Living Planet – Der WWF Podcast

WWF Deutschland
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08.10.2026
Beschreibung
Komm mit in die faszinierende Welt des Natur- und Artenschutzes mit „Living Planet – Der WWF Podcast“! Erfahre alle 14 Tage spannende Geschichten direkt aus dem WWF-Kosmos: von packenden Artenschutzprojekten über die Herausforderungen der Klimakrise bis hin zu inspirierenden Erfolgen und den Menschen, die tagtäglich für unsere Erde arbeiten. Wir machen Natur- und Artenschutz greifbar und zeigen dir, wie wir gemeinsam eine lebendige Zukunft für unseren Planeten gestalten können.
Häufig erwähnt
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Episoden
  1. Über Schokolade und wen sie glücklich macht Schokolade steht hierzulande ganz oben auf der Liste der Lieblingsleckereien. Ungefähr 100 Tafeln von der „zartesten Versuchung“ verputzt jeder Deutsche, vom Baby bis zum Greis, pro Jahr. Angeblich führt der Konsum bei den Schokoliebhaber:innen zur Ausschüttung von Glückshormonen. Weniger glücklich dürften allerdings die Kakaobauern in Westafrika sein, denn viele von ihnen leben unter der Armutsgrenze, Kinderarbeit ist keine Ausnahme, und der Anbau der „braunen Bohnen“ verursacht einen tiefen ökologischen Fußabdruck. Wir schauen in dieser Episode von #ÜberLeben mit Kerstin Weber vom WWF hinter die Schokoladenseite der beliebten Süßigkeit. Die Agrarökologin arbeitet für Kakao-Projekt in Ecuador und sie beschreibt, was von Zertifizierungen zu halten ist, wo die Probleme liegen und vor allem was man besser machen kann. Wir erfahren, warum Schokoriegel nichts für Hunde sind und ob die „Speise der Götter“ tatsächlich als Aphrodisiakum zu empfehlen ist. Redaktion: Jörn Ehlers

  2. Zur Umweltbilanz von Kreuzfahrtschiffen Kreuzfahrten: Für die einen ein Traum, für die anderen eher ein Alptraum. Mehr als 400 dieser schwimmenden Hotelburgen schippern inzwischen über die Ozeane. Lange verzeichnete die Branche traumhafte Wachstumsraten. Was die Reeder freut, treibt Meeresschützern Sorgenfalten auf die Stirn. Denn die Umweltbilanz der weißen Flotte hat dunkle Flecken. Hoher Schadstoffausstoß, mäßige Energiebilanz und nicht von allen geliebte Horden von Tagestouristen, die Venedig, Dubrovik und andere Hafenstädten unsicher machen. Durch Corona fand der Boom der Traumschiffe ein jähes Ende. Zeit für eine Zwischenbilanz. Steht die Branche vor dem Untergang oder geht es jetzt wieder richtig los? Fällt die Ökobilanz der dicken Pötte wirklich so finster aus? Über die Zukunft der Kreuzfahrtindustrie und was sie besser machen kann, reden wir heute mit Sönke Diesener vom Naturschutzbund Deutschland. Der NABU beschäftigt sich seit Jahren mit den Schattenseiten der Branche. Redaktion: Jörn Ehlers Weitere Infos: https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/verkehr/schifffahrt/kreuzschifffahrt/28648.html

  3. Vom Überlebenskampf der Dickhäuter Man kann ihnen nicht entgehen. Sie sind die Helden unserer Kinderbücher, rauben den Eltern als "Benjamin Blümchen" oder "Dumbo" mit den Riesenohren den letzten Nerv und so mancher hat schon in Rüsseltier-gebrandeten Schuhen laufen gelernt. Die Rede ist natürlich von: Elefanten. Die Inder haben mit Ganesha sogar einen Gott mit Elefantenkopf und nicht nur sie faszinieren die sanften Riesen, auch wenn die Tiere außerhalb des Tempels oft nicht ganz so sanft sind. Einer, der davon erzählen kann, ist Thomas Breuer. Der Biologe hat fast 20 Jahre in Zentralafrika gelebt, geforscht und u.a. den Nouabalé-Ndoki Nationalpark in der Republik Kongo gemanagt, einem der letzten Rückzugsgebiete von Waldelefanten. Über den Überlebenskampf der Dickhäuter berichtet er in unserer heutigen Ausgabe von #ÜberLeben. Redaktion: Jörn Ehlers

  4. Über Sinn und Unsinn von Subventionen Es geht um Geld. Genauer gesagt um sehr viel Geld. Flugbenzin und Dieselprivileg, reduzierte Mehrwertsteuer auf Fleisch und Baukindergeld. Die Liste staatlicher Gelder, mit denen nicht nur die Bürgerinnen und Bürger beglückt werden, sondern durch die leider auch die Belastung der Umwelt befeuert wird, ist lang. Umweltschädliche Subventionen sind das Thema unserer heutigen Episode von #ÜberLeben. Eine neue Studie aus Großbritannien rechnet vor, dass solche staatlichen Zuschüsse weltweit jedes Jahr Schäden in Höhen von sechs Billionen Dollar anrichten. Auch in Deutschland ist das nicht anders. Über die Situation hierzulande reden wir heute gleich mit zwei WWF-Kolleg:innen: Viviane Raddatz. Sie leitet den Klimabereich und Matthias Kopp der zuständige Mann, wenn es um nachhaltige Finanzmärkte geht. Sie versuchen, ein wenig Licht in den Subventionsdschungel zu bringen und haben den einen oder anderen finanzpolitischen Vorschlag für die künftige Bundesregierung, um staatliche Gelder nachhaltiger einzusetzen. Redaktion: Jörn Ehlers https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Unternehmen/Impulspapier-Modernisierung-mutig-gestalten.pdf

  5. Im Gespräch mit Bestsellerautor Frank Schätzing Untergangs-Szenarien mag Frank Schätzing, das hat allein schon sein wohl erfolgreichster Roman „Der Schwarm“ bewiesen. Nun widmet er sich einem anderen drohenden Untergangs-Szenario – nämlich dem der Klimakrise. Anders als sein Meeres-Thriller ist sein neues Buch keine Fiktion. Leider. Aber er beschreibt, dass die Krise zu einem Happy End führen könnte, wenn wir jetzt und heute ausreichend gegensteuern. Wir sprechen mit Frank Schätzing über sein neues Buch „Was, wenn wir einfach die Welt retten?“ Redaktion: Lea Vranicar

  6. Mit Naturgewalten leben lernen Gewaltige Brände am Mittelmeer. Sturzfluten in Deutschland. Die Klimakrise kommt nicht nur immer näher, sie ist bei uns vor der Haustür angekommen. Das zeigt nicht nur, wie wichtig es ist, die Erderhitzung zu begrenzen. Sondern auch, uns anzupassen – an die Folgen, die nicht mehr vermeidbar sind. „Die Natur ist keine Kulisse, sie ist unser Lebensraum“, sagt Beate Ratter, aktueller Gast in der aktuellen Episode von #ÜberLeben. Beate Ratter ist Professorin für Geografie an der Uni Hamburg und dem Helmholtz Zentrum Hereon in Geesthacht – und Expertin für das Thema Klimaanpassung. Redaktion: Lea Vranicar

  7. Über einen unterschätzten Bodenschatz "Wie Sand am Meer" ist eine Redensart, die eigentlich beschreibt, wenn etwas im Überfluss vorhanden ist. Doch das alte Bibelzitat verliert seine Bedeutung, denn der begehrte Rohstoff wird immer knapper. Die Jagd auf die Sandvorräte der Welt hat längst begonnen und wie das so ist mit der intensiven Nutzung von Rohstoffen: Natur und Umwelt ziehen dabei mal wieder den Kürzeren. In der heutigen Episode von ‚ÜberLeben berichtet Marianne Henkel über die Hintergründe und Zusammenhänge des internationalen „Sand-Deals“. Sie leitet für den WWF ein Projekt am Mekong. Das größten Fluss-Delta Asiens bekommt durch den massiven Sandabbau große Probleme. Redaktion: Jörn Ehlers

  8. Vom harten Kampf gegen das Hochwasser Mehr als 170 Tote und Sachschäden in Höhe von fast 30 Milliarden Euro. Das ist die vorläufige Schreckensbilanz des Hochwassers in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen vor wenigen Wochen. Jetzt ist erst einmal Aufräumen angesagt. Doch wir müssen in unserer heutigen Folge von #ÜberLbeen auch darüber reden, wie man solche Katstrophen in Zukunft verhindern kann. Einer, der als direkt Betroffener dazu einiges beitragen kann, ist der langjährige WWF-Kollege Günther Mitlacher. Das Hochwasser setzte den Keller und das komplette Erdgeschoß seines Wohnhauses unter Wasser und spülte die halbe Einrichtung davon. Außerdem zu Wort kommt heute Astrid Eichhorn. Auch sie hat im Osten der Republik bittere Erfahrungen mit „Jahrhunderthochwassern“ sammeln müssen. In der Folge hat sie in den vergangenen Jahren an der Elbe ein Projekt geleitet, bei dem es darum ging, einen Deich zu verlegen und natürliche Überflutungsflächen für den Fluss zurück zu erobern. Redaktion: Jörn Ehlers

  9. Vom Grillen und der Umwelt Sommer, Sonne, Grillvergnügen. In unsere heutigen Ausgabe von #ÜberLeben widmen wir uns einer der sommerlichen Lieblingsbeschäftigungen der Deutschen: Rund ein Dutzend Mal pro Jahr wird in jedem Haushalt hierzulande der Rost befeuert. Dass Einweggrills und Alufolie nicht nur aus Umweltsicht Müll sind, haben wir mittlerweile schon gelernt, aber damit unser Ökogewissen beim Bruzeln im Freien nicht in Flammen aufgeht, sollte man auch auf ein paar andere Dinge achten. Denn Grillen ist eine ernste Angelegenheit. Zu Gast in der heutigen Episode sind Silke Oppermann, die für den WWF die Preise für Grillfleisch unter die Lupe genommen hat. Außerdem informiert "Holzdetektiv" Johannes Zahnen über Etikettenschwindel auf Grillkohlesäcken. Redaktion: Jörn Ehlers Weitere Infos: Marktanalyse Grillkohle https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-EU-Marktanalyse-Grillkohle-2020.pdf Analyse der Grillfleischpreise https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/ernaehrung-konsum/fleisch/grillsaison-ist-billigfleischsaison

  10. Zwischen Hysterie und Gleichgültigkeit Verharmlosen wir, wenn wir vom "KlimaWANDEL" sprechen? Oder übertreiben wir, wenn wir von der "KlimaKRISE" schreiben? Die Wahl der Wörter hat großen Einfluss darauf, wie wir wahrgenommen werden. Egal ob Wandel oder Krise – neutral zu kommunizieren geht quasi nicht, überall schwingen die eigenen Sichtweisen mit. Und im Netz? Dominieren oftmals die extremen Meinungen, moderate Stimmen schweigen. Darum geht es auch in der Forschung zur Klimakommunikation. Wir sprechen mit Michael Brüggemann über das Thema. Er ist Professor für Kommunikationswissenschaft, insbes. Klima- und Wissenschaftskommunikation und Projektleiter im Exzellenzcluster Climate, Climate Change and Society (CLICCS) der Uni Hamburg. Redaktion: Lea Vranicar

  11. Von Schokoladenhaien und Kuhnasenrochen Es ist Ferienzeit und bei steigenden Temperaturen lassen die Nachrichten über Haisichtungen an Badestränden normalerweise nicht lange auf sich warten. Aber sind die Räuber der Meere wirklich so gefährlich wie ihr Ruf? Und wie leben sie eigentlich, was wissen wir über sie? In dieser Folge des #ÜberLeben Podcast sprechen wir mit Heike Zidowitz, Expertin für den Schutz von Haien und Rochen beim WWF Deutschland. Sie erzählt uns, warum die Tiere zu den am meisten gefährdeten Wirbeltieren unseres Planeten gehören, klärt über die Namensgebung von Zitronen- und Schokoladenhaien auf und verrät uns, was ein Revolvergebiss ist. Redaktion: Freya Duncker ### Zum Weiterlesen auf dem WWF Blog: - Haie und ihr Imagewandel — Die coolen Fische! https://blog.wwf.de/haie-imagewandel/ - Haie und Rochen in der Nordsee: https://blog.wwf.de/haie-rochen-nordsee/

  12. Ein Gespräch mit Meteorologe Özden Terli In Kanada und Südeuropa klettern die Temperaturen aktuell auf fast 50 Grad, selbst Finnland meldet einen neuen Hitzerekord. In Deutschland folgte auf die erste Hitzewelle direkt die Abkühlung mit Starkregen und Hagel. Wetterextreme, wohin man auch blickt. Sie kommen nicht von ungefähr: Die Klimakrise sorgt dafür, dass solche Extreme häufiger werden. Warum das so ist und welche Rolle ein „eiernder“ Jetstream dabei spielt, darüber sprechen wir heute mit Özden Terli. Er ist Meteorologe und Wetter-Moderator. Er sagt: Wir driften auf eine Zerstörung hin, die es in sich hat. Aber auch: Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt – denn noch wir können etwas tun, um die Erderhitzung zu begrenzen. Redaktion: Lea Vranicar https://blog.wwf.de/extremwetter-klimakrise/

  13. Städte und Klimaschutz – derzeit ist das noch ein zwiespältiges Verhältnis. Denn Städte sind weltweit für rund 70 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Heißt aber auch: Sie sind ein wichtiger Hebel, um die Klimakrise einzudämmen und damit gleichzeitig lebenswerter zu werden. Aber wie geht das? Wie wird eine Stadt klimafit – etwa Berlin? Darüber sprechen wir im #ÜberLeben Podcast mit Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in Berlin. Sie sagt: Die radikalste Forderung ist nicht immer der radikalste Klimaschutz.

  14. 25.06.2021
    25 min

    Urlaub 2021: Last Minute für den Umweltschutz Nachdem Corona die Urlaubswelle im vergangenen Jahr arg ausgebremst hat, ist endlich wieder Koffer packen angesagt. Neustart für den Tourismus. Was Reisebüros und Hoteliers freut, macht Umweltschützern Sorgen, denn zum Massentourismus gehören leider oft auch Berge von Müll, Wasserknappheit und Verkehrsprobleme. Andererseits kann gerade der Tourismus helfen, Einkommen zu sichern, einmalige Paradiese zu bewahren und einen wesentlichen Beitrag zu Natur- und Artenschutz leisten. Vielen Gemeinden in Afrika, Asien oder Lateinamerika bieten gerade die Einnahmen aus einem sanften Tourismus eine Chance auf nachhaltige Entwicklung. Wie sieht der Urlaub der Zukunft aus? Wo sind die großen Herausforderungen und was können, Reiselustige tun, um ihren ökologischen Fußabdruck im Urlaubsparadies möglichst klein zu halten? Über diese Fragen reden wir diesmal in #ÜberLben mit Martina von Münchhausen. Sie kümmert sich beim WWF um das Thema Tourismus und entwickelt Perspektiven für die Zukunft des Reisens. Redaktion: Jörn Ehlers Ein paar weiterführende Links zum Thema Nachhaltiges Reisen: **Kompensation von Flugemissionen z.B:** www.atmosfair.de oder https://klima-kollekte.de **Anbieter von nachhaltigen Reisen z.B.:** www.wikinger-reisen.de oder https://forumandersreisen.de Zertifizierer von Reisen z.B.: www.tourcert.org oder www.travelife.info **Naturerlebnisreisen für Kinder und Jugendliche vom WWF Deutschland**: https://www.wwf.de/aktuell/kiju-camps/?gclid=EAIaIQobChMIqcDeqK-r8QIVWud3Ch3Lhg-6EAAYASAAEgJU1PD_BwE **Und sonst noch:** Der WWF-Souvenirratgeber https://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/umweltvertraeglich-reisen/der-wwf-souvenirfuehrer Reisen ohne Plastik https://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/umweltvertraeglich-reisen/wwf-ratgeber-reisen-ohne-plastik-zu-hinterlassen oder https://plastik.greenpeace.at/ratgeber/

  15. Eine Bohne für Trog, Tank und Teller Sojamilch und Sushi-Tunke, Tofuschnitzel oder Sprossen – Soja ist in unserer Küche inzwischen nahezu allgegenwärtig. Gerade Gesundheitsbewusste und Vegetarier setzen auf die Superbohne aus Übersee. Doch die Nachfrage nach dem Allzweckgemüse hat einen bitteren Beigeschmack, denn für den Anbau werden immer größere Flächen benötigt und das geht auf Kosten der Natur. Im #Überleben Podcast reden wir diesmal über den Regenwald auf unseren Tellern. Zu Gast Maja-Catrin Riecher und Jana Berschneider. Die beiden sind sozusagen die „Soja-Baroninnen“ beim WWF Deutschland. Maja kümmert sich um die ökologischen Nebenwirkungen des Soja-Booms und Jana setzt sich intensiv mit Tierfutter auseinander und berät in diesem Zusammenhang auch die Supermarktkette EDEKA. Redaktion: Jörn Ehlers Weitere Infos zu Soja und wo es herkommt: https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/produkte-aus-der-landwirtschaft/soja Kontakt: podcast@wwf.de

  16. 11.06.2021
    35 min

    Wie uns die Klimakrise krank macht Die Klimakrise ist nicht nur der Eisbär, dem das Eis unter den Pfoten schmilzt. Sie ist der Hitzetag, der in Europa die Krankenhäuser füllt. Sie ist der Blütenstaub, der schon im Januar Allergien auslöst. Sie ist das West-Nil-Virus, das sich ausbreitet – auch zu uns. Die Erderhitzung wirkt sich unmittelbar auf unsere Gesundheit aus. Wir sprechen mit der Umweltmedizinerin Claudia Traidl-Hoffmann und der Wissenschaftsjournalistin Katja Trippel, die ein Buch zum Thema geschrieben haben: „Überhitzt – die Folgen des Klimawandels für unsere Gesundheit“. Redaktion: Lea Vranicar

  17. 04.06.2021
    30 min

    Bodenschätze unter der Motorhaube Früher kam der Strom aus der Steckdose. Das ist heute immer noch so, doch immer öfter kommt er auch aus Batterien oder Akus. Wenn die Elektromobilität weiter Fahrt aufnimmt, wird sich dieser Trend rasant verstärken. Werden die Speicher mit erneuerbaren Energien geladen, ist das gut für Luftqualität und CO2-Bilanz hierzulande. Doch der Batterieboom hat seine Schattenseiten. In den Speichern schlummern Rohstoffe, die in anderen Teilen der Welt oft alles andere als umwelt- oder sozialverträglich gefördert wurden. Zum Beispiel: Lithium, Kobald, Nickel und seltene Erden. Verlagern wir also unsere Ökosünden einmal mehr nur in andere, ärmere Länder? Und was muss passieren, damit der Wandel zur Elektromobilität nicht zum Bumerang wird?. Über diese Fragen reden wir im #ÜberLeben Podcast mit Tobias Kind-Rieper, dem Rohstoffexperten des WWF Deutschland. In dieser Funktion berät er unter anderem die Weltbank und die EU Kommission zu den ökologischen Folgen des Kleinbergbaus. Redaktion: Jörn Ehlers mailto:podcast@wwf.de

  18. 28.05.2021
    34 min

    Chronik eines angekündigten Todes ? Der Wald in Deutschland ist krank: Vier von fünf Bäumen haben lichte Kronen, und selten wurden so viele tote Stämme registriert wie im Jahr 2020. Trockenheit, Klimawandel und Borkenkäfer setzen dem Lieblingsrückzugsort vieler gestresster Großstädter heftig zu. Der Patient Wald kämpft ums Überleben. Doch was heißt das eigentlich, für die Arten, die im Wald leben, für das Klima und für uns alle? Ist das schon das Waldsterben 2.0? Diesen Fragen gehen wir in dieser Episode von #ÜberLeben im Gespräch mit Susanne Winter nach, die beim WWF für die Waldthemen zuständig ist und eigentlich gelernte Försterin ist. Sie erläutert, was schief läuft in den deutschen Forsten und was passieren muss, damit aus alten Bäumen uralte werden können. Redaktion: Rebecca Gerigk

  19. Kann der Schutz der Natur den Weg zum Frieden ebnen ? Kolumbien kommt nicht zur Ruhe. Auch fünf Jahre nach der Unterzeichnung des Friedenvertrages zwischen der Regierung unter dem damaligen Präsidenten Santos und den Rebellen der Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (FARC) ist das südamerikanische Land zerrissen. Die gewaltsamen Auseinandersetzungen in den vergangenen Wochen haben das einmal mehr vor Augen geführt. In dieser explosiven Lage ist der Schutz der einzigartigen Natur des Landes noch einmal eine besondere Aufgabe. Vielerorts herrscht Goldgräberstimmung. Die Abholzungsraten in Kolumbiens Amazonasgebiet sind zuletzt wieder stark gestiegen. Menschen, die sich dagegen wehren, leben gefährlich. Das Land gilt gerade für Naturschützer inzwischen als eines der gefährlichsten Länder der Welt. Über die Herausforderung eine Entwicklung im Einklang mit der Natur voranzubringen reden wir mit Julia Gorricho, die von Deutschland aus für den WWF eine Reihe Projekten in ihrem Heimatland koordiniert. Redaktion: Anne Thoma

  20. Harte Zeiten für Schmetterlinge Sie heißen "Brauner Bär" oder "Echter Sackträger". Manche gehören zur Familie der der "Eulen" und wieder andere gelten als "Monarchen". Die Rede ist nicht von Raubtieren, Greifvögeln oder Weihnachtsmännern. Nein. Wir reden über Schmetterlinge. Um die müssen wir uns Sorgen machen. Der Bestand an Insekten ging seit den 90er Jahren um etwa 75 Prozent zurück. Das traf nicht nur aber auch die bunten Flattermänner aus unseren Vorgärten. Wo sind sie geblieben die Pfauenaugen, Kohlweißlinge und Zitronenfalter? Dieser Frage gehen wir in der heutigen Episode von #ÜberLeben gemeinsam mit . Josephine Kuczyk nach. Die Biologin ist eine, die es wissen muss. Sie managt für den WWF das Projekt „Brommi“ am Schaalsee in Schleswig-Holstein. Dabei geht es darum, fünf deutsche Biosphärenreservate zu Modelllandschaften für den Insektenschutz weiter zu entwickeln. Sie selbst beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit Schmetterlingen und hat einiges über die Falter zu erzählen. Redaktion: Jörn Ehlers mailto: podcast@wwf.de Infos zu Feriencamps: **https://www.wwf.de/aktiv-werden/wwf-junior-und-jugend-camps** Mehr zu Faltern im Blog: **https://blog.wwf.de/schmetterlinge/**