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- 15.06.202635 min
Kosovo: junger Staat, alte Probleme. Mit 18 Jahren ist der Kosovo der jüngste Staat Europas. Der Kurs ist klar: Die mehrheitlich albanische Bevölkerung will in die EU. Aber Kosovo hat einen Klotz am Bein - den Nachbarn Serbien, der die 2008 erklärte Unabhängigkeit nie anerkannt hat. Nirgendwo lässt sich das besser verstehen als in Mitrovica, einer Stadt, die seit Ende des Krieges zwischen Albanern und Serben geteilt ist. Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 19. 05. 2026.
- 15.06.202634 min
Nordmazedonien und seine nervigen Nachbarn. Der Weg in die EU hat sich für Nordmazedonien in ein Labyrinth verwandelt. Und das, obwohl das Land bereits im April 2001 einen Stabilisierungs- und Assoziierungsvertrag mit der EU unterzeichnet hat - ein halbes Jahr früher als Kroatien, das 2013 beitrat. Der Grund für die Verzögerung war ein historischer Streit mit dem südlichen Nachbarn Griechenland. Um diesen beizulegen, änderte Mazedonien seinen Namen in Nordmazedonien. Mit Bulgarien legte der nächste Nachbar ein Veto ein. Das Resultat: Die EU verliert an Popularität und Glaubwürdigkeit. Im kleinen Nordmazedonien lässt sich beobachten, warum die Erweiterung ein so lähmender Prozess ist: Länder, die bereits im "Club" sind, können jederzeit ein Veto einlegen. Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 20. 05. 2026.
- 15.06.202635 min
Montenegro - kurz vor dem Ziel. Der höchste Diplomat in Montenegro ist ein Österreicher. Johann Sattler leitet in Podgorica die EU-Vertretung. Er sagt über seinen Job: "Ich hoffe, dass es ihn in ein paar Jahren nicht mehr geben wird." Montenegro ist derzeit der aussichtsreichste Kandidat von allen sechs Bewerbern auf dem Balkan. Ministerpräsident Milojko Spajic, der zuvor als Finanzanalyst in Tokio und Singapur gearbeitet hat, schwebt ein ambitioniertes Ziel vor Augen: Montenegro soll bis 2028 das 28. Mitglied der Union sein. Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 21. 05. 2026.
- 15.06.202636 min
Serbien - Studis gegen Vucic Seitdem in Serbien im November 2024 das Vordach des Bahnhofs in Novi Sad einstürzte und insgesamt 16 Menschen starben, ist nichts mehr, wie es war. Durch das größte Land auf dem Balkan rollt eine Protestbewegung, die für Europa einzigartig ist. Die Menschen fordern von der Regierung des langjährigen Machthabers Aleksandar Vucic Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und öffentliche Kontrolle. All das sind Kriterien, die auch die EU im Beitrittsprozess hochhält. Und doch - bei den Protesten in Serbien sind weit und breit keine EU-Flaggen zu sehen. Die Serb:innen sind von der EU enttäuscht, weil sie Vucic jahrelang gestützt hat. Was erhoffen sich junge Menschen, die sich den Bürgerprotesten angeschlossen haben? Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 15. 06. 2026.
- 15.06.202637 min
Bosnien-Herzegowina - Versöhnung durch Fußball? Bosnien-Herzegowina ist im Fußballfieber. Das kleine Land mit knapp 3,5 Millionen Menschen hat sich für die WM qualifiziert. Es ist ein Moment der kollektiven Einigkeit, den viele herbeisehnen. Denn BiH (Bosna i Hercegovina) gilt auch als einer der kompliziertesten Staaten der Welt. Seine Verfassung ist ein Resultat des Krieges in den 1990er Jahren. Seitdem hat das Land zwei Entitäten und ein äußerst komplexes Machtverteilungssystem. Eine Entität, die Republika Srpska, drohte immer wieder mit Abspaltung. Wie überbrückt das Land, mehr als dreißig Jahre nach dem Krieg, seine Spaltung? Und kann der Fußball ein einendes Element für alle Ethnien sein? Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 16. 06. 2026.
- 15.06.202637 min
Albanien – Eine Justizreform, die wehtut. Albaniens Ministerpräsident Edi Rama hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt. Im letzten Wahlkampf ließ er auf Plakaten im ganzen Land die folgende Botschaft drucken: Albanien bis 2030 in der EU! Nur mit Edi Rama! Ein Hindernis gibt es aber: Korruption. Eine Reihe von Skandalen wurde publik. Ist Albanien ein Beispiel dafür, dass echte Reformen möglich sind? Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 17. 06. 2026.
- 15.06.202636 min
Beziehungsstatus "kompliziert". Monatelang sind wir über den Westbalkan gereist, haben unterschiedliche Menschen getroffen und uns gefragt: Sind diese Länder bereit, der EU beizutreten? In dieser letzten Episode fliegt Franziska Tschinderle nach Brüssel, dreht den Spieß um und fragt: Ist die EU bereit für diese Länder? Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 18. 06. 2026.
- 12.06.202613 min
In Österreich gibt es rund 4.700 Kindergärten mit knapp 240.000 Kindern. Mehr als 90 Prozent der Kinder bis zum Alter von 5 Jahren besuchen bundesweit einen Kindergarten. Für die Kinder und die Gesellschaft ist das eine große Chance, denn je früher Entwicklungsstörungen und Defizite erkannt werden, desto rascher, nachhaltiger und kostengünstiger können sie behoben werden. Doch in Österreich wird, im Gegensatz zu anderen Ländern, dieser umfassende gesellschaftspolitische Ansatz weitgehend ignoriert. Folge 1: Überfordert von Anfang an. Trotz sinkender Geburtenraten ist Österreich seit dem Jahr 2000 um etwa 1,2 Millionen Menschen gewachsen. Das Bevölkerungswachstum resultiert also ausschließlich aus Zuwanderung. Vor allem in den Kindergärten führt diese Entwicklung zu einem Problem. Gestaltung: Andreas Wolf. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 08.06.2026.
- 12.06.202613 min
Lernen von Skandinavien. Eine pädagogisch hochwertige und umfassende Betreuung von Klein- und Kindergartenkindern erhöht die Chancengleichheit, fördert spätere Berufs- und Bildungskarrieren, verbessert sprachliche und soziale Kompetenzen und steigert die Erwerbstätigkeit der Eltern. Spätere Korrekturen sind nur mit geringerem Erfolg, sowie deutlich höherem finanziellen und personellen Aufwand möglich. Diesen gesellschaftlich-ökonomischen Zusammenhang hat man in Skandinavien schon seit Langem erkannt. Dementsprechend gilt die Elementarpädagogik als Grundlage für die positive Entwicklung der Gesellschaft. Gestaltung: Andreas Wolf. Redaktion: Monika kalcsics.. Gesendet in Ö1 am 09. 11. 2026.
- 12.06.202613 min
Mangelberuf mit Stigma. Die Ausbildung erfolgt in den fünfjährigen Bildungsanstalten für Elementarpädagogik. Allerdings nur 20 Prozent der, vor allem Absolventinnen, bleiben im Berufsfeld, deshalb werden im Rahmen von bezahlten Ausbildungs-Kollegs Quereinsteiger gesucht. Doch auch hier dominiert die Frauenquote. Der Hauptgrund für das geringe Interesse ist die häufige gesellschaftliche Vorverurteilung von Männern, die intensiv mit Kindern arbeiten. Ein weiteres Problem der Elementarpädagogik sind gesellschaftspolitische Interessen. So fehlt es in manchen Bundesländern nach wie vor an elementarpädagogischen Betreuungseinrichtungen, oder es orientieren sich die Öffnungszeiten der Kindergärten nicht an den Arbeitszeiten der Eltern, was wiederum die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einschränkt. Gestaltung: Andreas Wolf. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 10. 06. 2026.
- 12.06.202613 min
Weichen stellen für morgen. In Österreich gilt der Kindergarten vielerorts als "Betreuungseinrichtung", die im Vergleich zu Schulen einen eher untergeordneten Stellenwert besitzt. Erreicht werden könnte ein Bewusstseinswandel durch das bereits eingeführte Studium der Elementarpädagogik. Mit der Akademisierung verbunden wären nicht nur eine weitere Professionalisierung, sondern auch eine soziale und finanzielle Aufwertung des Berufsfeldes. Gefordert werden auch kleinere Kindergartengruppen, dafür ist aber deutlich mehr Personal nötig. Möglich wäre dies durch eine Angleichung von Lehrkräften und Kindergartenpersonal bei der täglichen Präsenzzeit vor den Kindern, sowie einem Angleich von Urlaubs- und Ferienzeiten. Gestaltung: Andreas Wolf. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 11.06. 2026.
- 10.06.202614 min
Kassette ohne Autor. 1989 bekommt der Grieche Dimitris Christopoulos eine Musikkassette geschenkt. Darauf: mehrere Instrumentalstücke und Gesang. Sie wird zum Soundtrack seines Lebens - ohne zu wissen, wer darauf spielt oder singt. Fast vierzig Jahre später folgt Anja Troelenberg ihrer Spur nach Albanien: Wer sind die Musiker? Und wie kam die Kassette nach Griechenland? Gestaltung: Anja Troelenberg. Mit den Stimmen von Lilith Hässle und Roman Blumenschein. Studiotechnik: Jakob Kainz. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 08. 06. 2206.
- 10.06.202613 min
Falsche Fährte. Eine Musikethnologin gibt einen konkreten Hinweis: Der Text des ersten Liedes verweist auf Tepelena, eine Kleinstadt im Süden des Landes. Dort angekommen vervielfältigen sich die Möglichkeiten. Jeder meint, die Musiker zu erkennen. Immer neue Namen fallen - und mit jedem wird die Suche unübersichtlicher.Im Kulturzentrum trommelt der Leiter im Takt der Musik auf den Schreibtisch. Nur weil über Tepelena gesungen wird, müsse die Aufnahme nicht aus Tepelena stammen. Das letzte Lied auf der Kassette verweise vielmehr auf eine andere Region. Auf dem Weg nach Përmet tut sich eine neue Fährte auf: Der Fahrer ist überzeugt, die Musik stamme aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die Klarinette erinnert ihn an einen berühmten Film. Gestaltung: Anja Troelenberg. Mit den Stimmen von Lilith Hässle und Roman Blumenschein. Studiotechnik: Jakob Kainz. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 09. 06. 2206.
- 10.06.202613 min
Verwechslung. In Përmet sind sich alle einig: Der Klarinettist ist Laver Bariu, die musikalische Autorität der Region. Im benachbarten Këlcyra jedoch widerspricht ein Mitarbeiter der Gemeinde. Im Vibrato erkennt er den bekannten Musiker Remzi Lela. Außerdem erklärt er, bei einigen Stücken auf der Kassette handle es sich um sogenannte Kaba - instrumentale Klagegesänge, bei denen die Klarinette den Klang des Weinens imitiert. Eine vermeintliche Lösung entpuppt sich als Verwechslung. Unklar bleibt: Wer spielt die Violine, wer die Laute, wer singt? Am Ende führt die Reise zurück nach Tirana. In der Oper betritt Fatos Qerimaj die Bühne. Gestaltung: Anja Troelenberg. Mit den Stimmen von Lilith Hässle und Roman Blumenschein. Studiotechnik: Jakob Kainz. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 10. 06. 2206.
- 10.06.202614 min
Rückkehr. An der Akademie der Wissenschaften bestätigt ein Ethnomusikologe eine Vermutung: Der Klarinettist gehört zu den bedeutendsten Meistern der Kaba - jener klagenden Musiktradition aus Südalbanien. Doch damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende. Eine Frau erkennt die Handschrift auf dem Cover der Kassette. Ein Mann erkennt in der Violine seinen Vater - ein anderer sich selbst. Er erinnert sich an die Aufnahme und kann erklären, wie die Kassette nach Griechenland kam. Sie war eine von wenigen Kopien, die über die Jahre verloren gingen. So kehrt die Kassette nach Jahrzehnten an ihren Ursprung zurück. Gestaltung: Anja Troelenberg. Mit den Stimmen von Lilith Hässle und Roman Blumenschein. Studiotechnik: Jakob Kainz. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 11. 06. 2206.
- 09.06.202624 min
1944 einigen sich 44 Länder auf einer Konferenz im amerikanischen Bretton Woods auf den US-Dollar als internationale Leitwährung. Diese Entscheidung prägt die Welt seither. Es bildeten sich informelle Gruppen, wie die G7, später die G20. Doch in diesem Setting kann der globale Süden nicht die gewünschte Emanzipation erreichen. Nun ist die Gruppe der BRICS+ gerade dabei die Entdollarisierung voranzutreiben. Sie droht an ihrer Uneinigkeit zu scheitern und das Schicksal könnte auch die EU ereilen, die sich neuerdings auch von den USA emanzipieren will. Derzeit formieren sich die größten Volkswirtschaften der EU zu einer Gruppe der E6. Sie wollen die Integration vorantreiben. Informelle Gruppen sind schnell und flexibel, meist intransparent, sie sind unverbindlich und all das ist ihr Vorteil gegenüber multinationalen Organisationen. Folge 1: Von Bretton Woods bis G7. Gestaltung: Dagmar Streicher. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 08. 06. 2026.
- 09.06.202624 min
Der kurze Traum einer unipolaren Welt: Von G8 bis G20. Nach dem Zerfall der Sowjetunion scheint es einen Moment, als hätte sich der Westen mit seinen liberalen Demokratien, dem freien Markt und der globalisierten Ökonomie durchgesetzt. Zumal sich gleichzeitig auch China in den Internationalen Handel einklinkt und Mitglied der WTO wird. Die Zukunft - so denkt man - sei eine unipolare Welt. Das zukünftige Russland soll ein Partner und kein Gegner sein. 1997 werden die G7 also offiziell zur G8. Die G20 ist zunächst nur die Gruppe der Finanz- und Wirtschaftsminister. Erst ab 2008 - nach der Weltfinanzkrise, ausgelöst von der Pleite der US Bank Lehmann Brothers - werden die G20-Gipfel auf der Ebene der Staatsoberhäupter abgehalten. Gestaltung: Dagmar Streicher. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 09. 06. 2026.
- 09.06.202623 min
Neue Machtansprüche: BRICS+ Der Name BRIC taucht 2001 erstmals auf und ist zunächst nur eine praktische Abkürzung für die wirtschaftlich boomenden Länder Brasilien, Russland, Indien und China in einer Studie für Goldman Sachs. Der Studienautor Jim O'Neill zeigt auf, dass das Wirtschaftswachstum in den BRIC-Ländern bereits um die Jahrtausendwende höher ist als jenes der G7. Damit würde auch ihr Anteil am Weltbruttoinlandsprodukt weiter steigen und sich die Macht vom globalen Westen weg zu den Schwellenländern hin verschieben. O'Neill empfiehlt den Anteil der Europäer in der Gruppe der 7 zu reduzieren und die BRIC-Staaten einzubinden. Die G7 horchen auf, haben aber gerade die Gruppe der 20 gegründet, in der alle BRIC-Länder ebenfalls vertreten sind und sehen keinen größeren Handlungsbedarf. Gestaltung: Dagmar Streicher. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 10.06. 2026.
- 09.06.202624 min
Europa der zwei Geschwindigkeiten: E6 und E27. "Let Europe arise!" sagt Winston Churchill am Ende seiner berühmten Züricher Rede 1946, in der er sich für die "Vereinigten Staaten von Europa" stark macht. Und er mahnt zur Eile. Ob er sich Europa so vorgestellt hat, wie es heute ist? Ein Wirtschaftsraum mit 450 Millionen Menschen in 27 Ländern mit einer gemeinsamen Politik, die von Frieden und Integration geprägt ist. Militärisch und wirtschaftlich abgesichert durch ein transatlantisches Bündnis mit den USA. Und genau diese transatlantische Absicherung zerbricht gerade. Und so kommt es, dass 80 Jahre nach Churchill wieder einer zur Eile mahnt. Gestaltung: Dagmar Streicher: Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 11.06. 2026.
- 05.06.202614 min
Die 16. Staffel der Bücherbox widmet sich drei von Shakespeare inspirierten Romanen von Maggie O'Farrell, Margret Atwood und M. L. Rio. Die Faszination für Shakespeare und seine Werke ist auch mehr als 400 Jahre nach dem Tod des englischen Dichters ungebrochen. Das zeigt sich nicht zuletzt in den Romanen bedeutender Autorinnen und Autoren, die sich auf ganz unterschiedliche Weise von Shakespeare inspirieren ließen. Darunter auch Margret Atwood, deren Roman „Hexensaat“ eine Neuinterpretation von „Der Sturm“ ist. Gestaltung: Tim Felchlin. Redaktion: Julia Reuter. Gesendet in Ö1 am 02. 06. 2026. Die Ö1 Bücherbox gibt es auch zum Abonnieren als eigenen Podcast.






