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- 17.07.201974 min
Robin, Tim und Kayleigh haben sich mal wieder zusammengesetzt, um wieder über drei – mehr oder weniger – frische Bücher zu sprechen. Dabei sind sie deutlich positiv gestimmter als in der letzten Folge. Im Vorgeplänkel geht es um die Frage, ob Rezensent*innen den oder die Autor*in bei einer negativen Besprechung in Social Media-Posts verlinken sollen. Ausgelöst von einer kleinen Debatte, bei der eine Autorin gemeint hat, dass sie, aufgrund vieler rassistischer Rezensionen, nicht mehr auf schlechten Kritiken verlinkt werden will. Interessanter Stoff für eine Diskussion! Den Anfang macht Kay, die sich mit “Die Zeitmaschine” von H.G. Wells einen der wohl größten Klassiker der Science-Fiction-Literatur vorgenommen hat, dem ersten Roman, in dem mittels der titelgebenden Zeitmaschine in die Zukunft gereist wird. Der Namenlose Protagonist erfindet Ende des 19. Jahrhunderts eine Apparatur, mit deren Hilfe er die 4. Dimension, also die Zeit, manipulieren und sich in ihr fortbewegen kann. Die Idee stellt er einem ausgewählten Kreis an Menschen vor, denen er die Sache auch gleich vorführt. Er reist knapp 800.000 Jahre in die Zukunft, und auf der Erde leben noch zwei Arten: Die menschenähnlichen Eloi hausen über der Erde in Wohlstand und Reichtum, während die Morlocks unter der Erde für sie schuften müssen. Das Ganze entwickelt sich zu einer Gesellschaftsparabel, die sich bis heute gut lesen lässt nicht nur aus Recherchezwecken einen Blick wert ist, sondern hält dem Zahn der – entschuldigt – Zeit stand. Robin widmet sich dem Debütroman einem seiner Lieblingsautoren, “Fleisch ist mein Gemüse” von Heinz Strunk. Das Buch schildert die späte Jugend bzw. das frühe Erwachsenenleben von Heinz Strunk, der in Hamburg Harburg aufgewachsen ist. Durch seine Mutter hatte er eine frühe musikalische Erziehung, bevor sie schwere Depressionen bekommen hat. Er litt selber an einer starken Akne und ebenfalls Depressionen, während er sich der Tanzband “Tiffanies” anschloss, die vornehmlich auf Hochzeiten, Schützenfesten oder sonstigen Veranstaltungen dieser Art gebucht wurden. Mit seiner präzisen Beobachtungsgabe und schonungsloser Ehrlichkeit liefert er einen tiefen und gleichzeitig unglaublich lustigen Einblick in seine Jugend. Tim stellt das neueste Buch von Ferdinand von Schirach “Kaffee und Zigaretten” vor, welches ebenfalls autobiografische Texte versammelt. Dabei handelt es sich, im Gegensatz zu Strunk’s Buch, aber nicht um einen Roman, sondern um eine Sammlung verschiedener Textsorten, die alle nicht miteinander zusammenhängen. Kurze Erzählungen aus seiner Internatszeit treffen auf essayartige Abhandlungen verschiedenster Themen, juristische Beobachtungen und seine Sicht auf unterschiedlichste Dinge. Dabei ist allen ein präziser, schnörkelloser Schreibstil inne, der sich außergewöhnlich fließend lesen lässt. Nächste Woche gibt es ein Nachtgeflüster, bevor euch ein kleines Special zu einem Autor erwartet, der bereits Thema im Podcast war. Dazu aber zu gegebener Zeit mehr, bis dahin – lest was Gutes! Abonnieren: Spotify | iTunes | Android | RSS Timecodes: 00:00:00 - Von Zugfahrten & Strumpfhosenfetischisten 00:11:30 - Negative Rezensionen & Autorenverlinkungen 00:24:24 - "Die Zeitmaschine" von H.G. Wells 00:45:29 - "Fleisch ist mein Gemüse" von Heinz Strunk 01:03:55 - "Kaffee und Zigaretten" von Ferdinand von Schirach Buch-Infos: Titel: Die Zeitmaschine Autor: H.G. Wells Übersetzung: Lutz-W. Wolff Verlag: dtv (2017) Preis (Buch/eBook): 9,99 € / 7,99 € Länge: 192 Seiten Genre: Science-Fiction, Zeitreise Form: Taschenbuch ISBN: 978-3423145466 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) Titel: Fleisch ist mein Gemüse Autor: Heinz Strunk Verlag: Rowohlt (2004) Preis (Buch/eBook): 10,00 € / 9,99 € Länge: 256 Seiten Genre: Gesellschaft, Jugendkultur Form: Taschenbuch ISBN: 978-3499237119 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) Titel: Kaffee und Zigaretten Autor: Ferdinand von Schirach Verlag: Luchterhand (2019) Preis (Buch/eBook): 20,00 € / 15,99 € Länge: 192 Seiten Genre: Kurzgeschichten, Jura Form: Hardcover ISBN: 978-3630876108 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) Der Beitrag Folge 67: harter Tobak erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
- 10.07.201972 min
Nach längerer Zeit begrüßen Robin und Tim mal wieder Kayleigh, aber da ihr in der Zwischenzeit einiges passiert ist, war eine Auszeit bitter nötig. Jetzt sind sie und die beiden aber wieder mit einer Fuhre frischer Bücher am Start! Das Vorgeplänkel schließt an das von letzter Woche an: die drei besprechen Feuilleton Kritiken und diskutieren darüber, wie für sie eine gute Rezension aussieht, selbst wenn es ein Verriss ist. Am Beispiel von “Stella”, wo nicht nur das Buch, sondern auch der Autor selber verrissen wurde, zeigen sie, wie sie eine Rezension nicht angehen würden. Den Anfang der Folge macht Kay, die ein Buch im Gepäck hat, auf das sie sich schon lange gefreut hat: “Cari Mora”, dem neuen Buch von “Schweigen der Lämmer”-Autor Thomas Harris. Mit den Worten “Hannibal Lecter hat einen Nachfolger. Er ist erbarmungslos. Und er kann dich fühlen” wird das Buch beworben, in dem es um eine Putzfrau geht, die die ehemalige Villa von Pablo Escobar in Stand hält. Dort hält sich die Legende, dass der Drogenbaron Gold versteckt haben soll, es bis heute aber nicht gefunden wurde. Der groß angekündigte Nachfolger von Hannibal Lecter trägt den Namen Hans Peter Schneider und scheint wie eine Parodie des einst großen Thomas Harris. Die Handlung wirkt konstruiert, nicht spannend und ist viel zu plötzlich vorbei. Kayleigh rät stark davon ab. Tim hat sich mal wieder einen Murakami vorgenommen, und zwar seine ersten beiden Romane, die zusammen in einem Buch erschienen sind: “Wenn der Wind singt” und “Pinball 1973”. Murakami hat sich selber lange geweigert, die beiden Romane außerhalb Japans rauszubringen, da für ihn seine Karriere ab seinem dritten Buch “Wilde Schafsjagd” anfängt. Nun ist es aber soweit, und in typischer Murakami-Manier geht es um einen jungen Studenten, der durch die Gegend treibt, in seiner Stammkneipe Bier trinkt und über Musik und Literatur philosophiert. Eine wirkliche Handlung im klassischen Sinn ist nämlich schwer auszumachen. Die Bücher überzeugen mit einer schönen und simplen Sprache, wer allerdings eine spannende Handlung erwartet, ist hier aber fehl am Platz. Robin macht den Abschluss der Folge und stellt den vor kurzem als Taschenbuch erschienenen Roman “Elefant” von Martin Suter vor. Das Buch handelt von einem Obdachlosen, der eines Abends unter einer Brücke anfängt, einen rosa Elefanten zu sehen. Mit diesem Klischee wird allerdings gebrochen, indem das Buch einen Wissenschaftler in den Fokus rückt, der fluoreszierende Tiere züchten will. Bei einem Versuch entkommt seltsamerweise ein Baby-Elefant, um den sich der Obdachlose jetzt kümmert. Das Buch schildert eine rührende, spannende und ungewöhnliche Geschichte mit viel Tiefe und erzählerischen Kniffen, die Robin nur jedem sehr empfehlen kann. Das war’s mit dieser Folge, bis zum nächsten Mal – lest was Gutes! Abonnieren: Spotify | iTunes | Android | RSS Timecodes: 00:00:00 - Neues vom Cast 00:05:43 - VG: Feuilleton-Kritiken 00:20:28 - "Wenn der Wind singt / Pinball 1973" von Haruki Murakami 00:29:45 - "Cari Mora" von Thomas Harris 00:49:17 - "Elefant" von Martin Suter (inkl. Auszug) Buch-Infos: Titel: Wenn der Wind singt / Pinball 1973 Autor: Haruki Murakami Übersetzung: Ursula Gräfe Verlag: Dumont (2015) Preis (Buch/eBook): 19,99 € / 8,99 € Länge: 268 Seiten Genre: Japan, Gesellschaft Form: Hardcover ISBN: 978-3832197827 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Titel: Cari Mora Autor: Thomas Harris Übersetzung: Imke Walsh-Araya Verlag: Heyne (2019) Preis (Buch/eBook): 22,00 € / 17,99 € Länge: 336 Seiten Genre: Psycho-Thriller, Serienkiller Form: Hardcover ISBN: 978-3453272385 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Titel: Elefant Autor: Martin Suter Verlag: Diogenes (2017) Preis (Buch/eBook): 13,00 € / 10,99 € Länge: 352 Seiten Genre: Genmanipulation, Alkoholsucht Form: Taschenbuch ISBN: 978-3257244700 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Der Beitrag Folge 66: Richtungswechsel erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
- 03.07.201954 min
Nach einer hitzigen Woche sind Robin, Tim und Mara mal wieder zusammengekommen, um über frische Bücher zu sprechen! Das Vorgeplänkel dreht sich um Rezensionen, vornehmlich enttäuschte, unkonstruktive Kundenrezensionen bei Amazon und Co. Am Beispiel von Walter Moers gehen die Drei Muster dieser Bewertungen durch und diskutieren ihren Inhalt. Trotz all der Negativität muss man sagen: unterhaltsam sind sie! Den Anfang der Folge macht Robin mit “Die Geschichte der Bienen” von Maja (no Pun intended) Lunde, die damit eines der erfolgreichsten Bücher des Jahres 2017 geschrieben hat. Die Geschichte spielt in drei Zeitperioden. Mitte des 19. Jahrhundert findet sich ein gescheiterter Biologe am Ende seiner Karriere, bis ihm die Idee für einen neuartigen Bienenstock kommt. Im Jahr 2007 will ein Imker den Familienbetrieb an seinen Sohn weitergeben, der allerdings andere Pläne verfolgt und lieber Journalist werden möchte, bis eines Tages die Bienen verschwunden sind. In ferner Zukunft, Ende des 21 Jahrhunderts, gibt es keine Bienen mehr, und die Bestäubungsarbeit muss von Menschenhand erledigt werden, nachdem ein Großteil der Bevölkerung gestorben ist. Das Buch vereint drei spannende und interessante Geschichten zu einem umfassenden Bild, dass den Leser in seinen Bann zieht. Eine große Empfehlung von Robin! Tim stellt die Erzählung “Du hättest gehen sollen” von Daniel Kehlmann vor. Sie handelt von einem Drehbuchautor, der mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter in ein Haus in einem kleinen Dorf in den Bergen gefahren ist, um an seinem neuen Werk zu arbeiten. Die Beziehung mit der Frau läuft nicht gerade gut und auch das Haus scheint ihm zuzusetzen, denn er beginnt, seltsame Dinge zu sehen. Im Dorf sind die Leute auch auf Abstand, denn sie trauen ihm nicht – irgendwas scheint es mit dem Haus auf sich zu haben. Das Buch wird zu einem Trip in die Psyche des Protagonisten auf der Suche nach Wahn, Wirklichkeit und Identität und zu einem spannenden Albtraum. Eine Empfehlung von Tim, wenn auch der Preis für die kleine Geschichte etwas happig erscheint. Den Abschluss der Folge macht Mara mit “Der Tod so nah” von Belinda Bauer. Es geht um Eve, eine Kriminalreporterin für True-Crime-Fälle, die kein Blut sehen kann. Augen auf bei der Berufswahl! Dennoch liebt sie ihren Job, auch wenn die Konkurrenz hart ist. Eines Tages bekommt sie einen Anruf von einem Serienmörder, der sie dazu einlädt, exklusiv und als Erste von einem neuen Tatort zu berichten. Ein Angebot, dass sie nicht ablehnen kann. So geht sie einen Deal mit dem sprichwörtlichen Teufel ein, über den er bestimmt und die Regeln schreibt. Ein spannendes Hin und Her zwischen Täter und Reporterin, unvorhersehbar und wendungsreich. Eine klare Empfehlung von Mara! Das war’s mit dieser Folge, bis zum nächsten Mal – lest was Gutes! Abonnieren: Spotify | iTunes | Android | RSS Timecodes: 00:00:00 - Neues vom Cast, Vorgeplänkel: einseitige Buchkritiken 00:17:17 - "Die Geschichte der Bienen" von Maja Lunde 00:29:25 - "Du hättest gehen sollen" von Daniel Kehlmann 00:38:31 - "Der Tod so nah" von Belinda Bauer 00:51:14 - unnötig langes Outro Buch-Infos: Titel: Die Geschichte der Bienen Autorin: Maja Lunde Übersetzung: Ursel Allenstein Verlag: btb (2017) Preis (Buch/eBook): 20,00 € / 9,99 € Länge: 528 Seiten Genre: Erzählung, Ökologie Form: Hardcover ISBN: 978-3442756841 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) Titel: Du hättest gehen sollen Autor: Daniel Kehlmann Verlag: Rowohlt (2016) Preis (Buch/eBook): 15,00 € / 14,99 € Länge: 96 Seiten Genre: Alpträume, Erzählung Form: Hardcover ISBN: 978-3498035730 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) Titel: Der Tod so nah Autorin: Belinda Bauer Übersetzung: Marie-Luise Bezzenberger Verlag: Goldmann (2018) Preis (Buch/eBook): 10,00 € / 9,99 € Länge: 448 Seiten Genre: Psycho-Thriller, Krimi Form: Taschenbuch ISBN: 978-3442488353 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Der Beitrag Folge 65: Realitätsverdruss erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
- 26.06.201953 min
Robin, Tim und Mara lassen sich nicht vom heißen Wetter beirren und haben sich mal wieder zusammengesetzt, um über Bücher zu sprechen! Im Vorgeplänkel geht es um ein Thema, das wohl für viele Leute polarisiert – die Akzeptanz von Rechten Verlagen auf Messen und die Vermarktung von Autoren mit rechtem Gedankengut. Sie diskutieren über verschiedenste Ansichten und Möglichkeiten, mit dem Problem umzugehen. Auch wenn sie zu keinem wirklich festen Ergebnis kommen, können sie jedoch zwei Punkte festhalten: #fckafd und Nazis raus. Den Anfang der Folge macht Mara mit “The Girl Before” von JP Delayne, dem ersten Psychothriller von Anthony Capella unter diesem Pseudonym. Die Protagonistin braucht nach einem Schicksalsschlag einen Neuanfang und nimmt die Chance war, als sie ein Angebot für ein modernes Haus in London bekommt. Sie lernt den Besitzer und Architekten kennen, der sich scheinbar zu ihr hingezogen fühlt. Sie findet allerdings schnell etwas über ihre Vorbesitzerin raus, die in dem Haus verstorben ist und erstaunliche Ähnlichkeit mit ihr selber hat. Daraus entwickelt sich ein spannender und unkonventioneller Thriller, den Mara nur wärmstens empfehlen kann. Robin stellt “Die Nickel Boys” von Colson Whitehead vor, der für sein vorheriges Werk “Underground Railroad” 2017 den Pulitzer-Preis erhalten hat. Das Buch beginnt mit einer archäologischen Untersuchung in Florida, bei der viele menschliche Überreste entdeckt wurden. Die Untersuchung ergab, dass auf dem Gelände eine Besserungsanstalt war, in der jugendliche unter menschenunwürdigen Umständen festgehalten und misshandelt wurden. Mit Rückblenden erzählt das Buch die Geschichte zweier Jungen, die aus Versehen in die Fänge der Justiz der 60er Jahre geraten, als die Bürgerrechtsbewegung gerade ihre Anfänge nahm und Afro-Amerikaner immer noch nicht in der Gesellschaft akzeptiert wurden. Das Buch schildert eindringliche Ereignisse und schafft es, die niederschmetternde Erfahrung von Alltagsrassismus zu der Zeit nahe zu bringen. Auch wenn es ein paar erzählerische Makel hat, kann Robin das Buch durchaus empfehlen. Tim stellt “Die letzten Tage des Patriarchats” von Margarete Stokowski vor, das knapp 70 Essays und Kolumnen aus den Jahren 2011-2018 sammelt. Dabei ist das Buch nicht nur eine einfache Sammlung, sondern umfangreich kommentiert und bearbeitet. Mit einem brillanten Stil beschreibt Stokowski ihre Sicht der Dinge. Dabei geht es zum Großteil (aber nicht ausschließlich) um Feminismus, und sie schafft mit jeder Kolumne neue Denkansätze, eine andere Perspektive und trägt für Tim viel zum öffentlichen Diskurs verschiedenster Themen bei. Eine unbedingte Empfehlung! Das war’s für diese Folge, bis zum nächsten Mal – lest was Gutes! Abonnieren: Spotify | iTunes | Android | RSS Timecodes: 00:00:00 - Vorgeplänkel: pluralistische Buchlandschaft, ja oder nein? 00:16:28 - "The Girl Before" von JP Delayne 00:27:03 - "Die Nickel Boys" von Colson Whitehead 00:40:10 - "Die letzten Tage des Patriarchats" von Margarete Stokowski Buch-Infos: Titel: The Girl Before Autor: JP Delayne Übersetzung: Karin Dufner Verlag: Penguin (2017) Preis (Buch/eBook): 13,00 € / 9,99 € Länge: 400 Seiten Genre: Thriller, Krimi Form: Taschenbuch ISBN: 978-3328100997 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Titel: Die Nickel Boys Autor: Colson Whitehead Übersetzung: Henning Ahrens Verlag: Hanser (2019) Preis (Buch/eBook): 23,00 € / 16,99 € Länge: 224 Seiten Genre: Gegenwartsliteratur, Amerika Form: Hardcover ISBN: 978-3446262768 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Titel: Die letzten Tage des Patriarchats Autor: Margarete Stokowski Verlag: Rowohlt (2018) Preis (Buch/eBook): 20,00 € / 16,99 € Länge: 320 Seiten Genre: Kolumnen, Feminismus Form: Hardcover ISBN: 978-3498063634 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Der Beitrag Folge 64: Ambivalenz erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
- 19.06.201958 min
Nach einigen Schwierigkeiten in der Terminsuche sind Robin und Tim mal wieder am Start, mit umso spannenderen Büchern! Im Vorgeplänkel geht es um Science-Fiction-Klischees, die einem langsam zum Halse raushängen: Die Frage um die Menschlichkeit von Androiden, bösartige KIs, Explosionen im Weltraum und ob sich damit heutzutage noch eine neue Geschichte erzählen lässt, wo gerade diese Themen komplett abgegrast zu sein scheinen. Das erste Buch der Folge – “Maschinen wie ich” von Ian McEwan – stellt Robin vor. Sein neuestes Werk spielt in einer parallelen Welt, in der sich der Vater der modernen Informatik Alan Turing nicht umgebracht hat, sondern aufgrund seiner damalig illegalen Homosexualität ins Gefängnis zu gehen (seine Geschichte sollte viel mehr Leuten bekannt sein und lohnt sich, nachzulesen). Das führt dazu, dass er die Informatik weiter vorangetrieben hat und man sich in den 80er Jahren bereits auf einem Stand befindet, der weiter ist als die aktuelle Technologie. Der Protagonist entscheidet sich dazu, um seine Nachbarin zu beeindrucken, einen Androiden anzuschaffen, der nach den Asowschen Gesetzen erschaffen wurde. Allerdings beginnt er, ein Eigenleben zu entwickeln. Dabei entsteht ein Roman, der Sci-Fi-Fans nichts neues bieten wird. Leute, die nichts mit der Materie zu tun haben, werden aber aufgrund des guten Schreibstils und der Thematik auf ihre Kosten kommen. Eine halbe Empfehlung! Tim stellt “Das Leben ist eines der Härtesten” vor, dem Debütroman der Neomagazin-Royal-Autorin Giulia Becker. Das Buch dreht sich um Silke, eine fürsorgliche, liebenswerte Mitarbeiterin der Bahnhofsmission. Bei der ist sie gelandet, weil sie sich durch eine Kurzschlussreaktion so doll verschuldet hat, dass sie die Sozialstunden selbst 10 Jahre danach abarbeiten muss. Im Grunde genommen findet sie das aber nicht schlimm und ist mit der Arbeit sehr zufrieden. Ihre alte Nachbarin Frau Goebel will vor ihrem Tod einen Traum erfüllen und ins Tropical Island. Mit zwei weiteren Freundinnen machen sie also einen Roadtrip. Das Buch ist voller Liebe zum Detail und den Charakteren erzählt. Dabei sitzt jede Pointe und es gibt viel Humor, ohne, dass sich über die Figuren lächerlich gemacht wird. Dabei wird es auch stellenweise tragisch und ernst, was den Roman zu einem der spannendsten Bücher macht, die dieses Jahr rausgekommen sind. Das letzte Buch der Ausgabe stellt Robin vor, und es handelt sich um den Abschluss der Trisolaris-Trilogie “Jenseits der Zeit” von Cixin Liu. Das Buch schildert in einer Zeitspanne von ca. 300 Jahren die Zeit mit dem Frieden der Trisolarier, die mittlerweile mit den Menschen zusammenleben. Eine Ingenieurin macht jedoch aus dem Kälteschlaf auf und mit ihr eine geheime Mission, die den Frieden erneut ins Wanken bringen könnte. Das Buch ist wie gewohnt im wahrsten Sinne des Wortes Episch. Mit großen Ideen und spannenden Punkten kommt die Reihe zu einem gelungenen Abschluss, auch wenn Robin nicht ganz zufrieden mit dem Ende war. Die Trilogie lohnt sich aber alle Male! Das war’s mit der Folge, bis zum nächsten Mal – lest was Gutes! Abonnieren: Spotify | iTunes | Android | RSS Timecodes: 00:00:00 - Intro, Vorgeplänkel: Sci-Fi Klischees 00:12:48 - "Maschinen wie ich" von Ian McEwan 00:27:31 - "Das Leben ist eins der Härtesten" von Giulia Becker 00:38:48 - "Jenseits der Zeit" von Cixin Liu Buch-Infos: Titel: Maschinen wie ich Autor: Ian McEwan Übersetzung: Bernhard Robben Verlag: Diogenes (2019) Preis (Buch/eBook): 25,00 € / 21,99 € Länge: 416 Seiten Genre: Robotik, Gesellschaft Form: Hardcover ISBN: 978-3257070682 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Titel: Das Leben ist eins der Härtesten Autor: Giulia Becker Verlag: Rowohlt (2019) Preis (Buch/eBook): 20,00 € / 14,99 € Länge: 224 Seiten Genre: Menschen, Gesellschaft Form: Hardcover ISBN: 978-3498006891 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Titel: Jenseits der Zeit Autor: Cixin Liu Übersetzung: Karin Betz Verlag: Heyne (2019) Preis (Buch/eBook): 17,99 € / 13,99 € Länge: 992 Seiten Genre: Sci-Fi, Weltraum, Trilogie Form: Broschiert ISBN: 978-3453317666 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Der Beitrag Folge 63: Wir, Roboter erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
- 12.06.201975 min
Allein zu zweit! Robin und Tim bestreiten nach längerer Zeit eine Folge ohne Mara oder Kayleigh, und haben einige neue Sachen im Gepäck. Zum einen gibt es jetzt einen Papierstau-Webshop, der euch mit allem möglichen Merch versorgt. Zum anderen gibt es ab jetzt auch eine Patreon-Seite, auf der man uns direkt unterstützen kann. Die Crew würde sich freuen! Im Vorgeplänkel geht es um Bibliotheken. Robin berichtet von seinen ersten Erfahrungen in einer kleinen Bibliothek in der Vorstadt, in der aufgewachsen ist und warum er jetzt keinen Ausweis der Stadtbücherei hat. Tim erzählt von seiner Grundschulzeit, in der er mit seiner Klasse einmal wöchentlich in die Schweriner Stadtbibliothek aufsuchte. Anstelle von Bücher, gab es da meistens jedoch nur “Die drei ???”-Hörspiele. Seit kurzem ist er aber auch stolzer Besitzer eines Ausweises der Stadtbücherei in Leipzig und spricht über die Vorteile, die das mit sich bringt. Das erste Buch der Folge stellt Robin vor, der mit “Großmutters Haus” von Thomas Sautner eine kleine Perle für sich entdeckt hat. In dem Buch geht es um Malina, die eines Tages ein mysteriöses Päckchen voller Geld bekommt. Neben den Scheinen lag auch eine Notiz bei, durch die der Absender deutlich wird: ihre Großmutter, welche sie nie kennengelernt hat, da ihre Familie über sie den Mantel des Schweigens hüllte. Also heißt es, auf in die alte Heimat, von der Großstadt aufs Land. Dort angekommen merkt sie schnell, dass ihre Großmutter “Kräutermischungen” verkauft – Gras mit besonderen Kräutern, das vor allem die Kreativität fördert. Die beiden freunden sich schnell an und es entsteht ein leichter, wunderbar geschriebener Sommerroman raus, den Robin wärmsten empfehlen kann. Tim hat sich mal wieder einem Buch von Haruki Murakami gewidmet, nämlich der Liebesgeschichte “Naokos Lächeln”. In dem Buch geht es um Tōru, einen Studenten in den zwanzigern und den Bindungen und Beziehungen, die er mit verschiedenen Leuten hat. Zum einen die Titelgebende Naoko, die mit seinem besten Freund zusammen war, der bei einem Autounfall gestorben ist. Der Kontakt verlor sich nach dem Ereignis, bis sie sich eines Tages zufällig in Tokyo treffen und regelmäßig lange Spaziergänge unternehmen. Darüber hinaus geht es um eine Kommilitonin, mit er sich gut anfreundet, einem älteren Studenten, mit dem er öfter Mädchen aufreißen geht und vielen Personen mehr. Bei dem Buch werden viele Feinheiten in Murakami typischer Manier eingefangen und mit vielen Gesprächen zementiert. Seine elegante Schreibweise und die Charaktere machen das Buch zu mehr als einem einfachen Liebesroman, der allerdings durch die leider sehr seltsamen Sexszenen nicht gänzlich rund ist. Den Abschluss macht Robin mit einem Buch, das in letzter Zeit für viel Aufsehen gesorgt hat: “GRM: Brainfuck” von Sibylle Berg. Das Buch handelt von vier Teenagern, die in einem dystopischen England in der nahen Zukunft leben. Rochdale ist ein Ort voller Armut, Elend und den Übersehenden der Gesellschaft. Dort aufzuwachsen ist kein Zuckerschlecken, denn für die Anwohner gibt es im Grunde keine Perspektive. Das Buch holt zu einem Rundumschlag aus, der jeden mitten ins Gesicht trifft. Es werden unter anderem Themen wie Privatsphäre, Überwachung, Neoliberalismus, Kapitalismus, Nationalismus, Sexismus, Xenophobie und toxische Männlichkeit auf eine so radikale und drastische Art und Weise behandelt, wie die beiden es in der Form selten sehen haben. Hinzu kommt der staccatoartige Stil, der die perfekte literarische Umsetzung von Grime ist und das Geschehen einmalig einfängt. Ein Buch, dass jeder einmal gelesen haben sollte. Zum Schluss gibt es noch zwei Empfehlungen begleitend zum Buch. Eine nette Instagramerin hat eine Grime Spotify-Playlist erstellt, die Leuten einen guten Zugang und Überblick in die Szene gibt und den Stil wahrscheinlich etwas nachvollziehbarer macht. Außerdem empfiehlt Tim die Folge des WDR-Cosmo Podcasts “Machiavelli” zum Thema Grime, der einen tiefen Einblick in die Bedeutung des Genres bietet. Das war’s für diese Folge, bis zum nächsten Mal – lest was Gutes! Abonnieren: Spotify | iTunes | Android | RSS Timecodes: 00:00:00 - Webshop, Neues vom Cast 00:11:34 - Vorgeplänkel: Bibliotheken 00:21:15 - "Großmutters Haus" von Thomas Sautner 00:31:47 - "Naokos Lächeln" von Haruki Murakami 00:42:53 - "GRM: Brainfuck" von Sibylle Berg (inkl. Auszug) Buch-Infos: Titel: Großmutters Haus Autor: Thomas Sautner Verlag: Picus (2019) Preis (Buch/eBook): 22,00 € / 17,99 € Länge: 252 Seiten Genre: Österreich, Beziehungen Form: Hardcover ISBN: 978-3711720764 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Titel: Naokos Lächeln Autor: Haruki Murakami Übersetzung: Ursula Gräfe Verlag: btb (2003) & Dumont (2019) Preis (Buch/eBook): 11,00 € / 8,99 € Länge: 416 Seiten Genre: Erzählung, Liebesroman Form: Taschenbuch ISBN: 978-3442730506 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) Titel: GRM: Brainfuck Autor: Sibylle Berg Verlag: Kiwi (2019) Preis (Buch/eBook): 25,00 € / 22,99 € Länge: 640 Seiten Genre: Dystopie, Gesellschaftskritik Form: Hardcover ISBN: 978-3462051438 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Der Beitrag Folge 62: No Risk, No Fun erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
- 07.06.201922 min
**English below** Joey Goebel ist derzeit auf Lesereise durch den deutschsprachigen Raum. Als Robin gesehen hat, dass der Bestseller-Autor im ca. eine Stunde entfernten Gütersloh eine Lesung hält, ging es ans Pläneschmieden! Das Interview wurde angefragt und bestätigt, die Presseplätze ebenso. Dann die große Frage: Wer soll dabei sein? Robin und Kay standen fest, und Tim hat sich auch dazu entschlossen, die Reise anzutreten und dabei für ein paar Tage zum ersten Mal die Crew in Münster zu besuchen. Das war ein großer, wenn auch nicht ganz so produktiver Spaß, denn die Folge diese Woche musste leider ausfallen. Als kleines Bon-Bon für zwischendurch gibt es nun das Interview (auf Englisch), welches Robin und Kay mit Joey Goebel geführt haben. Dabei haben sie über seine musikalische Karriere als Sänger der fantastischen Punk-Band The Mullets, den Wechsel zum Autor und natürlich über „Irgendwann wird alles gut“ und „Vincent“ gesprochen. Wir bedanken uns noch mal beim Diogenes-Verlag und der Buchhandlung Markus in Gütersloh, die uns so freundlich empfangen haben! Nächste Woche erwartet euch eine neue Folge, bis dahin – lest was Gutes! Joey Goebel is currently on a reading tour throughout Germany and Switzerland. When Robin saw, that he will be in Güthersloh – which is about an hour away from Münster – plans needed to be made! He sent an interview request and we got three seats for the evening. So the biggest question was: Who wants to come with? Robin was set and Kay as well, since she also read the books and is a native English speaker. But Tim decided to take this opportunity for a visit and to stay for a couple of days for the first time! While it was all fun, they weren’t really productive so that this weeks episode is delayed. As a little something we got you the interview (in English), which Robin and Kay had with Joey Goebel. They talked about his musical carrier as singer from the great punk band “The Mullets”, his change of heart to become a novelist and of course his books “Torture the Artist” and “I know it’s going to happen for you some day”. Thanks to Diogenes and Buchhandlung Markus for the friendly opportunity! Der Beitrag Interview with Joey Goebel erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
- 29.05.201960 min
Robin und Tim haben sich mal wieder zusammengesetzt, um über alles außer Bücher zu sprechen! Dieses Mal geht es sogar nicht um Videospiele, sondern ausschließlich um Filme und Serien. Der erste Film ist die gleichnamige Umsetzung von Cixin Liu’s Kurzgeschichte “Die wandernde Erde”, der an den chinesischen Kinos Einspielrekorde gebrochen hat und nun von Netflix gekauft und weltweit vertrieben wird. Ähnlich wie in dem Buch geht es darum, die Erde vor einer großen Sonneneruption zu bewahren, indem die gesamte Erde umgesiedelt wird. Was die Menschen aber anscheinend nicht berechnet hat, war die große Gravitation von Jupiter, die den Planeten zerstören wird. Eine Gruppe von Astronauten hat die Hoffnung allerdings noch nicht aufgegeben und versucht, die missliche Lage zu lösen. Der Film ist ein typischer Blockbuster, wie man ihn kennt. Er sieht gut aus, hat aber haarsträubende Logiklöcher, ein konstruiertes Ende und flache Figuren, dass man sich wohl eher auf einen Katastrophenfilm als auf eine gelungene Umsetzung der Vorlage einstellen sollte. Dann kann man nämlich durchaus Spaß mit dem Film haben. Weiter geht es mit der Netflix Eigenproduktion “Tuca & Bertie” von Lisa Hanawalt, die vor allem als Comicautorin bzw. -zeichnerin, sowie Produktionsdesignerin bei “Bojack Horseman” bekannt ist. Die Animationsserie dreht sich um zwei Vögel: Bertie, eine eher introvertierte Frau und ihre beste Freundin Tuca, das genaue Gegenteil. Dabei behandelt die Serie mit einer unvergleichlichen visuellen Präsentation und einem grandiosen Humor ernste und aktuelle Themen wie Sexismus, Alkoholismus und sexuelle Belästigung. Dabei gelingt ihr die Gratwanderung zwischen diesen Themen und dem Humor hervorragend. Die beiden haben außerdem “Die Unglaublichen 2” von Brad Bird gesehen, nachdem vor 14 Jahren der erste Teil lange auf die Fortsetzung hat warten lassen. Der Film knüpft direkt an seinem Vorgänger an und stellt dieses Mal Mrs. Incredible in den Vordergrund, die von einem reichen Menschen das Angebot bekommt, Superhelden wieder positiv in der Gesellschaft zu besetzen. Der zweite Teil schafft es geschickt, wichtige Themen, Spannung und eine brillante Optik miteinander zu Kombinieren und steht somit dem ersten Teil in nichts nach. Zum Schluss geht es noch kurz um die Serie “Archer”, die eine Parodie auf den klischeehaften, james-bond-artigen Geheimagent ist. Die Serie dreht sich um Sterling Archer, einem narzisstischen, misogynen, alkoholsüchtigen Agenten mit Mutterkomplex und der Belegschaft von ISIS, einem privaten Geheimdienst. Mit großartigen Running-Gags und einem besonderen 50er-Jahre-Comic-Look hat die Serie die beiden schnell begeistert. Das war’s für diese Folge, bis zum nächsten Mal – lest/guckt/zockt was Gutes! Abonnieren: Spotify | iTunes | Android | RSS Timecodes: 00:01:47 - Die wandernde Erde (Netflix) 00:19:53 - Tuca & Bertie (Netflix) 00:36:33 - Die Unglaublichen 2 00:48:23 - Archer (Netflix) Der Beitrag Nachtgeflüster #8 erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
- 22.05.201959 min
Nach den aufregenden letzten Folgen mit vielen Interviews geht es heute mal wieder etwas ruhiger zu. Robin, Tim und Mara sprechen mal wieder klassisch über drei aktuelle Bücher, die sie vor kurzem gelesen haben. Im Vorgeplänkel geht es um Lesungen. Da Tim einige Tage vor der Aufnahme auf der Lesung der großartigen Giulia Becker war, gab es natürlich einiges zu berichten. Die Drei berichten von bereits besuchten Veranstaltungen und wie es ist, die Autoren live zu sehen. Dabei darf Tims Angeberei selbstverständlich nicht fehlen, wo er doch den Meister Stephen King höchstselbst bereits in Hamburg erleben durfte. Robin macht den Anfang mit “Nordwasser” von Ian McGuire, der 10 Jahre nach der Veröffentlichung seines Debüts nun sein zweites Buch rausbringt. Das Werk handelt von der Besatzung eines englischen Schiffs, das im 19 Jahrhundert zu einer Walfangexpedition in Richtung Norden aufbricht. Bei findigen Kennern werden hier bereits alle Alarmglocken läuten, denn als erstes kommt einem natürlich “Moby Dick”, die Mutter aller Walfanggeschichten, in den Sinn. Das Buch geht aber in eine ganz eigene Richtung, in dem es mit roher Sprache und finsteren Charakteren eine düstere Kriminalgeschichte beschreibt, die sich viel um die Psychologie der Protagonisten und philosophische Ansichten dreht. Ein großartiges Buch, von dem Robin eine unbedingte Leseempfehlung ausspricht! Mara macht mit einem gänzlich anderen Buch weiter: “#ichwillihnberühren” von OJ und Er. Die Geschichte basiert auf einer wahren Story, die aus einem Jodel hervorgegangen ist. Zwei Kumpel verbringen einen Abend zusammen, der eine liegt in Unterhosen im Bett, der andere neben ihm. Was sie nicht wissen: beide sind ineinander verliebt. Das Buch beschreibt die Ereignisse davor, wie es zur Situation gekommen ist und was danach passiert ist aus den Perspektiven der beiden und schafft es dabei, gleichermaßen rührend, lustig und romantisch zu sein, ohne dabei auch nur ansatzweise kitschig zu wirken. Eine klare Empfehlung von Mara! Das letzte Buch stellt Tim vor, der sich mit “Joyland” von Stephen King eines der eher unbeliebteren Werke der jüngeren Vergangenheit des Master of Horror geholt hat. Das Buch handelt von einem Studenten, der in den Ferien arbeiten gehen will, um sich das Studium zu finanzieren. Nachdem er durch eine Anzeige auf einen Job im titelgebenden Vergnügungspark gestoßen ist, bewirbt er sich und wird sogleich angenommen. Es geht um das Leben und Arbeiten im Park, Freundschaft, Liebe und Mysterien, die Tim voll und ganz erwischt haben. Er war begeistert von der sommerlichen Atmosphäre, dem grandiosen Schreibstil und den sympathischen Figuren. Wer ein Werk voller Spannung erwartet, wird hier zwar enttäuscht sein, dafür erwartet einen aber ein großartiges Stück Literatur. Das war’s für diese Folge. Nächste Woche wird es ein Nachtgeflüster geben, in dem sich Robin und Tim über Serien und Filme unterhalten werden. Bis dahin – lest was Gutes! Abonnieren: Spotify | iTunes | Android | RSS Timecodes: 00:00:00 - Vorgeplänkel: Lesungen 00:16:00 - "Nordwasser" von Ian McGuire (inkl. Auszug) 00:38:16 - "#ichwillihnberühren" von OJ & Er 00:48:03 - "Joyland" von Stephen King Buch-Infos: Titel: Nordwasser Autor: Ian McGuire Übersetzung: Joachim Körber Verlag: Mare (2018) Preis (Buch/eBook): 22,00 € / 17,99 € Länge: 336 Seiten Genre: Walfang, Thriller Form: Hardcover ISBN: 978-3866482678 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Titel: #ichwillihnberühren Autoren: OJ & Er Verlag: Achje (2019) Preis (Buch/eBook): 9,99 € / 6,99 € Länge: 172 Seiten Genre: Liebe, Homosexualität Form: Taschenbuch ISBN: 978-3947720330 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Titel: Joyland Autor: Stephen King Übersetzung: Hannes Riffel Verlag: Heyne (2015) Preis (Buch/eBook): 9,99 € / 9,99 € Länge: 368 Seiten Genre: Krimi, Erzählung Form: Taschenbuch ISBN: 978-3453437951 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) Der Beitrag Folge 61: Gezeitenwechsel erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
- 19.05.201940 min
Tim hat sich mit Mikkel getroffen, um über sein Buch “Viggo – A PietSmiet Story”, das Thema der aktuellen Folge ist, zu sprechen. Außerdem geht es um den Entstehungsprozess, Vorbilder und warum Jay wie eine Kakerlake ist. Es wird also spannend! Bis zur nächsten Folge – lest was Gutes! Der Beitrag Interview mit Mikkel Robrahn erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
- 15.05.201964 min
Robin, Tim und Mara haben sich mal wieder zusammengesetzt, um über drei neue Bücher zu sprechen! Nachdem es in der letzten Folge ein eher nischiges Thema gab, geht es in dieser Folge wie gewohnt zu. Im Vorgeplänkel greifen sie eine Diskussion auf, die in den letzten Tagen und Wochen bei Instagram die Runde gemacht hat: Trigger-Warnungen. Dabei geht es um Hinweise auf verstörende oder traumatische Szenen, die bei einigen Leuten vielleicht bestimmt Reaktionen auslösen können. Dabei geht es häufig um Missbrauch, sexuelle Übergriffe, Gewalt und Drogenkonsum. Die drei kommen zum Schluss, dass eine Warnung den Leuten, die sie nicht betrifft, nicht schadet und eigentlich nur von Vorteil ist. Man sich aber überlegen, wie man so etwas am besten gestaltet. Den Anfang macht Mara mit “Durch Feuer und Wasser” von Camilla Grebe und Åsa Träff. Der Psychothriller handelt von zwei Kindern, die bei ihren Pflegeeltern verschwinden. Kurz darauf tauchen Bilder der beiden im Internet mit einer fremden Frau auf, deren Leiche wenig später gefunden wird. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel und müssen schnell handeln, um das Leben der Kinder zu retten. Mara war beim Buch im Zwiespalt: Sie hat sich mit dem Anfang sehr schwer getan, aber sobald das Buch einmal Fahrt aufgenommen hat, hat es sie nicht mehr losgelassen. Thriller-Fans kommen also auf ihre Kosten. Tim macht weiter mit “Viggo – A PietSmiet Story”. dem Debütroman von Mikkel Robrahn, mit dem wir bereits die letzte Folge zum Dunklen Turm (Link zur Folge) bestritten haben. Sein Buch basiert auf einer sieben Jahre alten Geschichte, die sich im DayZ Let’s Play zugetragen hat. Brammen hat Peter angestiftet, einen unschuldigen Mann auf dem Krankenhausdach zu erschießen. In der Community hat sich das Ganze als Meme etabliert und findet bis heute Verwendung. Der Roman ist also die Origin-Story von Viggo: Was hat er gemacht, was war er für ein Mensch und warum war er auf dem Krankenhausdach? Das schildert Mikkel in einem wirklich gelungenen, runden Werk, dass auch – bis auf ein paar kleiner Anspielungen – hervorragend für nicht PietSmiet-Fans geeignet, die einen spannenden, gut geschriebenen und kurzweiligen Roman lesen wollen. Robin macht den Abschluss der Folge mit “Gringo Champ” von Aura Xilonen, ebenfalls einem Debütroman. Das Buch handelt von einem mexikanischen Taugenichts, der als illegaler Buchhändler arbeitet, ohne selber die Muse zu haben, sich mit den Werken zu beschäftigen. Sei Chef malträtiert ihn, bis sich denn doch welche genauer anguckt – nicht zu seiner Freude. Parallel dazu ist er Boxer, was ihn irgendwann zum Aufstieg verhilft. Das Buch ist durchzogen in einer einmaligen Sprache, die Robin stark an “Clockwork Orange” erinnert und schafft es, den Stil, die Handlung und die Figuren zu einem grandiosen Gesamtbild zusammenzuflechten, dass er so selten gelesen hat. Unbedingte Leseempfehlung! Das war’s für diese Folge, bis zum nächsten Mal – lest was Gutes! Abonnieren: Spotify | iTunes | Android | RSS Timecodes: 00:00:00 - Intro, Neues vom Cast 00:05:06 - Vorgeplänkel: Triggerwarnungen 00:17:17 - "Durch Feuer und Wasser" von Camilla Grebe, Åsa Träff 00:27:09 - "Viggo: A PietSmiet Story" von Mikkel Robrahn 00:36:49 - "Gringo Champ" von Aura Xilonen Buch-Infos: Titel: Durch Feuer und Wasser Autorinnen: Camilla Grebe, Åsa Träff Übersetzung: Gabriele Haefs Verlag: btb (2019) Preis (Buch/eBook): 10,00 € / 9,99 € Länge: 480 Seiten Genre: Psycho-Thriller Form: Taschenbuch ISBN: 978-3442717248 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Titel: Viggo: A PietSmiet Story Autor: Mikkel Robrahn Verlag: Community Editions (2019) Preis (Buch/eBook): 12,00 € / 9,99 € Länge: 256 Seiten Genre: Science-Fiction, Zombies Form: Taschenbuch ISBN: 978-3960960812 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Titel: Gringo Champ Autorin: Aura Xilonen Übersetzung: Susanne Lange Verlag: Hanser (2019) Preis (Buch/eBook): 23,00 € / 16,99 € Länge: 336 Seiten Genre: Einwanderung, modernes Märchen Form: Hardcover ISBN: 978-3446260009 Links: Verlag | genialokal (Affiliate) | LChoice (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Der Beitrag Folge 60: Mad World erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
- 12.05.201968 min
Tim durfte vor mittlerweile fast drei Monaten ein Interview mit Robert Winter führen, dessen Magazin Thema in der aktuellen Folge ist. Es geht um seine Anfänge, die vielen Plattencover und natürlich von den Reisen, die letztendlich in den beiden bisherigen Ausgaben abgelichtet worden sind. Außerdem besprechen die beiden, wie es war mit einer mehreren tausend Euro teuren Kamera durch Detroit zu laufen, einmal quer durch Japan zu reisen und die gewonnen Eindrücke. Der Beitrag Interview mit Robert Winter erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
- 08.05.201961 min
Es wird mal wieder Speziell! Tim hat sich mit Marie zusammengesetzt, um ein wenig über ihr gemeinsames Lieblingshobby zu sprechen: Fotografie. Im Vorgeplänkel schildern die beiden, wie sie dazu gekommen sind und worauf sie sich heute spezialisiert haben. Außerdem geht es um Fotobücher, die sie abgesehen von den vorgestellten Werken noch im Bücherregal stehen haben und kommen mal wieder ins Schwärmen über Antiquariate. Tim macht den Anfang mit “Stanley Kubrick Photographs. Through a different Lens” von Luc Sante und Sean Corcoran, die für die Zusammenstellung des Buchs und zwei Essay zu Beginn zuständig sind. Der Bildband versammelt die Fotografien von Stanley Kubrick, die in Teenagerjahren für das Look-Magazin entstanden sind. Dort war er – bis er sich dazu entschlossen hat, seine Karriere Filmen zu widmen – 6 Jahre Fotograf und hat sich für diverse Aufträge verantwortlich gezeichnet. Tim war begeistert vom Inhalt und der Optik des Buches und kann es nur jedem, der sich im Ansatz für Kubrick oder Fotografie interessiert, empfehlen. Marie stellt ein Buch der wohl berühmtesten Fotografin der Welt vor: “American Music” von Annie Leibovitz, dass sie in einem Antiquariat in Leipzig ergattert hat. Das Buch ist eine Sammlung von vielen Musiker-Portraits, die über mehrere Jahrzehnte entstanden sind und versammelt Größen der amerikanischen Musik jedes Genres: von Johnny Cash zu Miles Davis und Run-DMC sind viele private und persönliche Aufnahmen, die eine einzigartige Stimmung vermitteln. Am Ende des Buches sind außerdem kurze Texte, wer auf den Bildern abgelichtet wurde und wo und wann diese aufgenommen wurden. Ein rundum gelungenes Buch, dass einem gut verständlich macht, warum sie eine Meisterin ihres Faches ist. Den Abschluss macht Tim, der über das Magazin “Passing Me By” von Robert Winter spricht. Bisher sind zwei Ausgaben erschienen – “Detroit” und “Honshu” . Ersteres ist die Dokumentation seiner Reise nach Detroit für ein Covershooting mit Illa J, dem kleinen Bruder von Hip-Hop-Legende J Dilla, die die Menschen und das Leben der Stadt einmalig einfängt. Die zweite Ausgabe dreht sich um das Leben der Menschen in Japan mit dem Fokus auf Großstädte, die ein besonderes melancholisches und zum Teil lustige Gefühle wecken, wobei es auch Ausflüge in ländliche Gegenden gibt. Eine große Empfehlung mit fantastischen Bilder zu kleinem Preis – was will man mehr? Außerdem gibt es den Ausschnitt des Interviews, dass Tim mit Robert Winter geführt hat. Das war’s mit dieser Sonderfolge. In der nächsten erwarten euch wieder drei neue Bücher, bis dahin – lest was Gutes! Abonnieren: Spotify | iTunes | Android | RSS Timecodes: 00:00:00 - Intro, Begrüßung 00:01:41 - Vorgeplänkel über Fotografie, Fotobücher aus der Sammlung 00:17:13 - "Stanley Kubrick Photographs. Through a Different Lens" von Luc Sante, Sean Corcoran, Donald Albrecht 00:27:40 - "American Music: Photographs" von Annie Leibovitz 00:37:34 - "Passing Me By" von Robert Winter 00:44:57 - Robert Winter Interview (Auszug) 00:59:21 - Ausblick auf die nächste Folge Buch-Infos: Titel: Stanley Kubrick Photographs. Through a Different Lens Autoren: Luc Sante, Sean Corcoran, Donald Albrecht Verlag: TASCHEN (2018) Preis (Buch): 50,00 € Länge: 328 Seiten Genre: Fotografie, Biografie Form: Hardcover ISBN: 978-3836572323 Links: Verlag | Amazon (Affiliate) | LChoice (Affiliate) Titel: American Music: Photographs Künstlerin: Annie Leibovitz Verlag: Random House (2003) Preis (Buch): ab 30,00 € Länge: 264 Seiten Genre: Fotografie, Amerika Form: Hardcover ISBN: 978-0375505072 Links: Verlag | Amazon (Affiliate) | LChoice (Affiliate) Titel: Passing Me By Künstler: Robert Winter Verlag: Selfpublish (2017) Preis (Buch): 15,00 € Länge: 84 Seiten Genre: Fotografie, Reisen Form: Magazin Links: Verlag | HHV Der Beitrag Special: Fotobücher erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
- 01.05.201955 min
Es wird durchwachsen. Zumindest was die Bücher angeht, denn Robin und Tim sind motiviert und freuen sich sehr, Mara nach längerer Abwesenheit mal wieder begrüßen zu dürfen! Im Vorgeplänkel geht es um die Frage, was ihnen wichtiger ist: Stil oder Inhalt. Sie diskutieren über verschiedene Beispiele, wo der Stil eines Buches zwar nicht so berauschend war, dafür die Handlung einen aber packen konnte und umgekehrt. Es kristallisiert sich aber recht schnell raus, dass ihnen der Stil in erster Linie wichtiger ist, denn ein Buch kann noch so eine gute Handlung haben, wenn es keinen Spaß macht zu lesen, bringt das Ganze auch nichts. Das erste Buch der Folge stellt Tim vor, der mit “Stella” von Takis Würger direkt an seine letzte Rezension anknüpft. Er musste es für die Uni lesen und war nicht unbedingt begeistert. Es geht um einen jungen Schweizer, der Anfang der 40er Jahre beschließt, nach Berlin zu gehen, um einerseits eine Kunstschule zu besuchen, andererseits aber um die Stadt kennenzulernen, denn er kann den Gerüchten darüber, wie die Deutschen die Juden behandeln, keinen Glauben schenken, die er gehört hat. Dort trifft er auf eine junge Frau, in die er sich verliebt. Sie hat allerdings ein düsteres Geheimnis, dass er lange nicht erfährt. Das Buch hat für eine große Debatte gesorgt und viel Diskussion losgetreten. Tim fand in erster Linie, dass es eher mäßig gut geschrieben und leider auch etwas langweilig war. Robin macht mit einem neuen Buch weiter, das ebenfalls hohe Wellen geschlagen hat: “Alte Weiße Männer” von Sophie Passmann. In dem Buch hat sie sich mit 16 verschiedenen alten, weißen Männern getroffen, um über Feminismus zu diskutieren. Mit dabei sind unter Anderem Sascha Lobo, Micky Beisenherz, Claus von Wagner und Kai Diekmann, die ihren Senf zur Debatte beitragen. Robin fand das Buch stellenweise durch die Anmerkungen von der Autorin wirklich lustig und auch einige Ansichten und Themen einleuchtend, fand das Buch blieb allerdings hinter seinen Möglichkeiten. Sie geht während der Interviews nicht auf Konfrontation und für jemanden, der sich schon öfter mit dem Thema auseinandergesetzt hat, steckt wahrscheinlich wenig neues drin. Mara macht den Abschluss mit “Schicksal” von S. G. Browne. Das Buch handelt vom personifizierten Schicksal, dass seines Jobs langsam überdrüssig wird und lieber mit seinen Freunden Völlerei oder Faulheit einen trinken geht. Bis zu einem Tag, an dem er sich in einen Menschen verliebt, was Jerry, besser bekannt als Gott, nicht wirklich gefällt. Das Ganze ist unterhaltsam geschrieben und bietet auch einige clevere Einfälle, die mit den Personen und deren Repräsentanten spielen, verliert sich stellenweise aber auch in vielen Wiederholungen und eher langweiligen Passagen. Für die kurze, anspruchslose Lektüre zwischendurch durchaus geeignet, man sollte aber nicht zu viel erwarten. Das war’s für diese Folge, bis zum nächsten Mal – lest was Gutes! Abonnieren: Spotify | iTunes | Android | RSS Timecodes: 00:00:00 - Vorgeplänkel: Sprache vs. Inhalt 00:11:13 - "Stella" von Takis Würger 00:23:45 - "Alte weiße Männer" von Sophie Passmann 00:41:41 - "Schicksal" von S. G. Browne Buch-Infos: Titel: Stella Autor: Takis Würger Verlag: Hanser (2019) Preis (Buch/eBook): 22,00 € / 16,99 € Länge: 224 Seiten Genre: historische Fiktion, Gegenwartsliteratur Form: Hardcover ISBN: 978-3446259935 Links: Verlag | Amazon (Affiliate) | LChoice (Affiliate) | genialokal (Affiliate) Titel: Alte weiße Männer Autorin: Sophie Passmann Verlag: KiWi Verlag (2019) Preis (Buch/eBook): 12,00 € / 9,99 € Länge: 288 Seiten Genre: Feminismus, Interview Form: Taschenbuch ISBN: 978-3462052466 Links: Verlag | Amazon (Affiliate) | LChoice (Affiliate) | genialokal (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Titel: Schicksal! Autor: S. G. Browne Übersetzung: Momo Evers, Falk Behr Verlag: Knaur (2013) Preis (Buch/eBook): 9,99 € / 9,99 € Länge: 416 Seiten Genre: Drama, Liebe Form: Taschenbuch ISBN: 978-3426508947 Links: Verlag | Amazon (Affiliate) | LChoice (Affiliate) | genialokal (Affiliate) Der Beitrag Folge 59: Medioker erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
- 24.04.201974 min
Premiere! Zum ersten Mal sind Robin und Tim nicht alleine im Nachtgeflüster, denn Kayleigh hat sich dazu gesellt, um über die neue Netflixserie “Love, Death & Robots” zu quatschen. Eigentlich war geplant, dass sie ein wenig über die Serie und über “Sekiro” sprechen, daraus entwickelte sich allerdings doch eine recht fruchtbare Diskussion über jede Folge im Detail. Sie gehen einmal von Anfang bis Ende alles durch, was es zur Serie zu sagen gibt und kommen zum Schluss, dass sie trotz einiger Macken und schwacher Folgen nichtsdestotrotz sehenswert ist. In der nächsten Folge erwarten euch wieder einmal drei relativ aktuelle Bücher – bis dahin, lest/schaut/zockt was Gutes! Abonnieren: Spotify | iTunes | Android | RSS Timecodes: 00:04:33 - Sonnies Vorteil 00:10:22 - Drei Roboter 00:13:38 - Die Augenzeugin 00:19:07 - Schutzanzüge 00:21:26 - Seelenfänger 00:23:13 - Als der Jogurt die Kontrolle übernahm 00:25:16 - Jenseits des Aquila-Rifts 00:31:34 - Gute Jagdgründe 00:39:15 - Helfende Hand 00:41:13 - Nacht der Fische 00:43:13 - Raumschiff Nummer 13 00:46:28 - Zima Blau 00:59:42 - Alternative Zeitachsen 01:04:28 - Geheimkrieg Der Beitrag Nachtgeflüster Love Death Robots erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
- 17.04.201970 min
Das Literarische Trio hat sich mal wieder zusammengefunden, um über ein paar Neuheiten zu referieren. Robin, Tim und Kayleigh sprechen über drei brandheiße Bücher! Doch zuvor geht es im Vorgeplänkel um das Thema Pseudonyme, passend zum Inhalt der Folge. Sie gehen verschiedene Autoren durch, die unter einem anderen Namen Bücher veröffentlicht haben wie Stephen King als Richard Bachmann, Michael Critchton als Jeffrey Hudson oder Sebastian Fitzek als Max Rhode. Außerdem geht es um die Motivation dahinter, ob es heute noch funktionieren kann und wie die Pseudonyme aufgeflogen sind. Bei wem die Identität bis heute unbekannt ist, ist einer unserer Lieblingsautoren: Walter Moers. Der hat mit “Der Bücherdrache” einen neuen Band seiner großen Zamonienreihe rausgebracht und dabei einige Fans enttäuscht. Für die drei völlig unverständlich, aber dazu gleich mehr. In dem Buch geht es um einen Buchling, der unbedingt in einen streng geheimen Club aufgenommen werden will. Seine Klassenkameraden erlauben sich einen Scherz, als sie meinten, dass die Aufnahmeprüfung sei, ein Gespräch mit dem legendären Bücherdrache zu führen. Gesagt, getan: Er macht sich auf den Weg und unterhält sich tatsächlich mit dem sagenumwobenen Bücherdrachen Nathaviel. Vielmehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden, denn worin sich alle einig waren, war der großartige Stil, die Sprache und die Liebe zu jener, die jede Seite des Buches durchdringt. Moers schafft es mal wieder, tolle Figuren mit viel Liebe zum Detail zum Leben zu erwecken und alles in eine wenn auch klassische, aber nichts desto trotz schöner Handlung einzuflechten. Eine restlose Empfehlung von uns! Kayleigh macht weiter mit einer Buchreihe, deren Fortsetzung schon sehnlichst erwartet wurde: “Die Gabel, die Hexe und der Wurm. Geschichten aus Alagaësia. Band 1: Eragon: Die Eragon-Saga” von Christopher Paolini, der hiermit zumindest in Teilen die Eragon-Saga fortführt. Doch beim Öffnen des Buches war die Enttäuschung nicht von der Hand zu weisen: Es ist etwas dünn geraten und mit riesigen Buchstaben gedruckt worden, was es praktisch noch dünner macht. Aber die Einstellung verflog spätestens nach der zweiten Story. Man taucht voll und ganz in die Welt und die Geschichte ab, vor allem, wenn man Vorwissen hat. Das ist nämlich unerlässlich und kann sonst zu großer Verwirrung führen. Kayleigh war trotz der mäßigen Länge begeistert und froh, dass es endlich wieder mit Eragon weiter geht. Das letzte Buch der Folge stellt Tim vor, der “Neujahr” von Juli Zeh für die lesen musste. Oder besser gesagt durfte, denn er hat es sich freiwillig ausgesucht. Er ging mit wenigen Erwartungen an das Buch, denn er hat davor noch nie etwas von Juli Zeh gelesen. In dem Buch geht es um Henning, einem Mann mittleren Alters, der sich von seiner Frau, seinen Kindern und seiner Arbeit unverstanden und fehl am Platz fühlt. Beim Urlaub in Lanzarote schnappt er sich sein Fahrrad und fährt wie besessen los, bis er von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Das Buch wirft einige fragwürdige Thesen auf und Tim konnte nicht damit warm werden, weder mit dem Stil, noch mit dem Inhalt. Eine konstruierte Handlung gepaart mit feinster Küchenpsychologie lassen das Buch zwar überaus diskutierenswert machen, aber keinesfalls gut. Das war’s für diese Folge, nächste Woche wartet ein Nachtgeflüster auf euch. Bis dahin – lest was Gutes! Abonnieren: Spotify | iTunes | Android | RSS Timecodes: 00:00:00 - Intro, Vorgeplänkel: Pseudonyme 00:18:46 - "Der Bücherdrache" von Walter Moers 00:40:17 - "Die Gabel, die Hexe und der Wurm" von Christopher Paolini 00:52:54 - "Neujahr" von Juli Zeh, Verabschiedung Buch-Infos: Titel: Der Bücherdrache Autor: Walter Moers Verlag: Penguin (2019) Preis (Buch/eBook): 20,00 € / 18,99 € Länge: 192 Seiten Genre: Fantasy, Abenteuer Form: Hardcover ISBN: 978-3328600640 Links: Verlag | Amazon (Affiliate) | LChoice (Affiliate) | genialokal (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Titel: Die Gabel, die Hexe und der Wurm Autor: Christopher Paolini Übersetzung: Michaela Link Verlag: cbj (2019) Preis (Buch/eBook): 18,00 € / 14,99 € Länge: 304 Seiten Genre: Fantasy, Kurzgeschichten Form: Hardcover ISBN: 978-3570165812 Links: Verlag | Amazon (Affiliate) | LChoice (Affiliate) | genialokal (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Titel: Neujahr Autor: Juli Zeh Verlag: Luchterhand (2018) Preis (Buch/eBook): 20,00 € / 15,99 € Länge: 192 Seiten Genre: Gegenwartsliteratur, Erinnerung Form: Hardcover ISBN: 978-3630875729 Links: Verlag | Amazon (Affiliate) | LChoice (Affiliate) | genialokal (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Der Beitrag Folge 58: Fantastique erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
- 10.04.201961 min
Es geht mal wieder in den Weltraum. Nach Ray Bradburry widmen sich Robin und Tim in diesem Special einen weiteren Sci-Fi Autor, der in den letzten Jahren hohe Wellen geschlagen hat: Cixin Liu, bekannt durch sein Epos “Die drei Sonnen”. Die beiden fangen die Folge an mit “Die wandernde Erde”, einem Band mit insgesamt 11 Geschichten, von denen sie 4 Stück vorstellen. Dabei geht es um den Umzug der gesamten Erde aufgrund eines anstehenden Photonenblitzes der Sonne, einen Reflektor auf Sonnengröße, der sauber gehalten werden will, geschrumpfte Menschen und einen mächtigen Computervirus. Die Geschichten sind epochal erzählt, handeln oft vom Schicksal der Menschheit, der Erde oder des Weltraums und sind dabei doch präzise und persönlich. Eine Meisterleistung, welche die beiden jeden empfehlen können. Tim macht weiter mit einer anderen Novelle, die zwar Teil von “Die wandernde Erde” ist, allerdings vorher veröffentlicht wurde: “Weltenzerstörer”. Es geht um den drohenden Angriff eines gigantischen Raumschiffes, dass der Erde ihrer Ressourcen entledigen will. Die Menschheit bereit sich nun darauf vor, die krokodilartigen Wesen davon abzuhalten. Die Novelle ist großartig geschrieben und funktioniert ohne großes hin und her oder Rumgelabere, dass zu einem bombastischen Finale führt. Eine sehr gute Geschichte, mit fragwürdiger Veröffentlichungspolitik. Zum Schluss sprechen Robin und Tim über die eine Veröffentlichung, die noch im Bunde fehlt, nämlich die Novelle “Spiegel”. Darin geht es um einen Supercomputer, der einen die Geschichte des Universums bis ins kleinste Detail verfolgen lässt. Das bringt natürlich folgenschwere Konsequenzen mit sich. Die Geschichte wirkt gut durchdacht und hat eine überaus interessante Idee, ist schriftstellerisch aber die wohl schwächste der in der Folge besprochenen: wenig ausgefeilte Charaktere, Logiklöcher und eine überschaubare Handlung. Das Werk ist nichts desto trotz lesenswert, alleine schon dank der grandiosen Idee! Das war’s für diese Folge, bis zum nächsten Mal – lest was Gutes! Abonnieren: Spotify | iTunes | Android | RSS Timecodes: 00:00:00 - Begrüßung, "Die wandernde Erde" von Cixin Liu 00:05:48 - Die Sonne Chinas 00:25:33 - Mikrozeitalter 00:31:53 - Fluch 5.0 00:36:24 - Fazit 00:40:00 - Weltenzerstörer 00:51:12 - Spiegel 01:00:00 - Ausblick auf die nächste Folge, Verabschiedung Buch-Infos: Titel: Die wandernde Erde Autor: Cixin Liu Übersetzung: Marc Hermann, Johannes Fiederling… Verlag: Heyne (2019) Preis (Buch/eBook): 14,99 € / 11,99 € Länge: 688 Seiten Genre: Science-Fiction, Kurzgeschichten Form: Broschiert ISBN: 978-3453319240 Links: Verlag | Amazon (Affiliate) | LChoice (Affiliate) | genialokal (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Titel: Weltenzerstörer Autor: Cixin Liu Übersetzung: Marc Hermann Verlag: Heyne (2018) Preis (Buch/eBook): 8,99 € / 8,99 € Länge: 128 Seiten Genre: Science-Fiction, Novelle Form: Broschiert ISBN: 978-3453319257 Links: Verlag | Amazon (Affiliate) | LChoice (Affiliate) | genialokal (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Titel: Spiegel Autor: Cixin Liu Übersetzung: Marc Hermann Verlag: Heyne (2017) Preis (Buch/eBook): 9,99 € / 9,99 € Länge: 192 Seiten Genre: Science-Fiction, Novelle Form: Broschiert ISBN: 978-3453319127 Links: Verlag | Amazon (Affiliate) | LChoice (Affiliate) | genialokal (Affiliate) (Rezensionsexemplar) Der Beitrag Special: Cixin Liu erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
- 03.04.201974 min
Nach der großen Buchmesse-Folge von letzter Woche geht es wieder etwas ruhiger zu. Robin, Tim und Kayleigh haben sich mal wieder zusammengesetzt, um entspannt über drei neue Bücher zu sprechen. Vorher geht es im Vorgeplänkel um eine der wohl schandhaftesten Freveltaten, die man als Leser machen kann. In der Gemeinde wird es totgeschwiegen und zum Tabuthema erklärt: Das Abbrechen von Büchern. Nagut, ganz so dramatisch ist es dann doch nicht, aber die drei diskutieren darüber, ob sie Bücher zwanghaft durchlesen, sie auch abbrechen oder aus unerfindlichen Gründen einfach nicht weiterlesen, obwohl es ihnen gefallen hat. Den Anfang der Folge macht Kay mit dem ersten offiziellen Buch zur Netflix-Serie “Stranger Things: Suspicious Minds” von Gwenda Bond. Das Werk ist ein Prequel zur Serie und setzt ca. 15 Jahre vor Beginn eben jener ein. Dabei geht es um die Mutter von Eleven, die als lebensfrohe, studierende Aktivistin beschrieben wird, ‘68er-Style. Das ist natürlich komplett dem entgegengesetzt, wie man sie ausschnittsweise aus der Serie kennt. Sie meldet sich für eine Medikamentenstudie an dank eines Aushangs, der in der Uni war. Dort trifft sie auf das Labor, dass wir bereits dank Eleven kennen- und hassengelernt haben. Nun erfährt man also, wie die genauen Umstände von ihr waren und warum alles so gekommen ist, wie es das nun mal ist. Kayleigh fand das Buch äußerst Rund und gelungen und zieht sogar parallelen zum “Bioshock”-Buch “Rapture”, dass auch die Vorgeschichte eines bereits erfolgreichen Franchises ist und großartig daran anknüpft. Für Fans der Serie ein Muss, aber auch als alleinstehendes Werk ist es sehr zu empfehlen. Tim macht weiter mit “Scharnow”, dem heiß erwarteten Debütroman von Bela B Felsenheimer. Der Drummer der Die Ärzte siedelt seine Geschichte in der namensgebenden Kleinstadt nördlich von Berlin an und lässt sich gar nicht so leicht zusammenfassen. Es geht um einen Bund von alleinstehenden Männern – der Pakt der Glücklichen -, denen das Geldausgegangen ist und daher einen Supermarkt überfallen. Da sie aber in dem einen Supermarkt der Stadt natürlich schon bekannt sind, weil sie immer dasselbe kaufen (Snacks und Bier), überfallen sie den Supermarkt nackt (für Snacks und Bier). Von da an finden viele Sachen gleichzeitig statt und das Buch springt zwischen vielen Charakteren hin und her, deren Schicksale im Folgenden alle geschildert werden. Tim fand das Buch hervorragend und war beeindruckt, dass das ein Erstlingswerk ist. Bela B vermischt ein Kleinstadtepos in bester Stephen King manier mit den hintergründigen Geschichten von Twin Peaks und einem Ekelfaktor von Heinz Strunk und schafft dabei etwas ganz Eigenes, das man unbedingt lesen sollte. Zum Schluss bespricht Robin das neue Werk von Joey Goebel, “Irgendwann wird es gut”. Das Buch beinhaltet 10 Kurzgeschichten, die eine Sachen gemeinsam haben: Einsamkeit in allen erdenklichen Formen. Jede Geschichte ist im Großen und Ganzen unabhängig erzählt, jedoch findet sich in jeder wiederum kleine Anspielungen auf andere Erzählungen des Buches. Die Stories reichen von tragi-komisch bis hin zu deprimierend und optimistisch und breiten so schon fast jede Gefühlslage aus. Der Autor schafft es dabei, mit sehr fein gezeichneten Charakteren und einem ausgefeilten Sprachstil jeder Geschichte ihren eigenen Charme einzuhauchen. Eine unbedingte Leseempfehlung! Das war’s auch schon für diese Folge. Nächste Woche widmen sich Robin und Tim ganz dem Werk von Cixin Liu, das seinen Weg noch nicht in den Podcast geschafft hat. Bis dahin – lest was Gutes! Abonnieren: Spotify | iTunes | Android | RSS Timecodes: 00:00:00 - Intro, Neues vom Cast 00:06:03 - Vorgeplänkel: Bücher abbrechen oder nicht? 00:23:25 - "Stranger Things: Suspicious Minds" von Gwenda Bond 00:38:08 - "Scharnow" von Bela B Felsenheimer 00:54:45 - "Irgendwann wird es gut" von Joey Goebel, Verabschiedung Buch-Infos: Titel: Stranger Things: Suspicious Minds Autor: Gwenda Bond Übersetzung: Melike Karamustafa Verlag: Penguin (2019) Preis (Buch/eBook): 15,00 € / 9,99 € Länge: 432 Seiten Genre: Horror, Prequel Form: Broschiert ISBN: 978-3328104643 Links: Verlag | Amazon (Affiliate) | LChoice (Affiliate) | genialokal.de (Afilliate) (Rezensionsexemplar) Titel: Scharnow Autor: Bela B Felsenheimer Verlag: Heyne Hardcore (2019) Preis (Buch/eBook): 20,00 € / 15,99 € Länge: 416 Seiten Genre: Gegenwartsliteratur, Abgedreht Form: Hardcover ISBN: 978-3453271364 Links: Verlag | Amazon (Affiliate) | LChoice (Affiliate) | genialokal.de (Afilliate) (Rezensionsexemplar) Titel: Irgendwann wird es gut Autor: Joey Goebel Übersetzung: Hans M Herzog Verlag: Diogenes (2019) Preis (Buch/eBook): 22,00 € / 18,99 € Länge: 320 Seiten Genre: Kurzgeschichten, Einsamkeit Form: Hardcover ISBN: 978-3257070590 Links: Verlag | Amazon (Affiliate) | LChoice (Affiliate) | genialokal.de (Afilliate) (Rezensionsexemplar) Der Beitrag Folge 57: Hoffnungsschimmer erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
- 29.03.201933 min
Die Technik, die Technik! Sie wollte mal wieder nicht so wie Tim und hat leider etwas versagt. Aber zum Glück sind die Ergebnisse dennoch einigermaßen hörbar – trotzdem: Entschuldigt die mangelnde Qualität. Tim durfte auf der Leipziger Buchmesse zwei Interviews führen. Das erste war mit niemand geringerem als Marco Göllner, seines Zeichens Hörspielgroßmeister von Werken wie “Dorian Hunter”, “In fremden Gärten” oder den Holly Klassikern, Bestsellerautor von “Oma Martha und Ich”, was Tim bereits in Folge 40 vorgestellt hat und Sprecher der ersten Folgen Fest und Flauschig. Zusammen haben sie sich von seinen Anfängen bis zu dem Nachfolger von Oma Martha über fast alles gesprochen. Das zweite und letzte Interview der Messe war mit Jan Schenck über sein Projekt “Verbrannte Orte”. Er führt einen Online-Atlas über Orte, in denen 1933 Bücher verbrannt wurden, denn an den wenigsten befindet sich irgendeine Art von reminder daran, was dort geschehen ist. Sie unterhalten sich über das, was in diesem passiert ist und wohin die Reise gehen soll. Ein tolle Projekt, dass wir gerne unterstützen! Abonnieren: Spotify | iTunes | Android | RSS Timecodes: 00:00:00 - Disclaimer zum Ton 00:00:32 - Marco Göllner Interview 00:26:15 - Jan Schenk (Verbrannte Orte) Interview Der Beitrag Interview Marco Göllner & Jan Schenck erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
- 28.03.201991 min
Es ist mal wieder Klassenfahrt! Also, dieses Mal zwar nicht so richtig, aber dafür etwas anders. Nach jedem Messetag haben sich die jeweiligen Besucher (bis auf Samstag) hingesetzt und bei Tim zu Hause aufgenommen. Das hat zwar zu unerwarteten technischen Komplikationen geführt (man möge und den schlechten Ton hier und da nachsehen), aber war dafür umso lustiger. Am Donnerstag war Tim mit Telle auf der Messe. Da beide in Leipzig wohnen gestaltet sich das natürlich ohne Probleme. Sie sind viel rumgelaufen, haben die leeren Hallen genossen, das ein oder andere Buch ergattert und natürlich viele Postkarten gekauft. Ein insgesamt recht entspannter Tag. Dafür ging am Freitag umso mehr: Robin ist mit Kayleigh und ihrem Freund Denis aus Münster angereist, und um es mit den Worten von Flight of the Concord zu sagen: It’s Business Time! Es wurden viele Termine mit unterschiedlichsten Verlagen gemacht und viele Menschen getroffen. Ein paar Bücher durften sich die Leute dann auch noch bekommen, was die Freude natürlich perfekt machte! Nachdem sie zu Tim gefahren sind, kam leider etwas dazwischen, weshalb sie nicht wie geplant nochmal am Samstag hingehen, denn die Truppe hat sich nachts wieder auf den Weg nach Münster gemacht. Es hat wohl nicht sein sollen – nächstes Jahr dann bestimmt. Dafür waren alle Mann zum ersten Mal im selben Raum für eine Aufnahme. Das ist doch auch was wert. Samstag war Tim mit einem alten Klassenkameraden und dessen Freundin auf Messe. Zusammen haben sie noch mal alle Verlage abgeklappert und sich alles in Ruhe angeguckt. Highlight des Tages war auf jeden Fall das Interview mit dem großartigen Marco Göllner, seines Zeichens Hörspielmensch, Autor von “Oma Martha und Ich” und Introsprecher für die ersten Folgen von “Fest & Flauschig”. Am Sonntag waren Tim und Telle gemeinsam mit Marie auf der Messe. Da es für Marie ja der erste Tag war, sind sie noch mal zu den Postkartenständen gegangen und haben alles gelootet, was nicht bei drei auf den Bäumen war. Im Anschluss sind sie zu Jan Schenk von Verbrannte Orte gegangen, mit dem sie schon letztes Jahr gesprochen haben. Er hat sich mit Tim noch mal für ein kleines Interview zusammengesetzt und gibt ein Update über das Projekt und darüber, was in diesem Jahr zu geschehen ist. Das war auch schon die diesjährige Buchmesse. In Frankfurt wird es weitergehen, bis dahin – lest was Gutes! Abonnieren: Spotify | iTunes | Android | RSS Timecodes: 00:00:42 - Donnerstag mit Tim und Telle 00:25:52 - Freitag mit Robin, Tim, Kayleigh und Mara 00:48:29 - Samstag und Sonntag mit Tim, Telle und Marie 00:52:38 - Marco Göllner Interview 01:08:13 - Jan Schenk (Verbrannte Orte) Interview Der Beitrag Klassenfahrt: LBM 2019 erschien zuerst auf Papierstau Podcast.



















