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- 24.06.201954 min
Symptomkontrolle bei Patienten mit ALS Die Amyotrophe Lateralsklerose zählt weiterhin zu den traurigen Kapiteln der Neurologie, da sich auch aktuell keine kausalen Therapieoptionen abzeichnen. Im Hinblick auf das pathophysiologischen Krankheitsmodell haben sich bis heute keine bahnbrechenden Erkenntnisse ergeben, die unseren Patienten helfen würden. Somit ist die ALS eine klassische Erkrankung, die einer palliativen Versorgung bedarf. Torsten Grehl gehört zu den wenigen ärztlichen Kollegen in Deutschland, die sich über viele, viele Jahre eine breite Expertise im Bereich der Motoneuron-Erkrankungen erarbeitet hat und eine große ALS-Ambulanz in Essen leitet. In diesem ausführlichen Interview teilt Torsten viel kostbares Wissen, klinische Erfahrungen und therapeutische Möglichkeiten zur symptomatischen Behandlung der typischerweise auftretenden Beschwerden unserer Patienten, die sicherlich auch in Deinem Berufsalltag Anwendung finden werden. Insbesondere sprechen wir hier über die symptomatischen Behandlungsmöglichkeiten der Sialorrhö (Amitriptylin, Scopolamin-Pflaster, Botulinum-Neurotoxin-Injektionen in die Speicheldrüsen, Bestrahlung Spastik Kachexie (PEG-Anlage, hochkalorische, eiweißreiche Ernährung) Sprach- und Schluckstörungen (Versorgung mit Sprachcomputern und Kommunikation-Hilfen) verminderter Hustenstoß und Pneumonie-Gefahr (Cough-Assist, Atem-Therapie, Sekret-Management) zunehmende Ateminsuffizienz (invasive und nicht-invasive Beatmungsmöglichkeiten) Weitere Informationen zu der ALS-Ambulanz von Torsten in Essen findest Du hier: ALS-Ambulanz im Alfried-Krupp-Krankenhaus Essen-Rüttenscheid Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de
- 24.06.201925 min
Volker Sepeur ist Leiter der Epileptologie im EVK Unna und in diesem Podcast Gesprächspartner zum Thema Antiepileptika. Wir sprechen über die unterschiedlichen medikamentösen Therapie-Optionen, die sich bei fokalen oder generalisierten Anfallserkrankun... Volker Sepeur ist Leiter der Epileptologie im EVK Unna und in diesem Podcast Gesprächspartner zum Thema Antiepileptika. Wir sprechen über die unterschiedlichen medikamentösen Therapie-Optionen, die sich bei fokalen oder generalisierten Anfallserkrankungen je nach Patient ergeben. Volker erklärt dabei auch sehr praxisnah, auf welche Aspekte man bei den Präparaten insbesondere achten sollte. Meine absolute Kaufempfehlung: Volker hat zum Thema Antiepileptika ein Buch für die Kitteltasche herausgegeben, in dem alle wichtigen Informationen zu den gängigen Antikonvulsiva kurz und prägnant aufgeführt sind. Sehr praktisch und unschlagbar preiswert: Es kostet nur 5 Euro… Erhältlich ist das Buch über das Sekretariat von Volker Sepeur im EVK Unna. Hier eine kurze Zusammenfassung des Interviews: Mögliche therapeutische Optionen Fokale Epilepsie: Lamotrigin (viele Arzneimittelinteraktionen, langsame Aufdosierung, „Pille“ senkt Lamotrigin-Spiegel, ggf. Testdosis von 5 mg über 6-7 Wochen ohne Nebenwirkung (quasi Hyposensibilisierung) und dann 5x schneller Eindosierung) Levetiracetam (interaktionsarm, gut wirksam, Mittel erster Wahl, UAW: psychopathologisch, u.a. aggressives Verhalten, Vorsicht bei Niereninsuffizienz mit Dosierung Brivaracetam (besseres UAW-Profil als Levetiracetam) Lacosamid (kaum Interaktionen) Generalisierte Epilepsie: Valproat (Cave: Teratogenität bei gebärfähigen Frauen) Levetiracetam wirksam, allerdings keine Zulassung für Monotherapie Perampamel ist AMPA-Rezeptorantagonist mit einzigartigem Wirkspektrum Lamotrigin 50 % Patienten mit 1 Präparat anfallsfrei 2/3 der Patienten mit Kombinationstherapie anfallsfrei Spiegelbestimmung zur Kontrolle von Nebenwirkungen und zur Therapie-Compliance, am besten Talspiegel Buch „Antiepileptika für die Kitteltasche“ über Sekretariat Volker Sepeur im EVK Unna, Neurologische Klinik P.S.: Wenn Dir das Interview gefallen hat, dann teile es doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de *Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de
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- 15.06.201931 min
Wie und wann der plastische Chirurg bei peripheren Nervenläsionen helfen kann Periphere Nervenläsionen wie z.B. Peronaeus-Paresen gehören zum klinischen Alltag eines Neurologen. Dabei ist es häufig schwierig eine Aussage zur Erholungs- und Regeneration-Tendenz zu machen. Jonas Kolbenschlag, Leitender Oberarzt der Plastischen Chirurgie der BG-Klinik in Tübingen, gibt in diesem Podcast einen Überblick über die chirurgischen Therapiemöglichkeiten von Nervenverletzungen– von der Nervennaht bis zu Nervenersatzplastiken und komplexen Wiederherstellung-Operationen. Dabei geht er auch auf die für Ihn sehr wichtige Bedeutung der Nervensonografie ein. Viel Spaß beim Hören! *Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de



