Klinisch Relevant Podcast

Dr. med. Kai Gruhn, Dr. med. Dietrich Sturm, Prof. Markus Wübbeler
884
22.10.2026
Beschreibung
Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. In unserem Podcast liefern wir Dir 3x/Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, Fachwissen in Deinen klinischen Alltag. Damit wollen wir die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit in der Medizin und damit die Qualität der Patient*innenversorgung verbessern. Du arbeitest in einem medizinischen Fachberuf oder interessierst Dich für medizinische Themen? Dann bist Du hier genau richtig. Mehr Informationen unter https://klinisch-relevant.de Klinisch Relevant Intelligence for healthcare professionals
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Episoden
  1. Stressreduktion und Krankheitsprophylaxe mit Hilfe einer App Die Themen Meditation und Selbstachtsamkeit finden immer mehr Ihren Weg aus der “Außenseiter-” und “Esoterik-Ecke”. Das hängt u.a. auch mit einer Vielzahl von wissenschaftlichen Studien zusammen, die die Wirksamkeit von Meditation bei bestimmten Krankheitsbildern belegen. Die Etablierung der Body-Mind-Medizin ist ebenfalls Ausdruck dieser Entwicklung. 7Mind ist eine App die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Einstieg in die Meditations-Praxis für alle möglichst einfach zu machen. So findet man überwiegend 7 Minuten dauernde, angeleitete Meditationen, die in Kursen mit unterschiedlichen Themen und Schwerpunkten angeordnet sind. In diesem Interview mit Anna Rosenbaum, Content Managerin von 7Mind und selbst überzeugte Meditierende, möchten wir Euch 7Mind gerne vorstellen und Euch, bzw. Euren Patienten das Thema Meditation und Selbstachtsamkeit ans Herz legen. Neben einem kostenlosen Bereich, umfasst die App unterschiedliche Abos; besonders interessant dabei ist jedoch, dass viele gesetzliche Krankenkassen die Kosten für die App-Nutzung ganz oder teilweise übernehmen. Hier findet Ihr alles weitere über 7Mind zum nachlesen: 7Mind Homepage 7Mind App Wissenschaftlicher Artikel zur Burn-Out Prävention durch Meditation-App Viel Spaß beim Zuhören!! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  2. Sinnvolle Untersuchungsmethode bei neurogenen Schluckstörungen Seit der “Erfindung” der FEES (Fiber- Endoskopische Evaluation des Schluckaktes) durch** Susan Langmore** 1988 sind viele Jahre vergangen. Heute gehört diese Methode zu den Standard-Untersuchungstechniken auf vielen Stroke Units, um Schluckstörungen effektiv und frühzeitig detektieren zu können. Auch bei anderen neurologischen Erkrankungsbildern wie M. Parkinson, Myasthenia gravis, Motoneuronerkrankungen und Myopathien ist die FEES sicherlich der Goldstandard der Dysphagie-Diagnostik. Im Bereich der Geriatrie und der HNO gewinnt die FEES neben der klinischen Schlucktestung und der Videofluoroskopie immer mehr an Bedeutung. Tineke Greiner ist Klinische Linguistin und FEES-Ausbilderin nach dem Curriculum der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. In diesem Interview erklärt Sie Dir die Anwendungsgebiete der FEES, den Ablauf eines Standarduntersuchungsganges und besondere Befunde bei bestimmten neurologischen Erkrankungsbildern. Falls Du noch keine eigene Praxiserfahrungen mit dieser Untersuchungsmethode gesammelt haben solltest, sind wir uns sicher, dass Du Dich bald für einen der zahlreichen Kurse anmelden wirst.. **Tinekes richtet regelmäßig FEES-Kurse in Bochum aus. Nähere Hinweise findest Du hier: https://www.dgn.org/fortbildungskalender Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  3. Alles, was Du zu der juristischen Tragweite dieses Dokumentes wissen musst! Im Volksmund ist dieses Formular wohl bekannt und hat viele Spitznamen. Der “Gelbe Schein” oder die “AU” wird jeden Tag zu Tausenden in unseren Arztpraxen ausgestellt- da lohnt es sich schon einmal genauer hinzuschauen, was man da als Arzt eigentlich macht: Mit Dr. Willem Schulte, Rechtsanwalt in der Hamburger Kanzlei Neuwerk, haben wir einen kompetenten Gesprächspartner gefunden, der die juristische Bedeutung der AU und die Tragweite dieses Formulars wunderbar erläutern kann und der auf die Aufgaben und Pflichten des ausstellenden Arztes hinweist. Auch wenn das Thema auf den ersten Blick vielleicht etwas trocken zu sein scheint, lohnt sich das zuhören für niedergelassene Kollegen sicherlich sehr. Willem hat zu diesem Thema bereits mit einer Kollegin einen vielbeachteten Artikel im Deutschen Ärzteblatt verfasst und viele Rückmeldungen zu diesem Thema erhalten. Das war für uns Grund genug noch einmal in Ruhe mit Willem zu sprechen. Hier findest Du den Artikel von Willem aus dem Deutschen Ärzteblatt: Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung: Dokument mit Beweischarakter Hier kannst Du mit Willem Kontakt aufnehmen: https://www.neuwerk.legal/willem-schulte Viel Spaß beim Hören! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  4. Hilfreiches diagnostisches Mittel zur Ergänzung der Elektrophysiologie und Darstellung von periphere Nerven in Echtzeit Mit der Nervensonografie haben wir mittlerweile für viele Erkrankungen des** peripheren Nervensystems** ein verlässliches bildgebendes Untersuchungsverfahren, das neben der klinischen Untersuchung und den klassischen elektrophysiologischen Untersuchungen wie ENG und EMG wichtige Zusatzinformationen, z.B. im Hinblick auf Höhe und Art der Nervenschädigung liefern kann. Josef Böhm gehört zu den wenigen Experten aus der Neurologie, die die Neurosonografie in Deutschland etabliert haben. Er wendet die Methode seit über 16 Jahren an und hat im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen viele Kollegen diesbezüglich fortgebildet. In diesem Podcast gibt Herr Böhm einen Überblick über die zeitliche Entwicklung der Nervensonografie in Deutschland, sowie über die klassischen Indikationen und Stärken des Verfahrens. Gleichzeitig äußert er sich kritisch über die fehlende finanzielle Abbildung der Nervensonografie in der Kassenmedizin und darüber, dass die sonografische Untersuchung von peripheren Nerven bisher keinen Eingang in entsprechende Leitlinien gefunden hat. So oder so ist es sicherlich richtig, dass die Nervensonografie eine viel breitere Anwendung finden sollte, um unseren Patienten bessere Aussagen zum Verlauf von peripheren Nervenläsionen machen zu können, frühere Indikationen für chirurgische Therapieoptionen zu stellen und unnötige Diagnostik und operative Eingriffe zu vermeiden. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Hören und hoffe, dass Du durch diesen Beitrag animiert wirst, Dich selber mit der Nervensonografie auseinanderzusetzen, Bitte verzeih die schlechte Tonqualität- das Interview ist zwischen Tür und Angel entstanden, aber inhaltlich, wie ich finde, sehr wertvoll! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  5. ..zum Thema Schwindel Der DGN Kongress 2019 in Stuttgart war eine wirklich gelungene Veranstaltung, bei der ich sehr viel gelernt habe. Außerdem ist es natürlich auch immer eine gute Möglichkeit seine alten Kollegen wieder zu sehen und zu “netzwerken”. In diesem Podcast möchte ich die Details und Informationen mit Dir teilen, die mir persönlich besonders interessant erschienen und die mir im Gedächtnis geblieben sind. Im ersten Teil spreche ich über Schwindel-Erkrankungen wie die Bogengangsdehiszenz (von der ich bisher herzlich wenig wußte…), Details zum Semont-plus-Maneuver, der M. obliquus superior Mykokymie und noch vieles mehr. Natürlich habe ich bei weitem nicht alle Veranstaltungen und Vorträge besuchen können und natürlich handelt es sich hier um meine subjektiven Learnings- trotzdem bin ich mir sicher, dass auch etwas für Dich dabei sein wird. Teil 2 folgt! Also, viel Spaß beim Hören und Lernen! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  6. Herzlich Willkommen zu Podcast #19 im Fachgebiet Neurologie! Heute hört Ihr zum ersten Mal einen Podcast im Espresso-Format! Herzlich Willkommen zu Podcast #19 im Fachgebiet Neurologie! Heute hört Ihr zum ersten Mal einen Podcast im Espresso-Format! Das bedeutet, dass wir Euch interessante und wissenswerte Details in wenigen Minuten kurz und knackig vermitteln. Dietrich macht den Anfang und informiert Euch über ein paar wichtige Details zum Thema primäre ZNS-Lymphome. Wir alle wissen, dass die zerebrale Bildgebung bei Hirntumoren (primär oder sekundär) nicht selten uneindeutig bleibt und weiterführende Diagnostik zur Bestimmung der Tumorentität notwendig ist. Dabei ist und bleibt die Hirnbiopsie der Goldstandard. Dietrich beschreibt unabhängig davon, in welchen Konstellationen man an ein primäres ZNS-Lymphom denken sollte und welche Diagnostik hierfür zielführend sein kann. Viel Spaß beim Hören und Lernen! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  7. Heute hörst Du das erste Interview im neuen Fachbereich Rheumatologie im Klinisch Relevant Podcast!! Wir haben Philipp Sewerin, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie, der an der Uni-Klinik Düsseldorf arbeitet, gewinnen können, Heute hörst Du das erste Interview im neuen Fachbereich Rheumatologie im Klinisch Relevant Podcast!! Hierfür haben wir Philipp Sewerin, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie von der Uni-Klinik Düsseldorf gewinnen können. Er wird ab sofort unser Podcast-Fortbildungsangebot erweitern. Philipp ist ein sehr sympathischer und spannender Kollege, der neben seiner klinischen Tätigkeit auch im Bereich Forschung, Studien und Verbandsarbeit sehr aktiv ist. In diesem ersten Interview sprechen wir über den Paradigmen-Wechsel im Bereich der Rheumatologie (und in anderen medizinischen Fachdisziplinen) im Hinblick auf Sport. Philipp erklärt wie sportliche Aktivität zu der Produktion von sog. Myokinen führt, die die entzündliche Aktivität im Körper herabregulieren. Da dieses Prinzip nicht nur für rheumatologische Erkrankungen gilt, ist der Podcast sicherlich auch für Angehörige anderer medizinischer Fachgebiete interessant. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Hören und Lernen! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  8. Wie Du Parkinson-Medikamente sinnvoll einsetzen kannst Die Klaviatur der medikamentösen Therapiemöglichkeiten des Morbus Parkinson ist breit geworden und kann im klinischen Alltag schon mal etwas unübersichtlich wirken. Jan Grosch, Facharzt für Neurologie und Oberarzt in der Neurologie des Klinikum Westmünsterland in Borken, kann gut auf dieser Klaviatur spielen und erklärt in diesem Interview die unterschiedlichen zur Verfügung stehenden Medikamentengruppen: L-Dopa, Dopaminagonisten, MAO-Hemmer, COMT-Hemmer und andere. Jan beschreibt die typischen Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen dieser Medikamente und führt Dich durch die Therapiestrategien von der Erstdiagnose bei milder Beschwerdesymptomatik bis zum schwer betroffenen Patienten. Zudem sprechen wir über häufige Zusatzsymptome wie kognitive Einschränkungen, depressive Störungen, Psychosen, orthostatische Dysregulation, Obstipationsneigung und deren Behandlungsmöglichkeiten. Abgerundet wird das ganze durch wichtige Hinweise für die so häufig vernachlässigte nicht-medikamentöse Behandlung des M. Parkinson. Insgesamt also ein Rundumschlag, der es Dir im klinischen Alltag leichter machen wird, therapeutische Entscheidungen für Deine Patienten zu treffen. Viel Spaß beim Hören und Lernen! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  9. Was ich von einer wirklich guten Ephys-Fortbildung mitgenommen habe Im Sommer war ich auf einer wirklich guten Elektrophysiologie-Fortbildung in Berlin, unter anderen mit Prof. Schulte-Mattler und Prof. Bischoff. In kleinen und familiären Gruppen haben wir dort viele theoretische, aber auch viele praktische Aspekte der Elektroneurografie, der Elektromyografie und der Nervensonografie besprochen. Die Fortbildung hat mich sehr inspiriert und motiviert und so habe ich nach der Fortbildung im Zug auf dem Weg nach Hause versucht, meine persönlichen Erkenntnisse festzuhalten. Dabei ist eine Liste von über 40 Punkten entstanden, die ich hier kurz und ohne viele Kommentare mit Euch teilen möchte. Auch wenn es sich natürlich um eine sehr subjektive Zusammenstellung handelt, hoffen wir doch, dass auch für Dich ein paar wichtige Details dabei sind, die Dir die neurologische Elektrophysiologie näher bringt und verständlicher macht. Denn immerhin sind es diese Untersuchungen, die eigentlich erst einen "richtigen" Neurologen aus uns machen und die uns in die Tiefe von vielen neurologischen Erkrankungen führen. Viel Spaß beim Hören! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  10. Grundlagen der Gerinnungsphysiologie als Entscheidungshilfe für Dein therapeutisches Vorgehen Der Umgang mit Antikoagulantien und anderen Medikamenten, die in die Blutgerinnung eingreifen ist für alle Neurologen, die im Bereich der Akutneurologie arbeiten extrem wichtig, um Patienten mit ischämischen Schlaganfällen und intracraniellen Blutungen adäquat versorgen zu können. In diesem Podcast-Interview mit Dr. Martin Kitzrow, Chefarzt der Neurologie am Bethesda Krankenhaus Wuppertal, dreht sich daher alles um das Thema Hämostasiologie. Pharmakologisch von großer Bedeutung ist diesbezüglich die Etablierung der sogenannten NOAKs in den letzten Jahren. Folgende Punkte werden im Detail besprochen: die Gerinnungskaskaden und die damit verbundenen inflammatorischen Abläufe Unterschiede der primären und sekundären Hämostase Humorale Gerinnungsfaktoren Bedeutung der Thrombozytenaggregationshemmung Paradoxe Embolien bei Thrombosen im venösen Blutsystem bei Patienten mit PFO intrinsische und extrinsische Aktivierung des Gerinnungssystems Bedeutung der humoralen Gerinnungsfaktoren, insbesondere auf Faktor X und Faktor II, im Hinblick auf die NOAK Thrombin, Fibrinogen, Fibrin Bedeutung der Gerinnungsdiagnostik für das Monitoring der Behandlung mit Antikoagulantien: partielle Thromboplastin-Zeit (unfraktioniertes Heparin), Thromboplastin-Zeit, INR-Wert (Vitamin K-Antagonisten), Thrombinzeit Monitoring der NOAK-Therapie Antagonisierung von gerinnungshemmenden Substanzen: Dabigatran durch Iraduzimab Management von ischämischen Schlaganfällen und intracraniellen Blutungen unter Antikoagulantien PPSB (Prothrombin-Konzentrat) Viel Spaß beim Hören und Lernen! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  11. Hier stellen wir uns und unseren Podcast vor! In der heutigen Folge wollen wir uns und unseren Podcast bei Euch vorstellen. Wir lieben das Medium Podcast und die Möglichkeiten, die es bietet. Wir finden es großartig, dass man sich zu interessanten Themenbereichen Audio-Beiträge anhören kann - egal wann und wo. So kann man z.B. den Weg zur Arbeit, das Warten im Stau oder die Zeit beim Rasen mähen sinnvoll nutzen. Unsere Mission ist es also, Euch spannende medizinische Fortbildungsinhalte-Inhalte zum Anhören zu bieten, die eine hohe klinische Relevanz haben und Euch somit bei Eurer tagtäglichen Arbeit unterstützen. Damit wir diesen Anspruch erfüllen können, werden unsere Inhalte von ärztlichen Kollegen für Euch vorbereitet und konzipiert. Zudem sind unsere Inhalte unabhängig und frei von Sponsoring durch Pharma-Unternehmen. Unser Ton in den Podcasts ist bewußt locker und ohne Hierarchien, damit jeder sich angesprochen fühlt. Unser Fortbildungs-Podcast ist als Plattform gedacht - das heißt, dass Du herzlich eingeladen bist, mitzumachen! Wer also auch einmal einen Beitrag über ein spannendes medizinisches Thema veröffentlichen möchte, kann uns gerne kontaktieren! Wir sind: Nils Bering, Marketing Kai Gruhn, Facharzt für Neurologie, Zuständig für die Podcast- und Fortbildungsinhalte Dietrich Sturm, Facharzt für Neurologie, Leitender Oberarzt, Neurologische Klinik, Bethesda-Krankenhaus Wuppertal, Zuständig für Podcast- und Fortbildungsinhalte Viel Spaß beim Hören! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  12. Wie Du Alzheimer-Demenzen, vaskulären Demenzen und anderen Demenzformen erkennst und behandelst! Demenzerkrankungen machen aufgrund der demographischen Entwicklungen einen immer größeren Anteil unserer klinischen Tätigkeit im stationären und ambulanten aus. Trotz der vielen diagnostischen Möglichkeiten zur Einordnung der unterschiedlichen Demenzformen, existieren für primäre Demenzen weiterhin keine kausalen Behandlungs-Optionen. Aufgrund der möglichen Differential-Diagnosen von primären Demenzen, z.B. metabolische oder endokrine Enzephalopathien, die potentiell reversibel sind, ist der diagnostische Aufwand aber sicherlich gerechtfertigt. Dr. Heribert Kirchner, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ist in einer Memory Clinic in Münster tätig und kann Dir daher aus erster Hand wichtige Tips zu diesem Themengebiet geben. Im einzelnen besprechen wir folgende Punkte: Welche Demenzen gibt es? Differentialdiagnosen von Demenzen welche Diagnostik ist im Hinblick auf Demenz-Erkrankungen wichtig? Liquordiagnostik Labordiagnostik Cerebrale Bildgebung Neuropsychologische Testungen (CERAD, MMST, MOCA-Test) Welche Therapie-Optionen gibt es? Welche nicht-medikamentösen Aspekte sind bei der Behandlung von Demenzpatienten wichtig? Viel Spaß beim Hören! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  13. Therapieoptionen für Parkinson-Patienten abseits der oralen dopaminergen Therapie In diesem Interview mit Anja Klasing, Oberärztin in der Neurologie des Alfried-Krupp-Krankenhauses in Essen, geht es um die weniger bekannten und deutlich weniger angewandten invasiven Therapieoptionen bei Patienten mit M. Parkinson. Wir sprechen 1. über die sogennante Duo-Dopa-Pumpe, bei der über ein Pumpensystem, dass der Patient durch verschiedene Vorrichtungen mit sich tragen kann, Levodopa direkt ins Duodenum appliziert wird. Dafür muß in einem kleinen operativen Eingriff im Rahmen einer Gastroskopie ein entsprechender Zugang über die Bauchdecke geschaffen werden. Diese Therapieoption bietet sich eher in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung an, insbesondere, wenn es zu starken Wirkschwankungen kommt. Vorteilhaft ist dabei sicherlich die Möglichkeit der direkten und dauerhaften Applikation von Levo-Dopa. Nachts wird die Pumpe aber pausiert. Sprechen wir über die Apomorphin-Pumpe, bei der der Wirkstoff, ähnlich wie bei einer Insulin-Pumpe, subkutan verabreicht wird. Daher können die Wechsel der Nadeln auch durch die Patienten durchgeführt werden. Du hörst etwas über die Indikationen, die Handhabung und das Management der Pumpen und die typischen Probleme. Zudem sprechen wir über die Tiefe Hirnstimulation und nicht- medikamentöse Therapiestrategien. Wir wünschen Dir viel Spaß beim Hören und Lernen! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  14. Warum wir unsere Patienten aktiv nach Blasenentleerungsstörungen fragen sollten Blasenentleerungsstörungen gehören bei vielen neurologischen Erkrankungen als "Begleitsymptomatik" dazu und können zu einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität unserer Patienten führen. Die Tatsache, dass dieses Thema bei Patienten und behandelnden Ärzten schambehaftet ist führt aber dazu, dass der Patient möglicherweise nicht von den zur Verfügung stehenden therapeutische Möglichkeiten profitieren kann. Mit Prof. van Ophoven, leitender Arzt der Neurourologie im Marien-Hospital Herne, Universitätsklinik der Ruhr-Uni-Bochum, ist diesbezüglich nicht nur ein Experte, sondern auch ein angenehmer Gesprächspartner, dem man stundenlang zuhören könnte. In diesem Podcast sprechen wir über anatomische Grundlagen von Blasenentleerungsstörungen, diagnostische Möglichkeiten und die zur Verfügung stehenden Therapien. Dabei besprechen wir gezielt die urologische Symptomatik bei M. Parkinson, MS, Querschnittserkrankungen und Schlaganfällen, sowie Demenzerkrankungen. Ich für meinen Teil habe mir vorgenommen meine Patienten nun viel mehr aktiv nach Blasen-Problemen zu fragen… Kontakt zur Neurourologischen Abteilung von Prof. van Ophoven, um Patienten vorzustellen erhältst Du hier: Abteilung für Neuro-Urologie Marien Hospital Herne Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum Hölkeskampring 40 44625 Herne Fon: 02323 499-2391 Fax: 02323 499-2393 neuro-urologie@marienhospital-herne.de Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  15. Wie Du delirante Zustandsbilder erkennst, behandelst und vermeiden kannst In diesem Interview mit Dietrich Sturm, Leitender Oberarzt der Neurologischen Klinik im Bethesda Krankenhaus Wuppertal und Mitbegründer von Klinisch Relevant, geht es um das wichtige Thema Delir. Dietrich beantwortet in seiner angenehmen norddeutschen Art Fragen wie Was sind die patholophysiologischen Grundlagen eines Delirs? Was sind die medikamentösen und nicht-medikamentösen Behandlung-Möglichkeiten? Was sind Risikofaktoren für das Auftreten eines Delirs Was sind die Besonderheiten eines Alkoholentzugsdelirs? Was ist ein ZAS? Zu welchem Arzt kann der Zyklop gehen, wenn er ein Augenproblem hat? Hier einige wichtige Stichpunkte als Zusammenfassung für Dich: ZAS = Zentrales anticholinerges Syndrom Pathophysiologie: Neurotransmitter-Dysbalance mit daraus resultierendem cholinergem Defizit Typische Narkose-Komplikation, viele Narkose-Medikamente sind Triggersubstanzen, Inzidenz liegt bei ca. 5 % Symptome: "Red as beet" (Vasodilation), "Dry as a bone", "hot as a hare" (gestörte Thermoregulation und Schweißsekretion), "blind as a bat" (Mydriasis und Akkomodations- Störung), "mad as a hatter" (Delir), "full as a flask" (Blasenentleerungsstörung) Therapie: zentral-wirksamer Cholinesterasehemmer: Physiostigmin Delir Jeder 2. Intensiv-Patient ist gefährdet ein Delir zu entwickeln Akute und globale Funktionsstörung des Gehirns Risikofaktoren: "vorgeschädigtes Gehirn" (degenerative Prozess wie Demenz, strukturelle Veränderungen wie Ischämie, ICB, Tumor) Auslöser: fieberhafte Infekte, Elektrolytstörungen, Blutdruckentgleisungen, Medikamente Symptome: verminderte Aufmerksamkeitsspanne, kognitive Störungen, Orientierungsstörungen, wechselhafte Vigilanz, produktive Symptomatik wie wahnhafte Gedankeninhalte, Halluzinationen Formen: hypermotorisches Delir, hypomotorisches Delir, (Alkohol-)Entzugsdelir Pathophysiologie: Ungleichgewicht der Transmitter-Systeme: Cholinerges Defizit und dopaminerge Überstimulation, beim Alkohol-Entzugsdelir: Relativer Mangel an GABA Therapie: Prävention!!, Wiederherstellung der basalen Orientierung des Patienten (Uhren/Kalender im Zimmer, ruhiges Umfeld mit geregeltem Tag-/Nacht-Rhythmus, Mobilisation, Kontakt zu den Angehörigen), Behandlung der auslösenden Faktoren medikamentöse Therapie möglichst zurückhaltend, da rein symptomatisch und ohne Auswirkung auf das Outcome: Neuroleptika bei psychotischen Symptome so kurz und wenig wie möglich Alkohol-Entzugsdelir: Benzodiazepine, alpha-2-Agonisten, Vitamin B1! Zudem erzählt Dietrich auch von dem Buch, das er mit einer Reihe von Kollegen geschrieben hat: Neurologische Pathophysiologie Zum Schluß noch ein paar hilfreiche Links: Artikel aus dem Deutschen Ärzteblatt: Delir im Krankenhaus CAM-ICU Pocket-Card der Uniklinik-Schleswig-Holstein Insgesamt also mehr als genug Gründe, sich das Interview anzuhören! Viel Spaß! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  16. Ein seltenes Syndrom mit Pseudohalluzinationen bei Patienten mit hochgradiger Visusstörung Beim Charles-Bonnet-Syndrom handelt es sich um ein seltenes Krankheitsbild, bei dem es überwiegend bei Patienten mit hochgradiger Visusstörung, z.B. im Rahmen einer Makula-Degeneration, zu optischen Pseudohalluzinationen kommt. Diese sind klar von psychotischen Symptomen im Rahmen von psychiatrischen Erkrankungen abzugrenzen. Die Patienten können sich häufig von den Halluzinationen distanzieren und fühlen sich nur wenig in Ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Der psychopathologische Befund ist dementsprechend häufig unauffällig. Pathophysiologische Grundlage der Pseudohalluzinationen ist am ehesten die Deprivation der Sehrinde durch fehlende optische Reize, die zu einer Übererregbarkeit der entsprechenden Neurone führt. Ein Therapieversuch mit Neuroleptika muss nur in sehr seltenen Fällen erwogen werden. Charles Bonnet war der Erstbeschreiber dieses Syndroms, der die Pseudoshalluzinationen bei seinem Großvater beobachtet hatte. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  17. Klinik und Diagnostik der Kamptokormie In dieser Solofolge bespricht Kai Gruhn für Euch das Thema Kamptokormie und die neurologischen Differentialdiagnosen der klinischen Symptomatik. "kamptein" : beugen, "kormos": Stamm (griechisch). Die Ursachen für eine Kamptokormie können neurologisch, rheumatologisch, orthopädisch oder (selten) psychosomatisch sein. Die häufigsten neurologischen Erkrankungen, die mit einer Kamptokormie einhergehen können sind Parkinson-Syndrome, Motoneuronerkrankungen, Myopathien, Neuromuskuläre Erkrankungen wie Myasthenie, CIDP. paraneoplastische Neuropathien, Dystonien Häufige Erkrankungen aus anderen Fachgebieten, die eine Kamptokormie hervorrufen können sind: lumbale Spinalkanalstenosen, M. Bechterew, Osteoporose mit konsekutiven Wirbelkörperdeformitäten, psychogene Haltungsstörungen Wichtig in der Anamnese zu erfragen: Zeitliche Dynamik: Myopathien oder neuromuskuläre Erkrankungen können innerhalb von Wochen und Monaten eine Kamptokormie hervorrufen. Zusatzsymptome: z.B. Schmerzen, Claudicatio spinalis, Veränderung der Motorik und des Gangbildes erfragen. Klinische Untersuchung: aktive Kamptokormie: Die Haltung wird "aktiv" eingenommen, z.B. durch eine abnorme Muskelaktivität der Bauchmuskeln (Dystonien) oder zur Schmerzvermeidung (Spinalkanalstenose) passive Kamptokormie: die Haltungsstörung entsteht durch eine Insuffizienz der paravertebralen Muskulatur (Myopathien, neuromuskuläre Erkrankungen) fixierte Kamptokormie: z.B. M. Bechterew durch die knöcherne Versteifung der Wirbelsäule: hier besteht die Kamptokormie auch im Liegen. In der Untersuchung kann eine passive Kamptokormie durch das Vorhalten der Arme im Stehen oder Sitzen provoziert werden. Bestehen klinische Zeichen eines Parkinson-Syndroms: Rigor, Akinese, Tremor? Nackenstrecker-Beteiligung(Dropped head Phänomen)? Apparative Zusatzdiagnostik: Bildgebende Verfahren (MRT, CT): a) Diagnostik von Wirbelsäulen-Erkrankungen (Spinalkanalstenosen, Wirbelkörperfrakturen, rheumatologische Erkrankungen) b) Nachweis von Ödemen und/oder lipomatösen Umbauvorgängen in der paravertebralen Muskulatur als Ausdruck einer Myopathie (MRT) c) ggf. zur weiteren Abklärung von Parkinson-Syndromen (hier selten auch SPECT, DAT-Scan) 2.Labor-Diagnostik: CK, Myositis-AK, "Rheuma-Werte" Elektrophysiologie (EMG, SEPs, NLG) Wichtige Aspekte von neurologischen Erkrankungen als Ursache einer Kamptokormie: FSHD, Myotone Muskeldystrophie Typ I und II, Gliedergürtel-Muskeldystrophie: häufig neben der Kaptokormie andere klinische Zeichen einer Myopathie :z.B. Facies myopathica, Gowers-Phänomen, myotone Reaktionen der Muskulatur) Polymyostitis, Einschlusskörper-Myositis: Kann selten auch mit einer isolierten Kamptokormie beginnen, manchmal auch mit einer Beteiligung der Nackenstrecker ("Dropped head"-Phänomen): Differential-Diagnose zur ALS. Motoneuronerkrankungen: Auch in frühen Phasen ist eine Beteiligung der paraspinalen Muskulatur und somit eine Kamptokormie (mit und ohne Dropped head-Phänomen) möglich. Bei diesen Patienten kommt es dann auch rasch zu einer Beteiligung der Atemhilfsmuskulatur. Häufig: Parkinson-Syndrome: Kamptorkormie spricht nicht auf eine dopaminerge Theraie, jedoch auf eine tiefe Hirnstimulation an. Wir hoffen sehr, dass dieser Podcast für Euren klinischen Alltag hilfreich ist! Euer Team von Klinisch Relevant Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  18. Migräne, Spannungskopfschmerzen und Cluster-Kopfschmerzen: klinische Präsentation und Therapie Kopfschmerzen- Interview mit Dr. Markus Sofianos Hier findest Du eine Zusammenfassung der wichtigsten Details aus dem Interview mit Markus Sofianos, Facharzt für Neurologie aus Osnabrück. 1. Migräne: typische Symptomatik: Kopfschmerzsyndrom, meist einseitig, seltener holocephal mit hoher Intensität, pulsierend/pochende Qualität. Begleitsymptomatik: Übelkeit, Appetitlosigkeit (beides am häufigsten auftretend), Erbrechen, Photo- und Phonophobie, Geruchsempfindlichkeit, 4-72 Stunden Dauer. Prodromalphase: 1-2 Tage vor dem eigentlichen Kopfschmerz: Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Nackensteifigkeit, wiederkehrendes Gähnen. Postdromalphase. Aura: Fokal-neurologische Defizite, die den eigentlichen Kopfschmerzen vorangehen, oder diese begleiten: am häufigsten "visuelle Aura" mit Fortifikationen (zackige, blitzartige optische Phänomene im Außenbereich des Gesichtsfeldes) und Skotomen (Gesichtsfelddefekte) und Parästhesien, 15-60 Minuten andauernd. Attackentherapie: leichte bis mittelschwere Attacken: NSAR (ASS, Ibuprofen, Paracetamol, Novaminsulfon) in Kombination mit Antiemetikum wie Metoclopramid und Domperidon, möglichst rasche Einnahme bei Beginn der Symptomatik Schwere Attacken: Triptane, erst nach Ende der Aura mit Beginn der Kopfschmerzen einnehmen, Sumatriptan 6mg s.c. soll nach Studienlage standardmäßig gut wirksam sein, für jeden Patienten muss aber das am besten wirksame Triptan herausgefunden werden. Nicht-medikamentöse Behandlungsstrategien: Ausdauersport, Erlernen von Entspannungsverfahren, ggf. psychotherapeutische Begleittherapie. Möglichst miteinander kombinieren! Medikamentöse Prophylaxe: Ab 3 Migräne-Attacken pro Monat, die "die Lebensqualität wesentlich beeinträchtigen", bzw. Gefahr eines Medikamentenübergebrauchs (Einnahme von Schmerzmedis an 15 oder mehr Tagen pro Monat) zu erwägen. ß-Blocker: Metoprolol, Propranolol, Calcium-Antagonisten: Flunarizin, Topiramat (25mg 1-2x täglich Startdosis), Valproat. Nicht selten unerwünschte Nebenwirkungen... Chronische Migräne: Botox-Behandlung: Wirksamkeit belegt. Neu: monoklonale CGRP-Antikörper: 4 Prophylaktika plus Botox müssen vorher vergeblich versucht worden sein, mindestens 4 Migräne-Tage pro Monat, Applikation s.c. 1x/ Monat: deutlich höhere Adhärenz bei kaum auftretenden Nebenwirkungen (vereinzelt Schmerzen im Bereich der Einstichstelle). 2. Spannungskopfschmerzen episodische und chronische Formen, leichte bis mittelschwere Intensität, eher holocephal, keine oder kaum vegetative Begleitsymptomatik, körperliche Betätigung führt zu keiner Schmerzverstärkung. Dauer Stunden bis Tage. Dumpf-drückender Schmerzcharakter. Komorbiditäten häufig: Depressionen, Schlafstörungen, Restless-Legs-Syndrom. Medikamentöse Therapie: NSAR Medikamentöse Prophylaxe: Bei Chronischer Form: an mehr als 15 Tagen pro Monat Kopfschmerzen über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten: Wahl: Amitritylin (10-150 mg, langsam aufdosieren, abendliche Gabe bevorzugen. Alternativen: Doxepin, SSRI, Mirtazapin, Venlafaxin, Topiramat. (50-150mg) Nicht-medikamentös: Stress-bewältigungsverfahren, Entspannungsverfahren (Autogenes Training, Meditation, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson), Ausdauersport. 3. Cluster-Kopfschmerz: Stärkste einseitige Kopfschmerzen orbital, supraorbital oder temporal, von autonomen, parasympathischen Symptomen im Gesichtsbereich auf der Seite der Kopfschmerzen begleitet (konjunktivale Injektion, Lakrimation, nasale Kongestion, Miosis, Ptosis, Lidödem Schweißsekretion im Bereich der Stirn), starke psychomotorische Unruhe, 15-180 Minuten Attackendauer. Vor allem Männer im Alter von 20-40 Jahren. Die Attacken treten in Serien (Clustern) von Wochen bis Monaten auf, unterbrochen von schmerzfreien Intervallen, die Monate bis Jahre lang andauern können. Beim episodischen CKS dauern die Cluster 7 Tage bis 1 Jahr an mit einem freien Intervall von mindestens 3 Monaten, chronischer CKS: Cluster, die länger als 12 Monate ohne Remission andauern. Akuttherapie: Triptane (z.B. Sumatriptan 6mg s.c., Zolmitriptan 5mg nasal), 100%ige Sauerstoff- Gabe für 15 Minuten (12 l/min), Prophylaxe: Corticoide (1mg/kg KG) als überbrückende Therapie, Verapamil (Cave Bradykardien, AV-Block möglich daher EKG-Kontrollen, 3-6 x 80 mg tgl.), Lithium, Topiramat. Bds. Stimulation des Ganglion Sphenopalatinum oder N. occipitalis major als invasive Therapiemöglichkeiten. Bei allen Kopfschmerzarten: Kopfschmerzkalender führen lassen!!! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! 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  19. Welche radiologischen Parameter helfen bei der Diagnosestellung? Häufig werde ich mit der radiologischen Verdachtsdiagnose eines Normaldruckhydrozephalus konfrontiert. In den Befunden fallen dann Begriffe wie Corpus-callosum-Winkel, Ventrikel-Weite, Mißverhältnis der inneren und äußeren Ventrikel…. Ich habe mich oft gefragt wie wohl die radiologischen Befunde mit dem klinischen Befunden korrelieren, bzw. wie spezifisch und sensitiv die radiologischen Diagnose-Kriterien für einen NPH sind. Der Radiologe Lars Kübler, Oberarzt am Evangelischen Krankenhaus in Mülheim an der Ruhr, hat in diesem Interview eine Reihe von wirklich guten Antworten auf diese und weitere Fragen zum Thema NPH: MRT ist der CT bei der Fragestellung NPH deutlich überlegen, weil die Differentialdiagnosen besser abgegrenzt werden können (z.B Hirnatrophie, Leukenzephalopathie) erweiterte Seitenventrikel und des 3. Ventrikels und somit Mißverhältnis zwischen inneren und äußeren Liquorräumen (in CT und MRT gut sichtbar) Sog. Druckkappen (Ausdruck der Liquordiapedese in das Hirnparenchym) sind in der MRT besser von einer periventrikulären Mikroangiopathie abzugrenzen Fissura sylvii und die basalen externen Liquorräume können erweitert sein, die hochparietalen Liquorräume (im Bereich der Mantelkante) sind typischerweise verschmälert Evans-Index: Verhältnis maximale Ventrikelbreite der Vorderhörner im Bezug auf den Schädeldurchmesser auf gleicher Höhe. Ein Evans Index > 0,3 weist auf einen NPH hin. Corpus callosum-Winkel: (siehe Links) Winkel zwischen 40-90° weist auf einen NPH hin, Winkel größer 90° eher auf einen generalisierten atrophen Hirnprozeß Evans-Index: Cut-Off ändert sich mit zunehmendem Alter. Verläßlicher Score mit hoher Spezifität Nach radiologischen Kriterien (amerikanisch-europäische Richtlinien und japanische Richtlinien) wird ungefähr 3 x häufiger ein NPH als wahrscheinlich eingestuft im Vergleich zum rein neurologischen Befund Ausgeschlossen werden müssen auch Aquäduktstenosen! Radiologische Amerikanisch-Europäische Diagnosekriterien für NPH von radiologischer Seite: Evans-Index > 0,3 Ausschluss einer Liquor-Flussbehinderung Corpus-Callosum Winkel < 90° periventrikuläre Ödeme Flow-Void-Phänomen im Aquädukt (Messung des Liquorfluss-Geschwindigkeit) Radiologische Japanische Diagnosekriterien: Zusätzlich zu den o.g. Kriterien legen die japanischen Diagnose-Kriterien auch Wert auf das Ausmaß der Erweiterung der basalen Zisternen und der Fissura Sylvii und die Beurteilung der hochparietalen Gyri Gute Beispiel-Bilder findet man bei radiopaedia.org Viel Spaß beim Hören und Lernen Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  20. Moderate Vs. hoch-aktive MS Mathias Veit, Facharzt für Neurologie, betreut viele Patienten in einer MS-Ambulanz in Unna und teilt in diesem Interview eine Reihe von grundlegenden Informationen über diese häufige Autoimmunerkrankung. Besonderen Fokus legen wir dabei auf die therapeutischen Möglichkeiten, da sich in diesem Bereich in den letzten Jahren sehr viel getan hat und die Entscheidung für ein Präparat durchaus nicht trivial sein kann. Viel Spaß beim Hören und Lernen! Hier eine kurze Zusammenfassung des Beitrages: Multiple Sklerose: Autoimmunerkrankung unbekannter Genese. Aktuell: Erforschung des intestinalen Mikrobioms im Zusammenhang mit der MS. „Vitamin D-Theorie“ konnte nicht abschließend bestätigt werden, allerdings führt Vitamin D – Supplementation zu weniger „MRT-Aktivität“. Vermutlich Kombination genetische Faktoren und Umweltfaktoren. Therapeutische Entscheidung: „hoch-aktive MS“ vs. „moderate MS“. Moderate MS -> Basistherapie, z.B. Interferone, Glatirameracetat, orale Formen. Vorteile: hohes Sicherheitsprofil durch lange klinische Praxis. Hoch-Aktive MS -> Natalizumab, Fingolimod, Alemtuzumab. Ocrelizumab -> zugelassen bei primär progredienter MS und sekundär-progredient mit aufgesetzten Schüben. Symptomatische Therapie: 1. Fatigue: Hauptgrund für Berentung Keine zugelassenen Medikamente Regelmäßige körperliche Aktivität, kalte Dusche, etc. Amantadin, Modafinil über kurze Zeit Abgrenzung zu Depression Neurogene Blasenentleerungsstörung / sexuelle Funktionsstörung Kognitive Störungen Literaturempfehlungen: App und Buch: KKN (Krankheitsbezogenes Kompetenznetz) MS, pharmaunabhängig, für jeden Ausbildungsstand, Handlungsempfehlungen Leitlinie der DGN: wurde aktuell aufgrund von der Internet-Seite genommenSehr betonter Text Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de