Never Mind – Psychologie in 15 Minuten

Fanny Jimenez – Psychologin und Wissenschaftsjournalistin
187
20.10.2026
Beschreibung

Bleiben oder gehen? Nachgeben oder Konflikt riskieren? Sicherheit wählen oder etwas wagen?

Never Mind ist der Psychologie-Podcast für die Momente, in denen keine Entscheidung eindeutig richtig ist.

In "15 Minuten Psychologie" widmet sich Psychologin und Journalistin Dr. Fanny Jimenez jedem Dienstag einem psychologischen Thema aus dem Alltag – es geht um Beziehungen, Arbeit und das ganz normale Chaos im eigenen Kopf. In "Gefühlslage" schaut sie zum Ende der Woche gemeinsam mit Coach und Autor Berni Mayer ausgeruht und mit viel Hintergrund auf ein konkretes Dilemma: Warum bleiben wir in Situationen, die uns nicht guttun? Wann ist Zweifel ein wichtiges Signal – und wann hält er uns im Status quo gefangen? Und wie treffen wir Entscheidungen, obwohl uns die letzte Sicherheit fehlt? Die Antworten kommen nicht aus dem Bauch heraus. Never Mind greift aktuelle Studien auf, ordnet den psychologischen Forschungsstand ein und übersetzt wissenschaftliche Erkenntnisse in überraschende Perspektiven und konkrete Hilfestellungen für den Alltag.

Für alle, die nicht an zu wenig Optionen scheitern, sondern an zu vielen guten Gründen.

Neue Folgen gibt es jeden Dienstag und Freitag. Jetzt folgen für bessere Entscheidungen in einer Welt ohne eindeutige Antworten.

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Häufig erwähnt
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Episoden
  1. Reue hört sich meist so an: Hätte ich damals bloß den Job angenommen. Hätte ich mich bloß früher getrennt. Hätte ich mich mehr um diese Freundschaft gekümmert. Oder: Hätte ich bloß diesen einen Satz einfach nie gesagt. Warum lassen uns manche verpassten Chancen und falschen Entscheidungen noch Jahre später nicht los? In dieser Folge geht es darum, warum wir kurzfristig häufig eher unsere Fehler bereuen, langfristig aber besonders das, was wir nicht getan haben. In welchen Lebensbereichen bereuen Menschen etwas am meisten? Warum kann Reue tatsächlich nützlich sein? Und woran erkennt man den Punkt, an dem man nichts mehr aus der Vergangenheit lernt, sondern nur noch versucht, sie im Kopf umzuschreiben? Außerdem gebe ich euch Fragen an die Hand, mit denen ihr prüfen könnt, ob eure Reue noch etwas verändern kann – oder ob es Zeit ist, die Lektion mitzunehmen und die Vergangenheit dort zu lassen, wo sie ist. Studien: Gilovich & Medvec (1994): The temporal pattern to the experience of regret. Gilovich & Medvec (1995): The experience of regret: What, when, and why. Roese & Summerville (2005): What We Regret Most … and Why. Epstude & Roese (2008): The Functional Theory of Counterfactual Thinking. Wrosch, Bauer & Scheier (2005): Regret and quality of life across the adult life span. Zhang & Chen (2016): Self-Compassion Promotes Personal Improvement From Regret Experiences via Acceptance. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    • Carsten Fritsch
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  2. Du weißt genau, was du tun müsstest – und machst trotzdem erstmal etwas anderes. Prokrastinieren nennt man das: etwas aufschieben, von dem man weiß, dass es sowieso erledigt werden muss und es eher Nachteile hat, es zu schieben. Fanny tendiert ein bisschen dazu, steuert aber gegen. Berni dagegen macht eher das Gegenteil Er erledigt Dinge am liebsten sofort. Und tatsächlich hat auch das einen Namen: Präkrastination. In dieser Folge von "Gefühlslage" geht es nicht darum, wie man möglichst alles sofort erledigt. Berni und Fanny sprechen darüber, wie man zum richtigen Zeitpunkt ins Handeln kommt, und wann der überhaupt ist. Warum schieben wir unangenehme Aufgaben auf, obwohl wir wissen, dass der Stress dadurch nur größer wird? Wann ist Aufschieben absolut sinnvoll? Warum kann auch vorschnelles Erledigen ineffizient sein? Und welche Strategien helfen tatsächlich dabei, den entscheidenden Schritt von „Ich müsste“ zu „Ich fange jetzt an“ zu schaffen? Studien: Steel (2007): The nature of procrastination: A meta-analytic and theoretical review of quintessential self-regulatory failure, Psychological Bulletin, 133(1), 65–94. Sirois & Pychyl (2013): Procrastination and the Priority of Short-Term Mood Regulation: Consequences for Future Self, Social and Personality Psychology Compass, 7(2), 115–127. Rosenbaum, Gong & Potts (2014): Pre-Crastination: Hastening Subgoal Completion at the Expense of Extra Physical Effort, Psychological Science, 25(7), 1487–1496. Fournier et al. (2019): Which task will we choose first? Precrastination and cognitive load in task ordering, Attention, Perception, & Psychophysics, 81, 489–503. Gollwitzer & Sheeran (2006): Implementation Intentions and Goal Achievement: A Meta-analysis of Effects and Processes, Advances in Experimental Social Psychology, 38, 69–119. Wohl, Pychyl & Bennett (2010): I forgive myself, now I can study: How self-forgiveness for procrastinating can reduce future procrastination, Personality and Individual Differences, 48(7), 803–808. Zhou et al. (2026): Beyond positive thinking: A randomized trial of mental contrasting with implementation intentions to curb academic procrastination, Acta Psychologica, 262, 106168. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    • Bernie
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  3. Du bist gut in deinem Job. Vielleicht war er lange sogar genau richtig für dich. Und trotzdem merkst du irgendwann: Etwas stimmt nicht mehr. Liegt es am Job? Am Unternehmen? Oder daran, dass du dich selbst verändert hast? In dieser Folge geht es darum, warum wir uns Arbeit teilweise passend zu unserer Persönlichkeit aussuchen – und warum diese Passung trotzdem nicht automatisch zufrieden macht. Was passiert, wenn der Job zwar zu unseren Stärken passt, aber nicht mehr zu unseren Werten oder Bedürfnissen? Und kann Arbeit uns über die Jahre sogar selbst verändern? Außerdem: Drei Fragen, mit denen ihr herausfinden könnt, was genau eigentlich nicht mehr passt: die Tätigkeit, die Art zu arbeiten oder der Ort, an dem ihr sie macht. Studien: Yu et al. (2026): Reciprocal relationships between personality traits and job satisfaction? A continuous time approach with two investigations, Journal of Applied Psychology. Die Studie zeigt wechselseitige Zusammenhänge zwischen Jobzufriedenheit und bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen über die Zeit. Roberts, Caspi & Moffitt (2003): Work experiences and personality development in young adulthood, Journal of Personality and Social Psychology. Persönlichkeit sagte spätere Arbeitserfahrungen voraus; zugleich hingen Arbeitserfahrungen mit Persönlichkeitsveränderungen zusammen. Ghetta et al. (2020): Birds of a feather flock together: How congruence between worker and occupational personality relates to job satisfaction over time, Journal of Vocational Behavior. Eine stärkere Ähnlichkeit zwischen eigener Persönlichkeit und dem typischen Persönlichkeitsprofil des Berufs bedeutete über die Zeit nicht automatisch mehr Jobzufriedenheit. Verquer, Beehr & Wagner (2003): A meta-analysis of relations between person–organization fit and work attitudes, Journal of Vocational Behavior. Besonders die Passung zwischen eigenen und den Werten der Organisation hing mit Jobzufriedenheit und Commitment zusammen. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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  4. In dieser BONUS-FOLGE hört ihr, wie Fanny zu Gast im Podcast "FettUcation" im Gespräch mit Serdar folgende Frage auslotet: Mein Ziel ist erreicht, warum bin ich nicht glücklich? In Serdars Beispiel geht es darum, beim Abnehmen ein Ziel zu erreichen, einen Meilenstein oder das Wunschgewicht. Oft glauben wir, dass sich mit einem bestimmten Zielgewicht alles anders anfühlen wird. Die Kleidung passt wieder, die Zahl auf der Waage sinkt, man erreicht einen Meilenstein und trotzdem fühlt es sich manchmal nicht so groß an, wie man es sich vorher vorgestellt hat. Ein Grund dafür ist, dass wir ziemlich schlecht darin sind, unseren zukünftigen emotionalen Zustand vorherzusagen. Affective Forecasting nennen Psychologen das. Wir denken: Wenn ich zehn, zwanzig oder dreißig Kilo abgenommen habe, dann bin ich glücklich. Dabei blenden wir aber aus, dass Job, Stress, Schlaf, Alltag, Familie, Sorgen und Social Media weiterhin mitentscheiden, wie es uns wirklich geht. Außerdem geht es um hedonistische Anpassung: darum, dass sich auch große Veränderungen irgendwann normal anfühlen. Die ersten zehn Kilo können sich riesig anfühlen, die nächsten zehn vielleicht schon weniger, obwohl sie objektiv genauso wichtig sind. Wir sprechen darüber, warum der Weg oft wichtiger ist als der Endpunkt. Nicht nur die Zahl auf der Waage am Ende macht etwas mit uns, sondern vor allem die kleinen Momente von Selbstwirksamkeit: eine Woche drangeblieben, besser gegessen, trainiert, reflektiert, alte Muster erkannt oder einfach nicht aufgegeben. Eine Folge über Abnehmen, Glück, Erwartungsdruck und Selbstwirksamkeit. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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  5. „Du bist aber auch empfindlich.“ Vielleicht hat dir das schon einmal jemand gesagt – oder du sagst es dir selbst. War der Kommentar wirklich respektlos? War das Verhalten tatsächlich eine Grenzüberschreitung? Oder reagiert mein inneres Alarmsystem gerade stärker, als die Situation es hergibt? In dieser kurzen Folge geht es darum, warum Menschen unterschiedlich sensibel auf mögliche Zurückweisung reagieren, weshalb ein starkes Gefühl noch kein Beweis für eine Grenzverletzung ist, und warum wir uns echte Grenzüberschreitungen trotzdem nicht wegargumentieren sollten. Entscheidend sind unter anderem drei Fragen: Wie eindeutig war das Verhalten? Ist es Teil eines Musters? Und was passiert, wenn ich meine Grenze klar ausspreche? Quellen: Downey & Feldman (1996), Journal of Personality and Social Psychology Gao et al. (2017), Clinical Psychology Review Deci et al. (2006), Personality and Social Psychology Bulletin __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    • Rejection
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  6. Was, wenn eigentlich noch gar nichts passiert ist, dein Kopf aber längst sämtliche Katastrophen der nächsten Jahre durchspielt? Jobverlust, Geld, Krankheit, Krieg, KI, die falsche Entscheidung: Gerade nachts kann aus realer Unsicherheit eine Endlosschleife werden. In dieser längeren Folge sprechen Fanny und Berni darüber, warum manche Menschen ein offenes „Ich weiß es noch nicht“ besonders schwer aushalten, wann vernünftige Vorsorge ins Grübeln kippt und warum sich Sorgen nachts oft so viel bedrohlicher anfühlen. Außerdem: Wie trennt man reale Risiken von Katastrophenketten? Wie viel Vorbereitung ist genug? Und was hilft, wenn um drei Uhr morgens der Kopf einfach nicht aufhören will, Gedankenschleifen zu drehen? Studien: Dugas, Koerner & Freeston (2026): State of the Science: Intolerance of Uncertainty, Behavior Therapy, 57(1), 17–36. Åkerstedt, Kecklund & Axelsson (2007): Impaired sleep after bedtime stress and worries, Biological Psychology, 76(3), 170–173. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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  7. Eine gute Führungskraft merkt, wenn jemand unsicher, überfordert oder frustriert ist, und kann darauf eingehen. Dieselbe Fähigkeit lässt sich theoretisch allerdings auch anders nutzen: Wer sehr gut versteht, was andere fühlen, weiß möglicherweise auch ziemlich genau, wie er sie beeinflussen kann. In dieser Folge geht es um die Frage, ob emotionale Intelligenz automatisch gute Führung bedeutet. Oder ob sie erstmal nur eine Fähigkeit ist, die unterschiedlichen Zielen dienen kann. Wann wird Menschenkenntnis zur Manipulation? Und woran merkt man, ob eine Führungskraft Emotionen nutzt, um Menschen besser zu verstehen – oder um ihren Widerstand geschickter zu umgehen? Studien: Miao, Humphrey & Qian (2018): A cross-cultural meta-analysis of how leader emotional intelligence influences subordinate task performance and organizational citizenship behavior Côté et al. (2011): The Jekyll and Hyde of Emotional Intelligence Kilduff, Chiaburu & Menges (2010): Strategic use of emotional intelligence in organizational settings: Exploring the dark side Miao et al. (2019): The relationship between emotional intelligence and the dark triad personality traits: A meta-analytic review Türkoğlu (2026): Emotional manipulation and selective competencies: the predictive role of emotional intelligence and Machiavellianism subdimensions among higher education administrators __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    • Nevermind
  8. Manche Ziele verfolgen wir jahrelang: die nächste Beförderung, den perfekten Körper, die eigene Firma. Aber wollen wir wirklich das Leben, das dahinterliegt? Oder vor allem das Gefühl, erfolgreich, bewundert oder endlich „gut genug“ zu sein? In dieser Folge geht es darum, warum Anerkennung ein starker Motivator sein kann, wann ein Ziel zum Selbstwertprojekt wird – und warum selbst großer Erfolg manchmal erstaunlich wenig verändert. Wie erkennt man, ob ein Ziel wirklich zu den eigenen Interessen und Werten passt? Und würde man es auch noch wollen, wenn niemand davon erfahren würde? Quellen: Sheldon & Elliot (1999), Journal of Personality and Social Psychology Crocker et al. (2003), Journal of Personality and Social Psychology Crocker & Park (2004), Psychological Bulletin Niemiec, Ryan & Deci (2009), Journal of Research in Personality __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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    • LinkedIn
  9. Ihr streitet über Ordnung, Geld, Pünktlichkeit, Nähe oder das Handy – und eigentlich kennt ihr die Diskussion längst auswendig. Denn ihr habt sie schon oft genau so führt. Trotzdem taucht sie immer wieder auf. Bedeutet das, dass ihr das Problem einfach noch nicht richtig gelöst habt? Oder gibt es Konflikte in Beziehungen, die sich gar nicht endgültig lösen lassen? In dieser Folge von „Never Mind – Psychologie in 15 Minuten“ spricht Fanny darüber, warum viele Paarkonflikte auf ziemlich stabilen Unterschieden in Persönlichkeit und Bedürfnissen beruhen, wie man lösbare von dauerhaften Problemen unterscheiden kann – und warum akzeptieren nicht bedeutet, alles einfach hinzunehmen. Quellen und weiterführende Literatur: ElitePartner-Studie 2026: Belastungsproben und Krisen in Beziehungen Forschung von John Gottman zu lösbaren und dauerhaften Beziehungskonflikten („solvable“ vs. „perpetual problems“) __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    • John Goodman
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  10. Wenn ihr euch für die Psychologie des Investierens interessiert, dann ist diese Episode genau das Richtige für euch. In einer gemeinsamen Folge von „Never Mind – Psychologie in 15 Minuten“ und dem Börsen-Podcast „Alles auf Aktien“ geht es um die Psychologie der Börse. Neben AAA-Moderatorin Lea Oetjen ist Psychologieprofessorin Johanna Peetz von der Carleton University in Ottawa dabei. Sie erforscht, wie Menschen finanzielle Ziele verfolgen und wie Paare über Geld sprechen, streiten und gemeinsam planen. Die Psychologin erklärt, warum gute Sparvorsätze noch keine guten Finanzpläne ergeben, worüber Paare bei Geldkonflikten wirklich streiten und welche Regeln helfen, bevor Angst, Euphorie oder Beziehungsmacht das Depot übernehmen. Fanny spricht darüber wie Verlustaversion, FOMO, Selbstüberschätzung und die Sunk-Cost-Falle unsere Anlageentscheidungen beeinflussen. Außerdem geht es um die Fragen wie: Warum verkaufen wir Aktien, die gut laufen, häufig zu früh – und halten ausgerechnet an den Verlierern besonders lange fest? Weshalb fühlt sich ein Investment immer sicherer an, je mehr Menschen davon überzeugt sind? Was passiert, wenn in einer Beziehung einer Sicherheit sucht und der andere Rendite? Schützen Börsenwissen und Selbstkenntnis vor irrationalen Entscheidungen? Sind gemeinsame Depots besser für die Beziehung? Löst ein Sparplan tatsächlich unsere wichtigsten psychologischen Anlageprobleme? Und wenn ihr euch für Money Psychology grundsätzlich interessiert, hört auch auch in diese Never Mind-Folgen rein: Money Psychology: Woher deine Beziehung zu Geld kommt Money Psychology: 3 typische Mindsets und wie ihr sie ändert Money Psychology: Warum Geld in Beziehungen oft zum Problem wird Money Psychology: als Paar eine Finanzkultur aufbauen Hinweis: Die Folgen dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung dar. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    • Johanna
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  11. Der Job wird immer wichtiger, die Tage immer länger, die gemeinsame Zeit rarer. Und irgendwann sagt einer: So möchte ich keine Beziehung führen. Aber wer muss sich jetzt bewegen? Derjenige, der viel arbeitet? Oder der Partner, der mehr gemeinsame Zeit und Aufmerksamkeit einfordert? Zum ersten Mal ist in dieser Folge Berni Mayer mit dabei, Coach und ab jetzt immer mal wieder Co-Host bei Never Mind. Gemeinsam schauen wir auf ein Dilemma, bei dem beide Seiten ziemlich gute Argumente haben. Wir sprechen darüber, wann beruflicher Stress wirklich zum Beziehungsproblem wird, warum es einen Unterschied macht, ob die Belastung nur eine Phase oder ein Lebensmodell ist, wie viel Ambition eine Partnerschaft aushalten muss und wer den Preis für dieses Lebensmodell zahlt. Ausgangspunkt ist eine aktuelle ElitePartner-Erhebung: Knapp ein Drittel der Befragten hat in der eigenen Beziehung bereits starke berufliche Überlastung erlebt. Viele empfinden sie als sehr belastend, vergleichsweise wenige Beziehungen stehen aber allein deswegen vor dem Aus. Also: Wie viel darf ich meinem Partner für meine Karriere zumuten? Und wann wird aus meiner persönlichen Entscheidung eine gemeinsame? Quelle: ElitePartner-Studie 2026: Belastungsproben und Krisen in Beziehungen __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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  12. Der Sommerurlaub soll eigentlich Nähe bringen: endlich Zeit füreinander, weniger Alltag, mehr Leichtigkeit. Doch gerade nach dem Urlaub trennen sich viele unglückliche Paare. Warum passiert das ausgerechnet dann, wenn eigentlich alles schöner werden sollte? In dieser Folge geht es darum, warum Urlaub Beziehungen nicht zerstört, sondern sichtbar macht, was im Alltag oft überdeckt wird. Wenn Routinen, Termine und Ablenkung wegfallen, entsteht mehr Nähe, und damit manchmal auch mehr Reibung. Unterschiedliche Bedürfnisse, alte Konflikte und unausgesprochene Enttäuschungen werden plötzlich spürbarer. Es geht darum, warum Urlaub für Paare wie ein Vergrößerungsglas wirken kann, wieso hohe Erwartungen an diese Zeit schnell problematisch werden und wann Streit im Urlaub eher ein Warnsignal als Zufall ist. Eine Folge über Zwangsnähe, Beziehungsmuster und die Frage, was sichtbar wird, wenn der Alltag wegfällt. Mit dieser Folge verabschieden wir uns in die Sommerpause. Ab Mitte September sind wir mit neuen Folgen wieder da! __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  13. Wie viel Narzissmus ist einer Beziehung normal, und wann wird es schwierig? Narzissmus klingt für viele Menschen schnell nach Diagnose, Warnsignal oder toxischer Beziehung. Dabei ist Narzissmus zunächst eine ganz normale Persönlichkeitseigenschaft, die jeder Mensch in unterschiedlicher Ausprägung hat. Wir alle wollen gesehen werden, wichtig sein und Anerkennung bekommen. In dieser Folge geht es darum, wie viel Selbstbewusstsein in Beziehungen gesund ist; und wann eine hohe narzisstische Ausprägung in Beziehungen schwierig werden. Ihr erfahrt, warum Narzissmus am Anfang einer Partnerschaft oft charmant und anziehend wirken kann, später aber jede Kritik als Kränkung erlebt wird und woran man merkt, dass in einer Beziehung wenig echte Gegenseitigkeit entsteht. Außerdem schauen wir auf die Forschung von Mitja Back und seine Kollegen: ihr Modell von Bewunderung und Rivalität, also einer Seite, die glänzen und bewundert werden will, und einer, die abwertet, angreift oder sich zurückzieht, wenn das eigene Selbstbild bedroht ist. Mehr zum Narcisistic Admiration and Rivalry Questionnaire erfahrt ihr hier: https://idw-online.de/de/news?print=1&id=550669 Die genauen Fragen aus dem Fragebogen könnt ihr hier auf englisch einsehen: https://www.persoc.net/persoc/uploads/Toolbox/NARQ_English.pdf und hier auf deutsch: https://www.persoc.net/persoc/uploads/Toolbox/NARQ_German.pdf Und hier noch einmal sechs Warnzeichen, die auf hohen Narzissmus beim Partner/der Partnerin hinweisen, wenn es ein deutliches Muster dabei gibt. Die Gespräche drehen sich oft um ihn/sie. Selbst kleine Kritik führt zu Kränkung und wird beantwortet mit Gegenangriff oder Rückzug. Der/die andere übernimmt nur sehr selten die Verantwrtung für Dinge in der Beziehung, die schieflaufen. Eure Gefühle werden von Partner eher kleingemacht oder gar nicht anerkannt. Es wird viel Zuneigung sprachlich ausgedrückt, es fehlt aber der passende Gegenpart im Handeln. Ihr werdet immer vorsichtiger im Umgang mit dem Partner. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  14. Wir alle haben schon erlebt, dass wir einen Menschen innerhalb weniger Sekunden sympathisch, unsympathisch, kompetent oder vertrauenswürdig finden. Aber wie viel Wahrheit steckt eigentlich in diesem ersten Eindruck? In dieser Folge schauen wir auf die spannende Frage, ob man Menschen ihre Persönlichkeit tatsächlich ansehen kann. Ihr erfahrt, was die Forschung darüber herausgefunden hat, warum wir manche Eigenschaften überraschend gut erkennen können und welche Rolle dabei die Big Five der Persönlichkeit spielen. Außerdem geht es darum, nach welchen zwei Eigenschaften unser Gehirn bei einer ersten Begegnung als allererstes sucht, warum manche Urteile erstaunlich treffsicher sind und weshalb wir trotzdem vorsichtig sein sollten, wenn wir glauben, einen Menschen sofort durchschaut zu haben. Eine Folge über Persönlichkeit, Intuition und die Frage, wie viel wir über andere Menschen wissen können, bevor wir sie wirklich kennenlernen. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  15. In dieser Bonus-Episode war Fanny wieder Gast im Podcast "FettUcation" mit Serdar Deniz, der dort seine Abnehmreise dokumentiert. Serdar beschäftigt gerade die Frage: Wo beginnt eigentlich gesundes Selbstbewusstsein und wo kippt es in etwas, das ihn klein macht oder sogar ungesund wird? Auslöser ist ein Satz, den jemand zu ihm gesagt hat und der bei ihm hängen geblieben ist: dass drei Jahre für 21 Kilo Gewichtsabnahme ja ganz schön lang sei. So etwas trifft ihn, sagt Serdar, weil es innerlich auf seine eigene Ungeduld und Unzufriedenheit mit dem eigenen Fortschritt trifft. Wir sprechen darüber, warum Akzeptanz nicht Resignation bedeutet, sondern die Voraussetzung für Veränderung ist. Und die Grenze zum Ungesunden wird da sichtbar, wo das eigene Ziel – hier also das Abnehmen – so groß wird, dass andere darunter leiden: Familie, Freunde, der Alltag. Am Ende geht es um einen Punkt, der Serdar überrascht hat: Vielleicht ist langsames Abnehmen nicht „schlecht“, sondern sogar besser. Weil ein Zeichen dafür, dass er sich eine Routine gebaut hat, die wirklich bleibt. Egal, was sich sonst in seinem Leben so tut. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  16. Warum kann ein einziges Meeting unseren ganzen Tag verändern? Weshalb fühlt sich ein Lob manchmal so gut an? Und warum trifft uns Kritik oft viel stärker, als wir zugeben würden? In dieser Live-Podcast-Folge von Never Mind, aufgenommen im Mai 2026 auf dem Business Insider New Work Summit, sprechen wir mit der Persönlichkeitspsychologin Prof. Dr. Anne Reitz über die Frage, wie Arbeit unseren Selbstwert beeinflusst. Auf Basis aktueller Forschung erklärt sie, warum unser Selbstwert viel dynamischer ist, als viele denken, welche Rolle Feedback, Anerkennung und Zugehörigkeit spielen und weshalb berufliche Übergänge wie der erste Job, ein Jobwechsel oder Arbeitslosigkeit unser Selbstbild nachhaltig prägen können. Außerdem geht es darum, warum kleine Alltagserlebnisse oft mehr Wirkung haben als große Karriereschritte, wie die Geschichten, die wir uns über unsere Arbeit erzählen, unseren Selbstwert formen und weshalb manche Menschen Krisen besser bewältigen als andere. Darüber sprechen wir in dieser Folge: Was Selbstwert eigentlich ist, und warum er gleichzeitig stabil und veränderbar sein kann. Warum unser Selbstwert im Arbeitsalltag ständig auf soziale Signale reagiert. Welche Jobmomente unser Selbstwertgefühl stärken oder schwächen. Weshalb Feedback oft viel tiefer wirkt als reine Leistungsbewertung. Die Bedeutung von Kompetenz, Zugehörigkeit, Autonomie und Anerkennung. Warum Jobwechsel, Berufseinstieg und Arbeitslosigkeit zu den wichtigsten Wendepunkten für den Selbstwert gehören. Wie persönliche Geschichten und innere Narrative unser Selbstbild beeinflussen. Warum manche Menschen trotz Krisen psychisch stabil bleiben. Was Unternehmen tun können, um Mitarbeitende zu stärken. Welche Verantwortung jede und jeder Einzelne für den eigenen Selbstwert trägt. Take-away der Folge Der Selbstwert entsteht und verändert sich durch unsere Erfahrungen, Beziehungen und Arbeitskontexte. Gerade deshalb können wir ihn aktiv mitgestalten: als Einzelne, als Führungskräfte und als Organisationen. Über den Gast Prof. Dr. Anne Reitz erforscht an der Universität Greifswald, wie sich Persönlichkeit, Identität und Wohlbefinden im Laufe des Lebens entwickeln. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf dem Zusammenspiel von Arbeit, Lebensübergängen und Selbstwert. In ihren Studien untersucht sie unter anderem, wie soziale Interaktionen, Feedback, Anerkennung und psychologische Grundbedürfnisse unser Erleben im Alltag beeinflussen und welche Faktoren Menschen dabei helfen, auch in herausfordernden Phasen resilient zu bleiben. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  17. Wie entwickelt man als Paar einen Umgang mit Geld, ohne ständig über Ausgaben, Verantwortung oder Fairness zu streiten? In dieser Folge geht es darum, wie Paare eine gemeinsame Finanzkultur aufzubauen, die zu euren Bedürfnissen und Zielen im Leben passt. Wir sprechen darüber, warum es kein perfektes Finanzmodell gibt, wie unterschiedliche Einkommen Machtverhältnisse beeinflussen können und warum Fairness nicht automatisch Gleichheit bedeutet. Außerdem geht es um gemeinsame Werte, finanzielle Rituale und darum, wie man Entscheidungen bewusster zusammen trifft. Themen der Folge: Was eine gemeinsame Finanzkultur ist Werte und gemeinsame Ziele definieren Kontomodelle und Finanzsysteme für Paare Macht und Ungleichheit durch unterschiedliche Einkommen Wie Paare fairere Entscheidungen treffen können Rituale für entspanntere Geldgespräche Typische Stolperfallen in Beziehungen Studien/Quellen: ElitePartner Studie „Geld und Liebe“ (2019): https://www.elitepartner.de/studien/geld-und-liebe/ ElitePartner Studie „Geld in Beziehungen“ (2023): https://www.elitepartner.de/studien/geld-in-beziehungen/ __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  18. Welche Rolle spielt Geld in Beziehungen? Selten ist das nur eine organisatorische Frage. Oft geht es um Sicherheit, Freiheit, Kontrolle, Fairness oder Vertrauen. In dieser Episode schauen wir uns an, warum Geld eines der häufigsten Konfliktthemen in Partnerschaften ist und was wirklich hinter typischen Streitmustern steckt. Außerdem geht es um die vier Money Types nach Ramit Sethi und darum, wie unterschiedliche Geldpersönlichkeiten in Beziehungen aufeinanderprallen können. Ihr erfahrt, warum viele Gespräche über Geld in Beziehungen scheitern, wie bessere Kommunikation aussehen kann und welche Rolle Transparenz, Macht und unterschiedliche Einkommen spielen. Themen der Folge: Warum Geld in Beziehungen emotional wird Die vier Money Types nach Ramit Sethi Typische Konflikte rund um Geld Wie Geldgespräche besser gelingen Unterschiedliche Einkommen und Machtbalance Vertrauen und Transparenz in Partnerschaften Praktische Gesprächsfragen für Paare Studien/Quellen: ElitePartner Studie „Geld in Beziehungen“ (2023): https://www.elitepartner.de/studien/geld-in-beziehungen/ ElitePartner Studie „Geld und Liebe“ (2019): https://www.elitepartner.de/studien/geld-und-liebe/ Ramit Sethi über Money Types: https://moneywise.com/managing-money/budgeting/ramit-sethi-says-this-one-type-of-money-personality-is-the-hardest-one-to-make-it-work-with __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  19. Die Beziehung zu Geld, die ihr verinnerlicht habt, die zeigt sich im Alltag in vielen, auf den ersten Blick kleinen Verhaltensweisen. Gebt ihr Geld schnell aus oder haltet es eher fest? Beschäftig ihr euch gern mit dem Investieren? Oder schiebt ihr das schon lange vor euch her? Hinter jedem Verhalten steht eine Motivation, ein Gefühl, ein psychologisches Muster. Welche Muster das sein können und wie ihr eure Beziehung zu Geld verändern könnt, wenn ihr das möchtet, darum geht es in dieser Episode. Drei typische Mindsets beim Thema Geld: Ausgeben: Ausgeben ist nicht automatisch problematisch. Geld auszugeben kann schön, sinnvoll und gesund sein. Es kann dein Leben erleichtern, dir Freude bringen, Beziehungen stärken oder dich entlasten. Schwierig wird es, wenn Ausgeben vor allem eine emotionale Soforthilfe wird. Sparen: Sparen hat ein sehr gutes Image. Und grundsätzlich ist Sparen natürlich sinnvoll. Es gibt Sicherheit, schafft Optionen und kann Freiheit ermöglichen. Aber psychologisch gibt es einen wichtigen Unterschied, denn es gibt Sparen aus Klarheit. Und es gibt Sparen aus Angst. Vermeiden: Finanzielle Vermeidung bedeutet: Ich beschäftige mich nicht mit Geld, weil es unangenehme Gefühle auslöst. Das kann unterschiedlich aussehen: Man öffnet Rechnungen nicht sofort, schiebt die Steuern vor sich her, ignoriert Verträge/Abos oder vermeidet Gespräche über Gehalt und Geld allgemein. Reflexionsfrage: Denk an eine Geldentscheidung der vergangenen Woche. Das kann ein Kauf sein, eine Sparentscheidung oder etwas, das ihr aufgeschoben habt. Was war die Situation? Welche Emotion war dabei? Welches Muster erkenne ich: Ausgeben, Sparen oder Vermeiden? Ging es um Sicherheit, Freiheit, Kontrolle, Status oder Zugehörigkeit? Habe ich Schuld oder Scham gespürt? Was wäre beim nächsten Mal ein kleiner bewusster Schritt? Wichtig: Es geht nicht um eine "Bewertung", sonder darum, eigene Muster zu erkennen. Denn was man erkennt, muss nicht mehr automatisch wiederholt werden. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  20. Willkommen zu diesem ersten Teil unseres vierteiligen Deep Dives zum Thema Money Psychology, den ihr euch gewünscht habt. In diesem ersten Teil geht es eure persönliche Geldgeschichte. Also nicht um Zahlen, Kontostände oder Investments, sondern um das, was darunter liegt und eure Beziehung zu Geld gepägt hat. Eure Prägungen, Gefühle und unbewussten Muster rund um Geld, die oft so weit zurückreichen, dass uns diese Prägungen überhaupt nicht klar sind. Vielleicht kennt ihr Sätze wie "Geld wächst nicht auf Bäumen" oder "Über Geld spricht man nicht". Die meisten Menschen haben solche Glaubenssätze irgendwann nicht nur gehört, sondern verinnerlicht. Und genau diese Sätze beeinflussen oft noch Jahre später, wie wir mit Geld umgehen. Was habt ihr über Geld gelernt zu glauben? __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.