade unterwegs sind, ob wir die Matrosin sind, die Umsetzen und so weiter. Und das ist natürlich als VA super einfach, immer wieder zurückzugehen, weil man findet immer Sachen, wo man das Team dann auch unterstützen kann. Oder ob man sagt, nee, aber eigentlich bin ich ja die Kapitänin und Lotsin in meinem Business und ich möchte ja zeigen, wo es hingeht. Und ich möchte Arbeitsplätze schaffen und ich möchte die Solo-Selbstständigen und die VAs glücklich machen und so weiter. Und dafür muss ich aus meiner Komfortzone raus und Sachen machen, die mir vielleicht ein bisschen Angst machen, aber die dann auch wieder super rewarding, so super belohnt sind, wenn man es schafft. Also das sehe ich bei dir eben auch total. Yvonne: Ja, ist auch tatsächlich so. Also ich habe mich ja sehr schwer getan zu sagen, ich gebe wirklich meine Aufgaben an mein Team ab. Es sind jetzt noch zwei Kunden, die ich selbst betreue. Das war aber auch absichtlich so gedacht, da steckt einfach auch mehr dahinter. Und manchmal fällt es mir echt schwer, nicht doch wieder zu sagen, ich mach doch noch mal irgendwo mit. Also es ist wirklich schwer. Aber ich schalte mich eigentlich wirklich nur noch ein bei Urlaub zum Beispiel. Das ist natürlich dann auch der Vorteil bei uns, wenn wir ein Team sind, wir können uns auch gegenseitig dann auch vertreten, was für den Kunden wiederum sehr gut ist, weil der quasi keine Lücken hat. Das ist das Einzige, wo ich wirklich noch einspringe. Urlaub, Krankheit, ja, da mache ich noch mit. Aber ansonsten, auch wenn es manchmal schwerfällt, halte ich mich wirklich zurück. Gretel: Ja, sehr gut. Und ich finde, wenn man es dann weiß, das ist jetzt nur für eine Woche oder so, dann macht es auch richtig Bock. Dann macht es einfach richtig Spaß, diese Sachen hands-on nochmal zu machen, weil dann, das ist ja wie ein bisschen wie Urlaub von den eigenen Sachen. Ich habe noch eine Frage. Du hast ja, also ich habe ja gesagt, du hast das Smash it auch verlängert. Das heißt, du hast, du hast irgendwann, das haben wir sehr gefeiert im Team, hast du gesagt, ja wenn ich jetzt aufhören würde, das ist ja, als würde ich hier irgendwie mitten in der Fahrt die Notbremse ziehen oder würde irgendwie mittendrin aufhören. Wie unterscheidet sich die erste von der zweiten Runde für dich? Yvonne: Es war glaube ich damals die Vollbremsung auf der Autobahn. So kam ich mir auch tatsächlich vor. Ich war mitten im Umbruch. Also ich war tatsächlich noch mitten in diesem Umbruch von der VA zur Agentur gerade erst die Aufgaben an meine Mitarbeiterin abgegeben. Ich saß noch nicht fest im Sattel, dass ich mir das jetzt alleine wirklich zugetraut hätte, zu Ende zu gehen. Jetzt in der zweiten Runde fängt es an, sich einzupendeln. Es sind jetzt so die Feinheiten, die kommen. So sagen, okay, jetzt geht's an die Sichtbarkeit, jetzt muss ich die Agentur bekannt machen, Verkaufsroutinen entwickeln. Also das, was ich quasi in der ersten Hälfte aufgebaut habe, festige ich jetzt und gucke, dass ich dann, wenn ich mit Smash it dann doch mal fertig bin, wirklich alleine laufen kann und dann auch wirklich mir gute Routinen gelegt habe, ein gutes Team hinter mir habe und dass dann eigentlich alles sehr gut läuft und jede Stelle gut geölt ist und das ganze Ding rennen kann. Gretel: Ja, sehr cool. Ja, weil mir war das nochmal wichtig, weil wir auch immer ja sagen, wir möchten nicht, dass man ohne Smash it nicht mehr weiterlaufen kann. Also so, ja, man muss das dann verlängern und so. Sondern Laura und ich, wir sagen eher, wir wollen gar nicht, dass ihr für immer bleibt. Eine Verlängerung ist cool. Das machen so etwa 20 Prozent der Smashies, weil die Prozesse eben sehr unterschiedlich sind, wo ihr so steht am Anfang, was in dem Prozess passiert, klassisches Coaching auch, wir kommen mit einer Aufgabe und gehen mit einer anderen wieder raus. Und von daher ist das so cool, das auch noch mal zu hören, warum du das gemacht hast, weil da ja einfach viel größere Sachen auch passiert sind als die, die vielleicht initial mal geplant waren? Yvonne: Ja, auf jeden Fall. Ich bin, glaube ich, mit ganz anderen Zielen in Smash it reingegangen, als ich jetzt letztendlich dann rauskomme. Also die Ziele waren wesentlich kleiner gesteckt, ganz klar. Also für mich war es eher so, ja, okay, doch eher Richtung VA aufbauen, und das auch festigen, vielleicht noch Solo-Selbstständige unterstützen, gute Breite erzielen können. Das waren damals so die Ziele, auch mehr Zeit für mich selbst gewinnen. Das war eigentlich auch noch mit eins. Und dann hat sich das tatsächlich einfach entwickelt. Also eben auch durch Laura und dich, durch viele Rückfragen, durch Coachings, durch die ganzen Calls, die man dann auch wieder miteinander hat, durch die anderen, die bei Smash it sind, kriegt man erst eigentlich so richtig den Faden, wo will man denn eigentlich hin? Und das hat sich wirklich in eine etwas andere Richtung entwickelt, als das eigentlich mal so gedacht war, aber in eine sehr gute Richtung. Also da bin ich sehr froh drum und ja wie gesagt alleine wäre ich so auf diesem Trichter und in diese Richtung bestimmt nicht gegangen. Nein. Gretel: Jetzt hast du mal ein gutes Stichwort gesagt, also wenn man da den roten Faden hat, wenn man weiß, wo man hin will und so weiter, hol uns doch mal zu deinem Kurs ab fit für eine VA in vier Wochen. Wenn ich also feststelle, ich bin jetzt an dem Punkt, ich möchte mich trauen, ich möchte mir eine VA suchen. Wann findet der Kurs statt? Was kostet der? Wo finde ich die Infos, die wir natürlich auch hier in den Show Notes verlinken? Wie groß wird die Gruppe sein? Ja, hol uns noch mal ein bisschen ab zu diesem Kurs, weil ich finde ihn wirklich sehr, sehr gut. Yvonne: Der Kurs startet am 9.9., kostet jetzt noch bis zum 31.07. Im Super-Sommer-Special 399 Euro und kostet dann nachher, da ab dem 1. August regulär 479. Und ja, die Gruppe wird relativ klein gehalten. Es sollten nicht mehr als zehn sein, dass ich auch auf jeden eingehen kann. Es wird einmal in der Woche einen Live-Call geben, wo dann auch wirklich alle Fragen einfach nochmal rübergeschubst werden können. Es wird eine Facebook-Gruppe geben, wo man sich dann auch in der Woche austauschen kann, auch mit mir direkt, wenn man auch irgendwo Fragen hat. Es wird Workbooks dazu zu jeder Woche geben, die durchgearbeitet werden können. Und mein Ziel ist es eben, dass ihr dann nachher, die dann diesen Kurs buchen, dann wirklich sagt, okay, ich bin so fit für eine VA, ich gehe jetzt direkt dran, ich suche mir eine und ich bin so gespannt auf die Teilnehmerinnen, weil ich weiß, dass der Need da sehr groß ist und ich freue mich drüber. Finden könnt ihr den Kurs auf meiner Homepage, über Instagram, über den Link. Genau, aber Gretel hat es ja schon gesagt, sie packt dann alles noch in die Shownotes rein. Gretel: Auf jeden Fall pack ich das da rein und ich finde, was wir auch bei Smash it viel machen, ist so dieses unternehmerisch denken oder das zu schulen unternehmerisch zu denken und dieser Kurs ist für mich einfach so eine unternehmerische No-Brain-Einscheidung, weil ich mir einfach denke, hey, wenn ihr einfach mal überlegt, was euer Stundensatz ist, was ihr abgeben wollt, wie teuer es wäre auch, die falsche VA anzustellen oder aus den falschen Gründen oder fürs Onboarding einfach drei, vier Stunden länger zu brauchen, dann habt ihr das Geld einfach schon wieder drin. Und ich meine, ich mache sonst nicht so krass Werbung für Sachen, aber ich finde hier an dieser Stelle wirklich knapp 400 Euro oder selbst dann im August knapp 500 Euro nicht mal. Dafür, dass ich wirklich weiß, ich habe mir die richtige VA gesucht, es passt, dafür, dass vielleicht sogar Yvonne schon die richtige VA für euch in petto hat, weil sie ja dieses Netzwerk auch hat. Yvonne: Genau. Gretel: Du hast es vorhin gesagt, ihr lernt jetzt oder du lernst jetzt in dem Kurs, das für einen Bereich zu machen, zum Beispiel Social Media, aber dann weißt du ja auch, wie es geht. Dann weißt du ja auch, okay, und wie finde ich jemanden für die Buchhaltung oder wie finde ich jemanden für Technik und was brauche ich eigentlich und wie starte ich und wie kommuniziere ich das. Also ja, ich hätte den auf jeden Fall gebucht vor vier Jahren, weil es mir einfach viel Ärger gespart hätte. Weil ganz ehrlich Leute, jemanden zu entlassen und sei das eine VA, wo wir alle sagen können, Freelancerin ist ja nicht fest und so weiter, ist auch keine schöne Sache. Ja und jemanden schon eingearbeitet zu haben und dann sagen zu müssen, du passt jetzt doch nicht, weil du bist auf Bali und das war mir vorher nicht so klar, wie wichtig mir das ist oder so. Egal was, das ist einfach viel teurer am Ende des Tages in Nerven und in Geld und Zeit als ein Kurs, der euch in vier Wochen, was ich echt super fix finde, darauf vorbereitet, die richtige VA zu haben. Also große Liebe für diesen Kurs. Großer Vertrauensvorschhuss. Weil ich einfach weiß, dass du das richtig gut machen wirst. Yvonne: Vielen, vielen lieben Dank. Ich bin gespannt. Werde es euch ja sowieso berichten, wie es dann auch gelaufen ist. Aber ich bin tatsächlich sehr gespannt. Ja, das sind eben so diese, man sagt immer, ich habe keine Zeit dafür und das kostet ja Geld und ich kann auch einfach so gucken. Aber es ist genau wie du sagst, ich gucke mal so und ich mache mal so, kostet unglaublich Zeit, Nerven, Geld und hinterher macht man es dann doch wieder selbst und man denkt, boah, nee, das war jetzt einfach nichts, ich mach's halt einfach weiter selber. Das würde ja nicht sein. Gretel: Genau und an den Punkt wollt ihr einfach nicht kommen. Also wenn ihr schon wisst, ihr braucht eigentlich eine VA, dann macht einmal richtig, nehmt euch auch die Zeit für das Onboarding und so weiter, nehmt euch da diese vielleicht zwei Monate, die es noch braucht, um euch und euer Business gut vorzubreiten und dann eben die richtige VA zu finden und euch das Onboarding zu überlegen und also aus meiner Sicht wirklich no-brainer und richtig gut investiertes Zeit und gut investiertes Geld. Yvonne, wir sind am Ende dieser Folge, aber du hast es von mir gesagt, du fängst ja jetzt gerade mit Smash It erst an, auch deine Sichtbarkeit aufzubauen, die Website und so weiter. Und ich habe ja auch im Vorgespräch gesagt, ach Mensch, ich finde das immer so wichtig, dass man wenigstens ein, zwei persönliche Sachen sieht. Also ich, die Verkäuferwahrheit, Menschen kaufen von Menschen, die ist einfach sehr, sehr wahr. Und das finde ich online nicht von dir im Moment. Deswegen frage ich dich hier in diesem in diesem deinem ersten Podcast. Yvonne, was gibt es denn so an Fun Facts oder persönlichen Sachen, die wir von dir wissen sollten, könnten. Wie tickst du? Wo lebst du? Was ist dir wichtig? Was isst du gerne? Ganz egal, hau mal raus. Yvonne: Ja, also ich bin tatsächlich ein Mensch live und in Farbe. Es gibt mich wirklich auch, wenn man so momentan noch nichts sieht. Ich lebe auf Mallorca tatsächlich seit zweieinhalb Jahren. Auch natürlich bedingt durch das VA-Leben. Das hat es mir überhaupt erst ermöglicht, überhaupt nach Mallorca zu gehen. Bin sehr gerne hier, lebe gerne hier und mache das zusammen mit meinem kleinen Hund, der nicht umsonst tatsächlich Chocolate heißt, weil ich ein absoluter Schokoladenjunkie bin, also Schokolade in sämtlichen Varianten konsumieren kann. Ja, und mein Hund hat es dann halt auch getroffen. Der heißt jetzt tatsächlich Chocolate. Neun Jahre alter, Yorkshire Mischling und lebt hier mit mir zusammen. Ansonsten bin ich tatsächlich eher der introvertierte Typ, deswegen sieht man mich vermutlich nicht überall, da muss, wie gesagt, Komfortzone und so was und daraus treten und bin dann auch ansonsten eher ruhig unterwegs. Yoga, Lesen, mit dem Hund spazieren gehen, auch Kunsthandwerks mäßig noch etwas unterwegs mit einem kleinen Etsy Shop und auch sehr gern auf Kunsthandwerker Märkten, auch selber als Ausstellerin unterwegs. Das ist quasi dann tatsächlich so der Ausgleich zu meinem eher kopflastigen Job. Gretel: Sehr, sehr cool. Und du backst sehr gern und gut, denn wir waren im April auf Mallorca mit dem Team und da bist du vorbeigekommen bei uns im Retreat oder in der Location in der Finca und hast erstmal Schokomuffins mitgebracht. Das war sehr gut. Yvonne: Ja, das freut mich, dass wir geschmeckt haben. Ja, tatsächlich kochen und backen mache ich unglaublich gern. Und wenn ich da irgendjemanden mit der Freude machen kann, umso lieber. Gretel: Sehr cool. Yvonne, ich danke dir sehr, sehr, sehr, sehr für deine Zeit, für deine Einblicke in dein Business. Auch freue ich mich natürlich über dein Feedback zu Smash it und falls ich es noch nicht erwähnt hatte, ich kann euch diesen Kurs wirklich sehr ans Herz legen. Wir verlinken ihn hier. Ja, Yvonne, liebe Grüße runter nach Mallorca. Yvonne: Lieben, lieben Dank, Gretel. Hat mir unglaublich Spaß gemacht. Und damit wäre meine erste Podcast Folge und wieder raus aus der Komfortzone auch gemeistert. Danke dir. Gretel: Sehr, sehr cool. Ja, ihr Lieben, ich freue mich, dass ihr wieder eine Folge Moin um Neun gehört habt. Schreibt uns gerne, wen ihr euch als Interviewgast wünscht für den Podcast. Verteilt ansonsten auch sehr gern ein bisschen Podcastliebe bei Spotify und Apple über Kommentare, über Likes, über Herzchen, was es da alles so gibt und gebt uns gerne auch Feedback, wie ihr diese Folge fandet. Findet und sucht die Yvonne und ihren VA-Kurs, empfehlt ihn weiter und ja, wir hören uns bei der nächsten Folge Mooin um Neun.

  7. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Selbstständigsein ist manchmal näher am Rollercoaster als am fluffigen Feenwald - und das ist auch gut so. Schließlich befindet sich die Wachstumszone auch deutlich außerhalb der Komfortzone. In dieser Folge spricht Gretel darüber, warum Businessaufbau und Selbstständigkeit eben nicht immer einfach ist. Sie räumt auf mit diesen Erwartungen, dass es doch irgendwann easy peasy werden MUSS und von alleine laufen wird und warum diese Illusion der absoluten Leichtigkeit sogar hinderlich sein kann. Far away from “Zone of Genius” im Land der alltäglichen Aufgaben finden wir uns als selbstständige Unternehmerinnen eben doch manchmal damit konfrontiert: Eintönigkeit und Aufgaben, die halt müssen, auch wenn sie keinen Spaß machen. In dieser Folge zeigt Gretel dir, wie sie diese Aufgaben gut meistert, welche Tools und Hilfsmittel ihr Struktur und Überblick bieten und warum manchmal ein Blick von Außen ein echter Gamechanger sein kann. Hör gleich rein, wenn du wissen willst, wie du in Zukunft noch besser mit den Herausforderungen einer Selbstständigkeit umgehen kannst und dein Business sich so weiterentwickeln kann. Du willst mehr über unsere Mastermind SMASH IT! wissen? Dann buch dir einen Passigkeitscheck mit Laura oder Gretel und wir schauen, ob und wie wir dich unterstützen können: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Transkript: Moin moin und willkommen zu dieser Folge Moin um Neun, dem Business Schnack, in dem Laura und ich dir Impulse geben, wie du dein Business aufs nächste Level heben kannst, wo wir dir auch Einblick gegeben, wie wir Dinge machen, wie Dinge bei uns laufen und wo wir tolle InterviewpartnerInnen einladen, um dir einen Einblick in ihr Business zu geben. Also bist du Selbstständige und baust gerade dein Business auf oder skalierst es, dann bist du hier ganz genau richtig und ich freue mich auf die kommenden paar Minuten und diesen Impuls. Der heutige Impuls geht in eine Richtung, die mir so ein bisschen gegen den Strich geht. Denn ich höre ganz oft die Erwartungen an eine Selbstständigkeit oder ein Business, dass es doch leicht zu sein habe, dass das alles flowen soll, dass die Leichtigkeit kommen soll und so weiter. Also wirklich auch regelmäßig wird mir zurückgespiegelt, na ja, jetzt gerade ist es noch schwer, aber es soll irgendwann ja richtig leicht sein. Und ich bin jetzt vier Jahre selbstständig bzw. habe mit der Laura ja ein Business aufgebaut. Wir haben insgesamt sechs Leute im Team oder wir sind insgesamt sechs Leute im Team davon for clarity and transparency. Zwei Festangestellte, Laura und mich und dann noch zwei Freelancerinnen, die uns schon seit vielen Jahren unterstützen, weil ich auch da immer finde, es ist einfach ein Unterschied, in welcher Form Menschen für uns arbeiten und mit uns arbeiten. Also ich bin jetzt seit vier Jahren auf diesem Rollercoaster ride und ich würde auf gar keinen Fall sagen, dass ich in einem Stadium angekommen bin, wo es super leicht und super flowy und alles fluffy und gar kein Problem ist. Und ich finde das ist auch völlig okay und das ist völlig normal so, denn wir bauen uns hier was auf, wir tragen eine riesige Verantwortung auf unseren Schultern, wir wollen, dass das funktioniert und in der Regel ist das ja unser, Achtung, Buzzword, Herzensbusiness, was wir hier aufbauen. Das heißt, sämtliche Rückschläge, sämtliche Sachen, die nicht so laufen, wie wir uns das vorstellen, treffen uns nochmal mehr in unserem Herzen, in unserem, ja in unserem Core und sind deswegen auch anders zu verarbeiten. Plus, wenn wir ein Business aufbauen, dann sind wir in der Regel nur in einem Teil in diesem Business, in unserer Geniezone oder in dem Bereich, in dem wir wirklich gut sind. Also bei mir ist das vielleicht das Verkaufen, bei dir ist das vielleicht die Fotografie oder vielleicht bist du Ernährungsberaterin, vielleicht bist du Führungskräfte-Trainerin, vielleicht bist du Webdesignerin. Das ist deine Zone of Genius. Das ist das, was dir leicht fällt, was du gerne magst, wo du richtig gut drin bist und wo du wahrscheinlich gerne mehr Kunden, Kundinnen drin hättest. Und dann gibt es ja aber diesen ganzen Bereich drum rum. Ja, dann gibt es diese ganzen Dinge, die zu tun sind vom Finanzamt und der Buchhaltung und Social Media und dem blöden Verkaufen, was keiner so richtig leiden kann und, und, und, und, und vielleicht ist da noch eine Weiterbildung mit drin, die dir sehr viel Spaß macht, aber es gibt einfach eine riesige Liste von Sachen in der Selbständigkeit, die gar nicht mal so einfach sind und die sich auch über die Zeit verschieben. Die sind nicht statisch, die bleiben nicht fest, sondern je nachdem, wie du dich auch entwickelst, wie sich dein Business entwickelt, welche Rolle dieses Business in deinem Leben, für dein Leben, für deine Existenz spielt. Dementsprechend entwickelt sich auch die Last mit und die Art und Weise, wie du mit einer Selbstständigkeit umgehst. Also, dass es easy peasy, lemon squeezy ist. Ich kenne sehr viele Selbstständige und ich kann die, die sagen, es ist einfach nur alles ein Fest jeden Tag, an zwei Fingern abzählen. Es gibt sie, aber es sind Unicorns. Und deswegen finde ich es wahnsinnig wichtig, dass wir uns als Selbstständige erstmal eingestehen. Es ist nicht immer leicht, es ist auch überhaupt gar nicht besonders einfach, was auch darin liegt, dass wir ja alle Entscheidungen selbst treffen, uns sagt ja keiner, mach mal so, mach mal so, so ist richtig und wenn du genau das und das machst, wird das und das passieren, sondern wir können uns natürlich, wir können Kurse buchen, wir können uns Coaches und Mentorinnen an die Seite nehmen. Wir können Business Buddies haben und so weiter und so fort. Aber am Ende des Tages entscheiden wir für dieses Business und wir sind dafür verantwortlich. Und je größer dein Business wird, desto mehr Verantwortung trägst du natürlich auch. Im Fall von Laura und mir, wir tragen halt nicht nur die Verantwortung dafür, dass wir von unserem Business leben können, sondern dass noch vier weitere Personen einen Auskommen davon haben. Und logischerweise ist das nicht immer leicht. Und logischerweise bedeutet das auch, dass wir uns regelmäßig anpassen müssen, dass wir uns regelmäßig anschauen müssen, ist das, was wir hier gerade machen, noch das Richtige. Und dass wir regelmäßig auch, wie Laura das so schön sagt, im Nebel navigieren, weil nämlich keiner sagt, hey, das ist genau der Weg und so geht's. Und mein Appell hier an dieser Stelle ist, lerne damit zu leben, lerne das zu akzeptieren. Setze es dir Bitte nicht als Nordstern oder als Ziel zu sagen, also in drei Jahren muss ich hier, muss hier das alles super entspannt laufen und ich will total gechillt sein und alles easy, alle Prozesse laufen und so weiter und so fort. Denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass das nicht passieren wird. Ja, da kann dann zwischendurch nochmal eine Pandemie passieren oder dann kann da zwischendurch nochmal das Finanzamt plötzlich eine horrende Summe von dir wollen oder da kann dies passieren, da kann das passieren. Da kannst du vielleicht nicht mehr so richtig Lust haben auf dein Core-Business oder deine KundInnen kaufen das nicht mehr oder es gibt technologische Neuerungen, die dafür sorgen, dass du dich anpassen und verändern musst. Und für mich ist diese Art der Freiheit, dieses immer wieder neu entscheiden, ist auch einer der Gründe, warum ich Selbstständigkeit so geil finde, weil ich nämlich entscheiden kann, in welche Richtung ich gehen möchte, weil ich den Schwerpunkt selbst setzen kann. Und ich habe ganz oft so das Gefühl oder höre das, dass Menschen sagen, warum mache ich mich denn selbstständig? Oh, ich möchte von meinem Business, dass es mir eine gewisse Freiheit gibt. Aber dann ist es auch wirklich super wichtig, dass du a, lernst, mit dieser Freiheit, die du dir da holst, zu leben, dass du dir in dieser Freiheit trotzdem eine gewisse Struktur schaffst, die für dich funktioniert und dass du dir Ziele setzt, die für deine Selbstständigkeit wichtig sind. Also ohne die deine Selbstständigkeit auch nicht funktioniert. Und ja, dazu gehört auch Geld. Also ganz oft, gerade wenn wir aus einem Angestelltenverhältnis kommen, tauschen wir ja die finanzielle Sicherheit durch Freiheit ein. Und wir dürfen uns auch immer nochmal wieder daran erinnern, warum wir uns denn für die Selbstständigkeit oder unser kleines, vielleicht hoffentlich wachsendes Business entschieden haben. Und eine Freiheit ist nicht ein Synonym für Leichtigkeit und Flow und Fluffiness oder wie auch immer wir das bezeichnen wollen. Und ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen. Das ist zwar jetzt wirklich sehr kalenderspruchig, aber diese Feststellung von, wenn es leicht wäre, würde es jeder machen, die ist einfach wirklich war. Selbstständigkeit, ein Business aufzubauen, vielleicht jemandem einen Job zu geben, Das ist nicht einfach, aber es ist sehr, sehr lohnend, rewarding, belohnend auf den unterschiedlichsten Ebenen. Und die darfst du für dich als Unternehmer oder Unternehmerin einfach auch klar haben. Mach also, wenn du jetzt gerade sagst, boah, mich überrennt das hier gerade alles voll. Irgendwie, ich bin nicht so richtig happy in meinem Business. Es läuft nicht, wie ich das gerne hätte. Ich habe nicht genug Kunden, aber ich rödel den ganzen Tag. Oder ich habe eigentlich genug Kunden und an der finanziellen Seite sieht es auch wirklich gut aus. Aber ehrlicherweise, ich bin mit meinen Gedanken immer beim Business. Ich kann überhaupt nicht abschalten. Ich möchte Leichtigkeit. Ich möchte Flow. Dann mach mal den Reality Check, wo du jetzt gerade wirklich stehst, wofür jetzt gerade deine Zeit draufgeht, wofür du jetzt die Stunden, die du dir für deine Selbstständigkeit bzw. dein Business genommen hast, wofür du sie nutzt, wie viel davon ist Verkaufen, wie viel davon sind Projekte, wie viel davon ist Kundenarbeit, wie viel davon ist Gedöns, was im Zweifel jemand anders für dich übernehmen kann oder was vielleicht auch sogar weg kann. Also mach mal einen Reality-Check. Erstens, worin fließt deine Zeit? Und zweitens, schau dir mal deine Zahlen an, schau dir mal deine Kapazitätsplanung an, hol dir Sicherheit und Ruhe und ja auch Leichtigkeit zurück, indem du einen Überblick darüber hast, was wirklich in deinem Business passiert. Denn nur wenn wir davor die Augen nicht verschließen, können wir dann tatsächlich auch die richtigen Schritte in die Wege leiten, die richtigen Entscheidungen treffen und uns ein Stück weit zu mehr Leichtigkeit oder auch zu einem einfach besseren Gefühl im Business hin entwickeln. Wie kannst du es dir jetzt leichter machen? Das kommt natürlich sehr darauf an, was du festgestellt hast in dieser Diagnose, in diesem Reality-Check. Also wenn du schauen kannst, hey, woran liegt es denn, dass es sich gerade nicht leicht anfühlt? Das kann eine Mindset-Komponente sein, das kann was mit Achtsamkeit, Pausen machen, Momente feiern zu tun haben. Das kann aber natürlich auch was sehr Handfestes zu tun haben mit der Anzahl an Kunden, den richtigen Aktivitäten, die zu gewinnen, der Art und Weise, wie dein Angebot aufgebaut ist, wie es kommuniziert wird und so weiter. Also da schau mal hin, wo eigentlich gerade das Potential ist. Und dann gibt es ja verschiedene Möglichkeiten, die du machen kannst. Es gibt Tools, zig, zig, zig, zig Tools da draußen, die dir helfen, dein Business vielleicht mehr zu automatisieren, lästige Aufgaben wegfallen zu lassen, einige Dinge schneller zu machen, einige Dinge überhaupt zu machen. Schau doch mal, was ist gerade dein Thema und gibt es dafür vielleicht eine Möglichkeit, ein Tool zu nutzen, das dich unterstützt? Schau dir auch noch mal deine Ansprüche an dein Business an. Was willst du mit deinem Business erreichen? Was ist dir wichtig? Wie viel Zeit hast du wirklich ganz real pro Woche, auch für die unterschiedlichen Aufgaben, die du dir vornimmst? Und passen diese Ansprüche eigentlich mit dem, was du vielleicht finanziell oder auch wirksamkeitstechnisch durch dein Business erreichen möchtest, passt das zusammen. Wenn du also feststellst, oh eigentlich war jetzt mein Kind die ganze Zeit krank und ich dann auch und dann wieder das Kind und dann wieder ich. Oder ja, eigentlich war ich jetzt ja vier Wochen im Urlaub. Da kann ja eigentlich gar nichts passiert sein. Oder ja, ich habe ehrlicherweise schon viel Zeit gehabt, aber ich habe mehr Newsletter geschrieben, Blogartikel und Instagram-Posts gemacht. Vielleicht waren es nicht die richtigen Aktivitäten. Also guck da mal wirklich, wie deine Ansprüche, das was du getan hast und deine Ziele zusammenpassen. Und last but not least, hol dir vielleicht jemanden, der mit dir von außen auf dein Business draufguckt. Ich bin selber Coach, klar, ist klar, dass ich das gut finde, aber ich habe auch wirklich in diesen vier Jahren in meinem Business ohne Anspruch auf, das wird jetzt alles total easy peasy. Habe ich mir aber immer Coaches zur Seite geholt, im eins zu eins, in einer Mastermind, die mich unterstützt haben, dabei mein Business aufzubauen, mich als Unternehmerin weiterzuentwickeln. Weil ganz ehrlich, ich habe hier auch oft genug unter diesem Schreibtisch gesessen, ich habe oft genug nicht gewusst, wie es weitergeht, ich habe oft genug an mir selbst gezweifelt und mir gedacht, holy fuck, vielleicht wäre die Festanstellung doch noch wieder das Richtige. Und dann ist es einfach so hilfreich, dass jemand von außen drauf guckt, dass jemand dich motiviert, dass jemand Fachwissen hat und wirklich mit dir schauen kann, was für dich die nächsten richtigen Schritte sind. This being said, erwähne ich natürlich kurz hier unsere Mastermind Smash it, bei der du alle zwei Monate einsteigen kannst, in der du 30 bis 35 tolle selbstständige Frauen hast. Von der Webdesignerin, über die Ernährungsberaterin und die Personal Branding Fotografin, die Führungskräfte Trainerin und den Life Coach, alle sind drin. Unser Team betreut sie wirklich super individuell und eng dabei, eigene Ziele zu setzen und die dann auch zu erreichen, um sich zur erfolgreichen und vielleicht nicht super leichtigkeitgetriebenen, aber doch entspannteren Unternehmerin zu entwickeln. Wenn du also mehr wissen möchtest über Smash it, schreib mich sehr, sehr gerne an. Entweder per E-Mail an moin@lauraundgretel.de oder finde mich bei Instagram unter gretelniemeyer und dann komme ich gerne mit dir ins Gespräch. Wir gucken gemeinsam hin, wo stehst du denn jetzt gerade, warum ist dein Business nicht so rund, wie du es gerne hättest, wo möchtest du hin und ist Smash it das richtige Programm für dich. In diesem Sinne, du machst es richtig gut, du bist richtig gut auf deinem Weg, keep going und lass dich nicht von Zielen wie exorbitanter Leichtigkeit von deinem Weg abbringen. Alles, alles Liebe für dich.

  8. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Folge Moin um Neun ist Claudia Kauscheder zu Gast. Claudia unterstützt Solo-Selbstständige dabei, effizient von zu Hause zu arbeiten und verrät uns ihre besten Tipps und Tricks. In dieser Folge tauchen wir ein in die Herausforderungen des Homeoffice und wie du Ablenkungen und ineffizientes Arbeiten in den Griff bekommst. Claudia teilt ihre persönlichen Erfahrungen und erzählt, wie sie von einer selbsternannten "Chaos Queen" zu einer Meisterin der Produktivität wurde. Dabei gibt sie wertvolle Einblicke, wie du dein Arbeitsumfeld optimierst und eine gesunde Balance zwischen Beruf und Privatleben findest. Wir sprechen darüber, warum es so wichtig ist, klare Strukturen zu schaffen und wie du deine Planungstypen entdeckst. Claudia zeigt, wie du mit kleinen, aber effektiven Schritten deinen Arbeitsalltag verbessern kannst und warum Planung nicht gleichbedeutend mit Langeweile oder Unflexibilität sein muss. Du möchtest wissen, wie du trotz aller Herausforderungen deine Ziele erreichst und dabei entspannt und motiviert bleibst? Dann ist diese Folge genau das Richtige für dich! Lass dich von Claudias positiver Energie und wertvollen Ratschlägen inspirieren und finde heraus, wie du deinen Homeoffice-Alltag meisterst, statt als Chaos-Queen in die Geschichte einzugehen. Mehr über Claudia: Webseite: https://abenteuerhomeoffice.at/ Linkliste: https://abenteuerhomeoffice.at/link-liste/ Instagram: https://www.instagram.com/claudia.kauscheder/ Facebook: https://www.facebook.com/claudia.kauscheder Transkript: Gretel: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Es ist Donnerstag, es ist Interviewtag und ich freue mich sehr über die Interviewpartnerin, die mir hier gegenüber sitzt. Das ist die liebe Claudia Kauscheder. Sie hat das Abenteuer Home Office gegründet und hilft dir als Solo-Selbstständiger, Solo-Selbstständigen dabei effizient von zu Hause zu arbeiten. Moin, liebe Claudia, schön, dass du da bist. Claudia: Moin, liebe Gretel, schön, dass wir uns wiedersehen. Gretel: Ja, das stimmt. Wenn du mich bei Claudia erleben möchtest, dann schau gern auch mal bei ihrem Podcast vorbei, denn Podcast-Host ist sie auch noch und hat mich schon interviewt. Heute geht es aber um dich, liebe Claudia. Und ich habe mir als erstes die Frage gestellt, warum ist es eigentlich für uns Solo-Selbstständige so schwer effizient von zu Hause zu arbeiten? Was macht es so schwer? Claudia: Ich würde es von unterschiedlichen Seiten sehen. Also das eine sind natürlich die Ablenkungen, die man sich selber schafft oder die sind einfach vorhanden. Also man muss als Soloselbstständige lernen, dass die Wäsche auch noch morgen abgehangen werden darf oder in die Waschmaschine gestopft werden darf bis hin zu, dass andere Menschen anwesend sind, die nicht in dem Arbeitsprozess drinnen sind. Das ist glaube ich der Unterschied. Also wenn du in einem Büro arbeitest, ja kannst du auch unterbrochen werden, natürlich, aber das ist halt so im Arbeitskontext. Und wenn jetzt Mann, Kinder, Frau, wer auch immer, Schwiegermutter, Großmutter zu Hause sind, dann haben die einfach nicht den Bezug zu dem, was du tust. Dazu kommt, dass viele aus der Familie oder dass ich oft höre aus der Familie, dass dieses Online-Business, du sitzt ja nur vom Computer, oft gar nicht so richtig wertgeschätzt oder sinnvoll erachtet oder als Job wirklich anerkannt wird. Das ist einmal die eine Seite. Das heißt, die Umgebung machts schon nicht leicht und ich meine hilfreich ist natürlich ein eigenes Arbeitszimmer, wo du die Türe zu machen kannst. Das ist aber bei mir auch erst vor zehn Jahren gewesen, wie meine Tochter ausgezogen ist, bin ich also wirklich am nächsten Tag hergegangen und habe dieses Zimmer okkupiert. Gretel: Schade, dass du gehst. Tschüß. Claudia: Ja und vorher bin ich aber zehn Jahre an einem Schreibtisch im Wohnzimmer gesessen, während meine Kinder daneben groß geworden sind, inklusive Besucherkinder. Also mit Spielen, Fernsehen, allem drum und dran. Und ich habe dann erst gemerkt, wie ich ins eigene Arbeitszimmer gezogen bin, was das für einen Energieunterschied macht. Aber das nur nebenbei. Das ist einmal die eine Komponente. Und die andere Komponente ist, glaube ich, dass wir meistens aus Anstellungen, also ich kenne wenige, die direkt vom Studium gesprungen sind in die Selbstständigkeit, sondern eher meine Zielgruppe auch ein bisschen älter, schon 20 Jahre Anstellung und dann gehen wir in die Selbstständigkeit, ja, ob parallel oder eben mit dem kalten, mit dem kalten Wassersprung. Und das heißt, in der Anstellung sind wir es doch zu einem Großteil gewohnt, in Prozesse eingebettet zu sein. Ja, das heißt, du hast deinen Teil, den du erledigst und da gibt es halt vorher ein bisschen was, nachher ein bisschen was, rundherum ein bisschen was. So und jetzt bist du selbstständig und all dieses vorher und nachher und rundherum ein bisschen was gehört auch dir. Das ist jetzt auch plötzlich dein Job. Und da kann man sich unglaublich verzetteln. Deswegen denke ich mir, das sind also so die zwei Hauptkomponenten und dann kommt halt je nach Persönlichkeit auch noch dazu sowas wie Aufschieberitis, das ist mir alles zu viel, ich weiß nicht mehr, wo ich anfangen soll, Perfektionismus, ja, ich gehe erst raus, wenn, haben wir glaube ich in unserem letzten Gespräch auch gesprochen, also wenn die Homepage fein ist, das Freebie, ich habe damit noch niemanden darüber gesprochen, aber sie ist auf jeden Fall super. Also das sind so die Elemente, wo ich sehe und ich es auch durchlebt habe. Teilweise zwar nur, weil ich eben sehr schnell bemerkt habe, ich habe eine 20-Stunden-Anstellung, ich habe zwei kleine Kinder zu Hause, Mann, Haus, Garten, immerhin kein Hund, aber all die Dinge. Das heißt, meine Zeit ist massiv beschränkt. Brauche ich dir nichts erzählen. Das hat für mich auf der anderen Seite geheißen, die Zeit, die ich jetzt habe, um meine Selbstständigkeit aufzubauen, da kann ich nicht herumdaddeln, da kann ich nicht aufschieben, da muss ich so effizient wie möglich arbeiten. Und das hat mich ja dann im Endeffekt auch zum Abenteuer Homeoffice gebracht. Also das war so dieser Prozess über fast zehn Jahre, weil ich vorher schon einige andere Businesses gehabt habe, die gut gelaufen sind, aber wo ich gesagt habe, nee, also bis zur Ende der Pensionierung oder wann auch immer will ich eigentlich nicht machen. Und erst beim Abenteuer Homeoffice, ich meine, das habe ich eben nächstes Jahr als Zehnjährige, da bin ich wirklich angekommen und macht immer noch Spaß. Genau. Gretel: Und du hast ja, auf der oder in dem über mich Teil auf deiner Website steht ja, dass du früher die Chaos Queen vorm Herrn warst. Das fand ich so witzig, dass du ganze Polizeibälle gesponsert hast mit deinen Knöllchen. Wie wird man denn von diesem Extrem ja offensichtlich jemand, die Produktivität, Effizienz und Planung total feiert? War das eine plötzliche Geschichte, war das so ein schrittweises Ding oder war das vielleicht auch dieses Thema von, ich habe hier dieses Warum, ich möchte unbedingt das und das machen und das geht eben nur, wenn ich mich am Zippel reiße was war da bei dir die Realität? Claudia: Ich glaube da war schon vorher der Prozess würde ich jetzt mal sagen, dass ich also erstens habe ich gemerkt, das tut mir nicht gut, das ist das erste. Und dann war ich zum Beispiel immer schon jemand, also du durftest mich nicht in ein Papiergeschäft reinlassen. Weil Notizbücher und Blöcke und alles so schön habe ich immer noch, darum lasst mich nicht mehr rein, weil ich ja heute alles digital mache. Und ich habe dann wirklich gemerkt, okay, ich muss irgendetwas ändern und habe wahnsinnig viel ausprobiert. Und das ist auch einer meiner Claims, dass ich sage, ich habe irrsinnig viel probiert, um mich effizient zu strukturieren, zu planen. Und die Essenz daraus gebe ich jetzt weiter. Das heißt, ich habe viel ausprobiert, wenn ich mir nur denke dieses Getting Things Done, Hängeordner gekauft und es war fürchterlich, aber ich habe mich also mehr Zeit in die Organisation reingesteckt, als dann ins Umsetzen. Das ist ganz oft ein Fehler. Und gemerkt habe ich eigentlich, dass ich ein Händchen habe dafür erst, wenn Kunden, die eigentlich wegen etwas anderem zu mir gekommen sind, eben die vorherigen Businessversionen, dass die dann irgendwo mal hängen geblieben sind bei mir mit der Aussage, ich verstehe nicht, wie du das schaffst, wie geht sich das aus, du bist immer tiefenentspannt, ich habe dich noch nie gestresst, abgehetzt oder ähnliches erlebt. Was tust du? Und dann habe ich erst angefangen mit Kunden zu arbeiten, noch bevor Abenteuer Home Office entstanden ist, eben an ihrer Organisation. Und das sind oft so Klitzekleinigkeiten, die mal anfangen sich in der Früh zu überlegen, was eigentlich am Tag auf einen zukommt. Das klingt so lächerlich, aber macht nicht jeder. Und ja dann natürlich in dem Moment, wo Abenteuer Homeoffice losgegangen ist, habe ich dann natürlich wirklich auch fokussiert daran gearbeitet, dass meine Workflows immer besser werden. Und im Endeffekt war es ja dann 2019 so, war immer noch angestellt, nebenbei als Programmiererin. Das kommt vielleicht auch dazu, dass dieses strukturelle Denken durch das Programmieren natürlich sehr ausgeprägt war, obwohl ich es nicht studiert habe. Das war so learning by doing. Und 2019 war es dann so weit, dass ich gesagt habe, okay, also jetzt muss ich wirklich auf entweder oder gehen. Entweder ich lasse Abenteuer Homeoffice klein und bleib halt in der Anstellung und dann sind wir aufgekauft worden von einem riesen internationalen Konzern und dann bin ich geflüchtet. Außerdem waren halt die Einnahmen schon so hoch, dass mir die also quasi die Einkommenssteuer mein Gehalt aufgefressen hat. Da ist nicht mehr und Sozialversicherung, da ist nichts mehr übrig geblieben. Ich habe gesagt, okay, jetzt gehe ich. Ich war 27 Jahre in dem Unternehmen. Gretel: Ja, das ist ein riesiger Schritt. Kann ich dich total verstehen. Claudia: Also es hat schon, wie du gesagt hast, so eine Kombination aus Beobachtung geht mir nicht gut, auch so ein bisschen erwachsener Mensch, ja, sollte das irgendwie hinkriegen und jetzt sind da auch noch so kleine Würmer und Kinder und dem, warum meinen Kunden gegenüber und dem Business gegenüber. Dadurch ist es immer besser geworden. Anfang habe ich auch gestruggelt und ich bin immer wieder froh, dass ich das erzählen kann. Heute in dem Webinar erst hat mir dann nachher eine E-Mail geschickt, eine Frau, die dabei war, die gesagt hat, ich bin so froh, dass du gesagt hast, was bei dir nicht funktioniert hat und wo du gestruggelt bist, weil die meisten erzählen dir nur, du musst ABC machen, dann wird schon alles gut und das wird es halt nicht. Gretel: Absolut. Also ich glaube, dass unsere ganzen Businesses so viel Authentizität, auch wenn das Wort ausgelöscht ist, vertragen und brauchen. Weil wir wollen ja gar keine Gurus sein, die irgendwie über allen anderen stehen und so tun, als hätten wir die Weisheit mit Löffeln gesessen. Sondern da, wo wir jetzt stehen, stehen wir zum Teil auch durch einen schmerzhaften Weg. Ich glaube, ich kenne niemanden, der erfolgreich ist, der das nicht unterschreiben würde. Ich finde das so schön und wichtig, dass du das auch noch mal teilst. Claudia: Und es ist egal, ob es um Selbstmanagement, um Sichtbarkeit, um Verkaufen geht, das ist alles ein Prozess. Und da muss man halt auch in gewisser Weise die Geduld haben, den durchzugehen. Und es ist auch etwas, ich weiß nicht, ich habe vor Jahren schon von irgendjemandem gehört und wirklich für mich übernommen, dass du musst den Prozess lieben. Das heißt, du musst das Lernen lieben, das Ausprobieren, das Scheitern, das wieder zurückgehen. Das hat nicht funktioniert, schauen wir mal warum. Wenn man aufs Warum kommt, kann man es vielleicht verbessern. Ansonsten ist vielleicht der Mond schlecht gestanden da probieren wir es noch einmal und dass also ich glaube dass Selbstständigkeit überhaupt der beste Weg für Selbstentwicklung ist den man gehen kann. Also da hilft dir kein Seminar und kein Guru und keine Meditation wahrscheinlich. Ja, nicht nur wahrscheinlich, ich hab's ausprobiert, hilft dir so sehr deine Persönlichkeit zu entwickeln, wie selbstständig zu werden. Und es gibt halt auch Leute, für die es nicht passt und das ist gut und denen hilft halt dann die Meditation vielleicht. Gretel: Ja, aber unterschreibe ich alles komplett. Das ist eine Meditation und so, das kann alles hilfreich sein, aber es ist ja kein Baustein auf der Persönlichkeitsentwicklung. Und sag mal, jetzt hast du gesagt, okay, Planung auch zu reflektieren und so ist wichtig zu wissen, was will ich eigentlich und so weiter. Jetzt gibt es doch aber bestimmt unterschiedliche Planungstypen. Also eine meiner Lieblingskundinnen, die hat irgendwann mal zu mir gesagt, weißt du Gretel, ich finde es richtig geil, hier zu setzen, Sachen zu planen. Ich habe dann die Stunden geplant, ich habe die geilsten neuen Tools eingesetzt und so weiter. Und dann muss ich die Planung aber umsetzen und dann zeige ich mir selber den Mittelfinger und sage, wieso ich bin doch jetzt hier nicht selbstständig geworden, um mich an irgendeine Planung zu halten und sabotiere mich dadurch selbst. Also meine Frage ist, was für Planungstypen gibt es? Wie viel Planung braucht es eigentlich? Gibt es da so ein Mindestmaß oder was ist da deine Erfahrung? Claudia: Also meine Erfahrung die nehme ich also jetzt mit Kunden hauptsächlich, also da erkenne ich es am besten sagen wir mal, so ist in Home Sweet Office drinnen natürlich. Da arbeiten wir ein halbes Jahr eben um diese ganzen Workflow Planungen aufzustellen und wenn jemand rauskippt oder wenn jemand struggled, dann ist es meistens genau dieser Satz im Kopf, jetzt bin ich doch selbstständig, auf was hin auch, soll ich mich an irgendwelche Pläne halten? Dabei, und da kommt jetzt wieder die Erfahrung vielleicht aus der Schule, die Erfahrung aus der Anstellung her, dass man dort gearbeitet hat nach Plänen, die man nicht selber gemacht hat. Und dass man auch keine Entscheidungen treffen durfte. Ob ich jetzt das heute mache, auch wenn es morgen fertig sein soll, oder ob ich es übermorgen mache, zum Beispiel. Das heißt, diese Flexibilität hatte man nicht. Und deswegen wird Planung immer mit unflexibel, gezwungen, stressig im Zusammenhang gebracht. Und nehme ich jetzt nur ein paar Sätze aus dem Webinar heute raus, wo es um Wochenplanung gegangen ist. Und ich sagte, okay, wenn ich meine Woche nicht plan und nur intuitiv oder auch spaßmotiviert rangehe und es kommt das unvorhergesehenes daher. Also Beispiel, meine Tochter schlagt um sieben in der Früh bei mir auf, liefert einen kranken Hund ab und sagt Mama, ich kann heute nicht zum Tierarzt, bitte fahr in die Tierklinik mit ihr. Oder man sagt schönes Wetter, ich geh mal runde Rad fahren. Wenn ich keinen Überblick darüber habe, über meine Termine, über meine Projekte, Kundenprojekte, eigene Projekte. Wenn ich keine Wochenplanung habe, dann kann ich eigentlich keine faktenbasierte Entscheidung treffen. Dann kann ich nur sagen, jippie, ja, jey, mir ist danach. Oder ich kann sagen, armes Tier, ich fahre sofort los. Und wenn ich Fakten habe, kann ich sagen, okay eine Stunde, Hund überlebt noch eine Stunde, dann habe ich alles abgesagt, was ich absagen muss, alles verschoben, was ich verschieben muss und dann bin ich nur für dich da. Gretel: Und es gibt ja dann auch wieder Ruhe und Sicherheit, weil nichts ist ja schlimmer, das erlebe ich an meinem Thema auch, nichts ist ja schlimmer als dieses schlechte Gefühl von, ich müsste eigentlich, ich sollte eigentlich. Claudia: Hoffentlich passiert da nichts und dort noch, hoffentlich, ja, lässt sich das verschieben und ja, also ich hab geglaubt, ich bin in einer Stunde durch, jetzt sitze ich da schon seit zwei Stunden und warte auf den Arzt oder was auch immer. Es ist auf jeden Fall doof. Und deswegen finde ich es alleine für mein Seelenheil extrem wichtig, dass ich wirklich weiß, okay, die Woche ist eng, da sollte möglichst nichts passieren. Aber wenn ich für irgendeine Aufgabe länger brauche, wenn irgendwas dazwischenkommt, dann weiß ich, kann ich das und das streichen. Und dann kann ich mir da wieder zwei Stunden rausholen und dort zwei Stunden rausholen, ohne Nachtschicht machen zu müssen oder Wochenende aufholen zu müssen. Was sehr oft passiert ist, dass Montag geht noch, Dienstag ist die Luft schon heraus. Okay, da habe ich jetzt nicht der richtige, bin müde, keine Energie, was dazwischen gekommen, dann verschieben wir es auf Mittwoch, Donnerstag, Freitag. Ja? Und du schiebst so eine Welle an Aufgaben und schlechten Gewissen vor dir her, dass du dann versuchst am Wochenende abzuarbeiten, was natürlich wieder das schlechte Gewissen der Familie gegenüber zum Beispiel und dir selber gegenüber erhöht. Aber ab Montag wirst du das ganz anders machen. Aber du planst wieder nicht, du schaust dir wieder nicht deine Woche an, deine Projekte an und ähnliches. Ja, Also das ist das, was ich sehr häufig am Anfang erlebe. Und ich bin, jetzt bin ich abgewichen von dem, gibt es unterschiedliche Planungstypen? Natürlich, natürlich. Und die einen tun sich gut, wenn sie einen Überblick haben und sich dann die drei wichtigsten Aufgaben rausschreiben, die Todo-Liste zumachen. Die anderen sagen, ich weiß, ich will da und da einen Blog-Artikel schreiben, ich warte aber bis zwei Tage vorher, weil dann küsst mich die Muse. Kann ich gleich sagen, funktioniert meistens nicht, weil es den Druck erhöht natürlich. Ich finde halt mal, es ist einfacher mal mit irgendeinem System anzufangen und dann anzupassen. So wie ich angefangen habe mit Getting Things Done zum Beispiel und dann sehr schnell gemerkt habe, das ist zu viel des Guten, ich muss ein bisschen runterschrauben. Und so bei Null anzufangen, so und ich mache mir jetzt eine Wochenplanung, ich mache mir jetzt eine To-do-Liste, wie schaut das aus? Die wird elends lang, nie kürzer, immer nur länger. Die ist am Abend sicher länger als in der Früh. Das heißt, das ist kein System. Es geht immer um die Systeme dahinter. Und ja, es gibt Leute, die übernehmen die 1 Minuten To-Do-Liste von mir und dann sagen sie, na, das ist over the horizon, das ist mir zu viel. Ich mache noch für die nächsten 3 Monate jeweils eine Monatsliste. Damit habe ich das Gefühl, ich habe die Sache im Griff. Und genau darum geht es, um das Gefühl, die Sache im Griff zu haben. Also Abwandelungen immer möglich, andere Tools immer möglich, es muss nicht Trello sein. Aber wenn man nicht bei Null anfängt, fällt es dann leicht, an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Gretel: Ja, und letztlich, also ich finde, dieses Planungsthema hat auch immer so ein bisschen was von der Diät. So du stellst fest, es ist richtig schlimm, ich muss jetzt das machen. Dann setzt man sich hin und will anfangen mit einer ganz detaillierten Tages- und Wochen- und Monats- und weiß ich nicht, Planung und dann fehlt es da an Flexibilität, dann fehlt es da an Realität, dann will man da irgendwie Sachen schaffen, die eigentlich zwei Monate mehr Zeit bräuchten als die Zeit, die man sich jetzt gegeben hat. Das führt zu Frust und man schmeißt halt alles wieder in die Ecke. Claudia: Oder macht fünf Projekte gleichzeitig, fangt mal an, kriegt keines fertig und nichts. Das ist nirgends, wo die Energie fokussiert. Also das kann ich echt auch nur unterschreiben. Gretel: Und du bist ja eine Frau der klaren Ansagen. Du sagst zum Beispiel auch so was wie, überleg nicht ob du da gerade Bock drauf hast. Erzähl mal, was meinst du? Claudia: Na ja, da ist natürlich die Voraussetzung, dass ich vorher schon ein paar Dinge gemacht habe. Also, dass ich Prioritäten setze, dass ich nicht fünf Projekte auf einmal anfange und so weiter. Also wir nehmen an, ich habe mir Gedanken über meine Woche gemacht, ich habe mit Zeitblöcken gearbeitet und ich habe eine To-do-Liste, die mich nicht überfordert. Und dann stehen halt da schon Sachen auch drauf, die nicht 100% Spaß machen. Und ja, das ist dann genau das. Ich habe mir für heute vorgenommen, das zu tun. Und wenn ich nicht gerade mit so einem Kopf aufwache, oder die halbe Nacht nicht geschlafen habe, dann schaue ich, was steht da, atme tief durch und fange an. Und arbeite eines nach dem anderen ab. Und oft zeigt sich, dass du dann wesentlich schneller durch bist und dann die Entscheidung treffen kannst, für heute ist Schluss oder ich suche mir noch irgendwelche Zuckerl raus, für die ich jetzt, die mir jetzt gefallen würden, oder die mir jetzt Spaß machen würden, als wenn ich stelle, na okay, das kann ich aber am Nachmittag auch noch machen. Am Nachmittag hast du dann nicht die richtige Energie dafür, weil es hatte ja einen Sinn, dass du dir das als erstes auf die To-do-Liste geschrieben hast, weil du nämlich eine bestimmte Energie dafür brauchst. Und also da bin ich wirklich hart, genauso wie wenn jemand sagt Contentplanung und sagt, ich schreibe immer dann, wenn ich etwas zu sagen habe. Und ja, das ist schön, aber es hilft weder bei Sichtbarkeit noch hilft es Vertrauen aufzubauen bei deinen Followern, Leserinnen. Da gehört eine gewisse Regelmäßigkeit dazu und ich kenne sie ja von mir selber. Ich weiß genau, welcher Podcast am Mittwoch veröffentlicht wird und auf welchen ich am Donnerstag warte. Und ich weiß genau, welcher Newsletter von meinen Kunden am Sonntag kommt. Und insofern hat das schon etwas, erstens mal von Vertrauenswürdigkeit, Regelmäßigkeit. Und ich persönlich finde es halt leichter, wenn ich sage, okay, da habe ich jetzt was geplant, Ich recherchiere jetzt mal, was könnte das für ein Thema sein, entwickle das Thema, konzipiere den Blogartikel, schreibe den Blogartikel, nehme den Podcast auf, das heißt, ich bin in einem Workflow drinnen, als mir jeden Montag zu überlegen, Donnerstag, Blogartikel, okay, ich nehme sie mir mal von morgen vor. Dienstag, Dienstag Blogartikel. Ich habe so schlecht geschlafen. Na ja, lass uns die Woche ausfallen. Dann halt nächste Woche. Gretel: Und es hat ja auch voll was damit zu tun, wie ernst nehme ich mein Business und wie sehr bin ich wirklich Unternehmerin. Weil klar, wir vergleichen uns jetzt vielleicht nicht mit den großen Konzernen oder was, aber da läuft ja auch nicht alles auf, ja dann gucken wir mal, wie wir heute so Lust drauf haben. Claudia: Und wer möchte denn heute arbeiten? Nicht? Okay, ab ins Schwimmbad. Gretel: Ganz genau, also so dieses Spaßbasierte, das geht ja auch einfach nicht, wenn wir dann auf der anderen Seite sagen, boah, jetzt habe ich aber gar nicht den Erfolg und gar nicht die Sichtbarkeit und gar nicht das verkauft, was ich wollte. Und wenn wir dann halt als Coaches vielleicht auch manchmal sagen, okay, was hast du denn gemacht, um das Ziel zu erreichen? Und dann kommen da so Ausredenausflüchte, was auch immer. Also ich finde es so wichtig, dass wir uns als Solopreneure, Solopreneurinnen auch sagen, ey, ich nehme mich ernst und mein Business und dazu gehört, dass nicht alle Sachen, die anstehen, Spaß machen und dazu gehört aber, dass ich gucke, wie du sagst, was ist ein guter Zeitpunkt dafür und dass ich die Dinge da dann wirklich auch mache. Claudia: Ja, ich meine, es betrifft natürlich jetzt Frauen, weil ich hauptsächlich mit Frauen arbeite. Da kann ich fast ein bisschen, Männer habe ich im eins zu eins, ticken genauso im Endeffekt. Was so diese Spaß, das macht mir keinen Spaß und deswegen schiebe ich es vor mich hin angeht. Aber ich denke mir dann, gerade bei Frauen, ich meine, wenn du Kinder hast, wenn du Familie hast, da kannst du dir auch nicht sagen, ich habe heute keinen Bock auf kochen oder die Kinder ins Bett zu bringen oder sie zu waschen oder in die Schule zu gehen und mit der Lehrerin zu reden und so. Wo ich mir denke, schön, dass das ernst genommen wird, also absolut positiv. Aber wieso nimmst du dich und dein Business nicht genauso ernst? Das verwundert mich dann oft. Habe ich auch schon mit ein paar Leuten darüber gesprochen, die dann so kommen zu sagen, naja, ich habe schon da so viele Verpflichtungen und dann bin ich froh, wenn ich da nicht verpflichtet bin. Du bist aber verpflichtet, verflixst noch einmal. Gretel: Hast du das Gefühl, dass da auch so was drinsteckt, manchmal wie eine Angst vor einem gewissen Erfolg oder eine Angst vor einer Rolle, in die man reinwächst. Weil klar, wenn du die richtigen Schritte gehst, wenn du planst, sichtbar wirst, verkaufst, Angebote hast usw., dann ändert sich ja schon viel. Da sind wir wieder beim Thema Persönlichkeitsentwicklung. Du bist ja auf so einer Selbstständigen Reise idealerweise nach 1, 2, 3, 5 Jahren nicht die gleiche Person, wie die, die loslaufen. Und diese Entwicklung geht ja viel schneller als, wenn du im gleichen Job im Angestelltenverhältnis bleibst. Und ich kann mir auch vorstellen, dass das ein bisschen beängstigend sein kann. Claudia: Also das kriege ich nicht so sehr gespiegelt, muss ich ehrlich sagen. Also diese Angst vor dem Erfolg, was ich schon durchaus erlebt habe und auch bei mir erlebt habe im laufenden letzten Jahr, ist, dass es halt hart ist, wenn der Erfolg einmal so relativ groß ist, wie ich mir also vor fünf Jahren nicht erdenken hätte können, die Umsätze, dann zu sagen Moment Stopp, steig mal einen Schritt zurück und fahr das Ganze ein Stückl runter, damit es dir gut geht, damit du gesund bist und damit nicht ständig im Kopf was rasen muss und so weiter. Aber so diese Angst vor Erfolg spüre ich bei meinen Kundinnen nicht, was da viel eher ist, ist wirklich die Angst vor der Sichtbarkeit und die Angst vor den Erwartungen von außen. So nach dem Motto, wenn ich mich zeige und sage, ich kann das und das, dann erwartet die ganze Welt, dass ich xy mache oder dass ich das bringe. Und das spielt alles nur im eigenen Kopf. Das hat nichts mit der Realität zu tun. Und da muss man halt hinschauen und sich das klar machen. Aber so Angst vor Erfolg, muss ich ehrlich sagen, habe ich noch nicht erlebt. Da ziehe ich die Frauen vielleicht nicht an, das kann durchaus sein, aber vielleicht sind sie auch schon zu alt dazu. Also ich habe ja, naja, Lebenserfahren, lass mich Lebenserfahren nennen, weil meine Kundinnen sind nicht Mitte 20, sondern die sind eher so Ende 30, Anfang 40. Und mit der Lebenserfahrung gehst du vielleicht auch wieder anders an die Sache ran. Ja, bis hin zu meine älteste Kundin in Home Sweet Office, war 72. Gretel: Cool. Claudia: Und hat ein Business aufgebaut. Gretel: Coole Frau unbekannterweise. Und sag mal Claudia, du hast ja gerade auch gesagt, dein Business war also relativ oder sehr, sehr groß gewachsen, gute Umsätze und du hast dich dann entschieden, das wieder etwas kleiner zu machen, damit der Kopf nicht anfängt zu rasen und du eben auch zur Ruhe kommen kannst, auf deine Gesundheit achten kannst. Und das ist ja was, was wirklich viele Selbstständige kennen und was du ja auch regelmäßig abfragst, dieses Ding von wann ist eigentlich Schluss, wann ist genug, wann habe ich genug gearbeitet, wann darf ich arbeiten. Claudia: Wann bin ich fertig? War jetzt wieder eine Frage auf Facebook, waren tolle Antworten. Gretel: Wann bin ich fertig? Was, also was für eine Antwort hast du da für dich? Wann bist du fertig mit Arbeiten? Und für jemanden, der jetzt gerade sehr in dieser Spirale steckt, sehr in diesem Kopfding kommt, ich kann das nicht zur Seite legen, ich muss erst noch, ich muss erst noch, ich muss erst noch und meine To-do-Liste wird immer länger. Was ist da ein guter Ansatzpunkt, um Schritt für Schritt zur Ruhe zu kommen oder den Kopf ein bisschen zur Ruhe zu bringen? Claudia: Was ist da der erste Schritt? Also die Erkenntnis einmal, dass es zu viel ist. Das ist einmal immens wichtig und das klingt zwar jetzt vielleicht auch sehr komisch, aber wenn du mitten drinnen stehst, warte, da gibt es doch einen Spruch, wenn du im Hamsterrad drinnen läufst, schaut das Hamsterrad wie eine Leiter aus. Spruch kennst du sicher auch. Und dementsprechend ist der erste Schritt, das zu erkennen, dass es ein Hamsterrad ist und keine Leiter. Das ist das erste und das zweite ist dann wirklich eine Bestandsaufnahme. Und da kann rauskommen dabei zum Beispiel Produkte, die du anbietest, die dir aber eigentlich keinen Spaß mehr machen. Aber sie verkaufen sich gut, sie bringen dir einen guten Umsatz. Also warum sollst du sie nicht machen? Oder du kommst drauf, dass du in einem Content-Hamsterrad warst und immer nur drauf gepackt hast, anstatt dass du mal sagst, ok, jetzt habe ich drei Jahre lang jeden Freitag um acht Uhr ein Live-Video gemacht und Ja, es kommen dadurch natürlich neue Abonnenten und so weiter, aber eigentlich habe ich keinen Bock mehr drauf, also lasse ich es einfach bleiben. Und das ist jetzt wichtig, ersetze es durch nichts anderes. Gretel: Ja, das hast du ja auch gerade bei Instagram, Social Media generell abgefragt, so dieses Ding von, es ist vielleicht viel schwerer, was bleiben zu lassen, als was Neues anzufangen, oder? Claudia: Ja. Also vor allem, wenn du mal so drinnen bist, wenn du mal den Workflow hast und wenn du mal sagst, also das ist genauso wie, wenn ich jetzt sagen würde, also ob ich das jetzt noch einmal schneide extra für YouTube oder nicht, die halbe Stunde ist wurscht, Aber es sind halt viele so halbe Stunden, die dann zusammenkommen und unterm Strich belasten. Und ich glaube, dass es auch wichtig ist, mit irgendjemandem darüber zu reden. Das kann man im eigenen Saft selten für sich Regeln, es sei denn, dass du kriegst also wirklich so eine vor den Latz geknallt wie nur irgendwas, dass du sagst, dass du dich erst einmal durchbeutelst und sagst, okay, also jetzt machen wir mal Bestandsaufnahme von Null und schauen mal, wo wir überhaupt hinwollen, wo wir überhaupt noch hin können und was passt dazu. Also aufhören, sich dem Business anzupassen, sondern das Business wirklich anfangen, sich anzupassen. Also ich habe jetzt zum Beispiel in diesem Sommer zwei Programme nicht angeboten und habe auf den Kalender geschaut dann so wie Richtung Juni gegangen ist, auf den Kalender geschaut. Da habe ich zu meinem Mann gesagt, ich habe fast keine Termine, mir wird langweilig werden. Er hat einen Lachkrampf gekriegt, er hat gesagt, du wirst da schon irgendwas finden. Ist auch so passiert. Aber das sind alles Dinge, wo ich sage, kann ich machen? Kann ich aber auch nicht machen. Also ich lasse mir diesen Freiraum inzwischen, weil ich einfach merke, dass es mir besser tut, wenn ich nicht auf 100 laufe. Gretel: Mit dem Freiraum müssen wir ja auch erstmal umgehen. Ich habe da so eine recht ähnliche Erfahrung wie du. Ich mache 1 zu 1-Coachings eigentlich fast komplett ausgeschlossen und mach es nicht mehr. Ich habe sehr, sehr wenige Termine so im 1 zu 1. Wenn ich einen mache, dann weil ich da Bock drauf habe und weil ich den spontan irgendwie anbiete. Und da saß ich auch vor ein paar Monaten vor meinem Kalender und dachte, also dann auch so, ja, arbeitest du jetzt eigentlich noch? Claudia: Super! Gretel: Was machst du eigentlich noch? Und darfst du jetzt eigentlich noch Geld verdienen, wo du ja eigentlich gar nicht mehr das machst, was du machen solltest? Und das ist so spannend, was da für Gedanken dann aufkommen, dieses richtig arbeiten, wann arbeite ich eigentlich, arbeite ich auch, wenn ich in der Sauna sitze und über mein Business nachdenke. Super spannend. Claudia: Mir hilft dann zum Beispiel wirklich diese Wochenplanung, dass ich mir auch anschaue, was habe ich denn so gesammelt, das würde ich gerne mal umsetzen oder die Landingpage würde ich gerne neu machen, die Über-Mich-Seite würde ich schon, Startseite würde ich seit Jahren schon gerne neu machen und dann wirklich das auch einplane. Ja und wirklich sage okay nächste Woche mache ich Fokus meinem Blog und sammel so an Ideen oder habe schon gesammelt was ich denn gerne machen würde ändern würde und das setze ich dann halt nach und nach um, die Zeit die ich halt habe. Oder mal sich doch relativ spontan in eine Fortbildung zu begeben und da wirklich aktiv mitzumachen, weil die Zeit vorhanden ist und nicht nur irgendwie mit hängender Zunge hinten nachzuhetzen. Also da hilft mir so ein ganz leerer Kalender, muss ich ganz ehrlich sagen, der lässt mich schon tief atmen. Nicht weil ich sonst nichts verdiene, das ist es nicht. Aber wenn man so gewohnt ist, die Woche, mach ich das und das und an dem Tag muss ich unbedingt, weil dann ist der Termin. Dann ist so eine Art Vakuum vorhanden. Und das kann durchaus auch Angst machen. Gretel: Ja, und sag mal, zur Planung gehört ja genauso auch Review, also zu verstehen rückblickend, was hat mir die Planung gebracht, was hat mir ein Launch gebracht. Wir haben jetzt gerade im Vorgespräch kurz auch darüber geredet, dass es eben super wichtig ist Fakten zu schaffen und nicht gefühlsbasiert zu gucken, warum hat denn vielleicht ein Launch nicht so funktioniert, sondern wirklich mal drauf zu gucken, waren das die gleichen Voraussetzungen, war das die gleiche Zeit, waren das die gleichen Menschen, habe ich die gleichen Ads geschaltet und so. Ja. Und du hast ja auch gesagt, du hast eigentlich jeden Monat irgendein Format, mit dem du rausgehst, mit dem du so launchst oder zumindest deine Reichweite vergrößerst. Wie gehst du das an? Wie machst du diesen Review? Hast du dann auch einen festen Prozess oder hol uns da einmal ab? Claudia: Also ich habe keine, ich muss fast, ja, das ist eines der wenigen Dinge, die ich teilweise aus dem Bauch heraus mache. Und keine fixe Checkliste habe, weil es jedes Mal auch was anderes ist. Und ich schaue mir dann halt sehr wohl, also ich schaue mir ja schon bevor ich anfange, wenn es nicht das erste Mal ist, dass ich launche oder ein Event mache, so wie die, nehmen wir die drei Wochen Content Party. Ja, habe ich voriges Jahr das erste Mal gemacht, der Gedanke dahinter war eigentlich 2023, ich will keinen Adventskalender, ich mache einen Osterkalender. Und dann ist halt diese Party entstanden. Und natürlich schaue ich mir nachher an, wer sind die Menschen, die jetzt wirklich gebucht haben, den Contentplanungsclub, sind die jetzt frisch reingekommen, waren die schon länger auf der Liste, waren die aktiv dabei oder nicht, sind die reingekommen über Facebook Ads, also das schaue ich durchaus alles durch, bevor ich das nächste Mal dieselbe Aktion auch mache. Also ich schaue nach dem Event, einfach weil ich neugierig bin, aber bevor ich das nächste Event mache, schaue ich natürlich noch einmal, welche Postings haben gute Aufrufe gehabt, welche der beiden getesteten Zielgruppen war besser für die Facebook Ads. Also das schaue ich wirklich nach, bevor ich das Ganze plane und es losgeht. Und beim Planen, das ist keine große Hexerei, ich mache sechs Wochen vorher oder zwei Wochen vor dem Event mache ich Facebook Ads und davor sechs Wochen lang eine Freebie Ads. Das ist so immer dasselbe Freebie Event. Man könnte dann noch Verkaufs Ads machen, mache ich nicht. Und dementsprechend nicht nur Ads, sondern ich passe den Content dran an, ich passe Podcasts drauf an, Blogartikel drauf an, um die Leute halt dorthin zu führen. Und das ist keine große Hexerei, das mache ich also auch Altbacken in Excel, wo ich sage, ich habe meine 52 Wochen. Da finde ich so, da findet das statt, und das heißt da muss ich anfangen mit den Facebook Ads, das heißt wiederum, da muss ich die Ads vorbereiten und so geht es dahin. Aber für ein Review, den mache ich nicht so strukturiert, wie es vielleicht andere machen. Das ist so. Aber ich weiß immer, fast immer woran es gelegen hat, wenn es nicht funktioniert hat und woran es gelegen hat, wenn es funktioniert hat. Gretel: Naja gut, also aber das ist ja auch so ein bisschen das Ding, es darf ja auch viel intuitiv sein. Claudia: Genau. Gretel: Solange wir halt nicht irgendwie so ein diffuses Bauchgefühl einfach zulassen, das uns dann irgendwie lähmt oder das dafür sorgt, dass wir Dinge nicht verändern oder dass wir die Dinge zu krass verändern. Und wenn du da auch deinen eher intuitiven Prozess gefunden hast, dann ist der ja trotzdem genauso wichtig. Claudia: Und es ist halt auch wichtig, dass diese, zu versuchen, es geht ja nicht immer, zu versuchen, faktenbasiert drauf zu schauen, wenn die ersten Emotionen vorbei sind. Weil ich dann oft höre, naja, vielleicht war es die falsche Uhrzeit. Vielleicht war es der falsche Tag, Wochentag. Na ja, es ist Mai, das sind so viele Feiertage, sind alle auf Urlaub. Und was ich halt dann auch überlege, ist, wenn man denkt, okay, wenn du der Meinung bist, dass 15 Uhr nicht richtig ist, wieso machst du das nächste Webinar wieder um 15 Uhr? Ich verstehe es nicht. Gretel: Das ist ein Erfolgsprophylakse. Claudia: Ich habe Webinare auch alles ausprobiert, von neun in der Früh bis ich glaube das späteste war so 18 Uhr, weil das ist nicht so meine Arbeitszeit eigentlich. Und das war völlig wurscht, zu welcher Uhrzeit ich ein Webinar gemacht habe. Es war immer die gleiche Prozentanzahl an Leuten da, also habe ich gesagt, okay, dann mache ich es um 11, das passt mir am besten. Ja, perfekt. Und wenn man da natürlich dann nicht schaut, sondern sich nur überlegt, was könnte denn der Grund dafür gewesen sein? Ich habe im Vorgespräch erzählt, dass das nach der Content Party in 2024 nicht so gut funktioniert hat wie 2023 und ich war durchaus fassungslos, um es so auszudrücken. Doch das gibt es doch nicht fix noch einmal, gleiche Teilnehmeranzahl. Und dann kamen natürlich die Stimmen von außen. Na ja, du weißt momentane Situation und die Leute überlegen sich es und es sind so viele am Markt und und alles mögliche und unmögliche habe ich von außen gehört. Warum, wenn ich gesagt habe, das hat nicht gut funktioniert. Es hat funktioniert, es haben welche gebucht, aber nicht so viele wie vorher, voriges Jahr. Und dann habe ich mir eben die E-Mails, auch die Verkaufs-E-Mails von vorher noch einmal durchgelesen und eider pots, da habe ich eine Preiserhöhung gehabt. Und zwar von 570 auf 630 netto für sechs Monate. Also nicht unerheblich, sage ich jetzt mal, ja. Und habe gesagt, das letzte Mal zu diesem Preis. Dann habe ich mir angeschaut, wie lange sind denn die Leute vom vorigen Jahr drinnen geblieben? Wie aktiv waren die denn? Und dann habe ich gesehen, dass von den 23, 24 zehn davon niemals aufgetaucht sind. Gretel: Die hatten einfach nur Angst, dass sie was verpassen. Claudia: Genau. Und heuer habe ich 13 Buchungen gehabt. Und von den 13 sind alle aktiv. 23 minus 10 ist 13. Gretel: Hey, ja super. Claudia: Es mag blöd klingen, aber mir ist das wichtig, dass sie aktiv sind, weil sonst gehen sie nach einem halben Jahr und sagen, das hat überhaupt nichts gebracht. Ja, no, na, wenn es nichts umsetzen, bei keinem Live Event, Meeting dabei sind, nicht mit mir eins zu eins reden, obwohl sie es könnten, dann ja dann weiß ich auch nicht, was ich noch tun soll. Gretel: Claudia, wir sind leider schon ein bisschen über uns ein, weil der Schnack so spannend ist, aber hol uns doch bitte auch nochmal ab, wie kann ich jetzt mit dir arbeiten, effizienter zu sein, einerseits im Homeoffice, andererseits in meiner Contentplanung, weil mich vielleicht mein das ganze Thema Content mit den unterschiedlichen Formaten und Themen und was ich alles sagen könnte, total erschlägt. Wie kann man mit dir arbeiten? Claudia: Ja momentan, sage ich jetzt einmal, schwirren einige Wartelisten herum, weil Sommer ist und ich mir eben quasi freigenommen habe, aber man kann auch gerne zwischendurch in den Contentplanungsclub kommen. Da ist halt jetzt auf der Landingpage kein Button zum Kaufen, E-Mail schreiben bitte, wir reden mal kurz drüber und ich hole die Leute rein. Kennst du das mit einem Launche funktioniert es immer besser. Ab Mitte November gibt es Home Sweet Office 3.0. Das werde ich völlig oben auf den Kopf stellen. Also nicht inhaltlich, sondern umsetzungstechnisch und motivationstechnisch. Und ansonsten am besten den Newsletter abonnieren und lesen, nicht nur abonnieren, sondern auch lesen. Da ist dann alles dringend, wie man mit mir zusammenarbeiten kann. Eins zu eins mache ich echt nur sehr vereinzelt und am liebsten gleich in drei Monaten, also dass man sagt drei Monate lang jede Woche ein Meeting um die Dinge auch wirklich voranzutreiben und umzusetzen. Vor allem, wenn es in Richtung Business geht. Ja genau. Aber Newsletter abenteuerhomeoffice.at/Newsletter, da findest du mich. Und natürlich auf Social Media. Gretel: Werden wir alles hier verlinken. Claudia: Sehr schön, danke. In den Show Notes, dann ist es richtig einfach für dich und für euch. Claudia, zu guter Letzt möchte ich gerne noch dein Motto einmal beleuchten, weil du sagst ja, ich finde es super, was geht, das geht und was nicht geht, geht nicht. Was ist das denn bitte für eine coole Lebenseinstellung? Claudia: Ja, ich habe ja schon ein paar Jahre hinter mir, ich meine ich wäre jetzt 60 und vor allem vor allem in der Selbständigkeit. Ja, also wer da vorher gefragt hat, wann bin ich fertig? Ich bin fertig, wenn ich der Meinung bin, ich bin fertig oder wenn ich müde bin oder wenn ich sage, es ist jetzt ganz oft, kann man sagen, ist es egal, ob ich das heute oder morgen mache? Völlig egal. Ja. Und ganz oft sogar, es ist wurscht, ob ich es mache oder nicht mache. Und das darf man streichen. Und es hat keinen Sinn und das habe ich in der Programmierung, wie ich angestellt war, gelernt. Ich war diejenige, wenn ich in einem Skript, in einem Programm den Fehler nicht gefunden habe, habe ich abgedreht und bin nach Hause gegangen oder habe ich irgendwas anderes gemacht. Am nächsten Tag in der Früh habe ich drauf geschaut und der Fehler ist mich angesprungen. Mein Kollege war immer, wie kannst du nur, du musst doch den Fehler finden. Er ist Stunden gesessen, hat auf diesen Code gestarrt und hat den Fehler in Stunden nicht gefunden. Und das ist halt so mein Motto, okay, ich finde den Fehler nicht, dann nicht, dann schaue ich morgen noch einmal. Und genauso ist es eben mit der Arbeit fertig werden. Wir sind nie fertig. Was wir so im Allgemeinen unter fertig verstanden werden, nichts mehr zu tun. Das sind wir nie. Also müssen wir irgendwas anderes finden. Und darum ist das mein Motto, wenn ich sage okay, du willst jetzt noch die Energie hast dazu, dann mach's und wenn nicht, dann lass es. Ja, mach es morgen oder gar nicht. Es wird nicht die Welt untergehen. Gretel: Sehr, sehr cool. Ich danke dir. Claudia: Danke für die Folge, Gretel. Und auf hoffentlich bald. Gretel: Danke für die Folge, für das Schlusswort. Besser hätte man es nicht sagen können. Claudia: Danke dir. Gretel: Hört euch die Folge bitte noch mal in Ruhe an, nehmt euch Zettel und Stift, schreibt mit, geht gern mit der Claudia in Kontakt, wenn ihr sagt Planung, bisschen Motivation, auch Content, das sind alles Sachen, da habe ich Baustellen, da möchte ich gerne, dass jemand noch mal mit drauf schaut. Wir verlinken euch alles und wir hören uns zur nächsten Folge Moin um Neun.

  9. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Heute gibt es wieder mal einen Deep-Dive ins Vertriebs-Know-How, denn wenn Gretel darüber nachdenkt, Verkaufsprozesse ohne Lead-Liste führen zu müssen, läuft ihr ein kalter Schauer über den Rücken. Erfahre, warum dieses Basic-Tool in deinem Verkaufsprozess nicht fehlen darf und wie du es effektiv nutzt, um deinen Business-Erfolg zu steigern. Gretel erklärt, warum du nicht nur deine Einnahmen und Ausgaben im Blick haben solltest, sondern auch eine gut gepflegte Lead-Liste. Sie zeigt dir, wie diese beiden Werkzeuge zusammenarbeiten, um deine Liquidität und Kundenakquise zu optimieren. In dieser Folge erfährst du: 👛 Was eine Lead-Liste ist und warum du nicht auf sie verzichten darfst! 👛 Wie du die gut führst 👛 Warum sie dir nicht nur hilft, den Überblick zu behalten, sondern auch Fehler vermeiden lässt. Dir hat die Folge gefallen? Dann vergiss nicht, uns beim Podcast-Anbieter deiner Wahl zu bewerten! Danke dir schon jetzt für deine fünf Sterne Bewertung ⭐⭐⭐⭐⭐ Nutzt du schon eine Lead-Liste? Dann schreib Gretel unbedingt bei Insta von deinen Erfahrungen: www.instagram.com/gretelniemeyer Transkript: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack, in dem Laura und ich dich als Selbstständige oder Unternehmerin mit einem wachsenden Business dabei unterstützen, dich zur entspannten und erfolgreichen Unternehmerinnen zu entwickeln. Wie machen wir das? Durch Businessimpulse in den Bereichen Verkaufen, Mindset und Struktur und durch richtig coole Interviews mit tollen GesprächspartnerInnen. Heute mache ich eine Folge alleine für dich und es geht um ein Thema, das mir sehr, sehr am Herzen liegt, denn es geht die Leadliste. In deinem Unternehmen sollte es zwei Dokumente geben, die du wirklich sehr regelmäßig im Blick hast. Das eine sind deine Einnahmen und Ausgaben, sodass du wirklich immer schauen kannst, hey, wo stehe ich denn gerade mit meiner Liquidität? Was kommt rein, was geht raus? Wann habe ich vielleicht eine größere Auszahlung ans Finanzamt oder was auch immer da kommt? Damit du liquide bleibst und einfach weißt, wo du stehst. Und das andere ist die Lead-Liste, für mich wirklich ein absolutes Basictool, was du in deinem Verkaufsprozess nicht missen darfst. Was ist eine Lead-Liste genau? Letztlich ist sie ein Dokument, und da gibt es verschiedene Formen, da gehen wir nachher gleich noch drauf ein. Das dir hilft, die Informationen, die du über potentielle Kunden und Kundinnen sammelst, gut an einem Ort zu speichern, sodass du nicht alles in deinem Kopf haben musst, sondern es ist ein Dokument, das dir hilft, sowohl im Verkaufsprozess als auch darüber hinaus einen guten Überblick über Prospects, also über mögliche Kunden und Kundinnen zu behalten. Denn es kann ja durchaus sein, dass dir jemand sagt, hey, dein Angebot ist cool, aber jetzt gerade ist es nicht interessant für mich, melde dich noch in drei Monaten nochmal und dann wäre es echt Sünde, wenn du dich in drei Monaten nicht meldest, einfach weil du es vergessen hast. Oder eine Leadliste kann dir auch helfen, wenn du Verkaufsgespräche geführt hast, dass du dir aufschreibst, hey, worüber haben wir denn geredet, was waren vielleicht Anknüpfungspunkte, was waren Gemeinsamkeiten, was waren Herausforderungen, die die Person, mit der ich gesprochen habe, hat, sodass du dann entweder im Follow-up oder eben auch zu einem späteren Zeitpunkt gut darauf eingehen kannst und der Person das Gefühl gibst, hey, ich habe mich an das erinnert, was du gesagt hast, es ist mir wichtig zu wissen, was du gesagt hast und es ist mir wichtig individuell auf dich einzugehen. Und was ich da erst mal sagen möchte zu Beginn, weil es manchmal so als Mindfuck aufkommt oder manchmal so als so ein Abwehrpunkt gegen eine Leadliste, ist der Punkt, ja aber wenn ich mir das dann aufschreibe und ich tue so, als hätte ich mir das gemerkt, und dabei habe ich mir das ja gar nicht gemerkt, sondern ich habe mir das ja aufgeschrieben. Das ist ja super manipulativ, das möchte ich nicht. Und ganz ehrlich, wer erwartet denn, dass wir uns alles merken, alles im Kopf haben und bloß nichts vergessen? Ich finde es total wertschätzend auch schon, wenn ich mir eine Leadliste anlege, wenn ich dem Kunden, der Kundin oder die möglichen Kunden eine Karte in meiner Leadliste mache, wenn ich mir die Sachen aufschreibe, wenn ich dafür sorge, dass ich Dinge, die mir wichtig sind, nicht vergesse, dann ist das für mich schon wirklich ein Ausdruck an Wertschätzung und eine Information ist nicht besser, nur weil du sie in deinem Kopf gespeichert hast und ich gehe auch noch mal einen Schritt weiter. Wenn du irgendwann, falls das jetzt noch nicht der Zeitpunkt ist, wenn du irgendwann ausreichend Vorgespräche führst, dann wirst du dich nicht an alles erinnern können. Und dann wird es manchmal auch so sein, dass du Informationen verwuschelst, vermischst und dir vielleicht am Ende gar nicht mehr sicher bist, hatte die Person das jetzt gesagt, hatte die Person das gesagt oder habe ich mit der überhaupt schon geredet, alles schon passiert und dann ist so eine Leadliste einfach absolut Gold wert. Also es ist dafür da, dass du Informationen, die gerade für dich nicht relevant sind, aus deinem Kopf rauskriegst. Sie ist auch dafür da, dass du den Verkaufsprozess strukturiert und gut durchführst und dass du zum Beispiel Follow-ups machst in dem Moment, wo sie dran sind. In meiner Welt ist eine Leadliste so strukturiert,dass sie verschiedene Stages, also verschiedene Stufen hat. Ich fange immer damit an zu sagen, jemand ist ein Lead, also jemand ist ein potenzieller Kunde, eine potenzielle Kundin. Und dann kannst du, je nachdem wie du deinen Verkaufsprozess strukturiert hast, ob es ein Webinar gibt, ob es Vorgespräche gibt, ob es einen Fragebogen gibt, den du verschickst, ob du Calls vorschlägst oder nicht, kannst du verschiedene Stufen, die nach dieser Lead-Stufe kommen, anlegen. In meiner Leadliste ist es eben so, dass es den Lead gibt, also eine mögliche Kundin, dann gibt es die Stufe Call proposed, also ich habe jemandem ein Telefonat mit mir angeboten, dann gibt es die Stufe, Der Call wurde gebucht, dann ist er stattgefunden und oder hat er stattgefunden und ich mache ein Follow-up. Das ist ein Prozess. Also für mich ist der Follow-up Prozess in nur einer Stufe. Du könntest aber für die einzelnen Follow-ups, die du vielleicht machst, wenn dir das nicht so leicht fällt, einzelne Stufen machen, damit du schauen kannst, wo die Person jeweils in dem Prozess ist. Und dann gibt es bei mir das Onboarding und dann auch noch die Stufe, dass jemand Kunde oder Kundin bei mir geworden ist. Und natürlich wird nicht jeder, den wir vorne als Lead reinpacken, am Ende auch ein Kunde oder eine Kundin von mir, sondern es gibt dann auch noch die Stages verloren oder die Stage on hold. Also, ja, tut mir leid, meine Leadliste ist auf Englisch. Also sowas wie jetzt nicht könnte on hold übersetzt werden. Und die Frage, die ich ganz oft bekomme, ist so, ja, wer gehört denn erst mal an meine Leadliste? Ab wann ist denn jemand ein Lead? Ist jeder mit dem ich rede, ist jeder Follower, jede Followerin auf Instagram oder LinkedIn oder sonst wo gleich ein Lead? Und die Antwort muss natürlich sein hell no. Also ein Lead in unserer Definition als Selbstständige, dann ein Lead, wenn wir wirklich sagen können, hey, da ist Potenzial, ich kann dieser Person helfen, wahrscheinlich hat sie auch die finanziellen Mittel, vielleicht habe ich schon mal mit ihr geredet, zum Beispiel auf einem Netzwerkevent. Da kannst du gern mal für dich definieren, wann jemand ein Lead, also ein potenzieller Kunde oder eine potenzielle Kundin ist. Auf jeden Fall ist nicht jeder und jede, die dir auf Instagram oder sonst wo folgt, gleich ein Lead. Denn die Idee ist ja, dass wir die Menschen, die dort drin sind, qualifizieren, dass wir also feststellen über den Prozess, ist das wirklich, ist da wirklich Potenzial, können wir wirklich zusammenarbeiten und ansonsten diese Person auch aus der Leadliste wieder rauszunehmen. Und nun ist es ja so, dass wir diese verschiedenen Stufen haben, je nachdem wie du sie dir auch eingeteilt hast. Und das es wirklich wichtig ist, dass da ein gewisses Momentum in dieser Leadliste ist. Also, dass wenn du zum Beispiel frisch jemanden anschreibst oder wenn du frisch jemanden auf einem Netzwerkevent kennengelernt hast und du machst ein Follow-up mit dieser Person, du sagst also hey, wir haben uns hier bei diesem Netzwerkevent getroffen, wollen wir uns mal darüber unterhalten, ob ich dich mit meinem Angebot XY unterstützen kann. Oder auch, du hattest ja auf dem Netzwerkevent bei der und der Person gesagt, dass mein Thema für dich interessant ist, weil, da kommt auch wieder die Leadliste mit den Infos, die wir uns absprechen können ins Spiel, wollen wir nicht mal telefonieren, um zu schauen, wie wir da konkret werden können. Und dann würde in dem Moment zum Beispiel die Person von der Stufe Lead in die Stufe, ich habe ein Telefonat vorgeschlagen, wandern. Wie viele Informationen du über die Personen sammeln möchtest, wie viel, wie umfangreich diese Leadliste von dir ist, das ist gar nicht so wichtig. Also ich würde sagen, keep it simple, ein leaner approach, wo du wirklich die Hauptdaten, die für dich wichtig sind, einsammelst. Das ist wichtig, aber nicht, dass da irgendwie, weiß ich nicht, 30 Felder ausgefüllt werden müssen, weil dann wird es eine Sache, die einfach nicht gut händelbar ist. Also was du natürlich zum Beispiel haben solltest, ist sowas wie der Name, Ist idealerweise worum geht es in dem Business oder was macht die Person? Kann ja auch für Privatkunden sein. Vielleicht wo ist die Person, wenn die Location für dich wichtig ist? Vielleicht sowas wie, wann hattet ihr den letzten Kontakt und wann wirst du das nächste Mal mit der Person in Kontakt gehen. Das sind so die Sachen, die ich im Großen und Ganzen sammle. Idealerweise natürlich auch noch ein, mindestens ein Kontaktweg, sei das der Link zum Instagram-Profil, sei das die E-Mail-Adresse und so weiter. Und dann habe ich ein Feld, in dem ich frei schreiben kann, zum Beispiel, was gab es für eine Interaktion, was möchte ich mir merken, was sind Notizen, das kannst du über schreiben, wie auch immer du das gerne möchtest. Und so kannst du die Leadliste simpel halten, aber hast alle Informationen, die du brauchst. Es gibt ganz unterschiedliche Arten und Weisen, eine Leadliste zu führen. Du brauchst jetzt nicht, wenn du gerade am Anfang stehst oder das Thema sowieso noch relativ neu für dich ist, brauchst du kein super duper fancy schmancy Tool, sondern am Anfang tut es auch eine Excel-Liste wirklich gut. Also da einfach zu schauen, hey wann habe ich das letzte Mal mit der Person interagiert, wann möchte ich das nächste Mal mit der Person interagieren? Da kannst du filtern und damit kannst du wirklich schon richtig viel machen und richtig gut in den Verkaufsprozess einsteigen. Wir nutzen bei uns intern bei Laura und Gretel Notion, einfach weil es auch ein bisschen so eine spielerische Komponente hat, da hat jede mögliche Kundin eine kleine Karte und ich kann diese Karte zwischen den verschiedenen Stages hin und her bewegen, was ehrlich gesagt ein richtig geiles Gefühl ist. Also richtig schön zu sehen, dass da Bewegung drin ist, dass sich Sachen bewegen und dass jemand also einfach Entscheidung trifft. Ich finde es ist immer gar nicht so wahnsinnig wichtig, obwohl wir das natürlich wollen, dass jemand tatsächlich oder dass alle, die in der Leadliste landen, zu sagen, sondern viel wichtiger ist es, dass regelmäßig neue Kunden oder neue Leads in die Liste kommen und dass ich die, die dort sind, durch den Prozess durchbewege, sodass ich einfach nicht irgendwie hängen und stehen bleibe. Was ich auch sehr schön finde, bei so Tools wie zum Beispiel Notion, aber das haben auch andere CRM-Anbieter, andere Leadlisten-Anbieter, dass du in jeder Stage auch sehen kannst, wie viel Geld ist denn gerade in dieser Stage drin. Also wenn du in den Daten, die du eingibst zu deinen Kunden, wenn du zwei, drei Angebote hast und viel mehr solltest du ja gar nicht unbedingt haben, wenn du da dann sagen kannst, hey Angebot XY kostet 2000 Euro, dann kannst du eben auch sehen, hey ich habe da gerade zehn Leute im Leads-Stage, das heißt, ich habe 20.000 Euro an Potenzial. Und natürlich ist es ein Funnel, also ein Trichter, nicht die 20.000, die da vorne reingehen, die werden dann auch bei den Buchungen stehen. Aber du kannst einfach auch sehen, okay, an welcher Stufe im Prozess hängen die Leute, wo gehen sie mir verloren, wo treffen sie vielleicht keine Entscheidung und so weiter. Und du kannst eben auch, was ich gesagt habe, wenn dir jemand sagt, jetzt gerade nicht, dann kannst du die in die Stage on hold setzen, das heißt sie sind dann nicht irgendwo in der in der Leadlist oder in der Lead Stage oder sie sind nicht irgendwo da, wo du wo du gerade einen Call angeboten hast und du hast also nicht so dieses Gefühl von ah ja die schon wieder die schon wieder die schon wieder, bei dem muss ich mir jetzt gar nicht melden und davon habe ich vielleicht fünf Leute, sondern die packst du dann auf on hold oder auf später kontaktieren, jetzt nicht, wie auch immer du das gerne bezeichnen möchtest und stellst dann aber idealerweise auch durch einen Filter oder dadurch, dass du regelmäßig durch die Leadliste durchgehst, stellst du dann sicher, dass du dich wirklich dann auch bei der Person meldest. Und ganz ehrlich, das ist so ein Gamechanger, wenn mir jemand sagt, melde dich doch in drei Monaten nochmal und ich mache das dann auch, das ist wirklich schon ein Gefühl von ja Wertschätzung, Klarheit, Struktur, die weiß was sie tut, die hat das alles organisiert im Hintergrund, die meldet sich auch zu dem Zeitpunkt, den wir vereinbart haben. This being said, habe ich eigentlich noch zwei Kommentare hier an der Leadliste oder mit der Leadliste. Erstens, natürlich haben wir Dokumente, wie die Leadliste Vorlagen und so weiter dafür bei uns in unserer Mastermind Smash it, bei der du ja alle zwei Monate einsteigen kannst und bei der wir 30 bis 35 Selbstständige und Unternehmerinnen auf ihrem Weg durch ihrem Business Aufbau und Skalierung begleiten. Wenn du also jetzt feststellst, oh wow, Gretel weiß ja wovon sie redet und sie hat die ganzen Vorlagen und ich möchte das gerne lernen, weil ich weiß ehrlich gesagt grad nicht, wo ich anfangen soll oder wie ich das richtig aufsetzen kann, dann lass uns doch einfach mal über Smash It schnacken und schauen, ob das die richtige Mastermind für dich ist. Du erreichst mich super gerne bei moin@lauraundgretel.de oder auch auf Instagram unter gretelniemeyer. Such mich da einfach gerne und lass uns in Kontakt kommen. Und dann landest du auch auf meiner Leadliste im übrigen. Und zweitens ist es sehr, sehr wichtig, dass du deine Leadliste nicht verschimmeln lässt. Was meine ich damit? Damit meine ich, dass es wirklich wichtig ist, dass du die Menschen, die möglichen Kontakte, möglichen Kundinnen, die in deine Leadliste kommst, auch in einer gewissen Zeit dort durchbewegst. Weil wir wissen das alle. Weitere Follow-ups zu schreiben nach dem ersten wird nicht einfacher. Es ist irgendwie unangenehm. Vielleicht kommst du dir salesy vor und es nervt und dann hängen die wirklich in der erste Follow up Stage und nichts passiert und spätestens wenn jemand dort vier bis fünf Wochen hängt, fängst du eigentlich wieder komplett von vorne an. Jegliches Momentum, das du dir aufgebaut hast, ist dann verloren. Deswegen sieh zu, dass du deine Leadliste, wenn du sie hast, mindestens zwei Mal im Monat idealerweise einmal die Woche checkst, dass du guckst, wer steht wo, dass du idealerweise auch einen Filter setzt, der dir sagt, hey, zum Due Date am 15. des Monats musst du mit der und der und der und der Person Follow-Up machen. Und dann kannst du sie dann auch wieder eine Karte weiterschieben, zu sehen, dass da wirklich Dinge passieren. Und dann setzt du natürlich auch wieder ein neues Enddate. Das mag sich jetzt wirklich ein bisschen kompliziert anhören, ist es aber überhaupt nicht und es ist wahnsinnig wichtig, dass du dem Thema Verkaufen da wirklich auch diese Priorität gibst, dass du es strukturiert angehst, dass du nicht, wenn du mal Zeit hast, hier so ein bisschen was machst, sondern dass du die Information, die du über mögliche KundInnen hast, dass du die irgendwo gut speicherst und dass du die Zeit, die du ja letztlich auch in diese Interaktion schon investiert hast, nicht einfach irgendwo verpuffen lässt, indem du dann keinen Follow-Up machst, einfach weil du es vielleicht vergessen hast. In diesem Sinne bedanke ich mich sehr, dass du dir diese Folge Moin um Neun wieder angehört hast. Wie gesagt, komm gerne in Kontakt mit mir, tritt gerne in Kontakt mit mir. Ich freue mich sehr, freue mich auch sehr, wenn du mir erzählst, ob du eine Leadliste nutzt, wie du sie nutzt, welches Tool du dafür benutzt. Schreib mir super gerne auf Instagram oder per E-Mail.

  10. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Laura hat in dieser Folge Gordon Schönwälder zu Gast - Podcast-Mentor und Advokat für mentale Gesundheit und Achtsamkeit im Unternehmertum. Du erfährst, warum Gordon als der "Podcast-Papst" gilt, obwohl er selbst diesen Titel gar nicht so gerne mag. Wir tauchen ein in die faszinierende Welt des Podcastings, inklusive Insights aus über einem Jahrzehnt in dieser Branche. 🎙️ Wenn du selbst einen Podcast hast oder mit dem Gedanken spielst, einen zu starten, lass dir die wertvollen Tipps und Einblicke von Profi geben - natürlich inklusive ungeschönten Fails, die Gordon am Anfang gemacht hat und du vermeiden solltest 😆 💙 Echte und nahbare Momente gibt es auch im zweiten Teil des Interviews, in dem wir über mentale Gesundheit sprechen. Gordon öffnet sich und spricht ehrlich über seine eigenen Erfahrungen mit Depressionen. Er teilt, wie er gelernt hat, auf seine Ressourcen zu achten und welche Maßnahmen ihm helfen, in stressigen Zeiten die Balance zu halten. Ein Thema, das nicht nur für Selbstständige relevant ist, sondern für jeden, der sich manchmal überfordert fühlt. 🎧 Hör rein und lass dich inspirieren. Gordon's Podcast-Club: https://podcast-helden.de/podcast-loves-business-club/ Kontakt zu Laura und Gretel: moin@lauraundgretel.de Hier bekommst du akute Hilfe: https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/wo-finde-ich-hilfe. Alternativ kannst du auch in jedes Krankenhaus gehen. •⁠ ⁠Die psychotherapeutische Sprechstunde für den Ersttermin: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/p/psychotherapeutische-sprechstunde.html •⁠ ⁠Hier findest du einen Gruppenplatz in deiner Nähe: https://gruppenplatz.de Transkript: Laura: Hallo, herzlich willkommen und moin moin zu einer neuen Podcast-Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Und heute ganz, also ich bin ein bisschen aufgeregt, ehrlich gesagt, weil wir es lange versucht haben. Herzlich willkommen, moin, moin, Gordon. Schön, dass wir heute eine Podcast-Folge hier zusammen bei Moin um Neun aufnehmen. Gordon: Ja, moin, moin, schön, dass ich da sein darf. Ja, es hat wirklich lang gedauert. Ja, es war auch meine Schuld, aber es hat nichts damit zu tun, dass ich irgendwie zur Diva geworden bin. Na ja, es hat einfach nicht so sollen sein zeitlich vorher. Laura: Ist vielleicht schon mal ein ganz guter Teaser. Vielleicht kommen wir im Laufe dieser Folge mal drauf zu sprechen, was es vielleicht manchmal auch mit Terminverschiebung auf sich haben kann und was das vielleicht schon mal ein kleiner Teaser auch mit mentaler Gesundheit zu tun haben kann. Deswegen schon mal alle, die sich für das Thema mentale Gesundheit interessieren, bleibt auf jeden Fall dran. Ich würd dich einmal kurz vorstellen, Gordon, weil vielleicht nicht alle dich kennen. Ich kenn dich schon eine ganze Weile. Und du bist für mich so ein bisschen ja, so eine wie soll ich das ausdrücken? Ein Papst ist für die Menschen, die nichts mit Papst am Hut haben, vielleicht kein positives Wort. Du bist für mich auf jeden Fall ein super Experte, was das Thema Podcast angeht. So bin ich nämlich auch zu dir sozusagen gekommen in deinem Podcast-Club. Du bist für mich der Nummer-1-Ansprechpartner, wenn es darum geht, wie kann ich als Selbstständige, als Soloselbstständige oder vielleicht auch als Unternehmerin mit einem kleinen Team. Wie kann ich ein Podcast in meine Reichweitenstrategie, in meine Contentstrategie einbauen? Wie kann ich Kundinnen darüber gewinnen? Wie kann ich Vertrauen aufbauen? Also all diese Themen. Und da wir hier ja bei Moin um Neun jetzt schon über 400 Folgen produziert haben, ist es doch an der Zeit, mal mit dir auf das Thema Podcast und alles, was damit zusammenhängt, zu schauen. Und ich freue mich sehr, dass du dir dafür Zeit nimmst, denn wir haben in unserer Community einige, die entweder selber schon einen Podcast haben. Also für euch ist es auf jeden Fall spannend, spitzt die Öhrchen. Und natürlich auch für die, die uns gerne mal fragen, ah, ist das so toll mit eurem Podcast? Ich starte jetzt auch einen. Magst du vielleicht noch mal in deinem eigenen Wording mit deiner Stimme erzählen, wie du dich selber siehst. Ich habe ja so ein bisschen kritisch mit Podcast Papst dich angekündigt. Als was siehst du dich? Gordon: Ja, also ich kann mit Papst nicht so viel anfangen, aber das liegt glaube ich daran, dass das mit der Religion auch so eine Sache ist. Tatsächlich bin ich da, ja, wenn man das ganz nüchtern nimmt, Podcast-Coach und Podcast-Mentor, wenn man so will. Aber ja, ich mach den ganzen Kram echt schon eine Weile. Und das, was ich gesehen habe, ist ein sehr, sehr vielfältiges und sehr, sehr diverses Medium. Und Podcasting ist wie der wilde Westen. Wir dürfen da tun und lassen, was wir wollen. Und das ist das Schöne daran. Manchmal ist genau diese Freiheit für viele überfordernd. Und dann habe ich eine zweite Rolle, die ich irgendwie so als Mentor innehabe. Dass ich einfach durch die Erfahrung, die ich in den letzten zehn oder zehn Jahren mache ich jetzt Podcast-Helden, aber so letzten 14 Jahre Podcasting gemacht habe, dass ich halt nicht nur einen Lösungsansatz im Köcher habe, sondern ich eine ganze eine ganze Menge und dass es halt dann darum geht diese Komplexität so ein bisschen aufzudröseln und vielleicht mit meinen Leuten auch das geeignete Format zu finden für den Podcast-Start. Oder halt eben zu sagen, pass auf, du hast schon ein Podcast, aber der läuft noch nicht so richtig, wie du dir das vorstellst, dass man dann noch mal sich so die Stellschräubchen anschaut, wo könnte es noch ein bisschen besser laufen und und und. Laura: Einmal zurückgespult, wo ist der Startpunkt deiner Podcastliebe? Also, wie bist du zu dem Thema Podcast gekommen? Du hast gesagt, zehn Jahre Podcast-Helden, aber eigentlich schon 14 Jahre. Wie bist du in dieser Zeit, wo ich noch ganz woanders unterwegs war, wie bist du da zum Thema Podcast gekommen? Wie wurde diese Flamme entzündet in dir? Gordon: Ja, also ich glaube, dass Podcasting mich gefunden hat. Ich hab damals, das war auf jeden Fall vor 2007, weil es noch kein iPhone gab, das weiß ich noch. Ich habe mir 2004, 2005 auf dem Weg zu Coaching-Fortbildungen mit meinem iPod damals vom PC mit einem Kabel, also Audiofiles auf den iPod gezogen. Und das konnte man damals dann so mit so einem Jogdial. Ich weiß nicht, ob du das noch so kennst, so ein bisschen mit dem Daumen drehen und dann, das war halt sehr innovativ damals. Und dann konntest du dir halt mehr oder weniger on demand die Sachen anhören, die man sich anhören wollte. Und das war damals Podcast und das fand ich cool. Ich saß also in der Bahn oder ich war irgendwo unterwegs und konnte mich halt dann mit Inhalten beschäftigen, die dann halt irgendwie auf diese Coaching-Richtungen eingezahlt haben, also irgendwie thematisch in dem Beritt auch waren. Und ich fand das so cool, dass man Menschen abseits vom Bildschirm erreichen und unterhalten kann, dass ich mir gesagt habe, wenn du mal, also wenn du Gordon mal irgendwann selbstständig bist, dann hast du auch ein Podcast. Einige Jahre später sollte es dann auch so sein, 2011 ging das erste Format dann auch raus. Aber ich habe ungefähr alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte. Und das hat mich dann im Endeffekt zu der Person gemacht, die ich heute sein darf, zumindest podcastseitig. Laura: Ja, spannend. Ja, dass es geht doch vielen von uns Selbstständigen so, dass durch eigene Fehler und Try and Error und sich reinfuchsen dann irgendwann über die Jahre die Expertise heranwächst. Was würdest du heute sagen, jetzt ist ja nicht mehr 2011 oder 2014, sondern wir sind ja ein bisschen an einem anderen Punkt, mit Kabeln und rumdrehen und so, machen wir alles nicht mehr so richtig. Was würdest du heute sagen, 2024, was ist das Potential von einem Podcast? Also was ist das Besondere, wenn wir ihn jetzt mal, wir können ihn ja eingliedern in Content wie Instagram Posts, Reels, Videos, YouTube, was auch immer, und wir haben dann einen Podcast. Was würdest du sagen ist so das Ding, warum du dich jeden Tag mit Podcasts beschäftigst? Was findest du daran für uns Selbstständige so beeindruckend und positiv? Gordon: Also zum einen ist es so, dass das einzige Medium im digitalen Bereich ist, das eben halt ohne Bildschirm auskommt. Ich habe immer so dieses Beispiel, dass man Podcasts auch konsumieren kann, wenn man im Auto sitzt und in der Baustelle auf der linken Spur dann ein LKW überholt. Das klappt mit Blog und Video vielleicht auch, aber es ist auf jeden Fall gefährlich. Sollte man nicht tun. Und beim Podcast klappt das schon. Also da sind wir, also das Schöne an dem Format ist, dass wir die Menschen, die uns zuhören, dass wir die begleiten können in ihrem Alltag. Also wenn deine Zuhörerinnen und Zuhörer dich oder in diesem Fall uns mitnehmen, dann begleiten wir sie im Alltag. Beim Bügel, beim Sport, bei der Hunde Runde, im Auto, im Stau, wie auch immer. Und können eben diese Zeit ein Stück weit unterhaltsamer machen. Und bestenfalls sind wir dann Buddies für diesen Zeitraum. Und das ist eine coole Sache. Das hast du eben in anderen Formaten nicht so und was halt eben auch noch, wie ich finde, sehr sehr schön an dem Format ist, dass wir relativ viel Zeit mit unserer Zielgruppe im Ohr verbringen bzw. im Ohr unserer Zielgruppe verbringen. So ist es richtig. Und ja, ich meine, diese Zeit im Ohr, das hat man mit kaum einem Format. Und wenn das dann geschafft ist und wir Menschen gefunden haben, dann sind die in der Regel auch sehr loyal. Und das ist natürlich für die Kundenbeziehung auch eine wunderbare Sache. Ob es jetzt irgendwie im, egal wo in der Kundinnen- und Kundenreise ist, kann man ein Podcast dranflanschen und er hat Sinn. Oder er gibt Sinn. Laura: Jetzt ist es ja vielleicht auch ein bisschen so, wie mit allen anderen Reichweitethemen, gerade für uns Selbstständige, ist das eine ja, dass produzieren, Themen finden, vielleicht Gäste finden, eigene Folgen skripten, je nachdem, wie man drauf ist. Entweder Sprechdenkerin einfach anmachen und drauf losreden oder Skripten und vorbereiten, das ist ja auch sehr unterschiedlich. Was würdest du Menschen sagen, die vielleicht gerade über einen Podcaststart nachdenken oder vielleicht schon, sagen wir mal, einen Podcast haben mit 15 Folgen. Und eigentlich hört aber noch keiner zu. Also, ich erlebe das ja oft, dass auch auf Social Media, das ist nicht nur eine Podcastsache, aber dass man produziert und sein Expertinnenwissen rausgibt. Aber eben das Gehör, was du gerade gesagt hast, diese lange Zeit im Ohr der Kunden oder potenziellen Kunden, da noch niemand ist, da sind noch keine Ohren. Ist denn, das ist was, was ich immer mal wieder erlebe, gibt es denn da noch Chancen? Gordon: Ja, natürlich gibt es da Chancen. Laura: Ich höre ganz oft, ja, da gibt es jetzt schon so viel, jetzt muss ich damit auch nicht mehr anfangen. Was würdest du darauf sagen? Gordon: Also wenn jemand sagt, so hey, da gibt es schon Podcasts, dann bringe ich immer das Beispiel der Bücher. Ich meine, stell dir mal vor, du hast jetzt ein Fachbuch geschrieben über innere Medizin oder über Kardiologie und checkst den Markt und denkst, oh, da gibt es ja schon zwei, dann sollte ich das nicht mehr tun. Das ist ja Unsinn. Ich meine, in diesem Fall ist die Frage, ob man da, ob das Herz irgendwie einen anderen Twist hat in diesem Buch oder sowas. Aber vom Prinzip her ist es so, dass diese Thematik vielleicht schon bespielt worden ist, aber nicht aus dem individuellen Blickwinkel. Und das ist eben der Grund, warum ich das für so total vielfältig halte. Und dieser Mix aus Thema und Person und Persönlichkeit, das in Kombination zu bringen, das ist immer etwas komplett Eigenes. Und das finde ich halt mega interessant. Wenn nach 10, 15 Folgen noch niemand zuhört, dann kann das natürlich eine Reihe von Ursachen haben. Angefangen von der Positionierung, für wen mache ich das, sind das die richtigen Themen, habe ich die Kundinnen- und Kundenreise klar vor Augen und dann darauf geblickt, sind es auch die richtigen Themen. Wenn das stimmt, dann ist der nächste Punkt vielleicht interessant. Vielleicht ist der inhaltlich nicht gut aufgebaut, dass die Menschen einfach abschalten oder vielleicht ist auch das Cover nicht so gut oder das ist nicht gut verschlagwortet. Also dass man vielleicht im Titel des Podcasts und in Titeln von Episoden nicht so viele Schlagwörter, Keywords, Podcast SEO drin hat, wie man es machen könnte. Oder vielleicht ist es so, dass er nicht gut promoted wird. Also bloß weil der Podcast da ist, wird der nicht gehört. Wenn ich jetzt aber zum Beispiel in Facebook reinschreibe mit dem Link zu Spotify, so hier ist meine neue Podcast-Folge rede über A, B und C. Viel Spaß dabei. Schwierig, ja. Die Menschen sind gerade bei Facebook, weil die bei Facebook sein wollen und nicht jetzt eine halbe, dreiviertel Stunde irgendwem zuhören wollen, den sie vielleicht noch gar nicht so gut kennen. Also, lange Rede, kurzer Sinn. Es gibt eine Reihe von Ursachen, aber ich habe dann irgendwann für mich so die magische Formel mal entwickelt in magischen Anführungsstrichen. Und das ist jetzt auch nicht meine Formel, sondern es ist einfach eine Tatsachenbericht. Wenn der Podcast gut positioniert ist, wenn er gut gehört wird, weil er inhaltlich auch gut aufgebaut ist, wenn er eine klare Kundenreise hat und ein gutes Angebot am Ende, dann ist es keine Frage, ob ein Podcast funktioniert, sondern die Frage ist, wann fängt er an zu funktionieren. Und das ist eigentlich eine gute Sache. Laura: Ja, das finde ich ganz spannend, dass du das so sagst, weil wir sagen sind damit auch immer sehr, sehr offen, auch Gretel und ich, wir haben diesen Podcast ja gestartet als Experiment. Wir wollten 90 Tage live gehen auf Facebook und haben das einfach mal gemacht. Und in der dritten Folge hat uns jemand gesagt, mach das als Podcast, ist doch viel cooler. Und aus 90 Tagen live waren dann die ersten 90 Folgen im Kasten und dann sind wir drangeblieben mit einer ziemlich hohen Frequenz. Wir sagen aber auch, die ersten 150 Folgen von uns, weil wir in einer sehr hohen Frequenz aufgenommen haben, sind uns nicht die Kundinnen in die Bude eingelaufen und haben gesagt, toll, endlich seid ihr da. Sondern es war sehr viel Bindungsarbeit, Aufbau. Und wie du auch sagst, auch ein Podcast gehört vermarktet und braucht eine Bühne und braucht Sichtbarkeit. Und deswegen sagen wir immer, ein Podcast ist ein super Tool, wir lieben ihn. Und ich höre auch viele andere Podcasts. Ich glaube, das ist auch immer ganz hilfreich, wenn man selber auch Podcasts, das Medium auch mag. Ich glaube, dass es nicht so schlecht auf jeden Fall ist, sich auch mal anzuhören, was gefällt mir bei anderen, wo schalte ich vielleicht auch mal ab, wo bleib ich dran. Und gleichzeitig braucht ein Podcast mehr als Aufnahmestopp und irgendwo hochladen, sondern es braucht natürlich auch, wie jedes andere Sichtbarkeits- Tool, eine gewisse Liebe und Ressource reingesteckt, damit dann auch wirklich dauerhaft was also, es wirklich auch ankommt. Gordon: Ja, bin ich ganz bei dir. Laura: Du hast vorhin gesagt, du hast am Anfang alle Fehler gemacht, die man so machen konnte. Wenn jetzt jemand anfängt, was würdest du sagen, da sind so ein, zwei Sachen, die man vielleicht von Anfang an sich sparen kann. Wo kann man von dir lernen? Gordon: Ja, also die Sache mit der groben Richtung ist schon mal nicht verkehrt. Also ich bin sehr, sehr kurz entschlossen mit unter und sehr leicht zu entflammen, wenn es etwas geht, irgendwas in die Welt zu bringen. Das kann ich schon ganz gut. Und der Nachteil an dieser Fähigkeit ist, dass ich mir mitunter nicht so viel Gedanken mache vorher, sondern eher so im Tun optimiere oder anpasse. Und das ist mir beim Podcast mehr oder weniger gelungen. Also das erste Format war so, da kam ich relativ frisch aus diesen ganzen Coaching-Fortbildungen und ich fand das total charmant zu sagen, pass auf, warum sollte ich mich denn irgendwer, irgendeine Art von Positionierung oder Nische haben? Ist doch viel schlauer, wenn ich einen Podcast für alle Menschen mache. Weil alle Menschen haben Potenzial und wollen ihre Persönlichkeit entwickeln und, und, und. Und genauso habe ich den Podcast eben auch angefangen. Da ist mal etwas zum Thema Kommunikation, dann ist mal etwas zum Thema Bindung, dann ist mal was zum Thema so. Also es war Kraut und Rüben. Man könnte es etwas euphemisieren und sagen, es war ein Potpourri an Themen. Es war ein sehr thematisch diverser Podcast, aber am Ende ist es einfach nicht zielführend, weil niemand wusste, wofür ich stehe. Und entsprechend hatte man hier eine Folge ein paar Downloads, da eine Folge ein paar Downloads, aber es ist nicht so, dass etwas in Entwicklung kam. Und das würde ich heute anders machen. Ich war zwischenzeitlich mal sehr dogmatisch und habe gesagt, erst mit dem Podcast rausgehen, wenn du felsenfest mit einer Positionierung unterwegs bist. Heute bin ich da so ein bisschen, Ja, weiß ich nicht, so ein bisschen gnädiger klingt jetzt so juvial, sondern so ein bisschen entspannter mit der ganzen Sache und sage, du kannst durchaus loslegen und dich so ein Stück weit auch als Lernende, Lernender zeigen oder den Podcast nutzen, um strategisches Netzwerk aufzubauen, einfach mit Menschen im Austausch sein. Das funktioniert wunderbar. Und wenn dann die Richtung klar ist, dann kann man den Podcast immer noch mal anfassen und ein Stück weit optimieren. Irgendwann sollte dieser Punkt aber abgeschlossen oder zumindest initiiert worden sein. Und ab dann kann man eigentlich auch davon ausgehen, dass er als Marketingtool funktionieren kann. Laura: Eine klassische Frage, die wir immer wieder bekommen, ist und ich muss sie dir rüberwerfen, weil wenn ich schon mal dich hier am Mikro hab, sozusagen, kann ein Podcast eine Pause machen? Und wenn ja, ist es sehr schlimm, bricht dann alles zusammen, ziehen alle an mir vorbei, kann ich einfach wieder anfangen? Das ist so eine Frage. Wir bei Moin um Neun hier sind ja sehr konstant. Auch ein bisschen aus dem Thema, wie du es gerade gesagt hast. Ich weiß, bei mir relativ genau, wenn ich mal eine Pause mache, dann kommen wie auf magische Weise neue Dinge in mein Leben und dann fällt es mir sehr viel schwerer, als wie beim Sport bei mir wieder damit anzufangen. Deswegen bleibe ich lieber dran. Wie siehst du darauf? Also auch aus einer technischen Werbe-PR-Reichweite-Content- und Erfahrungssicht. Gordon: Dann lass mich eine Rückfrage stellen, wie lang soll denn diese Pause dann sein? Laura: Sagen wir mal zwei bis vier Wochen im Sommer zum Beispiel. Gordon: Ach Gott, ja. Also zwei bis vier Wochen im Sommer macht ungefähr überhaupt gar nichts. Also vor allem, wenn man sagt, okay, wir gehen in die Sommerpause und wir sind am 24. Juli wieder da. Alles in Ordnung. Da wird niemand irgendwas sagen. Also Hörerseitig wird da nichts passieren. Manche sind auch echt froh, mal eine Pause zu haben. Auch das ist mal etwas Vorteilhaftes. Und von der reinen Vermarktungssicht her muss man sich da keine Gedanken machen. Also die Menschen bleiben ja Abonnentinnen und Abonnenten. Und wer dann sagt, ich bin so sauer auf die Laura, dass die vier Wochen Pause macht und deabonniere sie, ja sorry, dann ist es vermutlich nicht. Genau, Dann kann man auch fröhlich winken und einfach weiterziehen lassen. So, Sushi-Bar, ne? Ja, dann halt nicht, ne? So, und wenn die Pause aber länger ist, und das kann halt auch mal sein, wenn die Energie fehlt oder wenn man sich nicht sicher ist, ob man dieses Pensum leisten kann oder ob man nicht vielleicht ein paar strategische Sachen macht und man sagt, okay, ich gehe in eine nicht näher zu definierende Pause. Auch dann kann nach einem halben Jahr der Podcast wieder fortgesetzt werden. Sicherlich haben dann ein paar Menschen deabonniert, weil sie sagen, okay, ich räume hier mal auf, ach, irgendwie von dem Podcast kam jetzt länger auch nichts mehr. Und das wird bei manchen Podcast-Playern ja auch so angeboten. So inactive steht da oftmals bei bestimmten Podcasts, die dann über mehrere Monate nichts mehr gemacht haben, dann kann man auch irgendwie vielleicht deabonnieren. In der Regel sind Menschen ja bequem und machen das sowieso nicht. Das heißt, wenn dann wieder neue Folgen kommen, die dann eben auch medial begleitet sind oder begleitet werden, dann sind auch die Hörerinnen und Hörer wieder da. Ja, man merkt dann, dass es vielleicht weniger sind, wem die Charts wichtig sind. Auch da merkt man natürlich vielleicht jetzt erstmal ein bisschen weniger. Aber wenn man diesen Neustart dann entsprechend auch begleitet, medial, dann wird das eigentlich auch eher mehr als weniger. Ein gutes Beispiel dafür ist die Franke Ciruti mit dem Psychologie2go Podcast, die auch sehr viele Pausen gemacht hat, am Anfang irgendwann dann wie ein Uhrwerk veröffentlichte. Und ja, das Ding ist halt abgegangen wie Schmitzkatze. Da haben diese Pausen auch nichts Negatives gemacht. Da darf man wirklich entspannt sein, was das angeht. Laura: Sehr cool. Das spielt ja auch schon ein bisschen auf das Thema an, wo wir auch noch drauf zu sprechen kommen wollen, das Thema mentale Gesundheit. Weil für viele, die ich erlebe, und ich kenne das auch selber, kann es natürlich auch, es kann eine Struktur, eine Routine geben, zu sagen, ich mach's einfach jede Woche, und das ist meine Routine. Es kann aber natürlich auch, wir haben ja nicht alle immer gleich viel Energie zur Verfügung. Manchmal ist die Energie aus diversen Gründen nicht vorhanden. Dann kann es natürlich ein totaler Stressor sein. Ich muss es noch eine Folge machen und vielleicht auch die Angst im Nacken sitzen zu haben. Wenn ich keine neue Folge rausbringe, dann verliere ich meine tolle Community und so weiter. Deswegen fand ich das total schön. Vielleicht noch eine faktische Frage, dann switch ich gerne in eine andere Richtung. Weil wir die auch so oft gestellt bekommen. Wie viele Folgen sollte ein guter Podcast haben? Also pro Woche, pro Monat? Was ist da so ein Richtwert? Weil da erleben wir auch wirklich von bis, und hier auch bei Moin um Neun haben wir ja schon von bis produziert sozusagen. Was ist denn dein Wissen dazu? Gordon: Also mein Wissen dazu verändert sich auch immer mal wieder. Ich glaube, am allerwichtigsten ist, dass man, bevor man sich committet, irgendeine Art von Frequenz zu machen, also wöchentlich, 14-tägig, monatlich, wie auch immer. Dass man ein paar Folgen mal gemacht hat, um zu wissen, wie fluppt das so. Wie viel Zeit brauche ich für eine Solofolge oder wie viel Zeit brauche ich für eine Solofolge oder wie viel Zeit brauche ich für ein Gespräch, inklusive Vor- und Nachbereitung? Kann ich irgendwas davon auslagern? Macht mir das Grundthema Spaß? Und, und, und. Diese Dinge sollte ich mehr oder weniger klar haben. Denn ohne einen gewissen Spaß an der Sache und eine gewisse Struktur können wir in der Regel diesen langen Atem nicht halten. Das ist einfach so. Und schlussendlich die Frage nach der richtigen Frequenz, Naja, das ist immer die Frage, was kannst du realistisch leisten? Also wenn es dir gelingt, alle zwei Wochen eine geile Folge aufzunehmen, dann ist das die Frequenz. Auf Teufel komm raus, wöchentlich irgendwas zu machen, aber eher so mediumgeile Folgen zu machen, halte ich nicht für so zielführend. Dann würde ich lieber alle zwei Wochen eine geile Folge machen und diese Folge dann entsprechend recyceln. Dann vielleicht in der anderen Woche irgendwie noch ein paar Outtakes machen oder aus der Folge Social-Media-Posts machen, aus Inhalten, um dann auf anderen Kanälen damit zu spielen zum Beispiel. Das halte ich für wesentlich zielführender, als jetzt zu sagen, okay, auf Teufel komm raus einmal in der Woche. Wer das machen möchte, vielleicht ein kleiner Tipp. Ich habe irgendwann mal das Konzept der Fugenfolgen für mich definiert. Also ich habe zweiwöchentlich eine ausgewachsene Folge zu irgendeinem Thema und dann könnte man in den Wochen dazwischen, also diese Fugen, die die zwei reguläre Folgen verbinden, irgendeine kurze, knackige Folge machen, naja, nahezu auf Rückenmarksebene, wo man nicht viel drüber nachdenken muss, wo man nicht viel recherchieren muss. Hey, ich habe gerade mit einem Kunden gesprochen, der hatte die und die Frage, und die wollte ich gerne auch mit euch hier mal kurz besprechen. Oder ich habe hier gerade ein fantastisches Buch gelesen zu einem Thema, das mich beschäftigt und für dich bestimmt auch interessant ist oder ich habe hier ein total tolles Tool gefunden, das will ich dir vorstellen. Also irgendetwas snackable, fünf, sechs, sieben, acht Minuten mehr oder weniger aus der Hüfte geschossen. Unperfekt, roh und das kann dann diese Frequenzen ein Stück weit aufplustern, ohne jetzt von der Qualität her schlecht zu sein. So kann man dann halt, ich hätte jetzt fast gesagt, tricksen, aber das ist es ja nicht. Aber man kann halt für sich selber ein Format finden, das dann auch wöchentlich funktioniert, ohne dass man sich krumm machen muss. Laura: Ja, spannend. Wenn wir jetzt mal so ein bisschen rauszoomen. Du hast ja schon lange einen großen Podcast-Club, in dem ich auch Mitglied bin und den wärmstens empfehlen kann, schon mal vorab. Also für alle, die da sich interessieren, guckt schon mal jetzt in die Show Notes, da gibt es den Link. Du als Unternehmer, als Selbstständiger, wo, also ich habe vorhin so ein bisschen im Nebensatz gesagt, ja, ich finde es schon auch toll, wenn man selber Podcast hört, wenn man da irgendwie einen Zugang zu hat, wenn man einen produziert und in die Welt gibt, wenn man auch einen selber hört. Wie guckst du, wenn wir hochzoomen, langsam von oben aus Unternehmen gucken, für dich selber, für dein Business? Du hast ja verschiedene Podcasts, die du selber machst und auch betreust und begleitest und mentorst. Wo wohnt so ein Podcast für dich in einem Unternehmen? Also ist der für dich, sitzt der genau da, wo sonst Social Media Content erstellt wird oder so? Wo wohnt der, wie fügt der sich in so ein Unternehmen ein? Weil du hast ja auf deiner Webseite auch total klar dargestellt, dass es eben eine Möglichkeit ist, Kundenbindung herzustellen, Vertrauen. Du hast vorhin gesagt, man ist sehr lange in dem Ohr. Das ist ja schon anders als ein, ich sage jetzt mal ein Reel oder auch ein Blog letztendlich. Wie würdest du den in so ein Unternehmen einbauen? Wo siehst du den? Das finde ich irgendwie spannend, weil ich glaube, da gucken wir vielleicht ganz anders drauf. Du guckst ja sozusagen professionell auf Podcasts und ich gucke auf ein ganz anderes Thema. Und für mich ist der Podcast ja quasi ein Tool. Gordon: Ja, das ist tatsächlich ja auch der Fall. Wenn ich mir diese Szene oder die Entwicklung vom Podcasting anschaue, ist es oft so in der Vergangenheit gewesen, dass der Podcast irgendwie wie so ein Satellit umgeschwört ist. Hatte seine feste Umlaufbahn, aber so richtig in Kontakt waren wir nicht damit. Wir haben das dann immer so neue Folgen hochgefunkt und dann geguckt, okay, der fliegt da noch, das eine oder andere erreicht er auch für uns, sendet ein bisschen was zurück. Aber ich glaube, dass wir diese Contentwelt ein Stück weit dichter machen dürfen. Also, jetzt nur in meinem Fall, und das ist ja, da ist ja jeder, jedes Unternehmen anders. Es gibt halt eine gewisse Menge an Contentarten, Social Media, YouTube, Blog und so weiter und so fort. Und jeder darf da seinen ursprünglichen Longform Content finden. Ich halte das für extrem schlau und wichtig, ein Format zu haben von Longform Content, also sei es YouTube, sei es Blog, sei es Webinar meinetwegen oder halt auch Podcast, der als Ausgangspunkt dient für alle anderen Sachen. Also wir dürfen uns davon frei machen und das hilft auch Stress zu reduzieren, wenn wir aufhören, Content in Silos zu denken. Wir haben einen Redaktionsplan für Facebook und oder meinetwegen für Social Media. Wir haben einen Redaktionsplan für den Blog. Wir haben einen Redaktionsplan speziell für den Podcast und das schafft Stress. Zumindest meine Erfahrung. Also mir macht das gar keinen Spaß verschiedene. Mir macht das mal Spaß und dann mache ich das nach dem Lustprinzip. Aber vom Prinzip her habe ich den Podcast relativ in die Mitte gepackt. Denke Podcast First, auch wenn ich zum Beispiel ein Video aufnehme, dann denke ich Podcast First. Ich achte darauf, dass das ein Podcast ist und am Ende klar nur ein Talking-Head-Video ist. Aber ich kann aus den Inhalten Blogbeiträge zimmern, ich kann aus den Inhalten Social Media Beiträge zimmern, ich kann aus diesen Inhalten mich dann nochmal vor die Kamera setzen und ein kurzes Reel aufnehmen, basierend auf den Inhalten aus dieser Podcast-Folge. Das heißt, wenn du mich fragst, wo ist der Podcast? Bei mir ist er zentral in der Mitte. Das ist aber bei jedem anders. Wenn ich jetzt sage, ich bin eher so der Schreiber oder ich bin eher so der Videomacher oder ich bin meinetwegen auch eher so Social Media, dann kann man ja diese Inhalte trotzdem in andere Contentformate packen. Und ich glaube aber, dass wir gut beraten sind, zu schauen, was können wir mit relativ wenig Aufwand machen. Also als Video zu starten, finde ich eine schlaue Sache, mache ich mittlerweile auch immer vermehrt. Ich lasse einfach eine Kamera mitlaufen, wenn ich irgendwas aufnehme. Und ob ich dann jetzt nur ein reines Audio schneide oder Audio und Video, ist im Endeffekt das Gleiche. So, dann kann ich die Tonspur exportieren, pack die in den Podcast. Kann das Video exportieren, pack das mit dem, dem, dem Ton dann in YouTube. Kann aus einem Aspekt dieses Videos oder dieser Podcast-Folge ein Reel machen. Ich kann aus den Gliederungen mir mehr oder weniger mit AI schon fast die Texte liefern lassen, aus der Episode einen Blogbeitrag zu machen. Und so kann man halt eben an diesen Content rangehen, basierend auf einem Stück. Und wem Audio nahe liegt, weil vielleicht Reden eher so unser Ding ist, dann kann das eine wunderbare Möglichkeit sein, halt aus diesem gut geplanten Podcast Content so ziemlich alles zu machen, was sich so fürs Content Marketing braucht. Laura: Ich könnte mir vorstellen, ich kenne ja unsere Community ein bisschen, dass jetzt vielleicht die eine oder andere Person gerade uns beide in den Ohren hat und denkt, autsch, Treffer versenkt. Gerade mit dem Thema Silos und verschiedene Contentplanungen. Dabei erwische ich mich und uns auch immer mal wieder, dass wir den Podcast haben, den Newsletter bespielen und Social Media haben und dass es eben ganz schön challenging ist. Magst du einmal, weil es jetzt einfach gerade gut passt und finde ich auch die perfekte Überleitung ist. Magst du einmal von deinem Podcast Club erzählen? Ich hab den ja schon angeteasert. Magst du einmal sagen, wie Menschen Ich könnte mir einfach vorstellen, dass jetzt der ein oder andere da sitzt und denkt, okay, ich hab mir grad Stichworte gemacht oder ich sitze im Auto, konnte mir keine machen. Weil du hast ja einfach unfassbar viel Wissen, egal welche Kartoffel ich dir rüberwerfe, du weißt sofort irgendwie einen leckeren Kartoffelsalat daraus zu machen. Magst du einmal erzählen, wie man da tiefer eintauchen kann, wenn man vielleicht ein Podcast Baby hat oder Kunden möchte oder vielleicht sogar schon ein Teenie hat und da mal gucken möchte, wie da was ein adultes Tier wird. Gordon: Ja, adultes Tier wird. Also im Prinzip ist es so, und das ist so die Art und Weise, wie ich halt gerne arbeite. Ich arbeite gerne in Sequenzen. Also wenn jetzt jemand zu mir kommt, also Laura ist jetzt hier im Podcast Club, wir machen da so regelmäßige einmal in der Woche so Gruppencoachings und jeder hat da so seine Zeit mit mir und halt anderen, das eben einfach auch ein diverses Team oder einfach eine heterogene Gruppe. So ist das richtig. Und dann hat Laura ein Thema. Laura möchte irgendwo hin, hat irgendwie ein Ziel und dann bin ich ganz gut darin, diese Ziele zu unterteilen in Zwischenschritte. Zumindest gerade was den Podcast angeht. Und dann kann ich anbieten, ja, pass auf, als wenn du in die Richtung möchtest, wäre der nächste Schritt das. Und dann kann ich ein bisschen Kontext drum geben oder vielleicht gibt es ja auch in den Lernmaterialien irgendwas, was es sich lohnt, auch in Vorbereitung anzuschauen. Und dann kann Laura, wenn sie Lust hat, in die nächste Session kommen und sagen, alles klar, habe ich erledigt. Guck mal hier, das sind die Ergebnisse. Was mache ich jetzt? Und dann fallen mir halt die nächsten Themen ein, die man dann eben perlenschnurartig hinter einander stellt. Und das ist im Endeffekt die ganze Magie auch dieses Podcast Love the Business Club. Es steht und fällt mit der Fähigkeit, sich Informationen zu holen. Nur dann, also eigentlich diese Menschen gehören dann da rein. Alle anderen, die irgendwie bespaßt werden wollen oder die vielleicht eher in die Hand genommen werden müssen, für die ist halt diese Art der Zusammenarbeit nix. Da kann man vielleicht eher über 1 zu 1-Coaching nachdenken. Aber wer in der Lage ist, sich die Information zu holen, die man braucht, für den oder die ist das eine wunderbare Sache. Und dann geht man da kleinschrittig vor und da gibt es genug Kontaktfläche mit mir und anderen, eben diesen Podcast wachsen zu lassen. Laura: Ja, finde ich auch so. Ich bin ja wie gesagt auch Mitglied von dem Club und ich würde das als Buffet bezeichnen, an das man herantreten kann und wirklich zu jedem Bereich. Also das, was ich mitbekommen habe, waren wirklich sehr fruchtbare Gespräche von wie mache ich, wie gestalte ich meinen Cover, könnt ihr mir da mal Feedback geben, bis zu wirklich Strategie, Werbung, Charts, also wirklich von bis, ich nehme das wirklich so wahr, dass dein und euer Club wirklich der Ort ist, wo man reingehen kann, um die nächsten Schritte von seinem Podcast zu gehen und den eben auch nicht nur größer, sondern eben auch wertvoller, ich verbinde dich auch sehr mit dem Thema Wert und Tiefe, also dass man wirklich da auch Wert reinbringt und nicht einfach nur irgendwas hinhuscht, sondern wirklich mit seinem Podcast einen Mehrwert schaffen kann, der dann wieder dazu führt, dass Menschen uns vertrauen und letztendlich auch buchen oder was auch immer wir anbieten, mit uns eben machen. Vielleicht noch mal der Hinweis, Link zu Gordon in den Show Notes. Und hier, highly recommended. Das ist wirklich ein sehr, sehr toller Club mit Menschen von bis, erste Podcast-Folge oder noch in der Planung zum Podcast bis hin zu wirklich Menschen, die ganz, ganz große, tolle Podcasts haben. Das finde ich mega inspirierend, sich da zu vernetzen und zusammen zu rotten und im positiven Sinne Banden zu will. Genau, genau. Und das schöne an der Podcast-Szene ist, die ist so herrlich nahbar. Da hast du natürlich auch Leute drin, die richtig was reißen mit ihrer Show. Aber hey, die sind so nahbar und hilfreich, genauso wie ich oder wie du, die jetzt auch nicht irgendwie jetzt die großen Dieven sind oder so, sondern einfach auch gerne Tipps geben und helfen und so. Da muss sich auch niemand schämen, in Anführungsstrichen, da eine Rookie-Frage zu stellen, so, ey, ich kriege jetzt hier irgendwie die Spur nicht geschnitten. Ja, dann gibt's eine ganze Menge Menschen, die noch sagen, helf ich dir, oder lass mal kurz zoomen. Ich zeig dir, wie das geht oder so. Das ist natürlich eine wunderbare Sache. Laura: Total schön, so hab ich's auch erlebt. Das ist wirklich auch so was, dass wir das häufig auch erleben, dass der Grund für den Abbruch von einem Podcast oder vielleicht auch einer Selbstständigkeit häufig ist, dass man irgendwo nicht alleine weiterkommt und viele Selbstständige doch sehr, ja, auch alleine sind. Das kann man, glaub ich, schon so sagen. Vielleicht führt uns das abschließend zu dem Thema. Das kommt hier in unserem Gespräch an der einen oder anderen Stelle durch. Wir haben es als mentale Gesundheit geframed, weil uns verbindet nicht nur das Thema Podcast, sondern auch das Thema mentale Gesundheit. Und uns dafür einzusetzen, das a, zu enttabuisieren und wirklich ins Gespräch zu bringen, und b, aber auch erfolgreich ein Unternehmen zu führen, soloselbstständig zu sein und nicht zu verleugnen, dass das Thema mentale Gesundheit einen vielleicht selber auch betrifft, man damit vielleicht selber oder in der Familie Kontakt hat. Du hast eben schon mehrfach auch gesagt, man muss auf seine Ressourcen achten, auf seine Energie achten. Wenn die Ressource da ist, dann ist das und das super. Wie erlebst du das Thema mentale Gesundheit unter uns Selbstständigen? Also ich weiß, dass du auch schon länger mit dem Thema in Kontakt bist. Wie findest du, wenn wir so über enttabuisieren sprechen, wie erlebst du das gerade? Also auch in deinem Club zum Beispiel. Ich weiß, dass du ja sehr offen bist, dass vielleicht auch mal ein Termin ausfällt, wenn's einem nicht gut geht und man die Energie nicht hat. Wie erlebst du das als Selbstständiger? Gordon: Ja, ich hatte sehr, sehr viel Sorge davor, wie ich wahrgenommen werde oder was passiert, wenn ich mich offenbare. Der Hintergrund ist, dass ich sehr, sehr lange schon mit Depressionen zu tun hatte und habe, auch immer mal wieder, irgendwelche Downs habe. Und irgendwann habe ich mich halt getraut, habe gesagt, pass auf, es sieht so und so aus. Und ich hätte natürlich auch die Angst davor, dass Menschen jetzt denken, oh jetzt buche ich ihn nicht mehr, weil der hat Depressionen. Das Gegenteil ist, ich weiß nicht, ob es das Gegenteil ist, aber es ist eigentlich überhaupt gar nichts passiert. Es ist nichts passiert, was irgendwie negativ ist. Im Gegenteil, es waren halt so, dass Menschen sagten, ich bin total froh, dass es mal jemand anspricht. Und ich bin auch nicht der Erste, der das so anspricht, aber vielleicht so in diesem… Ja, ich finde es gut, dass es immer mehr machen, die sagen, pass auf, das Thema mentaler Gesundheit ist ein Thema. Und statistisch gesehen, jeder Drittte da draußen hat irgendwann einmal in seinem Leben mindestens eine depressive Episode. Das heißt, wenn man irgendwo in der Bahn sitzt, kann man eigentlich abzählen. Das Ding ist einfach nur, man sieht es nicht. Hat jemand irgendwie einen gebrochenen Arm oder eine Halskrause, dann sieht man das. Dann ist er auch krank. Aber wir dürfen auch, und das ist eben der Punkt, wir dürfen akzeptieren, dass Krankheiten eben halt nicht nur in der Anatomie zu finden sind, sondern halt auch eben im Gehirn, im Gedanken im Endeffekt. Und wenn man das richtig runterbricht, ist es einfach nur eine Disharmonie von Botenstoffen. Wenn man das richtig stoffwechseltechnisch sich betrachtet, ist das tatsächlich auch wirklich messbar. Und nicht nur irgendwas Verhuschtes von irgendwelchen Millennials, die nicht arbeiten wollen, sondern es gibt durchaus mehr als man glaubt diese Situation von ich bin durch, ich kann nicht mehr. Und das ist wichtig darauf zu achten. Es ist halt nicht so, wenn die, also eines der schlimmsten Dinge, die man einem Menschen mit Depressionen so sagen kann, ihn vielleicht aufzubauen oder sowas, ist so etwas wie, wird schon, oder ich hab auch mal schlechte Tage. Also das Schlimmste, was ich gehört habe, ist, ich habe auch mal schlechte Tage, wo ich denke, alles klar. Ich bin also wirklich eine Wurst, weil ich das Pensum, das ich machen soll, wirklich nicht schaffe, während es alle anderen mich herum schaffen. Also ist mit mir etwas nicht richtig. Und naja, wer diese Gedanken kennt oder hat, der sollte sie ein Stück weit beobachten. Ist das länger als zwei, drei Wochen am Stück der Fall, dann sollte man mal gucken, Ob da nicht vielleicht noch etwas anderes im Busch ist. Also, darauf zu achten, halte ich für extrem wichtig, weil so was kann sich auch ein Stück weit chronifizieren. Und das ist halt scheiße. Laura: Was würdest du sagen, was hilft dir, neben den Ärzte, ärztlicher Begleitung, therapeutischer Begleitung, medikamentöser, was auch immer für einen der richtige Weg ist, was würdest du sagen sind für dich, du hast gerade gesagt, es stand dir sehr bevor, damit auch rauszugehen, auch in deine Community und KundInnen sozusagen Area, was würdest du sagen, was hilft dir heute? Also wenn du merkst, du kommst in einen Low oder du hast eine Phase, die nicht gut ist, was ist heute anders dann in deinem Business? Also was tust du dann? Wie kannst du lenken und steuern, was deiner mentalen Gesundheit hilft? Weil ich glaube, Das ist ja so eines meiner großen Anliegen, ist zu zeigen, dass man selbstständig und erfolgreich sein kann nach den eigenen Maßstäben und mit seiner mentalen Gesundheit zu kämpfen hat. Es geht parallel, es ist kein Entweder-Oder. Ich finde, das wirkt oft so, da sind die gesunden Menschen, die sind erfolgreich und toll und glänzen und glitzer. Und da sind die kranken Menschen. Das versuche ich sehr stark zu durchbrechen. Was würdest du sagen, ich nehme dich als Vorbild wahr, als Unternehmer, als Mensch, der wahnsinnig viel Wissen hat, eine tolle Community, was hilft dir? Was kannst du für Maßnahmen einleiten? Wie gelingt dir das? Weil es ist ja nicht einfach. Gordon: Nee, das ist richtig. Das ist richtig. Es ist nicht einfach, aber es ist durchaus machbar. Also wenn ich, vielleicht gehe ich noch mal einen Schritt zurück. Was ich total empfehlen kann, ist eine Gesprächstherapie. Also wenn man da irgendwie mit Depressionen oder Ängsten oder was auch immer zu tun hat, ist tatsächlich eine Verhaltens- oder tiefenpsychologische Therapie eine wunderbare Sache, auch wenn man da ewig auf Wartelisten sitzt. Ein kleiner Tipp an der Stelle, man kann auch in Gruppentherapien starten. Die sind in der Regel etwas einfacher zu bekommen. Da muss man nicht so lange warten und kann dann halt eben irgendwann auf eine Einzeltherapie wechseln, wenn man auf Wartelisten ist. Punkt Nummer zwei, Medikamente lösen das Problem nicht, machen einen aber eigentlich erst therapiefähig. Das ist ganz, ganz wichtig. Medikamente Antidepressiva dämpfen diese Symptome. Man wird nicht ein anderer Mensch. Man wird auch nicht süchtig. In der Regel, je nachdem, wie heftig die Sachen sind, muss man sie vielleicht ausschleichen. Aber es ist jetzt nicht so, dass man dann irgendwie ein anderer Mensch wird. Aber man wird ruhiger und entspannter. Und das ist hilfreich für die Therapie. Also beides in Kombination ist extrem wichtig. Dann geht es darum, und das ist ja die eigentliche Frage, wie kann man das irgendwie regulieren? Eines der ersten Schritte, die ich lernen durfte, ist eine gewisse Achtsamkeit. Also wo beginnt bei mir ein Punkt, wo ich merke, alles klar, das wird jetzt hier gefährlich und ich muss dagegen steuern. Es ist so bildlich, dass das wie so eine Welle ist. Depression reißt dich um und nimmt dich mit und spuckt dich irgendwann wieder aus. Wenn du eine gewisse Achtsamkeit hast, erkennst du die Welle und fängst an, wenn man bei dem Bild bleibt, so mit den Füßen am Strand sich so in den Boden einzugraben. So links und rechts ein bisschen wie so ein Twist. Und dann kommt die Welle, ich bin auch mit, und dann kommt die so ein bisschen, dann bleibt die so ein bisschen, und dann spült die so zurück. Aber wir bleiben stehen. Und das ist das Beispiel, das ist der Unterschied, ob ich achtsam bin oder ob ich nicht so achtsam bin. Und da findet jeder für sich irgendwie so Marker. Bei mir ist es so, das durfte ich jetzt erfahren, mein Körper oder mein Gerinn hat dann eine total geile Idee, nämlich Angst vor Krebs. Das kam letztes und vorletztes Jahr, das war auch die Zeit, wo wir vorgesehen haben, Termine zu finden. Das war übrigens das unternehmerisch erfolgreichste Jahr, aber das mental beschissenste seit langem. Also es schließt sich ja nicht aus. Und ich durfte lernen, dass Angst-Symptomatiken für mich ein Marker sind, dass ich über meine Ressourcen hinweg gegangen bin. Also da bin ich schon drüber. Und Insofern ist diese Angst, dass was passieren kann. Es kann ja was passieren, aber nicht heute. Ich sterbe nicht heute. Und ich achte auf die Dinge, die ich kontrollieren kann bis zum gewissen Punkt. Jetzt auch wieder Ernährung und Sport und blablabla. So und alles andere muss ich mich ein Stück weit dem Schicksal hingeben neben Vorsorge oder sowas. Bis zum gewissen Punkt bin ich halt einfach, ab einem gewissen Punkt bin ich einfach nicht mehr mächtig dazu. Wenn ich diese Ängste erlebe, dann weiß ich, ich bin über die Ressourcen drüber. Und dann muss ich radikal sein und sagen, okay, pass auf, ich muss hier mal kurz eine Reiseleine ziehen, eine Woche mich rausziehen, gucken, dass ich Me-Time mache. Tatsächlich wirklich Me-Time. Damit meine ich jetzt nicht auf der Couch sitzen und Netflix gucken, wenn es mir gut tut, dann vielleicht schon, aber eher so rausgehen in die Natur, wieder Sport machen, auf die Ernährung achten, Dinge gucken, die mir einfach gut tun. Meine Therapeutin sagte in solchen Phasen nur Bedürfnisse, keine Anforderungen, Also möglichst wenig Anforderungen und mehr auf die Bedürfnisse achten. Dann reguliert sich das wieder tatsächlich bei mir. Und dann merke ich auch, okay, es ist die gleiche Welt. Ich bin die gleiche Person, aber ich erlebe diese Welt anders. Und wenn ich regelmäßig Sport mache, wenn ich regelmäßig mit dem Hund auch mal ein bisschen Strecke mache, dann hilft mir das extrem. Laura: Du hast eine Sache gerade gesagt, die würde ich gerne zum Abschluss der Folge noch einmal wirklich rausarbeiten. Bei mir ist das extrem wichtig. Ich werde oft gefragt, boah, Laura, wie machst du das? Du hast drei Unternehmen, wie kriegst du das alles unter? Das ist eine der häufigsten Fragen. Du hast gerade gesagt, du bist über deine Ressourcen gegangen, du bist über deine Grenze gegangen. Ich finde, das ist so was, was ich immer wieder unterstreichen kann. Wir kennen das Leben von anderen Menschen nicht. Wir wissen nicht, was da Energie zieht. Wir wissen nicht, was das Grundlevel an Energie ist, mit dem jemand auf die Welt gekommen ist. Es gibt ein gewisses Level. Jeder Mensch hat unterschiedliche Grundveranlagungen. Die können sich verändern, die kann man ausbauen durch so tolle Sachen wie Achtsamkeit. Die können gesenkt werden durch mentale Belastungen, durch familiäre Belastungen, durch erbliche Belastungen. Wir haben erst mal keine Ahnung. Ich sitz hier im Podcast, ich seh dich, denk, cooler Typ. Du denkst, boah, die hat drei Firmen. Und wir wissen aber sonst nichts. Und das ist mir so wahnsinnig wichtig. Es geht in diesem Punkt nur darum zu gucken, bist du gerade über deine Grenze gegangen. Und ich finde, das machen dann auch so viele nicht. Ich kenne das von mir auch, dass ich denke, die schafft das, und die hat noch sechs Kinder. Bei mir ist es z.B., ich bin kinderlos. Mein Lieblings-Mindfakt ist, die anderen haben ja noch Kinder. Wenn ich Kinder hätte, würd ich nichts mehr schaffen. Ich kann das nur drei Firmen, nur weil ich keine Kinder habe. Das Gehirn ist sehr kreativ mit Ausreden und Gründen und Ja-Abers. Deswegen ist mir das so wichtig, ob ich Kinder habe oder nicht, oder ein Hund oder ein Elternteil pflege oder was auch immer. Wir wissen's nicht. Und gerade für uns Selbstständige, die in dieser shiny Social-Media-Bubble unterwegs sind, achtet bitte drauf. Wir sehen immer nur einen Teil. Und deswegen machen wir das hier auch im Podcast, dass wir uns nicht irgendwie über die Maße glorifizieren, wie geil wir sind, dass wir drei Businesses haben. Das ist ein Teil der Realität und ein anderer sind andere Dinge. Ihr wisst auch nicht, wie ich mich manchmal fühle, wie ich manchmal steuern muss, das zu schaffen.Und deswegen ist mir das so wichtig. Es geht wirklich nur den Maßstab mit sich selbst. Das ist das Einzige, was in diesem Moment zählt. Bin ich über meine Grenzen gegangen, hab ich mehr aus dem Topf, hab ich auf dem Kredit gelebt. Das sag ich bei mir immer so. Ich hab über Jahre Kredite aufgenommen auf meinen Körper, auf meine Seele, auf meine mentale Gesundheit. Irgendwann muss ich den zurückbezahlen. Den zahl ich nicht zurück bei Gordon. Ist einfach so, den zahl ich nur bei mir zurück. Und deswegen versucht euch bitte, mit euch selber zu messen und zu gucken, wenn ihr über eure Grenze gegangen seid, dann ist das, was du gesagt hast, nur Bedürfnis, keine Ansprüche, finde ich großartig als Anspruch. Gordon: Das ist total toll. Laura: Das ist die Medizin. Die Medizin ist wirklich nur, bei euch selber zu gucken und zu gucken, bedürfnisorientiert zu sein in dem Moment und Ansprüche außen vor zu lassen und nicht aus einer Angst, Kunden zu verlieren oder Geld zu verlieren oder Ansehen zu verlieren. Nein, darum geht es dann eben in dem Moment nicht. Und wie ihr seht, kann dabei immer noch ein tolles Unternehmen Bestand haben. Und ich habe von Gordon schon E-Mails bekommen, dass Dinge ausfallen. Dann dachte ich, hey, cool, dass du das absagst. Du passt gerade auf dich auf. Ja, ist es schade, dass das Coaching nicht stattfindet? Ja. Und es hat gerade eine andere Sache, hat Prio. Und das finde ich eben, das dürfen wir alle zusammen lernen. Gordon: Ganz genau, ganz genau. Und das kann es, also auch das, dieses Bild mit den Krediten finde ich super. Die muss man irgendwann zurückzahlen. Und besser dann da in diesem Fall aus dem vollen schöpfen. Wenn ich da vielleicht noch eine kurze Sache zum rausgehen, wenn ihr, also ihr, die ihr zuhört, euch jetzt erwischt und denkt, oh oh oh, er sagt für irgendwie drei Wochen und irgendwie, ne, Unruhigsein und Schlafmangel und Gereiztheit, all diese Dinge, die kenne ich bei mir oder bei anderen sehr gut, dann darf man das echt ernst nehmen. Und es gibt bei der Kassenärztlichen Vereinigung, da gibt es bei alle Therapeutinnen und Therapeutinnen draußen, halten sich Stunden frei für sogenannte Erstgespräche. In diesen Erstgesprächen schauen die Leute drauf und sagen, ok, ja doch, du bist krank, du hast da eine Erkrankung oder du hast Angstsymptomatiken und dann hat man die Möglichkeit, sich eben auf Wartelisten zu setzen. Dieses Setzen auf Wartelisten, das ist ja das, wovor die meisten Angst haben und sich dann nicht auf Wartelisten setzen. Dieser Tag, als mir endlich jemand sagte, Junge, du bist krank, das war für mich einer der schönsten Tage meines Lebens, weil ich endlich eine Erklärung dafür hatte, warum ich so bin, wie ich bin. Und ich wusste, auch wenn ich jetzt noch warten muss, ich muss den Rest meines Lebens so nicht weiterleben. Und deswegen kann ich jedem nur anbieten, ich würde der Laura einfach mal ein paar Links mitgeben in die Show Notes da, wo man schnell Hilfe bekommt. Und wenn gar nichts anderes geht, kann man sich auch jederzeit in jedes Krankenhaus einliefern lassen. Da wird einem erstmal, wird man so betüdelt, wenn es echt hart wird oder die Gedanken ganz schlimm sind, dann muss man da natürlich nicht erst auf den Therapieplatz warten, sondern man fährt bitte sofort ins Krankenhaus. Laura: Und vielleicht wirklich danke dafür. Schaut gerne mal in die Show Notes, wir haben da einige Sachen eingefügt und vielleicht auch noch mal da. Wir haben vorhin gesagt, enttabuisieren. Enttabuisieren funktioniert für mich immer nur, wenn man, ich nutze das Bild gerne, es bringt nichts, am Wasser zu stehen und zu sagen, kannst reinlaufen, ist sicher, sondern ist schon ganz gut, mal vorzulaufen. Du hast es gerade gemacht und ich mache es regelmäßig im Podcast. Ich war vor zehn Jahren selbst in der psychosomatischen Klinik für drei Monate. Weil bei mir nichts mehr ging. Weil ich eine generalisierte Angststörung entwickelt habe und gar nichts mehr konnte. Ich konnte nicht mehr alleine sein, nicht mehr Auto fahren, nicht mehr reisen, war sehr eingeschränkt. Mein Lebensradius glich der einer Walnuss, würde ich mal sagen. Und das war existenziell schlimm für mich. In der Zeit dachte ich auch nicht, dass ich daraus irgendwann wieder eine Kraft schöpfen würde, sondern es war einfach nur furchtbar. Und ich kann auch diesen Schritt nur ermutigen. Für mich war das ein Wendepunkt in meinem Leben, der sich erst mal nur nach Scheiße angefühlt hat, der aber dazu geführt hat, dass ich heute die bin, die ich sein kann und wieder Dinge machen kann, von denen ich damals nur geträumt habe und dachte, das ist was für andere, das gibt's bei mir im Leben nicht. Das heißt, auch weil du grade Krankenhaus gesagt hast, auch das ist ein Schritt, der für Menschen wie dich und mich und uns alle durchaus sinnvoll sein kann. Und nicht nur was für Menschen ist, die irgendwie auf einem ganz anderen Planeten unterwegs sind. Das ist für Menschen wie dich und mich ein Ort, wo wir heilen können und wo wir Verständnis bekommen. Deswegen möchte ich auch für Kliniken und für Aufenthalte wirklich eine Lanze brechen, weil das immer noch so ein bisschen als geschlossene Psychiatrie irgendwie gleich immer abgestempelt wird, wo wir wirklich die Komplettverrückten sind. Und das ist ein großer Fehler meiner Meinung nach. Deswegen ist auch noch mal von mir der Wunsch und das Aufmachen der Tür. Man kann auch ein Mensch sein, der mitten im Leben steht und so eine Geschichte haben. Da hört sie nicht auf, sondern das fühlt sich oft so an, dass da die Geschichte aufhört. Ich würde sagen, sie hat da angefangen. Ein neues Kapitel hat angefangen, wie du es beschrieben hast von der Diagnose. Gordon: Ganz genau. Das ist definitiv ein bestimmt die Geburt meiner Kinder, die Hochzeit meiner Frau, das Kennenlernen meiner Frau, aber dann kommt auch schon der Tag, an dem die Diagnose stand und ich so nicht weiterleben musste. Laura: Ja, wow. Gordon: Ja, jetzt haben wir die Stimmung schon runtergeprügelt hier. Laura: Genau, jetzt einmal schön am Tiefpunkt angekommen. Wobei das ja auch einmal nur eine Frage der Perspektive ist. Aber man kann das eben auch als Schwung holen, als Rampe, oder man dreht es einfach dann ist es ein Berg. Also wie du schon gesagt hast, danke für deine Offenheit. Danke fürs Teilen und für Zeit und Raum, dass wir da noch eintauchen durften. Ihr lieben Zuhörerinnen findet alles in den Show Notes. Den Kontakt zu Gordon, den ich wirklich nur ans Herz lege. Und einige Tipps und Empfehlungen, wo ihr Hilfe finden könnt, wenn ihr gerade oder vielleicht auch jemand von euren Liebsten da in Schwierigkeiten ist, dann findet ihr hier einige Informationen von uns für euch nochmal rübergebracht, weil uns das wirklich wichtig ist. Gordon: Danke schön. Danke für die Zeit und danke, dass ich hier rein durfte. Laura: Vielen Dank, Gordon. Und ihr hört uns hier wieder in der nächsten Folge, einer Solo-Folge mit Gretel oder mir. Springt gerne rüber, nehmt Kontakt zu uns auf. Wie ihr das kennt, gerne auch zu Gordon. Ich weiß, der freut sich auch, wenn man ihm schreibt. Ihr findet alles, wie gesagt, in den Show Notes. Und dann bis zur nächsten Folge. Bis dann, tschüss.

  11. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Laura zeigt dir, wie du mit typischen Business-Herausforderungen umgehen kannst, was wirklich hinter dem Begriff "Mindset" steckt und warum dieser Begriff häufig missverstanden wird. Sie berichtet aus ihrer Perspektive als Wirtschaftspsychologin, Dreifachunternehmerin und persönlich Betroffene in Bezug auf mentale Gesundheit darüber, was du tun kannst, wenn deine Launches gefloppt sind: Laura verbindet praktische Business-Tipps mit psychologischen Einblicken. Sie hinterfragt, ob tief verwurzelte Ängste oder Glaubenssätze den Erfolg blockieren, und arbeitet daran, neue, effektivere Lösungen zu finden. Sie betont, dass jedes Problem einmal eine Lösung war und dass es wichtig ist, alte Muster zu erkennen und neue Wege zu finden. Außerdem zeigt sie, was hinter der Neutralitätsfalle auf Social Media steckt und warum diese die Interaktion deiner Postings möglicherweise einschränkt. Hör gleich rein, wenn du mehr wissen willst. Schick deine Business-Frage an Laura per Whatsapp: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Transkript: Hallo und Moin Moin, herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge. Hier ist Laura. In dieser heutigen Folge möchte ich dir einmal aufzeigen, wie ich als Wirtschaftspsychologin und Funnel-Expertin und Dreifachunternehmerin auf Fragen unserer und meiner Kunden eingehe und wie ich, wie mein Blick auf Business Schwierigkeiten, Stillstand, Nichtverkäufe und so weiter von den Menschen sind die mit uns arbeiten, vor allem in unserer Mastermind Gruppe Smash It. Warum möchte ich das tun? Weil das habe ich hier im Podcast schon ein paar Mal gesagt, Ich bin nicht der größte Fan von dem Wort Mindset und trotzdem ist es das, was meine Arbeit am ehesten beschreibt und dennoch sehe ich am Markt in der Online-Business-Bubble so viel Bullshit im Bereich Mindset, dass es da immer mal wieder einen Disclaimer und ein bisschen klare Worte braucht. Denn Mindset bedeutet für mich auf jeden Fall etwas anderes, als es das für viele spirituelle Beraterinnen und Berater bedeutet. Und deswegen möchte ich mich ganz klar positionieren. Für mich bedeutet Mindset den gesamten Prozess der inneren Arbeit. Dazu gehört Handwerkszeug, dazu gehört aber auch psychologisches Wissen und Grundwissen und es gehört Anwendung. Und warum ich so mit Menschen arbeite ist, weil ich drei verschiedene Ebenen mitbringe. Zum einen bin ich studierte Wirtschaftspsychologin, das hilft natürlich. Als zweites bin ich dreifach Unternehmerin und kenne mich sehr sehr gut aus mit der Unternehmensaufbau, Ausbau, Teamaufbau und so weiter, Funnel, Email Marketing, Freebies. Und als drittes, und das finde ich einen ganz wichtigen Punkt, bin ich aber auch Mensch und ich bin Laura Roschewitz, Privatperson, die selber viele Jahre mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte und das so stark, dass ich vor knapp zehn Jahren selbst zu drei Monaten auch in der Psychosomatik gelandet bin. Das heißt, ich war wirklich in der Klinik, weil mich eine generalisierte Angststörung so sehr eingeschränkt hat, dass mein Leben gar nicht mehr gut lebbar war. Das ist Gott sei Dank, nicht Gott sei Dank, sondern mir und guten Beraterinnen und Begleiterinnen Dank heute ganz, ganz anders. Und ich habe dadurch aber auch sehr, sehr viele Einblicke in psychische Störungsbilder, in Ängste, in Depressionen selber bekommen. Ich habe mich sehr intensiv mit Suchtthemen auseinandergesetzt, mit meiner eigenen Biografie, mit meiner Herkunftsfamilie und dieses Wissen bringe ich eben auch mit. Das heißt, ich bringe drei Ebenen mit und vielen Menschen fehlt mindestens eine von diesen Ebenen. Ich kann nämlich zum Beispiel tolle Expertin sein, aber selber keine Erfahrung haben und dann stoßen Menschen häufig in puncto Empathie und Verständnis an ihre Grenzen. Oder ich kann vielleicht eine ganz, ganz tolle Psychotherapeutin sein, Klammer auf, einer der wichtigsten Berufe und ich bin große Verfechterin der Psychotherapie. Aber ich kann vielleicht mich mit unternehmerischem Handeln gar nicht auskennen, weil Psychotherapeutinnen sind nicht selbstständig wie wir es sind am Markt. Das heißt mir fehlt vielleicht ein grundsätzliches Verständnis darüber was für Themen aufkommen, wenn ich Akquise machen muss, wenn ich mich selbst darstellen muss und darf. Und diese drei Ebenen bringe ich zusammen. Ich habe heute mal zwei Fragen mitgebracht, die mir so oder so ähnlich immer wieder gestellt werden. Und ich möchte einmal zeigen, wie ich häufig Antworten in der Mindset Online Business Spiri Bubble höre auf solche Fragen und wie ich damit umgehen würde. Die erste Frage ist, oder das erste Thema ist, nach meinem Webinar, nach meinem Launch oder vielleicht meiner Summit bucht keiner mein Angebot. Ich bin total frustriert und glaube, dass mein Produkt falsch ist und muss nochmal von vorne anfangen. Also jemand bietet kostenlos etwas an, ein Webinar, launcht etwas, ein Freebie, eine Challenge, eine Summit und danach kauft niemand. Schnell liegt dann die Interpretation nahe, dass das Produkt falsch ist oder ich eben noch mal neu anfangen muss, ich irgendwas ganz grundleglich falsch gemacht habe. Mögliche Antworten, die ich aus meiner Mindset-Spiribubble kenne, sind sowas wie Nein, das stimmt überhaupt nicht, du bist einfach toll, glaub ganz toll an dich, manifestiere es dir und dann wird es Realität werden. Du glaubst einfach nur noch nicht genug dran und wenn du jetzt wirklich noch mal ganz doll dran glaubst, dann wird es Wahrheit. Das wird Gedanken werden, Worte und Worte werden Realität. Deswegen, komm wir manifestieren dir jetzt einen erfolgreichen Launch und dann klappt das schon. Eine andere Reaktion ist sowas wie, ja das verstehe ich, der Merkur ist gerade rückläufig und irgendwas steht irgendwo im Zenit und deswegen ist es gerade sehr, sehr schwierig. Ich habe einfach ein bisschen Geduld und dann wird es schon wieder. Ich überspitze bewusst und werde mir da wahrscheinlich nicht nur Freundinnen mitmachen, aber das sind in meinem Verständnis keine Mindset-Antworten, sondern das sind sehr, sehr vereinfachte Platituden, die für mich als Unternehmerin keinen Bestand haben. Was ich tun würde in dieser Situation wäre, dass ich erstmal drei Fragen stellen würde oder drei Bereiche abfragen würde. Und zwar erstens, wie viel, also ich würde erstmal ZDF abfragen, Zahlen, Daten, Fakten. Wie groß ist deine Reichweite? Wie viele Menschen waren da? Wie viele waren angemeldet? Wie war deine Show-up-Rate? Wie viele Mails hast du vorab geschrieben? Wie waren die Öffnungsraten? Gab es ein Early Bird jetzt für das Angebot, was du verkaufen möchtest? Wo stehst du gerade in deinem Prozess und so weiter? Also als erstes würde ich mal Zahlen, Daten, Fakten von dem Freebie erfassen. Also von dem Summit, dem Launch, dem Webinar, der Challenge, was auch immer. Da würde ich erstmal mir Zahlen, Daten, Fakten aufschreiben und gucken, ob ich dort einen roten Faden sehen kann. Ein roter Faden kann sein, dass du zum Beispiel einfach viel zu wenig gemacht hast oder vielleicht auch viel zu viel. Also wir gucken uns erstmal die Verhältnismäßigkeit an. Als zweites würde ich dann schauen, bis wann ist noch buchbar und wo stehst du gerade in deinem Launch. Denn ein Launch unterliegt ganz natürlichen Schwankungen, die gar nicht unbedingt etwas mit dir zu tun haben. Das heißt, wir gucken uns erstmal als zweites an, wo stehst du in deinem Launch und wie läuft diese Phase für gewöhnlich? Wo stehst du? Wir machen sozusagen einen Realitätsabgleich. Und als drittes würde ich dich fragen, auf einer Skala von 0 bis 10, 0 heißt, du hast eigentlich nix so richtig dafür getan, dass gebucht wurde und da ist ganz wichtig, auf einer Skala von 0 bis 10, wie doll hast du dich bemüht, dass dein Angebot gekauft wird? Das muss komplett entkoppelt werden davon, wie viel Mühe du in die Summit, in die Challenge oder ins Freebie gesteckt hast. Weil das wird häufig verwechselt, Menschen putten, packen. Ich spreche viel Englisch und manchmal kommen da falsche Begriffe in meinen Kopf. Auf einer Skala von 0 bis 10, wie viel Energie und Ressource hast du in den Launch des Bezahlformates gepackt? Sagen wir, du machst ein Webinar und im Anschluss bietest du ein 1 zu 1 Coaching an, dann würde ich dich das fragen. Und das solltest du ehrlich ranken. Die häufigste Antwort, die ich höre, ist so was wie 5-6. Dann ist das erst dann ein bisschen frustig, weil man ja sagen kann, du hast ja gar nicht alles gegeben, aber es eröffnet auch ein Potential, dass wir sagen können, ja cool, da sind ja noch 4-5 Punkte machbar, dann lass uns jetzt in die Hände spucken und reingucken. Das ist, was wir übrigens in Smash it tun. Das ist ganz wichtig, einmal Realitätsabgleich zu machen, weil viele Menschen, die ich begleite, die wir in der Mastermind begleiten, packen irre viel Aufwand in ihr Freebie, in ihre Webinare, Challenges, Summits und so weiter und sind dann sehr erschöpft und haben dann nicht mehr genug Körner übrig, dafür danach zu launchen und zwar das, was auch bezahlt wird. Das kann man aber lernen und ich habe in den letzten fünf Jahren glaube ich, weiß nicht, 40, 50 mal gelauncht. Mein letzter Launch dazu habe ich auch gerade in der Podcast-Folge aufgenommen, war ein sechsstelliger Launch, innerhalb von sechs Tagen rund 150.000 Euro Umsatz gemacht. Das heißt, ich habe von Launches, die total gefloppt sind, bis zu sehr, sehr erfolgreichen Launches alles aufgebaut, selber umgesetzt. Ich habe es nicht machen lassen und ich habe das auch nicht nur delegiert, sondern selber gemacht. Das heißt, ich weiß schon wirklich, worauf es da ankommt. Und das würde ich mir immer erstmal anschauen. Und das ist jetzt viel Handwerkszeug. Das ist erstmal viel Handwerkszeug und es sind vor allem erst mal viele Fragen. Daran könnt ihr auch meiner Meinung nach eine gute Begleitung erkennen, die stellt häufig noch mal Rückfragen und kommt nicht gleich mit Platituden, was du zu tun hast und was nicht, sondern ich stelle erst mal Rückfragen. Wenn ich die alle habe, sammle ich die, sortiere die, gucke, ob ich einen roten Faden erkenne. Das ist das eine auf der handwerklichen Ebene. Auf der mehr psychologischen Ebene würde ich dich dann fragen, hast du eigentlich mehr Angst vor Misserfolg oder Erfolg zum Beispiel? Oder ich würde hineinfühlen und gucken, wo, an welcher Stelle, wenn du mir davon erzählst, verbirgt sich was. Beispielsweise könnte sich da verbergen ein, ja ich hab vorab ja schon so viele E-Mails zu dem kostenlosen Produkt geschickt, da wollte ich sie jetzt nicht noch nerven mit zu vielen E-Mails? Ah, okay. Also haben wir den Punkt, dass du niemandem auf den Sack gehen willst. Also haben wir den Punkt, dass du mit dem Satz, ich bin zu viel, ich nerve, ich bin eine Belastung vielleicht großgeworden bist. Aha, okay. Und dann haben wir einen Punkt, wo wir psychologisch, glaubenssatzmäßig ansetzen können oder antreibermäßig, bloß nicht auffallen, nicht zu viel sein und so weiter. Das heißt, die Betrachtung von einem Businessproblem bedeutet für mich, wenn ich von Mindset-Arbeit rede, auch immer ein Anteil Handwerkszeug, um rote Fäden überhaupt erkennen zu können und ein Teil psychologisches Gespür durch meine Bildung, durch mein Studium, durch mein eigenes Unternehmerinnen Dasein und das zusammenzubringen und dann lösen sich Knoten und wir sehen, ah okay, das ist der rote Faden und du hast hier zu wenig gemacht, du hast hier zu viel gemacht, das ist der Grund dafür und jetzt schmieren wir einen Plan, wie es jetzt weitergeht und dann gehst du mit einem Plan, wie es weitergeht, zum Beispiel aus der Mastermind Session. Das war jetzt mal ein Beispiel, wie ich drauf schauen würde. Ein zweites Beispiel, damit es vielleicht noch mal ein bisschen klarer wird. Jemand kommt zu mir und sagt unter meinen Post reagiert niemand. Ich glaube, mein Thema und ich sind irgendwie nicht interessant. Da könnte jetzt Mindset bla sein, was ich sonst so mit bekomme. Die Energie in deinem Post stimmt noch nicht. Du brauchst noch andere Bilder, mach noch mal ein anderes Shooting. Oder vielleicht hast du deine Traumkundin noch nicht so angezogen. Du musst noch mal in magnetisches Marketing investieren. Und so weiter und so weiter. Wenn das für jemanden die Lösung ist, wunderbar, meine ist es nicht. Ich würde wieder wie eben mit ein bisschen Handwerkszeug und ein bisschen Psychologie zusammen eine Mischung finden, um wirklich zu verstehen, was das Problem ist. Denn häufig ist das Problem nicht das Problem. Genau wie oben in dem ersten, was ich dir eben erzählt habe, das Problem nicht ist, dass keiner bucht, sondern das Problem ist, dass du noch nicht den Weg gefunden hast, wie du die Menschen wirklich davon überzeugen kannst, Klammer auf nicht überreden, sondern überzeugen, Klammer zu, dass eine Transformation mit dir toll ist. Dass du sie an einen Punkt bringen kannst, dass du sie begleiten kannst. In dem Beispiel jetzt gibt es zwei Bereiche, die ich erst mal abfragen würde. Als erstes würde ich dich als Psychologin, als Begleiterin, als Mentorin fragen, was ist denn dein Thema? Wenn du sagst, auf deine Posts reagiert niemand, dann würde ich sagen, was ist denn dein Thema? Was ist denn deine Meinung? Was ist deine Haltung? Wo denkst du vielleicht auch anders als andere? Und das würde ich mir anhören und würde dort erstmal wirklich gut zuhören. Zuhören ist eine große Fähigkeit. Wann immer Coaches dir einfach mit Platytyden und 0-8-15 Sätzen kommen, lauf. Einmal kurz zuhören und verstehen, was ist denn deine Haltung. Wirklich nochmal verstehen, wo bist du besonders, wo hast du eine starke Meinung, wo fällst du vielleicht auf, wo ist es vielleicht anders als andere. Ganz ganz wichtig. Das würde ich als erstes machen. Auch da werde ich vermutlich schon roten Faden sehen und irgendwas spüren können. Und als zweites würde ich dir sagen, zeig mir noch mal drei Posts. Und in den aller, aller, allermeisten Fällen stellt sich dann heraus, dass du in sowas wie eine Neutralitätsfalle getappt bist und dass du versuchst seriös zu sein und dass du versuchst, irgendwie die Sachen so zu… Du hast vielleicht eine Haltung, vielleicht ist das eine Haltung zum Thema Körper, zum Thema Psychologie, zum Thema Elternschaft, zum Thema Sport, zum Thema Ernährung. Und sehr, sehr viele Menschen, die ich erlebe und begleite, gerade wir Frauen, fangen dann an in Posts und Beiträgen, das so, wie soll ich sagen, so rund zu schleifen, abzuflischen. Irgendwie wird dann die Knackigkeit rausgenommen. Aus Angst, nicht auffallen zu wollen, negativ. Aus Angst, dass keine Hasskommentare oder Hater, irgendwie Trolle auf einen aufmerksam werden. Aus Sorge, dass man jemandem auf den Schlips treten könnte. Und da kommt ganz oft so eine People-Pleaserin durch. Und Deswegen lasse ich mir dann immer gerne Posts zeigen und gucke mal wirklich hin. Weil was ich häufig sehe ist eben dieser Neutralitätsfehler, dass wir versuchen, irgendwie zwar was zu sagen, aber ehrlich gesagt sagen ganz viele nichts. Ich scroll jeden Tag durch Social Media und sehe Posts und denke, okay, well, herzlichen Glückwunsch. Wusste ich auch vorher schon oder kann ich mir nicht merken, berührt mich nicht. Das heißt, was da ein Problem ist, ist, dass Menschen sich oft nicht trauen, vor allem wir Frauen, mit einer Aussage in Erinnerung zu bleiben. Aber die Welt möchte Klartext, die Welt möchte Aussagen und die hängen bleiben. Und deswegen kann ich dir nochmal sagen, dass gerade bei Posts, Newslettern und so weiter verhalten wir uns oft so, dass Menschen nicht wirklich interagieren und neutral bleiben. Das ist aber das, was wir am wenigsten wollen. Das, was wir am allermeisten wollen, ist A, dass Menschen sagen, ja, stimmt, das sehe ich genauso. Ach cool, da will ich hin. Wie kann ich da hinkommen? Super, kannst du mich begleiten? Das ist A. B, wollen wir einen Nein? Ne, da stimme ich nicht zu. Das will ich so nicht. Das finde ich total scheiße. Das wollen wir am zweithäufigsten, weil das löst Interaktionen aus, das löst Diskussionen aus, das ermöglicht sich zu positionieren. Und am wenigsten wollen wir Neutralität. Ich sage mal so ein bisschen flapsig, das ist so wie 45 Jahre Ehe nebeneinander herleben. Das wollen wir nicht. Das heißt, dass wir aber häufig, dass ich das oft erlebe, dass Menschen Posts schreiben, die diese Neutralität waren, die irgendwie Wischiwaschi sind, die irgendwie schwammig sind. Und deswegen würde ich immer dort anfangen und zu gucken, wovor hast du da eigentlich Angst? Hast du Angst, dass jemand dich nicht mehr mag? Hast du Angst, dass du jemandem auf den Schlips trittst? Hast du Angst vor Hasskommentaren? Und dann würde ich da reinschauen und gucken, was würde das denn bedeuten, wenn das wirklich passiert und würde dich dabei begleiten. Und vielleicht ganz zum Abschluss von dieser kleinen Podcast-Folge möchte ich dir noch einen meiner Hauptarbeitssätze mitgeben, nämlich jedes Problem war mal eine Lösung. Nochmal, jedes Problem war mal eine Lösung. Das ist so ein Boomerangsatz, der kommt noch ein paar Mal wieder, versprochen. Jedes Problem war mal eine Lösung könnte zum Beispiel bedeuten, dass dieses, dass du dich jetzt gerade so ein bisschen zu diplomatisch verhältst in deinen Posts, dass du nicht richtig Tacheles sprichst, dass du so ein bisschen Chamäleon-Style machst und sagst, ah hier ist rot, dann bin ich auch ein bisschen rot, ah hier ist grün, dann bin ich auch ein bisschen grün, dass du damit aber lange sehr gut durchs Leben gekommen bist. Zum Beispiel in deiner Herkunftsfamilie, zum Beispiel in der Schule, zum Beispiel im Studium. Das war vielleicht lange eine Lösung und jetzt wird es zum Problem, weil du damit als Selbstständige, als Unternehmerin nicht vorankommst und dann würde ich mit dir daran arbeiten wirklich zu schauen, was ist denn eine neue Lösung. Ganz oft erlebe ich das beim Thema Perfektionismus. Begegnen mir Menschen und sagen, ich will nicht mehr so perfektionistisch sein, so ätzend. Ja, aber es war lange eine Lösung. Das heißt, der Schritt ist immer erstmal die Lösung zu honorieren und zu sagen, danke, dass ich lange sehr ehrgeizig war und vielleicht perfektionistisch und gut durch Schule und Studium gekommen bin. Heute möchte ich es aber nicht mehr. Danke. Und dann würden wir zusammen eine neue Lösung erarbeiten. Es ist immer Lösung, Problem, Lösung. Es ist nur schlecht, wenn du Lösungen, Probleme machst und im Problem verharren bleibst. Dafür ist ein Korrektiv super, sowas wie unsere Mastermind Gruppe Smash it. Also wenn du dir jetzt merkst, dass du gerne mal komplex auf deine Business Themen raufschauen möchtest mit Handwerkszeug und Wissen und psychologischen Feingespür, Fragen und der Fähigkeit gut zuzuhören, dann freue ich mich sehr, wenn du aus dieser Podcast-Folge einmal rüber springst und dich bei mir meldest. Es gibt den Link zu mir, zu WhatsApp in den Show Notes. Spring gerne rüber und stell mir mal eine deiner wichtigsten Businessfragen. Und ich schaue gerne einmal drauf. Also ich bin super gespannt und würde sehr, sehr gerne einmal die Lupe rausholen, die Laura Lupe, und drauf schauen, was mir bei deiner Businessfrage oder bei deinem Businessthema besonders auffällt. Am besten startest du diese Frage mit einem wie kann ich… Und dann schaue ich da mal drauf und gebe dir ein paar Stichworte dazu, wie ich darauf blicken würde und wo ich ansetzen würde. Das war meine heutige Podcast-Folge. Mir ist es wichtig mal an konkreten Beispielen zu zeigen, wie ich auf Dinge schaue und das Thema Mindset-Work mal ein bisschen greifbarer zu machen. Weil für mich ist es immer eine Kombination aus Handwerkszeug und psychologischen Feingespür und Expertise. Und das bringe ich eben aus den Ebenen von Studium Wirtschaftspsychologie, Dreifachunternehmerin und selber Person, die mit mentaler Gesundheit lange sehr zu kämpfen hatte. Und für mich ist es immer noch eines der zentralsten Themen. Diese drei Dinge bringe ich zusammen und gucke durch diese Brille auf dein Business. Und wenn du jetzt sagst, ah, das klingt schon ziemlich spannend, dann spring gerne auch rüber und schick mir mal ein Smash it. Dann gebe ich dir alle Infos zu unserer Mastermind. Und wir schauen mal, ob du vielleicht Teil davon wirst. In diesem Sinne erst mal einen schönen Tag. Danke fürs Zuhören. Und worüber wir uns im Übrigen auch immer sehr, sehr freuen ist, wenn du mal rüberspringst bei Spotify oder Apple und uns eine Bewertung gibst. Einfach mal auf die Sterne drücken und vielleicht noch zwei, drei liebe Worte, denn wir haben wesentlich weniger Bewertungen, als wir ZuhörerInnen haben. Und das kann ja nicht sein bei über 400 Podcast-Folgen. Das heißt du würdest uns wirklich einen Riesen gefallen tun, wenn du einmal rüber springst. Dauert keine 20 Sekunden und hilft uns riesig. Vielen Dank! Ich schicke schon mal ein virtuelles Herz rüber und bis ganz bald!

  12. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Das heutige Podcast-Interview führt Gretel mit Multitalent Katharina Heilen: Sie ist nicht nur Podcasterin und Autorin, sondern arbeitet auch als Coach, Copywriterin, Social Media Beraterin und ist dabei ontop sogar Teilzeitangestellte. Ihr Spezialgebiet: jonglieren von Aufgaben und Projekten. Ganz frisch ist Katharina in die Welt der Immobilien eingetaucht und hat sich den Traum vom Eigenheim erfüllt. In der Folge spricht sie darüber, wie es ist, plötzlich Eigentümerin zu sein und wie sie ihre Community auf dieser Reise mitnimmt. Sie öffnet auch das Gespräch über Geld und Investments – Themen, die oft als trocken gelten, aber bei ihr garantiert nicht langweilig werden. Was sie aus diesem großen Schritt gelernt hat: 😍 erste Male bedeuten immer große Gefühle 🧐 wie wesentlich unsere innere Haltung für Herausforderungen ist 🤓 Wissen hilft Zum Abschluss gibt Katharina einen leidenschaftlichen Aufruf an alle Frauen da draußen: Ihr seid smart und könnt alles erreichen! Sie betont die Bedeutung von finanzieller Unabhängigkeit und Empowerment und motiviert dazu, die eigenen Träume zu verwirklichen. Hör jetzt rein! Folge Katharina auf Instagram unter @KatharinaHeilen oder auf Linkedin, schau dir ihre spannende 21-Tage-Geld-Challenge ‚Mein Geld und Ich‘ an: https://katharinaheilen.com/mein-geld-und-ich/ und entdecke ihren Kurs ‚Empower Your Personal Brand‘. Hast du Feedback zur Folge oder Vorschläge für zukünftige Gäste? Schreib uns an moin@lauraundgretel.de Transkript: Gretel: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Es ist Interview-Tag und ich habe eine sehr, sehr spannende Gästin am Start, die liebe Katharina Heilen. Moin Katharina, schön, dass du da bist. Katharina: Hi Gretel, vielen Dank für die Einladung, Ich freue mich. Gretel: Katharina, du bist ja alles Mögliche und du bist Podcasterin, Autorin, du bist Coach, du bist oder warst in Teilzeit Angestellt, du bist Social Media Beraterin, Copywriterin und so weiter. Hol uns einmal ab, wo liegt gerade jetzt dein Fokus? Katharina: Ja, voll gerne. Und den einen Fokus gibt es selten bei mir, deswegen schön, dass du fragst und manchmal sieht man von außen nicht unbedingt, wo ich jetzt eigentlich wirklich dran arbeite. Deswegen super gerne. Also ich bin Teilzeitangestellt. Ich war vier Jahre lang komplett selbstständig, dann vor zwei Jahren die Teilzeitanstellung, habe mir super viele Sorgen gemacht, wie das ist mit Urlaub einreichen und oh mein Gott, wie ist das alles und so weiter und so fort. Aber bin damit sehr happy, kann super viel lernen. Also das als Copywriterin bei einem Schmuck- und Modelabel aus den Niederlanden und meine Aufgabe ist es, das quasi nach Deutschland zu transferieren sozusagen und auf den deutschen Markt zu bringen. Natürlich noch mit einem Team, aber meine Aufgabe ist dann eben alles, was das Wording angeht und die Sprache und alles, was man geschrieben irgendwo sieht. Und das Gleiche mache ich noch Freelance oder auf Freelance-Basis für Kunden, eben auch Copywriting und dazu gehört eben teilweise auch Social Media Management. Dann habe ich, das ist so die Copywriting Social Media Seite und auf der anderen Seite ist mein Herzensthema das Personal Branding und da habe ich einen Online Kurs namens Empower Your Personal Brand und mache eben auch eins zu eins Beratungen. Also für alle die, die sichtbar werden wollen, die die eigene Angebote haben, eine eigene Herzensbotschaft haben und damit nach draußen gehen möchten. Und jetzt ganz neu bin ich tatsächlich zur Immobilien-Eigentümerin geworden und habe auch meine Community ein bisschen mitgenommen und eine Challenge jetzt kreiert, die um das Thema Geld geht. Und ja, da fühle ich mich langsam vor, wie es ist, einerseits Investorin zu sein und andererseits aber auch ein bisschen mehr das Gespräch über Geld zu eröffnen, weil alle immer sagen, wir müssen mehr über Geld sprechen, aber wer macht das am Ende wirklich? Und das versuche ich auf eine leichte, lockere und einfache Art und Weise, dass es eben nicht kompliziert und trocken ist, wie man das Thema vielleicht sonst kennt. Gretel: Ja, super, super spannend. Genau, Wenn man jetzt gerade dich stalkt auf Instagram, dann ist da sehr viel Point of View. Du bist 28 und hast eine eigene Wohnung und bist plötzlich Vermieterin. Und wie krass sich das auch anfühlt, oder? Also es gibt immer so Schritte, da denkt man sich manchmal so, bin ich das jetzt? Katharina: Ja, kennst du das? Gretel: Total. Katharina: Ja, ich bin auch immer noch überrascht, es ist halt so frisch. Ich glaube, das ist einfach noch mal aufregender, weil es das erste Mal ist. Wir haben ja auch gerade, zum Beispiel, ich weiß nicht, ob ich es sagen darf, aber über den Schwimmwettkampf deiner Tochter gesprochen mit sechs, was richtig krass ist. Und mit sechs, man fühlt ganz andere Sachen, wenn es das erste Mal ist auf einem Schwimmwettkampf. Man geht durch die ganzen Gefühle, und alles ist noch so intensiv. Und ein paar Jahre später kann man sich daran schon gar nicht mehr so wirklich erinnern. Und ich glaube, so wird es mir wahrscheinlich auch ergehen. Ich bin gerade in diesen Hochs und Tiefs und alles ist aufregend, weil es das erste Mal ist. Und freue mich da auch andere mitzunehmen tatsächlich, weil ich glaube, dass diese Freude oder Aufregung irgendwo auch ansteckend ist und was ganz Besonderes in sich hat, so die Freude des Anfangs. Aber ich weiß auch, die wird, glaube ich, irgendwann vergehen. Und ich werde wahrscheinlich über mich selber lachen. Gretel: Nee, ich glaube gar nicht, dass alle Gefühle so krass abschwächen müssen. Also zum Beispiel wenn ich auf mich gucke mit dem Schwimmwettkampf, für mich geht es heute gar nichts mehr. Ich schwimme aus Jux und Dallerei, mache ich bei Wettkämpfen mit und es sind immer Freiwasserwettkämpfe, wo du auch immer sagen kannst, das war die Strömung, das Wetter war scheiße oder keine Ahnung was, also nicht 50 Meter genordet und du musst deinen persönlichen Rekord irgendwie einstellen, verteidigen oder irgendwas. Und trotzdem bin ich aufgeregt und trotzdem ist es immer wieder eine Challenge. Und trotzdem frage ich mich kurz davor immer wieder, what the fuck, warum habe ich mich genau hier angemeldet? Das fühlt sich richtig scheiße an, was soll das eigentlich? Und ich glaube dann aber danach immer wieder zu sehen, okay, was es uns gibt, wie wir uns danach fühlen, wie wir, wie es immer wieder ist, wenn wir unsere eigenen Schweinehunde mal überwinden oder was Neues machen. Das ist schon ein geiles Gefühl irgendwie. Katharina: Ja, oh ja, und es ist total schön, dass du das sagst. Ich glaube, es ist wirklich so. Gretel: Ja. Und sag mal, ich habe dich natürlich gestalkt im Vorfeld auf diese Folge und ich habe mich so ganz viel gefragt, wie wurdest du eigentlich die, die du heute bist? Ich hab so das Gefühl, du hast studiert, du hast dein Master gemacht, du hast ja in der Zwischenzeit auch schon geblockt, warst Fashionbloggerin, hast dann irgendwie so festgestellt, na ja, es muss ja noch mehr als das geben und es sieht von außen so einfach aus bei dir. Es war, es hört sich so ein bisschen an wie, ja und dann habe ich mir halt das gedacht und dann habe ich das gemacht. Das war auch schwer, aber das habe ich dann einfach so gemacht. Erzähl mal aus deiner Perspektive, wie war es denn, wie war dein Weg so von Masterstudium bis jetzt? Katharina: Ja, ich finde es total schön, dass du das so sagst. Weil rückblickend kommt mir das dann immer so, es war ja gar nicht so schwer vor. Aber in dem Moment, genau wie du sagst, ist es natürlich, also es ist eine Achterbahnfahrt. Und ganz, ganz oft, ich hatte das jetzt auch letztens tatsächlich noch, als es dann um das Thema Geld ging oder als es darum ging, soll ich das Ganze jetzt eigentlich teilen? Weil letztendlich ich hätte das nicht teilen müssen. So eigentlich ich hätte auch sagen können, ja wieso geht doch niemanden was an oder interessiert auch niemanden oder muss ich ja nicht machen? Warum tue ich mir den ganzen Stress eigentlich an? Oder auch nicht nur Stress, sondern auch eben die Verletzlichkeit irgendwo, dann doch diejenige zu sein, die rausgeht und über das Thema Geld spricht, zumal ich habe mich gefragt, ja okay, alle erwarten das oder alle wünschen sich das, dass das Thema öffentlicher diskutiert wird, aber es gibt auch Gründe, warum das nicht öffentlicher diskutiert wird. Und dann diejenige zu sein, die dann sagt, okay, komm ich mach das jetzt und ich möchte inspirieren damit und ich möchte zeigen, was irgendwo möglich ist, in Anführungszeichen, auch wenn das natürlich, auch wenn ich weiß, dass das für den einen die Welt sein kann und für den anderen lachhaft, das weiß ich auch, aber ich habe mir die Fragen auch gestellt. Ich habe mir die auch lange gestellt. Also was rückblickend dann irgendwie ja doch easy sich angefühlt hat. Also selbst für mich selber, weil ich dann den ganzen Prozess irgendwie schnell auch vergesse und dann schon wieder beim nächsten bin, hast du total recht. Es ist, ja es hat ein bisschen, es braucht bei mir eine Weile. Also dann gehen so die ersten Gedanken los, oder es geht eigentlich so los mit der Intuition, dass meine Intuition mir so sagt, okay, da ist irgendwie was, was du ergründen möchtest. Und ich persönlich bin eine Person, ich liebe es, mich in verschiedenen Richtungen auszubreiten. Also ich brauche gar, ich brauche das gar nicht so, dass ich so super gradlinig den einen Weg gehe, sondern irgendwo entsteht am Ende daraus auch ein Weg, aber der ist meistens nicht so richtig gradlinig, sondern so wie so Fühler in allen Richtungen so ein bisschen oder wie so Wurzeln, so ein bisschen in allen Richtungen und manchmal geht es weiter, manchmal geht es auch noch weiter und manchmal halt nicht und dann geht es woanders weiter. Und dann setzt der Prozess in Gang und ich zweifle viel. Ich zweifle ganz, ganz viel und denke mir, aber was sagen dann andere? Was sagt meine Mutter, wenn die das auf Instagram sieht? Was sagen meine Kunden? Was sagen meine Kollegen? Die Gedanken gehen mir dann durch den Kopf oder auch solche Gedanken, wie weiß ich denn eigentlich schon genug, kann ich dazu eigentlich irgendwas sagen. Es gibt tausende Leute da draußen, die irgendwie ihre 80. Immobilie gerade kaufen, dann komme ich da her und rede von meiner ersten. Die ganzen Zweifel gehen mir immer wieder durch den Kopf, egal was ich Neues anfange, in Anführungszeichen, oder egal welchen neuen Schritt ich gehe oder neues Angebot kreiere oder was auch immer. Die ganzen Gedanken habe ich meistens schon wochenlang oder wenn nicht sogar monatelang im Kopf. Und dann trage ich sie mit mir rum und merke, wie es immer schwerer und schwerer wird, diese Gedanken und auch Wünsche zu haben, mit mir rumzutragen, aber nicht damit rauszugehen. Irgendwann kommt ein Punkt, da wird es anstrengender in diesem Gedankenkreislauf zu bleiben der die ganze Zeit, wo ich mich die ganze Zeit frage, was wäre wenn. Ich würde es ja so gerne und ich habe die Idee und dann sehe ich irgendwas, ach ja stimmt, das könnte ich ja auch darüber könnte ich ja auch erzählen. Was wäre wenn ich das jetzt so oder so sage und poste und ob sich jemand anders damit auch identifizieren kann, wie auch immer, dann werden die Gedanken plötzlich immer stärker und stärker und wie gesagt anstrengender fast das zurückzuhalten, was dann mit der Zeit wie so ein kleines Pflänzlein immer mehr gewachsen ist. Das wird dann irgendwann so stark, dass ich das dann wirklich auch abwägen muss. Ist mir jetzt wichtiger meiner Komfortzone zu bleiben, aber die ganzen Was-Wäre-Wenn-Gedanken mit mir rumzutragen? Oder ist der Sprung ins kalte Wasser vielleicht sogar in dem Moment eiskalt und richtig scary, aber im Nachhinein sogar eher eine Erleichterung oder was, was mich wieder neu antreibt. Und so ist es fast immer. Also ich warte immer zu lange und ich weiß immer schon viel, viel früher vorher, dass es genau mein Weg ist und dass es das Richtige für mich ist, in Anführungszeichen. Aber es braucht bis dahin ein bisschen. Und dann bin ich auch nicht wirklich mutig. Dann zweifle ich und so weiter und so fort und dann irgendwann kommt der Sprung. Ja, etwas lange ausgeholt. Gretel: Das wäre meine nächste Frage gewesen, ob sich das irgendwie verändert hat. Wenn du jetzt für dich ja weißt, okay, so ticke ich, so bin ich und dann kommt das und dann kommt das, ob du mittlerweile sagen kannst, okay, ich kann das abkürzen, indem ich mit jemandem rede, indem ich mir da Support hole oder keine Ahnung was, oder ist das bei dir wirklich so, dass du das mit dir selber ausmachen musst, bis der Punkt kommt, wo du platzt? Katharina: Ja, ja, Zweiteres. Also ich kann, ich rede oft dann auch schon mit Menschen darüber, und dann kommen aber so viele Meinungen, dass ich dann schon wieder fast Angst kriege und meine eigene Stimme nicht mehr höre. Und dann braucht es wieder ein paar Tage, bis ich wieder so kalibriert bin auf mich. Weil meistens, wenn ich dann Dinge teile, dann kommen Zweifel von anderen noch dazu. Also ja, es gibt auch die, die mich supporten und das ist total hilfreich. Das stärkt mich wirklich und kann im Zweifel auch wirklich den Prozess abkürzen. Die Zweifel werfen mich dann eher so ein bisschen weiter nach hinten, dass ich selber wieder anfange zu zweifeln oder Dinge mir bewusst werden, über die ich vielleicht vorher gar nicht nachgedacht habe oder so. Ja, aber meistens mit mir selbst, genau. Gretel: Voll. Also ich merke das auch voll bei unseren Kundinnen so, dass es einfach super hilfreich ist, wenn du es nicht mit dir alleine ausmachen möchtest. Du hast da ja für dich so dein Proven-Process, sag ich mal. Du weißt, okay, dass das wird passieren. Aber dass es gerade bei uns Selbstständigen oft vielleicht noch mal so einen Spareings-Partner oder so ein Korrektiv geben kann, wo man einfach sagen kann, okay, ist das jetzt ein dummer Gedanke, den ich hier habe? Ist das fundiert? Soll ich da weitergehen? Lenke ich mich damit ab? Und dass eben, dass man eben so eine Antwort kriegt ohne Meinung, weil du hast gerade so das, das war für mich so das Zauberwort, in dem was du gesagt hast, es haben alle unfassbar viel Meinung. Es geht gar nicht um ihre Meinung und ihre Ängste und ihre Sorgen und so weiter, sondern darum Feedback nur zu geben, wenn man, wenn man danach gefragt wird und dann eben Interesse. Katharina: Und so schön, dass du das sagst, weil es kommt wirklich darauf an, wen hole ich mir dann dazu. Also frage ich meine Mama, kriege ich eine andere Meinung, als wenn ich dich fragen würde. Und dann genau wie du gesagt hast, meine Mama hat das Interesse, sie will mich schützen, sie will, dass es mir gut geht, dass mir nichts passiert. Das ist natürlich was ganz anderes, als wenn du aus einer unternehmerischen Perspektive sagst, Katharina, was macht jetzt eigentlich Sinn? Ja, total. Gretel: Und jetzt hast du dich ja auf das glatte Eis und vielleicht gefährliche Thema für einige, das Thema Geld begeben, wozu ja die Allermeisten eine Beziehung haben, auch wenn sie die Beziehung, die sie da haben, vielleicht gar nicht so mögen. Was ist Geld für dich und was bedeutet es für dich, wohlhabend zu sein? Katharina: Ja, ja, schöne Frage, weil ich mir die Frage nämlich selber eingehend gestellt habe und selber lange eine Antwort darauf gesucht habe und ich glaube ich habe auch immer noch keine hundertprozentige Antwort, aber was ich mittlerweile weiß ist zumindest wie Geld für mich persönlich funktioniert. Geld ist eigentlich neutral, es ist eine neutrale Ressource. Geld ist einfach, Geld und Geld ist. Und mehr erstmal nicht. Alles andere sind eigentlich auch wieder Meinungen oder Perspektiven. Also ob Geld nützlich ist, ob Geld geizig macht, ob Geld böse ist oder ob reiche Menschen schlecht sind, liegt eigentlich erstmal an unserer Betrachtung und an unserer Meinung. Und ich habe das Gefühl, zumindest ist es bei mir so, was ich über Geld denke, so ist dann Geld auch in meiner Realität. Also eigentlich haben wir alle die Möglichkeit, selber zu bestimmen, was Geld eigentlich ist. Ja, Geld ist ein Tauschmittel, daran ist natürlich nichts zu rütteln. Aber wie Geld funktioniert, wie Geld für uns funktioniert und wie unser persönlicher Umgang mit Geld ist, der ist super individuell. Aber das coole daran ist, nur weil er jetzt gerade so ist und vielleicht ist er aktuell negativ oder vielleicht nicht komplett negativ, aber vielleicht gibt es hier und da so ein paar Dinge, die dem anhaften, wo ich mich so ein bisschen eingeengt fühle oder wo ich mich stresse oder wo ich Angst habe oder mich sorge, die müssen dann auch nicht so bleiben, weil es ist ja immer noch selbst gemacht. Und ich glaube, ich persönlich konnte mich noch nicht davon frei machen, nie Geldsorgen zu haben, selbst wenn die unbegründet sind oder nie mehr Gedanken über Geld zu machen, die negativ sind. Es ist noch nie passiert, dass ich das gar nicht hatte. Aber ich habe gemerkt, wenn ich meine persönliche Ausrichtung zu Geld und meine Haltung zu Geld verändere, dann verändert sich Geld und wie Geld für mich funktioniert meistens auch. Einfach gesagt, wenn ich anfange, dankbar zum Beispiel bin, jetzt mal einfach anzufangen, dankbar dafür bin, dass ich eigentlich schon alles in meinem Leben habe und was an Geld schon da auf meinem Konto liegt und jetzt verfügbar ist. Wenn ich so durchs Leben laufe und weil ich dankbar bin für alles, was ich mir kaufe, zum Beispiel, also ich gehe in den Supermarkt, ich kann mir alles kaufen. Es gibt nichts, was ich mir davon nicht kaufen könnte. Ob ich jetzt die Bio-Bananen nehme, ob ich die normalen Bananen nehme, es funktioniert für mich und dafür bin ich unglaublich dankbar. Und anders ist es, wenn ich zum Beispiel durch einen Laden laufe und sage, ne, aber das kann ich mir nicht leisten, das ist zu teuer. Ist es eigentlich, also stimmt das überhaupt, was ich sage? Und in der Regel stimmt das nicht, weil ich könnte sie mir leisten, aber ich will sie mir vielleicht nicht leisten. Und auch das ist ein riesen Unterschied. Aber ich kann das entscheiden. Und das ist eben unsere freie Entscheidung. Also es kann sein, dass die Bio-Bananen nicht wert sind und das ist okay. Aber dann ist es deine Entscheidung und dann heißt es nicht, dass du sie nicht leisten kannst oder dass sie per se zu teuer sind, sondern dieser Betrag ist einfach gerade für das, was du dafür bekommst, nicht wert. Und das so ein bisschen zu neutralisieren hat mir extrem geholfen, eine andere Haltung gegenüber Geld einzunehmen, Aber um auf den Punkt zu kommen, letztendlich ist Geld das, was du daraus machst. Also ja, es ist ein Tauschmittel, aber es ist auch ein bisschen das, wie du dem gegenüber trittst und welche Haltung du einnimmst. Und die ist wandelbar. Gretel: Und würdest du sagen, braucht es dazu irgendwie so eine Mindestsumme an Geld? Weil natürlich, wir sind beide sehr privilegiert, wir könnten uns die Biobananen leisten, wenn wir das wollten, oder wenn wir das wollen, können wir das machen. Und es gibt ja nun aber auch viele Menschen, die das nicht können. Gibt es für dich so eine Mindestgrenze oder eine gefühlte Mindestgrenze, ab der man eigentlich erst anfangen kann, sollte, sich mit Geld auseinanderzusetzen oder ist so diese Auseinandersetzung mit Geld, das was am Anfang steht? Katharina: Ja, ich glaube, am Anfang stehen die Gefühle zu Geld und die Gefühle zu Mangel und Wohlstand. Und du hast gerade so was Schönes gesagt oder die Frage gestellt. Ist aber schon ein schöner Ansatzpunkt, was heißt eigentlich Wohlstand für dich? Und ich glaube, Wohlstand entsteht im Inneren. Ich glaube ja, dass es auf jeden Fall keine bestimmte Summe, aber dass es einen Punkt gibt, an dem vielleicht so wenig da ist, dass es dich viel, viel mehr stresst und dass die Gedanken viel, viel mehr darum kreisen, wahrscheinlich schon beim Aufstehen und beim Zu-Bett-Gehen und dass du es viel weniger loslassen kannst und dass es dir viel schwerer fällt, da eben auch eine Sicherheit zu spüren oder auch einen Wohlstand zu spüren. Also ich glaube auf jeden Fall und ich glaube auch da ist ein Punkt oder da gibt es einen Punkt, an dem wenn das der Fall ist, auf jeden Fall auch externer Beratung dann hinzugezogen werden sollte, einfach damit es dir besser geht, damit du weißt, I'm in control, da sind Menschen, die mir helfen und ich bin damit nicht alleine. Weil ganz oft denken wir, ich bin nicht smart genug, ich bin alleine damit und keiner kann mir helfen. Aber das stimmt nicht. Es gibt auch öffentliche und vom Staat geförderte Maßnahmen, die dich da einfach unterstützen. Und darüber hinaus, wo du sagen kannst, okay, Fixkosten sind gedeckt und ich kann gut überleben. Ab dann ist es auf jeden Fall erstmal die innere Einstellung und die Gefühle, die Wohlstand erschaffen. Weil ganz ehrlich, ich fühle mich jetzt genauso glücklich und wohlhabend, wie am Anfang meiner Selbständigkeit, als die ersten Aufträge reinkamen und ich Geld verdient habe, von denen ich überleben konnte. Ich habe mir die Frage letztens noch gestellt und habe gemerkt, interessant, obwohl es jetzt das 3-, 4-, 5-fache ist, ich weiß es nicht, fühle ich mich nicht groß anders. Also ja, ich bin natürlich weiterentwickelt, ich bin irgendwo ein anderer Mensch. Aber mein Glücksempfinden ist nicht viel anders, obwohl das Geld eigentlich viel mehr ist. Und damals war ich einfach nur so glücklich, dass ich gemerkt habe, wow, ich kann davon leben. Und ich habe Aufträge und die Aufträge bezahlen meine Rechnungen und ich war so happy, ich war so happy damit. Und deswegen glaube ich, deswegen weiß ich aus meiner Erfahrung und ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen, dass es definitiv eine innere Haltung ist. Wohlstand ist für mich eine innere Haltung. Ja. Gretel: Und sag mal, du hast ja, also warst du mal voll selbstständig und bist dann zurück. Wie, also wenn du voll selbstständig warst und dich dann wieder hast anstellen lassen in Teilzeit, das würde ja für viele, also ich höre das bei meinen Kundinnen, da ist das immer eine Option, wenn es gerade nicht läuft. Die sind dann immer so, okay, oder sollte ich vielleicht noch den Job, sollte ich vielleicht noch die, sollte ich vielleicht noch das, um eine Sicherheit reinzubringen, um meine Kosten zu bezahlen zu lassen und so weiter. Frage eins, wie war das für dich? Wie war das bei dir? Und Frage zwei, ich gehe mal davon aus, dass du gar nicht angestellt sein müsstest vom Geldthema her. Right now. Ist für dich eine volle Selbstständigkeit noch attraktiv oder ist einfach diese Mischung für dich spannend? Katharina: Ja, also erst ich war vier Jahre lang selbstständig und das direkt nach dem Studium. Das heißt, ich war noch nie vorher angestellt. Also bis vor zwei Jahren war ich noch nie angestellt. Das heißt, für mich war das kein Zurück in die Teilzeitanstellung, sondern das war ein erstes Mal Teilzeitanstellung ausprobieren, wie das so ist. Und ich gebe dir absolut recht, für viele ist das, wenn es gerade nicht läuft. Für mich war das tatsächlich ein bisschen anders. Ich habe immer wieder diese eine Anzeige auf LinkedIn gesehen. Ich hab da so rumgescrollt, auch so ein bisschen mindless so rumgescrollt und einfach geschaut, okay, was gibt's da so. Aber ohne, ich war jetzt nicht auf Jobsuche, einfach ohne Hintergedanken. Eigentlich auch ein schlechtes, ein schlechtes Habit, das so sinnlos durch die Social Media Kanäle zu scrollen. Aber dann kamen mir immer wieder diese einen Stellen, dann zeigte es Stand Copywriter.de, also Deutschland und Blabla. Dann hab ich irgendwann draufgeklickt, weil die mir so immer wieder unter die Nase gekommen ist. Und dann hab ich gemerkt, aha, das ist ein niederländisches Unternehmen. Ich bin zu Hälfte Niederländerin und kann niederländisch, was dir nie was bringt. Außer anscheinend in diesem Fall. Und dann sollte man eben auch irgendwie einmal im Monat ins Office fahren. Und das war dann Schmuck und Mode. Und ich wollte früher immer Moderedakteurin werden. Und dann hat sich für mich eigentlich, es war dann so interessant, wenn ich so dachte, ja, okay, es ist irgendwo, es ist, also niederländische Kenntnisse sind von Vorteil. Und dann ist die Nähe, also in Düsseldorf, ich wohne in Düsseldorf, also die Nähe zu Holland hat tatsächlich dann auch mal einen Vorteil. Also es gibt viele Vorteile, aber in dem Fall sogar beruflichen Vorteil. Ich hatte am Anfang des Jahres auf meiner Liste stehen, ich möchte internationaler arbeiten. Also ich habe schon viele internationale Kunden und das wollte ich auch. Das war einer meiner größten Ziele. Und dann habe ich mich einfach beworben und ich hatte immer auch so ein bisschen die Hoffnung, dass sie mich als Freelancer einfach einstellen, wäre entspannt gewesen. Und der einzige Grund, warum ich jetzt in Teilzeitanstellung bin, ist, dass sie eigentlich keine Freelancer nehmen wollten. Oder nicht eigentlich, sondern dass sie keine nehmen wollten. Und ich mir dann überlegen musste, okay, entweder machst du es jetzt so oder halt gar nicht. Und ich habe die eigentlich mehr oder weniger betrachtet wie so einen Kunden, weil ich so dachte, okay, du kannst andere Kunden nebenbei behalten. Also ich musste eigentlich, ich glaube, ein Projekt ist zu Ende gegangen, aber ich musste keinen meiner Kunden abgeben. Oder ich habe mir dann auch gesagt, okay, wenn es jetzt irgendwie zu viel wird, ich mache es einfach ganz entspannt. Also weil du hast gesagt, tatsächlich, ich verdiene auch immer noch mehr in meiner Selbstständigkeit als in meiner Teilzeitanstellung. Das heißt, die Teilzeitanstellung war tatsächlich nicht kein finanzieller Grund. Aber selbst wenn, würde ich sagen, all good. Wenn der Beweggrund nicht aus Angst und Mangel entsteht, so nach dem Motto, boah ich schaff's sonst nicht und keine Ahnung, sondern aus Neugierde, ja okay was wäre wenn, oder auch mal zu sagen, ganz ehrlich, vier Jahre lang Selbstständigkeit noch nie angestellt sein. Ich möchte vielleicht die Erfahrung einfach mal sammeln, weil jetzt kann ich das, ich habe keinerlei Verpflichtungen, keine großen Verpflichtungen. Ich bin großer Fan davon, dem Herzen zu folgen, auch wenn das dann für andere von außen vielleicht aussieht, ja es läuft nicht. Das habe ich schon oft gehört. Manchmal ärgert es mich auch ein bisschen, weil ich so denke, ja gut. Aber dann denke ich mir, ja, das ist mein Leben. Und wenn das eine Entscheidung ist, mit der ich happy bin, und da habe ich mir gesagt, ich kann immer zurück in die Selbstständigkeit. Ja, ich habe ja gesagt. Also total, total. Es war ein bisschen verrückt, aber ich dachte mir, ja, ich kann immer zurück, ich kann jederzeit kündigen. Ich habe nichts verloren damit. Maximal ein bisschen Zeit und die Zeit gebe ich mir jetzt einfach und es könnte ja gut werden. Und am Ende ist es total cool, weil ich kann tatsächlich auch meine Freelance-Tätigkeiten teilweise auch einfach verbinden. Also so das Netzwerk erweitert sich, meine Fähigkeiten erweitern sich auch für Kunden. Auch wenn ich eins zu eins Beratung mache. Ich bin mitten in der Marketingabteilung dort. Natürlich lässt sich nicht alles eins zu eins übertragen, aber ein paar Sachen ähneln sich dann doch. Und man lernt einfach von so vielen Menschen und von so vielen Experten auch. Es sind super intelligente Menschen in dem Unternehmen. Und für mich war es eigentlich nur ein Win am Ende. Ja, aber wie gesagt, also selbst wenn es finanziell wäre, ganz ehrlich, dann ist es doch auch okay. Also es ist einfach okay. Gretel: Wie bist du gekommen zu dieser Einstellung von, es ist doch einfach okay und es ist doch mein Leben? Weil auch da sehe ich, dass gerade wir Frauen uns oft sehr, sehr selbst im Weg stehen. Dass wir oft, also ich meine, uns trennen jetzt schon ein paar Jahre. Du bist 28, ich bin 40. Katharina: Fast 29. Gretel: Trotzdem bin ich 40. Und generell mit meinen Kundinnen, die so ein ähnliches Alter haben wie ich oder ein bisschen älter, da kann ich immer noch sagen oder da weiß ich einfach, hey, wir sind halt so sozialisiert. Wir sind alles kleine People-Pleaserinnen. Wir sind alle irgendwie mehr oder weniger auf Harmonie aus. Wir haben alle irgendwie so ein Ding mitgekriegt von erst alle anderen und dann gucken wir auf uns. Und es gibt super viel Unsicherheit in meiner Generation, wie sehr wir auf unsere eigenen Bedürfnisse achten dürfen, wie sehr wir andere vor den Kopf stoßen dürfen, wie sehr es wirklich um uns gehen darf. Jetzt frag ich mich gerade, bist du einfach eine andere Generation oder bist du auch in deiner Generation ein Unicorn? Katharina: Ich wünschte, ich wäre ein Unicorn. Nein, das ist eine gute Frage, weil ich tatsächlich so in einer relativ kleinen Bubble in meiner Generation bin, dass ich manchmal vergesse, dass es auch nur eine Bubble ist von Leuten, die ich mir so handerlesen quasi ausgewählt habe und da sehr sorgsam auch auswähle und dann aber auch meine eigene Bubble kreiere. Was ich auf jeden Fall sagen kann, ist, ich bin tatsächlich eine riesige People-Pleaserin und wenn mir was im Weg steht, dann meistens das. Ich glaube, was der Unterschied vielleicht ist, ist Einerseits, ich bin total auf Harmonie aus und ich versuche mein Leben so harmonisch wie möglich und mit so wenig Streit und Drama wie möglich zu leben. Also da würde ich mich gar nicht, ich glaube da unterscheide ich mich gar nicht von dir. Ich glaube, es geht aber dann trotzdem auch beides. Also ich glaube, ich kann mir ein harmonisches Leben aufbauen und gleichzeitig meinen eigenen Weg gehen, weil ich manchmal durch meinen relativ kleinen Circle gar nicht so richtig merke, wem ich damit vielleicht eigentlich vor dem Kopf stoße. Und dann habe ich aber auch gelernt, dass es mich einfach nicht so interessiert. Weil die Leute, die mich wirklich interessieren und dessen wohlergehen, ich über mein eigenen Stelle, sind ganz wenige ganz, ganz tolle Menschen und die habe ich ganz nah bei mir. Und wenn irgendwas, wenn ich den irgendwie vor den Kopf stoße, dann sagen die mir das oder ich krieg's auf jeden Fall mit. Und alle anderen. Da hab ich dann irgendwann auch gedacht, ja gut, ich kann mich jetzt auch nicht um jeden kümmern. Und will ich eigentlich, also wen will ich ja eigentlich beeindrucken. Und dann aber auch, zweiter Punkt, die Generation sicherlich. Ich glaube, wir wurden viel mehr dazu ermutigt, auch einfach auszutesten und die neuen Möglichkeiten zu testen, weil das blieb uns anderes übrig. Als ich irgendwie angefangen habe, ins Arbeitsleben zu starten, das habe ich dann teilweise noch neben dem Abitur gemacht und habe dann ein bisschen Ghost Writing gemacht. Und dann habe ich so in meinem Laptop, also in meinem Laptop in meinem Kinderzimmer damals halt noch gesessen und halt angefangen zu schreiben. So kleine Texte, auch super schlecht bezahlt und alles, aber ich war das glücklichste Kind auf Erden, so gefühlt damit. Und da konnte aber niemand sagen, was du jetzt machen musst. Es gab keine Studiengänge, die irgendwie Copywriting, SEO, Suchmaschinenoptimierung und sonst was hießen oder Social Media, die gab es da noch gar nicht, weil da kam es gerade erst auf. Das heißt, wenn du dir eine Karriere irgendwo im digitalen Bereich aufbauen wolltest, hattest du gar keinen, niemanden, der dich so an die Hand nimmt und sagt, ja, so ist das jetzt richtig und so ist es falsch. Sondern es war so ein Ermutigen, also außer die natürlich, die das komplett abgelehnt haben und sagen, das Internet hat keine Zukunft. Aber mal abgesehen davon, da konnte jeder eigentlich nur erstmal testen. Und ich glaube, wenn du so aufwächst und das sind so deine ersten Berufsjahre oder auch so während des Abis und so, ich glaube, das hilft wahrscheinlich dabei so ein bisschen, sich vom Perfektionismus zu lösen oder auch von der Idee zu lösen. Es gibt den einen Weg, weil den gab es damals einfach nicht. Gretel: Ja, und dann nochmal zurückkommen zu deiner Wohnung, die du mit 28 gekauft hast. Wie, also was würdest du sagen, was würdest du deinen Kunden mitgeben? Wie bereit muss man sein für neue große Schritte? Wie wird man bereit oder scheißt man dann einfach auch, dass man nicht bereit ist und es kommt wirklich auf diesen inneren Dialog an, den du ja vorhin auch gesagt hast, wo die Stimmen dann immer lauter werden und man kann dann irgendwann gar nicht mehr anders. Wie wird man bereit für diese großen neuen Schritte? Katharina: Ja, ich glaube die Schritte gerade wo viel Geld involviert ist, auf jeden Fall erstmal durch ganz, ganz easy wissen, also nicht easy, dass es einfach wäre, aber es ist so auf der Hand liegen, erstmal Wissen ansammeln. Also gerade wenn man Geld nutzt, was du dir irgendwie vorher auch erarbeitet hast und im Zweifel auch hart erarbeitet hast und dass das irgendwo auch deine Zukunft sichern soll, da ist es einfach super wichtig, dass man so die Grundlagen drauf hat. Und damit meine ich, dass du dir jegliche Immobilienbücher oder, wenn es Aktien sein sollen, Investmentbücher und wie auch immer durchliest, studierst, Podcast hörst. Also bei mir verging eigentlich keine Putz Session am Wochenende ohne irgendwie ein Podcast, keine Bahnfahrt, ohne irgendwas zu Immobilien zu hören oder nicht mal ein E-Book dabei zu haben. Also oder auch nachts, so abends im Bett irgendwie. Wenn ich eigentlich lieber durch Instagram scrollen würde, habe ich halt irgendwie Immobilienplattformen durchsucht. Das war super anstrengend teilweise. Das muss man auch sagen, das vergisst man halt auch gerne mal, gerade wenn es halt um neue Sachen geht oder genauso wie du willst sichtbarer sein und du alle Begriffe sind komplett neu für dich und du weißt eigentlich gar nicht richtig, wie das funktioniert und so. Dann ist es super anstrengend am Anfang, sich da erst mal reinzufinden und das ganze Wissen anzueignen. Du kommst dir vor wie der super Beginner und hast von nichts eine Ahnung gefühlt. Und das ist erst mal demotivierend und es ist anstrengend. Und dann kommen irgendwann so kleine Erfolgserlebnisse, dass du plötzlich irgendwie ein neues Buch liest und verstehst die Hälfte davon. Denkst du so wow, ich weiß wovon die reden oder du hörst irgendwie jemandem am Nebentisch was sagen und du denkst so ja voll oder redet der da für nur Scheiße. Weil du plötzlich verstehst, dadurch, dass du dich vorher so viel damit auseinandergesetzt hast, du verstehst das Thema ein bisschen. Und dann kannst du es aber natürlich auch nur bis zu einem gewissen Grad verstehen, weil irgendwann muss man es dann doch auch umsetzen, um es so wirklich zu verstehen und vor allem nicht nur zu verstehen, sondern zu erleben. Und das ist nochmal eine ganz andere Nummer, weil dann wird es oft auch scary. Also ich persönlich bin auch eher diejenige, die sich super lange darauf vorbereitet und dann irgendwann macht, um ja nichts falsch zu machen. Also auch da hätte ich wahrscheinlich viel früher anfangen können. Aber auch da nehme ich mir dann doch auch die Zeit, weil es bringt mir nichts, wenn ich mich total unsicher fühle und eigentlich Basics noch nicht verstanden habe oder auch Details vielleicht noch nicht verstanden habe, wenn ich das Gefühl habe, ich brauche noch ein bisschen, dann gebe ich mir auch die Zeit. Und im Zweifel dauert es dann drei Monate länger und das ist für mich ehrlicherweise auch okay, wenn ich es dann am Ende nicht als Ausrede nutze, es gar nicht zu machen, sondern wirklich nutze dafür, mich mit der Materie vertraut zu machen und dann es doch mache. Ja, also ich glaube die Vorbereitung ist super wichtig und dann auch immer die Dialoge im Kopf. Und genau wie du gesagt hast, Anfangs fand ich total schön, such dir die Leute, die es irgendwie schon mal gemacht haben oder die dir auf jeden Fall Gutes wollen und wollen, dass du damit Erfolg hast, weil von denen wirst du wahrscheinlich die Ratschläge bekommen oder den Support bekommen, den du dann auch brauchst. Gretel: Du hast auf Instagram auch eine Liste mit drei Büchern oder ich glaube, dass du sogar irgendwo noch 30 Bücher, die dir jetzt geholfen haben, in das Finanzthema, in das Immobilienthema so einzusteigen. Ist das was, was für dich zu deiner Routine als Unternehmerin gehört, sich immer weiterzubilden, immer weiter zu lesen, zu gucken und so weiter? Also wahrscheinlich wirst du ja sagen, weil du hast jetzt ja gerade das Thema gesehen. Aber hast du das sozusagen am Anfang, wenn du in ein Thema tief rein willst, oder gehört es generell zu deiner Routine, da immer weiter zu lesen und dich zu informieren? Und was sind deine Medien? Katharina: Immer, ja. Also Routine absolut immer, egal ob ich gerade davor bin, irgendwie was Neues zu lernen oder ob ich gerade eine Phase habe, wo ich das weiterentwickel, was ich weiterentwickle, was ich gelernt habe oder umsetze. Immer gehören Podcasts, Hörbücher, ganz ganz viele Hörbücher. Also ich habe zwei Audible-Abos, weil ich sie in der Bahn total gerne höre oder eben wie gesagt beim Putzen, manchmal sogar beim Sport, je nachdem was ich mache. Genau, das auf jeden Fall Routine. Und ich glaube, die zweite Frage habe ich gerade vergessen. Gretel:Ja, war eigentlich die. Also du hast vielleicht, kannst du vielleicht ein, zwei Buchtipps hier noch geben, weil du ja gesagt hast für den Einstieg in das Geldthema, wo deine Beziehung zu Geld, deine Haltung dazu und so weiter eine große Rolle spielt und da hast du einen Post auf Instagram, wo du sagst, also die drei Bücher haben dich da total reingebracht in das Thema. Katharina: Ja, genau, jetzt habe ich auch sogar, also super gerne, Tipps. Und jetzt habe ich aber dadurch den Pfad wieder gewonnen. Ich habe auch tatsächlich teilweise auch schon super viel Geld auch einfach dafür ausgegeben. Also erstmal finde ich, wie günstig sind bitte Bücher und Hörbücher? Ich zahle so 10 Euro für ein Hörbuch und meistens ja auch 10 bis 20 Euro für ein Buch und da steckt Wissen drin, was sich eine Person im Zweifel über Jahre, wenn nicht sogar ihr ganzes Leben lang aufgebaut hat, dass es dieses das Preisleistungsverhältnis von Büchern ist für mich absolut unbegreiflich, aber ich bin die erste, die sich jedes Buch schnappt, was sie kriegen kann und dessen Bücherregal überquillt und die fünf angefangene und nicht zu Ende gelesene Bücher zu Hause hat. Kurse genauso, aber da war es auch ganz oft, gerade wenn es so ein Geldkurs, habe ich im Kopf, wenn ich, ich weiß nicht, ich glaube, das ist halt 2000 Euro oder 1500, das war richtig, richtig viel damals für mich. Ich habe das vor drei oder vier Jahren gekauft und es war so, wow, kann ich mir das leisten. Auch wieder die ganzen Fragen gingen dann los. Dann habe ich es gemacht und was daraus entstanden ist, ist einfach so viel mehr als das. Also der Return on Investment, also das, was ich reingegeben habe und das, was dabei rausgekommen ist, ist ein so krasses, so krasse Differenz im positiven Sinne, dass ich da auch immer mutiger wurde mit der Zeit auch zu sagen, okay, ich weiß ja mittlerweile auch, wo ich mich noch weiterbilden darf oder was ich noch so nutzen kann an Möglichkeiten und kann dementsprechend auch natürlich besser auswählen. Oder gefühlt besser auswählen, wahrscheinlich kann ich auch nicht wirklich besser auswählen. Und es gab auch Griffe ins Klo, wo ich dachte, ja gut, war jetzt auch ein bisschen Geldverschwendung, hätte ich jetzt auch nicht sein müssen, hat mir jetzt auch nicht viel mehr gegeben als das. Aber eben, es gab auch die, wo ich dachte, ja krass. Und das ist für jeden unterschiedlich. Aber um auf die Buchtipps zurückzukommen, ein Buch, das heißt Rich as Fuck von Amanda Francis, das gibt es leider nur auf Englisch, aber als Hörbuch gibt es das und als Buch, als Softcover, so gut. Diese Fragen, also wichtig ist, diese Fragen daraus unbedingt zu machen, diese Journaling-Fragen, die haben für mich eigentlich alles verändert. Dann gibt es aber noch ein Buch von Napoleon Hill, super alt schon, ich glaube, das ist von 1930 oder so, gibt es auf Deutsch, das heißt, der geheime Weg zu Freiheit und Erfolg und dann noch irgendein Untertitel mit irgendwas mit Teufel drin. Also so ein ganz unattraktiver Titel, denkt man sich so, oh mein Gott, habe ich auch auf eine Empfehlung hingelesen. Richtig, richtig gut. Da geht es nicht nur Geld, sondern im Allgemeinen, so den inneren, eigentlich den inneren Teufel oder die innere Stimme, die innere negative Stimme zu überwinden. Also in The Rich as Fuck geht es halt konkret um Geld. Darin geht es eher die innere Haltung, aber die man eben auch gut auf Geld beziehen kann. Und es geht teilweise auch um Geld. Und dann noch, Wer das noch nicht kennt, das kennen schon viele, Rich Dad, Poor Dad. Das ist dann mehr bezogen auf Immobilien. Und generell auch zu verstehen, was ist Selbstständigkeit, Unternehmertum, wenn du Investorin bist oder wenn du angestellt bist. Und weil ich mich ja eigentlich so quasi in jedem dieser, er nennt das Quadranten, in jedem dieser Quadranten befinde, war es auch nochmal interessant einfach für mich. Dann da, er sagt halt, okay es gibt verschiedene Denkweisen in diesen Quadranten und ja, es ist einfach nochmal interessant einfach auch. Nicht so sehr in Rich Dad, Poor Dad, sondern im zweiten Buch, aber auf jeden Fall auch beides eine Empfehlung. Gretel:Sehr, sehr cool. Katharina, wir sind leider schon sowas von am Ende der Folge, weil wir ja normalerweise nur so 30, 35 Minuten Folgen machen. Erzähle uns doch bitte noch ganz in Ruhe trotzdem zum Ende hin. Wie kann ich mit dir arbeiten, wenn ich mit dir arbeiten möchte? Was gibt es da für Möglichkeiten? Wo kann man dich vielleicht auch erstmal kennenlernen? Was ist da ein guter Kanal? Katharina: Ja, voll gerne. Instagram unter @KatharinaHeilen, das ist Vorname und dann direkt dahinter der Nachname. Auf jeden Fall cool, hi zu sagen. Tatsächlich mir auch wirklich eine Nachricht zu schreiben, wer möchte einfach kurz Hallo sagen. Ich freue mich immer total, auch da kurz in den Austausch zu gehen. Wer mich auf meiner Geldreise eigentlich, wenn ich es mal so nennen kann, begleiten möchte und da auch tief an das Thema einsteigen möchte. Dafür habe ich jetzt eine Challenge gegründet oder erstellt. 21 Tage lang geht die, die heißt mein Geld und ich. Und da geht es eben 21 Tage lang die Dream Life Methode, die also eine Methode, die aus drei Säulen besteht, nämlich Geld sparen und smart ausgeben, auch so mit ganz vielen Spartipps und erstmal überhaupt Struktur da reinzubekommen, eine Übersicht zu bekommen, eine Finanzübersicht auch zu erstellen selber, dann als zweites Geld verdienen. Das ist natürlich auch das, wo du eigentlich genau reinpasst in deine Arbeit, in diese Säule. Also ganz, ganz wichtige Säule tatsächlich. Wie schaffe ich es eben auch, meine Einnahmen zu erhöhen? Weil man kann sich nicht endlos kaputt sparen. Also irgendwann kannst du nicht mehr sparen. Und das ist auch nicht das Ziel, sich komplett irgendwie alles zu verweigern sozusagen. Deswegen Einnahmen erhöhen, ganz wichtig. Und die letzte Säule ist investieren. Also wie kann ich mein Geld für mich arbeiten lassen? Aber es ist keine Finanzberatung. Ich muss auch mal dazu sagen, Investments gegen Risiken. Also bitte, bitte. Und das gilt wie das meine ich von Herzen, jeder sollte mit seinem Geld nur das tun, was er auch wirklich 100 Prozent versteht. Ansonsten nochmal unbedingt, ja, reingehen in sich, Wissen aneignen, damit du wirklich verstehst, was du tust, das ist einfach super wichtig. Aber die 21 Tage sind dazu da, um in die Umsetzung zu kommen und das Wissen, wenn du es vielleicht schon kennst, dann wirklich umzusetzen oder eben den Neues Wissen anzueignen und dann nicht alleine damit zu stehen, sondern dann tatsächlich auch eben einige Dinge schon umzusetzen eben. Und genau, das ist die 21 Tage Challenge, die ist ganz aktuell. Und zu meinem, darüber haben wir noch gar nicht so viel gesprochen, Personal Branding Thema gibt es natürlich auch was. Und das ist mein Kurs, den es immer gibt. Und das ist Empower Your Personal Brand. Dazu gibt es eben eine 1 zu 1 Beratung oder den Kurs für alle, die sichtbar sein möchten, die mit ihren Herzensangeboten, Herzensbotschaften rausgehen möchten. Genau. Gretel: Sehr cool. Deine Challenge startet am 22.07. Verlinken wir natürlich sehr, sehr gerne hier auch in den Show Notes. Und das stimmt zum Thema Personal Branding haben wir gar nicht geredet. Großartig, da werden wir nochmal eine Podcastfolge irgendwann nachschieben müssen. Vielen Dank Katharina, dass du hier warst. Es war sehr, sehr augenöffnend und cool. Ich möchte dich bitten zum Ende vielleicht nochmal ein kurzes Statement einfach abzugeben, weil du hast es ja gerade kurz angesprochen, es geht ja auch vor allem ums Thema Empowerment und Female Empowerment und ich finde Hand in Hand geht das ja eben mit dem Thema Geld. Also was ist so dein Aufruf an die Frauen da draußen in puncto Geld, in puncto Empowerment, was ist deine Meinung dazu, was möchtest du uns noch mitgeben? Katharina: Ja, so viel. Aber um es auf einen Satz herunterzubrechen, würde ich sagen, du bist unendlich smart und du kriegst das hin. Also, ja, es ist dein Leben. Du hast die Möglichkeit, nicht nur ein normales Leben zu führen, sondern deine Träume damit zu erfüllen. Und egal, was wer anders sagt und egal, wer dir sagt, dass du es nicht kannst und wenn du es selber bist, die dir einredet, du bist nicht smart genug oder du würdest das Ganze nicht verstehen oder das wäre zu kompliziert, das ist es nicht. Das ist es nicht. Gretel: Amen. Da habe ich jetzt gar nichts mehr zu sagen. Folgt Katharina, Guckt euch die Challenge an, beschäftigt euch mit dem Thema Geld. Und ja, vielen, vielen Dank für deine Zeit und diese tollen Einblicke, Katharina. Katharina: Ich danke dir, Gretel. Vielen, vielen Dank. Gretel: Sehr gerne. Und dann hören wir uns wieder bei der nächsten Folge Moin um Neun. Und wenn ihr uns Feedback zu dieser Folge geben möchtet, dann schreibt uns wie immer super gern an moin@lauraundgretel.de, schlagt uns Gäste vor oder gebt uns Feedback zu dieser Folge. Wir freuen uns mit euch zu schnacken. Tschüss!

  13. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Folge nehmen wir Dich mit auf eine Reise durch die Höhen und Tiefen eines außergewöhnlichen Launch-Erfolgs. Erfahre, wie Laura es geschafft hat, in nur einer Woche einen sechsstelligen Umsatz zu erzielen #echteinsights Von der Idee zur Umsetzung Erhalte einen Einblick in Lauras Business mit ihrer Mutter im alternativen Gesundheitsbereich, das sie seit vielen Jahren gemeinsam führen und wie sie eine funktionierende Launch-Strategie aufgebaut und kontinuierlich verbessert haben. The key is: Kenne Deine Zielgruppe - das ist hier nicht nur leere Worthülse, sondern wirklich so. Wie Laura das macht und was der entscheidende Faktor für das “nah dran sein” ist, erfährst Du in dieser Folge. Natürlich auch mit Hinweisen darauf, wie Du diese Methode auf Dein Business anwenden kannst. No up without downs Laura erzählt offen von den Herausforderungen und Rückschlägen, die sie auf ihrem Weg erlebt hat, und warum Durchhaltevermögen und Teamarbeit so wichtig sind. Hör gleich rein & lass uns gerne wissen, was Dein persönlicher Aha-Moment war! Wenn Du live von Laura lernen willst, das Wissen konkret auf Dein Business anwenden möchtest und bei unserer Mastermind SMASH IT! mit am Start sein willst, dann buch Dir einen Passigkeitscheck oder tausch Dich mit Laura per Whatsapp aus: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Transkript: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Hier ist Laura und ich verrate dir heute in dieser Podcast-Folge, was der eine Knallerfaktor war, warum ich es geschafft habe, in der letzten Woche einen sechsstelligen Launch hinzulegen. Und jeder und jeder, der mich ein bisschen kennt, weiß, dass ich jetzt gar nicht so die Rampensau bin, die über diese sechsstelligen Wupp Wupp Geschichten spricht. Aber ich sage ja auch immer, eigene Medizin schlucken und wenn wir unseren Kundinnen raten, dass sie doch bitte auch über ihre Erfolge sprechen sollen, dann machen wir das jetzt auch mal selber hier in unserem Podcast. Und wie du vielleicht weißt, habe ich ja verschiedene Unternehmenszweige und würde mich als Mehrfachunternehmerin bezeichnen. Und einer davon ist dieser tolle Strang hier mit Gretel zusammen, wo wir diesen Podcast produzieren und unsere tolle Mastermind-Gruppe Smash It haben. Und ein weiterer Strang ist ein online Unternehmen, was ich mit meiner Mutter zusammenführe im alternativen Gesundheitsbereich. Und wir haben ein komplettes Online-Business zusammen mit einem Funnel-Marketing, E-Mail-Marketing, Ads, Podcasts, App und so weiter. Und dieses Business fußt sehr stark auf einer Launch-Struktur. Das heißt, unsere großen Formate launchen wir mehrmals im Jahr. Mit dem ganzen Klim Bim, mit E-Mail-Marketing, Funnel, Trichter, Social Media, Ads, Freebies und so weiter. Das haben wir uns über die letzten jetzt fast fünf Jahre aufgebaut, haben mittlerweile eine riesengroße Reichweite, eine ganz, ganz, ganz, ganz tolle Community. Und wir haben uns entschieden, dass wir zum November wieder eine Ausbildung anbieten. Und diese Ausbildung haben wir jetzt gerade in der ersten Verkaufsphase gelauncht, und zwar mit dem Frühbucherpreis. Und jetzt gerade, wo ich es aufnehme, ist es eine Woche her, dass dieser Launch geendet hat und er war sehr, sehr, sehr erfolgreich. Es war der erfolgreichste Launch, den wir in so kurzer Zeit je hatten. Wir haben sechsstellig gelauncht, das heißt über 100.000 Euro Nettoumsatz. Das ist mir immer ganz wichtig, weil das wird bei vielen Online-Businesses, die erzählen, wie toll sie alle sechsstellig und sieben und was weiß ich, wie stellig sind, doch auch gerne mal ein bisschen gemogelt. Dann wird die Mehrwertsteuer mit reingenommen und dann wird geguckt, was man im Monat vorher noch hatte. Und ich spreche jetzt wirklich davon, dass wir es geschafft haben, in diesen sechs Tagen, wo wir die Türen offen hatten für unsere Ausbildung im November, so viele Menschen zu begeistern, dass wir 44 Plätze für unsere Ausbildung, die im Herbst, eben im November startet, verkaufen konnten. Und das war wirklich verrückt. Das war eine verrückte Woche. Und ich könnte dir jetzt ganz, ganz viele Dinge erzählen, die wir gemacht haben über die letzten Monate und Jahre, die dazu geführt haben, dass das funktioniert, dieses Unternehmen. Und gab es da ganz viele Rückschläge und schwierige Momente? Ja. Gab es Momente, wo wir uns überlegt haben, das alles hinzuschmeißen? Ja. Und bin ich gerade sehr happy, dass wir das nicht getan haben? Ja. Und mir einmal ganz wichtig, als kleiner Disclaimer, wir, das bedeutet, wir sind ein Team von sechs plus Köpfen. Das heißt, ich mache das natürlich nicht alleine. Und das ist mir immer ganz wichtig auch für die Maßstäbe. Das ist gewachsen. Mittlerweile haben wir ein großes tolles Team. Und in diesem Launch hat sich einfach gezeigt, dass es einen Faktor gibt. Neben all den anderen, Listenaufbau, gute E-Mails, gute Sequenzen, gutes Taggen, Freebies, die auch auf das Programm hineinzahlen und so weiter. Es gibt natürlich ganz, ganz viele Punkte, die ich jetzt im Detail erwähnen könnte. Wenn dich das interessiert, wie das im Detail funktioniert, solltest du dir einen Call mit Gretel oder mir buchen und mal schauen, ob das vielleicht für dein Business interessant sein könnte. Das mache ich jetzt aber nicht in dieser Podcast-Folge, denn das würde den Rahmen völlig sprengen. Ich möchte einfach nur sagen, was meine Auswertung aus diesem Launch war, was der eine Faktor war, der dazu geführt hat, dass so viele Menschen uns so früh im Jahr vertraut haben und uns mit dieser Reise oder sich jetzt schon für diese Reise entschieden haben. Und der eine Punkt ist Kontakt. Und zwar 1 zu 1 Kontakt. Von den 44 Menschen, die gebucht haben, hatte ich mit rund 38, was die Auswertung gezeigt hat, vorher intensiven 1 zu 1 Kontakt via WhatsApp. WhatsApp ist mein Business-Kanal, über den ich mit Menschen kommuniziere. Und das habe ich auch persönlich gemacht. Das habe ich jetzt nicht an mein Team abgegeben, weil ich eben einige der potenziellen Kunden auch schon gut kenne, weil die in anderen Formaten waren. Und das ist wirklich der eine Punkt, der den Unterschied gemacht hat jetzt zu den letzten Launches, die wir auch gemacht haben. Wir haben von Anfang an die Leute dicht an uns herangeholt und wir haben ein ehrliches Interesse. Wir haben wirklich beraten. Es gab auch Menschen, die gesagt haben, nein, für dich passt die Ausbildung gerade nicht oder nein, du solltest lieber erst mal in ein anderes Format oder nein, mit deinen Zielen bist du in der Ausbildung gar nicht richtig. Es gab diverse Menschen, die wir erst mal in kleinere, kostengünstigere Formate geschoben haben und gesagt haben, ne, buch dir mal einen Workshop, das passt für dich viel besser. Oder auch Menschen, wo wir gesagt haben, du bist schon viel zu weit. Für dich ist eher dann etwas darauf folgendes wichtig und richtig. Das heißt, Ein ehrliches Interesse an meinem Gegenüber und ein sehr nahe Austausch waren für mich die Faktoren, die dazu geführt haben, dass es jetzt wirklich so brillant funktioniert hat und dass ein Wahnsinnsvertrauen auf ist. Wir haben Menschen Sprachnachrichten geschickt, in denen sie wirklich erzählt haben, wie ihre Situation gerade ist. Wir haben wirklich individuelle Zahlungslösungen gefunden für Menschen. Und ich würde jetzt mal so weit gehen zu sagen, wer das 2024 nicht macht, sondern einfach nur Menschen in seine Programme bekommen möchte, um die zu füllen, und jeder ist nur eine Nummer, ob du dann da bist oder nicht, ist einem eigentlich auch egal. Das funktioniert nicht. Und es sorgt bei uns, dass das, dass wir so nah an den Menschen sind, funktioniert so gut, dass von den Menschen, die letztes Jahr in der Ausbildung waren, was 45 waren, rund 40 weitergehen und mit uns danach weiter studieren wollen. Und von denen, die in der Ausbildung sind, auch total viele auf unsere Retreats kommen. Also wir haben eine sehr, sehr hohe Bindung und das kann man nicht über one-to-many-Content erreichen, wie Newsletter, Freebies, Posts, das machen wir auch alles, natürlich. Aber es braucht 2024 neben dem 1 to many contact immer auch eine 1 to 1 Komponente. Wer das nicht möchte, der muss echt aufpassen mit seinem Business oder sich überlegen, wer das für ihn machen kann oder für sie machen kann. Aber es ist einfach zu skippen und zu sagen, ich mache die ganze Zeit One-to-many-Content, das sehe ich und erlebe ich sehr viel. Und es funktioniert einfach oft nicht. Weil Menschen sind auf Social Media unterwegs, bekommen irre viele Angebote, bekommen irre viele Werbung und sitzen da ja nicht und sagen, ach was mache ich denn jetzt mit meinem Geld, ach toll, hier kommt diese Werbung. Sondern Menschen sitzen da, sind tendenziell eher Reiz überflutet und Menschen wollen gehört werden. Die Allermeisten haben auch schon mal schlechte Erfahrungen mit irgendwelchen Online-Produkten gemacht und sind unsicher. Werde ich da wirklich gesehen und gehört? Wie funktioniert das dann? Das heißt, was wir machen, ist wirklich in den 1 zu 1 Kontakt kommen. Aus dem 1 to many generieren wir 1 to 1 Kontakt. Das heißt, zum Beispiel aus einem Newsletter laden wir sie in WhatsApp ein. Und dort sind wir wirklich da. Dort teilen wir auch mal was Privates. Es geht wirklich um eine Bindung, es geht darum, sich von Mensch zu Mensch zu zeigen. Das hat eine Wahnsinnsconversion bei uns gehabt. Nur mal es zu erwähnen, wir hatten in der Woche vorher einen Infoabend. Bei dem waren, das müsste ich kurz überlegen, ich glaube 165 Personen anwesend. Das muss ich überlegen, Stimmt das? Nee, es waren 165 angemeldet. Wir waren, glaube ich, 90 anwesend. Genau, so. Es waren 165 angemeldet, wir waren 90 live dabei. Und wir haben jetzt 44 Buchungen. Da würde jeder sagen, diese Conversion kann man nicht schaffen. Und das bei einem über 3000 euro Produkt netto, es geht, es geht, wenn man verstanden hat, wie der Unterschied zwischen 1 to many und 1 to 1 ist und was man genau macht. Wie genau spreche ich die Menschen an? Wo ziehe ich auch Grenzen Hashtag Abgrenzung. Ja, ich kann natürlich jetzt auch nicht 24/7 die Standleitung sein. Wo ziehe ich die Grenze, wenn es sind es Fragen zur Ausbildung oder zum Inhalt oder sind es Fragen zur eigenen Gesundheit oder irgendwas bei uns. Da vermischen sich die Grenzen ganz oft. Das heißt, es braucht super viel Achtsamkeit, super viel Bewusstsein und ganz viel unternehmerische Führung, dass man sagt, okay, bis hier kann ich dich begleiten, hier nicht, da kann ich dich unterstützen, hier nicht, dafür müsstest du was bei uns buchen, so geht es. Das ist nicht einfach, das sage ich überhaupt nicht. Aber dieses Puzzlestück vergessen viele und überspringen das und machen und kreieren und machen und posten und tun und wundern sich dann, dass aber keine echte Bindung zustande kommt und gebundene Menschen buchen auch. Und bei gebundenen Menschen finde ich es aber auch nicht schlimm, wenn jemand nicht bucht, weil ich es nachvollziehen kann. Menschen erklären mir, wie ihr Leben gerade ist. Und gerade im Bereich Gesundheit, Spiritualität, Begleitung von Menschen, Coaching, bin ich einfach überzeugt, dass es das braucht. Es braucht auch von meiner Seite aus. Und damit bin ich immer gut gefahren. Und ich bin, wie gesagt, Unternehmerin mit drei Standbeinen. Ich habe immer viel zu viel zu tun. Aber ich bin immer gut damit gefahren, mich wirklich für die Menschen zu interessieren, ihnen auch ein Stück weit zuzuhören, Klammer auf mit Grenzen, Klammer zu, und dann auch wirklich da zu sein und präsent zu sein und zu verstehen, worum es ihnen geht. Und das ist energieaufwendig. In diesem Launch habe ich das wirklich selber alles gemacht und bin nochmal wirklich sozusagen an die Basis, an den Urschleim des Unternehmens rangegangen und hab noch mal besser verstanden, was funktioniert gut. Und es ist kein Kalkül, es ist keine Manipulation, sondern es ist wirklich Hinhören, es ist ein ehrlichen Rat geben. Und es gibt auch Leute, die sind nicht gesprungen, denen hab ich drei, vier Tage später eine Sprachnachricht geschickt und gesagt, du, ich seh, du bist nicht gesprungen, das ist völlig fein. Trotzdem, ich sehe dich so sehr in dem Format, check dann nochmal ein, erzähl mir, was hat dazu geführt, dass du nachher auf nein anstatt auf ja gedrückt hast. Ich bin einfach neugierig, ich möchte lernen, ich möchte es verstehen. Ich respektiere und akzeptiere deine Entscheidung zu 100 Prozent. Und da kommen so tolle Kontakte und Gespräche zustande. Und das ist auch unternehmerisches Handeln, sich da wirklich rein zu versetzen und wirklich zu verstehen, was passiert hier gerade. Und nicht zu sagen, ich poste meinen Content raus, ich bringe es in die Welt und dann muss es sich halt jemand nehmen. So funktioniert Online Business 2024 einfach nicht mehr. Es ist kein Buffet, was ich einmal aufbaue und dann nimmt sich wer möchte, sondern es ist, mit der Speisekarte zum Platz gehen, mit den Leuten in Kontakt kommen, sie beraten, welches Gericht passt zu was. Ach, du bist Vegetarier, dann würde ich dir das empfehlen. Das ist der Gruß aus der Küche. Das ist so funktioniert Online Business, vor allem wenn wir im höherpreisigen Format sind, wenn wir nicht bei 5,99 sind. Genau. Und das war einfach der Impuls, den ich dir heute hier, und du merkst schon, ich bin auf Betriebstemperatur, mitgeben möchte. Und wenn du jetzt sagst, boah, mega spannend, das funktioniert bei mir einfach nicht so gut, ich hänge da oder es kommt mir alles so anstrengend vor oder ich trete auf der Stelle und weiß nicht, wie bei mir der nächste Schritt sein soll, dann spring doch mal rüber. Ich pack dir hier in die Show Notes meinen WhatsApp-Kontakt. Spring doch gerne mal rüber und schick mir ein, jetzt muss ich kurz überlegen, was für ein Emoji würde da gut passen, einen Tiger oder ein Raubtier oder ein Tier deiner Wahl, schick mir ein Tier-Smiley deiner Wahl, also ein Emoji heißt das glaube ich, sondern nicht Smiley, genau und schick den mir rüber und dann schauen wir gerne mal zusammen auf dein Business und gucken, ob vielleicht Smash-It das Richtige für dich sein könnte. Denn da hast du nicht nur meine Expertise rund um Funnel, Funnelaufbau, Launchen, E-Mail-Marketing, Freebies, sondern natürlich auch noch Gretels fantastisches Wissen um das Thema Verkaufen, Preise, Mindset und Handwerkszeug. Also spring mal in die Show Notes, rüber zu WhatsApp, schick mir ein Tier deiner Wahl, gerne ein Raubtier, wenn du magst und wir schauen mal, kommen mal in Kontakt und gucken, was das für dein Business bedeuten kann, was ich dir hier gerade erzählt habe. Also, One-to-many-Content ruld 2014 meiner Meinung nach und meiner sehr warmen, sehr frischen und sehr erfolgreichen Expertise-Rose wirklich besser, viel, viel, viel, viel besser. Wir können krasse Conversions erreichen, wenn wir wirklich mit gewusst wie auch in den One-to-One-Kontakt gehen. Genau, das war Podcast-Folge für heute und ich schicke dir viele Grüße rüber und freue mich sehr, wenn du mal rüber springst zu WhatsApp. Bis dann, tschüss!

  14. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Der große Frust-Check: So sprichst du Probleme konstruktiv an. Uns ist aufgefallen, dass momentan scheinbar viele mit Frustrationen und Unzufriedenheiten kämpfen, die nie ausgesprochen werden. Das führt directamente zu belastenden Situationen, die nicht nur die Stimmung, sondern auch deine Geschäftsbeziehungen beeinträchtigen. In dieser Folge geben Laura und Gretel dir Impulse rund um die Fragen: Ärger runterschlucken oder ansprechen? Warum es mehr Energie kostet, dauerhaft frustriert zu sein, als einmal offen anzusprechen, was so rumort. Wie die richtigen Fragen mit Missverständnissen aufräumen können. -Warum dir das richtige Umfeld dabei hilft, deinen Frust kleinzukriegen. Erzähl uns, wie du mit Frust umgehst. Schreib Laura oder Gretel bei Insta! Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Trasnkript: Gretel: Moin moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Es gibt so Tage, da passieren uns so Sachen oder da ist ein Punkt erreicht von Dingen, die uns passieren und wir sagen, okay, das müssen wir jetzt mal in eine Podcast-Folge packen, wollte ich sagen. Und so triffst du uns hier gerade an, Laura und mich, nach einem langen, gemeinsamen Mastermind-Tag, aber mit dem Bedürfnis, doch noch mal eine gemeinsame Podcast-Aufnahme aufzunehmen. Moin, liebe Laura, schön, dass du da bist. Laura: Hallo, voll selten, dass wir zusammen Podcastfolgen aufnehmen in unserem eigenen Podcast. Ja, sechs Stunden Mastermind Tag sind noch nicht genug gesabbelt. Wir haben noch ein bisschen Sabbelwasser drin. Denn, ja, wie du schon gesagt hast, manchmal gibt es Momente, wo uns einfach so geballt Themen entgegenkommen. Und das, finde ich, ist gerade irgendwie so eine Phase, ob es nun der Merkur oder wer auch immer ist. Aber gerade ist so eine Phase, wo wir bei unseren Mitmenschen, unseren Mitselbstständigen im Netzwerk, Kundinnen und so weiter ein paar Themen, finde ich, gemerkt haben, die einfach so doll waren, dass wir jetzt sagen, Okay, komm, wir nehmen eine Podcast-Folge auf. Und ich würd dem mal so die Überschrift geben. Schnack über deinen Frust. Sprich aus, wenn dich was stört. Bitte, tu uns den Gefallen und sprich. Und mampfe Frust und Wut oder Ärger nicht in dich rein, wenn dir im Business etwas passiert, was dir nicht taugt, wo du dich ungerecht behandelt fühlst, wo du das Gefühl hast, du bist irgendwie benachteiligt. Und da wollen wir erstmal ein bisschen durch verschiedene Fälle gehen, die uns begegnen, wo wir einfach merken, Leute, lasst uns das Leben als Selbstständige doch ein bisschen leichter und positiver miteinander gestalten. Gretel: Ja, genau. Und vielleicht kurzer Disclaimer an der Stelle. Das hat überhaupt gar nichts mit den Mastermind-Calls heute zu tun. Sondern es ist so, dass uns in den letzten, ich würde sagen, vier Wochen einfach so unterschiedlichste Sachen über den Weg gelaufen sind, die alle in den ähnlichen Topf einzahlen und wo wir jetzt dann heute Morgen schon gesagt haben, also boah, da müssen wir irgendwie mal drüber reden, da muss mal irgendwie Klartext her. Und ich finde, es ist vor allem wichtig, dass dieser Brust dich nicht ewig lang belastet und für dich nicht irgendwelche Beziehungen belastet, wo dein Gegenüber das vielleicht gar nicht weiß und das erst Jahre, Monate, Wochen, wie auch immer später rausfindet. Weil am Ende des Tages ist es deine versaute Zeit und die Energie, die du anders hättest, nutzen können. Und deswegen ist es so wichtig, dass du diesen Frust eben nicht runterschluckst, sondern dass du ihn aussprichst. Und ja, vielleicht springen wir direkt mal in ein Beispiel rein, Laura. Möchtest du mal loslegen? Laura: Ja, ich muss, aber du hast gerade Disclaimer gesagt, das fand ich ein super Wort oder also super wichtig und ich muss noch mal eine Therapeutin zitieren, bei der ich mal eine Fortbildung gemacht hab. Die hat gesagt, immer wenn wir so was nicht aussprechen und so einen Frust in uns mitnehmen, ist es so, als würden wir so ein kleines inneres Gefängnis bauen und da jemanden reinstopfen. Dann müssen wir aber die Tür zuschließen, das Licht anmachen, dem ab und zu was zu Essen vorbeibringen. Also, es kostet immer Energie. Es ist nie energielos, jemanden für eine Situation zu verurteilen oder sauer zu sein oder sich ungerecht behandelt zu fühlen. Und vor allem dieses Nicht-Aussprechen, das wirkt ja erst mal so passiv oder still, aber es ist halt super anstrengend, weil es dauerhaft Energie frisst. Sie meinte, du brauchst eine Wächterin, die da steht und aufpasst, und es kostet Energie für das Licht. Das hat sich bei mir so eingebrannt, dass ich wirklich auch denke, wenn etwas da ist, was dich wirklich beschäftigt und das auch noch nach fünf Minuten und einmal den Block laufen, dann bitte bringe es aufs Tablett und lerne auch als Unternehmerin auch mal tacheles zu reden und zu sagen, ey guck mal, das hat das und das mit mir gemacht, können wir das mal klären, um dann eben nicht mehr diesen inneren Knast zu haben, den man die ganze Zeit eben irgendwie hegen, pflegen und auf den aufpassen muss. Gretel: Ja und als du gerade eine Sache gesagt hast, oder dass gesagt hast, fiel mir so auf, ich habe mit Anfang 20 in Barcelona ein Praktikum gemacht in einer ganz fürchterlichen Firma. Das war echt der Teufeltrick Prada 3000, eine kleine Firma, und ich wurde richtig ungerecht von der Chefin dort behandelt, mehrfach. Und ich habe da wirklich Jahre mit zu tun gehabt. Ich hatte nie die Möglichkeit, der mal zu sagen, guck mal Melanie, was aus mir geworden ist, guck mal Melanie, was ich eigentlich für ein toller Mensch bin, guck mal Melanie und so weiter. Und das ist wirklich, also wie lange ist Anfang 20 her? Naja, fünfeinhalb Jahre oder so. Sehr lange ist Anfang 20 her. Ich habe immer noch ein Grummeln im Bauch, wenn ich an diese Situation denke. Und natürlich muss nicht alles so groß sein wie ein richtig verkacktes Praktikum, aber ich denke mir manchmal so, ich habe manchmal das Gefühl, es gibt so Situationen, da läuft eigentlich alles sehr lange sehr gut. Und dann gibt es diese eine Situation, die nicht aus und nicht angesprochen wird. Und ich finde, das stellt die ganze vorherige Beziehung irgendwie in den Schatten. Das wirft so einen riesigen Schatten auf das ganze Ding. Und wenn ich nach langer Zeit ein Feedback bekomme von damals, vor anderthalb Jahren, habe ich mich nicht genauso gewertschätzt gefühlt wie alle anderen auch. Vielleicht habe ich das gar nicht, habe ich es auch nur so nicht mitgekriegt und du hast das doch gesagt. Aber ich habe jedenfalls das Gefühl, ich hätte damals nicht die gleiche Behandlung bekommen wie alle anderen auch, dann denke ich mir so, wow, das hätte so leicht aus der Welt geschafft werden können. Es hätte nicht diesen Schatten auf diese Zusammenarbeit gelegt, die doch sehr, sehr gut war. Jetzt überlege ich halt auch, okay, was ist da denn noch alles gelaufen? Was hat denn dafür gesorgt, dass du nicht das Gefühl hattest, du hättest zu uns kommen können, du hättest nicht sagen können, hey, das und das hätte ich mir gewünscht. Und das finde ich krass, weil das muss doch wahnsinnig belastend gewesen sein. Wie gesagt, der Prisoner, den du immer mal irgendwie was zu essen bringen musst. Laura: Weil du immer wieder mal hindeckst, immer mal wieder, dass in anderen Situationen ja auch wieder angetickert wird und es einfach nicht geklärt ist. Und ich finde ein ganz wichtiger Punkt, den du eben auch so gesagt hast, ganz am Anfang regelt es meistens einfach noch eine Frage. Einfach zu sagen, sag mal, ich habe das so und so erlebt, war das wirklich so? Oder einfach so, kann es sein, dass ihr mich übersehen habt? Manchmal ist das auch, finde ich, so in Programmen,dDie meisten von uns haben schon Programme gebucht, das ist gar nicht so spezifisch auf Smash it, aber uns sehen, die anderen kriegen Geburtstagspost und ich nicht. Solche kleinen Dinge können es manchmal sein. Vielleicht hat man damit eine eigene Geschichte in seinem Leben. Dann kommt dieses Thema von Andere bekommen mehr Aufmerksamkeit, mehr was auch immer. Und natürlich ist das gerade auch in der digitalen Welt, kann das ja auch einfach mal passieren. Einem kann ja auch mal jemand durchrutschen. Also können wir als Hostin von vielen Veranstaltungen ja auch, für mich der Klassiker, ist ja Check-in-Runde. Also wir haben eine Veranstaltung, einen Coaching, einen Workshop. Ab und zu machen die Menschen ihre Kamera ein und aus. Ich versuch's mir zu notieren, aber manchmal überseh ich jemanden. Wenn die rein, raus, hoch, runter usw. Und dann kann man einfach danach vielleicht sagen, oh, das hat sich echt doof angefühlt, mich zu übersehen, das ist eh mein Thema. Dann sag ich, oh sorry, ey. Ja, und dann achte ich das nächste Mal besonders drauf und bin auch nochmal sensibler. Aber wenn man eben das ins Gefängnis stopft und sagt, ja toll, die Roschewitz hat mich nicht drangenommen und war ja klar und für die andere hatte sie viel mehr Zeit, dann wird halt so ein Selbstläufer draus. Gretel: Ja, ja absolut. Und ich finde, die die Verantwortung und deswegen machen wir diese Folge. Das ist ja jetzt hier kein Fingerpointing oder irgendwas, aber es ist uns wirklich so gehäuft aufgetreten und ich möchte einmal die Perspektive auch verändern. Also wir arbeiten ja mit vielen Coaches und ich kann mir auch vorstellen, dass viele von euch, die uns jetzt hier diese Podcast-Folge anhören, auch Coaches sind. Und ich bin mir sicher, dass ihr genauso wie wir versucht, das Beste in eure Programme reinzugeben, dass ihr versucht, eure Kunden, Kundinnen zu sehen, dass ihr versucht, für sie da zu sein, dass ihr ihnen einfach den besten Service bieten könnt, den ihr bieten könnt. Und als ich so die ersten Vorwürfe ab und zu mal gehört hab oder wenn dann sowas rausplatzt, ja du hast es ja selber, wir hatten jetzt irgendwie eine Situation vor ein paar Tagen, wo wir dann auch sagen können, ach das ist das Problem, ok pass mal auf, das hast du so wahrgenommen, das hast du so wahrgenommen, das hast du so wahrgenommen, ich nehme dich jetzt einmal mit in die Realität, weil dir fehlen 80 Prozent der Information. Ach guckmal, jetzt hast du diese 80 Prozent der Information und plötzlich fühlst du dich gar nicht mehr ungerecht behandelt. Und ich finde dann so, können wir nicht alle auch erwarten, dass uns erst mal auch eine Haltung von ich habe diese Person gebucht, die will nur das Beste für mich, die tut alles was sie kann, um für mich da zu sein und so weiter. Können wir so im Zweifel für den Angeklagten nochmal sein, in dem Gefängnisbild zu bleiben? Weil ich wirklich so denke, Mensch, Leute, wo kehrt sich das denn um, wo denkt man dann plötzlich so, naja, ist ja klar, dass ich jetzt hier wieder dies oder das oder irgendwas. Und ja, das ist doch einfach nicht cool. Und weder wollt ihr anders behandelt werden, noch wollt ihr anders behandeln. Und es ist einfach irgendwo eine Gratwanderung. Und ich finde, es ist aber wichtig, dass wir einfach erstmal davon ausgehen, dass die Leute, mit denen wir zusammenarbeiten, das Beste für uns wollen und uns nicht irgendwie über den Tisch ziehen wollen oder uns nicht mit Absicht vergessen haben oder uns nicht ärgern und nicht triggern wollten, das ist mir irgendwie echt wichtig. Laura: Voll. Kann ich nur unterstreichen und ein Ausrufezeichen hinterhängen und wir erleben das ja auch ganz viel, finde ich. Ich meine, durch unsere Mastermind Smash it hören wir auch ganz viel, unsere Kundinnen über andere. Zum Beispiel, jetzt hat der mir geschrieben und die E-Mail, das war total unverschämt. Es geht ja auch immer so um ein paar Ecken. Und dann berichten uns das wiederum Menschen. Und wenn man dann von außen drauf guckt und sagt, was hat er oder sie genau geschrieben, in welchem Moment war das, und das noch mal zu entdröseln, zu merken, ach so, vielleicht war es gar nicht unverschämt. Vielleicht war es einfach nur klar. Vielleicht war die Person einfach nur gerade gehetzt. Also wirklich noch mal so drauf zu gucken und die Dinge nicht so schnell in den falschen Hals zu bekommen. Also ich finde dieses, auch die Online-Welt, ich glaube es braucht dann eine special awareness. Wenn wir jetzt in einem Raum wären, würde das nie so schnell so hoch kochen. Dann guckt man irgendwie den anderen an und sieht, ah die Gretel guckt mich lieb an, wahrscheinlich hat sie das gar nicht so gemeint. Oder man sieht sich in der Pause und trinkt einen Kaffee zusammen und weiß sofort, dann kann das soziale Gefühl sofort wieder von negativ auf positiv gedreht werden. Aber das hast du ja virtuell nicht. Da triffst du dich zu einem Coaching, zu einem Kennenlerngespräch, triffst eine E-Mail auf E-Mail. Du hast aber nicht diesen Raum, da sind wir alle ziemlich neu. Solange gibt es das ja noch nicht, dieses virtuelle Arbeiten in dieser Form. Und ich finde, da braucht's echt mal ein bisschen Special Awareness, dass wir uns da vor Augen führen. Ja, und Menschen schreiben das vielleicht mal schnell oder sagen mal was oder vergessen auch mal was. Aber es muss erst mal gar nicht gegen mich sein, sondern vielleicht für den anderen. Und sich öfter mal zu fragen, welche Ohren hab ich gerade auf. Um Schultz von Thun zu zitieren, bin ich hier vielleicht gerade im Anklageohr und habe das Gefühl, die Welt ist gegen mich, dann kann noch so ein toller Coach oder noch so ein toller Mentor oder noch so ein toller Kunde oder Kundin da sein, dann wird es schon ziemlich schwierig fürs Gegenüber und auch schwierig, das wieder gerade zu rücken in dem Moment. Und vor allem, wenn man es dann einen Monat oder mehrere Monate oder Jahre mit sich rumschleppt. Gretel: Ja, ja absolut. Und es kann ja so viel leichter werden. Also A: wir sagen, okay, bringt das raus, sprecht es an, wenn euch was stört und es stört euch länger als eine Nacht drüber schlafen, es kekst euch am nächsten Tag immer noch an, es nervt euch irgendwie, dann lernt mit den berühmten Ich-Botschaften mal an euer Gegenüber heranzutreten. Ich habe das Gefühl, du hast mich da vergessen. Ich habe das Gefühl, ich wurde hier vorgeführt, nicht gut behandelt, nicht auf Augenhöhe angesprochen. Ich habe das Gefühl, alle anderen oder aus meiner Perspektive kriegen alle anderen mehr, nur ich nicht. Aus meiner Perspektive ist das und das so und so. Wie ist deine Perspektive darauf? Was sagst du dazu? Wie nimmst du das wahr? Ja, einfach nochmal nachzufragen und da tatsächlich über den eigenen Schatten zu springen. Weil was ist das Schlimmste, was passieren kann? Ich glaube, wir denken dann immer, es würde uns irgendwer auslachen oder das absurd finden, keine Ahnung was. Aber die Realität sieht wahrscheinlich so aus, dass dein Gegenüber sagt, oh nein, danke, dass du es ansprichst. So habe ich es gar nicht gemeint. Das hätte ich nie gemerkt, dass ich so bei dir gelandet bin. Meine Absicht war eine andere, nämlich die und die. Und dass es bei dir so angekommen ist, tut mir leid. Oder? Dann musst du in Dialog gehen. Aber wie soll es sich verändern? Wie soll es eine Lösung geben, wenn du es in dich reinfrisst? Dann kann es einfach keine Lösung geben und dann ist der ganze Moment awkward. Dann ist es auch nicht irgendwann vorbei, sondern dann ist es einfach scheiße und hört nicht auf und im Zweifel ist diese Beziehung verbrannt und das ist ja wirklich das Schlimmste, was passieren kann. Laura: Und ich finde auch ganz wichtig, wenn man das halt, ich finde ganz oft, wenn man es ausspricht und wirklich, also ich würde auch immer empfehlen, mal in eine Frage zu gehen und nicht in eine Aussage. Und wenn ich da in eine Frage gehe und sag, sag mal, Gretel, du hast mir da geschrieben oder damals so letzte Woche, das wäre so das Maximum finde ich an der Zeit, wenn das nach einer Woche dich noch beschäftigt, bitte ansprechen. Und wenn man eine Frage stellt, finde ich, erlebe ich auf jeden Fall auf, dass man schon selber denkt, vielleicht war es doch nicht ganz so groß. Man hat auch dieses Korrektiv. Weil wenn man es nur mit sich selber im Inneren bespricht, dann hat man gar kein Korrektiv. Und man merkt vielleicht auch nicht, Na ja, jetzt wo ich es ausspreche, gut, vielleicht war ich auch einfach an dem Tag wirklich ein bisschen übersensibel, weil noch XYZ waren oder was auch immer, weil ich übermüdet war, Kopfschmerzen hatte. Das kann ja tausend Gründe geben. Ich finde es auch völlig fein, mal überzureagieren. Das finde ich gar nicht schlimm. Alles fein, tue ich auch. Aber ich find's super, das zu checken und dann in eine Frage zu gehen. Und ich finde auch noch einen ganz wichtigen Punkt. Grade in unserer Online-Bubbel, wenn man das nicht macht, ich finde, dann trägt man das einfach weiter. Und dann erlebe ich auch viele, die sich daran so ein bisschen laben. Dann sieht man immer Posts von den Leuten und denkt, siehst du, die blöde Kuh hat mich damals doof behandelt. Jetzt macht sie mit anderen, jetzt ist sie erfolgreich. Dann findet man das auch doof. Man wird dann auch so gerne so ein bisschen, das ist wirklich der Klassiker mit dem Hammer und dem Nachbarn. Dann kann wirklich aus einem Moment, wo man das Gefühl hat, hier wurde ich grad nicht gesehen, oder da hat jemand mich vergessen in der Check-in-Runde, Hashtag mein Trauma, kann ein Immer, wenn ich Laura sehe, hab ich negative Gefühle. Und wie gesagt, das eine ist ja, dass es für mich vielleicht doof ist, wenn mich jemand doof findet aber das viel schlimmere ist ja dass du vielleicht jeden zweiten Tag im Post von mir siehst und denkst die blöde Kuh das ist ja mega anstrengend. Also das kostet super viel Energie und wenn es eine Sache gibt die wir Selbstständige echt, auf die wir aufpassen sollten, ist es ja unsere Energie. Gretel: Ja, absolut. Ich hab da gar nicht so wahnsinnig viel hinzuzufügen. Ich glaube eher, es ist wirklich so ein Ding von, dass man auch noch mal schauen darf, ist jetzt das, dieser Trigger, ist das jetzt was, was irgendwie auch ein Ventil ist für Sachen, die anderweitig noch nicht gut laufen, weil das ist ja oft auch kein isoliertes Ding. Also normalerweise läuft ja nicht alles fluffig. Ich verkaufe, bin super in meiner Selbstständigkeit angekommen. Der Impostor, das ist irgendwie ein Ding aus der Vergangenheit. Alles easy, Beziehungen, Kinder, alles top. Und jetzt hat mich Laura im Check-in vergessen und jetzt brennt die Hütte. Nein, in der Regel sind ja solche Sachen, die zu solchen, gar nicht mal Übersprungshandlungen, aber die dann eher zu solchen Mustern, die wir eigentlich als Erwachsene nicht mehr bedienen wollen, nämlich verschränkte Arme und jetzt soll die mal kommen und sich entschuldigen und dann kommt aber die nicht. Und entschuldigt sie sich nicht, weil die weiß, da gar nicht was los ist. Also das kommt halt nie isoliert. Und ich würde dann, wenn mich eine Sache länger beschäftigt, ich es vielleicht auch schon nochmal mit jemandem ausdiskutiert habe, mir nochmal ein Feedback von außen geholt habe und ich merke nach ein paar Tagen, okay, mein Zyklus ist rum, dass und das ist jetzt auch verändert… Also ich habe genug geschlafen, ich habe gegessen und an der frischen Luft war ich auch und es regt mich immer noch tierisch auf. Dann würde ich mir mal überlegen, okay, gibt es noch andere Situationen, die mich eigentlich gerade unzufrieden machen, an denen ich vielleicht das Gefühl habe, nichts ändern zu können oder die ich nicht ändern möchte oder vor denen ich vielleicht auch ein bisschen Angst habe. Und ist vielleicht diese irrationale, diese irrationale Frust auch ein Ventil für die anderen Dinge, an die ich mich nicht rantraue. Also das ist jetzt natürlich hypothetisch gesprochen, aber nochmal, wir machen diese Podcast-Folge, weil wir einfach das aus verschiedensten Richtungen jetzt in verschiedensten Formen gehört haben und wir es einfach super wichtig finden, dass ihr wieder in eure Kraft kommt, in eure Energie, dass ihr nicht Monate, Wochen, Tage lang in einem negativen Gefühl irgend wem gegenüber verharrt, dass ihr die Person vielleicht ghostet und völlig von der Bildfläche verschwindet, sondern dass ihr euch überlegt, ich als Erwachsene, ausgeschlafene und verpflegte Person, wie kann ich das jetzt lösen, sodass eine gute Lösung dabei rauskommt. Laura: Amen. Ja, wir sind sehr gespannt, wenn du diese Folge gehört hast, spring doch mal rüber auf einen unserer Kanäle und teile uns mit, ob du das erlebst aus der einen oder auch aus der anderen Perspektive. Also sozusagen, kennst du die Situation, dass du vielleicht irgendwas reinpackst in deinen Inner Prison sozusagen? Oder hast du das vielleicht auch schon von Coachis, von Menschen in deinen Programmen, von FollowerInnen mitbekommen? Und noch mal, Es geht nicht mit dem Finger auf irgendwas zeigen oder Blaming, Shaming, irgendwas, sondern es geht darum, das zu erkennen, weil wir beide, Gretel und ich, haben auch häufig Situationen, wo wir uns irgendwie doof fühlen. Und dann checken wir kurz miteinander ein und dann sagt die andere, komm, geh noch mal eine Runde einmal um den Kirschbaum laufen und guck dann nochmal drauf oder so. Und das ist wirklich im Sinne, in deinem Sinne. Also weil das wirklich so viel Energie frisst, die wir nicht zur Verfügung haben und die an anderen wichtigen Stellen in deinem Business dann fehlt. Und das ist super schade, weil nicht notwendig. Meistens lässt es sich innerhalb von fünf Minuten klären, was du ein halbes Jahr mit dir rumträgst. Gretel: Absolut. Und wir müssen es an dieser Stelle schon mal sagen, genau um solche Themen kümmern wir uns eben auch in unserer Mastermind Smash it. Es geht natürlich auch darum, dass du lernst zu verkaufen, dass du ein Angebot hast, dass deine Business-Struktur mit dir wächst und so weiter. Aber dieses ganze unternehmerische Denken, diese ganze Mindset-Arbeit, dieses ganze unternehmerische Wachstum, dass wir nun wirklich in den letzten vier Jahren auch par Exelents einmal durchgespielt, mittendrin sind aber schon das eine oder andere Level gemastert und gebossupt haben. Das gehört halt genauso dazu und gehört genauso dazu, mal einen sicheren Raum zu haben, in dem man sagen kann, das und das, ist mir passiert, höre ich hier gerade die Flöhe husten, wie würdet ihr reagieren, wie kann ich professionell auf XYZ antworten. Also auch das ist in Smash it ein großes Thema. Wenn du also Lust hast, mehr über unsere Mastermind Smash it zu erfahren, schreib uns sehr, sehr gerne auch auf Instagram. Da findest du mich unter gretelniemeyer. Oder schreib uns eine E-Mail an moin@lauraundgretel.de oder schreib Laura unter Laura.Roschewitz auf Instagram. Also du findest uns auf jeden Fall und wir freuen uns mit dir in Kontakt zu gehen. Und wenn wir dich irgendwann mal verärgert haben, ja, hier der Aufruf, lass mal gerade biegen. Wir sind auch nur Menschen. Laura: Genau. Und das soll es für heute gewesen sein. Wir sind gespannt, was an Resonanz kommt auf diese Folge und wünschen dir jetzt einen schönen Tag. Und bis zur nächsten Folge hier bei Moin um Neun. Bis denn. Tschüss.

  15. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Stell dir vor, dein Unternehmen und du blühen nicht nur heute, sondern auch in vielen Jahren noch auf – gesund und stark. Klingt gut, oder? In dieser Folge tauchen wir tief in die Longevity-Forschung ein, ein Bereich, der gerade erst im deutschsprachigen Raum an Bedeutung gewinnt, während er in den USA schon lange ein großes Thema ist. Laura erläutert dir die vier Säulen, die dir helfen, nicht nur lange, sondern auch gesund zu leben und zu arbeiten. Wahrscheinlich weißt du ganz ganz viele Dinge rund um das Thema “Was für mich gesund ist” schon - und machst sie trotzdem zu wenig. In dieser Podcast-Folge zeigt Laura dir, wie du deinen Arbeitsalltag nicht nur produktiver, sondern auch gesünder machen kannst. Laura lädt dich ein, diese vier Säulen einmal für dich zu überprüfen: Wo stehst du gerade? Welche Säule braucht vielleicht mehr Aufmerksamkeit? Teile Laura deine Gedanken dazu mit. Lass sie per Whatsapp wissen, wo du noch Potenzial siehst, um deine Langlebigkeit und Gesundheit zu stärken: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Transkript: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge Moin um Neun. Ich freue mich sehr, dass du hier bist und dass ich gerade auf deinen Ohren bin. Und zwar heute zu einem Thema, was ich sehr spannend finde, nämlich wie kann dein Unternehmen, wie kannst du als Unternehmerin deine Longevity, deine Langlebigkeit stärken? Sprich, was kannst du dafür tun, dass es dein Unternehmen und dich als Selbstständige a. Möglichst lange gibt und b. Möglichst lange gesund gibt? Ich freue mich sehr, dass ich dich in dieses Thema, was sehr eng mit meinem Fachbereich, nämlich der mentalen Gesundheit und der Psychologie zu tun hat, heute mit reinnehmen darf. Und um dieses Thema beantworten oder bearbeiten zu können, ist es spannend, einmal in die Longevity-Forschung zu schauen, und zwar die Langlebigkeitsforschung. Das fängt im deutschsprachigen Raum gerade erst an, ein Thema zu werden. In den USA ist es das schon länger. Und dieses Thema beschäftigt sich damit, was es für Säulen und Faktoren gibt für ein langes Leben und aber auch für ein gesundes Leben. Das lange Leben ist die Lifespan und das gesunde Leben ist die Healthspan. Und dieser Ansatz lässt sich natürlich auch auf deinem … mal ein bisschen tiefer tauchen und mit dir in den kommenden Minuten die vier Säulen der unternehmerischen Longevity, aka Langlebigkeit besprechen. Fangen wir an. Die Longevity-Forschung beschäftigt sich eben damit, zu schauen, wie oder welche Faktoren gibt es, welche Einflussfaktoren für ein langes, gesundes Leben. Und die vier Faktoren, die aktuell da wohl ziemlich einheitlich benannt werden, sind zum ersten Bewegung, zum zweiten Ernährung, als drittes Recovery und dann die mentale Gesundheit. Da gibt es ein bisschen unterschiedliche Begriffe. Recovery wird auch manchmal mit Schlaf übersetzt, wobei ich das nicht glücklich finde, weil in meiner Welt gibt es noch andere Recovery-Methoden als Schlaf. Es gibt also diese vier Säulen. Als Erstes die Bewegung, als Zweites die Ernährung, als Drittes Recovery, also Erholung und als viertes deine mentale Gesundheit. Diese vier Säulen sorgen also dafür oder anders ausgedrückt, je besser du dich um jede dieser vier Säulen kümmerst, desto höher ist deine Chance auf ein langes und gesundes Leben. Da ist mir einmal ganz wichtig, es gibt natürlich äußere Faktoren, die jetzt für uns als persönlichen Menschen, als Wesen, einen Einfluss nehmen. Das ist DNA, Genetik, aber auch Umweltfaktoren von außen, auf die wir wenig Einfluss haben. Das steht auf der einen Seite. Auf der anderen Seite steht aber dein persönlicher Einfluss und der ist ziemlich groß. Auch als privater Mensch sozusagen hast du einen sehr, sehr hohen Einfluss darauf, wie alt du wirst und wie lange du dich von den Jahren, die du irgendwann auf dem Tacho hast, auch gut fühlst. Das heißt, das gilt auch für dich als Unternehmerin. Es gibt natürlich äußere Faktoren, zum Beispiel Märkte, Krisen, die Pandemie. Das ist natürlich etwas, was man sehr, sehr schwierig als Unternehmerin oder als Selbstständige beeinflussen oder steuern kann, weil das einfach Weltgeschehen ist, was eben sehr, sehr, ja, nicht komplett in unseren Händen liegt. Nichtsdestotrotz gibt es dann auf der Seite der Persönlichkeit des Individuums eine sehr große Einflussnahme. Und das sehen wir zum Beispiel auch daran, wie Menschen mit der Pandemie als Unternehmerinnen, als Selbstständige umgegangen sind. Manche sind einfach umgekippt und sind nie wieder aufgestanden. Manche haben sich durchgebissen, manche beißen sich heute noch durch und andere waren vielleicht kreativ und haben neue Dinge entwickelt. Das heißt, eine und dieselbe Grundvoraussetzung hat nicht immer denselben Effekt und das hängt davon ab, wie unsere Säulen, wie stabil unsere Säulen sind und wie gut sie tragen. Deswegen möchte ich mit dir einmal diese vier Säulen als unternehmerischer, als selbstständiger und als wirtschaftspsychologischer Perspektive anschauen. Fangen wir mal bei der ersten Säule an, der Bewegungs-Säule. Also Bewegungen als Privatperson, klar, ich denke die allermeisten von uns haben irgendwie sowas in sich wie ja ich sollte mal mehr Sport machen oder ich will mehr Sport machen oder ich bin sehr sportlich, also da gibt es eigentlich immer eine Haltung zu und fast alle von uns wissen ja, dass Sport und Bewegung eine gute Sache sind, dass das hilft, gesund zu sein, fit zu sein und genau deswegen ist das glaube ich relativ klar. Was bedeutet das aber als Unternehmerin? Als Unternehmerin kann das bedeuten, dass du dich mal damit auseinandersetzen kannst, wie es dir gelingt, als Mensch Bewegung zum Beispiel in deinen Alltag einzubauen, auch wenn du arbeitest. Also wenn du zum Beispiel merkst, dass es dir immer wieder ganz, ganz schwer fällt, im Alltag, auch im Arbeitsalltag, dich zu bewegen, dann oder Bewegungen einzubauen oder Sport zur Priorität zu machen oder eine gute Routine zu haben oder vielleicht auch es nicht nur in deiner Freizeit als Projekt zu sehen, dass du dich bewegen sollst, sondern vielleicht sogar in deine Arbeitszeit legst. Crazy idea. Weil du wirklich davon überzeugt bist, dass Sport und Bewegung ein wichtiger Faktor sind, damit du in fünf Wochen auch noch selbstständig tätig sein kannst und ein Unternehmen leiten kannst. Also check doch mal kurz mit dir ein. Erste Säule, erster Check-in with yourself. Wie steht es um Säule A Bewegung und Sport in deinem Leben? Kurzer Moment des Innehaltens. Wie gut gelingt dir das gerade in deinem Leben, wenn du letzten vier, sechs Wochen anschaust, du als Selbstständige, als Unternehmerin, wie gut gelingt es dir, Bewegung in deinem Leben zu integrieren, zu einer Priorität zu machen, zu einer Routine zu machen. Wie gut gelingt dir das? So, erste Frage. Wandern wir weiter und da also nochmal zurück zur ersten Säule. Ganz wichtig, dass es nicht etwas, was ausschließlich in deinem privaten Setting passieren muss, sondern erfolgreiche Unternehmer und Selbstständige binden das in ihre täglichen Routinen, in ihre Abläufe mit ein, es ist nichts, ach, wenn ich noch mal Zeit habe, sondern, und dafür finde ich ein Bild ganz wichtig, viele von uns Selbstständigen arbeiten, sodass sie ihre Selbstständigkeit haben. Und dann versuchen wir, unser Privatleben zu integrieren. Ein gesunder Unternehmer, eine gesunde Unternehmerin, die resilient ist und die auch über viele Jahre Bestand haben kann, bei der ist es anders. Die hat ein Leben und der Beruf integriert sich in dieses Leben. Ich weiß, das klingt für die meisten Selbstständigen wie eine absolute Utopie. Aber lass uns mal kurz für dieser Folge, dieser Utopie ein bisschen folgen und sagen, du hast dein Leben und dein Unternehmen ist ein Teil davon. Und du schaust jetzt mal durch diese Brille, wie gut gelingt dir das, den Teil Bewegung und Sport in deinem Leben zu haben, trotz oder mit oder gerade weil du auch als Selbstständige wirkst und als Selbstständige natürlich zum Beispiel den Vorteil haben könntest, sehr frei über deine Zeit zu gestalten. Säule 2. Ernährung. Wie gut gelingt es dir, dir Nahrung zuzuführen und dich zu nähren? Wie gut gelingt es dir als Selbstständige und als Unternehmerin, dass du wirklich dich um dich kümmerst, dass du gutes Essen hast, dass du Essen hast, was dir schmeckt, was deine Nährstoffe füllt, was dich wirklich gut versorgt, sodass du keinen Mangel hast. Sehr, sehr viele Selbstständige, mit denen ich und wir arbeiten, haben so einen von noch schnell schnell, ich mache schnell ein Brot und noch schnell was essen und ich habe heute noch gar nichts gegessen, aber schnell noch die Kundentermine und so weiter. Checkt doch kurz ein, die zweite Säule Ernährung, Wie gut sorgst du für dich? Oder bist du vielleicht eine von den Selbstständigen, die unter der Woche durchhustelt und dann am Wochenende sich ganz viel Zeit nimmt und freut, endlich mal ausgiebig und gut essen zu können? Also schau nochmal ganz ehrlich für dich, wie gelingt dir das? Oder bist du immer top versorgt, machst Meal Prep, hast immer alles dabei. Oder wie auch immer, es muss auch kein Meal Prep sein. Aber wie funktioniert das für dich? Wie gut bist du beim Thema Ernährung, Nahrung, dich nähren und für dich sorgen? Denn gerade als Selbstständige, wenn wir vielleicht launchen und wenn wir große Herausforderungen haben und wenn wir zum Teil auch ein hohes Stressniveau haben, sind Nährstoffe und Nahrung das A und O. Wenn wir im Mangel sind, ist es natürlich wahnsinnig schwer, Stress stand zu halten, weil einfach unser Fahrzeug, unser Körper, unser Zuhause nicht richtig funktionieren kann. Das heißt, Säule B, wie gut gelingt es dir, das Thema Ernährung und dich nähren und dich füttern sozusagen. Wenn wir uns vorstellen, das Auto tanken wir vor den Fahrern und dann fahren wir, wie ist es bei dir? Wie gut sorgst du dafür dich? Das ist die zweite Säule. Die dritte: Recovery. Wie gesagt, in einigen Longevity-Forschungen wird das als Schlaf übersetzt. Ich finde es nicht so glücklich. Ich finde, es ist nicht nur Schlaf, sondern es ist für mich Erholung. Und da kommen wir zu einem sehr, sehr spannenden unternehmerischen Punkt. Wie gut kannst du dich erholen? Wie gut gelingt es dir, abzuschalten? Wie gut gelingt es dir, mal nicht online verfügbar und mit deinen Gedanken überall zu sein? Oder bist du vielleicht eher von der Fraktion abends beim Fernsehen gucken, noch schnell E-Mail, noch schnell Insta und noch schnell das und das und kannst noch einen Post vorbereiten. Wie gelingt es dir? Wie gut bist du im Nichts-Tun, im Sein? Das ist Recovery. Das kann so was sein wie Meditation, das kann so was sein wie ein Hobby, Das kann so was sein. Das sind die Dinge, die die Batterien aufladen und die nicht die Batterien entladen. Unser Alltag, unser Stresslevel ist eben häufig so, dass sich Batterien entladen und dafür ist der Mensch auch gemacht. Wir sind gut da drin. Wir müssen gar nicht vermeiden, dass sich Batterien entladen. Das ist gar nicht das Ziel. Man kann natürlich versuchen, dass sie nicht tiefenentladen sind. Das ist super sinnvoll, aber es ist sehr, sehr wichtig zu schauen, in welchen Momenten lädst du die Batterien auf. Und das ist Erholung. Recovery. Wie geht es dir damit? Ganz ehrlich, Hand aus Herz. Ich erlebe sehr viele Menschen, die selbstständig sind, die sich vielleicht gar nicht die Erlaubnis geben, sich zu erholen. Ich muss doch noch, erst noch das, dann das, ich darf erst und so weiter. Wie geht es dir mit dem Bereich Recovery? Wann hast du mal Momente, wo du gar nicht an deine Selbstständigkeit denkst oder wo du wirklich mal zu einer inneren Ruhe kommst im Kopf, im Körper, im Nervensystem? Das ist Recovery und ich frage mich, wie diese dritte Säule bei dir aussieht. Und kommen wir zur vierten Säule, was natürlich für mich sehr, sehr wichtig und auch auf eine gewisse Art und Weise schön ist, nämlich das Thema mentale Gesundheit. Die mentale Gesundheit ist einer der Faktoren, einer der vier wichtigsten Faktoren für Longevity, also für Langlebigkeit und auch für eine lange Health-Span, also dafür, wie lange du dich gesund fühlst und gesund bist in deinem Leben. Wie kann man das erklären? Naja, mentale Gesundheit beschreibt zum Beispiel dein Stresslevel und auch die Fähigkeit, wie du mit Stress umgehen kannst. Und das wissen wir ja nun alle, dass sehr, sehr, sehr viele Krankheiten, die wir in unserem Gesundheits- und Krankensystem so abbilden, stress-related sind. Seien das Schmerzen, seien das Mangelerscheinungen, seien das Über- oder Untergewicht. Es gibt sehr, sehr, sehr viele Erkrankungen und Symptome, die stress-related sind. Das bedeutet, dass es einen Zusammenhang, einen signifikanten Zusammenhang zu Stress gibt. Was können wir da jetzt machen? Mentale Gesundheit ist ja so ein großes Thema, dass ich das nicht in einer 15-minütigen Podcastfolge einfach so abdecken kann. Aber ich möchte dich ermutigen, nochmal, wenn das gerade bei dir vielleicht klick macht innerlich, für dich zu schauen, wo ist der Raum für deine mentale Gesundheit? Wo sorgst du für dich? Welche Dinge helfen dir, mental gesund zu bleiben? Wie tickst du da? Das ist so, so, so wichtig. Heißt das für dich, dass du vielleicht einen Coach oder einen Therapeuten an deiner Seite dir wünschst? Eine Sparringspartnerin? Was ist bei dir sozusagen das Ausdruckmittel? Brauchst du es regelmäßig mit Menschen zu sprechen? Bist du eine Sprechdenkerin? Oder bist du jemand, dem es total gut tut, jeden Tag ein bisschen zu journalen und deine Gedanken und Themen zu sortieren, aufs Papier zu bringen oder bist du jemand, der jeden Tag einen Spaziergang braucht, eine gesunde Routine. All das könnte auf das Thema mentale Gesundheit einzahlen. Aber auch, und die sind alle miteinander verwoben, wenn du zum Beispiel schlechte Werte des Blutes hast, Mangelerscheinungen, wirkt sich das auf deine mentale Gesundheit aus. Also es kann auch sehr physisch sein. Also schau mal, um in dem vierten Bereich einzuchecken, vielleicht auf einer Skala von 0 bis 10, wie viele Punkte würdest du dir gerade geben? Wie mental gesund erlebst du dich gerade? 0 bedeutet Katastrophe. Ich schmiere hier gerade ab, mir geht es gar nicht gut. Ich habe depressive Verstimmungen, ich habe Symptome, die mir Sorgen machen. Und 10 bedeutet, ich stehe voll im Saft, ich bin voller Energie und Tatendrang. Und es ist vielleicht noch mal wichtig, beim Thema mentale Gesundheit spielen auch so Themen wie Ängste, Erschöpfungssyndrome, Überlastung, Gereiztheit, das ist alles ein Bereich im Bereich der mentalen Gesundheit anzusiedeln. Jetzt habe ich dir und euch diese vier Säulen einmal vorgestellt. Wie sieht es aus? Kleiner Check-In zur Abschluss dieser Folge. In den Show Notes findest du den Link zu mir, zu WhatsApp. Klick da mal drauf und schicke mir ein A, B, C oder D. Noch mal ein kleines Wrap-up und zwar mit der Frage, welche dieser Säulen ist bei dir am schwächsten aufgestellt als Unternehmerin, als Mensch? Wo würdest du sagen, lässt du die meisten Körner liegen? Wo kümmerst du dich nicht gut um dich? Und wo, würdest du sagen, ist das größte Potenzial, dass du in fünf Jahren die erfolgreiche Selbstständige bist, die du sein möchtest? Also wo ist das größte Potenzial? Wo bist du noch am weitesten weg davon, wie du sein möchtest? A: Im Bereich Sport und Bewegung. B: Im Bereich Ernährung, C: im Bereich Recovery, Erholung, oder D: im Bereich Mentale Gesundheit. Schickt mir einen Buchstaben gerne mit dem Wort dazu, Bewegung, Ernährung, Recovery oder Mentale Gesundheit, A, B, C oder D, und springen wir rüber aus den Show Notes. Wenn du in Spotify hörst, klick da gerne auch mal drauf und klick unsere Umfrage an. Da steht auch A, B, C, D und ich freue mich sehr von dir zu hören Und dann können wir mal gemeinsam schauen, was wir da machen können. Also, geh gerne diese vier Bereiche einmal durch und stell dir das Bild vor. Ein Fundament oder ein Gebäude braucht diese vier Säulen. Und die müssen alle stabil sein. Die müssen alle tragen, damit du das Gebilde deines Unternehmens, deiner Selbstständigkeit über die nächsten Jahre stabil in die Welt tragen kannst. Wenn du dabei Unterstützung suchst, weißt du, wo du uns findest, schreib das gerne noch mit dazu. Und ansonsten wünsche ich dir jetzt erst mal einen zauberhaften Tag, ganz viel Freude mit diesem Modell und ich freue mich sehr auf deine WhatsApp-Nachricht. Bis dann, mach's gut, bis zur nächsten Folge hier bei Moin um Neun. Tschüss, deine Laura.

  16. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Folge spricht Gretel mit Stimmcoachin und Musikerin Isabell Honig über das Thema Stimme und ihre Wirkung: 👄 Isabell klärt auf, warum wir unsere eigene Stimme anders wahrnehmen und wie wir lernen können, uns an unseren echten Klang zu gewöhnen. 👄 Sie spricht über die Bedeutung der Stimme im Innen und Außen. 👄 Außerdem erhältst du praktische Tipps, wie man seine Stimme in Verkaufsgesprächen stabil und selbstbewusst hält. 👄Isabell diskutiert die Balance zwischen Authentizität und Selbstbewusstsein in beruflichen Situationen und wie man seine innere Haltung stärken kann. 🎶 Isabell berichtet von ihren Erfahrungen als Musikerin und wie sie mit den Zweifeln und Unsicherheiten umgegangen ist, die von ihrem Umfeld kamen. Zum Abschluss teilt Isabell eine ihrer besten Atemübungen, um Ruhe und Präsenz zu finden und die Stimme zu stärken. In dieser Folge stecken viele Erkenntnisse für dich als Selbstständige und Unternehmerin. Wenn du mehr über Isabell erfahren möchtest, findest du hier weitere Informationen: Instagram: https://www.instagram.com/isabell.honig/ Website: https://www.isabell-honig.de/ Ich freue mich, wenn du mir auf Instagram unter @GretelNiemeyer schreibst und mir erzählst, ob du aus dieser Folge etwas mitgenommen hast. Ansonsten freue ich mich natürlich auch immer über eine Bewertung beim Podcastanbieter deiner Wahl. Transkript: Gretel: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Heute sitzt mir nicht Laura gegenüber und eigentlich dürfte ich auch nicht Moin, sondern Hey sagen, Denn mir gegenüber sitzt Isabell Honig. Isabell ist Stimmtherapeutin und Musikerin und kommt aus Köln. Und deswegen dreht sich heute alles bei uns ums Thema Stimme. Moin, Isabell, schön, dass du da bist. Isabell: Hey, Gretel. Schön, dass ich da sein darf. Gretel: Dann lass uns das doch direkt einmal klären. Ich bin ja Nordlicht und deswegen sage ich zu jeder Tages- und Nachtzeit Moin, ist mir völlig wurscht. Wo kommt das Hey bei dir her? Isabell: Ich habe eine Zeit lang in Schweden gelebt tatsächlich und ich weiß ja auch, dass ihr beiden auch tatsächlich so eine Schweden-Liebe und Schweden-Bezug habt und deswegen ist es irgendwie total witzig, dass ich dir jetzt gegenüber sitze. Genau, das Hey kommt irgendwie daher. Er ist so hängen geblieben, weil ich komme eigentlich gebürtig aus Ostwestfalen. Da ist er ja so tach angebracht. Auch schön. Aber das Hey hat so was, ich glaube etwas, was auch meiner Persönlichkeit einfach sehr entspricht, mit ein bisschen Power und ein bisschen Strahlkraft einfach so in den Raum reinkommen und da bietet sich eher das Hey an, was so einen Schwung hat, als das Tach, das auch etwas monoton und gelangweilt unterherkommt, würde ich sagen. Gretel: Da sind wir ja schon mitten im Thema Stimme und Stimmenklang und Wirkung. Aber erstmal brennt mir eine andere Frage auf der Seele. Warum kann man seine eigene Stimme so schlecht hören? Warum kann ich mir einfach keine Podcastfolge nochmal anhören und bekomme Zustände, wenn mein Mann neben mir im Bett liegt und sich meine Instagram Stories reinzieht. Woran liegt das? Isabell: Das ist eigentlich ganz, ganz einfach erklärbar, weil du dich innen drin anders hörst als die Stimme, die im Raum ist. Weil du natürlich übers Innenohr und über die Vibration, also die Knochen, die tragen die Vibration weiter zu deinem Innenohr. Und das klingt halt meistens ein bisschen tiefer als das, was dann tatsächlich im Raum an Schwingung rauskommt. Diese Irritation gibt es ganz oft, ich kann mir das nicht anhören. Schrecklich, wie ich klinge. Ich finde, ein Punkt hilft, alle anderen hören dich immer so. Du bist die Einzige, die dich anders hört. Also das ist schon mal so ein Punkt, der finde ich hilfreich ist. Und das zweite ist, das zu üben. Sich einfach damit vertraut zu machen. Wie klinge ich eigentlich? Also im Außen. Darüber kann man eine ganz, ganz gute Beziehung zu sich selber eigentlich aufbauen und zu dem Klang und so reinhören, was höre ich denn da eigentlich alles in meiner Stimme. Also wirklich mal die Anteile einfach eher beobachtend rauszudröseln, so als direkt so, oh Gott, sondern eher so mein Ansporn eigentlich im Wort, das so mitzugeben und zu sagen, geh mal als Beobachter oder Beobachterin da rein und wie klingt das denn? Beschreibend und beobachtend, eher sich der Stimme zu nähern und neugierig und gar nicht so sehr mit dem bewertenden Ohr da reinzugehen. Gretel: Ja, ich glaube, da liegt richtig viel drin. In diesem Bewerten ist das jetzt gut oder ist das schlecht? Nee, es ist einfach das, wie es jetzt ist. Und dann feststellt, das möchte ich so nicht oder das fühlt sich nicht gut an oder was auch immer. Dann vielleicht in ein verändern zu gehen, aber nicht erst mal zu sagen, oh Gott, das ist scheiße, das will ich nicht. Isabell: Und das ist, glaube ich, einfach wirklich nur bei den meisten, es ist fremd. Also das ist auch das plötzlich, das ist ja wie eine andere Person, das bin doch nicht ich. Also da passiert auch so was von Moment mal, die Identifikation fällt dann so ein bisschen weg mit dieser Stimme, dass man sagt, das kann ich gar nicht sein, so kling ich nicht. Und deswegen diese Annäherung wieder so ein Abgleich irgendwie zu schaffen, das bin ich, so kling ich im Außen. Ja. Gretel: Und du hast auch geschrieben auf deiner Website oder auf dem Instagram-Kanal, dass Stimme für dich ein Tool zur Entwicklung ist, dass Stimme immer auch so ein bisschen widerspiegelt, wo stehe ich gerade, wie geht es mir, wo bin ich auf meiner Reise. Was meinst du damit genau oder woran kann ich das festmachen? Isabell: Also Stimme als Tool gibt's, also kannst du eigentlich auf zwei verschiedene Wege. Also das eine ist einmal wirklich, dieses Stimme als Werkzeug im Außen zu benutzen, das heißt ins Vertrauen zu gehen, Vertrauen zu schaffen beim Gegenüber, den Raum damit zu füllen, Persönlichkeit zeigen und so weiter. So kann ich das nutzen. Aber im Innen eben auch, wie klingt meine Stimme eigentlich? Ah, da war ich angespannt. Wie klinge ich denn dann? Was passiert eigentlich mit meinem Atem? Und je mehr ich darauf achte und je mehr ich das tatsächlich wahrnehme und mal so ein bisschen, vielleicht auch im Nachgang in der Situation ist das manchmal ein bisschen schwierig, aber so im Nachgang auch, meine Stimme war brüchig. Wie ging es mir eigentlich gerade? Was kann ich da lernen und welche? Und wir kennen dieses große Thema in dieser Coaching-Szene. Ich bin immer noch so ein bisschen, welche Annahmen habe ich da über mich? Welche Glaubenssätze kommen hoch? Welche Gedanken? So was, oh Gott, mir will ja sowieso keiner zuhören. Oder das, was ich sage, ist vielleicht noch nicht gut genug. Oder ist jetzt das, was ich jetzt bei euer Thema ja auch oder dein Thema insbesondere Verkaufen ist, ist das jetzt schon gut genug, was ich da anbiete? Und hab ich da ein Standing oder nicht? Also, welche Gedanken kommen da rein? Und wie schlagen die sich auch an der Stimme nieder? Weil da gibt es schon Dinge, die hörbar sind. Das ist jetzt, wenn du vor mir sitzt und du sprichst, dass ich sage, ich glaube, dieser Glaubenssatz ist da jetzt, das kann ich natürlich nicht machen. Aber du selber wirst spüren, das waren meine Gedanken. Und das ist stimmlich, oder Atem als Grundlage von Stimme. Hab ich die Luft angehalten oder mein Bauch wurde ganz fest oder ich habe die Zähne aufeinander gebissen oder ich habe gestarrt oder was weiß ich, also so. Und all diese ganzen kleinen muskulären Veränderungen im Körper spiegeln sich halt in der Stimme wieder. Das heißt, man kann das für sich selber total gut als Tool nutzen, um zu sagen, was kann ich da ablesen am Klang meiner Stimme? Gretel: Du sagst auch, dass wenn es dir schwerfällt, in die Sichtbarkeit zu gehen oder nach draußen zu gehen oder eine gewisse Präsenz zu haben, dann liegt das oft gar nicht daran, dass dir Know-how fehlt oder dass du gewisse Sachen nicht kannst, sondern es liegt daran, dass wir von außen bewertet werden und uns wahrscheinlich auch noch von innen ja krass bewerten. Also diese, dass du gerade gesagt hast, du bist noch nicht gut genug, du müsstest noch, das ist zu teuer, das ist dies, das ist das. Und dass, ja, dass das oft wirklich gar nichts damit zu tun hat, dass du irgendwie Angst hast, nach draußen zu gehen, per se, weil du nicht gut genug bist, sondern wegen der ganzen Geschichten und Sachen, die man sich so erzählt. Ja, das hat einen großen Einfluss und da versuche ich auch tatsächlich an diesen Kern so zu kommen. Also es sind eigentlich auch da wieder so zwei Wege, über die man ganz gut gehen kann. Ist erstmal tatsächlich diese innere Klarheit zu gewinnen, zu sagen, was ist denn eigentlich das, was ich sagen will? Und habe ich das schon klar? Also auch das, dass in dem Moment, dass Leute dann sagen, ja, ich bin dann so unsicher, wenn ich da rausgehe und dann bin ich, aber was genau macht dich denn unsicher? Also, dass wir uns da vorarbeiten. Ich mag dieses Beispiel so sehr von einer Klientin, was ich auch erzählen darf natürlich, dass sie immer sagte, ja und dann gucken mich alle an, da haben wir schon den ersten Punkt, auf der Bühne stehen, Vortrag halten, all eyes on me. Aber am Ende kam raus, dass ihre Schwester sie ganz oft angestarrt hat und gesagt hat, jetzt sag doch, jetzt sag doch, jetzt sag doch. Das heißt, dieses immer näher und fordernde, dass sie das Gefühl hatte, wenn die Leute mich angucken, dann sind die wie Menschen, die sagen, jetzt sag doch, jetzt sag doch. Und das hat sie unter Druck gesetzt. Und als sie irgendwann diesen Turn geschnallt hat von, das ist doch nicht meine Schwester, die hier sitzt und mich jetzt piesackt und was wissen will. Sondern das sind Leute, die hergekommen sind, weil die mir zuhören wollen, weil das, was ich zu erzählen habe, interessant ist. Und das, man denkt so, das ist so ein kleiner Schalter nur, das ist einmal den Gedanken am Ende. Ist es natürlich nicht, sondern es ist dann weiter das Üben, immer wieder ins Bewusstsein dafür zu kommen und aber auch dann über den Körper sozusagen. Also das, was du gerade sagtest, man kann in der Wechselwirkung auch sagen, also diese innere Haltung, Klarheit, wie stehe ich selber dazu, bin ich davon überzeugt und so weiter, welche inneren Geschichten erzähle ich mir. Ich kann aber auch die Haltung, also die äußere Haltung nutzen, sagen, okay, ich stelle mich schon mal ein bisschen präsenter einfach hin. Was passiert eigentlich, wenn ich den Boden spüre? Bin ich dann schon ein bisschen sicherer, kann ich vielleicht auch diesen inneren Geschichten mit einer ganz anderen, mit einem anderen Standing und mit einer anderen Sicherheit begegnen. Also auch das, ne, das sind so viele Faktoren, die dann da zusammenspielen, die sich aber so krass wirklich im Klang und in der Art und Weise, wie wir dann sprechen in diesen Situationen, dass sich das sehr stark darauf auswirkt einfach. Und ja, ich diese Wechselwirkung einfach sehr mag von innerer Arbeit, aber auch über die Haltung und über die Atmung, über das, wie der Körper halt funktioniert. Wenn wir da die physiologischen Grundlagen sozusagen, wenn wir uns denen widmen und sagen, fließt der Atem so, wie er es eigentlich soll, funktioniert das Zwerchfeil so, wie es soll, artikuliert die Zunge richtig, artikuliert der Kiefer richtig, ist er offen und so weiter. Das heißt, viel Raum für die Stimme geben, dann zu merken, ich fülle ganz anders mit meiner Stimme und gewinne darüber vielleicht noch mal ein bisschen Sicherheit. Super individuell, wer welchen Zugang hat. Gretel: Ich fand es voll spannend, als du gerade so das alles einmal durchgegangen bist. Okay, witziger Check so. Und ich habe mal ein Stimmcoaching gemacht tatsächlich und fand es so spannend, dass ja viele Frauen höher sprechen, als sie eigentlich sollten oder als gut wäre. In dieser Indifferenzlage, als die das erste Mal gefunden hatte, habe ich auch gedacht, so okay, so kannst du dich anhören. Und das ist ja viel entspannter und gibt ja irgendwie auch ja schon auch eine gewisse Professionalität, dachte ich damals. Das fand ich heftig. Also da gibt es einfach auch so Wissen, was schlau wäre, sich das mal anzuschauen. Isabell: Auf jeden Fall. Also gerade die Indifferenzlage, um das vielleicht nochmal kurz aufzugreifen als Wort, das heißt weder zu hoch noch zu tief, noch zu viel Druck, noch zu wenig Druck und also den gleichbleibenden Atemfluss einfach zu haben. Sowieso die gute Mitte in allem zu finden, weil auch unterspannt, funktioniert nicht, dann wird alles schlaff und träge und man hat keine Ausdruckskraft mehr, auch im Gesicht nicht. Du siehst direkt, wenn ich die ganze Zeit das, wenn man jetzt so spreche, dann wird direkt hörbar, dass das überhaupt nicht mit der gleichen Energie da ist. Das heißt, wenn ich versuche, möglichst tief zu sprechen, hat das nicht den Effekt, den man sich vielleicht wünschen würde. Das heißt, es geht schon eine gewisse Grund- und Wohlspannung, nenne ich das immer, im Körper zu etablieren, um eine gute Grundlage für die Stimme zu haben. Gretel: Ja, sehr, sehr spannend. Jetzt hast du gesagt, Du bist ein sehr geduldiger Mensch. Der Wahnsinn. Wie äußert sich das? Also bist du das vor allem in der Arbeit oder bist du generell mit allem sehr geduldig? Diese Arbeit mit der Stimme bedeutet ja auch, oder das habe ich für mich so festgestellt, das geht ja auch nicht von heute auf morgen. Da ist ja viel Übung mit drin, da ist ja viel, wie du es vorhin gesagt hast, Beobachten, nicht Werten, Schauen, wie sieht dein Körper überhaupt aus? Wieder üben, Sprechproben und so weiter. Wie? Ja, also ich bin halt leider sehr, sehr ungeduldig. Also erst mal hätte ich gerne einen Tipp für Geduld. Und zweitens interessiert mich so, was ist wirklich ein guter Einstieg? Wenn ich jetzt feststelle, meine Stimme, die macht mir irgendwie zu schaffen, weil sie brüchig ist, weil ich mich nicht gehört fühle, weil ich das Gefühl habe, sie versagt genau in den falschen Momenten. Was ist da so ein guter Einstiegspunkt? Isabell: Also da, um zu starten mit der Stimme würde ich jetzt erstmal gar nicht sagen, es ist die Geduld. Warte, wir machen mal der Reihe nach. Also du hättest gerne einen Tipp für Geduld. Da finde ich es immer sehr, sehr hilfreich, einfach zu gucken, was habe ich denn alles schon erkannt, bearbeitet, was ist mir schon aufgefallen, welche Übungen habe ich schon gemacht. Also eher auch so zu sehen, nicht nur, ich will, dass das jetzt alles funktioniert und dass das, Knall auf Fall, soll das jetzt perfekt da sein. Perfekt ist auch, schwierig. Genau, aber dieses Genuss, ich würde den Genuss gerne da reinbringen, weil ich glaube, dass die Ungeduld manchmal kommt, wenn wir den Moment nicht richtig genießen oder sagen, was erkenne ich jetzt daran, wenn wir nicht in der Neugier und in dem Genuss bleiben, sondern vielleicht eher nur dem Ergebnis, ein Ergebnis wollen. Was ja auch, das kommt immer, finde ich, ganz drauf an, was es ist. Also kann das auch sehr hilfreich sein, einfach zu sagen und los, wir sind jetzt auch mal ungeduldig und ab aufs Ziel los. Super wichtig. Für so Körperprozesse nicht immer hilfreich. Kann auch mal, da kommt dann der Aha-Moment und Mann, warum kann ich das jetzt nicht in jeder Situation abrufen? Das ist doch kacke, so. Also dieses Ärgernis darüber von, aber als wir es geübt haben, hat es doch geklappt. Ja. Und dann ging es jetzt nicht. Da sage ich, was war denn anders? Also das ist dann eher dieses, was war denn da? Lass uns das mal ergründen und dann gucken wir. Und beim nächsten Mal konzentrierst du dich, das ist dann hoch individuell, aber ich sage jetzt mal, Siehst du, du hast gar nicht den Boden gespürt. Du bist gar nicht im Kontakt, im Raum gewesen. Du hast gar nicht dich vorher verortet. Ja, stimmt. Okay, das als Aufgabe. In allen Sprechsituationen, Boden spüren, verorten. So und dann halt in dem Prozess, das kommt dann natürlich sehr drauf an, wie viele Einheiten ich mit Leuten zusammen arbeite, wie lange ich den Prozess begleite, was wir da gemeinsam irgendwie austüfteln als Plan. Aber selbst schon in einer Session kann man halt sehr gut die ersten Baustellen sozusagen ergründen und dann heißt es beobachten und dann selber natürlich da reinsteigen und erstmal sagen, ah okay, was kann ich denn noch alles entdecken eigentlich an meiner Stimme und an der Art und Weise, wie ich spreche oder wie ich in Sprechsituationen gehe. Was habe ich denn vorher schon für Gedanken? Ich kann nicht vor Leuten sprechen. Es geht nicht. Das kenne ich auch von ganz vielen Leuten. Und dann auch noch viele Leute. Und dann versuchen wir das so ein bisschen aufzudröseln, auch da, und zu gucken, stimmt denn das? Ja, also im Team ist das kein Problem, wenn da fünf Leute sitzen. Ha, zack, erwischt. Vor fünf Leuten also kein Problem. Was ist denn da anders? Also das ist immer mein, was ist denn da anders als da, wo du dich entspannt fühlst? Wann fühlst du dich entspannt mit deiner Stimme? Wann hast du das Gefühl, hier kann ich frei sprechen? Woraus nimmst du da sozusagen deine Kraft oder das Selbstvertrauen? Und auch da sind die Antworten ganz, ganz unterschiedlich. Oft hat es ganz viel mit, da kann ich so sein, wie ich bin. Da sind wir bei diesem großen Punkt Persönlichkeit. Weil viele Leute denken, ich muss so und so sprechen, um so und so zu wirken. Wie so ein Anspruch, ein bestimmtes Bild muss ich jetzt erfüllen. Als Coach oder als jemand, als vortragende Person oder wie auch immer im Business-Kontext muss ich aufrecht und Brust rausstehen und merke dann, es hat einen gegenteiligen Effekt. Woran liegt das? Ich mache doch schon das, was ich soll. Ich bin doch präsent. Dann ist die Frage, die man sich dann wirklich ehrlich beantworten muss, mal ist, bist du präsent? Ja, also stimmt denn das? Bist du präsent oder bist du vielleicht bei allen anderen, die wirke ich jetzt auf alle anderen? Bist du bei dir in deiner Präsenz oder bist du dabei abzuchecken, ob das die Wirkung hat, die du willst? Gretel: Und sag mal, es ist ganz oft so, dass meine Kundinnen mir das zurück spiegeln, Sei das in einem Verkaufsgespräch, sei das in einem Webinar. Es ist alles gut, solange sie sozusagen über ihre Expertise reden, in dem sie vielleicht ihr Programm vorstellen und so weiter. Und dann kommt der Moment, wo sie verkaufen sollen. Dann kommt der Moment, wo der Preis genannt werden soll, die Konditionen genannt werden sollen und dann wird die Stimme plötzlich ein bisschen piepsiger und man verschwindet und man redet plötzlich sehr, sehr schnell und man möchte einfach nur noch, dass das ganze Ding zu Ende ist und ist froh, wenn man im Zoom ist und einfach aufgelegt hat. Das ist wirklich so ein gängiges Phänomen, was ich auch sehr gut nachvollziehen kann. Was hast du da für Tipps dabei, wenn ich merke, Okay, das ist eine sehr wichtige Situation für mich. Ich möchte das über die Zielgerade bringen, aber ich fühle mich jedes Mal so schlecht in der Situation, dass mir meine Stimme irgendwie versagt oder mein Körper macht, was er will. Isabell: Da auch, also verschiedene Punkte. Zum einen, das werdet ihr sicherlich auch bei euch, in der Mastermind kann ich mir vorstellen, ist das ja auch ein Thema Preisfindung. Also bin ich schon selber innerlich d'accord mit diesem Preis. Also habe ich selber das Gefühl, dass ist das wirklich wert. Dann die Langsamheit mit reinbringen. Also wirklich einfach auch mal das aushalten. Und das ist auch wirklich eine Übungssache tatsächlich. Also dieses, das immer wieder aussprechen und sich daran erinnern, das langsam und mit Standing zu tun. Also das kann man sehr gut über den Körper machen dann wirklich, also auch im Sitzen den Boden spüren, mit den Füßen die Sitzunterlage spüren, also so richtig aufrecht sitzen. Und schon in Verbindung mit dem Gegenübersein, aber in diese eigene Präsenz irgendwie reinkommen und sagen, ja, und das ist das Wert. Also dieses Gefühl haben, nicht, hey, du musst mir leider 1000 Euro dafür geben oder 300 oder 7000 oder was auch immer diese Zahl jetzt sein mag, sondern sorry, dass ich Geld von dir will. Also innere Haltung arbeiten und sagen, und das ist das wert und ich habe Lust mit dir zu arbeiten. Also in dieser Haltung dem anderen gegenüber zu bleiben. Und das ist, das ich weiß, dass das viele nicht hören wollen, auch da ist die Geduld ein Faktor, es üben. Es ist üben. Es ist immer wieder, sich erinnern, immer wieder in die Stimme kommen und auch mal diese Zahl für sich selber, nicht nur in Verkaufsgesprächen diese Zahl aussprechen, sondern auch mal vorher sagen, so und so, das ist der Preis. Dass man das einfach auch mal als Satz übt. Will ich das sagen, das ist der Preis? Oder will ich sagen, das kostet? Oder will ich sagen, dein Invest ist? Oder was möchte ich denn auch für eine Wortwahl nutzen, die das widerspiegelt, wie ich dazu stehe. Das finde ich einen ganz, ganz wichtigen Punkt, was auch mit Persönlichkeit dann zu tun hat, ist deine Worte finden. Was ist das Wort, was du nutzt, Gretel? Was sagst du oder das kostet er? Gretel: Ich sage eigentlich meistens, das kostet. Investition ist mir immer ein bisschen zu hoch gegriffen und irgendwie fake. Isabell: Ja, und stell dir vor, ich sag jetzt mal, als dein Coach sagt, Invest Und dann merkst du, ah ja, die oder der sagt das und das. Das mache ich jetzt auch. Ja, ist mein Vorbild und das gucke ich mir irgendwie ab. Und dann funktioniert das aber nicht. Dann fühle ich mich nicht wohl damit. Und da bin ich immer Fan davon zu sagen, aber was sind deine Worte? Wie ist das, wenn du das einfach drauf lossprichst? Wenn du mir das jetzt erzählst und sagst, ja, ja, das kostet so und so viel. Und genau so mit diesem, ja, ja, also. Das ist wichtig, aber es darf eine gewisse Beiläufigkeit, weil das ist ja ein gesamtes Gespräch. Das gipfelt dann vielleicht darin. Vielleicht muss man die Gesprächsstruktur überdenken und sagen, was würde mir denn gut tun, wenn ich am Ende sage, ja, so viel kostet das, oder wenn ich das schon mitgegeben habe und sage, guck die und die Sachen gibt es, das und das sind die einzelnen Preise, ich erzähl dir mal kurz dazu, was da noch drinsteckt. Vielleicht fühle ich mich mit der Reihenfolge wohler. Auch da gibt es dann in dieser im Gesprächsaufbau gibt es sicherlich auch Strategien, da bist du die Expertin für wann man was nennt, aber ich glaube das auch ein großer Anteil ist, womit fühlst du dich wohl, weil wenn du dich wohlfühlst, dann kannst du es auch transportieren. Und dann ist auch nicht diese Diskrepanz, also die wir ja haben, wenn ich druckse, wenn ich es unangenehm finde, das auszusprechen, dann kriegst du automatisch ein unangenehmes Gefühl auf der anderen Seite. Du weißt nicht warum, aber vielleicht, wenn die Stimme dann ein bisschen so wird, denkst du, was ist jetzt anders? Da hat sich was verändert. Die ist jetzt nicht mehr so präsent, sondern jetzt wird es irgendwie komisch. Und ich kann das als Gegenüber vielleicht gar nicht unbedingt einordnen, was genau das ist, was da gerade passiert, aber ich merke die Veränderungen und das ruft Unsicherheit hervor. Und diese Unsicherheit beim Gegenüber kann ich sehr gut selber in Schach halten, indem ich versuche, mich vielleicht auch einfach selbst, wenn ich innerlich denke, oh Gott, jetzt muss ich den Preis sagen, gehe ich in meine Indifferenzlage und spreche langsam und deutlich und versuche in diesem, in meinem Sitz zu bleiben. Und auch auf die Reaktion zu warten. Ja, und eher in einem Gespräch zu bleiben als hier bitte, ich gehe mal ein Stück zurück. Ja, Haltung. Gretel: Ja, es ist ja auch wieder dieses, also zum einen mal dieses verwirrte Menschen kaufen nicht. Also wenn ich merke plötzlich hat sich was verändert und ich kann das nicht an irgendwas festmachen, aber irgendwas stört mich plötzlich, dann hört natürlich dein Gegenüber auch viel aufs Bauchgefühl und so, okay, irgendwas stört mich jetzt gerade, ich kann es nicht benennen, aber jetzt damit muss ich nochmal zurückgehen. Und also das ist wirklich wichtig da in einem ja so in einem Guss zu versuchen zu bleiben, weil sobald es irgendwie einen Bruch gibt und damit will ich jetzt gar nicht mehr Druck aufbauen als nötig. Aber sobald es so einen Bruch gibt, sorgt es für Unsicherheit und dann ist eben nicht mehr klar, was es ist. Und gerade wenn wir selber Coaches oder so sind, dann werden wir ja für Klarheit engagiert und dann werden wir dafür engagiert jemanden an die Hand zu nehmen und zu einem Ziel, was dieser Person wichtig ist, aber schwer fällt, hinzubringen. Und deswegen ist dieses bruchfreie Gespräch einfach so wichtig. Und ich habe mich zwischendurch nur gefragt, man sagt ja einerseits, the first sale is to yourself, also da geht ja genau dieses hin, was du sagst, sprich den Preis aus, fühl dich mit der oder kenne den Wert, den du hast und so weiter, das geht ja in die Richtung und dann ist ja aber auch noch so ein anderes Konzept, möchte ich einfach mal sagen, fake it till you make it. Was ja auch so ein bisschen ist, ich bringe mich in eine Situation, ich rede langsam, mir geht es eigentlich gar nicht so gut, aber nach draußen versuche ich das trotzdem auszustrahlen. Sind das für dich Gegensätze? Sind das für dich unterschiedliche Zeitpunkte? Sind das für dich Techniken? Ja, wie ist das für dich? Isabell: Das, also das fake it till you make it, ich glaube, dass schon, dass sich äußerlich, was ich eben schon sagte, sich äußerlich in eine Haltung bringt, das nach außen zu bringen, dass das wie so ein Spiegel wirken kann von ach guck mal, das funktioniert. Also es kann auf Selbstvertrauen einzahlen. Aber in dem Moment, wo die Maske oder wenn wir jetzt so sprechen, es ist ja so ein bisschen, dass man da maskiert, sag ich mal. So. Und da, wo es zu doll ist, dann ist es nicht mehr der bewusste Vorgang von Ich mach das jetzt einfach mal und vielleicht profitiere ich auch selber davon, sondern wenn es wirklich das ist, dahinter ist das Grauen und das Bibbern und so und so und dann ist das ein wahnsinniger Kraftakt, so eine Maske aufzusetzen und die aufrecht zu erhalten. Und die muss ich ja dann auch die ganze Zeit aufrecht erhalten. Deswegen würde ich da recht sparsam mit sein und sehe aber trotzdem den Effekt, den es haben kann. In Kombination, glaube ich, wird ein Schuh draus, zu gucken, wie sehr, welche Anteile davon kann ich für mich rausnehmen. Vielleicht auch sagen, heute geht es mir eigentlich nicht so gut, aber komm, ich raff mich auf und manchmal merkt man dann, oh, das hat mich auch energetisiert. Also vielleicht das so als Beispiel, Das kann auch mit Selbstvertrauen funktionieren. Den allen Mut zusammennehmen und sagen, ich mach das jetzt und ich stehe hier jetzt, auch wenn es innerlich mir die Flatter geht. Da kann man dann wiederum mit Atemtechniken über, wo sitzt die Stimme, wie kriege ich die da eigentlich hin. Das ist ja auch so ein Punkt. Das heißt, wie komme ich eigentlich aus dem, wo ganz viele sind, die ganze Zeit im Lachen und hier oben und der Kiefer zu und hey, so nett und toll, dass du da bist. Und es klingt aber alles ein bisschen aufgesetzt im wahrsten Sinne des Wortes. Das heißt da über den Körper, dass dieses runterbringen. Und da hilft auch das Maskieren, sozusagen. Also über Techniken das etablieren, weil der Körper, also das Nervensystem in dem Moment auch reagiert und sagt, auch ist gar keine Gefahr, ich kann ja ruhig atmen. Das ist diese eine Seite und das andere ist Also diese Kombination, das andere wirklich eine Klarheit zu haben und nicht nur, ich habe mir das einmal kurz aufgeschrieben. Ja, also das bedeutet aus meiner Warte nicht Klarheit, sondern wirklich in Situationen reinzugehen. Das ganz, ganz klar zu haben, wie fühle ich mich da? Wie fühle ich da meinen Wert? Als was sehe ich mich da? Um dann anzugucken, was sind die Dinge, die mir Selbstvertrauen geben? Was sind innerlich die Dinge? Mein Motto ist ja so dieses Klarheit, Sicherheit, Sichtbarkeit. Ich glaube, die Sicherheit generiert sich erst ein Stück weit über die Klarheit, wenn ich gar nicht weiß, was ich sagen will, wenn ich gar nicht weiß, was das wert sein könnte, wenn ich noch gar keine Erfahrungswerte habe, was nutzt das Leuten, was ich hier mache? Auch darüber zu sprechen, immer sprechen, aussprechen, weil das eine ist schreiben und intern das alles sortieren und so und dann aber das auch mal rausbringen. Gretel: Ja, und sich vielleicht noch eine andere Meinung dazu abzuholen, zu dem, was man selber überlegt hat. Isabell: Und ich also ich liebe ja diese Resonanz des Raumes. Schon allein ist, wenn du das mal aussprichst. Also ich bin Stimmcoach. Wie fühlt sich das an? Das zu sagen, einfach nur so das im Raum. Jetzt habe ich das ausgesprochen. Jetzt steht das hier. Die Wellen, die schwimmen hier durch den Raum quasi. Und das mal wahrzunehmen. Und wenn ich dann sage, ah oder was sage ich jetzt? Ich bin Stimmtherapeutin. Bin ich, aber ich arbeite gar nicht so therapeutisch. Ein Anteil, ja, aber ich bin keine, also ich biete keine Stimmtherapie an, wo es diesen ganz therapeutischen Zweig sozusagen geht, sondern ich mache Coaching. Das heißt, auch für mich diese Abgrenzung zu haben, wie ist das gelagert? Was sind die Schwerpunkte, dass ich eine Klarheit auch darin habe, von was sind denn die Dinge, die mich ausmachen und die ich transportieren will, unabhängig davon, was meine Ausbildung ist. Ich bin auch Phonetikerin, kann kein Arsch was mit anfangen, wenn ich das sage. Was macht man denn da? So, hilft mir wahnsinnig für meine Expertise, so. Aber ist erstmal nicht das, wo Leute drauf anspringen und sagen, ja, okay, was soll ich mit der Information? Auch, was brauchen die Menschen da draußen für Information? Dann fühle ich mich auch sicherer, wenn ich mit was rausgebe, wo ich das Gefühl habe, kann ich viel mehr Resonanz mit erzeugen. Gretel: Ich finde es so spannend, weil ich habe hier Stimmcoach stehen und dann habe ich durchgeschrieben, nein, Stimmtherapeutin, Stimmtherapeutin vorgestellt. Also gut, dass du das nochmal richtig stellst hier auf die letzten Meter, bzw. Ja, ich weiß, so viele meiner Kundinnen auch sehr damit struggeln oder dass es super wichtig für sie ist zu wissen, als was genau sie sich jetzt bezeichnen, als was genau sie jetzt rausgehen und da ist immer so ein Perfektionismus einfach auch drin, dass es ganz perfekt sein muss, bevor ich in die Sichtbarkeit gehen kann. Und das verstehe ich bei dir auch. Du sagst so, ja Klarheit, ja Sicherheit vor Sichtbarkeit, aber vielleicht auch so dieses Perfekt wird es halt nie sein. Isabell: Eine Grundsicherheit, ne? Also und ich habe dann so, ich würde dir das jetzt gerne aufmalen, aber vielleicht kann ich es kurz erklären. Diese Klarheit ist wie ein Kern darunter. Aber dass von der Sicherheit zur Sichtbarkeit immer wie ein Kreislaufnochmal kommt und plötzlich aus der Sichtbarkeit wieder bei der Klarheit was eingezahlt wird. Also dass das nicht nur ein Säulen oder ein Aufeinander aufbauen ist, sondern ein immer wieder Aufeinander einzahlen auch. Also je öfter ich in die Sichtbarkeit gehe, desto sicherer werde ich mit den Dingen, die ich in meiner Klarheit entwickelt habe. Also, dass das auch rückwärtsgewandt sozusagen geht. Eher das als drei Teile in dem ganzen Prozess zu sehen, die sich immer wieder gegenseitig befruchten. Deswegen ist so dieses in die Sichtbarkeit auch das, was heißt denn das eigentlich? Da wären wir auch wieder bei Definitionen. Man muss halt mit irgendwelchen Worten rausgehen und man muss mit irgendwelchen Beschreibungen rausgehen. Ich glaube das wichtigste ist sich mit diesen einzelnen Teilen, auch wenn sie, du kannst nie ein Gesamtbild abbilden. Es funktioniert nicht, weil alles, jede Begegnung ist eine Momentaufnahme im Grunde genommen. Ich glaube, diesen Anspruch zu haben von, ich muss alles da reinlegen und ich muss komplett sichtbar werden und alle müssen alles irgendwie verstehen, was ich mache, dass es so viel Druck auslöst, anstatt einfach zu sagen, das mache ich, die Fragen stellt Gretel mir, darauf gehe ich ein und ne, also dann kommen die Themen von allein und ich glaube dieses Vertrauen zu haben, dass wenn du eine Expertise mitbringst, dass du darauf zurückgreifen kannst, auf die Dinge, die du mitbringst. Gretel: Und sag mal, du bist ja auch Musikerin, du bist ja auch als Musikerin gestartet, beziehungsweise das kam vor der Arbeit als Stimmcoachin und du hast da auch so Sachen gesagt, dass dein Umfeld oft kam mit, oh, da kann man davon leben und ich könnte das ja nicht und ich bin mir viel zu unsicher und so weiter. Und auch das ist was, was viele Selbstständige ständig hören, weil es ja sehr oft so ist, dass unser Umfeld mit Selbstständigkeit so viel nicht anfangen kann und eigene Sorgen und fehlende Sicherheit und so weiter alles da reinprojiziert. Wie bist du damit umgegangen? Wie hast du es geschafft, das zu machen, obwohl diese Stimmen von außen kamen? Isabell: Das ist dann das, was eigentlich ein Punkt ist, wo ich gar nicht so sicher bin, ob ich dir empfehlen würde. Aber was trotz, was hilfreich ist, sich mit Gleichgesinnten oder Menschen zu umgeben, die Ähnliches machen, die vielleicht auch selbstständig sind, die vielleicht ganz woanders selbstständig sind auch. Also das finde ich auch immer ganz spannend, fand auch immer den Austausch mit. Ich war jetzt keine Studiomusikerin zum Beispiel, aber es gibt Leute, die wahnsinnig viel einfach nur im Studio für andere, zum Beispiel Instrumente einspielen oder singen oder so und sich mit ganz vielen verschiedenen Leuten, die aber in dieser Branche tätig sind. Also für mich die Musikbranche. Da sind auch viele selbstständige BookerInnen. Oder, ne, also auch nicht nur mit MusikerInnen zu sprechen, sondern viel mehr mit vielen anderen Selbstständigen in dem Fall, um dann zu sagen, ah, es gibt viel mehr, es gibt ja gar nicht nur uns Coaches. Sondern es gibt ja noch ganz viele andere Selbstständige. Es gibt ja viel mehr von uns, als ich eigentlich dachte. Weil dieses… Man ist sowieso der Hahn im Korb, ne? Man sticht sowieso raus aus der Gruppe in dem Moment zwischen all den angestellten Personen. Und da sozusagen, naja, aber im Endeffekt ist das auch gar nicht… Also es ist schon anders, aber viele Dinge sind auch gar nicht so anders. Also ich finde auch immer so die Gemeinsamkeiten einfach dann zu finden. Auch das hat mir geholfen zu sagen, naja, gut, ich bin Künstlerin, ich habe andere Arbeitszeiten als ihr und ich habe vielleicht einen anderen Arbeitsprozess auch. Aber auch da bin ich eher in die Neugier gegangen. Dann und gesagt, ja, okay, und was ist bei dir? Was ist denn bei dir? Was findest du spannend eigentlich an deinem Job? Ich finde ja das spannend eigentlich bei mir, das, ne? Und ganz unabhängig davon, also diesen Status, Selbstständigkeit, der ist wichtig anzugucken, aber das nicht als einziges Identifikationsmerkmal in der Arbeit zu sehen. Ich bin Musikerin, aber ich bin auch einfach Mensch, ich bin auch Isa. Es ist ein Anteil, wie ich mich ausdrücke, genauso wie ich es im Coaching auch tue. Das sind alles Anteile von mir und Dinge, die ich gerne machen möchte. Ich mag es Leuten was beizubringen. Das mochte ich früher schon. Da habe ich gemerkt, das ist irgendwie diese Connection, dieses Direkte, dieses Sehen, wie jemand aufblüht. Aber ich mag auch das, meine Kunst zu präsentieren und zu gucken, aber auch da, was passiert eigentlich in dieser Connection mit Publikum? Und das ist dann am Ende gar nicht so anders, auch wenn es irgendwie so einen ganz anderen Stempel, vor allem auch, bekommt. Und mit dieser Bewertung einfach, oft der Bewertung gar nicht im Sinne von Rechtfertigung, sondern eher auch so der Bewertung, den Wind aus den Segel zu nehmen. Von naja gut, aber meine acht Stunden Arbeit fangen halt eben erst um 17 Uhr an, wenn ich bis in die Nacht arbeite. Deswegen schlafe ich halt morgens länger. Wenn man das manchmal so ein bisschen aufhebt einfach und dann sagt im Endeffekt, ich habe auch eine Wohnung, wo ich hier Miete zahle. Ich habe auch zwei Kinder, die in die Kita gehen. Also eigentlich haben wir doch ganz viele Gemeinsamkeiten. Nur das konkrete Ding, womit ich jetzt mein Geld verdiene, ist halt ein bisschen anders strukturiert als deins. Und das hat mir sehr geholfen in dem Blick, also gar nicht so sehr zu sehen, ah ja, du bist angestellt, ich bin selbstständig. Okay, ja, dann sind wir ja sehr anders. Und natürlich gibt es Unterschiede, aber es gibt es ja dann auch unter den Angestellten und auch unter den Selbstständigen. Also auch, ich glaube, diese Individualität einfach zu sehen, ohne dieses Gestempelt werden, dass das hilft für die innere Haltung, auch ein Understanding von, ich habe mich ja entschieden, ich bin selbstständig, ich mache das und das ist total wertvoll, diese eigenständige Entscheidung, also diese Selbstwirksamkeit zu spüren. Ich entscheide das. Ich kann das auch zum Ausdruck bringen, ja, auf so einen gewissen eher nicht, ah ja, ich bin selbstständig, sondern ich bin selbstständig. Was heißt denn dieses Wort allein? Also ich bin so begeistert, das bewusst zu machen. Für mich hat das was mit Standing zu tun. Ich stehe für mich ein, stehe für mich auf, ich stehe da und zeige mich. Also so dieses, ich finde das steckt alles irgendwie da drin, schon in dem Wort und sich vielleicht daraus auch ein bisschen, ah stimmt, das ist ja stark, cool. So, eher den Turn zu schaffen, das finde ich eigentlich wichtig da drin. Gretel: Ich habe gleich noch eine Frage, aber erst möchte ich natürlich, dass du nochmal kurz erzählst, wie man mit dir arbeiten kann, was du anbietest, wo wir dich finden. Das verlinken wir natürlich hier unten auch in den Shownotes. Aber sag gern auch, was so dein Hauptkanal ist, um mit dir in Kontakt zu kommen. Isabell: Ja, ich also, du kannst mich bei Instagram finden. Das ist eigentlich so das, wo ich hauptsächlich Dinge, mal Stimmtipps poste, viel zu den Inhalten, die ich so mache. Ansonsten arbeite ich sowohl online als auch offline. Also entweder im Kölner Raum oder sagt, ich hätte Bock anzureisen, auch das geht. Dass wir einen Intensiv-Tag machen, also einen Intensiv-Coaching an einem Tag. Einstieg ist so eine Einzelsession, die Intro-Session, um als zu sagen, ich will da mal rein spüren, ich will mal gucken, connecten wir, Ich will mal gucken, funktioniert das für mich? Was habe ich so für Baustellen? Vielleicht gibt es auch einen Vortrag vorzubereiten oder ein Podcast-Interview oder ähnliches. Wo man einfach noch mal gucken kann, womit fühlst du dich wohl zum Beispiel. Also ich sage mal, wieso kleinere, konkretere Anliegen. Und dann gibt es die Möglichkeit, im Paket mit mir zu arbeiten, drei oder sechs Sitzungen oder aber im Intensiv-Coaching, über dann einen längeren Zeitraum, wo wir individuell die Termine festlegen und im Herbst hoffentlich. Ich könnte das jetzt hier als den eigenen Arschtritt quasi. Wir machen so jetzt auch noch mal ein Gruppenprogramm. Also Self and Sound ist mein Gruppenprogramm, wo es genau diese Dreischrittigkeit im Grunde geht, da in der Gruppe das zu erarbeiten. Gretel: Das mag ich ja immer sehr gerne, Leute festzunageln. Also im Herbst gibt es ein Gruppenprogramm habe ich jetzt gehört. Isabell: Ja? Okay. Gretel: Sehr gut, Isabell ist gerade so, damn it, what did I do? Isabell: Ja, frag ich mich gerade innerlich so kurz mal durchatmen. Gretel: Das ist super, denn in die Richtung geht meine letzte Frage auch. Atem spielt ja so eine unfassbar wichtige Rolle und ja, wir atmen jeden Tag, jede jeder zigtausendmal, also du wirst wahrscheinlich die genaue Zahl wissen, ich weiß sie nicht, aber es gibt ja unterschiedliche Arten und Weisen zu atmen. Kannst du uns vielleicht zum Schluss noch mal so eine deiner Best Practice Übungen im puncto Atem mitgeben? Sei das um sich zu entspannen, sei das um selbstbewusster zu reden, was auch immer. Was fällt dir da so ein, wo wir vielleicht mal üben können, unseren Atem besser einzusetzen? Isabell: Also eine Grundlage, vielleicht kurz als theoretisches Hintergrundwissen noch mal kurz, dass das Zwerchfell, was den Brustraum vom Bauchraum trennt, das kleidet es sozusagen aus und das ist was wir brauchen für die Atmung. Das heißt, wenn du einen sehr, sehr festen Bauch hast, dann geht es wirklich darum, auch das zu üben, den Bauch zu lösen tatsächlich durch die Atmung. Aber und das eine ganz, ganz große, große Bitte, wenn ihr das übt, nicht den Bauch rauszupressen und zu versuchen, wirklich, wirklich jetzt muss ich ganz, ganz, ganz, ganz tief, ganz viel Luft rein, saugen und drücken. Das bitte nicht. Das führt eher dazu, dass ihr viel mehr außer Atem seid und dass ihr euch einen nicht so guten Atemrhythmus und Tonus, also was die Muskulatur angeht, selber zufügt sozusagen. Das heißt, eher darauf zu achten, den dreiteiligen Atem, der sogenannte Ruheatem, den zu etablieren. Und der ist Ein, Aus, Pause. Auch die Pause, also der Ausatem ist deutlich länger als wir manchmal glauben, wirklich die Luft rauszulassen. Wir können das ja mal zusammen machen. Genau, dass der Atem von alleine, also nicht Luft holen, sondern der Atem kommt von alleine ein und dann geht er aus. Kann man durch den Mund oder die Nase das ausatmen und dann mal warten, bis der Körper von alleine atmet. Da gibt es einen Moment nicht, dass dir die Luft ausgeht und du denkst, ich muss die Luft anhalten, das nicht, aber dieses Warten und dann vielleicht hast du selber gespürt, dass so unter dem Brustkorb, wie so ein Impuls kommt von, da kommt die Luft dann rein. Und das zu etablieren, dass der Körper von alleine atmet und wir nicht diesen Effekt haben, das kennen vielleicht auch viele beim Sprechen, das sind… Und dann holt man Luft. Und das, die sogenannte reflektorische Atemergänzung nennt sich das, also reflexartige Atmung, die genauso viel Luft ergänzt, wie wir tatsächlich brauchen zum Sprechen und nicht viel mehr Luft holen. Das ist so was, was ich wirklich jeder Person ans Herz legen kann, diesen Ruheatem und vor allem dieses Atem kommen lassen, zu üben. Genau. Gretel: Sehr, sehr cool. Vielen, vielen Dank, Isabelle. Isabell: Danke dir. Gretel: Tolle Einblicke. Ich kann euch oder dir, liebe Hörerin, tatsächlich nur ans Herz legen, diese Folge vielleicht auch mal bei YouTube dir anzuschauen, denn viel über Isabell funktioniert auch über Zeigen, Gestiken. Du hast die meisten Sachen dann auch tatsächlich auch erklärt, was du da gerade machst, aber ich finde es super schön auch noch mal zu sehen, wie sich deine Haltung verändert hat. Körperhaltung, Gesichtshaltung, Mimik und so weiter. Also vielen, vielen Dank, dass du heute hier warst. Isabell: Ich danke dir. Gretel: Wir verlinken wie immer alles hier unter dieser Folge. Wenn ihr Fragen zum Thema Stimme, Sichtbarkeit, Sicherheit habt, schaut bei Isabell auf Instagram vorbei. Eine riesige Empfehlung und dann freue ich mich drauf, wenn wir uns wieder hören bei der nächsten Folge Moin um Neun.

  17. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Stell dir vor, du hast dein Angebot erfolgreich verkauft, dich auf die Zusammenarbeit gefreut, die Slots reserviert, Unterlagen vorbereitet und die Rechnung verschickt. Doch dann kommt der Rückzieher – was nun? In dieser Folge dreht sich alles um das Thema: Was tun, wenn ein Kunde kurz vor dem Start eines Projekts zurücktritt oder die erste fällige Rate nicht bezahlt? Gretel gibt dir wertvolle Tipps und Strategien an die Hand, wie du in solchen Situationen souverän und professionell reagieren kannst. 🤘🏻 Was lernst du aus solchen Erfahrungen? 🤘🏻 Welche Sicherheitsmechanismen kannst du einbauen? 🤘🏻 Wie stellst du sicher, dass deine Arbeit und Zeit immer wertgeschätzt und bezahlt werden? Wie hast du bisher reagiert, wenn jemand spontan abgesprungen ist? Lässt du es auf sich beruhen oder hakst du nach? Solltest du um dein Geld kämpfen und riskierst du damit zukünftige Geschäftsbeziehungen? Wir gehen diesen Fragen auf den Grund und ich teile mit dir, warum es manchmal nicht nur ums Geld geht, sondern ums Prinzip – um dein unternehmerisches Selbstverständnis. 💪🏻 Diese Folge ist ein echter Mutmacher und Augenöffner für alle, die in ihrer Selbstständigkeit mehr Durchsetzungskraft und Klarheit gewinnen wollen. Ich freue mich, wenn du mir auf Instagram unter @GretelNiemeyer schreibst und mir erzählst, ob du aus dieser Folge etwas mitgenommen hast. Ansonsten freue ich mich natürlich auch immer über eine Bewertung beim Podcastanbieter deiner Wahl. Transkript: Moin moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Heute bin ich hier am Start und ich komme gerade ganz frisch aus unserem Verkaufscall in unserer Mastermind Smash it. Es ist ja so, dass du alle zwei Monate als alle zwei Wochen, Entschuldigung, alle zwei Wochen als Smashie in meinen Verkaufscall kommen kannst und wir dort alle Fragen rund Preise, Angebote, Verhandlungen, Verkaufsstrategien und so weiter dort erörtern. Und eine Frage, die in der einen oder anderen Form immer mal wiederkommt, die dreht sich darum, was ist denn, wenn ich was verkauft habe, wenn der Kunde, die Kundin mir auch zugesagt hat und wenn er oder sie dann aber kurz vor Start des Programms zurücktritt oder vielleicht auch die erste fällige Rate nicht bezahlt, obwohl das anders vereinbart war. Also stell dir vor, du hast etwas verkauft, du hast dein Angebot verkauft, alles gut, alles schön. Du setzt dich hin, du überlegst dir vielleicht schon, wie du mit diesem Kunden, dieser Kundin arbeiten kannst. Du reservierst die Slots, du schickst die Rechnung raus, du bist also voll so drauf, hey cool, jetzt kannst losgehen. Und dann wird vielleicht die erste Rechnung schon nicht bezahlt, die schon fällig gewesen wäre. Und dann gehst du ins Gespräch mit der Person und nach einigem Hin und Herdrucksen kommt dann raus, ja, also eigentlich passt mir das gerade doch nicht so gut, ich habe die Zeit gerade nicht, ich habe den Kopf dafür nicht, ach so und ich habe auch eigentlich das Geld dafür nicht. Was machst du dann? Lässt du das dann auf sich beruhen? Hakst du nach? Guckst du, dass du das Geld trotzdem rankriegst? Was kannst du da machen? Vergibst du dir vielleicht die Chance auf ein zukünftiges Business mit dieser Person? Was kannst du da machen? Und natürlich ist das alles auch eine Frage von der konkreten Situation. Also das ist jetzt hier kein 1 size fits all Rezept und egal was dir passiert, du kannst es einfach genauso machen. Aber die Sache ist die, dass ich gerade bei Frauen eher noch höre, naja, vielleicht lasse ich das auch einfach los, vielleicht sollte ich mich gar nicht weiter damit belasten, vielleicht sollte ich, ja, wie gesagt, das einfach abschließen, keine weitere Energie reinstecken und in Zukunft dann einfach drauf achten, dass mir das nicht mehr passiert. Und einerseits ist natürlich schon mal klar, lass mal schauen, oder wenn du in so einer Situation bist oder warst, schau mal hin, was sind die Learnings, die du daraus ziehen kannst? Was kannst du für dich mitnehmen? Kann das zum Beispiel sein, hey, du reservierst einen Platz für eine Person wirklich nur, wenn die erste Rate oder die volle Zahlung gemacht wurde? Kann das sein, hey, du fängst nicht an schon was zu konzipieren oder nach Räumen für ein vor Ort Coaching zu suchen oder was auch immer oder für ein Fotoshooting oder was auch immer du anbietest. Also kann es auch sein, hey, ich fange nicht an, mich überhaupt um die Delivery bei diesen Kunden, dieser Kunden zu kümmern, bevor ich nicht zumindest die vereinbarte Anzahlung oder erste Rate bekommen habe. Kann das sein, dass du nochmal genau reinguckst, wie du Rechnungen stellst, wie du vielleicht einen Vertrag, einen kurzen, knackigen an deine möglichen Kundinnen stellst und verschickst. Also was sind da für Sicherheitsmechanismen, die du einschalten und zwischenschalten kannst, damit dir das einfach so nicht mehr passiert, damit du nicht mehr in diese Vorleistung gehst und am Ende da sitzt und dir denkst, ja schön, was soll ich denn jetzt machen? Und dann ist es ja aber so, okay, du hast jetzt diese Situation, vielleicht gerade, alles, was ich dir sage, von hätte, könnte, würde, bringt überhaupt nichts. Captain Heinshals, nervt nur und das Kind ist ja schon unten im Brunnen. Was können wir jetzt also machen? Tatsächlich stelle ich das fest, dass viele Frauen eher sagen, ich achte auf meine Energie, ich gucke, dass es mir gut geht, ich lerne das loszulassen und ich schaue mal, dass mir das nicht wieder passiert, aber für jetzt möchte ich da keine weitere Energie reinstecken. Vielleicht ist auch die Rate recht klein, die da hätte bezahlt werden müssen und so weiter. Und an dem Punkt möchte ich einmal so einen Fullstop da reinhauen, denn es geht in dem Moment gar nicht unbedingt, in Klammern nur, um die Geldsumme, die dir vielleicht zusteht, sondern es geht, und das habe ich auch immer gehasst, wenn mir das jemand gesagt hat, aber es geht ums Prinzip. Es geht ums unternehmerische Denken. Es geht darum, dass nicht alle einfach mit uns machen können, was sie gerne mit uns machen möchten. Es geht darum, dass es Absprachen gab, dass es auf Augenhöhe eine Vereinbarung gab und dass ich jetzt einen Teil nicht mehr daran halten möchte und davon ausgeht, dass das für den anderen Teil auch total in Ordnung ist. Und so funktioniert es nicht. So funktioniert das Zusammenleben nicht, so funktioniert eine gute Beziehung nicht, so funktioniert eine gute Zusammenarbeit nicht. Und jetzt kannst du ja vielleicht sagen, na ja, aber wenn die Person dann später nochmal kommt, ich möchte mir da ja jetzt nichts verbauen, indem ich jetzt nicht höflich genug bin oder nicht freundlich genug bin und so weiter. Und das ist auch so ein Zahn, den würde ich dir oder den möchte ich dir an dieser Stelle direkt ziehen. Jemand, der einmal zugesagt hat und dann aber sagt, ich möchte es mir nochmal überlegen, ich gehe da jetzt raus, ich melde mich dann aber nochmal in, ja es ist auch eigentlich egal, ob es sechs Wochen oder sechs Monate sind, diese Person kommt nicht wieder. It's just not gonna happen. Also es passiert einfach nicht, jemand, der zugesagt hat, dann absagt, sich irgendwie da rausneakt und auch gar nicht auf die Idee kommt, dass du vielleicht Kosten dort hattest und dass du vielleicht mit der Situation nicht so zufrieden bist und die also auch gar nicht drauf guckt, was brauchst du denn eigentlich, die kommt auch in Zukunft nicht wieder und selbst wenn sie wieder käme, würdest du diese Person nicht als Kunden oder Kundin haben wollen. Absolutes, absolutes totales No-Go. Ja, da möchte ich kurz meine liebe Laura zitieren, die ja gerne sagt, wie es losgeht, geht es weiter. Und wenn es so losgeht, dann möchtest du diese Person auch gar nicht mehr im Coaching haben. Oder im Fotoshooting oder was auch immer. Gehen wir also noch mal einen Schritt zurück. Du hast jetzt die Situation, dass du sagst, okay, das Kind ist in den Brunnen gefallen. Von einer zukünftigen möglichen Zusammenarbeit, die in den Sternen steht, lassen wir uns jetzt nicht das Gehirn vernebeln, sondern wir wollen jetzt gucken, wie können wir, wie kann ich, wie kannst du unternehmerisch denken und gut aus dieser Situation rausgehen. Denn wie schon erwähnt, es geht nicht in erster Linie um die 200, 400, 500 Euro, die es dafür vielleicht gibt, sondern es geht darum, dass du sagst, okay, und so ticke ich als Unternehmerin und so wickelt man so eine Situation auf Augenhöhe ab. So und nicht anders. Und deswegen ist mein Rat an dieser Stelle nicht zu sagen, Okay, ja gut, dann schönes Leben noch. Schade, dass es nicht geklappt hat, sondern zu sagen, okay, pass mal auf oder passen Sie mal auf, wie auch immer, da die Kommunikation läuft. Pass mal auf. Ich finde es schade, dass wir jetzt nicht mehr miteinander arbeiten. Ich hatte oder ich hatte ein gutes Gefühl dabei. Reisende soll man aber nicht aufhalten. Nichtsdestotrotz habe ich in der Vergangenheit jetzt oder habe ich dadurch auch schon Kosten gehabt, die ich nicht allein tragen kann und werde. Und zwar habe ich dir einerseits den Coachingplatz freigehalten, habe also in dem Moment niemand anderem diesen Platz angeboten, sodass ich Einbußen habe und zweitens bin ich in Vorleistung gegangen, dadurch, dass ich den Aufwand hatte, vielleicht die Räume zu suchen, das Coaching vorzubereiten, dir die Rechnung zu schicken und so weiter. Und deswegen gehe ich davon aus, dass die erste Rate wie vereinbart zum Zeitpunkt XY gezahlt wird. Würde ich da jetzt nochmal ein Follow-Up machen? Ja, aber unbedingt. Wenn die Person nicht zahlt, würde ich am Tag nach der Deadline sagen, liebe sowieso, vielleicht ist es deiner Aufmerksamkeit entgangen, aber die Rate von in Höhe von sowieso ist noch offen. Ich gehe davon aus, dass du sie innerhalb der nächsten sieben Tage auf mein Konto überweisen wirst. Viele Grüße und dein Name. Und je nachdem, welche Summe das jetzt ist, je nachdem, wie wichtig dir das auch ist, würde ich auch noch eine zweite Follow-up-E-Mail dazu schreiben. Also na klar, du darfst dann selber gerne abwägen, wo ist der Punkt, wo es wirklich noch sinnvoll ist, unternehmerisch zu lernen, wie die Kommunikation da aussehen kann, dass du das nicht auf dir sitzen lässt und so weiter. Es sollte aber natürlich keine Situation sein, die dich emotional irgendwo belastet. Also es sollte eine Situation sein, wo du denkst, okay, ich lerne jetzt mal, auch so unangenehme Situationen auszuhalten, reinzugehen, durchzugehen und zu gucken, was steht mir zu und das, was mir zu steht, auch einzufordern. Das finde ich wahnsinnig wichtig. Statt einfach zu sagen, ja gut, naja, dann ist es so, so viel war es ja auch nicht, zu sagen, nee, meine Zeit ist wertvoll, ich habe mit dir geredet, ich habe mich darauf eingestellt, ich habe den Platz für dich freigehalten und da ist es wirklich absolut egal, ob du jemand anderen gehabt hättest, der diesen Platz hätte haben wollen, sondern gehe davon aus, dass diese Person da gewesen wäre. Und ich habe mich auch einfach darauf eingestellt. Und deswegen ist es das wert, dass du Geld dafür bekommst. Und ein Fun-Fact an dieser Stelle vielleicht ist noch, dass wirklich viele, viele, viele Unternehmerinnen in meiner Bubble, die ich gut kenne, die ich sehr mag und schätze, die haben ganz oft noch eine Mitarbeiterin im Unternehmen, die es gar nicht gibt. Und die beantwortet dann so unangenehme Anfragen oder alles, was mit Rechnung zu tun hat oder alles, was ja irgendwie so eine Cringe-Momente sind, wo du vielleicht denkst, na ja, also ich jetzt hier als Kapitänin auf meinem Schiff, sollte mich doch gar nicht damit beschäftigen, so eine Zahlung einzutreiben oder eine Rechnung zu stellen. Es kann manchmal sein tatsächlich, dass es dir schwerfällt, eine Rechnung zu stellen und dann gibt das doch einfach an jemanden in deinem Team weiter. Dann macht das halt die Verena oder von mir aus die Johanna oder von mir aus keine Ahnung. Mir fallen jetzt keine guten Namen ein, wo ich nicht tatsächlich jemanden kennen würde. Aber genau so kann es sein. Und dann schreibt halt, hey, ich bin die Sophie aus dem Team von Gretel. Du hattest mit Gretel ein Coaching vereinbart, dass du jetzt aber sehr, sehr kurzfristig abgesetzt hast oder abgesagt hat. Dadurch sind uns hier im Team oder dadurch sind Gretel Kosten entstanden. Deswegen werden wir davon ausgehen, dass du zumindest die erste Rate wie vereinbart zum Datum so und so bezahlst. Viele Grüße alles Gute Sophie aus dem Team Gretel. Also selbst, wenn du Soloselbstständig bist, selbst wenn du niemanden in deinem Team hast, so what, das sieht von außen niemand und wenn es dir unangenehm ist in diese Diskussion zu gehen, wenn du das Gefühl hast alles irgendwie so emotional aufgeladen oder da wird dann die Mitleidskarte gezogen oder was weiß ich, dann kannst du an der Stelle immer eine imaginäre Mitarbeiterin aus dem Hut ziehen und du kannst, ja es sagt auch keiner, dass du der Person nicht entgegenkommen kannst, dass du nicht sagen kannst, ok pass auf, die Rate ist vielleicht tatsächlich dann zu hoch für dich, wir teilen sie auf, 50/50, eine Rate zahlst du jetzt und die nächste dann in zwei Wochen. Also solche Lösungen kann es ja auch noch geben, aber die Lösung sollte aus meiner Sicht nicht sein, einfach in people-pleaser-Manier zu sagen, ach so, okay, na gut, dann eben nicht, das ist in Ordnung, ja, schade, aber vielleicht in sechs Wochen, wenn du dich wieder bei mir meldest und ich dann springe. Also in diesem Sinne steckt den Kopf auf gar keinen Fall in den Sand. Ich möchte auch noch mal sagen, wir alle, ja alle, die wir selbstständig sind, kennen Situationen mit Kund:innen, die last minute zurücktreten, die nicht zahlen, die dann plötzlich nicht erreichbar sind, die uns ghosten und so weiter. Ich kenne wirklich niemanden, niemanden der oder die selbstständig ist, bei der das noch nicht passiert wäre, bei der die Zahlungsmoral nicht mal hier oder da ein Thema gewesen wäre. Von daher Kopf einmal nach oben, das berühmte Krönchen richten, sich dann überlegen, was du der Person sagen willst, ob du es sagst, ob es deine Mitarbeiterin sagt und dann sieh zu, dass du für die Arbeit, die du schon getan hast und für den freigehaltenen Platz und so weiter, dass du vernünftig bezahlt wirst. Ich drück dir ganz fest die Daumen, schick dir eine große Portion Motivation, Mut und unternehmerisches Denken vorbei. Ich freue mich, dass du dir diese Folge Moin um Neun angehört hast. Ich freue mich, wenn du mir auf Instagram zum Beispiel mal schreibst unter @gretelniemeyer, findest du mich dort und mir erzählst, ob du aus dieser Folge was mitgenommen hast. Ansonsten freue ich mich natürlich auch immer über eine Bewertung beim Podcast-Anbieter deiner Wahl. Das macht mich sehr, sehr glücklich. In diesem Sinne, Alles Gute für dich, bis zur nächsten Folge Moin um Neun und ich hoffe, wir sehen und hören uns auch auf einem der anderen Kanäle.

  18. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Zu Gast in dieser Folge ist Selina Furter, Coach für ambitionierte Working Moms. Selina teilt ihre persönliche Geschichte, wie sie während ihrer Schwangerschaft und nach der Geburt ihres Kindes 2015 mit beruflichen Herausforderungen konfrontiert wurde und wie diese Erfahrungen sie schließlich dazu brachten, andere Mütter zu unterstützen. Themen wie Erschöpfung, mentale Überforderung und das Jonglieren von Karriere und Familie sind zentrale Punkte, mit denen Mütter zu Selina kommen. Sie betont die Wichtigkeit, sich selbst zu priorisieren und unterstützt zu werden. In ihrer Arbeit legt sie besonderen wert darauf, dauerhafte Veränderungen zu bewirken. Welche Rolle die eigenen Werte, Grenzen und Identität für ihre Coachees und sie spielen, erfährst du in der aktuellen Folge von Moin um Neun. Mehr Infos zu Selina: Webseite: www.selina-furter.de Podcast: “Happy Working Mom” : https://selina-furter.de/podcast/ Linkedin: https://www.linkedin.com/in/selina-furter/ Link zu Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Transkript: Gretel: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Heute ist Interviewtag und mir gegenüber sitzt Selina Furter. Selina ist Coach für ambitionierte Working Moms. Ich bin mir sicher, dass sie sich das auch vor ihrer Selbstständigkeit nicht hätte vorstellen können, dass es da so einen großen Bedarf gibt und dass sich da wirklich jemand so doll drum kümmern muss. Aber viele, viele Moms werden mit dem Müttersein plötzlich in eine bestimmte Schublade gesteckt und das ist keine schöne Schublade. Moin, liebe Selina, schön, dass du da bist. Selina: Moin, liebe Gretel, vielen Dank für die Einladung. Freue mich sehr. Gretel: Ja, ich freue mich auch. Wir haben ja schon im Zuge des Interviews in deinem Podcast, der auch Happy Working Mom heißt, festgestellt, dass ich mit dem Mutterwerden plötzlich so meine Karriere einen Knicks hatte und das da gar nicht so gut lief. Und bei dir war es ja ähnlich. Magst du uns einmal abholen, wie es bei dir gelaufen ist, als du Mutter geworden bist, 2015? Selina: Sehr gerne. Also ich habe es mir ganz schön vorgestellt. Ich habe gedacht, ich bekomme das hin. Kinder, Karriere, alles in einem. Ich bin auch so aufgewachsen, dass das sozusagen die Lebensrealität ist. Ich bin ja auch im Ostteil von Berlin aufgewachsen. Und um mich herum haben alle Frauen gearbeitet. Das gehörte einfach total zu meinem Selbstbild. Ich wusste ganz genau, dass, wenn ich mal Kinder bekomme, ich war mir lange nicht sicher, ob ich überhaupt das möchte, dachte ich, dann kriege ich das alles zusammen irgendwie hin. Die Realität hat mir da einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht. Und zwar, ich war in einer Führungsposition, hatte also schon ganz gut Karriere gemacht, bin dann schwanger geworden, hab dann so wie man das so macht so für meine Vertretung gesorgt, hab geguckt, dass ich eben mit meinem Mann auch die Elternzeit aufteile. Wir wollten eben das auch gemeinsam machen, also jeder die Hälfte sozusagen. Ich wollte die erste Hälfte nehmen und dann wollte ich wieder in den Job einsteigen, auch wieder in Vollzeit und so weiter. Also in meiner Welt war das perfekt, alles war gut. Und dann bin ich in den Mutterschutz gegangen, habe auch bis zum letzten Tag alles gemacht, durchgezogen und genau drei Wochen später rief mich dann mein damaliger Chef an und hat gesagt, können wir mal zusammen einen Kaffee trinken gehen. Ich dann mit meinem kugelrunden Bauch dann irgendwie mich in so einen Kaffee gequetscht. Ja, und dann hat er mir eröffnet, dass die Position, auf der ich mich befand, nachbesetzt werden würde und dass er da nichts machen könne und dies und das. Und es wäre jetzt einfach jemand da platziert worden. Und auch unbefristet. Ja, und da ist für mich so eine ziemlich große Welt zusammengefallen. Weil ich eben, wie gesagt, von meinem Selbstbild her das überhaupt nicht verstanden habe, dass jetzt sozusagen meine berufliche Zukunft irgendwie anders sein sollte oder gar nicht mehr vorhanden sein sollte. Ich wusste gar nichts mehr. Und In dem Moment habe ich auch so gemerkt, wie so diese ganzen Glaubenssätze plötzlich auftauchten, die ich, wo ich dachte, die habe ich gar nicht so nach dem Motto, jetzt als junge Mama mich bewerben, mich nimmt keiner mehr, ich bin weniger wert. Die werden mir alle komische Fragen stellen, wenn ich in Bewerbungsgesprächen sitze. Und wie soll ich das überhaupt machen? Ich hab fast 30 kg zugenommen. Wie soll ich jemals wieder in meine Businessklamotten passen? Das waren alles so Sachen, die irgendwie da stattgefunden haben. Und mir ging es tatsächlich den Rest der Schwangerschaft. Und auch am Anfang, als die Kleine da war, überhaupt nicht gut mental. Weil ich bin wirklich in so eine Krise dann auch gestürzt. Wahrscheinlich war das dann auch alles zusammen, ne, mit so einem neuen Baby, bis der erst mal da total beansprucht, weißt gar nicht, wie das funktioniert. Dann irgendwie, wie gesagt, diese berufliche Zukunft, die sich da so unsicher darstellt. Ich war immer Hauptverdienerin bei uns in der Partnerschaft. Das heißt, ich hatte auch so ein bisschen Verantwortungsgefühl, was gedrückt hat dann auch einmal. Das hat mich vorher nie gestört, es hat aber dann plötzlich doch ein bisschen gedrückt. Ja, und dann hab ich irgendwie versucht, mich gleich zu bewerben und so und war irgendwie total confused. Also ich war ganz durcheinander und ein bisschen überfordert mit dieser ganzen Situation. Und wie gesagt, hab dann ganz schnell versucht, in meine Klamotten wieder reinzupassen, dass ich zu Bewerbungsgesprächen gehen kann. Ich war total aktionistisch, also ich dachte okay ich muss jetzt irgendwas machen. Ja hat dann natürlich nicht so ganz geklappt. Das kann man sich vorstellen die Ausstrahlung war jetzt nicht so die beste wahrscheinlich. Ja und dann bin ich am ersten Tag nach meiner Elternzeit zu meinem Arbeitgeber hingegangen und habe dann tatsächlich meine Kündigung in die Hand gedrückt bekommen. Und das war schon war schon ziemlich bitter. Und wie gesagt, ich war eigentlich vorbereitet, hatte irgendwie bis zum Schluss noch so gehofft, vielleicht ist es doch nicht so, vielleicht haben die doch noch eine Lösung gefunden. Aber es war halt nicht so. Dann habe ich die Kündigung bekommen und musste mich dann mit dieser Tatsache auseinandersetzen. Ich musste mich rechtlich damit auseinandersetzen, weil es ja auch eine unbegründete Kündigung war. Genau, und habe dann diesen Weg eingeschlagen, auch ins Coaching zu gehen, einmal um mir selber zu helfen, weil ich einfach dachte, ich muss irgendwas tun, mir geht es mental nicht gut. Ich habe irgendwie, ja irgendwie Schwierigkeiten mit dieser Situation umzugehen. Und auf der anderen Seite, ich war ja Personalerin, hat mir diese Coaching-Ausbildung auch für mein berufliche, für mein Profil sozusagen auch geholfen. Und deswegen habe ich dann angefangen auch mit diesem Coaching. Und jetzt habe ich ziemlich viel erzählt. So hat das alles angefangen, also meine Mutterschaft und wie sich das so entwickelt hat, diese ganze Situation. Und deswegen bin ich einfach diesen Weg gegangen, auf dem ich jetzt letztlich doch auch weitergehe. Gretel: Und sag mal, unsere Geschichten sind ja nicht sehr unähnlich. Sie haben ja schon einige Komponenten, die sehr ähnlich sind. Das könnt ihr, wie gesagt, sehr gerne in Selinas Podcast nachhören. Mit was für Gefühlen ging das bei dir einher? Also weil ich glaube, es ist eins der ersten Male, dass ich als erwachsener Mensch richtig wütend war, richtig wütend, ich es richtig ungerecht fand, weil ich mich auch bis zuletzt so gut es ging, fürs Unternehmen stark gemacht habe, immer lojal war und so weiter und mir wurde einfach der krasse Mittelfinger gezeigt, hab mir auch anwältliche Hilfe geholt und so weiter und ich weiß noch, wie ich in diesem Gespräch mit der Anwältin saß und mir wurde halt gesagt, ja der Job wird nach London ausgelagert, viel Spaß, das kannst du ja mit einem Neugeborenen dann nach London ziehen. Und ich weiß noch, wie ich da saß und mich wirklich so von außen gesehen habe und ich wirklich so dachte, das kann eigentlich nicht wahr sein, dass mir das passiert, super ausgebildet, das kann einfach nicht wahr sein. Also so von Mut bis Unglaube, alles dabei. Wie war das bei dir? Selina: Ja, also dieser Unglaub war bei mir auf jeden Fall auch vorhanden, weil wie gesagt, ich war fest davon überzeugt, dass das so läuft, wie ich das mir vorgestellt habe und so auch wie es auch abgesprochen war. Also es war ja alles besprochen. Womit ich wirklich wirklich lange zu kämpfen hatte, war so ein Schamgefühl. Ich habe wirklich lange irgendwie überlegt, was habe ich falsch gemacht, was hätte ich anders machen können und auch so dieses, ich muss mich ja jetzt auf dem Arbeitsmarkt wieder neu orientieren, mich nimmt als Mama von einem kleinen Baby niemand. Das war ein Gefühl, was mich lange begleitet hat. Und eher eine Traurigkeit auch. Dass dieses Bild, was ich mir vorgestellt habe, so zusammengebrochen ist. Wut hatte ich gar nicht mal so. Es ging dann später, als ich das so ein bisschen mehr auch zulassen konnte, eher so, dass ich es dann akzeptieren konnte und dass ich mich gewundert habe über meine Naivität auch ein bisschen. Weil wie gesagt dieses ganze Thema mit der Mutterschaft und sowas, das existierte vorher in meinen Gedanken nicht. Ich habe mir vorher nie darüber Gedanken gemacht, wie es dann wirklich sein würde, wenn ich eben arbeiten gehe und Mama bin. Und hatte auch da mich rum jetzt wenig Vorbilder, die eben das irgendwie gemacht haben und geschafft haben. Ich war wie gesagt auch in einer Führungsposition, da wird die Luft ja was Frauen mit Kindern betrifft, dünner. Also da hast du dann eben niemanden dich rum, der dann irgendwie sagt, ja so und so ist das oder so. Also ich konnte da auch niemanden fragen. Und deswegen, ja für mich war das alles ziemlich schockierend und überraschend. Ja und genau das war so und wie gesagt schambehaftet irgendwie. Eine relativ lange Zeit habe ich damit echt gekämpft, ja. Gretel: Und was ich auch aus dem so raushöre, ich bin ja auch ein Ostkind, also für uns total normal, dass Mütter wieder arbeiten gehen und dass man in der Kita-Betreuung und im Hort und so weiter ist. Was ich jetzt bei dir auch schon sehr stark rausgehört habe, ist, dass du geguckt hast, was du noch machen kannst. Dass du wieder in die Klamotten passt, dass du zu diesen Gesprächen gehst. Was kannst du an dir noch optimieren, anders machen, besser machen, um wieder für andere attraktiv im Sinne als Arbeitnehmerin zu sein. Wie hat sich das gewandelt? Also ich bin mir sicher, dass sich das durch deine Coaching-Ausbildung verändert haben muss. Also dass es auch wahrscheinlich eine starke Rolle spielt in dem, was du deinen Happy Working Moms beibringst oder mitgibst. Weil es geht ja gar nicht, dass wir, jetzt sind hier die Mücken unterwegs, dass wir hier irgendwie alles an uns verändern um uns irgendwo rein zu pressen, oder? Selina: Ja, total. Also das ist ein längerer Weg tatsächlich gewesen und mir hat zum einen natürlich die Ausbildung geholfen, weil ich eben da eben viele Tools an die Hand bekommen habe. Da waren dann plötzlich so Fragen, mit denen habe ich mich vorher nie beschäftigt. Das waren ganz simple Fragen tatsächlich meistens, aber das waren für mich trotzdem so Aha-Momente, dass ich auch mal so, was du vorhin beschrieben hast, so mal aus mir rausgehen konnte und mich selber beobachten konnte, mich selber mal von außen betrachten konnte, selber auch mal Qualitäten an mir selber irgendwie sehen konnte. Das ist mir sehr, sehr schwer gefallen, muss ich ganz ehrlich sagen. Und dann bin ich natürlich auch, als ich so weitergegangen bin, das erste Mal selbst in Coaching gegangen. Und habe gesagt, Mensch, arbeite mal mit mir, ich brauche Unterstützung, auch was dieses Thema Stärken finden betrifft und auch meinen beruflichen Weg weitergehen. Und war ja auch weiterhin immer in der Führungsrolle. Ich hab ja relativ schnell dann auch wieder einen Job gehabt. Auch das Thema, da muss man ja sehr viel Selbstmanagement einfach auch mitbringen. Und da habe ich einfach gespürt, dass ich da eine Stärkung brauche im Blick von außen, den ich selber so auf mich noch nicht hatte. Und das war so der Weg. Und natürlich ist das ein Weg, der immer noch sozusagen ongoing ist. Man ist ja nie fertig sozusagen mit irgendeiner Entwicklung, sondern das passiert ja die ganze Zeit. Aber ich bin jetzt endlich an einem Punkt, wo ich sagen kann, ich habe super viel Erfahrung, ich habe super viele Kompetenzen, ich habe tolle Fähigkeiten und ich kann die sehen und wertschätzen. Und wenn mir eine Klamotte im Schrank nicht passt, ja, dann muss ich halt eine Größe größer kaufen. Das ist ja nicht mehr so das Problem, wo ich so denke, okay, dann bin ich halt jetzt keine Medium Lady mehr, sondern eine L. Das sind auch so Sachen, mit denen kann ich mich mittlerweile super gut arrangieren und das auch wertschätzen und nicht immer so an mir herumzumekeln und auch so dieses, was du gesagt hast, dass man sich immer versucht anzupassen, sondern dass man eher guckt, okay, was bringe ich denn mit und das dann das Umfeld sozusagen dann eher anders auszuwählen. Gretel: Ich glaube, es ist halt auch so, also wenn man in so einer Situation ist, ich stelle jetzt gerade bei dir auch so vor, du hast dann da die letzten Wochen Mutterschutz und dann hast du ein kleines Baby zu Hause und eigentlich möchtest du ja auch dort da sein. Ich meine, die meisten Mütter kennen ja das berühmte schlechte Gewissen, nirgendwo ganz total zerrissen zu sein und jetzt hast du da dieses kleine Baby, für das du eigentlich da sein möchtest, aber dann hast du auch noch diesen Druck, dass du Geld verdienen musst, möchtest, wie auch immer. Du hast irgendwie diese ungerechte Behandlung, die dir da irgendwie widerfahren ist. Und das ist halt einfach krass, dass du nirgendwo ganz so präsent sein konntest, wie du das wahrscheinlich wolltest. Selina: Ja, absolut. Also das war auf jeden Fall eine große Unsicherheit auch, weil so ein Stück Identität ist dann so weggefallen. Und genau, das ist ja jetzt immer die Frage, wie mit welcher Identität man sich sozusagen auch, also welche man sich so aneignet. Aber für mich war der Job, der Beruf, das war ein großes Stück Identität. Ich meine vorher, ich war in einer Partnerschaft und in einem Job. Das waren die zwei großen Dinge meines Lebens. Da war ja nicht viel mehr drum rum. Durch das Muttersein bekommt man ja noch etwas dazu, wo man sich dann auch wieder mit identifiziert. Auch das ist etwas, was ich gelernt habe, dass ich eben auch als Mensch viele Rollen haben kann und dass ich Rollen auch an und ablegen kann, wie ich das gerne möchte oder mehr ausfüllen kann oder weniger ausfüllen kann, wie das zu mir passt. Und zum Beispiel auch so eine Mama-Rolle kann man sich ja auch so anpassen, wie es für sich selbst passt. Man ist ja nicht gezwungen sozusagen 100 Prozent seiner Zeit immer mit dem Kind zu verbringen. Es ist auch immer die Frage, ob das dem Kind dann auch so gut tut. Und deswegen finde ich das immer gut, wenn man sich da wirklich darüber Gedanken macht, was möchte ich wirklich und wo sehe ich mich und was brauche ich dafür und wie kann ich mir das so bauen, dass es für mich sich gut anfühlt einfach. Gretel: Amen, ich kann es nur so unterschreiben, also mir ging es ja so weiter, dass ich noch ein zweites Kind hinterhergekriegt habe und im Beschäftigungsverbot war und so und ja wirklich drei Jahre nicht gearbeitet habe und für mich war das ein krasses Aufatmen, als ich wieder arbeiten konnte, weil es ja auch ein Teil unserer Identität ist, von den Moms, die auch arbeiten möchten. Mit welchen Themen kommen denn die Frauen, die Mütter meistens zu dir? Also, jetzt haben wir schon irgendwie so was besprochen wie vielleicht schlechtes Gewissen, Zerrissenheit, mentale Überforderung. Was sind so die Einstiegspunkte, wo die Mütter dann sagen, boah, jetzt hole ich mir Hilfe in welcher Art auch immer? Selina: Also dieses Erschöpfungsthema ist auf jeden Fall ein großes Thema und dieses, Was du auch schon gesagt hast, dieses dazwischenstehen zwischen Job, Familie, eigenen Erwartungen, vielleicht noch ein anderes Umfeld wie Schwiegereltern und weiß ich nicht, was die da auch noch mal mit reinmischen und nicht zu wissen, wie kann ich allen und allem gerecht werden, was man ja nie kann. Aber das ist so das Gefühl, ich muss dem allen gerecht werden. Und dieses Gefühl erfüllt sich nicht. Und dann gehen Frauen auf die Suche. Aber auch das berufliche Fortkommen ist häufig einfach auch ein großes Thema. Wie kann ich als Mama trotzdem beruflich erfolgreich sein? Und beruflich erfolgreich heißt ja nicht unbedingt immer vertikal hoch, sondern vielleicht auch horizontal irgendwie weitergehen oder überhaupt erst mal zu überlegen, was will ich eigentlich? Ich bin seit über 13 Jahren als Personalleiterin in verschiedenen Unternehmen gewesen und habe da einfach auch viele Frauen auch in Führungspositionen natürlich begleitet. Und das ist auch ein Punkt, wo Frauen häufig gar nicht so richtig wissen, kann ich mir das zutrauen? Und wie mache ich das dann auch wirklich? Wie kriege ich das überhaupt hin, wenn ich mich jetzt schon so, wenn ich mal eine Stunde laufen gehe oder so was fühle, als ob ich etwas mache, was mir nicht zusteht. Da arbeiten wir natürlich ganz stark an diesen Glaubenssätzen, an diesem Mutterbild, an dieser perfekten und an diesem perfekten Ideal, was es ja nicht gibt, aber was uns ja immer überall vorgespielt wird. Und genau, das ist so wichtig, das abzulegen und zu sagen, nee, das muss ich nicht sein. Ich darf auch beruflich fortkommen und ich darf auch mehr arbeiten, zum Beispiel. Weil der Stundenumfang ist ja auch wichtig, dass Frauen da nicht bei ihrer geringen Teilzeit bleiben. Viele wollen das eben einfach eigentlich auch gar nicht. Und sehen aber für sich irgendwie nicht so einen richtigen Weg. Also, die stoßen da irgendwie immer so an Grenzen. Dann ist da irgendein Chef, der sagt, nee, ich will nicht, dass du mehr arbeitest. Oder der Mann sagt, nee, ich will, dass du hier zu Hause irgendwie jeden Abend was kochst oder sowas. Keine Ahnung. Und die Frau sagt, nee, das ist aber nicht, wie ich mir mein Leben vorstelle. So. Und dann, das sind so Einstiegspunkte. Ja. Gretel: Ich bin so gespannt. Ich bin hier innerlich die ganze Zeit am nicken. Du hast ja vorhin auch gesagt, dass dir auch im Coaching relativ einfache Fragen gestellt wurden und du gar keine Antwort darauf hattest. Und ich finde es so spannend, weil ich tatsächlich damals auch so vor zwei Jahren oder drei Jahren mich mal jemand gefragt, was sind denn deine Bedürfnisse? Und das war so, warte kurz, also was meine Kinder brauchen, kann ich dir sagen, mein Mann auch, meine Kundinnen auch. Ich kann Bedürfnisse haben. Ich darf das. Ach, ist ja verrückt. Ja, okay. Und dann, wie du es ja gerade gesagt hast, es ist halt super schwer, wenn wir solange in einer Rolle waren und gut funktioniert haben für alle, die wollen das natürlich nicht, dass wir uns verändern. Die wollen natürlich nicht, dass wir jetzt mehr arbeiten oder weniger zu Hause sind oder dann auch noch zum Sport gehen und so weiter. Und ich glaube, dass das oder ich sehe das ja auch bei unseren Kundinnen, wie schwer das ist, da sich rauszukämpfen und da zu sagen, jetzt muss ich in mich selber investieren, boah krass, mein Mann will das aber nicht. Oder ich habe sowieso schon keine Zeit, wie soll ich jetzt auch noch die Zeit finden, ins Coaching zu gehen und irgendwie was für mich zu tun? Was sagst du den Müttern dann? Also was, wie reagierst du da, wenn du ja schon ganz klar siehst, wo sozusagen die Handlungspunkte sind, sie aber schon noch in diesem gesellschaftlichen Bild gefangen sind oder dieses, okay, ich kann mir das nicht erlauben. Selina: Also klar, das ist ein ganz großer, also ein großer Glaubenssatz auch, dass man sich das irgendwie nicht erlauben darf. Oder warum, warum soll ich das, meine Eltern oder meine Mutter oder meine Tante, die hat das auch alles alleine hingekriegt. Warum soll ich das nicht alleine hinbekommen? Was die für einen Preis dafür gezahlt haben, das wissen wir Meistens gar nicht. Auch wenn wir jetzt hier aus dem Osten von Deutschland kommen, die Frauen sind zwar arbeiten gegangen, die haben aber trotzdem die ganze Kehrarbeit gemacht. Es ist ja nicht so, dass es gleichberechtigter war. Es war nur mehr sozusagen zusammen. Und womit ich gerne auch argumentiere, ist, dass dieses Invest in dich selbst ja ein Return hat. Also dieser Return kann sein in Zeit, dass du eben lernst, wie du Zeit für dich sozusagen generierst in dem bestehenden Setting, das du hast, dass du eben nach dem Coaching zum Beispiel zwei Stunden mehr Zeit pro Woche für dich hast. Oder es kann auch ein Return sein in Sachen Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, seine eigenen Bedürfnisse zu äußern und dann eben eine größere Zufriedenheit haben. Und es kann auch sein, dass durch dieses Coaching, du ganz häufig, das ist so die Rückmeldung durch diese Krisen, die ja trotzdem passieren, die gehen ja nicht weg, das Leben ist in Wellen und so. Dass du da viel besser durchkommst, dass die nicht mehr so lange andauern, das du nicht mehr so tief fällst. Dass du viel schneller wieder am anderen Ende sozusagen rauskommst und mit einem besseren Gefühl, dass diese Nachhaltigkeit ist das, was mich selber auch immer so fasziniert an bestimmten Dingen, dass du das für dein ganzes Leben einfach mitnimmst. Und das ist, glaube ich, was ganz tief aus mir rauskommt, weil ich davon ganz, ganz fest überzeugt bin. Und das sind auch diese Rückmeldungen, die ich Gott sei Dank auch bekomme, dass die Sachen tatsächlich lange, lange nachwirken. Gretel: Und hast du das Gefühl, dass sich was verändert hat in der Bereitschaft an sich zu arbeiten oder vielleicht eher in der Erlaubnis, was für sich zu tun. Weil ich habe so ein bisschen das Gefühl, als ich vor acht Jahren das erste Mal Mutter wurde, da habe ich auch gedacht, so naja, okay, also so ist es jetzt halt, ne? Du musst dich noch besser strukturieren und du musst noch besser gucken, dass du das alles hinkriegst. Und das war eher so eine Selbstoptimierung. Ich wäre wahrscheinlich schwerlich auf die Idee gekommen, da um noch mehr Hilfe zu bitten oder andere Menschen einzubinden und so weiter. Und ich habe ein bisschen das Gefühl, aber vielleicht ist es das Gefühl, dass zum Beispiel über Bücher wie Wir sind doch alle längst gleichberechtigt, dass da mehr Awareness einfach für dieses Thema Care Arbeit, Mental Load und so weiter aufgetaucht ist. Aber bilde ich mir das ein, weil es in meiner Bubble so ist oder ist das wirklich so? Selina: Das ist eine gute Frage, die stelle ich mir tatsächlich auch, weil ich auch das Gefühl habe, dass das Bewusstsein dafür stärker geworden ist, eben auch durch diese tollen Publikationen, die es gibt. Es gab ja auch tolle Dokumentationen, auch im freien Fernsehen sozusagen zum Thema Mental Load zum Beispiel und so. Also ich glaube schon, dass es mehr im Bewusstsein ist, aber ich glaube, dass es Frauen generell schwerfällt, Hilfe anzunehmen, Unterstützung anzunehmen. Frauen sind einfach unglaublich leidensfähig. Und auch so, was du gesagt hast, ich muss das irgendwie alles alleine schaffen, ist auch so ein ganz tiefsitzender Glaubenssatz, da drüber hinauszukommen, das ist schon echt schwer. Ich glaube, durch dieses ganze Social Media, dass viele Menschen über dieses Thema sprechen, ist da bestimmt schon ein bisschen mehr Bereitschaft dafür. Auch überhaupt, Coaching ist ja publik, dass es das gibt. Das war vor ein paar Jahren auch noch nicht so, dass jemand gedacht hat mich coachen lassen, was ist das, kenne ich gar nicht. Ich glaube dieses an sich dieses Thema, dass man an sich arbeiten kann und dafür eine Unterstützung bekommen kann ist glaube ich schon ein bisschen bewusster. Aber wie gesagt, ich glaube trotzdem, dass diese Bereitschaft sich wirklich unterstützen zu lassen, noch sehr sehr gering ist tatsächlich. Gretel: Ja, ja gut, da sagst du ja auch so was wie 30 Minuten Schaumbad hol dich nicht aus der Erschöpfung raus. Das ist immer noch so ein bisschen dieser Irrglaube. Ich nehme jetzt ein bisschen Me-Time, sei dass ich mit einer Freundin telefoniere oder mich mal eine halbe Stunde ins Bett lege oder dieses Schaumbad mache und dann wird es schon gehen. Aber das hilft ja nicht bei diesen ganzen Sachen, wie du gerade gesagt hast, bei tiefsitzenden Glaubenssätzen, bei nicht gleichberechtigt verteilter Arbeit, bei, oh Gott, ich hab schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich abends zum Sport gehe, weil dann zu Hause jemand weint. Da hilft dir ja auch kein Schaumbad. Selina: Nee, absolut. Und das meine ich auch damit, dass Coaching muss nachhaltig sein. Wir können nicht einfach einen Pflaster draufkleben und sagen, so, irgendwie wird das schon. Sondern wir müssen schon gucken, woher kommt denn jetzt die Wunde und wie können wir das vermeiden, dass sie noch mal auftritt? Und dass man kann ins Schaumbad gehen, und man kann sich massieren lassen, und man kann sich die Nägel machen lassen, das tut auch gut. Aber wenn man da sitzt und permanent ein schlechtes Gewissen hat, dann hat man irgendwie keine Erholung. Und dieses einfach mal nur so rumsitzen können, nichts zu tun. Das ist eine Kunst, an der arbeite ich selber auch. Aber trotzdem ist es etwas, was sozusagen das Ziel sein sollte, dass man sich wirklich mal hinsetzen kann, dass man rausgucken kann irgendwie und die Zeit genießen kann, ohne irgendwie ständig zu denken, ich muss noch dies machen, ich muss noch das machen, dass dieses Gehirn, dieses Gedankenkarussell einfach mal aufhört zu rattern. Also das ist wirklich das Ziel und wenn Schaumbad dabei hilft, ist es super, aber wenn es sozusagen so eine vorgeschobene Maßnahme ist, so jetzt habe ich aber mal was gemacht. So jetzt Haken dran. Dann ist es glaube ich nicht der Sinn der Sache. Gretel: Ja genau. Jetzt habe ich was gemacht. Jetzt muss ich noch dankbar sein, dass mir jemand eine halbe Stunde meine Kinder abgenommen hat und jetzt komme ich in die nächste Spirale. Das bringt gar nichts. Schließt super an an das Thema Grenzen setzen. Grenzen setzen ist für dich ja auch ein großes Thema. Ich finde immer, das ist sehr abstrakt für viele. Du hast es ja ein bisschen geklustert in die Arten von Grenzen oder wie man so unterschiedliche Sachen, die einem widerfahren, unterteilen kann. Ich habe es mir mal aufgeschrieben, es ist dieses People-pleasing, Perfektionismus und Leistung. Und ich glaube, das ist auch so ein Ding von, wenn ich nicht leiste, was bin ich denn eigentlich noch wert und was zählt eigentlich alles in Leistung? Wie verstehst du Grenzen setzen? Warum ist das so schwer? Und hast du vielleicht einen Tipp so in Petto, wo du sagst, okay, das ist ein guter Startpunkt. Ich weiß, eine riesige Frage. Ich hole vielleicht einmal so ein, zwei, drei Nuggets raus, die wir gerne so mitnehmen dürfen. Selina: Also, wo ich gerne ansetze, ist so dieses Thema Werte. Also, sich mal zu überlegen, was habe ich für Werte und wie möchte ich mein Leben danach ausrichten. Bevor du Mama wirst, so war das bei mir, ich kann mich gut als Beispiel nehmen, war meine Karriere für mich alles. Mein Job hat mir sehr viel bedeutet. Dementsprechend war einer meiner Werte diese berufliche Weiterentwicklung. Mit der Mutterschaft hat sich das natürlich verändert und das heißt nicht, dass mir die berufliche Entwicklung nichts mehr wert ist, sondern aber sie ist ein bisschen zurückgetreten hinter dieses Thema Familie einfach. Also meine Werte haben sich verschoben. Und ich glaube, dass es ganz, ganz wichtig ist, dass wir uns einmal bewusst machen, wer wir sind in unseren Rollen. Also was unsere Werte sind und was dann auch die Prioritäten sind. Und ich mache diese Wertearbeit super gerne mit meinen Kundinnen, weil das einen totalen Aha-Effekt auslöst. Also zum Beispiel hatte ich letztens eine Kundin, bei der war das Thema Genuss ein großer Wert, dieses Thema. Ich möchte genießen, ich möchte zum Beispiel mit meinem Mann schön essen gehen und es muss lecker und schön sein und es muss irgendwie eine Atmosphäre haben und so weiter. Wenn ich das weiß, dann kann ich mein Leben ja danach ausrichten. Und wenn ich das mache, dann habe ich automatisch ja auch so eine Art Grenze gesetzt. Jetzt im positiven Sinne, ich möchte diese Zeit mit meinem Mann, wo ich mit dem lecker essen gehen kann, schützen. Und das darf man sich immer so ein bisschen bewusst machen. Man kann sich das vielleicht vorstellen, ich weiß nicht ob du wohnst bestimmt in einem Haus und hast einen Garten. Und jetzt stell dir mal vor, vielleicht ein Klein- oder ein Stück Balkon oder was auch immer. Und jetzt stell dir vor, alle diese Dinge, die dir wirklich was wert sind, die sind in diesem Garten oder auf diesem Balkon. Und der Zaun um deinen Garten herum, das ist die Grenze. Und du überlegst jetzt ganz bewusst, was darf in deinem Garten und was ist außerhalb dieses Zaunes, außerhalb deines Gartens. Und die Dinge, die aber drin sind innerhalb des Zauns, die schützt du. Und die versuchst du irgendwie auch im Alltag zu schützen. Und das können wirklich kleine Dinge sein. Das muss gar nicht so abstrakt sein. Das kann auch sein, wenn ich dreimal die Woche 30 Minuten laufen gehe, dann ist mir das wichtig, weil das gehört zu meinem Wert Gesundheit zum Beispiel oder Fitness. Und dann packe ich das in meinen Garten rein. Oder dass ich irgendwie zweimal die Woche abends meinen Kindern was vorlese, kommt in meinen Garten rein. So und man kann es super messbar auch machen. Also ich bin immer dafür, dass man es sehr sehr praktisch macht, dass man es irgendwie im Alltag auch messen kann, dass man sagen kann, okay, die Zeit mit meinem Mann, ich hab einmal die Woche ein Date mit meinem Mann, das kann man da reinpacken und sagen, okay, das ist das, was ich schützen will. Und dann hab ich auch schon automatisch in die Grenze gesteckt und muss das gar nicht mehr so negativ irgendwie immer machen, sondern ich kann ja auch die Dinge einfach abgrenzen, die mir wichtig sind und alles andere bleibt erst mal draußen. Da kann ich immer noch überlegen, ob ich die Tür dafür aufmache oder nicht. Aber es ist meine Entscheidung. Das ist immer wichtig. Gretel: Super cool. Ich glaube, das schließt auch ein bisschen an dieses Thema an, an das Messbarmachen und so weiter. Denn wir haben ja eigentlich erst gesagt, es geht gar nicht darum, dass du dich selber die ganze Zeit optimierst, sondern dass du auch guckst, was brauchst du, wo kannst du dir Hilfe holen und so weiter. Und du sagst ja aber auch, wenn du Routinen in dein Leben rein holst, dann hilft dir das auch enorm, um mehr Zeit zu haben für die Sachen, die dir wichtig sind. Und du hast irgendwo geschrieben, eine gute Routine ist wie ein all inclusive Buffet im Hotel. Was meinst du damit? Selina: Also so ein Buffet, da hast du ja ganz viele Sachen drauf, und du isst ja aber eigentlich alles. Du wirst ja nur auf deinen Teller das raufpacken, was du gerne magst. Vielleicht probierst du auch mal was. Und du packst eben die Routinen, die sozusagen auf diesem Buffet sind, auf deinen Teller rauf, die, die du magst und dann kannst du die mal probieren und du wirst feststellen, welche dir schmecken und welche nicht so gut schmecken und dann kannst du eben gucken, die, die dir schmecken, kannst du ja mehr von machen oder jeden Tag, wenn du jetzt länger im Urlaub bist und dieses Buffet jeden Tag aufgebaut hast, dann nimmst du einfach deinen Teller und dann weißt du morgen schon, welche Routinen dir richtig lecker schmecken und dann packst du die wieder auf deinen Teller. Und so entstehen einfach diese Abläufe, die sich ja auch wiederholen. Und ich bin totaler Fan von Routinen, weil die einfach den Tag gut strukturieren und weil die dafür sorgen, dass du die Dinge, die dir wirklich gut tun, dass du sie auch machst. Weil Routinen ja dafür sorgen, dass du sie nicht vergisst. Eine gute Routine ist ja so implementiert, dass du dran denkst beziehungsweise die irgendwo anknüpft oder so was. An das Zähne putzen oder an den Kaffee oder an überhaupt die Tageszeit oder wenn du abends nach Hause kommst, hast du irgendeine Routine. Die findet ja statt. Ob das jetzt eine gute oder eine schlechte ist, ist jetzt die Frage. Eine Routine kann ja auch sein, dass man sich abends auf Sofa sitzt und durch Instagram scrollt. Das ist auch eine Routine. Genau, und deswegen ist es so wichtig, sich diese Abläufe bewusst zu machen und zu gucken, wo kann ich mir guttuende Routinen so in meinen Alltag holen, dass ich die Dinge, die mir wichtig sind, sind wir wieder bei den Werten, wirklich auch mache und die Dinge, die mir vielleicht nicht so wichtig sind, versuche irgendwie zu überschreiben mit was anderem, irgendwie die aus dem aus dem Leben vielleicht kleiner zu machen oder zu vermeiden, irgendwie so. Genau und deswegen so dieses Buffet war so mein Bild, wo ich dachte, ja, du kannst dir doch alles nehmen, was du gerne möchtest, wenn es dir schmeckt. Und dann, du hast eine breite Auswahl und es sagt dir niemand, was du nehmen darfst und was nicht. Gretel: Und dass du aber das natürlich auch schaffst, dann die anderen Sachen mal draußen zu lassen. Das andere nicht zu machen, nicht die ganze Zeit zu denken, oh das müsste ich auch noch und das würde ich auch gerne noch unter, sondern sich wirklich mal auf das zu fokussieren, was jetzt wirklich was bringt. Selina: Ja ich bin totaler Fan auch dieser Strategie der kleinen Schritte, wirklich die Schwelle so niedrig zu machen wie möglich, eeil wenn ich jetzt zu dir sage, so ab morgen läuft jetzt eine Stunde jeden Tag, wirst du mir ein Vogel zeigen sagen, wie soll ich das denn machen. Aber wenn ich zu dir vielleicht sage, ja mach doch morgen mal so, weiß ich nicht, so fünf Minuten irgendwie, gehst du mal ein bisschen rausspazieren. Und wirst du sagen, fünf Minuten ist ein bisschen wenig. Dann sag ich dir, mach aber mal, eine Woche fünf Minuten ist super. Und in der zweiten Woche gehst du dann vielleicht zehn Minuten, weil du dann einfach diese fünf Minuten schon so verinnerlicht hast, dass du in der zweiten Woche mit zehn Minuten super klarkommst. So und so fängt man an, irgendwie so Dinge klein aufzubauen, damit sie sich auch wirklich richtig fest verankern und auch Spaß machen. Das darf man ja auch nicht vergessen. Wir wollen ja Spaß im Leben haben. Gretel: Ja voll. Ich finde das so, ich finde es so witzig, weil also gerade auch berufstätige Mütter, wir haben es ja schon gesagt, wir sind auch über Leistungen irgendwie mitdefiniert und wir machen unsere Jobs gern oder haben sie gern gemacht und so weiter. Und mir hat auch mal eine Coachin gesagt, ja, mach doch das und das. Und ich habe gesagt, ja, viel zu wenig. Also ich meine, was soll das denn? Das bringt ja gar nichts. Ich muss immer die Extra-Meile gehen. Das ist voll in mir drin. Und so weiter hat sie gesagt. Ja, und die Extra-Meile ist jetzt Umsetzen. Wirklich auch machen. Und da habe ich so gedacht, Scheiße. Mit den eigenen Mitteln geschlagen. Aber es ist ja, wie du sagst, klein anfangen und das aber wirklich auch machen. Selina: Ja, und das hilft sehr. Gretel: Ja, Selina, wir sind leider schon so gut wie am Ende, aber ich möchte auf jeden Fall, dass die Working Moms da draußen, die uns zuhören, ob sie jetzt angestellt sind oder selbstständig oder die, die gerade Mütter werden und sich da irgendwie Gedanken drüber machen oder es schon sind und merken irgendwas stört mich. Den möchte ich gerne noch mal mitgeben, wie sie mit dir arbeiten können. Erzähl uns doch mal neben deinem super duper Podcast Happy Working Mom, den ich sehr empfehlen kann. Wo trifft man dich an? Wie kann man mit dir arbeiten? Was bietest du da an? Selina: Super gerne. Also als erstes habe ich eine Homepage, bei der man sich nicht wundern darf, dass ich da noch mit blonden Haaren abgebildet bin. Aber es ist meine Homepage, die heißt selina-furter.de. Da kann man sich mal ein bisschen umschauen, auch über meinen Werdegang und da auch einen Gesprächstermin für ein kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren. Dann gucken wir einfach, ob Coaching zu dir passen würde, zu deiner Situation passen würde, ob das, was du gerne möchtest, eben, ob wir das gemeinsam erreichen können. Und das ist dann eine eins-zu-eins-Begleitung. Die biete ich an über drei oder sechs Monate. Häufig fangen wir auch mit drei Monaten an und machen dann einfach eine Verlängerung. Das kann man dann eben einfach individuell entscheiden. Jetzt im Moment habe ich gerade zum Beispiel nächste Woche eine New-Me-First-Challenge, wo wir uns darum kümmern, dass du dich selbst wieder priorisiert und an die erste Stelle stellst. Das werde ich vielleicht auch wiederholen. Also das sind auch so kleinere Angebote und ansonsten ist meine Homebase tatsächlich LinkedIn. Da findet man auch sehr, sehr regelmäßig Beiträge von mir und da kannst du einfach mal reinlesen und gucken, ob das, was ich da so erzähle, mit dir resoniert und mir einfach da eine Nachricht schicken. Also auf LinkedIn bin ich sehr aktiv und dann kannst du mir auch einfach schreiben. Genau. Gretel: Sehr cool, ich danke dir. Ich habe noch einen letzten Punkt und dieses Statement möchte ich einfach gerne dir überlassen oder du darfst sozusagen was dir einfällt, denn ich habe so festgestellt, für viele Mütter, mich eingeschlossen, ist es am Anfang sehr, sehr schwer, was für sich selbst zu tun. Wenn ich aber merke, okay, das bringt allen was, wenn ich die berühmte Maske im Flugzeug erst mir aufsetze und mich dann um die Familie kümmere oder auch meinen Job, dann ist das sehr, sehr hilfreich. Aber ich weiß, dass es schwer ist, für viele Mütter in sich zu investieren und für sich loszugehen. Und jetzt hast du aber das Statement auf deiner Seite, unsere Gesellschaft braucht mehr glückliche Mütter. Was, warum und wie und was sind deine Gedanken dazu? Selina: Ich glaube tatsächlich, dass wenn Frauen anfangen, mehr stolz auf sich zu sein, mehr auf das zu schauen, was sie jeden Tag großartiges leisten. Und dabei geht es gar nicht darum, dass sie viel tun, sondern dass sie einfach da sind. Dass sie einfach für ihre Kinder da sind, für ihre Familie da sind, für sich selbst da sind. Und wenn sie da ein bisschen mehr Stolz drauf entwickeln, dann hätten wir einfach eine andere Welt. Ich bin 100%ig überzeugt davon, und deswegen ist mir das so ein Anliegen, dafür zu sorgen, dass möglichst viele Frauen auf das, was sie machen und was sie sind, stolz draufblicken und sagen, yes, ich bin großartig. Gretel: Ausnahmsweise habe ich mal nichts dazu zu fügen. Liebe Selina, vielen lieben Dank für das Gespräch. Es war mir wirklich eine große Freude. Selina: Ich danke dir auch, Gretel. Gretel: Schaut bei der Selina vorbei. Auf der Website lasst euch nicht von den blonden Haaren abschrecken. Das ist sie wirklich. Ich habe ganz genau geguckt. Schaut bei LinkedIn vorbei. Oder auch bei Instagram, da ist sie ab und zu mal anzutreffen. Selina, es war ein tolles Gespräch. Kümmert euch euch, passt auf euch auf und wir hören uns das nächste Mal bei Moin um Neun.

  19. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen 🤩 Euphorisch meldet sich Gretel zu Wort, denn es gibt wieder eine Doppel-Spitzen-Folge gemeinsam mit Laura. Die befindet sich heute in einem Kabuff auf der Suche nach stabilen Internet - doch das hindert sie nicht daran, mit Gretel über folgende Fragen zu sprechen: 🤘🏻 Wie hat sich SMASH IT! in den vergangenen drei Jahren verändert? 🤘🏻 Warum braucht es überhaupt nach so langer Zeit einen Info-Call für ein Angebot, das eigentlich jeder Selbstständigen bereits bekannt sein sollte? SPOILER: Das glauben auch bloß wir! 🤘🏻Welche Rolle spielen Veränderungen und Anpassungen für ein gutes Angebot? Sie teilen persönliche Erfahrungen und Einsichten, wie sie selbst kontinuierlich ihre Angebote verbessern, und bieten dir wertvolle Tipps, wie du das auch für dein eigenes Business umsetzen kannst. 🧐 Außerdem erfährst du, warum viele Business-Programme vom Markt verschwinden und wie SMASH IT! es geschafft hat, sich durch individuelle und enge Begleitung erfolgreich zu behaupten. Laura und Gretel laden dich herzlich ein, am 17. Juni um 11 Uhr beim kostenlosen Info-Call dabei zu sein. Du kannst dort Fragen stellen und bekommst einen tiefen Einblick in das Programm, das dir helfen kann, deine unternehmerischen Ziele zu erreichen. 💙 www.laura-und-gretel.de/all-about-smash-it Wir freuen uns auf dich und dein Business! Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Gretel Insta: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Transkript: Gretel: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Und so euphorisch bin ich eigentlich auch nur, wenn mir gegenüber auch Laura sitzt und ich mich auf eine gemeinsame Folge freue. Moin, Laurie, schön, dass du da bist. Laura: Hallo, moin, moin. Endlich mal wieder eine Doppelfolge mit uns beiden. Ich freue mich. Und für die, die diese Podcastfolge hören, sei gesagt, ich sitze in einem dunklen Kabuff mit einem dunklen Vorhang hinter mir und bin auf der Suche nach stabilem Internet. Also sollte es ruckeln. Ich bin auf Reisen mal wieder und auf der Suche nach dem güldenden Internettopf. Aber das soll uns nicht abhalten, heute eine wichtige Podcastfolge aufzunehmen. Gretel: Ganz genau, und Zweifel überbrücke ich dann, wenn ihr also merkt, Gretel monologisiert vor sich hin, dann ist Laura wahrscheinlich gerade irgendwie verschwunden, aber ja, mit über 400 irgendwas Folgen, haben wir da die Routine trotzdem weitergehen zu lassen. Genau, wir wollen heute eine Folge aufnehmen, die sich erst mal vielleicht ein bisschen langweilig anhört, denn wir reden über unseren Smash it Info Call. Aber wir erzählen dir auch als Selbstständige bzw. Unternehmerin, warum gibt es eigentlich für ein Programm, das wir seit über 300 Jahren, 3 Jahren machen. Laura: Das ist geil, dann nehmen wir unsere 6.000. Podcast-Folge auf, wenn wir so 300 Jahre Smash-it haben. Das wird gut. Gretel: Sehr gut. Also warum gibt es noch eine Infoveranstaltung für ein Programm, das es seit über drei Jahren gibt? Warum ist das sinnvoll? Warum kannst du als Selbstständige bzw. Unternehmerin auch nochmal überlegen, was für Formate es eigentlich geben sollte, mit dir in Kontakt zu kommen. Ja, und ganz nebenbei erzählen wir dir halt auch zwei, drei Sachen zu diesem Infocall. Genau, darum geht es hier in dieser Folge. Laura: Genau. Und ich finde das irgendwie so spannend, weil wir jetzt ja seit über drei Jahren unsere Mastermind-Gruppe Smash it haben. Und wer uns schon länger kennt, weiß, dass Gretel und ich uns ja in den letzten Jahren auch so ein neues Formateverbot auferlegt haben und wirklich sehr, sehr solide unsere Formate aufbauen, die wir anbieten. Da gibt es ja diesen Podcast, da gibt es unser Coffee Speed Networking und dann gibt es eben unsere Mastermind Gruppe Smash it und aufmerksame Followerinnen und Fans merken, so viel gibt es da rechts und links eben gar nicht mehr, weil wir uns wirklich dazu verpflichtet haben, diese Sachen richtig solide aufzubauen und von Jahr zu Jahr, von Monat zu Monat immer ein paar Prozentchen besser zu machen und so wirklich richtig, richtig gut zu sein und uns auch dem Markt anzupassen und Menschen anzupassen, die uns Feedback geben und uns selber, unserer Entwicklung last but not least, auch da Raum zu geben in unseren Formaten. Und ich finde es ganz spannend, es hat dann doch ein bisschen gedauert, bis wir auch gemerkt haben, es gibt noch ein fehlendes Teilchen in dem Puzzle und zwar einen ganz schnöden, einfachen Informationscall, eine Informationsveranstaltung zu dieser Mastermind Smash it, in der wir einfach mal ganz genau erzählen, was das eigentlich alles ist. Und das Internet in den Griff kriege ich, ich sehe schon ein Gretels Gesicht, hakelt ein bisschen, aber wir schaffen es hoffentlich. Also so ist sozusagen die Geburtsstunde dieses Informationscalls dieser Infoveranstaltungen, dass wir wirklich gemerkt haben, ja, die anderen Formate, die wir anbieten, sind noch nicht alles, es fehlt noch ein kleines Puzzlestück. Gretel: Ja, absolut. Genau, du siehst es in meinem Gesicht an, wenn dein Internet ein bisschen hakt, aber jetzt höre ich dich wieder gut. Ich muss dazu auch sagen, also bei diesem Thema Formateverbot oder neue Sachenverbot, da möchte ich noch einmal einhaken, weil wir sehen auch, dass immer mehr Businessprogramme, Masterminds und so weiter im Moment vom Markt wieder verschwinden und durch manchmal sehr spirituelle andere Sachen ersetzt werden. Und ich kann dazu nur sagen, ja, na klar ist das so. Es ist nämlich gar nicht so einfach, Selbstständige in ihrem Business erfolgreich zu machen. Es ist gar nicht so einfach, wenn das ganze Ding auch wirklich messbar ist. Wenn ich messen kann, wie viel Umsatz meine Kundinnen machen und so weiter. Wir haben Smash it in den letzten Jahren so oft noch mal umgekrempelt, angepasst und so weiter, weil es uns so wichtig ist, dass ihr als unsere Kundinnen eure Ziele erreicht und weil das eben keine Blaupause ist, die man auf einzelne Personen drauflegen kann und dann sagen kann, ja mach mal so und dann wird das schon oder mach mal genau wie wir gemacht haben und das ist jetzt hier unser goldenes Erfolgsrezept und ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass sich der Markt da krass konsolidiert, möchte ich mal sagen, dass es wirklich weniger Programme gibt und dass es tatsächlich sehr, sehr wenige Programme gibt, die so eng begleiten, wie wir das machen, die so individuell begleiten, wie wir das machen. Und es hat da tatsächlich auch mal zwei Jahre gedauert, bis wir festgestellt haben, wie gut das Programm eigentlich ist, wie eng wir unsere Kundinnen da begleiten. Und das sind eben auch Dinge, die wir in dem Info-Call erzählen, damit du mal ein Gefühl dafür kriegst, wie das eigentlich ist, eine Smashie zu werden, weil keine Landingpage kriegt das so rüber. Ich glaube das oder ich kann verstehen, dass das super schwierig ist zu verstehen, wo jetzt die Unterschiede zwischen unterschiedlichen Programmen liegen. Und da einfach mal herauszuhören, aha, das sind die Formate, das ist das Team, 72 Stunden, in 72 Stunden kriege ich Feedback auf alles, was ich da mache, ich habe eine individuelle Roadmap, so funktioniert das, das sind die anderen Smashies, so kommunizieren wir und so weiter. Das sind alles Sachen, die wir im Infocall ganz transparent zeigen und deswegen ist der so wertvoll und deswegen ist auch so ein reiner Informationscall, wie du es ja auch bezeichnet hast, Laura, einfach so wichtig. Laura: Total. Und vielleicht folgst du uns ja schon ein bisschen und hast gehört, dass wir sonst oft zu Passigkeitschecks einladen. Also, dass wir einfach oft mit Menschen in Gespräche gehen, um herauszufinden, was noch Fragen sind, herauszufinden, was du brauchst. Und wir haben auch festgestellt, dass das für viele ein zu großer Schritt ist. Wenn du uns noch nicht so gut kennst, dir einen einzelnen Call zu buchen, wenn du vielleicht auch noch nicht genau weißt, was deine Fragen sind. Das verlangt einfach schon einen ziemlich großen Schritt und der ist manchmal einfach zu groß. Und da haben wir uns halt auch hingesetzt und uns nochmal gefragt, Alter, die war doch so interessiert, das war doch so eine interessierte Person, wieso bucht sie sich denn jetzt keinen Termin? Und dann zu merken, ja, vielleicht ist der Schritt gerade zu groß, vielleicht sind die Fragen zu groß, vielleicht ist die Unsicherheit im Raum zu groß, vielleicht ist die Angst, Nein zu sagen, sehr groß oder in irgendwas gedrängt zu werden oder da haben wir schon so viel gehört und deswegen bieten wir dieses etwas unverbindlichere Format auf deiner Seite sozusagen, auf unserer Seite aber mindestens genauso committed und ernst genommen wie ein anderes Gesprächsformat mit uns. Das finde ich irgendwie wichtig. Wir sind da, wir beantworten alles offen und ehrlich, aber man darf auch einfach dabei sein und zuhören und muss gar nicht selber reden und ich glaube, Das ist für viele ein einfacherer Schritt. Gretel: Ja, absolut. Und vielleicht kannst du das ja auch wieder auf deine Angebote und dein Business anpassen. Ja, dass du wirklich dir nochmal überlegst, okay, führe ich die Anzahl an Erstgesprächen, die ich führen möchte? Und wenn nicht, weil das ist ja auch einer der Standardsachen, die wir immer wieder auch in Smash it zu besprechen, wie bekomme ich Menschen in Erstgespräche und so weiter. Und vielleicht ist die Antwort dort, mach die Barriere ein bisschen niedriger. Wir können dir noch 20 mal erzählen, wir nehmen uns gerne die Zeit für einen Passigkeitscheck, wir gucken gerne individuell mit da drauf. Wir haben kein Problem, wenn du nein sagst am Ende, weil es doch nicht für dich passt. Aber das zu sagen und zu meinen ist ja eine Sache, dass es bei dir auch so ankommt, ist eine ganz andere Sache. Und ich glaube schon, dass dieser Infocall weniger Druck vielleicht einfach auslöst. Und deswegen haben wir halt auch gesagt, okay, was braucht es denn? Dann sind das eben 20 Frauen in einem Raum. Und in der Regel ist es tatsächlich so, dass zwei, drei davon sehr, sehr viele Fragen haben oder auch die Fragen stellen, die alle anderen auch haben. Und dass du also auch einfach zuhören kannst. Also wir machen eine kurze Präsentation dazu. Unser Team ist dabei, damit du auch Jenny und Johanna einmal kennenlernst. Und dann erzählen wir dir, was zu den unterschiedlichen Formaten in Smash it. Wir zeigen dir, welche anderen Smashies an Bord sind. Wir zeigen dir, wie du mit uns arbeiten kannst. Und dann gibt es eben auch diesen Raum, dass du Fragen stellst, entweder im Chat oder dass du dich einfach freischaltest. Das wird nicht aufgezeichnet oder so, sondern es ist einfach echt ein sicherer Raum, in dem du deine Fragen rund um Smash it stellen kannst und eben auch noch mal so ein Gefühl für Laura und für mich bekommst. Weil klar, wenn du noch relativ frisch in unserer Welt bist, dann hast du vielleicht noch gar keine Ahnung, wer wir eigentlich sind, wie wir ticken. Und ja, jeder kleine Schnipsel an Kontakten mehr gibt dir da vielleicht noch mal ein sichereres Gefühl. Laura: Vielleicht haben wir dich jetzt ja schon so überzeugt, dass du jetzt wissen willst, wann ist denn dieser Info-Call. Deswegen streuen wir jetzt schon mal den Termin ein und zwar ist der am 17. Juni um 11 Uhr. Ist natürlich kostenlos dieser Informationscall und du findest alle Infos natürlich in den Shownotes oder du springst am besten einmal rüber auf unsere Social-Kanäle, sodass du wirklich einmal kurz sagst, du willst dabei sein, bzw. du klickst einfach auf den Link, den wir in die Shownotes packen. Es ist wirklich auf deiner Seite sozusagen unverbindlich, wie Gretel es gerade auch nochmal dargestellt hat. Und es gibt ja, das finde ich immer wieder so spannend, auch immer wieder Gründe, die wir dann in solchen Calls hören, warum jemand vielleicht noch nicht gebucht hat oder keinen Einzeltermin gebucht hat. Vielleicht ist es, dass das Kind krank ist und die Person gerne die Kamera aus haben möchte, weil ein weinendes, schreiendes Kleinkind im Raum ist und das dann schwierig ist mit einem 1 zu 1 Call oder, oder, oder. Es gibt so viele Gründe und deswegen fühle dich mich wirklich von Herzen einfach eingeladen dabei zu sein, uns noch ein bisschen besser kennenzulernen. Vielleicht kennst du uns eher von der großen Bühne wie dem Coffee Speed Networking oder 1 Way wie in diesem Podcast. Und das ist sozusagen dieser Infocall ist wirklich so ein Bindeglied. Da sind wir in einer kleineren Gruppe. Trotzdem kannst du auch Fragen stellen oder nur dabei sein. Und ich glaube, die Erfahrung zeigt, dass ganz ganz viel klar wird und wir uns manchmal auch an die eigene Nase fassen dürfen und dann so Fragen gestellt bekommen wie, ach so, ja das ist natürlich jetzt ein Basic, das ist noch nicht klar geworden, Okay. Also wir kriegen auch immer wieder Fragen gestellt, wo ich dann nach denke. Ja, das ist natürlich eine echt coole Frage. Die haben wir vielleicht auf der Landingpage oder in einer E-Mail noch nicht gut beantwortet, weil das einfach oft sehr schwer ist, das ins geschriebene Wort zu bringen. Und deswegen, wir sind beide Sprechdenker und das klappt dann immer mit dem Sprechen. In so einem Live-Call finde ich auch einfach noch mal klutschiger. Geht schneller, einfacher, direkter. Und du darfst auch gerne eine Portion Zweifel, Unsicherheiten oder irgendwie skeptische Falten auf der Stirn bringen, auch herzlich willkommen. Gretel: Ja, absolut. Und es ist ja so, dass du bei Smash it alle zwei Monate einsteigen kannst. Also jetzt im Juli ist tatsächlich der nächste Smash it Start möglich. Und wir überlegen uns zwar jedes Mal für jeden Ministart oder für jeden Start einen tollen Bonus, warum es sinnvoll ist, genau jetzt zu starten. Ich möchte aber noch mal droppen hier, dass der Bonus, den wir uns jetzt zum Juli überlegt haben, wirklich alles übertrifft, was wir bisher hatten. Deswegen macht es absolut Sinn, sich jetzt für diesen Infocall anzumelden und sich jetzt tatsächlich zu überlegen, ob der Start im Juli nicht genau der Richtige für dich ist. Ja und sich das einfach alles einmal anzuhören, weil dann hast du die Information. Wir machen das auch generell so, dass wir nicht mit Pistole auf die Brust arbeiten mit Druck oder irgendwas. Schau, wenn du am 17. Juni den Call hast, dann hast du noch gute zwei Wochen Zeit, um dir zu überlegen, ist der Start zum Juli für dich das Richtige? Also wirklich, ja, klick auf den Link hier in den Shownotes oder hüpft rüber. Bei mir ist das auf Instagram, findest du mich unter GretelNiemeyer, dann schicke ich dir sehr gerne den Link. Oder bei Laura musst du selber kurz mal sagen, wo man dich da am besten erreicht. Genau, damit du dir einfach den Link abholst zum Infocall. Laura: Genau, wir stellen nochmal meinen WhatsApp-Link mit in die Shownotes, das ist immer das Einfachste. Und was du gerade gesagt hast, finde ich auch nochmal ganz wichtig. In unserem Infocall wird es nicht so sein, dass du die Pistole auf die Brust bekommst und dich sofort entscheiden musst und nur jetzt und nie wieder so funktionieren wir nicht. Wir arbeiten generell nicht mit diesem Druck, sondern mit Sog und wir hoffen und wissen, dass dieser Sog einfach entstehen kann, wenn man sich zusammentut, wenn man auch mal über Ziele und Visionen spricht. Wo willst du denn eigentlich hin? Also jetzt haben wir auch ganz viel gesagt, was wir nicht machen an diesem Call. Aber es geht natürlich auch darum, wo willst du denn hin? Welche Unternehmerin oder Selbstständige möchtest du sein? Und wir geben dir auch ein ehrliches Feedback, ob das in Smash it! Gut aufgehoben ist. Weil es gibt auch Businesses oder Richtungen oder auch Standorte in deinem Business, wo wir sagen, dann ist es gerade nicht das Perfekte. Das sagen wir dir auch ganz ehrlich. Es gibt einfach immer wieder auftauchende Gespräche oder Situationen, wo wir auch sagen, ist vielleicht gerade nicht das Richtige oder noch nicht das Richtige oder mach doch erstmal noch das und das, das sehen wir als Priorität davor oder ja, also einfach ein ehrliches Feedback von uns zu bekommen und dann kannst du dich mit allen Infos und einem Gefühl im Bauch, kannst du dich dann einfach entscheiden. Und das wollen wir und wir wollen keinen Druck, einfach nicht so, wie es häufig am Markt funktioniert, der uns auch den Markt so ein bisschen kaputt macht zum Teil. Gretel: Genau, weil wir genau so ja dann auch verkaufen lernen. Also du lernst dann auch zu verkaufen in Smash it ohne Druck, sondern mit Sog, ohne irgendwelche Manipulationstechniken. Und wenn du jetzt vielleicht gerade schon vor deinem Handy sitzt und du denkst, wo ist denn jetzt dieser Link? Ich gebe ihn dir einmal noch mal so mit rein im gesprochenen Wort. Das ist www.lauraundgretel.de/all-about-smash-it. Also gar nicht so einfach. Du kriegst den wie gesagt sehr, sehr gerne auch hier in den Shownotes oder du schreibst uns auf unseren Social Media Kanälen. Aber wenn du jetzt schon los tippen willst, dann ist es www.lauraundgretel.de/all-about-smash-it. Am 17. Juni ist unser All about Smash it Call um 11 Uhr. Trag's dir fett im Kalender ein. Laura: Genau. Wir freuen uns sehr, dich dort zu sehen und zu hören, wenn du magst. Pack deine Fragen ein und komm dazu. Mehr gibt es gar nicht zu sagen. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Stunde und alle, die dabei sind. Und dann erfährst du alles und wir lernen uns kennen. Wir sind neugierig. Spring gerne dazu und bis dahin. Hör fleißig weiter Podcast und lass uns wissen. Spring rüber auf unsere Kanäle, wenn du noch Fragen hast. Bis dann. Gretel: Bis dann, ciao. Laura: Tschüss.

  20. Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Was tun, wenn du das Gefühl hast, dass dein derzeitiges Angebot, deine Programme oder Formate dich einfach nur noch erschöpfen? Wenn du das Gefühl hast, deine Energie ist komplett im Keller und du überlegst sogar, dir vielleicht lieber einen Teilzeitjob zu suchen? Darüber spricht Laura in dieser Folge Moin um Neun. Du erfährst die häufigsten Gründe, warum Unternehmerinnen immer wieder an den Punkt kommen, ihre Angebote verändern zu wollen. Ob von einem Gruppenprogramm zu einer Membership, von 1-zu-1-Coachings zu skalierbaren Produkten oder dem Traum vom passiven Einkommen durch Online-Kurse – wir schauen uns die Realität hinter diesen Entscheidungen an. Aus ihrer Erfahrung als Unternehmerin mit drei Firmen (ihr B2B-Trainerinnenbusiness, die Mastermind SMASHIT! und das komplett online-basierte JinShinJiutsu-Zentrum Hamburg) weiß Laura, wie herausfordernd und gleichzeitig wichtig es ist, seine Energie richtig zu managen. In dieser Folge teilt sie mit dir die wertvollsten Erkenntnisse aus ihren Coachings und gibt dir praktische Tipps, wie du es schaffst, deine Ressourcen optimal einzusetzen. Disclaimer vorweg: Es gibt keinen magischen Weg, wie du ohne Einsatz von Energie ein erfolgreiches Business führst. Vielmehr geht es darum, deine Energie gezielt zu schützen und effektiv einzusetzen. Diese Episode ist randvoll mit ehrlichen Insights, klaren Worten und praktischen Tipps, die dir helfen, deine Energie als Unternehmerin zu schützen und gleichzeitig voll und ganz in dein Business zu investieren. Für mehr Impulse von Wirtschaftspsychologin und Resilienztrainerin Laura Roschewitz kannst du dich kostenlos zu ihrer Masterclass am 12.6.2024 anmelden: https://lauraundgretel.de/masterclass/ Dort erwarten dich exklusive Einblicke, Sabotage-Strategien und 7 sofort umsetzbare Tipps, die dir helfen, gesund und erfolgreich zu bleiben. Transkript: Hallo und Moin Moin, herzlich willkommen zu einer neuen Podcast Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Hier ist Laura und ich möchte heute mit dir darüber sprechen, wie du damit umgehen kannst, wenn du das Gefühl hast, dass du gerade etwas an deinen Formaten, an deinen Programmen, an deinen Angeboten ändern möchtest, weil dir das, wie du es bisher gemacht hast, sehr anstrengend vorkommt. Oder wenn du gerade das Gefühl hast, dass deine Energie im Keller ist. Oder wenn du das Gefühl hast, du suchst dir doch lieber einen Teilzeitjob, weil so wie das die letzten Monate gelaufen ist, ist es vielleicht sehr anstrengend. Was möchte ich sagen? Immer und immer und immer und immer wieder hören wir und höre ich in meinen Coachings in Smash It in der Begleitung von Frauen, dass sie etwas an ihrem Angebot und Format ändern möchten, beispielsweise von einem Gruppenprogramm, was dreimal im Jahr läuft, hin zu einer Membership oder von 1 zu 1 zu einem sogenannten skalierbaren Produkt, sprich einer größeren Gruppe oder oder oder. Am liebsten noch einen Online-Kurs, der sozusagen von alleine gekauft und von alleine unabhängig von meiner Leistung konsumiert und genutzt werden kann. Ich würde sagen, dass ich dazu fast jeden Tag Themen, Fragen, Kommentare sehe, höre, lese und selber natürlich dadurch, dass ich drei Unternehmen habe, auch genau weiß, wie sich das anfühlt und was für Bedürfnisse und Wünsche dahinterstehen, wenn man an diesem Punkt ist. Und um es gleich zum Anfang einmal den großen Elefanten aus dem Raum zu stellen, für mich gibt es nur einen einzigen Punkt, der dahinter steht. Und das ist deine, jetzt nutze ich ein Wort, was ich nicht so oft nutze, deine Energie, deine Kraft, deine Ressourcen, deine Körner. Denn fast immer, wenn jemand mit mir darüber das Gespräch sucht, geht es darum, dass die Person erschöpft ist oder ausgelaugt oder die Batterien leer sind oder sich eine Perspektivlosigkeit einspielt oder jemand das Gefühl hat, ey, das kann doch nicht immer so anstrengend sein. Ich kann doch die Leute nicht permanent bei der Kaufentscheidung begleiten. Ich will die doch nicht über die Ziellinie tragen. Ich habe echt keinen Bock mehr, die sollen von alleine zu mir kommen und so weiter. Und da möchte ich einmal ein bisschen Klartext reden, denn ich habe verschiedene Unternehmen. Ich habe ein Trainerinnenbusiness, in dem ich 1 zu 1 als Trainerin im B2B-Kontext Firmen, Teams und Einzelpersonen coache und Workshops gebe im Bereich mentaler Gesundheit. Das heißt, das ist ein klassisches B2B. Meine Kunden und Auftraggebenden sind Firmen, die mich engagieren und ich halte dort Workshops, Trainings und Coachings. Das zweite ist dieses tolle Business mit Gretel zusammen mit unserer tollen Mastermind Gruppe Smash it, in der wir selbstständige Frauen von dem Struggle selbst und ständig hin zum unternehmerischen Denken, zum unternehmerischen Handeln begleiten und dabei begleiten, eine Unternehmerin zu werden. Und das dritte ist, meine Firma mit meiner Mutter und ihrem Mann zusammen, das Jin Shin Jyutsu Zentrum Hamburg. Das ist ein klassisches Funnel-Business, komplett online 100 Prozent, mit einem großen Signature-Programm, einem Jahresprogramm und einer Ausbildung. Vielen kleinen Freebies und so weiter. Wir bespielen da rund 10.000 Menschen über vor allem E-Mail-Marketing, Podcasts, YouTube. Was mir in diesem Unternehmen und in allen, die ich bisher begleiten durfte, noch nicht begegnet ist, ist jemand, der erfolgreich es geschafft hat sozusagen einen Weg zu finden, wie man wirklich weniger Energie, quasi keine oder sehr wenig oder nur noch Leichtigkeit in seinem Business gibt und Menschen springen und buchen und so sich ein leichteres oder ein passives Einkommen einstellt. Es gab Jahre, wo das im Online-Business so suggeriert wurde, baue dir ein passives Einkommen auf und, to be honest, wir alle, Coaches, Yoga-Lehrerinnen, Web-Designerinnen, Grafikerinnen, Brand-Designerinnen, Fotografinnen, wir werden das so nicht erleben. Natürlich ist es ein Ziel, dass wir auf unsere Energie aufpassen, nicht ausbrennen, nicht in mentale Krisen kommen. Dafür trete ich jeden Tag an und stehe jeden Tag auf. Und gleichzeitig kostet ein Unternehmen zu führen, auch eine Selbstständigkeit zu führen, immer Ressourcen. Deswegen ist deine Kernaufgabe, deine Energie zu schützen, bzw. auf deine Ressourcen aufzupassen und zu gucken, wo investierst du Ressourcen, wo nicht und wie lädst du sie wieder auf. Das ist essenziell für dich als Unternehmerin. Das ist nicht nice to have. Das ist nicht on top, ach ja, mal gucken, wenn ich noch Zeit habe. Und das sollte auch nicht erst passieren, wenn du kurz vor ausgebrannt bist, sondern das ist wirklich, sollte deine tägliche Aufgabe sein, zu gucken, wie viel Energie habe ich gerade. Und jetzt kommt aber was ganz wichtiges. Das darf aber nicht bedeuten, dass du in diesem “Ich schütze mich-Falle” fällst und sagst, ich muss mich jetzt erstmal meine Batterien aufladen und dann kann ich selbstständig sein oder dann kann ich verkaufen oder dann kann ich mein Produkt anbieten. Sondern es ist eine ongoing Aufgabe. Du musst permanent darauf achten, wie es dir geht, dich schützen, dafür sorgen, dass du deine Batterien auflädst. Das ist aber eine unternehmerische Tätigkeit. Keine private, ich schütze mich, ich ziehe mich jetzt mal raus. Und gute Unternehmerinnen schaffen das parallel. Schaffen es, Energie zu investieren in ihr Unternehmen und wirklich all in zu gehen, engagiert zu sein, rein zu buttern und ihre Batterien gut aufzuladen und zu schützen, da wo sie nicht sich entladen sollten und da wo ein nein wichtig ist ein nein zu setzen und dort wo ein Aufladen wichtig ist aufzuladen. Aber das ist nicht dort wo deine Produkte sind, wo deine Kunden sind, dort wo du rausgehst. Und das ist mir ganz wichtig. Das wird so oft verwechselt. Ich erlebe so häufig selbstständige Frauen, die nicht aus dem Quark kommen, weil sie die ganze Zeit ihre Energie schützen und weil sie die ganze Zeit Angst haben, sich zu überlasten und über ihre Grenzen zu gehen. Und ja, ich bin Psychologin, ich bin Wirtschaftspsychologin, ich bin Trainerin für mentale Gesundheit, aber ich kann dir versprechen, so wird kein Schuh draus. Ich erlebe es so häufig, dass Frauen, jetzt kommt ein richtiger Rant hier, komme ich auf Betriebstemperatur, dass Frauen zu mir kommen und sagen, ich habe ein gutes 1 zu 1, aber es ist mir zu anstrengend, es zu verkaufen, Es ist mir zu anstrengend, ich komme da irgendwie nicht zurecht, ich fühle mich danach immer so ausgelutscht und deswegen gehe ich jetzt auf meine Membership. Ich gehe jetzt auf eine kleinere Membership, statt meiner eins zu eins Begleitung für sagen wir mal 1000 Euro für zwei Monate, gehe ich auf eine Membership, die kostet nur 49 Euro im Monat und ich habe dann einfach da 20 Leute drin und die können einfach buchen. Das ist ja viel einfacher, das ist nicht so eine große Entscheidung und dann schütze ich meine Energie und muss mir nicht so verausgaben. Und lasst wie gesagt sein, Das funktioniert nicht. Das habe ich noch nie gesehen, dass es funktioniert. Das Beispiel Membership ist da wirklich ein Gutes, weil das ist immer so verlockend. Das ist so verlockend zu denken, na ja, dann zahlen die nur 50 Euro im Monat, dann muss ich da nicht so viel machen, dann betreue ich die einfach. Nein. Egal was du anbietest, dein Unternehmen braucht dich und braucht deine Energie und braucht, dass du dich da all in, sozusagen investierst in deine Firma. Du musst dieses Commitment haben, in deine Firma zu gehen. Und es ist ein bisschen wie das Parkinson-Gesetz, das sagt nämlich, so viel Zeit, wie ich für eine Aufgabe habe, so viel Zeit brauche ich auch. Und so ist es auch ein Stück weit im Business. So viel Energie, wie du hast für einen Bereich, so viel braucht dieser Bereich auch. Und deswegen ist ein ganz wichtiger Punkt, dass du natürlich deine Grenzen setzten musst und sagst, bis hierhin und nicht weiter. Das bedeutet dann aber, bis dorthin auch wirklich committed zu sein. Und glaube mir, ich habe dieses Jahr schon mehrfach gelauncht, ich glaube, sechs Mal insgesamt in meinen verschiedenen Firmen. Ich weiß, wie anstrengend das ist. Ich weiß aber auch, dass ein Launch, der halb gar ist, wo ich sage, ja, buche das mal, das ist jetzt eine Membership, das kostet nicht so viel, nicht funktionieren wird. Wir als kleine Firmen, als Soloselbstständige, als Unternehmerinnen sozusagen, wo ich ja auch ganz lange, weil ich hatte ganz lange eine kleine Firma, ich war Soloselbstständig, bevor ich dann über die letzten vier Jahre mir verschiedene Unternehmen aufgebaut habe. Als ich als Solo-Selbstständige mit einem Standbein sozusagen unterwegs war, habe ich das auch gespürt, habe ich trotzdem all meine Zeit in dieses eine Unternehmen gesetzt. Jetzt fragen mich ganz oft Menschen ja, wie machst du denn das mit drei Unternehmen? Ist das nicht irre viel? Ja klar ist das irre viel. Und die Energie, die ich zur Verfügung stelle für den Bereich Arbeit, für den Bereich Lohnarbeit, für den Bereich Tätigkeit vom Money, für meine berufliche Selbstverwirklichung, die braucht meine berufliche Selbstverwirklichung auch. Deswegen ist es mir so wichtig, dass du a. Lernst zu gucken, wo verpulver ich wirklich Energie. To be honest, Wo verpulverst du Energie? Das ist meistens nicht dort, wo du verkaufst oder wo du mit deinen Kunden arbeitest, sondern erstens die erste Frage ist, wo verpulverst du Energie? Bei mir war das ganz lange und ist es auch immer noch manchmal, dass ich zu lange am Handy rumdala, dass ich zu viel in meinem Bermuda-Dreieck von E-Mails, Social Media und irgendwas anderem hin und her surfe. Wo verdallerst du Energie? Zweitens, wie gut weißt du, wie du deine Energie wirklich auflädst, wie du wirklich deine Batterien auflädst? Und das heißt nicht, ich gehe ab und zu mal ins Spa, sondern jeden Tag. Was musst du jeden Tag tun, damit du deine Energie schützt, damit du neue Energie aufnimmst. Und auch das passiert in der Regel nicht in der Kundenarbeit oder im Verkaufen oder so, sondern das ist dein ganz persönliches Thema. Wo lädst du deine Batterien auf? Wie? Wie gut kennst du deine Batterien? Da arbeite ich zum Beispiel in Smash it auch ganz viel mit den Frauen dran. Wie gut kennst du deine Batterien überhaupt? Und weißt du, welche du jetzt gerade aufladen musst? Welche ist leer? Also erstens, wo verpulverst du Energie, zweitens, wie gut kennst du sie und Wege, sie aufzuladen. Und drittens, fallen nicht auf die Ideen rein, dass es irgendwie in der Selbstständigkeit ein gühlendes Format gibt, was weniger Energie braucht, wo du weniger verkaufen musst, wo du weniger die Menschen überzeugen musst. Die Zeiten sind vorbei, wenn es die überhaupt jemals gab. Diese Zeiten sind vorbei. Wir alle leben in einem unfassbar schnellen, unfassbar überlaufenden Markt und es dünnt sich aus, es siebt sich aus, es bleiben über kurz oder lang nur die Menschen da, die wirklich gut sind. Beispiel, wie viele Menschen haben einen Business-Podcast gestartet. Zweites Beispiel, wie viele Menschen haben über 400 Folgen gemacht und bauen viel Vertrauen zu ihrer Community auf darüber? That's us! Das heißt, der Erfolg kommt mit der Kontinuität, mit der Wiederholung, mit dem Dranbleiben, mit dem, dass du immer besser mit deiner Energie die verwaltest, wirklich verwalten, das heißt zu checken, wie kommt genug rein, zu checken, wo verpulverst du was und das, was übrig bleibt, aber dann auch committed in dein Business zu geben. Ich erlebe so viel rumgeschleiche und rumgewusel und nicht aus dem Quark kommen. Das ist das Geheimnis, wie ich das schaffe und wie die anderen das schaffen, die schon lange am Markt sind, wie eine Gretel das schafft und wie wir das zusammen schaffen. Das ist a, gucken, wo verpulver ich zu viel, b, gucken, wie kann ich neu aufladen und c, das, was ich zur Verfügung habe, meine Nettoenergie für meinen Beruf, die aber auch zu investieren und zwar da rein, wo es wichtig ist. Nicht in die fünfte Kurve auf der Canva Grafik, nicht in das einzelne Wort für meine Webseite, die ich deswegen nicht online stelle, sondern in meine Kunden, in meine Beziehung, in unternehmerisches Handeln und unternehmerische Entscheidungen und vor allem in gute Produkte und gutes Verkaufen. Verbindungen aufbauen, Bindungen herstellen, Menschen überzeugen, das heißt auch Zeuginnen zu haben, davon, dass meine Arbeit gut ist. Ich meine nicht Menschen überreden, Menschen überzeugen. Das heißt, diese Themen, die wirst du nie herumkommen, egal, ob du ein High-Ticket-Offer eins zu eins hast oder eine Membership. Das heißt, der zentralste Punkt ist für mich, und das ist die Erfahrung aus vielen Jahren Selbstständigkeit und aus mehreren Unternehmen, dass du mit deiner Energie gut umgehst. Und jetzt nochmal ganz wichtig, das bedeutet nicht, dass du mir in jedem zweiten Satz sagst, ich muss meine Energie schützen, ich kann gerade nicht, nee, ich kann jetzt gerade nicht verkaufen, sondern das bedeutet a, wo verpulverst du sie, b, wie lädst du sie richtig gut auf, du als privater Mensch, als Unternehmerin bist dafür verantwortlich und c, okay, deine Energie dann zielgerecht zu verwenden. Und mal angenommen, du bist an einer Phase, wo du nicht so viel Energie zur Verfügung hast. Dann bedeutet das aber nicht, weniger Energie an den Stellschrauben Verkaufen, Delivery, Kundenbegleitung rauszugeben, sondern weniger zu verdallern und mehr aufzuladen. Also es gibt ein Dreieck von wo verpulverst du, wo lädst du auf und dann gibt es die dritte Spitze und das ist von den 100 Prozent, die du hast. Das können bei dir mehr oder weniger als bei anderen sein, aber die 100 Prozent, die du hast, die auch wirklich committed in dein Business zu geben. Und je weniger es ist, desto deutlicher musst du darauf achten, dass du sie nicht für Dinge verpulverst, die unternehmerisch nicht wirksam und nicht wichtig sind. Das ist so, so, so zentral. Das ist meiner Meinung nach der zentralste Punkt, der eine erfolgreiche Selbständige von einer nicht erfolgreichen Selbständigen unterscheidet. Und ja, damit meine ich auch und vor allem finanziell, weil für uns Selbstständige und Unternehmerinnen sollte der unternehmerische monetäre Erfolg super zentral sein. Auch das weiß ich, dass das für viele Selbstständige ein Thema ist, weil sie vielleicht sagen, ja ich brauche ja gar nicht so viel und ich komme ja mit weniger klar, aber ein Unternehmen und eine erfolgreiche Selbstständigkeit ist nur dann gegeben, wenn du auch damit den Umsatz machst, mit dem du gut leben kannst und dir deine Visionen und Träume verwirklichen kannst und vielleicht ein tolles Team aufbauen kannst, vielleicht ein Team fair bezahlen kannst. Das heißt, damit kannst du deine Werte leben. Deswegen ist es ganz, ganz wichtig, dass du deine unternehmerischen Bedürfnisse und deine Werte kennst, was wir unter anderem in Smash it machen. So, das war eine flammende Rede. Also, meine Aufgabe an dich, setz dich hin. Wo verpulverst du Energie A? B, wie genau weißt du eigentlich, wie du deine Batterien und Ressourcen auflädst und C, mal ganz ehrlich zu gucken und wenn du magst, schreib mir gerne, ich pack dir gerne meinen WhatsApp-Kontakt in die Show-Notes, wenn du magst, schreib mir gerne A, wo verpulverst du. B, wie gut weißt du eigentlich, wie du deine Batterien aufladen kannst und zwar wirklich dauerhaft auf einer Daily Base? Und C, wie gut gelingt es dir von deiner Nettoenergie, die du für deine Arbeit zur Verfügung hast, auch wirklich 100 Prozent in dein Business in die wichtigen Teile zu geben. Gerne schreib mir, wenn du magst. Ich freue mich sehr von dir zu hören. Dies war ein kleiner Rant und ich bin sehr gespannt auf deine Reaktion zu dieser Folge. Also klick gerne in die Show Notes oder springe rüber zu Insta Laura.Roschewitz und schick mir eine Nachricht. Ich freue mich auf dich, hab einen guten Tag, bis zur nächsten Folge hier. Ciao! Bei der Podcast-Folge und wenn du sie gerade ganz frisch gehört hast, dann möchte ich dir noch die Chance bieten, dich für den 12. Juni 12 Uhr zu meiner Masterclass anzumelden. Dort widmen wir uns richtig knackigen 1,5-2 Stunden dem Thema mentale Gesundheit als Selbstständige. Mit ganz vielen Insights, Sabotage-Strategien, 7 Tipps, die du anwenden kannst und viel mehr. Wenn du noch nicht angemeldet bist, ist es komplett kostenlos, kostet dich 0 Euro und du kannst dich jetzt noch anmelden. Also klick unbedingt in die Show Notes oder schreib mir Laura bei WhatsApp. Den Link findest du auch in den Show Notes, 12.06.12 Uhr Masterclass mit mir Laura zum Thema mentale Gesundheit. Und da tauchen wir noch viel, viel tiefer, als wir das schon in dieser Podcast Folge tun. Ich freue mich auf dich. Ciao!