
🇨🇭🇩🇪 Markt-Trends setzen mit Swissquote
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- 26.10.202211 Min.
Google, Microsoft, Texas Instruments und Spotify verlieren vor Handelsstart jeweils rund 6% und belasten insbesondere den Nasdaq. Wie dem auch sei, konnte sich der breite Aktienmarkt von den Tiefs der letzten Nacht deutlich erholen. In der Tat sind auch nicht alle Ergebnisse schlecht. Visa, Hilton, Harley-Davidson, Waste Management, F5, Juniper Networks, Kraft-Heinz, Enphase und Bristol-Myers tendieren nach den Zahlen allesamt freundlich. Viele haben zudem die Aussichten bestätigt. Boeing tendiert nach den in der Tat enttäuschenden Zahlen nur unwesentlich schwächer, da der Cash-Flow deutlich über den Zielen lag. Was der Wall Street hilft, ist ein anhaltend schwächer tendierender US-Dollar, einhergehend mit einem erneut leichten Rückgang der Renditen bei US-Staatsanleihen. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Die Wall Street kann sich von den vorbörslichen Verlusten erholen, auch dank eines Rücklaufs bei den Renditen der US-Staatsanleihen. Wir sehen zudem hier und dort zwar enttäuschende Ergebnisse, aber keine katastrophalen Warnungen (mit Ausnahme von Xerox). Bei Corning, JetBlue, Xerox und 3M geht es bergab. 3M verfehlt die Umsatzziele und senkt die Aussichten. Die Aktien von Coca-Cola, GM, GE, UPS, UBS und SAP tendieren nach den Zahlen freundlich. Ansonsten richten sich die Blicke vor allem auf die Ergebnisse nach Handelsende. Neben Alphabet und Microsoft, werden Texas Instruments, Chipotle und Visa Quartalszahlen melden. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Die Wall Street ist zunehmend davon überzeugt, dass am 2. November die letzte große Zinsanhebung bevorsteht. Das Wall Street Journal hatte Freitag berichtet, dass nach der bald anstehenden FED-Tagung die Größe der weiteren Zinsanhebungen zur Diskussion stehe. Die Chefin der FED von San Francisco betont ebenfalls, dass die Zeit reif sei, um ein langsameres Tempo bei den Zinsanhebungen zu planen. Im Hause der FED wächst die Sorge vor möglichen Liquiditätsengpässen am Anleihemarkt, und einem zu starken und unkontrollierten Anstieg der Renditen. Morgan Stanley hatte bereits am 17. Oktober betont, dass sich der S&P 500 bis auf 4150 Punkte erholen könne. Die Empfehlung wird heute bestätigt. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
- 21.10.202211 Min.
Die Aktien von Snap implodieren an der Wall Street. Twitter steht ebenfalls unter Druck. Elon Musk steht laut Medienberichten im Visier von Washington. Und selbst bei den Unternehmensergebnissen, die gut ausfallen, geht es bergab. American Express und Verizon stehen beide unter Druck. Gleichzeitig geht es bei den Renditen der amerikanischen Staatsanleihen bergauf. Dieser Handelstag am Freitag wird kein guter. Investoren müssen sich warm anziehen. Der Abgabedruck bleibt. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Nach den Kursgewinnen der letzten beiden Handelstage verliert die Wall Street an Momentum. Die September-Verbraucherpreise fielen in Großbritannien etwas höher aus als erwartet, was die Renditen der europäischen Staatsanleihen anfacht, und in Folge auch die Renditen der US-Staatsanleihen. Zudem berichtet die New York Times, dass im kommenden Jahr mehr Zinsanhebungen bevorstehen könnten als die Wall Street aktuell antizipiert. Notenbanker Kashkari hat gestern Abend in einem Interview betont, dass der Leitzins über ein Niveau von 4,5% angehoben werden könnte. Dass der Aktienmarkt steigt und von den besser-als-befürchteten Ergebnissen profitiert, während die Renditen der Staatsanleihen parallel anziehen, ist ein Warnsignal wie anfällig diese Rallye ist. Im Tech-Sektor profitieren insbesondere die Aktien von Netflix von den soliden Zahlen und Aussichten. Dass ASML die Ziele schlagen kann, und die Aussichten anhebt, könnte dem Chip-Sektor helfen. Procter & Gamble übertrifft ebenfalls die Ertragsziele, wobei die Aussichten durch den festen Dollar belastet werden. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
- 18.10.202210 Min.
Die Rallye an der Wall Street setzt sich fort, angefacht durch erneut besser-als-befürchtete Ergebnisse. Goldman Sachs, State Street, Johnson & Johnson und Lockheed Martin schlagen die Ertragsziele der Wall Street. Trotz einer bereits ausgesprochenen Ertragswarnung kann der Spielzeug-Gigant Hasbro die Ziele nicht einhalten. Morgan Stanley geht davon aus, dass der Bärenmarkt noch nicht beendet ist. Wie dem auch sei, sieht der dortige Aktienstratege eine Rallye des S&P 500 bis zur 200-Tageslinie bei 4150 Punkten. Der Investor Starboard Value LP hat eine „signifikante“ Beteiligung an dem Dow Jones-Wert Salesforce gemeldet und sieht großes Potential für den Konzern. Das Unternehmen hatte im August eine Gewinnwarnung für das Fiskaljahr 2023 ausgesprochen. Wie hoch die Beteiligung genau ist, ist noch nicht bekannt. Die Aktie legt rund 7% zu. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Besser-als-befürchtete Ergebnisse im Finanzsektor fachen die Wall Street genauso an, wie positive Kommentare des Aktienstrategen von Morgan Stanley. Laut Mike Wilson habe der S&P 500 ein Anstiegspotential auf bis zu 4150 Punkten. Inflation habe seiner Meinung nach den Gipfel erreicht. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
- 14.10.202210 Min.
Kontinuierlich robuste Wirtschafts- und Inflationsdaten bereiten der Wall Street am Freitag Kopfschmerzen. Das Verbrauchervertrauen der Universität von Michigan lag im Oktober über den Erwartungen. Dass die langfristigen Inflationserwartungen steigen, ist besonders bedenklich. Gleichzeitig reagiert die Wall Street enttäuscht auf die adjustierten Vorschläge der englischen Regierung. Wenigstens die Ergebnisse fallen an der Wall Street erneut besser als befürchtet aus. Bis auf den Aktien von Morgan Stanley, geht es bei der Citigroup, J.P. Morgan und Wells Fargo bergauf. Auch United Health kann die Ziele schlagen. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
- 13.10.202212 Min.
Wie der Nowcast Indikator der Notenbank von Cleveland signalisiert hatte, liegen die Verbraucherpreise für den September leicht über den Erwartungen der Wall Street. Die schwache Reaktion ist aus meiner Sicht übertrieben, zumal sich das Narrativ der FED im Prozess der Veränderung befindet. Das Wall Street Journal betont, dass die FED das Tempo der Anhebungen auf 50 oder sogar nur 25 Basispunkte verlangsamen sollte und die Ratingagentur Moody’s betont, dass sich die Inflation in den nächsten 6 Monate halbieren sollte. Gleichzeitig sehen wir, dass die noch sehr junge Berichtssaison besser-als-befürchtete Ergebnisse liefert. Die Ergebnisse von BlackRock, Delta Air Lines und Walgreens lieben alle über den Zielen des Marktes. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Der Dow Jones konnte gestern zeitweise bis zu rund 400 Punkte zulegen, konnte wegen der Kommentare der Notenbank von England (und wegen der noch anstehenden Verbraucherpreise) daran nicht festhalten. Die September-Erzeugerpreise fielen in den USA etwas heißer als erwartet aus. Dennoch sehen wir seit gestern zunehmend den Versuch einer Rallye. Die sehr negative Stimmung, depressive Positionierung bei den Profis und die Tatsache, dass nur noch rund 12-13% der Aktien an der NYSE über der 200-Tageslinie notieren, sind Vorboten einer technischen Gegenbewegung. Die soliden Ergebnisse und Aussichten von Pepsi zeigen zudem, dass nicht jeder Konzern enttäuschende Zahlen melden wird. Der Chip-Sektor könnte heute eine leichte Gegenbewegung sehen. Bloomberg berichtet, dass Intel plant, viele tausend Jobs zu streichen, um den Folgen des einbrechenden Chip-Marktes entgegenzuwirken. Ich gehe davon aus, dass wir insbesondere nach den Verbraucherpreisen (temporär) Luft nach oben haben. Die meisten Marktteilnehmer gehen davon aus, dass wir im September u.a. wegen der schwierigen Vorjahresvergleiche keine deutliche Entschleunigung sehen werden. Wenn doch, startet die Wall Street durch. Liegen die Daten im Rahmen oder leicht über den Zielen, dürfte sich die negative Reaktion in Grenzen halten. Das FedWatch Tool der CME signalisiert seit Tagen eine über 80% Chance einer erneuten Zinsanhebung um 75 Basispunkte Anfang November. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
- 11.10.202213 Min.
Seit dem US-Closing gestern Abend, gab es keine nennenswert neuen Meldungen, die für die vorbörslich schwache Tendenz verantwortlich sein könnten. Vielmehr sehen wir, dass die gleichen Ängste, Bedenken und Schlagzeilen der letzten Tage „recycelt“ werden. An Tagen wie diesen, stehen die Chance einer Erholung im Tagesverlauf meist ganz gut. Wie dem auch sei, dürfte die Zurückhaltung vor den am Donnerstag um 14:30 Mez anstehenden September-Verbraucherpreisen groß bleiben. Die Fed Funds Rate signalisiert einen Zinsgipfel von 4,7% und ist in den letzten Tagen kontinuierlich gestiegen. Über einer Marke von 4,5% wird dem S&P 500 quasi die Luft genommen. Dass die Bank of England erneut eingreifen muss, um den lokalen Anleihemarkt zu stabilisieren, macht Marktteilnehmer nervös. Es gebe weiterhin Zeichen von Verwerfungen. Wie dem auch sei, sollen die Anleihekäufe Ende der Woche auslaufen. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
- 10.10.202217 Min.
Abgesehen von all den geopolitischen Faktoren und insbesondere dem sich weiter zuspitzenden Krieg in der Ukraine, wird der amerikanische Aktienmarkt vor allem durch zwei Faktoren in die Mangel genommen: Durch die sinkenden Gewinnschätzungen der Unternehmen, und durch die wegen der FED unter Druck stehenden KGVs. Von diesen beiden tragenden Säulen des Aktienmarktes, spielen die KGVs eine wichtigere Rolle als die Ergebnisse pro Aktie. Kippen die Wirtschaftsdaten in Richtung einer Abkühlung und geben der FED die Möglichkeit weniger stark zu Bremsen, dürften wir zuerst eine Rallye bei Staatsanleihen sehen, einhergehend mit niedrigeren Renditen, mit einer darauffolgenden Stabilisierung der Kurs-/Gewinnverhältnisse. Das aktuell sowohl die Gewinnschätzungen wie auch die KGVs sinken, ist für den Aktienmarkt das Rezept für ein Desaster. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Der Arbeitsmarkt ist im September etwas stärker ausgefallen als die Wall Street erwartet hatte. Im Fokus stehen vor allem die Tech-Werte. AMD verfehlt die Umsatzziele im dritten Quartal um rund $1 Mrd. und malt ein sehr düsteres Bild für die PC-Branche, was sich in Folge auf Intel, Dell, HP und bedingt Microsoft negativ auswirkt. Auch Samsung Electronics wird die Ziele verfehlen. Die Nachrichtenagentur Nikkei mahnt, dass die Produktionskosten der neuen iPhone 14 Modelle im Vergleich zum Vorgängermodell rund 20% höher sein dürften. Die Margen könnten unter Druck geraten, zumal Apple in den USA die Preise nicht angehoben hat. Was die Notenbank betrifft, folgen auf eher mildere Kommentare in der ersten Wochenhälfte, u.a. von FED-Mitglied Waller wieder schärfere Worte. Die Warnung von Joe Biden, dass die Warnung von Putin im Zweifel Atomwaffen einzusetzen kein Scherz sei. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
- 06.10.202210 Min.
Obwohl der Ölpreis, der US-Dollar und die Renditen der Staatsanleihen gestern gestiegen sind, konnte die Wall Street nahezu sämtliche Verluste wettmachen. Wir sehen aus dem Hause der Notenbank eine leicht entschärfte Rhetorik (Atlanta und San Francisco FED). Mit den US-Arbeitsmarktdaten am Freitag (um 8:30 Uhr in New York / 14:30 MEZ), dürfte heute Zurückhaltung dominieren. Einhergehend mit einer weicheren Rhetorik der FED, dürften Zeichen einer Abkühlung die Renditen bei Anleihen reduzieren, und die Wall Street anfachen. Meine Meinung: Die positive Reaktion auf schwächere Daten dürfte größer ausfallen als die negative Reaktion auf anhaltend robuste Daten. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Wir blicken an der Wall Street auf die besten ersten zwei Handelstage eines vierten Quartals seit 1938! Das wir nach einem Anstieg von rund 1600 Punkten im Dow Jones leichte Gewinnmitnahmen sehen, ist kaum erstaunlich. Es gibt keine Meldungen, die für die schwache Tendenz verantwortlich sind. Die massive Rallye der letzten Tage basierte auf einem sehr stark überverkauften Markt, und einer dementsprechend defensiven Positionierung vieler Anleger. Man sollte allerdings auch nicht die bisher gemeldeten Wirtschaftsdaten in dieser Woche nicht unterschätzen. Der Einkaufsmanager Index der Industrie zeigt eine Abkühlung der Aktivitäten, inklusive weniger Preisdruck und einen abkühlenden Arbeitsmarkt im September. Laut des JOLTS Berichts, gab es im August 10 Mio. offene Arbeitsstellen und damit rund 1,1 Mio. weniger als im Vormonat, und rund 1 Mio. weniger als die Wall Street erwartet hatte. Sehen wir diesen Trend auch in den Arbeitsmarktdaten am Freitag, und in den Verbraucherpreisen am 13. Oktober, dürften die Renditen der US-Staatsanleihen weiter sinken. Der S&P 500 hat kurzfristig weiterhin Luft bis auf rund 3900 Punkte. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
- 04.10.202214 Min.
Montag letzter Woche signalisierte die Fed Funds Rate einen Zinsgipfel von 4,85%. Aktuell liegen wir bei 4,35% und damit unter dem von der FED signalisierten Gipfel von 4,6%. Auch an diesem Dienstag sinken die Renditen der US-Staatsanleihen, einhergehend mit einem ebenfalls schwächeren US-Dollar Index. Beide Faktoren sind für den Aktienmarkt entscheidend. So erfreulich die Rallye sein mag, dürfte bei rund 3900 Punkten der Deckel des S&P 500 liegen. Das KGV würde auf dem Niveau etwa 18 erreichen. Mit den Gewinnschätzungen für 2023 auf einem zu hohen Niveau, sollten Anleger nicht zu begeistert der Rallye hinterherlaufen. Die Luft über 3900 ist dünn. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Rückläufige Renditen bei US-Staatsanleihen helfen der Wall Street zum Wochenauftakt. In Großbritannien rudert die Regierung mit den geplanten Steuergeschenken stückweit zurück und die Credit Suisse versichert Investoren, Kunden und Mitarbeitern, dass ausreichend Liquidität und Kapital vorhanden sei. Die Kreditausfallversicherungen ziehen trotzdem an, mit der Aktie erneut unter Druck. Tesla verliert vor Handelsstart rund 5%, nachdem die Auslieferungen im dritten Quartal leicht unter den Zielen lagen. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
- 30.09.202214 Min.
Wir sehen einen leichten Erholungsversuch, getragen durch einen Rücklauf bei den Renditen amerikanischer und britischer Staatsanleihen. Am Montag hat die Fed Funds Rate noch einen Zinsgipfel von 4,85% signalisiert. Heute liegen wir bei 4,45%. Der vor Handelsstart gemeldete August-PCE Inflationsindikator. Während die Gesamtrate im Vorjahresvergleich um 6,2% gestiegen ist, ging es bei der Kernrate um 4,7% bergauf. Die Erwartungen lagen bei 6% und 4,6%. Da es sich um August-Daten handelt, und die Verbraucher- und Erzeugerpreise ebenfalls heiß ausgefallen sind, hält sich die Reaktion in Grenzen. Dass die Aktien von Micron trotz der düsteren Aussichten nicht erneut Einbrechen, zeigt wie ausgebombt die Kurse, und die Stimmung an der Wall Street ist. Der rund 10% Kurseinbruch von Nike wirkt sich auf den Gesamtmarkt wiederum kaum aus. So makaber es klingen mag, aber die Wall Street hat sich diese Woche in Anbetracht der durchweg negativen Meldungen gut geschlagen. Auch wenn eine Relief-Rallye überfällig ist, dürfte im S&P 500 in Bestfall bei 3900 der Deckel drauf sein. Wie die düsteren Aussichten von Micron, Nike, CarMax und Rite Aid zeigen, haben die Gewinnschätzungen für insbesondere 2023 den Boden nicht erreicht. Die gestrigen Aussagen der Bank of America zu Apple, sind nicht zu unterschätzen. Der dortige Analyst ist einflussreich, mit hohen Trefferquoten. Liegt er richtig, brechen auch bei Apple schwierigere Zeiten an. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Die gestrige Rallye geht in Flammen auf. Neben schwachen Zahlen von CarMax und Rite Aid, wirken sich negative Kommentare zu Apple und Rivian belastend aus. Wir sehen außerdem erneut anziehende Renditen der Staatsanleihen in den USA, Großbritannien und der Euroland. Die Entscheidung der Bank of England durch Anleihekäufe einen unkontrollierten Anstieg der Renditen zu unterbinden, gekoppelt mit einem stark überverkauften Markt, haben die gestrige Rallye getragen. Was den für 2023 erwarteten Zinsgipfel betrifft, sind die Erwartungen von 4,85% am Montag, auf knapp unter 4,5% gesunken. Es dominiert die überwiegende Meinung, dass wir auf eine vielleicht sogar harsche Rezession zusteuern. Das signalisierten gestern die Milliardäre und Hedgefonds-Manager Stanley Druckenmiller und Ken Griffin. Chance/Risiko seien laut Druckenmiller unattraktiv. Dass die Regierung in Großbritannien an den Plänen des Wirtschaftspakets festhalten will, untergräbt ebenfalls die Stimmung an der Wall Street. Es kann nicht sein, dass der Staat stimuliert, während die Notenbank versucht die Inflation durch Zinsanhebungen einzufangen. Was Einzelwerte betrifft, leiden die Aktien von Apple am Donnerstag unter einer Abstufung der Bank of America. Das Kursziel wird von $185 auf $160 reduziert. Die Aktie wird von kaufen auf halten reduziert. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
- 28.09.202215 Min.
Irrsinn, was in Großbritannien gerade passiert. Anstatt das Finanzministerium das geplante Wirtschaftspaket nach schwerer Kritik modifiziert oder zurückzieht, plant die Bank of England stattdessen langlaufende Staatsanleihen zu kaufen, um einen unkontrollierten Anstieg der Renditen zu vermeiden. Man wolle dadurch ein wieder geordnetes Marktumfeld sichern. Das Volumen der Anleihekäufe hänge davon ab, wie effektiv das Marktumfeld stabilisiert werde. Zeitlich sei diese Form von QE streng begrenzt. Warum dieser Schritt? Wie die Financial Times berichtet, wurden große Investoren wie Pensionskassen durch die Explosion der Renditen auf dem falschen Fuß erwischt, mit einer deutlichen Zunahme von Margin-Calls. Die Tatsache, dass die BOE diesen Schritt geht, zeigt vor allem wie hilflos und diametral das Zusammenspiel zwischen Fiskal- und Geldpolitik ist. Statt Probleme zu lösen, wird ein Pflaster drauf gemacht. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram