
IQ - Wissenschaft und Forschung
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- 12.07.202326 min
Wolli rennt auf die Straße sobald die Ampel rot ist. Er, der erste "Klimakleber" Münchens wird sich gleich mit Simon und zwei anderen Aktivist:innen mitten auf der Donaubrücke in Regensburg auf der Straße festkleben.Gleich bekommen sie die geballte Wut der Autofahrer zu hören, die wegen ihnen anhalten müssen. "Du Pisser! Penner! Arschlöcher" ... Autorin: Anna Dannecker Sie wollen auffallen und provozieren. Sie sind Klimaaktivisten und gehören zur Gruppe „Letzte Generation“. Die Presse hat sie längst als „Klimakleber“ und Störenfriede betitelt. Von Autofahrern werden sie beschimpft, als Pisser und Arschlöcher. Reporterin Anna Dannecker ist während der Protestaktion in Regensburg mit dabei und fragt in der zweiten Folge von „Inside Klimaprotest“: Warum radikalisieren sich Aktivist:innen eigentlich? Warum tun sie uns und sich das an – Fußballspiele stören, Straßen blockieren, sich von Autobahnbrücken abseilen und dafür beschimpft und bedroht werden. Wer sind die jungen Menschen eigentlich? Die riskieren doch einiges, um auf ihre Angst und die Bedrohung des Klimawandels aufmerksam zu machen? Und das seit vielen Monaten. Aktivist:innen wie Simon oder Wolli von der Gruppe „Letzte Generation“ werden als Terroristen bezeichnet, manchmal als Geiselnehmer. Inzwischen ermitteln sogar die Behörden, ob die „Letzte Generation“ eine „kriminelle Vereinigung“ ist. Sind Klimaaktivist:innen wirklich gefährlich für die öffentliche Ordnung, wenn sogar Journalist:innen, die mit ihnen sprechen, von der Polizei abgehört werden? Aber bringt der Protest gegen die Klimapolitik überhaupt irgendwas? Wenn man die Leute immer wieder nervt und provoziert? Wissenschaftsjournalistin Anna Dannecker vom Podcast „IQ - Wissenschaft und Forschung“ des Bayerischen Rundfunks hat mehrere Monate lang recherchiert. Sie hat Aktivist:innen getroffen und war bei deren Klima-Aktionen dabei. Und sie hat auch Wissenschaftler:innen gefragt: wie laufen eigentlich solche Protestbewegungen üblicherweise. Und welche Zutaten braucht eine Bewegung, damit sie letztendlich erfolgreich ist? Denn sicher ist: ohne soziale Bewegungen sähe unsere Gesellschaft anders aus. Ihre Erfahrungen und Rechercheergebnisse hat sie in den 3-teiligen Podcast „Inside Klimaprotest“ gepackt. Diese Podcast-Serie versucht, sehr nah dran zu sein und herauszufinden, wie die Klimaaktivist:innen wirklich ticken. Linktipps: Hier geht’s zu Folge 3: Inside Klimaprotest - Wie reagiert der Rechtsstaat? (3/3) JETZT ANHÖREN Hier geht’s zum Film über Simon und Wolli: BR Fernsehen | Kontrovers | Inside Klimaprotest: Wie tickt die Letzte Generation? JETZT ANSEHEN Einen lesenswerten Beitrag Anna Dannecker gibt es hier: BR24 | Klimaprotest: Wie tickt die "Letzte Generation" in Bayern? JETZT LESEN
- 12.07.202330 min
Klimaktivist Ruben steht heute vor Gericht. Die Anklage: schwerer Eingriff in den Straßenverkehr und Nötigung. Das könnte bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe oder eine saftige Geldstrafe bedeuten. Die Verteidigung übernimmt er selbst, obwohl die meisten Anwälte davon abraten. Er und die angereisten Unterstützer fordern einen Freispruch. Die Klimakrise "rechtfertige" ihre Aktionen, mache sie sogar notwendig. Ob der Richter das genauso sieht? Autorin: Anna Dannecker Die Aktivistinnen und Aktivisten der Klimabewegung überschreiten mit ihren Protestaktionen teils rechtliche Grenzen. Sie selbst sehen das in der geschichtlichen Tradition des zivilen Ungehorsams. 2018 wurde noch über das Schuleschwänzen von „Fridays for Future“ diskutiert. Heute geht es um Nötigung, teils schweren Eingriff in den Straßenverkehr oder sogar das Bilden einer kriminellen Vereinigung. Wie reagiert der Rechtsstaat auf die „Letzte Generation“ und die Aktionen der Klimaktivist:innen? Hausdurchsuchungen, das erfährt „Letzte Generation“-Mitglied Wolli während der Recherchen, sind zumindest kein Tabu. Welche Einblicke kann die Wissenschaft dazu beitragen? Wie laufen eigentlich solche Protestbewegungen üblicherweise? Und welche Zutaten braucht eine Bewegung, damit sie letztendlich erfolgreich ist? Und: gibt es auch ein "zu viel" an Aktivismus? Das nur einige der Fragen, denen Wissenschaftsjournalistin Anna Dannecker in der dritten und letzten Folge von „Inside Klimaprotest“ nachgeht. Sie hat Aktivist:innen wie Wolli und Simon mehrere Monate lang begleitet. Ihre Erfahrungen und Rechercheergebnisse hat sie in den dreiteiligen Podcast „Inside Klimaprotest“ gepackt. Diese Podcast-Serie versucht, sehr nah dran zu sein und herauszufinden, wie die Klimaaktivist:innen wirklich ticken. Linktipps: Teile den Podcast mit Freunden: ARD Audiothek | Inside Klimaprotest ZUM PODCAST Hier geht’s zum Film über Simon und Wolli: BR Fernsehen | Kontrovers | Inside Klimaprotest: Wie tickt die Letzte Generation? JETZT ANSEHEN Einen lesenswerten Beitrag Anna Dannecker gibt es hier: BR24 | Klimaprotest: Wie tickt die "Letzte Generation" in Bayern? JETZT LESEN
- 11.07.202325 min
Für die Klimaziele von Paris muss auch die Luftfahrt ihren Beitrag leisten. In den Ingenieurbüros wird an sparsameren Flugzeugen gearbeitet. Nachhaltige Treibstoffe sollen fossiles Kerosin ersetzen. Und in einigen Jahren könnten sogar größere Passagiermaschinen mit Elektroantrieb fliegen. Der Weg dahin ist aber nicht einfach. Autor: David Globig CREDITS Autor: David Globig Sprecher: David Globig Redaktion: Yvonne Maier GESPRÄCHSPARTNER Dr. Lambert Schneider, Forschungskoordinator für Internationale Klimapolitik, Öko-Institut in Berlin Dr. Markus Fischer, Bereichsvorstand Luftfahrt, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR Prof. Rolf Henke, Luftfahrtingenieur, ehem. Präsident der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt DGLR Dr. Gertjan Looye, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR Prof. Mirko Hornung, Lehrstuhl für Luftfahrtsysteme, Technische Universität München Jost Lammers, Chef des Flughafens München Urs Maier, Projektleiter Energie und Infrastruktur, Agora Verkehrswende
- 10.07.20238 min
In den Tiefen der Ozeane verbirgt sich ein wertvoller Schatz: Manganknollen. Und verschiedene Staaten und Firmen sind entschlossen, diesen Schatz zu bergen. Warum? In Manganknollen stecken wertvolle Metalle, die immer wichtiger wollen: Kobalt, Nickel und andere wertvolle Ressourcen, die für die Herstellung von Batterien, Elektrofahrzeugen, Windrädern und vielen anderen Technologien dringend benötigt werden.
- 06.07.202324 min
Das 20. Jahrhundert war ein Jahrhundert der Völkermorde. Und auch das 21. Jahrhundert wird nicht von staatlichen Gewaltverbrechen verschont. Mit der Genozidkonvention von 1948 hat die Weltgemeinschaft einen rechtlichen Rahmen geschaffen. Was aber können die Wissenschaften beitragen, um Genozide früh zu erkennen und möglichst zu verhindern. Autor: Thomas Grasberger CREDITS Autor: Thomas Grasberger Sprecher: Thomas Grasberger Technik: mars13 Redaktion: Nicole Ruchlak GESPRÄCHSPARTNER Lars Berster, Jurist und Völkerstrafrechtler, Lehrstuhlvertreter an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster Kristin Platt, Leiterin des Instituts für Diaspora- und Genozidforschung der Ruhr-Universität Bochum Medardus Brehl, Historiker und Literaturwisenschaftler, Institut für Diaspora- und Genozidforschung der Ruhr-Universität Bochum Weitere interessante Beiträge zum Thema finden Sie hier: Im April 1994 begann in Ruanda ein Massenmord: Hutu töteten in den folgenden Monaten bis zu 75 Prozent der ebenfalls in Ruanda lebenden Minderheit der Tutsi. Doch die UN-Soldaten greifen nicht ein. Ein Feature von radioWissen. HIER ANHÖREN 1915 besiegelte die Regierung des Osmanischen Reichs das Schicksal der Armenier, die bis dahin in Anatolien lebten. Mehr als eine Million Armenier wurden vertrieben, verschleppt, umgebracht. (BR 2010) Ein Feature in „Alles Geschichte“. HIER ANHÖREN
- 05.07.202320 min
Die Hitze in den Sommermonaten wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen - davon gehen Forschende aus. Welche Folgen hat das für unsere Gesundheit? Und wie können wir unsere Städte und Häuser besser rüsten für extreme Temperaturen? Strategien gegen Hitze (1) - Wie plant man die optimale Stadt? Städte sind Hotspots des Klimawandels. Beton und Asphalt heizen sich besonders stark auf. Die Straßenschluchten stauen heiße Luft, und die nächtliche Abkühlung wird eingeschränkt. Um Städte auf den Klimawandel vorzubereiten, müssen wir sie anpassen. Eine Studie der Universität Bayreuth zeigt, dass mittelgroße Städte sogar größere Temperaturgegensätze aufweisen können als Großstädte. Der Geograph Johannes Lüers hat in einem Projekt mit der Uni Bayreuth das Stadtklima der fränkischen 75.000-Einwohner-Stadt untersucht, mit vielfältigen Ergebnissen über Gebäude, Grünflächen, Bäume, Dachgärten, Wasserflächen und Parks. Extreme Temperaturen – was tun, wenn Hitze gefährlich wird? Der Juni 2023 war der zehnte Juni in Folge, in dem die Temperaturen im Durchschnitt das langjährige Mittel von 1981 bis 2010 überschritten haben. Der Umweltmeteorologe Prof. Andreas Matzarakis vom Zentrum für Medizin-Meteorologische Forschung des deutschen Wetterdienstes in Freiburg ordnet ein, wie extreme Temperaturen unsere Gesundheit bedrohen, ab wann es gefährlich wird und warum es nicht nur auf die Temperatur ankommt, sondern auch auf Luftfeuchtigkeit, Pollen, Ozon und vieles mehr. Wir erfahren, dass es über 30 verschiedene Auslöser gibt, die die Hitze lebensgefährlich werden lassen. Und natürlich, worauf wir achten müssen, wenn die Hitze zu extrem wird. \u000BTipps und Prognosekarten des Deutschen Wetterdienstes gibt es unter Strategien gegen Hitze (2) - Wie kühle ich mein Haus? Die steigenden Temperaturen im Sommer führen auch in Deutschland zu häufigeren sehr heißen Tagen. Entsprechend steigt die Nachfrage nach Klimaanlagen, die jedoch viel Energie verbrauchen. Laut Internationaler Energieagentur wird der Energieverbrauch für Raumkühlung bis 2050 sogar den Verbrauch für Heizungen übersteigen. Um effizientere Kühlmethoden zu finden, suchen Wissenschaftler nach Alternativen. Eine interessante Möglichkeit ist die Nutzung von Heizkörpern und Flächenheizungen im Sommer, um Räume um einige Grad abzukühlen. Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik konnte zeigen, dass herkömmliche Heizungen dafür geeignet sind. Eine andere Option ist die Verwendung von Wärmepumpen, die im Sommer Wärme aus dem Haus in den Boden transportieren können, wodurch das Gebäude gekühlt wird. Zusätzlich können Fassaden- und Dachbegrünungen sowie der Einsatz geeigneter Baumaterialien dazu beitragen, Räume im Sommer kühl zu halten. Durch diese Maßnahmen können Hitzetage erträglicher gemacht und der Energieverbrauch reduziert werden. Weitere Tipps gegen Hitze gibt es hier: https://www.br.de/nachrichten/wissen/hitze-tipps-so-lassen-sich-die-hohen-temperaturen-aushalten,RUPFU25
- 04.07.202324 min
Meditation liegt im Trend. Viele Menschen hoffen durch diese Praxis auf Erkenntnisse bei der Suche nach dem Sinn des Lebens. Ist Meditation ein Schlüssel zu einer besseren Welt oder eher Wellness fürs Ich? Autorin: Birgit Magiera CREDITS Autorin: Birgit Magiera Redaktion: Iska Schreglmann und Yvonne Maier Sprecherin: Birgit Magiera GESPRÄCHSPARTNER Prof. Dr. Niko Kohls; Gesundheitsforscher, Hochschule Coburg Prof. Richard Davidson, Neurowissensch., Univ. Wisconsin-Madison Dr. Brita Hölzl, Psychologin, Neurowiss., koop. TU München Prof. Andreas de Bruin, Lehrstuhl für angewandte Soz.Wiss, Hochsschule/ LMU
- 03.07.20239 min
Bayern wird auch im Jahr 2050 lebenswert sein - das lässt sich sicher sagen. Aber Bayern wird sich zusammen mit der Welt außen herum verändern: Es wird wärmer, es wird mehr Hitzetage geben, mehr Starkregen. Wie genau sieht der Alltag dann aus? Und welchen Unterschied macht es, ob wir sehr ehrgeizigen oder kaum Klimaschutz betreiben? Das zeigt ein Webprojekt von BR Data. Im Webspecial "Unser Bayern 2050 -Ein Blick in die Zukunft" hat das Datenteam des Bayerischen Rundfunks BR Data nach den Auswirkungen des Klimawandels auf Bayern und seine Landkreise gesucht. Wie wird sich das Klima in meinem Landkreis verändern? Wie heiß,trocken oder nass wird es in den kommenden Jahren? Wie viele Hitzetage mehr wird es geben? Wie viel früher blühen die Obstbäume? Wie viele Tropennächte mehr wird es geben? Was bringen Klimaschutzmaßnahmen vor Ort? Hier kannst Du interaktiv checken, was sich in Deinem bayerischen Landkreis 2050 verändert: https://interaktiv.br.de/unser-bayern-2050/ Einen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse des Projekts findest Du hier: https://www.br.de/nachrichten/bayern/bayern-im-jahr-2050-mehr-hitze-und-starkregen,TiOdcYK Das BR-Datenteam zeigt in diesem Projekt die Szenarien für "leichte Veränderung" und für "starke Veränderung". Als Referenzzeitraum wird 1971 bis 2000 verwendet, die Werte für 2050 entsprechen dem Median der Klimaprojektionen für die Jahre 2036 bis 2065. Was die Klimaforscherin Annette Menzel, Professorin für Ökoklimatologie an der Technischen Universität München zu mehr Hitzetagen, mehr Hitzetoten, Folgen für unsere Gesundheit und Wasserknappheit in Bayern sagt, findest Du im BR24 Thema des Tages vom 4.7.2023: https://www.br.de/mediathek/podcast/br24-thema-des-tages/bayerns-klimazukunft-2050/2010577 Für das Webspecial "Unser Bayern 2050 -Ein Blick in die Zukunft" hat der Bayerische Rundfunk mit dem Bayerischen Landesamt für Umwelt zusammengearbeitet. Das Landesamt hat die Daten für dieses Projekt bereitgestellt. Es handelt sich um Projektionen, das heißt, für konkrete Zahlen bestehen gewisse statistische Unsicherheiten. Die Richtung der Entwicklung wird durch die verwendeten Modelle aber korrekt wiedergegeben. Die Daten, auf denen das Projekt des BR basiert, stammen aus verlässlichen Quellen. Du kannst mehr darüber auf der Seite des Bayerischen Rundfunks erfahren: Informationen gibt es hier: https://www.br.de/extra/br-data/daten-bayern-2050-100.htm lDas Webspecial "Unser Bayern 2050 -ein Blick in die Zukunft" soll zeigen, warum es sich lohnt, den Klimaschutz voranzutreiben und welche Maßnahmen wir ergreifen können, um Bayern auch in Zukunft lebenswert zu erhalten. Alle Folgen von IQ in der ARD –Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/iq-wissenschaft-und-forschung/5941402/
- 30.06.20235 min
Ständig prasselt Kosmische Strahlung aus den Weiten des Alls auf den Schutzschild der Erde - sie kann die Elektronik von Satelliten zerstören und ist auch ein Risikofaktor für Menschen. Die meisten dieser Teilchen schickt uns wohl unsere eigene Sonne - aber der Rest? Von dem weiß man nicht, woher er kommt. Mit dem Neutrino-Detektor IceCube in der Antarktis kommt man der Antwort jetzt ein Stück näher.
Wie halten wir unsere Wohnungen warm, wenn Deutschland klimaneutral werden soll? Fernwärme könnte hier schon bald eine deutlich größere Rolle spielen als bislang. Wasserstoff dagegen eher nicht. Mehr dazu in unserem IQ-Schwerpunkt zum Heizen.
- 27.06.202325 min
Gut 60 Jahre lang haben Kernkraftwerke in Deutschland Strom geliefert. Am 15.4.2023 wurden die letzten drei Reaktoren abgeschaltet. Doch die Atomstrom-Ära hat hochradioaktiven Müll hinterlassen, für den wir ein Endlager brauchen. Der Standort sollte 2031 feststehen. Aber die Suche könnte Jahrzehnte länger dauern. Autor: David Globig. CREDITS Autor: David Globig Sprecher: David Globig, Silke von Walkhoff, Julia Fischer, Iska Schreglmann Technik: mars13 / Maik Siegle Redaktion: Nicole Ruchlak GESPRÄCHSPARTNER Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung Armin Grunwald, Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse, Karlsruher Institut für Technologie KIT Steffen Kanitz, Bundesgesellschaft für Endlagerung Klaus-Jürgen Röhlig, Professor für Endlagersysteme, TU Clausthal
- 26.06.20236 min
In Lindau treffen sich jedes Jahr Nobelpreisträger und Nobelpreisträgerinnen aus aller Welt - zusammen mit Nachwuchsforschenden. Ein Forum um Erfahrung und junge Ideen zusammenzubringen und sich zu vernetzen. Am Sonntag hat das 72. Treffen dieser Art begonnen. 40 Nobelpreisträger sind dabei, sechs davon zum ersten Mal. Ein Schwerpunkt ist KI in der Medizin.
- 23.06.20237 min
Die US-Küstenwache hat in der Nähe des Wracks der "Titanic" im Atlantik ein Trümmerfeld entdeckt, darunter auch Teile der Druckkammer des Tauchbootes "Titan". Die Besatzung ist vermutlich tragisch ums Leben gekommen, das U-Boot implodiert. Was genau könnte diese Katastrophe ausgelöst haben?
Feinstaub schadet der Gesundheit. Deshalb entwickelt die Industrie eine Reihe von Systemen, die ihn gleich an der Quelle abfangen sollen. Vor allem Filter für den Bremsstaub von Autos und Zügen stehen im Mittelpunkt. Dazu kommen Luftfilter für besonders belastete Bereiche in den Städten. Autor: Hellmuth Nordwig CREDITS Autor: Hellmuth Nordwig Sprecher: Hellmuth Nordwig Redaktion: Simon Sachseder und Yvonne Maier GESPRÄCHSPARTNER Prof. Annette Peters, Helmholtz-Zentrum München Markus Kolczcyk und Jan-Eric Raschke, Mann + Hummel GmbH, Ludwigsburg Christoff Wachendorff, Buderus Guss GmbH, Breidenbach Bert Stegkemper, Fa. Talláno Technologie, Boulogne Billancourt/FR Prof. Johannes Klühspies, TH Deggendorf Andreas Rickert, GLS Logistics, Erding Peter Sänger, Green City Solutions, Berlin Weitere interessante Beiträge zum Thema finden Sie hier: Dicke Luft - Wie schädlich ist Feinstaub? (radioWissen) HIER ANHÖREN Luftverschmutzung - Warum Feinstaub uns krank macht (IQ-Magazin) HIER ANHÖREN
Klimawandel, Artensterben, Zoonosen, Pandemien - wie kann die Menschheit all diese Krisen meistern? Vermutlich nur, wenn wir all diese Krisen nicht isoliert betrachten, sondern zusammendenken - und besser verstehen wie Mensch, Tier und Umwelt global miteinander verflochten sind.
- 16.06.20237 min
Forscher in den USA haben nach eigener Aussage "synthetische" menschliche Embryonen hergestellt. Aus Stammzellen - also ohne Spermium und Eizelle. Zweck sei die Erforschung von frühen Probleme in der Schwangerschaft. Öffnet die Technik das Tor zum Klonen von Menschen?
- 14.06.202320 min
Sind viele junge Männer in Deutschland homophob, frauenfeindlich und gewaltbereit? Eine aktuelle Umfrage erweckt genau diesen Eindruck - und war Thema in fast allen großen Medien in Deutschland. Doch wie vertrauenswürdig, wie aussagekräftig und belastbar ist diese Umfrage tatsächlich? Wir haben uns die Methoden angesehen und mit dem Intensivpädagogen Menno Baumann über das Risiko durch traditionalistische Rollenbilder gesprochen.
Kommen Menschen in Massen zusammen, kann es in der Menge zu einer Panik kommen. Bei solchen Unglücken gibt es teils viele Tote. Forschende tüfteln an Konzepten, wie sich Menschenmassen sicher lenken lassen. CREDITS Autor: Michael Stang Sprecher: Michael Stang, Martina Sturm-Wende, Christoph Wittelsbürger Technik: Gerardo Gruosso Redaktion: Hellmuth Nordwig und Yvonne Maier GESPRÄCHSPARTNER Maik Boltes, Abteilung für empirische Erforschung von Fußgängerdynamiken, Forschungszentrum Jülich Sven Müller, Leitung des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insb. Operations Management, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Thomas Sikora, Institut für Telekommunikationssysteme, TU Berlin Tobias Senst, Institut für Telekommunikationssysteme, TU Berlin
- 12.06.20237 min
Schon jetzt ist gesetzlich geregelt: Alte Akkus und Batterien gehören nicht in den Restmüll. Trotzdem landen sie immer wieder dort. Nun will das EU-Parlament eine striktere Batterieverordnung beschließen.
- 07.06.20236 min
Vor drei Jahren, nach der ersten großen Corona-Welle, ging die Corona-Warn-App mit großen Erwartungen an den Start. Die App sollte potentiell Infizierte effizient warnen und so das Risiko verringern, wieder andere anzustecken. Jetzt ist sie abgeschaltet worden. Hat sie gehalten, was versprochen wurde? Eine Bilanz.



















