Ö1 Radiokolleg

ORF Ö1
196
21.10.2026
Beschreibung
Hier gibt es wöchentlich neue Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen – breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autorinnen und Autoren verbinden fachliche Expertise mit Alltagserfahrung sowie Hintergrundwissen mit Reflexion und eröffnen neue Perspektiven auf aktuelle Fragen unserer Zeit.Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Ute Maurnböck, Astrid Schwarz.Produktion: ORF Wissen. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg
Häufig erwähnt
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Episoden
  1. Die "alten weißen Männer" sind als Schlagwort seit den 2010er-Jahren allerorts ein Begriff. Gemeint sind damit Männer, die ihre gesellschaftlichen Privilegien nicht reflektieren und Ungleichgewichte nicht anerkennen. Der Ö1-Interviewpodcast "alte weise Frauen" ist eine Gegenantwort darauf: Zu Gast bei Alexandra Augustin sind ausschließlich Frauen über 60, um über gesellschaftspolitische Zustände im Kontext ihres eigenes Lebens zu reflektieren. Diesmal: Die Börsenexpertin Monika Rosen. Sie war über zwei Jahrzehnte lang Chefanalystin der Unicredit Bank Austria AG und nach insgesamt 33 Jahren am Börsenparkett ist Rosen seit 2022 im Un-ruhestand. In dieser Folge spricht Monika Rosen mit Alexandra Augustin darüber, wie Frauen finanzielle Unabhängigkeit erreichen können. Diese am 27.07.2026 auf Ö1 Campus gestreamte Sendung ist Teil des zeit- und kulturgeschichtlichen Archivs von oe1.ORF.at.

    • Monika Rosen
    • Rosen
    • 500
  2. Die "alten weißen Männer" sind als Schlagwort seit den 2010er-Jahren allerorts ein Begriff. Gemeint sind damit Männer, die ihre gesellschaftlichen Privilegien nicht reflektieren und Ungleichgewichte nicht anerkennen. Der Ö1-Interviewpodcast "alte weise Frauen" ist eine Gegenantwort darauf: Zu Gast bei Alexandra Augustin sind ausschließlich Frauen über 60, um über gesellschaftspolitische Zustände im Kontext ihres eigenes Lebens zu reflektieren. Der Ruf nach Gleichberechtigung, nach gleichen Rechten, gleichem Lohn und nach Anerkennung der Arbeit für Haushalt und Familie zieht sich wie ein roter Faden durch die Arbeit der Journalistin und Buchautorin Elfriede Hammerl. Seit den 1970er-Jahren verfasst Elfriede Hammerl ihre feministischen Kolumnen und Bücher. In dieser Folge spricht sie mit Alexandra Augustin darüber, was Frauen alles leisten. Diese am 27.07.2026 auf Ö1 Campus gestreamte Sendung ist Teil des zeit- und kulturgeschichtlichen Archivs von oe1.ORF.at.

    • Elfriede Hammer
    • Elfriede Hamel
    • J.D. Vance
  3. Den Begriff der "alten weißen Männer" hat der US-amerikanische Altphilologe Bernard MacGregor Walker Knox einst geprägt: "The Oldest Dead White European Males" lautet sein 1993 erschienes Buch. Die "alten weißen Männer" sind als Schlagwort seit den 2010er-Jahren allerorts ein Begriff. Gemeint sind damit Männer, die ihre gesellschaftlichen Privilegien nicht reflektieren und Ungleichgewichte nicht anerkennen. Der Ö1-Interviewpodcast "alte weise Frauen" ist eine Gegenantwort darauf: Zu Gast sind ausschließlich Frauen über 60, um über gesellschaftspolitische Zustände im Kontext ihres eigenes Lebens zu reflektieren. In dieser Folge kommt die österreichische Journalistin und Autorin Christine Haiden zu Wort: Sie war fast 30 Jahre lang Chefredakteurin der Welt der Frauen . Sie spricht mit Gastgeberin Alexandra Augustin darüber, wie Frauen leben wollen. Diese am 27.07.2026 auf Ö1 Campus gestreamte Sendung ist Teil des zeit- und kulturgeschichtlichen Archivs von oe1.ORF.at.

    • Christina Haydn
    • Donald
    • Johanna Donal
  4. 03.07.2026
    13 min

    Fußball - einst der englischen Oberschicht vorbehalten - eroberte Europa und dann die ganze Welt. Warum fasziniert das Spiel? Ist es die Vogelschau? Die tiefgehende Analyse? Die hochemotionale Begeisterung für etwas, das eigentlich keine Rolle spielt? Der Umstand, dass auf dem Fußballplatz und den Rängen alle gleich und vereint sind? Was lernen wir aus dem Spiel - für uns selbst, über die Gesellschaft und für das Leben? Episode 1: Teamarbeit. Gestaltung: Sabine Nikolay. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 29. 06. 2026.

  5. 03.07.2026
    13 min

    Politik und Widerstand. Gestaltung: Sabine Nikolay. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 30. 06. 2026.

  6. 03.07.2026
    13 min

    Politik und Widerstand. Gestaltung: Sabine Nikolay. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 1. Juli 2026.

  7. 03.07.2026
    14 min

    Fankultur in Krieg und Frieden. Gestaltung: Sabine Nikolay. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 2. Juli 2026.

  8. Die Geschichte des Bergsteigens ist auch eine Geschichte der ideologischen Instrumentalisierung: Von der Selbstermächtigung der Arbeiterklasse bis hin zu den Helden im Dienste des Nationalsozialismus wurden die Gipfel immer wieder von der Politik überhöht. Das Bergsteigen heute ist auch nicht ideologiebefreit. Der neoliberale Geist macht sich auch im Gebirge breit. Die Berge werden zur Selbstdarstellung und als Action-Spielfeld genutzt. Episode 1: Der Berg und der Kapitalismus Gestaltung: Ilse Huber, Ulrike Schmitzer, Andreas Wolf. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 29.06. 2026.

  9. Der Berg und der Sozialismus. Gestaltung: Ilse Huber, Ulrike Schmitzer, Andreas Wolf. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 30.06. 2026.

  10. Der Berg und der Nationalsozialismus. Gestaltung: Ilse Huber, Ulrike Schmitzer, Andreas Wolf. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 01.07. 2026.

  11. Der Berg und der Neoliberalismus. Gestaltung: Ilse Huber, Ulrike Schmitzer, Andreas Wolf. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 02.07. 2026.

  12. Ein Leben zwischen Freiheitsdrang und Zerrissenheit: Ingeborg Bachmann zählt zu den prägenden Stimmen der europäischen Nachkriegsliteratur. Zum 100. Geburtstag der Dichterin wird ihr Werk aus verschiedenen Blickwinkeln neu beleuchtet. Sichtbar wird eine Autorin, die bei allem Streben nach Emanzipation in den Verstrickungen ihrer Zeit gefangen blieb - existenziell und künstlerisch. Episode 1: Die Kärntner Jahre. Gestaltung: Günter Kaindlstorfer. Redaktion: Ute Maunböck. Gesendet in Ö1 am 22.03. 2026.

  13. Aufbruch und Ankommen. 1946 übersiedelt Ingeborg Bachmann nach Wien - in eine zerstörte Stadt und ein neues Leben. Die junge Frau studiert Philosophie, sie arbeitet für den Rundfunk und schreibt Gedichte und Hörspiele. Schnell findet sie Anschluss an die literarische Szene, wird Teil der Gruppe 47 und macht sich einen Namen. Der Durchbruch folgt Anfang der 1950er-Jahre: Bachmanns Lyrik wird gefeiert, Preise und Einladungen führen sie durch halb Europa. Gestaltung: Günter Kaindlstorfer. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 23. 06. 2026.

  14. Liebe - Bruch - Abgrund. Die Begegnung mit ihrem Schriftstellerkollegen Max Frisch wird zur Schlüsselerfahrung für Ingeborg Bachmann - künstlerisch wie persönlich. Eine leidenschaftliche, aber konfliktreiche Beziehung beginnt. Zwischen Zürich und Rom suchen sie nach einem gemeinsamen Leben, doch Nähe und Abhängigkeit werden zur Belastung für beide. Gestaltung: Günter Kaindlstorfer. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 24. 06. 2026.

  15. Die italienischen Jahre. Rom wird für Ingeborg Bachmann in den 1960er Jahren zum Lebensmittelpunkt - ein Ort zwischen Rückzug und Aufbruch. 1973 stirbt die Schriftstellerin im Ospedale Sant'Eugenio in Rom, nachdem sie, vollgepumpt mit Barbituraten, in ihrer Wohnung mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen war. Ihr früher Tod beendet ein Leben, das von Brüchen und zahllosen Zusammenbrüchen, aber auch von äußerster Konsequenz im Schreiben und Denken geprägt war. Gestaltung: Günter Kaindlstorfer. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 25. 06. 2026.

  16. 24.06.2026
    13 min

    Werde ich noch gebraucht, wenn KI alles kann? KI kann nicht alles. Kreative Arbeit und zwischenmenschliche Kommunikation kann keine Künstliche Intelligenz ersetzen, hieß es eine Zeit lang. Doch Kreative wie Grafiker oder Musiker sehen einen Teil ihrer Arbeit schon von der KI erledigt. Wird die Persönlichkeit des Menschen bald wichtiger wie sein Leistungsprofil? Werden wir auf antike Tugenden zurückgeworfen? Lisz Hirn befragt die Schriften des Philosophen Aristoteles oder des Informatikers Peter Reichl, der sich in seiner "homo cyber"- Reihe Gedanken über technologische Zukunft macht. Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Lisz Hirn. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Diese Folge wurde auch im Ö1 Radiokolleg am 23. 06. 2026 gesendet. Weitere Informationen - auch zu den Fragen der nächsten Staffel zum Mitdenken: https://oe1.orf.at/mithirn

  17. 24.06.2026
    12 min

    Muss ich immer meiner Meinung sein? Der deutsche Liedermacher Wolf Biermann sagte mal: "Ich bin immer häufiger nicht mehr meiner Meinung". Das Denken darf auch mal die Richtung ändern. Muss man zu allem eine Meinung haben? Warum ist es so schwierig zu sagen: "Ich weiß es nicht" oder einfach mal zu schweigen. Was meinen Philosophen wie Sokrates oder Friedrich Nietzsche dazu? Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Lisz Hirn. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Diese Folge wurde auch im Ö1 Radiokolleg am 23. 06. 2026 gesendet. Weitere Informationen - auch zu den Fragen der nächsten Staffel zum Mitdenken: https://oe1.orf.at/mithirn

  18. 24.06.2026
    14 min

    Brauche ich wirklich noch mehr von allem? Glück ist nicht von materiellem Besitz abhängig. Wer weniger besitzt, ist freier und daher weniger korrumpierbar. Und er sichert sich ein Mehr an persönlicher Integrität. Stimmt das auch? Bieten die "kynischen" bzw "zynischen Philosophen" der Antike mit diesem Appell zur Genügsamkeit einen brauchbaren Ansatz, um unserem Konsumwahn und unserem ausschweifenden Lebensstil etwas entgegen zu setzen? Lisz Hirn befragt die Denker Diogenes, Epikur und den Soziologen und Philosophen Herbert Marcuse. Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Lisz Hirn. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Diese Folge wurde auch im Ö1 Radiokolleg am 24. 06. 2026 gesendet. Weitere Informationen - auch zu den Fragen der nächsten Staffel zum Mitdenken: https://oe1.orf.at/mithirn

  19. 24.06.2026
    14 min

    Darf ich noch Kinder in die Welt setzen? Manche Menschen entscheiden sich ganz bewusst gegen das Kinderkriegen. Die Bewegung der Antinatalisten vertritt die Vorstellung, dass Fortpflanzung unethisch sei. Ist das philosophisch zu begründen? Lisz Hirn sucht Antworten bei den großen Denkerinnen wie Simone de Beauvoir, Hannah Arendt oder der französischen Feministin Elisabeth Badinter, selbst Mutter von drei Kindern und Autorin des Standardwerks "Die Mutterliebe" (1981). Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Lisz Hirn. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Diese Folge wurde auch im Ö1 Radiokolleg am 25. 06. 2026 gesendet. Weitere Informationen - auch zu den Fragen der nächsten Staffel zum Mitdenken: https://oe1.orf.at/mithirn

  20. 15.06.2026
    34 min

    Die EU will wachsen. Aber ist sie wirklich bereit, neue Mitglieder aufzunehmen? Macht sie das in einer Welt, die mit Donald Trump immer mehr von Großmachtsansprüchen geprägt ist, stärker? Oder droht sie, daran zu zerbrechen, wenn zu viele Länder mit am Tisch sitzen? Auf dem Balkan warten sechs Länder seit fast einem Vierteljahrhundert auf ihre Mitgliedschaft. Der so genannte Westbalkan ist weniger geografische Region als ein riesengroßes Wartezimmer, in dem rund 20 Millionen Menschen leben. In 8 Folgen reisen wir einmal quer durch den Warteraum und in jene Länder, die seit den Nullerjahren in die EU eintreten möchten. Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 18. 05. 2026.