Putins Krieg - Interviews und Hintergründe

Mitteldeutscher Rundfunk
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21.10.2026
Beschreibung
Russland führt Krieg gegen die Ukraine - Zerstörung, Leid und Flucht. In diesem Podcast bündeln wir Interviews und Berichte rund um den Krieg, seine Folgen für die Welt, Europa und in Deutschland.

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Episoden
  1. Die ganze Welt blickt auf den Iran, während Russland die Ukraine weiter angreift. Die Ukrainer machen sich Sorgen, dass ihr Abwehrkampf vergessen wird. Eindrücke aus einem Land im Dauerabwehrkampf.

  2. Vor zwölf Jahren annektierte Russland die Krim. Über 100.000 Menschen verließen seitdem die Halbinsel. Noch heute ziehen Krimbewohner in die Ukraine, um russischem Wehrdienst und antiukrainischer Propaganda zu entkommen.

  3. Steigende Ölpreise und stockende Friedensgespräche - der Krieg in Nahost scheint Russland in die Hände zu spielen. Wie genau Moskau profitiert, erklärt unser ARD-Korrespondent Björn Blaschke.

  4. In Stuttgart stehen drei mutmaßliche russische Agenten vor Gericht. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen Sabotagepläne im Auftrag des russischen Geheimdienstes vor. ARD-Reporter Max Bauer über den ersten Prozesstag.

  5. Der ukrainische Künstler Stas Schalobnjuk hat sein Heimatland zum Thema seiner Arbeiten gemacht: die Suche nach nationaler Identität, die russische Aggression. Nun muss er selbst in den Krieg. Was das für ihn bedeutet.

  6. In der Ukraine kämpfen Drohnen längst nicht mehr nur in der Luft. Sie retten als Boden-Roboter Verwundete oder transportieren Ausrüstung. Unterwasserdrohnen gehen gegen feindliche Boote vor.

  7. Die USA weichen die Öl-Sanktionen gegen Russland auf. Grund sind die gestiegenen Energiepreise wegen des Iran-Kriegs. Die US-Regierung erlaubt nun, dass russisches Öl gekauft werden kann, das schon auf Schiffen ist.

  8. Im Kampf gegen die russische Aggression hat die Ukraine immer wieder um Waffenlieferungen gebeten. Im Iran-Krieg ist nun Knowhow aus Kiew gefragt, etwa Abwehrdrohnen. Elf Länder sollen Interesse haben.

  9. Die Ukraine hat den härtesten Winter seit Kriegsbeginn erlebt. Wegen russischer Angriffe fielen oft Strom und Heizung aus. Inzwischen stabilisiert sich die Lage. Und die Vorbereitung auf den nächsten Winter beginnt.

  10. Jeden Tag fahren drei bis vier oft schrottreife Tanker im Auftrag von Moskau durch Nord- und Ostsee, um westliche Sanktionen zu umgehen. Küstenländer wie Deutschland haben einiges zu tun, um sie zu stoppen.

  11. In Polen sollen auf Druck von Präsident Karol Nawrocki Sonderprivilegien für geflüchtete Ukrainer auslaufen. So wird etwa die kostenlose medizinische Versorgung stark eingeschränkt. Die Regierung will so Geld sparen.

  12. In der Ukraine haben homosexuelle Paare Angst, wichtige Rechte zu verlieren. Dabei geht es auch um die medizinische Versorgung in Notfällen. Gerade Soldaten fürchten Rückschritte in Kriegszeiten.

  13. Kanzler Friedrich Merz trifft heute US-Präsident Donald Trump in Washington. Verteidigungs-Experte Nico Lange sagt, Merz müsse klären, welche Rolle Deutschland bei den Sicherheitsgarantien für die Ukraine spielen solle.

  14. Zu Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine vor vier Jahren gehörte Borodjanka zu den am schwersten zerstörten Orten. Der Wiederaufbau läuft, doch so manchem Einwohner geht es nicht schnell genug voran.

  15. In Russland darf der Aggressionskrieg gegen die Ukraine nach wie vor nur "miltärische Spezialoperation" genannt werden. Wie der Kreml seine Kriegshelden feiert und was Bürger auf der Straße sagen.

  16. Vier Jahre tobt der Krieg in der Ukraine. Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigt sich überzeugt, die Ukraine werde nicht besiegt und bleibe bestehen. Zugleich bekräftigte er seine Bereitschaft zu einem Waffenstillstand.

  17. Sollte Europa eigene Gespräche mit Moskau suchen oder weiter auf US-Verhandlungen setzen? In Berlin wird darüber kontrovers diskutiert. Befürworter erhoffen sich mehr Einfluss, Kritiker warnen vor falschen Signalen.

  18. Die Ukraine erlebt den vierten Kriegswinter. Wie ein Kriegsende aussehen könnte und welche Rolle die Nato und Europa spielen, darüber spricht die Sicherheitsexpertin Gerlinde Niehus im Interview.

  19. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges war Helga Barnieck aus der Börde 14 Jahre alt. Heute, mit 94, kann sie die internationalen Spannungen und Kriege nur schwer aushalten. Sie hofft, dass der Frieden in Deutschland bleibt.

  20. Wie kann der Ukraine-Krieg beendet werden? Darüber haben ukrainische und russische Vertreter jüngst in Genf gesprochen. Konkrete Ergebnisse gab es bei dem Treffen nicht. Weitere Gespräche sind aber geplant.