Living Planet – Der WWF Podcast

WWF Deutschland
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08.10.2026
Beschreibung
Komm mit in die faszinierende Welt des Natur- und Artenschutzes mit „Living Planet – Der WWF Podcast“! Erfahre alle 14 Tage spannende Geschichten direkt aus dem WWF-Kosmos: von packenden Artenschutzprojekten über die Herausforderungen der Klimakrise bis hin zu inspirierenden Erfolgen und den Menschen, die tagtäglich für unsere Erde arbeiten. Wir machen Natur- und Artenschutz greifbar und zeigen dir, wie wir gemeinsam eine lebendige Zukunft für unseren Planeten gestalten können.
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Episoden
  1. Elektroschrott und wie man ihn vermeidet Jeder einzelne von uns wirft im Schnitt pro Jahr zehn Mixer, 20 Handys und fünf Toaster auf den Müll: 10 Kilo Elektroschrott fallen hierzulande pro Kopf an. Damit verbunden ist nicht nur eine gewaltige Ressourcenverschwendung sondern auch ein leider immer noch wachsendes Umweltproblem. Die Aktion „Lang lebe Technik“, initiiert von Forschungsinstituten und Verbraucherzentralen hat der Elektromülllawine den Kampf angesagt. Mit Tamina Hipp von der TU Berlin ist heute eine der Initiatorinnen bei #ÜberLeben zu Gast. Gemeinsam mit Rebecca Tauer, die beim WWF zum Thema Kreislaufwirtschaft arbeitet, reden wir über kaputte Fernseher, alte Waschmaschinen, Repair Cafes und Tauschbörsen. Redaktion: Jörn Ehlers Weitere Infos zu Obsoleszens, Reparatur und Service: https://de.ifixit.com https://www.kaputt.de https://langlebetechnik.de

  2. Lebensmittelverschwendung und die Folgen Aktivisten kleben sich mit Superkleber auf die Autobahn, sie springen im Februar ins eisige Hamburger Hafenbecken oder sie versuchen, Flughäfen zu blockieren - und das alles nur, um gegen die Verschwendung von Lebensmitteln zu protestieren. Angesichts von weltweit mehr als 800 Mio. hungernder Menschen ist das Anliegen der Demonstranten der „Letzten Generation“ sicher aller Ehren Wert. Nun sind Lebensmittel aber kein Atommüll und es fragt sich, ob der Berg an Essensresten wirklich ein so gravierendes ökologisches Problem darstellt, dass der Einsatz drastischer Protestformen gerechtfertigt erscheint. Über diese Frage und Auswege aus dem Abfalldilemma reden wir heute in #ÜberLeben mit Tanja Dräger, die sich für den WWF seit Jahren mit den Umwelteffekten der Lebensmittelverschwendung beschäftigt. Redaktion: Jörn Ehlers

  3. Der Öko-Klassiker des Club of Rome wird 50 Der Planet steht vor dem Burnout. Eine bedrohliche, aber nicht wirklich neue Erkenntnis. Der Club of Rome legte diese Diagnose mit seinem Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ schon vor ziemlich genau 50 Jahren vor. Die Analyse des Autorenteams vom Massachusetts Institute of Technologie rechnete schon 1972 vor, dass die vorhandenen Ressourcen, seien es Öl, Gas oder Metalle, nicht mehr lange reichen würden, um den immer üppigeren Lebensstil einer weiter ungebremst wachsenden Weltbevölkerung zu stillen. Ihre Szenarien prägten die umweltpolitische Diskussion entscheidend. Inzwischen sind fünf Jahrzehnte ins Land gegangen; Wirtschaft und Konsum brummen nach wie vor, doch die Sorgen, dass das alles bald eine Ende haben könnte, sind angesichts von Artensterben und Klimakrise nicht geringer geworden. Über die Szenarien des „Klassikers der Umweltliteratur“ reden wir mit einem, der es wissen muss. Zu Gast im ÜberLeben Podcast der Unternehmer Max Schön, der von 2007-2016 Präsident der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome war und überdies seit 2018 im Stiftungsrat des WWF Deutschland aktiv ist. Redaktion: Jörn Ehlers

  4. Vom Leben und Sterben der asiatischen Katze Schätzungsweise 20.000 Tiger leben mittlerweile hinter Gittern. Sie vegetieren in privaten Gehegen von mehr oder weniger durchgeknallten Katzenfans dahin oder werden auf Tigerfarmen in China, Laos oder Thailand gezüchtet, wo es darum geht, Knochen, Fell und Organe der Tiere möglichst schnell zu Geld zu machen. In Freiheit streifen allenfalls noch 4.000 Exemplare, verteilt auf ein Dutzend Staaten, durch die schrumpfenden asiatischen Wälder. Nach dem chinesischen Horoskop hat das Jahr des Tigers gerade erst begonnen. Ein Grund für uns einmal genauer hinzuschauen wie es um das Leben und Sterben der Großkatze bestellt ist. Zu Gast im #ÜberLeben Podcast: die WWF Kollegin Kathrin Samson, die seit Jahren im Einsatz für die gesteiften Katzen ist. Redaktion: Jörn Ehlers

  5. Vom Klimawandel hinter dem Bankschalter Geld regiert die Welt, doch wer regiert das Geld? Bei der Beantwortung der Frage landet man ziemlich schnell bei den Banken. Die reden zumindest ein gehöriges Wort mit, wenn es darum geht, unser Wirtschaftssystem auf einen besseren, nachhaltigeren Kurs zu bringen. Und genau deshalb lohnt es sich, einen Blick auf die deutschen Geldhäuser zu werfen, um zu schauen, wie sind die eigentlich aufgestellt, wenn es um Klimaschutz und den Schutz von Umwelt und Natur geht. Parisa Shahyari aus dem Finanzteam des WWF hat genau das getan. In ihrem Rating stellt sie fest, dass zwar noch viel Luft nach oben ist aber allmählich scheint es auch eine Art Klimawandel hinter dem Bankschalter zu geben. In #ÜberLeben beschäftigen wir und diesmal mit der Rolle der Banken auf dem Weg zu einem nachhaltigen Wirtschaftssystem. Redaktion: Jörn Ehlers

  6. Tauender Permafrost und die Folgen Es taut und zwar gewaltig. Der Klimawandel lässt nicht nur Eisberge und Gletscher schmelzen, auch die Erde selbst taut immer mehr auf. Dabei ist Permafrost, also dauerhaft gefrorener Boden, eigentlich keine Seltenheit. Auf der Nordhalbkugel liegen die Temperaturen im Untergrund auf rund 20 Prozent der Landfläche unter dem Gefrierpunkt. Noch. Denn mit dem eisigen Dornröschenschlaf könnte es bald vorbei sein. Die Folgen für Klima, Wirtschaft und Gesundheit sind schwer kalkulierbar. Wir versuchen es trotzdem. Auf der Suche nach Experten zu dem frostigen Thema sind wir in Thüringen fündig geworden. Dort arbeitet Max Boxleitner für den WWF. Er kümmert sich eigentlich um Luchse ist aber von Hause aus Geowissenschaftler und nach dazu mit der Paläobotanikerin Kseniia Boxleitner vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte verheiratet, die wiederum über Permafrost in Jakutien promoviert hat. Redaktion: Jörn Ehlers

  7. Von Wasserklau, Mondlöchern und virtuellem Wasser "Esst mehr Obst und ihr bleibt gesund", steht manchmal auf den Papiertüten der Obstverkäufer. Für die Menschen mag das auch stimmen, für die Natur stimmt das nicht immer! Insbesondere wenn schon im Winter in den Tüten Erdbeeren, genauer gesagt Früherdbeeren, stecken, wird es problematisch. Das Dilemma bei den roten Früchtchen, vor allem wenn sie aus Spanien kommen ist, dass sie viel Wasser verbrauchen und das ist alles andere als gut für die Natur. Beobachten kann man das in der Doñana, einem Feuchtgebiet im südspanischen Andalusien, das zum Weltnaturerbe der Menschheit gehört. Zu Gast beim #ÜberLeben Podcast diesmal: Juliane Vatter. Sie ist die Wasserspezialistin vom WWF Deutschland. Außerdem dabei: Patrick Freund, der sich um verbesserte Lieferketten kümmert und dazu muss man u.a. den Wasserverbrauch minimieren. Wir sprechen über illegale Plantagen, gefährliche Bohrlöcher und was das mit unserem Konsum in Deutschland zu tun hat. Redaktion: Jörn Ehlers

  8. Sind unsere Nahrungsmittel zu billig? Ein Kilo Gehacktes ist schon für weniger als fünf Euro zu haben, und das ist eindeutig zu billig. Das meint zumindest der neue Landwirtschaftsminister Cem Özdemir. Er ließ kurz vor Weihnachten verlauten, es dürfe „keine Ramschpreise für Lebensmittel mehr geben, sie treiben Bauernhöfe in den Ruin, verhindern mehr Tierwohl, befördern das Artensterben und belasten das Klima“. Recht hat der Mann. Leider. Mit dem den wahren Kosten von Lebensmitteln beschäftigt sich auch Tanja Plötz aus dem Landwirtschaftsbereich des WWF, die diesmal in #ÜberLeben zu Gast ist. Sie arbeitet am so genannten "True Cost Accounting" . Das ist ein Instrument, mit dem man versucht, sich den ökologischen und sozialen Nebenkosten im Einkaufskorb zu nähern. Mehr über Nahrungsmittel und ihre Preise in der neuen Folge von #ÜberLeben. Redaktion: Jörn Ehlers

  9. Kuhhandel um grünes Investment „Supergau für den Klimaschutz“, „Greenwashing“, „Das grenzt an Wahnsinn“: Das mediale Echo auf den Vorschlag der EU-Kommission war verheerend. Die möchte nämlich künftig Geld für Atomkraftwerke und Gaskraftwerke als „nachhaltiges Investment" einstufen. Für viele ist das offenbar eher ein Vorschlag aus Schilda. Doch zu den Fakten: Hintergrund der Debatte ist, dass die EU dafür sorgen will, dass künftig mehr Geld in umweltfreundliche Projekte fließt. Die Frage ist allerdings: Was ist wirklich umweltfreundlich? Damit es Investoren künftig leichter haben, möchte die EU eine Art „Ökosiegel für Finanzprodukte“ schaffen. Wenn das funktionieren soll, muss man sich allerdings auf ein System einigen, das die Kriterien für solche nachhaltigen Projekte festlegt, die so genannte Taxonomie. Und wie so oft liegt der Teufel mal wieder im Detail. Um ein wenig Licht in das Dunkel der europäischen Finanzpolitik zu bringen, sprechen wir in dieser Episode von #ÜberLeben mit dem WWF-Mann für knifflige Finanzthemen, Matthias Kopp, über die Hintergründe und die Bedeutung der Auseinandersetzung. Redaktion: Jörn Ehlers

  10. Ein animalischer Jahresrückblick Tierisch tierisch. Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und viele lassen die vergangenen zwölf Monate noch einmal Revue passieren. Wir auch. Nachdem zuletzt von allen möglichen Organisationen Vögel, Libellen, Fische und sogar Mikroorganismen des Jahres gekürt worden sind, wollen wir wir in unserem animalischen Rückblick schauen, was sonst noch so anlag an tierischen Themen 2021. Zu Gast bei #ÜberLeben diesmal Stefan Ziegler. Stefan ist Zoologe und kümmert sich für den WWF schwerpunktmäßig um Naturschutzprojekte in Asien. Er kennt sich aber auch in anderen Weltgegenden gut aus mit dem, was dort so kreucht und fleucht. Gemeinsam mit ihm blicken wir zurück auf ein Jahr mit fetten Bären, leckeren Mehlwürmern und wandernden Elefanten. Redaktion: Jörn Ehlers

  11. 17.12.2021
    27 min

    Expedition ins arktische Eis Ein Jahr lang im Eis – das fasst eine der größten Arktisexpeditionen in wenigen Worten zusammen. 24 Stunden Dunkelheit, 24 Stunden Sonne, Kälte, Begegnungen mit Eisbären – das war für ein Jahr Normalität für die vielen Forscher:innen, die sich auf der Polarstern einfrieren ließen und mit dem Eis mitdrifteten. Tausenden Datensätze, die sie gesammelt haben, sind längst noch nicht vollständig ausgewertet, aber einige Erkenntnisse und Einblicke stechen schon jetzt hervor. Zum Beispiel, wie weit das Eis im arktischen Sommer bereits zurückweicht. Weiter und schneller, als selbst viele drastische Szenarien vorausgesagt haben. Die Klimakrise hat die Arktis längst erreicht – mit weitreichenden Folgen für den Rest der Welt. Wir sprechen in dieser Folge mit Prof. Markus Rex, der die große MOSAiC-Expedition geleitet hat, über seine Erlebnisse in der Arktis und seine Schlussfolgerungen daraus für Politik und Wirtschaft. Redaktion: Lea Vranicar

  12. 10.12.2021
    28 min

    Von weihnachtlichem Lichterglanz, Kerzenstummeln und toten Käfern „Mehr Licht!“ Das waren 1832 angeblich die letzten Worte von Johann Wolfgang von Goethe. Angesichts des trüben Wetters in der dunklen Jahreszeit möchte man sich der Forderung des Dichterfürsten durchaus anschließen. Doch wo Licht ist, ist eben auch Schatten. Wir reden heute in #ÜberLeben mit Frauen, die sich auskennen mit Licht. Wir sprechen über den Energieverbrauch von Weihnachtsschmuck, die Ökobilanz von Kerzen und das relativ neue Phänomen der Lichtverschmutzung. Mit dabei diesmal: Anja Fricke vom Ökostromanbieter Lichtblick, Ilka Petersen vom WWF und die Insektenforscherin Sibylle Schroer vom Leibnitz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei. Redaktion: Jörn Ehlers

  13. Über eine Superfood mit Nebenwirkungen Der Appetit auf Milch und Milchprodukte scheint in Deutschland ungebrochen. Trotz Haferdrinks, Sojatrunk und anderer Alternativen konsumieren wir hierzulande pro Jahr, rund 140 Liter pro Person. Nicht nur als Getränk, sondern auch in Form von Butter, Joghurt oder Käse. Doch das Lebensmittel aus dem Euter ist zuletzt zunehmend die Kritik geraten. Rinder belasten das Grundwasser, sie gelten als Klimakiller und Waldzerstörer. Doch was ist dran an diesen Vorwürfen? Darüber reden wir heute in #ÜberLeben mit der Milchbäuerin Kristina Schmalor und Michael Berger aus dem Landwirtschaftsbereich des WWF. Redaktion: Jörn Ehlers

  14. Skifahren in Zeiten der Klimakrise Der Winter naht. Wenn es die Pandemie zulässt, geht mit dem Start der kalten Jahreszeit auch der Skizirkus in eine neue Runde. Für Liftbetreiber, viele Hoteliers und Gastronomen ist das eine wichtige Einnahmequelle. Doch die Natur der Berge ächzt unter dem Ansturm der Touristen. Immer neue Lifte, mehr als 25.000 Ski-Kanonen, 1.000 Speicherbecken, Zufahrtstrassen und Infrastruktur hinterlassen in der einst unberührten Bergwelt der Alpen ihre Spuren. Hat Skifahren in Zeiten der Erderhitzung überhaupt noch eine Zukunft? Und wie lässt sich der weiße Sport möglichst sanft betreiben? Über Fragen wie diese sprechen wir mit Anita Wyss. Sie ist Geschäftsführerin des WWF Glarus, einem kleinen Kanton im Osten der Schweiz, und sie hat u.a. die Skiverbindung Andermatt-Sedrun eng begleitet. Wir sprechen über Schneefabriken, Snow Farming und dem Sinn und Unsinn von Abfahrten unterm Hallendach. Redaktion: Jörn Ehlers Weitere zu sanftem Wintertourismus: www.alpine-pearls.com www.winterrail.eu

  15. Zum Sinn und Unsinn von Umweltzeichen Blaue Engel, grüne Frosche, stilisierte Bäume, Blumen oder Fische: Zumindest auf den Ökosiegeln nimmt die Artenvielfalt noch immer zu. 455 verschiedene Umweltzeichen aus 199 Ländern listet der so genannte ECO Label Index auf. In diesem Dschungel der grünen Zertifikate ist es nicht so leicht den Überblick zu behalten und so mancher sieht den Sinn vor lauter Siegeln nicht mehr. Entlasten solche Gütesiegel wie FSC, Grüner Knopf oder Fair trade tatsächlich die Umwelt oder ist das Ganze doch oft ein Etikettenschwindel? Die Antwort ist wie immer kompliziert. Wir versuchen es in dieser Episode von ÜberLeben trotzdem und sprechen mit Alfred Schumm, der lange im Aufsichtsrat des Marine Stewardship Council (MSC), dem wohl bekanntesten Umweltlabel für Fisch, gesessen hat. Er berichtet über die Möglichkeiten solcher Standards und zeigt zugleich ihre Grenzen auf. Redaktion und Moderation: Jörn Ehlers

  16. Unternehmensstrategien gegen die Erderhitzung Ohne die Wirtschaft wird das nichts mit dem Klimaschutz. Aber warum sollten sich Unternehmen klimafit machen, welche Vorteile haben sie dadurch? Und wie geht das richtig, unternehmerischer Klimaschutz, der nicht bloß mit Slogans à la Klimaneutralität wirbt? Dazu sprechen wir mit den WWF-Expert:innen Juliette de Grandpré und Sebastian Öttl. Sie haben einen Leitfaden für Unternehmen entwickelt. Schritt 1: ein wissenschaftsbasiertes Ziel setzen. Schritt 2: anfallende Emissionen in der gesamten Lieferkette erfassen und mit einem Preisschild versehen - dann schnellstmöglich und umfassend reduzieren. Was nicht sofort reduziert werden kann, für Investitionen für den Klimaschutz nutzen. Und Schritt 3: Transparent und offen kommunizieren. Redaktion: Lea Vranicar https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Unternehmen/WWF-Leitfaden-Klimastrategien-Fit-fuer-Paris.pdf

  17. Wie sich mit Kryptokunst Natur schützen lässt Kunst und Natur ist eigentlich ein klassisches Gegensatzpaar. Aber beides hat auch einiges gemeinsam. Für beides braucht man z.B. Geld. Einer, der sich beim WWF Gedanken über innovative Finanzquellen Gedanken macht, ist Karl Nowak. Er geht mit einem neuen Projekt an den Start: Kryptokunst für die Natur, Überlebenskunst, wenn man so will. Was sich dahinter verbirgt erklärt er in unserer neuen Episode von #ÜberLeben. Redaktion: Jörn Ehlers Kryptokunst zum anschauen und weitere Infos: https://www.wwf.de/aktiv-werden/nfa

  18. taz-Redakteur Bernhard Pötter über sein neues Klimabuch Klimaneutralität bis 2045 – das hat Deutschland sich als Ziel gesetzt. Ambitioniert. Aber machbar, wie auch Bernhard Pötter sagt. Der Journalist hat ein Buch zum Thema geschrieben, „Die Grüne Null“: „Wir wissen, wie es geht, wir haben die Techniken und wir haben das Geld“, sagt er. Es sei vor allem eine Management-Aufgabe, jetzt schnell an allen Schrauben gleichzeitig zu drehen. Was das konkret bedeutet, wie die Chancen unter einer „Ampel“-Regierung dafür stehen und was wir von der Klimakonferenz in Glasgow erwarten können, darüber sprechen wir in dieser Folge des WWF Podcasts „ÜberLeben“. Redaktion: Lea Vranicar Mehr dazu: die-gruene-null-isbn-978-3-492-07088-1

  19. Konflikte zwischen Mensch und Tier Wir sind nicht allein auf diesem Planeten. Gott sei Dank. Die Menschheit teilt sich mindestens die Hälfte ihres Lebensraums mit wilden Tieren. Und damit sind nicht nur Motten, Fliegen und Kakerlaken gemeint. Aber wie das so ist mit Nachbarn, nicht immer klappt das Zusammenleben ohne Streit. Problembären, die Mülltonnen plündern, Elefanten oder Wildschweine, die Äcker umpflügen oder Wölfe, die es auf Schafe abgesehen haben, sind Beispiele für manchmal sogar tödliche Konflikte. Mensch-Tier-Konflikte ist das Thema dieser Episode von #Überleben. Zu Gast Sybille Klenzendorf, die sich u.a. in der Arktis darum kümmert, dass es möglichst nicht zu Zusammenstößen zwischen Eisbären und den menschlichen Bewohnern der eiskalten Region kommt. Sie erläutert, was passieren muss, um generell Konflikte zu vermeiden oder mindestens zu entschärfen. Wichtig ist dabei , dass wir wieder lernen müssen, mit wilden Tieren zu leben. Redaktion: Jörn Ehlers Weitere Infos: https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Artenschutz/A-future-for-all_the-need-for-human-wildlife-coexistence.pdf https://www.wwf.de/2021/juli/mensch-gegen-tier-ein-globaler-konflikt

  20. CBD: Verhandlungspoker zur Rettung der Natur Es ist ein Klassiker der Kinderliteratur: Erich Kästners „Konferenz der Tiere“. Weil die Menschen es nicht hinbekommen, Kriege, Umweltzerstörung und Generationengerechtigkeit in den Griff zu bekommen, beschließen die Tiere, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Mit Erfolg. Was in dem Kinderbuch von 1949 funktioniert, lässt sich leider wohl nicht auf die reale Welt übertragen. Deshalb versuchen die Staaten mit dem Übereinkommen zum Erhalt der biologischen Vielfalt, kurz CBD, Artensterben und Umweltzerstörung zu stoppen. Bisher vergeblich. Jetzt steht eine neue Runde im Verhandlungspoker zur Rettung der Natur an. Einer, der für den WWF dabei ist, ist Florian Titze. Der Politologe hat für die Vereinten Nationen in New York internationale Verhandlungen zu unterschiedlichen Themen begleitet, bevor er zum WWF nach Berlin gewechselt ist und sich hier den Verhandlungen zur Biodiversitätskonvention widmet. Er gibt Einblicke in den „Plan zur Weltrettung“, erläutert, worauf es jetzt ankommt, und wir erfahren, wie er die Erfolgsaussichten dieses internationalen Pakts für die Natur einschätzt. Redaktion: Jörn Ehlers