fair & female - mit Barbara Haas

Barbara Haas
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17.10.2026
Beschreibung
Fairness, Feminismus und die Frage, wie Gesellschaft wachsen kann. Ich möchte euch jede Woche zu einem spannenden Gespräch mitnehmen, das sich um diese drei Dinge dreht und uns alle ein bisschen schlauer macht. Ich freu mich, wenn ihr mit mir dabei seid. Alles Liebe, Barbara
Häufig erwähnt
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Episoden
  1. Hosea Ratschiller ist Komiker, vielen bekannt als FM4 Ombudsmann, vielfach ausgezeichneter Kabarettist und lebt in einer Patchworkfamilie mit drei Kindern, von denen zwei nicht seine leiblichen sind. Wie perfekt muss also ein moderner Vater sein? Und warum ist es gut, als Vater zu scheitern und das auch zu zeigen? In der aktuellen Episode versucht Hosea die Vaterrolle gesellschaftlich neu zu ordnen und meint, dass genau diese Rolle "die ungeklärte Frage in unserer Demokratie" sei. Gemeinsam mit seinem Vater Klaus Ratschiiller hat er gerade ein Buch zu diesem Thema herausgebracht. "Den Vater zur Welt bringen - eine Unterhaltung" (Molden Verlag) heißt es und auch darum und um sein Aufwachsen mit einem alleinerziehenden Vater geht es in diesem Gespräch. Hier findet ihr die aktuellen Live-Termine von Hosea Ratschiller Und wenn euchinteressiert, was sonst noch so los ist auf der Welt, dann schaut doch auf die Kleine Zeitung

  2. Wann ist der Spaß vorbei? Wenn man als Punkrocker Bundespräsident werden will? Er ist Musiker, Arzt, Kabarretist und jetzt will er in die Hofburg einziehen. Dr. Marco Pogo hat es mit seiner "Bierpartei" zum Bezirksrat in Wien Simmering geschafft, doch er meint, da geht noch mehr. In der aktuellen Folge reden wir über politische Frustration und Verzweiflung, die potenzielle Kraft von Satire und fragen, warum er als "Bierpartei" sich den "Radler" als programmatisches Feindbild auserkoren hat. Und ob sich seriöse Politik mit Spaß und Punkrock überhaupt vertragen. Er geht aber auch darum, was Satire ist und was eben nicht ("Der Wegscheider ist keine Satire, der ist gefährlich!") und was ihm gesellschaftspolitisch tatsächlich ein Anliegen ist. Fun Fact: Man erfährt, warum er tatsächlich ein sehr großes Tatoo auf seinem Oberschenkel hat, das den Wiener Altbürgermeister Michael Häupl zeigt. Marco Pogo ist mit seinem gerade gestarteten Kabarett "Gschichtldrucker" gerade auf Tour. Hier findet ihr die Daten dazu. Alle Informationen über aktuelle politische und gesellschaftliche Ereignisse findet ihr natürlich immer auf der Kleinen Zeitung.

  3. Kann Journalismus die Wahrheit erzählen? Was ist überhaupt Wahrheit? Wie objektiv oder beeinflusst sind politische Journalist:innen? Und warum scheint das Vertrauen in traditionelle Medien und ihre Arbeit heute plötzlich so gering? Eva Linsinger ist stellvertretende Chefredakteurin des Nachrichtenmagazins profil, seit vielen Jahren aufmerksame sowie kritische Analystin der politischen Vorgänge Österreichs und die heurige Preisträgerin den renommierten Kurt Vorhofer Preises. Vorhofer war langjähriger stv. Chefredakteur der Kleinen Zeitung, seit 1996 wird dieser Preis in seinem Namen vergeben und durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen überreicht. Barbara Haas hat mit Eva Linisnger im aktuellen "fair&female"-Podcast über Journalismus und Wahrheit gesprochen. Über Einflussnahme, Inseratenzahlungen und politische Nebelbomben. Gemeinsam versuchen sie auszuloten, welche Aufgabe Journalismus in einer Welt der vielen Fake News eigentlich hat und ob der heimische Qualitätsjournalismus in den letzten Jahre der Skandale vielleicht auch selbst Schaden genommen hat . "Journalismus dient der Aufklärung. Ich hab Geschichte studiert und finde den Journalismus-Begriff, dass wir die Geschichtsschreiber der Gegenwart sind, sehr passend. Aber gerade, wenn man Geschichtsschreiber der Gegenwart ist, ist manches noch nicht ganz klar und nicht ganz herausgeschält. Und ich betreibe politischen Journalismus. Da ist Wahrheit nicht nur, wie Andreas Kohl gesagt hat, eine Tochter der Zeit, sondern da ist Wahrheit auch eine Betrachtungsweise." Eva Linsinger wird am 30. Mai mit dem Kurt Vorhofer Preis in der Wiener Hofburg ausgezeichnet

  4. "Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz? Naja, der Kollege hatte halt schon ein sehr enges T-Shirt an, da muss er sich jetzt echt nicht wundern!" Das ist der Text eines - von vielen- sehr lustigen Instagram- und TikTok-Videos von Julia Brandner. Die 26-jährige Steirerin ist aktuell eines der interessantesten Comedy-Talente Österreichs und das Internet feiert sie schon jetzt ganz heftig. Unter wirdnichtstattfinden kann man herzhaft lachen, wenn Julia die Rollen verdreht und damit gesellschaftspolitische Kritik irgendwie leichter verdaulich macht. Warum Humor? "Naja, ich denke, wir haben es jetzt lange Zeit ohne Humor versucht und waren damit nicht erfolgreich, also deshalb." Doch ihre feine Klinge trifft nicht nur die berühmten "alten, weißen Männer", sondern sie teilt auch kräftig bei den "politisch Korrekten" aus - ihr Spott wird also fair verteilt. Aktuell ist sie gerade mit ihrem Programm "Wird doch stattfinden" in Deutschland auf Tour und bald wird es auch ein Buch von Julia Brandner geben: "Es geht um Feminismus. Aber mit Humor", so ihr Versprechen. Hier kann man ihre Videos schauen ;) Und ich hab einen Fehler bei der Mailadresse für euer Feedback gemacht. Sorry. Ihr könnte zwar an gesellschaft@kleinezeitung.at schreiben, aber noch lieber wär mir: barbara.haas@kleinezeitung.at - Danke

  5. "Ich wusste, dass ich ein Probleme mit Alkohol habe, das wusste ich schon mit Anfang 20 und ich habe einfach die Abfahrt verpasst, um es in geregelte Bahnen zu lenken." Die Journalistin Eva Biringer ist 32 Jahre alt und beschreibt ihr Leben als erfolgreiche Journalistin und Trinkerin. "Ich hab einfach irgendein Ventil gebraucht, denn wenn man immer perfekt ist, das geht nicht auf Dauer und da sind Frauen mit ihrem Perfektionismus wohl auch noch leichter für Alkohol zu gewinnen. Motto: "Das gönne ich mir jetzt einfach." Im aktuellen fair&female Podcast besprechen wir ein Phänomen, das nicht zuletzt auch aufrgund von Covid noch präsenter geworden ist. Junge, gut ausgebildete und erfolgreiche Frauen, die den Belastungen und den eigenen hohen Ansprüchen entfliehen - mit viel Rosè, Prosecco, Organic-Wein oder Gin-Tonic. Die Sozialen Medien sind voll von lustigen Mimes und Bildern, die immer wieder bestätigen, dass es sich gerade Frauen doch mehr als verdient haben, zu trinken. "Zu Vino sag ich nie no" - um nur einen von sicher tausenden Sprüchen zu zitieren. Eva Biringer, Journalistin bei der deutschen ZEIT und hat zum Trinken jetzt ein Buch geschrieben. es heißt "Unabhängig - vom Trinken und Loslassen" (HarperCollins) - und sie reiht sich damit in eine Liste von Bestseller-Autorinnen, die auf der ganzen Welt dasselbe beschreiben. Daher gibt es für diese Literatur schon einen eigenen Begriff: Quit-Lit.

  6. Sie hat drei Kinder aufgezogen und war viele Jahre eine sehr konservative und angepasste Frau. Heute ist Greta Silver Influencerin mit mehr als 250.000 Followern, mehrfache Bestsellerautorin, Best-Ager-Model und rät allen, sich das Leben im Alter als Geschenk und nicht als Bürde vorzustellen. Sie ist 74 Jahre und heute zu Gast bei "fair&female". MIr ihr geht es auf und ab in unserem Gespräch, zwischen der inneren Kritikerin, den Leiden und den Freuden eines Muttertages, neuen, gerechteren Arbeitsmodellen zwischen Jung und Alt und was Botox und Schönheits-Normen mit all dem zu tun haben. Darum gehts bei uns, wir springen durch die Herausforderungen ihres Leben, weil sie diese Nähe und damit viel Persönliches auch zulässt. Greta Silver ist ehrlich, sie hat eine trockene norddeutsche Art, ist unglaublich herzlich und gewinnend. Und sie ist ein Energiebündel im besten Sinne und nicht nur als selbstbewusste Frau, sondern tatsächlich auch in ihrer eigens kreierten Selbstständigkeit Rolemodel für viele, die sich vielleicht überlegen, ein Start-Up zu gründen. Ihr aktuelles Buch heißt Bring dich selbst zum Leuchten - Schönheit im Alter und ist im rowohlt Verlag erschienen Hier kann man Greta Silver auf ihrer Seite und auf einigen Social Media Kanälen folgen und noch tiefer in ihr heiteres Universum eintauchen.

  7. Was ist ein Mann? Was ist eine Frau? Die Feministin Alice Schwarzer stellt diese Frage jetzt in einem Buch. Doch was sagen Transsexuelle zur These Schwarzers "trans sei ein Trend"? Wir haben mit Transfrau Steffi Stankovic über Identität, Sichtbarkeit und das genderneutrale Klo gesprochen. Steffi Stankovic kam im Serbien der 1990er Jahren zur Welt. Niemand sprach in der vom Krieg gebeutelten Kultur von transsexuellen Menschen. „Ich hab das nie irgendwo gesehen oder gelesen, es gab noch nicht einmal das Wort homosexuell. Ich wusste trotzdem: Was ich fühle, passt nicht zum Rollenbild für Buben. Und ich wusste ebenfalls: Wenn ich dort bleibe, dann werde ich mein Leben vielleicht nicht überleben.“ TV-Moderatorin Arabella Kiesbauer bringt erstmals Licht in die Gefühlswelt von Steffi, „wir konnten irgendwann deutsches Fernsehen empfangen und da war eine Sendung mit Transpersonen und ich wusste zwar nicht, dass ich das bin, aber ich wusste: Aha, die haben dieselben Probleme wie ich.“ Als Steffi mit 19 Jahren nach Wien geht, beginnt sie ein Leben mit neuer Identität. Welchen Weg es brauchte, um tatsächlich eine Frau auch im körperlichen Sinn werden zu können, wo sie Hürden, wo Unterstützung erlebte, erzählt Steffi Stankovic im "fair&female"-Podcast. Und wir sprechen mit ihr auch über die aktuelle Debatte rund um transsexuelle Personen, die vor allem von Feministinnen, wie Alice Schwarzer heftig kritisiert werden. Ist Trans also tatsächlich ein Trend? Und gefährlich für Jugendliche, die noch nicht wissen, wer und was sie sind?

  8. Das Sonnenblumenöl wird kanpp? Oder plötzlich sehr teuer? Das sind Auswirkungen des Ukraine-Krieges, die wir in Österreich bereits direkt im Supermarkt spüren. Die Ukraine ist die Kornkammer Europas, die Produkte, die von dort exportiert werden, ernähren 400 bis 600 Millionen Menschen auf der Welt. Und nun ist Krieg, die Männer arbeiten nicht auf ihren Betrieben und Russland blockiert auch noch die Häfen, um Exporte, die möglich wären, zu verhindern. Das alles ist besonders furchtbar und lebensbedrohend für die Menschen vor Ort. Aber wie sieht es eigentlich mit der Versorgungssicherheit in Österreich aus? Können unsere Bäuerinnen und Bauern die Bevölkerung tatsächlich gut und umfassend ernähren, wenn so ein großer Lieferant wie die Ukraine ausfällt? Oder die Preise dadurch für importierte Lebensmittel oder auch Futtermittel für Tiere extrem steigen? Und was passiert, wenn Länder, die sehr abhängig von ukrainischen Produkten sind, nicht mehr beliefert werden? Baut der Krieg am Ende auch noch eine andere, neue Flüchtlingsbewegung auf? Genau darum geht in der aktuellen "fair&female"-Podcastfolge, in der wir mit Maria Fanninger gesprochen haben. Fanninger ist Vorständin des steirischen Vereines "land.schafft.leben" und setzt sich gemeinsam mit ihren Kollegen Hannes Royer und Mario Hütter für mehr Transparenz in der Landwirtschaft ein und wirbt auch für Wertschätzung der Arbeit von den heimischen Landwirten. Und hier gibts noch die zitierte tolle Podcastfolge (und Video) mit der ehemaligen ukrainischen Landwirtschaftsministerin- Hörtipp!

  9. Warum werden dickere Frauen ständig beschimpft, abgewertet und mit "Schuld" überladen? Dieser Frage des Bodyshamings wollen wir heute nachgehen. Stefanie Reinsperger (34) ist eine höchst erfolgreiche Schauspielerin und zwar sowohl im Fernsehen, wie etwa beim Tatort, als auch auf der Bühne, sie war zwei Jahre lange die Buhlschaft beim Salzburger Jedermann, seit 2017 ist sie Ensemblemitglied in Berlin und aktuell auch gerade für die Publikumsauszeichnung Romy als beste Serien-Schauspielerin nominiert. Alles toll, könnte man sagen. Ja, doch ein Zitat der österreichischen Schauspielerin zeigt die andere Seite:„Ich hab längst aufgehört zu zählen, wie oft ich in der U-Bahn schon von unbekannten Menschen – einfach nur im Vorbeigehen, einfach so, als „fette Sau“ beschimpft wurde.“ Diese Szene ist kein Einzelfall, ihr Körper steht dauernd im Fokus von öffentlichen Bewertungen. Besonders unterträglich wurde es mit dem "verheerenden Engagement" beim Salzburger Jedermann, das Reinsperger die Augen geöffnet und sie auch tief getroffen und gekränkt hat. So viel Hass, so viel Häme und die Frage blieb: Wie komme ich aus der Kränkung in den Kampf gegen diese Ungerechtigkeit, so abgewertet zu werden? Auf der Bühne, beim Film, aber auch im Alltag und bei den alltäglichen Anfeindungen. Reinsperger: "Ich hab Lust auf diesen Kampf, denn ich weiß jetzt, dass ich nicht der Fehler bin". Das lesenswerte Manifest "Ganz schön wütend" ist im Molden Verlag erschienen und seit 11. April erhältlich Ach ja, ca bei Minute 31 ist mir eine kleine Unschärfe passiert - sorry dafür :)

  10. Er gilt als "Bäume-Umarmer" und war mit Männern im Wald, um über Sexualität und Männlichkeit zu reden. Im Podcast spricht der ehemalige NEOS-Chef Matthias Strolz ganz offen über seine eigene Männlichkeit, über Triebe, Sexualität und auch darüber, wann Männlichkeit toxisch, also giftig, wird. "Sexualität ist ein Quell von Lebendigkeit, toxisch wird es, wenn es ins Destruktive geht", so Strolz. Das zeigt sich auch im Krieg, in der die Sehnsucht nach Lebendigkeit von Macht, Begehren und Bedeutung überlagert wird. Mit Folgen auch für Männer selbst. "Du kannst keine Schüsse abgeben, ohne einen Rückstoß zu erlangen, es ist auch immer eine Selbstvergiftung dabei." Wie er gelernt hat, mit seinen sexuellen Ambivalenzen umzugehen, warum er mit einem Baum sprechen wollte und wie ihn das in seinem Buch "Gespräche mit einem Baum" zu neuen Erkenntnissen brachte, ist Teil dieses Gespräches. Gegen Ende sprechen wir auch noch über die Macht der Frauen und nähern uns der These, warum Männer mit einer weiblichen Macht so gar nicht gut umgehen können: der Fähigkeit, Leben zu schenken. Es ist also ein wilder Ritt, nicht immer sind wir einer Meinung und manches lassen wir auch einfach so stehen.

  11. Thomas Brezina ist einer der erfolgreichsten Kinderbuchautoren Österreichs. Er hat mehr als 500 Bücher geschrieben, die in 35 Sprachen übersetzt wurden und sich mehr als 40 Millionen mal verkauft haben. Sein aktuelles heißt "Besser als du denkst" (edition a) und ist eine Erzählung über die Zuversicht. Im Podcast mit Barbara Haas spricht Brezina darüber und sagt, dass Zuversicht "absolut eine Entscheidung" ist. Ein bisschen später dreht sich das Gespräch auch um den Umgang mit Krisen und natürlich ist Brezina Experte, wenn es darum geht, wie man mit Kindern all die aktuellen Krisen besprechen soll. Sein Zugang: "Jede Frage eines Kindes ist wichtig. Es ist gut, zur Frage und zum Gefühl anzuregen, dann können sie selbst formulieren. Denn manche Kinder werden von ihren Eltern ganz klar überfordert." War Thomas Brezina, der seit 2016 mit seinem Mann Ivo verheiratet ist, auch selbst schon in der Situation, gar keine Zuversicht mehr zu finden? Ja, die gab es. Nach der Trennung von seinem früheren Partner war er verzweifelt und sehr einsam. Was ihm in dieser Situation geholfen hat und warum er genau in dieser harten Zeit das wichtigste gelernt hat, um eine gute Beziehung führen zu können, erzählt er im Gespräch. Besser als du denkst - Eine Erzählung über die Zuversicht Hier gibt es ganz viele Videos und Inputs von Thomas Brezina

  12. Im Herbst 2021 ging bei Thomas Stipsits gar nichts mehr. Eine massive Panikattacke während einer Vorstellung zwang den erfolgreichen Kabarettisten und Buchautor zum kompletten Stillstand. Was genau ist damals passiert? Woher kam und kommt seine Angst und ist es ihm bereits möglich, damit Frieden zu finden? Und warum ist es für unsere Gesellschaft wichtig, das Thema offen anzugehen? Das alles bespricht Stipsits mit Barbara Haas in der aktuellen fair&female-Folge. Gegen Ende wird das Gespräch aber auch sehr lustig, denn sein aktueller Stinatz-Krimi "Eierkratz-Komplott" ist nicht nur leichtfüßig geschrieben, sondern passt auch ziemlich gut in die Zeit rund um Ostern. Alle Termine seines aktuellen Programms "Stinatzer Delikatessen" und die Infos zum Buch findet ihr hier Noch ein Hinweis in eigener Sache: Wollt ihr das Podcast-Angebot der Kleinen Zeitung mitgestalten? Dann freuen wir uns! Schreibt mir bitte einfach eine Mail unter barbara.haas@kleinezeitung.at - dann schicke ich euch alle Infos.

  13. Marlene Engelhorn ist 29 Jahre alt und Teil der superreichen Engelhorn-Familie. Das Vermögen ihrer Oma, Traudl Engelhorn, wird auf 4,2 Miliarden US-Dollar geschätzt und Marlene wurde nicht nur reich geboren, sondern sie wird auch noch einen zweistelligen Millionenbetrag erben. Seit sie davon weiß, setzt sie sich für eine Besteuerung von reichen Menschen ein, denn alles andere findet sie unfair. Woher kommt das viele Geld ihrer Familie und warum wehrt sich die Studentin gegen ein Leben in Reichtum? Darüber haben wir im Podcast mit ihr gesprochen. Ihre Organisation #taxmenow findet ihr hier Auch bei dieser Organisation setzt sich Marlene Engelhorn ein

  14. Menschen mit Behinderung sollen auf Augenhöhe in unserer Gesellschaft teilhaben - alles andere wäre unfair! Aber wie schafft man das? Die Kleine Zeitung hat vor genau 2 Jahren begonnen, mit einem inklusiven Team der Lebenshilfen&Soziale Dienste in der Steiermark, zu arbeiten. Was machen die Teammitglieder? Sie vereinfachen Artikel. Sie leisten also eine große und wichtige Übersetzungsarbeit, damit noch mehr Menschen Nachrichten verstehen können. In diesem Podcast haben wir mit Alex Mseddi gesprochen, er arbeitet auch in diesem Team. Genau diese Nachrichten kann man sich jeden Tag ansehen unter www.kleinezeitung.at/inklusiv Und hier geht es zur Lebenshilfen&Soziale Dienste Alex Mseddi war auch schon einmal "Steirer des Tages"

  15. Der Krieg, die Pandemie und dann noch die Klimakrise - es scheint, als würde unsere Welt gerade nur von schlechten Nachrichten beherrscht. Was macht das mit uns und wie können wir dabei weiterhin optimistisch bleiben? Die Grazer Psychotherapeutin und Philosophin Monika Wogrolly beleuchtet im Podcast-Gespräch mit Barbara Haas die aktuelle Gefühlslage unserer Gesellschaft und wirbt gerade jetzt für ein differenziertes Bild, denn schwarz-weiß-Denken sei nicht nur falsch, sondern auch gesundheitlich ein Problem. Wie wir unsere Widerstandskraft entdecken und auch einsetzen können und wie wir uns bei aller Information auch davor ein bisschen schützen müssen.

  16. Frauen verschwinden aus Filmen und Serien, wenn sie älter werden. Dazu gibt es eine aktuelle Studie der Universität Rostock aus Deutschland und darüber haben wir mit der Grazer Schauspielerin Aglaia Szyszkowitz (54) im „fair&female“-Podcast gesprochen. „Es ist eine große Katastrophe, wie wenig Rollen es für ältere Frauen gibt“, analysiert sie und wirbt gleichzeitig für mehr „Authentizität beim Älterwerden“. „Ich werde mich nicht so stark glätten lassen, um jugendlich auszusehen, ich finde es wichtig, normal älter zu werden, sonst verliert man seine Persönlichkeit.“ Im Podcast geht es auch um ein tabuisiertes Thema: die Wechseljahre. Sehr offen spricht Szyszkowitz über ihre eigenen Herausforderungen, das Thema Schlaf und auch die Vorteile: „Das Testosteron wird mehr und ich finde es toll, dass ich jetzt, mit 54 Jahren, ganz klar sagen kann, was ich will.“

  17. Ihr Album "rot" wurde gerade bei den Austrian Music Awards nominiert, bald geht sie auf Tour und am internationalen Frauentag veranstaltet sie ein Konzert, in dem nur andere Musikerinnen auftreten. Warum? Weil die Branche bunter und Frauen vor allem sichtbarer werden müssen, sagt Ina Regen. Ihren großen Durchbruch gelang ihr mit ihrer Debut-Single "Wia a Kind" 2017, danach wurde sie gefeiert. Doch schon damals kam es ihr seltsam vor, dass die Branche aufatmete und meinte, "endlich haben wir wieder eine österreichische Musikerin. So als hätte es zwischen Marianne Mendt und Christina Stürmer keine anderen Frauen bei uns gegeben", sagt Ina Regen. Um genau das zu ändern, um die Bühnen Österreichs bunter zu machen und vor allem Frauen mehr Sichtbarkeit zu geben, veranstaltet sie heute, am internationalen Frauentag, im Wiener Konzerthaus ein Event - "Sie - ungewöhnlich selbstverständlich" - auf dem ganz viele Frauen auftreten und damit die weiblichen Stimmen in Österreich lauter werden.

  18. Triggerwarnung: Wenn ihr Gewalterfahrungen gemacht habt oder euch in einer Gewaltbeziehung befindet, könnten euch manche Schilderungen in diesem Gespräch verstören. Hört den Podcast also besser nicht alleine. Österreich ist trauriger Spitzenreiter, wenn es um Frauenmorde geht. Warum haben wir so viele Femizide, was hat es mit der "importierten" Gewalt auf sich und mit welchen Worten oder Handlungen fängt eine Gewaltbeziehung eigentlich an? Maria Rösslhumer von den Autonomen Frauenhäusern gibt im "fair&female"-Podcast Antworten und stellt auch politische Forderungen, denn der "stille Notruf", der gerade von der Politik installiert wurde, bringe gar nichts, so die Expertin. Hilfe für Betroffene gibt es hier: Autonome österreichische Frauenhäuser Rat auf Draht 147 Frauenhelpline gegen Gewalt

  19. Wer ist besser? Wer ist umweltfreundlicher? Wie kann ich endlich perfekt sein? Klimaschutz spaltet uns im Inneren und auch als Gesellschaft. Die gute Nachricht: Wir müssen gar nicht so perfekt sein. Die Klimapsychologin Dr. Isabella Uhl-Hädicke und der ORF-Meteorologe und "climate without borders"-Mitbegründer Marcus Wadsak sprechen mit Barbara Haas im aktuellen "fair&female"-Podcast darüber, warum Klimaschutz viel Spaß machen kann und wie wir unsere Kraft gemeinsam gegen den Klimawandel einsetzen können, ohne ständig den "moralischen Zeigefinger" zu erheben. Buchtipp: "Warum machen wir es nicht einfach? Die Psychologie der Klimakrise (Molden Verlag) Mehr differenzierte Klimaberichterstatung findet Ihr auf www.kleinezeitung.at/klima

  20. Vom Leistungssport in den Rollstuhl, mit dem Rollstuhl in die Politik: Die ehemalige Stabhochspringerin Kira Grünberg sitzt heute für die ÖVP im Nationalrat. Wie sie gelernt hat, ihr Leben im Rollstuhl zu akzeptieren und was sie politisch bewegen möchte, hat sie uns im aktuellen "fair & female"-Podcast verraten. Die Episode wurde diesmal nicht von Barbara Haas, sondern von Claire Hermann, Futter-Journalistin bei der Kleinen Zeitung, gestaltet. Wenn ihr Feedback zu dieser Folge oder generell zu "fair&female" habt, freuen wir uns über eine mail an gesellschaft@kleinezeitung.at