Post-Sex-Blues: Warum muss man manchmal nach dem Sex weinen?
Never Mind – Psychologie in 15 Minuten
17.01.2024
16 min
Beschreibung

*Triggerwarnung: In dieser Episode geht es um Weinen nach dem Sex und dessen Ursachen – eine davon sind Missbrauchserfahrungen in der Kindheit. Manche Hörer*innen könnten dies beunruhigend oder belastend finden.*

Ihr liebt euren Partner, seid mit der Beziehung und dem Sex zufrieden. Eigentlich alles gut also... bis auf, dass ihr manchmal nach dem Sex weinen müsst – und nicht wisst, warum. Was ist da los? Wir klären, woher der Post-Sex-Blues kommt, wie viele Menschen das betrifft und was Experten zu dem Phänomen sagen.


  • 46 Prozent der Frauen berichten, wenigstens einmal in ihrem Leben nach dem Sex geweint zu haben – und 41 Prozent der Männer.
  • Das Kuschelhormon Oxytocin kann wirken wie ein Stimmungsverstärker, zeigt diese Studie.
  • Bis 25 Prozent der Männer und 16 Prozent der Frauen geben an, Angst zu haben, beim Sex den Partner zu enttäuschen.
  • Sowohl bei Frauen als auch bei Männern gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischem Stress und Weinen nach dem Sex. Bei jenen, wo dieses Phänomen regelmäßig oder immer auftritt, spielen oft auch Missbrauchserfahrungen in der Kindheit eine Rolle.


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