
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
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- 20.10.202631 min
Die Bundesregierung hat am Montag und Dienstag zum ersten Investitionsgipfel nach Berlin eingeladen. Vorbild ist „Choose France“, der Investorengipfel von Präsident Emmanuel Macron. Den Auftakt machten Kanzler Friedrich Merz und Nvidia-Chef Jensen Huang am Montagabend. Beide verkündeten eine Kooperation bei industrieller KI. Am Dienstag folgte die eigentliche Konferenz mit rund 200 Vorstandschefs an der Wirtschaftshochschule ESMT. Unter den Gästen waren Larry Fink von Blackrock und David Solomon von Goldman Sachs. Im Podcast berichtet Handelsblatt-Hauptstadtreporter Julian Olk von seinen Eindrücken von vor Ort und erklärt, warum Deutschland diesen Gipfel überhaupt braucht. Merz buhlt um Investoren – Amazon sagt 16 Milliarden Euro zu Im Schwerpunkt geht es um die Kampfansage des Münchner Softwareunternehmens Celonis gegenüber der US-Datenanalysefirma Palantir. Mit der Software „Metropolis“ soll Celonis in den Markt für Datenanalyse vordringen. Thomas Jahn, Co-Leiter des Tech-Teams beim Handelsblatt, verrät, ob Celonis überhaupt noch eine Chance hat und was Anleger von Palantir beachten sollten. Celonis macht Palantir Konkurrenz Moderiert von Aileen Bunte Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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- 19.10.202637 min
Die Börsen in den USA und Asien sind zuletzt von zwei Verkaufswellen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) erfasst worden. Bei den US-Chipkonzernen summieren sich die Verluste binnen einer Woche auf mehr als eine Billion Dollar, zeigen Daten des Finanzdienstes Bloomberg. Es ist aber nicht nur die Chip-Branche betroffen, sondern auch andere KI-Aktien. Die ING-Bank spricht von einer „KI-Korrektur“. Und die Sorgen, die Anleger umtreiben, sind nicht aus der Luft gegriffen: Die hohen Kurse und die hohen Bewertungen werden zunehmend kritisch gesehen. Immer mehr Experten stellen infrage, ob sich ausreichende KI-Umsätze erzielen lassen, um die Investitionen zu rechtfertigen. Außerdem wird erwartet, dass die Abschreibungen steigen werden, da die für KI‑Anwendungen benötigten Hochleistungsrechner nur eine begrenzte Lebensdauer haben. Eine zusätzliche Belastung sind die steigenden Renditen am Anleihemarkt, die KI-Investitionen zum Beispiel verteuern. Wie Anleger in dieser Lage agieren sollten, erklärt Stephan Kemper, Chief Investment Officer Wealth Management & Private Banking Germany und Head of Investment Strategy bei der BNP Paribas. Mehr zum Thema: Billionen-Konzerne verlieren 40 Prozent – „KI-Korrektur“ erfasst Börsen Außerdem geht es im Marktbericht unter anderem um die eskalierenden Proteste in Frankreich – und was diese für Aktien und Anleihen bedeuten. Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Florian Pape und Pauline Köster Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- KGV
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- 16.10.202643 min
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben sich auf eine weitreichende Reform der europäischen Automobilpolitik im Grundsatz geeinigt. Auf Drängen von Merz soll das sogenannte Verbrenner-Aus ab 2035 noch stärker aufgeweicht werden als bisher von der EU-Kommission geplant. Gregor Williams, Experte für China und Industrie beim Beratungsunternehmen Rhodium, erklärt im Podcast, warum er den Pakt für „zwei Schritte nach vorn und einen Schritt zurück“ hält. Mehr Verbrenner, weniger China – Merz und Macron besiegeln Autopakt Im Schwerpunkt geht es um die Frage, was Deutschland braucht, um mehr Kapital anzuziehen. Nicole Bastian, Ressortleiterin für Podcast, Live & Video beim Handelsblatt, hat diese Frage auf dem Deutschland-Gipfel mit führenden Köpfen aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutiert. Dorothee Blessing, Co-Chefin des Investmentbankings von JP Morgan, findet: „Es braucht Rahmenbedingungen, es braucht Projekte, die investierbar sind“. Philipp Freise, Co‑Leiter des Private-Equity-Geschäfts von KKR in Europa, findet die wirtschaftliche Substanz in Deutschland gut, aber die schlechte Stimmung der vergangenen Jahre schrecke internationale Investoren noch immer ab. Ähnlich wie Freise sieht auch der Wirtschaftsweise Gabriel Felbermayr in Deutschland eine solide wirtschaftliche Substanz, allerdings fehle es am Willen, diese Substanz zu verändern, auch durch „schöpferische Zerstörung“. Und Nicola Fuchs-Schündeln, Ökonomin und Leiterin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, kritisiert, dass Absicherung in Deutschland an die Länge der Betriebszugehörigkeit geknüpft sei. Frankreich als Vorbild bei der Suche nach Investoren Moderiert von Aileen Bunte Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Indonesien
- Blessing
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- 15.10.202627 min
Angesichts neuer Spannungen mit der US-Regierung ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj noch stärker als zuvor auf die Solidarität der Europäer angewiesen. Die Staats- und Regierungschefs der EU kommen am Donnerstag und Freitag in Brüssel zu einem Gipfel zusammen, um unter anderem die politische und militärische Unterstützung für die Ukraine zu bekräftigen. Dafür muss die EU aber auch neue Milliarden auftreiben. Warum das möglichst schnell geschehen muss, erklärt Jakob Hanke Vela, der Leiter des Handelsblatt-Büros in Brüssel. Trumps Drohungen schweißen Europäer und Selenskyj zusammen Außerdem: Das Handelsblatt enthüllt eine geplante Kooperation der Bundesregierung mit dem Chipkonzern Nvidia. Das Projekt soll KI in der Industrie fördern – und eine üppige staatliche Anschubfinanzierung erhalten. Worum es dabei genau geht, erklärt Josefine Fokuhl, politische Korrespondentin im Handelsblatt-Hauptstadtbüro. Merz schließt KI-Pakt mit Nvidia Moderiert von Tami Holderried Produziert von Johannes Grote Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Josefine
- Tami
- Jakob
- 14.10.202626 min
Die jüngste Verkaufswelle bei Chipaktien hat diese Woche viele Anleger verunsichert. Doch bei dem Chipausrüster ASML ist von einem Ende des KI-Booms nichts zu spüren. Das niederländische Unternehmen steigerte seinen Umsatz im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 50 Prozent auf 11,7 Milliarden Euro. Der Gewinn hat sich auf rund fünf Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Europas wertvollster börsennotierter Konzern warnte wegen der hohen Nachfrage sogar vor Lieferengpässen bei den Lithografie-Maschinen, die ASML herstellt. Handelsblatt-Chipbranchenreporter Joachim Hofer spricht im Podcast über die Hintergründe. Europas wertvollster Konzern ASML warnt vor Lieferengpässen Außerdem im Podcast: Der eigentlich für Anfang Juli geplante Börsengang des deutsch-französischen Panzerbauers KNDS wurde zuletzt mehrfach verschoben. Nun hat das Handelsblatt erfahren, dass der ursprüngliche Plan für einen Börsengang nicht länger verfolgt wird. Stattdessen soll KNDS voraussichtlich zu einem Staatskonzern werden, an dem Deutschland und Frankreich jeweils die Hälfte der Anteile halten. Über die Gründe für das Scheitern des Börsengangs und die neuen Pläne spricht Hauptstadtkorrespondent Julian Olk. Börsengang gescheitert – Panzerbauer KNDS soll Staatskonzern werden Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- KNDS
- Bumble
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- 13.10.202636 min
Seit der Reform der Schuldenbremse im vergangenen Jahr hat sich die Bundesregierung viel frisches Geld geliehen, um die Ausgaben für den Infrastrukturausbau und die Aufrüstung zu finanzieren. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW), die gemeinnützige CEO-Initiative Stiftung Klimawirtschaft und der gemeinnützige Verein Fiscal Future fordern nun aber eine Kurskorrektur und eine Begrenzung von schuldenfinanzierten Verteidigungsausgaben nach Erreichen des Nato-Ziels von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Politik-Chefreporter Martin Greive spricht im Podcast über die Hintergründe. Bündnis ruft Politik zur Reform der Schuldenbremse auf Neuer Podcast: Made in Berlin – Wirtschaftspolitik und was sie für euch bedeutet Außerdem: US-Milliardär Elon Musk plant, mit SpaceX ein eigenes Mobilfunknetz in den USA aufzubauen. Dazu erwirbt sein Raumfahrtunternehmen für rund acht Milliarden Dollar sogenannte Low-Band-Frequenzen von der Investmentfirma Grain Management. Das setzt die drei großen Mobilfunkanbieter in den USA unter Druck. Nach Bekanntwerden des Frequenzdeals gaben die Aktienkurse von T-Mobile US, Verizon und AT&T teils deutlich nach. Wie Musk den etablierten Unternehmen Marktanteile abjagen will, erklärt Stephan Scheuer, Co-Leiter des Handelsblatt-Techteams. Wie Musk T-Mobile mit der Starlink-Antenne Konkurrenz machen will Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Stiftung Klimawirtschaft
- Fiscal Future
- Hüter
- 12.10.202629 min
Es sind intensive Tage für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Erst verkündete US-Präsident Donald Trump am Wochenende einen "Diesel-Deal" mit Russlands Präsident Wladimir Putin, dann meldete er auch noch eine angebliche "Energie-Waffenruhe", über die Selenskyj nicht vorab informiert war. Und dennoch wurde danach in Charkiw ein Heizkraftwerk angegriffen. Was folgt auf diese Neuigkeiten und was bedeuten sie für den Kriegsverlauf? Das erklärt im Podcast der ehemalige österreichische Diplomat und Geopolitik-Professor Klemens Fischer. Und im Schwerpunkt der Folge geht es um das große Potenzial von ungenutzten Patenten der Dax-Konzerne. Denn bei manchen Unternehmen ist der Wert der Patente höher als der eigentliche Börsenwert. Und das könnte eine Einstiegschance sein für Anleger. Mehr dazu weiß Markus Hinterberger, der diese exklusive Analyse für das Handelsblatt aufgeschrieben hat. Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Zelensky
- Putin
- Fischer
- 09.10.202628 min
Die Europäische Union hat es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Um das zu erreichen, kommt sie an grünem Wasserstoff nicht vorbei, da sich nicht alle Industrieprozesse allein mit Strom aus erneuerbaren Quellen klimaneutral gestalten lassen. Doch der Ausbau stockt seit Jahren. Und laut Experten ist es ausgerechnet das EU-Regelwerk selbst, das den Wasserstoff-Hochlauf ausbremst. Das jüngste Beispiel ist der Plan der EWE AG und der österreichischen Verbund AG für den Bau eines Elektrolyseurs zur Wasserstoff-Herstellung mit einer Leistung von bis zu 500 Megawatt. Es wäre eines der größten Wasserstoffprojekte in Deutschland. Die EU-Regulierung in ihrer derzeitigen Form macht das Vorhaben aber unrentabel – und so zögern beide Unternehmen mit einer finalen Investitionsentscheidung, trotz der grundsätzlichen Bereitschaft, das Projekt anzugehen. Klaus Stratmann, Chefreporter für Klima und Energie beim Handelsblatt, spricht im Podcast über die Hintergründe. Gegen den Trend – EWE und Verbund planen Wasserstoff-Elektrolyseur Außerdem erklärt Andreas Neuhaus, Teamleiter Geldanlage und Märkte beim Handelsblatt, wie lange die Aktienmärkte den hohen Zinsen noch trotzen können und wann die Krisenstimmung am Anleihemarkt auch die großen Indizes erfassen könnte. Was der Welt nach dem Zins-Schock bevorsteht Wie lange können die Aktienmärkte den hohen Zinsen trotzen? Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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- Verband
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- 08.10.202626 min
In Sachsen-Anhalt wurde am Dienstag mit Tobias Rausch erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt. Der AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt ist seit November 2023 vom Landesverfassungsschutz als „gesichert rechtsextremistisch“ eingestuft. In Berlin könnte mit Elif Eralp eine Linke ins Rote Rathaus einziehen, die sich selbst als „Radikale“ bezeichnet und deren Landesverband von der CDU in Teilen als antisemitisch angesehen wird. Die Koalitionspartner SPD und Union werfen sich nun gegenseitig vor, mit den extremen Rändern gemeinsame Sache zu machen. Und während all das passiert, will die Bundesregierung in diesem Herbst eigentlich zentrale Reformen durchbringen – bei Rente, Pflege und Gesundheit. Wird die Regierung gerade zwischen den rechten und linken politischen Rändern zerrieben? Und was bedeutet das für die Reformpläne? Das erklärt Handelsblatt-Politikchefin Leila Al-Serori. Im Schwerpunkt der Folge schauen wir auf die zuletzt schwachen Renditen von BASF, Siemens und weiteren deutschen Großunternehmen. Sie wachsen zwar, doch nur die wenigsten sind profitabler als noch vor fünf Jahren. Während die US-Konkurrenz davoneilt, folgt der nächste Umbau. Die gefährlich schwachen Renditen von BASF, Siemens, Adidas und Co. Moderiert von Tami Holderried Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Bert
- Bosch
- Katharina
- 07.10.202618 min
Porsche soll kleiner, exklusiver und profitabler werden. Das hat der neue CEO Michael Leiters am Mittwoch auf dem Capital Markets Day des Sportwagenbauers angekündigt. Handelsblatt-Autoreporter Martin Buchenau erklärt im Podcast, wie Leiters das erreichen will und warum manche Porsche-Modelle bald bis zu 13 Millionen Euro kosten könnten. Zum Artikel: Leiters testet Schmerzgrenze mit Preisen bis 13 Millionen Euro Außerdem: Die Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steht aktuell vor etlichen Herausforderungen. Auf dem Deutschland-Gipfel von Handelsblatt und WirtschaftsWoche stellte Merz vor Vertretern aus Wirtschaft und Politik seine Agenda für die nächsten Monate vor. Auch die politischen Entwicklungen in Sachsen-Anhalt kommentierte der Kanzler: „Wer seine Stimme der AfD gibt, spielt das Spiel der Extremisten und zerstört Glaubwürdigkeit,“ so Merz. Dort war am Dienstag ein AfD-Abgeordneter zum Landtagspräsidenten gewählt worden, mit Stimmen von AfD, BSW und anderen Parteien. Die Rede von Merz findet ihr hier: „Extremismus dringt mit Wucht in unsere Parlamente ein“ Die Aufzeichnung des gesamten Deutschland-Gipfels findet ihr hier: Der große Deutschland-Gipfel von Handelsblatt und WirtschaftsWoche Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Ferrari
- Porsche
- von
- 06.10.202638 min
Der Euro ist in dieser Woche auf den niedrigsten Stand seit 17 Monaten gefallen. Der Wechselkurs zum Dollar lag am Montag auf seinem Tiefpunkt bei 1,116. So schwach war die Gemeinschaftswährung zuletzt im Mai 2025. Als Auslöser gelten die Sorgen um die Staatsfinanzen in Frankreich. Diese hatten in den vergangenen Wochen bereits die Renditen für französische Staatsanleihen in die Höhe getrieben. An den Märkten wächst nun die Unsicherheit: Steht uns womöglich die nächste Eurokrise bevor? Und testen Investoren jetzt die Europäische Zentralbank, ob sie ihre neu geschaffenen Instrumente zur Rettung von hoch verschuldeten Staaten erstmalig einsetzt? Der Ökonom Volker Wieland, Stiftungsprofessor für Monetäre Ökonomie und geschäftsführender Direktor des Institute for Monetary and Financial Stability an der Goethe-Universität Frankfurt, ordnet die Lage ein. Zum Artikel: Euro sackt ab – Sorgen über Staatsschuldenkrise werden größer Hier geht es zum Deutschlandgipfel-Livestream. Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Wieland
- Volker Wieland
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- 05.10.202625 min
Frankreich und Deutschland haben gemeinsame Forderungen formuliert, um die EU im Handelsstreit mit Ländern wie China oder den USA stärker auszustatten. Das berichtet das Handelsblatt heute exklusiv. Unter anderem von einem „Kill Switch“ ist die Rede. Was genau das bedeutet und wann die EU diese neuen Kompetenzen bekommen könnte, erklärt im Podcast der Handelsblatt-Politik-Chef Moritz Koch. Deutschland und Frankreich wollen „Kill-Switch“ für China-Handel Und im Schwerpunkt der heutigen Folge geht es um das aktuelle Insiderbarometer. Handelsblatt-Finanzredakteurin Andrea Cünnen hat sich angeschaut, welche Dax-Chefs Aktien von ihren eigenen Unternehmen gekauft haben. Dabei sind ihr vor allem drei aufgefallen, bei denen die Firmenlenker trotz fallender Kurse besonders viel von ihrem eigenen Geld ins eigene Unternehmen investiert haben. Um welche Firmen es geht, sagt sie im Podcast. Diese drei Dax-Aktien sind bei ihren Chefs gefragt Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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- Andrea
- 02.10.202620 min
Die Verbraucherpreise im Euroraum sind im September um 3,8 Prozent gestiegen – auf den höchsten Stand seit drei Jahren. Ökonomen hatten nur mit 3,6 Prozent gerechnet. Treiber waren vor allem die Energiepreise infolge des Iran-Kriegs. Was das für die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) bedeutet und warum die Anleiherenditen zuletzt so stark gestiegen sind, ordnet Handelsblatt-Finanzredakteur Andreas Neuhaus ein. [Zum Artikel: Mit diesen Physical-AI-Aktien könnt ihr profitieren](https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/physische-ki-mit-diesen-aktien-koennen-anleger-profitieren/100252788.html ?utm_medium=au&utm_source=div&utm_campaign=standard-pc&utm_content=pc-today) Außerdem: Künstliche Intelligenz verlässt die Rechenzentren und kommt in der realen Welt an. Roboter lernen inzwischen, ihre Umgebung wahrzunehmen und selbst zu handeln. Experten sprechen vom Zeitalter der physischen KI. Andreas Neuhaus erklärt im zweiten Gespräch mit Sophia Ulrich, welche Aktien und ETFs von diesem Trend profitieren könnten und warum ausgerechnet zwei chinesische Unternehmen den Markt vor Tesla anführen. Moderiert von: Kevin Knitterscheidt Produziert von: Maximilian Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Kevin
- Europäischen Zentralbank
- Ferry
- 01.10.202634 min
Die Krise der Automobilbranche erreicht jetzt endgültig auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Volkswagen hat rund ein Dutzend Tarifverträge gekündigt, darunter auch den wichtigen Manteltarifvertrag. Das Ziel: Mehrarbeit für gleichen Lohn. Aber kann eine längere Wochenarbeitszeit das Unternehmen retten? Handelsblatt-Autoreporter Lazar Backovic ordnet ein. Außerdem: Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer und Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes sprechen über die Pflege-und Rentenreform in Deutschland und wie eine kluge Strategie aussehen könnte, um die deutsche Wirtschaft wettbewerbsfähig zu machen. Link zum ganzen Gespräch: https://www.handelsblatt.com/journalismus_live/sebastian-matthes-und-monika-schnitzer-live-haben-wir-die-krise-falsch-erklaert/100253855.html?utm_medium=au&utm_source=div&utm_campaign=standard-pc&utm_content=pc-today Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Powell
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- Mercedes
- 30.09.202629 min
Trotz der Debatten über Sicherheitsrisiken beim Einsatz von KI-Agenten etabliert das Silicon Valley derzeit KI-Assistenten als neues Hype-Thema und treibt mit neuen Produkten die Verbreitung der zunehmend selbstständig agierenden KI-Helfer im Berufs- und Privatleben voran. Wenige Wochen, nachdem Meta seinen KI-Assistenten „Muse" vorgestellt hat, zieht nun OpenAI auf seiner Entwicklerkonferenz in San Francisco nach und präsentiert den neuen Dienst „Dots“. Dieser soll ebenfalls automatisch verschiedene Aufgaben übernehmen und seine Nutzer produktiver machen. Luisa Bomke, KI-Reporterin beim Handelsblatt, spricht im Podcast über diesen Trend. Kommentar: Mein Smartphone gebe ich niemandem. Der KI bald alles? Außerdem geht es in dieser Folge um den Übernahmepoker zwischen BASF und Evonik. Der Ludwigshafener Chemiekonzern will den Essener Konkurrenten übernehmen und hält trotz der Ablehnung der ersten Offerte durch den Evonik-Vorstand weiter an seinem Plan fest. Welche Widerstände BASF-Chef Markus Kamieth dabei überwinden muss, erklärt Bert Fröndhoff, Teamleiter Industrie im Unternehmensressort des Handelsblatts. BASF treibt Evonik-Übernahme weiter und hat noch einen Trumpf Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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- BSF
- RAG-Stiftung
- 29.09.202626 min
Das KI-Unternehmen Anthropic will noch in diesem Jahr an die Börse gehen – voraussichtlich nach den Zwischenwahlen in den USA, die Anfang November stattfinden. Der Börsenprospekt ist zwar eigentlich noch vertraulich, aber die wesentlichen Kennzahlen aus dem Dokument sind am Montagabend bekannt geworden. Wie viel Verlust das Unternehmen hinter dem KI-Modell Claude im vergangenen Jahr gemacht hat, welche gigantischen Investitionen in den kommenden Jahren geplant sind und wie sich die Gründer langfristig die Macht in dem Unternehmen sichern wollen, erklärt Stephan Scheuer, Co-Leiter des Handelsblatt-Technologieteams, im Podcast. Anthropic-Börsenprospekt weist wohl hohe Verluste aus Außerdem: Der Streit um den EU-Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034 verschärft sich. Die EU-Kommission hat ein Budget von rund zwei Billionen Euro vorgeschlagen. Deutschland und fünf weitere Nettozahlerstaaten fordern aber massive Kürzungen – und drohen andernfalls mit einer Blockade. Worüber genau gestritten wird, erklärt Brüssel-Korrespondentin Elisabeth Postl. Deutschland stellt sich gegen von der Leyens Haushaltspläne Mittwoch im Livestream: Welche Reformen die deutsche Wirtschaft jetzt braucht, diskutieren die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer und Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes am 30. September ab 17.30 Uhr im Livestream. Hier könnt ihr eure Fragen stellen. Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Elisabeth
- AMD
- World Labs
- 28.09.202629 min
Es gibt Neuigkeiten zum deutsch-französischen Panzerproduzenten KNDS. Allerdings nicht zu der Frage, ob und wenn ja wann der deutsche Staat mindestens 25 Prozent der Anteile von KNDS übernimmt. Sondern zu einem Werk von Mercedes in Brandenburg, das KNDS eigentlich gerne übernehmen würde – doch dafür fehlt bislang der nötige Bundeswehr-Großauftrag für neue Boxer-Panzer. Warum der Auftrag noch nicht vorliegt, erklärt Handelsblatt-Chefreporter Markus Fasse im Podcast. Und er zeigt auf, was es bräuchte, um die Fabrik in Ludwigsfelde von der aktuellen Van-Produktion umzubauen zu einer Panzerfabrik. Mercedes-Werksverkauf an Rüstungskonzern KNDS gerät ins Stocken Außerdem: Die Abhängigkeit von Diesel trifft die Wirtschaft in Deutschland aktuell besonders hart. Denn Diesel ist so teuer wie noch nie. Helfen soll der Tankrabatt ab Donnerstag, im Januar folgt dann ein Spritpreisdeckel. Aber wie stark sind die Folgen des hohen Dieselpreises tatsächlich für die verschiedenen Branchen? Und wer leidet besonders unter dem teuren Diesel? Das besprechen Handelsblatt-Volontär Dasdin Duman und Handelsblatt-Rohstoffexpertin Judith Henke im Podcast. Diesel-Schock: Die Kostenwelle rollt durch die Wirtschaft Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- KNDS
- Ludwigsfelde
- Markus Fasse
- 25.09.202634 min
Am Freitag beruhigte sich die Lage an den Bondmärkten wieder etwas, doch Analysten sind sich einig: Perspektivisch dürften die Renditen für langjährige Staatsanleihen in den USA und in Japan weiter steigen im Zuge von neuen Zinserhöhungen der Notenbanken. Zwei Schalten nach Tokio und in die USA klären die Konsequenzen und Zusammenhänge. „Es war relativ klar, irgendwann dreht sich das hier, irgendwann wachen die Bondmärkte auf und sagen: Moment mal, da wollen wir jetzt für höhere Risiken, für höhere Inflation, aber auch höhere Renditen sehen. Das ist der Zeitpunkt“, sagt Martin Schulz, Chefökonom von Fujitsu in Tokio. Bisher gehe die Strategie der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi auf, dass die Volkswirtschaft schneller wachse, sodass das am höchsten verschuldete Industrieland der Welt seinen Schuldendienst trotz des Renditeanstiegs schultern könne. Die Kehrseite sei jedoch, dass so wichtige Strukturreformen verschoben würden. Nervöser ist die US-Regierung, denn der Renditeanstieg in den USA ist vor allem für sie ein Problem, beschreibt Handelsblatt-US-Korrespondentin Antonia Mannweiler. Nicht nur, dass die Staatsschulden weiter zunehmen, der Staat hat sich hier auch kurzfristiger refinanziert. Da die USA mehr als ein Fünftel ihrer gesamten Schuldenlast alle paar Monate umschulden müssen, treffen sie höhere Renditen stärker. „Ich glaube schon, dass es ab einem gewissen Punkt kritisch wird“, sagt Antonia. Auch viele Unternehmen könnten, wenn sie jetzt umschulden müssen, kalt erwischt werden. Dennoch rechnet sie mit weiteren Zinserhöhungen der US-Notenbank. Die Interventionen des US-Finanzministeriums verpuffen derzeit an den Märkten. Moderation von Nicole Bastian Produktion von Maximilian Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Evonic
- Nicole
- Martin Schulz
- 24.09.202637 min
Die führenden Wirtschaftsforscher heben ihren Ausblick deutlich an: Statt 0,6 Prozent prognostizieren sie jetzt schon 1,3 Prozent für das laufende Jahr. Für 2027 rechnen sie mit 1,1 Prozent. Das liegt auch am stärkeren Export in andere EU-Länder. Passend dazu hat sich auch der aktuelle ifo-Geschäftsklimaindex – eine Umfrage unter 9000 Führungskräften, die als das wichtigste Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft gilt – im September aufgehellt. Doch Clemens Fuest, Präsident des ifo-Instituts, erläutert im Podcast seine Zweifel: „Es ist kein Aufschwung, der selbsttragend ist. Es ist ein teuer erkaufter Aufschwung.“ Institute verdoppeln Wachstums-Prognose für Deutschland Außerdem: Das Biontech-Gründerpaar Uğur Şahin und Özlem Türeci will mit dem Unternehmen Arife neu starten, doch seine Trennung von Biontech sorgt für Ärger: Es geht um Patente, Geld und die Zukunft der Mitarbeiter. Die Hintergründe bespricht Handelsblatt-Volontär Dasdin Duman mit Handelsblatt-Pharma-Reporterin Helena Smolak. „Enteignung der eigenen Firma“ – Eklat um Impfstoff-Pioniere Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Johannes Grote Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- BioNTech
- Biotech
- Arife
- 23.09.202629 min
Der Bieterwettbewerb um Uniper nimmt Fahrt auf: Der tschechische Unternehmer Daniel Křetínský hat mit seinem Energieunternehmen EP-Gruppe ein unverbindliches Angebot abgegeben. Der Unternehmer steigt damit in den Bieterwettbewerb um Deutschlands wichtigsten Gasversorger ein. Doch der Widerstand der Belegschaft dürfte ihm gewiss sein. Warum die Bundesregierung jetzt gefragt ist, nicht die gleichen Fehler wie bei der Abgabe ihrer Anteile an der Commerzbank zu machen, erklärt Energie-Reporterin Catiana Krapp. Tschechischer Milliardär Křetínský bietet für Uniper Außerdem: Verbraucherschützer und Anlageprofis warnen beständig vor gehebelten ETFs. Die börsengehandelten Fonds sollen die tägliche Börsenbewegung verdoppeln. Allerdings seien sie zu kompliziert für Privatanleger und bürgen ein überproportional hohes Verlustrisiko, so die Kritik. Doch bis zu 13.000 Prozent Rendite locken Anleger nun mal an. Was sie beachten müssen, hat Handelsblatt-Volontärin Sophia Ulrich mit Andreas Neuhaus, Teamleiter Geldanlage und Märkte beim Handelsblatt, besprochen. 13.000 Prozent Rendite – Lohnen sich Hebel-ETFs doch? Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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