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Sven Schmidt schaut in die Glaskugel: Seine Vorhersagen für die nächsten zehn Jahre Mit dem Jahreswechsel startet auch eine neue Dekade. Die neuen wilden 20er dürften die Digitalökonomie noch einmal durcheinander wirbeln. Und natürlich schauen jetzt viele Spezialisten in die Glaskugeln und sagen voraus, was in den nächsten zehn Jahren passieren könnte. Der perfekte Moment also, sich mit Sven Schmidt zusammenzusetzen und ein paar Prognosen genau unter die Lupe zu nehmen. Was der Digital-Experte und Geschäftsführer von Maschinensucher.de über Werbung bei Netflix, Amazon im Gesundheits-Business und die hohen Bewertungen von HelloFresh und Delivery Hero sagt, hört Ihr im aktuellen OMR Podcast. Alle Themen des Podcasts mit Sven Schmidt im Überblick: Aus der Makro-Sicht von Sven Schmidt: Wie wird 2020? (ab 4:40) Blick auf die Digital-Ökonomie: Dominieren GAFA und Microsoft weiterhin? (ab 7:51) Welche Firma hält Sven Schmidt in Deutschland für unterbewertet? (ab 10:04) Wie bewertet er die hohen Börsenkurse von HelloFresh und Delivery Hero als großer Skeptiker aktuell? (ab 13:37) Ein Blick auf die Vorhersagen von John Battelle für 2020: Kommt Werbung bei Netflix? (ab 20:36) Eine weitere Battelle-These: Hohe Bewertungen für Uber & Co. und schlechte Bedingungen für Arbeiter werden nicht zu halten sein. Stimmt Sven zu? (ab 28:35) Vorhersagen für die nächsten 10 Jahre: Scott Galloway glaubt, dass Jeff Bezos zum ersten Billionär wird, weil Amazon ein Player der Gesundheits- und Versicherungsindustrie wird. Kann das sein? (ab 37:08) Jochen Krisch sagt, dass wir bis 2030 zwei bis drei weitere Amazons sehen werden. Warum Sven da überhaupt nicht dran glaubt (ab 40:31) Was Sven Schmidt zum Tod des Smartphones bis zum Jahr 2030 sagt (ab 42:46) Ein VC traut sich mit seinen Thesen für die nächsten zehn Jahre nach vorn: Wie wird der Klimawandel die Welt verändern? (ab 46:33) Wie geht es mit Digitalwährungen in den nächsten zehn Jahren weiter? (ab 55:53) Warum waren Philipp und Sven eigentlich nicht beim Darts-WM-Finale? (ab 1:02:26) Runtastic-Gründer Florian Gschwandner glaubt an den Erfolg von Wirecard: Was sagt Sven? (ab 1:16:44)
- 05.01.202072 min
Gründer Martin Höfeler erklärt, wie und ob Armedangels von Nachhaltigkeit als Trend profitiert, ob Greenwashing ein legitimes Marketing-Tool ist und warum Nachhaltigkeit vor allem eine Frage des Geschäftsmodells ist. Nachhaltigkeit und Mode sind schwierig zu kombinieren. Armedangels versucht Mode zumindest nachhaltiger zu machen und sich damit von der Fast Fashion-Branche abzuheben. Gründer Martin Höfeler erklärt, wie und ob Armedangels von Nachhaltigkeit als Trend profitiert, ob Greenwashing ein legitimes Marketing-Tool ist und warum Nachhaltigkeit vor allem eine Frage des Geschäftsmodells ist.
- 02.01.202063 min
Der Jung von Matt-Gründer über die Agenturwelt und Durchschnittsdeutsche Nur wenige Werbeagenturen in Deutschland sind so breit bekannt wie Jung von Matt. Das Hamburger Unternehmen ist nicht nur durch seinen Namen so eng mit den Gründern Holger Jung und Jean-Remy von Matt verbunden. Beide prägen die Agentur bis heute mit. Im OMR Podcast erzählt mit Holger Jung ein Teil des Duos, wie die Anfangsjahre liefen, warum Kunden heute ganz anders zahlen und welcher Werbekanal die größte Zukunft hat. Alle Themen des Podcasts mit Holger Jung im Überblick: Über Holger Jungs Lebenswerk Jung von Matt – und wie sein Leben bis zur Gründung verlaufen ist (ab 3:38) Wann war für ihn klar, dass er in die Werbung gehen würde und wieso ist er so gut darin? (ab 5:46) Wie kam es zur Entscheidung, eine eigene Agentur zu gründen? (ab 7:06) Was waren die großen Meilensteine beim Aufbau der Agentur? (ab 9:21) Wie schätzt er die aktuelle Lage der Autoindustrie ein? Was macht Tesla in Sachen Kommunikation besser? (ab 10:33) Wie groß ist Jung von Matt heute? (ab 14:36) Wie hat sich das Geschäftsmodell von Agenturen in den letzten Jahren geändert? (ab 16:19) Stirbt TV als Werbekanal, oder glaubt Jung noch an die Wirkung? (ab 20:36) Erwartet er eine Renaissance von Postsendungen und Zeitschriften? (ab 24:04) Wie blickt Holger Jung auf aktuelle Bewegungen wie Fridays for Future und Aktivistin Greta Thunberg? (ab 24:58) Müssen Marken auch stärker zeigen, dass sie sich gesellschaftlich engagieren und nachhaltig agieren? (ab 33:15) Jung von Matt ist ein Sonderfall unter den großen deutschen Agenturen: Sie ist noch in Gründerhand. Warum haben Jung und von Matt sie noch nicht verkauft? (ab 39:00) Wie plant er die Nachfolge an der Spitze der Agentur? Und wie haben er und von Matt immer wieder junge Talente gewonnen? (ab 40:03) Wie hilft das in der Agentur nachgebaute durchschnittliche deutsche Wohnzimmer dabei, Kunden da draußen zu verstehen? (ab 44:40) Wie entscheidet sich Jung, in welche Startups er investiert? Und was war sein erfolgreichstes Investment? (ab 46:32) Das Leben als Aufsichtsrat: Was macht er derzeit im Alltag? (ab 48:10) Bei welchen Agenturen hat es denn geklappt, auch lange nach dem Ausscheiden der Gründer erfolgreich zu sein? (ab 53:13) Wie viel ist eine Agentur wie Jung von Matt wert? (ab 54:32) Was denkt Holger Jung: Wie groß ist die Wertschöpfung, die seine Agentur zum Beispiel Sixt gebracht hat? (ab 56:48) Auf welche Entwicklung bei Jung von Matt ist er ganz besonders stolz? (ab 1:00:08)
- 25.12.201952 min
Zebra statt Unicorn: Jakob Berndt von Tomorrow & Lemonaid gründet, um Gutes tun zu können. „Viele große Banken haben Dreck am Stecken“, sagt Jakob Berndt in der neuesten Folge des OMR Podcasts. Die Einlagen der Sparer würden in Rüstungskonzerne, Kohlekraft oder Massentierhaltung investiert – meist, ohne dass die Kunden dies wüssten. Das von Berndt mit gegründete Banking-Startup Tomorrow will es anders machen und alleine in nachhaltig geführte Firmen investieren. Gegenüber Podcast-Host und OMR-Mitgründer Philipp Westermeyer erklärt Berndt, wie er und seine Tomorrow-Gründer auf dieser Idee ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen wollen, und wie sie dazu beitragen wollen, dass in der Startup-Szene das Zebra das (mit über eine Milliarde bewertete) „Unicorn“ als Leitbild ablöst. Alle Themen des Podcasts mit Jakob Berndt im Überblick: Wie ist Jakob als Werber mit Lemonaid und Charitea zum "Social Entrepreneur" geworden? (ab 4:15) Was waren die entscheidenden Hebel dabei, Lemonaid und Charitea groß zu machen? (ab 10:09) Wie wurde er dann Mitgründer von Tomorrow? (ab 15:52) Gibt es Parallelen zwischen Tomorrow und Lemonaid/Charitea? (ab 18:30) Was ist die Grundidee von Tomorrow? (ab 21:56) Muss man auf Zinsen verzichten, wenn man in nachhaltige Unternehmen investiert? (ab 24:17) Wie schafft man es in einem Marktumfeld mit N26, Revolut, Monzo und anderen, Neukunden zu gewinnen? (ab 29:01) Woher kommt das Geld, dass Tomorrow ins Wachstum investiert und mit welcher Summe ist Tomorrow bewertet? (ab 33:54) Was kostet Tomorrow die Akquisition eines neuen Kunden und wie viele Kunden haben sie? (ab 39:35) Besteht die Gefahr, dass große, bestehende Banken, die Produkte von Tomorrow einfach kopieren? (ab 41:31) Reicht PR als Haupt-Kundenakquisitions-Instrument? Wo holen andere Banking-Startups ihre Kunden her? (ab 46:22) Zahlen sich die Tomorrow-Gründer ein für die Bankenbranche übliches Gehalt? Und ist ein Exit für sie denkbar? (ab 49:27)
- 22.12.201947 min
Nelson Müller spricht im OMR Podcast über die Koch-Branche, Werbedeals und Rückschläge Nelson Müller ist Sternekoch, Unternehmer, Entertainer und seit Jahren fester Bestandteil der hiesigen Fernsehkoch-Landschaft. Dass er den Schritt Richtung TV gemacht hat, ist nicht nur sehr zufällig entstanden – sondern auch während einer Phase, in der er mit dem Kochen pausiert und sich auf seine zweite Leidenschaft Musik konzentriert hatte. Im OMR Podcast verrät Müller, weshalb ihm ein Michelin-Stern deutlich wichtiger als ein Besteller ist, welches seiner Projekte wirtschaftlich am lukrativsten ist und wie er über sich als Personal Brand denkt. Alle Themen des Podcasts mit Nelson Müller im Überblick: Wie Philipp durch gemeinsame Freunde in Essen Nelson Müller kennengelernt hat (ab 01:45) TV-Shows, Interviews, eigenes Restaurant – wie viel kocht Nelson Müller eigentlich selber? (ab 03:15) Über seine Kindheit im Schwabenland und Besuche bei den Großeltern in Schleswig-Holstein (ab 04:30) Stuttgart, Sylt, Timmendorf, Essen – hier hat Nelson Müller in seiner Karriere bereits gekocht (ab 05:40) So wurde er vom Sternekoch zum „Fernsehkoch“ und deshalb nervt ihn die Bezeichnung (ab 07:30) Wie über den Produzenten einer Rap-Battle-Reihe die ersten TV-Auftritte entstanden (ab 09:20) Immer mehr TV-Präsenz, der erste Werbevertrag, Investitionen in eine Kochschule und das erste eigene Restaurant in Essen (ab 11:45) Welche Projekte sind wirtschaftlich am relevantesten? Und wie wichtig ist Nelson Müllers Medienpräsenz als Marketingtool? (ab 13:30) Wie geht er mit der Erwartungshaltung einiger Restaurant-Gäste um, ihn unbedingt sehen zu wollen? (ab 15:00) Über unternehmerische Fallstricke und zu hohe Investitionen mit eigenem Geld (ab 19:00) Wie denkt Nelson Müller über sich als Marke? (ab 22:40) Marken, mit denen er Werbeverträge abgeschlossen hat (ab 23:50) Wie Nelson Müller häufig erkannt und angesprochen? (ab 25:25) So beobachtet er die Einschaltquoten seiner Sendungen (ab 26:45) Gibt es einen harten Wettbewerb zwischen Fernsehköchen? (ab 28:15) Welchen Stellenwert haben Nelson Müllers Kochbücher in seinem Businessplan? (ab 28:55) Wie wichtig ist ein Stern im Guide Michelin wirklich? (ab 31:20) Seit diesem Jahr bietet Nelson Müller in seinem Restaurant zwei Koch-Konzepte an (ab 38:00) Deshalb steht Nelson Müller einmal im Monat bei Vodafone in Düsseldorf in der Kantine (ab 39:50) Warum sind Kochformate im TV seit Jahren so erfolgreich? (ab 41:45) Über seinen Autounfall, Reaktionen in den Medien und eine Werbekampagne der Deutschen Bahn (ab 46:00) Welche Pläne hat Nelson Müller für die kommenden Wochen und Monate? (ab 48:25)
- 18.12.201946 min
Wie Complex Networks zum "Disney der Jugendkultur" wurde Die US-Digital-Medienbranche hat in den vergangenen Monaten eher mit Entlassungen, geschrumpften Unternehmensbewertungen und Konsolidierungen von sich Reden gemacht. Doch einer US-Medienmarke, die in der deutschen Branche noch eher unter dem Radar fliegt, gelingt es offensichtlich, weiterhin beständig zu wachsen: Complex Networks. Das Unternehmen wird seit 2018 von dem deutschen Christian Baesler operativ geführt. In der neusten Folge des OMR Podcasts erklärt der 30-Jährige, wie Complex zwischen 100 und 500 Millionen US-Dollar im Jahr umsetzt und Gewinn erwirtschaftet. Alle Themen des Podcasts mit Christian Baesler im Überblick: Wie kam Christian als Ostdeutscher zu einer der hippsten US-Medienmarken? (ab 3:15) Was macht Complex? (ab 7:58) Wie hat sich das Unternehmen über den Lauf der Zeit gewandelt? (ab 13:21) Was ist die ComplexCon? (ab 15:07) Wie macht Complex mit der ComplexCon Geld? (ab 19:05) Wer ist die Zielgruppe von Complex? (ab 24:50) Wie groß ist Complex und wie viel Umsatz macht das Unternehmen? (ab 28:48) Warum steigen in den USA Telko-Firmen wie Complex-Mitinhaber Verizon ins Content-Geschäft ein? (ab 32:03) Wie leicht fiel ihm der Einstieg in das US-Lifestyle-Business? (ab 36:33) Was kostet der Besuch der ComplexCon und wie viel Umsatz generiert das Event? (ab 40:52) Was machen die erfolgreichen, jungen Streetwear-Marken richtig? (ab 45:00)
- 11.12.201992 min
Der Ex-Hedge-Fonds-Manager über sein bewegtes Leben Er ist wohl eine der schillerndsten Figuren der bundesdeutschen Wirtschaftsgeschichte: Florian Homm war in den 90er- und Nullerjahren als Finanzmanager und Investmentbanker berühmt bis berüchtigt. Er hat Investmentfonds in Milliardenhöhe verwaltet, wurde durch Finanzspekulationen (vor allem Leerverkäufe von Aktien von Firmen mit wirtschaftlichen Problemen) selbst zeitweise zum Milliardär, überlebte einen mutmaßlichen Mordanschlag und war für 15 Monate in einem italienischen Gefängnis inhaftiert. In der neuesten Folge des OMR Podcast gibt Homm tiefe Einblicke in seine Karriere und Lebensgeschichte – und zeigt sich (zumindest teilweise) geläutert. Alle Themen des Podcasts mit Florian Homm im Überblick: Was macht Florian Homm heute? (ab 7:10) Rückblick auf Florian Homm Tätigkeit im Investment-Banking (ab 9:19) Über sein finanzielles Engagement bei Borussia Dortmund(ab 11:40) Wie er mit Leerverkäufen hohe achtstellige Gewinne gemacht hat (ab 17:20) Über seine Zeit mit Value Management and Research (VMR) am Neuen Markt (ab 21:50) Über seinen Ausstieg im Jahr 2007 und seinen Wechsel nach Südamerika (ab 23:29) Wie er in Venezuela angeschossen wurde (ab 27:33) Warum er sich trotz der Feinde nie Sorgen gemacht hat – und wann er doch eingelenkt hat (ab 34:05) Über wie viel Geld hat er zu seinen Hochzeiten verfügt und wo kam das Geld her? (ab 39:40) Die Gründe für seinen Ausstieg aus der Branche (ab 41:26) Was folgte auf seinen Ausstieg? (ab 47:46) Wie ein anonymer Auftraggeber 1,5 Millionen Euro Kopfgeld auf Florian Homm ausgesetzt hat (ab 50:40) Warum später wirklich ein Haftbefehl gegen Florian Homm erlassen wurde und wie er in Italien inhaftiert wurde (ab 52:10) Warum er dann nicht an die USA ausgeliefert, aber noch nicht sofort aus der Haft entlassen wurde (ab 59:11) Was macht er heute? (ab 1:05:30) Warum engagiert er sich jetzt karitativ? (ab 1:10:05) Wovon lebt er heute und wie kam es zur Zusammenarbeit mit Russia Today? (ab 1:14:03) Kann er sich vorstellen, nochmal einen Fonds zu raisen? (ab 1:20:15) Warum ist er heute gläubiger Christ? (ab 1:23:05) In welchem Maß beschäftigt er sich mit der Digitalisierung und digitalen Plattformen? (ab 1:26:09) Was Florian Homm an der deutschen Digitalinfrastruktur ärgert (ab 1:28:54) Über die Klimakrise (ab 1:31:26)
- 08.12.201978 min
So streiten die beiden über Amazon und die E-Commerce-Zukunft Der eine ist E-Commerce-Experte und bietet mit seinem Unternehmen Spryker eine Shop-Lösung an. Der andere ist OMR-Podcast-Stammgast und ist mit Maschinensucher.de im B2B-Commerce-Business unterwegs. In der neuen Folge des OMR Podcasts diskutieren Alex Graf und Sven Schmidt aber ausschließlich über die Rolle von Amazon und wie sich das Unternehmen aus Sicht von Händlern, Kunden und Shareholdern entwickelt. Und liefern damit wahrscheinlich die bisher tiefgründigste und informativste Episode.
- 04.12.201946 min
Alicja Kwade tut nichts, um eine Marke aufzubauen – und gehört trotzdem zur Kunst-Elite The Metropolitan Museum in New York, MIT List Visual Arts Center in Cambridge, Palazzo Biscari in Catania (Italien) – das sind nur die drei namhaftesten unter mehreren Museen, in denen die Künstlerin Alicja Kwade 2019 Einzelausstellungen hatte. Seit Jahren sind ihre Werke auf der ganzen Welt zu sehen. Während Kwade sich komplett auf ihre Arbeit fokussiert und ihr Instagram (trotz 31.000 Followern) dabei völlig egal ist, spürt sie trotzdem Veränderungen ihrer Branche durch soziale Netzwerke, wie sie in der neuesten Folge des OMR Podcasts erzählt. Alle Themen des Podcasts mit Alicja Kwade im Überblick: Philipps kurzer Rückblick auf die vergangene Woche: Black Friday bei OMR, Good School-Übernahme und Besuch bei Galerist Johann König (ab 01:45) Alicja Kwade ist seit rund 15 Jahren professionelle, bildende Künstlerin – und laut ihrem Galeristen Johann König zur Zeit weltweit die beste in ihrem Bereich (ab 04:45) Alicja Kwades Vater ist Kunsthistoriker und hatte eine Galerie, sie hat „Bildhauerei und angrenzende Bereiche“ in Berlin studiert (ab 06:30) Wie sie schon während des Studiums angefangen hat, „die ganze Zeit Kunst zu machen“ – und heute noch dieselben Themen bearbeitet (ab 07:30) So ergeben sich bei Kwade aus Dingen wie Maßeinheiten, sozialen Vereinbarungen und der Wirtschaft Themenstränge für ihre Kunst (ab 08:20) Mit welcher ihrer Arbeiten könnte sie am besten beschreiben, was sie eigentlich genau macht? (ab 09:30) Spricht Alicja Kwade gerne über die Bedeutung ihrer Kunst? (ab 11:00) Ihr Galerist Johann König schätzt den Wert ihrer Arbeit „Berliner Bordsteinjuwelen“ auf rund 150.000 Euro (ab 13:30) Ist eine Künstlerin immer auch eine Marke? Alicja Kwade ist da ein wenig zwiegespalten – und verlässt sich fast komplett auf ihre Arbeit (ab 15:45) Heute kosten Kwades Kunstwerke zwischen 12.000 und 450.000 Euro (ab 18:45) Hat Alicja Kwade schon finanziell ausgesorgt? (ab 21:00) Wann hat sie entschieden, keine Nebenjobs mehr als Kellnerin oder Security anzunehmen, um sich voll auf ihre Kunst zu konzentrieren? (ab 22:00) Wie hoch sind die Investitionen in neue Arbeiten? (ab 24:45) Passen bildende Kunst und Digitalisierung zusammen? (ab 25:45) „Instagram ist mir vollkommen egal.“ (ab 27:00) Wie fühlt es sich an, wenn ihre Kunstwerke in den wichtigsten Museen der Welt ausgestellt werden? (ab 30:00) Jeweils zehn Festangestellte und Freelancer arbeiten heute für Alicja Kwade (ab 31:10) Philipps Versuch, ihre Arbeit „Zollstock auf Papier“ zu beschreiben (ab 33:20) Wer sind die typischen Käufer von Alicja Kwades Kunst? Kennt sie die Sammler ihrer Werke persönlich? (ab 36:10) Wie beobachtet Kwade den Kunstmarkt, Wettbewerb und die gesamte Branche? (ab 38:00) Alicja Kwade über Banksy (ab 39:20) Sie möchte in Zukunft noch mehr öffentliche Außenskulpturen schaffen (ab 42:00)
- 27.11.201952 min
Vodafone CEO Hannes Ametsreiter über die Veränderungen durch 5G, Internet of Things und die deutsche digitale Infrastruktur "Wir werden durch 5G riesige Veränderungen sehen", sagt Hannes Ametsreiter. In der neuesten Folge des OMR Podcasts spricht der CEO von Vodafone Deutschland über die vernetzte Industrie und neue Möglichkeiten, über seine Kritik an den 5G-Auktionen und über seinen Blick auf die großen US-Tech-Konzerne. Alle Themen des Podcasts mit Hannes Ametsreiter im Überblick: Was Hannes Ametsreiter gemacht hat, bevor er zu Vodafone Deutschland kam (ab 3:19) Wie hat Ametsreiter Vodafone Deutschland aufgestellt, nachdem er zu dem Konzern gewechselt ist? (ab 7:26) Wie viel Umsatz macht Vodafone in Deutschland, wie viel Geld investiert der Konzern ins Marketing und wie hat sich der Marketingmix entwickelt? (ab 11:16) Inwiefern ist Vodafone nicht mehr nur ein Netzbetreiber und Mobilfunkunternehmen, sondern mittlerweile ein Digitalisierungsunternehmen? (ab 15:00) Welches sind die aktuell wichtigsten Themen in Vodafones B2C-Geschäft? (ab 17:33) Wo und wie will Vodafone im B2B-Bereich wachsen? (ab 22:55) Wie versucht er als CEO, seine Mitarbeiter mitzunehmen und welche Rolle spielt er selbst dabei als Personal Brand? (ab 29:04) Warum steht Amesreiter dem Ergebnis der 5G-Auktion so kritisch gegenüber? (ab 33:30) Welche Bereiche wird 5G am meisten verändern? (ab 36:44) Wie steht er als Vodafone CEO zum Konzept der Netzneutralität? (ab 40:44) Wie sieht er die großen US-Tech-Konzerne? (ab 43:28) Wie eng ist er persönlich und wie eng ist Vodafone an der europäischen Startup-Szene? (ab 47:33) Welche Apps nutzt Hannes Ametsreiter privat? (ab 51:51)
- 24.11.201965 min
In der Sonntagsausgabe erzählt Digistore24-Gründer und -Geschäftsführer Sven Platte über den rasanten Aufstieg der Affiliate-Plattform, wie Digistore24 kleinen und mittleren Unternehmen helfen kann und warum er bald einen Song mit Tiësto macht. In der Sonntagsausgabe erzählt Digistore24-Gründer und -Geschäftsführer Sven Platte über den rasanten Aufstieg der Affiliate-Plattform, wie Digistore24 kleinen und mittleren Unternehmen helfen kann und warum er bald einen Song mit Tiësto macht.
- 20.11.201971 min
So will Lena Gercke mit "LeGer" in drei Jahren auf 10 Millionen Euro Umsatz wachsen 2006 gewinnt Lena Gercke die erste Staffel von „Germany’s next Topmodel“ und legt damit gleichzeitig den Grundstein für eine bis heute anhaltende, erfolgreiche Karriere. Model, Moderatorin, Influencerin, Designerin, Unternehmerin – sie ist von allem etwas. Ihr aktuell wohl wichtigstes Projekt ist aber die gemeinsam mit About You aufgebaute Fashion-Brand „LeGer“. Im OMR Podcast verrät sie, wie viel Umsatz die Marke generiert, wie ihr Verhältnis zu Boulevard-Medien ist und was sie von der App der Stunde Tiktok hält. Alle Themen des Podcasts mit Lena Gercke im Überblick: Teilt sich Lena Gercke wirklich einen Instagram-Account mit ihrer Mutter? (ab 02:30) Wie viele Menschen haben Zugriff auf ihre Social-Media-Accounts? (ab 03:30) Lena Gercke über ihren Sieg beim TV-Format „Germany’s next Topmodel“ und den trotzdem harten Weg, ernsthaft im Modell-Business anzukommen (ab 05:25) So kam sie auf die Idee, sich überhaupt bei der Show zu bewerben – und ist davon immer noch überrascht (ab 07:50) Um nicht von einer Sache abhängig zu sein, setzt Lena Gercke von Anfang sowohl auf das Model-, als auch aufs TV-Geschäft (ab 09:00) Welches TV-Format war für sie rückblickend am relevantesten? (ab 10:30) So viel Zeit investiert Lena Gercke in ihre eigene Brand „LeGer“ (ab 11:45) Mit diesen globalen Marken arbeitet sie nach vielen Jahren immer noch zusammen (ab 12:25) Wie nimmt Lena Gercke die Größe und Wirkung ihrer eigenen Personal Brand wahr? (ab 13:50) Wie reagiert sie auf Absagen von Marken? (ab 16:10) Über das Verhältnis mit Julian Jansen und die Zusammenarbeit mit About You (ab 17:30) So ist der Markenname „LeGer“ entstanden (ab 18:55) Wie viele Kollektionen gibt es im Jahr von LeGer? Und wie viele Stücke umfassen die jeweils? (ab 19:30) So viel Umsatz generiert LeGer aktuell (ab 22:40) Auch Fotograf Paul Ripke hat jetzt eine About You-Kollektion. Hat Lena Gercke damit etwas zu tun? (ab 23:20) So ist aus einem Ugly-Christmas-Sweater eine Partyreihe zu Weihnachten entstanden (ab 24:20) So will Lena Gercke LeGer zu einer Brand machen, die auch ohne sie funktioniert (ab 28:00) Wie lässt sie sich für ihre Mode inspirieren? (ab 30:38) Deshalb gibt es LeGer nicht nur bei About You, sondern auch bald bei Peek & Cloppenburg Nord (ab 31:55) Management, Stylistin, Agentin – Wie viele Personen arbeiten im direkten Umfeld für und mit Lena Gercke? (ab 34:30) Über ihre Anfänge auf Instagram, starkes Wachstum und ihren aktuellen Output auf der Plattform (ab 35:50) Trifft Lena Gercke wichtige Entscheidungen komplett alleine? (ab 39:00) Nahezu jeden ihrer Instagram-Posts nutzen viele Medien direkt als Aufmacher für einen Artikel. Wie steht sie dazu? (ab 42:30) Inwiefern hat sich ihre Beziehung zu Fußball-Profi Sami Khedira auf ihre Karriere ausgewirkt? (ab 44:00) Zum ersten Mal hat Lena Gercke das Gefühl, nicht in eine Schublade gesteckt zu werden (ab 47:00) Beobachtet sie auch andere Influencer? Was hält sie von den Kardashians? (ab 49:15) Wie hat sich Lena Gerckes Arbeit in den vergangenen Jahren verändert und was erwartet sie noch? (ab 52:14) Deshalb hat sie keinen Tiktok-Account (ab 53:45) Wie steht Lena Gercke zu Bewegungen wie Fridays for Future? (ab 57:20) Deshalb arbeitet sie seit Jahren mit der DKMS Life zusammen, einer gemeinnützigen Organisation, die unter anderem Kosmetikseminare für krebskranke Frauen organisiert (ab 58:00) Aktuell dreht Lena Gercke für die neue Staffel von „Das Ding des Jahres“ – und war selber auch schon zweimal kurz davor, in Startups zu investieren (ab 59:55) Über die immer noch hohe Relevanz von TV für Startups (ab 1:03:45) Haarwuchsmittel, Bio-Tampons & Co. – teilweise erreichen Lena Gercke recht außergewöhnliche Kooperations-Anfragen (ab 1:05:30) Deshalb sind langfristige Pläne nichts für sie (ab 1:09:00)
- 13.11.201949 min
Wie Borussia Dortmund sich als Fußball-Weltmarke behaupten möchte Er war einer der ersten Fußballer in Deutschland mit eigener Website hatten, drei Mal Deutscher Meister mit Borussia Dortmund Vize-Weltmeister 2002. Im OMR Podcast erzählt Ex-Fußballspieler Sebastian Kehl, wie er zu seinem Job als Leiter der neu gegründeten Lizenzspielerabteilung bei Borussia Dortmund gekommen ist, wie er die Veränderung des Fußballs durch Digitalisierung und soziale Medien erlebt und warum Fußball zwar immer mehr zu einem Business wird, es bei diesem Sport aber keine nur wirtschaftliche Perspektive geben sollte. Alle Themen des Podcasts mit Sebastian Kehl, Leiter Lizenzspielerabteilung bei Borussia Dortmund, im Überblick: Das sind die größten sportlichen Erfolge von Sebastian Kehl (ab 3:44) Sebastian Kehl hat schon während der Karriere als einer der ersten eine eigene Homepage gehabt, aber einige Chancen in sozialen Medien ausgelassen (ab 4:45) Hat Sebastian Kehl auch überlegt, nach der Profi-Karriere außerhalb des Fußballs einen Job anzunehmen? (ab 8:15) Wie Marketing und große Investoren das Geschäft Fußball verändert haben (ab 10:01) So sieht die Kaderplanung bei Borussia Dortmund aus (ab 12:28) Welchen Einfluss haben soziale Medien auf die jungen Spieler, wie geht der BVB damit um und wo setzt Sebastian Kehl für sich selbst Grenzen? (ab 15:41) Spielt die Social-Media-Aktivität oder die Nationalität der Spieler bei Scouting und Transferentscheidungen eine Rolle? (ab 20:02) Wer ist für Sebastian Kehl eigentlich der Kunde? (ab 23:49) Der wirtschaftliche Wert junger Spieler für den Verein (ab 26:00) Wie ein Tagesablauf bei Sebastian Kehl aussieht und warum es hier eigentlich keine klaren Abläufe gibt (ab 29:03) "Ist doch klar, dass wir uns auch mit der Zukunft beschäftigen müssen." Wie Künstliche Intelligenz und datengetriebene Analysen dem BVB bei der Entwicklung helfen und warum das trotzdem kein Wettbewerbsvorteil ist (ab 31:42) Was es mit einem "Schattenkader" auf sich hat und warum der Wert von Scouts und Scouting sich so stark erhöht hat (ab 36:17) Wie sich Sebastian Kehl seine Zukunft vorstellt und wie er sich weiterbildet (ab 40:17) Warum im Fußball-Business die gleichen Leadership-Skills gefragt sind wie in anderen Branchen und mit welchen Bundesliga-Managern sich Kehl häufig trifft (ab 42:31) Diese Menschen und Leader im Fußball haben Sebastian Kehl besonders geprägt (ab 46:02) Kehl denkt an Party-Crasher Jürgen Klopp zurück und spricht über Führungsprinzipien (ab 48:13)
- 10.11.201970 min
So pusht Ironman-Sieger Jan Frodeno seine Marke Ryzon zum Millionen-Umsatz Als Jan Frodeno im Oktober in Streckenrekordzeit über die Ziellinie des Ironman auf Hawaii läuft, trägt er einen weiß-rot-grauen Rennanzug von Ryzon. Die Marke ist vielleicht noch nicht so bekannt wie Nike, Adidas & Co., aber sie wurde auch erst 2016 in Köln gegründet. Dahinter stecken drei Kölner, die Frodeno als Gesellschafter mit an Bord geholt haben. Im OMR Podcast sprechen der Weltklasse-Triathlet und Ryzon-Geschäftsführer Mario Konrad über Triathlon als Sprungbrett, die Vorteile des Direktvertriebs und siebenstellige Umsatzausfälle durch unterschätzte Nachfrage. Alle Themen des Podcasts mit Jan Frodeno und Mario Konrad im Überblick: Ryzons Umsatz ist schon siebenstellig und das ohne Investoren: Wie haben die drei Gründer das Unternehmen aufgebaut? (ab 04:25) Kleiner Rückblick auf die Karriere von Jan Frodeno (ab 05:22) Wie hat sich das Gründerteam kennengelernt und das Unternehmen gestartet? (ab 08:48) Wieso war Triathlon so ein gutes Sprungbrett? (ab 15:48) Auf welche Distributionskanäle setzt Ryzon? (ab 16:44) Muss Jan Frodeno wegen seines eigenen Unternehmen Ryzon auf gut dotierte Partnerschaften verzichten? (ab 17:34) Welche weiteren Brands unterstützen Jan Frodeno derzeit? Und wie läuft die Zusammenarbeit? (ab 19:32) Wie läuft das Sportlerleben von Jan Frodeno aktuell? Und kann er davon gut leben? (ab 22:46) Wie entscheidet er, an welchen Rennen er teilnimmt? (ab 30:41) Was war der größte Push für die Marke Ryzon bisher? (ab 33:34) Wie macht Ryzon Marketing über Jan Frodeno hinaus? (ab 37:09) Kommen viele Unternehmen auf das Unternehmen zu, um zu investieren? (ab 39:11) Darum verkauft Ryzon nicht über den Handel? (ab 42:27) Ist Jan Frodeno auch in anderen Ländern ein Star? (ab 44:47) Wie sieht der typische Warenkorb von Ryzon aus? (ab 47:28) Wie wird Ryzon auf dem Anzug von Frodeno platziert, um aufzufallen? (ab 48:10) Wenn Frodeno irgendwann aufhört, steigt er dann aktiver bei Ryzon ein? Welche weiteren Projekte begleitet er derzeit noch? (ab 54:14) Wie viel muss man als Amateur trainieren, um in Hawaii mitmachen zu können? (ab 58:35) Hintergründe zur Marke Iron Man (ab 1:02:39) Wie viele Rennen läuft Frodeno jedes Jahr? (ab 1:06:44)
- 06.11.201936 min
Was die Politik, Home24 und Frank Thelen alles falsch machen Ihr kennt OMR-Podcast-Stammgast Sven Schmidt ja mittlerweile. So in Rage wie auf der Bühne des RuhrSummits 2019 erlebt man ihn trotzdem selten (am Ende des Podcasts empfiehlt Philipp Sven, sich sicherheitshalber in einen gut belüfteten Raum zu begeben...). Das europäische Cloud-Projekt bekommt genauso sein Fett weg wie Westwing, Home24 und Alex Graf, unser Podcast-Gast aus der vergangenen Woche. Worum sich die Politik aus Sven Schmidts Sicht derzeit lieber kümmern sollte als um eine Cloud, wieso er Amazon weiter für eine übermächtige Plattform hält und mit welchen Problemen einige Rocket-Gründungen derzeit zu kämpfen haben, erfahrt Ihr hier. Alle Themen des Podcasts mit Sven Schmidt im Überblick: Kleiner Augenzeugenbericht von Philipp vom Nachbeben des Live-Podcasts in Bochum (ab 02:51) Der Podcast wurde in Bochum aufgenommen: Wie sieht Sven Schmidt die Entwicklung des Ruhrgebiets? (ab 05:34) Warum Sven nicht an eine europäische Cloud glaubt (ab 08:50) Alex Graf erzählte im vergangenen OMR Podcast von Amazons Höhepunkt und dem kommenden Abstieg der Plattform: Sven sieht das ganz anders (ab 10:04) Ein Blick auf vergangene Thesen von Sven Schmidt: Muss er beim Thema HelloFresh zurückrudern? (ab 12:18) Warum die Modelle Westwing und Home24 aus Svens Sicht nicht funktionieren (ab 14:17) Macht sich Sven nicht Sorgen, dass seine krassen Aussagen jungen Gründern die Motivation nehmen könnten? (ab 18:02) Sven Schmidts deutliche Kritik an dem Projekt “Leaders for Climate Action” und an der Abschaltung deutscher Atomkraftwerke (ab 19:57) Die gute alte Feindschaft zwischen Sven und Frank Thelen: Warum er gerade besonders sauer auf den Investor ist (ab 25:16) Große US-Startups haben derzeit Probleme – unter anderem WeWork und Uber. Beeinflussen solche Entwicklungen Startups und die Gründerszene auf der ganzen Welt? (ab 30:23)
- 30.10.201951 min
"Zalando und About You müssen sich wegen Amazon gerade keine Sorgen machen" Es ist mal wieder Zeit für einen Blick auf die deutsche E-Commerce-Landschaft. Dafür gibt es kaum einen besseren Experten als Spryker-CEO Alexander Graf. Der spürt dank vieler Kontakte in die Branche und seines Kassenzone-Podcasts immer wieder aktuelle Entwicklungen auf – und hat für den OMR Podcast die spannendsten mitgebracht. Warum Alex Graf über aktuelle Aussagen der Rossmann-Chefetage nur den Kopf schütteln kann, welche deutschen Nischen-Shops ihn derzeit begeistern und weshalb er Amazon auf dem absteigenden Ast sieht, erfahrt Ihr hier. Alle Themen des Podcasts mit Alex Graf im Überblick: Alex Graf hat Anfang 2018 seine Amazon-Agentur verkauft. Wie lief das Geschäft zu der Zeit? (ab 04:06) Warum glaubt Alex Graf nicht an das neue Shop-Konzept von Snipes, von dem Gründer Sven Voth zuletzt im OMR Podcast erzählt hat? (ab 05:52) Wieso sieht er die Entwicklung bei der Drogerie-Kette Rossmann derzeit so kritisch? (ab 14:26) Wieso könnte ein Unternehmen wie Picnic aus den Niederlanden für klassische Einzelhändler wie Rossmann, Dm, Rewe, usw. gefährlich werden? (ab 20:41) Schwingt Flaschenpost auf der gleichen Erfolgswelle mit? (ab 28:22) Ein paar kurze Worte zu seinem eigenen Unternehmen Spryker (ab 31:52) Warum ist das Musikhaus Thomann ein Hidden Champion im E-Commerce-Business? (ab 34:21) Wie kann “Sport Tiedje” den Online-Markt für Sportgeräte in einer Amazon-Welt dominieren? (ab 39:30) Wieso funktionieren nicht alle Nischen-Shops so gut, obwohl sie trotzdem viel richtig machen? (ab 42:00) Viele Experten sehen Amazon weiter wachsen. Alex Graf ist derzeit eher Amazon-Zweifler. Wie kommts? (ab 44:42) Ein Blick nach Holland zeigt, wie clevere E-Commerce-Plattformen Amazon Widerstand leisten können (ab 51:41)
- 27.10.201929 min
OMR Podcast am Sonntag Mit nur 23 Jahren übernimmt Juliane Eller das Weingut ihrer Eltern. Wenige Jahre Später sind ihre Weine deutschlandweit bekannt und extrem gefragt. Authentische Updates zur Entwicklung auf dem Weingut bei ihrem Instagram-Account mit gut 16.000 Followern haben genauso dazu beigetragen wie die Zusammenarbeit mit Schauspieler Matthias Schweighöfer und Joko Winterscheidt. Im OMR Podcast erzählt Juliane Eller, wie sie die beiden für ihr Projekt gewinnen konnte und wie die Marken Juwel-Weine und Drei-Freunde-Weine auch bei Nicht-Weinkennern zum Gesprächsthema geworden sind. Alle Themen des Podcasts mit Juliane Eller, Geschäftsführerin der Weinmarke Juwel-Weine, im Überblick: Was Juliane Eller bei der Weinernte genau macht und wieso das Weingut einen Back-to-the-Roots-Ansatz verfolgt (ab 3:55) Die drei Firmen, bei denen Juliane Eller Geschäftsführerin ist, welche Marke sie gegründet hat und wie groß die Produktion inzwischen ist (ab 4:50) Was für Weine gibt es von Juliane Ellers Marke, was kosten sie und wie kommt der Kunde an diese Weine? (ab 6:10) Über 500.000 Euro Umsatz im Jahr sehen „rosiger aus als sie sind“ (ab 7:23) Warum Juliane Eller keine Endlosproduktion, sondern ein Qualitätsprodukt machen möchte (ab 8:15) Die sozialen Medien, die Juwel-Weine weiterhelfen und wie der Verkauf online funktioniert (ab 9:19) Warum Modemarken mit Juliane Eller zusammenarbeiten möchten, wie die Öffentlichkeitsarbeit bei Juwel-Weine funktioniert und was andere Unternehmen lernen können (ab 10:31) Was mit dem Weingut passiert wäre, wenn Juliane Eller es nicht übernommen hätte (ab 12:12) Warum Instagram für Juwel-Weine heute wichtiger ist als Weinführer und wie viel Prozent der Kunden über die Plattform zum Hof kommen (ab 15:08) Storytelling rund um die Firma: Die Oma kocht auch mit 84 noch für alle auf dem Hof und wie wichtig die Zusammenarbeit in der Region ist (ab 16:42) Welche Firma Juliane Eller zusammen mit Joko Winterscheidt und Matthias Schweighöfer hat und wie es zur Kooperation gekommen ist (ab 20:04) Das hat es mit dem Preis und der „Stilistik“ des Drei-Freunde-Weins auf sich und warum es acht Anläufe gebraucht hat, um diese zu finden (ab 22:25) Welche Rolle Joko und Matthias für die Weinmarke spielen, wie sie bei der Promotion helfen können und welche drei Drei-Freunde-Weine es gibt (ab 24:20) Juliane Ellers Vision für die kommenden Jahre: Preis steigern, Menge reduzieren, sich selbst verzichtbarer machen (ab 27:41) Wie der Klimawandel den Weinbau schon jetzt spürbar beeinflusst (ab 29:40) Der Betrieb auf dem Weingut hat fast nur Frauen als Mitarbeiterinnen; Juliane Ellers Lebenspartner bewirtschaftet sein eigenes Weingut (ab 31:13)
- 23.10.201950 min
200.000 Abos mit GPS-Trackern für Haustiere Die Idee klingt im ersten Moment recht simpel: Wenn Hund oder Katze mal wieder stiften gegangen sind, einfach in eine App schauen – und den Standort der Haustiere dank mit SIM-Karten versehenen Halsbändern sofort herausfinden. Die Firma Tractive aus Österreich hat genau daraus ein Business gemacht. Gründer Michael Hurnaus verrät im OMR Podcast, wie das Unternehmen über ein Abo-Modell Geld verdient, weshalb die Produkte nur in Ausnahmefällen im stationären Handel zu finden sind und was er während seiner fünf Jahre bei Amazon über Jeff Bezos gelernt hat. Alle Themen des Podcasts mit Michael Hurnaus von Tractive im Überblick: Wie Philipp dank Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner auf Tractive aufmerksam wurde, schnell von der Story überzeugt war – und weshalb er dem Unternehmen großes internationales Wachstum zutraut (ab 01:55) Tractive-Gründer Michael Hurnaus: vom Heimtierkongress in Hamburg ins Podcast-Studio im OMR Office (ab 03:25) Wie hat sich der Markt für GPS-Tracker für Hunde und Katzen seit dem Start von Tractive entwickelt? (ab 04:25) Wie funktioniert eigentlich das Geschäftsmodell mit den Halsbändern? Und wie viel Umsatz macht das Unternehmen aus Österreich aktuell? (ab 05:30) Noch stammen 90 Prozent der Bestellungen aus Europa, jetzt will Tractive aber in die Märkte USA und Kanada eindringen (ab 06:30) Deshalb verkauft Tractive nicht in den großen Einzelhandelsketten (ab 07:00) Das sind die Herausforderungen im Marketing für GPS-Halsbänder (ab 08:40) 200.000 zahlende Abonnenten hat Tractive mittlerweile. Aber wie misst man in dem Bereich die Aktivität der Nutzer? (ab 09:30) Von vielen Anbietern sind nur wenige erfolgreich – vor allem wegen einiger auch heute noch technischer Schwierigkeiten (ab 12:30) Florian Gschwandtner, Business Angel Hansi Hansmann und die Trivago-Gründer haben in Tractive investiert (ab 14:50) Das Unternehmen experimentiert viel mit TV Werbung. Welche Marketing-Kanäle sind am wichtigsten, welche funktionieren nicht so gut? (ab 16:00) So funktionieren zusätzliche Gratis-Apps im Haustierbereich als Marketing-Instrument für Tractive (ab 16:45) Deshalb hat Social Media noch keinen so großen Stellenwert, Referral-Marketing dafür umso mehr (ab 17:40) Wie hoch sind die Margen auf die Hardware von Tractive? Und wann ist ein Kunde profitabel? (ab 19:10) Michael Hurnaus bezeichnet sein Unternehmen als Weltmarktführer – und spricht trotzdem offen über Mitbewerber (ab 21:40) Weshalb ist Tractive nur im Haustier-Bereich unterwegs? Was ist mit anderen Nischen für GPS-Tracker wie Reisegepäck oder Autos? (ab 24:10) Was hat Michael Hurnaus vor Tractive gemacht und wie kam er auf die Idee, GPS-Tracker für Haustiere zu verkaufen? (ab 28:20) Hurnaus über seine Zeit bei Amazon und Meetings mit Jeff Bezos (ab 29:20) Wie während seiner Zeit in den USA Florian Gschwandtner zu Besuch war als Runtastic gerade mal acht Mitarbeiter hatte – und so die Idee zu Tractive entstanden ist (ab 33:15) Was ist ein „Razor-Razorblade-Business-Model“? (ab 36:20) Gab es schon Übernahmeangebote? (ab 37:25) Was haben die Lebensmittelkonzerne Mars und Nestlé mit der Haustierbranche zu tun? (ab 39:00) Michael Hurnaus erklärt, in welchen Bereichen der Haustier-Branche besonders viel Geld ausgegeben wird (ab 41:50) Hurnaus über das enorme Umsatzwachstum von Zooplus und das Geschäftsmodell des Online-Händlers (ab 43:20) „Fressnapf hat online sehr verschlafen.“ (ab 46:10) 150 Millionen Treffer bei Google zum Keyword „GPS Tracker“ – Wie sticht man da aus der Masse heraus? (ab 48:00) Glaubt Michael Hurnaus daran, aus Tractive ein Unicorn zu machen? (ab 50:30)
- 21.10.201982 min
Wie die Gründer deutscher Unicorns Europa als Wirtschaftsstandort sehen Dinner Berlin geht in die zweite Runde. Axel-Springer-CEO Mathias Döpfner und OMR-Gründer Philipp Westermeyer dachten, es wäre mal wieder an der Zeit, mit ein paar ziemlich spannenden, smarten und erfolgreichen Köpfen bei einem Abendessen zu diskutieren. Das Resultat: Vier GründerInnen deutscher Unicorns (eins noch ein "Unicörnchen") saßen mit den Gastgebern fast zwei Stunden an einem Tisch. Die Themen: Von Gründungsangst, deutscher und europäischer Wirtschaftspolitik bis gesellschaftlichem Engagement war alles dabei. Die Gäste: Miriam Wohlfarth von RatePAY, Hakan Koç von AUTO1, Valentin Stalf von N26 und Johannes Reck von GetYourGuide.
- 16.10.201960 min
Wie der Bankkaufmann aus Gummersbach heute als Influencer 9 Millionen Chinesen erreicht Schon als Schüler war Thomas Derksen zum ersten Mal in China und verliebte sich sofort in das Land. Heute lebt er mit seiner Frau in Shanghai und begeistert mit seinen Videos, die er auf verschiedenen Plattformen postet, Millionen Chinesen. Wie der 30-Jährige vom Bankkaufmann zum Influencer im Reich der Mitte wurde, mit welchen Content-Ideen er dort für Verkaufserfolge deutscher Unternehmen sorgt und welche Plattformen in China aktuell angesagt sind, erzählt Thomas Derksen im OMR Podcast. Alle Themen des Podcasts mit Thomas Derksen im Überblick: Wie gut ist das Chinesisch von Thomas Derksen? (ab 03:12) Wie ist Derksen vom Bankkaufmann aus Gummersbach zum China-Influencer aus Shanghai geworden? (ab 04:14) Wie er durch Zufall seinen ersten Viral-Erfolg gelandet hat (ab 07:41) Mit welcher Art von Content hat Derksen Millionen Follower gesammelt? (ab 09:59) Über welche Plattformen und Kanäle können deutsche Unternehmen ihre Produkte in China verkaufen? (ab 14:30) Thomas Derksen folgen in China etwa neun Millionen Fans. Damit liegt er in dem riesigen Land nur im Influencer-Mittelfeld. Warum er seine Nische trotzdem dominiert (ab 15:52) Social Scoring – also die großflächige Überwachung des Alltags vieler Chinesen – ist in westlichen Medien ein großes Thema. Wie steht Derksen dazu? (ab 18:04) Die US-Basketball-Profiliga NBA hat nach Tweets eines Mitarbeiters zu den Hongkong-Protesten Probleme mit der chinesischen Regierung bekommen. Wer hat da aus Derksens Sicht den Fehler gemacht? (ab 22:10) Wie ist sein Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung in China? (ab 24:34) Welche Kampagnen für deutsche Unternehmen sind bei Derksen am besten gelaufen bisher? (ab 26:41) Wie sieht sein Alltag als Influencer aus? Und was verdient man mit dem Business in China? (ab 32:40) Gibt es Selfie-Alarm, wenn Derksen in Shanghai über die Straße läuft? (ab 38:28) Wie sieht sein Follower-Wachstum aktuell aus? (ab 40:50) Welche Plattform-Trends sieht Thomas Derksen in China derzeit? (ab 42:58) Gibt’s auch Plattformen in China, die so abgefahren sind, dass selbst Derksen sie nicht versteht? (ab 46:44) Ein kleiner Blick in Thomas Derksens Privatleben (ab 48:21) Wie steht er zur Masse an China-Erklärern? (ab 52:08) Was sind die wichtigsten Hebel, um als deutsche Brand in China erfolgreich zu sein? (ab 53:41) Was sollten die Deutschen von den Chinesen lernen? Und wie steht das Land zum Umweltschutz? (ab 57:00)



















