
Der Business Podcast - Sales- & Business- Wissen für selbstständige Frauen
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- 04.06.202419 min
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Heute teilt Gretel ihre Gedanken als erfahrener Sales Coach mit dir und nimmt dich mit in IHRE Welt - die des Verkaufens. 🥸 Warum machen wir uns das Verkaufen oft unnötig schwer? 🥸Gibt es einfache Grundregeln, die uns helfen können, entspannter und erfolgreicher zu verkaufen? Ihr Rezept: Respekt, Augenhöhe und Arsch in der Hose. Erfahre, warum es so wichtig ist, sich auf Augenhöhe zu begegnen, und wie gegenseitiger Respekt den Verkaufsprozess erleichtert. 👖🍑 Und was hat es eigentlich mit dem "Arsch in der Hose" auf sich? Gretel erklärt, warum Mut und Klarheit sowohl beim Kaufen als auch beim Verkaufen entscheidend sind. In dieser Episode erfährst du außerdem: Warum uns oft zwei Herzen in der Brust schlagen, wenn es ums Verkaufen geht. Wie wir Empathie für die andere Seite entwickeln können. Warum der Satz "Der Kunde ist König" totaler Blödsinn ist und wie eine echte, respektvolle Beziehung aussehen kann. Weshalb es so wichtig ist, vorbereitet zu sein und Respekt für die Zeit und Energie unseres Gegenübers zu haben. Wie du mit mehr Selbstbewusstsein und Klarheit verkaufst und unnötige Mindfucks vermeidest. Freu dich auf eine unterhaltsame und inspirierende Episode, die dir zeigt, wie Verkaufen einfacher und menschlicher wird. Wenn du Fragen zum Thema Verkaufen oder andere Business-Themen hast, schicke sie gerne an podcast@lauraundgretel.de – vielleicht wird deine Frage schon in der nächsten Folge beantwortet! Gretel Instagram: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Infocall: https://lauraundgretel.de/all-about-smash-it/ Transkript: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Heute nehme ich alleine dich mal mit in meine Gedanken, in mein Brain und ich nenne es Inside the Brain of a Sales Coach. Denn es gibt so ein paar Sachen, da denke ich mir immer so Leute, müssen wir uns das Thema Verkaufen wirklich so so schwer machen? Können wir nicht einfach ein, zwei, drei Grundregeln beachten, die dafür sorgen werden, dass das Thema Verkaufen bei weitem nicht mehr so krass und so schwer und so unerreichbar scheint oder ist, wie es manchmal scheint. Und diese drei Grundregeln, durch die ich dich jetzt in dieser Folge einmal mitnehmen möchte, sind super easy und ich erkläre sie trotzdem kurz. Und zwar sind sie für mich Augenhöhe, Respekt und ein Arsch in der Hose. Was ich damit meine, das erzähle ich dir jetzt. Warum ist Verkaufen oft so schwer? Weil es scheinbar unmöglich zu sein scheint für uns zu verstehen, dass wir einerseits KäuferInnen sind und in anderen Situationen VerkäuferInnen. Und ich habe manchmal das Gefühl, als würden da zwei Herzen in unserer Brust schlagen. Ja, als könnten wir in dem Moment, wo wir was kaufen, keine Empathie für den Verkaufenden entwickeln. Und dementsprechend fällt es uns als verkaufende Person auch schwer, Empathie auf der anderen Seite zu finden, weil auch die Person, die gerade was von dir kaufen soll, vielleicht denkt, boah, was soll denn das, warum will die mir jetzt was verkaufen und so weiter. Und ich bin davon überzeugt, dass das auch ganz oft die Grundlage dafür ist, dass wir gewisse Mindfucks haben, wie wir gehen ja jemandem auf die Nerven, wir finden ja jemanden doof oder der findet uns ja dann doof, wir sind irgendwie schleimig, wir sind salesy und so weiter und so fort. Ich bin wirklich davon überzeugt, dass wenn wir jetzt mal schaffen zu verstehen, dass wir die gleiche Person in unterschiedlichen Rollen sind, dass wir dadurch es schaffen, auch Augenhöhe mit KäuferInnen bzw. VerkäuferInnen herzustellen. Und mal sind wir da, ich sag mal, ein bisschen mehr in der gebenden Rolle, also dass wir auch einer Person, die uns was verkaufen möchte, das Leben nicht so wahnsinnig schwer machen müssen. Und mal sind wir in einer nehmenden Rolle, wo wir eben Verkäufer, Verkäuferin sind und auch so ein bisschen darauf angewiesen, es aber auch selbst herstellen können, dass wir uns, dass wir uns in dieser Beziehung auf Augenhöhe begegnen. Und selbst wenn du jetzt nicht selbstständig wärst oder bist, überleg nochmal, dass es dich ja in verschiedenen Rollen gibt. Ja, also auch wenn du irgendwo was verhandelst, auch wenn du irgendwo, keine Ahnung, mit der Bank ein Kredit verhandelst, wenn du in einem Angestelltenverhältnis vielleicht dein Gehalt verhandelst oder auch wenn du nur mit deinen Kindern das Fernsehprogramm verhandelst. Wir sind immer in einer gebenden und in einer nehmenden Position und das kann sich eben abwechseln. Und wie gesagt, eine der großen Sachen, die ich sehe oder die mir echt Bauchschmerzen bereitet, ist, wenn wir in dem Moment, wo wir in der Käuferrolle sind, so tun, als müsste irgendwie jemand an uns rankommen und uns irgendwie Honig ums Maul schmieren und müsste irgendwie alle unsere Bedürfnisse kennen und müsste sofort springen, wenn wir das brauchen, aka der Kunde ist König. Das ist totaler Blödsinn. Ich finde, beide Parteien müssen auf Augenhöhe sein, müssen sich so begegnen, dass die verkaufende Person halt wirklich sagt, ich habe doch hier ein Problem, dass ich für jemanden löse, ich kenne die Lösung, ich kann das richtig gut, mein Angebot hat einen entsprechenden Preis dahinten dran und dass es da eben diese Selbstbewusstsein auf der verkaufenden Seite gibt, dieses Wissen, ey ich bin hier kein Bittsteller, sondern ich bin ein Problemlöser oder eine Problemlöserin und dann auch wieder auf der kaufenden Seite. Das ist nicht, du bist kein Gönner. Du bist niemand, der jemanden einen Gefallen tut, wenn du was von einer Person buchst, sondern auch da wieder, du hast ein Problem, das wird für dich gelöst. Du schaust im Markt oder durch Empfehlungen oder was auch immer, wer dieses Problem für dich lösen kann. Du überlegst für dich, was bist du bereit, um dieses Problem zu lösen. Und dementsprechend kann das Gespräch dann auch auf Augenhöhe stattfinden. Also Augenhöhe, sich selber noch mal zu vergegenwärtigen. Ich bin mal in der kaufenden, mal in der verkaufenden Rolle. Die Kaufende fühlt sich auch ein bisschen leichter an als die Verkaufende, aber Ich gehe nochmal und I put myself into the shoes von meinem Gegenüber. Ich versuche nochmal, mich in die Situation, in die Schuhe meines Gegenübers zu versetzen. Und dementsprechend dürfen wir dann eben auch handeln. Also Augenhöhe finde ich wirklich einer der Hauptpunkte im Verkaufsprozess. Dann habe ich gesagt, gehört ja das Thema Respekt dazu. Respekt ist jetzt so ein Konzept, da kann natürlich, also das kann ganz unterschiedlich ausgelegt werden. Das ist ein riesengroßes Thema. Es gibt dedizierte Respekt-TrainerInnen und so weiter. Es hat viel mit Kommunikation zu tun. Es hat viel damit zu tun, auf mein Gegenüber einzugehen. Aber wenn ich jetzt gerade einfach nur mal im Verkaufsprozess schaue, was bedeutet Respekt für mich persönlich, für mich Gretel oder für mich als Sales Coach, dann gehört zum Beispiel dazu, dass ich recherchiere oder dass ich mir überlege, für wen ist mein Angebot und dass ich meinem Gegenüber nicht alle meine Informationen überhelfe, sondern dass ich schon mal auswähle, was ist denn für diese Person gerade relevant. Dass ich also recherchiere, dass ich eine Vorauswahl treffe, dass ich Respekt habe für die Zeit und für die Energie von meinem Gegenüber. Dass ich dann auch schaue, wie kann und möchte diese Person oder diese Personengruppe denn am besten angesprochen werden. Ja und da zählt für mich zum Beispiel auch rein, dass wenn ich weiß, ich habe gewisse Informationen schon zu einer Person, gerade wenn ich jetzt innerhalb meines Netzwerks verkaufe oder wenn ich an ein Unternehmen verkaufe, ich habe schon Informationen, die mir dazu, die dazu helfen können, auch auf zwischenmenschlicher Ebene eine Beziehung aufzubauen, dann baue ich die natürlich ein. Und das ist nicht manipulativ und das ist nicht irgendwie sabotierend oder was da jetzt wieder alles für Trigger vielleicht in dir hochkommen, sondern es bedeutet einfach nur in Anführungsstrichen. Ich habe zugehört, ich habe meine Hausaufgaben gemacht, ich habe mir Sachen gemerkt oder habe mir diese Sachen aufgeschrieben und ich kümmere mich darum, dass wir wirklich hier eine Beziehung aufbauen können. Auch das ist für mich eine Frage von Respekt, die Hausaufgaben zu machen, sich vorzubereiten und sich zu überlegen, wie möchte denn mein Gegenüber angesprochen werden. Und wenn du schon weitere Informationen zum Beispiel über das Unternehmen hast, wenn du da Beispiele aus dem Unternehmen konkret ansprechen kannst, oder wenn du eine Person mit der du in Kontakt gehen möchtest, wenn du die auf Social Media gesehen hast oder in einem Podcast gehört hast und du kannst darauf eingehen, dann mach das, weil es zeigt eben auch einen gewissen Respekt dieser Person oder diesem Unternehmen gegenüber. Auch da ist wieder wichtig, dass ich da mit der Augenhöhe, dass das eine gewisse Balance bildet. Denn es bedeutet jetzt natürlich nicht, dass du ohne Rücksicht auf deine Zeit, auf deine Energie und so weiter hier krass in Vorleistung gehen sollst, sondern du darfst immer auch unternehmerisch gucken, was ist eine leichte Art und Weise für mich respektvoll zu sein, was kann ich gut machen, was macht wirklich einen Unterschied, sammel da auch mal deine Erkenntnisse und pass zum Beispiel deine Kommunikation daran an. Auch das Thema Preis ist für mich ein Thema, das ganz stark im Respektkontext verwurzelt ist. Denn ich sage es ja gerne, dein Angebot sollte den Wert dieses Angebots widerspiegeln. Es sollte ein fairer Preis sein. Es sollte ein Preis sein, der bedeutet, hey, du kannst von deinen Angeboten, von deinem Business gut leben. Und es sollte aber auch natürlich ein Preis sein, der einfach angemessen ist im Bezug auf das Problem, das du für dein Gegenüber löst. Und ich sehe es schon ganz, ganz oft, dass wir selber uns unseren Respekt vor uns selber und unserer Zeit nicht wirklich, nicht wirklich zollen, indem wir unsere Grenzen überschreiten, indem wir unsere Preise senken, indem wir total Angst haben, dass niemand uns zu einem vernünftigen Preis bucht und das muss aufhören. Es ist wirklich wichtig, dass du erkennst, was ist dein Angebot wert, was ist die Transformation deines Angebots, was bringt es deinem Gegenüber, wie ändert sich das Leben, der Job, die Arbeit, der Zusammenhalt, die finanzielle Situation, was auch immer von deinem Gegenüber, wenn du mit dieser Person arbeitest und daran darfst sich dein Preis orientieren. Also auch da ist das Thema Respekt richtig, richtig wichtig. Jetzt hatten wir also schon die Themen auf Augenhöhe sein, Respekt haben und zwar Respekt für mein Gegenüber, Respekt für mich selber, Respekt für meine Arbeit. Und das sind eigentlich zwei Sachen, die jetzt gut in die dritte rüber führen denn der dritte Punkt der aus meiner Sicht das Verkaufen für dich viel einfacher machen kann der ist einen Arsch in der Hose zu haben. Was meine ich jetzt damit, dass wir alle mal mehr Arsch in der Hose haben sollten, damit verkaufen leichter wird. Und zwar ist es so, dass ich das Gefühl habe, wir alle oder viele von uns, aber ich share uns jetzt alle mal über einen Kamm, wir alle haben es irgendwie verlernt uns in unangenehme Situation zu bringen. Wir versuchen super schnell unangenehmen Situationen auszuweichen. Das kann einmal sein, dass wir ständig auf Social Media abhängen, weil wir das nicht mehr aushalten, uns zu langweilen oder nicht zu wissen, was wir tun sollen. Das kann sein, dass wir viel mehr Ja sagen, obwohl wir eigentlich Nein meinen. Und das kann auch, und das ist der Punkt, der im Verkaufen so schwierig ist oder zu solchen Problemen führt, es kann sein, dass wir einfach gar nicht mehr Nein sagen können und deswegen lieber gar nichts sagen und deswegen unser Gegenüber lieber ghosten und irgendwie von der Wildfläche verschwinden, obwohl wir gerade noch ein richtig gutes Verkaufsgespräch hatten. Und das ist aus meiner Sicht auch so ein Ding, wo wir lernen müssen, wieder Arsch in der Hose zu haben. Wieder zu sagen, hey, dein Angebot ist nichts für mich, weil, hey, danke, dass du dir die Zeit genommen hast, ich sehe das jetzt gerade nicht für mich, weil. Dann hat natürlich dein Gegenüber noch die Möglichkeit, mit einer vernünftigen Einwandbehandlung zu verstehen, okay, was sind deine Sorgen, was hält dich gerade ab, davon zu kaufen und dich gegebenenfalls zu überzeugen. In Klammern, wir überzeugen, wir überreden nicht. Klammer zu. Aber das gibt deinem gegenüber auch die Möglichkeit, also dem Verkäufer, der Verkäuferin, dich als möglichen Kunden auszuschließen und einen Loop zu schließen, einen Zopf abzuschneiden und zu sagen, hey, mit dieser Person kommt jetzt gerade kein Business zustande. Und das ist doch völlig fein. Wir sind nicht dazu da, irgendwas von irgendwem zu kaufen, dieser Person einen Gefallen zu tun. Wir sind aber auch nicht dazu da, uns hinter unserem antrainierten People Pleaser Tun, was es wirklich gibt, bin ich in erster Reihe dabei, was es wirklich gibt. Aber wir sind nicht dazu da, uns dahinter zu verstecken und dann einfach Menschen, die Zeit und Energie in Gespräche mit uns gesteckt haben, die sich vorbereitet haben, die uns respektvoll begegnen wollten, die uns zugehört haben, die ein Angebot für uns kreiert haben, diese Menschen dann nicht mal, diesen Menschen nicht mal eine Absage zu Teil werden zu lassen. Und ich glaube, das ist wirklich einer der Hauptpunkte überhaupt, warum uns Verkaufen so schwer fällt. Wir sind selber oft in dieser Position, dass wir uns schwer damit tun, Nein zu sagen, abzusagen, vielleicht auch zu sagen, hey, für jemand anderes ist das Angebot vielleicht schon was, für mich persönlich jetzt nicht. Und das ist die Sache als Käufer, Käuferin. Ja, und ich habe vorhin gesagt, als Käuferin haben wir normalerweise eine leichtere Situation, weil wir ja die Person sind, die gefühlt am längeren Hebel sitzt, auch wenn das natürlich in einem Augenhöhe Szenario gar keine Person am längeren Hebel geben sollte. Wenn wir dann aber das umdrehen und wir sind plötzlich in der verkaufenden Position und wir haben einen Gegenüber, mit dem wir ein super Gespräch hatten, was super passt, wo wir richtig schon vielleicht in einem Mini-Coaching gezeigt haben, dass wir das Problem lösen können, dass wir es verstanden haben. Wo die andere Person vielleicht auch gesagt hat, so ja, ist eigentlich ein super Angebot, ich denke mal drauf rum und dann verschwindet sie von der Bildfläche. Ich glaube, das haben wir alle schon erlebt und das ist einfach eine Sache, die darf es nicht geben. Weil in dem Moment fängst du an, an dir selbst zu zweifeln, fängst du an, an deinem Angebot zu zweifeln. Wahrscheinlich sitzt du da und überlegst dir, ob du nicht doch ein kleineres Angebot machen solltest. Klammer auf, bitte tu es nicht, denn du hast dir ja eher ein super Angebot überlegt. Wahrscheinlich verballerst du Zeit damit, Follow-ups zu machen, der Person hinterher zu rennen, immer in der Hoffnung, dass da noch irgendwas passiert. Dann kommt irgendwann so die Frage auf, ja wie oft mache ich das denn, wie lange mache ich denn Follow-ups, dazu mache ich auch gerne noch mal eine Folge. Und das ist ja alles Zeit und Energie und Potenzial einer Zusammenarbeit, die du darin siehst, die es vielleicht aber schon auf der gegenüberliegenden Seite gar nicht mehr gibt. Und deswegen hier mein Appell an euch alle da draußen, als VerkäuferInnen, habt den Arsch in der Hose, nicht die ganze Zeit in so einer Bittsteller-Position zu sein, sondern beim dritten Follow-up dann auch mal zu sagen, ey guck mal, ich hab hier doch echt, wir hatten doch ein super Gespräch, wir haben doch super connected und so weiter, jetzt krieg ich gar keine Antwort mehr von dir. Please get back to me. Ich möchte das vernünftig abschließen können. Und der Appell an dich als KäuferIn oder Käufer, Käuferin, hat mir ein Arsch in der Hose, deinem Gegenüber zu sagen, ja du, ich hab mich dafür interessiert, aber jetzt gerade ist es das nicht oder ich habe Bedenken, weil das mir zu teuer ist oder ich habe Bedenken, dass das doch nicht das Richtige für mich ist oder, oder, oder. Was immer es ist, versteckt euch bitte nicht hinter Ausreden, versteckt euch bitte nicht hinter E-Mails, die vielleicht irgendwann dann mal abreißen, sondern habt auch ihr Respekt gegenüber der verkaufenden Person, die sich Zeit bei euch genommen hat, die sich vorbereitet hat und die am Ende des Tages ein super cooles Angebot hat, mit dem sie vielleicht ein Problem von euch lösen kann. Und mit diesem Appell schließe ich diese Folge, wenn ihr also besser und leichter verkaufen wollt. Überlegt euch immer mal wieder, wann ihr wo, in welcher Rolle seid. Überlegt euch, wie ihr die jeweilige Beziehung auf Augenhöhe bringt, wie ihr sie respektvoll gestaltet und sorgt dafür, dass ihr auf jeden Fall sagen könnt, ja, das war vielleicht nicht angenehm, aber da hatte ich jetzt einen Arsch in der Hose. Ich freue mich auf euch bei der nächsten Folge Moin im Neun. Und wenn euch verschiedene Fragen in puncto Verkaufen und Business aufbauen, über das Leben, über den Weg laufen, dann schickt sie uns doch gerne an podcast@lauraundgretel.de. Dann nehmen wir die sehr gerne mit auf und machen mal eine Folge drüber.
- 30.05.202449 min
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Manchmal treffen wir Menschen, die wir erst ganz kurz kennen, aber wir wissen: Die müssen wir interviewen. So war’s mit Feli Walter. Gretel und Feli (@feli.walter) haben sich vor ein paar Wochen auf dem Netzwerk-Event von @mira.burgund in Berlin kennengelernt. Ein paar Insta-Scrolls später war Gretel klar: „Da gibt’s so viele Themen, die Feli und ich beleuchten könnten.“ Und zack war die Einladung zum Podcast verschickt. Feli sei Dank wurde dann auch nach rasanten 4 Minuten der Aufnahme-Knopf gedrückt. Sonst hätten die beiden das vor lauter Wellenlänge-Surfen wahrscheinlich vergessen. Feli sei Dank hörst du also in dieser Folge 💙 Wie Feli trotz oder wegen ihrer eigenen Geschichte Produktivität- & Mindset-Coach wurde 💙 Warum Scham ein so wichtiges Thema ist und wie wir damit umgehen 💙 Was bei Feli und Gretel jeweils abging, als eine unverhofft große Rechnung von der Krankenkasse bzw. dem Finanzamt ins Haus flatterte 💙 Wie Feli gelernt hat, dass sie genau so gut & genug ist, wie sie ist 💙 Welchen Impact die Diagnose „Neurodiversität“ auf ihr Leben hat Honestly, dass Gretel & Feli auch nur annähernd im zeitlichen Rahmen dieses Podcasts geblieben sind, ist erstaunlich. Schick uns ein Emoji deiner Wahl, wenn du dir eine Fortsetzung wünschst. Links zu Feli: Insta: https://www.instagram.com/feli.walter/ Website: https://www.feliwalter.de/ Gretel Instagram: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Infocall: https://lauraundgretel.de/all-about-smash-it/ Gretel: Moin moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Ich freue mich wie immer sehr, wenn wir einen Interviewgast haben, aber ich habe das Gefühl, heute freue ich mich noch ein bisschen mehr. Denn mir gegenüber sitzt die liebe Feli Walter. Feli ist Coach, Coachin für Erfolg und Liebe und hilft dir dabei, die nächsten Schritte in jeglichen Lebenslagen zu machen. Moin Feli, schön, dass du da bist. Feli: Hi Gretel, ich freue mich total hier zu sein. Ich habe gerade schon gezuckt bei Coach Erfolg und Liebe. Ich habe momentan immer das Gefühl, wenn Leute auf meine Webseite kommen, möchte ich am liebsten so ein Schild davor hängen. Nein, guck nicht drauf. Also Erfolg und Liebe ist schon ein bisschen, da bewege ich mich gerade schon ein bisschen weg oder noch mal tiefer rein. Also ich glaube, ich würde heute wahrscheinlich eher sagen, ich bin Coach für Produktivität und Erfolg. Gretel: Spannend. Wir kennen uns noch gar nicht lange. Wir haben uns auf einem Netzwerk-Event von der lieben Mira Burgund kennengelernt und dann habe ich dich so ein bisschen gestalkt und habe ich gedacht, so viele Themen, über die man reden kann. Let's do this. Und so sitzen wir heute auch hier haben gerade ja gar keine gar kein Vorgespräch gehabt, sondern uns nach fünf Minuten gedacht, boah, lasst bitte einfach aufzeichnen, weil da so viele Themen einfach sind, die wir ja beschnacken können und die einfach in diesem Podcast gehören. Ja, jetzt hast du gerade schon gesagt, guck nicht auf meine Website, hier ist gerade so viel im Umbruch. Was ist da los? Wie kommt es zu solchen Umbrüchen bei dir? Feli: Also ich bin jetzt seit sieben Jahren selbstständig und ich glaube Umbruch ist etwas, was mich seitdem eigentlich begleitet. Also ich werde immer mal gefragt, ich hatte jetzt auch gerade ein Gespräch mit einer Freundin, die sich selbstständig machen möchte. Die meinte, ich habe einfach so mega Schiss, dass es nichts wird. Also dass es dann am Ende, dass ich diesen Schritt gegangen bin und es wird nichts. Und ich hab ich musste sofort lachen, weil ich dachte, das gibt es nicht. Also wenn es nichts wird, dann veränderst du was. Oder wenn du merkst, es passt nicht, dann guckst du, wie kann ich es wieder passend machen oder wo zwickt gerade hier der Schuh. Und das ist was, was ich, glaube ich, von Anfang an in meiner Selbstständigkeit sehr konsequent gemacht habe. Ich glaube, wir sind beide ein bisschen umtriebig oder merken sehr schnell, oh, jetzt wird es zu eng oder es zwickt und zwackt. Und diese Umbrüche begleiten mich eigentlich schon die ganze Zeit. Und das war so was, was ich ihr gesagt habe, dann veränderst du halt wieder was. Also du entscheidest, wann die Selbstständigkeit für dich irgendwie nichts ist, aber das hat nichts mit Scheitern zu tun oder das ist nichts geworden, sondern höchstwahrscheinlich, wenn es nichts wird, dann passt das Lebensmodell nicht zu dir. Oder dann sagst du so, Sicherheit ist mir vielleicht doch wichtiger, als ich dachte, und die kriege ich vielleicht jetzt so nicht in der Selbstständigkeit und dann gehe ich vielleicht doch wieder ins angestellten Verhältnis und fühle mich wohler dort, aber dass das nichts wird, nee nee nee. Genau, deswegen war gerade bei mir auch so der Punkt, der Schuh zwickt und der zwickt auch schon ein bisschen länger. Diesmal bin ich ganz schön lang mit so einer gefühlt zu engen Strumpfhose rumgelaufen. Und jetzt gerade ist wirklich der große Umbruch da. Und es ist lustig, weil ich so das Gefühl habe, nach außen hin wird sich, glaube ich, für viele Leute, die mich begleiten, gar nicht so viel ändern. Aber gefühlt ändert sich so ganz viel nach innen. Du nickst auch schon, weil ich glaube, dass man so, man hat so das Gefühl, oh Gott, ich gehe so einen riesen Schritt. Und dann ja, für Leute aus dem Außen, so hä, das machst du doch eigentlich schon die ganze Zeit, so nein, nein, ich mach das jetzt mal, ich verändere meinen Messaging, ich verändere einfach die Angebote, mach das alles nochmal so ein bisschen enger auf die Leute für die denen ich einfach am meisten helfen kann und dann fallen halt auch Leute weg, wo ich weiß ja den zu denen sage ich adieu und das ist so ein bisschen die der große Umbruch dann. Gretel: Voll, ich bin hier so, ich mache den Wackeldackel, weil ich kann das ich kann das so nachvollziehen, also auch deine Freundin. Ich bin eigentlich so ein Mensch der und das nimmt man glaube ich nach außen gar nicht so wahr, der eigentlich gern, der sehr loyal ist und der sehr auf Konstanz irgendwie auch steht. Und ich glaube, hätte man mir anfangs gesagt, du musst dich eigentlich ständig oder du wirst dich, gar nicht du musst, aber du wirst dich ständig neu erfinden, dann hätte ich glaube ich so gedacht, boah, das ist aber anstrengend, ich kann ja eigentlich auch meinen 30-Stunden-Job machen und irgendwie happy sein. Und mal davon ab, dass das gar keine Option mehr ist, fällt mir jetzt gerade, wo ich ähnlich wie du in so einer ähnlichen Phase stecke, dass einfach so schwer Menschen Nein zu sagen. Also ich habe mich ja auch gerade mit anderen UnternehmerInnen auf einem Retreat getroffen und da auch über alle Möglichkeiten, die ich jetzt habe, geredet und da ist so viel People Pleaser drin. Da ist so viel niemanden im Stich lassen. Da ist so viel, ich könnte ja helfen, ist das unterlassene Hilfeleistung, wenn ich es nicht mache. Und das fand ich so spannend. Und ich glaube, ich weiß nicht, wie oft ich in diesen Tagen gehört habe, bleib bei dir, Gretel, bleib bei dir, bleib bei dem, was du willst. Und das haben wir ja zum Teil gar nicht gelernt oder lernen es mühsam wieder, dass es auch uns gehen kann in unserer Selbstständigkeit. Feli: Ja, das ist so krass, dieses People-pleasen. Ich glaube, das fällt einem erst so richtig auf die Füße, wenn man in der Selbstständigkeit steckt. Weil man ununterbrochen diese Möglichkeit hat, ich gehe jetzt für mich und für das, was ich für mich gerade richtig anfühle oder ich quetsche dich noch irgendwie rein. Ich habe gerade auch Preise im Kopf. Das ist gerade so das, womit ich mich gerade beschäftige ist auch wirklich noch mal ein Angebot was sozusagen viel vereint, was ich so die letzten Jahre gemacht habe. Ok und welchen Preis pack ich da dran? Das ist ja auch eine Frage in den Coachings die ganz oft kommt ist so der Preis und ich merke durch den Preis allein schließe ich Leute aus. Und das war etwas, was mich so die letzten Jahre, wo ich so dachte, ich will alle mitnehmen. Ich will auch die Leute mitnehmen, wo ich weiß, es ist so ein bisschen eng. Oder die, die vielleicht auch am Anfang einer Selbstständigkeit stehen und gerade so ein bisschen hin und her rechnen und ich habe so dachte, oh mein Herz schlägt so für die und jetzt merke ich aber so, nee der Preis den ich da jetzt dran packe, der ist für andere Leute oder für die Leute die sagen, scheiß drauf ich nehme das jetzt in die Hand und gehe dafür. Und alleine das, da merke ich schon so, also auch was, was ich heute noch tatsächlich auf meiner Seite ändere ist, wie kannst du mit mir zusammenarbeiten? Das wird nicht mehr so zack buchen und 140 Euro die Stunde, sondern da wird eine Hürde reinkommen. Und das ist dieses People-pleasing fängt, finde ich, beim Preis oft an. Wen will ich jetzt alles sozusagen noch mit reinholen? Und das, ja, ich glaube, ich mache gerade so eine Waage mit meinen Händen, das seht ihr jetzt nicht, aber ich glaube, diese Balance muss einfach stimmen und das dürfen wir immer wieder für uns auch so überprüfen. Stimmt das für mich und stimmt das auch für die Leute, die ich bestmöglich weiterbringen kann? Ja. Und ich kann auch Leute bestmöglich weiterbringen, die an einem anderen Punkt stehen und die sagen, ja, ich habe die, den Willen, Zeit und Geld zu investieren. Gretel: Ja, ja, absolut. Also ich meine, ich bin Sales Coach, das Thema Preise, das kenne ich sehr, sehr gut und was es eben auch im Wert ausdrückt. Ich war ja tatsächlich auf deiner Seite, nun ändert sich da sehr viel und du hast ja auch auf Instagram heute gepostet, es gibt noch was, wovor du Angst hast und es ist zum Glück nicht dieses Interview. Und ich habe mir aber die Preise angeguckt und gedacht, das ist doch viel zu günstig, das kann doch gar nicht sein. Und ich finde es dann immer so spannend, weil wenn man einmal versteht, finde ich, dass wenn es uns gut geht, wenn wir genug Geld verdienen, dass alles für uns chillig ist, sage ich mal, dann können wir ja immer noch einen Preis machen oder wir können also in Smash it! zum Beispiel wir vergeben manchmal ein Stipendium oder ein Teilstipendium oder wir lassen Raten über viel längere Zeit laufen, als das Programm eigentlich geht, um es Menschen zu ermöglichen, wo wir merken, die wollen wir unbedingt und die wollen unbedingt und nur in Anführungsstrichen die Kohle ist der ist der hindernde Faktor. Aber dafür muss es erstmal uns gut gehen und ich finde dieses Verständnis einfach so so so wichtig. Dieses geben können wir nur, wenn wir auch vorher nehmen und so. Das mag sich alles mega plakativ anhören, aber ja, da ist halt einfach viel Wahrheit drin. Und hier kommt ein Disclaimer in eigener Sache. Wie du vielleicht weißt, machen Laura und ich schon seit über drei Jahren die beste Mastermind südlich des Nordpols und die heißt Smash It! Wenn du Selbstständige bist, die sich hin zu entspannten Unternehmerinnen entwickeln möchte, wenn du gerne an Themen wie deine Zielgruppe, die Positionierung, dein Angebot, die Transformation, die Struktur in deinem Business, dein Mindset und natürlich auch regelmäßige Kunden und Verkäufe einen dicken fetten Haken machen möchtest, dann ist Smash It vielleicht genau das richtige Programm für dich. Wir begleiten dich in Smash It sechs Monate lang super individuell. Wir haben ein Team von vier Coaches, das ganz nah an dir dran ist und genau schaut, was dein nächster Schritt ist und wie du den auch gehst. Und wir haben in diesen drei Jahren schon über 100 Frauen aus den unterschiedlichsten Bereichen begleitet. Eine Personal Branding Fotografin, eine Yogalehrerin, eine Webdesignerin, eine Grafikerin, Ernährungsexpertinnen, Trainerinnen für Führungskräfte, Vereinbarkeitscoaches, Elterncoaches, SEO-Expertinnen und so weiter und so fort. Hat dein Business also eine Dienstleistungskomponente, bist du idealerweise zum Teil zumindest online unterwegs und möchtest das sein oder möchtest das sein und hast du ambitionierte Ziele, sodass du wirklich gut von deiner Selbstständigkeit leben möchtest, dann kann Smash It genau die richtige Mastermind für dich sein. Und das Gute ist, am 5. Juni 11 Uhr nehme Laura und ich dich mit hinter die Kulissen und erzählen dir, was bei Smash it so abgeht, welche Formate wir haben, wer alles dabei ist, wie die Mastermind funktioniert und und und. Also trag dir jetzt schon mal Fett in deinem Kalender den 5. Juni um 11 Uhr ein. Sei dabei beim Smashit InfoCall, der ist völlig unverbindlich und kostenlos. Du findest den Link zum Infocall hier unten in den Show Notes oder eben auch auf meinem Social Media Profil unter Instagram und dann GretelNiemeyer. Ich freue mich sehr, dich in unserem Infocall zu sehen. Feli: Total, das ist ja auch wieder so viel Mindset. Und ich bin ja Mindset Coach und ich lache immer, weil ich bin halt so, man sagt ja, der Schuster hat die schlechtesten Leisten oder die schlechtesten Sohlen oder so. Und ich bin halt auch jemand. Ich bin ein unfassbar, Also ich glaube, ich bin schwer zu coachen, weil ich also ich halte am längsten an meinem Mindset Fucks fest. Deswegen ich glaube, ich bin ein Coach oder eine Coachin, die sehr viel so durch meine Erfahrung auch coacht. Also ich bin durch viele Sachen durchgegangen oder gehe jetzt auch gerade wieder durch was durch und ich halte an vielen Sachen viel zu lange fest und kann dann aber auch Leute ganz gut unterstützen, da eben auch durchzugehen. Und gerade die Preise, was habe ich in den letzten Jahren so oft gehört, Feli, du bist zu günstig. Was habe ich festgehalten? Und das ist so lustig. Wir brauchen, glaube ich, alle so den Punkt, an dem wir kommen, wo wir sagen, jetzt reicht es. Vielleicht hörst du jetzt geradezu und denkst so, was, das ist doch, Ich liebe meine kleinen Preise und das hat den und den und den Grund und das ist für meine Zielgruppe. Dann macht das noch so. Aber du wirst auch irgendwann merken, dass die Strumpfhose knirscht und dass es irgendwie zu eng wird. Und ja, ich freue mich jetzt auf diese neuen Preise. Ich freue mich jetzt auf den Schritt. Und das ist aber tatsächlich das, wovor ich heute noch Angst habe, ist, diese Links von meiner Seite zu nehmen, wo du mich so buchen kannst und wirklich da eine Warteliste hinterzu schalten und zu sagen, so du wirst jetzt hier nochmal anders durchgecheckt und es gibt andere Preise. Das ist schon spannend, was das einfach in einem so auslöst. Gretel: Aber das Schöne ist ja, du machst es und dann passiert erst mal entweder gar nichts oder du kriegst total gute Resonanz. Also ich habe das ja wirklich oft auch mit Kundinnen, wo wir die Preise quasi verdoppeln oder mehr, weil sie einfach so niedrig sind. Und dann haben sie natürlich Angst, dass die bestehenden Kunden alle gehen und dass keiner sie mehr mag und was da alles so drin ist. Und es passiert halt original nichts. Also vielleicht verabschiedet sich der eine Kunde, der dir sowieso schon auf die Nerven ging, weil er mehr von dir gezogen hat, als du eigentlich, als eigentlich vereinbart war und alle anderen sind so ja okay oder Gott sei Dank endlich sind es mal angemessene Preise. Ich habe mich schon schlecht gefühlt. So spannend. Ja, also über Preise könnte ich ewig reden. Und auch über das Thema, du hast es ja vorhin auch gesagt, über dieses Thema, wenn wir selber unseren eigenen Shit nicht together haben gefühlt. Wenn wir selber das Gefühl haben, du sagst, du bist Mindset-Coach und hältst an deinen Mindfucks fest. Ich bin Sales-Coach und es gibt Zeiten, wo ich nichts verkaufe. Und dann kommt man ja schon in so ein Integrity-Ding, dass man sich so denkt, boah, bin ich es jetzt eigentlich wirklich? Kann ich es wirklich? Lüge ich hier eigentlich gerade? Und das ist so spannend, finde ich, was das mit einem macht. Feli: Da hattest du vorhin auch, bevor wir so, bevor wir jetzt hier auf Record gedruckt haben, war das Wort Scham, wo wir beide gesagt haben, oh, lasst da gleich nochmal drüber reden. Und das ist ja so ein Wort, ich finde, das klingt immer so riesig. Und ich denke immer so, ich schäme mich ja nicht. Ja, so ein Quatsch, das habe ich da auch eben, bevor wir gestartet haben, gesagt so, dass ich ganz lange mit dem Wort nichts anfangen konnte und jetzt aber immer wieder merke, wie es mir so in den letzten Jahren eigentlich so mich doch begleitet hat. Und das ist tatsächlich, was ich jetzt komplett verändere, ist, ich werde jetzt Produktivitätscoach, aber nicht als eine, die total strukturiert ist, wo die Wohnung blitzeblank ist, wo die Tage durchgetaktet sind, wo was weiß ich, der Kalender ge-Timebox ist, sondern im Gegenteil. Ich werde Produktivitätscode, weil das eines der Sachen ist, die für mich am allerschwersten waren zu knacken. Also wirklich jetzt nicht, weil ich sage, es ist so easy, sondern weil ich sage, es gibt Leute, für die ist das echt schwer und die fühle ich und die kann ich unterstützen. Es gibt Leute, denen gibt es so ein System und die laufen damit los und das ist easy, die machen das. Und die passen das auch für sich an, die haben überhaupt kein Problem. Dann gibt es Leute, denen gibt es so wie mir so ein System. Und ich will es dann perfekt machen. Ich will es dann so richtig, ich will dann auch so eine ordentliche sein und so eine disziplinierte. Und das war für mich so ein ganz langer Schampunkt, weil ich das Gefühl hatte, wie kann ich denn hier Leute coachen, Thema Erfolg, wenn ich hier irgendwie noch um 11 im Schlafanzug rumrenne und irgendwie noch nicht weiß, was ich, keine Ahnung, was heute bei mir eigentlich ansteht. Und das für mich zu knacken war ein Ding, aber es gibt immer noch Tage, die sind bei mir total chaotisch. Ich kann die aber mittlerweile schamfrei angucken. Das ist mittlerweile, dass ich da drauf gucke und weiß, ich brauche diesen Tag, ich brauche den Chaos-Tag. Das ist was, was mein System liebt, diese Flexibilität, die Kreativität. Und ich darf mich nicht zu sehr einschränken, aber ich muss immer die Zügel in der Hand haben. Und das jetzt weiterzugeben, das hätte ich mich vor einem Jahr nicht getraut, weil ich gesagt hätte, wer bin ich denn? Ich, Chaos-Braut, jetzt Leuten sozusagen ein System beizubringen, wie sie sich strukturieren. Und ich glaube, dieses Scham, das hält so viele Frauen davon ab, eigentlich den Leuten zu helfen, die sich das auch so wünschen. Weil wir glauben, wir müssen erst die Perfekten sein oder, ne, Sales Coach muss jetzt irgendwie ununterbrochen hier, was weiß ich die? Ich sehe immer die Reels, wo so die PayPal Notifications reinkommen. Aber es ist doch eigentlich noch viel spannender von dir zu hören, wie gehst du mit diesen Phasen um wo mal keine Sales sind? Weil da liegt wahrscheinlich auch wieder ein großer Unterschied zu Leuten, die dann auch eben nicht diese Phasen haben, wo Sales kommen und die jetzt wissen wollen, wie macht denn das Gretel jetzt als Sales Coach? Gretel: Ja voll. Oh Gott, ich weiß gerade gar nicht, wo ich anknüpfen soll, weil ich so viele Sachen von dir gesehen habe und so viele Fragen. Fangen wir mal doch noch mal bei dem Produktivitätsthema an. Da hast du ja noch erschwerte Bedingungen, sag ich mal, durch deine Neurodiversität, wo du halt auch sagst, wo ich glaube ein Reel von dir gesehen habe, wo du irgendwie einen Schlüssel vergessen hast und gesagt hast, ja normalerweise sind die Stimmen erstmal laut, die sagen, mein Gott, wieso kriegst du das denn nicht hin und solltest du nicht und wo du auch sagst, ja natürlich kenne ich die Tipps und Tricks und könnte mir irgendwie eine To-Do oder eine Liste an Spiegel tackern, was ich alles mitnehmen soll. Aber das langweilt mich dann schon wieder und dann mach ich's auch wieder nicht. Und ich finde so dieses, dieses mit sich nachsichtig sein. Ich kann das immer super für alle anderen. Ja, richtig gut nachsichtig mit allen anderen sein. Aber für mich selber habe ich doch immer noch eine Stimme im Kopf, die sagt, hab dich nicht so, das kriegst du jetzt wohl hin, jetzt, ne? Beiss doch einfach mal die, kneif, die Arschbacken zusammen. So hart ist es dann jetzt auch nicht. Aber ich glaube, das ist halt auch so, wenn du dein ganzes Leben lang irgendwie so das gelernt hast. Ich bin jetzt 40 geworden dieses Jahr. Dann ist das ja ein Teil von dir, dieses Leisten und Machen und dafür anerkannt sein oder Sachen einfach gebacken kriegen, das ist so schwer nachsichtig mit sich zu sein. Feli: Total, das ist glaube ich die Königsdisziplin. Also ich werde jetzt 36 und diese Momente, also weil du hast gerade Neurodiversität gesagt, jetzt sind wahrscheinlich einige so ein bisschen hellhörig geworden. Bei mir steht so die ADHS Diagnose im Raum. Also ich habe mich selbst diagnostiziert, da eine Diagnose zu kriegen. Das dauert sehr, sehr lange. Und aber es ist Arsch auf Eimer. Also ich habe das zu 400 Prozent und also eigentlich diese Bücher über ADHS, das ist, ich habe die meinem Mann schon gegeben, weil ich gesagt habe, das ist eine Gebrauchsanweisung für mich. Also ich habe dir mal ein Buch über mich geschrieben, bitteschön. Und da war für mich ganz wichtig zu verstehen, ich füge mir mein ganzes Leben Wunden zu und diese Welt auch. Weil diese Welt ist sehr leistungsorientiert. Also wir haben das in der Schule, wir haben das im Studium. In der Selbstständigkeit ist es ja auch so. Es ist Leistung. Es ist wie bist du, wie shows du hier heute ab für dich und dein Business, welche Sachen hast du umgesetzt. Es ist sehr, sehr, sehr viel Leistung. Wenn du dein ganzes Leben sozusagen Schwierigkeiten hast, Leistung zu erbringen, dann hast du früh von außen schon gehört, Mensch, warum hast du das jetzt vergessen? Oder ich habe es dir doch schon dreimal gesagt. Oder wie sieht das denn hier aus? Und so kann man keine Hausaufgaben machen mit so einem Schreibtisch. Und das sind das sind also wirklich. Ich habe das mittlerweile wie so Wunden als Bild auch für mich. Weil ich glaube, wenn ich jetzt mit so einer blutenden Wunde rumrennen würde, dann würden auch alle sagen, jetzt, Feli, hör auf da jetzt noch einen Finger reinzuhalten. Jetzt hör auf, da nochmal draufzuschlagen. Aber das ist das, was wir dann machen. Wir übernehmen sozusagen das Muster, was uns von außen gezeigt wurde, ist eine Rüge oder so eine Erziehungsmaßnahme. So jetzt mach das doch dann einfach, dann konzentrier dich doch halt mal. Und das zu übernehmen bringt uns halt nichts. Nein, das war etwas, was mir total total das so aufgezeigt hat, zu sagen, wie blöd bin ich eigentlich, dass ich da weiter drauf rumhaue. Ich meine, wenn mir diese Sprüche was gebracht hätten, dann wäre ich ja heute an einem anderen Punkt. Und das war für mich so ein ganz wichtiges Aha-Ding, mich zu verstehen, zu merken, so, nee, das fällt mir nicht leicht. Na, das ist etwas, was mir schwerfällt. Oder wo ich, wie du gerade gesagt hast, ich häng ja schon den Zettel an dem Na, da ist ja schon der Zettel am Spiegel. Aber mir ist das langweilig, da drauf zu gucken. Das heißt, auch der Dopaminmangel sagt, ich will den Kick von, ich kriege das alleine hin. Also so Ü-Eier, so ne, ich brauch die Anleitung, ich kriege das so hin, so weißt du, sich das so ein bisschen extra schwer machen. Ja, das ist damals so ein bisschen blöd vom Gehirn. Das ist dann so, okay, jetzt hab ich es schon schwerer, aber ich brauche noch den Kick, dass es noch irgendwie spannender ist, mach es mir noch mal schwerer. Und ja, also ich fange da wirklich mittlerweile an, mit mir eine Beziehung aufzubauen, die ich vorher so nicht hatte. Und das ist genau das, mich dabei zu ertappen. Diese Sprüche, wie die du gerade gesagt hast, die klingen bei mir anders. Bei mir ist es eher nicht dieses Ach, ich bin bekannt dafür, leistungsorientiert zu sein, sondern in meiner Familie bin ich eher bekannt dafür. Ach jetzt, Feli hat sich jetzt schon lange nicht gemeldet oder die wollte doch das und das machen oder sie hat es schon wieder nicht gemacht. Das heißt, das sind so diese Sätze, die bei mir so hängen, die ich mir dann immer wieder sage, nein, du musst das jetzt extra dolle machen. Und wo ich jetzt mittlerweile merke, wenn ich weiter so mache, mache ich mich weiter kaputt. Also dann wird diese Wunde nicht heilen und im Moment bin ich dran, diese Wunde zu heilen, indem ich sage, ey, das war dein Bestes. Die Situation, die du beschrieben hast, ich stand hier natürlich spät dran, of course, irgendwie viertel Stunde, zehn Minuten vor Sessionbeginn an meinem Büro, wo ich auch noch eine halbe Stunde hingelatscht bin und der Schlüssel war nicht da und es war an dem Tag mein Bestes. Und mir dann auch, also ich setze mich dann wirklich Moment mit mir hin, sag Feli, du bist immer noch zuverlässig, auch wenn das jetzt unzuverlässig aussieht, du bist eine Zuverlässige und dir ist es wichtig für deine Leute da zu sein, aber es hat heute dein Bestes dafür nicht gereicht. Und die Klientin, mit der ich geschrieben hatte und dann Kontakt hatte, der gesagt, Feli, atme jetzt erstmal durch, alles gut, wir sehen uns morgen. Da war es gar kein Ding. Aber ich hätte so richtig schön stundenlang auf diese Wunde noch einhacken können. Und das war so wichtig, dazu zu sagen, so, nee, es war jetzt mein Bestes. Und auch wenn es jetzt für diese Welt nicht reicht, die sagt, du musst da jetzt um 10.30 auf der Matte stehen, Das ist okay. Und morgen ist ein neuer Tag. Gretel: Ja. Ja, super schön. Weil es ist einfach so… Also, ich bin nicht neurodivers und ich fühle es einfach so. Es ist einfach so hart. Tatsächlich ist auch eine unserer erfolgreichsten Podcast-Folgen von Moin um Neun, das ist jetzt schon anderthalb Jahre her, da saß ich mit Corona-Spätfolgen, Reizhusten völlig fertig unter diesem Schreibtisch und nehme eine Folge auf und war einfach so frustriert, weil ich nicht konnte, wie ich wollte. Und musste das auch einfach mal rauslassen. Und das finde ich jetzt auf deinem Instagram-Profil, was wahrscheinlich die aktuellste Art ist, dir zu folgen. Auch so schön, weil es so ehrlich und wirklich nahbar ist. Und das ist halt überhaupt nicht. Ich meine, wir alle zeigen auch nur ein Teil von uns auf Instagram. Ja, aber es ist halt ein ein echtes, ein echtes Profil, ein echtes So geht's mir. Damit hadere ich gerade. Das fällt mir schwer. Da würde ich gerne so reagieren, aber reagiere so und das finde ich einfach super, super hilfreich. Also wenn ihr Feli noch nicht folgt, kurzer Reminder, direkt mal. Feli: Feli.Walter Gretel: Direkt mal hinhüpfen. Feli: Es freut mich sehr, sehr, dass du das sagst, weil das war vor, also ich hab mir so ein Motto gesetzt, das war glaube ich letztes oder vorletztes Jahr, ist ja auch so was Timelinedness. Übrigens Zeitblindheit ist eine Sache von ADHS. Mir fällt es ganz schwer zu sagen, wann was war. Ich könnte jetzt sagen, vor einem Jahr, vielleicht war es auch vor zwei Jahren und das ist so völlig beides gleich gefühlt. Ich habe mir auf jeden Fall in einem Jahr so vorgenommen radikal authentisch zu sein und da habe ich auch meinen Podcast gestartet und das war so eine, das war so ein richtiger Befreiungsschlag. Nicht, dass ich jetzt vorher irgendwelche Sachen vorgespielt habe, aber ich hab mir ganz bewusst so ganz wenig von mir gezeigt und das hat mir auch gar nicht gut getan, weil ich ständig überlegt habe so will ich das jetzt zeigen oder nicht und wie kommt das an und das dann sozusagen so nie du bist jetzt radikal authentisch und wenn es ein too much sharing ist oder ein bisschen zu viel ja dann weißt du es danach, aber du machst jetzt erstmal und dieser Podcast es war sau wichtig für mich da einfach da mal los zu erzählen und auch eigentlich so Schamthemen auch zu besprechen. Bei dem Moment wo ich es bespreche, merke ich ja schon die Resonanz die kommt, die so sagt so jetzt genauso. Also wie krass wäre das bitte, wenn alle Coaches in ihrem Gebiet immer 100 Prozent das alles erfüllen. Das ist, das geht nicht. Wir sind keine Roboter, wir sind nicht KI. Wir sind Menschen. Und ich glaube, dass sehr oft unser Coaching Business ja auch darauf beruht, dass wir so einen Weg gegangen sind, entweder weil es uns voll leicht fällt oder weil es uns voll schwer fällt. Das sind ja meistens so die Extreme und wir Bock haben, das zu teilen. Aber es heißt nicht, dass wir hinter 100 Prozent ein Häkchen machen oder alle Weiterbildung haben oder alle Qualifikationen. Das geht nicht. Das geht einfach nicht. Gretel: So spannend, dass du das so sagst, weil mit dem Thema Qualifikation habe ich am Anfang super gehadert, weil ich habe immer das Gefühl, ich bin der einzige Coach ohne Coachingausbildung. Feli: Nee, ich bin auch ein Coach ohne Coachingausbildung. Gretel: Sehr gut. Ich bin halt Verkäuferin, das kann ich richtig gut, das habe ich lange gemacht. Ich kann gut mit Menschen und ich kann mich gut an Sachen so anpassen. Wir haben ja auch in Smash it irgendwie so 35 Frauen, unterschiedlichste Charaktere und so weiter. Und ich kann das einfach. Und bis ich aber irgendwann gesagt habe, ja, ich brauche jetzt nicht noch eine Coaching-Ausbildung einfach nur, um eine Coaching-Ausbildung zu haben, es scheint wohl gut genug zu sein so, das hat echt gedauert. Also ich habe noch irgendwie zum, weiß ich nicht, als ich mich gerade selbstständig gemacht hatte von Freunden noch so ein Buch bekommen, die Coaching Schatzkiste mit irgendwie schlauen Fragen drin. Das habe ich dann jetzt mal in der Bibliothek abgegeben. Aber das war echt so, okay, du tust hier so, als wärst du irgendwer und dabei bist du gar kein ausgebildeter Coach. Oh oh oh. Also es ist halt echt krass, was man sich da so erzählen kann. Feli: Ich habe das immer wieder auch in diesen Umbruchphasen, dass ich glaube, so und jetzt mache ich noch das und das und das. Aber das ist ja immer in dem Moment ein Wunsch, eine innere Lücke zu füllen. Also einfach das eigene Gefühl, was in dem Moment so sagt. So ich glaube, ich reiche nicht. Aber von außen hat wahrscheinlich zu dir noch keiner gesagt, hast du gar keine Coaching Ausbildung? Nee. Das hast du sicher auch nicht. Also ich bin ja gestartet mit so einer bestimmten Technik, also Theta-Healing-Technik, die mir wirklich auch so viel beigebracht hat, was Unterbewusstsein angeht. Aber es ist überhaupt keine klassische Coaching-Ausbildung und tatsächlich war es für mich auch super wichtig, mich davon mehr und mehr zu lösen. Also ich glaube auch, dass viele Frauen Zertifikate sammeln, aber eigentlich damit auch Regeln für sich sammeln. Dann sagt die Coaching-Ausbildung, das darfst du auf gar keinen Fall machen. Und ich coache sehr, sehr intuitiv und ich glaube, je mehr Regel ich von außen sozusagen hören würde, desto mehr würde ich eigentlich in Coachings nicht intuitiv mit der Person arbeiten. Weil ich dann wieder denke, da habe ich ja gelernt, das geht nicht. Oder jetzt muss ich diese Frage stellen oder diese Technik anwenden und das geht jetzt auf keinen Fall. Und das fände ich total schade. Also ich glaube, da gibt es auch unterschiedliche, unterschiedliche Typen. Wahrscheinlich gibt es auch Leute, die mit Weiterbildung total gut umgehen können. Ich bin dann vielleicht auch wieder ein bisschen zu extrem. Ich muss das jetzt genauso machen, weil ich habe ein Zertifikat bekommen und da steht das, Feli macht das jetzt genauso wie wir es ihr beigebracht haben. Ja. Gretel: Ja, absolut. Fühle ich auch sehr und finde es aber umso besser, sich sozusagen nur die Sachen rauszugreifen, die wirklich für einen passen. Du hast auch in irgendeinem anderen Reel gesagt, du kannst ein Buch zuklappen, du kannst ein Podcast pausieren, du kannst einen Kurs einfach nicht weitermachen. Keiner zwingt uns, irgendwas durchzuziehen. Und ich glaube, das gilt halt einerseits für uns als Selbstständige, als auch für uns als Menschen in jeglichen Beziehungen. Wir müssen gar nicht. Wir müssen nicht alles bis zu Ende machen. Und das habe ich aber auch sehr gelernt zu Hause oder so bin ich eigentlich auch sozialisiert. Es wird aufgegessen, und Sachen werden zu Ende gemacht und wir sind alle zuverlässig und so weiter. Und ich finde es so krass, wie viele Jahre das gedauert hat zu sagen, ja, aber was ist denn mit der Zuverlässigkeit mir gegenüber und mit meinen Bedürfnissen, mit dem was ich so brauche und möchte. Das ist halt der Hammer und vielleicht geht es mir viel besser, wenn ich mir das nicht zu Ende anhöre und mich nicht weiter ärgere oder so. Also echt krass. Feli: Ja, das hat ja auch wieder was damit zu tun, was zu deinem Ding zu machen. Also dir praktisch eine Erkenntnis vor einem Podcast zu nehmen oder irgendwie einen Satz von einem Buch anstatt ein ganzes Buch. Also du schnappst dir das eine und gehst damit weiter. Das finde ich viel wertvoller als sich ein ganzes Buch reinzudrücken und dann ist der eine Satz vielleicht schon wieder irgendwie nach hinten getriftet und wir gehen gar nicht weiter damit. Also das war für mich ein riesen Befreiungsschlag zu sagen, ich darf so Cherry-Picking machen, also mit den Kirschen vom Kuchen irgendwie zusammen glauben und Hauptsache für mich weitergehen. Also so habe ich tatsächlich auch diese ganzen Struktursachen für mich umgewandelt. Also die ganzen Produktivitätshacks, das hat bei mir alles nicht funktioniert, aber ich habe immer so geguckt, wie kann ich es anpassen? Und ich glaube, wenn das mehr Leute machen würden, sich Sachen anzupassen, anstatt zu sagen, oh, es hat nicht funktioniert oder Yoga ist nichts für mich oder also wie schnell wir sagen, das ist nichts für mich, anstatt zu gucken, wie kann ich es umwandeln. Also ich plauder jetzt mal aus dem Nähkästchen, ich wollte nie heiraten, weil ich irgendwie nicht so die, ich war nicht so eine Prinzessin Mädchen, was jetzt irgendwie, also ich war ein Prinzessin Mädchen, so was pink anging, aber nicht so das weiße Kleid und die Torte und dieser Tag. Und das hat mir, hatte keine Bedeutung für mich. Aber ich habe dann diesen Mann kennengelernt, wo ich so wusste, ich will mit dem mein Leben verbringen und wir haben Hochzeit für uns neu definiert. Und ich glaube, das kann man in seinem Leben mit so vielen Bereichen machen, dass man guckt, ja, aber was bedeutet das für mich? Also wie kann ich das für mich? Vielleicht ist für mich nicht Yoga eineinhalb Stunden Hot-Yoga, aber vielleicht sind diese zehn Minuten Yoga am Tag so eine kleine Routine, was mir total gut tut. Und ich glaube, da dürfen wir uns viel mehr die Erlaubnis geben, das zu machen, also wirklich was anzupassen und zu gucken so, ja, aber wie tut es mir gut? Hast du da vielleicht noch ein Beispiel, wo du sagst, weil du auch gerade meintest, so, oh, es war ein ganz schön langer Prozess, sich davon zu lösen. Hast du da was im Kopf? Gretel: Ja, also ich glaube, das ist wirklich in den unterschiedlichsten Arten und Weisen. Also zum Beispiel, weiß ich ja das du gar nicht so auf Disziplin steht. Ich aber schon sehr so geprägt bin. Meine Mutter ist Lehrerin gewesen, mein Vater Soldat. Und ich kann zum Beispiel gut Sachen, die mir guttun, in mein Leben holen, indem ich sage, das mache ich jetzt jeden Tag. Also ich war letztes Jahr, habe ich gesagt, boah, ich wohne hier am Wandlitzsee. Es muss doch möglich sein, jeden Tag mal ins Freiwasser zu gehen, egal, im September war das, egal wie kalt, egal wie regnerisch. Ich weiß einfach, mir tut das gut. Also mein Mann ist auch so, wenn ich irgendwie maulich werde, neben mir steht, dann sagt er, geh schwimmen, Alter. Und das weiß ich also, dass mir das richtig gut tut. Und dann habe ich das auch tatsächlich bis Mitte Oktober gemacht, glaube ich, sogar auch an der Ostsee. Es war arschkalt. Aber solche Sachen bringen mir dann was. Also so kleine Challenges, die mir aber gut tun. Und wo halt jeder dieses Jahr habe ich Eisbaden für mich entdeckt. Und für mich ist es dann gut, das einfach jeden Tag zu machen. Ich habe auch wirklich an den kältesten Tagen angefangen. Wir haben jetzt auch so eine Community gefunden am Liebnetzsee in der Nähe von Berlin und die waren so, du fängst an dem Tag an, wo hier Eis auf dem See ist, wo wir so ein kleines Loch, ich so ja und du kommst jetzt jeden Tag. Und dann, dann versuche ich es wirklich auch jeden Tag. Dann muss ich sagen, ärgert es mich schon, wenn ich es nicht hinkriege, weil ich hatte dann eine Geschäftsreise nach Erfurt und habe mir sogar ein Fahrrad gemietet, also so ein E-Bike, um mal zu gucken, wo man in Erfurt ins Wasser gehen kann. Und tatsächlich, das eine war eingezäunt, das andere außerhalb von Erfurt war so ein Baggersee, wo noch gebaggert wurde, da habe ich gedacht, okay, Gretel, also jetzt hier weiße Flagge, heute endet der Streak. Und ja, aber das sind so Sachen, ich habe das super gut und gerne, wenn es dann so feste Sachen sind, die für mich funktionieren und wo ich halt nicht mehr mit mir selber diskutiere, mache ich das jetzt? Lege ich jetzt die Klamotten raus oder mache ich das nicht, sondern es ist völlig klar, ja du gehst jeden Tag baden, ja du hast dann morgen Klassentreffen, naja dann musst du halt entweder morgens sieben rein oder beim Klassentreffen, das am See stattfindet. You decide. Und ich war dann zu beiden Zeitpunkten und das hilft mir dann halt einfach. Feli: So interessant, weil gerade diese Routinen, von denen du ja gerade sprichst, die helfen mir auch total. Aber wenn ich rangehe und sage, ich mache das jetzt jeden Tag, also und dir hilft das zu sagen, ich mache das jeden Tag, mir hilft das sozusagen zu sagen, ich mache das auch routiniert, aber wenn ein Tag nicht stattfindet, ist das nicht schlimm. Also das kennen wahrscheinlich auch viele, die so ein bisschen in diese Richtung Neurodiversität gehen, dass dann, wenn der eine Tag kommt, wo wir es nicht machen, dann haben wir das Gefühl, versagt. Ich habe die Routine gesprengt. Und dann ist es so leicht, das gar nicht mehr zu machen, weil schon die Scham da ist. Da sind wir wieder bei Scham. Ich habe nämlich gesagt, ich mache das jeden Tag und jetzt ist der eine Tag nicht da. Ich, Versagerin, wie peinlich. Ne Gretel hätte es trotzdem geschafft. Ne Gretel hätte sich ein Fahrrad gemietet. Das sind die Gedanken. Du hast auch schon den Kopf geschüttelt. Nee, nee. Aber ich dachte immer, ich will auch mal so eine Disziplinierte sein. Ich merke seitdem ich das aufgeweicht habe also ich mache das, ich habe wirklich Routine also ich so eine Schakti-Matte habe ich so eine Stachelmatte da bin ich fast jener ich sage jetzt extra fast jeden Abend drauf ich bewege mich so viel wie noch nie in meinem Leben und das sind alles dadurch, dass ich Strukturen geschaffen habe, die flexibel mit mir laufen. Und ich glaube, das ist so der Unterschied eigentlich so zwischen neurodivers und neurotypisch. Dir tut es total gut zu sagen, ich mache das jeden Tag, aber dich bricht das auch nicht, wenn du es mal nicht machst. Da kommt der Finger. Ich hoffe, es bricht dich nicht. Gretel: Nein, nee, aber es bricht mich nicht, aber ich merke dann auch so, Gretel, du darfst da jetzt auch nicht so verbissen rangehen. Also es darf halt nicht ein Versagen sein, wenn du es nicht mehr machst, weil du hast dir lange was Gutes getan. Und ich wurde halt, also ich werde dann gerne von so externen Sachen gebremst, ja, mit dem Baden im September, Oktober hatte ich dann plötzlich Corona und bin dann nicht mehr reingekommen. Das andere, ja du bist halt irgendwie geschäftlich unterwegs und du willst ja nicht dein ganzes Leben jetzt nach dieser einen Sache ausrichten. Und ich bin aber sehr diszipliniert groß geworden und gönnen, also das nicht zu machen ist schon ein gönnen können, was mir manchmal wirklich schwer fällt und wo ich dann halt auch diese Stimme im Kopf habe, ja toll, jetzt hast du es doch nicht geschafft und jetzt wolltest du doch, jetzt hast du nur 28 Tage geschafft und nicht den Monat voll gemacht und so. Also finde ich schon auch, ich würde sagen, ist jetzt nicht geil. Also ich würde auch manchmal gerne nicht Gretel sein und sondern lieber Sachen ein bisschen entspannter angehen, weil sie tun mir ja trotzdem gut, wenn ich sie überhaupt mache. Feli: Ja total. Gretel: Und auch wenn es nicht 100% geklappt hat, ist ja scheißegal. Feli: 20 Tage ist ja schon der Oberknaller. Vielleicht solltest du dir nochmal ein anderes Ziel setzen, vielleicht darfst du nur 27 Tage oder so. Gretel: Wie, kommen wir jetzt zum Thema Scham zurück, also ich finde das Thema Scham so wichtig, weil je mehr ich mit UnternehmerInnen rede, desto, also je weiter die sind gefühlt, desto eher öffnen sie sich auch und sagen auch, kann ich nicht, habe ich selbst verkackt. Ich habe sehr, sehr, ich will gar nicht sagen schmunzeln müssen, sondern es mir kurz kalten Rücken runtergelaufen, als ich deinen Post gesehen habe mit der 7.000 Euro Nachzahlung für die Krankenkasse, was du letztes Jahr hattest, weil ich hatte letztes Jahr 30.000 Euro ans Finanzamt zu zahlen für drei Jahre. Zwei Jahre nachzahlen und ein Jahr komplett vorauszahlen, obwohl es noch nicht mal zur Hälfte rum war. Feli: Da kriege ich auch gerade Gänsehaut auf den Wangen. Gretel: Und da war ich so und das innerhalb von drei Wochen. Und ich hatte gerade überhaupt nicht die Kohle. Ich hatte gerade in was investiert. Ich hatte überhaupt nicht die Kohle. Alles Geld zusammen, was ich gerade privat und im Business, wären nicht diese Summe gewesen. Und ich habe gedacht, fuck, fuck, was machst du denn jetzt? Und ich habe, also auch zusätzlich zu diesem, zu dieser Last und mal davon ab, dass mein Mann mich wirklich unterstützt und es also wirklich noch gar nicht so di existenzielle Angst war, sondern eher so ein Ding von, nee, aber finanzielle Unabhängigkeit ist einer meiner Kernwerte. Das ist eine der ersten Sachen, die ich Leuten erzähle, wenn sie mit mir reden, wofür ich stehe, was mir wichtig ist, finanzielle Unabhängigkeit. Und ich fand es auch so ungerecht. Ich finde es ist so krass in Deutschland. Krankenkasse übrigens dieses Jahr auch noch mit 5000 Euro oder so. Weil ich dachte dann so, wie schwer kann man es Menschen machen, selbstständig zu sein? Spinnt ihr eigentlich? Das ist wie das verflixte siebte Jahr, nur dass es irgendwie im dritten Jahr, glaube ich, bei vielen ist, weil da die Sachen so auflaufen. Und da habe ich halt auch echt so gedacht, ja was machst du denn jetzt und wie kann denn ein Sales Coach gerade nicht genug Geld auf dem Konto haben, um mal locker flockig 30.000 Euro zu bezahlen. Und das hat viel mit mir gemacht und das ist also gerade erzähle ich das und denke mir so es gut hat, dass es erzählt und dann denke ich mir, wieso, Gretel bist du bescheuert, dass jetzt hier so in einem Podcast zu erzählen. Aber ich finde es so wichtig, weil wenn man das einmal anspricht, dann sieht man, dass es fast allen von uns so geht, dass fast alle schon mal richtig Geld versenkt haben oder richtig zu einem blöden Zeitpunkt vom Finanzamt, Krankenkasse, sonst große Zahlungen machen mussten, weil es hat uns ja auch keiner beigebracht, selbstständig zu sein. Feli: Das ist so schade. Gretel: Ich bin ja auch so rein und ich bin BWLerin und habe International Management studiert und ein Sales Team europaweit geleitet und so und da kommt dann schon so, bist du unfähig? Hättest du dich da nicht mal informieren müssen, wann da die Zahlungen kommen und so? Ja, keine Ahnung. Und denke mir jetzt so rückblickend, mittlerweile denke ich auch so, na ja, und hätte nicht meine Steuerberaterin vielleicht einfach mal sagen können, das sind die Zeiten und legen sich mal das und das zurück, hat sie auch nicht gemacht. Und das fand ich echt krass. Also diese Geldthemen und Scham und bloß nicht drüber reden und es irgendwie hinkriegen, ich finde, das muss ganz akut aufhören. Feli: Ja, ich finde es toll, dass du das jetzt ansprichst. Und also ich weiß auch noch diesen Post, den ich da gemacht habe. Ich habe das also, ich meine, ich mache Erfolgscoaching. Also das heißt, ich arbeite ja auch mit Selbstständigen. Und das war für mich. Ich habe ja auch mein Coaching Erfolgs-Abo genannt. Das werde ich jetzt auch nochmal umbenennen, weil dieses Wort mir einfach quer am Hals immer hängt. Aber das war auch für mich so ein Schammoment, weil ich auch so dachte, ey, ich helfe hier Leuten erfolgreich zu sein. Und mir waren diese 7000 Euro, das war für mich auch, das war jetzt nicht ach, easy, hier habt ihr es, sondern so, ach du Scheiße, ich hab erst mal eine Ratenzahlung vereinbart, weil ich so dachte, ich muss erst mal hier klarkommen. Und als ich das gepostet habe, aber auch schon so ein bisschen, hatte ich zumindest eine Lösung. Und ich glaube, das ist halt auch wichtig, so diesen Moment zu finden, wann teil ich es. Also mir hilft es manchmal, mich zu sammeln, indem ich was teile, weil ich es dann nochmal anders ausdrücke, weil ich sozusagen dann auch für mich nochmal gucke, was haben andere Leute davon, wenn ich das jetzt teile. Und da merke ich eigentlich immer, die haben schon was davon, weil wir es zu selten sehen. Und wie du gerade sagst, Deutschland ist nicht das Selbstständigen, freundliche Land Number 1. Und es wird uns auch nicht so leicht gemacht. Es gibt ja auch viele Posts, die man dann so sieht, wenn die mal aufploppen, wo dann Leute drunter schreiben, ja, es ist doch leicht, dann legt man es halt zurück. So einfach ist es halt nicht. Es ist jetzt ja auch nicht, dass wir irgendwie eine Selbstständigkeit jeden Monat Summe X haben und das ja dann auch. Also es ist einfach, es ist komplexer als ich leg jetzt hier jeden Monat Summe X zurück und es ist also ich glaube es ist ganz ganz wichtig über Probleme zu sprechen und ich war glaube ich am Anfang meiner Selbstständigkeit noch mal weil du auch meintest so du lernst jetzt mehr und mehr Leute kennen, die woanders stehen und die offen darüber sprechen. Ich glaube, am Anfang der Selbstständigkeit sind wir so zarte Pflänzchen, die irgendwie erst mal uns selber, auch gerade wir Frauen, wir so, okay, ich kann das, ich bin selbstbewusst. Ich sage jetzt Leuten, ich mache das und dann geben die mir Geld und ich, oh Gott, und dann mache ich das? Allein das ist schon so ein großer Schritt. Ich glaube, wenn wir dann noch irgendwie mit unseren vermeintlichen Schwächen die teilen würden, ich glaube, da wären wir, da sind wir an dem Punkt nicht. Da dürfen wir erstmal lernen, unsere Stärken zu kommunizieren, nur weil wir das auch noch nicht so gut können. Gretel: Da sind wir ja schon mit einem fetten Impostor dazwischen sitzen, der uns ein bisschen mit dem Leben zu kommunizieren. Feli: Wir sind jetzt an dem Punkt, dass wir lernen, Schwächen zu kommunizieren, aber erstmal an dem Punkt zu kommen, zu sagen, ich bin geil und ich kann das, das ist auch so ein krasser Weg und ich glaube, dass also ist es nicht geil, dass die Selbstständigkeit uns eigentlich, ich mache jetzt so ein Anführungszeichen dazu zwingt, dass wir uns mit uns beschäftigen und uns nach außen zu geben. Also, dass dieses nach außen tragen, ist wie eine Therapie. Allein sichtbar zu sein, ist doch mit was mache ich sichtbar, wer bin ich, was kann ich. Das ist auch wie eine kleine Therapie für sich, einen Instagram-Kanal oder LinkedIn oder was auch immer zu bespielen und dann auch diese Reise zu machen mit, okay, jetzt teile ich meine Stärken, aber es gibt auch Schwächen und damit verbinde ich mich auch mit Leuten. Und das ist, ich liebe das an der Selbstständigkeit. Und gerade, ich glaube, diese Schammomente, ja, stimmt. Im ersten Moment sind wir damit erst mal alleine. Ich glaube, da dürfen wir das erst mal wieder so eine Wunde pflegen und heilen. Aber wenn dann ein bisschen Narbengewebe da ist, ist es so gut für alle, das zu teilen. Also wirklich dann auch zu sagen, so ey, mir geht es genauso. Und auch diese Rückzahlungssache, oh Mann ey. Also ich erinnere mich an eine E-Mail, ich habe wirklich Rotz und Wasser geweint von einer Klientin, wo ich auch weiß, da ist nicht dicke, die da meinte, sie kann mir 1000 Euro überweisen. Nur der Gedanke, wie sweet kann man bitte sein? Da so, na, die hat wahrscheinlich wirklich ihr Konto sich angeguckt, wie kann ich Feli… Also ich könnte schon wieder heulen, das war süß. Also das war so eine, ich hab mich da verletzlich gezeigt und ich hab so viel zurückbekommen und das war so schön und das ist nicht Masche. Ich hab jetzt nicht gedacht, wie kann ich mich jetzt verletzlich zeigen, sondern es war wirklich ein ehrliches verbinden und ich will das nicht mehr missen in meinem Leben. Also wirklich ehrlich zu sein. Gretel: Ja absolut, weil am Anfang haben wir diesen fetten Imposter, der ja, Newsflash, nie wirklich weggeht, aber da haben wir diesen fetten Imposter, der uns sagt, du kannst nichts, du kannst nichts und dann musst du aber rausgehen und sagen, wie gut du bist und dass man mit dir arbeiten sollte und so weiter. Und dann merkst du irgendwie, okay, dafür kommen jetzt Leute, dann arbeiten die mit mir und alles. Aber irgendwas in mir sagt halt auch, okay, ich kann mich nicht nur so zeigen ich muss das ganze das ganze Bild zeigen weil sonst wäre es nicht echt und dann machst du das und merkst halt und lernst ach geil und das macht mich nicht schwächer oder schlechter oder irgendwas oder weniger professionell. Das war halt immer so mein Ding, boah dann bist du nicht mehr professionell, sondern das macht dich einfach menschlich. Und das gibt den Menschen noch mehr Andockpunkte. Und wie du gesagt hast, wir sind dann durch die Situation durch. Beim Finanzamt ist übrigens so, Ratenzahlung kannst du vergessen, wenn du verheiratet bist, sondern die sagen, die haben dann schön Verzugszinsen von weiß ich nicht wie viel Prozent. Feli: Ja, ja, ich weiß, verrückt. Gretel: Pro Monat oder so, den du nicht zahlst. Also das ist echt verrückt, das möchtest du dann auch eigentlich nicht so gerne machen, da irgendwelche Verzugszinsen zahlen und Raten und so. Aber wir kommen da durch. Und wie du es ja auch gesagt hast oder in deinem Post auch geschrieben hast, es gibt unterschiedlichen Arten und Weisen. Ich habe gesagt, ich bin Sales Coach, ich verdiene jetzt in drei Wochen 30.000 Euro. Du hast halt gesagt, nee, ich geh jetzt nicht in dieses, ich muss jetzt verkaufen und um des Verkaufenswillen. Wobei, ich glaube, wir da noch unterschiedliche Ansätze hätten. Aber du hast halt gesagt, Okay, wie kann ich es anders lösen? Und ich glaube, das ist vielleicht auch ein schönes Abrundungsding für diese Folge, weil es gibt halt immer Lösungen. Es gibt immer Wege, es gibt immer individuelle Wege, was für dich passt, passt für mich nicht. Oder es gibt ein Hybridding dazwischen oder irgendwas. Aber es geht halt immer weiter, wenn wir es wollen. Feli: Genau. Das hast du so schön gerade gesagt, gerade diese individuellen Wege. Da für sich zu gucken, okay, ich habe jetzt all die Möglichkeiten, auch wie geil das ist, du sagst so, Ich mache jetzt 30.000 Euro. Ich die erst mal so, okay, Schnapp-Atmung, ich mache das jetzt in Häppchen. Das ist nicht richtig oder falsch. Es gibt für jedes Ding einen Weg. Genau wie für meine Freundin, die sagt, ich hoffe, das scheitert nicht. Es wird immer Möglichkeiten geben und du wirst immer bei einer Möglichkeit das Gefühl haben, das ist jetzt meine. Und da gehe ich lang. Und selbst wenn du dann nach ein paar Schritte merkst, dann gehst du halt nochmal einen anderen Weg. Darum geht es ja nicht. Es geht hier nicht richtig oder falsch, sondern einfach um dran bleiben. Gretel: Aber das ist ja auch das Schöne, dass dir halt auch keiner sagen kann, hier hast du ein Bienchen, hast du richtig gemacht. Sondern du darfst halt selber lernen, was richtig und was falsch ist. Und da kommt ja auch wieder das Mindset ins Spiel, da kommen die Werte ins Spiel, der eigene Wertekompass, da kommt das ins Spiel, warum wir das hier eigentlich alles machen. Und auch wenn du gerade im Umbruch bist, Feli, und sich Sachen total bei dir verändern, hol uns doch kurz ab, wie man aktuell mit dir arbeiten kann oder wie man demnächst mit dir arbeiten kann, damit es da wenigstens noch so einen kurzen… Feli: Also ich bin da auch schon ziemlich am Ende. Ich würde sagen, ich bin schon bei der Fassade angekommen, was meinen Umbruch angeht, meine Renovierung angeht. Und ihr könnt mir auf jeden Fall erstmal bei Instagram folgen, @feli.walter und dann könnt ihr euch sehr, sehr gerne auf die Warteliste schreiben für das Knaller-Mega-Programm, was ich gerade entwickle. Also es ist eine Kombi aus meinem Tagesplanungsworkshop, der sich wirklich ein bisschen an kreative ChaotInnen richtet. Und mein 1 zu 1-Coaching, also die Säulen, die wir da auf jeden Fall behandeln, ist Mindset, damit du auch lernst, diese Wunden zu heilen, die du dir vielleicht schon seit ein paar Jahrzehnten antust und dann auch mit Kraft eine eigene Struktur zu entwickeln. Und da gebe ich einfach meine Struktur sehr flexibel weiter, dass sie sich jeder auch so ein bisschen anpassen kann. Und dann geht es noch um Accountability, also geführtes Trambleiben. Weil das einfach, ja, ist ja manchmal gar nicht so leicht, wirklich eine Struktur dann auch für sich zu verändern und dran zu bleiben. Und da unterstütze ich. Und wenn das jetzt wirklich spannend klingt, dann hüpf da gerne mal auf die Warteliste da. Die erste Runde freue ich mich auf jeden Fall auch ganz viel Feedback zu bekommen. Wenn du jetzt so das Gefühl hast, so, oh, da hätte ich Lust mit Feli das zusammen nochmal so ein bisschen auch zu entwickeln. Freue ich mich sehr, wenn da Leute auf der Warteliste sind, die dazu bereit sind. Gretel: Ja, sehr cool. Feli, ich danke dir sehr für diesen ausführlichen, tollen Schnack. Den Erwartungen, die ich an ihn hatte, absolut gerecht geworden ist. Ich hätte noch ewig weiterschnacken können, aber das sprengt dann leider das Format. Vielen, vielen Dank für deine Ehrlichkeit, für deine Offenheit. Es war mir einfach ein totales Fest. Feli: Mir auch. Vielen, vielen Dank, dass du mich eingeladen hast. Und ich freue mich, wenn das Leute vielleicht auch ein bisschen weitergebracht hat. Gretel: Da freuen wir uns auch. Schreibt gerne mir auf Instagram @gretelniemeyer, wie euch die Folge gefallen hat, ob ihr Fragen habt, wen wir sonst noch hier einladen sollen, wen ihr gerne mal bei Moin um Neun ausgequetscht haben wollt. Bis dahin wünsche ich euch erst mal einen richtig schönen Tag. Danke fürs Reinhören und bis zum nächsten Mal. Tschüss!
- 28.05.202417 min
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Folge spricht Laura über das Thema mentale Gesundheit und erklärt Dir, warum Schafe hier eine wesentliche Rolle spielen. In dieser Folge erfährst Du: 🐑 Worum es beim Thema “Mindset” und “Resilienz” wirklich geht und warum oberflächliches Manifestations-Blabla nicht ausreicht. 🐑 Warum sich Laura, Wirtschaftspsychologin und Resilienz-Trainerin, klar von toxischer Positivität distanziert und was wirklich hinter einem erfolgreichen Mindset steckt. 🐑 Warum Du Dir Lauras Masterclass am 12. Juni nicht entgehen lassen solltest. Hör gleich rein, um zu erfahren, wie du mehrere Rollenbilder unter einen Hut bekommst, Deine Selbstsabotage erkennen kannst und wie Du lernst, Deine eigenen Grenzen genauso zu achten wie die der anderen. Mehr Infos zur Mähr Mäh-Mähsterclass findest du hier: http://lauraundgretel.de/masterclass Links zu Laura: Laura WhatsApp: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Du bist neugierig und möchtest erfahren, was ein Schaf mit meiner mentalen Gesundheit und vielleicht mit deiner mentalen Gesundheit zu tun hat und erfahren, warum ich am 12. Juni eine Määh-sterclass anbiete? Dann bleib dran, ich erklär's hier in den kommenden 15 Minuten. Deine Laura. Hallo, herzlich willkommen. Moin moin zu einer neuen Podcast-Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Heute mit Laura am Microphone. Willkommen zu einer neuen Folge. Ich freue mich sehr, dir heute hier im Podcast ein bisschen was über ein kleines Herzensprojekt von mir erzählen zu dürfen, was in zwei Wochen stattfinden wird. Kleiner Spoiler, es gibt eine große Einladung in dieser Podcast-Folge, nämlich zu einem kostenlosen Workshop mit mir, Laura, zu dem ganz, ganz, ganz großen Thema Mindset bzw. Resilienz bzw. Mentale Gesundheit als Selbstständige. Das ist schon mal die Überschrift. Ich werde dir in den kommenden zehn Minuten ein bisschen mehr erzählen, worum es gehen wird in diesem Workshop. Und spreche dir jetzt schon mal die Einladung aus, unbedingt dabei zu sein. Klick gerne auf die Shownotes, such dir die Links, schreib mich gerne auf WhatsApp oder Instagram an und sichere dir dein Plätzchen in unserem Workshop. Der wird stattfinden am 12.Juni um 12 Uhr, also ist gar nicht mehr so lange hin, in gut zwei Wochen, morgen in zwei Wochen, sehen wir uns in meinem Workshop und es sind schon ganz viele spannende Menschen dabei und ich freue mich sehr, wenn du die Nächste bist, das schon mal einmal so vorab. Und dann möchte ich dich in dieser Podcast-Folge ein bisschen mitnehmen, worum wird es gehen in diesem Call, in dieser gemeinsamen Zeit? Was ist das Ziel? Warum biete ich das an? Und welche Themen werde ich in diesem Call abdecken? Ganz grundsätzlich möchte ich diese Podcastaufnahme damit anfangen, dass ich neben der Einladung einmal ausspreche, was Mindset und ein Mindset-Workshop mit mir nicht ist. Ich struggle ja immer wieder selber ein bisschen mit dem Thema Mindset oder mit dem Begriff Mindset, weil ich einfach finde, dass damit sehr viel Schindluder getrieben wird. Ich finde das Wording Mindset nicht super optimal, Psychologie ist aber auch ein bisschen sperrig, deswegen nutze ich es aktuell viel, weil es eben am besten beschreibt, was ich mache. Aber ich möchte so einen kleinen Disclaimer vorwegschicken, damit du auch genau schon einschätzen kannst, ob meine Art auf das Thema Mindset zu schauen für dich relevant ist, interessant ist oder vielleicht auch nicht. Mindset in der Online-Business-Bubble wird für mich ganz oft so genutzt, als gäbe es keine anderen Herausforderungen, als einfach nur, sich die Reality zu manifestieren und dann wird alles fein. Auch eine toxische Positivität bringt mit dem Thema Mindset in Verbindung. Denn ich finde, es passiert sehr viel, dass uns gerade so in der Insta- und Onlinebubble suggeriert wird, du musst nur groß denken und dein Money-Mindset muss stimmen und dann läuft alles. Du kannst dir deine sechsstelligen Umsätze und deine Millionen einfach Manifestieren. Wenn du nur doll genug dran glaubst und wenn du das nicht machst, dann hast du einfach nicht doll genug dran geglaubt, dann buche hier meinen Manifestationskurs und alles wird gut. Davon möchte ich mich ganz klar distanzieren. Ich habe Psychologie studiert, ich bin Wirtschaftspsychologin und bei mir geht es ein bisschen tiefer und es geht um andere Dinge. Ich glaube nicht ans reine Manifestieren. Ich glaube an die Kraft der positiven Gedanken. Ich glaube aber nicht, dass wir uns einfach unser Business zurechtmanifestieren können. Das ist nicht meine Erfahrung. Ich leite drei Unternehmen, sehr erfolgreich seit mehreren Jahren. Und ich weiß halt einfach, dass es auf andere Dinge ankommt als auf die Mindset-Themen. Also auf diese ganz oberflächlichen Manifestations-Blabla-Themen. Darum geht's meiner Meinung nach halt nicht. Warum biete ich dir also nun diesen Workshop an? Jetzt habe ich erst mal erzählt, worum es nicht geht. Worum geht es? Es geht darum, dass ich, wie eben schon angedeutet, Wirtschaftspsychologin und Resilienz-Trainerin bin. Das heißt, ich selber habe drei Unternehmen, die ich leite, die ich führe, in denen ich wirke. Und eines davon ist ja dieses wundervolle Unternehmen mit Gretel zusammen, wo du diesen Podcast gerade hörst. Ein weiteres ist eine Firma, die ich mit meiner Mutter zusammen im Gesundheitsbereich leite. Und ein Drittes ist eben mein Standbein als Resilienz-Trainerin in großen Unternehmen. Und ich möchte diesen Workshop nutzen, um dir ein ganz reales, ehrliches und offenes Bild über meine Erfahrung als Unternehmerin, als Wirtschaftspsychologin und als Mensch zu geben, aus vielen Jahren Selbstständigkeit mittlerweile. Das heißt, für mich ist ganz wichtig, dass du einmal verstehst, in diesem Workshop, der wird anderthalb Stunden gehen, bringe ich erst mal meine Kompetenz mit rein, und zwar psychologisches Wissen aus meinem Studium, also mehr das theoretische Wissen, dann mein tiefes unternehmerisches Wissen aus drei Unternehmen aktuell, in der Zwischenzeit hatte ich aber auch noch zwei andere, die ich wieder abgewickelt habe. Und aber auch meinem persönlich individuellen Laura Roschewitz-Wissen. Was meine ich damit? Viele Menschen, die sich mit dem Thema Psychologie und Mindset beschäftigen, tun das mit Psychologen und Psychologinnen. Was super ist. Ich selber bin ein großer Therapiefan und habe schon mehrere verschiedene Therapien selber durchlaufen. In meiner Geschichte war ich auch schon in einer psychosomatischen Klinik, weil es mir nicht gut ging. Das heißt, ich bin ein großer Fan der Psychologie, der Psychotherapie, der Psychiatrie und der Wissenschaft in diesem Bereich. Wo das aber nicht so hilfreich ist, ist in dem Bereich Unternehmerintum, weil die meisten Psychologen und Psychologinnen keine Ahnung von Selbstständigkeit haben. Da endet die Möglichkeit der Unterstützung. Wir können da sehr, sehr gut Unterstützung finden, wenn es um unsere Herkunftsfamilien geht, um Traumata, Aufstellungen und um ganz, ganz viele tolle Dinge. Aber die Psychologie hat häufig Limitierung, wenn es in Richtung unternehmerischem Denken, Unternehmerintum geht, weil Psychologen und Psychotherapeutinnen genau genommen keine Selbstständigen sind. Die bekommen ja sozusagen ihre Kundinnen und Kunden von der Krankenkasse geliefert oder von Menschen, die anrufen und haben eigentlich immer eine Warteliste. Das heißt, sie sind gar nicht prototypische Selbstständige. Sie müssen arbeiten natürlich auf eine Art Pseudo-Selbstständig und haben natürlich ihre Praxis und den Ablauf und so weiter. Haben aber sehr, sehr viele Selbstmarketing, PR, Vermarktung, Akquise-Themen, die die meisten Selbstständigen nun mal haben, haben sie nicht. Deswegen endet dort eigentlich die mögliche Begleitung als Unternehmerin, wenn man irgendwie an seiner Psyche arbeiten möchte. Also als Unternehmerin wirklich, weil dort eben Limitierungen sind. Als Unternehmerin finde ich es sehr wichtig, sich weiterzuentwickeln. Das ist einer der Schlüsselfaktoren, um erfolgreich zu sein. Und viele Unternehmer und Unternehmerinnen und BeraterInnen haben aber kein psychologisches Grundwissen. Das heißt, die haben zum Beispiel kein Wissen über Ängste, über Glaubenssätze, über Muster, über generationale Themen. Und deswegen kommen häufig auch viele Unternehmensberatende an und kommen mit einem tollen Masterplan und ganz viel Handwerkszeug und es kann aber nicht umgesetzt werden. Das ist ein Problem. Da haben wir wieder die Ebenen, die ich so oft zitiere, von Erkenntnis, Verständnis, Umsetzung. Die schmeißen einem einfach einen Werkzeugkoffer rüber, aber wenn ich gerade in meinem Kopf eine Überzeugung habe von, ich darf nicht erfolgreich sein, ich darf nicht erfolgreicher sein als meine Eltern, mir steht kein Geld zu, ich darf nicht erfolgreicher sein als mein Partner oder meine Partnerin oder ich darf mich nicht zeigen, weil das ist gefährlich, weil das in meinem Leben vielleicht mal gefährlich war, dann bringt mir der tollste Toolkoffer nichts. Dann kann man mir das tollste Buffet aufbauen an Werkzeugen und ich werde es nicht nutzen können, weil es gewisse Hemmnisse und Limitierungen gibt. Und die dritte Ebene, die individuell persönliche Ebene, die ich mitbringe in diesem Workshop und in meiner Arbeit mit Selbstständigen, ist, dass ich, Laura Roschewitz, mehrere Jahre durch sehr, sehr schwere, tiefe psychische Krisen gegangen bin. Ich war mehrere Jahre stark psychisch krank, ich hatte eine generalisierte Angststörung, ich hatte eine depressive Episode, die wirklich sehr, sehr, sehr schwierig war für mich und die darin mündete oder endete, weiß ich nicht genau, in einer Klinik, in der ich für fast, also für drei Monate war und wirklich von Grund auf nochmal mein Leben aufgeräumt habe und davor und danach lange Psychotherapie gemacht habe. Das heißt, ich glaube, ich kenne ziemlich viele Ängste und ziemlich viele Tiefpunkte und ich kann sehr, sehr empathisch damit umgehen und ich weiß wirklich, wie sich das anfühlt. Auch das ist etwas, was ich immer wieder mitbekomme, was Menschen in der Arbeit mit PsychologInnen zum Teil fehlt, weil das dann ein sehr theoretisches oder entkoppeltes Wissen ist. Aber häufig brauchen Menschen auch das Gefühl, ich werde wirklich verstanden, weil jemand das auch schon mal durchlebt hat oder nicht so unnahbar und unfehlbar ist. Und das ist etwas, was häufig passiert in der psychologischen Praxis. Das ist einfach diese, wir haben jetzt 50 Minuten Zeit, wir sehen uns in 14 Tagen wieder, nach 50 Minuten klingelt der Wecker, tschüss. Es gibt keine Möglichkeit dazwischen sich auszutauschen, es gibt keine Möglichkeit, einen Termin vorzuziehen, wenn man es eiliger hat. Es ist ein sehr starres System. Und es besagt ja auch der psychotherapeutische Ansatz und auch Grundsatz, dass man nicht als Psychologin die eigenen Themen mit reinbringt oder teilt. Das mach ich sehr proaktiv, anders. Ich bin ja auch keine Psychotherapeutin. Ich bringe meine Geschichten sehr viel mit rein, weil ich persönlich davon überzeugt bin, dass man davon eben sehr viel, meine Erfahrung ist, dass dadurch ein großer Vertrauensboden aufgebaut wird, ein Safe Space und dadurch eben Menschen wirklich Vertrauen fassen können und sich auch öffnen. Das ist so, als würde ich sagen, geh mal da ins Wasser, das ist sicher. Oder als würde ich ins Wasser gehen, drin stehen und sagen, okay, der Boden ist so, das fühlt sich so an, das ist sandig, ein bisschen steinig, hier sind ein paar Algen, aber komm mal rein. Und deswegen diese drei Ebenen, die ich mitbringe, eben die psychologische, die unternehmerische und die persönlich individuelle Ebene, die ist mir sehr, sehr, sehr wichtig für diesen Workshop. Dann wurde ich schon gefragt, was sind denn die Themen der Masterclass, dieses Workshops zusammen. Und ich nenne dir jetzt einfach mal ein paar, die ich thematisieren werde, weil sie bevor schon eingereicht worden sind und den Rest entscheiden wir zusammen in diesem Safe Space. Ich werde einfach schauen, wer ist da dabei? Was sind eure Themen? Mir ist ganz wichtig, es ist ein Safe Space, das heißt, diese Masterclass werde ich nicht aufzeichnen, sondern es passiert live mit den Menschen, die dabei sind und danach schließen wir Zoom und dann war es das. Das ist mir sehr, sehr wichtig. Den Input von mir werde ich vielleicht zum Teil aufzeichnen, wo es wirklich nur 1 Way ist, aber es wird ansonsten keine Aufzeichnung geben, weil ich wirklich in den Vertrauensraum möchte, weil ich mir wirklich möchte, dass du, das ihr euch auch zeigen könnt im Chat oder wie auch immer, dass ihr wirklich zustimmen könnt, ob ihr vielleicht etwas kennt und darin liegt die Magie von meinen Mindset-Calls oder Themen oder Masterclass. Ich nenne mal ein paar Themen, die zum Beispiel Thema sein könnten, zum Beispiel sowas wie, wie gehst du mit Rollenkonflikten Du als Frau, als Mutter, als Partnerin, als Unternehmerin, als Teilzeitfestangestellte, was auch immer du für Rollen innehast. Welche Selbstsabotagestrategien fährst du? Wo schraubst du an deinem Erfolg und zwar leider in die falsche Richtung? Wo sabotierst du dich? Wo bist du als People-Pleaserin stärker unterwegs, als du es gerne wärst? Also wo sagst du zum Beispiel häufiger ja, wo du eigentlich nein meinst. Ich werde dir den Ja-Schluck auf und den Nein-Boomerang vorstellen. Wie sieht es bei dir mit Shiny Objects aus? Welches Gras entdeckst du immer als grüner als dein eigenes? Und wo versuchst du auf andere Koppeln zu kommen, um dort ein bisschen zu grasen. Und eben noch vieles, vieles mehr. Das sind jetzt mal so ein paar Bereiche. Es wird sozusagen ein Impulsvortrag von mir geben, dann wird es Interaktionen zwischen uns geben. Ich werde euch sieben Stellschrauben vorstellen, die wichtig sind für die mentale Gesundheit als selbstständige, ganz konkrete Schritte. Und dann werden wir noch in Hot Seats mit einigen von euch, je nachdem wie viel Zeit wir haben, wie viele wir sind, ganz spezielle Themen anschauen. Also, wo ärgerst du dich gerade, wo sabotierst du dich, was triggert dich. Da dürfen Einzelne, ihr dürft euch dann bewerben, dürfen sozusagen auf den Hotseat und wir machen so ein kleines mini-mini-Coaching. Das wird passieren am 12. Juni 12 Uhr in meiner Masterclass. Und darauf möchte ich jetzt noch mal kurz eingehen. Ich habe jetzt ja immer Workshop Masterclass gesagt, weil mein Gehirn kann sich sowas nicht so gut merken. Es ist eine Masterclass und sie trägt den Titel Määhsterclass. Meine Määhsterclass für mentale Gesundheit für uns Selbstständige und Unternehmerinnen. Warum Määhsterklasse. Dazu muss ich ein bisschen ausholen. Vielleicht weißt du, dass ich ein absolutes Naturkind bin. Ich lebe ja große Teile des Jahres in Schweden, im Waldhäuschen, sehr, sehr einsam. Ich liebe Tiere, ich liebe Natur, ich liebe meinen Selbstanbaugarten und ich ziehe sehr, sehr viel Kraft aus der Natur. Und ich habe verschiedene Lieblingstiere, verschiedene Tiere, die mir zur Seite stehen für bestimmte Bilder, innere Visionen. Und da gibt es auch das Schaf. In meinen Teams werde ich auch liebevoll das Schaf genannt, Laura das Schaf, weil ich bestimmte Qualitäten von bestimmten Tieren für mich übernommen habe. Und was es mit dem Schaf auf sich hat, was das Schaf in mein Business gebracht hat und wie es dazu dann kommt, dass ich sogar ein Format, eine Määhsterclass mache, erzähle ich dir in der Määhsterclass selber. Das heißt, du bist herzlich eingeladen, die Määhsterclass ist kostenlos und du kannst dich anmelden. Schau einmal gerne in die Shownotes oder schreibt mich einfach an, was dir das Liebste ist. Und ich freue mich sehr, du kannst eigene Themen über den Fragebogen einreichen. Ich werde die Inhalte an den Themen der Teilnehmenden orientieren und dann wird es eben noch die Möglichkeit der Hotseats geben. Und ich bringe Impulse und sieben ganz, ganz wichtige Schlüssel mit. Ich bringe dir jetzt noch ein paar Sätze mit, die du noch mal so innerlich abchecken kannst, ob die zu dir passen. Und damit beende ich diese Podcast-Folge. Fragst du dich vielleicht immer wieder, wie du deine Ziele erreichen sollst, ohne dauerhaft im Stress zu sein. Würdest du so gerne mal wieder richtig Pause machen, aber das will dir einfach nicht gelingen? Hörst du dich immer wieder Ja sagen, obwohl du eigentlich Nein spürst? Respektierst du die Grenzen und Termine anderer mehr als deine eigenen. Aka ignorierst du deine eigenen Termine wie Pause machen gerne in deinem Kalender und klickst auf später nochmal melden. Erwischst du dich immer wieder bei den Themen FOMO also Fear of Missing Out und Procrastination. Und last but not least, wie ich vorhin schon angedeutet habe, verlierst du dich gerne in verschiedenen Rollen und fragst dich, wie du ein gutes Gleichgewicht zwischen diesen verschiedenen Rollen herstellen kannst. Dann, wenn du bei einem davon oder bei mehreren innerlich oder äußerlich genickt hast und den kleinen Wackel-Dackel-Moment hattest, bist du herzlich willkommen in meiner Määhsterclass am 12. Juni. Allerdings findest du und auch wenn du dabei nicht genickt haben solltest, aber andere Themen hast, die in den Bereich Psychologie, mentale Gesundheit oder eben Mindset als Unternehmerin oder Selbstständige fallen, dann melde dich sehr gerne an. Ich freue mich auf dich und dann sehen wir uns in zwei Wochen zur Määhsterclass. Bis dann, Ciao, ciao!
- 23.05.202440 min
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Ein riesiger bunter Haufen Klebezettel an der Wand, das ist das Erste, was Gretel in diesem Interview mit Carolin Habekost auffällt. Die Klebezettel spielen eine wichtige Rolle in der Quartalsplanung der Expertin für agiles Arbeiten. Ihr Fachwissen überträgt sie auch auf ihre Arbeit mit Müttern - damit die agiler, entspannter und souveräner durch den Alltag navigieren. Denn sie sieht klare Vorteile in dieser Methode: Familienleben ist nicht nur laut und wild, sondern eben auch komplex und ständigen Veränderungen ausgesetzt. Genau hier liegt die Stärke der agilen Planung. In diesem Interview sprechen Gretel und Carolin darüber: 🧐 Was ist ein Scrum Master und wie hilft dieses Wissen, das Familienleben stressfreier zu gestalten? 🧐 Wie kann man die ständigen Veränderungen im Familienleben geschickt navigieren? 🧐 Wie ist es möglich, eigene Wege zu finden, um Vereinbarkeit zu leben und welche Bedeutung hat diese Individualität? In dieser Folge “Moin um Neun” bekommen nicht nur Eltern wertvolle Inspirationen rund um Planung und Management des Alltags. Bist du bereit, deine Work-Life-Balance neu zu denken? Dann hör direkt rein in diese Folge! Mehr Informationen zu Carolin: https://www.carolinhabekost.de/ Instagram: https://www.instagram.com/carolinvonmama_konzept/# Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Laura LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Transkript: Gretel: Moin moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Heute ist Interviewtag und mir gegenüber sitzt die tolle Carolin Habekost, Vereinbarkeitscoach für Mütter, die gerne ihr Familienleben und den Beruf und ihre eigenen Bedürfnisse miteinander vereinen wollen und das auch so machen wollen, dass sie nicht irgendwie die Tage 24 plus Stunden haben müssen, sondern dass sie mit dem gut auskommen, was sie haben. Moin liebe Carolin, schön, dass du da bist. Carolin: Moin, ich freue mich hier zu sein. Gretel: Jetzt sitzt du mir gegenüber und hinter dir sehe ich schon ein Board mit ganz ganz vielen Klebezetteln. Das bedeutet, ja, Organisationsstruktur spielt eine große Rolle bei dir. Hol uns doch vielleicht mal ab, was steht da hinten alles auf diesen Zetteln? Braucht man diese Zettel? Wie helfen die dir? Ich habe Fragen, gib mir Antworten. Carolin: Also was du siehst ist ein agiles Board. Ich arbeite mit agilen Methoden sowohl in meinem Business als auch im Familienleben und ich habe in der Festanstellung war ich erst Scrum Masterin in IT und dann war ich Agile Coach in der Unternehmensberatung und daher habe ich natürlich diese ganzen Methoden. Und was du hier hinter mir siehst, ist tatsächlich meine Quartalsplanung, die natürlich agil und flexibel und anpassungsfähig ist. Und da packe ich mir immer so meine Ziele und Themen drauf und welche Programme ich anbiete. Und das ist flexibel dadurch, dass ich diese Klebezettel bewegen kann. Aber Klebezettel sind sozusagen mein halbes Leben, naja nicht ganz, aber ich benutze auch digitale Klebezettel, also ein Tool wie Trello, Asana und Co. meine ich damit und organisiere mich darüber. Und nein, du musst es nicht machen. Und wenn du es nicht tust, verpasst du was. Gretel: Du musst es nicht machen, aber ich würde es mir noch mal überlegen. Carolin: Wie war das? Kannst du halt so machen, ist nur scheiße. Gretel: Jetzt hast du zwei Begriffe verwendet. Ja, geh doch einfach bitte noch mal ein bisschen mehr drauf ein, weil ich weiß, was Scrum Master tun und was ein Agile Coach ist, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es viele nicht so wissen. Vielleicht erklärst du uns doch mal, was es eigentlich genau ist. Carolin: Ja, Scrum ist ein sogenannter Framework, also quasi ein Rahmen, wie ein Team zusammenarbeitet. Und der ist vor allem bekannt geworden aus dem Bereich IT, weil als angefangen wurde, Software zu entwickeln, die noch nie entwickelt wurde, man ja irgendwie das planen musste. Und so klassische Projektmanagement-Pläne im Sinne von, wir wollen dieses Ziel erreichen und dann machen wir in drei Monate hier in Meilenstein und dann nach sechs Monaten diesen Meilenstein hat dann nicht funktioniert, weil die haben ja Sachen entwickelt, die hat noch niemand entwickelt. Also man wusste gar nicht, ob es überhaupt funktioniert. Und dann wurden Methoden entwickelt und unter anderem eben auch dieser Scrum Framework, wie ein Team so zusammenarbeiten können. Und das, was es vor allem prägt, ist, dass du immer in Kleinschritten vorwärtsgehst und permanent reflektierst und guckst, sind wir noch auf der richtigen Route? Und du baust dir halt auch immer einen Zielpunkt im Sinne davon, dass soll die Software können. Und das können wir eben übertragen. Und als Scrum Masterin bist du eben in einer Rolle in diesem Framework und bist ähnlich wie moderierend tätig und teamführend, obwohl es eine geteilte Führung gibt. Also es ist nicht so, dass du dein Chef bist und den anderen Leuten sagst, was sie tun sollen. Und Agile Coach ist letztendlich ähnlich, nur dass du nicht auf Scrum allein bezogen bist, sondern dass du agile Methoden entweder an ein Team bringst oder in ein ganzes Unternehmen. Also wir haben auch komplette agile Transitionen in der Organisationsentwicklung begleitet als ganze Firma und eben sagst, okay, wir machen die Firma flexibel und anpassungsfähig, sodass du immer auf den Markt reagieren kannst. Und davon profitiere ich natürlich extrem im Online-Business. Gretel: Super spannend, wie du das sozusagen auf die Familienorganisation übertragen hast, weil du hast gerade eine Sache gesagt, die fand ich sehr spannend, da hat man in der IT Sachen entwickelt, die hat noch niemand entwickelt. Und ich finde, genauso ist es ja letztlich auch mit einem Familienleben. Da ist man in einer Partnerschaft, dann kommt plötzlich dieses kleine Menschlein zur Welt und alles ist plötzlich ganz anders, als es vorher war. Es verändern sich Rollen, es verändern sich Gefühle, Verantwortlichkeiten und man kann es ja auch nicht so richtig vergleichen mit der Familie der Freundin oder wie die Eltern einem das vorleben, sondern da muss man ja auch seinen ganz eigenen Weg finden. Nun gehst du ja relativ analytisch an die Sache ran. Wie, also wie ist das sozusagen zu vereiden mit diesem emotionalen Chaos, was Familie oft sein kann? Carolin: Also erstmal ist wichtig zu verstehen, dass Familie eben Komplex ist, sowie Softwareentwicklung zum Beispiel und nicht kompliziert. Was ist der Unterschied? Komplex ist etwas, wenn wir mehrere Elemente haben, die das Ergebnis beeinflussen. Also komplex ist zum Beispiel das Wetter. Wenn jetzt irgendein Sturm in Südamerika ist, beeinflusst das hier unser Wetter. Und dadurch, dass du, du hast zwar Parameter, die du abchecken kannst und deswegen gibt es auch eine Wettervorhersage, aber wissen wir auch, wenn wir jetzt gucken, wie das Wetter in zwei Wochen werden soll, das ist geraten. Das ist nicht so. Das ist komplex und kompliziert ist etwas wie eine mechanische Uhr zum Beispiel. Also wenn du dieses Rädchen in das legst und das in das, dann funktioniert die. Und bei komplizierten Sachen ist es immer so, dass wenn wir einmal herausgefunden haben, wie der beste Weg ist, so eine mechanische Uhr zu bauen, dann ist das der ideale Weg. Und dann können wir den noch besser und effizienter machen. Und was die meisten tun, ist, dass sie versuchen, diese, was sie im Familienleben organisiert haben, wie sie ihre Abläufe machen, noch besser zu machen. So als wäre es kompliziert, als wäre es eine mechanische Uhr. Und die Antwort ist aber, wir sind komplex, weil du weißt nicht, wann dein Kind einen Wutanfall hat, du weißt nicht, wie die Stimmung von deinem Mann ist, du weißt nicht mehr, wie deine eigene Stimmung ist. Wenn du nicht geschlafen hast, hast du ein größeres Aggressionspotenzial. Wir wollen aber alle bedürfnisorientiert sein. Wie passt das denn jetzt zusammen? Das heißt, wir sind komplex. Und diese analytische Rangehensweise und dieses Verständnis öffnet dich für ein neues Bewusstsein. Weil bisher ist es so, dass die meisten Familien mit Strategien, die helfen im komplizierten Umfeld, sich zu organisieren. Und dann passiert nämlich, dass du immer besser werden willst, immer zu einer größeren Selbstoptimierung kommst und dann das Gefühl aus von ich mache das noch nicht gut genug und die Nachbarin oder die Mutter aus dem Baby-Kurs die kann das ja viel besser. Die hatten nämlich Muffins gebacken, da stehen die Namen der Kinder drauf. Das wird ich ja im Leben nicht hinkriegen. Und dann bist du in so einer Abwärtsspirale. Ja. Und deswegen passt es total gut zusammen, so ein hoch emotionales Thema einmal recht analytisch zu betrachten. Und ich habe eben schon gesagt, bei agilen Methoden, auch in der Softwareentwicklung, gibt es immer so eine Art Produktvision. Und genau das ist das, wo die Emotionen im Familienalltag reinkommen. Ich nenne das gerne Nordstern. Das ist letztendlich eine Vision, eine Lebensvision. Wie möchte ich denn mein Leben haben? Und die meisten wollen Zeit mit ihren Kindern haben, sie wollen in einer erfüllten Partnerschaft leben, sie möchten ein Hobby nachgehen, sie möchten zum Sport gehen, sie möchten gesund sein und so weiter. Und sie möchten einfach Freude haben, also viele Momente der Freude. So da sind die Emotionen drinne. Und das heißt, ich empfehle oder das mache ich auch in meinen Kursen und Mentorings, wir bauen ein Nordstern für dich oder du baust ihn dir selber im Sinne von da möchte ich hin und dann gehen wir anhand dieser agilen Methoden Richtung Nordstern. Und dann fällt nämlich Priorisierung total leicht und dann fällt nämlich auch Nein sagen leichter, weil bei jeder Anfrage kannst du gucken, führt es zu meinem Nordstern. Und in meinem Nordstern steht nicht Muffins mit Namen drauf für andere Kinder, deswegen backe ich sie nicht. Gretel: Du machst das ja auch unter dem Obertitel “Finde dein Mama Konzept” und das finde ich so spannend, weil es genau das ist. Für die eine sind diese Muffins mit Namen drauf die Erfüllung schlechthin. Viele andere setzen aber das genau einfach als Beispiel, als das, was man erreichen müsste. Du hast auf Instagram, auf deinem Kanal auch ein schönes Reel, glaube ich, dazu, wie Feiertage aussehen sollten. Und dass es eben nicht darauf ankommt, dass der Tisch schön gedeckt ist und die Serviette im rechten Winkel zur Tischkante und keine Ahnung was, sondern dass man sich am Ende des Tages daran erinnert, wie viel haben wir gelacht, was war heute lustig, was haben wir zusammen erlebt? Und ja, dass jeder halt gucken kann, was sind die eigenen Bedürfnisse da wirklich auch drin. Carolin: Da habe ich total von meiner Mutter gelernt. Ich komme aus einer Großfamilie und meine Mutter hat mal gesagt, es war egal, sind wir ins Schwimmbad gefahren, in Tierpark gefahren, haben wir irgendeinen tollen Ausflug gemacht. Wenn sie am Ende des Tages uns Kinder gefragt hat, was hat euch am besten gefallen, haben wir immer gesagt, die Pommes und der Spielplatz. Und das war bei mir so, ah, klick, ne. Den Kindern geht's gemeinsame Zeit, den geht's irgendwas Besonderes. Die Pommes waren was Besonderes, das gab's sonst nicht. So dieses Komm, wir lassen mal fünf gerade sein und wir schlemmen mal ordentlich was. Und es war einfach dieses, auf dem Spielplatz haben meine Eltern mit mir da gespielt, ne. Und die Kinder sind ja dahingehend total einfach, die brauchen nicht diese 1000 Attraktionen. Und ich meine, ich bin total gern mit meinen Kindern unterwegs und mache Ausflüge. Aber wohl mit Wissen, dass es nicht um den Ort geht, sondern darum, dass wir gemeinsam Zeit miteinander verbringen. Gretel: Und was würdest du sagen, wie groß ist die Rolle, die es spielt, wie wir geprägt sind davon, was eine gute Mutter, ein guter Vater zu sein hat. Also zum Beispiel, du hast ja gerade gesagt, okay, wir definieren dann den Nordstern und ich habe dann so Sachen gehört wie, ich verbringe Zeit mit meinen Kindern und ich will gesund sein und ich will dies und ich will das. Und manchmal habe ich so das Gefühl, dass man sich fragen sollte auch, was davon ist wirklich mein Ziel? Also klar Gesundheit, ich glaube wir können alle einen Haken dran machen, dass wir wollen, dass die Kinder glücklich sind, können wir auch einen Haken dran machen. Aber spätestens darin auch, was ist meine Erfüllung? Wie viel will ich arbeiten? Wie viel Zeit möchte ich zu Hause verbringen? Wie möchte ich das Familienleben aufteilen? Ich finde, da gibt es doch schon so krasse Unterschiede einfach zwischen dem, was man vielleicht wirklich will und dem, was man glaubt, wollen zu müssen, oder? Carolin: Ja, total. Also wir sind maximal geprägt. Einmal von dem, wie wir groß geworden sind, also eigene Eltern oder bei wem auch immer du groß geworden bist und wie dies gemacht haben, entweder wollen wir es genauso machen oder genau das Gegenteil auch oft. Und wir sind total krass geprägt durch Kinderbücher, die uns vorgelesen wurden, Medien, die wir damals und heute konsumiert haben, also Netflix-Serien und Co. Und natürlich heute auch Instagram und Co. Deswegen, ich liebe Instagram-Kanäle, die einfach authentisch und echt sind und nicht ein auf rosa-rote Welt und immer nur die eine Seite der Medaille zeigen, weil wir einfach, wir können uns gar nicht davon unabhängig machen. Also wir können zwar bewusst machen, ah ja, die zeigt ja nur einen Teil ihres Lebens, aber wenn du dich einen halben Tag oder eine halbe Stunde am Tag damit umgibst, dann glaubst du, das brauche ich auch oder das muss auch so sein. Ja und wir sind da sehr krass von beeinflusst. Deswegen bin ich auch total dafür, dass Kinderbücher anders geschrieben werden, dass beide Elternteile Erwerbsarbeiten. Es gibt so langsam einige Verlage, die in die Richtung gehen. Aber bei den Conny-Büchern ist es zum Beispiel so, dass immer der Papa arbeitet und die Mama immer zu Hause ist und ich glaube, es gibt ein Buch, da geht Mama wieder Arbeiten, das Kind findet das auch ganz okay, aber in allen anderen Geschichten ist halt immer nur noch Papa arbeiten. Und das suggeriert nicht nur unseren Kindern, sondern ja auch uns, es sollte so sein. Und es ist auch so, dass gesellschaftlich es sehr anerkannt ist, dass die Zeit der Frau den Kindern gehört. Also es ist total normal, dass ein Vater 40 Stunden Erwerbsarbeitet und Fahrtzeit hat und dann noch einmal die Woche abends zum Sport geht. Wenn eine Frau 40 Stunden Erwerbsarbeitet und abends zum Sport geht, ist sie eine Rabenmutter, weil sie ihre Kinder allein gelassen hat und dann geht sie sogar noch zum Sport. Also das ist ja nun total unnötig und warum denn überhaupt 40 Stunden Erwerbsarbeiten? Also das ist auch hart gewesen, als wir in ein gleichberechtigtes Modell gegangen sind, hat tatsächlich eine Mutter hier auf dem Dorf zu mir gesagt, verdient dein Mann so schlecht? Wo ich dachte, das ist dein Glaubenssatz, nicht meiner. Ich war da zum Glück schon relativ weit so in meinem Statement, das hat mir nicht so viel ausgemacht, aber letztendlich macht es immer was mit einem und deswegen sind wir total krass geprägt, dass es auch mit ein Bestreben von ”Finde deine Mama Konzept” andere Familienmodelle aufzuzeigen. Ich hatte dich ja auch bei mir im Podcast, im Interview, wo du so deine Geschichte erzählt hast und ich habe auch viele andere Frauen, die einfach auch sagen, es geht anders. Also es ist einfach wichtig, dass wir andere Modelle für uns ausprobieren und eben unser eigenes Modell finden. Und das ist auch so frustrierend für viele, weil wie finde ich mein eigenes Konzept? Und das ist letztendlich die Gründungsidee von “Finde-dein-Mama-Konzept”, dass du halt deinen Weg findest und ich dir dabei helfe, indem ich dir zeige, welche Stellschrauben gibt es denn, an denen du drehen kannst, sodass es bei dir rund läuft und du dann so deine eigenen Zutaten zu deiner Suppe rührst sozusagen. Und dann geht es eben darum, sich dann auch mutig zu sein und mal andere Wege zu gehen. Auch mit dem Wissen, dass du für alle Menschen um dich rum mit was veränderst. Ich wohne superdürflich, hier sind superviele Frauen, die Vollzeit zu Hause sind und auch aus Überzeugung oder aus Prägung, man weiß es nicht genau. Und auch die sagen, Carolin, du hast es bei mir total beeinflusst. Ich habe überlegt, Ich glaube, ich fange wieder mit ein paar Stunden an zu arbeiten. Also Erwerbszuarbeiten. Oder sie fangen an, sich mehr anzuerkennen, weil ich immer wieder sage, Hausarbeit, Fürsorgearbeit ist auch eine Form von Arbeit. Und dann sagen sie ja immer, ja, aber es macht Spaß. Ich sage, mein Job, mein Business macht mir auch Spaß und ich kriege da Geld für. Ich liebe meine Kinder, ich liebe auch Kinder groß zu ziehen und manchmal ist es einfach scheiße anstrengend. Und auch die schönen Momente sind in der Form anstrengend, als dass du ja die ganze Zeit Verantwortung für ein anderes Kind trägst. Mein jüngstes Kind ist jetzt gerade vier geworden. Da musst du, wenn du im Tierpark bist, permanent nachgucken. Ich habe ja drei Kinder, die anderen sind jetzt schon, die kann man inzwischen laufen lassen, aber die haben andere Themen. Die haben irgendwelche Schulthemen oder die haben den ersten Liebeskummer und Einstieg in der Pubertät ist auch nochmal spannend für Eltern. Also das hört ja nicht auf und das einfach auch anzuerkennen, dass es auch was, was jede von uns mit ändern kann. Erstmal bei sich selber und dann nach außen transportieren. Gretel: Ich finde es so spannend, wie du das sagst, weil mit allem, was wir machen, verändern wir Sachen auch für andere. Und erst mal kommt oft so Gegenwind. Und dann irgendwann, wenn man über diesen Schritt hinweg ist, dann kommt so Bewunderung oder so hast du mir Mut gemacht. Aber erstmal kommt dieser Gegenwind. Und ich finde, dass es egal, ob ich mit 16 nicht geraucht habe und total uncool war und mir mit 18 alle gesagt haben, wie cool und mutig das war, nicht zu rauchen. Das ist das gleiche mit der Selbstständigkeit. Und ich finde, Mutter sein, Mutter werden ist nochmal einfach so ein krasser anderer Move in diesem Konstrukt, weil es dich ja so emotional so krass berührt. Du möchtest ja mit diesem kleinen Menschen auch möglichst alles richtig machen und möchtest da nicht irgendwie was falsch machen. Dann haben alle Meinungen dazu. Und da finde ich, den richtigen Weg zu finden und, sag ich mal, den dann auch zu gehen, das ist wahnsinnig schwer. Carolin: Deswegen, finde ich, kannst du total viel aus dieser Erfahrung des Mutterwerdens mit in dein Business nehmen. Also ich habe ja 2012 das erste Kind bekommen, Ich habe 2017 meinen Podcast gestartet und 21 bin ich so richtig rein in mein Business und habe gesagt, ich mache das jetzt und es wird ein Erfolg. Und als ich gestartet habe schon 2017 den Podcast, was habe ich da gehört? Podcast, das wird nicht kommen. Da war Podcast noch total unbekannt. Da gab es noch nicht mal Episoden auf Spotify. Als das kam, wow, war das cool. Also das ist ja auch wahnsinnig schnell, wie sich die Entwicklung da dann ist. Dann habe ich Gegenstimmen gehört, so von wegen, ja wer hat denn ein Problem mit Vereinbarkeit? Also das muss man ja einmal ausrechnen, wer wie viele Stunden arbeitet und dann geht das schon irgendwie. Das sind so die Hardcore-Frauen, das sind die, die jetzt im Burnout sind, die das gesagt haben. So, dann glaubst du wirklich, das ist seriös so online und so, ne? Also du kriegst permanent irgendwelchen Gegenwind und dann in Deutschland auch immer selbstständig heißt ja selbst und ständig und bis das erfolgreich wird und bla bla bla. Und ich habe super viele Gegenstimmen gehört und dadurch, dass ich schon auch bei den Kindern, schon beim ersten Kind vieles anders gemacht habe, war ich es gewohnt, dass viele nicht mitgegangen sind. Und das hat mir total geholfen, einfach zu sagen, ja, das ist ein Thema, ja, ich glaube, Online-Business ist seriös, Ja, ich glaube, dass das Zukunft hat. Ja, ich mache das. Natürlich hat es mich damals noch mehr beeinflusst, aber heute bin ich so selbstbewusst, weil ich da durchgegangen bin. Und heute ist es ja so, dass ich mit meinem Online-Business mehr Geld verdiene als jemals in irgendeiner Anstellung und als Agile Coach verdienst du nicht schlecht. Ich verdiene heute mehr als mein Mann. Ich bin aktuell, wo wir das hier aufnehmen, die Hauptverdienerin der Familie. Es wird sich wahrscheinlich noch mal ändern, aber aktuell ist es so, dass ich quasi primär die Familie ernähre. Und all das wäre nicht möglich gewesen, wenn ich nicht losgegangen wäre. Und hätte ich das damals geglaubt, als ich 21 gesagt habe, ich mache das jetzt mit dem Online-Business, ich kündige, ich setze alles auf eine Karte. Nee, ich habe schon geglaubt, es wird ein Erfolg und ich habe schon gedacht, ich kriege bestimmt mein Gehalt wieder rein. Aber dass ich auch drei Jahre später an diesem Punkt stehe, wo ich heute später stehe, hätte ich niemals gedacht. Und das ist so ein typischer Fall von, du glaubst halt gar nicht, was möglich ist. Gretel: Ja, dazu fällt mir eins deiner Reels ein auf Instagram, dass ich sehr begeistert angeguckt habe und es ging in etwa so, also man sieht dich im Hintergrund, glaube ich, arbeiten und dann steht davor so, das ist die Frau, die 13 Jahre zur Schule gegangen ist, fünf Jahre studiert hat, um dann vom Arbeitsmarkt abgelehnt zu werden. Das ist aber auch die Frau, das war dann irgendwann weiter unten, die sich die Butter nicht vom Brot hat nehmen lassen, eine Lösung gesucht hat, sodass sie jetzt Familie und Beruf leben kann und das ohne Dauerkompromiss. Und ich finde das so so stark, weil unsere Geschichten zwar sehr unterschiedlich sind, aber genau das ist. Ja, wir stoßen an so eine Grenze oder wir bekommen Kinder, stoßen auf eine neue Lebenssituation, sind plötzlich nicht mehr die, die wir vorher waren, was Flexibilität und solche Geschichten angeht, erfahren dann Widerstände von außen und dann gibt es halt mehrere Möglichkeiten. Und die eine Möglichkeit ist halt, die zu sagen, Ja gut, ich arrangiere mich damit und es ist wohl schon in Ordnung und ich rechne das mal aus, das ist schon okay so und dann gibt es dazwischen noch viele andere Möglichkeiten und dann hast du halt für dich gesagt, ja nö, so ist aber scheiße, so möchte ich nicht. Ich suche jetzt eine Lösung dafür, die für uns funktioniert. Und dann hast du ja auch schon vom ersten zum zweiten Kind das Thema gleichberechtigter Elternschaft noch viel stärker bei euch ins Familienleben geholt. Und wir haben gerade im Vorgespräch schon kurz darüber geredet, dass es eins der Themen, auf das du am häufigsten angesprochen wirst, wie bringe ich meinem Partner bei, dass wir jetzt gleichberechtigt sind, wie mache ich das und so weiter. Wie hast du es gemacht, Carolin? Wie hast du das Thema gleichberechtigte Elternschaft aufs Tapet gebracht? Und was bedeutet das? Carolin: Ja, also gleichberechtigte Elternschaft bedeutet für mich, dass Care-Arbeit, Erwerbsarbeit und Hausarbeit fair verteilt ist. Es muss nicht genau zu gleichen Teilen sein. Ich finde gerade bei Hausarbeit, der eine sagt halt Wäsche mache ich so eben mit, ist für mich nicht eine Belastung und der andere sagt halt, oh mein Gott, Wäsche ist so anstrengend, also das kann man so schlecht aufrechnen. Und das macht es halt auch wieder schwierig, weil dann, was ist denn, wie kommt, was ist denn dann faire Elternschaft für uns? Und das ist schon der erste Schritt, den ich dir hier mitgeben kann. Sprich mit deinem Partner darüber, was ist eine faire Elternschaft? Was fühlt sich für euch fair an? Weil das müsst ihr beide für euch definieren. Das darf sich noch mal verändern, bevor ihr überhaupt dahin kommt, weil sonst lauft ihr irgendwo hin und dann fehlt euch der Nordstern in meiner Sprache. So, wie habe ich es gemacht? Ich habe immer sehr transparent gemacht, wie es mir gerade in der aktuellen Situation geht in der Lebensphase. Und ich habe halt immer sehr viel reflektiert. Also letztendlich ist dann schon auch der Schlüssel Persönlichkeitsentwicklung, was ich einfach auch schon damals hatte, dass ich einfach geguckt habe, wie geht es mir gerade. Und wir haben uns dieses Kind gewünscht, damals als wir ein Kind hatten. Also wir haben uns alle Kinder gewünscht, aber damals fing es an. Und dann kam sie auf die Welt und es war anstrengender als wir dachten. Und wir haben es schlechter organisiert bekommen als wir dachten. Und sich das einzugestehen und darüber in Kommunikation zu gehen, das war unser Schlüssel. Und es war dann auch nicht so, dass wir gesagt haben, so das ist unfair und wir wollen das jetzt, dass es fair wird, sondern ich habe einfach gesagt so, ich bin körperlich überfordert und geistig bin ich unterfordert. Ich brauche irgendwie was und mir ist auch da erst bewusst geworden, wie viel Selbstverwirklichung ich im Job gelebt habe. Das war mir vorher nicht so transparent. Und dadurch ist das Ganze ins Rollen gekommen. Und mein Mann hat es einfach verstanden und der will ja auch, dass ich glücklich bin. Und auch er war unglücklich, weil er hat ja auf einmal die ganze finanzielle Last getragen und meinte halt auch, ist halt auch unangenehm zu wissen, wenn jetzt bei mir jobtechnisch irgendwas passiert, sind wir halt einfach mal im Arsch. Und dann habe ich halt angefangen, erstmal eine Weiterbildung zu machen. Ich wollte immer systemische Coaching-Ausbildung machen, hatte dafür schon vor der Geburt Geld zurückgelegt und habe das dann in der Elternzeit gemacht. Und das war der erste Change, weil ich dann immer ein Wochenende im Monat war ich Samstag, Sonntag von 10 bis 18 Uhr aus dem Haus bei dieser Weiterbildung. Und mein Mann war dann komplett verantwortlich für unsere Tochter. Und ich habe nichts vorbereitet. Ich habe kein Essen vorbereitet. Ich habe die Wickel-Tasche nicht vorbereitet, sondern ich bin einfach gegangen und es war auch genauso kommuniziert. Und dadurch haben die noch mal eine ganz andere Bindung zueinander bekommen. Ist uns auch erst im Nachhinein aufgefallen, er hätte vorher auch gesagt, er hat eine gute Bindung zu unserer Tochter. Er sagte, aber es ist noch mal so krass anders, zwei Tage komplett verantwortlich zu sein. Er hat dann auch die Nächte am Wochenende gemacht. Wenn ich nach Hause kam, gab es Essen. Das war ganz toll. Und dann sind wir so immer weitergegangen. Als das zweite Kind kam, sind wir dann den nächsten Schritt gegangen. Und als die beiden dann im Kindergarten waren, habe ich diese Stelle angenommen als Scrum Masterin. Und die war eine Fahrzeit von 45 Minuten von uns entfernt. Und der Arbeitgeber von meinem Mann war zu dem Zeitpunkt 20 Minuten entfernt. Und das hat den nächsten Change reingebracht, dass der Kindergarten nämlich mein Mann angerufen hat und nicht mich. Weil bis ich da war, hat es ewig gedauert und zu Rush Hour Zeiten ging auch gar nichts mehr. Das heißt dann waren immer wieder so Schritte in unserer Entwicklung, die uns mehr dahin gebracht haben. Und beim dritten Kind, das ist 2020 geboren, da haben wir die Elternzeit nochmal ganz anders aufgeteilt. Es hat dann durch die Pandemie nochmal Veränderungen gegeben. Aber jetzt ist es tatsächlich so gewesen, dass ich ein Jahr in Elternzeit war und er dann ein Jahr in Elternzeit war, also von dem Alter von eins bis zwei, und wir da komplett die Rollen getauscht haben. Ich habe 30 Stunden Erwerbs gearbeitet und er hat komplett die Kinder primär versorgt und diese Rollenwechsel haben dann halt auch wieder dazu geführt. Und auch die Frage, wie bekomme ich meinen Mann dazu, das wäre eine gleichberechtigte Elternschaft führen, ist meine Antwort, das ist die falsche Frage, weil wir wollen jemand andere nie zu etwas bekommen. Ja, es ist ja, hier hören ja viele Selbstständige zu, es ist genauso wie, Du willst ja auch nicht deine Kunden dazu bekommen, dass sie kaufen oder deine potenziellen Kunden, sondern du hast ein geiles Angebot und für die Person, für die was ist, die darf mitmachen. So, ne? Also es ist so ein Wechsel in der Art der Haltung. Und die Voraussetzung ist natürlich, dass ihr transparent besprecht, was ist eine faire Elternschaft für euch und ihr da für euch eine Definition findet. Und ihr müsst Aufgaben und Verantwortung transparent machen. Wenn der Mann nie sich komplett alleine um ein Kind oder mehrere gekümmert hat, sieht er deine Aufgaben nicht. Der sieht nicht, wie viel Arbeit es ist, die Wohnung in einem vernünftigen Zustand zu halten. Der weiß nicht, wie anstrengend es ist, daran zu denken, dein Kleinkind regelmäßig die Fingernägel zu schneiden. Das ist nicht, weil dein Mann dumm ist, sondern es ist einfach, der hat es nicht erlebt. Wir wussten es auch nicht. Bevor du dein erstes Kind bekommen hast, wusstest du auch nicht, was Mental Load ist und wie anstrengend das ist, die ganze Zeit für jemanden verantwortlich zu sein. Das heißt, es geht darum, all das transparent zu machen und dann könnt ihr es auch so machen wie wir, dass der andere das einfach auch mal lebt. Es hilft immer sehr zu fühlen, statt zu reden, im positiven Sinne, ohne den anderen auflaufen zu lassen. Und das sind dann so erste Schritte, die du gehen kannst. Und ich habe ja die Kopf-Frei-Methode entwickelt, die erst mal nur für eine Person gedacht ist, also agile Methoden auf den Familienalltag angewendet, damit du deine To-do's in den Griff kriegst. Und es gibt auch die Variante, das agile Partnerboard. Und das ist dann wieder ein ganz analytisches, gutes Tool, wie ihr in die faire Elternschaft kommen könnt. Die Voraussetzung ist aber das, was ich vorher gesagt habe. Gretel: Ja und vor allem miteinander reden. Ich habe nämlich auch gerade so, als du das mit der, mit zum Beispiel mit dem Kita-Weg und so beschrieben hast, habe ich gesagt, naja gut, das war jetzt in der Situation dann auch ein bisschen gut, dass es so war, einfach von den äußeren Einflüssen her. Aber klar, wenn man in einer Situation ist, wo sich vielleicht Dinge schon festgefahren haben, die Kinder vielleicht schon ein bisschen größer sind und man aber merkt, ich bin hier irgendwie unzufrieden und ich führe eine innere Strichliste, was alles scheiße läuft. Spätestens dann ist ja der Moment mal zu sagen, okay, lass mal zusammensetzen, hier sind einige Sachen im Argen, die nicht so sind, wie sie sein sollten. Lass mal eine Lösung finden. Und dann sind ja deine Methoden, die du zum Teil auf Instagram hast, zum Teil in einem Selbstlernerkurs, zum Teil auch in deinem 1 zu 1 Mentoring. Ja, Dinge, die man da auf jeden Fall mit reinbringen kann. Carolin: Ja, definitiv. Gretel: Und jetzt ist es ja bei dir so, dass du sehr, sehr unterschiedliche Komponenten in die Arbeit mit einfließen lässt. Über Selbstmanagement haben wir jetzt gerade schon geredet. Du hast aber auch, du hilfst auch beim Businessaufbau, du hilfst auch bei Themen wie Money Mindset, bei Mindset generell. Was würdest du sagen, wie finde ich raus, was für mich gerade der größte Hebel ist, also wo ich anfangen sollte? Weil ich sage jetzt zum Beispiel beim Verkaufen auch so, hey, Verkaufen ist Handwerk und Mindset, es geht nicht ohne einander. Aber ich habe auch festgestellt, dass Frauen, also ich arbeite ja auch vor allem mit Frauen, an unterschiedlichen Stellen stehen können, wo ich zum Beispiel sage, also dir jetzt das Handwerk zu vermitteln, macht gerade gar keinen Sinn, weil erstmal gibt es hier so ein paar Mindset-Geschichten, über die wir reden sollten. Wie ist das bei deinem Thema mit dem Mama-Konzept? Carolin: Also die große Mehrheit kommt über das Thema, ich habe keine Zeit und ich vergesse To Dos. Es ist also Selbstmanagement, das ist sozusagen das größte Einstiegstor bei mir. Und wie du mehr Zeit für dich rausfindest. Also rausfindest, wie du mehr Zeit für dich hast. Und da gibt es eben auch ganz viel Content in meinem Podcast zu. Und ich habe auch einen Zeitarchetypen-Quiz für 0 Euro, wo du rausfinden kannst, wie du deine Zeit verplemperst und natürlich bekommst auch Infos, wie du dann das änderst. Und dann führt ganz viel zu meiner Kopf-Frei-Methode, weil sie einfach geil ist. Also ich liebe sie, sie ist so gut für dich privat, sie ist so gut für Angestellte oder sie ist perfekt für Selbstständige. Ich hätte niemals mein Business so aufbauen können ohne. Und die Kopf-Frei-Methode ist nämlich eben nicht eine reine Methode im Sinne von mache A, mache B, mache C, sondern da steckt dieser Mindset-Teil mit drinne. Das erste, was wir im Kopf-Freikurs machen, ist, dass wir den Nordstern bauen, dass wir gucken, was willst du denn eigentlich. Deswegen würde ich sagen, gilt für, ich würde mal sagen, 80 Prozent, die auf meine Community zutreffen, das Einstiegstor Selbstmanagement mit dem Hintergrund, dass es nicht reines Selbstmanagement ist im Sinne von irgendwelche Methoden abarbeiten, sondern da viel, viel mehr steht. Es gibt natürlich schon eine kleine Menge an Menschen, die einfach schon gut organisiert sind oder die auch schon agile Methoden kennen. Und die steigen dann entweder über das Thema Finanzen ein im Sinne von ich verdiene so wenig, ich glaube nicht, dass ich mehr verdienen kann oder sie steigen ein über das Thema Selbstfürsorge im Sinne von ich nehme mir Zeit für mich, aber dann habe ich ein schlechtes Gewissen und ich kann das gar nicht genießen. Und wie komme ich denn dahin? Und für alle, die hier an Business aufbauinteressiert sind, kann ich auch einmal transparent machen. Also mein, ich bin rausgegangen mit dem Thema Agile Selbstmanagement. Wie bekommst du mehr Zeit? Wie kriegst du deine To-do's im Griff? Und baue jetzt gerade quasi eine ganze Produktpalette auf im Sinne von, wie führe ich meine Kunden von A nach B? A, ich bin eher gestresst, unzufrieden, habe viel zu tun, bin für alles alleine verantwortlich, ohne mich geht nichts. Hin zu einer erfüllten Vereinbarkeit im Sinne von ich habe Bock auf meinen Tag, mein Job ist cool, ich habe Lust auf meine Kinder, ja es gibt Herausforderungen und ich habe aber grundsätzlich so, Grundsätzlich gehe ich erstmal vom Besten aus, so eine optimistische Haltung. Und jeder Baustein, jede Zutat, die dich dahin zu führen kann, die ist sozusagen ein Programm, ein Element in meinem Business. Und Deswegen ist es so, dass ich so viele unterschiedliche Dinge anbiete. Und der Einstieg ist meistens über keine Zeit und To-do's in Griff kriegen. Gretel: Jetzt sind Menschen ja sehr, sehr unterschiedlich. Du hast über dich, glaube ich, gesagt oder irgendwo steht, dass du sehr, sehr umsetzungsstark bist. Du weißt, wo du willst und dann findest du eine Lösung. Wie viel davon kann man lernen? Weil du hast ja auch mit den Zeitarchetypen, die hat es ja auch gerade erwähnt, da fand ich es ganz witzig, da hieß eine, ich habe es mir irgendwo auch geschrieben, die verträumte Fee, glaube ich. Ja. Also da gibt es unterschiedliche Typen, wo die Zeit hängen bleibt und so weiter. Und ich frage mich einfach, wie viel Struktur, wie viel Selbstmanagement und so weiter kann ich in meinen Alltag bringen. Wie sehr muss ich darauf achten, wie ich aber gebaut bin? Carolin: Also du musst darauf achten, wie du gebaut bist, aber es gibt oder es ist mir noch kein Mensch zu mir gekommen, der gar keine Struktur gebrauchen kann. Also ein Mindestmaß an Struktur gibt dir Freiheit. Also es gibt so den Glaubenssatz von wegen Struktur engt mich ein. Nein, die passende Struktur für dich schenkt dir Freiheit, weil du ja dann die Dinge, die dir wichtig sind, auf jeden Fall in dein Alltag integriert bekommst. Und das gilt auch für die verträumte Fee. Ja, die verträumte Fee ist ja die, die so gerne den Kuchen backt und ihn so geil machen will, dass sie aus Versehen drei, vier, fünf Stunden Kuchen backt und sich dann abends um 23 Uhr ärgert, dass sie jetzt noch die Küche aufräumen muss. Und die restlichen To-Do's ja irgendwie noch gar nicht angeguckt sind. Und auch die, kriegt Freiheit geschenkt, wenn sie einen anderen Blick auf ihre Zeit bekommt und sind dann bewusst entscheiden kann, investiere ich jetzt fünf Stunden in Kuchen oder tue ich das nicht. Ja, das heißt, eine gewisse Struktur tut uns allen gut und wir wissen ja auch so aus der, aus dem Bereich mentale Gesundheit, dass gerade Menschen, die eher viel down sind, die in Richtung Depression gehen, dass die erst mal anfangen wieder ihren Tagesablauf zu strukturieren, um gleiche Uhrzeit aufzustehen, gewisse Routinen entwickeln. Auch körperlich ist es gesund immer zu ungefähr gleichen Uhrzeiten zu essen. Also da ist dieses Rhythmus braucht der Mensch ein Stück weit. Und dann gibt es halt ein großes Maß an, ich brauche nur so ein Minimum von, ich weiß, wann ich aufstehe, ich gehe ins Bett und ich weiß, wann ich meine Kinder von der Kita abhole, das ist so das Minimum. Und dann gibt es halt die, die einfach sagen so, boah, ich liebe das wirklich, meinen ganzen Tag durchzustrukturieren und ihn zu takten, weil ich dann voll in den Flow komme. Und all das können wir abdecken. Also auch die Kopf-Frei-Methode kann all das abdecken. Nur gar keine Struktur ist sozusagen in meiner Welt keine Option. Gretel: Jetzt hast du die Kopf-Frei-Methode schon erwähnt und die Zeitarchetypen erwähnt und so weiter. Was ist ein guter Weg, mit dir zu arbeiten, mit dir zu starten? Was gibt es da für Möglichkeiten? Carolin: Ja, am besten bestellst du dir mein Buch vor, die Kopf-Frei-Methode, mehr schaffen weniger tun, kommt im August 24 raus, ist jetzt vorbestellbar und das ist ein mega guter Einstieg, da erfährst du mehr von meiner Geschichte und du bekommst vor allem die Kopf-Frei-Methode vermittelt und kannst sie dann auch direkt für dich anwenden. Wenn du nicht auf das Buch warten willst, dann trag dich super gern für das Zeitarchetypen-Quiz ein unter Carolinhabekost.de/quiz und Instagram ist auch mein primärer Kanal, also folge mir unter @carolinvon mamakonzept, jeweils mit Unterstrich getrennt. Und da siehst du auch ganz viele Einblicke in mein Alltag. Da teile ich mal gleichberechtigte Elternschaft, mal wie ich meine Finanzen regle. Ich zeige aber auch Elemente, wie ich mich organisiere. Also da kriegst du einen bunten Blumenstrauß und ein Buffet an Möglichkeiten und kannst dir da auch schon ganz viele Elemente rausnehmen, um für dich dein Konzept zu finden. Genau und von da aus, also ich habe einen Podcast, den haben wir erwähnt. Also stöber dich einfach durch und folge deiner Freude. Gretel: Sehr cool. Ich möchte eine Sache noch erwähnen, das wäre ein superschönes Schlusswort gewesen, aber eine Sache fand ich noch richtig cool, weil du hast ja auch geschrieben, der berühmte Erfolg über Nacht hat auch bei dir Jahre gedauert. Du hast gesagt, du hast in Teilzeit angefangen, dein Podcast mit 380 Folgen, glaube ich, irgendwie so in die Richtung. Den gibt es auch schon sehr lange. Du hast dann dich vollzeitselbstständig gemacht, 2021. Und ich hatte mir die Frage aufgeschrieben, was hat den Schalter umgelegt, was gab dir die Zuversicht, dass das klappt, dass du das jetzt machen kannst? Und da hast du was über Versuchen und Entscheidungen geschrieben und das fand ich sehr, sehr, sehr, sehr spannend. Willst du uns da nochmal mitnehmen? Was macht den Unterschied zwischen ich müsste mal und ja, ich gehe jetzt meinen Weg und finde mein Mama-Konzept? Carolin: Also bei mir war es so, dass ich vor allem in Sachen Business einfach entschieden habe, dass es jetzt erfolgreich wird. Und je länger ich in diesem Bereich Persönlichkeitsentwicklung unterwegs bin und auch im Businessaufbau, weil Business ist ja Persönlichkeitsaufbau oder Entwicklung, umso klarer wird mir, dass eigentlich alles eine Entscheidung ist. Ich habe vorher die Jahre in der nebenberuflichen Selbstständigkeit eher probiert und ausprobiert und versucht. Und ich habe dann auch durch Programme, die ich gemacht habe, durch ja vor allem Mindset-Arbeit einfach erkannt, wenn du es versuchst, versuchst du es halt nur. Du hast dich nicht dafür entschieden, dass es klappen soll. Du hast dich nicht entschieden dafür, dass es ein Erfolg wird. Und ich habe mich halt immer mehr mit Menschen beschäftigt, die sich als erfolgreich verstehen oder die ich als erfolgreich definiere. Und da war einfach niemand dabei, der gesagt hat, ich bin morgens aufgewacht, habe das gemacht und es funktionierte. Sondern die haben immer gesagt, ich habe mir das vorgenommen, ich habe dahin trainiert. Ich denke da auch immer an Sportler, die trainieren, trainieren, trainieren und auch so Superstars, irgendwelche Fußballer oder so, die haben vielleicht ein gewisses Talent bekommen, aber ich will nicht ausrechnen, wie viele Stunden Training die in ihrem Leben gemacht haben. Und deswegen gilt es sowohl fürs Business als auch für die Vereinbarkeit. Es ist eine Entscheidung. Es ist einfach eine Entscheidung. Und dann auch die Konsequenzen dieser Entscheidung zu tragen. Also zum Beispiel, wenn du dich entscheidest, in die Faire-Elternschaft zu gehen, zu ertragen, dass der Arbeitgeber des Mannes sagt, nee, Teilzeitmänner machen wir gar nicht. So, das ist die Konsequenz tragen. Und dann halt sagen, ja, ist aber leider unrechtens. Tut mir leid, ich gehe jetzt in Teilzeit. Unter gewissen Voraussetzungen ist es ja so. Und dann eben auch mit Diskriminierung am Arbeitsplatz umzugehen oder als Frau eben mehr Stunden Erwerbsarbeiten, wenn das dein Wunsch ist. Und der dann auf Kommentare wie, oh Gott, verpasst du denn jetzt nicht die Zeit mit deinen Kindern, einen klugen Gegenspruch zu haben. Ja und eben zu sagen, Nee, ich opfere mich halt nicht für meine Kinder auf und davon profitieren die. Wenn ich Zeit mit denen verbringe, habe ich da Bock zu, ich bin nicht permanent genervt. Und ich wäre genervt, wenn ich 24 Stunden sieben ein Kind an der Backe habe, was die ganze Zeit Mama Mama Mama ruft. Wer wäre das nicht? Also es ist eine Entscheidung. Alles im Leben ist letztendlich eine Entscheidung und ich sage nicht, dass wenn du jetzt entschieden hast, dass es dann schnipp da ist oder dass es dann voll leicht ist. Und ich sage auch nicht, dass du deine Entscheidung dann für immer halten musst, sondern es ist eine Entscheidung. Wieder in meinem Bild, du setzt es auf dein Nordstern, du gehst darauf los, dann kommt ein Stein, dann kommt ein Sturm, du gehst weiter darauf zu und du überprüfst regelmäßig, ist das noch mein Nordstern, möchte ich dahin? Und wenn es das nicht ist, dann passe dein Nordstern an und gehe weiter. Und dann ist es letztendlich try and error and keep on going. Und dann wirst du dein Ziel erreichen, dann ist der Erfolg unausweichlich. Gretel: Das war jetzt ein richtig schönes Schlusswort. Liebe Carolin, ich danke dir sehr für diese tolle Folge. Ich kann euch wirklich alle nur ermutigen, mal bei ihr auf Instagram oder auf ihrer Website vorbei zu schauen, vielleicht den Quiz zu machen, wenn das für euch das Richtige ist. Wir verlinken wie immer alles unter dieser Folge. Und mir bleibt eigentlich nur noch, mich bei dir zu bedanken, Carolin, für diese sehr starke Folge, sehr klare Worte, sehr viel Inspiration. Schön, dass du da warst. Carolin: Vielen Dank, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Gretel: Super cool und wir hören uns wieder zur nächsten Folge Moin um Neun. Like diese Folge, teilt sie gerne und sagt uns gerne auch, was ihr daraus mitnehmt. Mich erreicht ihr wie immer auf Instagram unter gretelniemeyer. Und ja, Ich freue mich auf die nächste Folge Moin um Neun. Bis dahin, tschüss!
- 21.05.202420 min
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Podcast-Folge geht es darum, was der Mindset-Call in unserer Mastermind-Gruppe SMASH IT! ist, wie er abläuft, welche Themen dort willkommen sind und wie Lauras Rolle als Wirtschaftspsychologin in diesem Call ist. In dieser Folge erfährst du, warum wir den Call bewusst als Safe-Space aufgebaut haben und er deswegen nicht aufgezeichnet wird. Laura agiert in diesem Call als Spiegel, als liebevolles Korrektiv, als die Person, die die Smashies WIRKLICH kennt. Denn in ihrer Rolle als Coach sieht Laura die Smashies aus drei Fachrichtungen: aus dem psychologischen Winkel, aus dem unternehmerischen Winkel (dreifache Unternehmerin) und aus dem persönlichen Winkel. Denn Laura kennt jede Smashie, sieht ihre Entwicklungen und hört individuelle Mindf***, die möglicherweise anklopfen. In dieser Folge nimmt Laura dich mit in einen Querschnitt der vielfältigen Themen und spricht über: Sabotage, Erfolgsverhinderung, Rollen und Rollenkonflikte, Enttäuschungsprophylaxe, Pausen und Batterien aufladen, Grenzen setzen und unternehmerische Bedürfnisse und Shiny Objects. Wenn du in Lauras Arbeitsweise reinschnuppern möchtest, dann höre direkt rein. Wenn du neugierig geworden bist und mehr erfahren möchtest, oder wenn du selbst Themen hast, die du in einem Mindset Call erkunden möchtest, buch dir einen Call (https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck) und werde Teil von SMASH IT! Wir freuen uns darauf, dich in unserer nächsten Mastermind-Runde zu begrüßen und gemeinsam zu wachsen. Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Laura LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Transkript: Hallo, herzlich willkommen und moin moin zu einer neuen Podcast-Folge hier bei Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Heute darf ich dir einen Teil unserer Mastermind Gruppe Smash it! vorstellen, denn Gretel und ich haben in letzter Zeit mal wieder erfahren, dass es für viele Menschen gar nicht so ganz klar ist, was wir in dieser Mastermind eigentlich alles anbieten Und dass es eben so much more than a Mastermind ist. Und deswegen haben wir uns vorgenommen, euch die einzelnen Elemente dieser Mastermind einmal vorzustellen und zu zeigen, warum wir eigentlich was machen in dieser Mastermind Gruppe. Also warum in unserem Programm welche Inhalte enthalten sind und wie wir das entwickelt haben. Neben dem monatlichen Mastermind Call, den Gretel und ich ja zusammen machen, gibt es eben noch Einzel-Live-Calls. Und zwar zwei Verkaufen-Calls mit Gretel. Dazu gibt es eine extra Podcast-Folge. Und zwei Mindset-Calls mit mir. Und warum bieten wir das an? Warum machen wir das getrennt? Warum machen wir das nicht zusammen? Wie sieht so ein Mindset-Call aus und was ist das Besondere daran? Wir bieten das an, weil wir gelernt haben in den letzten Jahren, dass manchmal sich das Thema Mindset und das Thema Verkaufen nicht so gut miteinander verstehen. Im Mastermind Call bringen alle Smashies alle Fragen mit und die jeweilige Smashie wird dann von Gretel und von mir zusammen gecoacht. Das ist großartig und das ist das Herz, das Kernstück unserer Mastermind. Dann ist es aber so, dass ja auch noch etwas größere, tiefere und weitere Themen aufkommen können. Und stell dir einmal vor, du bist in einer Runde, wo ein großer Teil der Runde gerade damit zu kämpfen hat, vielleicht mindsetmäßig nicht so gut voranzukommen, sich Dinge nicht zu trauen, mit Ängsten und Sorgen zu tun hat und ein anderer gerade unbedingt loslegen will, Preise verkünden, Preise erhöhen, da haben Gretel und ich einfach festgestellt, dass die sich manchmal gegenseitig ein bisschen kannibalisieren und deswegen haben wir diese beiden Bereiche noch zusätzlich getrennt. Zusammen haben wir es in der Mastermind Runde, im Mastermind Call, getrennt in unseren einzelnen Calls. Das heißt, wenn du also zu mir in einen der Mastermind, äh in den Mindset Call kommst, Dann ist es so aufgebaut, dass wir uns da eben zweimal im Monat treffen, roundabout ungefähr, also kommt auf den Monat an, aber ungefähr alle 14 Tage, und das große Thema des Mindsets auf den Tisch packen. Was ist das Besondere an dem Call? Wenn wir in den Call reinkommen, gibt es immer am Anfang eine kurze Aufzeichnung mit einem Impuls von mir. Ich habe ja drei verschiedene Unternehmen und in all diesen Unternehmen und Bereichen, in denen ich da tätig bin, habe ich ja unterschiedliche Rollen und Funktionen und natürlich auch Expertisen. Und in den Mindset Calls bringe ich immer so ein Best of Practice, irgendwas mit, was ich gerade im Bereich Mindset selber in meinem Unternehmen erfahre oder was ich in meinen Workshops gerade erlebe. Der letzte Impuls von mir war zum Beispiel darüber, wie ich gelauncht habe und mir am ersten Tag von Meta die Hauptlaunchplattform gesperrt wurde, wie ich damit umgegangen bin, was meine Aktionen waren, was ich auch nicht gemacht habe. Das gibt es immer so einen kleinen Mindset-Impuls, Mindset-Business-Impuls von mir am Anfang. Und am Ende von diesem Impuls, der geht so fünf bis zehn Minuten, stoppe ich die Aufnahme und dann widme ich mich ganz der Zeit der Smashies. Und die Smashies können vorher Fragen und Themen einreichen, die sie gerade im großen Bereich vom Mindset beschäftigen. Und dann schauen wir uns diese Fragen, diese Themen gemeinsam an. Ganz wichtig, beim Mindset Call gibt es nicht ein Schwarz-Weiß, richtig oder falsch, sondern es ist vielmehr ein gemeinsames Annähern an, ja wie ein Annähern, ein Anpürschen an Themen. Manchmal habe ich natürlich auch eine ganz klare und konkrete Haltung. Oft ist es aber auch so, dass ich einfach durch gezielte Fragen, durch Spiegeln und durch andere Techniken mit der Person zusammen tiefer in das Thema reinschauen kann. Und das Besondere ist, dass das Ganze unter liebevollen, achtsamen und wohlgesonnenen Zeuginnen stattfindet. Und das ist immer eine ganz besondere Dynamik. Das ist auch der Grund, warum der Mindset Call nicht aufgezeichnet wird. Das ist ein Safe Space für die Smashies. Und da kannst du hinkommen, wenn du in so einem Programm bist, und dich eben mit einer eigenen Frage zeigen oder auch mitzuhören. Das machen auch ganz viele Smashies, dass sie dazukommen ohne eigene Frage, weil es immer sehr, sehr tief geht und inspirierend ist und häufig einige Knoten schon zum platzen gebracht hat. Jetzt fragst du dich vielleicht, was für Themen bringen denn die Smashies mit in so ein Mindset Call? Ich habe mal ein paar Beispiele mitgebracht, anhand derer ich zeigen möchte, wie so ein Mindset Call funktioniert. Davor ein kleiner Disclaimer von mir, weil ich selber mit dem Wort Mindset ein bisschen, es ist nicht mein Lieblingswort, sagen wir mal so, aber ich könnte ihn auch Glaubenssatzcall nennen oder Psychologie und irgendwas, das mache ich aber nicht, sondern er heißt Mindset Call, weil es wahrscheinlich am ehesten das beschreibt, was wir da tun. Worum geht es nicht? Dafür den kleinen Disclaimer. Es geht nicht darum, dass ich da sitze und sage, du musst dir jetzt einfach nur deinen sechsstelligen Umsatz manifestieren und doll dran glauben und durch deinen Chakra atmen und dann wird es. Dafür sind andere zuständig und dafür müssen Menschen auf andere Menschen buchen. Ich bin als Wirtschaftspsychologin und studierte Personalpsychologin dafür zuständig zu gucken, zum einen, was passiert psychologisch in bestimmten Momenten? Was macht deine Psyche, wenn was passiert? Wo ist Reizreaktion? Wo sind Ripple-Effekte? Wo sind sogenannte was auch immer Effekte? Also da gucke ich einfach drauf, was sehe ich bei der Person und da ich die Smashies sehr gut kenne und deren Business gut kenne und auch deren Ziele gut kenne, kann ich einfach das Ganze immer gut in einen Kontext setzen. Das ist die eine Perspektive. Also ich weiß, erst mal habe ich ein psychologisch fundiertes Grundwissen. Zum einen aus meinem Studium, zum anderen durch eigene Therapien, Erfahrungen und Coachings und natürlich Fortbildung und was es da noch alles gibt. Das ist der eine Bereich. Der zweite ist, ich kenne die Smashi sehr gut und ihr Business und kann das wirklich auf sie anwenden und nicht irgendein Theorie-Bärblah machen. Und das dritte ist, dass ich selber aber Unternehmerin bin. Und das ist ein ganz, ganz wichtiger Teil, der vielen Menschen, die selbstständig sind, oftmals fehlt, wenn sie zum Beispiel in eine Therapie gehen. Und Klammer auf, es gibt fantastische Therapeut:innen und Therapien. Ich bin selber ein großer Therapiefan. Klammer zu. Dennoch gibt es viele, die mit dieser Art der Arbeit und mit der Art der Belastung und mit der Art von Druck und Freiheit und Verantwortung, mit dem Druck, den wir mit dem Verkaufen haben, mit Umsätzen, mit Sicherheit, mit Unsicherheit, mit Sichtbarkeit, mit Social Media. Davon haben die allermeisten PsychologInnen mit Verlaub gar keinen Plan. Und deswegen ist es schon ziemlich cool, da muss ich mich selber loben, eine Person an Bord zu haben, die zwar ein psychologisches, fundiertes Grundwissen hat und aber weiß, wie der unternehmerische Hase läuft. Und das weiß ich nun wirklich nach zehn Jahren Selbstständigkeit und drei Unternehmen, weiß ich sehr genau, welche Herausforderungen es gerade aktuell im Online-Business gibt, welche es psychologisch für uns Unternehmerinnen gibt, wie es ist, aus seiner Komfortzone zu gehen, wie es ist, keine Sicherheit zu haben. Ich habe selbst mein Business 2020 einmal komplett verloren als Selbstständige und wieder bei Null angefangen. Das heißt, ich würde mit Fug und Recht behaupten, dass ich da ziemlich viele Wendungen, Kurven und Ups and Downs kenne und deswegen bringe ich diese Kombination mit aus psychologischem Wissen, Kenntnis über die Smashi und eben als drittes das Unternehmerinnentum. Jetzt zur Frage der Fragen, was für Fragen bringen die Smashys mit, was für Themen schauen wir uns da an? Das ist sehr, sehr unterschiedlich und ich werde natürlich keine interne und intimen Dinge von unseren Smashies verraten, weil ich ja gerade meinte, es ist ein Safe Space. Was aber ein ganz oftes, ganz häufiges Thema ist, ist, dass jemand zu mir kommt und sagt, ich weiß jetzt eigentlich, was zu tun ist, weil sie zum Beispiel bei Gretel im Verkaufen Call war oder bei uns im Mastermind Call. Also eine Person, die weiß, was zu tun ist, es aber nicht macht. Also zum Beispiel das Thema Sabotage ist ein sehr, sehr, sehr häufiges Thema bei mir im Mindset Call. Warum sabotierst du dich? Wie sabotierst du dich? Was möchtest du verhindern? Das ist ein Thema, was wirklich enorm oft auftritt und da nenne ich einmal das Thema Sabotage, was ich viel erkenne. Sabotage kann in Form von Perfektionismus, in Form von Vertüdelung, in Form von Verkomplizierung. Viele Menschen müssen dann erst noch, bevor sie überhaupt rausgehen, sich nochmal das perfekte Buchhaltungstool raussuchen und 16 Automatisierungen und wie kann ich die Rechnung schreiben? Haben aber noch gar keine Kundinnen. Also Sabotage ist ein häufiges Thema. Auch das Thema Erfolgsverhinderung. Also das ist zum Beispiel auch was Spannendes. Also inwiefern verhindere ich, erfolgreich zu sein, weil ich vielleicht zum Beispiel an das Selbstbild von mir gewöhnt bin, nicht so erfolgreich zu sein, zu strugglen, vielleicht in meiner Beziehung die Unerfolgreichere zu sein, in meiner Familie, in meinem Verbund, in meinem relevanten Netzwerk. Wir alle haben Rollen und da kommen wir zum nächsten Thema, Rollen und Rollenkonflikte. Das ist auch ein Thema, was sehr, sehr oft auftritt. Die Rolle zwischen mir als private Person und als Selbstständige, die Rolle zwischen mir als Person, als Selbstständige und als Mutter, als Selbstständige als Partnerin, als Selbstständige und als Tochter von zu pflegenden Eltern. Also ich könnte ewig weitermachen, als Selbstständige und als Person vielleicht in einem Hauptjob, Nebenjob, Brotjob. Also diese Rollen und Rollenkonflikte sind ganz, ganz häufig auch ein Thema, die wir uns angucken, vor allem wenn jemand für mich in die Richtung von einer Erfolgsverhinderung geht. Also Sabotage, Erfolgsverhinderung und Rollen und Rollenkonflikte sind sehr sehr häufig. Darüber hinaus gibt es noch ein Thema, was ich auch sehr spannend finde und zwar Enttäuschungsprophylaxe. Das ist etwas, was ich auch sehr häufig erlebe und zwar, dass Menschen, dass selbstständige Frauen anfangen, ganz viele Dinge zu machen, um der Enttäuschung aus dem Weg zu gehen. Also wenn ich zum Beispiel einfach nicht Menschen nochmal anschreibe aus Angst vor dem Nein, dann versuche ich eine Enttäuschung zu vermeiden. Also Enttäuschungsprophylaxe bedeutet, dass ich versuche, prophylaktisch nur Dinge zu machen, die mich dahin bringen, dass ich nicht enttäuscht werde. Das kann zum Beispiel so aussehen, dass du immer nur mit Menschen schreibst und sprichst, die schon deine Fans sind. Das ist eine Enttäuschungsprophylaxe. Wenn du immer zu denen gehst, die da sitzen und applaudieren und sagen, hey, Laura das hast du super gemacht, du bist so eine coole Socke, wow und so mutig und so toll. Ja, das ist natürlich einfach, wenn ich das immer bei meinen Fans mache. Schwierig wird es, wenn ich es vor denen mache, die vielleicht skeptisch sind. Über Hater müssen wir nicht sprechen, dazu gibt es eine eigene Folge hier bei Moin um Neun, darüber, welche Gruppen du immer hast, aber es geht darum, dass wir als Selbstständige eben auch dahin wachsen müssen, mit den Skeptikern zu kommunizieren. Und das kann zum Beispiel eine Enttäuschungsprophylaxe sein, wenn eben jemand nur mit seinen Fans spricht und so der Enttäuschung aus dem Weg geht. Ein weiteres sehr, sehr großes Thema, was immer wieder in dem Mindset-Call zur Sprache kommt, ist das Thema Pausen. Pausen machen und Arbeitszeiten, Organisation, also auch Distanzierung von meiner Selbstständigkeit. Wir arbeiten oft daran, sich nicht zu sehr über zu identifizieren mit seiner Rolle als Unternehmerin. Da kommen wir wieder zum Thema Rollen. Und nicht zu involviert zu sein, sondern sich zu überlegen, okay, wo möchte ich involviert sein, wo möchte ich aber auch eine Grenze ziehen. Viele Selbstständige sprechen von einem Herzensbusiness, was großartig ist, was aber auch sehr, sehr gefährlich ist. Denn wenn es mein Herzensbusiness ist, dann ist es so nah an mir dran, dass auch die Gefahr groß ist, dass ich mich daran wirklich kaputt arbeite. Deswegen ist es ganz, ganz wichtig, auch über Abgrenzungen und eben über Rollen zu sprechen. Und dann ein Thema, was wir ja auch hier im Podcast schon ein paar Mal besprochen haben, ist das Thema unternehmerische Bedürfnisse, weil viele Frauen mit ihren persönlichen Werten und Bedürfnissen an ein Business gehen. Das ist auch erstmal okay, aber wenn ich die Wahl habe, würde ich immer lieber sofort mit der Selbstständigen an ihren unternehmerischen Bedürfnissen arbeiten, die natürlich nicht die persönlichen Bedürfnisse ausschließen, die aber nochmal einen anderen Fokus haben. Und da ist jetzt immer das Beispiel, es kann ja sein, dass ich als Mensch sage zum Beispiel, Geld ist mir nicht so wichtig. Ich hätte gerne genug, aber Geld hat für mich an und für sich keinen Wert. Ich glaube an mehr an Zeit und an Gesundheit und an das Wohlbefinden meiner Familie. Sowas höre ich relativ häufig. Als unternehmerisches Bedürfnis würde ich Geld aber immer mit auf die Bedürfnisliste setzen, weil ansonsten, außer du sagst, ich möchte ein Business haben, was einfach rein inspirierend ist und ich muss und möchte damit kein Geld verdienen. Dann ist es was anderes. Aber wenn du damit Geld verdienen musst oder und möchtest, dann ist es ganz wichtig, das Geld auch als Bedürfnis aufzuschreiben, wirklich mit diesen unternehmerischen Bedürfnissen zu schauen, was musst du unternehmerisch auch gerade tun. Also Unternehmerinnenbedürfnisse sind ein sehr, sehr großes und auch sehr wichtiges Thema. Und der letzte Punkt, den ich heute in dieser kurzen Podcast-Folge hier zum Thema, was ist eigentlich ein Mindset Call in unserer Mastermind Runde mit reinbringen möchte, ist eben das Thema, was ich eben schon angeteasert habe, nämlich das Thema Pausen und ich möchte es ein bisschen größer machen, das Thema Batterien aufladen oder Akkus aufladen. Wir erleben viele sehr erschöpfte Selbstständige und sehr runtergerockte Selbstständige und auch Gretel und ich kennen das, dass es manchmal so wahnsinnig anstrengend ist, dass man einfach denkt, ich haue in den Sack. Und das Rätsels Lösung ist gar nicht unbedingt, dass es nicht mehr anstrengend ist. Natürlich arbeiten wir da auch dran, Prozesse zu definieren, Dinge auszumisten, die gar nicht nötig sind, sich eben nicht so sehr zu involvieren, Kritik nicht so persönlich zu nehmen und so weiter. Aber ganz wichtig ist natürlich auch aufzuladen. Und dazu spreche ich mit vielen Selbstständigen und vielen Smashies auch über das Thema Batteriemanagement. Welche Batterien hast du eigentlich? Denn viele sagen ja am Wochenende lade ich meine Batterien auf und dann sage ich gerne, ja, was sind das denn für Batterien, welche? Und da wird es schon schwieriger, weil ich kann natürlich meine MeTime-Batterie nicht an einem Familienwochenende aufladen, wahrscheinlich. Oder ich kann meine Abenteuerbatterie nicht an einem Netflix-Couch-Weekend auffüllen. Und deswegen arbeite ich sehr, sehr gerne daran, welche unterschiedlichen Batterien du hast in deinem Leben, in deiner Selbstständigkeit, in deiner Persönlichkeit und wie du die aufladen kannst, dass du sozusagen den richtigen Stecker für die richtige Batterie hast, denn dann wird ein Schuh draus. Also das sind mal einige Themen, die ich heute hiermit in diese Podcast-Folge geben wollte, um ein bisschen greifbarer zu machen, wie so ein Mindset-Call aussieht. Wie gesagt, der Mindset-Call ist immer zwei Stunden mit mir. Am Anfang gibt es einen Mini-Impuls, den ich für alle aufzeichne, auch wenn man nicht live dabei sein kann. Und danach gibt es eben die Möglichkeit, dass die Smashies ihre Fragen bzw. Themen einbringen. Und im Mindset Call sind es weniger schwarz oder weiß, hü oder hot, richtig oder falsch Themen, sondern eher ich stehe hier und hier, kannst du da mit drauf schauen und da habe ich eben genannt, sind die Themen Sabotage, Erfolgsverhinderung, Rollen, Rollenerwartung, Rollenkonflikte, aber auch Enttäuschungsprophylaxe, was machst du, um nicht enttäuscht zu werden, oder auch gerne, nicht andere zu enttäuschen, sowie das Thema unternehmerische Bedürfnisse, Grenzen setzen und aber auch eben Pausen und Batterien zu nennen. Und last but not least sprechen wir natürlich auch oft über Themen wie shiny objects. Ich habe die Idee, ich habe hier was gesehen, ich würde gern das machen, ich würde gerne auch eine Ausbildung machen und mittlerweile habe ich mit den Smashies so ein Vertrauensverhältnis, dass sie mich fragen, ist das ein Ablenkungsmanöver oder ist das wirklich cool? Dann gucken wir zusammen drauf und entscheiden sozusagen zusammen oder ich gebe mein Feedback, meine Wirkung, weil ich die Selbstständigen schon lange kenne und das Business auch gut kenne und sage du das klingt nach einer richtig coolen Idee oder ich glaube hier fliegt eine Ablenkungsmarmöwe vorbei und ich glaube du solltest dich erstmal ganz stark darauf konzentrieren was du eigentlich machen wolltest und dran bleiben. Das heißt ich sehe meine Rolle in dem Mindset Call als Spiegel, in dem du dich ein bisschen klarer sehen kannst und gebe Impulse, Anregungen und den ein oder anderen, sag ich mal, neuen Haarschnitt oder ich wasche manchmal auch ein bisschen die Haare und die Köpfe, aber das ist immer ganz liebevoll und eben in einem Verbund, wo andere mithören, das ist immer irgendwie super schön und ich glaube sehr stark an das Prinzip der Zeugenschaft, weil ich davon überzeugt bin, dass es einen Wert hat, das in einer Gemeinschaft zu besprechen und mitzufühlen und auch vor anderen auszusprechen, denn ich bin ja der Überzeugung, dass Ausdruck Druck lindert und das erlebe ich im Mindset Call immer und immer wieder, auch so ein Aufatmen und so ein Gefühl von ich bin damit nicht alleine. Das war es heute zur Podcast-Folge zum Mindset Call. Wenn du dazu noch Fragen hast, melde dich sehr gerne, Schick mir gerne ein Feedback zu dieser Folge. Hast du etwas neues gelernt? Was interessiert dich daran? Und wenn du Lust hast, buch dir doch mal einen Call. Und wir schnacken, ob du vielleicht auch ein paar Themen hast. Für einen Mindset-Call. Ganz viele Grüße. Und wir hören uns hier wieder zur nächsten Interview-Folge bei Moin um Neun. Ich freue mich auf dich. Ciao, ciao!
- 16.05.202433 min
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Folge „Moin um Neun“ ist eine Expertin auf dem Gebiet der Persönlichkeitsentwicklung und des persönlichen Wachstums zu Gast. Andrea Kälin, auch Gesundheitswissenschaftlerin und Coach für Transaktionsanalyse, bringt nicht nur fundiertes Fachwissen mit, sondern auch eine tiefe Leidenschaft für das Segeln, die sie geschickt in ihr Coaching integriert. Andrea teilt mit uns, wie sie Menschen in der Lebensmitte begleitet, die äußerlich alles zu haben scheinen, sich innerlich jedoch auf der Suche nach mehr Sinn und einer kraftvollen Vision für ihr Leben befinden. Sie beschreibt eindrucksvoll, wie die ruhigen Momente auf dem Segelboot ihr halfen, Klarheit zu finden und den Alltagsstress hinter sich zu lassen. Diese Erfahrungen nutzt sie, um ihren Klienten zu helfen, sich selbst zu begegnen und ihre eigenen Wege zu erkunden. Andrea verknüpft in ihrer Arbeit den Blick auf die Vergangenheit mit dem Weg in die Zukunft. Du erfährst, welche Rolle die Kombination aus Coaching und dem kraftvollen Bild des Segelns spielen, um Menschen dabei zu unterstützen, mutige Entscheidungen zu treffen und den nächsten Schritt in ihrem Leben zu wagen. Die Verbindung von Andreas beruflichen Fähigkeiten und ihrer Leidenschaft für das Segeln schafft ein einzigartiges Coaching-Erlebnis. Ihre Methode „Sail and Coach“ ist nicht nur eine Metapher für das Navigieren durch das Leben, sondern auch eine praktische Anwendung, bei der Klienten buchstäblich das Steuer ihres Lebens in die Hand nehmen. Abschließend teilt Andrea, wie essentiell es ist, sich Unterstützung zu holen und nicht allein durch Herausforderungen zu gehen. Sie ermutigt jeden, der vor großen Entscheidungen steht oder nach tieferem Lebenssinn sucht, den Schritt zu wagen und sich professionell begleiten zu lassen. Für alle, die sich an einem Wendepunkt befinden oder einfach neugierig auf eine neue Perspektive sind, bietet Andrea tiefgreifende Einblicke und bewährte Methoden, um den eigenen Lebensweg aktiv zu gestalten. Hör gleich rein! Instagram von Andrea: https://www.instagram.com/andrea.kaelin.coaching/ Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Laura LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Gretel: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute ist Interviewfolge und ich freue mich sehr, sehr, sehr auf meinen Interviewgast. Wir haben viele spannende Fragen und Antworten für euch mitgebracht. Aber jetzt sage ich dir erstmal, wer das ist. Und zwar sitzt mir gegenüber die liebe Andrea Kälin. Andrea ist Expertin für Persönlichkeitsentwicklung und persönliches Wachstum. Und was sie damit meint, das erzählt sie vielleicht direkt mal selbst. Moin Andrea, wie schön, dass du da bist. Andrea: Ja hallo Gretel, danke für die Einladung. Ja, wenn du mich so fragst, wie ich mich selber immer vorstelle, ich sehe mich als Expertin für persönliches Wachstum und Selbstbegegnung. Und ich arbeite mit Powerplayern, die von außen gefühlt alle Fäden in der Hand haben, aber so in sich auch spüren, ich habe da eine innere Suche und nach mehr Sinn und ja auch eine eigene kraftvolle Vision und ja was fühlt sich für mich jetzt richtig stimmig an in der aktuellen Lebensphase, in der ich mich auch befinde und ja von Hause aus bin ich Gesundheitswissenschaftlerin und Coach für Transaktionsanalyse, ja und war selber jahrelang auch als Führungskraft tätig. Und was ich vielleicht am Anfang auch noch gleich erwähne, ich gehe super gern segeln, also ja, liebe es auch in meinem Coaching, so die Analogien vom Segeln ja mit einzubinden. Gretel: Das hört sich super spannend an und gibt mir viele Anknüpfungspunkte. Erzähl uns doch vielleicht erstmal im ersten Teil, was ist dann für dich Selbstbegegnung? Wie darf ich mir das vorstellen? Andrea: Ja, vielleicht kann ich das auch mal so mit einer kleinen Geschichte einleiten. Ich weiß das selber noch von mir, als ich zum Beispiel das erste mal segeln war und meinen Segelschein gemacht habe. Ja, da war bei mir auch gerade ganz, ganz viel los im Leben. Also neue Führungsposition und generell viele, viele Aufgaben und viele Fäden, die ich auch in der Hand hatte. Und habe dann so gespürt an den Nachmittagen, wo ich mich dann auf den Segelsteg begeben habe, habe dann ja so meinen Fuß da drauf gesetzt, bin dann da so hingegangen, da lag das Boot auch schon im Wasser und habe dann die Arbeiten gemacht, auch mit meinem Segelpartner, dass wir die Segel angeschlagen haben und dann uns besprochen haben, woher weht der Wind und wie wollen wir jetzt ablegen und ist alles klar an Bord und da habe ich das auch so wirklich gespürt, dass dann andere Sachen, andere Themen, die mich tagtäglich so beschäftigt haben, so ein Stück weit in den Hintergrund getreten sind und dass nochmal so ganz andere Seiten, andere Facetten von mir zum Vorschein kamen. Einfach was in dem Moment auch in der Präsenz wichtig war, was Prioritäten jetzt auch sind. Gerade wichtig auch auf dem Boot, die Kommunikation erstmal mit mir selbst. Bin ich klar, was will ich jetzt gleich machen? Und natürlich auch mit dem Segelpartner, der dann auf dem Boot sitzt, mit dem klar sich zu besprechen, wie machen wir es denn jetzt? Weil sonst kann das am Hafen auch schnell mal schief gehen. Und weil du eben noch selbst begegnest und auch gefragt hast, fand ich diese Geschichte eben auch ganz schön wirklich so ja selber auch noch mal zu spüren, was ist im Moment jetzt gerade wichtig, was ist jetzt gerade zu tun, mit wem muss ich vielleicht wie gerade kommunizieren, wo spüre ich bei mir vielleicht auch gerade, oh, da habe ich jetzt noch eine Angst, jetzt hat der Wind gedreht. Was machen wir denn jetzt? Und sich nochmal neu abzustimmen. Und das einfach auch so vielleicht ja für sich eben zu spüren, was ist jetzt gerade dran? Wo fehlt mir vielleicht noch Klarheit? Wo habe ich vielleicht, wo spüre ich auch so eine Angst? Und ja, wo möchte ich jetzt aber auch nach vorne gehen und es soll jetzt endlich losgehen? Genau, das trifft es vielleicht ganz gut mit der Geschichte. Gretel: Ja, voll weil mitten in der Geschichte habe ich gedacht, okay, aber was hat das jetzt mit dem Leben außerhalb des Wassers oder außerhalb des Segels zu tun? Aber ich verstehe jetzt so, ok es geht darum, Klarheit zu finden, mit sich selber erst mal abzustimmen, was will ich, was brauche ich, wo soll es hingehen und dann da wahrscheinlich auch die Schritte manchmal in Abstimmung mit anderen, manchmal in Abstimmung mit sich selber zu gehen, oder? Andrea: Genau, richtig gut zusammengefasst. Es geht ja wirklich immer auch selber zu schauen, wo befinde ich mich gerade. Also erst mal mit Bewusstheit auf den aktuellen Standpunkt auch zu schauen, wo stehe ich gerade in meinen Lebensbereichen, im Privaten, im Geschäftlichen, in den Hobbys, die ich vielleicht ausübe. Und dann spannend auch dazu ist, in welcher Lebensphase befinde ich mich gerade. Denn auch je nachdem, wie alt ich gerade bin, ändern sich auch die Fragen. Also wo es vielleicht Mitte 30 noch darum geht, auch die berufliche Wahl zu treffen, vielleicht Familiengründung. Geht es dann auch mit in der Lebensmitte Mitte 40 oder auch Ende 40 auch darum, einfach nochmal zu schauen, ja vielleicht auch schon zurückzuschauen auf etwas, was war gut in meinem Leben, was war stimmig und was möchte ich vielleicht auch schon loslassen? Genau. Gretel: Und wo befinden sich dann meistens die Kunden und Kundinnen, mit denen du arbeitest? In welcher Lebensphase kann man das so sagen? Oder gibt es dann irgendeinen Bruch? Oder was bewegt Sie dazu, mal näher hin zu gucken und zu schauen, wo Sie gerne wachsen oder sich selbst begegnen möchten? Andrea: Ja, Also die Frage trifft es richtig auf den Punkt. Die meisten Menschen, die zu mir finden, befinden sich tatsächlich so in ihrer Lebensmitte. Das ist häufig so Anfang 40 oder auch Ende 40. In dem Bereich tut sich nochmal ganz viel. Und die spüren häufig, das ist eher so ein Gefühl auch, so irgendwas ist nicht mehr ganz stimmig, irgendwas passt nicht mehr oder bestimmte Dinge wiederfahren mir immer wieder. Ich habe auch keine Möglichkeit oder keine Tools, wie ich damit genau umgehen soll. Oder Sie spüren einfach Sachen, Probleme in einer anderen Art und Weise, die vielleicht noch nicht aufgelöst sind, und haben so dieses Verlangen auch danach, sich damit jetzt zu beschäftigen. Weil sie eben auch spüren, ja, ich möchte wirklich für mich jetzt nochmal schauen, was brauche ich jetzt für ein gelingendes Leben und manche sagen auch für die Zeit, die jetzt einfach noch da ist, die möchte ich wirklich kraftvoll auch leben und dann wirklich noch mal hinzuschauen. Ja ich kann mir das voll gut vorstellen, dass das zu so einem Zeitpunkt kommt, wo man, also wenn man Kinder hat, dann hat man ja die letzten Jahre erstmal sehr darum sich gekümmert, dass es diesen Kindern gut geht, hat wahrscheinlich eigene Bedürfnisse erstmal hinten angestellt. Ich kenne das von mir auch so ein bisschen. Und bei mir war das tatsächlich so mit 37, 38, dass ich dann so dachte, so, huu, Bedürfnisse, eigene, ich, was könnte das denn sein, keine Ahnung. Also wie du gesagt hast, man ist so die ersten 20er und 30er Jahre wahrscheinlich sehr damit beschäftigt, irgendwo anzukommen. Und dann ist man gefühlt irgendwo angekommen mit Ende 30, 40 und denkt sich so, okay, war das jetzt? Ist das jetzt der Sinn? Ändert sich noch was? Also solche Fragen spielen da bestimmt auch oft eine Rolle, oder? Andrea: Ja, total. Es geht eben wirklich darum, dass ich so einen eigenen Sinn nochmal für mich auch kreiere, weil der verändert sich auch im Laufe des Lebens. Und dann einfach für mich nochmal zu hinterfragen, ist es das jetzt eigentlich noch, was ich vielleicht vor einiger Zeit auch mal gewählt habe? Es ist ja auch eine Wahl. Kann man sich manchmal nicht vorstellen, aber ich wähle das ja auch. Dann eben auch wirklich aus dem Standpunkt heraus, wo stehe ich gerade? Das eben wirklich sehr klar auch zu haben und dann eben zu sagen, okay, was, was ist denn jetzt für mich das, was ich einfach spüre, was ich auch leben will, was, was ich noch ins Leben auch bringen will. Viele haben auch den Gedanken, ich spüre, ich möchte auch irgendwas zurückgeben. Ich habe viel ja viel selber auch gegeben im Leben. Das kann sich teilweise auch in der Veränderung des Berufswunsches dann nochmal zeigen, dass ich sage, okay, ich habe jetzt das und das ein Leben lang gemacht und ich merke, aber ich möchte vielleicht eher in eine beraterische Tätigkeit gehen oder nochmal mich anders auszuprobieren und fühlen sich da eben sehr stark auch hingezogen. Und ja, dann ist eben auch so diese Begleitung so wichtig, einfach auch zu schauen, okay, was brauche ich da auch auf diesem Weg auch? Und vielfach kommt dann natürlich auch, kommen auch Ängste auf, zu sagen, kann ich das schaffen? Ist das jetzt überhaupt mein Weg? Und was ist überhaupt mein Weg? Vielleicht auch erst mal diese Frage noch, weil manchmal ist der auch noch nicht ganz klar. Und dann wirklich auch zu gucken, was sind meine eigenen Werte, die ich leben möchte? Haben die sich verändert? Für viele auch wichtig, einfach so die eigenen Stärken auch wieder zu kennen. Mit was gehe ich jetzt los? Und auch natürlich die eigenen Bedürfnisse, weil das ist auch wichtig im Privaten, wie auch im Beruflichen, dass ich das gut kenne, weil wir haben alle unzählige Rollen am Tag eben auch, in denen wir leben. Und wenn da so eine Klarheit auch da ist, das gibt auch so eine Zufriedenheit und ja, genau, das trifft das ganz gut. Gretel: Jetzt braucht es ja echt Mut um diese ganzen Veränderungen zu machen. Also ich meine ich kenne deine Geschichte relativ gut und ich weiß ja auch, dass du da mutige und große Entscheidungen getroffen hast. Du bist Mutter geworden, dann stellte sich die Frage mit der Anstellung, dann hast du dich selbstständig gemacht und so weiter. Das sind ja alles sehr, sehr mutige und große Schritte. Wie hast du das geschafft? Also wie hast du das geschafft? Weil ich kann mir vorstellen, dass ja viele dieser Sachen weiß man vielleicht, dass man, dass irgendwas nicht mehr gut ist, dass irgendwas nicht mehr rund ist, dass man sich zu irgendwas neuem vielleicht berufen oder gerufen fühlt. Und ich finde, dass es dann immer noch ein anderer Schritt, diese Schritte auch wirklich zu gehen und das wirklich zu machen. Vielleicht auch wenn das Umfeld, das weiß ich jetzt nicht, wie das bei dir war, aber auch wenn das Umfeld, das vielleicht nicht so versteht oder wenn man selber noch gar nicht so ganz sicher ist, ist das jetzt, ist es das nicht? Wo hast du diesen Mut gefunden, diese Schritte zu machen und was kannst du vielleicht auch den Hörern und Hörerinnen hier mitgeben, die vielleicht vor einer großen Entscheidung stehen? Andrea: Also bei mir war das tatsächlich so, wie ich es eben auch beschrieben habe. Es war am Anfang eher aus so einem Gefühl in mir, wo ich gespürt habe, irgendwas verändert sich gerade und dass ich spüre, da ist noch mehr irgendwie für mich auch zu tun, als ich bisher jetzt auch gemacht habe. Ich habe immer sehr gerne in den Tätigkeiten gearbeitet, die ich gemacht habe. Hab auch immer mit vielen Menschen zusammen gearbeitet. Hab auch von Anfang an beraterische Tätigkeiten, auch Coaching-Tätigkeiten übernommen. Und dann habe ich irgendwann gespürt, auch war tatsächlich auch in einer Begleitung auch einer jungen Frau, wo ich auch damals gecoacht habe, dass gesagt, das was ich eben jetzt ja hier auch diese Begleitung, die ich jetzt mit ihr auch ja mache und die Fragen, die bei ihr auch auftauchen, da habe ich gesagt, das ist so das, was ich ja in meinem Leben auch machen möchte. Und dann war erst mal so im Grunde diese Idee eigentlich da. Und ich habe dann auch eine mehrjährige Weiterbildung gemacht zum Coach, damals auch noch mit dem Ansatz ja als Führungskraft erfolgreich zu sein. Das hat sich dann immer mehr in den Bereich Coaching, Mentoring dann entwickelt. Und ich muss sagen, dass ich tatsächlich jeden einzelnen Schritt dann auch gegangen bin. Also ich hatte, es waren natürlich auch Ängste da und zu überlegen, mache ich jetzt das Richtige. Und ich bin dann wirklich mutig jeden einzelnen Step dann gegangen. Und ja, kann das auch nur jedem raten, vielleicht auch mit einer Begleitung zu sagen, ja wo stehe ich jetzt gerade, was ist auch meine Vision, weil die hatte ich ja dann schon in mir und dann eben auch zu überlegen, ok was sind jetzt die einzelnen Schritte dahin und sich dann auch darüber klar zu werden, dass ich diese Schritte wahrscheinlich nicht in einem Monat gehen werde, sondern dass es eben auch eine gewisse Zeit ist und dass das auch ein Prozess ist, also ein Prozess der Veränderung, weil ich habe mir ja auch vorgestellt, ja ein eigenes Business zu führen und ja auch als Expertin für meinen Bereich tätig zu sein. Und ja, da durfte ich auf dem Weg dorthin auch erst mal zu dieser Person auch werden und diese mutigen Entscheidungen auch wirklich treffen. Und ich kann jedem hier sagen, es war nicht immer leicht. Da fließt auch mal die ein oder andere Träne, einfach weil es mir genauso geht wie allen anderen vielleicht auch. Ich sehe den nächsten Schritt, vielleicht nur den nächsten Schritt, aber den übernächsten sehe ich noch gar nicht und schon gar nicht sehe ich den ganzen Weg, den ich gehe mit. Ich habe so ein Ziel für mich definiert und darf dann wirklich so Schritt für Schritt die eigenen Schritte dann gehen. Und was aber so wirklich kraftvoll ist, ist dann, wenn ich einen Schritt gehe, das ist schon fast magisch, tut sich der nächste Schritt auch auf und dann kann ich wählen und was möchte ich jetzt gerne? Es war bei mir jedes Mal so, einfach dann in der Präsenz auch genau hinschauen, okay, jetzt habe ich den Schritt gemacht, ah, jetzt ist das dran oder eben das. Und dann die nächsten Schritte auch wirklich zu gehen. Ich hatte auch Begleitung, ich habe auch mit Coaches zusammengearbeitet und das hat mir sehr geholfen, um da auch für mich dann die Schritte auch zu gehen, die es dann in dem Moment auch gerade brauchte. Aber das kann ich wirklich sagen, also den Schritt auch zu gehen, wenn ich etwas in mir spüre, was ich auch so in die Welt bringen möchte. Ja, und das Vertrauen zu haben, dass sich der Weg auch zeigt, wenn ich Schritt für Schritt gehe. Also die Erfahrung habe ich gemacht. Gretel: Ja, absolut. Also ich bin ja in der schönen Position, dich ein bisschen begleiten zu dürfen auf dem Weg deines Business aufbaust. Und ich finde es einfach richtig stark, wie du wirklich immer innehältst, in regelmäßigen Abständen, mal geplant, mal nicht geplant, wenn Sachen sehr, sehr gut laufen oder wenn was nicht so läuft, wie du dir das vielleicht denkst und dann reflektierst du da und bist in der Situation und dann machst du den nächsten Schritt und überlegst, okay von hier aus, wo kann es jetzt hingehen und dann entscheidest du dich wieder sehr bewusst dafür und ich glaube oder ich kann mir gut vorstellen, dass du das genau auch so in deiner Arbeit mit deinen Kunden und Kundinnen machst, denen genau das zu zeigen, weil es geht ja gar nicht darum, den ganzen nächsten Weg zu haben. Da kann sich ja immer noch was verändern, sondern es geht ja gerade drum zu schauen, okay, wer bin ich jetzt, wenn ich den nächsten Schritt gemacht habe und was fühlt sich dann richtig an? Und wenn ich dann wieder den nächsten gemacht habe, was fühlt sich dann richtig an? Und das kann sich ja along the way auch einfach verändern. Andrea: Genau, richtig. Und das ist ja eben auch dieser Weg. Wirklich, wer werde ich auch auf diesem Weg? Natürlich schauen wir am Anfang ganz genau, was ist so jetzt der Status quo auch und wo möchte ich auch hin? Aber der Weg eben ist ja individuell. Das ist ja auch, was ich in meiner Arbeit schätze, weil jeder Mensch kommt auch mit seinen individuellen Bedürfnissen, mit seinem eigenen geworden sein und überlegt dann eben, okay, wie möchte ich das und das erreichen? Jeder macht das auch auf seine eigene individuelle Art und Weise. Und es gibt natürlich eine Vielzahl von Möglichkeiten, das auch zu begleiten und das eben auch in der Arbeit dann herauszufinden. Was ist jetzt genau das, was für meinen Kunden, für meine Kundin auch stimmig ist und da dann eben ja im Vertrauen auch die einzelnen Schritte dann zu gehen. Ja. Gretel: Jetzt hast du schon so Worte genutzt wie die Vision, du bist Umsetzerin, aber du bist auch Visionärin. Es geht darum Vertrauen zu haben, den eigenen Weg zu gehen und so weiter. Es geht um Reflektieren. Bei dir spielt ja neben der Transaktionsanalyse, die du so als festes Werkzeug auch hast und Wertearbeit und solche Themen auch ein gewisser Grad an Spiritualität eine Rolle. Kannst du festmachen, wie es dazu kam und kannst du ein bisschen besser oder ein bisschen klarer noch definieren, welche Rolle das in deiner Arbeit spielt, auch mit deinen Kunden und Kundinnen? Andrea: Genau, ich habe gespürt, als ich so ein, als ich komme schon auch aus einer Männerwelt, wenn ich jetzt viel in Führungspositionen auch unterwegs war. Und ich schätze die Arbeit total, gerade auch mit den Tools und mit den Möglichkeiten habe, dieses Handwerkszeug auch zu haben, mit meinen Kundinnen und Kunden zu arbeiten. Und gleichzeitig habe ich gespürt, dass ich auch als Umsetzerin, aber auch so eine Lust habe, auch diese Vision mit reinzunehmen, dieses auf dem Weg dahin, wie mache ich das? Natürlich gehören die Schritte dazu und auch die Umsetzung. Ohne das geht es nicht. Und gleichzeitig habe ich gespürt, wie kraftvoll es auch ist, sich einfach mal, einfach ist immer leicht gesagt, habe ich uns hier eben verwendet das Wort, sich noch mal vielleicht auf was Neues noch mal einzulassen, sich neu noch mal zu begegnen auf diesem Weg zur Erfüllung auch der eigenen Vision. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass ich mich auch nochmal für neue Tools öffne. Ich arbeite eben auch damit, einfach mal in die Stille zu gehen. Ich arbeite ja auch damit, dass ich mit meinen Kunden tatsächlich aufs Segelboot auch gehe. Wir nehmen das Steuer des Lebens in die Hand. Jeder Mensch lernt auch unterschiedlich. Vielfach ist es über Hören oder auch das gesprochene Wort oder dass ich mir auch was ansehe. Aber auch dieses wirkliche, ja, kraftvolle irgendwas im Tun, heraus aus der aktuellen Situation, dann wirklich ins Tun zu kommen und zu spüren, was das Leben noch für mich bereithält. Das habe ich eben auch auf dem Boot gelernt. Und da ist eben so eine Prise Spiritualität hat mir da immer geholfen, ja, das Ganze noch runder zu machen, noch kraftvoller zu machen, vielleicht auch mit einer Meditation zu arbeiten. Genau, das hat das für mich so richtig rund gemacht, als ich irgendwann auch gesagt habe, ich lasse diesen Anteil einfach auch noch zu und binde den in meiner Arbeit mit ein. Gretel: Und jetzt hast du es ja schon mehrfach erwähnt uns verbindet das Element Wasser, nur dass ich mich schwimmenderweise darin fortbewege und du auf einem Segelboot. Und dein oder dein Coaching hat ja auch den Übertitel Sail and Coach. Du hast viele Analogien zum Segeln gebracht. Warum ist das für dich ja nochmal so ein Tool, dieses Segeln? Du nutzt es ja nicht nur als Übersetzung, du nutzt ja nicht nur die Bilder daraus, sondern mit einigen deiner Kunden und Kundinnen gehst du ja tatsächlich auch aufs Segelboot. Hol uns doch da nochmal ab, wie funktioniert diese Arbeit mit dem Segelboot zusammen oder mit dem Segeln und wie bist du dazu gekommen? Nimm uns mal mit in deine Welt. Andrea: Ja, total gerne. Ja, ich habe mal festgestellt, so in einer Rückschau, dass ich vor über zehn Jahren, das ist jetzt schon her, da habe ich auch mit dem Segeln angefangen und habe dann auch kurz darauf mit der Coaching-Weiterbildung angefangen. Und da kam irgendwie so das wirklich zusammen. Und da habe ich damals schon gespürt, wie viele Analogien es da auch gibt, irgendwie so den Sturm des Lebens passieren zu lassen oder auch wirklich das Steuer des Lebens wieder in die Hand zu nehmen. Ich habe da so viele kraftvolle Momente auch erlebt und da kam für mich dann irgendwann der Punkt, dass das gehört für mich in meiner Arbeit, das gehört einfach für mich mit dazu. Ich habe dann damals auch Menschen getroffen, die das in so einer ähnlichen Art und Weise schon gemacht haben. Habe ich mit denen nochmal ausgetauscht und fand dieses Tool so kraftvoll. Es ist ja gar kein Tool, es ist ja eine Leidenschaft, eine Lebenseinstellung, dass ich gesagt habe, das möchte ich gerne mit meiner Arbeit auch verbinden. Und es ist wirklich so, ich habe da noch so ein Bild im Kopf von einer Freundin von mir, die auch mit dabei war, die erst nicht den Mut hat, hat gesagt, ich möchte eigentlich nicht das Steuer übernehmen und die dann aber gesagt hat, ich vertraue euch und einfach dem, was hier gerade passiert und der Situation. Und ich weiß es noch ganz genau, ich sehe es auch noch so von meinem inneren Auge, wie sie das Boot dann auch geführt hat, hat dann das Steuer übernommen. Das war so ein magischer Moment in dem Turn auch. Und da war für mich klar, das möchte ich gerne mit reinnehmen. Da möchte ich mir gerne meinen Kunden die Möglichkeit auch bieten auf ihrem Weg der Transformation. Da binden wir natürlich dann auch noch viele Tools mit ein, aber dann wirklich auf dem Boot auch das, was ich so mental auch lerne mit mit reinzunehmen. Also diese Klarheit. Wenn auf dem Boot bestimmte Dinge nicht klar sind, ich sage jetzt einfach mal wie bestimmte Leinen, dann kann das schwierig werden in einem Manöver. Oder wenn ich eben nicht weiß, was zu tun ist, oder wenn ich tatsächlich dann auch in dem Moment das Steuer in der Hand habe, gebe ich auch die Kommandos. Das ist, das ist wirklich richtig kraftvoll oder auch die Präsenz an Bord. Einfach zu wissen, okay, in dem Moment, ich schaue jetzt, was ist jetzt gerade zu tun? Und ich kann mich nicht mit 5.000 anderen Dingen beschäftigen. Und das ist das auch, was die Menschen, wenn ich eben auch mit Menschen an Bord bin, erleben so diese totale Präsenz, dieses, ich war total raus, ich war da jetzt total in dem Moment irgendwie, ich konnte dann gar nichts anderes denken, weil ich hatte dies oder jenes dann gerade zu tun und es war wirklich so einfach im hier und jetzt sein, in der Präsenz sein, in dem Moment sein, was ist jetzt gerade zu tun und nicht noch die ganz vielen anderen Dinge und auch vielleicht das nächste Manöver zu planen. Das ist ja, was mache ich jetzt als nächstes oder auch zu die Navigation zu sagen, wo will ich denn überhaupt am Ende des Tages sein? Und das trifft es einfach so gut, was ich auch im Coaching mit meinen Kunden mache. Und diejenigen, die eben diese Erfahrung haben wollen, da starten wir dann auf dem Boot auch durch. Und das ist magisch. Gretel: Ich finde das auch so cool, weil als du es gerade gesagt hast, wo möchte ich am Ende des Tages auch sein, gerade beim Segeln spielen ja dann auch äußere Einflüsse, wie das Wetter, der Wind und so eine Rolle. Das heißt, es ist einfach eine super schöne Analogie. Andrea: Im echten Leben. Gretel: Genau, im echten Leben, weil es ja beim Coaching oder bei unserer Weiterentwicklung nicht bedeutet, dass wir uns jetzt weiterentwickeln und das machen wir in einem luftleeren Raum, sondern Wir verändern uns, wir bekommen Feedback von außen, wir bekommen vielleicht Gegenwind. Das finden vielleicht einige nicht so toll, in welche Richtung wir uns entwickeln. Und deswegen finde ich das Bild einerseits so schön und finde es auch so cool, dass du ja einerseits online mit deinen Kundenkundinnen arbeitest oder auch vor Ort und dann aber auch diese wirklich echte Segelkomponente mit einbinden, dass für die, die das wollen, ist mega cool. Andrea: Das finde ich auch. Gretel: Was ich auch noch mal schön finde, du hast von dieser Coaching-Magie letztlich gerade geredet, wo du gesagt hast, okay, diese Frau, diese Freundin, die hat sich erst nicht getraut und dann aber durch das richtige Setting, durch die richtigen Menschen drum herum, durch das richtige Equipment vielleicht, hatte sie dann doch den Mut und hat diese nächsten Schritte getan. Ich finde, dass es, ja, zeigt halt auch nochmal, was Coaching kann, oder? Weil viele, habe ich das Gefühl, wissen noch gar nicht so richtig, was Coaching wirklich ist, wie Coaching funktioniert. Was ist es für dich? Wie darf ich mir die Arbeit mit dir vorstellen? Wie funktioniert das abseits vom Segelboot? Andrea: Ja, also erstmal kann ich sagen, so wie du es beschrieben hast, das ist wirklich so dieses Kraftvolle, auch diese Magie. Und es ist wirklich auch eine gemeinsame Arbeit, ein sich aufeinander einschwingen, ein sich aufeinander einlassen und wirklich auch den, ja jetzt das Vertrauen in sich auch zu haben und den Mut zu haben, für sich jetzt auch loszugehen. Weil was ich eben auch gesagt habe, vielfach spüren ja die Menschen auch, die in meinen Räumen dann sind, irgendwas ist nicht mehr stimmig, irgendwas passt nicht mehr und ich möchte jetzt für mich auch losgehen, auf mich auch schauen, was blockiert mich vielleicht auch noch, warum begegne mir bestimmte Sachen auch immer wieder und warum habe ich noch nicht diese Umsetzerkraft, die ich mir vielleicht auch wünsche im Alltag, dass ich wirklich sage, ich gehe jetzt mit meinen Themen auch los? Da fand ich eben auch ganz wichtig, das Umfeld nochmal mit anzusprechen. Das hast du eben gemacht. Vielfach ist auch so dieses, was denken denn die anderen, wenn ich jetzt für mich dann losgehe? Das ist so eine Komponente. Und da wirklich dann bei sich zu bleiben und dann wirklich zu sagen, ich gehe jetzt meinen eigenen Weg. Also die Kraft, die ich auch haben möchte in meinem Leben, die liegt in mir und die entwickle ich jetzt aus dem Innen heraus, einfach das auch ja dann im Außen leben zu können. Das ist die Begleitung auch und das zweite ist natürlich auch jeden einzelnen Schritt auch wirklich zu gehen, also auch in die Umsetzung zu gehen. Tatsächlich nur eine Begleitung in Anspruch zu nehmen, ist das eine. Aber wirklich auch zu schauen, okay, wie setze ich das jetzt für mich um, welche Schritte sind eben zu gehen. Ich habe das ja selber auch gemacht. In meiner Transformation auch von der Angestellten oder auch von der Führungskraft hin zum Unternehmertum, da einfach wirklich jeden einzelnen Schritt auch zu gehen und da auch zu schauen, was begegnet mir aber auch auf diesem Weg und das macht ja Coaching auch, also wirklich zu schauen, ja was passiert mit mir da auch in dem Prozess? Wo möchte ich noch mal hingucken? Was möchte ich reflektieren? Was taucht immer wieder auf? Was darf aufgelöst werden? Und das ist eben so diese gemeinsame Reise. Gretel: Und jetzt hast du ja gerade schon gesagt, deine Kunden und Kundinnen gehen mit ihren Themen los oder für ihre Themen los. Kannst du uns noch mal ein paar konkrete Beispiele geben, weil ich finde, gerade im Coaching, gerade in der Begleitung, da gibt es ja immer von bis und das ist relativ abstrakt. Aber mit was für konkreten Themen kommen deine Kunden zu dir? Andrea: Das ist tatsächlich ganz unterschiedlich und es ist auch so, dass es häufig auch ein Thema gibt, mit dem die Kunden, Kundinnen und Kunden zu mir kommen und gleichzeitig zeigt sich dann noch ein anderes Thema oder auch noch ein bis zwei weitere Themen, die wir dann auch noch, die sich auch noch als sehr, sehr wichtig erweisen, die wir auch mitbearbeiten, weil ich mit meinen Kunden auch über einen längeren Zeitraum zusammen arbeite. Das sind meistens auch fünf Monate, um da auch die Transformation dann zu begleiten. Das können Themen sein aus dem privaten Bereich. Ich weiß nicht genau, was ist jetzt das, was ich in der Zukunft noch machen möchte. Dieses, ich weiß nicht so richtig, was ist jetzt das, was ich tun möchte, meine Vision. Das kann sein, ich habe einen Jobwechsel vor mir. Ist es überhaupt das Richtige? Es können auch Themen sein im Führungsalltag, Konfliktsituationen, die immer wieder auftauchen. Das sind so einige Themen, auch aus dem privaten Bereich sind es auch immer mal wieder Themen, die dann vielleicht auch Konflikte mit dem Partner und da zeigt sich dann eben so ein Spektrum auch an Themen. Ja. Gretel: Und jetzt habe ich immer noch so das Gefühl, dass Menschen, viele Menschen noch gar nicht so gewohnt sind, sich helfen zu lassen. Also das ist irgendwie oft, ich glaube in unserer Generation passiert da so ein Wandel, aber dass es schon immer noch so ist, ich muss damit alleine klarkommen, das kann ja nicht sein, dass ich da Hilfe brauche. Es ist ja nur mein ganz normales Leben. Boah, ist das jetzt hier Midlife-Crisis oder was ist das eigentlich? Was sagst du diesen Menschen, die denken, sie müssten das alles alleine schaffen? Andrea: Nein, du musst es nicht alleine schaffen. Genau, das ist häufig auch noch so ein Gedanke, der bei dem einen oder anderen dann mit dabei ist, oder kann ich mir jetzt überhaupt Hilfe holen, oder ist das überhaupt das Richtige, oder darf ich das überhaupt? Und ja, ich habe es selber auch gemacht und ich kann selber aus eigener Erfahrung auch sagen, wie kraftvoll das auch ist und eben auch diese Klarheit auf diesem Weg auch zu entwickeln und auch diese Schnelligkeit, das was auch vielen wichtig ist einfach zu sagen, ich habe jetzt irgendwie ein Gefühl, ich möchte da jetzt aber nicht so so so lange drin bleiben, sondern ich möchte auch für mich Lösungen kreieren. Natürlich braucht das seine Zeit, das geht nicht von heute auf morgen. Aber wirklich dann loszugehen und zu sagen, ich erlaube mir diese Hilfe, diese Begleitung, einfach auch schneller an mein Ziel zu kommen, nicht so lange an dem Standpunkt zu bleiben, an dem ich jetzt gerade bin. Gretel: Ja, absolut. Ich finde, das war ein sehr, sehr schönes Schlusswort. Andrea, ich danke dir so sehr für deine Einblicke in deine Arbeit, in dein Wirken, in deinen Weg. Ich kann euch da draußen wirklich nur empfehlen, mal bei der Andrea vorbei zu schauen, auf ihrem Instagram-Profil oder auf den anderen Links, die relevant sind, das verlinken wir euch alles hier drunter. Vielleicht einfach mal mit ihr zu schnacken, wenn ihr gerade vor einer Herausforderung steht oder euch fragt, boah, war's das jetzt? Ist das jetzt hier mein Leben? Kommt da gar nichts mehr? Also von kleineren Krisen bis großer Lebenssinnfrage bin ich mir sicher, dass Andrea euch helfen kann. Liebe Andrea, vielen vielen Dank für dieses Gespräch. Andrea: Ja, vielen Dank liebe Gretel, dass ich hier sein durfte. Gretel: Euch noch eine schöne Woche und ja, bis zur nächsten Folge Moin um Neun.
- 14.05.202421 min
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Folge "Moin um Neun" nehmen wir euch mit auf eine ganz besondere Reise. Unser jüngstes Abenteuer auf Mallorca, wo wir nicht nur Sonne getankt, sondern auch wichtige unternehmerische und persönliche Weichen gestellt haben. Du erfährst, warum wir uns bewusst dafür entschieden haben, in dieser Woche offline zu sein und nicht auf Social Media präsent zu sein. Wir sprechen darüber, wie krass es ist, ein remotes Team vor Ort und live zu erleben, gemeinsam zu arbeiten und Dinge anzustoßen. Diese Folge ist ein persönlicher Einblick in unsere Gefühls- und Gedankenwelt und wir nehmen dich mit in unsere Rollenverständnisse und auch die Rollenkonflikte. Wir berichten von der Bedeutung unseres neuen Mottos “Boss up” auf Mallorca und natürlich berichten wir auch von den Dingen, die nicht rund liefen - denn in unserem Podcast haben wir auch Platz für das echte Leben und mehr Realität. Hör gleich rein, wenn du Laura und Gretel im Gespräch über Fragen wie “Wer bin ich?”, “Wie möchte ich meine Zeit verbringen und nutzen?” und “Was ist mir eigentlich wichtig?” lauschen möchtest. Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Laura LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Laura: Hallo! Gretel: Moin moin, willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businesschnack mit Laura und Gretel und heute sind wir beide am Start. Ich freue mich sehr, Laura, so schön, dich zu sehen. Laura: Yes, eine gemeinsame Folge mit uns. Und wo wir diese Podcast-Folge gerade aufnehmen, ist es noch bei mir auf jeden Fall gerade so, dass ich ein bisschen damit hadere, dich in diesem Zoom-Rechteck wieder zu sehen. Es wäre mir doch lieber, gerade mit dir auf einer sonnigen Terrasse zu sitzen und einen Cortado zu trinken und in die Ferne zu schauen. Aber gut, das ist vorbei. Wir waren nämlich zusammen live und vor Ort und sind jetzt einfach wieder back to the Alltag und back in Zoom-Rechteck und nehmen diese Folge für dich, für euch auf und möchten euch ein bisschen mitnehmen in unsere letzten, sagen wir mal grob zwei Wochen, was da alles so passiert ist im Hause Laura und Gretel. Gretel: Ja, ganz genau. Wir haben uns gedacht, wir nehmen euch mal mit hinter die Kulissen zu unserem, zu unserer Workation, die wir auf Mallorca zusammen gemacht haben, mit unserem Team. Wir waren insgesamt eine Woche vor Ort, das Team ein paar Tage weniger, ein, zwei Tage weniger. Wir haben super viele Sachen geplant. Wir haben uns eine tolle Fotografin eingeflogen. Wir haben ein paar Team Activities gemacht und so weiter. Und was wir nämlich nicht gemacht haben in dieser Woche Mallorca, war das Ganze irgendwie auf Social Media zu posten. Und das war auch eine sehr, sehr bewusste Entscheidung und haben uns aber gedacht, dadurch, dass dieses, ja ich würde fast sagen Retreat oder dadurch, dass diese Workation mit dem Team für uns auch so krass für unser eigenes Bossing up steht, was ja hier wirklich seit einem guten halben, dreiviertel Jahr im Hause Laura und Gretel unterwegs ist, können wir es euch einfach nicht vorenthalten, darüber zu reden und zu erzählen, was wir da eigentlich gemacht haben, warum wir das gemacht haben, warum es einfach so wertvoll ist. Laura: Voll. Und ich finde es wirklich jetzt zum Anfang dieser Folge einmal ganz wichtig, wir saßen schon auch mehrfach zusammen auf Mallorca, also wir sind irgendwie von Berlin und Schweden nach Mallorca geflogen und haben uns da getroffen und dann ist natürlich erst mal das wiedersehen als Freundinnen, als Menschen, als Unternehmerinnen, so ein besonderer Moment, weil wir uns einfach nicht super oft live sehen. Und trotzdem kam in meinen Kopf immer wieder dieses, du solltest doch mal schnell ein Video aufnehmen, du solltest doch mal ganz kurz was in die Story packen. Mach doch mal schnell ein Foto für Insta, für Social Media. Und ich fand es erst mal schon krass zu beobachten, wie doll das schon so in mir drin ist und dass wir uns immer wieder so in die Augen geguckt haben und gesagt haben, nein, jetzt grad sind wir einfach mal präsent in dem Moment, wo wir sind und diese Entschleunigung, dieses ein bisschen Reizreaktion auseinanderzubringen und zu sagen, es reicht auch noch, wenn wir zwei Wochen später eine Podcast-Folge aufnehmen und dann lieber einmal ein bisschen in der Tiefe erzählen, was wir da eigentlich gemacht haben, warum. Das ist für mich wirklich auch neu und eine super geile Erkenntnis, das steuern zu können und selber zu entscheiden und nicht zu denken, warte mal, jetzt wartet aber irgendjemand drauf oder es könnte ja für irgendjemand eine Inspiration sein. Das kann sein und das stimmt. Und für mich wäre es in dem Moment einfach keine Inspiration gewesen. Für mich war es super inspirierend, einfach mal analog mit dir an einem Ort zu sein und diese Zeit auch voll auszunutzen und mich nicht so immer aus diesen Momenten rausziehen zu lassen. Gretel: Ja, absolut. Und wir haben ja vorher auch überlegt, das geht ja bei uns oft auch dieses unternehmerische Denken. Wer springt jetzt zum Beispiel in unserer aktuellen doors open Phase noch in Smash it rein, weil wir was von der Workation mit dem Team erzählen. Also welchen Sinn und Zweck kann das eigentlich wirklich haben, jetzt die Leute hier mitzunehmen und verwässert es dann nicht eigentlich den Sinn und Zweck, den wir dieser Reise geben wollten. Und da finde ich es einfach so unglaublich wichtig, immer noch mal wieder draufzuschauen, zu sagen, hey, wir wollten doch aber in dem Moment sein, wir wollten doch aber mit dem Team sein. Wir wollten uns als Freundinnen und als Businesspartnerin sehen. Und es hat einfach in der Außenwirkung gerade gar keinen zusätzlichen Wert, so blöd und kalt sich das anhören kann. Aber es hat keinen Nutzen, jetzt diese Zeit zu unterbrechen, weil keiner wird jetzt springen wegen dieser einen Story auf Mallorca. Das ist einfach, ja, das macht einfach gar keinen Sinn. Genau. Und ich würde gerne einmal zurückgehen und darüber reden, wie wir diese Workation denn überhaupt geplant haben. Denn wir sagen dir ganz gerne, wenn Laura und ich zusammenkommen, dann passieren große Sachen. Und zwar haben wir uns tatsächlich in Schweden über Silvester getroffen. Auch eine sehr, sehr spontane Idee. Zwei Wochen vorher haben wir, glaube ich, die Fähre gebucht und da den letzten Platz bekommen. Und dann sind wir nach Schweden und dann haben wir erst mal geguckt, hey, wie soll sich unser Team entwickeln, wie viel arbeiten wir gerade, wie sieht unser Team gerade aus, haben dort entschieden, dass wir eine weitere Festangestellte ins Team holen, die Johanna, die am 15. März angefangen hat und haben dann gesagt, ja und eigentlich wäre es doch geil, wenn wir uns mal vor Ort treffen und wir sind, muss man mal sagen, die Claudia kommt von Bornholm, die Olivia aus Österreich, du aus Schweden, ich aus der Nähe von Berlin und Johanna und Jenny, beide aus Süddeutschland. Das heißt ja natürlich, man hätte sich auch in Berlin oder so treffen können, aber geiler ist halt Mallorca. Und dann haben wir halt beide einfach gesagt, ja lass doch auf Mallorca machen. Und wie das so ist, eine Idee ist in der Welt. Laura: Und am ersten Moment ist es auch oft mal eine größere Klappe, als wirklich dran glauben. Also der erste Moment ist so, hey, das wäre doch mega geil. Dann haben wir ganz, finde ich, so ein Gretel-Laura-Ping-Pong. Wie wäre es denn, April? Ja, April ist gut. Ja, April kann man ja im Süden auch schon richtig schön so Frühling. Ja, okay. Wie ist denn mit Malle? Ja, lass doch mal nach dem Haus gucken. Und dann ist so ein Ping-Pong und… Gretel: Und dann nehmen wir noch eine Fotografin mit. Wir brauchen doch eh mal wieder neue Bilder. Ja klar, kein Problem. Laura: Kein Problem. Wir kennen doch da jemanden im Netzwerk, lass sie ab. Und das finde ich so spannend, auch zu sehen, wie schnell wir Entscheidungen treffen. Und wenn wir mal die letzten Jahre zurückgucken, wie du schon gerade gesagt hast, es wurden immer oder wir haben immer große Dinge entschieden, wenn wir uns wirklich gesehen haben. Weil es, finde ich, auch diese Besonderheit einfach hat und wir beide das auch immer voll nutzen wollen dann. Und ich finde, das ist auch wieder so dieser Bogen, warum wir dann halt nicht irgendwie irgendeinen Bullshit machen, der einfach vielleicht dem Ego gut tut oder so, die das, hey, well, schaut mal, wie geil, wir sind jetzt auf Mallorca. Ja, war auch toll, wir hatten tolles Wetter, wir hätten ganz viele tolle Dinge teilen können. Aber manchmal, finde ich, braucht es auch, wenn man so eine wichtige Entscheidung trifft, und die ist unternehmerisch ja getroffen. Es war ja nicht, ach, wir hängen einfach mal auf Malle ab, sondern das war, wir arbeiten jetzt mit einigen aus dem Team seit mehreren Jahren, andere sind ganz neu dabei. Wir beide sehen uns dreimal im Jahr ungefähr. Und es hat ja einen unternehmerischen Zweck zu sagen, wir wollen zusammenkommen, wir wollen das Jahr durchplanen, wir wollen uns zusammen nochmal anders kommitten und kennenlernen und dann wirklich zu gucken, warum, was ist denn der Zweck dieser Reise? Was ist das Ziel? Und das Ziel war halt zum Beispiel nicht die Außenwelt daran teilhaben zu lassen, an jedem Schritt, den wir tun, sondern wirklich mal Deep Dive zu machen und einzutauchen. Und ich finde, das ist auch wirklich was Unternehmerisches, sich zu fragen, warum mache ich das hier gerade und das dann auch durchziehen und nicht von irgendwelchen Monkeys die Herrschaft übernehmen zu lassen im Kopf, die dann sagen, du müsstest doch aber und so. Gretel: Und ich finde auch, also mir hat diese Reise auch gezeigt, diese Workation, wer ich als Unternehmerin und auch Chefin sein möchte. Wir haben jetzt zum Beispiel eine Mitarbeiterin, die hat gesagt, na ja, ich kann nicht kommen, ich habe niemanden, der auf meine Tochter aufpasst und dann sagen zu können, okay, bring sie mit und bring sie mit und wir übernehmen die Kosten und wir wissen auch, dass du logischerweise nicht die ganze Zeit voll arbeiten wirst, weil du hast halt deine fünfjährige Tochter dabei. Und trotzdem ist es uns aber so wichtig, wie gesagt, wenn wir auf den Zweck dieser Reise auch gucken, dass du dabei bist und dass wir dich kennenlernen und dass wir wissen, was das für eine krasse Auswirkung auf die Arbeit danach haben wird. Deswegen bring Sie mit, auch dieses Ding, was für Chefinnen wollen wir sein, wie wollen wir ticken. Wir haben ein Team nur aus Frauen und ich glaube, das hat auch irgendwie einen guten Grund. Und die Hälfte von uns hat Kinder und auch da hat es irgendwie einen guten Grund zu sagen, ja, wir wollen gerne das ermöglichen. Wir wollen Teilzeit ermöglichen, wir wollen verschiedene Modelle ermöglichen und wir wollen, dass das Team dabei sein kann und dass Kinder auf gar keinen Fall als Hindernis gesehen werden oder so, sondern dass wir einfach natürlich integrieren. Das fand ich richtig cool. Also das fand ich richtig cool und Ich fand es aber auch so natürlich, das zu machen. Laura: Ja, das war krass. Es gab so einen Moment, da saßen wir irgendwo gerade so zu zweit. Und dann habe ich echt so gespürt so, krass, wir sind irgendwie Arbeitgeber. Also das war das erste Mal, dass ich so wirklich so ein Gefühl hatte von, ja, irgendwie schaffen wir Arbeitsplätze und ermöglichen Menschen, dass sie, dass sie leben können, dass sie ein Einkommen haben, dass ihre Familien einen Elternteil haben, das einen guten Job hat und nicht total schlecht behandelt wird und immer genervt von der Arbeit kommt und so weiter. Also auch nochmal diesen Impact, den wir haben als Unternehmerin, wenn wir Stellen schaffen, das ist mir irgendwie da vor Ort nochmal so richtig auf-ge-mind-blowed. Das war wirklich so, warte mal, die sind alle für uns? Ach die gehören jetzt? Ach so, Ja, das ist ja verrückt. Das wusste ich schon vorher. Mehr vom Kopf her. Und richtig im Gefühl hatte ich's dann echt nochmals wieder so saßen. Und das Team auch manchmal so vor sich hingearbeitet hat. Wir hatten grad unser Shooting und kamen dazu. Ich dachte so, crazy shit. Vor einem Jahr haben wir das grade, genau vor einem Jahr, über unsere erste Festangestellte, liebe Jenny, gesprochen und sie interviewt und ein Jahr später sitzen wir da. Holy moly. Gretel: Ja, absolut. Und wir haben uns dort ja, wir haben uns dort eine Finca gegönnt mit beheizbaren Pool. Und sie hieß Hidden Retreat und der Name ist Programm, ich wundere mich nach wie vor wie unser kleiner Opel irgendwas, das durch diese Schotterstrecke da mehrfach hoch und runter geschafft hat, also das fand ich wirklich heftig und trotzdem, also super schöne Location, super nice, 10-15 Minuten mit dem Auto zum Meer. Trotzdem finde ich es auch immer wieder wichtig, so einen Reality Check zu machen. Ja, weil als wir da ankamen, ich habe mir auf dem Hinflug den Kaffee einmal von oben bis unten über den Latz gekippt. Wir kamen da an, das Internet hat nicht funktioniert und wir wurden irgendwie von den Vermietern erst mal nicht so für voll genommen. Und so ist bei der ersten Kaffeemaschine, die wir aufgesetzt haben, die ganze Kanne geplatzt und hat die Sicherung, die Hauptsicherung rausgejagt. Ich muss sagen, ich hätte es mir entspannter vorgestellt, aber auch das ist wieder Realität, ja? Wir können nicht aus unserem Alltag hier raus und woanders hin und davon ausgehen, dass alles super cool sich schon irgendwie regelt und alles irgendwie aufgebaut ist für uns, sondern ich habe schon festgestellt, es war so gut, dass wir beide anderthalb Tage vorher dort waren, dass wir noch einen Tag länger geblieben sind. Weil, also ich musste erstmal auch in dieses Setting reinkommen und dieses Fotoshooting mit der lieben Mira. Moin Mira, liebe Grüße an dieser Stelle. Da war ich schon aufgeregt davor auch. Und so, also wirklich so dieses, boah krass, an diese Tage legen wir jetzt so viel rein, die sind so wichtig für uns. Wird das auch alles klappen? Also ich fand das nicht so selbstverständlich. Laura: Nee, auf gar keinen Fall. Und da gab es ja, finde ich, auch wieder. Und das ist ja auch was, was für mich so ein spannendes Thema ist, auch zum Beispiel den Mindset Calls in Smash it und so. Wir hatten auch so viele Rollen inne. Wir waren halt einerseits Freundinnen, dann sind wir Geschäftspartnerinnen, haben eine Firma, eine fantastische Firma zusammen. Dann waren wir Chefinnen, wenn man das mal so betiteln möchte. Dann waren wir aber auch einfach Privatpersonen und auch jeder von uns ja ihre eigene Unternehmerin. Wir sind ja nicht nur ein Konglomerat aus Laura und Gretel, sondern wir sind ja auch jede eine selbstständige Person. Wir sind ja in manchen Bereichen, man mag es kaum glauben, auch sehr unterschiedlich. Und ich fand diese Rollen klar zu kriegen, zum Beispiel zu sagen, ich habe jetzt ein Shooting für uns beide zusammen und ich habe ein Shooting für mich als Unternehmerin, wo ich auch unterschiedliche Dinge ausdrücke und ausdrücken möchte. Und gleichzeitig sitzt da das Team, was irgendwie auch zu uns gehört, wo wir eine bestimmte Rolle innehaben. Und dann hatten wir noch irgendwie den einen oder anderen Call. Ich finde diese Rollen klarzukriegen, das war dann noch mal wie unter der Lupe, wie unter dem Brennglas, wie wichtig es ist, sich dafür Zeit zu nehmen und daran zu arbeiten als Selbstständige, dass das nicht selbstverständlich ist. Oder dass es im Alltag oft verschwimmt. Dann hatten wir noch die Rolle der Mutter, wo das Kind dabei war. Diese ganzen Rollen klarzukriegen, hab ich gemerkt, wie wichtig das ist. Dass das auch anstrengend sein kann, wenn die parallel laufen, und man das nicht unterschätzen darf, dass das Inner Work bedeutet. Das immer wieder klar zu ziehen. Warte mal, wer bin ich hier gerade, in welcher Rolle bin ich jetzt gerade? Wie möchte ich eigentlich sein? Verhalte ich mich gerade so, wie ich sein möchte? Also diese Arbeit fand ich auch noch mal irgendwie super spannend für uns als Wachstumsschritt. Gretel: Ja, ja und ich muss sagen auch diese, dieses oder diese Fotoshootings, wir haben nämlich die Mira vom Flughafen abgeholt, haben dann den einen Abend noch zweieinhalb Stunden Shooting im Süden von Mallorca gemacht, sind am nächsten Morgen 5.45 Uhr aufgestanden, um an einem anderen Strand im Norden noch Fotos zu machen. Megawitzig, wir sind richtig nass geworden, weil da so ein krasser Sturm war. Und dann haben wir noch in der Finca selber Fotos gemacht mit dem Team in so einer Arbeitsatmosphäre, mit dem Team vor der Finca, dann noch jede Einzeln und dann hatten wir noch unsere Einzelshootings. Und dann hatte zum Beispiel auch noch die Jenny aus unserem Team auch noch so Ideen, ja also für Instagram Posts oder für Podcast Cover bräuchten wir noch die und die Sachen, rauft euch doch mal die Haare, macht doch mal dies, macht doch mal jenes. Und ich finde aber, dass auch dieses Shooting, das wirklich am zweiten Tag auch noch mal den ganzen Tag ging und damit endete, dass wir alle in Klamotten in den Pool gesprungen sind. Das hat auch nochmal wieder so ein Bossing-up-Ding für mich bedeutet. Also weil ich dachte immer so, ja wozu brauchen wir jetzt eigentlich neue Fotos, die sind doch schon okay. Aber nach so knapp zwei Jahren, du veränderst dich. Deine Haltung verändert sich. Vielleicht bist du anders, strahlst du was anderes nach außen aus. Vielleicht möchtest du anders wahrgenommen werden als vor zwei Jahren oder wann auch immer du die letzten Bilder gemacht hast. Und ich finde da hat man nochmal richtig gemerkt, okay krass, hier haben sich jetzt Sachen verändert. Hier sind Sachen anders als vor zwei Jahren und das muss jetzt auch in diesen Fotos zu sehen sein. Laura: Ja und auch als wir das dann entschieden hatten und wir sind wirklich, also Klammer auf, wir sind wirklich die, also wir sind ja nicht so Perfektionistisch und wir sind ja wirklich, das läuft, das funktioniert schon, ach die gehen doch und so und haben uns nun auch nicht wahnsinnig viel mit unserem Branding und blablabla von der Firma. Wir haben mit dieser Firma angefangen und sind losgelaufen und haben uns nicht von Dekosachen großartig aufhalten lassen. In dem Moment, wo wir entschieden haben, es gibt diese neuen Fotos, war es mir so klar, wie wichtig das für uns ist. Wenn ich jetzt mal zurückblicke, manchmal ist Facebook ja so nett und schlägt einem so vor, heute vor zwei Jahren, heute vor drei Jahren. Ich krieg da regelmäßig so Laura und Gretel Sachen ausgespielt und screenshotte mir die dann immer, weil ich dann auch wirklich denke, mein lieber Kukoschinski, ey, da ist schon auch ganz schön viel passiert und wir haben ganz schön viel gemacht und das darf auch Ausdruck finden und ja also ich weiß nicht irgendwie fand ich es dann so mega wichtig auf einmal also dann war es so ich glaube es kennen alle Entscheidungen und das ist dann eben auch nochmal ein Proof, dass es wirklich dann eine unternehmerische Entscheidung ist, die auch wichtig ist, damit halt loszulegen. Und ja, ich glaube, wenn ich für mich dieses Team-Retreat so zusammenfassen darf, ist für mich, glaube ich, der wichtigste Punkt, das gelebte up bossen, also das wirklich da rein zu wachsen und nicht mehr so, also das war für mich super wichtig und auch nochmal anders sich im Team aufzustellen, anders zusammen, anders zu delegieren, was ja immer ein großes Wort ist. Also wirklich zu sagen, wer kann hier was machen? Woran können wir arbeiten? Eine sehr eindrückliche Situation war für mich das Teamshooting, wo wir dann mit Mira geshootet haben. Sie meinte, dann arbeitet einfach mal vor euch hin. Wir haben einfach unser Jahr geplant. Also das waren so so viele Punkte und ich finde abschließend vielleicht zu dieser Podcast Folge, ich würde sagen, ja es gibt auch wieder eine große Entscheidung. Es gibt viele Entscheidungen, aber es gibt auch Dinge, die wir entschieden haben, neue Sachen, die wir machen wollen. Keine Ablenkungsmanöver, aber sinnvoll entschieden, unternehmerische Next Steps und das hat sich einfach tausendfach gelohnt, finde ich. Gretel: Ja, voll. Ich hatte tatsächlich auch noch ein anderes Learning aus dieser Woche, das mir ein paar Tage später wirklich so bewusst wurde und das ist noch mal, wie wichtig meine Zeit ist. Also ich bin ja Mutter zweier Kinder, das eine ist sechs, das andere acht. Die haben mich vorher schon vermisst und mir das immer mal gesagt. Im Nachhinein habe ich dann auch so mit gekriegt. Die Kleine hat in der Schule geweint. Die waren dann die Tage danach sehr, sehr anhänglich. Das bedeutet für mich eben auch, ich kann und möchte und werde solche Sachen sehr ausgewählt machen. Ich muss das einfach wirklich gut planen, weil es lohnt sich nicht nach Mallorca zu fliegen und sowas zu machen in drei Tagen. Das heißt, wir sind da eine Woche unterwegs oder zum Beispiel nächstes Jahr. Ich spoiler das mal kurz. Ich habe eigentlich Ende Januar im Süden ein Business Retreat, das wir uns auch auf Mallorca ausgedacht haben. Wenn du mehr dazu wissen willst, schreib uns an. Und das sind aber auch so diese Sachen, wo ich merke, ich kann und möchte und werde sowas zwei oder drei Mal im Jahr machen. Und dann muss sich das für mich auch lohnen, weil der Aufwand, den ich vor und danach habe, emotionaler Aufwand, das auszuhalten einerseits, das aufzufangen und so weiter und aus dem Alltag so raus zu sein für eine Woche. Und deswegen ja fand ich es einfach super spannend da zu sehen, okay das ist auch noch mal ein wichtiger Aspekt von solchen Dingen, gerade wenn wir Kinder haben und vielleicht mehr gebunden sind zu Hause. Ja, dass das einfach auch mit eingepreist werden darf im Sinne von was will ich da wirklich, was will ich da rausziehen, wofür ist das gut, ist das für das Team wichtig, will ich da mit Umsatz machen, was auch immer. Aber das wurde mir krass bewusst nach der Reise. Laura: Ja, voll. Zeit war ein großes Thema, finde ich. Und deswegen haben wir uns auch die Zeit genommen und so schließt sich der Bogen. Anstatt jeden Tag 20 Minuten, 30, 50 auf Insta rumzuhängen, jetzt einmal eine 20-Minuten-Folge für euch aufzunehmen. So war es für uns auf Malle. Das haben wir erlebt, das haben wir gelernt, da sind wir reingewachsen. Schreibt uns gerne Feedback. Ihr wisst über die bekannten Wege, ihr seht in den Shownotes nochmal den Link zu uns beiden. Und genau, das war es erstmal für heute, würde ich sagen. Schön, dass wir einmal darüber noch kurz gesprochen haben und euch das einmal rauspusten dürfen. Dann geht es hier weiter mit einer Interviewfolge und wir hören uns hier wieder beim Moin um Neun. Habt eine gute Zeit. Gretel: Tschüss.
- 09.05.202429 min
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Immer wieder plötzlich: die Buchhaltung muss gemacht werden 😳 Und jeden Monat / jedes Quartal / jedes Jahr dasselbe: Wo sind nochmal die Belege von xyz? Wann war ich auf dieser Reise? Was genau kann ich davon absetzen? Was muss ich noch ausdrucken? Oh Mist, der Drucker geht nicht…. Die meisten von uns Selbstständigen geraten beim Thema Buchhaltung und Steuern unter enormen Druck. Und was passiert dabei nicht selten? Wir vergessen Dinge, lassen Dinge hinten runterfallen und verlieren so bares Geld, dass wir unternehmerisch deutlich sinnvoller einsetzen könnten 🤘 Das muss nicht sein, sagt und weiß Jasmin Berger. Die Inhaberin der Firma Vaccounting erzählt uns in diesem Interview, wie sie als Schnittstelle zwischen Selbstständiger Person und Steuerberaterin agiert, dass sie als "Finanz-Sparringspartnerin" an Deiner Seite ist und Dir komplett den Rücken in Sachen Finanzen & Buchführung freihält. Wir sprechen darüber, welche Tools dabei sinnvoll sind, wie man sich große Schritte und nervige Prozesse ersparen kann und warum so wenig Selbstständige Hilfe in diesem Bereich annehmen bzw. einfordern. Spring unbedingt mal rüber zu Jasmin und buch Dir einen Kennenlerntermin, wenn Buchführung für Dich jeden Monat ein Pain in the A… ist. Ab zu Jasmin 👉 https://www.linkedin.com/in/jasminberger/ Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Laura: Hallo und Moin Moin zu einer neuen Podcast-Folge hier bei Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Und it's interview time und ich habe Jasmin zu Besuch. Hallo, Moin Moin Jasmin. Jasmin: Hallihallo, ich freue mich dabei zu sein. Laura: Wie schön ist das? Wir haben heute ein Thema im Gepäck, was für die meisten Selbstständigen ein echter Schmerzpunkt ist und auch nicht das aller, aller, aller beliebteste Thema der Welt ist, würde ich jetzt mal so sagen. Also das ist nicht so ein ganz sanftes, schönes Thema, sondern wir wollen über Buchhaltung reden. Jasmin, erzähl doch mal, wer du bist und was du machst und was du für Selbstständige im Bereich Buchhaltung in petto hast. Stell dich doch erstmal vor, weil ich mir vorstellen könnte, dass viele dich noch nicht kennen von unseren Zuhörerinnen. Jasmin: Ja, danke, danke. Genau, ja, ich bin Jasmin von Vaccounting und Vaccounting ist ein dreiköpiges Buchhaltungsteam und uns gibt es jetzt seit 2018. Und was machen wir? Ja klar, Buchhaltung für Selbstständige, für Unternehmen. Aber wichtig ist da natürlich zu wissen, Buchhaltung machen wir jetzt nicht irgendwie bei euch im Büro, sondern wir arbeiten komplett remote und das setzt natürlich auch voraus, dass man komplett digital aufgestellt ist. Und ja, es gibt natürlich noch Unternehmen da draußen, die das nicht sind, aber viele sind es dann natürlich auch schon. Und da ist es dann aber auch so, dass wir da dann eben halt mit unterstützen. Und genau, da hat jeder aus unserem Team schon unterschiedliche Kompetenzen oder halt auch, ich sag mal, seine stärken. Und dann haben wir, wie gesagt, den Joel und den André, das sind zwei unserer Teammitglieder, die dann in dem administrativen und auch in dem buchhalterischen Part sehr stark sind. Und meine Stärke ist, beziehungsweise das, was ich wirklich sehr, sehr gerne mache, ist, mich wirklich in den Buchhaltungstools austoben, beziehungsweise da schaue ich dann immer schon sehr gerne, welche Lösungen gibt es und was kann man da dann wirklich auch auf die einzelnen Kunden anwenden, was passt am besten zu jemanden. Ich meine, es gibt da ja unterschiedliche Unternehmen, die unterschiedliche Lösungen benötigen. Ein Onlineshop zum Beispiel, dem kannst du jetzt nicht die Lösung A verkaufen bzw. die Lösung A implementieren, wenn Lösung B dann eigentlich eher passt, wie zum Beispiel einen ganz normalen Selbstständigen, ganz normalen Selbstständigen, einen Einzelunternehmer, der im Bereich Dienstleistung unterwegs ist. Und genau da schauen wir dann nämlich schon immer genau drauf, was ist so genau, sind die Anforderungen, das nehmen wir dann immer einmal in einem Gespräch auf und würden dann natürlich schon unterschiedliche Lösungen eruieren und dann schauen, was am besten passt und dann entsprechend ausrollen und würde dann auch entsprechend das Team bzw. diejenigen, die es anwenden, sollen auch entsprechend schulen. Laura: Das heißt zum Beispiel Gretel und ich oder ich mit einer meiner anderen Firmen kommen zu euch und was ich eben ganz spannend finde, ist, dass ihr euch ja wirklich für smarte, digitale Buchhaltungslösungen tretet ihr ja sozusagen den Kampf an. Das heißt, wenn ich das richtig verstehe, bist du auch wirklich dafür da, ähm also die ganzen Prozesse sozusagen einmal neu aufzustellen und wirklich zu gucken, was braucht es denn. Ich hab so das Gefühl und die dunkle Ahnung, dass bei vielen von uns Selbstständigen tatsächlich viele Prozesse auch im Argen liegen. Also, dass man dann irgendwie merkt, okay, scheiße, schon wieder der Zehnte eines Monats, dass irgendjemand will irgendwas von mir, und dann muss man irgendwie eine Nachtschicht machen und dann druckt man noch irgendwelche Sachen aus oder scannt irgendwelche Belege mit dem Handy ein und schiebt die sich selber in WhatsApp von A nach B, um sie irgendwo zu haben und so weiter. Was würdest du denn sagen, warum oder was ist so deine Erfahrung, warum ist das so ein großes Problem für so viele Selbstständige? Also für dich wirkt es ja wahrscheinlich viel einfacher, als es das für uns Selbstständige ist. Was ist da los? Warum ist das so? Jasmin: Also sagen wir es mal so, man braucht natürlich schon, ich sage mal, smarte Steps einfach in dem Alltag. Also gerade wenn es jetzt so, ich sage mal, ein Einzelunternehmer, der natürlich auch, ich sage mal, der geht auf ein Business-Essen, dann kriegt er ein Papierbeleg und solche Belege gehen klassischerweise immer schnell flöten. Und ja, wie kann man sowas zum Beispiel vermeiden? Also beispielsweise könnte man eine App aufs Handy packen, wie zum Beispiel Adobe Sign, also als Beispiel für Swift Scan. Es gibt ja unterschiedliche Apps. Und die kann man dann direkt einmal zücken und ja, auch in dieser App schon direkt eine Integration hinterlegen. Wenn ich dieses jetzt scanne, pack mir das bitte auf ein Google Drive dort mit dem Ablageplatz. Und dann landet es dann halt direkt dort, wo ich sage mal der Buchhalter oder halt auch der Unternehmer selber sich den Beleg hinterher für die Buchhaltung wegholt. Oder man kann es sogar so miteinander verbinden, dass es direkt im Buchhaltungstool landet. Also solche Lösungen gibt es dann natürlich auch, je nachdem, welches Tool dann entsprechend ja genutzt wird. Und dann geht sowas halt auch nicht verloren. Und das muss man sich zum Beispiel auch als Routine eben halt mit einpflegen, dass man sagt, okay, gut, ich habe jetzt gerade die Bewirtungsabrechnung bekommen, ich scanne sie eben direkt mit dem Handy ab und dann ist das Ding erledigt. Und vielleicht entsorgt man den Beleg auch nicht unmittelbar danach. Also nur als kleine Vorsichtsmaßnahme, dass man sich sagt, okay gut, so nach einem Monat kann dann alles wieder weg. Aber wie gesagt, dass zumindest sobald der Beleg erfasst wird und das alles in trockenen Tüchern ist, dass man dann sagen kann, okay gut, dann ist das erledigt. Also da geht es wirklich um Routinen und die Lösung, die man da dann eben parallel mit nutzen kann. Und Genau, also Papierbelege sind so ein klassisches Beispiel eben. Laura: Ja, die berühmte Aldi-Tüte, in der dann ganz viele Belege rumschimmeln und man dann irgendwie doch immer das Passende nicht findet. Meine Erfahrung ist zum Beispiel bei mir selber auch, ganz ehrlich gesagt, dass ich oft das vor mir her schiebe, ewig. Und dann muss ich's machen, dann mach ich's, und dann war's gar nicht so schlimm. Also irgendwie, dann ging es. Dann hab ich eine halbe Stunde irgendwas gemacht, und dann war es halt das. Es ist dann ja oft gar nicht so schlimm. Aber ich hab eine totale Aversion und schieb das bis zum Äußersten auf. Ähm, wie verändert sich denn das, wenn ich mit euch arbeite? Also, wie sieht so was überhaupt aus? Weil Steuerberaterinnen oder Steuerberater ist ja irgendwie auch so ein bisschen so ein heiliger Beruf. Da ruft man ja auch nur an, wenn man wirklich was Wichtiges hat. Aus meiner, so wie ich's jetzt verstanden hab, seid ihr auf eine Art die Brücke zwischen selbstständiger Person und Steuerberater, Steuerberaterin oder Finanzamt. Ist das richtig? Und wie sieht das im Alltag aus? Also melden die Menschen sich dann ganz viel bei euch oder seid ihr sozusagen wie eine VA, ein virtuelle Mitarbeiter, der eigenständig Dinge macht? Wie kann ich mir das konkret vorstellen? Jasmin: Also man kann schon irgendwie als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Steuerberater sehen, denn der Steuerberater wird immer benötigt, das in jedem Fall, es sei denn, du machst deine Steuern doch selber, aber dann erklärt sich mir das nicht oder schließt sich mir dann nicht, warum du dann doch irgendwie Support in der Buchhaltung benötigst. Denn deswegen, wie gesagt, also der Steuerberater wird auf jeden Fall immer benötigt und da ist dann, wie gesagt, sind wir dann auf jeden Fall die Schnittstelle. Aber das ist schon so, dass wir als Team dann schon so implementiert sind in dem Unternehmen oder beim Selbstständigen, dass wir, ja, man kann uns beispielsweise in Slack mit einbinden, dass man eben den direkten Austausch hat als Beispiel oder man nutzt WhatsApp als Channel, um ich sag mal, eben diesen direkten Draht zu haben, schnelle Kommunikation zu haben. Das Ding ist dann eben auch, dass wir, ja, was macht es dann einfacher, also was würde sich für dich dabei zum Beispiel verändern, du hast ja gerade ein Beispiel genannt, diese Belegvorbereitung oder dieses Prokrastinieren, was in diesem Bereich dann immer wieder anfällt. Also das wäre dann auch zum Beispiel etwas, wo wir dann reinjumpen könnten. Also diese Belegvorbereitung, dieses Zusammensammeln der Belege, das würden wir dann auch entsprechend organisieren. Da kann man auch unterschiedliche Tools benutzen, dass man, ich nenne mal Invoices, Invoice-Wetcher, es gibt ja wie gesagt auch da etliche Lösungen, das eben zu automatisieren und wir würden dann zum Beispiel prüfen, ist denn da alles vorhanden, sind alle Belege da, sind sie entsprechend alle kategorisiert oder auf Buchhaltungsdeutsch heißt es, sind sie gebucht. Und genau, sind dann eben alle Dokumente soweit vollständig, dass man eben diese Buchhaltung eben abgeben kann. Und da wäre es dann so, dass man dann zum Beispiel die Buchhaltung eben an den Steuerberater übermittelt und dann zum Beispiel die Umsatzsteuer-Voranmeldung macht. Oder wir sagen, hey, wir haben soweit alles fertig, mach du doch mal den finalen Klick in deinem Buchhaltungstool und schick die Umsatzsteuer-Voranmeldung ab. Laura: Wie erklärt ihr euch, dass doch sehr sehr viele Menschen da Scheu haben jemanden sich rein zu holen in das Thema Finanzen? Also es scheint ja schon so zu sein, dass sehr viele also sehr viele von den Selbstständigen mit denen ich schon lange arbeite als Mentorin. Ich habe das Gefühl, Menschen holen sich eher eine Mentorin oder einen Coach oder jemanden, oder eine VA für Grafik, für Text, für sowas mit an Bord, als jemanden für Steuern, Buchführung, Finanzen. Wobei das das Thema ist, was wir zum Beispiel auch in der Mastermind, jeden Monat postet irgendjemand, oh Gott, ich muss die Steuer machen und habe schon wieder drei Nächte nicht mehr geschlafen. Eat the frog, oh Gott, wer macht das mit? Wie erklärst du dir das? Du wirst ja schon mit vielen Menschen darüber gesprochen haben und du weißt ja auch, wie es sich für Menschen verändert, die das dann abgeben. Aber wie erklärst du dir das? Jasmin: Also der Hauptgrund ist hier tatsächlich, also Finanzen, man mischt sich ja quasi nackt, wenn man das offenlegt. Und das ist so ein sensibles Thema. Und man möchte natürlich auch den eigenen Überblick behalten. Denn man hat natürlich auch mal so ein bisschen Sorge, wenn ich das jetzt wirklich abgebe, was passiert dann da noch? Werde ich noch wissen, was mit den Zahlen passiert? Oder welche Performance hat mein Unternehmen? Und das sind halt so viele Gründe. Oder sind die Personen entsprechend kompetent, gerade wenn es den Zahlungsverkehr geht, dass man eben sagen kann, okay, kann ich den Menschen wirklich vertrauen, dass sie eben auch meine Zahlungen erledigen? Und klar, das sind halt schon so Sachen, das macht man dann nicht mal eben. Also da wählt man dann schon sehr sorgfältig aus, wer kann das dann für mich machen und da ist dann schon wichtig, dass man dann natürlich einen kompetenten und auch sehr vertrauenswürdigen Menschen gewählt, beziehungsweise Menschen, die in dem Bereich dann auch sehr versiert natürlich sind, klar. Laura: Aber ist doch irgendwie spannend, weil zum Beispiel zu einem Steuerberater oder einer Steuerberaterin haben doch die wenigsten Menschen ein tiefes Vertrauensverhältnis, oder? Bei den meisten ist das doch ziemlich anonym und ziemlich so, ich muss heute zu meiner Steuerberaterin. Und die meisten siezen die, und es ist doch eher so ein distanziertes Verhältnis und so ein sehr hierarchisches Verhältnis. Was die Steuerberaterin sagt, das wird gemacht. Es ist ja nicht grade so ein auf, es ist ja kein Sparing oder so mit der Steuerberaterin. Sondern eigentlich ist es so, man ruft an und sagt, ich hab ein Problem, was soll ich machen? Oder in einer modernen Steuerberaterin schreibt man vielleicht eine E-Mail. Aber es ist ja nicht so ein Sparing. Die würde ich ja nicht anrufen und sagen, ah, ich plan hier eine Reise. Also, es ist ja schon eigentlich immer bei vielen ein eher distanzierteres Verhältnis. Und ich könnte mir jetzt vorstellen bei euch, ihr seid ja ein super junges Team, ihr kommt auch aus dem Bereich VA, also internationales Arbeiten, Remote-Arbeiten, ähm, komplett digitales Arbeiten. Da müssten euch ja die Leute die Bude einrennen und sagen, ja, geil, die verstehen was davon. Grade so unsere Generation, die jetzt vielleicht zwischen 30 und 45 sind, ganz grob gesagt, müssten wir eigentlich darin totalen Mehrwert sehen, weil ja nicht alle so ein Finanzhändchen haben. Keine Ahnung, sind so Themen wie Rücklagen bilden, wie geh ich eigentlich damit um Rücklagen für Steuergeschichten. Das ist ja auch so was, was super vielen Selbstständigen das Genick brechen kann, ja, da misskalkulieren ja auch sehr viele. Wie geht ihr damit, also wie ist das für euch, wie oder für dich vor allem, ich weiß ja, dass das so ein bisschen dein Part im Business ist, wie geht das aktiv? Außer zum Beispiel in so einem Podcast, wie jetzt gerade zu sein. Aber wie kann man dieses Vertrauensverhältnis aufbauen und was magst du den Leuten mitgeben, was da vielleicht auch für Chancen drin sind, sich mal mit jemandem wirklich über seine Finanzen auszutauschen, der da einfach Ahnung von hat. Jasmin: Ja, also vorweg, also der Beruf des Steuerberaters oder Steuerberaterin, das ist ja so, das ist ja, wie soll ich das erklären, also in Fachkreisen sagt man ja schon, das ist eine der schwersten Prüfungen, die man in Deutschland ablegen muss und deswegen denke ich mal, dass es damit zusammenhängt, dass die Unternehmer im Kopf haben, okay, ich habe da definitiv einen kompetenten Menschen sitzen, der mir da dann eben halt auch entsprechend eine Auskunft zu geben kann, dass man da natürlich dann gehemmt ist, ich sag mal, solche Fragen zu stellen, von wie kann ich diese Reise absetzen und so weiter und so fort. Ja, kann man sich natürlich, also kann ich schon nachvollziehen, witzigerweise stelle ich aber auch genau diese Fragen. Also jetzt natürlich nicht diese Reisefrage, aber wenn es halt so ich sag mal, spezifische Themen geht, wo ich weiß, okay, ich darf da zum Beispiel keine Auskunft dem Unternehmen geben, also geben, dann würde ich das dann schon an den jeweiligen Steuerberater, diese Frage weitergeben und mir darüber dann natürlich auch Feedback holen und dass man das eben entsprechend auch das Unternehmen anwenden kann. Und de facto ist es so, der Steuerberater berät in diesen Themen und das ist auch meistens deren, ich sag mal Schwerpunkt. Schwerpunkte wie auch zum Beispiel die Erstellung der Jahresabschlüsse oder Steuererklärung. Und Finanzbuchhaltung ist ja meistens so ein Beiwerk. Und genau, das ist dann schon meist etwas, okay, das kann man dann aber eben halt auch auslagern an Buchhaltungsunternehmen. Und dann häufig ist es ja auch so, dass Steuerberater dann auch freie Mitarbeit in Form von Buchhaltern haben, die dann eben auch genau solche Arbeiten eben erledigen. Und ich denke, wie gesagt, das hat auch dann einfach mit der Qualifikation selber dann zu tun, dass man dann eben sagt, okay, gut, da hat man man eher nicht so diese Hemmschwelle, dass man sagt, ich gehe dann eigentlich direkt zum Steuerberater. Laura: Weil Ihr bietet ja auch so was an wie Optimierung. Oder wie ist das, wenn ich zwei Wohnsitze habe? Wie kann ich was für eine… Wie ist das überhaupt, wenn ich viel reise, ich kann von mir auch ein Lied singen, ich halt mich in zwei Ländern auf, wie ist das? Oder so was wie Rücklagen zu bilden. Wie kann ich vernünftig alleine so was wie Umsatzsteuer, Einkommenssteuerrücklagen? Solche Geschichten sind ja für viele, ich meine, es sind ja nicht alle Selbstständige total fit in Finanzthemen, sondern sind vielleicht ein toller Coach oder eine tolle Künstlerin, eine tolle Yoga-Lehrerin, eine tolle Webdesignerin. Heißt ja nicht zwangsläufig, dass man sich supergut mit Finanzen und oder Technik auch auskennt. Ähm, was glaubst du, oder wie kannst du beschreiben? Weil ich glaube, für viele von unseren Zuhörern ist das einfach so ein bisschen schwer zu greifen. Wie fühlt man sich denn, wenn man dann diesen Schritt irgendwann mal gegangen ist? Also was ist so Resonanz von euren Kundinnen und Kunden, wenn die dann mit euch zusammenarbeiten, wenn sie einmal diesen Schritt gegangen sind, euch quasi an Bord zu holen, euch wie so ein Mitarbeiter an Bord zu holen. Was ist denn dann der Gamechanger sozusagen für die? Was ist die Transformation, die ihr denen ermöglicht? Jasmin: Das ist tatsächlich, dass wir denen, ich sag mal, freie Zeit und ich sag mal sie haben's halt einfach von den Hacken, ne? Und sie lösen sich von dem Stress, sich das alles selber zu tun oder sich damit auseinanderzusetzen, okay, das ist wirklich noch alles richtig. Oder immer dieser Zeitdruck, der dahinter steckt, Ich habe da jetzt schon wieder eine Abgabefrist. Ja, oder halt eben, es gibt ja auch viele Unternehmen, die in Großraumbüros arbeiten und dann machen die da zum Beispiel die Zahlung und das möchten die dann ja eigentlich auch gar nicht so in diesen Büros machen, wenn dann Mitarbeiter hinter einem herläuft und sieht, okay, ich mache hier gerade wieder die Überweisungen und dann der Gehälter irgendwie mit dabei und solche Themen. Das möchte man dann ja eigentlich auch schon diskret halten und deswegen sind sie dann ganz froh, dass sie das eben dann entsprechend auslagern konnten und fühlen sich dann befreit und haben halt einfach Zeit, sich wiederum Kernthemen zu, ja also sich dem zu widmen. Also es hört sich jetzt ganz banal an, aber im Prinzip ist es das. Und ich sage mal ein Unternehmer, der, ich sage mal, eine Agentur gegründet hat für, ich sage mal Marketing, Seine Kernkompetenz ist nicht das Erledigen der Buchhaltung, sondern Marketing. Also sage ich jetzt mal ganz erlaubt. Und wenn ein Unternehmer da ist, wenn das nicht sein Fachbereich ist, dann kann das halt auch schon sein, dass in dem Bereich dann eben Stunden auch draufgehen. Und ja, wie gesagt, dann auch die passende Lösung vielleicht nicht gerade parat ist. Ja, das ist eigentlich so das. Laura: Wenn jetzt jemand uns zuhört und sagt, Mensch klingt spannend, habe ich Bock drauf mit der mal zu schnacken, vielleicht passt das ja, vielleicht. Also wenn jetzt jemand irgendwie da sagt, ja okay, eigentlich ist meine Buchführung für mich, diese ganzen Finanzthemen, Pain in the ass, ich hab da eigentlich gar keinen Ich möchte das nicht, ich kann das nicht, ich will das nicht. Wie kann man dich denn erreichen? Wir haben in die Shownotes unsere, sozusagen hier zu der Podcastfolge, deinen LinkedIn-Kontakt einmal reingepackt. Findet dann erst mal ein Erstgespräch statt. Wie kann man sich das vorstellen? Für viele ist der erste Schritt eine totale Hürde. Also, wenn man jetzt zum Beispiel rüberspringt zu LinkedIn und dich anschreibt, was würde dann passieren? Wie läuft es überhaupt so ab? Ich glaube, das ist bei Finanzen auch immer total wichtig, schon mal zu wissen, wie sehe das überhaupt aus, bevor man da überhaupt hindenkt, vielleicht schon mal so den Trampelpfad einmal vorzulaufen, dass man schon mal sehen kann, wie das überhaupt sein könnte. Jasmin: Ja, also klar, also entweder man kontaktiert mich ganz einfach über LinkedIn oder nutzt das Kontaktformular oder direkt schon den Terminbuchungslink über der Webseite und dann vereinbaren wir ein Gespräch und dann würden wir erst einmal eine Bestandsaufnahme machen. Dann würden wir einmal schauen, wie ist die komplette Ist-Situation, wie ist die gewünschte Lösung, also wo möchte der Unternehmer dahin oder was sollen wir wirklich an Arbeiten übernehmen. Oder ist es auch so, dass das Unternehmen selber buchen möchte Und dann finden wir da auf jeden Fall dann schon die Wege, die erarbeitet werden sollen. Und dann wird entsprechend das dann umgesetzt. Und sag mal, du hast ja vorhin, du hast so selbstverständlich so ein paar Tools reingeworfen. Und ich würde gerne so Richtung Abschluss von dem Gespräch mal so ein paar Tools und Automatisierung von dir erfahren, wo du denkst Ja, die hat ja wohl jetzt jeder, ist ja wohl völlig klar. Ich hab so was wie GetMyInvoice oder so gehört. Also so Sachen wie meiner, da weiß ich jetzt zufällig, was es ist. Also, dass da eine Rechnung von verschiedenen Accounts, sagen wir, du hast was bei Amazon bestellt und du hast was bei, keine Ahnung wo, beim Büromöbelbedarf bestellt und so. Und die werden rausgesucht und automatisch sozusagen zusammengesammelt, dass du die nicht mehr zusammen sammeln musst. Was gibt es noch für Dinge, wo du sagst, ey 2024, also mal abgesehen davon, dass ich rausgehört habe, du sagst, Du bist voll für digitale Buchhaltung, also nicht mehr ausdrucken, abheften und so weiter. Jasmin: Kein Pendelordner, um Gottes willen. Laura: Was würdest du sagen, sind noch so die absoluten No-Go's bzw. Go's, wo du sagst, da in die Richtung muss man als Selbstständige in diesem Jahr denken. Also was muss man haben? Jasmin: Also definitiv, wie gesagt, man muss es immer so einfach wie möglich machen. Gerade wenn es halt auch um solche Themen geht, wo man denkt, okay, da habe ich eigentlich keine Lust drauf, man möchte es aber trotzdem selber machen. Ja, welche Lösung gibt es? Also, klar, GetMyInvoice ist so ein klassisches Tool, was eben Rechnungen aus den allermöglichsten Accounts holt und dir dort ablegt, wo du es gerade brauchst. Also, es gibt dann eben schon Schnittstellen zu cloudbasierten Archivierungsplätzen oder eben halt auch zu Buchhaltungstools. Dort werden die dann entsprechend weitergeleitet. Invoicefetch habe ich gerade einmal reingeschmissen oder Zapier auch Klassiker. Also Zapier ist nicht nur ein Belegpicking-Tool, das kannst du auch für jegliche anderen Automatisierungen nutzen oder was man zum Beispiel auch hat, ich meine, das ist tatsächlich auch eine der einfachsten Lösungen, wenn man ein E-Mail-Tool nutzt, dass man eben eine Weiterleitungsregel für gewisse E-Mails einrichtet, die immer eine Rechnung enthalten. Also was man auf jeden Fall auch machen sollte, ist wirklich jeden Kreditor, Kreditor, also mit dem man dann zusammenarbeitet, der einem eine Rechnung stellt, jetzt habe ich mich schon fast hier wieder verhaspelt, immer darauf umstellen oder darum bitten, dass eine Rechnung immer per E-Mail oder digital reinkommt. Also möglichst Papierbelege vermeiden und wenn sich das nicht vermeiden lässt, schon schauen, dass man direkt das Ding einscannt und idealerweise direkt im Buchhaltungstool ablegt, also direkt die Verbindung zum Buchhaltungstool einrichtet, oder eben halt in der Cloudlösung, also bei Google Drive oder wo auch immer, da gibt es, wie gesagt, ja auch unterschiedliche Lösungen. Und ja, wie gesagt, Tools natürlich wählen, die, ich sag mal, auch einen hohen Automatisierungsgrad ermöglichen. Also es gibt natürlich Buchhaltungslösungen, die, ich sag mal, sehr rudimentär sind, die, ich sag mal, noch altbacken sind und nicht lernen. Ich sag mal, das ganz vorsichtig, wo man wirklich jeden Beleg jeden Monat aufs Neue reinhacken muss, sag ich mal. Aber es gibt natürlich auch Lösungen. Ich schmeiß jetzt mal LexOffice rein, ist eins meiner Lieblingstools. Damit lässt sich auch tatsächlich schon eine sehr hohe Automatisierung nutzen, weil das Tool eben halt auch einfach lernt. Natürlich ist es schon immer so, man sollte sich den Beleg immer einmal angucken, bevor man den erfasst, weil am Ende ist es ja dann doch jemand, also es ist ja ein Mensch, der dafür haftet und man nicht immer davon ausgehen kann, dass der Computer es richtig macht. Und genau deswegen einmal drüber browsen, ist alles richtig ausgelesen und ansonsten minimal die Anpassungen machen und genau Bank anbinden zum Beispiel und nicht manuell hochladen oder manuell erfassen. Also alles, was wirklich schon digital möglich ist, also dass man das entsprechend automatisieren und digitalisieren kann. Also das jetzt angewendet auf, ich sag mal, ein Unternehmen, was jetzt zum Beispiel keinen Online-Shop hat, da kann man natürlich auch noch mal weitere, viele andere Lösungen nutzen, viele Automatisierungen zu nutzen. Ja. Laura: Was würdest du sagen, wie viel Zeit braucht die Buchhaltung von einer solo selbstständigen Person, die vielleicht als Coach tätig ist und auch jetzt nicht einen Shop hat, nicht unfassbar viel also, was ist eigentlich noch nötig? Ich hab so das Gefühl, dass ganz viele, und da beziehe ich mich auch voll mit ein, viel mehr Zeit noch brauchen, weil man eben wirklich sagt, Ach so, warte mal, ich muss mich bei Amazon einloggen. Ah, okay, Login, warte mal, zwei Faktor. Mhm. Ach ja, wie ist das? Ach so, hier brauch ich wieder die Push-Dingsda-Bumsda. Ach so. Also, dass man so jeden Monat irgendwie so einen langen Prozess hat, überhaupt Belege zu finden, in den E-Mails zu suchen. Wer hat mir das geschickt? War das die Petra oder die Sabine? Warte mal, ich gucke mal kurz. Und dann sucht man und so weiter. Also ich habe das Gefühl, dass der Aufwand, wahrscheinlich ist es für dich halt so völlig normal, aber ich glaube, der Aufwand, den viele betreiben, der ist ein x-faches höher, als es eigentlich Not tut sozusagen heutzutage mit unseren ganzen Rechenmaschinen, die wir hier so vor uns haben. Gibt es diese Kunden, die bei euch sind und sagen, geil, das ist einfach gar nicht mehr so viel Aufwand. Ich glaube, das ist für viele einfach ziemlich unvorstellbar. Also Ja, du nickst. Jasmin: Ja, tatsächlich. Also, wir haben mittlerweile ja auch Kunden geonboardet, die, ich sag mal, von den klassischen Word-Rechnungen ja, die wir natürlich dann auch umgestellt haben. Ich meine, eine Word-Rechnung immer wieder aufs Neue zu schreiben, und das ist ein Zeitfresser pur und dann natürlich auch gar nicht GOBD-konform. Und dementsprechend, klar, sind wir dann natürlich auch relativ schnell auf ein Buchhaltungstool geswitcht. Voraussetzung war natürlich da auch, dass zum Beispiel bei der Rechnungsstellung die Möglichkeit ist, wiederkehrende Rechnungen zu stellen, die automatisiert und immer wieder aus Neue automatisiert erstellt werden und verschickt werden, wenn es, ich sag mal, entsprechende Retainer zum Beispiel sind, die man so unverändert rausschicken kann. Klar, wenn das, ich sag mal, doch individuelle Rechnungen sind, kann man die auch immer wieder anpassen und aber auch da relativ schnell erstellen und rausschicken. Das funktioniert mit solchen Lösungen schon relativ gut. Und auch je nach Anzahl der Belege, die man, ich sag mal, eben checken muss und vielleicht mal anpassen muss, würde ich bei einem Solo-Selbstständigen wirklich sagen, Vorbereitung plus Erstellung der Buchhaltung würde ich jetzt schätzen so fünf bis zehn Stunden, also mit dem ganzen Pipapro-Monat. Also, das wäre jetzt so grobgeschätzt. Laura: Super spannend. Also, ich würd mal zusammenfassen, wenn ihr jetzt hier grade zuhört und sagt, also das Thema Buchführung in meinem Unternehmen, in meiner Firma, in meiner Selbstständigkeit ist immer wieder ein Schmerzthema. Dann springt mal rüber zu Jasmin, weil ich weiß, dass für euch ist das so normal und euer täglich Brot. Aber ich weiß, für die allermeisten da draußen ist das echt ein monatlicher Struggle. Die Steuererklärung ist immer wieder so ein Thema, wo lange drumrum geschlichten wird, wo große Sorge ist. Kommt da eine Nachzahlung? Was muss ich nach einer Nachzahlung im Bereich Krankenkasse leisten? Ich hab keine Rücklagen. Wie mach ich das eigentlich alles? Also, Ich weiß, dass da so viel Unsicherheiten sind, die sich aus dem Weg räumen lassen. Und wo man, du hast eben gesagt, man spart Zeit und hat den Kopf frei fürs Kernbusiness. Ich würd noch einen draufpacken. Ich würd sagen, mit einem guten Finanzsparing und einer guten Buchhaltung hat man den Rücken frei. Ich weiß ja aus psychologischer Sicht, wie doll solche Energiefresser doch halt wie so ein Kriegsstrom die Batterien entleeren, auch wenn das nichts Aktives ist, was man jetzt jeden Tag irgendwie fühlt. Aber es ist einfach im Hintergrund da. Und ich kann euch das wirklich nur ans Herz legen, euch einen richtig qualifizierten, guten Steuerbuchhaltungs- und Finanz-Sparingspartner zur Seite zu nehmen. Und zuverlässigerweise haben wir euch heute hier im Podcast kleiner Service-Podcast sozusagen einvorgestellt. Also springt gerne mal rüber zu Jasmin, zu LinkedIn, schreibt mal, dass ihr den Podcast gehört habt, bucht euch ein Kennenlerngespräch. Jasmin ist super, super nett, super freundlich. Also das tut nicht weh, die beißt nicht und ihr könnt einfach mal abchecken, ob das vielleicht zusammen passt und ihr dann ein Vertrauensverhältnis aufbauen könnt und zusammen Buchführungen zu einem weniger schlimmen Thema machen könnt. Jasmin: Stimmt. Laura: Du Liebe, ich danke dir sehr für deine Zeit und das, was für dich so lockerflockig über die Lippen geht und natürlich und hier klar automatisiert und da gibt es die und die und die Tools. Also ich hoffe, dass dieser kleine Service-Podcast der ein oder anderen Person gezeigt hat. Es gibt Menschen, die sich damit sehr gut auskennen, die das freiwillig machen und die da Profis sind. Und vielleicht denkt ihr mal darüber nach, ob ihr das nicht abgeben möchtet und ja, mal zu Jasmin rüber springt. Danke dir für die Folge hier bei Moin um Neun und euch allen wünschen wir einen schönen Tag und hören uns hier wieder zur nächsten Folge am kommenden Dienstag. Bis dahin erstmal danke dir, Jasmin, und habt's gut. Jasmin: Bis bald. Laura: Ciao.
- 07.05.202412 min
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Als selbstständige Unternehmerin gibt es irgendwann keinen Weg mehr daran vorbei: Du musst irgendjemandem erzählen, was du für wen anbietest. Sei es auf einem Netzwerkevent, auf einer Messe oder im Kindergarten. Für viele heißt das: wackelige Knie, Schweißausbrüche und Verstecken hinter der Kaffeetasse. Um zu wachsen, neue Kund:innen zu gewinnen und dich weiter zu entwickeln ist es essentiell, mit Menschen zu sprechen, die eben noch NICHT ganz genau wissen, was du eigentlich machst. In dieser Folge spricht Gretel darüber, warum es völlig normal ist, dass pitchen sich unangenehm anfühlt, wir uns verhaspeln oder manchmal völlig irrelevante Dinge erzählen. Außerdem erfährst du, welche Faktoren eine Rolle spielen, um einen guten Pitch zu platzieren und wirklich im Gedächtnis zu bleiben. Hör direkt in diese Folge rein, wenn Netzwerkevents noch nicht dein absoluter Wohlfühlbereich sind, denn hier nimmst du garantiert noch etwas mit, um deinen Pitch zu verbessern. Weil das Thema so wichtig ist, veranstaltet Gretel ein kostenloses Event zu dem du dich jetzt anmelden kannst: “Pimp your Pitch perfect” am 28.05.2024 um 10 Uhr gibt sie dir wertvolle Impulse, wie ein Pitch aufgebaut ist, welche Bausteine essentiell sind und wie du es schaffst, dir den Raum zu nehmen, den du brauchst, um erfolgreich zu pitchen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, individuelles Feedback auf deinen Pitch zu bekommen - damit du bald mehr Kund:innen, Multiplikator:innen und Unterstützer:innen für deine Selbstständigkeit an deiner Seite hast. Du kannst dich hier anmelden: https://lauraundgretel.de/pitch Links zu Laura und Gretel: Pimp Your Pitch Perfect: https://lauraundgretel.de/pitch Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Diese Folge wird genauso kurz und knackig wie das Thema, um das es geht. Und sie beinhaltet ziemlich am Ende einen Servicehinweis, falls dieses Thema dir vielleicht noch schwer fällt. Worum geht es? Ums Thema Pitchen. Pitchen bedeutet ja an sich nichts anderes, als sich vorzustellen. Und da wir in unserer Mastermind oder auch mit meinen 1 zu 1 Kundinnen, immer wieder sagen, hey, es ist super wichtig, dass du deine Reichweite vergrößerst, dass du auf Netzwerkevents gehst, dass du neue Leute kennenlernst, dass du auch dein bestehendes Netzwerk ab und zu mal erzählst, was es bei dir eigentlich gibt, was sich bei dir verändert hat, was du arbeitest, was du anbietest, mit wem du arbeitest, ist das Thema Pitch immer wieder wichtig. Du weißt ja vielleicht, dass Laura und ich mittlerweile schon zehnmal unser Coffee Speed Networking gemacht haben, in dem wir ja bis zu 300 Unternehmerinnen zusammenbringen, die in einem virtuellen Raum miteinander netzwerken. Wir unterteilen die dann immer in kleine Runden und geben auch der ein oder andere die Möglichkeit, vor der kompletten Runde zu pitchen. Und was mich gar nicht wundert, ist, dass in solchen Momenten, egal ob das jetzt von einer großen Gruppe ist oder ob du auf einem Netzwerkevent in einer kleinen Gruppe zusammen stehst mit einem Glas Sekt in der Hand, dass in dem Moment, wo alle Augen auf dich sind, all eyes on you, alle jetzt hören wollen, was du gerade machst, dass das vielleicht ein bisschen ein unangenehmer Moment sein kann. Und dann passiert es nicht selten, dass wir mit den irrelevantesten Informationen anfangen, also vielleicht wie viele Kinder wir haben, welche Haustiere und wo wir wohnen, obwohl das ja überhaupt gar nichts mit unserem Business zu tun hat. Und manchmal ist es dann auch so, dass wir viel schneller reden, als wir das eigentlich müssten, dass wir es einfach nur hinter uns bringen wollen, dass wir uns verhaspeln, dass wir uns wunderbar für ein Kopfkino zusammenlegen und dass wir am Ende irgendwie unzufrieden damit sind, wie dieser Pitch gelaufen ist. Und dabei ist es so, so, so, so wichtig, dass du dich in kurzen, knappen Sätzen, ich sag mal in bis zu einer Minute vorstellen kannst. Dass du wirklich erzählen kannst, wer du bist, was du machst, mit wem du arbeitest, warum du vielleicht machst, was du machst und was das Besondere an der Arbeit mit dir ist. Dann kann gerne, super gerne, gegen Ende auch so eine Art Fun-Fact zu dir rein, irgendwas, damit die Menschen sich merken, wer du bist und dich im positivsten Sinne in eine Schublade packen können. Und dass es gar nicht so einfach ist, sich diesen Pitch zu überlegen, dass es da immer wieder so Stolperfallen geben kann, das erlebe ich zum Beispiel auch in unserem Smash it Verkaufscall. Den haben wir alle zwei Wochen und jedes Smashie kann ihre Fragen mitbringen, die mit dem Thema Verkaufen zu tun haben. Bevor wir aber in die Fragen einsteigen, lasse ich immer zwei, drei von den Frauen pitchen. Und wenn Sie das das erste oder zweite Mal machen, wenn Sie sich vielleicht gerade umorientieren, wenn Sie vielleicht gerade in ein neues Angebot gehen oder so, dann kann das immer noch mal holpern. Aber ich merke immer wieder, wie sehr Übung da die Meisterin macht, wie sehr das Feedback, was ich gebe zur Wortwahl, zur Reihenfolge, zum Tempo, zur Art der Informationen, die dort reingepackt werden in den Pitch, wie schnell diese Pitches wirklich um Längen und Welten besser werden und wie wohler sich die Urheberin des Pitches auch fühlt, wenn sie das dann zwei, drei, vier mal gemacht hat. Und tatsächlich hören wir dann auch wirklich so nach Coffee Speed Networkings oder nach anderen Events, hey, das fiel mir super leicht, das war super easy, ich komme da jetzt richtig rein, ich fühle es, ich kann auf mein Gegenüber eingehen, sehen wie er oder sie reagiert und meinen Pitch dann daran anpassen. Und es macht richtig Spaß, zu erzählen, was ich mache. Und ich finde ja, es ist super, super wichtig, dass wir alle, ja, dass alle Selbstständigen, dass alle Unternehmerinnen kurz und knackig erzählen können, was sie machen und dass es dieses kurz und knackig aber auf der anderen Seite auch wieder nicht bedeutet, ich rushe da in 20 Sekunden durch und traue mir nicht, meinen Raum einzunehmen, sondern es bedeutet für mich, dass ich wirklich mich wohlfühle mit der Situation, dass ich gelassen, entspannt, aber auch mit einer gewissen Leidenschaft erzähle, was ich dort mache und dass ich eben diese diesen all eyes on me moment wirklich gut für mich nutzen kann. Und jetzt ist es so, dass ich in letzter Zeit zweimal Barcamps angeleitet habe. Barcamps sind so recht informale Arten des Austauschs, wo unterschiedliche Menschen zusammenkommen, eine Person dieses Barcamp leitet und dann kann das Format alles Mögliche sein. Ja, es kann sein, dass jemand einen Vortrag hält, das kann sein, dass jemand einfach ein Thema aufmacht und alle anderen dann ihre Erfahrungen damit reinbringen und so weiter. Und in meinen letzten Barcamps habe ich einen Pitch-Barcamp gemacht. Das bedeutet, ich habe einfach erzählt, wie ein Pitch aus meiner Sicht gut aufgebaut ist, welche Elemente es braucht, wie du gut durchgehen kannst, was ein guter Anfang, was ein gutes Ende ist, wie du deine ZuhörerInnen gut mitnehmen kannst und was auch im Pitchen oder beim Netzwerken dazu gehört in deiner Ausstrahlung, deinem Auftreten, vielleicht deinen Klamotten, dein Accessoires, was auch immer für dich da passig ist. Die Wortwahl spielt eine entscheidende Rolle. Ich möchte jetzt hier gar nicht so tief darauf eingehen. Aber wenn ich alles irgendwie mit so Konjunktive versehe und vielleicht und eigentlich und weiß ich nicht, solche Wörter da reinbringe, dann ist das einfach keine sehr überzeugende Vorstellung. Und ich habe sowohl im Verkaufscall bei Smash it als auch in diesem Barcamp einfach erlebt, wie viel es hilft, sich mit dem eigenen Pitch zu beschäftigen, wie viel es hilft, kein abstraktes Wissen, keine abstrakten Anleitungen zum Pitchen zu bekommen, sondern wirklich mal zu hören, was ich konkret bei dem, was ich jetzt gerade gesagt habe, verbessern kann. Und was ich auch so schön finde in diesem Format, ist, dass es gar nicht darum geht, was ich irgendwie falsch mache oder was irgendwie ja verändert werden muss und dass es einfach wirklich so ein sicherer Raum ist, wo keiner den anderen irgendwie be- oder verurteilt, sondern wo es wirklich darum geht, sich zu trauen, den Mut zusammenzunehmen und basierend auf dem Feedback, das ich gebe, den Pitch dann zu verändern und verbessern. Und tatsächlich war es jetzt beim letzten Barcamp, das ich gemacht habe, so, dass ich am Anfang halt gesagt habe, hey, das ist mein Pitch, ich zerlege den mal in die einzelnen Teile. Und dann hat sich jemand gemeldet und hat sich freiwillig gemeldet, um den eigenen Pitch vorzustellen. Und die meinte dann, ok, basierend auf dem, was du gerade vor zehn Minuten erzählt hast, habe ich meinen Pitch nochmal komplett verändert. Also bear with me, der ist nicht perfekt, der ist nicht super einstudiert, aber ich wollte jetzt einfach mal deine Elemente, Gretel, hier mit reinpacken und mir dann dein Feedback abholen. Und weil mir dieses Format so viel Spaß gemacht hat und weil ich wirklich finde, wir alle müssen in der Lage sein, wir müssen wirklich in der Lage sein, vernünftig zu erzählen, wer wir sind, was wir machen, für wen wir das machen und so weiter. Deswegen gibt es ein neues kostenloses Format von mir und das heißt Pimp Your Pitch Perfect. P-P-P intern bei Smash it. Pimp Your Pitch Perfect wird das erste Mal stattfinden am 29. Mai von 10 Uhr bis 11.30 Uhr. Also wir nehmen uns wirklich 90 Minuten Zeit. Ich werde euch dort in diesem Barcamp Style Call wirklich auch nochmal erzählen, worauf es aus meiner Sicht beim Pitchen ankommt, was für mich wirklich sehr, sehr wichtig ist. Ich werde euch meinen Pitch zeigen, der sich immer mal wieder verändern kann, aber werde euch da zeigen, welche Elemente drin sind, warum ich das mache, wie ich das mache, was für eine Rolle vielleicht meine Kleidung, meine Accessoires und so weiter spielen, wenn ich zu einem Netzwerk-Event gehe. Und dann nutzen wir die restliche Zeit dafür, uns eure Pitches anzuhören und dann gebe ich euch Feedback auf eure Pitches. Das heißt, es ist der perfekte Moment, um über deinen Pitch zu arbeiten, mal eine Runde zu üben und auch, darfst du nicht vergessen, zig anderen Selbstständigen zu erzählen, was du machst. Also einerseits nimmst du dann natürlich Wissen mit, wie dein Pitch besser werden kann und andererseits bist du direkt vielleicht vor deiner idealen Zielgruppe, die dort auch am Start ist und die direkt hört, was du machst. Und wer weiß, was am Ende aus diesem Netzwerkevent oder aus diesem Pitch Perfect Event für dich passiert. Denn was ich wirklich schon gesehen habe, dass so viele Kooperationen, Zusammenarbeiten, Buchungen oder auch einfach Mastermind Buddies und so weiter aus den verschiedensten Netzwerkformaten passieren kann. Also hier der Service Hinweis, wenn du sagst, ich möchte gerne an meinem Pitch arbeiten, ich möchte mir gerne Feedback von jemandem hören, die schon hunderte Feedback, hunderte Pitches gehört und gefeedbackt hat. Ich möchte das gerne in einer Runde machen, die entspannt ist. No judgment, wo ich wirklich Input bekomme auf mein persönliches Thema. Oder vielleicht möchte ich auch einfach mal hören, wie andere pitchen, um mir Inspiration zu holen, wie mein Pitch verändern und wachsen darf, dann trag dir unbedingt den 29. Mai von 10 bis 11.30 ein. Pimp your Pitch Perfect heißt das Format. Es ist kostenlos. Ich verlinke es dir hier in den Shownotes oder du bekommst natürlich den Link auch über Instagram. Schreib mir da oder schau in meine Bio. Wenn du auf den Newsletter von Laura und Gretel bist, hast du sowieso schon ein, zwei E-Mails dazu bekommen und kannst dich einfach mit einem Klick anmelden. Auf diesen Newsletter zu sein, lohnt sich allemal, denn auch die Laura hat demnächst noch ein richtig cooles Format in petto. Das spoiler ich an dieser Stelle aber nicht. Ich freue mich, wenn du dabei bist am 29. Mai zu Pimp Your Pitch Perfect um 10 Uhr. Und jetzt wünsche ich dir erstmal noch eine richtig gute Woche. Alles Liebe und bis zur nächsten Folge Moin um Neun.
- 02.05.202443 min
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Diese Folge MOIN um NEUN ist die wohl unperfekteste, die es bei MOIN um NEUN je gab. Denn: Gretel fand im Vorfeld nur sehr wenig Infos zu Katharina Siebauer und konnte sich deswegen kaum aufs Interview vorbereiten. Wie passend, denn Kathi und Gretel schnacken übers Thema „Perfektionismus“ und wie prokrastinierender Perfektionismus, den viele Selbständige kennen dürften, sich aufs Business auswirkt. Witzigerweise meinte Kathi dann in den 5 Minuten vor der Aufzeichnung „Wieso, du findest mich doch bei LinkedIn“. Und während sie sich noch kurz um ihren Hund kümmerte, hat Gretel rasant Kathis Profil überflogen und super unperfekte Fragen aus dem Ärmel geschüttelt. Hör dir diese Folge an und du erfährst: 💙 Welche Arten des Perfektionismus es gibt 💙 Woran du festmachen kannst, ob der prokrastinierende Perfektionismus bei dir eine Rolle spielt 💙 Was Manifestieren für Kathi bedeutet und warum es ohne nicht geht Top Hörempfehlung, wenn du dir weniger selbst im Weg stehen willst, damit du dein Business wuppst und dich gut dabei fühlst. Links zu Katharina: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/katharina-siebauer-599253b1/ Online-Kurs Planen für Perfektionisten: https://katharinasiebauer.de/selbstmanagement/ Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Gretel: Moin moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Heute sitzt mir gegenüber für diese Interviewfolge die liebe Kathi Siebauer. Und ich sag mal so, Kathis Thema ist Perfektionismus oder auch warum das die größte Handbremse für uns in unseren Online-Business ist. Und das Gute ist oder das Witzige ist, ich war noch nie für eine Interviewfolge so schlecht vorbereitet wie heute. Denn Kathi hat mir vor einer Woche oder vor zwei Wochen, als wir bei ihr einen Podcast aufgenommen haben, gesagt, meine Website ist gerade gar nicht mehr so aktuell. Dann habe ich zwei Instagram-Profile gesucht, die auch nicht so aktuell sind und dachte schon so, damn it, ich finde gar nichts raus zu der Frau. Und dann hat sie mir vorhin gesagt, als das Interview schon fast startete, auf LinkedIn hättest du alles gefunden. Und ja, ta ta, ich kann schon mal sagen, wenn ihr was über Kathi wissen wollt, geht zu LinkedIn, Da sind viele tolle Posts. Deswegen wird es heute ein perfekt, imperfekter Interview-Tag bei Moin um Neun. Moin Kathi, schön, dass du da bist. Katharina: Danke Gretel und danke, dass ich hier sein darf. Und eigentlich finde ich es genial, weil mir ist es in der Vergangenheit schon so oft passiert, gerade immer bei meinem Thema, was da einfach an coolen Sachen passiert, sage ich jetzt mal. Da war es mal einmal hatten wir das Thema, da war ich in Brasilien. Dann hatte ich ein Live Interview, hat in der Nachbarswohnung die Bohrmaschine angefangen zu bohren. Wir hatten schon Technikausfälle und alles. Und vor allem, wenn jemand zu mir in den Podcast kommt, dann sage ich immer, alles ist erlaubt, du bist hier bei Perfectly Imperfect und sofort ist der Druck weg. Sofort ist der Druck bei jedem raus. Und von daher finde ich das jetzt überhaupt nicht schlimm. Und ich finde ja immer die schönsten Gespräche entstehen meistens spontan. Gretel: Genau und dann ärgert man sich immer, dass man nicht auf Aufnahme gedrückt hat schon früher. Ja genau. Das passiert uns heute nicht. Aber Kathi, sag doch mal, du bist ja Business-Coach, bist Personal-Coach und hast wie gesagt, ja auch gesagt, na ja, ich bin so ein bisschen im Umbruch, es gibt jetzt gerade so ein bisschen was Neues oder das, was man auf einigen Kanälen wie der Website sieht ist vielleicht nicht mehr ganz aktuell. Hol uns doch erstmal ab, was machst du denn? Katharina: Ja sehr gerne. Also noch mal ganz offiziell, hallo hier ist Kathi und ja mein Aushängeschild war oder ist früher immer der Perfektionismus gewesen, in allen Bereichen des Lebens eigentlich. Ich habe auch früher, weil ich einfach früher in meinem 9 to 5 auch sehr stark unter diesem Thema Perfektionismus gelitten habe, Wobei mir das zu dem Zeitpunkt eigentlich noch gar nicht klar war, dass es sich Perfektionismus handelt. Und habe mich dann aber mit der Zeit einfach mehr und mehr auf dieses Thema Business und Perfektionismus konzentriert, weil er da einfach nochmal facettenreicher ist und nochmal versteckter ist und da kann ich vielleicht schon mal kurz reingehen und ein bisschen aufklären. Also ich sage immer, es gibt zwei Arten von Perfektionismus. Das eine, der ist der, wenn Leute sagen oder das Gefühl haben, hey, ich muss immer so 120, 150, 200 Prozent geben oder ich darf jetzt absolut keinen Fehler machen oder es muss jetzt fehlerfrei sein, ich muss perfekt vorbereitet sein, ich muss perfekt aussehen. Und das kann, also kann im Business sich natürlich auch zeigen. Aber diesen Art von Perfektionismus, den sehe ich ganz oft eher im 9 to 5, was im Business tatsächlich viel, viel häufiger ist. Und deswegen ist er auch so speziell, ist der sogenannte prokrastinierende Perfektionismus. Was heißt das? Das heißt, Prokrastinieren heißt ja aufschieben. Das heißt, wir nutzen jetzt diesen Perfektionismus Anspruch. So ich brauche jetzt die perfekte Homepage. Ich brauche das perfekte Logo. Ich kann kein Instagram Profil starten, weil ich gar nicht weiß, wie ich mich nennen soll, weil ich keinen ausgefallenen Namen finde und so weiter und so fort. Dann ist es quasi dieser Perfektionismus ist sozusagen eigentlich nur ein Symptom Dinge, die eigentlichen Dinge, wo wir wissen, das muss jetzt passieren. Ich weiß ja, ich muss mich irgendwie sichtbar machen auf irgendeine Art und Weise, wenn ich mit meinem Business irgendwann mal Geld verdienen möchte. Aber dann kommen eben diese Perfektionismus-Sachen quasi dazwischen und grätschen rein und das ist vermeintlich nie gut genug und man bleibt unsichtbar oder man vielleicht sind auch viele schon sichtbar, aber dann ist es so wirklich zeige ich mich oder verstecke ich mich eventuell was ich auch ganz oft sehe ist, dass ich dass sich Leute hinter Grafiken verstecken. Gerade auf Instagram ist es total beliebt, dass man so gar nicht sich selber zeigt, dass es einem schwerfällt, Stories aufzunehmen. Und dahinter steckt eigentlich immer so dieses Symptom-Perfektionismus. Und das ist das, was halt eben im Business total ausgeprägt ist. Gretel: Ja, absolut. Wir sehen das auch bei unseren Kundinnen in Smash-It manchmal, dass es dann offensichtlich so ein riesiges Problem ist, wie das Logo aussieht oder wie wir uns jetzt genau bezeichnen, ob wir Coach oder Mentorin oder Beraterin sind oder sowas, wo man sich so denkt oder wo man einfach weiß, wo wir so wissen, okay, das macht nicht den Unterschied. Hauptsache, du fühlst es. Ich habe zum Beispiel damals, als ich in die Selbstständigkeit gestartet bin, habe ich gesagt, okay, ich stelle fest, ich brauche bestimmte Farben einfach, drei Farben, zwei Schriftarten, um auf Instagram starten zu können, nicht jedes Mal neu zu überlegen. Aber ich würde auch generell sagen, ich bin generell auch kein wahnsinnig perfektionistischer Typ, sondern eher so pragmatisch unterwegs. Und jetzt frage ich mich, wie, was kann man denn da machen? Also es gibt ja jetzt natürlich auch eine riesige Frage, aber ich für mich weiß, ich bin eher pragmatisch. Better than perfect. Wenn ich eine Arbeit nochmal drüber lesen müsste, würde ich Zustände kriegen. Ich will jetzt einfach raus, ich will es jetzt weg haben, ich will weitermachen. Aber so tick ich eben. Wie ist das, wenn jemand merkt, okay, ja, ich merke schon, ich verstecke mich dahinter Sachen, aber ich komme nicht aus meiner Haut? Was macht man da? Katharina: Das ist wirklich eine sehr große Frage und ich würde die einfach mal so ein bisschen aufdröseln. Also so wie du tickst ich kenne mehrere so Leute wie dich. Du bist für mich, du fällst für mich unter die Kategorie Macher-Typ, das heißt nicht, dass da nicht vielleicht auch ein Zweifel da ist, aber du haust es dann halt einfach trotzdem raus. Tatsächlich ist es so, dass meine Erfahrung ist, dass es die wenigsten so ticken. Die meisten, vielleicht auch natürlich, weil ich mit diesen Menschen zusammenarbeite und weil ich halt einfach selber sehr lange so war und das ja auch immer noch in mir ist, habe ich halt viel mit dieser anderen Gruppe zu tun. Und es ist immer total schwer für Menschen, die so Macher-Typen sind, zu verstehen. Ey, was ist denn los mit dir? Jetzt hau es halt einfach raus. What's the fucking problem? Excuse me, sorry, jetzt fluche ich einfach mal. Ich hoffe, ich darf das hier. Gretel: Logisch. Katharina: Man kann es oft nicht nachvollziehen. Deswegen ist es als erstes wichtig, dass ich glaube ich mal erkläre, was Perfektionismus eigentlich ist und wo es herkommt. Und da zeige ich immer dieses Eisbergmodell auf, das eigentlich jeder kennt. Das heißt, ich habe hier die Spitze des Eisbergs und da sind an der Wasseroberfläche so zwischendrin ein bisschen Unterwasser, ein bisschen Oberwasser ist der Perfektionismus. Und der zeigt sich oben, da sind ein paar vermeintlich gute Eigenschaften, dass ich sehr gerne ins Detail gehe zum Beispiel, dass ich vielleicht Fehler sehe bevor sie andere sehen, dass ich, wenn ich es dann abliefere, dass es total hammer aussieht. Also viele Perfektionisten hauen dann ja auch Sachen raus, wenn es dann mal so weit ist. Zwei Jahre später, wo du dir echt denkst, boah, krass, cool, ne? Aber das sind halt eben auch negative Auswirkungen. Aber was wichtig ist zu verstehen, ist, dass Perfektionismus ein Symptom ist. Und da müssen wir jetzt einfach unter Wasser gucken, also in den Eisberg rein. Und da ist erstmal so in der Mitte ist dieses Gefühl nicht gut genug zu sein. Also das ist tatsächlich etwas, da muss man tatsächlich hinschauen. Also wenn ich das Gefühl habe, warum nehme ich die Homepage nicht live? Warum haue ich den Post nicht einfach raus? Weil ich irgendwie das Gefühl habe, ich bin nicht gut genug, das ist nicht gut genug, habe ich eigentlich genügend Ausbildungen, werde ich ernst genommen? Da sind ganz, ganz viele Zweifel. Und ganz drunter, was da drunter liegt, sind tiefsitzende Ängste und ein tiefsitzender Wunsch. Und zwar ist es die Angst vor Ablehnung und der Wunsch nach Anerkennung. Aber die Angst nach Ablehnung, das ist so tatsächlich das, was bei den meisten dann so vorherrschend ist. Und es ist ja irgendwie so ein Mechanismus, den wir alle in uns haben, das ist evolutionsbedingt und so weiter und so fort und genau das ist halt was dann diesen Perfektionismus verursacht. Also das ist glaube ich schon mal so der der erste Teil der Frage, weil dann weiß ich auch wie ich es angehen muss, wie ich diesen Perfektionismus löse. Das war ja deine Frage gewesen, ne? Gretel: Ja, ich finde es super spannend, weil bei mir war es zum Beispiel so, es fiel mir damals nicht so leicht vor vier Jahren, also es war okay-ish, bei Facebook Live oder Sachen zu machen. Es war super easy bei Instagram, weil das für mich Neuland war. Und ich habe wirklich zwei Jahre gebraucht, bis ich irgendwas auf LinkedIn gepostet habe oder gemacht habe, weil da war ja noch meine alte Welt. Da habe ich die ganze Zeit so gedacht, boah, die verstehen das gar nicht, das ist bestimmt mega weird. Und ich glaube, so diese Angst vor Ablehnung, die haben wir alle in verschiedensten. Also bei Facebook war das bei mir auch so, boah ja krass, jetzt sehen da die Leute, mit denen ich studiert habe und mit denen ich irgendwie meine Freunde, meine Familie, die sehen das alles, die fragen sich auch, boah was macht Gretel da jetzt? Und dann kam aber irgendwie so ein scheiß egal Moment, wo ich so dachte, naja gut, also entweder machst du es jetzt oder machst du es halt nicht. Ich kann mir halt gut vorstellen, dass das was ist, was also was schwer alleine kommt, wenn man nicht der Typ dafür ist. Also bei mir war dann halt einfach der Wunsch, jetzt mal hier loszulegen, einfach größer. Und genau da setzt du ja mit deinen Kunden und Kundinnen an, denen sozusagen zu helfen, zu verstehen, was eigentlich die Handbremse ist, der Hinderungsgrund und wie man die lösen kann. Katharina: Ja, also das ist natürlich das Paradebeispiel, der Weg in die Sichtbarkeit. Und also was du erklärst, bestätigt ja quasi auch meine Theorie. Ich habe zum Beispiel damals einfach, mir auch nochmal eine Story reinzuschmeißen. Ich habe, glaube ich, sechs Monate gebraucht, bis ich auf meinem LinkedIn-Profil, das schon existiert hat, einfach hingeschrieben habe, Projektmanager und Coach. Ich habe nur und Coach angeführt und dann dachte ich mir, mein Gott, jetzt sehen das alle Arbeitskollegen und jetzt denken die, oh mein Gott, jetzt wird sie Coach. Also jetzt dreht sie voll durch. Jetzt erst kündigt sie, dann keine Ahnung. Da geht halt richtig krasses Kopfkino an. Und was kann man dagegen tun? Beziehungsweise du hast gesagt, irgendwann hatte ich dann so ein Scheißegal-Gefühl. Das ist auch so mein Tipp. Natürlich ist es total schwer. Aber man muss halt lernen, diese Dinge zu tun und einfach zu merken, es passiert nichts. Hey, ich bin safe. Es ist jetzt eigentlich überhaupt nichts Schlimmes passiert. Das höre ich dann ganz oft, wenn jemand dann zum ersten Mal postet oder wenn er zum ersten Mal so richtig sein Angebot raushaut, ja, irgendwie so erst pocht das Herz und dann so, soll ich wirklich auf posten klicken oder nicht und dann ist es nochmal zehnmal durchgelesen und hier nochmal ein Smiley gemacht und hier nochmal anders formuliert. Und dann hast du auf Posten geklickt und dann gehst du vielleicht erstmal raus aus der Plattform und zwei Stunden später merkst du, es ist gar nicht so schlimm. Im Gegenteil, vielleicht, so wie in meinem Fall, applaudieren die Leute sogar und schreiben ehemalige Arbeitskollegen, wie inspirierend sie das finden. Und ja, es gibt diesen Hate ja im Internet, aber ich persönlich habe den nie erlebt. Also die Leute, die sich dann vielleicht ihren Teil denken, die meisten schweigen tatsächlich. Gretel: Genau, das ist auch wieder so die Formalverteilung. Die, die es richtig cool finden, die sagen was, die es richtig scheiße finden, die sagen vielleicht was und die große Masse sagt erstmal gar nichts. Katharina: Und was mir auch geholfen hat, mich noch mehr zu zeigen, also auch noch mehr mich zu zeigen, das ist ja dann noch so eine weitere Hürde, ist einfach irgendwann dieser Mindset-Shift. Für wen mache ich das ja eigentlich? Für wen tue ich mir das an? Ich mache das nicht für Nachbarin Margarete oder Schulfreundin Lieselotte, sondern ich mache das für die Leute, denen ich mit meinem Service, mit meiner Dienstleistung helfen möchte. Und wenn man sich das bewusst macht, also vielleicht auch, naja, so klischeemäßig sein Purpose, sein sich an sein Warum erinnert, dann hat man eher so diesen Ansporn, jetzt einfach auch mal dieses scheiß Egal-Gefühl, wie du es gesagt hast, zu entwickeln. Gretel: Und wie machst du das? Also man sagt doch auch, weil man muss sich kurz überlegen, wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Ausreden oder irgendwie so. Also so in die Richtung so ein Ding. Prokrastination ist ja oft auch verknüpft mit ja, das geht nicht, weil also du hast, habe ich beim Überfliegen gerade gesehen, hast einen Post bei dir auf LinkedIn, wo du sagst ja LinkedIn ist voll, nimmt keine Coaches mehr an. Also diese Frage nach, in diesem Fall wie gesättigt ist ein Markt, da brauche ich jetzt damit gar nicht anfangen, die Plattform ist schon voll, aber TikTok ist auch zu jung und alles, was neu kommt, weiß man ja noch nicht, ist ja noch nicht etabliert. Also es gibt ja immer Gründe und manche sind echt und manche dienen halt dem Perfektionismus oder der Prokrastination in dem Fall. Kann man das irgendwie unterscheiden? Kann man da irgendwie sagen oder kann man das irgendwie so demaskieren oder? Katharina: Ja, auf der einen Seite kann ich darüber aufklären. Das ist mir jetzt auch nochmal ganz wichtig, das muss ich jetzt aus meinem Kopf raushauen. Das beantwortet jetzt nicht deine Frage, aber weil es gerade so aktuell ist, das geht gerade rum wie ein Virus. Der Markt ist gesättigt, es wird immer schwieriger Kunden zu akquirieren, etc. etc. Und wer sich da beschwert, das sind Leute, die statt letztes Jahr 30 Millionen Umsatz, dieses Jahr nur 25 Millionen Umsatz gemacht haben oder von mir aus nur 700.000 Euro umgesetzt haben und nicht die Millionen, die sie vorgenommen haben. Wenn ich null sichtbar bin, also du musst immer gucken, was ist dein individuelles Wachstumspotenzial. Das heißt, wenn ich null sichtbar bin, habe ich wahrscheinlich auch null Umsatz, oder? Und wenn ich immer mal wieder sichtbar bin, habe ich vielleicht immer mal wieder Likes und vielleicht einmal eine Kundin. Das heißt, lieber bei sich bleiben und gucken, was ist das individuelle Wachstumspotenzial, weil bis das mal ausgeschöpft ist und dann kommt ja die Next Level Barriere bis dahin ist ein langer Weg und bis dahin kannst du wachsen und da ist der Markt auch nicht gesättigt so das. Gretel: Ja ja, keiner macht mehr Online Kurse. Katharina: Das musste ich jetzt einfach mal raushauen, weil mich diese Diskussion gerade echt extremst nervt und weil mich auch diese Angstmacherei, viele nehmen das dann ja auch wieder. Das habe ich ja auch bei meinem Post zum Anlass genommen, dass jemand eine Einladung geschickt hat, wie du dich als Coach abhebst in einem gesättigten Markt. Es ist quasi so dieses Angstmarketing, was ich ja ablehne. Genau. Jetzt habe ich natürlich die ursprüngliche Frage vergessen. Gretel: Die ursprüngliche Frage war, wie das ist mit Ausreden oder Gründen, die einerseits dem Perfektionismus oder der Prokrastination dienen oder ob das echte Gründe sind, wie man das sozusagen rausfinden kann. Katharina: Also es ist ja so, da kommt jetzt der Coach in mir durch. Also alles, was du fühlst, ist ja in erster Linie mal real für dich. Es ist ja deine Realität irgendwo. Und ich kann eigentlich nur dahinter kommen. Ist es jetzt eine Ausrede oder ist es wirklich so, wenn ich anfange, mich selbst zu reflektieren? Und deswegen ist halt da einfach Coaching auch so wichtig, weil man sich selber da auch einfach nicht die richtigen Fragen stellt. Das heißt, sich einfach mal fragen, aus welcher Intention heraus mache ich jetzt das eigentlich? Aus welcher Intention heraus denke ich, dass die Homepage jetzt eine andere Schriftart braucht. Weil ich vielleicht denke, dass sonst nicht professionell genug aussieht und mich dann die ehemaligen Arbeitskollegen auslachen. Dann weißt du, das ist so eine Mangelenergie und dann weißt du, es ist jetzt prokrastinierender Perfektionismus zum Beispiel. Also sich da wirklich kritisch hinterfragen. Und das andere ist mir gerade noch eingefallen. Es ist schon wieder weg. Gretel: Ich finde das super. Wir machen dem Podcast alle Ehre. Katharina: Wo du dich auch ganz gut erwischen kannst, ist so typische Wenn-Dann-Formulierungen. Erst wenn du zum Beispiel sagst, aber das braucht natürlich auch Selbstreflektion, ne? Erst wenn ich fünf Kilo abgenommen habe, dann kann ich professionelle Fotos machen und erst wenn ich professionelle Fotos habe, dann kann ich die Homepage, also ich bleibe jetzt bei dem Beispiel Homepage. Erst dann kann ich die Homepage veröffentlichen. Also immer wenn diese Wenn-Dann-Formulierungen sind, dann musst du sofort reinkrätschen und sagen ne, weil manchmal, wir erklären uns das ja auch logisch, aber dann müssen wir hier einfach den Cut machen und mal ausbrechen aus diesem Paradigma und aus dieser Realität, der wir uns da gerade erschaffen und sagen, ne, brauch ich doch gar nicht. Ich brauch ja keine professionellen Fotos. Sogar auf LinkedIn sind mittlerweile Selfies eigentlich geduldet, sagen wir es mal so. Also ja, ich habe immer mal wieder Selfies dazwischen drin. Gretel: Ja, und ich meine, es ist ja auch so ein bisschen, es geht ja in eine ähnliche Richtung wie am Business arbeiten. Es ist ja auch der Perfektionismus, es ist ja nichts, was man so im Business macht die ganze Zeit. Und ich kann mir einfach vorstellen, dass es da auch super schwer ist, den Wald vor lauter Bäumen zu sehen. Weil wie du sagst, wir stecken alle in unseren Körpern schon seit etlichen Jahrzehnten in der Regel. Wir kennen unsere Argumente gut, wir wissen, auf was wir gut anspringen und wie wir uns die Welt schön erklären. Da hilft es natürlich, dass jemand von außen mal sagt, guck dir das nochmal an und ist das denn wirklich wahr und wenn dann bringt nicht so viel. Wie arbeitest du da? Was hast du da? Also berätst du im 1 zu 1 Coaching oder hast du eine Gruppe oder was? Katharina: Also bei mir ist es ja eine Kombination. Also ich habe jetzt auch gerade was Neues entwickelt. Das kommt jetzt dann die nächsten ein, zwei Tage raus. Da gehen wir wirklich tatsächlich auf das Thema Mindset und Prokrastination und Perfektionismus ein. Aber bei meinen 1 zu 1 Programmen ist es so, das ist ja meine Philosophie und das, dieses Modell heißt, das “Einfach machen Modell” ist, dass es im Business braucht, dass drei Kreise oder drei Säulen, je nachdem wie du es sehen willst, das und die alle ineinandergreifen. Das eine ist die Strategie. Also ich bin die Letzte, die sagt, ohne Strategie funktioniert es nicht. Dann brauchst du halt eben dieses Thema Mindset und Energie. Und dann brauchst du halt einfach diese Action Steps, also diesen Fokus auch zu halten. Nicht jetzt hier wieder da springen und hier und diesen die fokussierten Action Steps. Also so nenne ich das. Und dadurch, dass ich halt eben 1 zu 1 mit meinen Kunden arbeite, ist das quasi automatisch gegeben. Das ist ja oft das Problem in Gruppenprogrammen. Man hat super viel Material zur Verfügung, aber man weiß eigentlich gar nicht so, was mache ich jetzt als Erstes. Dann habe ich irgendwie so theoretisch an meiner Positionierung rumgebastelt. Und das Thema Positionierung ist auch nochmal ganz spannend, weil das auch nochmal ein Feld ist, wo viel Perfektionismus mit drin ist. Dass ich zum Beispiel nicht meine Herzenspositionierung folge, weil ich vielleicht denke, meine Zielgruppe, die ich da ins Auge gefasst hat, die wollen ja keine Meditationen machen. Das sind ja so Anzug, also habe ich schon gehört, das sind so Anzugträger, ob die so offen sind für Meditationen, keine Ahnung. Und wenn man da 1 zu 1 arbeitet, dann kommt man da halt relativ schnell hinter solche Muster. Einfach das passiert einfach im Gespräch und dann kann man dann natürlich korrigieren. Wenn man jetzt in so einem Gruppencoaching halt ist, dann ist es ein bisschen schwieriger. Genau, aber man kann sich das natürlich auch selber einfach bewusst machen. Selber einfach bewusst machen. Und ja, genau. Gretel: Also ich finde es einfach, ich finde es so gut, weil es ist halt letztlich wirklich das, was es braucht, auch mal so ein Reality-Check. Das sagen wir ja auch bei Smash it oder ich auch im 1 zu 1 auch immer wieder sozusagen, hey, und wenn du jetzt, wie du gerade sagst, wenn du jetzt feststellst, aus irgendwelchen Gründen sind die Anzugträger deine Zielgruppe und du möchtest denen jetzt Meditation näher bringen, Dann ist halt auch in dem Moment so ein Reality-Check schon mal wichtig, um zu gucken, okay, verrenne ich mich da jetzt in irgendwas, passt das, kann das stimmen, wie kann ich rausfinden, ob es dort einen Markt gibt? Kenne ich jemanden, mit dem ich reden kann? Kenne ich jemanden, der jemanden kennt, mit dem ich reden kann? Was ist mein Plan, um an diese Zielgruppe ranzukommen? Warum will ich da eigentlich hin? Mache ich es mir jetzt extra schwerer als ich als ich müsste? Oder muss ich hier wieder irgendwas besonderes machen, wo gar kein wo gar nichts besonderes nötig wäre. Das finde ich so spannend. Katharina: Das ist auch wichtig, weil gerade wenn wir bei Positionierung bleiben, es kann ja sein, dass ich mir die Anzugträger ausgesucht habe, weil mir gesagt wurde die und die Zielgruppe die gibt tendenziell mehr Geld aus für Exit und Set. Dann wäre das schon wieder so typisch im Außen. Und dann ist es auch schon wieder eine Art von Perfektionismus. Ich suche mir jetzt die Zielgruppe aus, obwohl ich die vielleicht überhaupt nicht spüre, obwohl ich überhaupt gar nicht mehr in diese Welt gehören möchte. Also bei mir war das im Anfang so. Das ist auch interessant und es ist auch ein Prozess, deswegen erzähle ich die Geschichte auch. Ich habe damals mir tatsächlich ein sehr gutes Positionierungscoaching geleistet, als ich gestartet bin. Grüße an Annika. Hallo Annika. Ich nehme das Beispiel immer her. Sie hat damals quasi schon gesehen, Also sie hat gesagt, also Kathi, wenn du so erzählst, das hört sich für mich an, als hättest du 0,0 Bock auf diese Zielgruppe. Und dann so, okay, ist vielleicht was dran. Ich kann, ich konnte diese Zielgruppe aber auch nicht zu 100 Prozent loslassen und dann ist es so ein bisschen schwammig geworden und sie hat bei mir schon immer diese Zielgruppe Selbstständige gesehen. Aber damals habe ich es mir noch nicht vorstellen können und irgendwann habe ich mich organisch natürlich dahin entwickelt, Aber einfach sich diese Fragen zu stellen, ist es wirklich jetzt die Zielgruppe, mit der ich wirklich arbeiten möchte oder weil XYZ gesagt hat, da ist das Geld oder whatever. Gretel: Ja, voll. Ich habe nur eine andere Frage oder in eine ganz andere Richtung. Wir haben ja vorhin festgestellt, als ich dich bei Instagram gesucht habe, du aber vor allem bei LinkedIn zu finden bist. Und tatsächlich kann ich mir gut vorstellen, dass das viele Hörer und Hörerinnen auch diese Frage haben. Warum LinkedIn? Weil gerade am Anfang, wenn wir mal bei der Positionierung bleiben, okay, du überlegst dir dann, wo ist meine Zielgruppe unterwegs, welcher Kanal passt mir und so weiter. Ich würde die Frage immer ganz broad aufmachen wollen. Was ist LinkedIn für dich? Was bringt es für dich? Wie nimmst du es wahr? Warum bist du auf LinkedIn und nicht auf einem anderen Kanal? Katharina: Also meine, ich muss mich echt lachen, sorry. Also mir ist Instagram zu anstrengend Punkt. Und ich habe hier einen Notizzettel und da steht drauf, wie kann es leicht sein? Und es ist nicht so, dass ich nicht Instagram ausprobiert hätte, aber dieses Story machen, Reel machen, da ist so eine Barriere bei mir und ich denke mir, das ist so viel Zeit. Da kriege ich bei LinkedIn genauso viel Reichweite mit weniger Aufwand. Das war so mein… Damit habe ich eigentlich Instagram aufgegeben. Ich sage nicht, dass ich liebäugel immer mal wieder Instagram aufzunehmen, weil ich schon auch die Vorteile sehe. Also diese Reels und Stories haben extrem viel, also haben extrem viel Qualität, weil man halt einfach diese Nähe und diese Verbindung schaffen kann, die man vielleicht dann eben bei LinkedIn nicht so irgendwie sich anders schaffen muss. Ich fühle mich einfach wohl auf LinkedIn. Meine Zielgruppe ist da auch gut vertreten und ja ich habe mich da einfach von Anfang an wohl gefühlt. Da war am Anfang, es war auch so, da war auch mehr von meinem Netzwerk. Also ich war vorher schon relativ, also sehr sehr gut vernetzt. Ich habe da in meinem 9 to 5, war schon immer gut im Netzwerken und habe da quasi viele Kontakte gehabt und dachte mir, okay, da schlage ich jetzt mein Zelt auf und guck mal, was es da zu holen gibt. Gretel: Also ich finde es so spannend, weil ich tatsächlich am Anfang, also vor vier Jahren dachte ich noch so, na ja, es ist halt tatsächlich eher so ein Netzwerk mit vielen Angestellten. Und das hat sich aber, glaube ich, total verändert. Ich kenne fast niemanden aus der selbstständigen Welt, die kein Profil bei LinkedIn hätten. Aber das war bei mir so ein Glaubenssatz oder ein Nichtwissen, glaube ich. Dass ich dachte, da sind mehr Menschen, für die es nicht interessant ist, was ich mache und deswegen gehe ich nicht zu LinkedIn. Katharina: Nee, also das hat sich total gewandelt und ich sage es mal, wenn du die Zielgruppe Selbstständiger hast, Unternehmer, wenn du Führungskräfte hast, dann bist du auf LinkedIn total gut aufgehoben. Das heißt aber nicht, dass es halt nur Führungskräfte-Coaches betrifft oder Coaches, die anderen Coaches oder Beratern helfen, sondern es kann ja auch so sein, dass zum Beispiel berufliche Orientierung oder einfach generell Empowerment, ne? Also da ist, so LinkedIn öffnet sich immer mehr auch für andere Themen, die nicht unbedingt beruflich sind. Ja und wenn ich da sage, okay, ich möchte ein bestimmtes Klientel ansprechen, dann finde ich die auf LinkedIn. Ich glaube, es gibt… Das Mindset Herz in mir sagt, du findest deine Zielgruppe überall. Also wenn du das mit voller Leidenschaft machst, dann findest du deine Zielgruppe auf LinkedIn genauso wie auf Instagram oder von mir aus auf Facebook noch. Also, aber man sollte sich halt mal, probier dich am Anfang aus, völlig fein. Thema Perfektionismus, versuch nicht jahrelang alles gleich gut zu bespielen und schau dann einfach, wo fühlst du dich wohler nach ein, zwei, drei Monaten und guck, was du da in einem Jahr erreichen kannst. Also ich sag auch in einem Jahr, das denken jetzt viele, in einem Jahr, ich wollte ja schon Umsatz in drei Monaten machen. Aber man unterschätzt halt, also man überschätzt, was man in drei oder vier Monaten erreichen kann, aber man unterschätzt oft, was man mit einem Jahr Konsistenz, Konsistenz sagt man da? Konsistency? Konstanz, genau. Schaffen kann, genau. Gretel: Ja, ja mega spannend. Sehe ich genauso und ich finde es halt noch wichtig zu sagen, es bedeutet ja auch nicht, dass wir nichts verkaufen in drei Monaten, weil es nur über diesen Kanal geht, sondern es geht halt vorher einfach viel mehr übers Netzwerk zu verkaufen als über Kanäle, in denen wir gerade erst sichtbar werden. Ich habe noch eine Frage. Und zwar hatten wir beide ja vor nicht langer Zeit, letzte Woche, glaube ich, eine Podcast Folge aufgenommen, bei dir im Podcast. Da habe ich irgendwas gesagt zum Thema Manifestieren, wo ich gesagt habe, boah, das nervt mich so, wenn Leute einfach denken, sie könnten einmal den Sternen sagen, was sie gerne möchten, und dann passiert das. Und wir haben dann im Nachgang so ein bisschen festgestellt, dass wir sehr unterschiedlich einfach manifestieren, definieren, glaube ich. Denn so wie du es gesehen hast, da konnte ich dann schon mitgehen, aber ich bin halt, ich finde es halt immer nicht so gut, wenn man aus der Selbstwirksamkeit rausgeht, sondern einfach nur denkt, boah, irgendwer wird es schon für mich richten. Aber deswegen, hol uns doch mal ab, was ist Manifestieren für dich und wie wichtig ist das in deinem Business? Katharina: Das ist sehr wichtig in meinem Business. Ich weiß jetzt gar nicht mehr, ob wir uns da so uneinig waren, aber ich sag einfach mal, was ich jetzt heute sage. Gretel: Ich glaube, ich hatte… Katharina: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Gretel: Ich glaube einfach, ich hatte ziemlich gedisst und da musstest du so grinsen und hast dann danach gesagt, so, das sehen wir unterschiedlich. Katharina: Also ich habe mal diese Formel gehört zum Manifestieren. Wie war das nochmal? Ask, do, receive. Das heißt, und so sehe ich das auch, also da gehe ich auch mit, das heißt, du musst erstmal wissen, was du möchtest. Das steckt in diesem Ask drinnen, Fragen. Was will ich eigentlich? Wo will ich hin? Das musst du wissen, weil sonst ist der Fokus gar nicht da, weil energy goes, oder where attention, energy flows, where attention goes, so rum genau. Das ist das Erste. Und dann, was viele aber eigentlich ausklammern wollen, ist jetzt dieses Do. Das heißt, ich muss auch etwas tun. Ich kann mich leider nicht auf meinen Meditationskissen sitzen und mir das manifestieren. Und sitze da den ganzen Tag, poste aber nichts und ja, und zeige mich nicht und gehe nicht vor die Tür, dann kann auch nichts kommen. Das ist das Erste. Also das, glaube ich, das, was viele falsch verstehen. Also dieses Tun ist für mich schon sehr wichtig. Und dann, was aber auch sehr in Alignment ist, mit dem, wie ich arbeite, mit meiner Philosophie, ist, dass dann so die Leute, die dann tun, die tun dann oftmals zu viel. Und dann ist dieses Receive nicht mehr gegeben. Das heißt, ich möchte jetzt gar nicht da irgendwas, nicht dass das dann als Glaubenssatz irgendwo hängen bleibt. Aber ich sage es jetzt einfach mal so, du bist eigentlich zu beschäftigt und das Universum kann gar nicht liefern. Das heißt, hier das Universum klingelt an der Tür und du bist zu beschäftigt. Ich muss jetzt hier noch den Post raushauen, ich kann jetzt gerade die Tür nicht aufmachen. Und ich glaube, das vergessen halt auch viele diese Ruhezeiten und gerade auch einfach viele Perfektionisten, wo ich am Anfang, kann man den Kreis wieder kurz schließen, wo einfach dieses 120 Prozent geben, immer machen, machen, machen, tun, tun, tun, busy sein. Das darf man halt auch sehen, dass im Business sehr viel auch mit, ich bin jetzt bereit zu empfangen. Ich habe jetzt genug gehasselt, verdammt nochmal, und ich habe jetzt lang genug durchgehalten und jetzt empfange ich einfach mal. Der Samen ist gesäht und jetzt nehme ich mir quasi was mir zusteht. Gretel: Ja, also da kann ich es komplett unterschreiben, so diese Definition von manifestieren, weil ich finde, da steckt halt ganz viel in dem Ask, steckt halt ganz viel nötige Klarheit drin. Was möchte ich eigentlich, wo will ich hin? Ich hab zum Beispiel jetzt erst vor zwei Wochen oder so, eigentlich trug ich es schon länger mit mir rum, aber hab so überlegt so, na ja, eins zu eins will ich nicht mehr machen, nicht mehr so richtig, oder vielleicht doch, wenn es ganz toll nö, aber vielleicht auch nicht. Und habe dann wirklich auch erst mal überlegen müssen, was möchte ich statt dessen machen? Und habe dann mir aber auch mal so eine Auszeit nehmen müssen, drei, vier Tage, um am Business zu arbeiten, drüber nachzudenken, auch mal in die Sauna zu gehen und da darüber nachzudenken oder mit anderen Menschen darüber zu reden, die an einer ähnlichen Stelle sind. Und erst dann kannst du ja sagen, okay, das ist es jetzt, das mache ich jetzt. Und witzigerweise, das ist jetzt erst drei Tage her, ich habe jetzt drei Anfragen gekriegt, die wie Arsch auf einmal passen für das, was ich machen möchte. Ich bin völlig in disbelief. Und das ist wirklich krass. Also das ist wirklich verrückt. Katharina: Ja, Aber wenn man weiß, was man will, und wenn man sich selber so ein bisschen aus dem Weg geht, dann kommt es auch. Und das sind jetzt so Floskeln, glaube ich, die wir da jetzt raushauen und die manchmal halt nicht unbedingt weiterhelfen. Aber ja, wenn wir vielleicht eins mitgeben können, ist daran Glauben. Und was vielleicht auch noch wichtig ist, gerade noch mal auf das Thema Perfektionismus, es ist keine Entscheidung fürs Leben, oh mein Gott. Also es gibt immer einen Weg zurück. Und wenn du jetzt sagst, okay, für die nächsten fünf Monate möchte ich kein 1 zu 1 machen und das teste ich jetzt mal aus, heißt es ja nicht, dass du in sechs Monaten nicht doch irgendwie ein 1 zu 1 machst oder ein absoluter Traumkunde, mit dem du immer schon zusammenarbeiten wolltest, klingelt an der Tür, dann wirst du wahrscheinlich nicht nein sagen und wirst nicht sagen, nee komm hierhin, mach ich nicht mehr. Sondern dann machst du es halt vielleicht doch. Also es gibt immer ein, es ist nicht entweder oder, weil das ist auch oft Perfektionismusdenken, entweder oder, schwarz oder weiß, also da ist mehr. Gretel: Ja voll. Ich habe gerade beim Jimdo Gründer Matze Henze, der hat so ein Format 60 Sekunden Selbstständigkeit. Und da habe ich mich so ein bisschen durchgesuchtet, weil eben ganz viele Selbstständige sagen, was Selbstständigkeit für sie bedeutet und was so ein bisschen der Kern ist. Und da kommt auch so dieses raus, wenn Plan A nicht funktioniert, dann Plan B. Und wenn Plan B nicht funktioniert, dann Plan C. Und wenn du irgendwann zurück in die Anstellung willst, weil das gerade dich irgendwie abholt, dann ist das auch okay. Also es ist ja alles nicht für immer und in Stein gemeißelt. Und ich fand es einfach richtig schön, wie du es gerade gesagt hast. Es geht darum, dass wir uns nicht selber im Weg stehen und dass wir, oder dass wir einfach mal zur Tür gehen oder dass wir uns mal aus dem Weg gehen, damit die Sachen auch klappen können. Katharina: Ich glaube, da sind wir nochmal auf einem ganz, ganz wichtigen Punkt. Weil was du ja so ein bisschen ansprichst, gerade ist die Angst vor dem Scheitern. Weil viele denken, okay, wenn ich jetzt also gerade auch wieder Positionierung oder Angebot, so wie du es jetzt gerade gesagt hast, 1 zu 1 oder Gruppe oder keine Ahnung was. Erstens erfährst du es nicht, wenn du es nicht ausprobierst. Du kannst es dir nicht theoretisch erdenken, sondern du musst halt dann gucken, was ankommt. Und dann gibt es dieses Sprichwort oder was habe ich gestern gelesen? Diejenigen, die am öftesten oder am meisten gescheitert sind, sind am erfolgreichsten. Weil es ist ja nicht so, dass bei jedem und auch nicht bei jedem großen Anbieter da draußen immer alles sofort funktioniert. Also ich kenne sehr große Anbieter, die gelauncht haben und keiner hat gekauft. Und dann ist es halt okay. Gut. Shit. Und jetzt? Und eigentlich ist es ja total befreiend, wenn man das mal so sieht. Ich finde, in dem Moment, wo man etwas raushaut und es funktioniert nicht, ist es so am Anfang, wenn man es zum ersten Mal macht, es ist so ein Weltuntergang. Und im zweiten Moment ist es einfach ein totaler Befreiungsschlag. Man denkt, hey, ich hab es getestet. Jetzt habe ich dieses Gefühl des Failures einfach mal durch. Ich lebe noch. Und jetzt probiere ich das und dann probiere ich das und dann probiere ich das und und das ist auch wieder gut, jetzt gehen wir wieder ein bisschen aufs Universum zurück, aber das Universum mag auch Geschwindigkeit. Also gerade jetzt auch Perfektionisten nicht ein halbes Jahr lang in der Positionierung arbeiten oder ein Jahr lang an der Homepage, sondern einfach mal raus damit und testen, wie es ankommt. Gretel: Wunderbar, ich finde das war ein sehr, sehr schönes Schlusswort, liebe Kathi. Wenn ihr da draußen, die ihr das gerade hört, Lust habt, euch nicht selber so sehr im Weg zu stehen, wenn ihr merkt, okay, alleine kriege ich das nicht hin, hier ist doch eine riesige Perfektionismus-Falle am Start und ich möchte gerne die Handbremse lösen. Dann kann ich euch die Kathi sehr empfehlen. Wie gesagt, besucht sie lieber auf LinkedIn als auf Instagram. Genau, Kathi, dir gehört das Schlusswort für diese Folge Moin um Neun. Ich verabschiede mich schon mal, ihr lieben Hörer und Hörerinnen. Katharina: Danke schön. Jetzt fühle ich Druck. Nee, also ich habe gerade ein neues Programm, wie gesagt. Die nächsten ein, zwei Tage kommt es raus. Business Mindset und Manifestation Mastery heißt es. Es geht darum, sich selbstbewusst zu zeigen und sich nicht mehr unter Wert zu verkaufen. Es ist ein eher kürzeres, knackiges Programm mit sechs Wochen. Es geht halt eben viel Business Mindset und eben Procrastination und Perfektionismus hinter sich zu lassen. Das ist, glaube ich, eine mega Geschichte und da freue ich mich auch schon, das dann zu starten. Ich bin schon ein bisschen aufgeregt. Und für alle, die einfach noch schnuppern wollen, ich habe auch, ja, bin seit letztem Jahr unter die Autoren gegangen und habe ein Buch “Das Online Business Einmal Eins”, gerne auf Linkedin vorbeikommen, da ist ein Link da kann man sich das dann bestellen und da kann man einfach mal ja reinschnuppern und ist eigentlich so ein rundum Werk, wie man so ein Online Business aufbaut. Aber wenn man mich kennt, ist eigentlich in jedem Kapitel fließt das Thema Mindset mit rein, weil ich es auch gar nicht ausschließen kann. Das gehört irgendwie zu meiner DNA dazu. Gretel: Super, super, super cool. Vielen Dank, liebe Kathi. Ich finde, das war doch eine sehr perfekte Folge. Und wenn ihr noch Fragen habt, dann schreibt sie gerne mir auf Instagram unter GretelNiemeyer oder der Kathi auf LinkedIn, das verlinken wir alles in den Show Notes. Und ich freue mich schon auf die nächste Folge Moin um Neun. Tschüss, Kathi! Katharina: Tschüss.
- 30.04.202415 min
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen In dieser Folge erfährst du von Gretel, was wir hier bei SMASH IT! eigentlich so die ganze Zeit über machen. Denn immer wieder begegnen uns erstaunte Ausrufe á la “Ach, sowas gibt es bei euch auch?!” und wir denken uns dann immer: “Ach, wir dachten, das wäre klar.” Damit aus unseren Gedanken für dich Klarheit entsteht, nimmt dich Gretel in dieser Folge mit hinter die Kulissen des Verkaufscalls, der zwei Mal im Monat live mit ihr stattfindet: Sie erklärt dir: Warum der Verkaufscall überhaupt stattfindet und wieso es ihr wahnsinnig wichtig ist, dass sie den “Sales-Slang” auch an die Smashies weitergibt. Wie der Verkaufscall abläuft und warum gewisse Komponenten manche lieber skippen würden #komfortzone Welche Fragen Gretel beantwortet und warum die Aufzeichnungen Gold wert sind #fokus Wenn du bereit bist, Gretels Sales-Feuer lodern zu hören, dann lass dir diese Folge nicht entgehen. Für weitere Fragen, schreib gerne jederzeit auf Insta eine Nachricht und wir werden dir antworten oder in einer weiteren Folge etwas dazu aufnehmen. Du erreichst Gretel per Mail an moin@lauraundgretel.de oder auf Instagram: www.instagram.de/gretelniemeyer Foto: Kareen Kittelmann Fotografie Moin Moin und willkommen zu Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Heute hast du mit mir die Ehre oder ich habe nur mit dir die Ehre, denn ich nehme heute eine Folge auf zum Thema Verkaufscall in Smash it. Warum mache ich das? Weil wir immer wieder merken, wenn wir mit potenziellen Kundinnen sprechen oder mit Menschen, die sich einfach für unsere Mastermind Smash it interessieren, dass gar nicht so ganz klar ist, was wir da eigentlich machen, was die einzelnen Formate sind, wozu die da sind und so weiter. Und damit ich dich jetzt hier nicht komplett überrenne mit allen tollen Formaten, die wir uns für Smash it, die beste Mastermind südlich des Nordpols, überlegt haben, fokussiere ich mich heute einfach mal auf den Verkaufscall. Diesen Verkaufscall, den mache nämlich ich, ich bin ja diejenige, deren Herz fürs Verkaufen schlägt. Und zwar findet der Call alle zwei Wochen in Smash it statt. Der ist zwei Stunden lang und jede Smashie, die gerade eine Frage rund ums Verkaufen hat, kann in diesen Call kommen. Ist also keine Pflichtveranstaltung, denn wir sagen generell in Smash it, bitte nutze nur die Formate, die jetzt gerade für dich wichtig sind. Smash it ist keine Beschäftigungstherapie. Es geht nicht darum, am Ende Bienchen zu sammeln, weil du in allen Calls dabei warst, sondern es geht darum, unternehmerisch zu denken und dass du für dich selbst feststellst, hey, was brauche ich jetzt gerade, wo drückt gerade der Schuh, habe ich eine Mindsetfrage, habe ich einen Text, der nicht rund ist oder habe ich wirklich eine konkrete Verkaufsfrage und dann gehst du eben in die jeweilig für dich passenden Calls. Genau, wie funktioniert jetzt dieser Verkaufscall? Themen, die wir da abdecken, die sind wirklich super super breit gefächert. Es kann sein, dass du dich fragst, wie dein Angebot aufgebaut sein sollte. Es kann sein, dass du deine Preise erhöhen möchtest und nicht weißt, wie du das kommunizieren sollst. Es kann sein, dass du gerade ein Verkaufsgespräch mit einer Kundin hattest oder einer potentiellen Kundin und du nicht weißt, wie du die Follow-ups machen kannst. Es kann auch sein, dass du vielleicht schon eine Verkaufsemail geschrieben hast, nichts zurückkam, du noch ein Follow-up geschrieben hast, nichts zurückkam und du jetzt wirklich nicht weißt, ob du noch die nächste Nachricht schicken solltest, wie du die schicken solltest und so weiter. Es kann auch sein, dass du lernen möchtest, wie du gut Verkaufsgespräche führst oder dass du verstehen möchtest, was denn zu deiner persönlichen Verkaufsroutine gehört und wie du dran bleiben und das wirklich auch regelmäßig umsetzen kannst. Du siehst alle Fragen, die im engsten und im weitsten Sinne irgendwas mit dem Verkaufen zu tun haben können, sei es mit dem Handwerk oder tatsächlich mit den Mindset-Teilen, die zum Verkaufen gehören. All das ist super gut aufgehoben im Verkaufscall. Denn es bringt dir ja zum Beispiel auch gar nichts, wenn du in der Theorie weißt, wie ein gutes Verkaufsgespräch funktioniert, du dann aber zum Beispiel im Call selber dich viel kleiner machst, schneller redest, den Preis irgendwo hin nuschelst und es einfach gar nicht zu Abschlüssen kommt. Also zusammenfassend, welche Themen haben Raum im Verkaufs-Call? Natürlich alle Themen, die irgendwie mit Verkaufen zu tun haben. Und wie läuft der Call nun ab? Wir treffen uns also alle zwei Wochen in unserem Zoomraum. Wir haben bei Smash it einen festen Zoomraum, damit es nicht ewig lange Link-Sucherei gibt, sondern damit du immer weißt, hey cool, alles, was bei Smash it passiert, passiert im Smash it eigenen Zoomraum. Und in der Regel machen wir am Anfang dann ein ganz kurzes Check-in, also zwei, drei Worte, wie geht es dir, wo stehst du gerade, wie ist die Stimmung? Denn die Magie der Calls in Smash it ist ganz oft auch so, dass du vielleicht am Anfang gar nicht so happy warst oder dass es am Anfang irgendwie schwierig und zäh ist und sich das dann im Laufe dieser Calls aber auflöst. Also wir machen kurz das Check-in und dann gibt es im Verkaufscall immer einen kurzen Sales-Impuls von mir. Mir hat vor kurzem jemand aus der Unternehmenswelt gesagt, mit dem ich mich über mein Coachingprogramm oder meine Coachingprogramme unterhalten habe, der hat zu mir gesagt, hey Gretel, das ist ja richtig krass, du benutzt ja wirklich den ganz regulären Sales-Sprech, wenn du mit deinen Smashies redest. Und ich habe nur so gedacht, ja natürlich. Also es bringt ja nichts, wenn wir jetzt irgendwelche niedlichen kleinen Worte uns überlegen, weil wir das Gefühl haben, Sales-Begriffe würden abschrecken. Ich finde es so wichtig, dass ihr euch mit diesem Thema Verkaufen beschäftigt, dass ihr wisst, was alles dazu gehört, dass ihr logischerweise die Dinge beim richtigen Namen nennt, weil ich finde, dass das dann eben auch eine ja eine Expertise aufbaut, jenseits von eurer fachlichen Expertise, die dafür sorgt, dass ihr im Zweifel auch mal wisst, was ihr googeln könnt oder euch oder ihr tatsächlich viel bessere Fragen stellen könnt, wenn ihr die richtigen Terms kennt. Also wenn wir im Verkaufscall sind, dann reden wir natürlich über eine Leadliste, wir reden über Follow-ups, wir reden über Sales Calls, wir reden über Gesprächsführung und so weiter. Wir reden über Angebotsseiten und Sales E-Mails. Also es geht wirklich darum, euch auf Augenhöhe zu begegnen und natürlich gibt es dann Sachen, die ihr noch nicht kennt. Also wenn du bisher noch keine Lead-Liste genutzt hast, dann ist es auch nicht schlimm, dann ist das eben so, dann zeige ich dir, wie eine Leadliste funktioniert, wofür es die braucht und wie du sie pragmatisch in dein Business integrieren kannst. Genau und deswegen gibt es eben auch am Anfang von jedem Sales Call, von jedem Verkaufs Call ein Impuls, ein Sales Impuls von mir, einfach damit du lernst noch weiter in diese Welt und in diese Denke einzutauchen. Was mir super, super wichtig ist, dass ich niemandem beibringe, auf Arten und Weisen zu verkaufen, die nicht zu ihr passen und die sie nicht mag. Ich bin selber kein manipulativer Mensch, ich setze niemanden unter Druck und ich hasse kalt Akquise im Sinne von ich nehme das Telefon in die Hand und telefoniere das virtuelle Telefonbuch durch. Sowas werde ich dir also auch nicht beibringen, sondern es geht darum, im Einklang mit deinen Werten zu verkaufen, rauszufinden, wo du Sachen prokrastinierst, weil sie dir einfach unangenehm sind, aus dem Grund, dass du nicht weißt, wie es geht und wo du vielleicht wirklich an eine Hürde stößt oder wo du sagst, ey, nee, das möchte ich nicht in meiner Verkaufsroutine drin haben, das passt nicht zu dir, mir und deswegen mache ich es nicht. Ich finde tatsächlich nichts schlimmer, als wenn ich höre, dass es in einigen Programmen so ist, dass gesagt wird, hey, du musst jetzt 90 Tage auf Instagram live gehen oder du musst so und so die Leute auf LinkedIn anschreiben oder was auch immer, sonst wird es nicht funktionieren. Das ist Bullshit. Das stimmt einfach nicht. Sondern es gibt deinen Verkaufsweg. Du kannst immer nochmal schauen, bei welchen Dingen du dich schwer tust und welche Dinge du genau deswegen vermeidest. Also wirklich nochmal einfach einen objektiven Blick drauf werfen, aber es gibt einfach kein so musst du verkaufen und es muss die Kreditkarte im Call gezückt werden und so ein Scheiß. Sowas wirst du bei uns auch nicht lernen. Genau, dann haben wir also diesen Impuls von mir in ein paar Minuten hinter uns gebracht und fleißig mitgeschrieben und idealerweise den Wackeldackel gemacht, weil die Sachen, die ich euch erzähle, da eben auch bei euch landen und ihr versteht, warum das so ist, wie ich das erkläre. Und dann kommen wir zu den Pitches. In der Regel melden sich zwei, drei Smashies freiwillig. Die eine oder andere, die ich noch nicht gehört habe, der wird die Freiwilligkeit dann auch manchmal aufs Auge gedrückt, weil es uns super wichtig ist, wenn ihr aus Smash it rausgeht, dann könnt ihr pitchen. Dann könnt ihr euch kurz und knackig vorstellen, ihr fühlt euch wohl damit, ihr nehmt Raum ein, ihr wisst worauf es ankommt, worauf ihr achten dürft und das lernen wir eben im Pitch. Das heißt, es geht auch da gar nicht ein richtig oder falsch oder oh Gott, oh Gott, Gretel wird mich in der Luft zerreißen. Im Leben nicht. Aber es geht darum zu sagen, hey, beim Pitch zum Beispiel fang nicht mit deinen Hobbies und deinen Haustieren an, beziehungsweise sorg dafür, dass Menschen dir folgen können, dass du, wenn du unterschiedliche Teile in deinem Business hast, nicht von links nach rechts und wieder zurückspringst, sondern sorg dafür, dass dein Pitch ein Pitch ist, den man gut folgen kann. Das ist der zweite Teil im Sales Call. Und dann kommt jede Smashie mit ihrer Frage tatsächlich ran. Das heißt, wir haben dann in der Regel nur so eine Stunde und 45 Minuten Zeit. Dadurch, dass ja auch nie alle Smashies gerade eine Verkaufsfrage haben, sind etwa so 10, 15 Frauen im Call und das ist gut in 1 Stunde 45 machbar. Das bedeutet, du stellst mir dann deine Frage, manchmal gucke ich mir noch Sachen dazu an, wenn du meinetwegen ein Angebot mitgebracht hast oder die Preiskalkulation und bekommst von mir ad hoc in der Situation mein Feedback auf diese Situation oder auf diese Herausforderung, die du gerade hast. Das Schöne ist, dass auch die anderen Smashies gleichzeitig oft in den Chat schreiben, wenn sie selber irgendwas dazu, ihren Senf dazugeben wollen, wenn sie vielleicht in einer ähnlichen Situation waren, wenn sie dir Mut machen wollen oder wenn sie vielleicht einen Buchtipp haben, also ist alles schon passiert. Genau, dass wirklich in dem Coaching, ich halt coache, aber alle anderen gerne noch ihre Impulse mit reingeben. Sehr oft ist auch die Jenny, unsere Client-Happiness-Managerin, im Call mit dabei. Die hat dann mehrere Aufgaben. Einerseits kann das immer mal sein, dass ich sage, hey, zu dem Thema, da hatten wir irgendwann mal eine Podcast-Folge. Oder da haben wir in unserer Wissensbibliothek in EloPage, da gibt es ein Video genau zu dem Thema. Und Jenny, schafft es das wie von Geisterhand, dann die Links zu diesen Folgen oder den Videos in unserer Wissensbibliothek einfach im Chat aufploppen und du im Nachgang einfach nur noch drauf klicken kannst und gleich bei den richtigen Contents bist. Außerdem ist es so, dass wir diese Calls, die Verkaufscalls, aufzeichnen. Das bedeutet, auch wenn du zum Beispiel nicht dabei sein kannst oder wenn du, wenn du merkst, okay, ich möchte mich wirklich darauf konzentrieren, was Gretel sagt, dann nehmen wir das auf und du kannst im Nachgang alles nochmal zuhören. Das heißt, auch wenn du an einem Call nicht teilnehmen kannst, kannst du die Frage einreichen. Ich beantworte sie dir im Call und nach dem Call hast du in unserem Slack-Channel, in unserem Mastermind-Channel, über den wir ja kommunizieren zwischen den Calls, da hast du dann die Möglichkeit, einfach das Video zu sehen mit den unterschiedlichen Timecodes. Also Jenny setzt sich da tatsächlich hin und guckt dann, bei welcher Minute welche Frage gestellt wurde, sodass du schnell auch in andere Fragen mit rein hüpfen kannst oder dir deine Frage eben noch mal in Ruhe anhören kannst. Und das ist super cool, weil manchmal ist es ja auch so, hey, wir können an einem Call grad nicht teilnehmen, oder das ist grad nicht die Prio, aber du kannst super gut nach dem Call nochmal vorbei gucken und schauen, hey, welche Fragen wurden denn heute diskutiert und dann ganz gezielt in diese Fragen reinhüpfen und dir die Antworten hören. Und diese Calls, die finden bei uns ja alle zwei Wochen statt, wie gesagt, sowohl der Mindset Call als auch der Verkaufs Call. Unser Mastermind Call, der ist einmal im Monat und das Coole ist aber, dass wir euch auch zwischendurch nicht alleine lassen mit euren Fragen. Also zwischendurch kannst du immer deine Fragen oder Sachen, die du ausarbeitest oder wenn ein Kunde, eine Kundin sich bei dir meldet oder wenn du genau irgendwelche Sachen hast, über die du stolperst, die kannst du immer in unseren Slack-Channel, in unseren Slack-Mastermind-Channel stellen, diese Fragen oder Herausforderungen, und du bekommst von uns Feedback individuell auf dein Thema innerhalb von 72 Stunden. Finde ich richtig cool, ist auch wirklich ein Favorite Part von unserer Mastermind, weil wir ja nicht umsonst sagen, Smash it ist wie ein eins zu eins mit einer Gruppenkomponente und diese individuelle Betreuung, die erfährst du halt von der Bestandsaufnahme am Anfang, von der individuellen Roadmap, die du bekommst, von der individuellen Beantwortung deiner Fragen in den unterschiedlichen Calls und dann eben auch bei der individuellen Beantwortung im Mastermind Channel. Das soll es für diesen Moment mal gewesen sein zum Verkaufscall. Wir machen am Ende immer noch ein kurzes Checkout, gucken wo stehst du jetzt, wie geht es dir jetzt und ja dann sind auch schon wieder zwei Stunden wie im Fluge vergangen und du kannst weiter zurück in dein Business und fokussiert und gezielt die Sachen weiter verfolgen, die gerade für dich dran sind. Hat du noch weitere Fragen zu Smash it, zu unserer Mastermind, zu den unterschiedlichen Formaten, dann sag gern Bescheid. Du findest mich auf Instagram unter GretelNiemeyer. Du kannst uns aber sehr gerne auch eine E-Mail schicken an moin@gretelniemeyer. Sorry, moin@lauraundgretel.de. Hast du Fragen zu Smash it, hast du Fragen zu den Formaten, hast du Fragen dazu, wie wir das eigentlich machen, wann man einsteigen kann, wer alles dabei ist, schick uns die Frage gerne auf einem dieser beiden Kanäle und wir beantworten sie entweder direkt und individuell oder in einer weiteren Folge Moin um Neun. Und wenn du heute noch ein bisschen was für dein Karma tun möchtest und unseren Podcast über Spotify hörst, dann hüpft doch jetzt noch mal schnell in die App und schau mal, dass du unter dieser Folge den Fragebogen findest. Gibt da eine kleine, kleine Mini-Umfrage, da kannst du einmal draufklicken auf deine Antwort. Das hilft uns wirklich sehr, weil es die Sichtbarkeit für unseren Podcast ein bisschen erhöht. In diesem Sinne, lieben lieben Dank, dass du dich für den Verkaufscall interessiert hast. Hast du weitere Fragen, melde dich bei mir und jetzt wünsche ich dir erstmal einen ganz wundervollen Tag, eine wundervolle Nacht, was auch immer du gerade machst. Alles Liebe und bis zum nächsten Mal.
- 25.04.202438 min
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen What an eye-opening Schnack! Gretel hat in dieser Folge Jimdo Gründer & CEO Matze Henze (https://www.instagram.com/matzehenze/) zu Gast und lernt nochmal so richtig viel über Selbstständigkeit in Deutschland. Zum Teil erschreckend, dann aber auch wieder sehr ermutigend. Denn: wir sind viele und wir können viel bewegen! Absoluter Must-Hear Schnack, in dem wir dir erzählen: ➡️ Wie UNFASSBAR groß die Anzahl der Selbstständigen in Deutschland ist - und warum man trotzdem so wenig über sie hört und liest ➡️ Was der Jimdo-Ifo-Geschäftsklimaindex für Selbstständige ist und warum du ihn im Blick haben solltest ➡️ Welches Format Gretel gebinge-hört hat - und warum sie es dir ans Herz legt ➡️ Warum es wichtig ist, über Fehler zu sprechen und welcher Fehler Matze lange in den Knochen steckte ➡️ Wie Matze’s Tage aussehen und wie er es schafft, alles unter einen Hut zu kriegen Last but not least legen wir dir ein paar Links ans Herz, die du unbedingt auschecken solltest: Monatliche Umfrage für den Jimdo Ifo-Geschäftsklimaindex: https://www.wir-im-ifo.de/ Matze auf Insta: https://www.instagram.com/matzehenze/ Futurepreneurs e.V.: https://www.futurepreneur.de/ Jimdo-Jingle, sehr lustig: https://www.instagram.com/p/C2zBhK3NTBu/ ❓ Ich bin gespannt: Was nimmst du aus dieser Folge mit! Schreib mir, ich freu mich drauf: moin@gretelniemeyer.com oder auf Insta via DM: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Foto Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Gretel: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Heute ist ein Interviewtag, das heißt mir sitzt nicht Laura gegenüber, sondern Matze Henze. Matze ist Gründer und CEO von Jimdo und außerdem jemand, bei dem man wirklich sagen kann, er liebt Selbstständige. Matze hat ein super Format, das heißt Selbstständigkeit in 60 Sekunden. Das Binge höre ich gerade, bin ganz begeistert und freue mich jetzt drauf, mit Matze zu schnacken. Moin, schön, dass du da bist. Matze: Vielen Dank, dass ich hier sein darf. Gretel: Matze, das Erste, was mir aufgefallen ist auf deinen Profilen oder auf deinem Profil war, dass du ja unheimlich viele Sachen machst. Du bist CEO eines Unternehmens, du hast außerdem dieses Format, du hast offensichtlich eine Familie, du bist offensichtlich auch relativ sportlich, fährst Ski, machst Segelflug. Wie kriegst du das alles unter einen Hut? Matze: Das ist eine gute Frage. Ich würde sagen, also manche Sachen kriege ich gut hin, manche Sachen kriege ich auch nicht so gut hin. Ich habe wie alle halt auch einfach meine Prioritäten. Familie steht da ein absoluter Nummer eins. Und dann kommt auch definitiv das Business. Und beim Business bin ich einfach mit Leib und Seele dabei. Ich mache das jetzt ja, Jimdo ist jetzt 17 Jahre alt. Und wir hatten drei Jahre vorher einen Vorläufer. Also ich mache das seit insgesamt seit 20 Jahren. Und ich liebe wirklich einfach Selbstständige. Ich finde, das sind ganz ganz tolle Menschen, die unglaublich viel Mut haben, die Verantwortung übernehmen, die Sachen nach vorne treiben wollen, die auch wissen, dass man sich nur auf das konzentrieren kann, was man selbst unter Kontrolle hat, die nicht rumheulen, die immer anpacken und das finde ich ganz großartig und immer, wenn ich mit Selbstständigen zusammen rede, ja dann klickt es ja. Dann ist es so wie beim Sport machen. Du hast einen vollen Tagesplan und denkst du, jetzt noch Kundengespräche. Und jedes Mal, wenn ich mit Kunden spreche, gehe ich einfach auf einem höheren Energielevel raus. Und ich sehe halt auch einfach, dass Selbstständige keinen Tech-Partner eigentlich haben. Also weil Produkte für 1- bis 3-Personen-Unternehmen baut man anders als für 10- bis 15-Personen. Und das ist die Aspiration von Jimdo, was wir gerne werden wollen. Und das treibt mich einfach unglaublich an, weil ich glaube, dass wir den vielen, vielen Selbstständigen da draußen einfach wesentlich besser noch helfen können. Und deshalb, da nehme ich meine ganze Energie fürs Business her. Und Laufen ist einfach meine Meditation. Ich versuche regelmäßig laufen zu gehen. Segelfliegen ist einfach so ein bisschen mein Sport, der mich auch ein bisschen challenged. Das mache ich halt super gerne. Und draußen in der Natur sein ist das, wo ich einfach zur Ruhe komme. Gretel: Eigentlich habe ich gerade gedacht, ja, an dieser Stelle kann man die Folge dann auch eigentlich schon beenden, weil ich glaube, ich habe noch nie so eine Liebeserklärung für Selbstständige gehört. Also ich finde, ich bin jetzt im vierten Jahr meiner Selbstständigkeit und ich habe so oft das Gefühl gehabt, irgendwie allein auf weiter Flot zu sein und gegen irgendwelche bürokratischen Mistdinger anzurennen oder irgendwie alleine zu sein. Ich erinnere mich, als hier in Wandlitz der Coworking Space aufgemacht hat vor zwei Jahren, habe ich gedacht, wie, hier gibt es noch andere Selbstständige, kann ja gar nicht sein. Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Und es gibt ja richtig viele davon, wenn man mal den Zahlen auf dein Profil glaubt. Matze: Ja, das ist Wahnsinn. Also Es gibt in Deutschland 3,8 Millionen Kleinstunternehmen, die unter zehn MitarbeiterInnen haben. So sind Kleinstunternehmen definiert. Das macht 83 Prozent aller Unternehmen in Deutschland aus. Ist halt einfach eine unglaublich riesige Zahl. Und dann hört man immer dieses Vorurteil, ja, aber da arbeiten ja keine Leute. Na ja, wenn man die Selbstständigen mit reinzählt in die Erwerbstätigen, was man meiner Meinung nach eigentlich machen müsste, wenn man diese Vergleiche anstellt, dann arbeiten ungefähr 28 Prozent aller Erwerbstätigen in dem Sektor der Kleinstunternehmen. Und das kannst du dir so vorstellen, ungefähr ein Drittel arbeitet in den Kleinstunternehmen, ein Drittel arbeitet im Mittelstand, ein Drittel arbeitet in Großunternehmen. Aber über wen reden wir die ganze Zeit? Wer wird die ganze Zeit in den Medien behandelt? Es sind halt die Großunternehmen. Und wir haben das in Corona. Corona hat ja unglaublich viel Transparenz gebracht. In der Form von, wir hatten einfach eine massive Krise und da sieht man dann auch sehr schnell einfach, worauf kommt es der Gesellschaft an. Und Lufthansa war halt in der Krise, ist einmal kurz zu den Ministerien gegangen und hat da die 12 oder 16 Milliarden Unterstützung bekommen. Was mit den Selbstständigen passiert? Da hat keiner einen Plan davon gehabt, wie funktioniert eigentlich so ein selbstständigen Laden. Sonst hättest du diesen ersten Wurf von den Corona-Hilfen, der ja wirklich absolut daneben war, niemals gegeben. Die Corona-Rückzahlungsforderungen beschäftigen uns ja immer noch und hat einfach auch vielen einfach das, also den Hahn abgedreht. Ja, es haben halt einfach eine ganze Menge einfach nicht geschafft. Die Schätzungen gehen davon aus, dass ungefähr 500.000 Selbstständige in der Zeit das nicht geschafft haben und das ärgert mich einfach und das gilt es von uns allen einfach, das in der Gesellschaft zu ändern. Wir haben da auch eine große Initiative mit dem Jimdo-Ifo-Index, da können wir auch gerne später noch einmal darüber reden, wie wir da versuchen, Sichtbarkeit zu schaffen. Aber es geht für uns natürlich auch darum, dass was du angesprochen hast, als Selbstständiger oder Selbstständige fühlt man sich halt oft alleine und das muss nicht sein. Und ihr helft da ja mit mit eurer Community. Es gibt ganz viele andere Communities und ich habe auch das gefühl es ist so in eine ganz großer Trend ist was halt super ist ja, dass ich einfach die Selbstständigen formieren und sich mit Gleichgesinnten einfach zusammentun einfach zu merken von ja ich bin da tatsächlich nicht alleine und zusammen können wir auch echt sind wir eine Gruppe und wir können auch was zusammen einfach wuppen. Gretel: Ja voll, voll und dieses alleine sein, ich finde das ist halt so auf spanisch sagt man el escaranajo raro also der komische Käfer, weil selbst meine Eltern haben wir noch im ersten Jahr gesagt können wir dir irgendwie helfen? Brauchst du noch Geld? Und ich bin Sales Coach. Ich so, Mama, wenn ich das jetzt nicht hinkriege, dann wäre schlecht. Aber es gibt halt einfach so ein Unverständnis. Oder man hat immer so das Gefühl, keiner sonst ist selbstständig. Deswegen funktionieren ja auch so Formate wie unsere Mastermind so gut, weil es eben auch über dieses Verständnis darüber geht, ach ich bin ja gar nicht komisch, ach andere haben die gleichen Probleme, ach ich bin nicht die Einzige, die hier irgendwie mit dem Finanzamt irgendwelche Probleme hat, dass so von jetzt auf gleich tausend Euro von mir haben möchte und so weiter, weil wir lernen Selbstständigkeit ja nicht. Und ich würde sagen, als BWLerin oder ja International Management habe ich studiert, bin ich ja schon jemand, die auf gewisse Sachen eher noch schaut als vielleicht jemand, der sich mit einem Friseursalon selbstständig macht oder im Handwerk oder so. Und trotzdem bin ich in so viele Fallen getappt, dass ich mir so dachte, hätte es mir vielleicht mal irgendwer sagen können, hätte es da vielleicht mal irgendwie so ein Leaflet zu geben können. Das solltest du bitte vermeiden. Also das fand ich schon echt krass. Matze: Ja, das ist irre. Also es fängt ja auch schon… Also Deutschland ist ja definitiv ein Angestelltenland. Das sieht man an allen Ecken und Enden. Und es fängt ja schon in der Schule an. Ja, es gibt ja kein… Es gibt ja kein Entrepreneurship in den Schulen. Ich habe jetzt gehört, dass die OECD darüber nachdenkt, den Teil auch Teil von der PISA-Auswertung zu machen. Ich weiß nicht, ob das wahr ist oder nicht. Aber solche Sachen sind halt notwendig, dass halt auch einfach in Deutschland was passiert. Und es gibt auch tolle Initiativen wie Futurepreneur, das ist ein Verein der Unternehmertum über Projektwochen in die Schulen bringt und die also die können tatsächlich nachweisen dass Schüler und Schülerinnen die an dieser Projektwoche teilnehmen einfach auf diesen unternehmerischen Mindset Indikatoren wie, also beziehungsweise die Persönlichkeit einfach sehr stark wächst, ja, die sind einfach bereit mehr Verantwortung zu übernehmen, ja, genau die Sachen, die wir vorhin alle angesprochen haben, da overindexen die Teilnehmerinnen an gegenüber Schülerinnen und Schülern die nicht daran teilgenommen haben definitiv und das ist super spannend ja und da gibt es einfach drum da einfach noch mehr Momentum dahinter zu bekommen und ich persönlich glaube auch, dass die Selbstständigkeit in der Zukunft eine viel größere Rolle spielen wird. Weil wir beide sind selbstständig, wir wissen das und viele von den Zuhörerinnen und Zuhörern ja auch. Das ist halt einfach ein Gefühl von Freiheit und Selbstverantwortung, was es in keinem anderen Job gibt. Und du bist selber dafür verantwortlich, dass du deine finanzielle Freiheit auch einfach hinbekommst. Und es wird immer mehr Tools geben, die dir das Leben einfacher machen. Der ganze AI-Boom, der gerade ist. Ich glaube, Selbstständige werden die größten, wird die Gruppe sein, die am meisten mit davon profitiert, weil sie so viel an Produktivität dazu gewinnen kann. Und ich glaube, dass die Selbstständigkeit daher in der Zukunft noch viel interessanter wird, weil du dich da wirklich selber verwirklichen kannst, was wir ja eigentlich alle auch wollen. Und deshalb glaube ich, wird es sehr spannend sein, wie wir den Weg dahin tatsächlich gehen. Und das auch in einem Land in Deutschland, was eigentlich als angestellten Land ja wirklich gilt. Gretel: Ja, ich habe halt so auch ein bisschen das Gefühl, also meine Kinder sind sieben und acht und ich war in der Schule und habe einen Vortrag gehalten über meinen Job und habe halt erst mal auch gedacht, Gottes willen, was erzählt sie denn da? Ich sitze den ganzen Tag vor dem Computer und rede mit Menschen und hab dann, wir haben dann aber auch mal in die Selbstständigkeit reingeguckt und was ein Sales Coach eigentlich macht. Ich habe gesagt, das Einzige, was es braucht, um Selbstständig zu sein, ist erst mal Mut. Und ihr seid alle mutig. In der zweiten Klasse ist man einfach mutig. Und das wird uns irgendwie so abgewöhnt irgendwann, weil wir dann auf Sicherheit gehen und so weiter. Und es wäre wirklich so schön zu sehen, deswegen diese Futurepreneur-Initiative, das habe ich mir auch schon angeschaut, so schön zu sehen, dass wir einfach den Kindern oder jungen Menschen diese Möglichkeit geben und aufzeigen, das ist ein cooler Weg, damit kannst du dein Leben gut gestalten und ich glaube in deinen 60 Sekunden Selbstständigkeit in dem Format, da sagen ja viele wirklich Selbstständigkeit ist Freiheit, wenn es funktioniert. Also ich habe das Gefühl, das ist das Wort, was ich so am meisten gehört habe. Matze: 100 Prozent, wirklich. Also und wenn ich, ich stelle auch immer die Frage, ja, kannst du dir vorstellen, normal angestellt zu sein? Und 99 Prozent der Leute sagen nein. Ja, und das ist schon sehr krass, weil diese Leute sind ja auch alle noch mutiger als die Kinder, weil sie aus diesem Korsett ausbrechen. Und das heißt, also wenn die Leute, und wir wissen auch alle, Selbstständigkeit ist nicht einfach, ja, ist ja kein Selbstläufer, sondern es geht halt mit Höhen und Tiefen und ist manchmal schmerzhaft und man hat auch manchmal schlaflose Nächte, das gehört alles dazu. Aber keiner von diesen Menschen möchte es eigentlich wieder eintauschen. Und das spricht ja eigentlich Bände. Und deshalb glaube ich auch daran, dass es der Lebensentwurf für viel mehr Leute, die jetzt noch gar nicht dran denken, auch ein brauchbarer oder guter Lebensentwurf ist. Ich sage nicht, dass es für alle der richtige ist und ich finde auch, dass das Angestelltendasein auch absolut natürlich seine Berechtigung hat. Also ich bin da definitiv nicht schwarz-weiß, aber ich glaube, dass es für viele, die gerade nicht darüber nachdenken, doch auch echt ein geeigneter Weg sein könnte. Gretel: Jetzt hast du ja vorhin auch schon darüber geredet, wie wenig Sichtbarkeit Selbstständige und Selbstständigkeit eigentlich hat in Deutschland und du hast auch schon den IFO-Index angesprochen und ihr habt einen eigenen Index dazu entwickelt oder den an die Selbstständigkeit weiterentwickelt. Hol uns doch einmal kurz ab, was ist der Jimdo IFO-Index? Matze: Also es hat angefangen in der Corona-Pandemie, weil es war, also alle haben ja relativ zügig mitbekommen, dass es den Selbstständigen nicht gut geht, dass sie einfach hart getroffen sind von den ganzen Maßnahmen, die getroffen wurden. Und wenn wir uns erinnern, am Anfang ging es auch durch die Medien, aber immer nur anekdotisch. Das heißt, Apollo, der Taxifahrer, der jetzt irgendwie leidet und was er jetzt Corona-Hilfe bekommt und so weiter und so fort. Und uns war sehr schnell bewusst, dass diese Anekdoten sehr schnell auserzählt sind. Jeder Sender bringt die irgendwie einmal und dann dann wird es halt langweilig. Und uns war klar, dass das ein Risiko ist, dass die Selbstständigen wieder vom Radar verschwinden und auch keiner eigentlich so richtig weiß, wie es jetzt mit denen weitergeht. Und wir hatten den Impuls zu der Zeit, dass wir oder das teilt uns die ganze Zeit, dass wir für mehr Sichtbarkeit mithelfen oder mehr sorgen wollen. Und unser Ansatz war, dass wir mithelfen wollten, eigentlich über Daten Sichtbarkeit zu schaffen. Ich hatte vorher schon mit vielen Professorinnen und Professoren gesprochen, es ist einfach gruselig, dass es eigentlich kaum Daten gibt über die Selbstständigen und uns war klar, wenn wir Relevantz schaffen wollen, brauchen wir Daten und das am besten dauerhaft. Und wir sind dann irgendwie auf den IFO-Index gestoßen und ich weiß nicht, ob du den IFO Index, du wirst den IFO Index sicherlich kennen, für die Zuhörer und Zuhörer, die ihn nicht kennen, das ist ein Geschäftsklimaindex, der einmal im Monat erscheint und vom IFO Institut erhoben wird. Das ist eine Umfrage unter 9000 ManagerInnen von mittelgroßen bis großen Firmen. Ja, und dann, ihr habt das mit Sicherheit alle in den Medien schon mal gelesen oder irgendwo gehört von die Wirtschaft schaut entweder optimistisch in die Zukunft, denen geht es xy, denen geht es gerade gut oder schlecht, das ist der IFO-Index. Und das Interessante war, wir haben uns damit auseinandergesetzt, und das ist eigentlich ganz cool, wenn wir das monatlich hätten. Und dann haben wir uns den mal genauer angeschaut und haben gesehen, dass das Selbstständige darin gar nicht vorkommen. Und unser Ansatz war dann so, hey, IFO-Institut, ja, es ist ja schön, dass ihr diesen Index habt, aber da fehlen noch die Selbstständigen die machen 83 Prozent der Unternehmer aus. Wie kann das denn sein? Ja das IFO institut war super offen und hat gesagt ja das klingt spannend wenn ihr wollt dann lasst es mal darüber nachdenken, was wir daraus machen können und Jimdo hat halt einfach den riesen Vorteil, dass wir natürlich hunderttausende Selbstständige in Deutschland als KundInnen haben. Und das heißt, wir haben eine Reichweite in diesen Sektor rein. Und dann war die Idee schnell geboren, dass wir helfen, eben Selbstständige zu rekrutieren, die eben monatlich kostenlos an dieser Umfrage teilnehmen. Dauert fünf bis zehn Minuten und ich würde euch wirklich bitten, auch mitzumachen. Könnt ihr euch ganz einfach anmelden unter www.wir-im-ifo.de. Dauert wirklich nicht lange. Und so konnten wir mithelfen, ungefähr 1500 Selbstständige zu rekrutieren, die halt monatlich diese Umfrage auch ausfüllen. Und die Selbstständigen fließen jetzt also in den großen IFO-Index mit ein. Aber es gibt noch eben den Jimdo-IFO-Index für Selbstständige, wo wir uns nur den Sektor der Selbstständigen anschauen und den jetzt aber auch gegenüber der Gesamtwirtschaft vergleichen können. Und das ist halt krass, ja, weil wir können dann einmal sehen, wir sehen dann einmonatlich, der Gesamtwirtschaft geht so und der Ausblick ist so, ja, und den Selbstständigen und die Selbstständigen darüber vergleichen. Und was wir sehen ist, dass die Geschäftslage der Selbstständigen eigentlich seit wir das seit August 2021, glaube ich, erheben, permanent deutlich unter der Gesamtwirtschaft liegen. Und das kann halt keiner mehr ignorieren. Und das ist insofern großartig. Also das Ergebnis ist natürlich nicht schön. Aber was wichtig ist, dass die Politik anfängt, das zu realisieren. Ich war zum Beispiel beim IHK-Selbstständigen-Tag in München letztes Jahr. Und der Präsident von der IHK hat den IFO-Index zitiert, der bayerische Wirtschaftsminister hat den Jimdo IFO-Index zitiert. Und sie mussten halt einsehen, dass es den Selbstständigen, selbst nach der Corona-Krise, immer noch schlecht geht. Und vorher hätten sie diesen Datenpunkt nicht gehabt und hätten sie genauso beurteilt wie die Gesamtwirtschaft. Das können sie jetzt im Prinzip nicht mehr machen und das ist erstmal ein riesen Gewinn. Und die ganze Medienlandschaft, also wir waren in allen großen Magazinen drin, oder sind auch häufiger drin und es trägt wirklich zur Reichweite bei. Und da muss man echt sagen, der stetige Tropfen höhlt den Stein. In die Richtung müssen wir einfach viel weiter machen. Deshalb freuen wir uns auch, wenn da mehr Leute daran teilnehmen. Dann können wir noch in Regionen reinschauen, können wir in Industrie reinschauen und so einfach noch für deutlich mehr Sichtbarkeit sorgen. Gretel: Also wir verlinken es auf jeden Fall noch, du hast ja auch schon den Link gesagt, aber was glaubst du denn, was bräuchte es für Selbstständige, damit es ein selbstständig freundlicheres Land wird? Matze: Also mein Top Eins Ding ist, die Selbstständigen an sich brauchen erstmal keine Hilfe, sondern man darf ihnen einfach keine Steine in den Weg legen. Gretel: Amen! Matze: Ja genau, also ich meine, wir wählen ja alle diesen Lebensentwurf, weil wir selber was bewegen wollen. Aber wenn man sich das mal anschaut, wie viele Steine uns in den Weg gelegt werden, das geht halt überhaupt nicht. Und das ist eigentlich die Hauptaufgabe der Politik, ein Verständnis zu entwickeln von, wie funktionieren Selbstständige, und dass gewisse Sachen, die sie für große Unternehmen ausrollen, auf kleine Unternehmen nicht ausgerollt werden dürfen. Das, was an Bürokratie in den letzten Jahren auf die Selbstständigen ausgerollt wurde, geht halt echt einfach überhaupt nicht und das ist das, wo ich die Politik echt sehe, dass sie da einfach liefern müssen. Und ich träume davon, dass es für Selbstständige einen zentralen Ansprechpartner oder eine zentrale Ansprechpartnerin gibt, an die sie sich einfach wenden können mit all den Fragen. Egal ob Steuern, egal ob XYZ, egal ob was auch immer, aber dass die Leute einfach Bescheid wissen. Das ist so ein bisschen mein Traum. Ich glaube, das wäre total geil und natürlich alles digital. Dann sind wir ungefähr zehn Lichtjahre voraus. Bis dahin ist ein weiter Weg, aber das wäre glaube ich was, wo man, was es würdig wäre, darauf hinzuarbeiten. Gretel: Ja, also absolut. Ich stelle mir diese Welt gerade vor und denke mir so, das hätte richtig geholfen. Also ich meine, man ist halt wirklich im Moment sehr, sehr davon abhängig, auch an wen man gerät. Ja, ob das mit einem Gründerzuschuss irgendwie anfängt oder ob man bei der IHK vielleicht noch irgendjemanden hat, der gerne Selbstständige voranbringen möchte oder eher so Dienst nach Vorschrift macht. Das ist einfach wirklich krass. Oder auch, ich habe es vorhin schon gesagt, ich hätte gerne auch einfach so ein Memo gehabt, auf dem steht, pass mal auf, das und das, leg dir mal das zurück. Manchmal ist es Finanzamt schneller, manchmal ist es langsamer, gut, kann man nicht wissen, aber wenn, dann wollen sie die Kohle halt innerhalb von drei Wochen. Solche Sachen, in die man einfach so reinschlittert und sich manchmal so denkt, okay, bin ich jetzt hier der Idiot? Mach ich das jetzt hier gerade irgendwie falsch oder ist das wirklich das System, von dem immer alle reden? Matze: 100 Prozent. Und also ich kann ein konkretes Beispiel sagen, wir haben, als die DSGVO kam, ja, also ich meine viele Leute bauen glaube ich keine Webseiten, weil sie Angst vor den Abmahnungen haben oder sie irgendwas falsch machen mit DSGVO, ja. Wir haben dann einen Rechtstextgenerator gebaut, der automatisch Rechtstexte wie Impressum, Datenschutz, Widerruf und AGB generiert und auch up-to-date hält. Und deshalb können wir einen Abmahnschutz geben. Aber ehrlich gesagt hätten wir lieber andere Produkte gebaut als solche Produkte. Und das müssen wir quasi bauen, weil die DSGVO auf die Kleinheit auch ausgerollt wurde, was ich glaube, was in der Form nicht hätte passieren dürfen. Und du kannst ein paar Sachen mit Technologie lösen, aber eben nicht alle. Und viele unserer Kundinnen und Kunden sind total unsicher, ob sie jetzt eigentlich gerade gesetzeskonform arbeiten, ja oder nein. Und das ist doch schräg, oder? Das ist, das ist, das finde ich einfach echt schräg, wenn du selber das Gefühl hast, dass du nicht mehr up to date bleiben kannst, was jetzt eigentlich gerade für dich gilt. Und viele, die meisten, die ich kenne, die wollen ja auf jeden Fall nichts falsch machen, ja? Keiner, einer, wir akzeptieren ja Regeln, aber nicht den Überblick zu haben und diese Unsicherheit zu haben, vielleicht doch irgendwas gerade falsch zu machen, weil man es einfach nicht mitbekommen hat, das ist, finde ich, eine Unsicherheit, die einfach schwer auszuhalten ist. Gretel: Ja, und gerade, du hast ja auch gesagt, als Kleinstunternehmen waren es bis drei Mitarbeitende und sonst sind ja auch Kleinunternehmen bis neun, wenn ich es richtig verstanden habe. Das ist ja auch einfach so, du machst ja einfach wahnsinnig viele Sachen selber, Gerade am Anfang, dann hast du vielleicht ein, zwei Teammitglieder und du stehst aber dafür gerade. Und dann ist ja auch die Website, der Newsletter, der Instagram-Kanal, wo du vielleicht falsche Musik benutzt oder keine Ahnung was. Das ist ja alles nicht unser Core Business. Also unser Core Business steht ja meistens noch dahinter, neben diesen ganzen Sachen fürs Finanzamt und so weiter, die wir da zu tun haben. Und das finde ich schon echt heftig, was alles beachtet werden muss und für was man eigentlich zur Rechenschaft gezogen werden kann, ohne dass man mutwillig oder böswillig irgendwie gesagt hätte, ja ist mir egal, sondern Selbstständigkeit bedeutet ja einfach auch Fokus auf Dinge legen und pragmatisch Sachen angehen. Wir können gar nicht perfektionistisch in jedem Bereich sein. Dazu fehlt dann halt doch irgendwo die Zeit. Matze: Genau, 100 Prozent. Gretel: Jetzt frage ich mich noch, du warst mal auf einem Event, ich glaube das hieß Fuck Up, da ging es um Fehler. Und du hast auch gesagt, es ist super wichtig, über Fehler zu sprechen. Warum? Matze: Weil es einfach menschlich ist. Also es gehört einfach dazu, Fehler zu machen. Und solange man die Fehler dafür nimmt, daraus zu lernen, finde ich, sind Fehler auch wertvoll. Außer selbst, wenn ich sie selber natürlich auch gerne nicht mache, sondern vermeide. Aber ich bin ja als Erstgründer, ich habe noch nie was anderes gesehen außer Jimdo. Das heißt, ich lerne genauso dazu wie jeder Selbstständige und jeder Selbstständiger auch, selbst wenn ich das jetzt schon eine ganze Zeit lang mache. Aber ich habe so viele Fehler gemacht, weil ich es einfach nicht besser wusste. Und das ist völlig in Ordnung, wenn man die einfach dann nimmt und sie als Opportunität benutzt zu lernen und meiner Meinung nach auch zu teilen, damit andere auch von den Fehlern mitlernen können. Das ist ja überhaupt nichts, was irgendwie schlimm ist. Und das ist, glaube ich, auch was, wo wir in Deutschland generell einfach noch ein bisschen besser drin werden können, unsere Fehler einfach wirklich zu teilen. Gretel: Ja, ich finde auch immer, es geht gar nicht darum, die zu feiern und zu sagen, boah geil, ist mir das passiert, ich bin die Krasseste, dass ich das jetzt durchgestanden habe, sondern es geht ja vielmehr darum, ich finde am Anfang der Selbstständigkeit überlegt man noch so, okay, was sind eigentlich meine Stärken, hat so einen fetten Imposter auf der Schulter, der einem eigentlich die ganze Zeit gesagt sagt, du kannst nichts und du kannst auch gar kein Geld dafür nehmen. Und dann irgendwann hat man Kunden und es funktioniert und dann fällt einem auf, naja, ich mache ja trotzdem noch ziemlich viel falsch. Möchte ich jetzt das ganze Bild zeigen und auch wieder Menschen ermutigen und eben auch von diesem perfektionistischen Ding weg oder verstecke ich es und ich finde wir sagen ja immer Persönlichkeit oder Selbstständigkeit, Persönlichkeitsentwicklung schlechthin. Ich würde mich auch total falsch fühlen, wenn ich Fehler nicht teilen würde. Also wenn ich die ganze Zeit sagen würde, ja die Insta-Welt, alles gut, alles schön, so wie ich da bin, bin ich immer, alles easy. Das bringt ja auch niemanden weiter. Matze: Nee, 100 Prozent. Und ich glaube, es muss halt eine gute Balance sein von beiden, dass man sich auch traut, die Erfolge zu feiern. Es fällt ja manchmal auch einfach schwer, v.a. auch öffentlich die Erfolge zu feiern. Und 2., aber auch einfach die Fehler zuzugeben. Und diese Scheinwelt, die suggeriert wird, da wissen wir alle, die ist nicht echt. Und insofern glaube ich, wenn man das professionell macht, ja, und auch professionell quasi die Fehler teilt, ich sehe das genauso wie du, ich feiere meine Fehler ehrlich gesagt nicht so gerne. Ich fände es immer noch doof, wenn ich Fehler mache und ich will auch wirklich so viele Fehler wie möglich vermeiden. Aber wenn sie passieren, dann passieren sie halt. Und sie passieren uns auch allen. Und ich finde, da kann man auch einfach ehrlich sein. Gretel: Hast du da so einen Top of Mind, wo du sagst, an dem habe ich echt viel gelernt, der hat mich irgendwie weitergebracht und der bringt auch unseren Hörern und Hörerinnen vielleicht was? Matze: Also ich habe zwei, also ja, ich habe so viele Fehler gemacht, dass es mir super schwer fällt, die zu priorisieren. Wir haben einmal eine Business-Entscheidung getroffen, wo, oder ich fange mal, den größten Fehler, den wir gemacht haben als Unternehmen ist, dass wir die falsche Kultur eingeschlagen haben. Ja, wir waren sehr, wir waren halt First-Time-Founder, alle Leute, wir haben sehr, haben extrem intensiv gearbeitet, aber haben auch echt Sachen gemacht, die uns einfach Spaß gemacht haben. Und wir sind halt dadurch, dass wir nichts anderes gesehen hatten, sind wir alle Themen sehr frisch angegangen. Ja, wir hatten ja keine Best Practices aus irgendwelchen Unternehmen, die wir gelernt hatten. Sondern sind die ersten Leute dann zu uns gekommen, da waren wir so 20, 30 Leute und alle sind reingekommen und haben gesagt, ey, dieser Laden ist total speziell, ist was ganz Besonderes irgendwie, wie ihr Unternehmenskultur lernt. Und man muss wissen, wir drei haben das erste Jahr, als wir zusammengearbeitet auf dem alten Bauernhof in Cuxhaven angefangen, bei Friedhoff, meinem Mitgründer, zu Hause und sind über die Zeit wirklich absolut beste Freunde geworden und haben ein Jahr in einer WG gelebt eigentlich bei Friede zu Hause. Und das hat uns natürlich sehr sehr zusammengeschweißt und auch so eine Art Familiengefühl etabliert. Das heißt, also Leute, die bei uns reingekommen sind, haben immer wieder auch das Gefühl, das Wort benutzt, das fühlt sich an wie eine Familie. Und was wir dann gemacht haben, ist, wir haben sehr viel Wert auf die Unternehmenskultur gelegt und auch sehr familienorientiert gearbeitet. Das große Problem ist, dass ein Unternehmen keine Familie ist. Weil eine Familie ist dazu da, zu existieren. Und egal, was für Leute, was für Fehler gemacht werden, die Familie ist im Idealfall immer da und trägt die Person mit. Ein Unternehmen hat aber ein Ziel. Es möchte Kundenwünsche befriedigen, es möchte einen Wert generieren für die Kunden. Es möchte auch Geld verdienen. Und da funktioniert es mit der Fehlertoleranz zum Beispiel nicht mehr so, wenn jemand sagt er macht was und der tut und er macht es dann aber nicht oder macht dauernd Fehler oder er ist nicht so schnell, lässt er das Team hängen das Ziel zu erreichen, das heißt die Analogie die für mich viel besser funktioniert ist die Sportsteams Kultur und das war und und was passiert ist bei der Familie bei bei unserer Familie ist wir sind größer geworden ,größer geworden und wir haben sehr viele Sachen sehr besonders gemacht, was die Organisationsstruktur anging. Wir sind de facto aber, haben uns viel mehr mit uns selber beschäftigt, als Wert für den Kunden zu generieren und kompetitiv zu bleiben. Und das war schmerzhaft, den Wandel durchzugehen, von dem Team zu sagen, wir sind keine Familie, sondern wir müssen, wenn wir weiter bestehen wollen, zu einem Sportsteam werden und zwar auch zum High-Performing-Sportsteam, was eigentlich, was die Ambition hat, vorne in der Welt mitzuspielen. Und diese Transformation, die war echt hart. Und da haben wir einfach, ja, das war, glaube ich, einer der größten Fehler, der uns sehr lange beschäftigt hat und der sehr, sehr schwer war, den Weg dann wirklich durchzugehen. Das hat echt lange gedauert. Gretel: Ja, fühle ich mich gerade wirklich sehr an meine Start-up-Zeit erinnert, weil ich auch in einem Berliner Ad-Tech-Start-up gearbeitet habe, acht Jahre, und angefangen habe, als ich glaube, ich war die 79. Mitarbeiterin oder so, und wir sind dann am Ende 400, 500 gewesen und das verändert einfach Sachen und da geht einfach, also ich fand es damals auch sehr schmerzhaft, als diese Prozesse alle eingeführt wurden, als man nicht mehr noch einfach zu irgendwem an den Tisch gehen konnte und sagen konnte, hey kannst du mir kurz helfen? Ja, aber mach ein Ticket auf. Das ist schon krass, also so eine Unternehmenskultur einmal zu verändern, das ist schon echt heftig. Matze: Ja genau und es ist bei uns war nicht nur die Größe, sondern auch das Verständnis von uns selber. Ja also es waren Leute von so, ja nein, das finde ich, Management doof, deswegen bin ich nicht zu Jimdo gekommen ja und wenn du dann merkst du kommst du läufst gegen so eine Wand in deinem eigenen Unternehmen, das ist schon eine sehr spezielle Erfahrung. Und das war, das beides zu managen, war wirklich extrem schwer und ging nicht ohne Schmerzen. Aber es ist, glaube ich, auch für Selbstständige wirklich relevant, weil als Selbstständiger arbeitet man ja viel noch mit Familien und Freunden und dem Netzwerk und man muss einfach wirklich verstehen, dass man den Hut auf hat für sein eigenes Business. Und das eigene Business ist dafür da, dass man damit Geld verdient und dass man auch Kundenwert generiert. Und das ist das Ziel, was man nicht vergessen darf. Und wenn jemand seinen Job nicht macht, für den man die Person bezahlt hat oder was man auch einfach erwartet, dann muss man sich damit auch auseinandersetzen. Und das sind ja immer diese schwierigen Gespräche, ja, da zwickt es im Bauch und das schiebt man vor sich her. Aber da eine Klarheit für sich selber zu generieren, dass es das Wohl des Unternehmens geht und dass man selber auch die Verantwortung für das Unternehmen an der Stelle hat, da kann ich wirklich nur zu ermuntern, da relativ geradlinig zu sein und die Dinge auch mit viel Fokus voranzutreiben. Es wird dem Unternehmen dadurch besser gehen, auch wenn es erst mal schmerzhaft ist. Gretel: Ja, absolut. Wir arbeiten da gerne auch mit diesen Unternehmerinnenbedürfnissen. Ich weiß nicht, ob du das Konzept kennst, aber wo man halt auch wirklich sagt, okay, was ist mir als Unternehmer, Unternehmerin wichtig? Wie rankt ein bestimmtes Projekt oder eine bestimmte Entscheidung auf diesen Bedürfnissen? Und damit man ganz schnell merkt, bei allem, was unter 60 Prozent ist, das soll ich wirklich nicht machen. Entweder ich verhandle das noch mal besser oder nach oder ändere Sachen, damit sich Dinge verändern auf dieser Skala oder diesen Skalen der Unternehmerbedürfnisse oder ich muss es halt einfach lassen. Und dieses ich muss es einfach lassen ist halt nie einfach, aber diese Privatperson von dem Unternehmer oder der Unternehmerin zu trennen, ist einfach wahnsinnig wichtig. Matze: 100 Prozent, kann ich nur unterschreiben. Gretel: Würdest du denn sagen, du hast ja wirklich mit vielen Selbstständigen auch schon geredet, gründen Männer und Frauen anders? Das würde mich noch mal interessieren, weil ich ja fast nur mit Frauen arbeite. Siehst du da irgendwelche Unterschiede, die du benennen kannst? Matze: Also ich würde sagen, Frauen sind immer noch zurückhaltender. Also das sieht man auch an den Zahlen, von was die generellen Gründungen angehen. Ich glaube, dass es überhaupt gar keinen Unterschied gibt zwischen den Erfolgschancen von Frauen und Männern und ich finde es großartig, wie ihr Frauen unterstützt und wie auch andere Netzwerke Frauen unterstützen. Und ich glaube, dass genau das ist, was es braucht, damit es quasi da auch zur Parity einfach kommt. Und ich würde tippen, das ist aber nur Bauchgefühl, um jetzt konkret deine Frage zu beantworten, dass mehr Frauen erstmal über die Teilzeitgründung gehen, also was ich für absolut smart halte, und die dann anfangen, wirklich so das Business vom Kern her zu bauen, wobei Männer manchmal mit dem skalierenden Gedanken rangehen und einfach so ein bisschen mit der Brechstange und ich würde noch nicht mal sagen, dass das besser ist. Oder ich würde nicht sagen, dass der eine oder andere Weg der bessere ist, sondern man muss da auch einfach seinen Weg finden. Und ich habe, ich kann ja nur sagen, ich habe so viele tolle Gründerinnen kennengelernt, wo ich denke so, total krass, die haben echt was vor sich. Und ich freue mich da einfach, drauf zu schauen in der Weile, nochmal zu gucken, wo die dann gelandet sind. Und ich glaube auch, was ich immer mehr höre, ist super spannend, und das sehe ich ehrlich gesagt bei mir selber auch so, ist, dass die Selbstständigkeit, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wesentlich einfacher macht. Meine Frau ist übrigens auch selbstständig und wir erleben das beide. Zum Beispiel auch, ich bin im Homeoffice, unser Sohn ist krank, der ist unten, ich esse gleich mit ihm zusammen Mittag, ist total geil. Dass ich auch glaube, dass deshalb der Lebensentwurf Selbstständigkeit in Zukunft noch an Wichtigkeit gewinnen wird. Übrigens gilt da für beide Geschlechter. Ich glaube, das ist auch die Männerrolle von den Leuten, die gerne die Elternschaft auch noch intensiver wahrnehmen wollen, auch wirklich der einfachere Weg ist. Gretel: Ja, absolut. Also war bei mir tatsächlich auch so, als ich mich selbstständig gemacht habe, waren meine Kinder zwei und drei, glaube ich, da habe ich auch gedacht, okay, du machst das jetzt ein paar Jahre für die, in den Jahren bist du auf jeden Fall näher dran und noch eher da und flexibler für alles, was kommt. Mein Mann arbeitet in einem großen Konzern, der war also auch wirklich super viel unterwegs und da habe ich dann gedacht, ja, und wenn es dann wirklich nichts ist, dann lasse ich mich wieder anstellen. Aber Gott sei Dank gehöre ich auch zu den 99 Prozent, die jetzt sagen No Way. Matze: Ja genau und das ist halt auch das krasse Erlebnis. Du kannst halt anfangen und dieses Dir das einteilen. Das heißt ja nicht, dass wir weniger arbeiten. Ganz im Gegenteil. Ja, also es ist ja die Grenze zwischen Privatleben und Beruf verschwimmt ja total. Und das ist ehrlich gesagt, glaube ich, auch für die meisten Leute in Ordnung. Für mich ist es das. Mir ist es komplett egal, ob ich jetzt früh aufstehe und dann arbeite und dann Zeit mit den Kindern zu verbringen. Ich habe auch einen ganz festen Tagesrhythmus, wo ich dann wirklich für die Kinder auch da bin. Und meine Frau und ich, wir können uns das, irgendjemand von uns kann es immer irgendwie einrichten, dann zu Hause zu bleiben, falls irgendwas dann wirklich ist, was vorher, als sie noch angestellt war, deutlich schwieriger war. Und insofern genießen wir da auch einfach die Flexibilität, die es uns da zusätzlich gibt. Gretel: Ja, ich habe noch zwei Fragen. Frage Nummer eins, du hast ja nun wirklich mit sehr, sehr vielen Gründern und Gründerinnen geredet. Was sind so die besten Tipps, die dir einfallen? Also wie gesagt, ich habe ja deine 60 Sekunden Selbstständigkeit gebinged-hört, ich habe das Gefühl, ich bin noch, also es war so mitschreiben, mitschreiben, mitschreiben und irgendwann habe ich gedacht, ne, hört sie jetzt einfach an, das ist so geil. Aber was sind so die besten Tipps für jemanden, der gerade vielleicht dabei ist, sich selbstständig zu machen oder jemand, bei dem es vielleicht gerade nicht so gut läuft oder ja, so beste Tipps in puncto Selbstständigkeit, die dir so einfallen? Matze: Also das, was immer wieder gesagt wird, was ich auch einfach nur unterstreichen kann, das ist erstens, man muss einfach immer eine Portion Mut haben und machen. Und dann fokussiert einfach rangehen und die fokussiert rangehen, auf seine Ziele hinarbeiten und akzeptieren, dass nicht alles funktioniert. Und das ist, glaube ich, der wirklich allerbeste Tipp. Es ist halt eine Reise. Es gibt auch meistens keine, also es gibt natürlich Zwischenziele, aber de facto ist es immer so, die meisten Leute arbeiten darauf, einfach gucken, was dann auch einfach wirklich dann über die Zeit erhöhen sie die Ziele und können dann halt einfach ihren Weg einfach gehen. Also es ist eine wirkliche Reise und da ist alles dabei, was dazugehört. Überraschungen, Tiefen, Höhen, you name it. Ja, alles, was wir da so auf dem Weg erleben. Das, was ich beeindruckend finde, ist, ich habe ja wirklich mit so vielen geredet und es gibt immer wieder, also die Gruppe, es ist egal, ob du Trauerrednerin bist, ob du ein Yoga-Studio leitest, ob du Caterer bist oder ob du Sales Coach bist. Das was die Gruppe absolut vereint ist das unternehmerische Mindset. Und das unternehmerische Mindset ist das, wo ich am Anfang schon darüber geredet habe von, du willst Verantwortung übernehmen, du bist flexibel, du kannst mit Fehlern umgehen, du bist auch okay mit Unsicherheit. Und das ist, glaube ich, das, was man sich als Selbstständiger echt vor Augen führen muss, dass dieses unternehmerische Mindset de facto über den Erfolg entscheidet. Und es ist so, wenn man sich auf diesen Weg einlässt, dann lässt man sich auch eigentlich auf den Weg darauf ein, das unternehmerische Mindset einfach die ganze Zeit weiterzuentwickeln. Und es ist jede Erfahrung, jeder Salespitch, jedes erfolgreich abgeschlossene Projekt, jeder Fehler, jeder vielleicht auch unangenehme Call mit dem Finanzamt, schärft das einfach. Und es passiert alles hier oben bei uns in der Birne, wie wir damit umgehen. Und das Wichtigste ist, solange du selber dran glaubst, dass es was werden kann und es dir finanziell leisten kannst, dann einfach nicht aufgeben, sondern den Weg immer weiter nach vorne gehen. Gretel: Supergeil. Was war das für ein schönes Plädoyer zum Ende. Du hast es selbst gesagt, in den Kleinen liegt die Kraft. Let's go. Matze, ich danke dir sehr, sehr, sehr für dieses super interessante Gespräch. Ich bin sehr geflasht, vielen Dank! Matze: Danke dir und ja, ich freue mich auf das, was kommt. Gretel: Ja, ich mich auch. Ich möchte euch, lieben Hörer und Hörerinnen da Draußen, noch die neue Jimdo Werbekampagne ans Herz legen oder auch ans Ohr. Die ist wirklich unglaublich witzig. Schaut mal bei Matze oder bei Jimdo auf dem Profil vorbei. Verlinken wir natürlich alles hier und wird euch viel Spaß machen, Ohrwurm garantiert. Wie gesagt, Matze, vielen, vielen Dank für deine Zeit und wir hören uns wieder bei der nächsten Folge Moin um Neun.
- 23.04.202432 min
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Und HEUTE versuchen wir, es Dir zu ermöglichen, diese Magie zu spüren. Heute hast Du das erste Mal in der Geschichte von SMASH IT! die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen und Mäuschen zu sein. 🐁 Denn wir teilen in dieser Folge tiefe Einblicke in zwei Fragen unserer Smashies und die Antworten von Laura und Gretel – hier wird nichts rausgeschnitten außer der Namen, weil uns der Schutz der Privatsphäre am Herzen liegt. Du hörst in dieser Folge: Was die Antworten auf zwei Fragen sind, die fast jede Selbstständige kennt: ➡️ „Wie werde ich das Gefühl los, Menschen etwas aufzuschwatzen und wie kann ich das mit meinen Werten in Einklang bringen? & ➡️ „Wieso finden alle meinen Content geil, aber ich hab einfach zu wenig Kund:innen?“ Und es wird sich zeigen: • Warum zwei Mentorinnen aus unterschiedlichen Perspektiven richtig geilen Input geben. • Warum manche Fragen gar nicht nur eine Antwort haben können. • Wie der Umgang von Laura und Gretel mit den Smashies ist. Wenn Du beim Hören ein Kribbeln verspürst, dann schnapp dir einen Platz im Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Transkript: Gretel: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack. Schön, dass du eingeschaltet hast. In dieser Folge gibt es ein etwas anderes Format, denn ich nehme dich mit hinter die Kulissen von Smash it, unserer Mastermind, die erwiesenermaßen die beste Mastermind südlich des Nordpols ist. Da sich aber viele Menschen gar nicht so richtig vorstellen können, wie so ein Mastermind-Call abläuft, was für Fragen gestellt werden, wie wir die beantworten und so weiter, haben Laura und ich uns gedacht, lasst doch einfach mal den Vorhang zurückziehen und unseren Hörern und Hörerinnen zeigen, wie eine Mastermind bei uns abläuft. Das bedeutet, du hörst gleich ganz richtig echte Fragen unserer Smashies und hörst dann Laura und mich, wie wir auf diese Fragen reagieren, wie wir die Fragen beantworten. Du wirst merken, was für einen krassen Mehrwert das hat, von zwei Coaches aus sehr unterschiedlichen Perspektiven gecoacht zu werden, weil wir einfach immer wieder neue Perspektiven, Erfahrungen und einfach auch manchmal Meinungen mit reinbringen, wie eine Frage am besten zu beantworten ist. Generell gilt bei uns in der Mastermind, versuche deine Frage so zu formulieren, dass sie im Wie-Kann-Ich-Format funktioniert. Also wie kann ich Ziel ABCXY erreichen? Was kann ich dafür tun, um dieses Ziel zu erreichen? Denn das sorgt dafür, dass dein Gegenüber nicht mit Meinungen reagiert, sondern wirklich mit fundierten Antworten, die zu deiner Situation und zu deiner Frage tatsächlich passen. Während Laura und ich unsere Smashies coachen, haben alle anderen Smashies, die dabei sind in dem Call, die Möglichkeit, im Chat zu reagieren. Also im Chat sowas zu schreiben wie, hey, das hatte ich auch schon mal oder als ich in dieser Situation war, habe ich das und das gemacht oder ich habe hier einen super Buchtipp, liest ihr den doch mal durch und ganz oft gibt es auch die sogenannte Smash it Wackeldackel-Power, wo dann wirklich viele andere Smashies auch im Call sitzen und einfach nur nicken, weil sie sich bei der Frage so abgeholt fühlen, dass sie dankbar sind, dass jemand sie gestellt hat und dass sie jetzt beantwortet wird. Ich wünsche dir viel Spaß mit dieser Folge, mit diesen spannenden Fragen und Antworten und hoffe, dass du richtig viel daraus mitnehmen kannst. Smashie: Wie werde ich das Gefühl los, dass ich den Leuten was aufschwatzen will? Und zwar ist ja mein Angebot und auch dessen Mehrwert jetzt gerade in den letzten Wochen noch mal viel klarer geworden. Und trotzdem gibt es da so ein paar Stimmchen im Kopf, die dann immer wieder mal querschießen. Das ist so ein bunter Blumenstrauß, so eine Mischung aus der Imposter, der immer mal wieder hochkommt, so, ja, wenn ich das denen jetzt verkaufe, dann muss ich das aber auch machen. Oder, ja, so, wenn mein Angebot gut genug ist, dann kommen die doch selber von mir, auch wieder mal, dass es auch kommt. Oder auch so mit meinen eigenen Werten verknüpft, wo ich ja eigentlich dieses Streben nach Gewinnmaximierung und so gar nicht gut finde. Und dann denke ich mir, irgendwie unterstütze ich ja die Unternehmen dabei, bin ja dann Teil dieses Systems, will ich das? Oder auch, dann gibt es immer mal wieder Anfragen von Personen, die dann nicht, das darf den ersten Eindruck nicht so ganz meiner Zielgruppe entsprechen und wo ich dann mehr im Hinterkopf schon denke, ja zahlt sich das überhaupt aus, denen das jetzt näher zu bringen. Und ja, was dann einfach die Folge daraus ist, ist immer wieder, dass man gar nicht merkt, oder auch bei persönlichen Gesprächen, jetzt wenn ich jemanden treffe auf dem Netzwerk und bin mir nicht sicher, ob das überhaupt wirklich passt, dann kann ich meine Leidenschaft für mein Thema nicht rüberbringen und merke eigentlich nicht, wie ich den Leuten helfen kann und welche Freude ich eigentlich damit habe. Laura: Okay, also ein erster Kommentar von mir. Ich glaube, es ist ein ganz gutes Beispiel dafür, warum wir zum Beispiel hier in Smash it nicht mit Werten arbeiten, sondern mit unternehmerischen Bedürfnissen. Weil die beiden einfach oft am inneren Teamtisch sitzen und heiße Diskussionen führen. Und grade so ein Wert wie Nachhaltigkeit, und da spreche ich aus eigener Leidensgeschichte, kann einem sehr reingrätschen. Oder irgendwie also, ein bisschen überspitzt zum Beispiel Kapitalismuskritik. Wenn man sagt, eigentlich fiel das ganze System ja scheiße. Jetzt will ich da ja auch gar nicht mitmachen. Und dann grätscht einem das so rein ins unternehmerische Wirken. Und das ist halt Sabotage. Das ist einfach Sabotage-Deluxe. Ich glaube, da darfst du, wenn du das merkst, dass diese Nachhaltigkeits- oder diese Dinge, die da so reingrätschen, wirklich sagen, okay, Moment, und dir noch mal deine unternehmerischen Bedürfnisse vor Augen führen. Wo das zwar auch ein Teil davon sein kann, aber ja auch andere noch wichtig sind und das ja nur einer von vielen Punkten ist auf deiner Bedürfnisliste. Und dass du das trennst, das ist wirklich immer wieder, ich glaube bei dir ist es ganz wichtig zu gucken, okay, bin ich hier gerade in irgendwelchen Wertegeschichten, die mir einfach reingrätschen, die mich sabotieren, oder bin ich bei meinen unternehmerischen Bedürfnissen? Also das so zum Intro. Und dann find ich's total cool und auch wichtig und richtig, dass du bei manchen Anfragen oder KundInnen dich fragst, passt das eigentlich? Aber auch da würd ich wirklich gucken, ich glaub, bei dir braucht's echt so dieses Ertappen und Umschalten. Also ist das grade Sabotage? Oder ist das ein realer Grund sozusagen? Und im Zweifel, gut, auf einem Netzwerkevent ist das schwierig, aber wenn du eine Anfrage bekommst und so, im Zweifel hilft da, find ich, immer ein ganz guter Außenspiegel. Schick uns das. Sag in Slack, ich hab hier eine Anfrage bekommen, und mein innerer Mindset-Monkey erzählt mir hier grad schon wieder, das passt nicht, ich kann den nicht und so. Guckt mal drauf. Also, weil wir erzählen uns da einfach gerne auch selber Geschichten. Entweder weil wir das Gefühl haben, das ist zu groß, oder wir können das doch nicht, oder wir was weiß ich was. Weil ich hab schon das Gefühl, dass du dich da schon auch ganz gut sabotierst. Auch durch die Glaubenssätze, die du da eben so reingeworfen hast. Ähm, und ich sag mal so, meine Erfahrung ist, dass in der Regel, also außer es ist was, was komplett gegen die Werte geht, aber viele Anfragen, viele Kundinnen dann schon auch ein Potenzial haben, wo man gucken kann, okay, was ist das Potenzial von diesem Auftrag? Was siehst du da? Und nicht zu gucken, ja, irgendwie machen die Gewinnmaximier-blablabla. Das ist so. Es hat irgendwie so ein Geschmäckle von ich will ja nichts Böses unterstützen oder so was. Gleichzeitig könnten wir aber auch sagen, wenn du deine Umsatzziele erreichst, dann hast du mehr Kohle, um nachhaltig zu wirtschaften. Also dann hast du ja viel mehr Potenzial, die Welt in die Richtung zu entwickeln, die du sie entwickeln möchtest, weil Geld ist nun mal der Treibstoff davon. Das heißt, du könntest es ja auch andersherum sehen, als eine negative Prägung daraus zu machen. Gretel: Ja und ich finde auch so ein bisschen, für mich war es auch so ein bisschen dieses Ding von, was für eine Erwartungen hast du jetzt an die möglichen Kunden, Kundinnen dir gegenüber. Also so, ich habe ja aufgeschrieben, die falsche Person, Du hast ja auch gesagt, dann bist du irgendwo und dann kannst du gar nicht aus dir raus so richtig, weil du dir nicht sicher bist, ob es die Richtige ist. Das Ding ist aber, das kannst du ja nicht in zwei Minuten auf einem Netzwerkevent rausfinden, ob es die richtige Person ist, ob es das richtige Unternehmen ist, ob es so und ne. Deswegen finde ich, muss das eine losgelöste Sache voneinander sein. Also dass du sozusagen sagst, okay, ich gehe jetzt auf das Netzwerk-Event, ich habe da jetzt richtig Bock drauf, ich überlege mir davor nochmal, wie kann ich mich eintunen, wie kann ich dafür sorgen, dass ich mich darauf freue, was kann ich anhaben, was kann ich für tolle Visitenkarten mithaben, fühle ich mich mit meinem Pitch sicher, gibt es vielleicht zwei, drei Leute, von denen ich weiß, dass die da sind, auf die ich mich freue oder mit denen ich auf jeden Fall reden möchte und dass du da sozusagen dieser, also auch wieder so ein unternehmerischer Gedanke, dass du sagst, hey, unternehmerisch richtig wäre es jetzt erstmal diese Netzwerkstunden, die mir auch schwerfallen vielleicht, so gut zu nutzen, dass möglichst viele Leute wissen, was ich mache und das gut finden. Danach kannst du immer noch selektieren und selber aussuchen, mit wem du damit arbeiten möchtest. Aber erstmal ist die Aufgabe in dem Moment nicht der Selektionsprozess, sondern der nach draußen geh und die auf den Topf klopft Moment. Das ist der Netzwerkmoment. Und nicht, lass doch schon mal gucken. Nein, dafür ist ja in diesem Raum auch gar… Oder in diesem Raum kein Raum. In diesem… Da ist kein Platz dafür. Das kann man dann später machen und ich habe da auch ganz, ganz viel Sabotage wirklich gerade rausgeholt. Ich war gerade wieder so, hat Laura wieder alles gesagt, was ich sagen wollte, toll. Aber wirklich so dieses zahlt sich das aus, die eigenen Werte und so weiter. Also schon Gründe zu finden, es nicht zu tun. Wenn du dich dabei ertappst, dann stell in Frage, ob du überhaupt hingehen solltest. Na, also dann kannst du die zwei Stunden Netzwerk-Event zum Beispiel auch anders nutzen. Da würde ich mich wirklich nochmal in meinem eigenen Schopfe verpacken, so okay, suche ich gerade Ausreden oder ist da wirklich was und wenn da wirklich was ist, kann ich dann daran was ändern. Und was ich wirklich nochmal ansprechen muss, ist dieses Ding von und dann kommen die Kunden alle alleine zu mir. Magnetisches Marketing und wie es immer heißt. Ja, weißt du, wenn du zig TV-Anzeigen schalten kannst und Litfaßsäulen bekleben und Werbeplakate und so, Okay, fine, dann kommen vielleicht die Leute auch irgendwann von alleine zu dir. Aber die Kappe haben wir ja meistens nicht. Und allein das Geld dafür sozusagen rauszubladen, diese One-To-Many-Broadcasting-Geschichten. Deswegen finde ich es wirklich auch noch mal wichtig, sich da als Unternehmerin wieder hinzusetzen und sich noch mal zu fragen, ist das eigentlich wahr? Kann das wirklich klappen? Liegt es wirklich daran, dass mein Produkt nicht gut genug ist, wenn die nicht alleine zu mir kommen? Und die Antwort ist einfach nein. Also ich nehme die Antwort mal vorweg. Die Antwort ist nein, sondern es geht halt wirklich darum, sichtbar zu sein, empfohlen zu werden, guten Job zu machen und in deiner Komfortzone und drei Schritte davon raus, da sozusagen sichtbar zu werden. Du musst nicht gleich Speakerin auf irgendeinem Event sein oder so, aber wenn du hingehst, dann wirklich mach dir, also erlaubt dir einfach diese Selbstsabotage nicht. Laura: Vielleicht Letzter Punkt von mir, ich weiß ja auch, wir haben letztes Mal schon darüber gesprochen, über dieses Thema introvertiert sein und in so Netzwerkevents dann eher so ein bisschen, ja nicht so schnell dann sich auch so zu präsentieren und nicht so schnell in den Vordergrund. Ich glaube, genau so was kann das noch befördern. Dass du dann noch das verkomplizierst in deinem Kopf und denkst, na ja, aber red ich jetzt mit dem, mach das, und passen die dazu? Ich glaube, du darfst dir da so eine Eichhörnchenmentalität angewöhnen. Netzwerken ist dafür da, alle Nüsse einzusammeln. Und dann kannst du später gucken, was hab ich hier in meinem Kobel? Ach so, nee, das passt nicht, den find ich doof. Darfst du ja. Dein Wert muss ja nicht gleich durchdrehen. Du musst, es ist keine Zwangsveranstaltung. Du kannst und darfst danach ja noch selektieren, sollten da wirklich Menschen bei sein, wo das nicht passt. Aber Netzwerken, wie Gretel sagte, ist dafür da Oberflächenvergrößerung, möglichst viele Nüsse sammeln. Und später wird sich zeigen, welche davon neuer Baum werden. Aber das ist, da vermischst du sozusagen, glaub ich, die Momente, die sinnvoll sind. Und das ist wirklich, mach es dir zur Challenge, möglichst viele Kontakte zu knüpfen. Und danach werden die qualifiziert. Und dann kann auch noch mal jemand wieder rausfallen, weil er ein Doofkopf ist. Das ist ja in Ordnung. Smashie: Genau. Zwei Sachen von mir kurz. Die Kunden kommen schon von selbst zu mir. Ich glaube, das ist nochmal ein spezielles Thema jetzt auch bei mir im Kreativbereich, weil man ja immer so das Gefühl hat, wenn man so dieses perfekte, hübsche Ding präsentiert, dann müssen die Leute ja so fasziniert sein, dass sie darauf zukommen. Das kommt eher aus dieser Ecke so ein bisschen. Ich rede jetzt auch nicht unbedingt nur von Netzwerkevents, sondern auch im 1-zu-1-Kontakt. Ich hatte in letzter Zeit einige Erstgespräche, die jetzt aus dem Netzwerk gekommen sind, wo ich dann auch immer wieder das Thema habe, noch mal mir zu sagen, jetzt wirklich auf die Person einzulassen und nicht schon vorher. Laura: Eine Sache ist mir dazu noch wichtig, weil wir uns jetzt ja auch schon ein bisschen kennen. Schau noch mal, ob das was mit dem schwierigen Kunden zu tun hat, den du hattest. Weil das ist ganz oft, dass wir durch so eine Erfahrung die Schablone nach vorne projizieren und sagen, die Vergangenheit ist sozusagen also, die Zukunft ist die Verlängerung der Vergangenheit. Und sagen, ah, okay, warte mal, der war doof, das hab ich nicht gesehen, der hat mich so viel Kraft gekostet, so viel Energie, so viel Nerven. Dann fängt man so an, abzuahnen. So, warte mal. Dann macht man so Glaskugelding, vielleicht ist der auch so. Ich könnte mir vorstellen, dass da emotional bei dir noch was hängt aus dieser Enttäuschung, weil der sich so scheiße verhalten hat und das ist wiederum dann von dir nochmal eine Aufgabe, das wirklich nochmal anzugucken und abzuschließen. Also dass du dir da vergibst, dass du nochmal guckst, machst du dir vielleicht innerlich irgendwelche Vorwürfe, dass du das nicht früher gesehen hast. Also da würde ich nochmal hingucken, weil da klingeln mir so ein bisschen die Glocken, dass du das vielleicht gerade verallgemeinerst. Smashie: Ja, dass das so ein unbewusster Schutzmechanismus auch. Ja. Gretel: Ich habe einen letzten Punkt, auch wenn ich das Gefühl habe, das habe ich auch schon tausendmal gesagt, aber überzeugen und überreden sind zwei unterschiedliche Paschur. Wir überzeugen in Gesprächen und dafür nehmen wir eben und dafür hören wir zu und schauen eben auch, was ist ein Einwand, was ist eine Sorge, was wollen die erreichen und gehen darauf ein, dass ist überzeugen. Aber du überredest nicht. Wenn du sagst, ich habe das Gefühl, jemandem was aufquatschen zu wollen. Nee, würde ich sagen, nein. Aber ich möchte jemanden überzeugen. Ja, cool. Also da auch nochmal so ein Reframing. Natürlich wollen wir Leute überzeugen. Und das ist auch was, das wir uns erlauben dürfen. Und dafür braucht es manchmal auch, dass jemand sagt, das ist mir jetzt aber zu teuer oder das verstehe ich nicht oder das … und dass man dann nochmal Argumente bringt, warum dem aber gar nicht so ist oder warum der Preis gerechtfertigt ist oder was auch immer. Cool, danke schön. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Laura: Ich auch. Smashie: Ich danke euch, das nehme ich mir gerne alles mit, wieder mal in Erinnerung zu rufen und vor allem, dass es auch wirklich ankommt. Laura: Danke dir. Smashie: Danke euch. Gretel: Ich habe mich sehr, sehr über diese Frage gefreut, einfach weil sie wieder mal zeigt, dass wir alle uns sehr, sehr ähnliche oder gleiche Fragen stellen. Mal stehen wir an unterschiedlichen Punkten, mal stellen wir uns Fragen früher oder später als eine andere Smashie, als eine andere Unternehmerin, die gerade unterwegs ist und den nächsten Schritt geht. Aber sehr, sehr oft können wir uns doch mit ihr Relaten und können oft verstehen, wo sie steht und nehmen eben aus jeder Mastermindfrage richtig viel mit. Ich freue mich schon auf die nächste. Let's go! Smashie: Genau. Ja, bei mir ist wieder so das Thema, glaube ich, also es ist schon mal wieder so der Mindfuck bei mir angesagt. Immer noch, wieder, was auch immer. Ähm, so, wie komm ich in die Spur zurück, in der ich war? Beziehungsweise eigentlich bin ich immer noch in der Spur. Ja, ich hampel mir momentan ein bisschen ein ab. Erstell mein Content, mach meine Contentplanung und so weiter. Ich habe sehr viele, also es läuft einfach gut bei LinkedIn mit meinem Content, ich habe sehr viele Interaktionen. Es ist mir, oder es ist leider immer noch so, dass einfach zu wenig rumkommt. Es ist schön, dass das alle toll finden, meine Tipps voll genial und so weiter. Das ist so ein bisschen wie bei der …, nehme ich alles mit, aber kaufe brauche ich bei dir dann trotzdem nichts. Also das Thema Neukunde, Gewinnung, Seeglas, ja, alle nett und freundlich angeschrieben und so weiter, die ich kenne. Also ein bisschen dieses Thema mit meiner, also ich hatte ja schon welche mit dieser Fischzucht, die mich ja dann hängen haben lassen und Ja, ich bin etwas gefrustet momentan. Es ist einfach so dieses… Wofür mache ich es eigentlich? Das ist so gerade so ein Punkt, wo ich mir denke, man fühlt sich so nutzlos und es ist so Sinnlos, was du da tust. Und es ist einfach auch immer noch Energie, die natürlich da reinfließen muss mittags, da ich ja morgens wieder in meinem Brotjob feststeck. Und tatsächlich ist ja die Angst bei mir natürlich auch grad recht groß. Ähm weil's nicht läuft, dass ich in diesem Scheißjob länger hängenbleiben muss, oder länger hängenbleiben muss, als ich will. So wie meine Deadline ja lautete. Und das Schöne daran ist, dass es auch noch Theater gibt in meinem Brotjob gerade. Also meine zwei Chefinnen zerfleischen sich momentan ein bisschen. Was heißt ein bisschen, ist gut. Ich sitze genau dazwischen, zwischen den zwei Büros und kriege es voll ab. Ja, da macht ein Einlerner in Themengebiete, die ich noch nicht drauf habe, mit einer Dame dann gegenüber sitzen, im nächsten Büro, die mich dann einfach ignoriert. Macht riesig viel Spaß. Also das nimmt man natürlich dann auch mit heim und dann denkt man mittags, leck mich doch einfach. Ohne Witz. Ich lege auf Couch und mache Mittagsschlaf. Ansonsten könnt ihr mich alle mal im Mondschein besuchen. Laura: Du kannst einfach nicht rausgehen aus der Mastermind, weil ich es einfach vermissen würde. Super Sprüche von dir. Smashie: Ich schreibe sie euch auf, okay? Oder ich nehme euch irgendwie hin. Laura: Bitte, bitte. Gretel: Ich bekomme dich dann im Monschein besuchen. Hast du das Gefühl, oder hast du wahrscheinlich nicht, dass die Sachen, die du machst, zielführend sind. Beziehungsweise meine erste Frage wäre eigentlich zu den Content-Sachen auf LinkedIn. Du sagst, es läuft gut, die liken das die Leute, passiert danach noch was? Gehst du mit denen, die liken, in ein Gespräch? Ich antworte auf die Kommentare und versuche da natürlich auch was aufzubauen, aber dann in die persönlichen Nachrichten zu switchen. Es ist aber einfach so, dass natürlich die meisten, die kommentieren, sind schon in meiner Bubble. Also sprich, sind Kolleginnen sozusagen, aber auch also Copyrighterinnen oder so, mit denen ich zusammenarbeite. Oder dann halt eben andere Webdesigner, die darauf reagieren. Man unterstützt sich ja gegenseitig so ein bisschen bei seinem Content, um den zu pushen. Deswegen, ich vermisse einfach da tatsächliche Kunden, also mögliche Kunden. Das ist das Problem, genau. Das ist das, wo ich sage, schön und gut, was ich mache, aber es muss ja die erreichen, die ich ja nachher haben will auf meinem Konto. Gretel: Genau, aber ich habe bei dir immer so, und Laura ist viel mehr Fachfrau als ich, aber ich habe bei dir oft so das Gefühl, was für eine Geschichte erzählst du dir gerade? Also du fängst an mit, ich habe hier ganz fleißig mitgeschrieben, ich hample mir da einen ab und so weiter. Da habe ich schon gedacht, so uiuiuiui. Dann hast du aber gesagt, boah, aber der LinkedIn-Content, der läuft so richtig gut. Jetzt höre ich aber, naja, also so richtig gut, wenn es aber keine Kundinnen, sondern Menschen, die sich gegenseitig supporten mit dem Content sind, dann läuft der eigentlich auch nicht richtig gut, weil das dann eigentlich bedeutet, es sind ja die falschen Leute, die da liken und so, weil gar nichts. Und dann würde ich wieder nochmal zurückrudern und sagen, okay, ist das dann der richtige Weg, für die wenige Zeit, die du hast, da LinkedIn Content zu erstellen, weil auch wenn die dann irgendwas bei dir liken, dann musst du dir auch wieder irgendwas liken und so. Also da geht ja dann auch wieder irgendwie Zeit bei drauf. Und da kann ich deine Frage, diese, wofür mache ich das? Eigentlich ist gerade dein alleroberstes großes Ziel, damit ich brauche Umsatz, damit ich sicherstellen kann, dass ich den Brotjob mit gutem Gefühl wieder verlassen kann. Und da würde ich mir dann halt überlegen, okay, was ist dafür der richtige Weg? Und ich feiere jeden, der mir sagt, über Social Media fliegen mir die Sachen nur so zu. Habe ich noch nicht erlebt persönlich und kenne auch so gut wie niemanden, bei dem das funktioniert. Aber deswegen wäre für mich auch immer so, einen Kanal mit Content zu bespielen, nicht der way of choice, wenn ich wenig Zeit hätte und aber Umsatz machen möchte, sondern dann, und ich weiß, ich werde irgendwann begraben und dann steht es auf meinem Grabstein, steht Follow-ups machen und Gespräche starten. Und ich frage mich halt wirklich, wo kannst du Gespräche mit relevanten Menschen starten? Wo kannst du auch, wenn du nicht viel Zeit hast, ja auch wieder so eine Kooperation haben, wo ihr gegenseitig live geht auf einem Kanal, wo man die Reichweite der anderen oder des anderen abgreift. Solche Sachen, was mehr zielführend ist, als one-to-many-content rauszuballern. Smashie: Das ist auch das, was ich gerade verfolge. Ich habe mit einer Copywriterin schon Kooperationen gehabt, mit einer Post, wo ich dann versucht habe, eben über ihre mögliche Kunden oder die, wo halt bei ihr natürlich in dem Netzwerk sind, dran zu kommen. Ist zu wenig passiert einfach in meinen Augen und ich habe es jetzt zwar heute schon ein Gespräch gehabt, auch mit einer anderen Copywriterin, mit der ich zusammenarbeite, auch in der Kooperation jetzt noch mal zu gehen und auch noch mal einen gemeinsamen Post zu machen, spart natürlich auch Zeit, weil jeder nur einen Teil davon macht, was mir natürlich auch entgegenkommt. Meine andere Kollegin sagt, also so in Richtung Webdesign oder Grafikdesign, sie sind nur auf Instagram unterwegs und haben da irgendwie etliche Kunde. Ich kann es nicht nachvollziehen. Gut, Instagram ist einfach nicht mein Kanal. Ich müsste mich irgendwie komplett aus dem Fenster lehnen. Und da also irgendwie da ansetzen. Aber ich hab da, ehrlich gesagt, keinen Bock drauf. Laura: Aber wie sieht's denn auch aus? Du hast ja so ein paar Themen, zum Beispiel, es ist ja das eine, diese Einzelheiten, aber du hast ja auch ein paar Themen, die ich schon speziell finde. Wenn ich mir deinen LinkedIn-Feed angucke, schreibst du ja über sehr viele verschiedene Dinge. Es geht um E-Mail-Marketing, es geht um Barrierefreiheit, es geht um sehr, sehr viele verschiedene Themen. Ist auf jeden Fall das, was mein LinkedIn Auge so mit abgrast. Und ich frag mich, würde es jetzt Sinn machen, zum Beispiel mal für eine gewisse Zeit auf ein Thema zu spezialisieren? Also zu sagen, wir hatten ja auch über WhatsApp-Marketing gesprochen, was grade so der heiße Scheiß ist und was sehr viele in den nächsten Monaten, meiner Meinung nach, anfangen werden, weil E-Mail-Marketing bei vielen grade schnarcht. Ähm, ne? Da hatten wir auch drüber gesprochen. Oder Barrierefreiheit. Ich seh echt WhatsApp-Marketing und barrierefreie Webseiten als zwei Themen, die, glaub ich, grade echt gut rauspassen würden, weil es nicht so viele anbieten. Bisher seh ich auf deinem LinkedIn-Feed einfach sehr viele verschiedene Themen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es auch immer Sinn macht, eine Zeit lang wirklich mit einem Thema noch mal alle anzuschreiben. Also so seeglasmäßig zu sagen, ey, ich mach grad das, ich hab drei Plätze frei für den Aufbau von einem Marketing mit WhatsApp-Newsletter oder so was. Ich hab zwei Plätze, drei Plätze. Ähm, ne? Es ist superneu. Ich mach das. Hast du letztes Mal schon gesagt. Wer sind's? Drei. Ich bin mir supersicher, dass du in deinem Netzwerk drei Selbstständige hast, die sofort Bock hätten, auf WhatsApp-Marketing umzusteigen. Und das buchen würden. Und das kann ja auch, entweder ist es zu dritt eine kleine Gruppe oder es ist im Eins-zu-eins, je nachdem, was auch mit deinen Kappas grade gut passt. Ich bin ansonsten voll bei Gretel, dieses Mehr-Eins-zu-eins-Gespräche, oder dir zu überlegen, mit welchem einen Thema gehst du jetzt mal in einen Podcast raus. Zum Beispiel barrierefreie Webseiten. Ist ein megacooles Keynote-Thema, weil das einfach noch nicht jeder. E-Mail-Marketing ist einfach mittlerweile gibt's sehr viele, die was dazu erzählen, aber barrierefreien Webseiten nicht. Wo du auch noch mal dir neue Zielgruppen erschließen könntest. Warum ist das wichtig, auch achtsame Leute, irgendwie bewusste, reflektierte Leute zu erreichen? Also, ich würde mir, glaub ich, inhaltlich, also von der Strategie her, was Gretel sagt, und Inhaltlich würd ich mir ein Thema überlegen, was du einfach mal rausdonnerst und sagst, da suchst du dir drei Kundinnen, die das bei dir buchen, und dann entwickelst du das on the fly. Das macht ja viel mehr Sinn, das zu machen mit WhatsApp-Marketing, wenn du drei Kundinnen hast, die dafür bezahlen. Und das zweite Thema, dir mal ein Keynote zu schreiben und zu sagen, bewirbst dich jetzt mal in 25 Podcasts für Selbstständige, warum barrierefreie Webseite das Thema 2024 für dich sein sollte. Und ich glaube, dann gehst du halt raus in ein neues Netzwerk, diese kalten neuen Kontakte dir zu erschließen und nicht mehr so sehr in deinem eigenen Senf zu bleiben. Oder auch Senf, wie Franzi Blickle sagen würde. Smashie: Das war so die Überlegung, ob ich irgendein Thema, also meine drei große Themengebiete, ob ich irgendwas davon einfach einstampfe. Gretel: Es muss ja nicht immer gleich eingestampft sein. Ja. Jetzt geht das Licht einfach mal, der Scheinwerfer mal, zwei der anderen Themen und das andere, wie es immer so schön ist, kann gut sein, dass das dann jemand will, wenn du nicht mehr ganz so oft darüber redest. Und nutzt auch hier nochmal das Netzwerk. Ja, du selber nutzt jetzt nicht Instagram, viele Smashies tun es aber, wenn du dort einfach nochmal die Info reingibst. Ey Leute, das und das mache ich. Es gibt hier einen Post oder könnt ihr das mal weiterleiten zu dem und dem Thema. Also nur weil du selber da jetzt nicht total präsent bist. Ich meine, man kann auch in der Story sagen, ja, hier meine Mastermind-Kollegin, die ist selber nicht auf Instagram, aber die macht sowas Cooles, deswegen teile ich das hier einmal. Link zu ihrer Seite oder Link zu ihrem LinkedIn oder Link zu ihren Call buchen. Laura: Und ich glaube, du darfst jetzt einfach auch so ein bisschen so knackiger werden. Überleg dir mal, hast du Bock, drei Testkundinnen sozusagen für das WhatsApp-Thema zu machen? Du weißt, ich brenne dafür, aber ich sehe auch einfach, dass es das Ding sein wird in den nächsten Monaten. Und du bist eigentlich ready, weil du gerade deine Selbstständigenzeit gut aufteilt hast. Smashie: Ich schleich damit ja schon immer rum. Laura: Ich weiß, deswegen leucht ich mal in den dunklen Raum einmal kurz rein. Smashie: Weil das ist nur so diese, es ist keine Vorreiterrolle. Aber man merkt halt, ich bin auf dem Markt alleine, wo das bei nicht angehen würde, in die Richtung. Und da ist halt so dieses Ja, da ist wieder so dieses, oh mein Gott, krieg ich das wirklich hin? Ich hab also, es ist zu wenig, ich hab zu wenig Rechurch. Also, bisher zu wenig, äh, drüber Gläser gehört, was auch immer. Kann noch nicht viel drüber sagen. Aber ich denk, da muss man ins kalte Wasser springen und sagen, okay, austeste. Laura: Deswegen gerne Beta-Runde oder so was. Such dir einfach drei Leute, die Bock drauf haben. Dann lässt du dir aber den Lernprozess bezahlen. Du hast weder Zeit noch Geld, den Lernprozess unbezahlt zu machen zurzeit. Dann lass es dir drei Leute, die weniger bezahlen, als es später kostet natürlich, für zwei Monate oder von dem Punkt zu dem Punkt, je nachdem, was da für dich besser passt, und raus damit. Weil die sind auch jeden Fall in deinem Netzwerk gerade, die Personen, 100%ig. Gretel: Ich hole zum Ende nochmal deinen Lack. Was meinst du, wie kacke sich das anfühlt, wenn in sechs Monaten zig Leute genau das angeboten haben, was du jetzt gerne machen würdest, und du dann denkst, ja scheiße, so hätte ich es auch gekonnt. Laura: Ja, tatsächlich. Gretel: Ich bringe ein bisschen Ego raus jetzt an der Stelle. Das würde dich mal richtig ärgern. Jenny: Ja. Vor allem, bist du ja auch so eine Zertifikate-Sammlerin und das möchtest du dir einmal jetzt so sagen. Also ich meine, du machst E-Mail-Marketing und hast da deine Ausbildung gemacht. Du machst Webdesign, hast da eine Ausbildung gemacht und jetzt die Grafikausbildung auch noch und du kannst richtig krass viel und du hast so dieses grundlegende Verständnis. Das hast du ja. Und hat auch diesen Biss zu sagen, ich zieh das jetzt durch und ich check das mit dem WhatsApp und ich setz das für dir richtig geil auf. Die Grundlagen sind da. Du darfst jetzt deine Erde gießen. Smashie: Ja, das ist wieder dieser Perfektionismus, der dann wieder vor mir steht und sagt, ich weiß nicht, ob du das jetzt schon kannst. Laura: Genau, und dann ziehe ich nochmal sozusagen den ultimativen Faktor. Perfektionismus versus, wann kommst du aus dem Kack-Konflikt-Brotjob raus. Puddel in die Waage und wieg mal was schwerer ist. Gretel: Also geh mal bitte auf den Instagram-Kanal meiner lieben Mastermind-Kollegin Angelique Duijic. Die hat ein geiles Reel zum Thema Imposter und Angst und Addition gemacht. Da haust du dich einfach weg. Also, große Empfehlung für euch alle. Komödiantisches Talent hat die Gute bis nach dem Neppen. Also, es ist wirklich so cool. Und dann kannst du vielleicht auch noch mal einsehen, dass der Imposter hier gerade nichts verloren hat und dass du ihn gerne einfach entlässt. Laura: Also wir freuen uns auf dein Beta-Angebot zum Thema WhatsApp Marketing. Yay! Und dann geht das los. Smashie: Ah ja, alles klar. Laura: Die Freude ist da, juhu, jetzt fliegen schon die Hütchen. Smashie: Er Hose voll als Freude da. Ja gut, aber einfach ins kalte Wasser. Laura: Yes, Sehr gut. Smashie: Danke. Laura: Sehr gerne. Gretel: Und mit dieser letzten Frage sind wir schon am Ende dieser Folge Smash it Behind the Scenes, eine Special Edition von Moin um Neun angekommen. Möchtest du gerne herausfinden, ob Smash it das richtige Programm für dich ist. Möchtest du gerne mal in unserem Mastermind Call von Laura und mir gecoacht werden, dann trau dich einfach, buch einen Passigkeitscheck bei uns. Wir sind immer super offen, wir gucken genau hin, was du brauchst, wo du stehst, was du dir von deinem Business und deiner Selbstständigkeit und deinem Unternehmertum wünschst. Wir überreden niemanden, möglicherweise überzeugen wir dich aber davon, dass Smash it die beste Mastermind südlich des Nordpols ist. Du kannst mir auch sehr sehr gerne auf Instagram schreiben. Du findest mich unter GretelNiemeyer. Schreib mir, was deine Mastermind-Frage wäre, denn da bin ich richtig richtig gespannt, was gerade bei dir ansteht und was der nächste Schritt ist. In diesem Sinne vielen lieben Dank fürs Hören. Ich wünsche dir alles Gute, bis zum nächsten Mal bei Moin um Neun.
- 18.04.202439 min
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Bist du Solopreneurin oder Unternehmerin und fühlst dich (zunehmend) erschöpft, gereizt und/ oder frustriert? Dann ist diese Folge für dich! Energy & Health Coach Isabel Ernst hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmerinnen (zurück) in ihre Energie zu bringen. Und zwar ganzheitlich, alltagstauglich und absolut undogmatisch. Sie selbst weiß, wie sich „rock bottom“ anfühlt, seitdem sie 2018 einen Burnout hatte. Heute kombiniert Isabel ihr Wissen als Ernährungsberaterin, Stress- & Burnout Coach und NESC-Coach, um Unternehmerinnen in ihre Kraft zu bringen. Für einen entspannteren Alltag und nachhaltige Leistungsfähigkeit. Isabel schaut ganzheitlich auf ihre Kundinnen und deren Gesundheit und erstellt einen individuellen Plan, in dem Ernährung, Achtsamkeit, Verbundenheit mit dem Körper und umsetzbare Routinen eine wichtige Rolle spielen. Diese Folge steckt voller Insights für dein gesundes, energiereiches und auch achtsames Leben als Unternehmerin. Links: Instagram: https://www.instagram.com/isabel.mindfuleating/ Kostenloses Energy & Health Webinar: https://isabelernst.de/webinar/ Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/mindful-eating-podcast/id1590996623 Spotify: https://open.spotify.com/show/03eViwmtMS3H0LQfk739Jm?si=0e96f9ea17644d1d Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Gretel: Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Es ist wieder Interviewzeit und ich freue mich sehr, mir sitzt eine strahlende und glückliche und sehr schlaue und sympathische Isabel Ernst gegenüber. Isabel ist Holistic Food & Life Coach, wird uns gleich mal erzählen, was das ist und warum sie sich auf Unternehmerinnen spezialisiert hat. Moin liebe Isabel, schön, dass du da bist. Isabel: Schön, dass ich hier sein darf. Danke, liebe Gretel, ich freue mich sehr. Gretel: Sehr cool. Erzähl uns doch vielleicht ganz am Anfang direkt mal Holistic Life und Food Coach oder Food und Life Coach. Da steckt ja super viel drin. Was darf ich mir konkreter darunter vorstellen. Isabel: Ja mittlerweile hat sich das tatsächlich noch so ein bisschen gewandelt, so ein bisschen entwickelt kann man fast sagen oder ein bisschen geweitet fast. Und es ist jetzt nicht mehr nur Food und Life, es ist Energy und Health, es ist Holistic Energy und Health Coaching. Und was versteht man darunter, oder was verstehe ich darunter, was definiere ich darunter? Ich definiere darunter die Nutzung der eigenen Ressourcen für die eigene Energie und die eigene Gesundheit. Weil nur wenn wir in unserer besten Energie sind, können wir auch wirklich gesund sein. Nur wenn wir, soweit es uns möglich ist, gesund sind, können wir auch in unserer besten Energie sein. Und wenn wir in unserer besten Energie sind, und deswegen bin ich auch spezialisiert auf Unternehmerinnen, können wir unsere beste Performance bringen und damit unsere Message, die wir haben, am besten nach außen tragen. Gretel: Und was ist Energie für dich? Also Energie ist ja ein sehr, sehr weiter Begriff. Wie merke ich, dass ich genug Energie habe? Wie merke ich, dass ich da was dran ändern muss oder sollte? Wie definierst du das? Isabel: Also Energie bewegt sich auf verschiedenen Ebenen. Also wir sprechen hier auf der einen Seite von der körperlichen Energie, dass du morgens aus dem Bett aufstehst und du fühlst dich fit. Du fühlst dich ready für den Tag, egal was der Tag dir jetzt hinschmeißt. Und du bist durch deinen Tag hinweg, fühlst du dich so fit und so in deiner Stärke, also so energiegeladen einfach, dass du die Herausforderung, die dein Tag mit sich bringt, auf, wenn wir jetzt auf der körperlichen Ebene sind, körperlich bewältigen kannst. Dass du eben nicht außer Puste bist und schnaufst wie eine alte Waschmaschine, wenn du die Treppe hochlaufen musst. Dass du, wenn du in die Hocke gehen musst, Kind und Einkaufskorb hochzuheben, dann irgendwie nicht zusammenbrichst, sondern dass das alles funktioniert. Dass du keine Rückenschmerzen hast, wenn du mal drei, vier Stunden am Schreibtisch sitzen musst. Oder dass du zum Beispiel, wir haben sehr häufig als Unternehmerin ja auch lange Tage vorm Laptop, ich hab jetzt gerade wieder ein Workbook geschrieben, ewig vorm Laptop gesessen, dass du da nicht rauskommst und irgendwie Mords Kopfschmerzen hast, Migräne, sonstige Dinge. Das ist die körperliche Ebene, also dieses Gefühl von Fit und Gesundsein auf der körperlichen Ebene. Dann haben wir die mentale Ebene, deine Fähigkeit, dich zu konzentrieren, produktiv zu arbeiten, Ablenkungen auszublenden oder auch kreativ zu sein. Wenn du in deiner Energie nicht stark bist, kannst du auch nicht in deiner mentalen Leistungsfähigkeit stark sein. Dann lässt du dich ablenken, wir alle kennen das, wenn der Arbeitstag lang war, dann kommt uns doch mal Social Media dazwischen. Oder dann machen wir doch irgendwelchen Fissel-Kram, weil wir auf so große Aufgaben keinen Bock mehr haben oder uns nicht mehr konzentrieren können. Das ist die mentale Ebene. Dann haben wir die emotionale Ebene, dass du dich in deinem Alltag freust. Du hast gerade gesagt, da sitzt so eine strahlende, glückliche Isabel. Ja, das ist diese emotionale Energie. Die Fähigkeit, dich zu freuen, auch wenn dein Tag jetzt vielleicht nicht so doll war. Mein kleiner, ich habe einen zweijährigen Sohn, der hat heute Mittag nicht geschlafen. Das ist immer kein besonders gutes Zeichen. Und trotzdem, wenn du in deiner emotionalen Energie bist, kannst du auch Dinge, die sich vielleicht negativ auf dich jetzt gerade auswirken, besser abpuffern, auch gelassener damit umgehen und kommst viel schneller wieder in deinen State von Freude und Entspannung und Erfülltsein zurück. Gretel: Ich finde das super spannend, weil ich finde so dieses ganze Energiethema, bei mir war das zumindest so, dass ich mich irgendwann gewundert habe, dass ich ja gar nicht mehr so leistungsfähig bin gefühlt, wie ich das sonst immer war. Das haben ja auch viele Unternehmerinnen, viele Selbstständige. Die haben ja so ein gewisses, also eine Leidenschaft für das Business sowieso. Und die haben ja aber oft einen gewissen Antrieb, der über den Antrieb in einem angestellten Job hinausgeht, ja auch hinausgehen muss. Und ich sag mal, dass du dich selbstständig machst mit einer Idee, mit allem, was dazu gehört, das braucht ja eine gewisse Motivation. Das heißt, Leistung spielt ja für viele Selbstständige schon eine große Rolle. Und ich kenne das gut, so diese Migräne und ja, keine Ahnung, Kopfschmerzen und fertig sein und so. Und ich weiß, wie ich dann immer so gedacht habe, das kann doch jetzt nicht sein, dass mich das jetzt hier so raushaut. Man, ich brauche das brauche ich jetzt gerade überhaupt nicht. Ja, Pausen machen, alle reden gut, aber die stecken auch nicht gerade in einem Launch oder was weiß ich. Was sagst du Unternehmerinnen, die so zu dir kommen? Weil es muss ja oft der Pain erst mal groß genug sein. Ja, man muss ja erst mal relativ Tiefen entladen wahrscheinlich sein oder auf dem Weg dahin, bevor man sich diese Themen Energy, Food, Health wirklich anschaut. Isabel: Ja das ist tatsächlich ein großes großes Thema, dass wir immer powern und powern und powern und powern und powern bis wir irgendwann rock bottom ankommen ja und dann mal tut es ein Mords Knall und dann liegen wir da und denken so okay und was kann ich jetzt noch tun und dann sind wir vollkommen leer, wir sind einfach ausgepumpt, wir sind ausgebrannt. Und wir sind dann teilweise, also wenn es ganz, ganz in diese Erschöpfung geht, sind wir auch leistungsunfähig. Ich bin kurz vielleicht zum Hintergrund zu meiner Geschichte. Ich hatte 2018/19 Burnout. Und das war tatsächlich so schlimm, dass ich auf dem Sofa saß und nicht mehr hochkam. Und das war einfach schwierig. Ja, und ich bin auch ein Leistungsmensch. Ich bezeichne mich auch bewusst so, weil ich auch sehr viel Bestätigung einfach daraus ziehe und ich glaube es geht vielen Unternehmerinnen so, die aus ihrer Leistungskraft einfach auch viel Bestätigung ziehen. Und was sage ich jetzt diesen Unternehmerinnen, die vielleicht noch nicht Rock Bottom angekommen sind oder aber vielleicht die, aber die gerade vielleicht im Launch stecken. Und die dann, wenn es dir auch vielleicht so manchmal geht, dass du einfach gerade Kopfschmerzen hast, aber du hast keine Zeit dafür. Du bräuchtest eigentlich irgendwie einen Spartag, weil dein Rücken ist so furchtbar verspannt und du hast keine Zeit für, keine Ahnung, fünf Sessions Sport am Tag. Gretel: Ist aber auch so geil, ne, so zu sagen, ich habe keine Zeit, krank zu sein. Ja, gut, hat eigentlich niemand. Isabel: Genau, aber genau das ist ja der Knackpunkt. Du hast keine Zeit, um krank zu sein, aber du hast auch keine Zeit, um nicht in deine Energie zu investieren. Weil genau das ist eben die Folge. Wir sind am Ende krank und ausgebrannt, wenn wir nicht für unsere Energie was tun. Und was ich immer rate, wenn du sagst, hey, du hast keine Zeit, ich hab grad ein Launch, ich hab grad 5 Projekte parallel, ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht, go for the baby steps. Es ist nicht die Riesenveränderung, die kostet am Anfang mehr Energie, als sie einbringt. Es sind die kleinen Dinge. Es ist ein Glas Wasser mehr am Tag. Es ist eine Handvoll mehr Gemüse am Tag. Es ist eine bewusst genossene Pause zwischen den Arbeitsblöcken. Und ich sage deswegen bewusst genossen, weil wir ja häufig Pause machen, ohne die Pause zu machen. Also häufig gehen wir weg vom Schreibtisch und denken uns, wir haben jetzt Pause. Aber dann stehst du an der Kaffeemaschine, ziehst dir einen Kaffee und hast noch das Handy in der Hand. Ja, das ist keine Pause. Gretel: Und hängst noch Wäsche nebenbei auf. Isabel: Ja, oder du bist mit dem Kopf immer noch da, wo du gerade gearbeitet hast. Auch das ist keine Pause. Wenn du aber dich achtsam mit dir selber und deinem Körper verbindest und das vielleicht an der Kaffeemaschine machst, während der Kaffee durchläuft, dann dauert das, keine Ahnung, wie lange braucht die Kaffeemaschine? Eine Minute vielleicht? Anderthalb, wegen mir? Ja, dann dauert das eine Minute, anderthalb, zwei Minuten. Also die haben wir ja jetzt wirklich alle. Und es geht einfach nicht darum, wenn du gestresst bist, wenn du erschöpft bist, wenn du in einem Launch steckst, wenn du viele Projekte hast, wenn du vielleicht gerade kurz vorm Urlaub bist und dich wahnsinnig erschöpft fühlst, weil einfach noch tausend Dinge abzuarbeiten sind, bevor der Urlaub kommt, dann geht es nicht darum, jetzt nochmal ein Fass aufzumachen. Es geht dann nicht darum, jetzt nochmal ein Projekt aufzumachen, sondern es geht darum, dir diese kleinen Unterstützer ranzuziehen, die in deinem Alltag ja schon da sind. Weil wir erfinden ja das Rad nicht neu. Du nutzt ja nur Potenzial, an dem du tagtäglich vorbeiläufst. Gretel: Ja, ich finde es spannend, weil ich bin ja die Kandidatin Essen vergessen. Da habe ich ja mal so gesagt, also wenn ich im Tunnel bin oder wenn ich viel zu tun habe, beziehungsweise wenn ich weiß, 15 Uhr muss ich die Kinder abholen, ich schaff's einfach nicht mir, was zu essen zu machen. Und da hast du mir irgendwann mal den Tipp gegeben, naja, aber wenn du abends Abendbrot für die Familie machst, da stehst du ja schon in der Küche, wo ist das Problem nochmal eine Pfanne heiß zu machen, ein paar Tomaten, Paprika und ein paar Pilze anzubraten und dir das dann am nächsten Tag einfach warm zu machen mit ein bisschen Reis oder so. Und das fand ich so, das war echt so augenöffnend, weil es genau das ist, was du sagst. Es geht nicht um die großen Sachen, es geht nicht um eine krasse Umstellung von Sachen, aber es geht eben darum zu erkennen, wie fühle ich mich, warum fühle ich mich so scheiße, was sollte ich ändern, wie kann ich das in meinen Alltag so integrieren, dass es passt. Isabel: Genau, weil immer sobald du anfängst, deinen Alltag um dein Energiemanagement rumzubauen, Energiemanagement heißt, dein Schlaf, deine Ernährung , deine Entspannung, deine Bewegung, deine Zeit in der Natur, sobald du anfängst deinen Alltag drum herum zu biegen, wird es nichts werden. Das ist viel zu anstrengend. Das ist viel zu anstrengend, das verbraucht viel zu viel Energie, wenn du versuchst, deinen Alltag zu verbiegen. Als wenn du versuchst, dein Energiemanagement in die Lücken zu schieben, die dein Alltag sowieso schon hat. Weil unser Alltag hat immer überall Lücken. Der eine Arbeitsblock geht zu Ende, der andere beginnt. Dazwischen ist automatisch ein Break. Gretel: Idealerweise. Isabel: Ja, du machst ein Programm zu und das nächste auf. Oder du machst ein File zu und das nächste auf. Gretel: Das stimmt. Isabel: Es ist immer eine Frage der Perspektive. Machst du dein Computer zu, wechselst den Arbeitsplatz? Vielleicht nicht unbedingt. Meistens nicht. Du machst das eine zu und das andere auf. Aber es ist ja eine andere Aufgabe. Damit geht auch in deinem Kopf ein Tab zu und ein neuer auf. Und wenn wir lernen, diese Mini Lücken für uns zu nutzen, und wenn es nur ist, ich mache 10 Sekunden die Augen zu, ich trinke einen Schluck Wasser. Das macht einen wahnsinnigen Unterschied. Und das sind wirklich Lücken, die in unserem Alltag da sind. Wir müssen nur lernen, sie zu sehen. Gretel: Und was würdest du sagen, warum fällt das nun gerade Unternehmerinnen so schwer? Weil an sich sind wir Unternehmerinnen, ja, ich würde sagen recht verständige Menschen und wir wissen auch, warum man das machen sollte. Und es ist uns doch auch daran gelegen, lange noch gesund und leistungsfähig und für andere da und für uns da zu sein. Warum übergehen wir die Schreie unserer Körper dann so konsequent? Isabel: Da gibt es jetzt verschiedene Ansätze, das zu beantworten. Auf der einen Seite ist es bei den meisten wahrscheinlich die Priorität. Dein Businesswachstum hat jetzt im Moment wahrscheinlich eine größere Priorität wie deine Gesundheit oder dein Ich-fühle-mich-entspannt-heute-Abend. Ja, weil wenn du an heute Abend denkst, ist das noch 4 Stunden weg, aber deine Aufgabe muss ja jetzt fertig werden. Und das hat auch was mit unserer Gehirnstruktur zu tun, mit der Dopaminabhängigkeit, die in unserem Gehirn herrscht, zu tun. Und was häufig passiert, ist, dass wir Menschen nach dem kurzfristigen Kick streben. Ja? Also, wir gehen ganz, ganz häufig mit dieser kurzfristigen Bedürfnisbefriedigung. Und sei es nur, ich habe diese Businessaufgabe abgeschlossen oder ich habe für mein Business XYZ gemacht. Und die Bedürfnisbefriedigung, ich bin entspannt, gesund, gelassen, ich fühle mich leicht, ist viel länger, viel langfristiger, gibt zwar einen viel größeren Glückshormonkick, der kommt aber viel später. Gretel: Ich glaube, einige können sich es auch nicht vorstellen. Wenn du lange im Hustle-Modus warst, kann ich mir vorstellen, oder denke ich mir, dann ist dieses super entspannt und leicht und alles fluffig. Das ist dann so weit weg, dass man sich denkt, naja gut, das ist jetzt eh nicht meine Realität. Isabel: Wir fühlen das nicht mehr, weil wir das ja auch, also ganz ehrlich, wir sind ja, wir wachsen ja so auch gar nicht auf. Ja, also es kommt ja schon, das ist so ein Generationending. Ja, Wir sind eine Leistungsgesellschaft und Glück, Entspannung, Leichtigkeit hat in unserer Gesellschaft keinen besonders hohen Stellenwert. Wir sollen alle bitte Schaffe, Schaffe, Häuslebauer, sagt man bei uns im Süden. Und es ist einfach Arbeit, Arbeit, Arbeit, Arbeit. Wir sind alle getrimmt auf diese Leistung. Und man sieht das ja auch an den zunehmenden psychischen Erkrankungen auch unter Arbeitnehmern, dass einfach das irgendwann zum zunehmenden Problem wird. Und warum ist das bei uns Unternehmerinnen ganz besonders der Fall? Ich glaube, das ist so ein bisschen auch das Thema, das wir uns auch in der Verantwortung für unser Business sehen. Weil wir sind dafür verantwortlich, dass unser Business erfolgreich ist. Also wollen wir alles dafür Mögliche tun und stellen das ganz nach vorne. Und dadurch rutschen wir selber automatisch zurück. Gretel: Und wenn ich jetzt als Unternehmerin genau das feststelle, so ich bin irgendwie auf dem absteigenden Ast, was die Gesundheit angeht, ich bin irgendwie getrieben, erschöpft, frustriert, genervt, der Geduldsfaden ist kürzer, als ich das gerne hätte. Was sind dann Ansatzpunkte? Weil ich finde, mir hat mal irgendwann eine Ärztin gesagt, auf Grundlage der Migräne, haben Sie doch weniger Stress. Und da hab ich gedacht… Vielen Dank, super Rat. Der ist ja so konkret und der ist ja auch so gut umsetzbar. Aber jetzt mal ganz ernsthaft, wenn ich merke, das geht in die falsche Richtung, ich Google schon mal Burnout, zu gucken, ob ich da schon irgendwelche Sachen von erfülle. Oder bin vielleicht Gott sei Dank noch ein paar Schritte davor und denke mir jetzt aber trotzdem bei einigen Sachen, die du gesagt hast, so, uff, vielleicht gibt es da ein paar Sachen, die ich beachten sollte. An welchen Baustellen setzt man überhaupt an, so bei diesem ganzheitlichen Approach? Isabel: Also es gibt natürlich viele Baustellen, wo du jetzt ansetzen kannst. Die Frage ist natürlich immer, wo bringst du den kleinsten Einfluss rein und hast den größten Impact raus. Deswegen arbeite ich auch mit den Themen Achtsamkeit und Ernährung, weil das einfach für mich die Stellschrauben sind, wo du am besten drehen kannst. Weil die Mütter werden jetzt wahrscheinlich nicken, wenn ich sage, okay, Schlaf ist halt nicht immer eine wirklich verlässliche Ressource. Ich habe ein zweijähriges Kind, der kommt immer wieder bei Nacht, da bist du mal wieder eine Stunde wach, anderthalb Stunden wach. Es ist einfach nicht zuverlässig. Du kannst nicht sagen, okay, ich habe sieben Stunden geschlafen und tanke daraus x-Energy. Das ist nicht planbar. Aber bei deiner Ernährung kannst du ja ganz genau sagen, was geht rein und dann kannst du spüren, was kommt für dich raus. Und ganz konkret rate ich immer zu drei einfachen Sachen. Das erste ist, und wahrscheinlich ist das so banal, dass jetzt jede, die zuhört, innerlich nickt, mehr Wasser trinken. Gretel: Hab ich gerade auch gedacht. Ich hab schon zu meinem Wasserglas geguckt. Isabel: Genau. Und zwar, was ich auch immer rate, ist, weil viele dann sagen, ja, es fällt mir so schwer, das Wasser trinken. Was ich ganz oft rate, ist, hab's überall dabei. Ja, trag das Zeug. Ich hab hier auch meine Wasserflasche mit mir rumtragen. Trag das Zeug immer mit dir rum. Egal, wo du dich befindest, habe immer die Wasserflasche bei Fuß. Und trinke immer zwischen den Arbeitsblöcken. Das sind diese kleinen Mikro-Lücken, was ich vorher gemeint hatte. Und wenn du einfach nur einen großen Schluck Wasser nimmst. Der eine Arbeitsblock ist zu Ende, okay, trinken. Und dann, wenn du eine Zeit lang daran denkst, okay, Arbeitsblock zu Ende trinken, dann wird das für dein Gehirn zur Gewohnheit, weil das dann diesen Trigger-Arbeitsblock beendet, ok wir müssen trinken, weil das dann miteinander verknüpft. Also mehr Wasser, bitte, Leute, mehr Wasser. Wir sind alle chronisch dehydriert. Der zweite Punkt ist, mehr Gemüse. Und auch das ist ganz, ganz häufig ein Problem. Und zwar deswegen, weil wir entweder nährstoffarmes Gemüse essen, das heißt Gemüse, das entweder im Laden schon ewig rumgelegen hat, ewig gelagert wurde oder das bei uns dann noch im Kühlschrank ewig irgendwie rumliegt, bis wir es dann irgendwann zubereiten. Deswegen ist es wichtig, das Gemüse so frisch es geht zu kaufen und zuzubereiten. Deswegen rate ich auch zu zwei Einkäufen in der Woche, dass das nicht länger wie drei Tage irgendwie liegt, weil dann verlierst du zu viel an Mikronährstoffen. Und da kommt es natürlich auch darauf an, wie lange hat das im Lager schon gelegen, wie wurde das gelagert, wie lagerst du das in deinem Kühlschrank und so weiter. Aber das sind Feinheiten. Grundsätzlich geht es darum, mehr Gemüse zu essen. Auch das fällt vielen schwer. Sie haben häufig in ihrem Kopf, dass sie einen Riesenberg Gemüse essen müssen. Nein, das musst du nicht. Alles, was sich anfühlt wie ein Mammut in deinem Kopf, wirst du nicht machen. Eine Handvoll. Fang mit einer Handvoll an. Eine Handvoll mehr am Tag. Ein Glas Wasser mehr am Tag. Und dieses eine Glas Wasser zieht das nächste Glas Wasser nach sich. Und die eine Handvoll Gemüse zieht die nächste Handvoll Gemüse nach sich. Und so geht das peu à peu und das gibt dann so eine Welle und entwickelt sich dann quasi von alleine. Und das dritte, was ich auch immer mitgebe und auch immer sage, ist, verbinde dich mehr mit deinem Körper. Dein Körper ist dein bester Kompass. Ob es ums Entscheidungen treffen geht oder ob es darum geht wie viel Hunger habe ich oder ob es darum geht brauche ich eine Pause oder nicht. Wie lange muss meine Pause sein? Verbinde ich mit deinem Körper und Ganz häufig fällt das schwer am Anfang. Ganz häufig ist das so, ja okay, aber ich fühle mich ja gar nicht, weil… Okay, irgendwas… Ja, ich hab's… Also ne? So quasi, wo ist meine Hand, wo ist mein Fuß? Und da hilft es, ganz, ganz, ganz, ganz stark sich beim Essen drauf zu konzentrieren, wie fühlt sich dein Magen an? Und alle, die jetzt zuhören, bitte bei der nächsten Mahlzeit, bei der nächsten Tasse Kaffee, beim nächsten Glas Wasser, spürt mal da rein, also der Magen sitzt so kurz unter dem Brustbein, spür da mal rein, wie fühlt sich das an? Beim Essen, während des Essens, nach dem Essen. Die meisten merken das erst, wenn sie zu viel gegessen haben und der Magen sich völlig überspannt anfühlt und sie dann so völlig vom Völlegefühl überrollt werden. Wenn du aber während des Essens schon reinspürst, wie fühlt sich mein Magen eigentlich an, dann merkst du, ist der halb gefüllt, ist der so dreiviertel voll oder bin ich jetzt schon so, ein Löffel geht noch und dann ist halt Ende. Und das führt dazu, dass wir nicht mehr zu große Mengen essen. Und das führt auch dazu, weiß ich, aber auch das, ich spüre in meinem Magen, das weitet sich natürlich aus. Irgendwann spürst du deinen ganzen Körper und du spürst dein ganzes System, sowohl mental als auch emotional, und weißt ganz genau, nee, eigentlich will ich jetzt keine Tüte Chips essen. Und das ist nur ein Stress in mir, der jetzt eigentlich gerade wahrgenommen werden will. Und der sitzt da oder da. Und meine alte Reaktion in meinem System sagt, okay, wir brauchen jetzt Dopaminkick, also gib mir die Chipstüte her. Gretel: Ich finde das so spannend, weil Ich hab grad so ein bisschen zurückgedacht, ich hab dieses Jahr witzigerweise so nebenbei einige neue gesunde Routinen in mein Leben integriert, weil es rückblickend gar nicht mehr genau wie das passieren konnte. Und ich zuck beim Thema Achtsamkeit immer so ein bisschen zusammen, weil ich glaube, für mich ist Achtsamkeit auch immer so ein Stück weit ein Luxus. Und ich frage mich gerade, wenn jemand jetzt wirklich gerade… Du hast ja jetzt auch so ein Webinar am Start demnächst was sehr spannend ist wo du gerne gleich noch mal was darüber erzählen kannst, aber wenn jetzt jemand in so einer Situation ist wirklich so gestresst und genervt und keine Energie und irgendwie oder erschöpft am Boden, dann denke ich immer so, habe ich dann Zeit für Achtsamkeit? Also ich muss sie haben, das verstehe ich ganz klar. Ich bin aber auch ein ziemlicher Kopfmensch. Ja, Isabel schüttelt schon den Kopf für alle. Isabel: Ich schüttel schon den Kopf, weil nein, muss du nicht. Gretel: Und ich denke manchmal so, das Letzte, was ich, glaube ich, vor einem halben Jahr gebraucht hätte, als ich ziemlich down so war, körperlich, auch mit Schmerzen und so, war so, dass mir jemand gesagt hätte, verbinde dich mit deinem Körper. Das wäre mir so was von zu abstrakt gewesen, dass der Kopfmensch, der ich bin, wenig damit hätte anfangen können. Was sind dann so gute erste Schritte? Also jetzt gerade spüre ich meinen Magen, weil ich Hunger habe. Das ist vielleicht auch nicht so gut. Aber was sind so erste Schritte dahin, wenn ich ja eigentlich auf den letzten Loch pfeife? Isabel: Also ganz häufig ist es einfach so, dass wenn du erschöpft bist, spürst du dich gar nicht. Ja, du spürst dich einfach gar nicht, weil du hast jegliches Gefühl für dich selber verloren. Du fühlst dich innerlich leer, hohl und tot. Gretel: Schön. Isabel: So, das ist so wahrscheinlich die, also alle, die schon mal ein Burnout hatten, beschreiben das irgendwie so oder so ähnlich. Und wenn du jetzt sagst, das ist keine Zeit für Achtsamkeit, Weiß ich nicht. Gretel: Ich glaube es ist… Isabel: Ja, ich weiß was du meinst, aber was ich sagen möchte mit weiß ich nicht, ist doch ich glaube schon, dass du diese Zeit hast, aber ich glaube auch, dass diese Zeit in deinem Tag frei ist, ich erkläre dir gleich auch warum, aber du siehst diese Zeit nicht. Gretel: Und ich glaube, diese Zeit, ich glaube halt, Achtsamkeit ist für mich immer gleich mit, du musst auf die Yogamatte oder du musst eine halbe Stunde meditieren oder so, oder du musst ganz in Ruhe essen. Das ist alles. Also ich glaube Achtsamkeit ist ein bisschen zu groß für mich. Isabel: Okay, gut. Also es geht, ja das kann gut sein, verstehe ich total gut. Es geht dann in diesem Sinne vielleicht weniger um die Achtsamkeit in all ihrer Pracht, in was auch immer wir sie praktizieren wollen. Ich praktiziere Achtsamkeit sehr intensiv und sehr viel. Ich journale sehr viel, ich habe sehr lange spirituelle Routinen auch und so weiter, aber die einzige Achtsamkeitsübung, die dir wirklich hilft, wieder zu dir zu finden und deine Energie überhaupt erstmal zu spüren, weil du fühlst dich, wenn du erschöpft bist, ja erstmal nur erschöpft. Du fühlst dich K.O. Wie was, was der LKW überfahren hat. Aber du fühlst dich jetzt nicht, okay, ich fühle mich leer oder ich fühle mich, was weiß ich, ja, sondern du fühlst dich einfach nur k.o. Und wenn du jetzt anfängst, deinen Körper zu spüren, ja, du hast jetzt gerade das Glas Wasser gezückt, du kannst das jetzt gleich mal mitmachen. Du kannst jetzt einfach mal den Schluck Wasser trinken und in den Mund nehmen. Und einfach mal nur diesen Schluck Wasser kurz im Mund spüren. Und jetzt schluckst du ihn runter. Und jetzt hast du Achtsamkeit praktiziert. Gretel: Okay. Isabel: Wie hat sich das angefühlt in deinem Mund? War es kalt? War es warm? Wie hat sich das angefühlt beim Schlucken? Ganz häufig stelle ich das zum Beispiel auch fest, dass Menschen mir sagen, ich kann nicht so viel Wasser trinken. Und ich merke das persönlich total auch. Ich trinke tagsüber immer kaltes Wasser, morgens muss es aber warm sein. Wenn ich morgens versuche, kaltes Wasser zu trinken, das kriege ich nicht runter. Da habe ich hier in der Kehle wie so einen Schluck Widerstand. Und das zu spüren, das ist Achtsamkeit. Achtsamkeit ist nicht zu sagen, okay, ich praktiziere fünf, zwölf Ziarden, irgendwelche Routinen und was weiß ich, sondern Achtsamkeit ist genau das zu tun, was du gerade brauchst. Und Achtsamkeit passiert in den winzigsten Momenten. Du gehst vielleicht zur Tür raus und stehst in der Sonne und bleibst nur eine Sekunde stehen und nimmst wahr, hey, ich stehe in der Sonne. Das ist Achtsamkeit. Das ist Achtsamkeit in diesen Mikromomenten, die dir Energie schenkt, wenn du erschöpft bist. Gretel: Sehr gut. Und das ist doch eine super Überleitung zu deinem Webinar, das ja auch dafür da ist Energie zu schenken. Erzähl uns mal, für wen ist dieses Webinar, wann ist das, was machst du da? Ja, all the details please. Isabel: Ja, danke erstmal, dass ich das jetzt hier teilen darf. Das freut mich sehr. Das Webinar ist am 24.04. um 9.30 Uhr und wir sprechen für ungefähr eine Stunde darüber, wie wir diesen Bogen schaffen von „Ich fühle mich erschöpft, ausgelaugt, gestresst, genervt, mir ist alles zu viel“, zu „Ich fühle mich so verbunden mit mir, so leicht, so energiegeladen, so gelassen, so entspannt, dass ich das Gefühl habe, ich kann mein Leben wieder in die Hand nehmen und wieder wuppen“. Und das Webinar ist ganz besonders für erschöpfte und gestresste Unternehmerinnen gemacht. Und im Webinar arbeiten wir nicht nur an dieser Theorie von Achtsamkeit, unter anderem, sondern wir arbeiten vor allem praktisch. Und es geht ganz einfach darum, dass du für dich mitnimmst, was du in deinem Alltag umsetzen kannst. Was du in deinem Alltag anders machen kannst und vielleicht nicht unbedingt anders machen, sondern anders betrachten. Denn ganz häufig haben wir einfach dieses Thema mit der Perspektive. Wir rennen von einem Termin in den anderen und von einem Arbeitsblock in den anderen und wir sehen gar nicht, dass da eine Pause zwischendrin ist. Es ist ganz oft einfach eine Perspektiv-Sache und unter anderem diese Perspektive möchte ich eröffnen im Webinar und wir werden natürlich nicht nur über die Perspektive sprechen, sondern auch ganz viele umsetzungsorientierte, ganz alltagsnahe Tipps teilen. Gretel: Ja und ich bin mir sicher, dass du da auch einen sehr, ja wirklich geschützten Raum auch öffnen wirst, weil als du gerade gesagt hast, gestresst und erschöpft, hab ich so gedacht, ich bin doch nicht gestresst und erschöpft. Also jetzt trifft es tatsächlich nicht mehr zu, aber vor einem halben Jahr hätte ich mich schon in diese Gruppe einordnen müssen und hätte dann wahrscheinlich auch gedacht, so kannst du das denn eigentlich laut sagen, dass du Stress hast, das ist ja, früher war Stress vielleicht eine coole Sache, mittlerweile hat Stress ja auch einen sehr negativen Anstrich und wer sagt schon gerne, dass er oder sie erschöpft ist, gerade als Unternehmerin, was könnten denn die anderen denken, also von daher, dass du diesen sicheren Raum einfach auch bietest, das finde ich wirklich, wirklich wichtig. Isabel: Voll und es ist auch einfach ganz, ganz wichtig, dass wir hier ehrlich zu uns selbst sind. Weil uns selbst sind wir einfach gegenüberverantwortlich. Wenn du sagst, hey, kann ich das sagen? Naja, wem willst du das denn sagen? Die einzige Person, der du das sagen musst, bist du selber. Und da ist es einfach wichtig, dass wir uns selber so ehrlich sind. Fühle ich mich gerade so, als wollte ich Bäume ausreißen und alles in meinem Business läuft ganz fluppy, easy, easy going. Nee, ja okay, dann sollte ich mich vielleicht zu Isabels Webinar anmelden. Und genau, das ist einfach wahnsinnig wichtig. Gretel: Ja, und erzähl doch mal, wenn jetzt jemand nächste Woche keine Zeit hat, oder das Webinar schon vorbei ist, oder, oder, oder, oder, wie kann man generell sonst mit dir arbeiten? Und wie lange, vielleicht ja, dauert das auch aus deiner Erfahrung bis man da Verbesserungen spüren kann wirklich. Isabel: Also sollte wer das Webinar verpassen, gibt es eine Warteliste für den nächsten Termin. Das zum Ersten. Dann kannst du immer mit mir im 1 zu 1 zusammenarbeiten. Und die Infos packen wir wahrscheinlich alle in die Shownotes, glaube ich. Genau, also es gibt ein 1 zu 1 Coaching-Angebot und wie schnell siehst du Erfolge? Erfahrungsgemäß, natürlich immer ein bisschen abhängig von Einzelfall zu Einzelfall, erfahrungsgemäß innerhalb der ersten vier Wochen. Innerhalb der ersten vier Wochen passiert ein krasser Shift von ich fühle mich echt fertig und wie was die Katze angeschleppt hat zu Hey, ich bin wieder ein Mensch und ich bin morgens wach und ich kann meinem Tag begegnen. Was sich dann natürlich steigert über die Zeit, wir arbeiten vier Monate meistens zusammen und über die Zeit steigert sich das dann auch in dieses Gefühl von ich fühle mich leicht und ich bin bei mir und ich weiß, was mir gut tut und kann genau so für mich handeln, dass ich gelassen und entspannt meinem Alltag begegnen kann. Gretel: Was mich noch mal interessiert, du bist ja alles mögliche in der Ausbildung. Du bist Ernährungsberaterin, ich habe es mir alles aufgeschrieben, Ernährungsberaterin, staatlich zertifiziert, du bist NESC-Coach, du bist Stress und Burnout-Coach, du bist Entspannungstrainerin, Aroma-Fachexpertin und so weiter. Woher kommt die Begeisterung für dieses Thema? Damit möchte ich gerne abschließen, weil man merkt es dir einfach an, die gleiche Leidenschaft, wie ich es zum Verkaufen habe. Hast du es für das Thema Unternehmerinnengesundheit, Ernährung, du hast ja auch schon gesagt, Achtsamkeit, Journaling, alles was dazu gehört. Was möchtest du unseren Hörerinnen noch mitgeben und woher kommt diese Begeisterung? Isabel: Also die Begeisterung kommt daher, dass ich einfach diesen Zustand von Burnout und Rock bottom kenne und ich alles in meiner Macht stehende tun möchte, dass niemand sonst das mehr erfahren muss, sofern das in meiner Macht einfach liegt. Deswegen habe ich auch dieses Coaching-Angebot spezifisch für erschöpfte und gestresste Unternehmerinnen. Und zu der Zeit, als ich den Burnout hatte, war ich noch angestellt. Hab aber nach meinem 1. Jahr in der Selbstständigkeit gemerkt, wie krass viel Energie diese Selbstständigkeit zieht. Und wie sehr mich das wieder zurückgeschoben hat in diese Low Energy Richtung. Und ich wollte das mit jedem Preis vermeiden und habe dann für mich einfach diese Techniken, die ich für mich selber auch gelernt und optimiert habe, in meinem Alltag noch mehr eingebaut und noch viel tiefer in mir gemerkt, was für ein krasser Unterschied es eigentlich ist. Und wenn wir in unserer eigenen Energie sind, sind wir einfach auch viel besser in unserem Business. Und ich sehe so viele Frauen auf Instagram, in meiner Community, im Netzwerk, die sagen ich kann jetzt gerade das Projekt nicht umsetzen, weil ich bin so k.o.. Oder ich kann jetzt, ich muss meine worst case, meine Selbstständigkeit aufgeben, weil ich habe Burnout und was auch immer. Und ich finde das furchtbar. Ich finde das unglaublich schlimm, wenn Frauen mit einer geilen Mission, mit einer geilen Leidenschaft, ihrer Leidenschaft nicht so voll nachgehen können und ihre Message nach außen tragen können, wie sie es können würden, wären sie in ihrer besten Energie. Und deswegen mache ich, was ich mache, und dafür gehe ich eben leidenschaftlich los. Gretel: Auf jeden Fall. Isabel, vielen, vielen Dank, dass du da warst. Wir verlinken natürlich wirklich alles hier drunter. Da war richtig viel toller Input dabei. Ich lege euch allen dieses Webinar wirklich sehr ans Herz oder auch Isabels Podcast oder auch Isabels Instagram Kanal und kann und möchte nur sagen, guckt gut auf euch, sucht euch Hilfe, wenn ihr sie braucht, hört in eure Körper rein, versucht euch mit ihnen zu verbinden und wenn ihr dabei Hilfe braucht, dann schaut mal bei Isabel vorbei. Vielen Dank Isabel. Isabel: Dankeschön. Gretel: Alles Gute und bis zur nächsten Folge Moin um Neun.
- 16.04.202426 min
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Jede Selbstständige kennt es: Fragen , Einwände und Aber's zum eigenen Programm oder Angebot. In dieser Podcast-Folge hat Laura 9 Fragen im Gepäck, die wir immer wieder erhalten und in dieser Folge einmal aufgreifen möchten. Zum Reinschauen schon mal ein Sneak Peek: 1. Mastermind-Gruppe: Reden da immer alle 5 Stunden lang vor sich hin ohne konkrete Ergebnisse? 2. Ist in einer Mastermind nicht so eine luschipuschi-jeder-jammer-Stimmung? 3. Ich kenne euch aus dem wilden & lauten CSN - ist die Mastermind genau so groß, wild und laut? 4. Werde ich in eurer Mastermind wirklich gesehen oder gehe ich einfach unter vielen Teilnehmerinnen unter? 5. Klingt alles schon ganz gut - aber mit meinem Business wird das glaube ich nichts, da gelten andere Regeln. 6. Das klingt alles super, aber ich kann mir das nicht leisten. 7. Ich hab Schiss mit euch in ein Verkaufsgespräch zu gehen und überredet zu werden, obwohl ich gar nicht will 8. Ich habe Angst davor, entweder wirklich erfolgreich zu sein oder großen Misserfolg zu haben. 9. Kann ich auch später anfangen? Dann kann ich erst noch … Welche Fragen oder Einwände hast Du? Hier kannst Du Dir einen berühmtberüchtigten Passigkeits-Check buchen ohne Angst haben zu müssen, dass wir Dich zu irgendwas überreden, was Du gar nicht willst: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Und hier kannst Du zu Laura in WhatsApp springen und mit ihr über Deine Einwände und Aber's schnacken: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Viel Spaß bei der Folge wünschen Dir Laura & Gretel Foto: Kareen Kittelmann Fotografie Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge hier bei Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel. Ich, Laura, habe heute eine kleine Podcast-Folge, die auch ein bisschen anders ist als sonst vorbereitet. Ähm, denn grade sind unsere Türen zu unserer Mastermind-Gruppe Smash it noch offen. Und an diesem Dienstag, wo die Folge erscheint, hast du noch ein paar Tage Zeit, dich zu entscheiden mit uns zum 1. Mai loszulegen und dein Business umzukrempeln, auf Vorderfrau zu bringen und endlich die entspannte und erfolgreiche Selbstständige zu sein, die du gerne sein möchtest. Und immer wenn wir die Türen offen haben und wenn neue Menschen mit uns auf die Reise gehen, werden uns natürlich super viele Fragen gestellt. Entweder per E-Mail, über unsere Social-Kanäle, WhatsApp, in den Calls. Und ich möchte heute nochmal den Moment nehmen und eine kleine Q&A-Podcastfolge machen. Denn, das kennt ihr wahrscheinlich auch und das raten Gretel und ich auch immer unseren Kundinnen, wir denken ja immer, dass allen alles total klar ist, dass unsere Mails, unser Aussenauftritt, unsere Infoveranstaltungen, dass die alle Fragezeichen aus dem Kopf räumen und merken immer wieder, weit gefehlt. Deswegen wird es in dieser Podcastfolge kurz und knackig noch mal die meistgenannten Fragen zu unserer Mastermind-Gruppe Smash it gehen. Und wenn du jetzt grad denkst, ah, Mist, ähm, zum Mai, das wär eigentlich schon cool, oder ich zögere noch, dann bleib unbedingt dran. Und hör dir diese Folge einmal ganz an. Denn ich bin mir sicher, dass da Dinge bei sind, die du noch nicht weißt über Smash it. bzw. Dinge, die du dir vielleicht anders vorstellst. Das ist auch immer ein Punkt. Denn unser Gehirn macht ja, wenn ich höre, Mastermind-Gruppe, macht unser Gehirn die Schublade auf, wo ich mir eine Mastermind-Gruppe vorstelle, schon erfahren habe und so weiter. Und einige Dinge sind bei uns in unserer Begleitung, in unserer Kundinnenbegleitung, anders als es zum Beispiel in anderen Mastermind-Gruppen ist. Deswegen haben wir sie ja gegründet, weil wir die geilste Mastermind-Gruppe haben möchten. Deswegen lade ich dich ein, dran zu bleiben und durchzuhören. Wenn du jetzt zuhörst, ist Dienstag. Bis Freitag sind unsere Türen noch geöffnet, weil dann fliegen Gretel und ich mit unserem gesamten Team nach Mallorca und verbringen da eine Zeit im Team-Retreat. Das heißt, da werden wir dann nicht mehr so gut erreichbar sein, nicht mehr so viele Calls führen können und nicht mehr so schnell Fragen beantworten können und uns drauf vorbereiten, mit wem wir dann im Mai loslegen und natürlich unsere bestehenden Smashies gut supporten. Deswegen ist jetzt ein bisschen Zeitdruck sozusagen im Raum, aber wie du von uns vielleicht weißt, wir arbeiten generell nicht mit Druck, Druck, Druck und Du musst jetzt, sondern eben mit Sog. Wir wollen dich hinein sogen in unsere Welt. Und deswegen fange ich direkt mal an mit den Fragen, die wir so, so oft gestellt bekommen. Also die erste Frage oder es sind auch nicht immer Fragen, die uns gestellt werden, sondern oft auch Dinge, die uns einfach gespiegelt werden. Zum Ersten, die erste Frage ist, Mastermind, ist das nicht so eine Runde, wo immer alle noch mal ihre Meinung sagen und am Ende es zwar vielleicht ganz inspirierend ist, aber man sich auch die ganze Zeit gesagt hat, ja, stimmt, nee, ruh dich erst mal noch ein bisschen aus, ja, bei mir ist auch grad schwierig. Und letztendlich es zwar interessant ist und es einen auch persönlich vielleicht unterstützt, aber eben businessmäßig nicht voranbringt. Das ist die Haltung, die viele zu einer Mastermind-Gruppe haben. Und Gretel und ich kennen das auch, weil wir in solchen Mastermind-Gruppen selber schon waren, ähm, als Teilnehmerinnen, und deswegen unsere Mastermind-Gruppe Smash it gegründet haben. Unsere Mastermind-Gruppe ist eigentlich so much more than a Mastermind, weil sie gar nicht nur Mastermind-Elemente enthält, sondern Gruppencoachings, ganz viel Einzelsupport über unsere Community und über unser Team. Und ganz, ganz viel Feedback. Das heißt, unsere Mastermind funktioniert nicht so, dass wir einfach sagen, zusammen sind wir mehr als die Einzelteile von uns, und deswegen sagt jetzt noch mal jeder, seine Meinung zu jeden. Sondern wenn wir unsere Mastermind-Calls haben, der ist einmal im Monat, dann teilen wir unsere Gruppe auf in kleine Untergruppen. Wir sind dann immer so zwischen acht und 14 Menschen in einer Gruppe. Und dort bringt jede ihr Thema mit. Du hast also eine Garantie, dass du immer im Mastermindcall deine Frage stellen kannst. Und Gretel und ich beantworten sie dir in einem Mini-Coaching. Also du, Gretel und ich. Die anderen hören zu, aber für ihr Business und tauschen sich, wenn sie möchten, wenn sie noch Tipps, Impulse, Buchempfehlungen haben, über den Chat aus. Aber nicht jeder sagt nochmal seine Meinung dazu, weil das dauert uns viel zu lange und ist viel zu wenig zielführend. Wir wollen dich ja begleiten, die Unternehmerin zu werden, die du sein willst. Und deswegen haben wir ziemlich wenig Bla Bla in unseren Calls, sondern das geht immer sehr sehr knackig zu. Das heißt, du kommst in den Call, der geht zwei Stunden, du kommst in deine Gruppe, du bringst deine Frage mit. Das ist im besten Fall eine Frage von wie kann ich und dann hast du ein 10 bis 15 minütiges Mini-Coaching mit Gretel und mir zusammen in der Gruppe. So haben wir den maximalen Nutzen, denn du bekommst 100 prozentig eine Antwort auf deine Frage oder ein gemeinsames Sparing und Kneten einer Thematik und die anderen können alle für ihr Business mithören. Also das ist zu der Frage ist das so eine Blabla-Runde. Neben den Mastermind-Calls haben wir aber noch ganz viele andere Elemente und das werde ich dir gleich auch noch mal skizzieren. Denn, ich guck grad mal, welche Frage das ist, ähm, genau, dein zweites Thema, das schließt daran so ein bisschen an, ist, ist das, so eine Mastermind ist doch oft so ein bisschen, ja, ich sag mal, luschi-puschi. Man trifft sich einmal im Monat, und dann redet man mal darüber, wie schwer es grad bei einem ist oder warum das Kind gerade krank ist oder warum bei einem im Business gerade sowieso nichts gekauft wird, weil es ist Weihnachten, Ostern, Sommer, Winter, irgendwas. Und so ist es bei uns nicht. Du hast bei uns den Mastermind-Call, das ist sozusagen das Herzstück. Das ist einmal im Monat hast du diesen Call und dort kannst du deine Frage stellen. Das ist aber nur ein Element. Darüber hinaus hast du zweimal im Monat die Chance, bei Gretel in einen Verkaufsspezial-Call zu gehen, dort auch deine Frage mitzubringen und sie beantwortet zu bekommen. Und zweimal im Monat hast du die Möglichkeit zu mir in einen Mindset-Psychologie-Call zu kommen, über Glaubenssätze und Mindfucks, Limitierungen, Frust, Feierei, alles zu sprechen, was den Emotionshaushalt betrifft. Und dort kannst du auch jedes Mal eine Frage mitbringen und bekommst eine Antwort. Und wir sind in einem Art Minigespräch-Coaching. Das heißt, von den Calls her mit Gretel und mir hast du schon mal fünf Calls im Schnitt im Monat und kannst fünfmal, das heißt mehr als einmal in der Woche im Schnitt, eine Frage stellen und hast eine Antwortgarantie. Das sind die Live-Elemente. Darüber hinaus hast du unsere Textsprechstunde mit der lieben Jenny, wo du Texte mitbringen kannst und mit ihr als Texterin an deinen Texten arbeiten. Was auch nochmal großartig ist. Und ein Live-Element ist darüber hinaus, gibt es einmal im Monat mit Jenny die Contentplanung. Das heißt, du kannst den Content für deinen nächsten Monat planen. Das sind schon mal die Live-Elemente in Calls. Dann gibt es immer Mittwochs unseren Coworking-Raum, wo sich die Smashies treffen. Heute Morgen 5 Uhr haben sich die ersten getroffen. Hannah und Susanne waren im Early-Bird-Room. Das heißt, du hast da nochmal die Power der Community. Das ist der Life-Anteil. Dann gibt es unsere Bibliothek, das ist unser Elopage-Bereich mit diversen Dokumenten, Videos, Vorlagen, Anleitungen. Die Bibliothek ist 24-7 offen, das heißt, du kannst sie das gesamte halbe Jahr, was du mit uns reist, halt nutzen und dich immer wieder vertiefen, reinfuchsen und kriegst von uns sogar in deiner Roadmap, die wir dir am Anfang erstellen, eine Empfehlung, wann du welches Video anschauen sollst. Weil Smash it ist kein Beschäftigungsprogramm, keine Beschäftigungstherapie, sondern ein Programm, um dich von der Selbstständigen, die du bist, zu der erfolgreichen Unternehmerin zu entwickeln. Das heißt, für uns ist es ganz wichtig, dass du dir auch immer nur die Sachen anschaust, die gerade für dich wichtig sind. Und neben diesen beiden Bereichen, die Live-Elemente plus die Bibliothek, haben wir noch einen dritten Bereich und zwar unsere Community in Slack. Wir haben eine geschlossene Membership-Community in Slack für alle Smashies Und dort hast du den Support von uns allen, von der Gruppe. Wir sind aktuell so zwischen 30 und 40 Frauen in Smashit. Von unserem Team, das sind Gretel und ich, plus zwei Festangestellte, nämlich Jenny und Johanna, die die ganze Zeit darauf schauen, wie es dir geht, wie es euch geht, wer was braucht. Also wir sind wirklich sozusagen das Rundum-Sorglos-Paket. Und in Slack hast du die Garantie, innerhalb von 72 Stunden deine Frage zu stellen und eine Antwort zu bekommen. Entweder eine Wie-Kann-Ich-Frage oder ein Dokument einzureichen. Wer kann drauf schauen? Ich habe hier mein Angebot. Ich habe den Preis. Das heißt, du hast über ein halbes Jahr die Garantie, dass du innerhalb von wenigen Tagen Feedback auf einen Punkt bekommst, wo du gerade stehst. Das ist die Dreiteilung in Smash it. Das heißt, Mastermind ist vielleicht an der einen oder anderen Stelle ein bisschen ein irreführender Name, denn es ist so much more than a Mastermind. Es gibt die Calls, es gibt die Bibliothek und es gibt den Membership-Bereich in Slack und daraus ergibt sich eine komplette Rundum-sorglos-Begleitung für ein halbes Jahr mindestens. Das halt einmal zu den Elementen. Dann gibt es ganz häufig die Sorge, dass Menschen uns berichten, dass sie Angst haben, dass sie nicht gesehen werden. Und das hab ich vielleicht grade schon ganz gut skizziert. Bei uns wird jeder gesehen. Jeder hat sogar noch, um ganz sicher zu sein, in Slack einen Eins-zu-eins-Draht zu uns vom Team und mit dir. Also es gibt noch einen 1 zu 1 Slot, wo du eben auch reinschreiben kannst, wenn es etwas geben sollte, was in der Gruppe nicht gut aufgehoben ist. Das ist recht selten, weil die Gruppe sehr vertraut ist und ein Safe Space für alle ist. Trotzdem gibt es auch noch die Möglichkeit. Das heißt, du hast wirklich für dieses halbe Jahr die Rundumbetreuung und du bekommst immer Antworten von uns und wir kennen dich. Wir haben jetzt unsere neue Angestellte, das ist Johanna, und Johanna hat uns nach einer Woche das Feedback gegeben, boah, ihr seid aber wirklich dicht dran an euren Kundinnen. Und das sind wir. Und das ist auch unser Versprechen. Deswegen haben wir innerhalb von einem Jahr uns zwei Festangestellte ins Team geholt, die zum allergrößten Teil für unsere Kundinnen da sind. Das heißt, für unsere Smashies. Und da gibt's ganz viel Zeit und Ressource, dass wir euch wirklich sehen, euch zuhören, euch kennen. Und das ist uns wirklich heilig in dem Programm. Es sind ja auch keine 4.000 Leute in dem Programm, sondern wir sind immer noch eine überschaubare Gruppengröße und du hast eben ein ganzes Team im Hintergrund. Das darf man wirklich nicht vergessen. Wir sehen dich, wir kennen dich und in der ganzen Smash it Zeit ist es noch nicht passiert, dass jemand einfach nicht mehr gesehen wurde, geghostet ist. Wenn jemand aussteigen musste, dann war das vielleicht mal, weil es einen privaten, gesundheitlichen Grund oder sowas gibt. Aber ansonsten sind wir dran und du hast unser Versprechen und wenn du dich zum Beispiel in den Weekly Check-ins und Check-outs nicht meldest, dann fassen wir nach. Also wir sind wirklich sehr, sehr dicht an dir dran. Genau. Dann kommt ganz häufig das Thema auf, ich glaub, mit meinem Business klappt es nicht so gut irgendwie. Also ich glaube, das wird nix. Und vielleicht mal kurz als Beispiel, wen wir schon alles da drin hatten. Wir haben schon Menschen begleitet, die einen Seifenladen haben. Wir haben schon Menschen begleitet, die Friseurin sind. Wir haben aber vor allem Menschen begleitet, die Online-Businesses haben und Dienstleistungen anbieten, aber dort auch von der Webdesignerin, über die Person, die eine bestimmte spirituelle Praxis hat, von einer Grafikerin, über Menschen, die Selbstständigen beibringen, wie sie ihr Team aufbauen können. Von Coaches für Familienzufriedenheit über Menschen, Frauen, wir sind ja eine Frauengruppe, Frauen, die schwierige und erklärungswürdige Produkte oder Dienstleistungen grafisch visuell darstellen. Von Menschen, die Newsletter und Technik-Feen sind, bis zu Frauen, die Menschen mit ihrem Tier begleiten und dafür sorgen, dass sie mit ihrem Tier eine tiefere, innigere Beziehung haben und dass alles besser läuft und funktioniert und sie vielleicht ihren Hund auch mal alleine zu Hause lassen können. Also du siehst, wir haben wirklich so, so, so unterschiedliche Menschen bei uns im Programm. Wir haben eine Frau, die Ordnungsexpertin ist und eine Frau, die Expertin für Singles mit Kinderwunsch. Also die Bandbreite ist riesig. Und dann erklär mir noch mal, wenn du den Grund hast, dann schick ihn mir sehr, sehr gerne aus dieser Folge heraus. Unten in den Shownotes findest du zwei Links, den einen Link zum Passigkeitscheck in Smash it. Falls du jetzt noch eine letzte Frage hast, die du individuell mit uns klären willst, schnapp dir einen Passigkeitscheck, der ist kostenlos und du sprichst mit Gretel oder mir persönlich. Die zweite Möglichkeit ist, dass du in den Shownotes meinen Link zu WhatsApp findest. Also, wenn du jetzt sagst, ja, das klingt ja alles ganz schön und gut, aber bei mir klappt das nicht, dann schick mir gerne mal dein Business und deine Idee, warum es bei dir nicht funktionieren sollte. Also so viele verschiedene Frauen haben wir schon begleitet. Was wir dann natürlich auch oft hören ist, das ist so teuer, ich kann mir das Invest nicht leisten und wir wissen natürlich, dass Programme dieser Art einen bestimmten Wert haben und natürlich haben wir, wie du hörst, eine Firma. Und natürlich möchten wir auch kostendeckend und wirtschaftlich erfolgreich für uns tätig sein. Und gleichzeitig finde ich es immer ganz spannend als Psychologin zu schauen, was ist denn der Gegenwert? Was steht denn auf der anderen Seite? Das Invest in Smash it ist ein Invest, darüber müssen wir nicht reden. Und wenn du jetzt neugierig bist, was der Rahmen genau ist, buch dir bitte einen Passigkeitscheck, sodass wir darüber sprechen können, was unser Mai-Angebot für dich ist. Weil wir haben ein oder vielleicht sogar zwei ganz tolle Boni für diejenigen, die jetzt zum Mai mit uns starten. Und diese Tür ist noch diese Woche offen, dann geht sie zu, weil wir dann im Team-Retreat auf Mallorca sind. Also auf der einen Seite steht natürlich ein Invest, das verstehe ich und Gretel und ich sind die allerletzten, die sagen, ach du musst dir das Geld nur mal investieren und wenn du es nicht hast, dann bist du es dir einfach nicht wert. Nein, es ist ein Invest. Und auf der anderen Seite steht, überleg dir mal, was du investierst, du machst es nur indirekt und ohne Entscheidung, aber was du investierst, wenn du wieder mehrere Monate keinen Umsatz machst. Vergleich das mal mit einer Anstellung, die du haben könntest oder einer erfolgreichen Selbstständigkeit, noch besser. Das heißt, nimm nur mal vielleicht einen Umsatz von 0 Euro, 1000 Euro, 2000 Euro, 3000 Euro, 5000 Euro. Wir müssen gar nicht in diesen magischen 10.000 Euro Bereich gehen. Nimm dir das mal als Wert und guck mal ganz ehrlich hin, wie deine letzten Monate gelaufen sind. Und schau dann, rechne das mal für ein halbes Jahr durch und guck mal, was passiert, wenn du so weiterverdienst wie bisher versus wenn du so verdienen würdest, wie du es möchtest und wie das Potenzial von deinem Business ist. Und da kann sein, dass ein fettes Minus rauskommt, was multiple Male das Invest von Smash it ist. Das heißt, das fällt uns immer nicht so leicht, aber auch da investieren wir. Nur wir tun es indirekt, indem wir Geld nicht verdienen. Und wir verstehen das absolut. Es ist ein Sprung. Gretel und ich haben beide in unseren Businesses und gemeinsam schon sehr oft große Investitionen getätigt. Und wie gesagt, noch mal ganz klar, wir sind nicht von der Walla-Walla-Spiri-Fraktion, die sagt, du musst jetzt 95.000 Euro in die Hand nehmen oder 888.000, und dann wirst du deine Millionen manifestieren. Das sind wir nicht, ganz klar, da grenzen wir uns auch von ab. Aber es ist ein Invest, schau aber mal genau hin, was das Invest auf der anderen Seite ist, weil das geht uns doch irgendwie immer relativ schnell unter, ehrlich gesagt. Ein weiteres Thema, was wir auch oft hören, oder was ich vor allem oft höre, ist, wahrscheinlich, weil ich die Mindset- und Psychologietante bin, ich habe Angst vor einem Gespräch mit euch. Ich traue mich da nicht so richtig rein. Ich habe Angst, dass ihr mich zu was überredet. Ich habe da vielleicht auch negative Erfahrungen gemacht." Und da ganz kurz nur, du hast unser Versprechen, dass wir dich nicht überreden. Wir zeigen dir, was unser Programm ist. Wir geben dir noch mal den konkreten Rahmen, so wie jetzt. Wir sprechen Tacheles, wir sagen dir aber auch, wenn wir sehen, das ist nicht das Richtige für dich. Und wir arbeiten nicht mit Druck. Wir wollen mit Action-Takerinnen, mit Macherinnen zusammenarbeiten. Wir wollen natürlich auch niemanden im Programm haben, die eigentlich gar nicht passt. Deswegen, es ist ein Gespräch, wir zeigen dir alles. Natürlich finden wir unser Programm toll und natürlich würden wir uns freuen, wenn du mitmachst, aber wir werden dich nicht unter Druck setzen und du bist ganz frei, danach eine Entscheidung zu treffen. Also das ist uns echt heilig. Hashtag Loyalität, darüber haben wir hier im Podcast auch schon oft gesprochen. Eine zweite Angst, die mir genauso oft begegnet, ist die Angst davor, in das Programm zu starten und dann entweder richtig erfolgreich zu werden, das ist natürlich ein Weg, wir sagen niemandem, die erste Woche und du bist over the moon, richtig erfolgreich zu werden oder richtig großen Misserfolg zu haben. Und da möchte ich dir als Angstexpertin und als Frau, die sehr, sehr, sehr multiple Ängste in ihrem Leben schon durchlebt hat, sagen, das ist nur eine Angst. Lass uns doch mal in die Realität gehen, neugierig werden und hinschauen, was die Realität antwortet. Denn das ist meistens gar nicht so. Meistens ist es nur ein Hirngespinst und ich verstehe das. Auch diese Angst, die erstmal absurd klingt nach, was ist denn, wenn ich damit erfolgreich bin? Wer bin ich denn dann? Vielleicht bist du auch so dran gewöhnt, die zu sein, die du halt bist, und die struggelt und die kämpft und die hat es vielleicht finanziell am Monatsende immer ein bisschen eng, aber in der Rolle kennst du dich aus. Deswegen die Einladung, lass uns da mal einen Schritt weiter gehen und aus Angst Neugierde werden lassen. Denn Neugierde ist ein sehr ähnliches Gefühl wie Angst. Ich sage immer, Neugierde ist Angst plus Atem. Also, die Angst ist okay, es ist eine große Entscheidung sowas zu machen und ein Schritt weiter zu gehen ist aber nicht das Gegenteil. Du musst nicht warten bis der Mut auf einmal da ist, um vielleicht ein Gespräch mit uns zu buchen oder zu sagen, okay diese Folge, ich schleiche hier schon super lange euch herum, ich möchte dabei sein, wie kann ich das machen? Du kannst das machen, indem du jetzt auf den Link klickst in den Show Notes, wo mein WhatsApp-Kontakt steht, und einfach reinschreibst, ich will dabei sein. So simpel ist es. Manchmal sind Entscheidungen auch sehr simpel und vielleicht schleichst du schon länger uns herum und du darfst einfach auch ja sagen. Das ist die herzliche Einladung, auch mit Angst im Gepäck. Wir haben ganz ganz viele Frauen, denen echt die Knie und die Ohren geschlottert haben, als sie Ja gesagt haben und jetzt dastehen und sagen, es war die beste Entscheidung überhaupt. Und dann gibt es noch eine Frage, die immer wieder auftaucht, die letzte von diesem Podcast, ne die vorletzte, kann ich auch später anfangen? Das ist eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird. Wann kann ich denn später anfangen? Jetzt grade geht's nicht, weil Ostern, Weihnachten, Familienurlaub, was auch immer, kann ich später anfangen? Und unsere Antwort ist vermutlich ja, denn Smash it wird seine Türen auch wieder aufmachen. Wir sind nicht die, die sagen, ja, du musst dich jetzt entscheiden. Oder wir schließen dieses Programm für immer. Und dann nach zwei Wochen sagen, oh, das Programm ist wieder geöffnet. Das gibt's sehr viel am Markt. Leider hat dieser Markt sehr viel Vertrauen kaputtgemacht und sehr viele von uns negativ beeinflusst. Das tun wir nicht. Wir öffnen die Türen von Smash it regelmäßig. Und die Frage ist, was ist denn dann besser? Was ist in zwei Monaten, in vier Monaten, in sechs Monaten anders? Für den Fall, dass du einen Urlaub machen willst, haben wir in Smash it eine super Sache eingeführt. Und zwar kannst du dir in dem halben Jahr bis zu vier Wochen Urlaub nehmen und den einfach hinten dran hängen. Also dieses Argument gilt schon mal nicht und auch die anderen können wir meistens ziemlich schnell entkräftigen, denn dieses ich muss erst noch lalala, das ist ehrlich gesagt gar nicht so wahr. Denn da spielt eher so ein shiny object syndrome häufig rein. Ich möchte noch den Kurs beenden, ich möchte noch das, ich will noch meine Webseite überarbeiten. Brauchst du alles nicht. Du kannst mit uns jetzt anfangen und wir, Gretel und ich, mit unseren Expertisen aus komplett unterschiedlichen Bereichen mit mehreren sehr erfolgreichen Unternehmen geben dir all unser Wissen. Du kriegst von uns eine Roadmap mit dem rausdiffusierten Kern, was wirklich wichtig ist, um jetzt voranzukommen. Und in dieser Roadmap gehst du Schritt für Schritt durch und schaust, was muss ich jetzt eigentlich wirklich machen. Wir sind die Anti-Ablenkung und die Anti-Prokrastinations-Crew. Das heißt, wir geben dir Schritt für Schritt einen Leitfaden. Wenn du dich daran hältst, bist du in einem halben Jahr an einem ganz anderen Punkt. Und wenn du nicht losgehst, bist du in einem halben Jahr, und das ist leider unsere Erfahrung, das ist nicht, um dir Angst zu machen, das ist einfach unsere Erfahrung, wahrscheinlich nicht viel weiter, als du es jetzt bist. Weil dir ja deine eigenen weiteren… Dir steht das zur Verfügung, was du jetzt auch schon hast. Und es ist frei nach Einsteins Aussage, es ist die reinste Form des Wahnsinns, alles beim Alten zu lassen und zu erwarten, dass sich was verändert. Deswegen, ja, du kannst auch später anfangen und bitte nennen sie mir Gründe, die valide sind, weil in 99 oder 98 Prozent der Fälle ist es Angst und Angst ist kein valider Grund, etwas nicht zu tun. Der letzte Punkt ist, dass viele über das Coffee-Speed-Networking zu uns gekommen sind. Das ist eine sehr große Veranstaltung mit 160 Frauen mit Trubel, Heiterkeit, Musik, ganz viel bumm bumm bumm. Und so ist Smash it nicht. Smash it ist eine überschaubare Gruppe. Wir sind rund 35 Frauen aktuell. Für die Calls brechen wir es zum Teil in kleinere Gruppen runter. Wir sehen dich, wir sind ein Team von vier Personen aktuell. Und sollten wir mehr brauchen, scheuen Gretel und ich auch nicht, den mutigen Schritt zu sagen, dann wird unser Team noch mehr wachsen. Das heißt, du bist wirklich gesehen und wir haben auch die stillen, leisen Töne. Wir supporten dich auch, wenn du eher introvertiert bist, wenn du vielleicht eher schüchtern bist, wenn du von Zweifeln geplagt bist. Für all diese Themen gibt es in Smash it verschiedene Angebote und wir möchten dich super gerne auf diesem Weg begleiten. Also das ist noch mal ganz wichtig, es ist nicht der gleiche Wup Wup Wuf, das haben wir auch. Wir feiern auch in Smash it auch unsere Prosecco Moments, Erfolge, das ist ganz wichtig. Aber wir können auch die leisen Töne und wir können auch die wirklich Step-by-Step, wie Beppo der Straßenkehrer, ein Besenstrich nach dem anderen, die Töne beherrschen wir auch sehr gut auf der Business-Klaviatur. Genau, das soll diese kleine Q&A-Folge gewesen sein. Ich habe nochmal alles reingegeben, was uns häufig begegnet. Ich lade dich ein, gehe einmal in die Show Notes und klicke entweder auf den Passigkeits-Check, wenn du nochmal ein Einzelgespräch möchtest. Wie gesagt, die Zeit ist ein bisschen presant diese Woche und wir starten zum 1. Mai. Das heißt, guck mal, ob du dir noch einen der Plätze sichern möchtest oder wenn du jetzt gemerkt hast, boah, okay, da hat Laura vielleicht auch den einen oder anderen Finger in die Wunde gelegt. Ich will dabei sein, ich schleicht schon lange drumherum. Dann gerne einfach zu WhatsApp unten und mir ein Ich-will-eine-Smashie-sein schicken. Dann regeln wir alles andere auf dem schnellen und einfachen Weg. Letzter Punkt vielleicht noch. Das ist eine Frage, die mir jetzt gerade einfällt. Viele Menschen haben auch Angst vor unseriösen Zahlungsanbietern oder Druck oder was ist, wenn ich meine Rate nicht bezahlen kann. Komm auf uns zu, wir rechnen selber ab. Wir finden für alles Finanzielle auch eine Regelung. Den Elefanten auch nochmal kurz aus dem Raum zu stellen. Wir finden eine Lösung. Melde dich bei uns, wenn du dein Business von da, wo du jetzt gerade bist, zu einem anderen Punkt entwickeln möchtest. Dann melde dich und wir finden einen Weg. In dem Sinne, ich bin mega gespannt, wer mit uns die Crew für Mai sein wird. Wir haben schon einige super, super coole Frauen an Bord. Ähm, da verrate ich noch nichts. Aber wir sind schon eine richtig coole Truppe. Und wir lassen schon die Brücke zum Smash-it-Schiff runter. Und die ersten laufen schon rauf. Und wenn du noch dabei sein möchtest, dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt. Mach's ganz gut, am Donnerstag geht's hier weiter mit einer Interviewfolge, wenn ich mich richtig entsinne. Ja, müsste eine Interviewfolge sein. Bis dahin ganz viel Spaß. Wir sind jetzt hier bei Moin um Neun in den 400… 400tern Und danke nochmal an alle, die uns zur 400. Folge gratuliert haben. Es hat uns sehr, sehr, sehr gefreut. Macht's gut, bis bald, ciao.
- 11.04.202432 min
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Innerhalb von wenigen Zehntelsekunden machen wir uns im wahrsten Sinne des Wortes ein BILD von einer Person, sowohl im direkten Kontakt als auch auf Bildern! Mir sympathisch oder unsympathisch? Fühlt es sich bekannt oder unbekannt an? Wirkt die Person auf mich freundlich oder abweisend? Professionell oder unprofessionell? All diese Dinge beantworten wir (vermeintlich) innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde. Das bedeutet für Dich als Selbstständige, dass Du diese Zeit gut nutzen solltest, um Dich mit Deiner ganzen Persönlichkeit in Deinen Bildern möglichst treffend darzustellen! In diesem Interview verrät Mette Vasterling uns, warum bei ihr ein Personal Branding Shooting niemals nur das Shooting ist, warum sie vorab schon per WhatsApp zu ihren Kundinnen Kontakt hat und was für sie der Zusammenhang von Female Empowerment und Fotos ist. Wenn Du jetzt spürst, dass es für Dich an der Zeit sein könnte Deine Persönlichkeit neu nach außen zu transportieren und die Zehntelsekunden richtig gut zu nutzen: Schreib Mette hier auf LinkedIn an 👉 https://www.linkedin.com/in/mette-vasterling-fotografie/ Außerdem erzählt Mette in ihren Worten, wie sie die Zeit in SMASH IT! wahrnimmt und was ihre Entwicklung in unserer gemeinsamen Zeit bisher schon war! Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Laura: Hallo, herzlich willkommen bei Moin um Neun, dem Podcast mit Laura und Gretel. Und heute ist wieder Interviewzeit. Es ist ein Donnerstag und wir freuen uns sehr, denn wir haben heute Mette Vasterling zu Besuch. Hallo liebe Mette, schön, dass du bei Moin um Neun bist, endlich! Mette: Ja, endlich! Hallo liebe Laura, ich freue mich sehr, vielen Dank! Laura: Wie schön! Mette und ich, Mette, Gretel und ich kennen uns schon eine Weile, noch nicht so lange, aber schon ein bisschen und schon vor allem intensiv. Und dann ist es immer so spannend, sich nochmal in einem anderen Kontext zu treffen, weil wir sehen uns sehr oft in Zoom, in diesen Kacheln. Aber noch nie zur Podcastaufnahme. Also wie schön. Ich würde dich einmal in meinen Worten versuchen zusammenzufassen und unseren Hörerinnen vorzustellen und dann darfst du ergänzen, korrigieren oder einfach nochmal erzählen, wer du bist. Aber ich lege mal los. Mette: Sehr gerne. Laura: Mette ist für mich die Fotografin aus Braunschweig, wenn ich das richtig weiß, die Menschen, vor allem Frauen, die ihr Business aufziehen, größer machen wollen, also selbstständige Frauen, ins richtige Licht rückt und dabei auf den Auslöser der Fotokamera drückt. Und wie ich dich wahrnehme, bist du nicht nur eine Fotografin, sondern du bist eine Person, der ich das total zutraue, mich in einem Shooting in eine Wohlfühlatmosphäre zu begleiten. Also nicht dieses klassische Hi und Cheese und stell dich da noch mal ein bisschen schöner hin. Und was ist denn deine Schokoladenseite? Sondern du begleitest Frauen zu einem Shooting, in einem Shooting, zu Fotos nachher, wo man sich wirklich auch wiedererkennt und wohlfühlt und eben wirklich auch wiederfindet in den Fotos. Und nicht einfach nur irgendwas drückt und macht, wo man sich danach und vor allem auch währenddessen total unwohl fühlt. Also die Personal Branding Fotografin, die einen wirklich so begleitet. Also für mich ist es auch mehr als Fotografie, dass ich mich wirklich auch während des Prozesses wohl fühle und das dann eben auch über die Bilder nach draußen transportiert wird. Das bist du für mich. Mette: Das hört sich total schön an. Ja, du hast es super schön beschrieben und es rührt mich gerade total. Genauso ist es für mich. Es ist einfach nicht nur Fotografie und wir machen mal schnell ein paar Bilder, sondern es gehört einfach ganz viel dazu. Und meine Grundmission ist es, selbstständige Frauen zu unterstützen, weil ich es einfach super toll finde, wenn Frauen für ihren eigenen Weg losgehen. Und wenn ich dann nebenbei noch ein bisschen frischen Wind in die Business-Fotografie bringen kann, ist das auch super cool. Laura: Apropos eigener Weg. Wir haben ja viele Zuhörerinnen hier bei Moin um Neun, die gerade in der Gründung sind oder sich noch den Weg machen. Aber natürlich auch viele alte Häsinnen. Wie ist denn dein Weg zur Fotografie gewesen? Also bist du so ein klassisches, jetzt überspitze ich ein bisschen, bist du so ein klassisches Nerdkind gewesen, was schon immer irgendwie Fotos von irgendwelchen kleinen Kieselsteinen machen wollte und von Anfang an der Fotografie verfallen war und Negative im Keller sozusagen an die Wäscheleide gehängt hat? Oder wie ist dein Leidenschaftsweg zur Fotografie? Mette: Also so ganz so nerdig war ich glaube ich nicht, aber ich habe tatsächlich sehr früh angefangen mit der Fotografie. Also ich habe es über meinen Vater ganz stark mitbekommen. Der hat sehr viel fotografiert. Der hat auch super viel Ausstattung immer gehabt. Der hatte zum Beispiel auch eine Dunkelkammer Ausstattung und es ging damals ja schon, ich bin ja ein bisschen älter. Da war es noch die analoge Fotografie. Ich habe dann zum Beispiel in der Schule im Kunst-LK noch weiter das vertieft und habe dann gelernt, Bilder selber zu entwickeln in der Dunkelkammer konnte ich dann ja zu Hause auch tatsächlich machen durch meinen Vater. Das war immer witzig, mich im Badezimmer eingeschlossen. Das war der Raum, der nicht richtig schön dunkel machen konnte und wo nichts nicht schlimm war, wenn was daneben tropfte. Genau, und ich habe einfach früh schon meine Familie tatsächlich immer fotografiert. Also die Menschen in meinem Umfeld mussten immer herhalten. Und ich habe auch irgendwie immer Menschen fotografiert. Also ich hatte immer mehr Lust, Menschen zu fotografieren als irgendwelche Gegenstände oder Häuser oder Landschaften. Genau, und dann war der Wunsch tatsächlich auch da, Fotografin zu werden. Aber damals war das noch so, da hätte man definitiv eine Ausbildung machen müssen. Und es war immer dieses Ding, ich muss richtig gut sein, sonst wird das nichts. Oder ich sitze halt in einem Fotostudio und mache Passbilder. Und das war so etwas, wo ich dachte, nee, auf keinen Fall. Und habe mich dann einfach für einen anderen Weg entschieden. Und Heute ist es so, dass ich da hingekommen bin, wieder in die Fotografie, was halt so lustig ist, wenn man so diesen ersten Gedanken dann doch am Ende wieder aufnimmt, nach 30 Jahren. Ich bin hingekommen, weil ich im Freundeskreis dann gefragt wurde, als die ersten Babys geboren wurden, ob ich vielleicht mal Bilder machen könnte. Oder als die ersten Hochzeiten stattfanden, dann war so, oh, könntest du beim Standesamt ein paar Bilder machen und so. Und das lief dann so gut. Und irgendwann sagte mein Mann, so, und jetzt nimmst du aber mal Geld dafür. Jetzt musst du mal, du bist hier ständig weg am Wochenende. So kann das ja nicht weitergehen. Und dann bin ich in diese gewerbliche Fotografie eingestiegen und bin einfach mal losgegangen und bin in die Selbstständigkeit gestartet. Laura: Das ist ja eigentlich, wenn man jetzt so drauf blickt, auch total spannend, dass du, als du selber noch keine, sagen wir mal, Unternehmerin warst, sondern erst mal so die ersten privaten Fotografie-Schritte gegangen bist, dass du da auch eine andere Zielgruppe hattest, nämlich die Familienfotografie, Hochzeiten, Kinder, Schwangerschaften. Und wenn ich das jetzt so von außen betrachte, würde ich sagen, je weiter du selber auch als Unternehmerin dich entwickelt hast, desto weiter hat sich auch deine Zielgruppe entwickelt. Weil es könnte ja sein, dass die eine oder andere jetzt auf deine Webseite stolpert und sieht, dass du eben auch Familienfotografie anbietest. Wie würdest du das beschreiben? Wie hat sich da dein Weg weiterentwickelt, dass du jetzt auch sagst, es ist dir ein Herzensanliegen, eben Selbstständige zu begleiten und in das Bild zu bringen, mit dem sie gerne rausgehen? Mette: Ja, also tatsächlich Familienfotografie ist für viele ein Einsteigerding. Also die meisten machen entweder Familienfotografie oder Hochzeitsfotografie. Und das war natürlich auch, weil ich selber damals Mama geworden bin zum ersten Mal. Und dann war das einfach ein Thema, was sowieso präsent war. Und darüber bin ich da einfach reingekommen. Und das fiel mir auch leicht. Das waren ja erst mal Bekannte und ich habe halt gemerkt, okay, Menschen irgendwie zu fotografieren, eine Verbindung zu erzeugen. Das war zum Beispiel von Anfang an das Thema, Verbindungen zeigen in den Fotos, nicht einfach nur schöne Fotos, wo alle nett lächeln. Darüber kam das irgendwie. Aber ich hab dann tatsächlich recht schnell gemerkt, dass ich da rausgewachsen bin. Das ist einfach, meine Kinder wurden größer und irgendwie hat mich dieses ganze Babythema nicht mehr so interessiert. Und ich hab halt immer mehr gemerkt, nee, ich möchte eigentlich mehr. Ich möchte nicht einfach nur schöne Fotos machen, ich möchte mehr bewirken. Und hab mich dann tatsächlich sehr intensiv mit meinem Warum auseinandergesetzt und habe dann gemerkt, ich habe schon immer in meinem Leben andere unterstützt. Schon in der Schulzeit habe ich mich auf dem Schulhof für andere Mädels eingesetzt, die von den Jungs geärgert wurden. Ich war schon immer so female empowerment mäßig unterwegs. Das wurde mir dann irgendwann so klar und so bewusst, dass ich gedacht habe, okay, das ist mein Weg. Ich muss losgehen und muss andere Frauen unterstützen. Und meine Methode ist die Fotografie. Das hat echt so Bam gemacht und ab da war es klar. Und dann ging es nur noch in diese Richtung. Es ging gar nicht anders. Das war total cool. Laura: Also so ein innerlicher Point of no Return. Jetzt habe ich mal eine Frage. Ich komme ja aus einer Handwerkerfamilie und selber arbeite ich ja aber hauptsächlich mit meinem Gehirn, meinem Herzen und meiner Sprache sozusagen. Wo ja meine Familie immer sagt, was machst du eigentlich, du redest ja den ganzen Tag. Mach doch mal was Richtiges. Ähm Du bist ja nun so, ich finde Mir kommt es so vor, als wär die Fotografie so wie du's, machst eine ganz spannende Mischung zwischen innerer, kognitiver, emotionaler Arbeit, aber auch Handwerk. Da ist ja auch viel Handwerk mit drin. Was mich interessieren würde, wenn du jetzt so durch die Online-Bubble von uns allen, wo wir im Online-Business unterwegs sind, so durchsurfst, durch Insta und Co., was ist so was an Fotos. Also, du bist ja den ganzen Tag mit deinem Business konfrontiert. Du siehst ja die ganze Zeit, das wäre ja so, als würde ich überall in Coachings reingucken. Was triggert dich so richtig? Was nervt dich so richtig an Fotos, an Businessfotos? Hol mich da mal rein. Wie guckt so eine Mette sich so ein Insta-Feed durch und wo geht dir der Puls hoch? Mette: Okay, ja, doch, da kann ich direkt was zu sagen. Also ich kann noch mal einmal sagen, genau, ich bin Handwerkerin. Ich bin als Fotografin ist man ja tatsächlich auch in der Handwerkskammer. Und ich bin aber auch irgendwie Künstlerin, aber ich bin nicht so die abgedrehte Künstlerin, die nur ihr eigenes Ding durchziehen will. Und das ist es genau auch, was mich bei anderen Fotografen häufig stört, dass die ihren Stil über die Bilder legen, völlig egal, was für eine Marke da vor Ihnen ist. Also in der privaten Fotografie, Familien, Hochzeiten und so weiter, ist das völlig normal und da gehört das auch einfach mit dazu. Da kauft man sozusagen diesen Stil der Fotografen mit. Wenn ich aber in die Branding-Fotografie gehe und eine Marke und eine Personenmarke fotografiere, dann kann ich nicht einfach nur meinen Stil darüber legen, sondern dann muss ich ja hinschauen, ja, welche Person ist denn da vor mir, welche Marke ist da, was möchte die Marke nach außen ausstrahlen, was möchte die Person von sich zeigen? Und so weiter und so fort. Welche Brandingfarben gibt es? Und dann muss ich natürlich auch die Bildbearbeitung anpassen. Also was mich triggert, ist, dass viele einfach nur den Trends folgen. Das ist ja aktuell der beige-braun-Trend zum Beispiel. Und dann haben alle diesen gleichen Trend. Das sieht man auch bei den Webseiten ganz viel. Und da genau das ist so ein Ding, da sag ich auch zu meinen Kunden immer, Moment mal, stopp, findest du das nur schön, weil das gerade ein Trend ist oder ist das wirklich deine Farbwelt und bist das wirklich du? Denn ich erlebe das oft, dass die Kunden in so eine Rolle reinrutschen, die sie gerne wären, aber ja eigentlich gar nicht sind. Und das ist so ein Ding, was ja auch im Coaching wichtig ist, dass, wenn ich eine Rolle spiele, dann muss ich die ja immer spielen. Also wenn ich auf den Bildern jemanden darstelle, der ich eigentlich gar nicht bin, dann ist das ja super anstrengend hinterher. Und das ist so was, was mich triggert, dass einfach Business-Bilder immer so automatisch irgendwie so einen gewissen Stil haben müssen, augenscheinlich. Oder, ja gut, ganz schlimm sind natürlich die Bilder von irgendwelchen Bankangestellten, die an einer Glaswand angelehnt stehen, in ihrem Anzug, wo die Frauen noch einen Hosenanzug anhaben, wo ich immer denke, oh Gott, oh Gott, oh Gott, oh Gott. Also ich stehe total darauf, authentisch die Frauen darzustellen, dass sie auch von den Klamotten her gucken, was die anziehen wollen und nicht, was angezogen werden sollte auf Fotos. Also eigentlich kann ich sagen, ich mag das sehr, wenn der eigene Weg gegangen wird, auch bei den Bildern und genau das unterstütze ich. Und da habe ich auch echt feine Antennen und da gibt es auch direkte Ansagen von mir, natürlich immer sehr sanft und sehr nett. Aber mir ist das einfach total wichtig, weil die Bilder sollen ja hinterher auch verwendet werden. Sonst ist man auch so vergleichbar. Und darum geht es ja gerade im Personal Branding, dass man nicht mehr vergleichbar ist. Also ich könnte so sagen, dieser Einheitsbrei an Trends in Braunbeige, das triggert mich eigentlich am allermeisten. Laura: Ja, und das, was du gesagt hast, ist für mich natürlich als Psychologin auch spannend, weil wenn ich natürlich da jemand bin, der ich gar nicht bin, dann naja dann muss ich diese Rolle wie du gesagt hast auch immer spielen und das ist eben super anstrengend. Ich habe das schon mal erzählt, dass als Gretel und ich uns kennengelernt haben, als wir noch Jünger in unserer Love-Story waren, da hab ich ja auch in Hamburg vor Ort, noch vor der Pandemie, viel als Trainerin gearbeitet und hatte halt immer einen dunkelblauen Hosenanzug an. Und Gretel kannte mich aber von Anfang an als die Laura, die ich auch irgendwie mehr bin. Und als ich ihr dann mal Fotos geschickt habe, so aus dem Hotel und vom Trainingstag, war sie immer so, “wer ist diese Frau? Ich kenne die nicht.” Und das hat mich wirklich sehr beeindruckt. Und eines Tages kam eine Trainerin, Kollegin auch zu einem Workshop und die hatte einfach was anderes an. Die hatte einen Rock an, die hatte bunte Schuhe an, die war irgendwie so… Und ich dachte so, hä? Das geht auch? Also das kann man machen? Mette: Ja, das ist verrückt, ne? Laura: Das war eine neue Welt, die sich hier geöffnet hat. Ich dachte einfach, das geht nicht. Das war wie eine neue Tür, durch die man auch gehen konnte. Mette: Kann ich total gut nachvollziehen. Ich war ja in meinem vorherigen Leben auch Führungskraft in einem großen Konzern. Und ich habe da auch gedacht, jetzt werde ich Führungskraft, jetzt muss ich immer im Blazer auftreten. Totaler Quatsch. Das ist einfach durch die Gesellschaft so vorgegeben, deswegen hatte ich diese Glaubenssätze auch in mir. Und das ist, glaube ich, auch so ein Thema, weshalb ich das so gerne bei meinen Kundinnen hervorlocke, ob es wirklich Glaubenssätze sind oder ob sie wirklich gerne einen Blazer zum Beispiel anziehen möchten auf Business-Bildern. Laura: Wie kann denn so ein Prozess der Zusammenarbeit bei dir aussehen? Also let's be a bit more konkret. Also, wenn ich jetzt zuhöre und denke, ich hätte schon gerne Bilder, mit denen ich mich wohlfühle, oder auf meiner Webseite sehe ich aus wie mein Vergangenheits-Ich. Wie kann so ein Prozess denn aussehen? Weil es ist ja wahrscheinlich nicht einfach nur ich buche dich zwei Stunden, du drückst fünfmal auf die Kamera und dann hat man es. So stelle ich es mir nicht vor. Aber wie sieht so ein Prozess jetzt aus, wenn ich selbstständig bin und sage, ich hätte gerne wirklich Bilder, die meine Persönlichkeit und meine Marke auch widerspiegeln? Mette: Ist übrigens auch ein Trigger, wenn ich gefragt werde, kannst du mal eben zwei, drei Bilder von mir machen? Genau, genau das ist es eben nicht, wie ich es am Anfang ja auch schon gesagt hatte. Also genau, wenn sich eine Frau entscheidet, mit mir zusammenzuarbeiten, dann starten wir immer mit einer Branding-Analyse. Und da kommt es dann total darauf an, wie ist sie mit ihrem Branding schon aufgestellt. Hat sie ein komplettes Branding? Hat vielleicht vorher mit einer Brand-Designerin zusammengearbeitet oder so, ne? Also sind schon Farben da? Weiß sie genau ihre Werte? Weiß sie ihre Mission? Weiß sie, warum sie etwas tut? Weiß sie, was ihre Marke nach außen ausstrahlen soll und so weiter. Dann machen wir einfach nur einen kurzen Review und schauen drauf und ich übersetze das dann in Fotomotive mit ihr gemeinsam. Also ich mache dann immer so einen Zoom-Call mit der Frau zusammen, sodass wir dann einfach gemeinsam gucken können, welche Bilder passen. Ich suche vorher auch schon was raus, also ich erstelle immer so ein individuelles Konzept. Wenn die Frau noch keine Branding-Themen irgendwie für sich bearbeitet hat, dann ist das was, was wir tatsächlich gemeinsam machen. Also ich bin keine Branddesignerin, bei mir werden keine Logos oder Farben definiert, aber ich helfe halt dabei zum Beispiel herauszufinden, ja für wen machst du denn jetzt hier überhaupt die Bilder, wen möchtest du denn mit den Bildern erreichen? Welche Werte möchtest du nach außen transportieren? Wer bist du überhaupt als Persönlichkeit? Weil das im Personal Branding ein ganz wichtiges Thema ist, dass eben auch die Persönlichkeit hinter der Marke mit dargestellt wird. Natürlich immer so, dass nichts zu Privates gezeigt wird. Das ist immer ganz wichtig. Und das mache ich halt über Fragen, die ich stelle und dann über dieses gemeinsame Zusammensitzen. Im Prinzip ist das wie ein kleines Coaching. Also ich erlebe das immer, dass dann ganz viel Klarheit reinkommt in das Thema Branding und das ist sehr schön, weil diese Klarheit brauche ich dann auch für das Fotoshooting, damit ich da dann eben wirklich Bilder erstellen kann, die auch wirklich passen und die auch wirklich das so darstellen, wie es gewünscht ist. Genau, also wir machen diese Branding-Analyse, es gibt ein individuelles Fotoshooting-Konzept, es gibt auch noch Tipps von mir zur Vorbereitung. Zum Beispiel ist auch immer die Frage, möchtest du noch zu einer Stylistin gehen? Soll ich dir eine Stylistin vorschlagen? Da habe ich zum Beispiel eine Visagistin, mit der ich sehr gern zusammenarbeite. Und dann ist es so, dass wir gemeinsam schauen, welche Location passt. Wie organisieren diese Location? Ich bin immer an der Seite, bin immer im engen WhatsApp-Kontakt mit meinen Kundinnen, lasse mir zum Beispiel Fotos von Outfits schicken, weil das oft auch ein Thema ist, oh Gott, was ziehe ich an? Das ist das größte Problem häufig. Und genau, es ist einfach so eine ganz kreative Zusammenarbeit. Ich nenne das ja auch gerne kreative Wohlfühlreise, weil es mir einfach die ganze Zeit auch super wichtig ist, dass die Frau sich wohlfühlt, dass sie sich bei mir gesehen fühlt, dass ich mich auch irgendwie sie kümmere und ihr auch nicht zu viel aufhalse. Es soll ja jetzt auch kein riesengroßer Berg sein, den sie da abarbeiten muss. Es soll schon auch alles einfach sehr angenehm sein. Und wenn wir dann beim Fotoshooting ankommen, dann haben wir halt schon so viel zusammen gemacht, dass es einfach schon so schön ist, dass so eine Vertrautheit da ist. Und genau diese Vertrautheit ist beim Fotoshooting dann halt super, weil genau das brauchen wir, damit die Frau sich vor der Kamera fallen lassen kann. Das passiert nicht immer sofort. Das dauert so ein bisschen während des Shootings. Aber ich habe in jedem Fotoshooting bisher diesen Moment gehabt, wo ich dachte, jetzt ist das strahlender, jetzt sehe ich es in den Augen. Das ist wirklich krass, das sieht man wirklich. Und das schönste Kompliment für mich ist immer, wenn die Frauen mir sagen, es hat sich alles so gut angefühlt, als wäre ich mit einer Freundin unterwegs gewesen. Und das Thema Fotos hat ja irgendwie gar nicht so diesen krassen Stellenwert, wie ich es sonst bei einem Fotoshooting hatte. Also diese Kamerascheue, die häufig da ist, die ist dann gar nicht so vorhanden, einfach weil wir schon so eng zusammengearbeitet haben und uns so gut kennengelernt haben darüber. Laura: Ja, spannend. Das finde ich einen total spannenden Punkt, wenn man dich vorher halt einfach auch schon kennt und das nicht so ist irgendwie wie zu einem neuen Arzt oder neuen Ärztin und man sieht die das erste Mal und sitzt da irgendwie schon. Also das ist irgendwie ja auch oft so ein totaler Charme-Moment irgendwie. Und ich könnte mir vorstellen, die wenigsten Menschen stehen wahrscheinlich da und sagen, ich finde mich einfach nur toll und wunderschön. Endlich werde ich in ein Bild gepackt. Mette: Ja, genau. Man macht sich auch beim Fotoshooting ein bisschen nackig sozusagen. Das ist Wirklich ähnlich wie beim Arzt. Das ist was Intimes, definitiv. Und deshalb ist zum Beispiel bei mir auch eine Buchung nur möglich, wenn es ein Kennenlerngespräch gab, weil ich auch gucken muss, ob es menschlich matcht. Also auch wenn ich merke, da passt irgendwas menschlich nicht, dann kann ich auch zum Beispiel dieses Vertrauen nicht erarbeiten. Und das ist ganz ganz wichtig. Dieses Zwischenmenschliche muss passen für ein wirklich gutes Ergebnis am Ende. Laura: Was kann ich denn jetzt, wenn ich dir jetzt zuhöre und einfach unsicher bin? Also es gibt ja meistens die total Entschlossenen für ein Jahr, die wissen, okay, mache ich, buche ich, fertig. Es gibt die, die sagen, nee, nein, will ich nicht, brauch keine Fotos, nehmen die von vor 35 Jahren, ist mir egal, wie ich da aussehe. Und dann gibt es ja meistens die Unentschlossenen oder auf Social Media auch häufig die Skeptiker. Ähm, was würdest du vielleicht. Hast du vielleicht so einen Tipp, woran ich als Selbstständige jetzt, wo ich mal so hindenken oder hinfühlen kann, ob es der richtige Zeitpunkt ist für mich? Also, was würdest du sagen, was kann ich selber machen, das zu entscheiden? Weil als Selbstständige geht's ja auch immer Investitionen. Lohnt sich das Invest grade? Ist das grad meine Priorität? Ich könnte mir vorstellen, dass du auch mit vielen Menschen zu tun hast, die sagen, boah, Mette, das ist so cool, was du machst, aber grad kann ich das finanziell nicht. Oder grade ist das Ding so. Woran kann ich das denn merken? Was ist ein guter Zeitpunkt für mich als Selbstständige, um die Entscheidung zu treffen? Jetzt mache ich das. Mette: Ja, also definitiv kann ich immer empfehlen, mal reinzugehen und zu fühlen, bin ich das noch auf den Bildern? Ist die Person, die ich auf meinen aktuellen Bildern sehe, wirklich noch die Person, die ich auch im echten Leben bin? Denn wenn ich zum Beispiel als Coachin arbeite und dadurch ja engen Kontakt mit den Menschen habe, dann ist es ganz schlecht, wenn die Bilder, die ich zeige, ganz anders sind, als wenn ich dann live zu sehen bin. Also wenn es da eine ganz große Differenz gibt, das ist ganz, ganz schlecht, weil das einfach auch so ein Vertrauensbruch ist für die Kunden, mit denen ich zusammenarbeite. Also einmal das, das habe ich ganz oft, dass Frauen mir sagen, ich bin gar nicht mehr die, die ich da auf diesen Bildern bin. Ich habe mich irgendwie innerlich weiterentwickelt, ich habe mich äußerlich verändert. Also klar, es gibt harte Fakten wie andere Haarfarbe, plötzlich eine Brille, zehn Kilo abgenommen. Das sind alles so Dinge oder auch einfach zehn Jahre älter. Das sind einfach diese Hard Facts. Das ist ja leider auch so. Daran kann man definitiv festmachen, ob man mal neue Bilder brauchen könnte. Ich zum Beispiel finde es super irritierend, wenn ich eine blonde Frau auf den Bildern sehe und dann mit einer braunhaarigen spreche. Das finde ich sehr irritierend. Aber ich finde dieses Gefühl auch super wichtig. Also nicht nur nach den äußeren Faktoren zu gehen, sondern auch wirklich reinzufühlen, bin ich das da noch? Und stellen diese Bilder noch das dar, was ich nach außen zeigen möchte. Ich habe tatsächlich bei LinkedIn das ganz oft, dass ich Profilbilder sehe und denke, ach ja, ist ja ein ganz cooles Bild so. Und dann erlebe ich die Frau mal live und denke, boah, die ist viel cooler in echt. Die muss eigentlich viel mehr auf ihren Bildern rauskommt. Jetzt letztens war auch eine LinkedIn, die hat es endlich gemacht und das war so ein krasser Unterschied. Oder, was ich leider auch ganz, ganz oft sehe, dass Personen bei LinkedIn so, ja wie so eine Art Passbilder verwenden, die sie mal bei irgendeinem Arbeitgeber haben machen lassen. So ein Bild habe ich auch von meinem Arbeitgeber, wo ich brav aussehe wie so eine zwölfjährige Schülerin. Und das wäre einfach ein kompletter Bruch. Also das darf man nie vergessen, dass die digitale Welt mit der echten Welt echt übereinstimmen muss. Laura: Ja, das finde ich einen super, super wichtigen Hinweis. Und das kenn ich tatsächlich auch total. Also, bei mir ist es ja auch superwichtig, dass Menschen mir vertrauen können in meiner Arbeit. Und deswegen ist mir wichtig, dass ich auch immer in einem natürlichen Setting bin. Also, mich jetzt einfach in irgendeinem Konzernsetting zu fotografieren, wäre bei der Roschewitz keine gute Idee. Weil was mich ausmacht, ist irgendwie Natürlichkeit, es ist Down to Earth und so. Und ich erlebe das auch sehr oft, dass Menschen wirklich so… Ich finde, Fotografie ist ein bisschen wie Texten. Wenn Menschen anfangen zu texten als Selbstständige über sich selber, setzen sie da gerne so. Wenn sie ihre Über-Mich-Seite auf der Webseite schreiben sollen, fangen sie an. Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin Laura Roschewitz, ich kann das wirklich. Ich verspreche es Ihnen. Möchten Sie das mal ausprobieren, bitte melden Sie sich." Und ansonsten sind das aber Menschen, die wie du und ich ganz normal sind und ihren eigenen Slang vielleicht haben, bestimmte Worte benutzen und ihre eigene Art charmant zu sein haben. Und das vergessen sie im Text sehr schnell, weil sie denken, das muss so sein. Das ist für mich so eine Parallele. So erlebe ich das auch ganz oft bei Bildern. Dass man denkt, hä? Gar nicht so stockig. Mette: Das ist absolut so. Irgendwie verfallen wir immer direkt in so eine Steifigkeit. Bei Texten kenne ich das von mir selber auch total. Wenn ich dann auch mal drei Jahre zurück gucke, oh Gott, oh Gott. Und auch meine aktuellen Texte auf der Webseite müssen dringend überarbeitet werden. Aber es ist ja auch noch mal so, dass Bilder einfach viel, viel schneller wahrgenommen werden. Also die Bilder sind ja wirklich das, was wir als allererstes wahrnehmen. Das passiert innerhalb von so krass schneller Zeit, dass unser Unterbewusstsein eine Bewertung erstellt und auch emotional vor allem guckt, ist diese Person mir sympathisch oder nicht? Erzeugt diese Person bei mir ein Gefühl von, sie weiß, was sie tut? Also ist sie eine Expertin auf ihrem Gebiet oder nicht? Und da spielt ja nicht nur die Person auf dem Foto und ihr Aussehen eine Rolle, sondern wie du schon sagst, auch das Setting oder auch die Qualität des Fotos, die Ausleuchtung. Also das ist so, in einem Bild sind so viele Informationen drin. Und es ist leider so, dass das Bild halt zuerst gesehen wird und danach wird der Text gelesen. Also da kann der Text noch so gut sein, wenn das Bild nicht gut ist. Und genauso ist es auch, wenn ich ein super Bild habe und dann habe ich aber einen blöden Text. Also das muss sich am Ende ergänzen, genauso wie das Design. Also wenn ich auf eine Webseite gehe, muss das alles am Ende natürlich passen, aber das vergessen manchmal die Leute. Dann haben sie einen super Text und super Design, aber leider blöde Fotos. Laura: Ja, dunkelblauer Hosenanzug. Mette: Genau, deswegen sind Fotos auch am Anfang schon so wichtig. Auch wenn ich gründe, soll ich zumindest irgendwie mich in der aktuellen Variante fotografieren. Und wenn das irgendein guter Freund mit Kamera macht oder so. Aber ich empfehle natürlich immer zu einem Personal Branding Fotografen zu gehen, weil die wissen einfach wirklich genau, was für eine Branding Fotografie wichtig ist. Dann kann das zum Beispiel ein Hochzeitsfotograf nicht unbedingt abbilden. Aber zumindest professionelle Bilder am Anfang ist so das Minimum, was ich finde. Keine privaten Urlaubsbilder. Laura: Bitte nicht, no go. Wenn ihr Mette sozusagen schonen wollt, dann bitte keine privaten Bilder. Das sei schon mal kurz der Hinweis natürlich gegeben. In den Shownotes zu dieser Folge findest du natürlich den Kontakt zu Mette. Und was ich ja sehr gerne hier im Podcast mache, ist, die herzliche Einladung wirklich mal zu Mette rüberzuspringen. Weil das ist, wir machen diesen Podcast ja jetzt in über 400 Folgen. Und es ist so, so, so schön für uns und für unsere Interviewgäste nach den Podcastfolgen, Resonanz zu bekommen. Was hat dich grade an Mettes Aussagen, wo hat sie dich abgeholt? Wo hast du dich ertappt gefühlt? Und da geht's ja nie darum, dass wir jemanden bloßstellen wollen, sondern wirklich so unser Knowledge, unser Wissen hier reinzubringen. Also spring gerne mal rüber zu Mette, zum Social-Kanal, und schreib mal, ich hab dich grad im Podcast gehört, oder ich möchte ein Shooting machen, wo kann ich das buchen? Das ist natürlich auch sehr willkommen. Aber auch eine einfache Resonanz ist für uns hier im Podcast einfach immer wirklich, das ist so die Nahrung und die Währung aus dem Podcast. Deswegen freuen wir uns da sehr. Klick gerne mal rüber. Wenn du diese Folge auf Spotify hörst, haben wir auch noch ein kleines Quiz für dich mit Indie-Show-Notes gepackt. Also spring da auch sehr gerne rein und klick mal drauf. Das hilft Moin um Neun sehr. Dass wir vielleicht irgendwann in den kommenden Monaten tatsächlich auf die 500 zusegeln, das wär natürlich völlig crazy. Mette, wir haben ja eben schon auch über Texte und eigene Webseite und so weiter gesprochen. Wir haben ja am Anfang auch gesagt, dass du uns ganz gut vertraut bist. Und zwar natürlich auch, weil du eine Smashie bist. Du bist einige Monate bei Smash it an Bord. Wie würdest du für die Hörerinnen beschreiben, welche Reise du bei Smash it gemacht hast? Von deinem Start zu jetzt. Was hat sich verändert? Und wie fühlt es sich an, Unternehmerin Mette zu sein mit Smash it? Mette: Also, ich kann wirklich sagen, dass euer Slogan von der Selbstständigen zu Unternehmerin und ihr habt ja noch ein paar Adjektive mit dran, die ich jetzt gerade nicht aus dem Kopf weiß, aber auf jeden Fall ist es so, oder man könnte ja sagen von der gestressten Selbstständigen und überforderten Selbstständigen hin zur entspannten Unternehmerin. Das ist genau das, was mein Weg bei euch war. Oder auch noch gerade ist. Ehrlicherweise weiß ich gar nicht, was ich ohne Smash it! machen soll. Ich werde das sehr vermissen. Nein, es ist wirklich so, ich stand an einem Punkt, ich hatte ein Vertriebscoaching hinter mir, ich wusste, wie verkaufen geht, theoretisch, ich hatte gelernt, was heißt es, Marketing zu machen, aber ich hatte noch nicht meinen Weg gefunden und ich hatte das Gefühl, mir wurde was übergestülpt und ich soll da jetzt Sachen anwenden, die sich überhaupt nicht mit mir und meinem Inneren verbinden lassen. Und das ist ein Thema, das habe ich bei ganz vielen Frauen, dass ich das so spüre, dass das einfach ein Thema ist, wie wir wollen nicht einfach nur stumpf nach Vorschrift vorgehen, sondern das soll sich auch noch gut anfühlen dabei. Und als wir damals unser Erstgespräch hatten, habe ich halt sofort gemerkt, boah, da ist ja, ich darf das ja so machen, wie ich will. Ah, artgerecht war ja das Wort. Und das hat mich tatsächlich total überzeugt. Und das hat sich ja auch komplett durchgezogen, dass ihr so individuell auf uns jeweils eingeht und dass einfach wirklich für jede einzelne Frau bei Smash It! Einen Weg gefunden wird, der der Richtige ist und total auch interessant zu sehen, wie man immer wieder so ein bisschen links rechts umschiftet und dann doch noch mal, ah jetzt gehe ich da noch mal lang und so. Also ich habe ja gerade bei mir jetzt auch letzte Woche noch mal so einen kleinen gedanklichen Durchbruch gehabt. Und das ist einfach so cool, weil das ist die Klarheit kommt immer mehr, immer mehr. Der Nebel wird immer weniger und gleichzeitig immer wieder diese mentale Unterstützung, die da mit drin ist. Also ich bin wirklich jetzt, kann ich wirklich mit vollem Stolz sagen, ich bin Unternehmerin. Und ich fühle mich absolut sicher in meinem Weg. Und das hab ich absolut euch zu verdanken. Bin sehr, sehr happy. Laura: Eigentlich total spannend, was du grade gesagt hast. Weil das, was du vorhin über die Fotografie gesagt hast, dass eben dieses Beige-Konzept allen übergestülpt wird. Und das gilt ja eigentlich fürs Online-Business genauso. Mette: Absolut. Laura: Also, kriegt man mich ja auf die Palme, wenn man dieses Mach es einfach so wie ich, mach die fünf Punkte, und dann wirst du fünfstellige Umsätze machen. Damit kriegt man uns ja wirklich schnell mit dem Puls nach oben. Ja. Und genau das machen wir ja nicht. Auch wenn es viel aufwendiger ist, das wissen wir. Es ist viel aufwendiger, jeden wirklich zu sehen und hinzugucken und vor allem auch mal zuzuhören. Wo strugglst du eigentlich? Wo möchtest du hin? Was sind deine Bausteine und vielleicht auch deine Baustellen? Und was ist auch deine Persönlichkeit? Also, es ist eigentlich, Smash it ist wie dein Business, nur mit einer anderen Ausdrucksform. Ja. Mette: Das ist wirklich so. Und das ist Also, ich hab mich von Anfang an bei euch total gesehen gefühlt und auch total akzeptiert, so wie ich bin. Und dann ja gleichzeitig auch schon immer so bestärkt. Das ist ja auch nicht immer so, dass man sofort bestärkt wird in dem, was man macht. Und dann noch diese Community von den anderen Frauen dahinter, das ist ja noch mal das On-Top-Thema, was ja total cool ist, weil einfach dadurch so ein Gemeinschaftsgefühl entsteht und da sich auch noch gegenseitig unterstützt wird und gleichzeitig ja auch noch echt ein Netzwerk entsteht. Und das ist so, diese Mischung insgesamt finde ich einfach total genial. Also ich bin echt Fan und ich finde wirklich, ihr macht es großartig, dass ihr so gut auf uns alle eingeht. Das ist der Wahnsinn, dass ihr das überhaupt schafft. Also das finde ich toll. Ihr sagt ja immer, es ist eigentlich eher ein 1 zu 1 mit einer Gruppenkomponente und genau so ist es. Laura: Ach, vielen Dank. Danke dir sehr, Mette. Ich weiß auch nicht genau, wie das ohne dich gehen soll. Da müssen wir nochmal an einer anderen Stelle drüber sprechen. Und Wenn du uns jetzt hier zugehört hast, die Türen sind ja zum 1. Mai wieder offen, wenn du dazukommen willst. Du kennst die Wege zu uns. Heute steht der Fokus ja grade erst mal ein bisschen bei Mette hier in dem Interview. Also spring mal rüber, wenn du Fragen hast, buch dir vielleicht bei Mette auch einfach mal ein Kennenlerngespräch. Ich weiß, dass die sehr angenehm ist, und das es sehr schön ist sich mit Mette auszutauschen. Und dass da, wie bei uns auch, bei Smash it, wir nicht, das weiß ich einfach von dir, nicht mit Druck arbeiten, sondern mit Sog. Und wirklich gucken, ob es passt. Und wenn es passt, hell yes, dann geht's aber auch richtig los. Deswegen spring gerne mal rüber zu Meta. Und ich würd dir an dieser Stelle sehr danken für das schöne Interview, für das schöne Gespräch und natürlich auch für deine sehr, sehr lieben und warmen Worte über Smash it!. Mette: Und ich danke dir sehr, dass ich hier heute eine Bühne hatte. Vielen Dank. Laura: Sehr gerne. Hier bei Moin um Neun geht's dann nächste Woche Dienstag weiter mit einer Solo-Folge. Und ja, wir freuen uns drauf, in das nächste Jahrhundert sozusagen mit unserem Podcast zu starten. Das heißt, wir haben jetzt echt die 400 überwunden. Und das ist schon eine Ansage. Und das ist, was wir immer wieder sagen, dranbleiben lohnt sich. Und deswegen frohes Dranbleiben, wo dran auch immer heute bei dir. Und bis zur nächsten Podcast-Folge. Und dir danke, liebe Mette. Bis bald! Mette: Ja, danke! Ciao, ciao! Laura: Ciao!
- 09.04.202436 min
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen O M G 🤯🤯Jetzt ist es wirklich soweit: wir haben die 400. Podcast Folge von Moin um Neun im Kasten und können es selbst kaum glauben! Dieses Jubiläum ist Anlass für eine sehr Doppelfolge mit Laura & Gretel mit einer riesigen Portion Ehrlichkeit & Blick in die Karten von unserem gemeinsamen Unternehmen 💙 Wie gelingt es uns, unser Unternehmen immer weiter auszubauen und dabei unsere Freundschaft zu bewahren ⁉️ Wie schaffen wir es, notwendige aber schwierige Entscheidungen zu treffen⁉️ Wie war unser Weg von zwei Soloselbstständigen zu gemeinsamen Unternehmerinnen mit zwei Festangestellten und einem tollen Team an "festen" Freelancern ⁉️ Woher wissen wir, dass es Zeit für eine Entscheidung ist - auch wenn unsere System Angst davor haben ⁉️ Die letzten Minuten des Podcasts nutzen wir dafür, uns über das große Thema "Verkaufen" zu unterhalten. Wieso uns der Satz "Mein Business läuft super - nur zahlende Kund:innen habe ich nicht" die Haare zu Berge stehen lässt und wie wir Menschen begleiten, ein wirklich gut laufendes Unternehmen aufzubauen: all das in dieser XL Doppelfoge mit Laura & Gretel 🔥🔥 Wenn Du jetzt neugierig geworden bist, hast Du jetzt zwei Wege mit uns in den Kontakt zu kommen und zu schauen, ob wir Dich und Dein Business vielleicht auch supporten und mit unseren Erfahrungen bereichern dürfen. 1. Komm' am Mittwoch, den 10.04 um 10 Uhr zu unserem kostenlosen Info-Call rund um unsere Mastermind-Gruppe SMASH IT! - Anmeldung hier 👉 http://lauraundgretel.de/all-about-Smash-it/ 2. Wenn Du Mittwoch keine Zeit hast / Die Folge später hörst / lieber mit uns im 1:1 sprechen magst, dann schnapp Dir einen Passigkeits-Check mit Laura oder Gretel hier 👉 https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Außerdem freuen wir uns riesig, wenn Du mal zu unseren Social Profilen auf Insta (Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/) oder WhatsApp (Laura: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1) springst und uns Glückwünsche da lässt!!! 4 0 0 - wenn das kein Grund ist uns ein 🔥💙🎉🙌🥰 zu senden dann wissen wir auch nicht mehr! Auf die kommenden Folgen dieses Postcasts von Herzen ein Prost & Skal! Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Laura: Hallo, moin moin und willkommen zu einer neuen Podcast-Folge hier bei Moin um Neun, ihr Lieben. Zu einer besonderen Folge. Gretel: Erstmal, weil wir beide zusammen sind. Laura: Das stimmt. Gretel: Das passiert auch nur alle 50 Folgen einmal. Und, Trommelwirbel, es ist die 400. Folge Moin um Neun. Es ist wirklich unglaublich und es tut mir wirklich, ich tue mich schwer darin, nicht irgendwelche Fluchwörter zu nutzen, englische, die mit F anfangen, weil ich es so unglaublich finde, dass wir 400 Folgen aufgenommen haben. Laura: Ich finde es auch so, ich finde es auch wirklich sehr krass, dass wir das gemacht haben. Also, dass wir jetzt gerade hier sitzen, wir hatten jetzt den Kalendereintrag, Jubiläumsfolge aufnehmen, und ich dachte so, ja, klar, machen wir. Jetzt sitzen wir hier und nehmen diese Folge auf. Und ich denk so, wow, wer sind diese Menschen, die es schaffen, 400 irgendwas zu machen und dann 400 Podcastfolgen? Das ist natürlich echt wow. Krass, ja. Glückwunsch an uns, ich find uns tatsächlich cool. Gretel: Cheers to ourselves. Einmal auf die Schulter klopfen. Das muss ja auch mal sein, das vergessen wir ja immer viel zu sehr. Selber zu feiern und ja Prost Laura! Prosti! Laura: Zwei Becher. Gretel: Mhhm, lauwarmer Kaffee. Richtig. Laura: Ein Träumchen. Ein kleiner Lavendeltee. Ja ihr Lieben, es ist 400. Folge und diese 400. Folge wird auch noch ausgestrahlt an einem Dienstag in einer wirklich irgendwie krassen, Laura und Gretel Smash it! Coffee-Speed-Networking-Woche. Denn ich glaub, das hatten wir noch nie, dass eine Woche mit so vielen Highlights ähm, pickepacke vollgepackt ist. Nämlich, wenn diese Folge erscheint, ist es Dienstag, und dann war gestern am Montag, den 8. April, unser Coffee Speed Networking. In der auch nicht ganz 400. Aber in der x-ten Edition, ich weiß es ehrlich gesagt nicht, die wie vielte. Und das war bestimmt großartig. Wie gesagt, wenn wir hier gerade aufzeichnen, ist es noch davor und wir sind noch auf den letzten Metern der Vorbereitung. Und dann kommt Dienstag, heute, mit dieser Jubiläumsfolge. Und um die drei komplett zu machen, geht's morgen gleich weiter. Morgen um 10 Uhr laden wir nämlich ein, in Zoom, zu unserem Infocall über Smash it. Und da freuen wir uns riesig drauf. Da werden neue Gesichter, vielleicht auch Altbekannte sein. Wenn du noch nicht angemeldet bist, darfst du das jetzt sehr gerne tun über den Link in der Beschreibung zu dieser Folge. Oder du gehst einfach zu einem von uns auf Social Media und schreibst uns an, dann schicken wir dir sofort gerne den Link. Da werden wir ganz ausführlich über Smash it berichten und erzählen, was dieser Mastermind alles kann. Und wer wir genau sind, vielleicht kennst du uns ja noch gar nicht so gut. Und da freuen wir uns sehr drauf. Also das ist morgen, also Montag, Dienstag, Mittwoch, volle Dröhnung, Laura und Gretel. Gretel: Genau, und weil du vielleicht unsere Social-Media-Accounts auch noch gar nicht kennst, du findest uns vor allem auf Instagram. Mich findest du unter GretelNiemeyer, die Roschewitz unter Laura.Roschewitz. Oder wenn du sagst, Instagram ist so gar nicht meins, dann schick uns einfach eine E-Mail an moin, M-O-I-N, moin@lauraundgretel.de und auch da schicken wir dir super gern einmal den Link zur Anmeldung von unserem Info-Call morgen. Ja, da erfährst du wirklich alles über Smash it!. Und Laura, du hast ja eigentlich das Bundle noch gar nicht voll gemacht, denn am Donnerstag ist unser monatlicher Mastermind-Call mit unseren Smashies. Da sind wir beide in drei Calls, also zwei Stunden treffen wir aufeinander und coachen unsere 30, 35 Smashies in diesen Calls. Und ja, ich sag mal so, am Freitag bin ich dann wahrscheinlich durch mit der Welt, aber ich freue mich drauf. Laura: Gut durch, Genau. Ja, und diese Folge heute wollen wir auch nutzen, mal ein bisschen behind the scenes zu gehen. Jubiläumsfolgen sind ja immer ein bisschen besondere Folgen. Normalerweise sind die Dienstagsfolgen ja immer eine Solofolge, meistens mit einer von uns. Und die Donnerstagsfolgen dann die Interviews. Und ich find's supergut, den Moment mal zu nutzen und mal so ein bisschen zurückzuschauen, was in den letzten vielleicht Monaten und auch über die letzten Jahre natürlich, die wir jetzt schon zusammenarbeiten, nicht nur Podcast machen, sondern natürlich auch Smash it in der Welt haben, was so große Themen, Mindfucks und einfach irgendwie irre Dinge sind, die wir immer wieder hören, erleben, begleiten und zum Teil auch selber fühlen. Also wirklich noch mal so zu gucken, ist so ein bisschen so eine Hand aufs Herz, Titten auf den Tisch Folge, wo wir über ein paar große Themen sprechen, die uns ein paar graue Haare manchmal machen, weil wir uns auch echt, oder Haare raufen, weil unter uns selbstständigen Frauen doch echt ganz schön was los ist, auch im Bereich Mindfuck-Glaubenssätze, darf ich das fragen und so weiter. Und die Zeit wollen wir uns heute mal nehmen. Gretel: Ja, absolut. Und ich finde vielleicht als erstes, das war wichtig zu sagen, dass es auch bei uns nicht alles super easy läuft die ganze Zeit. Also auch bei uns stehen in regelmäßigen Abständen große Entscheidungen an, große Sachen, die sich verändern. Die sind oft mit sehr vielen Tränen und Abschiedsschmerz und Loslassen und People-Pleaser-Tum und ich kann nicht allen helfen und so weiter verbunden. Ich persönlich hatte gerade wieder vor ein paar Wochen so eine Phase, wo ich wirklich auch sagen muss, ey, danke an mein Unternehmerinnen-Netzwerk, bei denen ich mich immer genauso zeigen kann, wie ich bin, mit allen Zweifeln, mit allen vielleicht auch persönlichen schambehafteten Themen und so weiter. Weil ich glaube wirklich aus ganz tiefster innerer Seele, dass nur dann Wachstum möglich ist. Wenn wir immer, wenn es irgendwo zwackt und nicht mehr ganz passt, wenn wir wirklich mal genau hinschauen und Sachen auch verändern und mit Menschen offen darüber reden können und auch analysieren können, ob das jetzt Ego ist, was uns im Weg steht, ob es Angst ist, ob es was auch immer ist. Aber wirklich nochmal so zu sagen, es ist bei keinem da draußen und es kann mir auch keiner erzählen, dass es immer super easy und toll und fluffig ist. Das ist totaler Bullshit. Also vielleicht so als Anfang mal, achte mal darauf, wo Entscheidungen für dich anstehen. Achte mal darauf, wo du Entscheidungen vermeidest, obwohl du eigentlich weißt, dass sie wichtig für dich wären. Such dir Menschen, die dir dabei helfen, diese Entscheidung zu treffen. Und achte auch sehr genau darauf, mit wem du dich eigentlich vergleichst, mit welchem Fake-Image, das da draußen so durch die Gegend fliegt von Menschen, du dich wirklich vergleichen möchtest. Laura: Und Hashtag Fake-Image, ich finde es auch echt einfach super, super wichtig. Und dafür ist auch, find ich, dieser Podcast für mich immer wieder ein Raum, sich ehrlich zu zeigen. Und natürlich machen wir Business, und natürlich zeigt man sich von Schokoladenseiten, von gewählten Seiten. Das ist völlig klar. Das ist auch Marketing, das gehört dazu. Und gleichzeitig, und das, find ich, verbindet uns auch so sehr, ist dieses Thema Loyalität und dieses Thema, seine Werte nicht zu verraten, zum Beispiel für mich und uns so wichtig, dass ich jetzt halt kein Bullshit erzähle. Natürlich erzähl ich nicht immer alles aus meinem Privatleben und aus jeder Mindfuck-Kurve meines Gehirns oder Herzens. Und trotzdem bin ich dabei immer ehrlich. Und das finde ich so, so wichtig. Und da passiert einfach so viel Scheiße am Markt, wo gelogen und bedrogen wird. Und das soll keine Angst machen, sondern einfach Awareness schaffen, dass man sich wirklich mit Leuten umgibt, die ehrlich sind, die ein ehrliches Interesse an einem haben, die einen gerne auch spielen, die einem vielleicht auch mal eine unbequeme Antwort geben. Und nicht immer nur sagen, du bist großartig, du bist toll, manifestier dir deine nächste Million. Sondern die wirklich einfach da sind, bau dein Netzwerk aus, also steck da wirklich Energie rein. Das ist wirklich der Grund, warum wir das Coffee-Speed-Networking seit Jahren mittlerweile machen. Weil wir einfach um den Wert von einem Netzwerk beide sehr, sehr gut Bescheid wissen. Und dieses, was du eben am Anfang gesagt hast, so dieser Punkt, es ist nicht immer einfach, den würde ich gerne noch mal aufgreifen. Weil ich glaube, dass es mittlerweile einige Menschen gibt, die also, es klingt immer so total bescheuert, und es fällt mir auch total schwer, das zu sagen, aber die so zu uns so ein bisschen aufgucken und sagen, ja, bei euch, ihr habt halt 200, 300 Leute im Speednetworking, ja, ihr habt halt 400 Folgen Podcast, und ich bin vielleicht jetzt bei der dritten und denk schon drüber nach, aufzugeben. Und diesen Gap, den möcht ich gern so transparent und ehrlich wie möglich machen, weil wir haben auch 100-mal drüber nachgedacht, einen Podcast aufzugeben oder das Coffee-Speed-Networking nicht mehr kostenlos zu machen. Und all diese Fragen wälzen wir, holen uns Support und treffen dann mutige Entscheidungen, die in die Richtung zielen, in die wir uns entwickeln wollen und wie wir unseren Kunden auch helfen wollen. Und nicht unbedingt, was das Einfachste oder Bequemste ist. Da ist ganz, ganz wichtig, mit wem oder was und welcher Situation vergleichst du dich. Es macht keinen Sinn, wenn du vielleicht grade deinen Gründungsantrag gestellt hast, dich mit jemandem zu sehr zu vergleichen, der seit fünf Jahren jeden Tag irgendwas macht. Sondern sieh es eher als Inspiration, aber nicht als Vergleich. Das ist, glaube ich, ganz wichtig. Gretel: Ja, absolut. Und was man ja auch immer nicht vergessen darf, also wir sind beide zusammen gestartet, das waren schon mal zwei Leute. Ja, das waren schon mal 200 Prozent. Wir hatten von Anfang an eine VA am Start oder anderthalb VA's, keine Ahnung. Wir haben mittlerweile ein Team von sechs Leuten inklusive uns, das wir finanzieren müssen, auch wollen, aber eben müssen. Dementsprechend ist der Output natürlich viel größer, als wenn ich alleine Business mache, als wenn ich noch überlege, mir vielleicht eine VA zu holen oder so. Und nichts davon ist besser oder schlechter, sondern das sind Entscheidungen, die wir dann irgendwann getroffen haben für uns und die sich für uns natürlich angefühlt haben und manchmal auch echt mit einer fetten Portion Schiss im Gepäck kamen und die wir dann aber gemacht haben. Und das leitet eigentlich perfekt über zu einem Thema, was uns halt auch super am Herzen liegt. Und wo ich gerade, bevor wir diese Folge aufgenommen haben, komme ich gerade aus einem Coaching und da hat meine Coachie das auch gesagt, dass dieses unternehmerische Denken, dass das halt so wichtig ist und dass wir das eben auch vermitteln und dass das, was ist, du sie hat auch nochmal zu mir gesagt, man, ja, und dass ich nochmal mich als Privatperson von der Unternehmerin, also ihr Name möchte ich jetzt nicht sagen, dass ich das noch mal sozusagen voneinander lösen kann, dass ich wirklich objektiv drauf gucken kann, dass ich wirklich auch schauen kann, was bringt mir das, das und das zu machen oder es auch nicht zu machen? Was habe ich davon, bestimmte Sachen zu machen oder auch nicht, was uns ja als Privatperson manchmal schwer fällt, weil wir sehr harmoniebedürftig sozialisiert sind und People Pleaser unser zweiter, dritter Vorname ist. Und wirklich, also dazu muss ich echt sagen, wenn unsere Smashies nach sechs oder nach zwölf Monaten das Programm verlassen und alleine weitergehen, dann können die Unternehmerisch denken. Und das ist mir so wichtig, weil ich wirklich, Da muss ich auch ganz ehrlich sagen, ich dachte immer, ja, das kann man doch. Das hat man doch. Wenn man es selbstständig macht, dann kann man das doch. Und da aber auch sozusagen zu verstehen, nee, so ticke ich offensichtlich oder du auch. Aber das ist halt was, was auch gelernt werden darf und wo es auch über Beispiele gibt, wo man in konkreten Situationen eben mal schauen darf, was würde jetzt die Privatperson tun, was würde jetzt die Unternehmerin tun und das ist halt wirklich arsch wichtig. Jetzt habe ich doch noch geflucht. Laura: Voll. Und das ist auch wirklich, finde ich, was du wiederum im Außen, vielleicht folgst du irgendwie ganz vielen Menschen auf Insta und Co. Und siehst halt, wie die launchen oder wie die irgendwas machen, aber was da wirklich unternehmerisch dahinter steckt und wie viele schwierige Geburten dahinter stecken, das sieht man bei den meisten nicht. Ich finde zum Beispiel, mir wird ganz oft gesagt, Laura, du hattest das mit in der Muttermilch. Ich komme aus einer selbstständigen Familie. Mutter, Vater, Bruder, Oma, alle selbstständig. Und ich kann euch sagen, nein, auch das ist nur ein Ja, bei dir ist es leichter. Und das das ist nicht so. Ich hab schon so oft geweint, geschwitzt, geflucht, gegen den Mülleimer getreten, weil ich irgendwie festgesteckt bin, weil ich mich irgendwas nicht getraut hab. Für mich war zum Beispiel ein krasser Schritt, sich Festangestellte ins Team zu holen. Weil ich selber einfach null Festangestellte-Seins-Gene in mir trage. Und ich so das Gefühl hatte, ich verpflichte mich auf eine äh, das Leben während der Ehe. Und das fühlt sich nach ganz viel Enge und Verpflichtung an. Und mittlerweile haben wir zwei Festangestellte in unserem Team. Und ich liebe alles daran, ich find's einfach ganz toll. Und wenn du mir das vor ziemlich genau einem Jahr als Idee aufkam, haben uns aber richtig die Ohren geflattert. Und wir dachten beide, boah, krass ist unsere Firma an diesem Punkt. Und als wir das entschieden haben, waren wir nicht an dem Punkt. Sondern als wir entschieden haben, waren wir an dem Punkt, wo es eine ganz große Sehnsucht, einen ganz großen, ganz ehrlichen, tiefen Wunsch und Bedürfnis gab. Wir waren nicht an dem Punkt, wo wir gesagt haben, ach, hier liegen an jedem Monatsende so viel Geld drüber, was machen wir damit, lass uns mal eine Festangestellte suchen. Und so, glaub ich, denken und fühlen einige Selbstständige, dass es erst so sein muss, und dann kann man diese Schritte gehen. Und es ist einfach nicht so. Und es ist auch, fällt mir und uns, überhaupt nicht leicht, solche Entscheidungen zu treffen. Und dann muss man eben nachsteuern und gucken, war das eine gute Entscheidung? Aber diese Entscheidungsfähigkeit ist, glaube ich, ganz, ganz zentral. Und wenn man das nicht einfach intuitiv in sich hat, und selbst wenn man es in sich hat, braucht man da, glaube ich, immer wieder Korrektive, die wirklich Gutes für einen im Sinn haben. Das ist, glaube ich, echt super wichtig. Gretel: Und ich glaube, es ist aber, also 100 Prozent das, was du gesagt hattest. Nein, wir hatten kein Geld über vor einem Jahr, obwohl alle von außen wahrscheinlich dachten, boah, Smash it läuft ja mega krass und das machen die jetzt schon seit zwei Jahren und das läuft ja wie geschnitten Brot. Nein, das lief es nicht. Ich habe gerade als du das erzählt hast, habe ich gedacht, ja, aber es ist wirklich dieses Ding, handle und sei wie die Person, die du gern sein möchtest. Das hat für mich gar nichts in erster Linie mit spirituellem Manifestieren oder so zu tun, sondern es ist einfach eine Feststellung, okay, wenn wir weitermachen wie bisher, ändert sich nichts. Wir sind irgendwie beide ein paar mal krank geworden, wir pfeifen auf dem letzten Loch. So kann es nicht weitergehen. Fühlt sich die Alternative von wir holen hier jemanden rein an wie super easy peasy, na klar machen wir. Nein, weil auch da du kannst immer noch die falsche Person einstellen und so weiter. Und ich glaube aber, dass ganz viel, was auch wichtig ist und was viele glaube ich auch nicht machen, darin besteht, sich die relevanten Informationen einzuholen. Also ja, wir haben damals dann auch überlegt, ja und was ist, wenn das nicht klappt mit der Person? Oh Gott, die werden wir ja nie wieder los. Ja, stimmt nicht. Mit einem Unternehmen mit bis zu zehn Festangestellten hast du eine Kündigungsfrist und kannst die halt einfach entlassen. Ist nix mit betriebsbedingt und … Oder ja, was bezahlt man denn so einer Person? Naja, dann frag dich doch mal, hör dich doch mal rede mit einer Steuerberaterin, was braucht es alles noch, Betriebsnummer, Krankenkasse, weiß ich nicht was. Hol dir die relevanten Informationen ein, dann kannst du eine Entscheidung treffen und dann kommst du auch aus dieser Angststarre raus, finde ich. Und das kann auch schon der Moment sein, wenn du dir eine VA holst. Ja, wo hättest du denn gerne eine? Und was kosten die denn? Und was gibt's für Pakete? Und wenn du dir erstmal für zehn Stunden jemanden holst im Monat, fühl es doch mal, fühl mal dahin. So, und am Ende des Tages mit mittlerweile beiden Festangestellten und den beiden eigentlich festen Freelancerinnen, mit denen wir ja auch schon seit drei Jahren arbeiten, muss ich ganz ehrlich sagen, es fühlt sich überhaupt nicht eng oder schlecht an, weil wir mit Menschen reden können und weil wir aber in unserer Rolle als Unternehmerin auch wissen, was es braucht, damit es diesem Unternehmen gut geht und weil wir das auch in Momenten, wo nicht alles super fluffig läuft, als Unternehmerin kommunizieren. Weil auch da uns unser Team super wichtig ist, aber das Unternehmen erstmal vorrang vor, wie sagen wir so schön, Einzelschicksalen hat. Und das finde ich einfach so wichtig. Das ist auch nichts Schlimmes. Und das heißt auch nicht, dass wir die Mädels nicht total lieben. Aber es bedeutet einfach schon, naja, aber wir wollen auch in zwei Monaten noch in der Lage sein, die Gehälter zu bezahlen. Laura: Voll. Und das ist halt wirklich, find ich es ist Entscheidung treffen, es ist auch mit Konflikten umgehen, also mit Inneren und mit Äußeren. Wenn etwas nicht so läuft, wie ich mir das wünsche, dann nicht still nach diesem Gesetz von Okay, ich will eigentlich, dass sich was verändert, aber ich lass im Außen alles, wie es ist. Das ist auch was, was ich einfach häufig erlebe. Ich komm grade aus dem Mindset-Call in Smash it. Da hab ich auch wieder gemerkt, da haben wir so gerungen mit der einen oder anderen Smashie. Ja, ich möchte irgendwie vorankommen. Ich merke, in dem Fall hatte die Person noch einen sozusagen Brotjob, einen Haupt-, einen Erst-, einen Neben-, einen wie auch immer definierten Job und ist selbstständig. Dann ging's darum, ja, ich schaffe nicht die Selbstständigkeit, das Angestellten-Tum Plus und alles, was Marketing und so weiter angeht. Und dann war's, na ja, ich brauch jetzt erst mal so und so viele zahlende Kundinnen, und dann hol ich mir jemanden an Bord. Und das ist halt verhältnismäßig crazy, so was zu denken. Weil wenn man schon feststellt, ich komm nicht mit, ich komm nicht hinterher, ich schaff es einfach nicht, dann wird es sehr unwahrscheinlich sein, dass, wenn du dann noch Kundinnen hast, wo du zum Beispiel als Coach arbeitest und noch deliverst und noch Eins-zu-eins-Sessions gibt, meinetwegen, dass du dann auf einmal noch dazu kommst, noch mehr Marketing zu betreiben. Die fallen auch nicht vom Himmel, auch bei uns nicht. Deswegen ist es, glaub ich, ganz wichtig, was du meintest, dieses und wirklich nicht als Speedy-Blabla, sondern verhalte dich so, trifft die Entscheidungen, die in die Richtung zeigen, in die du willst. Wo du wirklich hinwillst. Und nicht, wo es okay ist, wo man's aushalten kann, oder wo du's änderst, wenn du mehr Geld hast, sondern wo du hinwillst. Und dafür finde ich tatsächlich diese auch diese Trennung der Rollen superwichtig. Weil letztendlich, wir beide sind in erster Linie Freundinnen. Und du bist Gretel und ich bin Laura. So. Und dann haben wir beide super viele verschiedene Rollen in uns. Eine davon ist, dass wir ein Unternehmen zusammen haben. Und das aller wichtigste ist aber immer noch, dass es uns als Menschen gut geht. Und dann kommt für mich zusammen, dass es unserer Freundschaft gut geht. Und dann kommt, dass es unserem Unternehmen gut geht. Also sich auch mal wieder so ein bisschen zu leveln und zu sagen, weil ich glaube, Selbstständigkeit frisst manchmal auch Seele und Leben. Dann ist es irgendwie alles Selbstständigkeit und alles, und die Beziehungen leiden drunter und so. Und das auch wieder so ein bisschen ins Verhältnis zu stellen, zu sagen, ich bin in erster Linie Mensch, und ich bin Unternehmerin, und ich bin Freundin, und ich bin bla, bla, bla, Mutter, Tochter, irgendwas. Und jetzt gucken wir mal, dass wir dieses Unternehmen gut zusammenleiten. Und das ist bei uns jetzt zusammen, das ist natürlich ein Riesenglücksfall. Aber ich hab ja auch noch ein Unternehmen alleine. Und auch da guck ich so drauf. Das ist nicht ich, sondern es gibt mich und es gibt dieses Unternehmen. Ich gucke, dass ich das Unternehmen gut führe und dass das Unternehmen sich so entwickelt, dass ich eine realistische Chance habe, gesund zu bleiben oder zu werden, je nachdem, wo ich grade bin, und nicht komplett auszubrennen. Dann muss ich diese Entscheidung aber auch treffen. Die sind manchmal sackenschwer, auch bei uns. Und das ist nicht so ein Ja, ich schmück mich hier mit Federn, ist das anstrengend. Nein, es ist manchmal, dass wir irgendwo sitzen und denken … Gretel: Fuck, Kasse bei Lidl hätte echt so ein bisschen Scham gerade. Laura: Genau. Es wär doch ganz attraktiv einfach im Supermarkt zu arbeiten und der Struggle ist real. Wir können es euch sagen. Gretel: Ja, jetzt kriege ich natürlich zu meinem nächsten Thema keine super Überleitung, außer dass du gesagt hast, Sacken schwer. Und ich finde, also eine der Sachen, die ich dir, liebe Hörerin, dir, liebe Hörer, auf jeden Fall noch mitgeben möchte, ist, bitte lerne den Sack zuzumachen beim Verkaufen. Weil ich sehe das so oft, auch das kam jetzt in den letzten Coachings wieder raus. Boah, ihr macht schon so viel richtig, ja? Du schmeißt Köder raus, noch und nöcher, bist in Podcasts, du bloggst vielleicht, schreibst ein Newsletter, gehst auf Netzwerkevents und so weiter. Und wenn es aber an einer Leine zuckt und da tatsächlich jemand bei rumkommen könnte, dann gehst du woanders hin. Also ich merke das so oft, ich sehe das so oft, dass so dieses Gefühl von, ah jetzt müsste ich wirklich sagen, ah ja, wollen wir denn zusammenarbeiten? Ah ja, willst du denn einen Call bei mir buchen? Ach ja, ich mache dir ein Angebot, was hältst du davon? Dass bei dem, bei dieser Phase, bei dieser Stage ist plötzlich alles andere, inklusive der Buchhaltung und der Wäsche, wieder spannender und wichtiger. Also wirklich dieser Sack-Zumach-Moment, der fehlt mir bei ganz vielen. Und da achten wir auch und Smash it ganz, ganz viel drauf, oder in meinen 1-zu-1-Coachings, dass ich wirklich sage, ja hast du da denn nochmal das Follow-up gemacht, ja hast du da denn was angeboten, ach die hat gesagt, das und das findet sie toll von dir, aha, was war denn deine Reaktion, doch bitte nicht nur ein, oh danke, sondern, ah ja super, passt das denn auch für dich oder hast du jemanden, für den das passen kann? Also wirklich so diese zielführende Verkaufen mit der Erlaubnis, diesen Scheiß Sack mal zuzumachen. Weil wissen wir ja auch, wenn wir es dann, also erst sagen wir immer so, ja, ich will unbedingt Kundinnen haben und ganz toll mit denen arbeiten. Aber klar, wenn wir dann echte Menschen als Kundinnen haben, müssen wir denen ja auch gerecht werden. Und spätestens da kommen dann die nächsten Mindfucks wieder hoch. Das heißt, ich sehe es so oft, dass wir uns irgendwie busy halten, um bei den Sachen, die wir schon angeschoben haben, den letzten Meter nicht zu gehen. Da kann ich nur sagen, ey, don't. Geh jetzt mal bitte die Aktivitäten, die Verkaufsaktivitäten, die unternehmerischen Aktivitäten, die du schon machst, durch. Und guck mal, wo du Sack-Zumach-Potenzial hast und dann mach das mal. Laura: Und das ist halt wirklich so ein Thema, was uns oft begegnet, wo wir uns gerne mal irgendwelche GIFs aneinander zuschicken und denken so, wenn Menschen erzählen, mein Business läuft super, nur ich verkaufe nicht. Das ist so ein Moment von, hä, also wie? Also es wäre so, als würde Rittersport sagen, ey, läuft super bei uns, wir haben keine Schokolade im Regal stehen, die man kaufen kann. Das ist so, hä? Das funktioniert nicht. Ein Unternehmen, sorry, aber ein Unternehmen kann nicht erfolgreich sein, außer es ist in der Start-up-Phase aus wirklich soliden Gründen. Aber wenn du sagst, du hast ein Unternehmen, du bist Selbstständiger und du verkaufst nicht, du hast keine zahlende Kundschaft, dann kann das Unternehmen nicht gesund sein. Das kann nicht super laufen, das ist nicht möglich. Und es gibt natürlich Phasen, wo man mehr verkauft, weniger, wissen wir alle, aber das ist wirklich so ein Ding, wo wir beide aus ganz unterschiedlichen Perspektiven sagen, nee, das ist nicht möglich, das ist auch nicht erstrebenswert. Da müssen wir zusammen was dran ändern. Weil genau dieser Punkt, eben hatte ich grade in dem Call eine Mindsetfrage, ja, ich, ähm, ich steh total hinter meinem Angebot, das find ich super, das ist alles klasse. Und jetzt möchte ich zehn zahlende Kunden haben, aber ich möchte nicht für das Marketing und für das Verkaufen verantwortlich sein. Das passt, ich möchte das nicht. Und da mal reinzutauchen, auch in so einer Mindset-Call, weil wir wissen alle, spätestens seitdem du vielleicht diesen Podcast hörst, Verkaufen ist Handwerkszeug und Mindset, ähm, dass da irgendwas versteckt ist. Und in diesem Fall war's einfach, dass die Person die Verantwortung für diesen Bereich nicht übernehmen wollte, weil sie super Angst hatte zu scheitern. Und eher dachte, na ja, vielleicht kann ich mir jemanden suchen, der den ganzen Bereich Marketing für mich macht. Dann denk ich mir, wie soll jemand denn bitte schön dich vermarkten? Also, hä? Was ist der Gedanke dahinter? Und da mal wirklich tief reinzutauchen und zu fragen, fehlt dir da gerade das Ob? Also ist es eine Mindset-Frage oder fehlt dir das Wie? Ist es eine Handwerksfrage? Also mit den Kneifzangen anzukommen mit unseren, weil das kann ja nicht sein, dass es daran scheitert, dass du ein geiler Mensch bist, eine tolle Persönlichkeit, tolles Wissen hast, ein tolles Angebot und dann verkaufst du es nicht. Das wäre fahrlässig. Gretel: Das ist aber sehr spannend, weil wir nehmen ja diese Folge gerade zwischen deinem Mindset-Call und meinem Verkaufscall in Smash it auf. Ich bin gespannt, ob sie dann gleich bei mir sitzt und wir nochmal übers Handwerkszeug gucken. Ja, absolut. Also bin ich absolut bei dir. Und es ist auch immer eine Frage von realistischen Zielen, die wir uns da setzen. Also ganz ehrlich, zehn 1 zu 1 Kunden auf einmal, what the fuck? Scheiße, jetzt fluche ich richtig. Es darf auch realistisch bleiben. Vielleicht mal zum Vergleich, als ich vor zwei Jahren gesagt habe, ich möchte eins zu eins anbieten, neben Smash it, weil mir dieses eins zu eins so wichtig war. Da habe ich gesagt, nicht mehr als fünf auf einmal. Dann hatte ich irgendwann sieben oder acht auf einmal und das war wirklich viel, ja auch noch neben Smash it, aber da halt auch nochmal zu sagen, in welchem Zeitraum möchtest du wie viele Kunden haben, was ist realistisch, was kannst du auch in der Delivery hinten raus handeln. Also ich habe ganz oft das Gefühl, dass es so Sachen sind von, ja jetzt weiß ich ja, wie es geht, die werden mich alle überrennen. Ja, das werden sie wahrscheinlich nicht. Laura: To be honest, it's not gonna happen. Gretel: It's not gonna happen. Ja, Also auch wenn ich anfange, DMs zu schreiben an meine FollowerInnen und zu sagen, hey, ich wollte mal hören, wie es bei dir so aussieht und wie du in Punkto Verkaufen so aufgestellt bist, dann antworten mir wahrscheinlich 90 Prozent erstmal nicht. Also die denken, boah, die Sales-Tante, die will mir jetzt irgendwas verkaufen, die kann ja gar nicht nur daran interessiert sein, zu wissen, wie es mir wirklich geht. Spoiler, wenn ich dich anschreibe bei Instagram, ich freue mich über eine Antwort, wie auch immer die aussieht. Und ja, bin ein ziemlich sympathischer Mensch, mit dem man auch einfach nur so schreiben kann. Aber ich will damit sagen, wir denken dann immer, jetzt sind wir so weit. Wir schnippen einmal mit dem Finger und dann geht das. Und ehrlicherweise, das dachte ich ja am Anfang meiner Selbstständigkeit auch noch, ich bringe den Leuten in vier Wochen verkaufen bei und Schnippsi, funktioniert das alles und die können das alles, aber so ist es halt nicht. Und gerade wenn du, wobei ich wollte gerade sagen, gerade wenn du ein hochpreisiges Offer hast, aber ehrlicherweise ist der Preis total wurscht, weil auch ein Angebot für 50 oder 100 Euro sich nicht leichter verkauft als eins für 2000 Euro. Bitte manage your expertations und guck dann auch, was machst du, um dieses Ziel zu erreichen? Was machst du ganz konkret und ganz ehrlich mit Titten auf den Tisch und Hand aufs Herz? Was machst du wirklich, um deine Ziele zu erreichen? Laura: Und das ist halt auch für mich so ein klassischer Fall von Sabotage, zu sagen, ich setze mir einfach so hohe Ziele, die kann ich gar nicht erreichen, da muss ich gar nicht anfangen. Und how sexy ist es dann bitte schön zu sagen, ja, ich verkaufe drei Coachings in dem und dem Zeitraum. Und das dann aber auch bitte zu machen. Und dann nicht zu sagen, ja, okay, ab jetzt werde ich jeden Monat sechs Coachings einloggen, im Eins zu Eins, bla, bla, bla. Das ist wirklich Sabotage, die wir viel erleben, finde ich. Und dann zu sagen, ey, komm, wir norden dich neu ein, was ist realistisch? Es ist nicht null und es ist nicht 100, sondern es ist was dazwischen. Was ist realistisch mit deiner Reichweite, mit deinen Tools, bla, bla, bla, bla. Und dann mach es aber bitte auch. Weil es gibt ja Menschen, die schaffen das, und es gibt Menschen, die schaffen's nicht. Da kann man sich ja immer fragen, was ist der Unterschied zwischen diesen unternehmerischen Persönlichkeiten? Nicht als Vergleich vom Wesen, sondern einfach, was macht die eine Unternehmerin anders als die andere Unternehmerin? Es geht auch nicht um abgucken, sondern darum, sich zu fragen, was mache ich unternehmerisch grade, zu diesem Ziel zu kommen. Und da lauern halt echt diverse größere und kleinere Mindfucks. Und einer davon ist, selbst Sabotage Deluxe zu sagen, ich setz mir so hohe Ziele, die ich gar nicht erreichen kann. Einer davon ist zu sagen, ich weiß nicht, wie es geht, deswegen mache ich einfach nichts, halte mich total busy mit Wäsche waschen, Staubsaugen, Buchführung und dem 159. Vereinsrundbrief, den aber zwar Menschen lesen, aber wo noch nicht mal ein Call to Action drin ist und keine Erklärung, wie ich mit mir arbeiten kann. Gretel: Genau, also kurzer Disclaimer für einen Rundbrief heißen bei Laura Newsletter. Die regelmäßig rausgehen, aber die, wie gesagt, keinen Call to Action haben und wo keiner was kauft. Ja, und ich finde es so cool und so spannend und ich finde da schließt sich so der Kreis eigentlich gut oder der Bogen gut zu dieser 400. Folge, dass wir eben so viel jetzt auch wissen darüber, was funktioniert, aber wie auch Menschen ticken, wie sie sich selber sabotieren, was sie machen sollten, aber dann nicht tun, wie man sie doch dazu bringt, das zu tun, wie Selbstständige wirklich zu erfolgreichen und wir sagen es ja auch gern entspannten im Bereich des Möglichen Unternehmerinnen werden. Und dazu braucht es vielleicht nicht die 400 Folgen, aber die über 100 Kundinnen, die wir in Smash it betreut haben, die unterschiedlichsten Businesses, die wir da sehen. Das finde ich halt auch nochmal cool, dass wir so ganz unterschiedliche Persönlichkeiten drin haben von Mitte 20 bis Mitte 50, ganz unterschiedliche Typen, extrovertiert, introvertiert, irgendwas dazwischen, ganz unterschiedliche Businesses von der Führungskräftetrainerin über die Webdesignerin, Personal Branding Fotografin hin zur Ernährungsberaterin und so weiter. Und ich finde, das ist halt so ein Sch.., den wir aber auch erst mal sehen durften. Also für uns ist das natürlich selbstverständlich. Wir kennen die ganzen Frauen und wir lieben sie sehr. Liebe geht raus an jede einzelne Smashie und Ex-Smashie und 1-zu-1-Kundin von mir. Und das ist aber einfach so zu sagen, ja du kannst es schon machen, aber mach doch lieber so. Oder ja, das und das erzählst du mir, aber ehrlicherweise, da steckt noch was anderes dahinter. Wie wäre es, wenn wir mal genau hingucken und so weiter. Und das ist so schön und deswegen macht unsere Arbeit so Spaß und deswegen ist Smash it jetzt auch schon seit, am 1. April haben wir übrigens, das haben wir vergessen zu erwähnen, Geburtstag gefeiert. Da gab es die Mastermind seit drei Jahren. Deswegen gibt es diese Mastermind schon so lange, weil sie sich immer wieder neu erfindet, weil sie möglich Wert kreiert, weil wir super viel Wissen über verschiedene Industries, verschiedene Frauen, verschiedene Best Practices haben und das ist geil. Und ich freue mich total, dass wir sowas eben auch dann so easy peasy teilen können in so einem Podcast. Laura: Absolut. Und mein letzter Punkt für diese Folge ist, du hast eben gesagt, Liebe geht raus an die Smashies, an die Ex-Smashies, und ich mach jetzt was Verrücktes, Liebe geht raus an die zukünftigen Smashies. Und die zukünftigen Smashies sind ja vielleicht in diesem Podcast unterwegs, davon geh ich sehr stark aus. Und die zukünftigen eventuell Smashies lade ich an dieser Stelle noch mal herzlich ein zu unserem Info-Call morgen. Weil da wird's noch mal wirklich etwas konkreter um unsere Mastermind gehen. Die Elemente, was genau ist da drin? Weil Da merken wir immer wieder, dass da doch ganz viel Nebel herrscht. Das wird morgen anders sein. Also morgen Mittwoch um 10 Uhr ist unser Call. Zu dem würde ich gerne kostenlos einladen. Spring rüber zu Insta, zu Gretel Niemeyer oder zu mir, Laura Roschewitz. Oder schick uns eine Mail an moin@lauraundgretel.de und sei morgen dabei, denn das wird einfach cool. Da werden wir nochmal genau zeigen, was sind unsere unterschiedlichen Hintergründe, unsere Erfahrungen. Ich glaube, das ist auch immer nochmal echt ganz spannend, was für uns völlig selbstverständlich ist, diese Zwei-Kneif-Zangen von zwei Seiten, das noch mal herauszuarbeiten. Und du kannst auch Fragen stellen. Da kommen auch ganz oft so Fragen wie, würde das dann überhaupt für meinen Bereich funktionieren? Du darfst auch gerne dazukommen, wenn du superunsicher bist und denkst, ah, ich weiß nicht. Also jumpt einfach dazu. Das wird eine schöne, gemütliche, spannende Runde und wir freuen uns, dich morgen zu sehen. Gretel: Genau. Und hörst du jetzt diese Podcast-Folge ein bisschen später oder hast morgen keine Zeit, dann hast du natürlich auch immer die Möglichkeit, dir einfach einen individuellen Passigkeits-Check bei Laura oder mir zu buchen. Da schnacken wir eben auch über deine ganz individuelle Situation. Keine Angst, unverbindlich, wir schwatzen niemandem was auf, weil wir halt auch sagen, wir müssen ja dann auch hinten raus noch deliveren. Wir haben gar keinen Bock, Menschen im Programm zu haben, die nicht zu uns passen und zu denen wir nicht passen. Also wenn du magst, wir verlinken es dir auch entweder hier unter der Folge oder schreib uns auch einfach an. Dann schicken wir dir den Link zum Passigkeitscheck und auch da erzählen wir dir ganz individuell nochmal alles über Smash it. Laura: Genau. Das war's mit unserer 400. Folge Crazy. Gretel springt jetzt rüber zum Verkaufen Call in Smash it, das immer total cool ist, Und ihr springt rüber zum Call oder zum Passigkeitscheck. Und hier geht's jetzt weiter. Wir zielen auf nichts Kleineres, Geringeres als die 500, würd ich sagen, als Nächstes. Krass. Super, ich wünsch euch einen schönen Tag. Und wir freuen uns immer auf Resonanz zu den Folgen. Feiert sie gerne, teilt sie gerne, bringt sie in die Welt. Damit tut ihr uns auch einen großen Gefallen. Gretel: Bis dann. Laura: Tschüss.
- 04.04.202428 min
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Ich hab keine Zeit - einer der wohl am häufigsten verwendeten Sätze (gleich nach "Ich habe kein Geld") in unserem Alltag als Privatperson aber auch Selbstständige. Wie oft sagen wir es selbst zu uns oder anderen? Wie oft nutzt Du die nicht vorhandene Zeit als Begründung, etwas nicht tun zu können, was Du dringend solltest oder musst? In diesem Interview entdecken Laura und Laura beeindruckende Parallelen zwischen Sport & Selbstständigkeit. Wir sprechen darüber, warum … … Sport in einer Gruppe so oft viel besser klappt als alleine 🤘 … wir wirklich denken, dass wir die 5 Minuten nicht haben - aber stundenlang am Smartphone auf Insta und Co. abhängen 🤪 … es sinnvoll ist, sich Hilfe zu holen 💙 … Muttisport auch für Nicht-Mütter funktioniert 🤫 … Lauras 33 Tage Challenge so cool ist 🥳 … wir gar nicht alles alleine machen und können müssen 🥹 Hör' unbedingt mal rein in diese lebendige Moin um Neun Folge und spring uuuunbedingt rüber zu Laura Rose auf Insta und lass ihr einen Sport-Smiley Deiner Wahl da 🥵🧘♀️🧚♀️🫣💪🏋️♀️ Ab zu Laura 👉 https://www.instagram.com/sportmitlaura/ Viel Freude mit der neuen Folge Moin um Neun Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Laura Roschewitz: Hallo und herzlich willkommen zu einer besonderen Folge Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Laura heute. Wie spannend, wir sind die Doppel-Laura hier heute beim Podcast und es ist Folge 399 Crazy Shit. Ich freue mich sehr auf eine coole Stunde, halbe Stunde, Viertelstunde, zehn Minuten mal schauen mit dir, liebe Laura, willkommen bei Moin um Neun. Schön, dass du da bist. Laura Rose: Danke, dass ich da sein darf. Ich freue mich. Laura Roschewitz: Sehr, sehr gerne. Ja, wir sind hier als doppeltes Laurachen heute unterwegs. Und wir haben ein Thema im Gepäck, was, glaube ich, für viele von euch wahrscheinlich spannend sein kann. Denn, mal aus dem Nähkästchen geplaudert, für mich auf jeden Fall ist es ein Thema, was ich nicht so gerne mir angucke. Wir hatten hier neulich schon eine Folge zum Thema Buchhaltung, jetzt wollen wir uns mal in einer Podcast-Folge dem Thema Sport widmen. Das finde ich sehr spannend, bei mir liegen die im Gehirn in verbandten Arealen. Liebe Laura, magst du dich einmal vorstellen, wer du bist und warum ich dich mit Sport in Verbindung bringe? Laura Rose: Keine Ahnung, eventuell, weil ich unter dem Namen Sport mit Laura auftrete. Möglicherweise deswegen. Ich bin Laura, ich bin 26 Jahre alt und ich habe mich in der Elternzeit mit kleinem, sehr kleinem Kind selbständig gemacht mit Muttisport. Mit Sport für frischgebackene Mamas und auch schon nicht mehr ganz so frisch gebackene Mamas. Alles rund Rückbildung, Becken, Boden, Sport in den Alltag integrieren. Wie Gottes Willen funktioniert das, wenn man so einen sehr kleinen Menschen hat, der irgendwie sehr viel von der Zeit frisst und man sich trotzdem so ein bisschen um sich kümmern möchte. Das ist mein Thema. Deswegen verbindest du mich wahrscheinlich mit Sport. Laura Roschewitz: Yes, und aufmerksame HörerInnen hier von unserem Podcast wissen natürlich, ich bin keine Mama. Und trotzdem finde ich aber das Thema Sport, auch für uns Selbstständige, sehr, sehr spannend. Und deswegen dürft ihr jetzt auch dranbleiben, wenn ihr keine Mama seid, ein Papa seid, gar nichts von allem seid. Denn ich würde gerne mit dir mal einen Blick da hinwerfen, was vielleicht deine Arbeit und meine bzw. unsere Arbeit auch gemeinsam haben. Ich glaube, dass wir beide es mit Menschen zu tun haben, die vielleicht auf den ersten Blick sagen, ja, ist ein total wichtiges Thema, supergut, dass du das machst, aber ich hab grad keine Zeit. Also, das ist so einer der am meistgehörten Sätze von uns, neben ein paar anderen. Lass uns doch mal vielleicht bei dir anfangen. Wie hast du das geschafft und was hat dich geritten, um dir in dieser speziellen Zeit mit sehr kleinem Kind die Selbstständigkeit aufzubauen? Was ist dein Antrieb dahinter und wo kommt das her? Laura Rose: Also das mit dem Selbstständigmachen ist so ein bisschen bei mir einfach gewesen, der Schmerzdruck war groß genug. Es war keine Alternative, zurück in die Anstellung zu gehen, weil einfach, funktioniert nicht. Ich bin eigentlich gelernte Tanzlehrerin und habe halt so standardmäßig von 16 bis 24 Uhr gearbeitet. Das funktioniert mit Baby nicht. Das funktioniert einfach gar nicht. Und dann war so, okay, was machen wir denn? Was habe ich denn so in meinem Bauchladen alles an Fähigkeiten und was kann man daraus machen? Und ich war halt neben der Tanzlehrerin sowieso schon Fitnesstrainerin und dann auf einmal Mama und dachte mir, ja gut, machen wir, lassen wir das angehen. Und Zeit ist ja irgendwie so ein Ding. Ja, natürlich ist das mit kleinem Kind und gerade ganz kleinem Kind irgendwie, hat man einen sehr chaotischen Tagesablauf, weil das Kind halt sehr bestimmend ist. Trotzdem bieten sich ja immer wieder so kleine Momente, in denen man was machen kann. Und wenn man die einfach nutzt und nicht ganz so viel darüber nachdenkt, dann geht da auf einmal voll viel. Also ich glaube, wenn ich gewusst hätte, was da auf mich zukommt mit der Selbstständigkeit, dann hätte ich das nicht gemacht. Aber weil ich mir halt dachte, na gut, ich habe jetzt fünf Minuten, jetzt machen wir mal, keine Ahnung, jetzt kaufen wir mal eine Domain. Da habe ich den ersten Schritt gemacht und dann hatte ich nach, echt nicht lange, fünf Minuten eine Domain und dachte mir so, okay, was machen wir jetzt damit? Und so ging das dann weiter. Und durch diese ganzen vielen kleinen Momente, die ich halt einfach gemacht habe, ohne da megamäßig drüber nachzudenken und zu gucken, was danach kommt, bin ich jetzt selbstständig und das gar nicht mal so ganz unerfolgreich. Und das ist echt cool. Laura Roschewitz: Ja, spannend. Da haben wir schon den nächsten gemeinsamen Punkt. Denn dieses, was du eben erzählst, und schwupps, warst du einfach irgendwie selbstständig. Und diese ganzen kleinen Punkte, die du grade erwähnt hast, die ja sowohl für Sport gelten, also für Bewegung, für Sport in meinem Leben, als auch für ein Business führen, glaub, da haben wir eine sehr ähnliche Herangehensweise. Weil das ist ja auch so, dass wir auch bei Moin um Neun, bei Smash It, überall viele, viele Frauen in unserer Community haben, die eben auch Mütter sind. Und die eben auch sagen, ich hab nicht acht Stunden am Stück Zeit und erst recht nicht zu irgendwelchen festgelegten Zeiten. Aber wenn ich eben Step by Step, wenn ich einfach dranbleibe, wenn ich weitermache und diese Zeitfenster gut nutze, dann passiert ja auf einmal was. Dann seh ich Veränderungen, dann seh ich sozusagen Fortschritt. Das find ich total spannend, wie du das eben beschrieben hast. So dieses, ja, dann hattest du ein Kind, was sehr natürlich mit Bedürfnissen grade in der ersten Zeit total präsent ist und vorne ansteht. Ja, stimmt. Und es gibt natürlich noch ganz viele Räume. Da möchte ich noch mal den Moment erwähnen, als du auch mit Kind zum Beispiel nach Berlin gekommen bist zu unserem VIP-Day. Wo natürlich, es ist ja immer zwei Ausrichtungen. Bei einer Person kann es ein Grund sein, warum man etwas nicht machen muss oder kann oder darf. Und bei jemand anders funktioniert das ganz gut. Wie würdest du sagen, geht es deinen Kundinnen, den Menschen, die mit dir anfangen, Sport zu machen? Also ist da häufig am Anfang die Überzeugung von, ich habe nicht genug Zeit dafür und wie entwickelt sich das dann weiter, wenn man dran bleibt und diese kleinen Räume nutzt? Also welche Reise kann ich mit dir sozusagen vollziehen? Laura Rose: Also ich habe ganz am Anfang habe ich ganz oft das Gefühl, dass Frauen gar nicht, Mütter, Frauen, es passt auf alle, gar nicht so ganz bewusst ist, dass man auch mit diesen kleinen Dingen einfach echt was erreichen kann. Ganz viele haben im Kopf, und das ist mit der Selbstständigkeit, finde ich, ähnlich, entweder ich mache das jetzt, ich habe da jetzt wirklich Zeit für, ich nehme mir da jetzt einen großen Raum, arbeite acht Stunden am Tag, sporte mindestens eine Stunde am Stück, weil ansonsten funktioniert das nicht. Und das ist einfach die Quatsch mit Soße. Diese ganzen kleinen Momente bringen einen in Summe nachher tatsächlich viel weiter. Wenn ich wirklich jeden Tag kontinuierlich was mache und immer so ein kleinen Häppchen, dann kann ich relativ schnell feststellen, dass sich mein Körper verändert, dass sich mein Wohlbefinden verändert, dass sich mein Business verändert, dass ich einfach wirklich merke, da passiert was. Und das tatsächlich viel schneller und viel wahrscheinlicher, als wenn ich halt mal alle vier Wochen mich eine Stunde hinsetze oder wenn ich alle drei Wochen mal acht Stunden arbeite. Mit diesen vielen kleinen Dingen habe ich nachher einen viel schöneren Effekt und der kann eben ganz unterschiedlich sein. Die eine ist auf einmal besser geschlafen. Geiler als Mama, wenn du besser schläfst. Das ist einfach so das Non plus Ultra. Die nächste hat gemerkt, dass sie mit ihren Kindern wesentlich entspannter und ausgeglichener ist und dieses ganze anstrengende, oh mein Gott, mein Bagger fährt nicht, wie mein Bagger fahren soll, auf einmal jetzt viel besser wegsteckt. Die nächste hat festgestellt, dass sie viel weniger Schmerzen hat, wenn sie ihre Kinder trägt. Und das nach wirklich relativ kurzen Zeiträumen, also von ein paar Wochen, einfach wirklich kontinuierlich dranbleiben. Und das ist saugeil. Und bei mir im Business nicht anders. Wenn ich mal ein paar Wochen wirklich meine Urtis, meine wunderschönen, Smash it umsatzrelevanten Tätigkeiten durchziehe, dann merke ich das auch direkt, dass da was geht. Laura Roschewitz: Wie machst du das? In welcher Form kann man das mit dir machen? Ich weiß, ich weiß es ja zufällig, aber das wissen ja nicht alle, die zuhören. Ich weiß, dass zufällig bald bei dir wieder eine Challenge startet. Und das finde ich total spannend. Hol uns mal rein, wie dein Konzept ist an dieses Thema Sport, Bewegung für Mütter, Mamas. Also was ist dein Konzept? Wie funktioniert das? Wie kann ich mitmachen? Und was kannst du Menschen sozusagen gleich mitgeben, die jetzt vielleicht da sitzen und sagen, ja, ist ja schön, aber ich habe die Zeit nicht. Also daran orientiert sich ja auch dein Angebot. Magst du uns da einmal reinholen? Laura Rose: Jo, die Challenge geht am 15. April das nächste Mal wieder los und eben gerade mit dem Aspekt, dass man nicht so richtig viel Zeit hat, habe ich meine Workouts alle so aufgebaut, dass du sie vorher nicht irgendwie vorbereiten musst. Du brauchst nicht mal eine Sporthose an, also eine Hose, in der du dich ein bisschen bewegen kannst, ist ganz cool, ansonsten ziehst du sie halt aus. Und meine Workouts sind dann immer so aufgebaut, dass ich kleine Einheiten habe, insgesamt vier Stück, die maximal fünf Minuten dauern und du kannst sie alle unabhängig voneinander machen. Also wenn du morgens fünf Minuten Zeit hast, machst du das erste oder machst die ersten zwei. Und wenn du am Nachmittag nochmal fünf Minuten hast, machst du dann eins. Kannst sie aber natürlich auch direkt hintereinander weg machen, so als wirklich trainingswissenschaftlich geplantes Workout. Das geht genauso. Ich gebe gleichzeitig immer noch Ideen, wann du sie in den Alltag mit Kind packen könntest und ich gebe noch Ideen, wie du dein Kind integrieren könntest. Je nachdem, ob du jetzt noch ein kleines Baby hast oder ob du schon ein etwas älteres Kind hast, gebe ich dir noch einen Impuls, mehrere Impulse meistens, wie du das einfach integrieren kannst. Laura Roschewitz: Sehr cool, also frei nach dem Motto, wie esse ich einen Elefanten, indem ich ihn in viele kleine artgerechte Stückchen schneide, sozusagen auch heruntergebrochen. Letztendlich hast du ja eben auch schon die Parallele zum Business gezogen. Kleine Häppchen, die alltagsfähig sind, die aber trotzdem eben dadurch, durch die Aufteilung, durch das Dranbleiben, also ich höre daraus, dass es dadurch sehr viel wahrscheinlicher ist, dranzubleiben, als wenn ich jetzt sag, ach, scheiße, die Stunde hab ich heute schon wieder nicht. Ah, Mist, der Schweinehund und so weiter. Alleine schon aus psychologischer Sicht ist es natürlich viel einfacher, etwas anzufangen, was fünf Minuten dauert, als etwas, was eine Stunde dauert. Das wissen wir alle. Deswegen schon mal hier die herzliche Einladung. Spring gerne mal in die Show Notes, in die Folgenbeschreibung. Und spring mal rüber zu Laura, zu Insta. Und schick gerne einmal, Laura, drüben auf Insta deinen Lieblings, oh, das ist schwierig, Sport-Smiley. Laura Rose: Hast du toll gemacht! Hast du richtig toll gemacht! Laura Roschewitz: Also den Sport-Smiley deiner Wahl, sei das ein schwitzendes, verausgabendes oder ein freie schwingendes Tanzbein. Was verbindest du mit Sport? Und, genau, schick das gerne mal Laura rüber. Wir freuen uns ja immer sehr, ich predige das ja jede Folge, wir freuen uns ja sehr auf Resonanz auf diesem Podcast. Weil, A, Folge 399, die nächste ist die 400, unsere Jubiläumsfolge. Und, ähm, ja, es ist einfach so toll für uns, aber auch für unsere Gäste, zu hören, dass jemand diese Folge hört. Und was davon wo gelandet ist. Und wie man das mitgenommen hat. Und was einen motiviert hat. Und wo man vielleicht auch eben einfach Interesse hat und sagt, ey, so eine Challenge, das wäre jetzt voll mein Ding, da habe ich voll Bock drauf, will mich schon lange wieder mehr bewegen, sei das als Mama. Kann man auch als Nicht-Mama an deiner Challenge teilnehmen oder ist das verboten? Laura Rose: Ja, nein. Also wenn du keine Mama bist, darfst du auf gar keinen Fall mitmachen. Nein, natürlich kannst du einfach als Mensch dran mitmachen. Worauf ich natürlich geachtet habe, weil meine Hauptzielgruppe eben Mütter sind und auch relativ junge Mütter sind, dass es einfach mit Dingen wie Beckenboden, Rektus, Diastase und so weiter freundlich kompatibel ist. Also da muss man sich keine Gedanken machen, wenn man erst ein zwei Monate altes Baby hat, funktioniert alles. Kannst du aber natürlich auch noch machen, wenn dein Kind schon 15 ist oder du gar keins hast, funktioniert trotzdem. Was ich noch bei der Challenge einen ganz, ganz großen treibenden Faktor finde, ist die Gruppendynamik. Verrückt, Online-Challenge mit Gruppendynamik. Wir haben eine WhatsApp-Gruppe mit bei, in der nicht so wahnsinnig viel Gelaber, aber sehr, sehr viele Smilies abgehen. Merkt man, dass ich Smilies mag? Und tatsächlich ist in der letzten Runde es immer wieder passiert, dass mir abends um 11 noch Frauen geschrieben haben, so, ich lag gerade schon im Bett und dann habt ihr diese Häkchen hier reingeschickt. Und jetzt bin ich nochmal aus dem Bett aufgestanden und habe im Schlafanzug dieses Workout gemacht. Ich fühle mich so gut. Und das ist für mich das geilste Feedback überhaupt, wenn eine Mama aus dem Bett aufsteht und nochmal fünf Minuten was macht und sich danach hinlegt und sagt, oh mein Gott, geil. Das ist einfach so schön. Genau dafür mache ich das. Laura Roschewitz: Also so ein positiver Social Pressure im Sinne von Social Motivation und vielleicht auch so ein bisschen Gamification. Die funktioniert ja auch ganz gut, wenn man dann so eine Gruppe sieht und sieht, aha, die Petra hat einen Haken, die Laura hat einen Haken, die Gretel hat einen Haken, nur ich habe keinen Haken, ich will auch einen Haken. Laura Rose: Genau, die Jagd nach den Häkchen. Es gibt für jeden Blog, den du absolviert hast, kannst du ein Häkchen in die Gruppe schicken und dann blubbern da täglich die Häkchen durch die Gegend und das ist echt schön. Laura Roschewitz: Wie lange geht denn die Challenge? Die startet am 15. April. Wie lange geht die dann? Laura Rose: 33 Tage. Du machst jeden Tag 33 Tage lang ein Workout bzw. das Ziel ist es, dass du jeden Tag einen dieser Blöcke machst. Du musst gar nicht die ganzen 20 Minuten durchziehen, um nachher sagen zu können, geil, ich habe die Challenge gerockt, sondern einen dieser mini Blöcke und davon ist einer immer Entspannung oder Meditation. Kann man also auch im Bett machen. Einen Haken am Tag, das ist das Ziel der Challenge. Und das halt wirklich 33 Tage durchziehen und danach merkst du einfach so, okay krass, hier hat sich was verändert. Laura Roschewitz: Was würdest du sagen, aus deiner Erfahrung als sehr bewegungsorientierter Mensch. Was ist der größte Nutzen? Was ist der wirklich größte Nutzen? Ich finde, in unserer Gesellschaft wird Sport immer so mit Abnehmen, mit Schönheitsidealen, mit Blablabla verbunden. Was würdest du sagen für dich und auch mit den Frauen, mit denen du arbeitest, was ist der größte Overall-Nutzen davon, Sport zu treiben? Es gibt ja viele Menschen, die es einfach nicht tun, nicht mögen. Oder wahrscheinlich sehr viele, die damit rumlaufen, mit dem Gedanken von ich müsste mal, ich sollte mal und so weiter. Was würdest du sagen, warum sollte man, was bringt es überhaupt, warum sollte man das tun? Laura Rose: Das gute Gefühl. Das gute Gefühl, das direkt danach entsteht, dass du einfach hast, wenn du es geschafft hast und wenn du dich körperlich betätigt hast. Weil leider Gottes sind wir als Menschen einfach dazu gemacht, uns zu bewegen. Uns tut das im Kopf sehr, sehr gut, wenn sich unser Körper bewegt hat. Das hat eben auch langfristig, wenn du das etwas regelmäßiger machst und nicht auf die einzelne Einheit beziehst, einen wahnsinnig positiven Effekt. Du bist ausgeglichener, du schläfst besser, du bist produktiver, du bist kreativer. Wenn du zum Beispiel laufen gehst, dann hast du eine sehr zyklische, gleichmäßige Bewegung, die dein Gehirn insoweit einbindet, dass es beschäftigt ist mit der Bewegung an sich und dann Platz hat, Ideen sprudeln zu lassen. Das ist total geil. Also durch diese monotone Bewegung kannst du auf einmal wahnsinnig kreativ werden. Das nur, in dem du dich bewegst. Natürlich auch noch gesundheitliche Aspekte. Du nimmst ab, bla bla bla bla bla, aber da setze ich gar nicht so den Fokus drauf. Oder finde für mich ist das gar nicht so das Ding, was wirklich der Grund ist, um Sport zu machen, sondern einfach dieses, ich fühle mich gut und ich fühle mich dauerhaft besser und ich brauche das einfach für mein Wohlbefinden. Ich merke das ganz krass, wenn ich nicht dazu komme, weil krank, weil Arbeit, weil Stress, keine Ahnung, und ich meine Zeit lang nichts für mich gemacht habe, bin ich gleich so. Laura Roschewitz: Krummelig, ja, hat wahrscheinlich auch bei vielen unterschiedliche Ausdrucksformen die körperliche Untertätigkeit. Ähm, aber, und da schlagen wir vielleicht noch mal den Bogen zu uns Selbstständigen. Wir Selbstständige haben ja nun mal meistens kein betriebliches Gesundheitsmanagement, kein Betriebssport und auch kein Betriebsrat, sondern wir müssen uns ja nun mal, das ist ja Fluch und Segen zugleich, alle Bereiche unseres Lebens selber kümmern, deswegen ja auch oft selbst und ständig. Das heißt, wir müssen und sollten uns eben auch unsere mentale und körperliche Gesundheit kümmern. Weil wenn die ausfällt, wissen wir alle, ist es einfach schwierig als Selbstständige. Noch mal schwieriger als Menschen mit gesichertem Einkommen und gesicherter Sicherheit. Ähm, jetzt bist du ja auch Smashie und Teil unserer Mastermind. Du hast eben schon ein paar Vergleiche gezogen sozusagen. Smash It ist ja sozusagen der halbe halbes-Jahr-Challenge. Wenn man so will. Wie kannst du auf Smash It blicken, auch mal in Punkto-Zeit? Wir können ja immer viel erzählen und sagen, ja, man findet die Zeit und wir brechen das runter und so weiter. Wie nimmst du das wahr? Jetzt hast du eben auch gesagt, es ist so ein bisschen wie bei der Selbstständigkeit, du hast dann erst mal die Domain dir geholt, dann bist du den nächsten Schritt gegangen und den nächsten und den nächsten. Mittlerweile bietest du ja eine sehr, sehr coole Challenge an und zum wiederholten Male. Und du machst eins-zu-eins-Begleitung. Ähm, wie würdest du die, wenn du so zurückblickst, die Teilchen, die kleinen Schritte, die du gegangen bist, ähm. Wie hast du das geschafft? Was spielt Smash it da vielleicht für eine Rolle? Und wie hast du das geschafft, dir diese Zeit zu nehmen trotz eines sehr reduzierten Alltags, der ja einfach so ist als frischgebackene Mama, Mutter, Mutti? Laura Rose: Ja, ähm also zum einen überhaupt mal mit Smash It anzufangen, war für mich einfach, ich lager ein etwas aus, das für mich gerade zu groß ist, wo ich einfach Hilfe brauche. Ich habe nicht so richtig die Idee, wo ich hier anfangen soll und was und wie und wo ist oben und wo ist unten und kann mir bitte einer eine Roadmap, einen Leitfaden geben, was, wann, wie, wo sinnvoll ist, an dem ich mich dann entlanghangeln kann. Klar kann ich mir das auch selber zusammen basteln. Klar kann ich mir Workouts auf YouTube zusammensuchen und mir dann ganz fest in den Kalender schreiben, dass ich die mache. Ehrlich, mache ich nicht. Ja. Mache ich einfach nicht. Und einfach dadurch, dass das von außen kam, konnte ich mich da wesentlich besser dran langhangeln, habe mir dadurch ganz viel Zeit gespart, mir den ganzen Bums eben nicht selber zusammenzusuchen, sondern von jemandem zu bekommen. Die Gruppendynamik ist cool. Einfach immer mal wieder andere Leute zu haben, die den gleichen Mist und die gleichen Erfolge erleben und feiern. Das ist sehr schön, das nicht alleine zu machen, weil du als Mama halt auch irgendwie sehr viel zu Hause in deinem Wohnzimmer auf dem Fußboden sitzt und nicht so viele Menschen siehst. Das ist einfach schön, wenn es dann draußen, auch wenn sie nur digital bzw. beim VIP Day tatsächlich mal in echt da waren, Menschen zu sehen, denen es ähnlich geht. Ich habe den Faden verloren, ich finde ihn wieder. Gib mir eine Sekunde. Der Punkt war gut, jetzt ist er weg. Laura Roschewitz: Der Punkt, dann kommt er wieder. Ich spring mal ein, einfach weil ich, wenn du so sprichst, tatsächlich es total krass finde, wie die Parallelstruktur eigentlich ist von deiner Sportchallenge und von unserer halbes Jahr Selbstständigkeitschallenge, aka Smash it. Ich häng da grad so ein bisschen, weil ich's wirklich verblüffend finde. Und ich manchmal so ein bisschen flapsig sage, ja, wir brauchen halt alle Betreuung irgendwo. Also, es gibt eigentlich bei jedem Menschen, den ich kenne, gibt's Bereiche, die man nicht alleine gewuppt kriegt. Und das kann sein, ich schaff das nicht alleine, Sport zu machen, ich krieg meinen Arsch nicht hoch. Oder ich brauch Unterstützung im Business. Oder ich bestell mir jeden Tag Essen, weil ich's nicht schaffe, zu kochen. Oder ich bring meine Wäsche zur Wäscherei, weil ich das nicht hinkrieg. Oder ich hab eine Putzkraft zu Hause. Also was auch immer es ist, bin ich der Überzeugung, dass die allermeisten von uns irgendwelche Bereiche haben, und ich find's auch gut so, die wir alleine nicht hinkriegen, wo es uns total hilft, dass es jemand schon mal durchdacht hat für uns und schon mal erlebt hat und schon mal durchprozessiert hat. Und wenn du jetzt also zuhörst, gerade und vielleicht auch als selbstständige Mama, feststellst, dass das Thema Bewegung ja, einfach doch immer wieder hinten runterfällt. Du immer wieder merkst irgendwie, ich sitz so viel am Computer, die meisten von uns sind ja nun mal Schreibtisch aktiv sozusagen, bzw. Passiv. Dann kann ich dir wirklich nur von Herzen empfehlen, mal zu Laura rüberzuspringen zum Insta-Profil und mal ein Sport-Smiley deiner Wahl zu Laura zu schicken. Weil das wirklich eine, ich hab die Gruppendynamik ja mitbekommen als deine Mentorin, als Begleiterin von außen. Und ich fand es so schön, was da entstanden ist. Dass es ohne Druck, ohne dieses Du musst einfach nur ein harter Hund sein. Nee, es ist einfach total cool, wenn du's schaffst. Es ist ja noch viel mehr als Sport. Es ist einfach Selbstwert. Es ist, schaff ich das, mir Raum zu nehmen? Ist es, bin ich mir das wert, meinem Partner, das Kind mal ein paar Minuten zu überhelfen? Oder was auch immer dein Thema in deinem Leben grade ist. Aber bin ich das mir wert, so achtsam zu sein, auf meinen Körper zu hören und zu sagen, ich gönn mir jetzt fünf oder zehn oder zwölf oder 17 Minuten am Tag und lasse mich auch noch von der richtig coolen Socke dabei anleiten. Also es geht ja viel weiter als ich mache jetzt Sport, sondern es ist ja wirklich einfach, was gönne ich auch meinem Körper, sei es als Mama, sei es als Selbstständige oder als selbstständige Mama. Laura Rose: Das war gerade noch mein Punkt mit Smashit. Ich habe mir und meinem Business dann einfach irgendwann diesen Wert beigemessen. Das war kein Hobby mehr, ob das jetzt irgendwie so ein bisschen, na gucken wir mal, ob das was wird oder nicht, sondern Ich habe gesagt, nein, das ist geil, das mache ich, das will ich, das ist es mir wert, das bin ich, mir wert, da jetzt wirklich mal was reinzustecken und eben Teil von Smash it zu werden. Ich war am Anfang auch so, ach ja, lohnt sich das dann? Ja, mal gucken. Und ja, es lohnt sich. Manchmal lohnen sich Investitionen. Und letzter Punkt, manchmal müssen Investitionen auch finanziell einfach ein Stückchen größer sein, damit man es macht. Wie oft habe ich mir irgendwas für 3,95 Euro gekauft und danach nie wieder angeguckt. Wie viele Freebies habe ich mir runtergeladen? Nie reingeschaut, obwohl da bestimmt geiler Inhalt drin gewesen wäre. Wenn ich da so ein ganz kleines bisschen was reininvestiere, das heißt nicht, dass es wehtun muss und mich in den finanziellen Ruin treiben muss, Aber das macht einfach was mit dem eigenen Commitment. Mit dem, okay, ja, ich ziehe das jetzt durch, ich mache das jetzt. Und das war eben mit ein Punkt, weswegen ich Smash it mache und durchziehe und es geil ist und sich für mich lohnt und auszahlt. Abgesehen davon, dass es einfach cool ist und einen wahnsinnigen Inhalt hat. Laura Roschewitz: Ja. Ja, ich find's total spannend, dass du das noch mal sagst. Ich finde, das ist auch immer dieser Schritt, sich zu so was anzumelden, sei es jetzt Smash it oder sei es wirklich auch eine Sportchallenge. Wir haben ja heute die schwierigen Worte, ähm, ist auch immer eine Frage, vertraue ich mir auch selber ein Stück weit? Traue ich mir das zu? Mach ich das jetzt wirklich, ja? Oder du hast gesagt, mach ich's doch so ein bisschen in der Eierleiher, so ein bisschen, ja, Hobbypreneurin, mh, ich guck mal. Weil letztendlich hättest du zum Beispiel genug Gründe, zu sagen, na ja, kleines Kind, well, ich würd ja so gerne, aber ich hab keine Zeit. Und das ist ja auch, warum wir dich so wahnsinnig gerne begleiten und auch feiern, weil es einfach entweder findet man das als Ausrede, oder man nutzt es sogar als Motivation und sagt, ja, das ist mein Warum, ich geh jetzt raus damit, und ich häng hier jetzt nicht sechs Jahre nur mit Freundinnen rum, die mich sowieso alle abfeiern und mach da kostenlose Sportchallenges, weil ich ja grad Sorry, ich hab halt ein kleines Kind, ich kann halt nicht. Sondern zu sagen, diese Entscheidung zu treffen, das ist kein Hobby, sondern ich geh damit jetzt raus und ich möchte Unternehmerin werden. Ich möchte lernen, wie das ist, unternehmerisch zu denken. Möchte durch die Nadelöhre mich durchquetschen, die manchmal echt tight sind und wehtun. Und mich mit Leuten zusammentun, die das auch sehen. Ich glaube, genauso ist es beim Sport auch. Ich hörte auf jeden Fall davon. Dass das ja auch nicht immer in dem Moment, du hast eben gesagt, als ich dich gefragt habe, was das Geile am Sport ist, hast du ja auch das Gefühl danach. So ist es ja eben auch oft. Es ist nicht immer währenddessen das schönste Gefühl, wenn man seine umsatzrelevanten Tätigkeiten ausführt und lernt, wie kann ich denn jetzt wirklich verkaufen lernen. Aber es fühlt sich halt verdammt geil an, wenn man das schafft, da einen Schritt voranzugehen. Und Menschen in seine Challenge zu bekommen, auf die man Bock hat, die man begleitet. Und dann kommt halt abends um 23 Uhr das Häkchen, was dir dann noch mal ein Lächeln aus dem Gesicht zaubert. Laura Rose: Oder der Sportsmiley. Laura Roschewitz: Der Sportsmiley. Ihr Lieben, liebe Laura, ich danke dir sehr für das Gespräch. Ich fand das super schön. Ich wünsche mir, dass viele, viele Menschen aus diesem Podcast zu dir rüberspringen. Die Challenge startet am 15. April. Schnappt euch da unbedingt noch einen Platz. Es ist wirklich sehr, sehr cool. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt als jetzt, sagen wir ja immer. Und auch wenn du noch nicht sicher bist oder eher skeptisch bist, spring mal rüber zu Laura, zu Insta und connectet euch. Gebt mal Feedback zu der Folge. Was hat dich angesprochen? Was hat dich vielleicht getriggert? Hau rüber, wir sind ja immer sehr, sehr froh Feedback und Austausch, denn dafür machen wir diesen Podcast. Genau. Danke dir, liebe Laura, für das Gespräch. Und ja, wir hören uns hier am nächsten Dienstag zur 400. Folge. Das wird eine Jubiläumsfolge mit Gretel und mir. Und ja, wir wünschen uns, dass ganz viele Menschen die hören. Also vielen Dank dir, Laura, für das schöne Gespräch. Laura Rose: Vielen Dank, dass ich da sein durfte, Laura. Laura Roschewitz: Ja, sehr, sehr gerne. Und dann haut rein, habt einen guten Tag, springt rüber zu Laura, meldet euch zur Challenge an und wir hören uns hier wieder am Dienstag. Bis dann. Ciao.
- 02.04.202426 min
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Diese Folge ist Gretels Liebeserklärung ans Netzwerken. Denn nichts führt dazu, dass du Erfolgreicher bist Dich weniger alleine oder „komisch“ fühlst Die pure Selbstwirksamkeit & Verbundenheit spürst Neues lernst Deswegen erzählt dir Gretel, welche Netzwerk-Formate sie selbst nutzt und was die Unterschiede sind. Hör in diese Folge rein, denn es geht um ➡️ kostenlose Formate wie das COFFEE SPEED NETWORKING am 8.4. (https://lauraundgretel.de/networking-coffee/) und das Empowerment Meeting von Mira Burgund (https://www.instagram.com/mira.burgund/) ➡️ den mega coolen offline Expert:innen-Tag, den Anne Bucher (https://www.instagram.com/anders.mit.hund_anne.bucher/), Angélique Dujic (https://www.instagram.com/angeliquedujic.de/), und Lisa Matla (https://www.instagram.com/lisa.matla/) ins Leben gerufen haben ➡️ bezahlte Netzwerke wie Joint Forces (https://www.instagram.com/jointforcesclub/) oder der Citizen Circle (https://www.instagram.com/citizen_circle/) ➡️ Ute Blindert Netzwerkbooster Event: https://www.uteblindert.de/netzwerkbooster-event/netzwerkbooster-event-2024/ Verlosung: Schreib "Ticket" an moin@gretelniemeyer.com bzw. Instagram @gretelniemeyer.com Netzwerken for the win! Erzähl mal: Wie und wo baust du dein Netzwerk aus und wie fühlst du dich damit? Schick mir gern deine Netzwerk-Ideen und ich erstelle eine Liste, die ich dann teile. #sharingiscaring Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Moin Moin und willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Businesssschnack, heute nur mit Gretel. Ich möchte heute in dieser Folge eine Lanze brechen oder nochmal eine große Liebeserklärung aussprechen fürs Thema Netzwerken. Bevor ich aber einsteige, tu mir doch bitte einen Gefallen, wenn du unseren Podcast über Spotify hörst, dann hüpfe doch einmal in deine Spotify App und guck mal unter dieser Folge, da ist eine kleine Umfrage, füll die einmal aus, ist nur ein Klick, hilft uns wahnsinnig, was die Sichtbarkeit unseres Podcasts angeht. Vielen, vielen Dank dafür. Heute soll es aber ums Thema Netzwerken gehen. Netzwerken hat ja oft so einen ganz verpönten Ruf. Also ganz, ganz oft höre ich das so, das ist so anstrengend. Und gerade wenn man irgendwo vor Ort ist, dann steht man da dumm rum mit einem Kaffee in der Hand und weiß gar nicht so richtig, stelle ich mich jetzt dazu oder lasse ich es und dann müsste ich auch noch meinen Pitch können und dann hören mir irgendwie alle zu und das ist einfach irgendwie unangenehm und doof. Und eigentlich wissen doch alle, dass wir alle was verkaufen wollen, aber wir tun alle so, als wollten wir das nicht. Und ja, ich gebe dir absolut recht, wenn das so ist, wie Netzwerken für dich abläuft, dann ist es ziemlich scheiße. Und das würde ich auch nicht machen wollen. Aber es gibt mittlerweile richtig, richtig coole, unterschiedliche Formate, wie du gut netzwerken kannst und einige davon möchte ich dir heute vorstellen. Tatsächlich ist es aber so, beziehungsweise möchte ich einmal nochmal so da reinhüpfen, warum das so wichtig ist, dieses Thema für mich, weil ich das Gefühl habe, ein starkes Netzwerk ist das, was mich in meinem Business in den letzten zwei, drei Jahren, vielleicht im ersten Jahr noch nicht, aber in den letzten zwei, drei Jahren unglaublich nach vorne gebracht hat, mich mit den richtigen Menschen auszutauschen, Sachen zu empfehlen und gleichzeitig empfohlen zu werden, zu verstehen, dass es nicht immer eine Eins-zu-Eins-Beziehung sein muss, dass also nicht immer, wenn ich von dir was kriege, ich auch dir was zurückgeben muss, sondern ich es auch einfach jemand anderem im Netzwerk weitergeben kann, weil sich diese gute Energie, und ja, Gretel redet von guter Energie, weil sich diese gute Energie einfach weiterträgt, potenziert und wenn du was Gutes reingebst, auch immer was Gutes zurückkommt. Davon bin ich ganz, ganz fest überzeugt. Und tatsächlich ist es ja auch so, dass es einfach wahnsinnig hilft, wenn ich Hilfe brauche, wenn ich irgendwie ratlos bin, wenn ich nicht weiß, wie es weitergeht, dann genau zu wissen, wen in meinem Netzwerk ich da ansprechen kann, wer mir einen konkreten Support geben kann, wer mich vielleicht auch einfach mental ein bisschen aufbauen kann und dafür ist auch wieder ein Netzwerk, auf das du bauen kannst, dem du vertrauen kannst von Unternehmern und Unternehmerinnen, die einfach gut zu dir passen, super, super, super wichtig. Ist erfolgreiches, gutes Netzwerken easy? Ich würde sagen Jein, ein klares Jein. Warum sage ich das? Weil es einerseits natürlich bedeutet, dass wir unsere Kontakte pflegen, dass wir uns für andere Menschen interessieren, dass wir also wirklich auch schauen, was braucht mein Gegenüber, wie kann ich dort helfen, wie kann ich dort dafür sorgen, dass es den Menschen in meinem Netzwerk gut geht. Aber, und das ist aus meiner Erfahrung viel, viel schwieriger, wir dürfen und müssen auch lernen, um Hilfe zu bitten oder um Empfehlungen zu bitten oder um eine weitere Meinung zu bitten. Ich hatte einige Situationen in den letzten Jahren, die auch echt herausfordernd waren, wo ich zum Teil auch dachte so, boah, damn it, das sollte ich doch als Sales Coach viel besser unter Kontrolle haben. Das sollte ich doch können. Wie sieht das denn aus, wenn ich das nicht alleine gebacken kriege? Also da spielt immer auch so ein Stück weit Scham und ich muss es doch alleine können mit. Und dann aber ein Netzwerk zu haben, auf das du dich verlassen kannst, das dann im Zweifel sagt, oh yes, kenn ich das Gefühl, ist mir auch schon passiert und am besten machst du es so und so und no shame, alles gut, ist uns allen schon passiert, das ist einfach wahnsinnig hilfreich. Und last but not least vielleicht die Tatsache, dass du in deinem Netzwerk Menschen hast, die dir wohlgesonnen sind, die gerne wollen, dass es dir gut geht. Da müssen wir gar nicht von Sisterhood oder so reden, das ist natürlich ein toller Begriff, aber einfach eine Community zu haben, ein Netzwerk aus Menschen zu haben, die ähnliche Werte teilen, die in eine gleiche Richtung gehen, denen einfach ähnliche Sachen wichtig sind und die es fundamental feiern, wenn es dir gut geht und die auch gerne im Rahmen ihrer Grenzen und Bedürfnisse dich dabei unterstützen wollen, dass es dir gut geht. Das ist einfach wahnsinnig, wahnsinnig cool und bereichernd und wichtig. Und was ich für mich festgestellt habe, was bei gutem, erfolgreichen Netzwerken außerdem noch sehr, sehr wichtig ist, ist die Tatsache, dass wir uns wirklich trauen, uns zu zeigen, wie wir sind. Dass wir nicht im Netzwerkmoment irgendwie versuchen, irgendwer anderes zu sein oder irgendwie besonders auf die Kacke zu hauen oder total perfekt und unfehlbar zu sein, das merkt unser Gegenüber, sondern dass wir da auch uns zeigen als der Mensch, der wir sind. Natürlich, und ich habe es gerade schon gesagt, es gibt unterschiedliche Arten zu netzwerken, unterschiedliche Netzwerkevents und Größen und so weiter. Und natürlich wirst du bei einem Speed Networking oder bei einem Netzwerkevent, wo du die Menschen nur kurz siehst und nur kurz erstmal so einen Blick auf sie wirfst und sie dementsprechend auch auf dich, da wirst du natürlich nicht die Hosen runterlassen und total blankziehen emotional oder so. Oder sagen, boah, das klappt überhaupt nicht bei mir, wenn du eigentlich natürlich auch was verkaufen möchtest. Das meine ich damit nicht. Aber ich habe die Feststellung gemacht oder ich habe es gelernt, dass es vielen Menschen schwerfällt, sich zu netzwerken, weil sie das Gefühl haben, sie müssten sich verstellen. Und das ist absolut nicht der Fall es ist so so so so wichtig dass du dich immer klar mit Abgrenzung aber dass du immer die Person bist die du bist, weil ansonsten wirst du das einfach nicht über diesen ersten Netzwerkmoment oder über diese ersten Kontakte halten können. Und für ein starkes Netzwerk muss ich einfach wissen, wer mir da gegenüber steht, wen ich da empfehle, wie die Person drauf ist, ob die kann, was sie kann, wo sie gerade steht und so weiter. Genau, Netzwerken, super wichtig. Was gibt es da für Möglichkeiten? Erstmal gibt es natürlich so unterschiedlichste Netzwerkformate, die in unserer selbstständigen Bubble auch von verschiedenen Coaches, FotografInnen, TrainerInnen und so weiter, Akademien und so weiter angeboten werden. Wir haben zum Beispiel, und ich hoffe sehr, dass du das weißt, wenn du diesen Podcast hörst. Wir haben zum Beispiel unser Coffee Speed Networking, das am 8. April zum 10. Mal stattfindet. Und da vernetzen wir einfach innerhalb von einer Stunde in drei unterschiedlichen Breakout Sessions die unterschiedlichsten Selbstständigen und Unternehmerinnen miteinander in einer locker flockigen Stimmung und Atmosphäre, bei der Laura und ich für gute Musik sorgen, für gute Impulse sorgen und eben dafür sorgen, dass sich neue Menschen, die wir in unserem Netzwerk haben, einerseits organisch durch diesen Podcast, durch Instagram, durch MultiplikatorInnen, die so nett und cool sind, das Coffee Speed Networking zu promoten, aber auch durch Facebook Ads, die wir auf dieses Event schalten. Dadurch vergrößern wir die Reichweite, wollen jetzt dafür sorgen, dass sich 500 Menschen zum Coffee Speed Networking anmelden und die matchen wir dann in kleinen Breakout-Rooms und sorgen dafür, dass sie eine gute Zeit haben und mit guten Kontakten nach Hause gehen. Das ist ein Online-Format, ist für uns sozusagen Freebie und du kannst dich da kostenlos anmelden unter www.lauraundgretel.de/networkingcoffee. Den Link dazu gibt es aber natürlich auch hier noch in der, in der Bio hätte ich fast gesagt, hier in den Show Notes. Das ist also ein Netzwerkformat, das relativ niedrigschwellig ist, wo du gut mal reinschnuppern kannst, wo du mit vielen Kontakten nach Hause gehst und wo es dann natürlich super wichtig ist, auch im Nachgang zu schauen, okay, wie kann der Kontakt intensiviert werden, wie kann er vertieft werden, was können wir wirklich für Kooperation finden, habe ich da möglicherweise mit potenziellen Kunden und Kundinnen geredet. Das ist so ein Event, was wirklich ein erster Anstoß ist, um mit neuen Menschen in Kontakt zu kommen. Und was ich da wirklich, wirklich, wirklich wichtig finde, ist, dass du reingehst in das Event mit der Intention, dein unternehmerisches Netzwerk zu vergrößern. Klar, du kannst auch einfach eine Stunde eine gute Zeit haben, aber es sollte darum gehen, wirklich den besten, ja ich sag mal Return on Investment deiner Zeit zu haben. Also schau mit wem möchtest du gerne sprechen, wie möchtest du rüberkommen, wie möchtest du das Follow-up nach dem Call machen, damit es wirklich für dich als Unternehmer oder Unternehmerin eine gut investierte Stunde ist. Das ist ein digitales Format, das ich natürlich sehr, sehr gerne mache. Wollte ich gerade sagen, auf das ich sehr gerne gehe, aber da bin ich ja selber Host und freue mich sehr, dich am 8.4. dort zu sehen, melde dich super gerne noch an. Aber auch Offline-Netzwerkevents können super gut sein oder sind super gut, weil sie gleich, Laura sagt es gerne, das Gegenüber mit Geschmack und Geruch und Geschmack zeigen. Denn wenn ich jemanden nur digital kenne, dann kann ich oft noch gar nicht so ein ganz richtiges, gutes Bild zu der Person mir machen. Es geht viel einfacher, es verkürzt die Kontaktpunkte enorm, wenn ich jemanden mal wirklich live sehe. Und da ist ein Event, das ich sehr, sehr gerne mag, das Empowerment Meeting von der Mira Burgund. Das ist eine Fotografin in Berlin und die bringt einmal im Monat tolle Unternehmerinnen und Selbstständige zusammen in ihrem Atelier in Berlin, hat immer noch einen coolen Impulsvortrag dabei. Und danach ist halt Netzwerken bis die Köpfe glühen angesagt. Wirklich ein sehr, sehr schönes, auch kostenloses Format. Grüße und Küsse gehen raus an dieser Stelle an die liebe Mira. Was natürlich dir auch noch hilft, wenn du so ein Event auftust, wenn du so ein Event findest, ist möglicherweise auch als Speaker oder Speakerin dort aufzutreten, denn es unterstreicht deinen Experten/Expertinnen-Status ganz ungemein. Ich war die erste Speakerin von Miras Empowerment Meeting letztes Jahr im Juli, glaube ich war das. Und das ist super gut, weil du natürlich nochmal auf eine ganz andere Art und Weise Kontakte mitnimmst und alle im Raum wissen einfach direkt, wer du bist und was du machst. Dann gibt es ein anderes Format, das Businessfreundinnen von mir ins Leben gerufen haben und dass ich wirklich, wirklich toll finde. Das heißt, beziehungsweise was ich dir damit zeigen möchte, ist, auch deine eigene Initiative kann super gut sein, um zu Netzwerken und dein Netzwerk, deine Reichweite auf eine schon echt tiefgründige Art und Weise zu vergrößern. Was ist da passiert? Ich rede vom Expertinnentag in Essen, bei dem ich jetzt schon zweimal war. Den haben vor ungefähr einem Jahr Angelique Dujic, mit der ich in einer Mastermind bin, sowohl als auch Lisa Mattler, mit der ich nicht in einer Mastermind bin und die Hundetrainerin Anne Bucher ins Leben gerufen. Die drei kannten sich aus einem anderen Netzwerk und haben sich gesagt, wir würden so gerne mal mit anderen schlauen, tollen Menschen, ich beweihräuchere mich kurz selbst, mit anderen tollen, schlauen Menschen vor Ort einen Tag lang Masterminden. Wir würden gerne verstehen, wie die ticken, was ihre Herausforderungen sind. Wir würden gerne gemeinsam Lösungen finden und das vor Ort. Das, was wir jetzt brauchen nach Corona, ist ein Vor-Ort-Treffen. Und dann haben die sich hingesetzt und haben sich zu dritt überlegt, wen sie kennen, wie groß dieses Treffen sein kann, wen vielleicht nicht alle von ihnen kennen, damit jeder sozusagen auch das eigene Netzwerk erweitert und vergrößert. Und haben diesen super, super duper Tag in Essen im Unperfekthaus organisiert. Wir haben alle zusammen voneinander gelernt. Es sind richtig gute Kontakte entstanden. Die WhatsApp-Gruppe, die davor und danach ins Leben gerufen wurde, die glüht noch immer. Und mittlerweile machen Lisa, Anne und Angelique diesen Tag jetzt schon zum dritten oder bald zum vierten Mal, haben dann natürlich auch immer die Freiheit, sich zu überlegen, okay, was war jetzt gut, was war nicht so gut, was hätten wir gerne anders, wie soll der nächste Tag aussehen, wen hätten wir gern dabei und ich muss sagen, das ist wirklich so ein Format, da bin ich nach Hause gefahren nach dem ersten Tag letztes Jahr im Mai und habe so gedacht, wow, geil, es gibt so viele tolle andere Menschen, die auf einem ähnlichen Stand sind wie ich gerade, die ähnliche Fragen sich stellen, die zum Teil weiter sind als ich, die mir ganz ehrlich spiegeln, wie sie das, was ich gerade als Herausforderung wahrnehme, wie Sie das sehen und was Sie an meiner Stelle tun würden. Und ich liebe wirklich einfach diese Formate, wo man ehrlich reingeht, wo man sich richtig ehrlich deep mit allen Struggles, die man hat, zeigen kann. Und ja, muss ganz ehrlich sagen, diese WhatsApp-Gruppe und diese Kontakte, die da drin sind, die helfen mir so regelmäßig weiter, weil ich wirklich auch mit Sachen da reingehen kann, wo ich vielleicht selber mit mir hadere, ob das jetzt wirklich in Ordnung ist, diese Frage zu stellen. Und dann stellst du sie und dann kommt einfach zurück, ja, kenn ich, hatte ich auch schon, mach das mal so und ruf mich an, wenn du noch Hilfe brauchst. Oder ich kann dir da noch den und den Kontakt vermitteln. Also ich feiere euch alle, die ihr in dieser Gruppe seid, sehr. Ich feiere die drei Initiatorinnen sehr und ich kann es dir als Hörer oder Hörerin wirklich nur ans Herz legen, ein ähnliches Format zu suchen oder vielleicht ein ähnliches Format ins Leben zu rufen. Es muss gar nicht riesig sein. Es reicht, wenn da acht bis zehn coole Menschen am Tisch sitzen. Das kann schon richtig einen krassen Unterschied machen. Und dann gibt es natürlich noch im Punkto Netzwerken, dann gibt es natürlich auch noch bezahlte Formate. Also in unserem Mastermind Smash it ist natürlich Netzwerken auch ein großer Faktor, einfach weil die Frauen, die in Smash it sind, sich über sechs Monate oder manchmal auch länger kennen, kennenlernen, schätzen und sich dann auch gegenseitig unterstützen, sodass auch später, wenn die Smashies raus sind, die Bande einfach so eng sind, weil man sich so gut kennengelernt hat, dass es auch über die Mastermind hinaus so eine Unterstützung zwischen den Smashies gibt. Das macht Laura und mich immer sehr, sehr glücklich, wenn wir das sehen. Aber es gibt noch, es gibt auch noch reine Netzwerk, Netzwerke würde ich sagen, in denen es wirklich vor allem darum geht, mit Menschen zu netzwerken, die zu dir passen, die dich weiterbringen und in denen du dich gut fühlst. Ich war zum Beispiel letztes Jahr für ein Jahr Teil im Joint Forces Netzwerk. Und auch wenn es dort zum Beispiel auch Masterminds gibt, auch ein Buchclub gibt und so weiter, war für mich das, was am meisten gebracht hat, was mich am am meisten vorangebracht hat, warum ich das gebucht habe, die Tatsache, dass wir alle drei Monate, also einmal im Quartal, mit drei anderen Unternehmerinnen aus dem Netzwerk gematcht wurden. Und ich also wusste, alle drei Monate lerne ich da drei richtig gute, richtig coole, andere Unternehmerinnen kennen, die ungefähr an der gleichen Stelle stehen wie ich oder gerne auch schon mal ein bisschen weiter sind. Und diese Netzwerktreffen, diese Vernetzungstreffen, die habe ich als sehr zielführend und direkt wahrgenommen. Sehr, sehr, ja wirklich direkt. Also es ist wirklich so eine halbe Stunde, in denen man sich trifft und wo wir dann einfach gesagt haben, hey cool, wer bist du denn? Ach so und so, ach wer bin ich denn? Das und das. Wie kannst du mir helfen? Wie kann ich dir helfen? Und so weiter. Und da sind so viele schöne Kooperationen zustande gekommen. Einfach weil die Idee von Anfang an war, lass mal schauen, ob wir uns gegenseitig unterstützen können. Und ganz ehrlich, ich will hier kein Männer-Bashing oder irgendwas betreiben, aber zwischen Männern ist das sehr, sehr oft schon eher Gang und Gäbe. Und als Frauen haben wir es ganz oft eben nicht so gelernt, uns gegenseitig zu unterstützen oder mit einem Gedanken von, wie kannst du mir helfen, wie kann ich dir helfen, in Gespräche reinzugehen. Und diese sehr direkte, kurz und knackige Art, die fand ich einfach großartig, weil einfach sehr, sehr viele schöne und coole Sachen dabei herausgekommen sind. Also solche Netzwerke kann ich dir sehr empfehlen. Ich bin jetzt seit diesem Jahr im Citizen Circle und schau da noch rum, da sind vor allem viele digitale Nomaden und Nomadinnen unterwegs, Menschen mit den unterschiedlichsten Businesses und Hintergründen. Und wenn du also merkst, ich möchte mein Netzwerk erweitern, ich möchte neue Menschen kennenlernen, ich möchte meaningful connections machen und meaningful heißt nicht nur, ich muss da Geld verdienen. Ja, es ist schon auch ein wichtiger Punkt, dass sich das irgendwo lohnen sollte zu netzwerken, aber es kann sich eben auch sehr auf menschlicher, persönlicher, Weiterentwicklungsebene, Feeling-Good, Feel-Good-Ebene entwickeln und lohnen. Und deswegen genau eine große Empfehlung, dass du vielleicht dich direkt mal hinsetzt und dir überlegst, A, was für Netzwerkevents gibt es in meiner Nähe oder digital? Ich schmeiße hier nochmal das Coffee Speed Networking am 8.4. in den Raum. B, möchte ich selber vielleicht ein Netzwerkevent mit ein, zwei Mitstreitern, Mitstreiterinnen ins Leben rufen, dass es für mich irgendwie cool ist und passt und wo ich tolle neue Menschen weiterbringe, die ähnlich ticken, die ähnliche Herausforderungen haben, die mich unterstützen können und die ich unterstützen kann. Oder vielleicht guckst du dich tatsächlich mal ob es das eine oder andere bezahlte Netzwerk gibt, was für dich passen kann, damit du da einfach vielleicht die eine oder andere Abkürzung nimmst. Ich habe es wirklich als eine krasse Abkürzung wahrgenommen und dann ist das einfach am Ende des Tages auch eine Investition in dein Business. So viel zum Thema Netzwerken. Ich könnte noch richtig viel länger dazu erzählen. Ich könnte noch so viele tolle Geschichten erzählen, wie und wo es mich weitergebracht hat. Sprengt hier leider einen Rahmen, aber ich möchte es dir einfach ans Herz legen. Schau, wie und wo du netzwerken kannst. Wir sind auch immer dabei, eine Netzwerk-Datenbank anzulegen, um zu schauen, was für coole Events gibt es. Also wenn du uns dabei unterstützen möchtest und wir teilen dann gerne auch die ganze Datenbank mit dir, dann schreib mir doch einfach mal bei Instagram, mein Instagram-Name ist gretelmiemeyer, schreibt mir einfach mal, welchen Netzwerk Events, Clubs, was auch immer du kennst, wohin du gehst, um zu Netzwerken. Es würde mich wahnsinnig freuen, wenn du mir da schreibst. Wir erweitern dann auch die Datenbank und weil Sharing Caring ist, teilen wir das dann natürlich auch sehr gerne mit dir. Ich wünsche dir erst mal einen richtig, richtig guten Tag. Go Happy Selling, Go Network. Hab einen richtig guten Tag und ich freue mich, wenn du wieder dabei bist bei der nächsten Folge Moin um Neun.
- 28.03.202430 min
Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen Wie kann es gelingen, dass Dein Außenauftritt als Selbstständige visuell sowohl Dich als auch Deine potentiellen Kund:innen abholt? Was ist dabei wichtig - und was solltest Du auf keinen Fall tun? In diesem Interview mit Susanne Gläser - seit 20 Jahren Selbstständig im Bereich Grafik, Illustration und Gestaltung - entdecken wir, was Dein visueller Roter Faden sein kann, wieso dieser wichtig für Dich ist um die richtigen Menschen anzusprechen und warum auch beim Thema Grafik Deine Energie eine wichtige Rolle spielt. Außerdem nutzt Laura die Gunst der Stunde und fragt eine Grafikerin: Ist Canva eigentlich Fluch oder Segen? Höre unbedingt in die Folge rein und wenn Du jetzt denkst "Mist, ich bastle jeder Woche viel zu lange an Canva rum, wechsle ständig meine Farben / Schriften / Designs und wenn man meinen Feed durchscrollt wird einem schwindelig" dann nimm' unbedingt unverbindlich Kontakt zu Susanne auf: https://www.linkedin.com/in/susanne-glaeser-zazadesign/ Wir freuen uns, so eine erfahrene Selbstständige und begeisterte Smashie hier auf der Bühne zu haben ❤️ Links zu Laura und Gretel: Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1 Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/ Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/ Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/ Website Laura: https://laura-roschewitz.de/ LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/ Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g Foto Laura/Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie Laura: Hallo, herzlich willkommen und moin moin zu einer neuen Podcast-Folge hier bei Moin um Neun, dem Business-Schnack mit Laura und Gretel und heute mit Laura und Susanne. Hallo Susanne, herzlich willkommen, wie schön, dass du da bist. Susanne: Hallo Laura, danke für die Einladung. Laura: Sehr gerne. Susanne und ich kennen uns schon ein bisschen und ja, ich finde es total spannend, mit dir in dem anderen Kontext hier mal zu sprechen, nämlich im Podcast-Kontext. Das ist immer so ein bisschen spannend für mich auf jeden Fall als Fragende, als vor allem Fragende, wenn ich jemanden schon ganz gut kenne und versuch jetzt mal, unserer Podcast-Audience zu erzählen, wer du eigentlich bist. Ich mach einfach mal den Start, und wenn du was ergänzen willst, darfst du natürlich gerne reingrätschen oder danach noch hinzufügen. Wir stellen hier bei Moin um Neun ja immer tolle, spannende Selbstständige vor und bei dir Susanne finde ich als erstes schon mal bemerkenswert, weil damit stichst du ziemlich aus unserer Community hervor, dass du schon sehr lange selbstständig bist. Und das finde ich auch ein spannendes Thema, über das wir bestimmt noch mal gleich kurz zu sprechen kommen, dass du sozusagen Keines der jungen Hüpferchen bist, die sich's vor ein, zwei Jahren selbstständig gemacht haben, sondern schon ein Ticken länger unterwegs bist in der Welt. Ähm, für mich bist du die Frau, die zum Beispiel aus unseren gemeinsamen Calls immer rausgeht und gefühlt eine halbe Stunde später flattert mir irgendeine Skizze, eine Grafik, ein Männchen, ein Frauchen, irgendwas Visuelles entgegen, was eine hochgradig komplexe Situation sehr einfach und stilisiert runtergebrochen darstellt. Denn du bist Illustratorin, Grafikerin und die Frau fürs Visuelle für mich, für selbstständige KMUs, unterschiedlichste Formen von Unternehmen. Aber heute wollen wir uns ein bisschen auf Illustration, Grafik für Selbstständige wie dich und mich konzentrieren. Und da bist du wirklich ein absolutes, kreatives Feuerwerk und kannst sehr viel abdecken. Und das möchte ich gerne mit dir hier heute mal ein bisschen ja, ein bisschen aufs Tablett legen und gucken, wie kann das eigentlich selbstständigen Frauen helfen und sie dabei unterstützen, ihren Zielen näher zu kommen. Was hat das eigentlich mit Grafik und Illustration zu tun? Ja, das Nicken hört man nicht so laut, aber Susanne nickt. Findest du dich darin wieder. Susanne: Ja, ich bin aber auch gerade ganz angetan von deinen Worten. So ein bisschen Verlegen, das hat man selten. Schöner Einstieg vom Podcast. Laura: Erstmal ein bisschen verlegene Stille. Das ist auch gut. Du bist ja nun schon wirklich, wie ich vielleicht groß angekündigt habe, schon lange selbstständig. Magst du uns einmal ein bisschen in ganz grob in die Geschichte deiner Selbstständigkeit reinbringen? Ich weiß, dass du eine echte Durchkämpferin bist. Selbstständigkeit ist ja immer mit Höhen und Tiefen verbunden und dass du wirklich aber schon so, so lange mit dem Thema Grafik und Illustrationen unterwegs bist. Wer ist die Vergangenheit Susanne, die sich mal auf den Weg gemacht hat, selbstständig zu sein und jetzt heute hier sitzt und schon ganz schön viele Jahre Selbstständigkeit im Rucksack hat? Susanne: Also eigentlich geht die Geschichte los in Thailand am Strand, wenn ich genau darüber nachdenke. Ich habe so ein halbes Jahr Rucksack-Tourismus hinter mir. Also das ist ja auch schon 20 Jahre her, wie wir jetzt wissen. Und ich weiß, also nicht, eines der Themen, das ich so mit mir rumgetragen habe in der Zeit in Asien, war, was mache ich denn eigentlich mal? Ich hatte bis dahin so alles gemacht. Also ich habe Anzeigen verkauft, ich habe versucht in Berlin die Kultur zu retten, ich habe Pressearbeit gemacht und lauter sowas und gekellnert und also wirklich ganz ganz viele Sachen gemacht und es war irgendwie klar, so langsam muss mal ein Beruf her oder hätte ich gerne mal so ein bisschen was Konstanteres und dann saß ich da auf Koh Samui in der zweiten Reihe Hütten am Strand und vor mir die erste Reihe und die waren alle so weiß gekalkt und ich habe immer da gesessen und gedacht, warum sind die eigentlich so weiß gekalkt, die müssten bunt bemalt sein und damit ging das eigentlich los, dass mir aufgefallen ist, dass ich immer versuche es irgendwie zu gestalten und schön zu machen im Außen. Und damit lag das nahe. Nun war ich aber auch schon 30, fast. Nee, ich war 27. Und da nimmt dich jetzt nicht jede Agentur oder so und sagt, na klar, komm her. Die haben mich alle angeguckt und gesagt, wie alt bist du und was hast du vorher gemacht? Und dann gab es einen zweiten Weg übers Arbeitsamt und das habe ich gemacht und danach habe ich eine Ausbildung gemacht zur Mediengestalterin für Digital- und Printmedien, Fachrichtung Mediendesign, so steht es auf diesem Zettel von der IHK. Und danach war dann klar, jetzt irgendwie einen Job finden. Und auch das war nicht so einfach mit diesem Zickzack-Lebenslauf. Die haben, in dem Alter und dann bei den meisten klingelt dann schon, die will doch bestimmt ein Kind jetzt mal demnächst, sodass eigentlich nur der Weg zur Selbstständigkeit ging. Also ich wollte das nie, ich hatte das nie vor, das war nie ein großes Ziel von mir, das hat sich dann einfach so ergeben. Und dann bin ich dem Weg gefolgt und dann hatte ich auch tatsächlich ziemlich schnell ein Kind. Also an alle, die mich nicht eingestellt haben, ihr habt es richtig gemacht. Und da war ich dann tatsächlich sehr dankbar, dass ich selbstständig war, weil wenn der mal krank war oder so, ich musste maximal einen Kundentermin verschieben oder hab halt gesagt, ich liefere es zwei Stunden später ab und hab mich nachts dran gesetzt. Aber ich musste nichtum meinen Job bangen, ich musste nicht überlegen, wie ich meinem Chef erkläre, warum ich schon wieder nicht komme oder so. Ich konnte das alles selber organisieren. Da war relativ schnell klar, da bleibe ich dabei, auch wenn das nicht immer das einfachste war. Laura: Es ist ja in 20 Jahren im Bereich, wie du sagst, digital und print, auch ziemlich viel passiert. Und ich stell auch den Interviewgästen gerne mal so eine kleine Triggerfrage. Und ich weiß, dass Grafiker:innen und Illustrator:innen sehr unterschiedlich zum Beispiel darauf schauen, ob das Thema Ken war. Also, Nun ist ja nun vor einigen Jahren diese magische Plattform in unser aller Leben getrudelt, die uns sozusagen suggeriert, jeder kann Grafik, jeder kann das selber, und jeder von uns Selbstständigen, jede von uns Selbstständigen kann jetzt selber tolle Designs erstellen und Logos erstellen und so weiter. Wie guckst du da drauf? Ist das für dich eher so, dass du sagst, Gottes willen, mit Canva, das geht gar nicht, nutzt du selber Canva? Und was hat das mit deinem Beruf gemacht? Also in den letzten 20 Jahren hat sich ja dein Beruf wahrscheinlich mehr verändert, als der von einer Verkäuferin im Einzelhandel, weil du einfach grundlegend diese Digitalisierung wahrscheinlich sehr, sehr präsent mitbekommen hast. Was geht dir dazu durch den Kopf, wenn ich das so rüberwerfe, virtuell? Susanne: Es sind zwei Aspekte, die mir da durch den Kopf gehen. Das eine ist eine große Erleichterung, wie ich finde, auch für meinen Job. Ich nutze Canva selber auch. Was ich großartig finde, ist, dass ich nicht mehr gebucht werde für «Hej, kannst du mal bitte, ich brauche mal fünf Social Media Posts?» Weil das macht einfach… Das ist in keiner Relation zu dem, was ich kann. Und was ich eigentlich mache. Also ich mach Vorlagen und sowas, auch wenn das gebraucht wird. Aber die Umsetzung des Feingliedriges, das machen VAs besser. Oder tatsächlich auch die Leute selber. Was ich total cool finde an Canva ist, dass du es so entspannt teilen kannst. Du machst einen Vorlagen-Link und zack, dann kann da jeder damit arbeiten. Und es gibt aber auch einen Nachteil, dass die andere Seite an Canva die ich sehe… Also ich finde sozusagen erstmal Erleichterung und ich fühle mich nicht bedroht und die andere Seite ist eben, es ist Grafik von der Stange und das sieht man meistens auch. Ja, also in meiner Welt macht ein Mix Sinn, sich einmal individuelle Sachen gestalten lassen, wo man nicht sofort sieht, dass es im Canva gemacht ist und das aber im Canva so einsetzen, dass jeder damit selber sich seine Sachen weiterbauen kann. Dann hat man das von der Stange nicht. Ich bin ja so ein Fan von individuellen Lösungen. Laura: Wie lässt sich denn diese Individualität und du hast ja eben auch von Schönheit, also wenn ich es richtig rausgehört habe, hat Schönheit einen, also Gestalten und Schönheit einen hohen Wert für dich. Woher weiß ich denn als Selbstständige, dass es Zeit ist, mich dem Thema mal zu widmen? Also ich kenne dich jetzt schon ein bisschen, aber ich weiß ja, dass die meisten von uns in irgendeiner Form sichtbar sind, sei es Webseite, sei es Social-Media-Kanäle, was auch immer, Visitenkarten, Flyer, irgendwas. Also, wir müssen ja irgendwo ähm, sichtbar werden. Und das hat ja immer was mit Optik, mit Grafik, mit Visuellem zu tun. Wenn wir nicht nur einen Podcast machen würden. Und selbst dafür brauchen wir einen Cover oder irgendwas Visuelles. Ähm gleichzeitig könnte ich mir vorstellen, dass viele Menschen, so kenn ich das von mir auch, zum Beispiel als Coach, nicht wirklich ein Gespür dafür haben, wie die Relevanz ist, wie wichtig das ist, was hat das für einen Einfluss auf mein Gegenüber. Wie viel Überzeugungsarbeit musst du leisten oder woher weiß ich auch als Selbstständige, dass ich mich mal an meine Grafik, an meine Optik sozusagen von meinem Business setzen sollte und nicht mich nur auf den Inhalt konzentrieren? Susanne: Also überzeugungsarbeit leiste ich nicht, wenn jemand der Meinung ist er braucht es nicht, dann braucht er es entweder tatsächlich nicht oder da dränge ich mich nicht auf manche arbeiten auch tatsächlich so dass es gar nicht so vordergründig brauchen. Und woher weiß ich, ob ich es brauche? Ja, wenn ich mir zum Beispiel, die meisten sind auf Instagram unterwegs, ja, guck dir dein Profil an und guck mal, ob du irgendeinen roten Faden entdeckst, ob du das Gefühl hast, dass jemand, der dich nicht kennt, dich wiedererkennt, aufgrund einfach nur dessen, dass er durchscrollt. Ein roter Faden muss noch nicht mal unbedingt sein, dass ich immer dieselbe Schriftart und Schriftfarbe oder sowas benutze. Das kann auch manchmal eine Bildsprache sein, also dass jemand immer irgendwelche ganz abgefahrenen, stylischen Bilder einer KI generiert. Sowas kann das auch sein, ja. Und dazu einfach nur einen Punkt, ein Komma oder ein Ausrufzeichen draufsetzt und der Rest passiert über den Text. Aber wenn ich mir das mir mein Profil angucke und sehe es ist eigentlich nichts konsistentes da ist ein kein roter Faden, das könnte alles was ich da sehe einen Haufen von verschiedenen sein. Dann wäre meine Empfehlung, mal zu gucken, ob man nicht einen roten Faden reinbringt. Also, weil es einfach Sinn macht. Du bist, die Leute scrollen so schnell durch, egal wo das ist. Instagram, LinkedIn, Facebook, Xing, wo auch immer, ja. Und wenn ich möchte, dass ich, also auch, das geht ja nicht nur darum, dass ich wiedererkannt werde, das geht ja auch darum, dass man sich an mich erinnert. Muss den Leuten ja auch einfallen, wenn jetzt jemand kommt und sagt, er braucht eine Grafik, dann wär's schon cool, wenn die irgendeine Verbindung zu mir aufbauen konnten. Wenn ich ihnen auch einfalle, fall ich ihnen aber nur, wenn sie beim Durchscrollen immer mal sehen, ach, die wieder, alles klar. Insofern, das macht schon Sinn dann. Laura: Bringt mich gleich zu einer Frage, die ich sehr spannend finde und zwar habe ich selber keine Antwort drauf, aber ich bin mir sicher, dass du eine hast. Wie wichtig ist denn in puncto Design, also jetzt gehen wir mal aus angefangen bei der Farbgebung oder Schriftart oder Bildsprache oder Logo. Wie wichtig ist denn, oder wie guckst du da drauf, für mich jetzt als Selbstständige zum Beispiel, dass es mir super gut gefällt, Geschmack und wie wichtig ist zum Beispiel, was meinem Kunden, meiner Kundin gefällt und oder was du als Designerin, als Grafikerin sagst. Da könnte es ja Diskrepanzen geben, oder? Kann es sein, dass ich sage, ich möchte total erdige, dunkle Töne, weil ich so verwurzelt bin mit meinem schwedischen Garten. Ähm und gibt es den Fall, dass du dann sagst, ja gut, das ist ja schön, dass dir das gut gefällt, aber es passt überhaupt nicht zu deiner Zielgruppe, deinem Zweck, was auch immer. Oder orientiert sich so ein Design auch immer an dem Geschmack von der Person? Also ist das Geschmack eine Laune oder ist das was Relevantes fürs Design? Susanne: Ich finde schon, dass es eine Relevanz hat. Also klar, eigentlich müsste ich jetzt antworten, wichtig ist, dass es deiner Zielgruppe gefällt. Aber wenn du dich damit nicht wohlfühlst, klebt diese Energie da dran und dann haut es auch nicht hin. Und ich würde eher sagen, scheiß auf das was gerade In ist, das ist nicht interessant, weil das kann morgen ganz anders sein, guck, dass du dich wieder findest und dass du dich damit wohlfühlst. Wenn du jetzt zum Beispiel sagst, ich verkaufe Goldschmuck, aber ich brauche diese dunklen Farben für meinen erdigen Garten und für mein Gefühl der Erdung, weil ich in Schweden lebe und so weiter, dann kann man das ja kombinieren. Da könnte man mit einer Schriftart ein bisschen die Eleganz von dem Goldschmuck reinbringen und warum sollte so ein Goldring nicht auf einem Moosbett liegen oder so. Das kann sich ja finden und ich habe sowieso, ich glaube am besten ist es wirklich immer, wenn das Gefühl, was man hat, wenn man mit dir oder mit deinem Produkt in Berührung ist, wenn man das auch bei den Styles hat. Und dann würde ich fast behaupten, ist es zweitrangig, ob das jetzt gerade In ist oder ob die Zielgruppe das jetzt so… Also, weißt du, wie soll ich das sagen? Ich mag vielleicht erdige Sachen nicht so, ja? Ich stehe vielleicht auf grell und, ja, sagen wir mal pink und hier habe ich petrol oder so wobei ich er dich auch sehr mag, aber wenn wenn ich auf Goldschmuck oder Silberschmuck zum Beispiel stehe und der ist wertig dargestellt dann ist das egal, ob das ein dunkelgrün dahinter ist. Weißt du, was ich meine? Ja. Also beides. Und wie gesagt, ich glaube, da kommen wir alle immer mehr hin, die Energie ist wichtig. Wenn die falsche Energiesignatur dran klebt, funktioniert es sowieso nicht. Da kann der Stil noch so cool sein. Laura: Das heißt aber, wenn ich dir jetzt so zuhöre und wenn ich mich frage, wie könnte ich denn mit dir zum Beispiel arbeiten, wie sähe das aus, dann stelle ich mir jetzt vor, dass es gar nicht so ist, mh, dass nur ein Teil dieser Zusammenarbeit sozusagen die ganz klassische Sachebene von Ich entwerf dir ein Logo, oder ich schick dir mal einen Entwurf von einer Skizze oder irgendwas rüber, sondern ich stell mir vor, und das weiß ich tatsächlich nicht, deswegen korrigiere das sonst auch gerne oder erzähle da gerne ein bisschen was zu, wenn ich mich jetzt als selbstständige Yoga-Lehrerin entscheide, dass ich irgendwie meinen Außenauftritt gerne ein bisschen verändern möchte, weil irgendwie ist das alles Kraut und Rüben. Und irgendwie fühl ich mich damit nicht wohl. Und ich sitz jede Woche sechs Stunden in Canva und blick neue Schriften, Farben, irgendwas durch. Und wenn ich jetzt hier zuhör und denke, hm, die Susanne, das passt mir irgendwie ganz gut. Ich stell mir jetzt grade vor, dass in so einer Zusammenarbeit tatsächlich auch der Austausch und das Kennenlernen von dir, der Kundin gegenüber, eine Relevanz hat. Also, dass es wichtig ist, dass du die Person verstehst, dass du ihre Sprache verstehst, dass du ihre Bedürfnisse, ihre Werte vielleicht verstehst, ihre Ausrichtungen. Das heißt, finden da auch immer Gespräche statt, die über ein Hey, ich brauche ein Logo, ja, hier ist ein Entwurf, ja, mach noch mal da mehr, mach mal hier weniger, tschüss, hinausgehen. Ist das richtig? Susanne: Ja. Genau so. Tatsächlich ist eine Arbeit mit mir eher kommunikationsintensiv, wenn du das nicht so leiden kannst, bist du bei mir falsch. Ich versuche auch immer noch zu lernen, knackig und in Überschriften zu kommunizieren, das gelingt mir auch nicht besonders gut. Die Zusammenarbeit sieht meistens so aus, dass es ein Telefonat oder ein Zoom-Call gibt und dann lasse ich dich erst mal reden und höre erst mal hin. Und meistens entsteht dann in mir so ein inneres Bild. Und das frage ich immer noch ein bisschen ab und dazu setze ich was. Also ich bin niemand, der ein Mockup macht, also so eine Vorab-Skizze oder ein Moodboard oder so was. Ein Mockup schon, aber ein Moodboard, was ja so, wenn man mal sagt, das muss man machen, wenn man ein Design, Style für jemanden… Nee, weil das brauche ich nicht. Weil wenn ich keine Verbindung zu dir herstellen kann und dieses innere Bild nicht sehen kann, dann kann ich für dich auch nicht gut arbeiten. Passiert mir total selten, aber dann lasse ich's, ja? Ja. Und das heißt, meistens trägst du dieses Moodboard schon in dir, ich nehme das auf, setze dazu was um und dann gibt es von mir Vorschläge und die ersten zwei sind es in der Regel. Laura: Was sind denn so klassische Projekte, mit denen Menschen zu dir kommen, um es nochmal ein bisschen down to earth zu machen? Ich weiß zufällig, dass du sowas wie Workbooks, dich ziemlich gut mit Workbooks auskennst. Was sind noch so die klassischen, die Big 5 Themen, mit denen Menschen zu dir kommen? Es gibt immer Sondercases, das ist klar, aber was ist dein tägliches Brot? Susanne: Mein tägliches Brot? Finde den roten Faden. Hilfe, Hilfe, ich hatte mal irgendwie… Style ist auf dem Weg verloren gegangen. Ich weiß gar nicht, alles passt nicht mehr richtig zusammen. Das also aufzugreifen und wieder den roten Faden reinzuheben, das ist ein Klassiker. Landingpages, Salespages, also alles Webseitenmäßig, das ist ein Klassiker. Zeitschriften mache ich auch. Präsentationen, also Präzi-Präsentationen, ich kenne ja Powerpoint. Allerdings keine zum ablesen, das muss ich dazu sagen. Es sind keine, wo du den Text ablesen kannst. Das sind so die Hauptsachen und Workbooks. Aber das ist wirklich da. Hießen die noch Seminarhefte, als ich die angefangen habe? Laura: Die Seminarunterlagen werden Ihnen zugeschickt. Die guten alten Zeiten. Das heißt, aber wenn ich das nochmal so zusammenfassen darf, wenn uns jetzt jemand zuhört und selbst gar nicht so genau weiß, ob sie vielleicht vielleicht so eine Person ist wie ich, die häufig mal denkt, ach, könnte man ja mal was machen, müsste man mal, ja, wolltest du schon lange mal ran, vielleicht selber überfordert ist mit dieser Frage, hab ich eigentlich einen roten Faden, da vielleicht gar nicht so richtig Bescheid weiß, könnte diese Person jetzt zum Beispiel in die Shownotes klicken, in die Folgenbeschreibung, und den Link zu dir anklicken zu LinkedIn. Den haben wir mal in die Shownotes mit unten reingepackt. Und sich zum ersten Mal ein Kennenlerngespräch mit dir buchen. Und ihr beschnüffelt euch sozusagen virtuell und findet heraus, ob ihr eine ähnliche Sprache sprecht, ob ihr, ob das Projekt zusammen stattfinden kann und du würdest auch, das ist auch eine Dienstleistung von dir, gemeinsam diesen roten Faden zu suchen, auszubuddeln und wieder zu einem Wollknäuel zu machen, damit man dann später damit weiterarbeiten kann. Richtig? Susanne: Genau. Genauso. Es ist tatsächlich so, es reicht auch ein kurzer Blick. Ich habe in der Regel ziemlich schnell klar, was du von links nach rechts schieben brauchst und wo der Fokus hingeht. Es macht Sinn, zu so einem Kennenlerngespräch immer auch einen Stift und ein paar Zettel bereit zu halten, weil ich mich selten zurückhalten kann. Ein paar Infos sind immer sofort da und dann guckt man halt, was man damit macht. Laura: Dann sag doch vielleicht nochmal zum Abschluss oder so Richtung Abschluss, wer sind denn deine jetzt unter uns Selbstständigen? Mit wem arbeitest du am allerliebsten? Ich weiß, es ist eine schwierige Frage, aber was sind so Bereiche, auch Projekte, auch Tätigkeiten, in die du dich extrem gut einfühlen und eindenken kannst, weil du einfach viel Erfahrung hast, weil es vielleicht zu deiner Position, Person, zu deinen Werten passt. Wer entspricht dir sehr? Wo sagst du, this is an absolute match made in heaven, weil das einfach bewährt ist oder das ist, wo du als nächstes auch selber hin willst als Unternehmerin? Susanne: Am liebsten arbeite ich mit Menschen, die wissen, wo sie stehen, wo auch das, was sie denken, wer sie sind, mit dem, wer sie wirklich sind, nah beieinander ist. Die eine Haltung haben, die kann provokant sein, die muss auch nicht meine sein, das ist mir relativ egal, aber die einfach eine Haltung haben im Leben auch und die wissen, wem sie auch wie helfen können. Und dann, wenn es mal kracht, das ist zwar nicht mein Liebstes, aber das stört mich auch nicht so. Also ich weiß gern, woran ich bin und ich auch ich bin da sehr klar mittlerweile, also Klarheit, Entscheidung treffen können, wissen wo ich stehe und wo ich hin will das sind so für mich Sachen die wichtig sind. Wovon ich gar nichts halte und womit mir wirklich also was ich nicht kann es für Menschen arbeiten die nicht nicht glaube dass sie das was sie behaupten dass sie es können, auch wirklich können. Ja, also Klassiker, Licht- und Liebe-Fraktionen, das wird jetzt provozieren, aber das ist egal. Die Licht- und Liebe-Fraktionen, ja, wir haben uns alle lieb, eigentlich sind wir noch nicht aufgeräumt, aber wir haben uns alle lieb und wir meditieren uns jetzt die Millionen für die nächsten zwei Monate aufs Konto. Damit kann ich nicht. Das mag beim paar Leuten funktionieren, bei den meisten funktioniert es nicht, weil einfach erfahrungsgemäß ganz viele andere Sachen da am Weg stehen die erstmal funktionieren aufgeräumt sein dürfen. Da habe ich lieber einen geerdeten Coach, der ein bisschen provoziert und eine Haltung hat und teilweise ein bisschen länger ist. Laura: Also Du hast auch keine, kann ich schon bestätigen, du hast auch keine Angst vor Ecken und Kanten. Also, jeder, der sich davon angesprochen fühlt, ich sehe ein Match. Also, das funktioniert sehr, sehr gut mit Susanne. Vielleicht magst du als Abschluss unserer kleinen Podcast-Edition hier zusammen noch mal in deinen Worten, weil das ist ja für uns auch immer total spannend, erzählen, was dich zu Smash It getrieben hat. Du bist ja zufällig auch Smashie und schon eine weile mit uns an Bord. Wie würdest du Smash It ohne jetzt in irgendwelche Details gehen, das finden alle auf unserer Website und darum soll es heute auch überhaupt nicht gehen, aber wie würdest du diese Mastermind Gruppe beschreiben und bei was hat sie dich unterstützt oder wobei unterstützt dich unsere Mastermind Runde? Susanne: Also erst mal unterstützt sie mich beim Wachstum, beim persönlichen und auch im Business. Und zu euch gekommen bin ich, weil ich das Gefühl hatte, ich habe einen riesen Bauchladen nach 20 Jahren an Fähigkeiten und Fertigkeiten und ich möchte das mal in Form gießen und mal wissen, wie ich das am besten strukturiere, um das einfach in die Welt zu setzen und meinen Platz nochmal neu zu finden in der Businesswelt. Und gebracht hat es mir Klarheit und Klarheit und Klarheit und Klarheit. Also darüber, auch nochmal darüber, wer ich bin und in dieser Businessblase und wo ich hin will und was ich kann, was mir mehr liegt und was weniger. Also jetzt gar nicht unbedingt so, ich kann besser Workbooks als Zeichen oder sowas, das nicht, sondern so, ich erinnere mich da an unseren einen Call, wo wir Rollenspiele gemacht haben, ja, da war zum Beispiel extrem viel Klarheit. Und jetzt ist es so, es steht kein Stein mehr auf dem anderen so richtig gefühlt. Es ist eine große, große Klarheit drin und immer dann, wenn ich das Gefühl habe, boah, ich weiß gar nicht, ob ich jetzt mich traue, den nächsten Schritt zu gehen und in die Richtung weiterzuwachsen, dann ist aber immer irgendwie ein Halt da und eine Community und auch ihr, also ein Händchen, das ich nehmen kann, um den nächsten Schritt zu gehen. Insofern ist Smash It für mich ein großes Potenzial für Klarheit und Wachstum im Geschäft. Laura: Vielen Dank dir. Danke, ich bin gerade ein bisschen versunken, als du geredet hast. Jetzt muss ich kurz wiederkommen in meine Rolle als Podcasterin. Ich bin wie so ein Kinosessel, versunken nach hinten und hab einfach gelauscht und dachte, so jetzt eine Tüte Popcorn und ich könnte einfach so zuhören. Liebe Susanne, ich danke dir sehr, dass du dir Zeit genommen hast und für unsere Hörerinnen und die wenigen Hörer, auch ihr seid bei Susanne natürlich sehr willkommen, springt doch mal rüber zu LinkedIn und schickt gerne mal, wenn ihr mögt, ein Feedback, vielleicht das Wort, oder die Worte “roter Faden” rüber, wenn ihr hier zugehört habt. Und geht gerne mit Susanne in den Austausch. Ich weiß, dass aus erster Hand, dass es sehr, sehr bereichernd sein kann, ganz viel Klarheit sorgen. Und dass ihr euch viele, viele, viele unsichere Stunden in Canva und ah, wie mach ich's jetzt? Was soll ich machen? Hilfe, das gefällt doch keinem. Ersparen könnt. Also, ganz viel Spaß beim Rüberspringen. Und ich sag das ja jedes mal gerne. Lasst gerne mal ein Feedback da, sagt Bescheid, was ihr mitgenommen habt, was findet ihr spannend und das heute sehr gerne über den Link in den Shownotes zu Susanne rüber. Genau. Wer jetzt nur hört sozusagen im Video, sehe ich jetzt gerade eine kleine Skizze. Ich hab ja gesagt, am Ende von jeder Session, die ich mit Susanne irgendwo verbringe, kommt irgendein Männchen oder Frauchen, was gezeichnet wurde und dieses Mal war es eins mit einem roten Faden. Vielleicht können wir das ja hier auch noch irgendwo mit einbinden in die Podcast Description. Susanne: Hat schnell noch ein Knäuel gekriegt. Laura: Ein Männchen, ein Frauchen mit einem Knäuel und einem roten Faden. Danke dir, Susanne. Und allen anderen wünschen wir viel Spaß. Connectet euch mit Susanne, tauscht euch aus und lasst unseren Content und unsere Sichtbarkeit klar werden. Danke dir. Susanne: Danke dir. Laura: Und euch wünschen wir einen schönen Tag und sehen und hören uns wieder zur nächsten Folge am kommenden Dienstag. Bis dann! Ciao!



















