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- 21.10.202626 min
Politik wirkt in unserer durch digitalisierte Prozesse beschleunigten Zeit oft wie getrieben. Wenn Erwartungen schneller geweckt werden, als sie die Demokratie erfüllen kann, entsteht Frustration. Der Soziologe Matthias Quent erläutert im Gespräch mit David Vogel, wie diese ständige Eile populistische Kräften in die Hände spielt und etablierte Parteien schwächt, warum radikale Versprechen scheitern und was der Einzelne tun kann, um im Alltag wieder das Gefühl von Selbstwirksamkeit zu erlangen. Gast: Matthias Quent, Professor Soziologie Ernst-Abbe-Hochschule Jena Host: David Vogel Redaktion: Marlen Oehler Matthias Quents Buch «Keine Macht der Ohnmacht» findet Ihr hier. Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.
- 14.10.202632 min
In der ersten Episode unserer Serie zu den US-Midterms 2026 nehmen wir die Aussenpolitik in den Blick. Welchen Effekt hat Donald Trumps laute Aussenpolitik auf die anstehenden Zwischenwahlen am 3. November? Der chaotische und disruptive Kurs des US-Präsidenten sorgt nicht nur international für grosse Unruhe, sondern hinterlässt auch tiefe Spuren im Alltag der amerikanischen Bevölkerung. Vom umstrittenen Krieg im Iran bis hin zur aggressiven Handelspolitik: Belastungen wie steigende Preise und wirtschaftliche Unsicherheiten erreichen längst das Portemonnaie der Wählerinnen und Wähler. Welche Rolle spielt die wachsende Kritik aus den eigenen Reihen der Republikaner? Wie positionieren sich die gespaltenen Demokraten? Und was bedeutet eine mögliche Verschiebung der Machtverhältnisse im Kongress für die Zukunft der amerikanischen Aussenpolitik Washingtons? Gast: Cathryn Clüver Ashbrook, USA-Expertin Bertelsmann Stiftung Host: Marlen Oehler Redaktion: David Vogel, Dominik Schottner Cathryn Clüver Ashbrooks Buch findet Ihr hier. Hier könnt Ihr Euch für die Live-Veranstaltung von NZZ Geopolitik zu den Midterms am 4.11.2026 im Zürcher Kaufleuten anmelden. Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.
- Chris Murphy
- Catherine
- Catherine Klüver-Ashbrook
- 07.10.202639 min
Drei Jahre nach dem Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 zieht der Nahost-Experte, Journalist und Autor Richard C. Schneider eine ernüchternde Bilanz für Israel. Zwar erzielte die israelische Armee auf dem Schlachtfeld in Gaza, im Libanon und im Juni 2025 gegen den Iran erhebliche militärische Erfolge. Doch das von Premierminister Benjamin Netanyahu ausgerufene Ziel eines „totalen Siegs“ bleibt unerreicht. Ein Ziel, das im Angesicht einer Terrororganisation sowieso nicht erreichbar sei, so Schneider. Eine Terrororganisation lässt sich rein militärisch nicht besiegen, sie will nur überleben. Statt Sicherheit sieht sich Israel mit einer tiefen internationalen Isolation, wachsendem politischem Druck der USA und einer veränderten geopolitischen Dynamik konfrontiert. Die Bilanz, drei Jahre nach dem beispiellosen Terrorangriff vom 7. Oktober, fällt für Israel darum sehr ernüchternd aus. Ohne eine klare Strategie und angesichts eines neu anlaufenden iranischen Nuklearprogramms sei die nächste Eskalation in der Region nur eine Frage der Zeit. Gast: Richard C. Schneider, Journalist und Autor Host: Marlen Oehler Redaktion: David Vogel, Dominik Schottner Das Buch "Eskalation. Der Kampf im Nahen Osten und der Umbruch der Weltordnung“ von Richard C. Schneider und der Journalistin Shahrzad Eden Osterer ist diesen September im Rowohlt Verlag erschienen. Den Link zum Buch findet Ihr hier. Richards Artikel zur israelischen Bilanz nach dem 7. Oktober. Hier könnt Ihr Euch für die Live-Veranstaltung von NZZ Geopolitik zu den Midterms am 4.11.2026 im Zürcher Kaufleuten anmelden. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch. Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang.
- Hamas
- J.D. Vance
- Netanyahu
- 30.09.202632 min
Am 4. Oktober steht in Brasilien eine richtungsweisende Wahl an: Der 80-jährige Präsident Lula da Silva tritt gegen Flavio Bolsonaro an, den Sohn seines früheren Rivalen Jair Bolsonaro. Trotz historisch niedriger Arbeitslosigkeit und stabilem Wirtschaftswachstum präsentiert sich das Land tief gespalten und politisch müde. Diese Wahl ist aber auch geopolitisch richtungsweisend. Der deutsch-brasilianische Politologe Oliver Stuenkel analysiert im Gespräch mit David Vogel, warum Interventionen aus Washington in Brasilien eine nationalistische Abwehrreaktion auslösen, wie das Land seine engen Wirtschaftsbeziehungen zu China verteidigt und was der lateinamerikanische Rechtsrutsch für die gesamte Region bedeutet. Gast: Oliver Stuenkel, deutsch-brasilianischer Politikwissenschaftler, Schriftsteller und Professor an der Schule für Internationale Beziehungen der Fundação Getulio Vargas in São Paulo, Brasilien Host: David Vogel Redaktion: Marlen Oehler Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.
- Lula
- Flavio Bolsonaro
- Jair Bolsonaro
- 23.09.202631 min
In nur sechs Jahrzehnten entwickelte sich Singapur von einer von Krankheiten geplagten Region zu einer der reichsten Nationen weltweit. Die Bewohner gehören Umfragen zufolge zu den glücklichsten Asiens. Dieser beeindruckende wirtschaftliche Aufstieg beruht jedoch auf einem politischen System, das Experten als elektorale Autokratie bezeichnen. Die langjährige Regierungspartei sichert sich ihre Stellung durch ungleiche Bedingungen im politischen Wettbewerb. In dieser Folge von «NZZ Geopolitik» spricht der Politologe Marco Bünte darüber, warum das Modell aus finanziellem Erfolg und autoritärer Kontrolle als Vorbild für Machthaber auf der ganzen Welt dient. Es zeigt auf, wie Wohlstand für die Bevölkerung geschaffen wird, ohne dass die politische Führung ihre Macht abtreten muss. Heutiger Gast: Marco Bünte, Politologe Host: David Vogel Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.
- PAP
- Singapur
- singapurische
- 16.09.202632 min
Sabotageakte an Flughäfen, geklonte Medienwebsites und verdächtige Drohnenflüge über Militärkasernen: Die hybride Kriegsführung Russlands gegen Deutschland verschärft sich. Warum steht ausgerechnet Deutschland so stark im Fokus der Angriffe aus Moskau? Und wie gut ist der Staat darauf vorbereitet, Angriffe abzuwehren, die sich meist knapp unterhalb der Schwelle einer offenen militärischen Konfrontation bewegen? In der neuen Folge von "NZZ Geopolitik" ordnet der sicherheitspolitische Analyst Ferdinand Gehringer die Lage ein. Er erklärt, wie Russland sogenannte Wegwerfagenten rekrutiert, um Verunsicherung in der Bevölkerung und Politik zu schüren, und warum Gesetzesanpassungen sowie eine stärkere gesellschaftliche Resilienz jetzt entscheidend sind. Heutiger Gast: Ferdinand Gehringer Host: Marlen Oehler Ferdinands Buch findest du hier Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.
- Ferdinand
- Kreml
- Marlene Müller
- 09.09.202633 min
Vor genau 25 Jahren erschütterten die Anschläge vom 11. September die USA und lösten den globalen «War on Terror» aus. Doch anstatt Stabilität zu bringen, entpuppte sich die militärische Reaktion der Amerikaner als strategischer Fehler. Ihr Vorgehen gegen al-Kaida in Afghanistan wurde allseits unterstützt. Doch mit dem anschliessenden Einmarsch in den Irak wendete sich das Blatt. Die amerikanische Führung glaubte nach dem ersten Erfolg in Afghanistan, auch andere Länder und Systeme nach ihren Vorstellungen formen zu können - und scheiterte. Für den Terrorismusexperten Peter Neumann war dies «wahrscheinlich der ultimative Moment der amerikanischen Hybris». Die Konsequenzen dieser geopolitischen Überdehnung spürt die Welt bis heute. Der Terrorismus lebt unter anderem im sogenannten «Islamischen Staat» weiter. Gleichzeitig verzettelte sich Washington in endlosen Konflikten und verlor entscheidende Jahre, in denen Asien und insbesondere China ungestört zur neuen Weltmacht aufsteigen konnten. Auch im Inneren kratzte der Krieg gegen den Terror massiv am demokratischen Selbstverständnis der Nation. Umstrittene Einrichtungen wie das Gefangenenlager in Guantanamo, Überwachungsgesetze und Folterskandale beschädigten den Ruf des Landes stark. Neumann erklärt, warum er 25 Jahre später eine klar negative Bilanz zieht. Gast: Peter Neumann, Politikwissenschaftler und Terrorismusexperte am Kings College in London. Host: Marlen Oehler Redaktion: Sarah Ziegler, David Vogel Das Autorenprofil von Peter Neumann findet ihr hier, und den Hinweis zu seinen Büchern. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.
- Bin Laden
- 11. September
- Neumann
- 02.09.202628 min
Der Angriff auf Taiwan hat längst begonnen. Dieser Überzeugung ist der Sinologe, ehemalige Spiegel-Journalist und Geheimdienstexperte Jürgen Kremp. Im Gespräch mit David Vogel berichtet Kremp von eigenen Erfahrungen mit Beschattungen durch chinesische Agenten und erläutert, wie Peking versucht, Taiwan ohne militärische Waffengewalt zu unterwandern. Jeden Tag sieht sich Taiwan mit rund 2,6 Millionen Cyberangriffen konfrontiert. Parallel dazu schüren gezielte Falschmeldungen in den sozialen Medien Misstrauen in der Bevölkerung. Zudem sorgt der Einfluss auf Parteien und Medienkonzerne für eine zunehmende gesellschaftliche Spaltung. Jürgen Kremp ordnet die Lage ein und erklärt, warum das Schicksal von Taiwan auch für die westliche Welt ein entscheidender Warnruf sein muss. Heutiger Gast: Jürgen Kremb Host: David Vogel Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.
- Taiwan
- Xi Jinping
- Peking
- 26.08.202632 min
Die Kriege in der Ukraine und im Iran sind längst nicht mehr voneinander zu trennen. Ein ukrainischer Drohnenangriff auf ein iranisches Frachtschiff im Kaspischen Meer zeigt, wie weit sich der Konflikt ausdehnt. Militär- und Sicherheitsexperte Sascha Bruchmann erklärt, warum die Ukraine inzwischen iranische Lieferketten ins Visier nimmt, welche Rolle russische Drohnen, Satelliten und chinesische Technologie spielen und weshalb Russland und Iran immer enger zusammenarbeiten. Droht uns nun ein globaler Grosskonflikt, der nicht mehr aufzuhalten ist? «Je länger und mehr Akteure, Technologien und Ressourcen betroffen sind, desto globaler wird dieser Krieg», sagt Bruchmann im Podcast. Noch handle es sich eher um parallele Systemkonflikte wie im Kalten Krieg – doch die Gefahr unvorhersehbarer, nicht-linearer Kettenreaktionen wächst mit jedem Tag, an dem die beiden Kriege weiter miteinander verschmelzen. Gast: Sascha Bruchmann, Militär- und Sicherheitsexperte vom International Institute for Strategic Studies (IISS) Host: Marlen Oehler Redaktion: David Vogel Ein Text der NZZ zur These, dass der Ukraine- und der Irankrieg zunehmend verschmelzen, findest du hier. Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.
- Gulf
- Golfstaaten
- Golf Staaten
Europa leidet unter einer beispiellosen Trockenheit und historischen Niedrigwasserständen. Selbst Regionen wie das „Wasserschloss Schweiz“ stossen an Grenzen, während sich die geopolitischen Folgen der Wasserknappheit immer deutlicher zeigen. Werden künftige Konflikte nicht mehr um Öl, sondern um Wasser geführt? David Vogel spricht mit der Wasserexpertin Susanne Schmeier darüber, wie grenzüberschreitendes Wassermanagement funktioniert, warum Staudämme oft als Konfliktauslöser dienen und weshalb der Sommer 2026 ein drastischer Aufwacheffekt für Europa ist. Heutiger Gast: Prof. Dr. Susanne Schmeier Host: David Vogel Die Folge über das Walliser Dorf findest du hier Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- Delft
- Mekong
- Ticino
- 12.08.202628 min
Seit einigen Jahren wird über das Ende der Globalisierung gesprochen. Spätestens mit der Einführung von «reziproken Zöllen» durch US-Präsident Donald Trump sehen sich Ökonomen darin bestätigt und sprechen vom «Sargnagel der Globalisierung». Der Politökonom Milan Babic stimmt nicht in den Chor ein: «Die Globalisierung ist nicht zu Ende. Wir steuern stattdessen auf ein neues, ein geoökonomisches Zeitalter zu.» Was Geoökonomie genau bedeutet, erklärt Babic in der neuen Folge von «NZZ Geopolitik». Heutiger Gast: Milan Babic, Politökonom Universität Amsterdam Host: David Vogel Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.
- Milan
- David Vogel
- Brexit
- 05.08.202632 min
Religiöse Narrative spielen im aktuellen Iran-Konflikt eine zentrale Rolle – besonders in der politischen Kommunikation der USA. In dieser Folge wird analysiert, wie biblische Bilder, Endzeitvorstellungen und Begriffe wie „heiliger Krieg“ oder „auserwählte Nation“ gezielt eingesetzt werden, um militärisches Handeln zu legitimieren. Doch wenn Geopolitik auf radikale Theologie trifft, kann diese Rhetorik zum Brandbeschleuniger werden, warnt der Historiker und Theologe im Podcast. Gast: Michael Hochgeschwender, Professor für nordamerikanische Kulturgeschichte an der LMU München und katholischer Theologe Host: Marlen Oehler Redaktion: David Vogel Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.
- Deus Wult
- Leo IV
- Kyros
- 29.07.202627 min
Kolonialismus, Antisemitismus und Populismus: Der Blick in die Geschichte zeigt, wie verheerend das Platzen der KI-Blase wäre. Heutiger Gast: Markus Städeli, Wirtschaftsredaktor NZZ Host: David Vogel Die Analyse von NZZ Chefökonom Peter A. Fischer liest du hier Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.
- Dotcom
- David Vogel
- Tanner
Internationale Organisationen wie die UNO, die NATO oder die WTO wurden nach 1945 geschaffen, um Frieden, Stabilität und die globale Zusammenarbeit zu sichern. Doch heute stehen sie massiv unter Druck. Immer mehr Staaten verhalten sich unkooperativ, blockieren Entscheidungen, brechen Regeln oder ziehen sich ganz aus internationalen Abkommen zurück. Allen voran die USA. In dieser Episode von «NZZ Geopolitik» erklärt die Politikwissenschaftlerin Stefanie Walter, warum Staaten kooperieren, was dabei Kooperationsgewinne sind; sie zeigt aber auch auf, weshalb gerade mächtige Länder auf nationale Alleingänge setzen und warum wir uns in einer Ära zunehmender Nicht-Kooperation befinden. Anhand konkreter Beispiele – von den USA unter Donald Trump über den Brexit bis hin zu Russland, China und der Türkei – wird deutlich, was unkooperatives Verhalten für die Welt bedeutet. Vor allem stellt es die Staatengemeinschaft und internationale Organisationen vor ein strategisches Dilemma: Soll man Staaten entgegenkommen oder sie sanktionieren? Welche Signalwirkungen haben harte oder weiche Reaktionen? Und was bedeutet es langfristig, wenn Macht immer häufiger über Recht gestellt wird? Gast: Stefanie Walter, Politikwissenschaftlerin Universität Zürich Host: Marlen Oehler Redaktion: David Vogel Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.
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- Stefan Walter
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- 15.07.202639 min
Ein Gruppenbild voller ernster Mienen beim jüngsten NATO-Gipfel zeigt es deutlich: Von der oft beschworenen Harmonie der europäischen Familie ist wenig zu spüren. Doch ist das europäische Projekt gescheitert? Der Wirtschaftshistoriker, Politikberater und Publizist Joseph de Weck ist im Gespräch mit David Vogel vom Gegenteil überzeugt. Europa befindet sich in einer historischen Übergangsphase. Während Russland massiven Druck ausübt, ziehen sich die USA als traditioneller Schutzpatron zunehmend zurück. In diesem neuen Machtvakuum wandelt sich die EU unaufhaltsam von einem reinen Friedens- und Rechtsprojekt zu einem pragmatischen, rücksichtsloseren Machtprojekt. De Weck erklärt, warum der Aufstieg rechtspopulistischer Kräfte das System zwar von innen heraus fordert, die Union im Kern aber nicht zerstören wird. Heutiger Gast: Joseph de Weck Host: David Vogel Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.
- 08.07.202631 min
Die Guten Dienste und die Neutralität gelten als zentrale Pfeiler der Schweizer Aussenpolitik und der Identität des Landes. Doch in einer sich fundamental verändernden Weltordnung gerät dieses Erfolgsmodell zunehmend unter Druck. Am Beispiel der Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran zeigt sich, dass die Schweiz ihr Alleinstellungsmerkmal als diplomatischer Vermittler verloren hat. Neue Akteure drängen auf den Markt der internationalen Mediation. Wie muss sich die Schweizer Aussenpolitik neu positionieren? Der Leiter des Thinktank CSS der ETH Zürich, Daniel Möckli, analysiert in der neuen Folge von “NZZ Geopolitik" die aktuellen Herausforderungen und erklärt, warum die Zukunft der Vermittlungsarbeit abseits der grossen medialen Scheinwerfer liegen könnte. Gast: Daniel Möckli, Think-Tank CSS Host: David Vogel Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.
- 01.07.202629 min
Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Seit fast 50 Jahren ist der Konflikt um die Westsahara ungelöst. Lange galt er als einer der «vergessenen Konflikte» der Weltpolitik. Doch geopolitische Entwicklungen der vergangenen Jahre verändern die Dynamik zunehmend. Marokkos internationale Position wird stärker, während Algerien und die Polisario-Bewegung unter Druck geraten. In der neuen Folge von «NZZ Geopolitik» analysiert die Nordafrika-Expertin der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) Isabelle Wehrenfels, wie Marokko durch strategische Diplomatie und einflussreiche Verbündete seine Position stärken konnte und nun einen weitreichenden Autonomieplan vorantreibt, der weitreichende regionale und geopolitische Folgen hat. Heutiger Gast: Isabelle Werenfels, Nordafrika-Expertin der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin (SWP) Host: Marlen Oehler Redaktion: David Vogel Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.
- 24.06.202634 min
Ein Gala-Dinner im prunkvollen Schloss Versailles bildet die Kulisse für Donald Trumps jüngsten diplomatischen Coup: die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Beendigung des Iran-Kriegs. Während der US-Präsident die Einigung lautstark als historischen Durchbruch feiert, zeichnet der Iran-Experte Simon Wolfgang Fuchs ein gänzlich anderes Bild. Das Abkommen erweise sich bei genauerem Hinsehen als massives Zugeständnis an das Regime in Teheran. Der Iran profitiere von wirtschaftlichen Erleichterungen, einem gigantischen Wiederaufbaufonds und der Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, während zentrale westliche Kriegsziele wie das iranische Atom- und Raketenprogramm verschoben wurden. Das Memorandum treibe ausserdem einen tiefen Keil zwischen die Verbündeten USA und Israel. Heutiger Gast: Simon Wolfgang Fuchs, Iran-Experte Hebräische Universität Jerusalem Host: Marlen Oehler Redaktion: David Vogel Deine Meinung zählt: Wie findest Du den Podcast «NZZ Geopolitik»? Wir sind dir sehr dankbar, wenn du diese Umfrage ausfüllst. Vielen Dank fürs Mitmachen! Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.
- 17.06.202631 min
Das deutsch-französische Rüstungsprojekt FCAS sollte Europas Antwort auf die Dominanz der USA im Bereich moderner Luftverteidigung werden und die europäische Sicherheit erhöhen: ein Kampfjet der nächsten Generation, ergänzt durch Drohnen, Datennetzwerke und ein vernetztes Luftkampfsystem. Neun Jahre später ist das Projekt, das von Merkel und Macron 2017 lanciert wurde, gescheitert. Es kam zum Grounding noch vor dem ersten Start. In dieser Folge von «NZZ Geopolitik» analysieren wir Gründe und Ursachen des Scheiterns dieses grössten und ambitioniertesten europäischen Rüstungsprojekts der Geschichte. Warum schafften Deutschland und Frankreich keinen Konsens - trotz wachsender geopolitischer Unsicherheiten? Welche Rolle spielten dabei unterschiedliche nationale Interessen, Divergenzen in der Industriepolitik und nicht kompatible strategische Ziele? Für Europas Sicherheit sei das fatal, sagt der NZZ-Sicherheitsexperte im Podcast. Denn der Krieg in der Ukraine und die unsichere Unterstützung der USA unterstreichen die Notwendigkeit einer starken europäischen Verteidigung. Das Scheitern des Kampfjet-Projekts sende darum ein verheerendes Signal an Freund und Feind. Gast: Georg Häsler, Militär- und Sicherheitsexperte der NZZ Host: Marlen Oehler Redaktion: Antonia Moser, Dominik Schottner Eine frühere Folge von Georg zum französischen Kampfjet Rafale findest Du hier. Deine Meinung zählt: Wie findest Du den Podcast «NZZ Geopolitik»? Wir sind dir sehr dankbar, wenn du diese Umfrage ausfüllst. Vielen Dank fürs Mitmachen! Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.
- 10.06.202630 min
Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine dauert nun schon über vier Jahre. Doch an der Front zeichnet sich eine neue Phase ab. Mit präzisen Drohnenangriffen bis weit ins russische Hinterland wie nach St. Petersburg setzt die Ukraine den Kreml zunehmend unter Druck. Die russische Frühjahrsoffensive wurde so im Keim erstickt und endete in einem Desaster. Der Russland- und Sicherheitsexperte Nico Lange erklärt im Gespräch mit David Vogel, warum sich Wladimir Putin in einer strategischen Bredouille befindet und wieso die Ukraine nun eine gewisse Überlegenheit im Drohnenkrieg besitzt. Während die USA signalisieren, sich diplomatisch zurückzuziehen, stehen die europäischen Staaten vor einer entscheidenden Frage: Wie kann Europa jetzt die Initiative ergreifen und den Druck durch härtere Sanktionen wie Visasperren oder Hafenverbote so weit erhöhen, dass ein echter Waffenstillstand realistisch wird? Heutiger Gast: Nico Lange Host: David Vogel Deine Meinung zählt: Wie findest Du den Podcast «NZZ Geopolitik»? Wir sind dir sehr dankbar, wenn du diese Umfrage ausfüllst. Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.










