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Die Geschichte der guten Mutter - Ein mächtiger Mythos (3/3)

05.11.2025 · 23 Min.

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Über diese Folge

Unser heutiges Ideal der sich naturgemäß aufopfernden "guten Mutter" ist historisch gewachsen: es geht auf das Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Wie hat es sich seitdem halten können? Und was sagt die Naturwissenschaft zur Annahme, die Mütterlichkeit entspränge der Natur der Frau? Teil 3 unserer Reise durch die "Geschichte der guten Mutter".

Credits
Autorin dieser Folge: Karin Becker
Regie: Kirsten Böttcher
Es sprachen: Caroline Ebner, Julia Fischer, Sisi Forster, Peter Weiß
Technik: Wolfgang Lösch
Redaktion: Yvonne Maier und Nicole Ruchlak

Im Interview:
Prof. Brigitte Röder, Basel
Marina Ahne
Prof. Barbara Vinken, München
Prof. Ute Planert, Köln

Literatur:

Katharina Rebay-Salisbury: Familien in der Urgeschichte. In: beziehungsweise. Informationsdienst des Österreichischen Instituts für Familienforschung. 2024. Kurzer Aufsatz zum Einstieg, der auch zeigt: wie funktioniert Mutterschafts- und Familienforschung für eine Zeit, die so lange her ist?

Brigitte Röder: Die Vergegenwärtigung der Urzeit: eine Kolonialisierung der Urgeschichte? In: Die Kolonialisierung der Vergangenheit. 2023 Aufsatz zum Metathema: Instrumentalisierung der Urgeschichte für heutige Anliegen.

Marina Ahne: Mythos Mutter. Die Frau als Mutter in der Gesellschaft. WBG 2022. Überblick über die Bedingungen des Mutterseins in Vergangenheit und Gegenwart, der immer wieder auf Widersprüche zwischen dem Idealbild, das wir sehen wollen, und den vielfältigeren Realitäten des Mutterseins stößt.

Hören Sie hier Teil 1 der Geschichte der guten Mutter und hier geht es zu Teil 2

 

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