
Meilensteine – Alben, die Geschichte machten
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Vor der Gründung der Rainbirds war Katharina Frank viel als Musikerin in verschiedenen Bands unterwegs und hat vor allem die Musik von anderen Menschen gespielt. Eigenes Songmaterial von ihr war da oft gar nicht so erwünscht. Katharina Franck gründet die Rainbirds Das hat Katharina dann irgendwann nicht mehr gereicht. Sie wollte ihre eigenen Songs spielen und hat sich mit ihren Demosongs in der Hand andere Musiker gesucht, die gemeinsam mit ihr an ihren Songs arbeiten wollen. Die Rainbirds mit prominenter Besetzung Mitgewirkt an dem Album hat auch der deutsche Ausnahmegitarrist Peter Weihe, der neben den Rainbirds auch bei sehr vielen anderen nationalen und internationalen Künstlern und Erfolgsalben mit dabei war. Zum Beispiel bei Nena, Modern Talking, Clueso, Christina Stürmer, DJ Bobo, Rio Reiser und noch ganz vielen mehr. Als die Band später auf Tour ging, kam noch Gitarrist Rodrigo González als festes Bandmitglied dazu, der später dann zur deutschen Punkband "die Ärzte" wechselte und seitdem dort als Bassist, Gitarrist, Sänger und Songwriter tätig ist. Links zum Podcast 1987 das beste (Musik)Jahr aller Zeiten Homepage von Katharina Franck Bandbio bei laut.de Youtube-Channel von Katharina Franck
Bevor Nirvana mit ihrem "Nevermind" Album das Studio Anfang der 90er Jahre vor dem finanziellen Ruin gerettet haben, hatte das Studio in Van Nuys, einem Stadtteil von Los Angeles, schon mehrfach Musikgeschichte geschrieben. In Sound City wurde Musikgeschichte geschrieben Viele große Künstler wie Fleetwood Mac haben in den legendären Studios Platten wie "Rumors" und "Tango In The Night" aufgenommen. Für Fleetwood Mac haben die Sound City Studios aber noch eine ganz andere Bedeutung: hier sind Fleetwood Mac zusammengekommen, wie wir sie heute kennen, mit Stevie Nicks und Lindsey Buckingham. Neil Young, Tom Petty, Metallica und Co. Aber auch Neil Young hat dort Musik aufgenommen, Johnny Cash, Rick Springfield, Tom Petty and The Heartbreakers, Metallica und noch viele, viele mehr. Insgesamt wurden über 100 Alben dort aufgezeichnet. Viele davon sind echte Meilensteine. Sound City: Der perfekte Rocksound Vor allem für die Rockmusik war Sound City das perfekte Studio. Das lag zum einen an der ganz besonderen Raumakustik, die es dort gab, und zum anderen an dem Herzstück des Studios, dem Mischpult "Neve 8028", einem ganz besonderen Mischpult, das weltweit einzigartig ist. Dave Grohl haucht Sound City neues Leben ein Nach der Schließung der Sound City Studios hat Foo Fighters Frontmann und Nirvana Schlagzeuger Dave Grohl sich die legendäre Konsole gesichert und in sein "Studio 606" bringen lassen. Um den Geist der Sound City Studios neu aufleben zu lassen, hat er viele Musiker, die in Sound City ihre Platten aufgenommen haben, eingeladen, um nochmal zusammen mit ihm neue Musik zu schaffen. Mit dabei waren unter anderem Stevie Nicks, Paul McCartney und auch Rick Springfield. Links zum Podcast Hier gibt’s den Film und viele weitere Infos Sound City Homepage Youtube Channel zum Sound City Film Das Abbey Road Institute Frankfurt
Eric Bazilian und Rob Hyman von der Band The Hooters sind mit ganz vielen unterschiedlichen Musikstilen aufgewachsen und sozialisiert worden. Vermutlich ist auch das der Grund, warum die Musik der Band so viele unterschiedliche Stile in sich vereint. Eric Bazilian und Rob Hyman sind neugierige Spielkinder Hinzu kommt, dass die beiden verrückt danach sind, neue Musikinstrumente in die Hand zu nehmen, auszuprobieren und schlussendlich auch Instrumente sammeln. Das macht ihre Musik facettenreicher und auch wieder vielfältiger. Das geht allerdings nur wegen eines bestimmten Charakterzuges. Auch mit fortschreitendem Alter sind die Hooters immer noch neugierige Spielkinder geblieben – im positiven Sinne. Songwriter für Cyndi Lauper, Ricky Martin, Joan Osborne und Co. Eric Bazilian und Rob Hyman schreiben aber nicht nur Songs für die Hooters. Sie sind auch als Songwriter für andere große Künstler aktiv und haben hier schon einige Welthits produziert. Zum Beispiel den Song "One Of Us" von Joan Osborne, "Private Emotion", der durch Sänger Ricky Martin zu einem Hit wurde oder auch "Time After Time" von Cyndi Lauper. Der größte Hit, den Rob Hyman und Eric Bazilian mit The Hooters in Deutschland hatten, ist die tragische Geschichte von "Johnny B". Links zum Podcast Die Tourdaten der Hooters-Jubiläumstour Albumreview im Rolling Stone Ein Interview mit Eric Bazilian Bandbiographie bei laut.de
- 11.07.202232 min
Jeff Lynne ist ein erklärter Fan der Beatles und hatte sich damals auf die Fahne geschrieben dort weiterzumachen, wo die Beatles mit “I Am the Walrus” aufgehört hatten – Popmusik und klassische Musik zu kombinieren und mit avantgardistischen Ansätzen zu spicken. Und dieses Fantum, merkt man bei Jeff Lynne an vielen Stellen ganz deutlich. Jeff Lynne war ein Rock-Chamäleon Er orientiert sich musikalisch, als auch stimmlich immer mal wieder an großen Namen wie George Harrison, David Bowie, Bob Dylan und auch an dem Gitarrensound von Pete Townsend von The Who. Die Beatles, Bryan Adams und Co. – Jeff Lynne arbeitete mit den größten Stars der Welt Dass er sich so gut und talentiert bei den verschiedenen Bands und Künstlern bedienen konnte, lag auch daran, dass er selbst als Musikproduzent tätig war und viele der Künstler, die er verehrte, selbst produziert hat. Als Produzent hatte er zum Beispiel mit Tom Petty, Joe Cocker, den Beatles, Aerosmith und Bryan Adams zusammengearbeitet. Aufgezeichnet wurde das Album “Out Of The Blue” zusammen mit der deutschen Produzentenlegende Reinhold Mack in München. Die dortige Zusammenarbeit mit den verschiedenen Musikern hat Jeff Lynne sehr, sehr beeindruckt. Vor allem die Hingabe der Studiomusiker war für ihn einmalig. “Out Of The Blue” ist das siebte Studioalbum des Electric Light Orchestra und das erste Doppelalbum der Band. Bowie, Kraftwerk, Meat Loaf und Co. – 1977 war ein besonderes Musikjahr Neben dem Album “Out Of The Blue” hatte das Jahr 1977 aber noch viele andere musikalische Highlights: Fleetwood Mac bringen “Rumors” raus, Meat Loaf flattert als “Bat Out of Hell” durch die Charts, Kraftwerk rattern auf dem “Transeuropaexpress” durch die Playlisten und David Bowie strahlt mit seinen Heroes. Links zum Podcast Review bei Allmusic Bandbiographie bei laut.de Review auf den Babyblauen Seiten Review mit vielen Hintergrundinformationen und Videos Youtube-Kanal von “Electric Light Orchestra”
Die ersten beiden Alben der Band werden von Publikum und Kritikern gefeiert. Chrissie Hynde und Ray Davies, Sänger und Leadgitarrist der Kinks, sind ein Paar und sie erwartet ein Kind von ihm. Dann ändert sich alles. Die Welt von Chrissie Hynde zerbricht 1982 feuert Chrissie Hynde den Bassisten ihrer Band Pete Farndorn wegen seiner Heroinsucht, und zwei Tage später stirbt Gitarrist James Honeyman-Scott an einer Überdosis Kokain. Und es kommt noch schlimmer! Im April 1983 stirbt dann noch der Ex-Bassist der Pretenders Pete Farndon - ebenfalls durch eine Überdosis. Und obendrein platzt auch noch die Hochzeit mit Kinks-Frontmann Ray Davies. Das wäre das Ende für viele Bands - nicht für The Pretenders Für die meisten anderen Bands wäre diese Summe an Schicksalsschlägen vermutlich das endgültige Aus der Band gewesen. Nicht aber für Chrissie Hynde und ihre Pretenders. Trotzig und mit der für sie typischen Punk-Attitüde geht sie - zusammen mit Drummer Martin Chambers - ins Studio und singt sich Trauer, Trotz und Wut von der Seele. Zuerst mit der Hilfe von Gastmusikern, aber schon während der Aufnahmen zu “Learning To Crawl”, kristallisiert sich mit Malcolm Foster und Robbie McIntosh die neue Besetzung der Pretenders heraus. "Learning To Crawl" oder wie aus Trauer Energie wird Und die neue Band lernt erst das Krabbeln und dann das Laufen - und wie sie läuft, hört man auf "Learning To Crawl" vom ersten Ton an. Es rockt und rollt, es tröstet und wütet und es sprüht vor Spielfreude. Auf diesem Album kann man hören, wie aus Trauer Energie wird. Links zum Podcast Allmusic Review zum Album "Learning To Crawl" Portrait über "The Pretenders" bei laut.de Buchtipp: Die Autobiographie von Chrissie Hynde Der Youtube-Kanal von The Pretenders Chrissie Hynde im Interview im SZ-Magazin
Die ersten beiden Alben, die Supertramp veröffentlicht haben, waren wenig erfolgreich. Kam "Supertramp" immerhin noch auf Platz 158 in den Billboard 200 (USA), hat sich der Nachfolger "Indelibly Stamped" in keiner Hitparade blicken lassen. Die Karriere von Supertramp stand daher schon am Anfang vor dem Ende. Aber Roger Hodgson, Rick Davis und nicht zuletzt auch ihr Financier, der niederländische Industrielle Stanley August Miesegaes, glaubten weiter an eine Zukunft der Band. Neue Bandmitglieder bei Supertramp Kevin Currie, Frank Farrell und Dave Winthrop wurden ausgetauscht. Für sie kamen John Helliwell, der vor seiner Zeit als Rockstar als Saxophonist in Stripclubs musiziert hatte, Bob Siebenberg (auch bekannt als Bob C. Benberg), der in einer „Pub-Rock“-Band getrommelt hat und Dougie Thomson. Er hatte vorher schon ein paar Mal Bass bei Supertramp gespielt und wurde nun zum festen Mitglied. Die erste Single in dieser Besetzung war "Land Ho". Der Song wurde zwar auch kein Hit, aber der neue Klang war nicht zu überhören. Supertramp stellen alles auf den Kopf Während der ersten Schaffensphase haben die beiden Band-Chefs Rick Davis und Roger Hodgson noch gemeinsam Lieder geschrieben. Das änderten sie bei der Arbeit an "Crime Of The Century". Jeder schrieb und arbeitete für sich alleine an den Stücken, erst im Studio wurden die Kompositionen dann mit der Band "erarbeitet". Das führte dazu, dass beide ihre großen Stärken ausspielen konnten. Roger Hodgson, ein Meister der hitverdächtigen Melodien, immer irgendwie melancholisch, aber immer auf den Punkt. Rick Davis‘ Lieder hatten dagegen immer eine leise Ironie und etwas mehr "Rockfeeling". Mit dieser Mischung wurden Supertramp zu einer der erfolgreichsten Bands der Siebziger Jahre und nicht ganz zu Unrecht werden sie in ihrer Gegensätzlichkeit auch mit einem anderen Songschreiber-Duo verglichen: John Lennon und Paul McCartney. "Crime Of The Century" ist der Durchbruch für Supertramp „Crime Of The Century“ wird musikalisch und kommerziell der Durchbruch für Supertramp. Platz 4 in Großbritannien, in Deutschland Platz 5 und in den USA immerhin auch Top 40. Die erste ausgekoppelte Single, "Dreamer" kommt sogar in Neuseeland in die Charts und der Titel entwickelt sich zu einem der Supertramp-Klassiker. Diesen Titel hatte Roger Hodgson schon im Alter von 19 Jahren geschrieben und ihn für dieses Album aus dem Archiv geholt. Nur die Fans in den USA spielten nicht ganz mit, ihnen gefiel die B-Seite besser, das von Rick Davies geschriebene "Bloody Well Right". Supertramp werden zu Superstars Seit erscheinen des Albums sind Supertramp Superstars. Sie werden daran gemessen. Diesem Druck halten sie, zumindest in den folgenden acht Jahren, Stand. Kaum ein Album ohne Hitsingle und auf ihren Tourneen werden Supertramp gefeiert. Auch die Produktion und der Klang des Albums setzen Maßstäbe. "Crime Of The Century" kann auch im Alter noch ohne Weiteres mit modernen Alben mithalten. Links zum Podcast Album Review auf Allmusic.com Supertramp Bio im Rolling Stone Interview mit Drummer Bob Siebenberg zu "Crime Of The Century"
Viele Kritiken aus dem Erscheinungsjahr 1982 feiern das Album, gespickt mit ein bisschen Verwunderung über die Platte. Mitchell Cohen von Creem hat das Album so beschrieben: "Ein Stück prächtigen Kitsches" und dass "das ganze Ding so blumig, so übertrieben und so verdammt eingängig ist – man möchte "The Look Of Love" ein zweites Mal hören, bevor es halb vorbei ist; es ist ein Auflauf von etwa vierzig verschiedenen Pop-Hits und Werbejingles, dass man sich schuldig fühlt, weil man darauf hereingefallen ist." Lobeshymnen und Kritik für “The Lexicon Of Love” Aber wie es in der Popmusik so üblich ist, gibt es neben vielen blumigen Lobeshymnen auch echte harte Kritik. Ken Tucker vom Philadelphia Inquirer schrieb zum Beispiel wenig begeistert: "Zimperliche Tanzmusik, leicht vom Beat und schwer von der Art des schwermütigen Gesangs, den die verweichlichten englischen Rockmusiker häufig mit Leidenschaft verwechseln." Ein Konzeptalbum über das Scheitern der Liebe Das Album “The Lexicon Of Love” wurde oft als Konzeptalbum über das Scheitern einer Liebe angesehen. Schon der Titel lässt ja ein Konzept dahinter vermuten. Es sind sozusagen verschiedene Abschnitte und Artikel über die Liebe und eben deren Scheitern. Der Bandname ABC passt ja auch zum alphabetisch sortierten Lexikon. Martin Fry hat immer bestritten, dass es ein Konzeptalbum im engeren Sinne sei – trotzdem gib’s auf dem Album zumindest eine thematische Stringenz und auch eine Struktur, die nicht zufällig ist. Welterfolge Made in Sheffield Die Band ABC kommt aus dem nordenglischen Sheffield. Das mag ziemlich abgelegen und weit weg sein, wenn man es von London aus betrachtet, aber es ist eine der größten Städte Englands mit einer guten halben Million Einwohnern. Früher war Sheffield ein Zentrum der britischen Stahlindustrie – quasi das Pendant zur deutschen Stadt “Solingen”. Anfang der 80er liegt die Industrie in Sheffield am Boden und die Stadt ist offiziell in der “ärmsten Region des Landes” – es gibt kaum noch Jobs in der Bergarbeiterstadt. Der Weg aus Sheffield und eben aus der Armut raus führte für einige Menschen über die Musik. Nicht nur für die Jungs von ABC, sondern auch für Musiker wie Joe Cocker, Paul Carrack oder die Rockband Def Leppard – allesamt aus Sheffield.
- 13.06.202226 min
Weltrettung durch Liebe Auf seinem Konzeptalbum “The Rise And Fall of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars” schlüpft David Bowie in die Rolle des Rockstars Ziggy Stardust, der erfährt, dass die Welt in fünf Jahren durch eine Naturkatastrophe untergehen soll. Infolgedessen versucht Ziggy Stardust den Untergang der Welt zu verhindern und die Welt durch Liebe zu retten. David Bowie als Ziggy Stardust scheitert Hätte das mit der Weltrettung im Rahmen des Albums geklappt, würde im Titel wohl kaum “...And Fall Of Ziggy Stardust” stehen. Der Rock ‘n’ Roll Messias Ziggy scheitert mit seiner Mission und das Album endet mit dem Song “Rock ‘n’ Roll Suicide”. David Bowie vereint bei Ziggy Stardust viele Elemente David Bowie nur als Musiker zu bezeichnen, würde dem Ausnahmekünstler nicht gerecht werden. Die Figur, die Bowie für das Konzeptalbum “The Rise And Fall of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars” erschaffen hat, findet dabei nicht nur auf dem Album selbst statt. Er vereint unterschiedlichste Kunstformen und nimmt auch die Persönlichkeit Ziggy Stardust über die Grenzen des Albums hinaus an: Theater, Schauspiel, Pantomime, Rock ‘n’ Roll – Wie er diese Persönlichkeit des Ziggy Stardust kreiert und [...] eineinhalb Jahre als Ziggy Stardust lebt. Quelle: Katharina Heinius, im SWR1 Meilensteine Podcast Links zum Podcast Diplomarbeit von Manuela Wurm Uni Wien zum Album YouTube Kanal von David Bowie
- 30.05.202244 min
“Eye In The Sky” ist bereits das sechste Studioalbum der Band, die vor allem in ihren ersten Jahren sehr produktiv waren. Von 1975 bis 1980 veröffentlichte die Band jedes Jahr ein neues Album. Dieses „Auge am Himmel“ steht bei dem Albumtitel für die Überwachung. Es ist nämlich ein Konzeptalbum, dass die Annahme voraussetzt, dass wir unter ständiger Beobachtung stehen. "Eye In The Sky" – Grammy nach 35 Jahren Das Album wurde nach seiner Veröffentlichung 1982 für zwölf Grammys nominiert, konnte damals aber keinen gewinnen. Erst 2019. 35 Jahre später gab es zur Wiederveröffentlichung des Albums endlich einen Grammy für das “Best Immersive Audio Album” (übersetzt: das beste Raumklang-Album). Dabei kannte sich Bandgründer Alan Parsons schon bei der Ur-Veröffentlichung mit Raumklang und Sound aus. Zusammenarbeit mit den Beatles Nicht umsonst war er Tontechniker in den legendären Abbey Road Studios und hat auch bei den letzten Platten der Beatles am Sound getüftelt. In den Abbey Road Studios lernte Parsons dann auch Eric Woolfson kennen. Nach nur einem Jahr gründeten die beiden dann das “Alan Parsons Project”. Links zum Podcast Offizielle Website des Albums "Eye in the Sky" Review von Stephen Thomas Erlewine bei Allmusic Youtube-Kanal des Alan Parsons Project
“Exile On Main St.” – Meisterwerk oder Mumpitz? "Exile On Main St" – ein Doppelalbum, das zu großen Teilen in Südfrankreich entstanden ist. Musikkritiker Lenny Kaye schrieb damals, die Platte habe "einen engen Fokus auf die grundlegenden Komponenten des Stones-Sounds, wie wir ihn immer gekannt haben". Ein Vorwurf, den die Rolling Stones sich öfter anhören mussten. Andere Kritiker haben das Album genau aus diesem Grund gefeiert. Richard Williams vom Melody Maker bezeichnete "Exile On Main St" als das beste Album der Band und er schrieb, dass es "seinen Platz in der Geschichte einnehmen wird", da die Musik "den Spott und die Pfeile der empörten Ablehnungskünstler völlig zurückweist. Es beantwortet ein für alle Mal alle Fragen über ihre Fähigkeiten als Rock 'n' Roller." "Das beste Album der Welt" Als die negativen Kritiken nach und nach verstummten, fasste Gitarrist Keith Richards es mal so zusammen: Als es (Exile On Main St) herauskam, verkaufte es sich anfangs nicht besonders gut, und es wurde auch so ziemlich überall verrissen. Aber innerhalb von ein paar Jahren haben die Leute, die die Kritiken geschrieben hatten, in denen es als ein Stück Scheiße bezeichnet wurde, es als das beste verdammte Album der Welt gepriesen. Quelle: Keith Richards "Exile On Main St" ist auf fast allen Bestenlisten ganz vorne Heute findet sich "Exile On Main St" auf praktisch allen Albumbestenlisten auf den vorderen Plätzen. Auf der berühmten Rolling Stone Liste der 500 besten Alben aller Zeiten belegte "Exile" lange den siebten Platz, ist inzwischen allerdings auf Platz 14 abgerutscht. Aber was heißt das schon bei 500 Alben. Links zum Podcast Das Buch "Exile On Main St – Ein höllischer Sommer mit den Rolling Stones" Artikel im Rolling Stone über den verbotenen Dokumentarfilm "Cocksucker Blues" Die Biographie von Keith Richards "Life"
Iron Maiden, Paul McCartney uvm. – 1982 ein legendäres Musikjahr Das Jahr 1982 hatten wir anlässlich der vielen 40sten Albumjubiläen ja schon oft besprochen. Iron Maiden, Paul McCartney und viele andere Künstler und Bands haben in diesem Jahr Meilensteine der Musikgeschichte veröffentlicht. Magaret Thatcher ist Premierministerin von Grossbritannien und zieht um die Falklandinseln gegen Argentinien in den Krieg. Die deutschen Charts sind von der “Neuen Deutschen Welle” (NDW) dominiert. Musiker Wolf Maahn kennt Bryan Ferry persönlich Zu Gast im Podcast ist Wolf Maahn. Der Musiker und seine Band waren in den 80ern als Vorband mit Roxy Music auf Tour – überall in Deutschland. Im Podcast erinnert er sich an die Band und auch an Roxy-Music-Frontmann Bryan Ferry. Vor allem auch der erste Eindruck des Albums "Avalon" ist Wolf Maahn sehr lebhaft in Erinnerung geblieben: Das war sowas wie Baden im Sound. [...] Ich war völlig geflashed von diesem Sound. [...] Natürlich war die Musik auch einfach anders und sehr sehr elegant, kultiviert – das war die Hochkultur der Popmusik, so wirkte es auf mich. Quelle: Wolf Maahn, Musiker im SWR1 Meilensteine Podcast Das mystische Avalon Avalon, das ist übrigens in der britischen bzw. keltischen Sagenwelt eine mystische Insel, die im Nebel versteckt ist. Hierhin soll sich der sterbende König Artus zurückgezogen haben. Aber ist er wirklich gestorben? Oder hat ihn die Heilerin Morgan Le Fey gepflegt und geheilt hat? Wer weiß! Alles ziemlich neblig in dieser Geschichte. Links zum Podcast Seite unsere Studiogastes Wolf Maahn mit aktuellen Tourdates Albumreview zu "Avalon" im Magazin Rolling Stone Youtube-Kanal von Roxy Music
- 09.05.202255 min
Die Fachpresse war von dem Album zunächst nicht wirklich begeistert. Der Record Mirror schrieb Rio sei, "durch und durch kompetent und doch ohne die Seele, die Leidenschaft und den Witz, die eine große Platte ausmachen". “Rio” klingt immer noch frisch! Allerdings sollte sich diese Sichtweise mit der Zeit ändern, vielleicht auch weil die Musik von Duran Duran und vor allem vom Album "Rio" bis heute überlebt hat und keinesfalls klingt, als wäre es 40 Jahre alt. Und anders als die Kritiker damals wissen wir heute, was für ein wegweisendes Album der New Romantic und New Wave Ära "Rio" werden sollte. Musiklegende und Live-Aid-Initiator Bob Geldof betitelte das Album "Rio" mal so: It’s a fucking killer second album! Quelle: Bob Geldof, Musik & Live-Aid-Initiator Platin, Gold und ein Grammy für “Rio” Aber nicht nur Bob Geldof feierte das Album, vor allem auch die Fans von Duran Duran waren von der Platte begeistert. Insgesamt wurde das Album mehr als zweieinhalb Millionen Mal verkauft und wurde sechs Mal mit Platin und einmal mit Gold ausgezeichnet. Darüber hinaus bekamen Duran Duran für das Musikvideo zum Song "Hungry Like The Wolf" 1984 noch den Grammy in der Kategorie "Bestes Musikvideo / Kurzfilm". Neben den beiden SWR1-Musikredakteuren ist auch Sängerin und Autorin Lucie van Org zu Gast im Podcast. Sie kennt man vor allem auch als Frontfrau der Band "Lucilectric". Links zum Podcast YouTube Channel von Duran Duran Buch über das Album "Rio" "Gefährlich gute Grooves – Liebe Tod & Duran Duran" von Gitarrist John Taylor
Zum Beispiel berufen sich auch Bands wie die Metal-Ikonen von Iron Maiden auf Wishbone Ash. Und wenn man sich anschaut, in welche Genres man die Band einordnen kann, wird schnell klar, dass sie Maßstäbe über den Tellerrand hinaus gesteckt haben. Progressive Rock, Folk Rock und Hardrock. Wishbone Ash vereinen in sich viel von dem, was Anfang der 70er an musikalischen Innovationen am Start war. Wishbone Ash – Musikalische Innovation und der Blick ins Mittelalter Thematisch interessieren sich Wishbone Ash eher für die Vergangenheit. Vor allem das Mittelalter hat es der vierköpfigen Band auf ihrem dritten Album "Argus" angetan. Das merkt man schon, wenn man sich die Titelliste der Platte anschaut. Darauf sehen wir Songs wie "Time Was", "The King Will Come", "Warrior" oder auch den Abschlusssong des Albums "Throw Down The Sword". 1972 – ein wichtiges Jahr für die Pop- und Rockgeschichte Neben Wishbone Ash war das Jahr 1972 generell ein wichtiges Jahr für die Pop- und Rockwelt. Viele unterschiedliche Musikströmungen haben sich "aufgefächert", wie SWR1-Musikredakteur Christian Pfarr feststellt. Niemals zuvor und niemals danach schafften es so viele unterschiedliche Musikströmungen gleichzeitig im Mainstream zu bestehen. Da war zum einen der Hardrock mit Deep Purple, Uriah Heep und Led Zeppelin. Dann gab es noch den Progressive Rock mit Genesis, Yes, Jethro Tull und Emerson Lake and Palmer. Dazu kam dann noch die neue Strömung des Glamrock im Mainstream an, mit Bands wie T. Rex und Slade. Links zum Podcast Album Review zu "Argus" bei Allmusic Album Review zu "Argus" bei Sputnikmusic Die Geschichte des Gitarrenmodells "Flying V" Wishbone Ash Homepage
Staraufgebot: Paul McCartney holt Ringo Starr und Stevie Wonder Paul McCartney findet zurück zu alter Kreativität und Schaffenskraft und er hat interessante Gäste dabei. Zum ersten Mal seit 1970 trommelt Ex-Beatle Ringo wieder auf einem McCartney Album. Mit dabei sind auch Stevie Wonder und Pauls Rockabilly Idol Carl Perkins. McCartney-Comback durch Karibik-Feeling? Einige der Songs für das Album “Tug Of War” entstehen auch in besonders entspannter und kreativer Atmosphäre auf der Karibikinsel Montserrat, wo der ehemalige Produzent der Beatles George Martin ein Tonstudio unterhielt. Vielleicht war es der Mix aus Entspannung, alten Bekannten und zurückgewonnener Freiheit, dass “Tug Of War” den Nährboden für ein richtig gutes Album gab. "Tug Of War" Kritiker sind begeistert! Kritiker und Fans feiern “Tug Of War”. Der Rolling Stone schreibt den lustigen Satz, das Album sei “das Meisterwerk, das jeder Paul McCartney zugetraut hat”. Er knüpft damit also an seine alte Schaffenskraft an und betreibt auch aktive Beatles Vergangenheitsbewältigung. Eineinhalb Jahre zuvor war John Lennon erschossen worden und McCartney singt seinem alten Freund und Raufbruder mit dem Song “Here Today” eine posthume Liebeserklärung. Links zum Podcast Das Lyrics Buch von Paul McCartney Paul McCartney – "We All Stand Together" (The Frog Song) Super Deluxe Version des Albums mit dickem Buch und vielen Extras
- 11.04.202220 min
In Deutschland allerdings wurde er auch mit dieser Platte nicht wirklich erfolgreich. Bis auf seinen größten Hit “Jack And Diane”, der lief auch bei uns im Radio. Neben dem großen Hit gab es auf dem Album aber noch viel mehr tolle Songs, die sich angefühlt haben, wie Musik von Bruce Springsteen oder auch Tom Petty. John Mellencamp klingt wie Bruce Springsteen und Tom Petty Das liegt nicht alleine an der Art und Weise, wie die Songs produziert worden sind, sondern auch an der Themenauswahl, um die es in den Songs geht. Songs aus der echten Arbeiterklasse. Dass die in den USA gut angekommen sind, erscheint schon fast logisch. In den USA wurde das Album sogar fünf Mal mit Platin ausgezeichnet. Über 100 Wochen lang konnte sich “American Fool” in den amerikanischen Top 100 Billboard Album Charts halten. In Deutschland hat es die Platte nicht einmal in die Top 100 geschafft. Ein echter Working-Class-Hero aus Indiana Das liegt vermutlich auch daran, dass “American Fool” ein durch und durch amerikanisches Album ist. Geschrieben von einem jungen Mann mit einer schweren Kindheit, der mitten in Amerika – genauer gesagt Indiana – geboren und aufgewachsen ist, kann John Mellencamp eben auch genau diese Arbeiterklasse-Songs schreiben, die die Amerikaner bis heute so gerne hören. Woher kommt das "Cougar bei John "Cougar" Mellencamp? Eine der spannendsten Geschichten rund um John “Cougar” Mellencamp, Johnny Cougar oder Cougar Mellencamp, ist natürlich die um seinen Namen. Woher kommt dieses “Cougar”? Und warum überhaupt? Die Antwort auf diese Frage gibt es im Podcast. Links zum Podcast Review zu “American Fool” von Stephen Thomas Erlewine Review zu “American Fool” von Ken Emerson Musikvideo zu “Hand To Hold On”
Immer wieder taucht Prince bei den Vorschlägen auf, die uns als Hörerwünsche über unsere Mailadresse meilensteine@swr.de erreichen. "Sign o' the Times" oder "Purple Rain"? Vor einem knappen Jahr haben wir das Album „Purple Rain“ besprochen, weil die Nummer, die dem Album den Namen gab, so ein gigantischer Erfolg war und bis heute ist. Jetzt geht es aber um "Sign o' the Times" von Prince aus dem Jahr 1987. Vorweg – Ende 2021 haben wir unsere Planung für 2022 weitestgehend abgeschlossen. Aber dass das Friedenszeichen, welches anstelle des Wortes „Of“ im Albumtitel zu finden ist, jetzt mit dem Erscheinen des Podcasts Anfang April 2022 so ein wichtiges Zeichen der Zeit ist, konnten wir nicht ahnen. Insofern ist es vielleicht doch ganz gut, dass wir "Sign o‘ the Times" erst jetzt besprechen, da sich so viele Menschen weltweit, aber vor allem in der Ukraine, nach Frieden sehnen. Kritiker schwärmen über "Sign o' the Times" Ein Doppelalbum, das viele Fans und Kritiker schwärmen ließ – aber auch wie bei Prince üblich polarisiert hat. Stephen Thomas Erlewine von Allmusic stellt das Album auch aufgrund seiner stilistischen Fülle auf eine Stufe mit dem weißen Album der Beatles oder "Exile On Mainstreet" der Rolling Stones. Kollege Dieter Römer von der FAZ diagnostiziert bei Prince ein „Schmoren im eigenen Saft“, schreibt aber dann: „Krude Texte, Abzählreime, Gemeinplätze, Vulgärphilosophisches und Endlosvariationen einzelner Zeilen mischen sich mit eindrucksvollen Schilderungen wie im grandiosen Titelstück.“ Links zum Podcast Buchtipp zu Prince Eine Online-Enzyklopädie zu Prince Die offizielle Website von Prince Artikel des Rolling Stone zur Entstehungsgeschichte von “Sign o’ the Times” Musikvideo zum Song “Sign o’ the Times”
- 28.03.202242 min
Am 8. April 1982 kam die Platte raus und die ist bis heute das erfolgreichste Album von Toto – mit Abstand. Mehr als zwölf Millionen mal wurde das Album verkauft und auch vielfach ausgezeichnet: Allein sechs Grammys gab es 1983 für die Platte. Unter anderem für das “Album des Jahres” und die “Produzenten des Jahres”. Dabei standen die Vorzeichen gar nicht so gut, denn die Band selber stand bei der Produktion unter ziemlichem Druck Hits abzuliefern. Toto IV klingt auch nach 40 Jahren noch frisch Was bei dem ganzen Album auffällt, ist die klangliche Perfektion. Auch heute klingt die Platte nicht, als wäre sie bereits 40 Jahre alt. Sie klingt immer noch frisch, glasklar und dynamisch. Wie Toto diesen Sound erreicht haben, das erläutern wir im Podcast. “Africa” und “Rosanna” – Totos größte Hits auf einem Album Einer der größten Hits von Toto ist sicherlich “Africa”, auch zu finden auf “Toto IV”. Geschrieben wurde der Song von den Keyboardern und Sängern David Paich und Jeff Porcaro. Die Textidee zum Song stammte von Paich, der, als der Song geschrieben wurde, noch nie einen Fuß auf afrikanischen Boden gesetzt hatte. Ein weißer Kerl, schreibt einen Song über den schwarzen Kontinent – man könnte meinen, dass es sich um kulturelle Aneignung, also Kulturimperialismus handelt. Aber ganz so einfach ist es dann glücklicherweise doch nicht. Inspirationsquelle für den Song war unter anderem eine TV-Dokumentation über Afrika, das National Geographic Magazin und eine kindliche Trance Erfahrung – die ganze Geschichte dahinter gibt es natürlich bei uns im Podcast. Links zum Podcast Musikvideo zum Song “Africa” Musikvideo zum Song “Rosanna” Der Angel City Chorale mit einer Coverversion von “Africa” Making-Of zum Album “Toto IV”
- 11.03.202233 min
In den USA war die Platte sogar fast drei Jahre lang in den Top 100 Albumcharts - genauer gesagt 141 Wochen. Da wundert es auch niemanden, dass die Platte alleine in den USA mehr als 15 Millionen Mal verkauft wurde. “Born In The USA” macht Bruce Springsteen zum Weltstar Entstanden sind die meisten Songs von “Born In The U.S.A.” dabei eigentlich schon vorher, als er an seinem Vorgängeralbum “Nebraska” gearbeitet hat. Das er quasi komplett im Alleingang ohne die legendäre E-Street-Band gemacht hat. Dabei war “Nebraska” ein sehr ruhiges und zurückgenommenes Album. Bruce Springsteen – der Normalo-Megastar Das Besondere an der Musik und auch an den Songtexten von Bruce Springsteen ist, dass er das Einfache beschreibt. Er widmet sich in seinen Songtexten dem einfachen amerikanischen Arbeiter, beschreibt in seinen Texten dessen Sorgen, Ängste und auch Träume. Vermutlich ist “der Boss” auch deshalb weltweit so beliebt. Links zum Podcast Als "der Boss" die Mauer erzittern ließ: Springsteen in der DDR aus der Schweriner Volkszeitung (5.07.2013) Bruce Springsteen rockt in Ost-Berlin, 1988 “Born in the U.S.A.” (Musikvideo) “I’m On Fire” (Musikvideo) Springsteen Homepage Album-Review im Rolling Stone
- 07.03.202298 min
In diesem Jahr ist auch Kulturstaatsministerin Claudia Roth mit dabei. Vor ihrer politischen Karriere hat sie unter anderem als Tourmanagerin der Kultband Ton Steine Scherben deutsche Musikgeschichte geschrieben. Im Podcast spricht sie über die Besonderheiten der Band, insbesondere natürlich auch zu Sänger Rio Reiser. Sie war nicht nur die Managerin der Band, sondern auch die Mitbewohnerin. Claudia Roth: "Rio Reiser war der Suppenkönig" Einige Zeit hat sie zusammen mit den Musikern wie eine Familie in deren Bauernhaus in Norddeutschland gelebt. Sie erzählt, was sie damals bewegt hat, warum diese Zeit ihr Leben maßgeblich beeinflusst hat und auch, warum Rio Reiser ihr persönlicher Suppenkönig war. Stefanie Heinzmann liebt Singer/Songwriter Asgeir Auch Sängerin Stefanie Heinzmann ist mit dabei. Die kennen wir aus den Charts mit sehr positiven und schnellen Songs. Umso interessanter, dass ihr persönlicher Meilenstein sehr, sehr ruhig ist. Der kommt vom isländischen Singer/Songwriter Asgeir. Stefanie Heinzmann erklärt, warum sie den so sehr bewundert und was das Album beim Hören mit ihr macht. Ich bin wirklich ein bisschen süchtig nach dem Album! Quelle: Stefanie Heinzmann im Meilensteine Podcast über das Album "Bury The Moon" Außerdem spricht Stefanie Heinzmann auch darüber, warum sie sich die Haare abrasiert hat und was diese Erfahrung mit ihr gemacht hat. "Girls Just Wanna Have Fun" – Lucie van Org über das Vorbild Cyndi Lauper Autorin und Sängerin Lucie van Org, kennen wir noch aus den 90ern. Damals war sie die Sängerin der Band "Lucilectric". Im Podcast erzählt sie, warum sie nie ein Popstar sein wollte, was das Schreiben von Drehbüchern mit dem Schreiben von Songs gemeinsam hat und warum ihr großes Vorbild damals Cyndi Lauper war und sie die Sängerin bis heute bewundert. Links zum Podcast Website von Claudia Roth Website von Lucie van Org Website von Stefanie Heinzmann Youtube-Kanal von Stefanie Heinzmann Claudia Roth zitiert Rio Reiser bei der Abschiedsrede von Annalena Baerbock Lucie van Org und Jennifer Weist im YAENNIVER Song "Mädchen Mädchen"
Mit Progressive Rock ist es ja nicht immer ganz so einfach. Für die einen ist diese komplexe Musik die Erhebung der Rockmusik zu einer ernsten Kunstform. Für die anderen ist es Verrat an den Wurzeln des Rock. Progressive Rock: Wenn Rock zur Kunstform wird Es gibt aufwendige Arrangements, teilweise für den Rockbereich exotische Instrumente, es werden Konzeptalben gemacht, Stücke mit Überlänge und ausufernden Soli. Für manche ein echter, kunstvoller Genuss, für andere übertriebene Angeberei. Wenig streiten kann man sich aber darüber, welchen Einfluss die Entwicklung des Progressive Rock und auch diese Polarisierung auf die Entwicklung der Rock und Popmusik hatte. Und auf diesen Meilenstein, hatten nicht nur verschiedene Musiker Einfluss, sondern auch die britische Künstler- und Comedytruppe “Monty Python”, denn Jethro Tull und vor allem Sänger, Flötist und Frontmann Ian Anderson haben dieses Album als Satire verstanden, was auch sofort klar wird, wenn man das Cover des Albums anschaut, das an "Monty Python's Flying Circus" erinnert. Thick As A Brick – ein Konzeptalbum durch und durch "Thick As A Brick" von Jethro Tull ist ein Musterbeispiel für ein Konzeptalbum. Eingehüllt in eine fiktive Zeitung, den "St Cleve Chronicle". In dem verschiedenste Inhalte zusammengefasst werden. So wie eine Titelstory, geschrieben von einem fiktiven Charakter, dem Jungen Gerald Bostock. Dieser soll auch die Songtexte für das Album "Thick As A Brick" verfasst haben. Eine der anspruchsvollsten und bahnbrechendsten Produkte des Rock. Quelle: Rolling Stone über "Thick As A Brick" Auf der Originalveröffentlichung auf Vinyl gibt es auch keine unterschiedlichen Songs auf dem Album. Da wird es nur durch die limitierten Möglichkeiten der Vinylscheibe in zwei Teile unterteilt. Mit der späteren Veröffentlichung auf CD gab es dann auch eine Auflistung mehrerer Songs. Lediglich für den Radiomarkt hatten Jethro Tull zum Zeitpunkt der Veröffentlichung einen rund drei minütigen Ausschnitt aus der Platte als Single veröffentlicht. Links zum Podcast Website zu "Thick As A Brick" Mit Originalausgabe des St Cleve Chronicle Jethro Tull Homepage Offizieller Youtube-Kanal von Jethro Tull


















