🇨🇭🇩🇪 Markt-Trends setzen mit Swissquote

Markus Koch, Wieland Arlt und Feyyaz Alingan bieten Ihnen einen Überblick über alle Anlageklassen
190523.10.2026
Beschreibung
Tauchen Sie mit unseren Sendungen New York to Zürich Täglich (täglich), Die Marktwoche (Montag), Krypto Market Talk (Mittwoch) und Fast & Forex (Donnerstag) in das Herz der Märkte ein, um Trends zu entschlüsseln. Abonnieren Sie den Podcast-Kanal und bleiben Sie auf dem Laufenden! Über Swissquote https://swissquote.com?utm_source=podcast&utm_campaign=swissquote-german_sqgroup&utm_medium=video&utm_content=default Wir sind die führende Schweizer Bank für Online-Finanzdienstleistungen und bieten unseren Kunden innovative und moderne Lösungen für ihre Anlagebedürfnisse. Unser Hauptsitz befindet sich in Genf, Schweiz, und wir haben weitere Niederlassungen in Zürich, Luxemburg, London, Zypern, Dubai, Hongkong, Malta, Singapur und Bukarest. Die Swissquote Group Holding AG ist seit Mai 2000 an der SIX Swiss Exchange (Symbol: SQN) kotiert und wird von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) reguliert. Neben verschiedenen Online-Handelsprodukten - darunter Aktien, Anleihen, derivative Fondsprodukte und Kryptowährungen - bietet Swissquote auch Forex-, Robo-Advisory- und Hypothekenlösungen an. Heute sind wir stolz darauf, unsere Dienstleistungen mehr als 500'000 Kunden zur Verfügung zu stellen, die Zugang zu mehr als 60 Börsenplätzen weltweit haben und über 3 Millionen Produkte über leistungsfähige und sichere Plattformen handeln können.
Häufig erwähnt
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Episoden
  1. Das wir keine Weihnachts-Rallye gesehen haben, ist ein insgesamt schlechtes Signal für den Markt. Historische Daten zeigen, dass auf ein Börsenjahr mit einem zweistelligen Prozentverlust in 71% der Fälle auch ein schwacher Januar folgt. Im Fokus stehen heute die Dezember-Verbraucherpreise für Deutschland, die 8,6% über Vorjahresniveau lagen. Analysten an der Wall Street hatten mit 10,2% gerechnet. Die Aktien von Tesla tendieren nach den enttäuschenden Auslieferungen im vierten Quartal schwächer. Der eigentliche Belastungefaktor ist eine Abstufung von J.P. Morgan. Dort wird das Kursziel von $150 auf nur noch $125 gesenkt. Bei Cowen wird das Ziel auf $122 gesenkt. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

  2. Die Nachrichtenlage am vorletzten Handelstag des Jahres 2022 bleibt dünn. Viele Marktteilnehmer befinden sich im Urlaub, mit der Liquidität dementsprechend mager. Gestern tendierten 94% aller Aktien im S&P 500 schwächer, mit einem Verlust von im Schnitt 1,5%. Mittwoch war der 65. Handelstag des Jahres, mit dem Index über 1% im Minus. Mit einem Verlust von 10,5% war der Dezember der schlechteste Monat für den Nasdaq seit April. Nach Netflix und Meta, schlossen gestern nun auch die Aktien von Amazon unter dem COVID-Crash-Tief des Jahres 2020. Der Börsenwert der zehn größten und meist-gehandelten Tech-Werte ist seit Jahresauftakt von $12,3 Billionen auf $7 Billionen gesunken. Amazon, Apple, Alphabet, Microsoft, Tesla, Meta Platforms und Nvidia haben gemeinsam $5 Billionen an Marktwert verloren, und machen 60% der diesjährigen Verluste im S&P 500 aus. Die Wall Street hat in diesem Jahr Geschichte geschrieben. Es wurde ein Vermögen von $11,2 Billionen vernichtet, was den bisherigen Rekord von $6,7 Billionen im Jahr der Finanzkrise 2008 übersteigt. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

  3. Heute endet für amerikanische Privatanleger die Frist für steuerlich bedingte Aktienverkäufe. Der Verkaufsdruck sollte danach merklich abnehmen. Nach sieben Tagen deutlicher Kurseinbrüche, sieht Tesla eine leicht freundliche Gegenbewegung. Gleiches sehen wir bei Apple. Die Aktie schloss am Dienstag auf dem niedrigsten Niveau seit Juni 2021. Dass sich die Renditen der Staatsanleihen stabilisieren, wirkt sich hier positiv aus. Was den Januar betrifft, sind es für gewöhnlich die größten Verlierer des Vorjahres, die die Gewinnerliste anführen, betont die Bank of America. Sektoren, die gemieden wurden, performen in der Phase besser als qualitativ hochwertige Unternehmen, und Sektoren die stark übergewichtet sind. Was die letzten Tage des Jahres betrifft, stehen weder wichtige Wirtschaftsdaten noch Quartalszahlen an. Mit den meisten Analysten im Urlaub, gibt es auch keine nennenswerten Auf- oder Abstufungen am Aktienmarkt. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

  4. Die Nachrichtenlage ist dünn, mit einigen belastenden Meldungen. Laut Reuters plant Tesla auch in Januar auf reduzierter Flamme zu produzieren. Zudem warnt NIO, dass die Auslieferungen im vierten Quartal unter den Erwartungen liegen werden. Das erste Halbjahr 2023 dürfte unter dem schwierigen Wirtschaftsumfeld leiden. Wegen des schlechten Wetters in weiten Teilen der USA, werden insbesondere die Aktien von Southwest Airlines unter Druck stehen. Am Montag wurden 2/3 aller Flüge storniert. Die Airline plant auch diesen Dienstag und Mittwoch eine hohe Anzahl der Flugstrecken zu streichen. Was den Rentenmarkt betrifft, sehen wir in Europa und Japan weiter steigende Renditen bei den Staatsanleihen, was in Folge auch die Renditen der US- Staatspapiere leicht anfacht. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

  5. Am Lenkrad der Wall Street sitzt aktuell kein Fahrer. Die sitzen alle schon unter dem Weihnachtsbaum. Das Handelsvolumen ist dünn, mit einem richtungslosen Umherschwingen des Marktes. Die Debatte, ob wir nun eine Weihnachts-Rallye sehen werde oder nicht, wird hier an der Wall Street nur noch in den Medien geführt. Trotz der gemeldeten Einsparungen, inklusive des Abbaus von 10% der Belegschaft, tendieren die Aktien von Micron wegen der sehr schwachen Aussichten schwächer. Mit einem Kurseinbruch von rund 13% starten die Aktien von CarMax in den Tag. Der Autohändler meldet einen erheblichen Einbruch der Umsätze und Gewinne, was in Folge die Aktien des gesamten Autosektors belastet. Dass die Nachfrage abkühlt, zeigen auch die erneuten Preissenkungen bei Tesla. Die Sonderangebote für das Model 3 und Model Y werden von $3750 auf $7500 ausgeweitet. So viel Lärm Musk im Zusammenhang mit Twitter macht, ist das wahre Problem vor allem die insgesamt abkühlende Nachfrage. Amazon leidet unter negativen Kommentaren des Brokerhauses Needham. Die Ertragsziele für 2023 werden dort um 15% reduziert und die Analystin beklagt, dass die hohen Betriebskosten des Giganten. Mit rund 1 Millionen Mitarbeitern werden im Fiskaljahr 2022 nur ein operativer Ertrag von 11 Mrd. generiert, und das bei rund $510 Mrd. Umsatz. Amazon solle das Geschäftsmodell überdenken, zieht die Analystin Bilanz. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

  6. An der Wall Street profitieren die Aktien aus dem Sportartikel und Bekleidungsbereich von den soliden Quartalszahlen von Nike. Auf konstanter Währungsbasis konnte der dortige Umsatz um 27% gesteigert werden, was mehr als 700 Basispunkte über den Erwartungen liegt. Die Nachfrage fiel in allen Regionen überraschend robust aus. Die Lagerbestände liegen zwar 43% über Vorjahresniveau, sind im Vergleich zum vorhergehenden Quartal gesunken. Das Management hat außerdem die Aussichten für das Gesamtjahr ebenfalls leicht angehoben. FedEx enttäuscht zwar auf der Umsatzseite, steuert aber durch aggressive Einsparungen dem Trend entgegen und kann die Ertragsschätzungen solide übertreffen. Aktien aus dem Hotel- und Reisebereich könnte unter der Wachstumswarnung von Pebblebrook leiden. Das Unternehmen betreibt 51 Hotels mit 12.800 Zimmern und warnt, dass die Buchungslage im Bereich der Freizeit- und Geschäftsbuchungen abkühlt. Auch wenn einige wenige Ergebnisse enttäuschend ausfallen, sind die Zahlen der größeren Konzerne seit zwei Wochen überwiegend besser als erwartet. Ich bleibe mit meinem eigenen Depot ins Jahresende hineingehend Long. Die Nachrichtenlage bleibt besser als die Stimmung an der Wall Street. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

  7. Wir sehen keinen Enthusiasmus an der Wall Street, mit einem anhaltenden Käuferstreik. Am Wochenende hatte Goldman Sachs gemahnt, dass in den Jahren eines Bärenmarktes die Hoffnung auf eine Weihnachts-Rallye nicht angebracht sei. Mike Wilson, der Aktienstratege von Morgan Stanley, betonte am Montag, dass Anleger jede Rallye nutzen sollten, um auszusteigen. Das Risiko einer Ertragsrezession habe zugenommen, mit der Gefahr eines Rückgangs des S&P 500 auf eine Spanne von 3000 bis 3300 Punkten. Erschwerend kommt hinzu, dass die globalen Renditen nach den sehr aggressiven Aussagen der EZB verstärkt Auftrieb haben. Dass die Bank of Japan letzte Nacht die Kontrolle der Zinskurve leicht aufgeweicht hat, verstärkt diesen Trend. Die Bewertung des Aktienmarktes wird dadurch verstärkt unter Druck gesetzt. Netflix leidet unter einem negativen Bericht im Wall Street Journal. Es wird erneut betont, dass der durch Werbung unterstützte Service enttäuschend anläuft. Bei Apple reduziert J.P. Morgan die für das laufende Quartal erwarteten iPhone-Verkaufszahlen von 74 auf 70 Millionen. Das Kursziel wird auf $190 gesenkt. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

  8. Wir sehen eine zögerlich freundliche Tendenz vor Handelsstart. Die Stimmung wirkt hoffnungslos, mit wachsender Sorge vor einer zu stark bremsenden Geldpolitik. Während die Wirtschaftsdaten der letzten Woche auf eine Entschleunigung der Wirtschaft deuten, haben sich einzelne Notenbanker wiederholt für weitere Zinsanhebungen ausgesprochen. Was die Renditen der US-Staatsanleihen leicht anfacht, sind die in Euroland anziehenden Renditen. Die Rhetorik der EZB wird an der Wall Street als zu aggressiv eingestuft. Was China betrifft, nehmen die Meldungen steigender COVID-Neuinfektionen zu. Bisher bleibt die Regierung dennoch auf dem Pfad gelockerter Restriktionen. Der Besuch von Putin in Belarus an diesem Montag, facht die Sorge vor einer möglichen Ausweitung des Ukraine-Kriegs an. Im Fokus stehen erneut die Aktien von Tesla. Elon Musk hat in einer Twitter-Umfrage die Nutzer dazu aufgefordert abzustimmen, ob er seinen Posten als Twitter-CEO abgeben sollte. 57,5% der über 17 Millionen Teilnehmer haben sich für seinen Rücktritt ausgesprochen. Apple könnte von einem Bericht bei Mac Rumors profitieren. Demnach soll sich die Verfügbarkeit der iPhone Pro-Modelle unlängst wieder verbessert haben. Ich bleibe die letzten Wochen des Jahres 2022 Long positioniert. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

  9. Drei Kinnschläge zu viel. Zuerst die scharfe Rhetorik der FED, die von Anleihen vollends ignoriert wurde. Gestern dann die erschreckend aggressive EZB-Rhetorik, die nicht nur weitere stark Zinsanhebungen in Aussicht stellt, sondern ab Juli auch eine beschleunigte Reduktion der Bilanz. Und dass in Zeiten, in denen der Finanzierungsbedarf der Euroländer steigt, was in Folge das Niveau der Renditen antreiben dürfte. Gleichzeitig fielen gestern alle US-Daten schwach aus, mit den Einzelhandelsumsätzen im November unter den Zielen, und Zeichen einer Abkühlung der Industrie in New York und Philadelphia im Dezember. Dass in China die November-Daten allesamt ebenfalls schwach ausfielen, signalisiert eine ebenfalls an Schwung verlierende Weltwirtschaft. Immer öfter ist zu hören, dass die FED riskiert zu Übersteuern. Was diesen Freitag dominieren wird, sind technische Faktoren. Heute laufen Optionen und Futures im Nominalwert von $4 Bio. aus, was in dem aktuellen Umfeld sehr dünner Liquidität für starke Verwerfungen sorgen kann. Mit der Marke von 3933 im S&P 500 nach unten durchbrochen, drehen die CTAs (quantitative Trendfolge-Modelle) von der Long- auf die Shortseite. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

  10. Die meisten Medien schieben die vorbörslich schwächere Tendenz der gestrigen FED-Tagung in die Schuhe. Ich kann dem nicht zustimmen, zumal Staatsanleihen kaum reagiert haben. Obwohl die Rhetorik von Jerome Powell etwas aggressiver ausfiel, ist die erwartete Zinsgipfel unwesentlich auf 4,9% gestiegen. Während die FED den Zins Ende 2023 bei 5,1% sieht, preisen Anleihen ein Niveau von 4,4% ein. Wir sehen eine große Spanne zwischen dem, was die FED in Aussicht stellt, und dem, was der Kapitalmarkt einpreist. Anleihen fokussieren sich jetzt mehr auf Daten, und weniger die Worte der FED. Ich nutze daher die Gelegenheit meine Positionen in ETFs auf die Leitindizes auszuweiten. Was China betrifft, fallen die Wirtschaftsdaten auf breiter Front schwach aus. Wegen der flauen Einzelhandelsumsätze stehen die Aktien von Kering unter Druck. Nachdem gestern bekannt wurde, dass Elon Musk in dieser Woche weitere $3,6 Mrd. an Tesla-Aktien verkauft hat oder fast $40 Mrd. an Aktien seit Jahresauftakt. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

  11. Nach dem wilden Ritt in Folge der Verbraucherpreise, startet die Wall Street unentschlossen in den Mittwoch. Um 20 Uhr MESZ wird die Entscheidung der FED-Tagung gemeldet. Dass der Leitzins um 50 Basispunkte angehoben wird, steht außer Frage. Anleihen signalisieren, dass der Zinsgipfel bei wohl knapp über 4,8% liegen wird. Solange die Grenze von 5% nicht überschritten wird, kann die Wall Street damit leben. Wie dem auch sei, peilt der Rentenmarkt für Ende 2023 einen Zins von 4,3% an, und signalisiert damit Zinssenkungen im zweiten Halbjahr. Das dürfte der FED nicht schmecken, und Powell dürfte zumindest versuchen (durch Rhetorik und die Dots), dieser Hoffnung entgegenzuwirken. Wegen der unberechenbaren Marktreaktion bleibe ich bis zur Pressekonferenz überwiegend in Cash. Nach der Tagung dürfte sich die Chance eines erneuten Comebacks ins Jahresende hinein bessern. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

  12. Die Wall Street hatte sich nach den Erzeugerpreisen auf eher höhere Verbraucherpreise eingestellt. Wie dem auch sei, kühlt die Inflation im November überraschend stark ab. Sowohl im Vergleich zum Vormonat wie auch im Vergleich zum Vorjahr fallen die Steigerungsraten niedriger als erwartet aus. Im Vorjahresvergleich lag die Steigerung bei 7,1%, mit der Kernrate bei 6%. Die Wall Street hatte mit 7,3% und 6,1% gerechnet. Die Flüsterschätzungen fielen mit 7,5% und 6,3% sogar noch höher aus. Die Futures für den Dow Jones waren zeitweise fast 1000 Punkte im Plus. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

  13. Nach dem schwachen Closing am Freitag, wird die Wall Street den Montag freundlich starten. Wir sehen zum Wochenauftakt zahlreiche Übernahmen. Amgen übernimmt für $27,8 Mrd. das US-Biotech-Unternehmen Horizon Therapeutics. Der größte Biotech-Deal des Jahres! Coupa Software wird für $8 Mrd. von Thoma Bravo übernommen. Boston Scientific plant 65% des chinesischen Medizin-Technik-Spezialisten Acotec zu kaufen. Microsoft arbeitet mit der London Stock Exchange fortan im Cloud-Bereich und kauft im Gegenzug eine 4% Beteiligung an der Börse. Rivian pausiert das vor drei Monaten mit Mercedes-Benz Group gemeldete Joint Venture das sich auf den Bau von eVans für den europäischen Markt fokussieren sollte. Man wolle sich auf Privatfahrzeuge für den US-Markt fokussieren, wie auch auf die bereits in den USA vorhandenen eVans. Investoren warten ansonsten auf die November-Verbraucherpreise, die vor dem Opening am Dienstag gemeldet werden. Der Inflations-Nowcast-Indikator der Notenbank von Cleveland signalisiert eine Gesamtrate und Kernrate leicht über den Erwartungen liegen dürften. Dies wird allerdings nichts daran ändern, dass die FED am Mittwoch den Zins um 50 Basispunkte anheben dürfte. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

  14. Die höher als erwarteten Erzeugerpreise ziehen die Wall Street nach unten. Ich glaube, dass die Wall Street die Daten abschütteln wird, da der Trend weiterhin auf weniger Inflation deutet. In welche Richtung geht der Schuss bis ins Jahresende hinein los? Schaut man sich die Charts des S&P 500 an, wird wenig Klarheit geschaffen. Pain-Trade oder Kursrutsch, beides ist möglich. Ich persönlich setze auf den Pain-Trade, also auf ein freundliches Jahresende. Die Renditen der US-Staatsanleihen sind deutlich gesunken, was wegen der Wachstumsängste dem Aktienmarkt nicht geholfen hat. Wie dem auch sei, fallen die in dieser Woche gemeldeten Ergebnisse anhaltend solide aus (also noch keine Zeichen einer Wachstumsflaute). Broadcom, DocuSign und Chewy schlagen die Ziele, mit durchaus gesunden Aussichten. Abzüglich einmaliger Faktoren liegen die Zahlen von Costco im Rahmen der Ziele. RH schlägt und hebt die Ziele an, rechnet aber mit einem im kommenden Jahr abkühlenden Trend. Lululemon kann zwar die Ertragsziele leicht schlagen, schlittert bei den Margen und Aussichten aber an den Erwartungen vorbei. Außerdem sind die Lagerbestände im Vergleich zum Vorjahr um ungesunde 85% auf $1,7 Mrd. gestiegen. Der Wert wird unter Druck stehen. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

  15. Die Renditen der US-Staatsanleihen sind diese Woche gesunken, und trotzdem blickt der Nasdaq mit einem Verlust von 4,4% auf die schlechteste erste Handelswoche im Dezember seit 1975! Im Grunde sagt das alles aus. Die Furcht der Anleger hat sich von Inflation, auf Wachstum verlagert. Schwache Kurse bei den Banken, REITS, Reise- und Fluggesellschaft, wie auch der sinkende Ölpreis bringen das zum Ausdruck. Erstaunlich ist, dass die aktuelle Verkaufswelle vor allem durch Stimmung getrieben ist, und weniger durch einen rauchenden Revolver. Wir hatten weder enttäuschende Wirtschaftsdaten (im Grunde das Gegenteil), und es gab diese Woche auch keine nennenswerten Gewinnwarnungen. Aus meiner Sicht bildet dies die Grundlage für eine nahende Rallye, mit den vielen Inflationsdaten der kommenden Tage und der FED-Sitzung am 14. Dezember. Die Tief inverse Zinskurve signalisiert den festen Glauben daran, dass die FED nach erreichen den Zinsgipfels das Niveau lange Zeit beibehalten wird. In Folge wächst die Sorge vor einer Rezession im Jahr 2023. Kurzfristig dürften die saisonalen Trends aber bald am Ruder sitzen. Historisch betrachtet geht es im S&P und dem Nasdaq die ersten 1 ½ Wochen des Dezembers meistens bergab, mit der Weihnachts- und Jahresend-Rallye ab spätestens Mitte des Monats. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

  16. Anleger fangen an die Hoffnung auf eine Jahresend-Rallye zu beerdigen, zumal fundamental betrachtet der Glaube an das Comeback ohnehin nie besonders ausgeprägt war. Die Debatte, die an der Wall Street geführt wird, ist schizophren. Der Arbeitsmarkt und Einkaufsmanager Index der Dienstleister fielen im November robust aus, was die Angst vor einem höheren Zinsgipfel anfacht. Gleichzeitig sind es aber die wachsenden Ängste vor einer stärkeren Abkühlung oder Rezession, die den Aktienmarkt bremsen. Der einbrechende Ölpreis, die Talfahrt bei den Aktien der Banken und Chinas schwache November-Importe und Exporte, sind ein Indiz dafür. Mit der deutlich eingetrübten Stimmung, verbessert sich die Chance einer positiven Reaktion auf die Erzeugerpreise und das Verbrauchervertrauen der Universität von Michigan, die beide am Freitag gemeldet werden. Gleiches betrifft die am 13. Dezember anstehenden November-Verbraucherpreise, wie auch die FED-Tagung am 14. Dezember. Sehen wir erneut Zeichen, dass die Inflation an Dynamik verliert, und die Wall Street reagiert darauf negativ, spricht das Bände. Damit wird untermauert, dass sich der Fokus der Wall Street verlagert! Weg vom Thema der Inflation und Zinspolitik, hin zu den Wirtschaftsängsten und der wachsenden Sorge vor enttäuschenden Ergebnissen. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

  17. Enttäuschende Ergebnisse der VF Group und von SL Green haben den Markt gestern genauso belastet, wie der überraschend robuste Einkaufsmanager Index der Dienstleister. Die FED dürfte am 14. Dezember den Leitzins trotzdem um 50 und nicht 75 Basispunkte anheben. Die Blicke an der Wall Street richten sich jetzt auf die „dots“, also auf das Niveau des Zinsgipfels. Das Wall Street Journal hatte gestern berichtet, dass das Niveau am Tag der Tagung auf 5,25% angehoben werden dürfte. Rund 25 Basispunkte höher, als der Markt bisher dachte. Gerade weil neben dem Arbeitsmarkt auch der Dienstleistungssektor solide performen, werden die November-Erzeugerpreise und das Dezember-Verbrauchervertrauen wichtig sein. Ich gehe weiterhin davon aus, dass die Wall Street bis Jahresende auf dem Pfad der Erholung bleibt. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

  18. Die Futures an der Wall Street deuten auf Kursverluste von rund einem halben Prozent im Dow Jones, S&P und Nasdaq. Trotz der robusten Arbeitsmarktdaten sind die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen wieder auf ein Niveau von 3,52% zurückgefallen. In der Tat geht die Wall Street weiterhin davon aus, dass die FED den Leitzins am 14. Dezember um nur 50, und nicht 75 Basispunkte anheben wird. In diesem Zusammenhang wird vor allem dieser Freitag wichtig sein. An dem Tag werden die November-Erzeugerpreise gemeldet, wie auch das Dezember-Verbrauchervertrauen der Universität von Michigan. Die Aktien von Tesla stehen unter Druck. Berichten zur Folge soll die Produktion in Shanghai wegen der flauen Nachfrage um bis zu 20% reduziert werden. Was China betrifft, sehen wir zunehmend Zeichen einer Lockerung der Null-Toleranz-Covid-Politik. China-Tech führt die Erholung somit seit Tagen fort. Was Apple betrifft, soll die gewaltige iPhone Fabrik in China Ende Dezember, Anfang Januar wieder voll ausgelastet sein. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

  19. Was die Rhetorik betrifft, schlägt die FED ein neues Kapitel auf. Die Message ändert sich auf „nicht so hoch wie befürchtet, dafür aber längere Zeit auf erhöhtem Niveau“. Der Zinsgipfel wird das Niveau von 5% vermutlich nie erreichen, und in einer Spanne von 4,5% bis 4,75% landen. Die Wahrscheinlichkeit dieser Spanne lag gestern Abend bei knapp 47%, basierend auf dem Fed Watch Tool. Es ist denkbar, dass die Anhebung um 50 Basispunkte am 14. Dezember bereits die letzte Anhebung sein wird. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

  20. Ein erneut uneinheitlicher Start in den Tag. Die seit letzter Nacht gemeldeten Ergebnisse fallen gemischt aus, mit den Aktien von Crowdstrike und NetApp deutlich unter Druck. Die Aktien von Hewlett-Packard Enterprise und Workday profitieren von den Zahlen. Honeywell hat auf einer Investorenkonferenz die Aussichten für das vierte Quartal bestätigt. Der Fokus liegt auf die um 19:30 Uhr MESZ anstehende Rede von FED-Chef Jerome Powell. Die Rhetorik dürfte erneut eher scharf ausfallen. Um 16 Uhr MESZ werden außerdem die JOLTS für den Oktober gemeldet. Die Wall Street rechnet mit 10,25 Millionen offenen Arbeitsstellen. Nach dem Closing werden u.a. die Ergebnisse von Salesforce, Snowflake und Splunk gemeldet. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram