IQ - Wissenschaft und Forschung

Bayerischer Rundfunk
992
22.10.2026
Beschreibung
Wissenschaft und Technik geht uns alle an. IQ berichtet verlässlich, tief und kritisch über aktuelle Forschung aus Bereichen wie Technik, Astronomie, Medizin, Archäologie, Biologie, Natur.
Häufig erwähnt
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Episoden
  1. Rund eine Million Menschen leiden in Deutschland an einer chronischen Wunden. Bei ihnen versagen die körpereigenen Selbstheilungskräfte, sie sind auf Wundprodukte angewiesen. Mehrere Tausend Verbandsmittel sind auf dem Markt, viele davon werden von den Krankenkassen erstattet - doch wie wirksam sind die Wundprodukte überhaupt? Autorin: Sarah Bioly CREDITS Autorin: Sarah Bioly Redaktion: Nicole Ruchlak Sprecherin: Yvonne Maier Regie: Sarah Bioly Technik: Peter Riegel / mars13 GESPRÄCHSPARTNER:INNEN Univ.-Prof. Dr. med. Ewa Klara Stürmer: Oberärztin, Leitung Translationale Wundforschung, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Prof. Dr. med. Andreas Maier-Hasselmann: Chefarzt, München Klinik Bogenhausen, Juliane Pohl: Leiterin Referat Ambulante Gesundheitsversorgung, Bundesverband für Medizinprodukte, Rainer Bremken: Selbsthilfegruppe für chronische Wunden in Dortmund, Hier findet Ihr die Leitlinie, herausgegeben von der AWMF am 11.09.2023: S3- Leitlinie Lokaltherapie schwerheilender und/oder chronischer Wunden aufgrund von peripherer arterieller Verschlusskrankheit, Diabetes mellitus oder chronischer venöser Insuffizienz Alle Folgen von IQ gibt es auch in der ARD Audiothek

  2. Wer fliegt, macht den Planeten kaputt, sagen die einen. Ich will und muss aber fliegen, entgegnen die Anderen. Was also tun? Lassen sich "Fliegen" und "Klimaschutz" doch irgendwie vereinbaren? Gibt es also einen Weg zum "grünen" Fliegen? Und wenn ja, wie könnte der aussehen? Host der heutigen Folge ist Stefan Geier. Auf dem Deutschen Luft- und Raumfahrtkongress 2023 hat unser heutiger Gesprächspartner Prof. Mirko Hornung von der TU München diskutiert, wie das Fliegen der Zukunft umweltfreundlicher werden kann. Wo sind synthetische Kraftstoffe, auch E-Fuels genannt, sinnvoll? Und wo eben grade nicht? In dieser IQ-Folge gehen wir solchen Fragen nach. Neue Kraftstoffe oder doch elektrisch Fliegen? Woran tüfteln Ingenieure, um Fliegen umweltfreundlicher zu machen. Mehr dazu gibt’s hier Alle Folgen von IQ findet Ihr in der ARD Audiothek

  3. Einmal einatmen, 30 Jahre später sterben. Klingt übertrieben, kann aber passieren, wenn es um Asbest geht. Heute ist der Stoff verboten, aber Millionen unserer Häuser sind voll davon. Asbest steckt in Fassaden, Fliesenklebern, Spachtelmassen. Jetzt sollen diese Häuser alle energetisch sanieren werden. Die gefährlichen Fasern drohen wieder frei zu werden. Man kann sich schützen - aber die Maßnahmen sind teuer. Wer prüft, ob sie notwendig sind? Wer bezahlt? Mehr Infos und ein FAQ zu Asbest und den Folgekrankheiten findet Ihr hier auf den Seiten der Deutschen Krebsgesellschaft Die IG Bau schlägt Alarm und warnt vor einer neuen Asbest-Welle. Die Experten schlagen aber auch Lösungen vor, um diese Welle zu verhindern. Eine ausführliche Podcast-Epidsode unseres Autors Hellmuth Nordwig, der auf der Asbest –Baustelle unterwegs war, zu den Gefahren von Asbest findet Ihr hier Die TV Doku „Asbest, die versteckte Gefahr“ gibt es in der ARD Mediathek Alle Folgen von IQ findet Ihr in der ARD Audiothek

  4. Menschen mit FFP2-Masken, Kranke unter Quarantäne, Schulen geschlossen - in Indien haben sich mehrere Menschen mit dem Nipah-Virus angesteckt. Ein gefährlicher Erreger, der ursprünglich von Flughunden stammt und für Menschen oft tödlich ist. Wie können wir uns wappnen gegen solche Erreger? Reicht Monitoring und das Prinzip Hoffnung? Oder können wir schon Impfstoffe für den Fall der Fälle entwickeln? Antworten suchen auch Forscher in München in einem neuem Speziallabor. Detaillierte Infos über alles, was mit Zoonosen zusammenhängt gibt es beim Forschungsnetz Zoonosen. Das neue Institut der Ludwig-Maximilians-Universität in München, an dem in einem Hochsicherheitslabor an Zoonosen geforscht wird, findet Ihr hier. Biologen suchen ständig nach neuen Zoonosen. Sie wollen frühzeitig warnen können, falls z.B. ein neues Virus auftaucht. Dazu suchen sie auch dort, wo Wildtiere wie Affen in ihrer natürlichen Umgebung leben. In dieser Reportage könnt Ihr mit Wildtierbiologen in Brasilien auf Entdeckungsreise gehen. Auch Corona zählt zu den Zoonosen. Also sollten wir inzwischen eigentlich Erfahrung mit Zoonosen, Pandemien und den Folgen haben. Trotzdem: Wie gut sind wir nach der Corona Pandemie für die nächste Pandemie gerüstet? In dieser Episode des Podcasts Radioreportage des Bayerischen Rundfunks gehen wir auf die Suche nach Antworten. Wie können wir die Ausbreitung von Viren in Zukunft besser eindämmen? Dieser Artikel beantwortet die Frage im Detail. Warum auch das Artensterben Zoononsen begünstigt, hört Ihr hier. Alle Episoden von IQ gibt es in der ARD Audiothek.

  5. Die Folgen des Klimawandels sind nicht nur in den Entwicklungsländern, sondern auch in den wohlhabenden Industriestaaten Europas bereits heute spürbar: Ob Ernteeinbußen, Hitzetode oder Überflutung. Aber der Klimawandel trifft nicht alle Menschen gleichermaßen, er wird soziale Ungerechtigkeiten verschärfen. Autorin: Daniela Remus CREDITS Autorin: Daniela Remus Sprecherin: Xenia Tiling Regie: Christiane Klenz Technik: Viktor Veress Redaktion: Iska Schreglmann GESPRÄCHSPARTNER Ann-Kathrin Beermann, Politologin, Forum Ökologisch-soziale Marktwirtschaft, Berlin Prof. Matthias Garschagen, Anthropogeograph, LMU, München Prof. Andreas Matzarakis, Umweltmeteorologe, Deutscher Wetterdienst, Freiburg Prof. Claudia Traidl-Hoffmann, Umweltmedizinerin, Uni Augsburg Prof. Martin Voss, Sozialwissenschaftler, FU Berlin Dr. Leonie Wenz, Mathematikerin, PIK, Potsdam Weitere interessante Beiträge zum Thema finden Sie hier: BR | radioWissen | Kampf gegen den Klimawandel – Warum tut sich er Mensch so schwer? JETZT ANHÖREN BR | radioWissen | Die halbe Erde unter Schutz – Neue Pläne, um Arten und Klima zu retten JETZT ANHÖREN BR | radioWissen | Bergsturz – Bedrohte Berge JETZT ANHÖREN BR | radioWissen | Der Bergwald – Schutzbedürftiger Schutzwall JETZT ANHÖREN Alle Folgen von IQ gibt es auch in der ARD Audiothek

  6. "Alarmstufe Rot" auf europäischem Boden - zum ersten Mal ist eine Kolonie der Roten Feuerameise in Europa entdeckt worden. Wird Süddeutschland nun zum Risikogebiet? Die Fundstelle liegt in Italien, genauer auf der Insel Sizilien. Welche Folgen hat diese gefährliche und invasive Ameise für uns? Wenn sie beißt, tut es weh. Die Feuerameise beißt zuerst, dann pumpt sie ein Sekret in die Wunde. Das erzeugt brennende und juckende rote Pusteln. Für manche Menschen ist so ein Treffen mit den Feuerameisen nur unangenehm, für Allergiker kann es sogar lebensbedrohlich werden. Kann man invasive Arten aufhalten? Invasive Arten wie z.B. die Feuerameise oder die Argentinische Ameise, die es schon länger nach Europa geschafft hat, sind sehr schwer zu kontrollieren. Die meisten Versuche, solche invasiven Arten einzudämmen, scheitern. Ein Mittel gegen die jetzt in Italien aufgetauchten Feuerameisen wären giftige Köder. Aber die geeigneten Gifte sind in der Regel verboten. Außerdem können sie auch andere Insekten töten. Geht man nicht gegen die tierischen Einwanderer vor, steigt die Gefahr, dass sie sich in ganz Europa ausbreiten. Die größte Ameisenkolonie der Welt Wie schwer es ist, invasive Arten wie die Feuerameise aufzuhalten, zeigt auch das Beispiel der Argentinischen Ameisen. Sie sind an Bord von Handelsschiffen aus Südamerika in Europa eingeschleppt worden und haben innerhalb weniger Jahrzehnte sogar die größte Ameisenkolonie der Welt erschaffen. Auch viele Mittelmeerinseln sind inzwischen betroffen. Wie dramatisch dieser Kampf zwischen heimischen und invasiven Ameisen aussieht und wie bedrohlich das für unsere heimischen Ameisenarten ist, sehr Ihr hier, in der Dokumentation über den Krieg der Ameisen. Was also machen gegen die erstmals in Europa beobachten Kolonien von Feuerameisen und andere invasive Arten? Das beleuchten wir in dieser Episode. Unser Gesprächspartner ist der Ameisenforscher und "Ameisenpsychologe" Dr. Tomer Czaczkes von der Universität Regensburg. Wie viele Ameisen gibt es auf der ganzen Welt? Ihr könnt einfach mal einen Tipp abgeben. Und dann hier nachlesen, welche Zahl Forschende errechnet haben Ameisen bedrohen aber nicht nur unsere heimischen Arten. Sie sind extrem wichtig für alle Ökosysteme auf der Welt und vielfältige faszinierende Lebewesen. Welche Superkräfte und Fähigkeiten sie haben könnt Ihr hier hören. Zierpflanzen sind vielleicht schön auzuschauen, aber manche Zierpflanzen können gefährlich sein, weil sie invasiv sind. Welche das z.B. sind? Mehr dazu findet Ihr hier Alle Folgen von IQ findet Ihr jederzeit auch in der ARD Audiothek

  7. Die Digitalisierung des Gesundheitssystems geht nur schleppend voran. Viele Daten werden weder erhoben noch von der medizinischen Forschung genutzt. Der Datenschutz spielt dabei auch eine Rolle. Schadet er deshalb dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Gesundheitsversorgung? CREDITS Autorin: Daniela Remus Sprecherin: Daniela Remus Technik: Katja Shurygina Redaktion: Sarah Bioly GESPRÄCHSPARTNER:INNEN Prof. Alena Buyx, Medizinethikerin, Direktorin des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin, Technische Universität München Prof. Harald Dormann, Internist, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme, Klinikum Fürth Prof. Dirk Lanzerath, Philosoph, Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften, Bonn Prof. Sylvia Thun, Medizinerin, Ingenieurin, Direktorin für E-Health und Interoperabilität am Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) Prof. Jochen Werner, HNO-Arzt, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Essen Alle Folgen von IQ findet Ihr in der ARD Audiothek Hier finden Sie weitere Beiträge und Literaturtipps zum Thema: Statement des Deutschen Ethikrats EXTERNER LINK Veranstaltung des Deutschen Ethikrats zum Thema Datennutzung EXTERNER LINK Statement des Bundesgesundheitsministeriums EXTERNER LINK Zum Artikel "Wissenschaftler fordern effizientere Nutzung von Daten" EXTERNER LINK Zum Artikel "Notfallmedizin und Digitalisierung" EXTERNER LINK Zum Artikel "Umfrage zur elektronischen Patientenakte" EXTERNER LINK

  8. Quecksilber ist ein hochgiftiges Schwermetall. Internationale Übereinkommen und Gesetze sollen verhindern, dass es freigesetzt wird. Die EU-Kommission will deshalb z.B. ab 2025 Amalgam als Zahnfüllung verbieten. Und schon vor zehn Jahren wurde die Minamata-Konvention beschlossen, um die Umweltbelastung durch Quecksilber weltweit einzudämmen. Amalgam für Zahnfüllungen - was dafür und was dagegen spricht. Das haben wir hier für Euch aufbereitet Faires Gold? Bei der Produktion von Gold riskieren immer noch viele Menschen für wenig Geld ihr Leben: in ungesicherten Gruben schürfen sie und lösen das Gold meist mit giftigem Quecksilber - wie in unserer heutigen Episode gehört. Ein Fairtrade-Siegel soll die Produktionsbedingungen verbessern. Aber die Zertifizierung ist schwierig. Gibt es sowas wie ein Fair trade Gold - ohne Ausbeutung? Die Antwort findet Ihr in dieser Episode von Radiowissen. Phytomining Den Podcast zum Phytomining - wie man mit Pflanzen Metall „ernten“ kann gibt es hier Alle Folgen von IQ gibt es in der ARD Audiothek

  9. Manche fordern: KI-Werkzeuge wie ChatGPT in der Schule verbieten! Andere sind überzeugt: wir müssen lernen, es in den Unterricht zu integrieren. Wie verändert sich der Unterricht mit ChatGPT & Co? Es ist noch kein halbes Jahr her, da haben wir über die ersten Gehversuche des KI-Text-Werkzeugs ChatGPT gesprochen. Viele haben gestaunt, was damit alles möglich ist und spekuliert, welche Chance drinstecken. Inzwischen ist ChatGPT, der Chatbot, der mit künstlicher Intelligenz im Hintergrund arbeitet, mehrere Generationen weiter und wird in vielen Bereichen selbstverständlich eingesetzt: beim Programmieren, in der Kunst, beim Schreiben von Drehbüchern, für Präsentationen und auch in vielen Kinderzimmern. ChatGPT im Kinderzimmer Chat GPT schreibt Aufsätze und macht Hausaufgaben und – das hat ein Experiment des Bayerischen Rundfunks gezeigt - ChatGPT besteht sogar das bayerische Abitur. Lehrer müssen sich ernsthaft mit dem KI – Werkzeug auseinandersetzen Wie das z.B. im Deutschunterricht aussehen kann, das zeigen wir anhand eines Beispiels an einem Gymnasium im oberbayerischen Bruckmühl. Dann diskutieren wir mit Rebecca Cisielski vom AI Automation Lab des Bayerischen Rundfunks, welche Chancen im Einsatz von KI-Werkzeugen in der Schule oder im Studium stecken, aber auch: wo die Grenzen von ChatGPT sind. Denn noch kommen wir um eines nicht herum: verstehen müssen wir Inhalte immer noch selbst. Auf dem Weg dorthin kann künstliche Intelligenz aber inzwischen sehr hilfreich sein. Alle Folgen von IQ in der ARD – Audiothek

  10. Ich komme die Kellertreppe noch bis zur Hälfte hoch. Dann bin ich außer Atem. Ich war sportlich, wir sind in die Berge gegangen. Das geht alles nicht mehr. Ich liebe die Berge, aber ich komme nicht mehr hoch. Zinka Forth ist Architektin, Ende 50. Sie ist eine von tausenden Long Covid PatientInnen in Deutschland. Ihre Corona-Infektion war im März 2021. Über zwei Jahre später leidet Zinka Forth immer noch an Atemnot. Corona Symptome verschwinden nicht mehr Fieber Husten Kopfweh, Müde, abgeschlagen, nicht leistungsfähig, kurzatmig – das sind übliche Symptome, wenn man sich mit Corona ansteckt. Bei manchen Menschen hören sie auch nach der Covid-Infektion nicht mehr auf. Sie kämpfen noch Monate, manchmal Jahre später damit. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass 1-2 % aller SARS-CoV-2-Infizierten eine schwere Form von Long-Covid entwickeln. Die Krankheitsbilder sind nur schwer fassbar Long Covid nennen es die Mediziner, wenn’s länger dauert als üblich, Post-Covid, wenn Beschwerden auch 3 Monate nach der Infektion noch da sind. Die Begriffe verschwimmen. Inzwischen läuft vieles unter Long-Covid. Wir schauen in unserer heutigen Folge auf die Menschen, bei denen die Covid-Symptome chronisch geworden sind. Nur so ganz langsam bekommen Forscher ein Gefühl dafür, womit wir es bei dieser Krankheit zu tun haben. Gibt es eine Veranlagung für Long-Covid? Zu den Ursachen für Long Covid gibt es viele Hypothesen. Eine davon: vielleicht liegt es in unseren Genen, ob manche anfälliger sind für Long-Covid als andere. Bei dieser Frage sind Forschende nun offenbar einen Schritt weiter. Wie kann man Long-Covid Betroffenen helfen? Wie weit ist die Forschung, um Long-Covid Patienten zu helfen? Das besprechen wir in dieser folge mit Prof. Volker Köllner. Er ist Arzt für psychosomatische Medizin und leitet das Rehazentrum Seehof der Deutschen Rentenversicherung. Er hat mit seinem Team eine der ersten größeren Studien zum Thema Therapie von Long-Covid gemacht. Den Link zur Studie Hier geht es zum Infoportal über Long-Covid des Bundesministeriums für Gesundheit FAQ zu Long-Covid Eine Liste von Reha-Einrichtungen, die sich auf Long-Covid spezialisiert haben gibt es hier Die 7-teilige Serie „Fighting Long Covid“, der Kampf der Weird Crimes Podcasterin Visa Vie findet Ihr hier Alle Folgen von IQ in der ARD – Audiothek

  11. Corona ist vorbei. Aber nicht für alle. Es gibt Menschen, die leiden bis heute, und das grade weil sie sich impfen haben lassen. Post-Vac nennen Mediziner das Krankheitsbild ... Immer noch stecken sich Menschen mit Corona an. Aber der Verlauf ist in der Regel mild und harmlos. Viele von uns machen sich keine großen Gedanken mehr und sind froh, dass die Pandemie Vergangenheit ist. Auch dank der Impfung. Symptome nach der Corona Impfung Bei manchen Menschen dauern die Corona Symptome auch nach einer Infektion an: Long Covid oder Post Covid heißt es dann. Es gibt aber Menschen, die leiden bis heute, obwohl sie sich nie mit dem SARS-CoV-2 Virus angesteckt haben. Und zwar, grade weil sie sich impfen haben lassen. Post-Vac nennen Mediziner das Krankheitsbild. In dieser Folge von IQ treffen wir eine Patientin, die eindrücklich schildert, was es bedeutet, von Post-Vac betroffen zu sein. Und wir fragen nach: warum haben es diese Menschen so schwer, Unterstützung zu bekommen? Der Link zum erwähnten 2-teiligen Funkstreifzug von Jeanne Turczynski „Geimpft, geschädigt, vergessen?“ ist hier Geimpft, geschädigt, vergessen? (1/2) Geimpft, geschädigt, vergessen? (2/2) Den Artikel zum 2-Teiler findet Ihr hier Alle Folgen von IQ in der ARD – Audiothek

  12. Forscher der TUM wollen Passagiere mit Tempo 900 durch eine Vakuum-Röhre schicken. Die erste Teststrecke ist jetzt in Ottobrunn in Betrieb gegangen. Sieht so die Zukunft des Verkehrs in Deutschland aus? Wie kommt man schnell von A nach B? Mit dem Auto stehen wir im Stau. Fliegen ist problematisch, weil die Umwelt unverhältnismäßig hoch belastet wird – bei Kurzstrecken erst recht. Dann bleibt noch die Bahn. Damit können wir eigentlich schnell und komfortabel reisen, aber: ein Drittel aller Züge kommen unpünktlich. Und wenn man dann die nächste Bahnverbindung verpasst nervt es. Alternative Hyperloop In Ottobrunn bei München jetzt ist eine Teststrecke für ein angebliches Verkehrsmittel der Zukunft eröffnet worden – den Hyperloop. Den kann man sich sehr vereinfacht vorstellen wie eine schnell schwebende Kabine im Inneren einer Röhre. Damit er fährt, muss man aber großen Aufwand treiben. Denn man braucht ein Vakuum in der Röhre. Riesige Pumpen erzeugen dieses Vakuum. Dann ist eine Magnetschwebevorrichtung nötig und vieles mehr. Elon Musk als Erfinder Die Idee für den Hypoerloop schreibt sich der Milliardär Elon Musk auf die Fahnen. Er hat seit einigen Jahren immer wieder Wettbewerbe für Universitäten veranstaltet, um weltweit Ingenieure herauszufordern: entwickelt aus meiner Idee eine Technik, so sein Credo. Die Wettbewerbe hat im Wesentlichen alle eine Universität gewonnen: die Technische Universität München. Kein Wunder also, dass dort jetzt eben auch die erste Teststrecke gebaut worden ist. Eine 24m lange Teststrecke? Auch wenn 24 Meter zunächst nicht besonders viel klingt. Bald soll sie 1km lang werden. Hier wollen die Ingenieure grundlegende Technologien für den Hyperloop testen. Elon Musk ist raus Inzwischen hat das Projekt mit Elon Musk nichts mehr zu tun. Der Hyperloop in München ist eine unabhängige Entwicklung. Offenbar sehen die Ingenieure wirklich die Chance, dass so ein Hyperloop mal im großen Stil gebaut wird. Er könnte zum Beispiel neben einer Autobahn oder erhöht auf dem Mittelstreifen Platz finden. Und er wäre dann schneller als Auto, Bahn oder Flugzeug: mit 900 km/h sollen die Kabinen dann durch die Röhre flitzen. Und die großen Städte in Europa verbinden Gut Idee – aber zu teuer? Wie realistisch ist das also, dass der Hyperloop in Zukunft eine tragende Säule unseres öffentlichen Transportsystems wird? Bleibt das eine Vision und haben wir nicht vielleicht bessere Konzepte, die schneller umsetzbar sind und weniger kosten? Das beleuchten wir heute in IQ. Zum Hyperloop Programm der TU München geht es hier und hier. Eindrücke von der Teststrecke könnt Ihr bei BR24 bekommen Eine ausführliche IQ - Folge zum Hyperloop findet Ihr hier Alle Folgen von IQ in der ARD – Audiothek

  13. Eine neue Untersuchung legt nahe, dass das Golfstrom-System schon in wenigen Jahrzehnten durcheinander geraten könnte. Doch es gibt Kritik an der Interpretation der Zahlen. Wir brauchen ihn. Und wenn er nicht mehr ordentlich funktioniert, drohen unabsehbare Folgen für unser Klima nicht nur in Europa – die Rede ist vom Golfstrom. Immer wieder wird diskutiert, wie er sich verändert. Klar ist: das gesamte Golfstrom-System ist unverzichtbar, und jede Störung könnte schlimme Folgen nach sich ziehen. In einer neuen Studie warnen jetzt Forscher, dass er schon bald zusammen brechen könnte … Der Golfstrom bringt warmes Wasser aus dem Golf von Mexico Richtung Norden. Dabei bewegt er geschätzt 30 Mal mehr Wasser als alle Flüsse der Welt zusammen. Und der Golfstrom bestimmt damit maßgeblich unser Klima in Europa. Er gilt als sogenanntes Kippelement, das heißt: wenn er sich zu stark verändert, getriggert durch den Klimawandel, dann bringt er einiges durcheinander und man kann die Folgen wahrscheinlich nicht mehr rückgängig machen. Der Kipppunkt wäre dann überschritten. In der Studie warnen Forscher jetzt: das kann ganz schnell gehen, schon 2050 könnte das Golfstrom-System kollabieren. An dieser Aussage gibt es aber viel Kritik. Wir fragen heute: wie genau funktioniert das Golfstrom-System eigentlich? Und dann fragen wir die Klimaphysikerin Levke Caesar von der Universität Bremen, wie dramatisch die Lage wirklich ist. Die umstrittene Originalstudie zum möglichen Kollaps des Golfstroms findet Ihr hier Einen ausführklichen Hintergrund zum Golfstrom findet Ihr bei Radiowissen Alle Folgen von IQ in der ARD–Audiothek:

  14. Der Wirkstoff aus "Magic Mushrooms" wird gegen Alkoholsucht, Depressionen und vielleicht auch bald gegen Essstörungen eingesetzt. Wir sprechen über Chancen und Risiken der Psychedelika. Vorweg ein wichtiger Hinweis: der Wirkstoff Psilocybin steckt in halluzinogenen Drogen, v.a. in manchen Pilzen. Die Experimente und Studien, über die wir berichten sind in kontrollierten klinischen Settings gemacht worden, die Studienteilnehmer waren über 25 Jahre alt. Privat handeln oder Psilocybin kaufen ist illegal. Diese Warnung zeigt schon: Psilocyobin, der Wirkstoff, der in den sogenannten Magic Mushrooms steckt, kann als Droge missbraucht werden. Und trotzdem: immer mehr wird der Wirkstoff Psilocybin auch in der Therapie von Krankheiten eingesetzt – allen voran von psychischen Erkrankungen. Am Beispiel Essstörungen ist nun untersucht worden, welche Nebenwirkungen Psilocybin haben kann. Außerdem fragen wir Dr. Tobias Buchborn, Diplompsychologe am Institut für Psycho-Pharmakologie der Universität Heidelberg: welche Chancen stecken in Psilocybin für die Therapie von Alkoholismus und anderen Suchterkrankungen, von Zwängen und sogar Depressionen? Und wo lauern die Gefahren? Alle Folgen von IQ findet Ihr in der ARD – Audiothek

  15. Alle wollen zum Mond - und allen voran preschen gerade nicht die NASA, nicht die Europäer, sondern China. Jetzt hat China erstaunlich offen und genau erklärt, wie und wann sie Menschen auf den Mond schaffen wollen. Ein ernstzunehmender Konkurrent für die USA.

  16. KI-basierte Analysen haben längst den Fußball erobert: Was sind erfolgreiche Angriffs-Formationen? Wer sind die Sprint-stärksten Spieler? Wie torgefährlich ist eine Mannschaft? - Doch wie verändert das den Fußball? Wird er attraktiver oder verkommt er zu einer Art "Rasenschach", das jeden Reiz verliert? Autor: Martin Schramm CREDITS Autor: Martin Schramm Redaktion: Yvonne Maier Regie: Martin Schramm Technik: Peter Riegel Sprecher: Martin Schramm, Hemma Michel GESPRÄCHSPARTNER Prof. Martin Lames, Lehrstuhl für Trainingswissenschaft und Sportinformatik an der TU München Prof. Daniel Memmert, Institutsleiter und Professor am Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik, Deutsche Sporthochschule Köln PD Dr. habil. Daniel Link, Sportinformatiker, TU München Marius Pokolm, Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik, Deutsche Sporthochschule Köln Dustin Böttger, Datenscouting-Agentur „Global Soccer Network“ GSN

  17. Gentechnik in der Landwirtschaft ist umstritten. Jetzt kommt sie in der Form des sogenannten Genome Editing etwas leichter, präziser, auch sicherer daher. Für diese Neue Gentechnik will die EU die Zulassung erleichtern - und damit erreichen, dass z.B. weniger Gift auf den Acker kommt. Kann sie diese Hoffnung erfüllen? Alle Folgen von IQ findet Ihr auch hier, in der ARD–Audiothek

  18. Kaugummis, Limo oder Frühstücksflocken - diese Lebensmittel gibt es auch kalorienarm, dank des Süßungsmittels Aspartam. Es wurde schon in den 80er Jahren zugelassen. Doch jetzt hat die WHO Aspartam als "möglicherweise krebserregend" eingestuft. Klingt bedenklich - aber ist es das auch? Darüber haben wir mit dem Ernährungsmediziner Prof. Martin Smollich gesprochen. Wie gefährlich ist Aspartam? Aspartam ist ein sehr weit verbreiteter Süßstoff, der in vielen Lebensmitteln und Getränken steckt. Es gibt viele Debatten und ungeklärten Fragen hinsichtlich seiner potenziellen krebserregenden Wirkung. Obwohl zahlreiche Studien keine Beweise für eine solche Gefahr gefunden haben, gibt es weiterhin Kontroversen und Bedenken. Einige Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass hohe Mengen an Aspartam im Tierversuch zu Tumorbildung führen könnten, doch die Übertragbarkeit dieser Ergebnisse auf den Menschen bleibt unklar. Die zugelassenen Sicherheitsgrenzwerte werden jedoch in der Regel eingehalten. Der Ernährungsmediziner Prof. Martin Smollich erklärt, warum die Weltgesundheitsorganisation WHO Aspartam nun als "möglicherweise krebserregend" eingestuft hat. Was bedeutet das für unsere Gesundheit? Und wieviel gesüßte Getränke müssten wir überhaupt trinken, um den bedenklichen Grenzwert zu erreichen? Hier geht’s zu mehr Infos zur Entscheidung der WHO: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/aspartam-krebs-who-100.html https://www.ardmediathek.de/video/br24/suessstoff-aspartam-moeglicherweise-krebserregend/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzZjNzk2M2Y2LWI3NDUtNGQ4MS1iNWUwLTRlNDE3MzUzNmY1NQ Alle Folgen von IQ in der ARD – Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/iq-wissenschaft-und-forschung/5941402/

  19. Gigantische Mengen Gestein hat der Mensch schon aus Tagebauen und Bergwerken geholt, Milliarden Tonnen CO2 in der Atmosphäre gelagert und radioaktiven Staub aus Atombombenversuchen bis in die letzten Winkel geschickt. Die Menschheit verändert das Bild des blauen Planeten Erde inzwischen so stark, das Geologen sagen: Sie ist selber eine geologische Kraft geworden, ein neues Erdzeitalter ist angebrochen, das Anthropozän.

  20. Simon und Wolli wollen auffallen und provozieren. Sie sind Klimaaktivisten und gehören zur Gruppe "Letzte Generation". Die Presse hat sie längst als "Klimakleber" und Störenfriede betitelt. Von Autofahrern werden sie beschimpft, als Pisser und Arschlöcher. Heute sind sie auf dem Weg ins Stadion, um sich vor vielen Tausend Fußballfans an eines der Tore zu ketten und zu protestieren ... Autorin: Anna Dannecker Habt Ihr Euch schon mal gefragt, was in denen eigentlich vorgeht? Warum tun sie uns und sich das an? Sie stören Fußballspiele, blockieren Straßen, seilen sich von Autobahnbrücken ab. Und das seit vielen Monaten. Aktivist:innen wie Simon oder Wolli von der Gruppe „Letzte Generation“ werden als Terroristen bezeichnet, manchmal als Geiselnehmer. Inzwischen ermitteln sogar die Behörden, ob die „Letzte Generation“ eine „kriminelle Vereinigung“ ist. Wie gefährlich sind Klimaaktivist:innen eigentlich, wenn sogar Journalist:innen, die mit ihnen sprechen, von der Polizei abgehört werden? Das fällt unter den wilden Schlagzeilen dann aber oft hinten runter. Und die Frage: wer sind die jungen Menschen eigentlich? Die riskieren ja doch einiges, um auf ihre Angst und die Bedrohung des Klimawandels aufmerksam zu machen? Aber bringt der Protest gegen die Klimapolitik überhaupt irgendwas? Wenn man die Leute immer wieder nervt und provoziert? Wissenschaftsjournalistin Anna Dannecker vom Podcast „IQ – Wissenschaft und Forschung“ des Bayerischen Rundfunks hat mehrere Monate lang recherchiert. Sie hat Aktivisten getroffen und war bei deren Klima-Aktionen dabei. Und sie hat auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gefragt: wie laufen eigentlich solche Protestbewegungen üblicherweise? Und welche Zutaten braucht eine Bewegung, damit sie letztendlich erfolgreich ist? Denn sicher ist: ohne soziale Bewegungen sähe unsere Gesellschaft anders aus. Ihre Erfahrungen und Rechercheergebnisse hat sie in den 3-teiligen Podcast „Inside Klimaprotest“ gepackt. Diese Podcast-Serie versucht, sehr nah dran zu sein und herauszufinden, wie die Klimaaktivist:innen wirklich ticken. Linktipps: Hier geht’s zur Folge 2: Inside Klimaprotest - Warum radikalisieren sich Aktivist:innen? (2/3) JETZT ANHÖREN Hier geht’s zum Film über Simon und Wolli: BR Fernsehen | Kontrovers | Inside Klimaprotest: Wie tickt die Letzte Generation? JETZT ANSEHEN Einen lesenswerten Beitrag Anna Dannecker gibt es hier: BR24 | Klimaprotest: Wie tickt die "Letzte Generation" in Bayern? JETZT LESEN