Spitzensteuersatz erst ab 80.000 Euro pro Jahr? Regierung ringt um Steuerreform / AI Scare Trade: Was Sie wissen sollten
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
17.02.2026
29 min
Beschreibung

Die Steuerpolitik war einer der großen Streitpunkte während der Koalitionsverhandlungen zwischen der Union und der SPD. Letztlich wurde das Problem vertagt – mit dem Ergebnis, dass es die Regierung in regelmäßigen Abständen wieder einholt. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat am vergangenen Wochenende die Debatte wieder angestoßen. Er fordert, den Spitzensteuersatz nicht schon bei einem zu versteuernden Einkommen von knapp 70.000 Euro pro Jahr greifen zu lassen, sondern erst bei 80.000 Euro. Die Reaktion aus der SPD folgte prompt: Das könne man machen – aber nur, wenn der Steuersatz für Besserverdiener erhöht werde. Jan Hildebrand, Handelsblatt-Chefreporter für Finanzpolitik, analysiert im Podcast die Positionen der Parteien.

Spitzensteuersatz erst ab 80.000 Euro? Pläne von CDU und SPD im Check

Außerdem: Anleger haben in den vergangenen Tagen und Wochen in großem Stil Aktien von Unternehmen verkauft, bei denen sie die Gefahr sehen, dass neue KI-Tools die Umsätze wegbrechen lassen. Eine Art Spitznamen hat der Trend auch schon: „AI Scare Trade“. Gleichzeitig gehen Konzerne wie Alphabet Jahrhundertwetten auf KI ein – zuletzt mit der Emission einer hundertjährigen Anleihe. Welche Schlüsse Anleger aus der aktuellen Entwicklung ziehen können, erklärt Carsten Brzeski, ING-Chefvolkswirt für Deutschland und Österreich, im Gespräch mit Astrid Dörner, Handelsblatt-Chefreporterin für Geldanlage und Märkte.

Moderiert von Anis Micijevic

Produziert von Christian Heinemann und Leonard Dumke

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