Frisch an die Arbeit

DIE ZEIT
236
20.10.2026
Beschreibung
Alle 14 Tage stellen Hannah Scherkamp, Elise Landschek und Daniel Erk spannenden Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft Fragen über ihr persönliches Verhältnis zu ihrer Arbeit. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo
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Episoden
  1. "Es gibt zum Glück so was wie Abgabetermine", sagt der Musiker Max Herre im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Denn dem 46-Jährigen falle es schwer, ein Ende zu finden: "Ich muss das Gefühl haben, ich habe jetzt alles probiert. Wenn die Arbeit nicht wehgetan hat, ist sie nicht fertig." So habe er an seinem neuen Album "Athen", das Anfang November erscheint, seit 2015 gesessen. Herre wurde Ende der Neunziger mit der Band Freundeskreis bekannt. Die Single "A-N-N-A" war ein großer Erfolg und verkaufte sich 250.000-mal. Doch schon im Jahr 2000 gab Freundeskreis die letzten Konzerte. Herre zog mit seiner Frau, der Sängerin Joy Denalane, nach Berlin. Sie arbeiteten im Wechsel, mal war er mit einem Soloalbum an der Reihe, mal sie. Bei der Entscheidung sei es auch um die Vereinbarkeit von Familie und Musik gegangen. Herre sagt: "Wir wollen beide den Beruf machen. Aber wir haben eine Familie und können nicht in der Welt unterwegs sein, während die Kinder in die Schule müssen.“ Das ändere sich gerade wieder, da die Kinder größer sind. "Wir arbeiten gleichviel, aber gleichzeitig", sagt Herre. Neben der eigenen Musik mag Herre es weiterhin gern, Platten für andere Musikerinnen und Musiker zu produzieren. "Weil du da nicht dich selbst verhandeln musst", sagt er. Denn wenn man sich mit der eigenen Musik zeige, mache man sich immer angreifbar. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  2. "Wie mache ich das? Wie sehe ich denn da aus!?“ Diese Fragen gehen der Schauspielerin Heike Makatsch durch den Kopf, wenn sie zum ersten Mal einen Film mit sich selbst sieht. Doch wenn sie zufrieden mit sich sei, könne sie einen Misserfolg auch ganz gut ertragen, erzählt die 48-Jährige im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Makatsch studierte nach dem Abitur ein paar Semester Politik und Soziologie, da war sie bereits Moderatorin beim Musiksender Viva. Ihre erste Filmrolle hatte sie mit 25 Jahren in dem Film Männerpension von Detlev Buck, für die sie gleich zwei Preise bekam. Im Podcast erzählt Makatsch, wie sie sich auf ihre Arbeit vorbereitet: "Ich lese jedes Drehbuch sicher dreimal", sagt sie. "Ich schreibe mir immer die Subtexte auf: Was sagt meine Figur hier wirklich?“ Über die Stimmung am Set sagt sie: "Harmonie im Team ist für mich relativ zweitrangig." Das passe ganz gut zu ihrer eigenen Arbeitsmoral: "Ich bin diszipliniert, selbstkritisch und verlange mir was ab", sagt Makatsch. Das beinhalte auch eine gewisse Härte gegen sich selbst. "Während eines Drehs geht man auch mit Fieber zur Arbeit. An so einem Tag würde ich mich nie hängen lassen." Und überhaupt sei die Arbeit für sie keine Belastung, im Gegenteil: "Manchmal finde ich drehen sehr viel entspannter als den Alltag mit Familie." Manchmal wünsche sie sich allerdings, "ich würde mehr intellektuell arbeiten, als ich das tue.“ Ab dem 17. Oktober ist Makatsch in dem Kinofilm "Ich war noch niemals in New York" von Philipp Stölzl zu sehen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  3. "Deichkind ist heute ein konzeptkünstlerisches Projekt, das im Gewand einer Popband daherkommt", sagt Henning Besser von Deichkind im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Die Aufgabe des 39-Jährigen bei Deichkind sei eher ungewöhnlich, wie er selbst sagt: "Ich kümmere mich um alles außer die Musik und die Texte." Konkret heißt das, dass Besser sowohl für die Ästhetik als auch die Produktion der aufwendigen Liveshows von Deichkind zuständig ist. Besser begann seine DJ-Karriere einst unter dem Künstlernamen DJ Phono. Im Jahr 1998 wurde er Vizeeuropameister im Scratchen. Zu Deichkind stieß er zunächst als Tour-DJ und wurde erst im Jahr 2006 reguläres Mitglied der Band um Rapper Philipp Grütering. Knapp 30 Leute arbeiten heute Vollzeit für Deichkind, darunter Ingenieure, vor allem im technischen Bereich, der Bühnenkonzeption und im Bühnenbau. Dazu kämen, so Besser, Freelancer für Pressearbeit, Marketing und Artwork – und nochmals gut 70 Mitarbeiter, die mit der Band auf Tour unterwegs seien. Deichkind sei mittlerweile "eigentlich ein veritabler Mittelständler geworden", erzählt Besser. "Tief in meinem Herzen bin ich aber gar kein Unternehmer", sagt Besser. "Ich bin Künstler und spiele nur Firma!" [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  4. "Mein Fach ist mit schönen Momenten gesegnet, gerade Schwangerschaften sind immer wieder etwas ganz Besonderes", sagt die Frauenärztin und Autorin Sheila de Liz über ihren Beruf im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". "Aber wenn man gerade einen Brustkrebs-Fall hatte und die nächste Patientin reinkommt rein und wegen der Wartezeit meckert – das ist besonders anstrengend." Eigentlich, sagte die 50-Jährige, müsste man "vor jeder Patientin eine Kurzmeditation machen, das Fenster aufreißen und die Energien loswerden“. Sheila de Liz wurde in New Jersey, USA, geboren und kam als Teenager mit ihrer deutschstämmigen Mutter nach Deutschland. In Mainz studierte sie Medizin. Seit über zwölf Jahren arbeitet sie in ihrer eigenen Praxis in Wiesbaden. Im Podcast berichtet de Liz auch davon, wie viel Scham viele ihrer Patientinnen haben. Der verkrampfte und von unsinnigen Schönheitsvorstellungen geprägte Blick auf den Körper der Frau bringe Frauen in Gefahr: "Es gibt Frauen, die gehen nicht zur Mammografie, weil sie sich für ihre Brüste schämen.“ Darüber hat sie auch ein Buch geschrieben, es heißt: "Unverschämt – Alles über den fabelhaften weiblichen Körper". [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  5. "Ich kann noch immer mein Glück nicht fassen, dass das mein Beruf ist“, sagt der Musiker Marco Wanda im Podcast "Frisch an die Arbeit". Der 32-jährige Österreicher erzählt von seiner Arbeit an Texten, aber auch vom Hype um die 2012 gegründete Band Wanda, die mit der Single "Bologna" bekannt wurde. Marco Wanda hat Sprachkunst an der Wiener Universität für angewandte Kunst studiert. Seine Berufung sei aber immer die Bühne gewesen. "Ich bin mir sicher, ich wäre in jedem anderen Lebensentwurf grandios gescheitert", sagt Wanda. "Ich bin überall rausgeflogen, wo man rausfliegen kann." Die Arbeit als Songschreiber und Musiker heute nehme er dagegen sehr ernst. Lieder schreiben sei für ihn wie ins Büro zu gehen, auch wenn ihm ein bisschen Alkohol dabei helfe und er beim Schreiben extrem viel rauche – im Grunde eine Schachtel für jede Strophe, sagt er im Podcast. Die Leidenschaft und Begeisterung im Publikum würden seine Band und ihn am meisten anstacheln. Sie würden versuchen, "jedes Konzert so zu spielen, als ginge es um Leben und Tod". Das neue Album "Ciao!" von Wanda erscheint am 6. September 2019. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  6. "Bei einer guten Vorlesung sieht man in den Gesichtern, da passiert was im Kopf", sagt die Juristin Nora Markard im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Die 41-Jährige ist Juniorprofessorin für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Universität Hamburg. In ihren Vorlesungen sitzen bis zu 400 Studierende. "Da muss man ziemlich ackern, um die Leute zu erreichen und die nicht dahinten drinsitzen und das über sich ergehen zu lassen", sagt sie. Markard hat Jura und Internationale Beziehungen in Berlin, Paris und London studiert. Derzeit sitzt sie an ihrer Habilitationsschrift. Im Podcast erzählt Markard von – wie sie sie nennt – manischen und depressiven Phasen im Arbeitsleben von Juristen. In den sogenannten manischen Phasen arbeite man unglaublich viel, alles funktioniere. In depressiven Phasen unterschätze man seine Expertise und halte die eigene Arbeit für banal. Sie spricht auch vom Hochstaplersyndrom: der Angst, dass man in Wirklichkeit gar nichts kann und andere es nur noch nicht bemerkt haben. Markard sagt: "Es geht darum, eine nachhaltige Art der Arbeit zu finden, die man über lange Zeit durchhält, ohne unglücklich oder krank zu werden." Und: "Zu viel ist grundsätzlich ein Problem in unserem Beruf. Man hat immer das Gefühl, es ist nicht genug." [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  7. "Im Grunde arbeite ich erst seit sieben Jahren ohne Schummelei", sagt die Schauspielerin Miriam Maertens im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Die heute 49-Jährige hat seit ihrer Geburt Mukoviszidose, eine nicht heilbare Stoffwechselerkrankung, die unter anderem zu viel Schleim in der Lunge produziert. Bis zu ihrer Lungentransplantation vor sieben Jahren erzählte sie nur wenigen Kollegen und Regisseuren von ihrer Krankheit. In den Pausen ging sie nach Hause, um Übungen zu machen, und später, um sich an der Sauerstoffmaschine zu stärken. Miriam Maertens kommt aus einer Hamburger Theaterfamilie. Schon als Kind wusste sie, dass sie einmal Schauspielerin werden würde. Dass die Ärzte bei ihr eine Lebenserwartung von fünf Jahren prognostiziert hatten, verdrängte sie. Sie sagt im Podcast: "Das Verdrängen war in der Familie hoch angesagt, um auch Spaß am Leben zu haben." Mit 20 Jahren spielte sie ihre ersten Rollen, unter anderem an der Schaubühne in Berlin, dann als festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich. Die Arbeit habe sie am Leben gehalten, sagt sie. Aber irgendwann ging es nicht mehr. Vor sieben Jahren bekam sie eine Spenderlunge. Im Podcast erzählt Maertens, wie sie mit der Krankheit arbeiten konnte – und auch, wie sich Arbeit für sie verändert hat, seitdem sie eine neue Lunge hat. So arbeitete sie in den ersten Jahren nach der OP zunächst sehr viel, weil sie endlich alles konnte. Aber sie sagt auch: "Ich mache manche Sachen nicht mehr, wenn ich sie nicht wirklich machen will." Stattdessen wolle sie lieber auch mal reisen – was sie früher auch nicht immer konnte. Zur neuen Spielzeit wechselt sie ins Ensemble des Schauspiels Hannover. Im vergangenen Jahr ist ihr Buch „Verschieben wir es auf morgen“ über ihren Kampf gegen Mukoviszidose erschienen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  8. "Die Entscheidung für den Weinbau ist bei mir relativ spät gefallen", sagt Juliane Eller im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Die 29-Jährige ist Winzerin im rheinhessischen Ahlsheim. "Ich wollte früher immer ein geregeltes Leben mit Fünf-Tage-Woche" – und das gehe im Weinbau gar nicht. Während Ellers Schulfreunde im Sommer an den See gefahren seien, habe sie ihren Eltern geholfen. Druck hätten sie ihr nie gemacht, erzählt Eller. Nach der Schule machte sie ein Praktikum im Weinbau. Dort habe sie erst die Vielzahl an Möglichkeiten verstanden, die ihr durch den Familienbetrieb offen standen. Sie entschied sich nicht nur, Weinbau zu studieren und den Betrieb zu übernehmen – sondern auch, das Unternehmen komplett umzubauen. Da war die gerade 23 Jahre alt. "Als ich bei meinen Eltern eingestiegen bin", erzählt Eller lachend, "habe ich erst einmal nur wahnsinnig viel Geld gekostet.“ Der anstrengendste Teil der Arbeit sei bei all dem, so sehr von der Natur abhängig zu sein – auch wenn für dieses Jahr die größten Gefahren wie Hagel und Unwetter überstanden seien. Die zunehmende Klimakrise sei auch für den Weinbau in Deutschland ein großes Problem, erzählt Eller: "Wir fangen heute Anfang September an zu ernten – mein Papa hat noch Ende November geerntet." Eller hat zwei Wein-Marken etabliert: „Juwel", ihre eigene Marke. Und die Marke „Drei Freunde“, die sie zusammen mit dem Moderator Joko Winterscheidt und dem Schauspieler Matthias Schweighöfer gegründet hat. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  9. "Ich bin von montags sieben Uhr bis freitags 22 Uhr voll für die Arbeit da – aber ich möchte das Wochenende für die Familie haben", sagt Olivier Reppert, CEO von Share Now, dem gemeinsamen Carsharing-Dienst von Mercedes-Benz und BMW. Am Wochenende arbeite Reppert nicht mehr als zwei Stunden, sagt der 45-Jährige im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Als Kind, erzählt Reppert, wollte er eigentlich Archäologe werden. Dann studierte er Maschinenbau. Heute gehört Olivier Reppert zu den erfahrenen Managern im Bereich Carsharing. Ehe er Share Now übernahm, baute er Car2Go auf. "Damals", sagt Reppert, "war der Smart für uns das perfekte urbane Auto. Und schon damals war für uns klar: Der Smart muss elektrisch sein. Wir können es uns eigentlich nur noch leisten, uns elektrisch in den Städten zu bewegen.“ Er sagt: "Mein Thema sind Mobilitätsökosysteme. Wie viel Struktur braucht es? Wie viele Alternativen braucht es? E-Scooter? Öffentliche Verkehrsmittel? Wir sind alle nur erfolgreich, wenn das alles miteinander funktioniert", sagt Report. Er selbst, erzählt Reppert, der mit seiner Familie in Berlin wohnt, fahre gar nicht so oft Auto, auch wenn sein eigener Weg zur Arbeit grob acht Kilometer lang sei. "Ich fahre viel Fahrrad in Berlin. Da hat man auf dem Heimweg viel Zeit nachzudenken." [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  10. "Wenn ich mich abschminke und die Perücke abnehme, das ist am besten", sagt die Opernsängerin Annika Schlicht. Sie möge es, in der U-Bahn auf dem Weg nach Hause neben Menschen zu sitzen, die gerade aus der Oper kämen, in der sie aufgetreten sei. Erkannt werde sie nie, dadurch bekäme sie häufig ungefiltert mit, was das Publikum über sie denke, sagt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Die 31-jährige Schlicht studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin Operngesang und gehört heute als Mezzosopranistin zum Ensemble der Deutschen Oper in Berlin. Im Podcast erzählt Schlicht, wie anspruchsvoll ihre Woche ist: "Ein voller Arbeitstag heißt: Probenstart um zehn Uhr für eine dreistündige Oper, dann Einzelwiederholungen und am Abend eine Vorstellung mit einer anderen Oper." Zu Hause höre sie daher gar keine Opern mehr, auch keine Radiomusik. Stille, sagt Schlicht, sei ihr am liebsten. Es gäbe keine Arbeitstage, die sie mit halber Kraft bewältigen könne. Krank habe sie allerdings schon gearbeitet. Ihre Sorge, das Publikum zu enttäuschen, ist groß. "Ich will nie gegen eine Buh-Wand laufen", sagt Schlicht. "Wenn ich mit mir selbst zufrieden bin, ist der Applaus nicht so wichtig. Aber an manchen Tagen kann einen der Applaus auch wieder hochpushen.“ [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  11. "Ich hatte mir nicht vorgenommen, zu gründen", sagt Pia Frey, Gründerin und Geschäftsführerin von Opinary über die Anfänge ihrer eigenen Meinungsumfragefirma im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Die 31-Jährige wollte eigentlich Journalistin werden. Nach dem Philosophiestudium begann sie ihre Karriere in einer Redaktion. Doch die oft mäßigen Kommunikationskanäle zu den Leserinnen und Lesern, wie sie sagt, hätten sie gestört. Als Frey mit ihrem Bruder, der in den USA studiert hatte und in einer Unternehmungsberatung arbeitete, darüber sprach, entstand schnell die Idee, ein Umfrageinstrument zu entwickeln, mit dem schnell und einfach Feedback zu Artikeln und Kommentaren eingeholt werden kann. Heute haben sie 60 Beschäftigte in Berlin, London und New York. Gemeinsam mit ihrem älteren Bruder eine Firma zu gründen, sei dabei eine Herausforderung gewesen, sagt Frey: "Als wir gesagt haben, dass wir das mit Haut und Haaren probieren wollen, war die Frage schon: Kriegen wir das in dieser Geschwisterkonstellation überhaupt hin?" Sie kriegen es hin. Im Podcast erzählt Frey auch, dass sie meistens lange arbeite, auch am Wochenende, und sie sogar bei Gesprächen mit Freunden darüber nachdenke, was deren Geschichten und Ideen für ihre Firma bedeuten könnten. Trotzdem könne sie gut abschalten: "Ich habe gelernt, die Zeit im Flugzeug zu mögen", sagt Pia Frey. Dort habe sie Zeit für sich selbst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  12. "Ein guter Arbeitstag ist, wenn ich das Gefühl habe, es hat was gebracht", sagt Sawsan Chebli im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Die 40-Jährige ist in Berlin Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Bevollmächtigte des Landes beim Bund. Was sie schlimm fände: "Wenn die Leute sagen würden, dass ich keinen guten Job mache.“ Chebli wuchs in Berlin auf. Ihre Eltern hatten vor ihrer Geburt 20 Jahre in einem Flüchtlingslager im Libanon gelebt. In Deutschland war die Familie lange nur geduldet. Chebli sagt im Podcast: "Ich habe Arbeit immer als etwas Befreiendes empfunden." Sie habe nie so arm sein wollen wie ihre Eltern. Heute arbeite sie viel, oft auch am Abend und am Wochenende. „Ich habe ganz wenig Privatleben“, sagt sie. Aber das sei okay. Die Arbeit bereite ihr weniger Stress als Shitstorms auf Twitter. Dann könne sie manchmal auch nicht mehr gut schlafen. Oft liefert sie sich Kämpfe in dem sozialen Netzwerk, sie wird beschimpft. In manchen Wochen erstatte sie 20 bis 30 Anzeigen pro Woche. Warum sie sich das antut? "Alles andere wäre Kapitulation", sagt Chebli. Sie twittert auch während ihrer Arbeitszeit, zum Beispiel in Sitzungen. Trotzdem betont sie: "Twitter ist nicht Teil meiner Arbeit.“ [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  13. "Das Sakrale hergebrachter Restaurants finde ich nicht besonders genussförderlich", sagt die Gastronomin Ilona Scholl im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". Sie leitet das Restaurant Tulus Lotrek in Berlin und wurde zuletzt als Gastgeberin des Jahres ausgezeichnet. Ihr Restaurant erhielt Ende 2017 einen Michelin-Stern. Das habe die heute 36-Jährige aber nicht nur erfreut. "Ich hatte die Sorge, dass der Stern uns den Gastraum zerhackt", sagt Scholl. Aber die Gäste des Lokals seien weiterhin eher unprätentiös und uneitel. Ilona Scholl studierte Literaturwissenschaft und arbeitete nebenbei als Kellnerin. Ein erdender Nebenjob, wie sie sagt. Dennoch sei sie oft gefragt worden, ob sie nicht anders Geld verdienen könne. "In Deutschland gibt es diese Kellnerkultur wie in Italien, Frankreich und Österreich nicht", sagt Scholl. Das habe schon Zweifel ausgelöst: "Ich habe meine Begabung als nichts wert betrachtet." Dabei habe sie schon immer eine Leidenschaft für Essen gehabt. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  14. "Es gibt nichts, wofür ich mich fürchte – außer davor, Fehler zu machen", sagt der Kölner Urologe und Autor des Buches "Fit im Schritt – Wissenswertes vom Urologen“, Volker Wittkamp, im ZEIT-ONLINE-Podcast „Frisch an die Arbeit“. Im Podcast erzählt er, wie sein Arbeitsalltag aussieht. Der 35-Jährige sagt: "Bei Urologie denkt jeder, die Patienten sind ältere Männer mit Prostata-Problemen." Tatsächlich seien Urologen aber für ein viel breiteres Spektrum an Organen zuständig – bei Männern wie Frauen für die Nieren, die Harnleiter und die Harnröhren, bei Männern außerdem für die Prostata und die Hoden. Wittkamp schätzt, dass etwa 70 Prozent seiner Patienten Männer und 30 Prozent Frauen seien. Wittkamp erzählt im Podcast auch von Fällen, in denen sich Männer Rosen in die Harnröhre geschoben haben und von Penisringen, die so fest am Gemächt saßen, dass Wittkamp die Feuerwehr rufen musste, um den betreffenden Ring vom Geschlechtsorgan flexen zu lassen. Nicht alle Fälle aber seien dramatisch. Manchmal könne er seinen Patienten auch einfach Erleichterung verschaffen, wie etwa im Falle eines Harnstaus – dann nämlich, wenn jemand durch eine Verkrampfung einfach keine Wasser mehr lassen kann. Er habe schon erlebt, dass Patienten statt der üblicherweise 300 Milliliter fast sechs Liter Urin in der Blase aufgestaut hätten, die er als Arzt durch einen Blasenkatheter habe ablassen können. "Das ist die größte Erleichterung, die man jemandem verschaffen kann", sagt Wittkamp. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  15. "Ich habe Angst vor Routine", sagt der Schauspieler Edin Hasanović im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Es sei nicht das Lob von anderen, sondern sein eigener Antrieb, der ihn immer wieder zu Höchstleistungen antreibe. "Ich spiele supergerne Rollen, die möglichst weit weg von mir ist. Das was nah dran ist, das ist für mich gar keine Arbeit", sagt der 27-Jährige, der derzeit im Audible-Hörbuch "Die Juten Sitten" den Gigolo Fritz spricht. Im Podcast spricht er auch über die Schattenseiten seines Berufs: Im vergangenen Jahr habe er zu viel gearbeitet, war am Ende ausgebrannt und stürzte dann auch noch im Urlaub so schlimm, dass er mehrere Wochen im Rollstuhl saß. "Aber das letzte Jahr war auch das Wichtigste, weil es so schlimm war. Ich muss meine Art zu arbeiten ändern, sonst macht das mich kaputt", sagt Hasanović. Was seine Lehren aus dieser Zeit sind, erzählt er im Podcast. Er sagt außerdem: "Ich bin mir bewusst, dass es Leute gibt, die besser sind, und dass jemand kommt, der mich ablöst. Darauf bin ich vorbereitet.“ [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  16. Lena Meyer-Landrut, 27, wurde vor zehn Jahren bekannt, als sie den Eurovision Song Contest mit dem Lied "Satellite" gewann. Ihre drei Songs stiegen gleichzeitig in die Top 5 der Charts, das hatte es noch nie gegeben. Sie wurde unter anderem mit zwei Echos, dem Deutschen Fernsehpreis, zwei goldenen Kameras und der 1Live-Krone ausgezeichnet. Doch im Podcast erzählt sie von einer Phase in ihrem Leben, in der sie nicht mehr konnte. Das war vor anderthalb Jahren, als ihr neues Album fast fertig war. Sie sagt: "Ich war müde und erschöpft und traurig. Habe morgens keinen Bock gehabt, ich war lustlos." Und: "Ich hatte so langsam über die Jahre den Bezug zu mir selbst verloren." Sie entschied, das Album abzusagen. Das musste sie nicht nur den Fans, sondern auch ihrer Plattenfirma erklären: "Ich habe in Meetings gesessen mit Ü40-Männern, die mich anguckten, als würden sie die Welt nicht mehr verstehen, und ich sagte: Leute, ich fühl‘s einfach nicht. Es geht nicht.“ Sie verordnete sich eine Pause von ihren Social-Media-Kanälen und beschäftigte sich mit sich selbst. Wer bin ich? Was will ich eigentlich? Soll ich ganz aufhören? Sie sagt: "Ich hatte vor vielen Fragen, die ich mir gestellt habe, total viel Angst. Mein ganzes Leben hätte sich verändert." Eine Erkenntnis half ihr dabei weiter: "Dass es die Möglichkeit gibt, meine Person nicht verbiegen zu müssen für den Beruf." In diesen Tagen erscheint ihr neues Album "Only Love, L.“. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  17. "Richtige künstliche Intelligenz gibt es noch nicht", sagt der Start-up-Gründer Michael Brehm im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. "Aber die Algorithmen entwickeln sich massiv weiter." Brehm wurde als Geschäftsführer von Deutschlands größtem sozialen Netzwerk StudiVZ bekannt, das wie ZEIT ONLINE zur Holtzbrinck-Gruppe gehörte. Noch vor seinem 30. Geburtstag verkaufte er das Netzwerk für 85 Millionen Euro. Heute leitet der mittlerweile 38-Jährige das KI-Start-up i2x, eine intelligente Sprachsoftware. Im Podcast erzählt Brehm, wie er nach dem Verkauf von StudiVZ zunächst Start-ups für Rabattgutscheine gründete und in andere Start-ups investierte. Irgendwann habe er jedoch bemerkt, dass Geld allein kein Antrieb für ihn sei. "Was erzählst du deinen Kindern, wenn du 65 bist, was du mit deinem Leben gemacht hast?", fragt er. Deshalb beschäftigt Brehm sich heute damit, wie man mit künstlicher Intelligenz Sprache versteht, strukturiert und besser auswertet. Er sagt: "Unsere Vision ist es, Menschen zu helfen, besser miteinander zu kommunizieren.“ [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  18. "Mein Beruf ist es, anderen Menschen zu helfen, die Welt besser zu machen", sagt Carolin Silbernagl, Vorstand der Spendenplattform Betterplace. Im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit" erzählt sie, wie sie zum Berliner Sozialunternehmen kam – und was bei der Planung eines gemeinnützigen Hauses für die Zivilgesellschaft alles bedacht werden muss. Unter anderem ist sie nämlich dafür zuständig, den Ex-Google-Campus in Berlin aufzubauen. Silbernagl, Jahrgang 1979, begann ihre Karriere bei Stiftungen, sie hat also Erfahrung mit solchen Aufgaben. Sie sagt: "Wenn einem finanzieller Status ein großes Anliegen ist, dann landet man nicht im Sozialen." Betterplace habe sich nach New-Work-Überlegungen organisiert und komme ohne klassische Hierarchien aus. "Wir haben die Führungspyramide infrage gestellt", sagt Silbernagl. Für manche Themen sei sie daher eine Führungsperson. Andere Bereiche aber liefen bei Kollegen zusammen. "Natürlich muss man ersetzbar sein – so muss ich meine Arbeit auch gestalten", sagt Silbernagl. Sie arbeite gern. Und sagt: "Ich habe mich immer gefragt, was es mit dieser Wochenendfixierung auf sich hat. Manchmal freue ich mich auch auf die Arbeitswoche." [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  19. "Auf einmal bist du, ohne es bemerkt zu haben, plötzlich Chef", sagt Maurice Ernst im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Ernst, 30 Jahre alt, gründete in der Schulzeit zusammen mit Freunden die Band Bilderbuch. Auf der letzten Tour waren sie mit 40 Leuten unterwegs, die für die Band gearbeitet haben. "Das holt einen schon manchmal ein, für so viele Menschen verantwortlich zu sein", sagt er. Zum Beispiel dann, wenn er entscheide, mit einer befreundeten Person nicht mehr zusammen zu arbeiten. Maurice Ernst, der Sänger der Band, wuchs in Kremsmünster in Oberösterreich auf. Innerhalb von zwei Monaten bringen Bilderbuch nun das zweite Album heraus, "Vernissage my Heart". Momentan sei daher eine anstrengende Zeit, erzählt Ernst: "Ich höre nie auf zu arbeiten. Höchstens zwinge ich mich mal einen Tag in der Woche nicht zu arbeiten." Das Schönste sei für ihn, wenn er arbeite, ohne dabei zu merken, dass er arbeite. Arbeit bedeutet für Maurice Ernst aber nicht nur Musik zu schreiben. Momentan telefoniere er permanent. "Ich kann Dinge schwer aus der Hand geben", sagt er. So rede er beim Bühnenbild mit, der Vorbereitung der Videos, bei der Planung von Fotoshootings. Mittlerweile habe er sich daran gewöhnt, dass nicht immer alles klappt: "Ich habe Scheitern anerkannt." [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  20. "Nach der Berlinale ist man zehn Kilo leichter", sagt Jozo Jurič im Podcast Frisch an die Arbeit. Jurič ist PR-Agent für Schauspielerinnen und Schauspieler, unter anderem betreut er Caroline Peters und Bibiana Beglau. Er beschreibt seine Arbeit so: "Ich kümmere mich für meine Klienten nicht nur um die Presse, sondern um das komplette Image." Gleich nach Weihnachten beginnen für Jurič die Vorbereitungen für die Berlinale: Er klärt, wer in der Stadt sein wird, kümmert sich darum, dass seine Klienten die Einladungen für alle wichtigen Events bekommen, und überlegt sich, was sie anziehen. "Das Styling ist strategisch", sagt er im Podcast. Für die Berlinale erstellt er Stundenpläne: Wann ist er mit seinen Schauspielern wo? Sein Rekord: 36 Veranstaltungen in acht Tagen. "Während der Berlinale bin ich bis zu 20 Stunden am Tag im Einsatz", so Jurič. Doch was ihn wirklich stresst: "Faulheit", sagt er. "Ich bin sehr streng, auch zu mir selbst. Faule Leute regen mich auf." Daher bedeutet gutes Netzwerken für ihn auch, "wenn man Hähne zudreht, die nicht funktionieren". Bezahlt wird er von seinen Klientinnen nach Arbeitsumfang: Je mehr Filme seine Klienten drehen, desto mehr Pressearbeit ist nötig – und davon lebt Jurič. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.