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2197 Folgen · Zuletzt aktualisiert am 06.11.2026
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- Chronomedizin - Therapie im Takt des Körpers
31.10.2023 · 22 Min.
Der Blutdruck steigt morgens stark an. Die Blase füllt sich mittags am schnellsten. Und die Haut erneuert sich vor allem nachts. Viele Funktionen unseres Körpers schwanken im 24-Stunden-Takt, im sogenannten zirkadianen Rhythmus. (BR 2018) Autorin: Maike Brzoska Credits Autor/in dieser Folge: Maike Brzoska Regie: Martin Trauner Es sprachen: Hemma Michel, Carsten Fabian Technik: Roland Böhm Redaktion: Gerda Kuhn, Nicole Ruchlak Im Interview: Ulf Landmesser (Direktor der Klinik für Kardiologie am Campus Benjamin Franklin der Charité Berlin); Björn Lemmer (emeritierter Professor für Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Heidelberg); Martin Midekke (Leiter des Hypertoniezentrums in München); Achim Kramer (Professor für Chronobiologie und Leiter der medizinischen Immunologie an der Charité, Berlin); Angela Relógio (Forscherin am Institut für Theoretische Biologie der Charité, Berlin) Diese hörenswerten Folgen von radioWissen könnten Sie auch interessieren: Von der Müdigkeit - Wenn der Körper erschöpft ist JETZT ANHÖREN Antibiotika - Medizin-Revolution mit Nebenwirkungen JETZT ANHÖREN Linktipp: Spanende Berichte über aktuelle Forschung und Kontroversen aus allen relevanten Bereichen wie Medizin, Klima, Astronomie, Technik und Gesellschaft gibt es bei IQ - Wissenschaft und Forschung: BAYERN 2 | IQ - WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | RadioWissen JETZT ENTDECKEN
- Richard Feynman - Physikgenie mit Charisma
31.10.2023 · 22 Min.
Eine Mischung aus theoretischem Physiker und Zirkusdirektor: Richard Feynman revolutionierte die Quantenphysik und setzte dabei auch auf den großen Auftritt. (BR 2020) Autorin: Sophie Stigler Credits Autor/in dieser Folge: Sophie Stigler Regie: Rainer Schaller Es sprachen: Beate Himmelstoß, Johannes Hitzelberger, Benedikt Schregle Technik: Robin Auld Redaktion: Nicole Ruchlak Im Interview: Finn Ravndal (Doktorand bei Feynman am Caltech von 1968-74) Harald Fritzsch (Forscher in Gruppe Murray Gell-Mann am Caltech, 1972-76) Diese hörenswerten Folgen von radioWissen könnten Sie auch interessieren: Werner Heisenberg - Scharfer Denker der Unschärfe JETZT ANHÖREN Albert Einstein - Porträt eines Genies JETZT ANHÖREN Schrödingers Katze - Legendäre physikalische Experimente JETZT ANHÖREN Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | RadioWissen JETZT ENTDECKEN Das vollständige Manuskript gibt es HIER. Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript: ATMO großer Hörsaal, voll, Gemurmel, Gespräche MUSIK Beschwingt, positiv, bouncy OTON Ravndal 1 [00:36:57] I remember the first very first time I saw Feynman in the lecture hall. VOICE-OVER – Sprecher: Ravndal 1 Ich erinnere mich noch an das erste Mal, als ich Feynman gesehen habe, im Hörsaal war das. OTON Ravndal 2 ((That must have been during my first year and that time I hadn't seen him yet on campus.)) And I was sitting in the audience. And then I saw this man walking down on my left side towards the blackboard and he had a white shirt and gray black pants and he had long black gray hair. VOICE-OVER – Sprecher: Ravndal 2 Ich habe bei den Zuhörern gesessen und sehe dann diesen Mann, der links von mir zur Tafel runtergeht. Er hatte ein weißes Hemd an und eine grauschwarze Hose und lange grauschwarze Haare. SPRECHERIN 2 Finn Ravndal erzählt – einer von Richard Feynmans wenigen Doktoranden. OTON Ravndal 3 ((And he was moving.)) He was almost gliding down towards the blackboard. And he was smiling and he looked in many ways divine. VOICE-OVER – Sprecher: Ravndal 3 Er ist fast runter zur Tafel geschwebt. Und er hat gelächelt und hatte dabei sowas… göttliches. OTON Ravndal 4 I think I thought about Jesus [freistehen lassen], because he almost, you know, he was in a different sphere because he looked so happy and so content. And it was very, it made a very special impression that time. VOICE-OVER – Sprecher: Ravndal 4 Ich glaube, ich dachte da an Jesus. Weil er fast, naja, er war irgendwie in anderen Sphären unterwegs, so glücklich, so zufrieden sah er aus. Und das hat auf mich damals ziemlich Eindruck gemacht. SPRECHERIN 3 Aber dann spricht Jesus über Theoretische Physik. OTON Ravndal 5 [00:38:32] Yes. Yes. Yes. ATMO Hörsaal keine Gespräche mehr, nur noch Raumgeräusch?? MUSIK bouncy steht frei, auch immer wieder mit Akzenten in Pausen von folgendem Sprechertext SPRECHERIN 4 Richard Feynman ist nicht nur theoretischer Physiker. Er hat das Herz eines Zauberers, der das Staunen der Zuschauer liebt – ein Entertainer eben. In einer Vorlesung beschwert er sich halb ironisch, halb ernst: Seine Vorredner erwähnten immer nur, was für ein guter Trommler er sei. SPRECHER Feynman 6 Sie scheinen es nie für nötig zu halten, dass ich auch theoretische Physik betreibe. MUSIK bouncy endet mit Akzent SPRECHERIN 5 Vielleicht waren die Kollegen der Meinung, Feynman brauche keine lange Vorstellung. Schließlich gehört sein Name in die Reihe der bekanntesten Physiker der USA. Und auch, wer in Deutschland einen Physik-Hörsaal betritt, hat gute Chancen, an der Tafel Richard Feynmans Vermächtnis zu sehen: Abstrakte Kunstwerke aus Strichen, Schlangenlinien, Pfeilen – die Feynman-Diagramme. Sie zeigen, was zwischen Elementarteilchen vor sich geht. Und sie haben Feynman einen Nobelpreis eingebracht. Nicht für die eine große Theorie, sondern für den Anspruch, dass Physik einfach und verständlich sein sollte – selbst, wenn es Quantenphysik ist. Das machte ihn zu einem der besten Lehrer, den die Physik je hatte. Das und ein gutes Gefühl für einen dramatischen Auftritt. Schon mit elf, zwölf Jahren. Feynmann erinnert sich in seiner Anekdotensammlung “Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman!“ MUSIK nostalgisch, fröhlich, Ende 20er/ Anfang 30er Jahre SPRECHER Feynman 7 Wir haben oft Zauberkunststücke – chemische Zaubereien – für die Kinder aus der Straße vorgeführt. MUSIK Ende SPRECHERIN 7 Am MIT und später an der Universität Princeton gehört Feynman Ende der 30er, Anfang der 40er Jahre zur ersten Generation von Physikern, die Quantenphysik im Studium lernen. Man weiß damals noch nicht allzu lange, dass seltsame Dinge passieren, wenn man immer tiefer in die Materie hineinschaut. In der Welt der kleinsten Teilchen, der Quanten, gibt es plötzlich keine Gewissheiten mehr, sondern es regieren der Zufall und Wahrscheinlichkeiten. Leider wollen die neuen Gesetze der Quantenmechanik so gar nicht zu den „alten“ Gesetzen passen, die die Welt der großen Dinge doch vorher so gut beschrieben haben. Selbst für Feynman wird diese Erkenntnis problematisch: OTON Feynman 9 3:15 We see things that are far from what we would guess. SPRECHERIN 8 Feynmans Vorlesung mit dem Titel “Wahrscheinlichkeit und Unsicherheit“, 1964 aufgenommen von der BBC. OTON Feynman 10 Our imagination is stretched to the utmost just to comprehend the things that are there. VOICE-OVER/SPRECHER Feynman 10 (nicht drüberlegen, bitte) Wir sehen Dinge, die weit weg sind von allem, was wir erwartet hatten. Unsere Vorstellungskraft wird aufs Äußerste gefordert, nur, um die Dinge zu erfassen, die da sind. SPRECHERIN 9 Genau das ist Feynmans Mission: Diese neue unvorstellbare Quantenwelt zu versöhnen mit der bewährten Physik. Aber das reicht ihm noch nicht, erinnert sich sein früherer Doktorand Finn Ravndal. Er ist heute emeritierter Professor der Universität Oslo. OTON Finn Ravndal 11 [00:51:25] He used to say that if you if you have found a truth about nature, something which is of fundamental importance on the basic level, then whatever this level is, when the truth, when it's right, when it's really true, then you should be able to go out and tell an arbitrary person on the street about this truth and this insight. And this arbitrary person should understand right away that this is really right. (…) And it sounds almost hopeless to do that in theoretical physics, in elementary particles. But that was his attitude. VOICE-OVER Ravndal 11 Er sagte immer, dass, wenn du etwas Wahres über die Natur rausgefunden hast, etwas, das grundlegend wichtig ist, dann solltest du in der Lage sein, auf die Straße zu gehen und deine Erkenntnis der nächstbesten Person zu erklären. [Und diese Person sollte sofort verstehen, dass deine Erkenntnis auch stimmt.] Das klingt hoffnungslos in der Theoretischen Physik oder in der Teilchenphysik. Aber das war seine Einstellung. SPRECHERIN 10 Feynman nimmt schon im Physikstudium nichts als gegeben hin, leitet sich alle Gesetze selbst her. Aber noch bevor seine Karriere in der Wissenschaft richtig angefangen hat, wird er vor die Wahl gestellt. MUSIK Spannung sanft SPRECHERIN 11 Ein Kollege berichtet ihm von einem geheimen Projekt, bei dem Feynman unbedingt mitmachen müsse. SPRECHER Feynman 12 Dann erzählte er mir von der Aufgabe, verschiedene Uranisotope voneinander zu trennen, um daraus schließlich eine Bombe zu machen. Er erzählte mir davon und sagte: „Es findet ein Treffen…“ Ich sagte, ich wolle nicht daran mitarbeiten. Er sagte: „Na gut, um drei Uhr findet ein Treffen statt. Bis dann.“ SPRECHERIN 12 Feynman erklärt dem Kollegen noch einmal, dass er nicht mitmachen wird [und wendet sich wieder seiner Doktorarbeit zu – für ungefähr drei Minuten]. SPRECHER Feynman 13 Dann begann ich auf und ab zu gehen und mir die Sache zu überlegen. SPRECHERIN 13 Er denkt an Hitler und dessen Versuche, eine Atombombe zu entwickeln, und an die Möglichkeit, dass es ihm gelingen könnte. Um drei Uhr ist er beim Treffen. Um vier Uhr sitzt er an einem Schreibtisch und rechnet los. So erinnert sich Richard Feynman jedenfalls in seiner Anekdotensammlung „Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman!“. MUSIK bleibt noch frei stehen und endet dann SPRECHERIN 14 Am Kernforschungsstützpunkt in Los Alamos, New Mexico arbeitet Feynman also mit an der US-amerikanischen Atombombe. Eine seiner Aufgaben: die Explosionskraft der Bombe berechnen. Wenn er kann, fährt Feynman die knapp zwei Stunden ins Krankenhaus, um seine Frau Arline zu besuchen. Seine große Jugendliebe hat eine lebensbedrohliche Form der Tuberkulose. Feynman gelingt es dennoch, ihre Krankheit und den Erfolgsdruck immer wieder wenigstens für kurze Zeit zu vergessen – etwa mit Streichen, die man einem Physiker, der gerade an der Atombombe forscht, nicht unbedingt zutrauen würde. Er macht sich einen Spaß daraus, die Tresore der Kollegen zu knacken und wird richtig gut darin. SPRECHER Feynman 14 Wir hatten in Los Alamos keine Unterhaltung, und wir mussten uns selbst irgendwie amüsieren. (S. 188) SPRECHERIN 15 Im Manhattan Project gehen Größen in der Physik ein und aus. Paul Dirac etwa, der Mitbegründer der Quantenphysik, und die Kernphysiker Enrico Fermi und Niels Bohr. Feynman hat am Anfang nicht mal einen Doktortitel, verdient sich aber Respekt mit seinem klugen Kopf und seiner unerschrockenen Art. [Noch während seiner Zeit in Los Alamos bekommt er Angebote von Universitäten.] MUSIK traurig, sanft SPRECHERIN 16 Im Sommer 1945 erreicht Feynman schließlich der lange befürchtete Anruf. Auf dem Weg zum Krankenhaus hat sein Auto drei platte Reifen. Er schafft es noch rechtzeitig – Arline stirbt wenige Stunden später. Die Frau, mit der er sein Leben verbringen wollte, wird 25 Jahre alt. MUSIK steht frei SPRECHERIN 17 Wenige Wochen später explodiert die erste Atombombe der USA. SPRECHER Feynman 15 BANG, und dann ein Grollen, wie Donner. Wir schauten alle stumm zu. (178) SPRECHERIN 18 Feynman selbst wird erst danach klar, was er mit angestoßen hat. ATMO Park, Vögel, leiser Verkehr in der Nähe SPRECHERIN 19 Nur selten spricht er darüber, mit seinem Doktoranden Finn Ravndal kommt das Thema ausgerechnet an einem sonnigen, warmen Freitagnachmittag auf. OTON Ravndal 16 [00:09:48] I remember especially one afternoon we were standing in my office and it was a beautiful afternoon. And we looked out over the landscape, the city outside campus, which was very green and a wonderful afternoon. VOICE-OVER – Sprexcher: Ravndal 16 Wir standen in meinem Büro und schauten raus über die grüne Landschaft und die Stadt hinter dem Campus. Es war ein wunderschöner Nachmittag. ATMO steht nochmal kurz frei OTON Ravndal 17 And Feynman came to discuss atomic weapons and his involvement with atomic weapons during the war. And then he said that: When I look at this beautiful landscape, I never thought it would survive so long without being destroyed by atomic weapons. And so he was very well aware of the danger from atomic weapons. Which he had helped to develop. VOICE-OVER – Sprecher: Ravndal 17 Und Feynman fing an, von Atomwaffen zu reden und seiner Rolle dabei während des Kriegs. Und dann sagte er: Wenn ich mir diese schöne Landschaft so ansehe – ich hätte nie gedacht, dass sie so lange überdauert, ohne von Atomwaffen zerstört zu werden. Er war sich also der Gefahr durch die Atombombe sehr wohl bewusst. Und er hatte geholfen, sie zu entwickeln. ATMO fadet langsam aus SPRECHERIN 20 Nach dem ersten Atomwaffentest kehrt Feynman zurück in die Zivilisation, auf eine gutbezahlte Stelle als junger Professor. Aber mit seinen 27 Jahren fühlt er sich ausgebrannt, ohne Perspektive. Er hat sich schon damit abgefunden, dass er nie mehr etwas leisten wird, da macht er eine interessante Beobachtung in der Cafeteria. ATMO Kantine wird unter Sprechertext langsam lauter. Rufe ertönen, als Teller geworfen wird SPRECHER Feynman 18 Und irgendjemand, der herumalbert, wirft einen Teller in die Luft. Als der Teller durch die Luft flog, sah ich, dass er eierte. ATMO fadet aus oder endet mit markantem Klappern SPRECHERIN 21 Feynman macht sich daran, die Bewegung zu berechnen. Er entdeckt, dass der Teller bei kleinem Winkel doppelt so schnell rotiert wie er eiert. Als ein Kollege ihn fragt, was daran so wichtig sei, antwortet er nicht ohne Trotz: SPRECHER Feynman 19 Ha! Daran ist überhaupt nichts wichtig. Ich mache das nur aus Jux und Tollerei. SPRECHERIN 22 Feynman erinnert sich wieder daran, was ihm in der Physik immer am wichtigsten war: Der Spaß am Entdecken. Das ist seine Rettung, wie er in seiner Anekdotensammlung schreibt. SPRECHER Feynman 20 Es war, wie wenn man eine Flasche entkorkt: Alles floss mühelos heraus. Es war nichts wichtig an dem, was ich tat, aber schließlich doch. Die Diagramme und die ganze Geschichte, wofür ich den Nobelpreis erhielt, das kam von dem Herummachen mit dem eiernden Teller. SPRECHERIN 23 Der eiernde Teller führt Feynman zu rotierenden Elektronen und schließlich zurück zu den Widersprüchen, die sich in der Quantentheorie ergeben, wenn man zu genau hinschaut. Beim Versuch, die geladenen Teilchen umfassend zu beschreiben, tauchen damals an allen Ecken und Enden lästige Unendlichkeiten auf, die verhindern, dass man realistische Ergebnisse erhält. 1947 kommt ein weiterer, ganz konkreter Beweis, dass etwas mit der Theorie nicht stimmt. Wissenschaftler der Columbia University in New York haben Elektronen so genau wie noch nie vermessen und herausgefunden: Die geladenen Teilchen halten sich nicht an die bisherigen Vorhersagen – weder ihre Energieniveaus noch ihre magnetischen Eigenschaften sind wie erwartet. Erstmal eine unschöne Überraschung, aber auch eine große Chance. Feynmans Chance. Er stürzt sich auf das Problem – aber anders als andere. O-TON Fritzsch 21 2 /10:39 Ja ja, für ihn, er war net interessiert an Mathematik, mathematische Symbole haben für ihn gar nix bedeutet. Er wollte die Sache verstehen, richtig verstehen. SPRECHERIN 24 Der theoretische Physiker Harald Fritzsch hat in den USA länger mit Feynman zusammengearbeitet. Sie wurden Freunde. O-TON Fritzsch 22 2/ [0:25:03] Er hat alle Probleme intuitiv gelöst, er hat lange nachgedacht über das, bis er dann die richtige Antwort hatte und erst danach hat er die Mathematik dazu gemacht, aber er hat das alles intuitiv gemacht. SPRECHERIN 25 Feynman hat seine eigene Art, die Dinge zu betrachten. Beim Elektron interessiert ihn: Wo geht es hin, wo kommt es her? Der Clou in der Quantenwelt ist: Das Elementarteilchen muss sich nicht „entscheiden“, ob es hierhin oder dahin fliegt, sondern es nimmt alle Wege gleichzeitig. Natürlich sind nicht alle Wege gleich wahrscheinlich – aber wenn man alle Wege und Wahrscheinlichkeiten zusammen betrachtet, bekommt man ein gutes Gesamtbild davon, was das Elektron so treibt und welche Eigenschaften sich daraus ergeben. Feynmans Methode ist noch nicht ganz ausgefeilt, da kommt ihm ein Physiker der Harvard University zuvor. O-TON Fritzsch 23 2/ 28:20 Julian Schwinger. Schwinger hat einen Vortrag gehalten, und dann hat er auf komplizierte Weise dieses magnetische Moment ausgerechnet, und was er gerechnet hatte, stimmte genau überein mit dem Experiment. SPRECHERIN 26 Schwinger gilt damals als wahrer Mathematikakrobat. Seine komplexen Rechnungen zum Elektron erzeugen großes Staunen – aber keiner kapiert sie. O-TON Fritzsch 24 2/ 28:30 Und der Feynman, für ihn war das alles zu kompliziert. SPRECHERIN 27 Ganz ohne Mathematik geht es nicht. Aber Feynman verpackt sie geschickt – in Diagrammen. [Fritzsch zeigt auf eines davon.] O-TON Fritzsch 25 C [0:01:21]: Diese Wellenlinie sind Photonen und die geraden Linien, wie das da oder das, sind Elektronen oder Positronen. [Positronen sind die Antiteilchen zum Elektron] und diese Diagramme sind keine Spielsachen, sondern damit kann man rechnen. SPRECHERIN 28 Mithilfe von Feynmans Diagrammen kann man nachvollziehen, wann ein Elektron Energie abgibt oder aufnimmt, und wie schnell es dabei unterwegs ist. Klingt erstmal simpel – es kann sich dabei aber vorwärts oder rückwärts in der Zeit bewegen. Und es können Teilchen aus dem Nichts entstehen und wieder verschwinden. Solche Phänomene konnte man bis dahin überhaupt nicht berechnen. O-TON Fritzsch 26 2 [0:25:50]: Es war eine großartige Idee mit dem Diagramm. MUSIK Spannung, sanft, mit positivem Ende SPRECHERIN 29 Nur glaubt erstmal niemand an Feynmans Hilfszeichnungen. Anfang 1949 kommt schließlich seine große Chance. Auf einer Konferenz der Amerikanischen Physik-Gesellschaft in seiner Heimatstadt New York. Ein Kollege stellt vor, was er in sechs Monaten zum Elektron ausgerechnet hat. Feynman nimmt die Herausforderung an. O-TON Fritzsch 27 2/ 29:30 Er ging dann in sein Hotel. Er hat die ganze Nacht drüber gearbeitet. SPRECHERIN 30 Er rechnet alles nochmal durch. O-TON Fritzsch 28 2/ 29:40 Und Feynman hatte es am nächsten Morgen auf ‚ner halben Seite ausgerechnet mit seinem Diagramm. Und dann hat er einen Vortrag darüber gehalten. Und die Leute waren sehr beeindruckt. … [Er hatte dasselbe ausgerechnet in ganz, ganz schnell. Das war schon ein wesentlicher Schritt.] SPRECHERIN 31 Zusammen mit Schwinger und einem japanischen Kollegen, der noch eine dritte Rechenvariante entwickelt hat, bekommt Feynman knapp 20 Jahre später den Nobelpreis. Seine Diagramme gehen um die Welt. Sie werden erweitert und heute gibt es kaum eine Veröffentlichung auf dem Gebiet, in der nicht mindestens ein kleines Feynman-Diagramm zu finden ist. MUSIK endet mit Akzent SPRECHERIN 32 Richard Feynman zieht es kurz nach seinem Durchbruch mit den Diagrammen zu dem Ort für Elementarteilchenphysiker. Zum California Institute for Technology, kurz Caltech. Er holt den jüngeren Murray Gell-Mann ans Institut und beide arbeiten zusammen als Dream-Team– zumindest vorerst, erzählt Harald Fritzsch. O-TON Fritzsch 29 1 /15:59 Gell-Mann war mathematisch orientiert, er mochte nur die Mathematik, nicht die eigentliche Physik. Und Feynman war das umgedrehte: Er war interessiert an der Physik und die Mathematik war Nebensache. SPRECHERIN 33 Eine Weile ergänzten sich beide in ihrer Arbeit wunderbar. O-TON Fritzsch 30 1/11:00 Danach muss es einen Krach gegeben haben. … Was genau weiß ich nicht. Jedenfalls haben sie schon miteinander geredet, aber sie haben nicht mehr zusammengearbeitet. SPRECHERIN 34 Sie werden zu Rivalen, die sich manchmal wie Jungs auf dem Spielplatz zanken. Fritzsch versteht sich gut mit beiden, mit Gell-Mann und Feynman. O-TON Fritzsch 31 2/ 2:15 Ich musste nur aufpassen, dass der Gell-Mann uns nicht sieht, wenn wir diskutieren. SPRECHERIN 35 Denn Harald Fritzsch arbeitet eigentlich im Team von Gell-Mann. Zusammen versuchen sie, Ordnung in das Teilchenchaos damals zu bringen. Was, wenn man annimmt, dass manche Elementarteilchen gar nicht so elementar sind und sich in NOCH kleinere Bausteine zerlegen lassen? Gell-Mann nennt solche – rein hypothetischen – Bausteine: Quarks, geschrieben wie der deutsche Quark. O-TON Fritzsch 32 2/21:40 Aber es bedeutet indirekt auch Unsinn, und das wusste Gell-Mann halt nicht. … Ich habe ihm gesagt, die heißen eigentlich unsinnige Teilchen. (lacht) SPRECHERIN 36 Die meisten halten die Quarks nur für einen mathematischen Trick – sogar Gell-Mann selbst. Wären da nicht die Ergebnisse eines neuen Teilchenbeschleunigers an der Uni Stanford. ATMO/MUSIK rhythmisches Prasseln, Rieseln SPRECHERIN 37 Dort wurden Elektronen auf Wasserstoffkerne, also Protonen, geschossen und es passierten seltsame Dinge. Eigentlich hätte man erwartet, dass die Elektronen relativ unbeeindruckt durch die schwammige Ladungswolke der Protonen fliegen – wie Gewehrkugeln, die man durch eine Matratze schießt. Aber einige Elektronen prallten in alle möglichen Richtungen ab – so als hätte die Matratze Metallfedern im Innern. Ein Physiker in Stanford versucht, sich einen Reim darauf zu machen. Aber kaum einer versteht, was er da gerechnet hat. Es braucht jemanden, der hinter die Mathematik schauen kann. Einen wie Feynman. O-TON Fritzsch 33 2 / 04:07 Ja, das war vor allem die Idee der Partonen. SPRECHERIN 38 Feynman nimmt an, dass Protonen wirklich aus kleineren, realen Teilchen bestehen könnten. Er nennt sie aber nicht Quarks, sondern Partonen. O-TON Fritzsch 34 1 /12:50 Gell-Mann hatte immer gelacht über den Ausdruck Partonen, er nannte das immer Put-onen. Ein Kunstwort aus dem englischen, das heißt sowas wie Unsinn. SPRECHERIN 39 Feynman lässt sich nicht beirren und denkt die Idee weiter: Wie sieht die Kollision aus Sicht des Elektrons aus, wie aus Sicht des Protons? Er kommt zu dem Schluss, dass Protonen wirklich aus realen, noch kleineren Teilchen bestehen müssen. An denen sind die Elektronen in den Kollisionsexperimenten abgeprallt. O-TON Fritzsch 35 1/13:20 Jedenfalls habe ich mit Feynman darüber gearbeitet und habe ihn dann auf die Idee gebracht, dass die Partonen eventuell weiter nichts sind wie die Quarks. Und es hat sich ja auch herausgestellt, die Partonen sind genau, die Quarks … und dazu auch die Gluonen, die die Quarks zusammenhalten, das sind dann die sogenannten Partonen. SPRECHERIN 40 Trotz Fritzsch´ Überzeugungsversuchen dauert es noch einige Jahre, bis beide – Feynman und Gell-Mann – überzeugt sind, dass sie das Selbe meinen. Feynman fusioniert die Ideen schließlich einfach. O-TON Fritzsch 36 1 [0:32:00] Er nannte sie Quark-Partons… Das ging dann schon. SPRECHERIN 41 Für seine Überlegungen bekommt Gell-Mann schließlich einen eigenen Nobelpreis. Die Erkenntnis, dass sich die angeblich kleinsten Teilchen noch weiter aufspalten lassen, gibt der Teilchenphysik in den nächsten Jahrzehnten einen großen Schub. Und Feynman? Kehrt in seiner Forschung immer wieder zu den Quarks zurück. O-TON Fritzsch 37 2 [1:00:00] Feynman hat dann später eine Menge Sport gemacht und auch Dauerlauf gelaufen. Er ist einmal sogar von seinem Haus in Altadena hoch zum Mount Wilson und zurückgelaufen und das ging sehr gut, und einmal ist er beim Dauerlauf zusammengebrochen, und dann ging's ab ins Hospital, und da hat man entdeckt, dass er Krebs hatte. [Pause] Und dann hat man das operiert, war es wieder weg. Dann kam es wieder, noch mal operiert, wieder dasselbe, noch einmal operiert. So ging das halt. MUSIK startet traurig, sanft, wird positiver SPRECHERIN 42 Feynman stirbt im Jahr 1988, mit 69 Jahren. Was hinterlässt er? O-TON Fritzsch 38 2 /52:09 Feynman selber hatte oft gesagt, er selber hätte keine richtige Theorie machen können. Er kam nie auf eine Theorie. Er hat immer nur Theorien, die schon existierten, da hat er dann die Details ausgearbeitet. Das hat ihn immer gewurmt, dass er nicht so was gemacht hat. MUSIK endet SPRECHERIN 43 Feynman ist inzwischen weniger bekannt als großer Physiker denn als Wissenschaftsvermittler und Visionär, der Forschungsgebiete wie die Nanotechnologie und Quantencomputer vorhergesehen hat – lange bevor irgendjemand davon redete. Seine Vorlesungen sind bis heute legendär. In einem wahren Feuerwerk der Physik fuchtelt Feynman, reißt Witze, doziert mit vollem Körpereinsatz. Eine Mischung aus theoretischem Physiker und Zirkusdirektor, schreibt einmal die New York Times. O-TON Fritzsch 39 2/42:30 (lacht) Ja, so kann mans sagen. MUSIK lustig, beschwingt, gerne 40er/50er Jahre SPRECHERIN 44 Vielleicht war Feynman auch deshalb so beliebt, weil er immer Spaß hatte. An der Physik und auch sonst im Leben. Zugegebenermaßen: Manchmal auch auf Kosten anderer. O-TON Fritzsch 40 C [0:02:09] In Kalifornien kann man Nummernschilder draufmachen nur mit einem Wort. Das sind spezifische Nummernschilder, und die dürfen nicht zweimal vorkommen. Natürlich. Und Feynman hatte er ein Nummernschild. Da stand einfach drauf: Quarks. Quarks. Und als mein Kollege Gell-Mann, der die Quarks erfunden hat, selber auch so ein Nummernschild haben wollte, wollte er auch Quarks. Und das ging halt nicht, weil der Feynman das hatte. Er war sehr ärgerlich, denn er hatte ja die Quarks erfunden, nicht der Feynman. SPRECHERIN Eins kann man Richard Feynman nicht absprechen – er hatte Sinn für Humor.
- Friedrich II und die Seidenraupen - Wie Preußen Seidenbau förderte
30.10.2023 · 23 Min.
Friedrich der Große förderte noch mehr als nur die Kartoffel und die Künste: Auch den Seidenbau. Ausgerechnet im unwirtlichen Brandenburg. Ein historisches Kapitel voller Anstrengungen und Kuriositäten. (BR 2020) Autorin: Katharina Hübel Credits Autor/in dieser Folge: Katharina Hübel Regie: Axel Wostry Es sprachen: Heiko Ruprecht, Katja Schild, Axel Wostry Technik: Monika Gsaenger Redaktion: Thomas Morawetz Im Interview: Dr. Susanne Evers, Dr. Silke Kamp Das Manuskript zur Folge gibt es HIER. Linktipps: Noch mehr Interesse an Geschichte? Dann empfehlen wir: ALLES GESCHICHTE - HISTORY VON RADIOWISSEN Skurril, anrührend, witzig und oft überraschend. Das Kalenderblatt erzählt geschichtliche Anekdoten zum Tagesdatum. Ein Angebot des Bayerischen Rundrunks. DAS KALENDERBLATT Frauen ins Rampenlicht! Der Instagramkanal frauen_geschichte versorgt Sie regelmäßig mit spannenden Posts über Frauen, die Geschichte schrieben. Ein Angebot des Bayerischen Rundfunks. EXTERNER LINK | INSTAGRAMKANAL frauen_geschichte Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | RadioWissen JETZT ENTDECKEN
- Neuroplastizität - Wie das Gehirn sich neu strukturiert
29.10.2023 · 21 Min.
Unser Gehirn verändert sich ständig. Sonst wäre es nicht möglich, dass wir uns in neuen Situationen zurechtfinden. Im Alter nimmt die Formbarkeit unseres Gehirns allerdings ab. Wie können wir sie erhalten? (BR 2018) Autorin: Maike Brzoska Credits Autor/in dieser Folge: Maike Brzoska Regie: Irene Schuck Es sprachen: Katja Amberger, Peter Weiß Technik: Birgit Vetter Redaktion: Gerda Kuhn Interviewpartner/innen: Nicolas Schuck (Forscher am Max Planck Institut für Bildungsforschung, Berlin); Gerd Kempermann (Professor; Professor für Neurowissenschaften, TU Dresden); Astrid Lunkes (Wissenschaftsmanagerin am Helmholtz Zentrum München); Yana Fandakova (Forscherin am Max Planck Institut für Bildungsforschung, Berlin); Ulf Ziemann (ärztlicher Direktor der Neurologie am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, Tübingen) Diese hörenswerten Folgen von radioWissen könnten Sie auch interessieren: Das Gehirn - Schaltzentrale des Körpers JETZT ANHÖREN Das Gedächtnis - Wie wir Informationen speichern JETZT ANHÖREN Nerven - Das Kommunikationssystem des Körpers JETZT ANHÖREN Einblicke ins Gehirn - Grenzen der bildgebenden Verfahren JETZT ANHÖREN Glück beginnt im Kopf - Erkenntnisse der Neurobiologie JETZT ANHÖREN Trauma - Wie umgehen mit psychischen Verletzungen JETZT ANHÖREN Linktipp: Spanende Berichte über aktuelle Forschung und Kontroversen aus allen relevanten Bereichen wie Medizin, Klima, Astronomie, Technik und Gesellschaft gibt es bei IQ - Wissenschaft und Forschung: BR PODCAST | BAYERN 2 | IQ - WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | RadioWissen JETZT ENTDECKEN
- Wie können die Fledermäuse zurückkehren? Alles Natur
26.10.2023 · 23 Min.
Viele Fledermausarten sind vom Aussterben bedroht: zu wenig Nisthöhlen, zu wenig Nahrung, Lichtverschmutzung, Gefahr durch Windräder. Experten sagen, was zu tun ist, um das Überleben der Fledermäuse zu sichern. Autor: Werner Bader Credits Autor/in dieser Folge: Werner Bader Regie: Martin Trauner Es sprachen: Thomas Birnstiel, Rahel Comtesse Technik: Regina Staerke Redaktion: Bernhard Kastner Das Manuskript zur Folge gibt es HIER. Im Interview: Christian Söder, Biologe (Naturgeflatter, Fachbüro für Artenschutz; Dr. Andreas Zahn, Biologe, Flederrmausschützer; Margarete Kistler, Fledermaus-Auffangstation; Anika Lustig, Koordinationsstelle für Fledermausschutz, LMU München; Dr. Simon Ripperger, Fledermausforscher Diese hörenswerten Folgen von radioWissen zu Artenschutz und bedrohten Tierarten könnten Sie auch interessieren: Artenschutz und grüne Energie - Lösung für beides möglich? JETZT ANHÖREN Die halbe Erde unter Schutz - Neue Pläne, um Arten und Klima zu retten JETZT ANHÖREN Illegaler Wildtierhandel - Ausverkauf seltener Arten JETZT ANHÖREN Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion: Wie gewinne ich die Kraft der Zuversicht? Warum ist es gesund, dankbar zu sein? Der neue Psychologie Podcast von SWR2 Wissen und Bayern 2 radioWissen gibt Euch Antworten. Wissenschaftlich fundiert und lebensnah nimmt Euch „Wie wir ticken“ mit in die Welt der Psychologie. Konstruktiv und auf den Punkt. Immer mittwochs, exklusiv in der ARD Audiothek. Wie wir ticken - Euer Psychologie-Podcast ZUM PODCAST Literaturtipps: Mehr Lebensraum für das Graue Langohr Ein Leitfaden zur Flurbereicherung. Hrsg vom Landesamt für Umwelt, Augsburg Fledermäuse, Lebensweise, Arten und Schutz Broschüre des Landesamts für Umwelt, 42 Seiten „Die im Dunkeln tanzen“, Autor: Kurt de Swaaf in: „Natur“, Heft 4/2023, Seiten 14-19 „Der Fledermaus auf den Fersen“ Wie funktioniert das soziale Lernen in den Wochenstuben des Großen Mausohrs? Interview mit dem Biologen Simon Ripperger, Autorin: Sigrid Krügel in: „Natur“, Heft 4/2023, Seiten 21-22 „So groß wie ein paar Zuckerwürfel“, Autor Ralf Stork in: „Natur“, Heft 4/2023, Seiten 22-29 Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | RadioWissen JETZT ENTDECKEN
- Chassidismus - Die Welt der frommen Mystiker
25.10.2023 · 23 Min.
Gott nahe sein, das wollen die Chassidim, die heute vor allem wegen ihrer religiösen Strenge bekannt sind. Die Wurzeln des Chassidismus liegen im 18. Jahrhundert. Als Erweckungsbewegung wollte der Chassidismus damals das Judentum reformieren. Seit dem Holocaust existiert der Chassidismus in Europa nicht mehr. (BR 2021) Autorin: Barbara Schneider Credits Autor/in dieser Folge: Barbara Schneider Regie: Anja Scheifinger Es sprachen: Katja Amberger, Patrick Zeilhofer Technik: Susanne Harasim Redaktion: Bernhard Kastner Das Manuskript zur Folge gibt es HIER. Im Interview: Susanne Talabardon, Professorin für Judaistik an der Universität Bamberg; Karl Erich Grözinger, em. Professor für Religionswissenschaft an der Universität Potsdam; Klaus Davidowicz, Professor für Judaistik an der Universität Wien Diese hörenswerten Folgen von radioWissen könnten Sie auch interessieren: Die Tora - Die heilige Schrift der Juden JETZT ANHÖREN Debatte mit Gott - Was ist der Talmud? JETZT ANHÖREN Die Frau im Judentum - mehr als die "Königin des Hauses" JETZT ANHÖREN Das Reformjudentum - Aufklärung und Emanzipation JETZT ANHÖREN Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | RadioWissen JETZT ENTDECKEN
- Die Fischacher Laubhütte - Ein bayerisches Kleinod in Jerusalem
25.10.2023 · 23 Min.
Sie ist ein weitgereistes Ausstellungsstück mit faszinierender Geschichte: Die Fischacher Laubhütte verbindet Bayern mit Israel - und dokumentiert deutsch-jüdische Schicksale auf einzigartige Weise. Autor: Lukas Grasberger Credits Autor/in dieser Folge: Lukas Grasberger Regie: Kirsten Böttcher Es sprachen: Susanne Schroeder, Annette Wunsch Technik: Roland Böhm Redaktion: Nicole Ruchlak Im Interview: Rachel Sarfati, Kuratorin im Israel Museum, Jerusalem; Berhard Purin, Direktor Jüdisches Museum München; Klaus Wolf, Prof. für Deutsche Literatur und Sprache in Bayern, Uni Augsburg + Vorsitzender Synagogenstiftung Ichenhausen; Bernd Päffgen, Prof. für Vor- und Frühgeschichte, LMU München; Naomi Feuchtwanger-Sarig, Kunsthistorikerin,Uni Tel Aviv Linktipps: Website der Ad hoc-AG „Judentum in Bayern in Geschichte und Gegenwart“ an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften: EXTERNER LINK | https://judentum-in-bayern.badw.de/die-arbeitsgruppe.html Die Fischacher Laubhütte im Israel Museum, Jerusalem: EXTERNER LINK | https://www.imj.org.il/en/collections/199807-0 Jüdisches Leben in Fischach, Infos des Hauses der Bayerischen Geschichte: EXTERNER LINK | https://www.hdbg.eu/juedisches_leben/gemeinde/fischach/270 Artikel aus der „Jerusalem Post“ über die Restaurierung der Sukkah: EXTERNER LINK | https://www.jpost.com/jewish-world/jewish-features/restoring-the-fischach-succa-326451 Literaturtipps: Heike Specht: Die Feuchtwangers: Familie, Tradition und jüdisches Selbstverständnis. Naomi Feuchtwanger-Sarig: Fischach and Jerusalem: The Story of a Painted Sukkah. Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | RadioWissen JETZT ENTDECKEN
- Aus Versehen genial - Wie der Zufall zu neuen Entdeckungen führte
25.10.2023 · 22 Min.
Penicillin, Röntgenstrahlen oder auch die Pockenimpfung - viele Meilensteine der Medizin verdanken wir dem Zufall. Aber auch alltägliche Dinge wie Tesafilm, die Mikrowelle oder das Eis am Stiel waren eigentlich so nie geplant. Wie kam es zu diesen Entdeckungen? Und was begünstigt Zufallsfunde? Autorin: Maike Brzoska Credits Autor/in dieser Folge: Maike Brzoska Regie: Susi Weichselbaumer Es sprachen: Thomas Birnstiel, Dorothea Anzinger, Christian Schuler Redaktion: Iska Schreglmann Das Manuskript zur Folge gibt es HIER. Im Interview: Christian Busch, Wirtschaftswissenschaftler und Professor an der New York University, Autor des Buches „Erfolgsfaktor Zufall“; Helga Nowotny, Wissenschaftsforscherin und emeritierte Professorin der ETH Zürich Diese hörenswerten Folgen von radioWissen könnten Sie auch interessieren: Arznei im Schimmelpilz – Die Entdeckung des Penicillins JETZT ANHÖREN Philipp Reis - Erfinder des Telefons JETZT ANHÖREN Das Deutsche Museum - Technikgeschichte zum Anfassen JETZT ANHÖREN Die Kunstfaser - die Erfindung der Synthetik und ihre Mode JETZT ANHÖREN Wir empfehlen außerdem diese spannende Folge aus der Staffel „Alles wäre anders ohne...“ von ALLES GESCHICHTE - HISTORY VON RADIOWISSEN: Alles wäre anders ohne... Die Erfindung des Mikroskops JETZT ANHÖREN Eine weitere spannende Folge zum Thema hat SWR2 Tandem: SWR2 Tandem | Serendipität – Christian Busch erforscht den Zufall und wie man ihn nutzen kann JETZT ANHÖREN Literaturtipps: Helga Nowotny: The Cunning of Uncertainty. Polity. 2015. Michael Lichtwarck-Aschoff: Als die Giraffe noch Liebhaber hatte. Vier Entdeckungen. Klöpfer&Meyer. 2017. Graeme Donald: Glück und Zufall in der Wissenschaft. Spektakuläre Entdeckungen und Erfindungen. Anaconda. 2015. Christian Busch: Erfolgsfaktor Zufall. Wie wir Ungewissheit und unerwartete Ereignisse für uns nutzen können. Murmann. 2023. Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion: Wie gewinne ich die Kraft der Zuversicht? Warum ist es gesund, dankbar zu sein? Der neue Psychologie Podcast von SWR2 Wissen und Bayern 2 radioWissen gibt Euch Antworten. Wissenschaftlich fundiert und lebensnah nimmt Euch „Wie wir ticken“ mit in die Welt der Psychologie. Konstruktiv und auf den Punkt. Immer mittwochs, exklusiv in der ARD Audiothek. WIE WIR TICKEN - EUER PSYCHOLOGIE-PODCAST Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | RadioWissen JETZT ENTDECKEN
- Die Baha'i - Religion ohne Glaubensgrenzen
24.10.2023 · 23 Min.
Eine Religion, die alle Weltreligionen in sich vereinigt? Das ist, nach Meinung seiner Anhänger, der Bahá`í-Glaube. Trotz Unterdrückung verbreitete er sich in die ganze Welt - auch nach Deutschland. (BR 2017) Autorin: Isabella Arcucci Credits Autor/in dieser Folge: Isabella Arcucci Regie: Christiane Klenz Es sprachen: Caroline Ebner, Stefan Merki Technik: Fabian Zweck Redaktion: Bernhard Kastner Das Manuskript zur Folge gibt es HIER Diese hörenswerte Folge von radioWissen könnte Sie auch interessieren: Frieden - Persönliche Sehnsucht - Politische Utopie JETZT ANHÖREN Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | RadioWissen JETZT ENTDECKEN
- Die Brüder Asam - Architekten des theatrum sacrum
23.10.2023 · 23 Min.
Für die bayerische Variante des Barockstils sind vor allem die Brüder Asam verantwortlich. Bei ihren Innenräumen verschmelzen Architektur, Plastik und Malerei zu einem harmonischen Ganzen. (BR 2009) Autor: Herbert Becker Credits Autor/in dieser Folge: Herbert Becker Regie: Eva Demmelhuber Es sprachen: Peter Weiss, Christiane Blumhoff, Stephan Zinner Redaktion: Brigitte Reimer Das Manuskript zur Folge gibt es HIER. Linktipps: Noch mehr Interesse an Geschichte? Dann empfehlen wir: ALLES GESCHICHTE - HISTORY VON RADIOWISSEN Skurril, anrührend, witzig und oft überraschend. Das Kalenderblatt erzählt geschichtliche Anekdoten zum Tagesdatum. Ein Angebot des Bayerischen Rundrunks. DAS KALENDERBLATT Frauen ins Rampenlicht! Der Instagramkanal frauen_geschichte versorgt Sie regelmäßig mit spannenden Posts über Frauen, die Geschichte schrieben. Ein Angebot des Bayerischen Rundfunks. EXTERNER LINK | INSTAGRAMKANAL frauen_geschichte Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | RadioWissen JETZT ENTDECKEN
- Max Emanuel - Der blaue Kurfürst
23.10.2023 · 22 Min.
Bereits sein erster großer Auftritt auf europäischer Bühne war spektakulär: Der junge bayerische Kurfürst Max II. Emanuel schlug 1683 als einer von mehreren Kriegspartnern die Türken in die Flucht, die seit mehreren Monaten Wien belagerten. Mit einem Schlag war er in Europa berühmt. Und so hätte es weitergehen sollen, wenn es nach dem Willen des Fürsten gegangen wäre. (BR 2011) Autorin: Mira Alexandra Schnoor Credits Autor/in dieser Folge: Mira Alexandra Schnoor Regie: Eva Demmelhuber Es sprachen: Christiane Blumhoff, Alexander Duda Technik: Monika Gsaenger Redaktion: Brigitte Reimer Das Manuskript zur Folge gibt es HIER. Linktipps: Noch mehr Interesse an Geschichte? Dann empfehlen wir: ALLES GESCHICHTE - HISTORY VON RADIOWISSEN Skurril, anrührend, witzig und oft überraschend. Das Kalenderblatt erzählt geschichtliche Anekdoten zum Tagesdatum. Ein Angebot des Bayerischen Rundrunks. DAS KALENDERBLATT Frauen ins Rampenlicht! Der Instagramkanal frauen_geschichte versorgt Sie regelmäßig mit spannenden Posts über Frauen, die Geschichte schrieben. Ein Angebot des Bayerischen Rundfunks. EXTERNER LINK | INSTAGRAMKANAL frauen_geschichte Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | RadioWissen JETZT ENTDECKEN
- Otfried Preußler - Und sein Jugendroman Krabat
20.10.2023 · 23 Min.
"Krabat", Preußlers düsterstes Werk. Das Motiv geht zurück auf eine alte sorbische Sage, in der ein Betteljunge in einer geheimnisvollen Mühle Arbeit, Lohn und Brot findet, zugleich jedoch in den Bann des Müllers gerät, der einen Pakt mit dem Bösen geschlossen hat. Autorin: Carola Zinner (BR 2013) Credits Autor/in dieser Folge: Carola Zinner Regie: Carola Zinner Es sprachen: Detlef Kügow, Werner Härtl, Burchard Dabinnus Technik: Andreas Lucke Redaktion: Petra Hermann-Boeck, Susanne Poelchau Das Manuskript zur Folge gibt es HIER. Diese hörenswerten Folgen von radioWissen könnten Sie auch interessieren: Die Sorben - Indigene mitten in Deutschland JETZT ANHÖREN Kinderbücher der Nachkriegszeit - Und was lesen wir jetzt? JETZT ANHÖREN Das Geheimnis der Mythen - Metaphern von Ursprung und Wandel JETZT ANHÖREN Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | RadioWissen JETZT ENTDECKEN
- Cholesterin - Substanz mit Folgen
19.10.2023 · 23 Min.
Cholesterin besteht aus Eiweißen und Fetten. Es hat zwei Seiten: Zum einen ist es ein lebensnotweniger Bestandteil des Organismus. Zum anderen kann ein zu hoher Cholesterinspiegel krank machen. (BR 2020) Autorin: Veronika Bräse Credits Autor/in dieser Folge: Veronika Bräse Regie: Sabine Kienhöfer Es sprachen: Ruth Geiersberger Technik: Peter Preuß Redaktion: Matthias Eggert Das Manuskript zur Folge gibt es HIER. Im Interview: Johannes Preiser-Kapeller, Historiker Wien; Kristin Skottki, Historikerin Bayreuth Diese hörenswerten Folgen von radioWissen könnten Sie auch interessieren: Der Kreislauf - Was treibt uns an? JETZT ANHÖREN Fettleibigkeit - Warum werden wir dick? JETZT ANHÖREN Fertiggerichte - Was kommt da eigentlich auf den Tisch? JETZT ANHÖREN Ernährungstheorien - Fakten oder Mythen? JETZT ANHÖREN Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | RadioWissen JETZT ENTDECKEN
- Erben und Vererben - Was steckt hinter dem Streit ums Geld?
18.10.2023 · 22 Min.
Bei jedem vierten Erbfall kommt es zu einem Familienstreit. Oft brechen bislang unterdrückte emotionale Konflikte auf. Zum Beispiel kann das Gefühl, zu kurz gekommen zu sein, dafür sorgen, dass sich Geschwister oder andere Verwandte in den Haaren liegen. Es geht dann im Grunde nicht ums Geld, sondern um Liebe. (BR 2021) Autorin: Justina Schreiber Credits Autor/in dieser Folge: Justina Schreiber Regie: Irene Schuck Es sprachen: Beate Himmelstoß, Frank Manhold Technik: Robin Auld Redaktion: Susanne Poelchau Das Manuskript zur Folge gibt es HIER. Im Interview: Gabrielle Rütschi, Familientherapeutin und Psychologin; Claudia Denscherz, Psychoanalytikerin Diese hörenswerte Folge von radioWissen könnte Sie auch interessieren: Streit ums Erbe - Ein Blick in die Geschichte JETZT ANHÖREN Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion: Wie gewinne ich die Kraft der Zuversicht? Warum ist es gesund, dankbar zu sein? Der neue Psychologie Podcast von SWR2 Wissen und Bayern 2 radioWissen gibt Euch Antworten. Wissenschaftlich fundiert und lebensnah nimmt Euch „Wie wir ticken“ mit in die Welt der Psychologie. Konstruktiv und auf den Punkt. Immer mittwochs, exklusiv in der ARD Audiothek. Wie wir ticken - Euer Psychologie-Podcast ZUM PODCAST Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | RadioWissen JETZT ENTDECKEN
- Die Forscherfamilie Piccard - Von der Ballonfahrt zur Tiefsee
18.10.2023 · 23 Min.
Forscher, Tüftler, Abenteurer und Weltrekordler - das alles sind die Piccards. Drei Generationen von Pionieren: Auguste Piccard, der als Erster Mensch in die Stratosphäre aufgestiegen ist, sein Sohn Jacque, der als Erster in die Tiefsee tauchte - und der Enkel Bertrand, der als Erster im Ballon die Welt umrundete. (BR 2022) Autorin: Miriam Garufo Credits Autor/in dieser Folge: Miriam Garufo Regie: Kirsten Böttcher Es sprachen: Katja Amberger, Thomas Birnstiel, Peter Lersch, Clemens Nicol, Florian Schwarz Technik: Susanne Harasim Redaktion: Iska Schreglmann Das Manuskript zur Folge gibt es HIER. Im Interview: Bertrand Piccard; Susanne Dieminger, Piccard-Kennerin; Prof. Kurt Möser, Technikhistoriker Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | RadioWissen JETZT ENTDECKEN
- Jonathan Swift - Gullivers Reisen
17.10.2023 · 23 Min.
"Gullivers Reisen" ist vor allem als Kinderbuchversion weltberühmt geworden, als Abenteuerreise ins Land der Zwerge und Riesen. Der irische Schriftsteller Jonathan Swift hatte mit seinem Roman, der 1726 erschien, anderes im Sinn: nämlich eine Satire auf Politik und Wissenschaft (nicht nur) seiner Zeit. In Liliput werden wahre Glaubenskriege um die Frage ausgefochten, von welchem Ende man ein Frühstücksei aufschlägt, und auf dem Berg Balinaris versuchen Wissenschaftler, Sonnenlicht aus Gurken zu gewinnen. Die allem zugrunde liegende Frage ist die Frage nach der Identität. Wer wir sind, das bestimmt unser Verhältnis zum Fremden. Im Land der Zwerge ist Gulliver der Größte, aber die Riesen machen ihn zum Spielzeug... (BR 2013) Autorin: Brigitte Kohn Credits Autor/in dieser Folge: Brigitte Kohn Regie: Petra Hermann-Boeck Es sprachen: Christiane Blumhoff, Stefan Merki, Frank Manhold Technik: Regina Staerke Redaktion: Petra Hermann-Boeck Das Manuskript zur Folge gibt es HIER. Diese hörenswerte Folge von radioWissen könnte Sie auch interessieren: Identität - Eine philosophische Annäherung JETZT ANHÖREN Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion: Wie gewinne ich die Kraft der Zuversicht? Warum ist es gesund, dankbar zu sein? Der neue Psychologie Podcast von SWR2 Wissen und Bayern 2 radioWissen gibt Euch Antworten. Wissenschaftlich fundiert und lebensnah nimmt Euch „Wie wir ticken“ mit in die Welt der Psychologie. Konstruktiv und auf den Punkt. Immer mittwochs, exklusiv in der ARD Audiothek. Wie wir ticken - Euer Psychologie-Podcast ZUM PODCAST Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | RadioWissen JETZT ENTDECKEN
- Die Legende vom Sannikow-Land - Ein Paradies im Eis?
17.10.2023 · 24 Min.
Über 100 Jahre prangt das Sannikowland auf den Arktis-Karten - obwohl es nie gefunden wird. Keine der Expeditionen kann die Existenz einer warmen Insel im Eis bestätigen, einige lassen bei der Suche ihr Leben. Bis die technische Entwicklung das Sannikowland schließlich als Mythos enttarnt und von der Karte tilgt. Autorin: Fiona Rachel Fischer Credits Autor/in dieser Folge: Fiona Rachel Fischer Regie: Frank Halbach Es sprachen: Laura Maire, Christian Baumann Redaktion: Thomas Morawetz Das Manuskript zur Folge gibt es HIER. Im Interview: Prof. Andreas Renner, Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für Russland-Asien-Studien Diese hörenswerte Folge von radioWissen könnte Sie auch interessieren: Michail Wassiljewitsch Lomonossow - Ein Genie der Aufklärung JETZT ANHÖREN Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion: Wie gewinne ich die Kraft der Zuversicht? Warum ist es gesund, dankbar zu sein? Der neue Psychologie Podcast von SWR2 Wissen und Bayern 2 radioWissen gibt Euch Antworten. Wissenschaftlich fundiert und lebensnah nimmt Euch „Wie wir ticken“ mit in die Welt der Psychologie. Konstruktiv und auf den Punkt. Immer mittwochs, exklusiv in der ARD Audiothek. Wie wir ticken - Euer Psychologie-Podcast ZUM PODCAST Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | RadioWissen JETZT ENTDECKEN
- Italienischer Widerstand gegen die Deutschen - Banditi e Ribelli
16.10.2023 · 23 Min.
Für ihre Gegner waren sie banditi und ribelli, für die meisten Landsleute Helden: Rund 300.000 italienische Widerstandskämpfer bekämpften in den letzten Kriegsjahren die deutschen Besatzer und deren italienischen Vasallen. (BR 2020) Autorin: Christiane Büld-Campetti Credits Autorin dieser Folge: Christiane Büld Campetti Regie: Martin Trauner Es sprachen: Irina Wanka, Andreas Neumann, Jerzy May Technik: Robin Auld Redaktion: Thomas Morawetz Das Manuskript zur Folge gibt es HIER. Im Interview: Matthias Durchfeld; Giacomo Notari; Giacomina Castagnetti Linktipps: Noch mehr Interesse an Geschichte? Dann empfehlen wir: ALLES GESCHICHTE - HISTORY VON RADIOWISSEN Skurril, anrührend, witzig und oft überraschend. Das Kalenderblatt erzählt geschichtliche Anekdoten zum Tagesdatum. Ein Angebot des Bayerischen Rundfunks. DAS KALENDERBLATT Frauen ins Rampenlicht! Der Instagramkanal frauen_geschichte versorgt Sie regelmäßig mit spannenden Posts über Frauen, die Geschichte schrieben. Ein Angebot des Bayerischen Rundfunks. EXTERNER LINK | INSTAGRAMKANAL frauen_geschichte Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | RadioWissen JETZT ENTDECKEN
- Die Republik von Salò - Hitlers Marionetten-Regime in Oberitalien
16.10.2023 · 23 Min.
Im Sommer 1943 wird Mussolini gestürzt, dann aber von deutschen Fallschirmjägern befreit. Kurz darauf gründet er südlich der Alpen die "Republik von Salň", in der er versucht, als Staatschef von Hitlers Gnaden einen noch radikaleren Faschismus durchzusetzen. Das Unternehmen endet im Desaster. Autor: Rainer Volk Credits Autor/in dieser Folge: Rainer Volk Regie: Rainer Schaller Es sprachen: Rahel Comtesse, Christian Jungwirth, Peter Weiß, Silke v. Walkhoff Technik: Andreas Lucke Redaktion: Thomas Morawetz Das Manuskript zur Folge gibt es HIER. Im Interview: Amedeo Osti Guerazzi; Roberto Vivarelli Diese hörenswerte Folge von radioWissen könnte Sie auch interessieren: Italienischer Widerstand gegen die Deutschen Banditi e Ribelli JETZT ANHÖREN Linktipps: Noch mehr Interesse an Geschichte? Dann empfehlen wir: ALLES GESCHICHTE - HISTORY VON RADIOWISSEN Skurril, anrührend, witzig und oft überraschend. Das Kalenderblatt erzählt geschichtliche Anekdoten zum Tagesdatum. Ein Angebot des Bayerischen Rundrunks. DAS KALENDERBLATT Frauen ins Rampenlicht! Der Instagramkanal frauen_geschichte versorgt Sie regelmäßig mit spannenden Posts über Frauen, die Geschichte schrieben. Ein Angebot des Bayerischen Rundfunks. EXTERNER LINK | INSTAGRAMKANAL frauen_geschichte Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | RadioWissen JETZT ENTDECKEN
- Neophyten, die eingeschleppten Pflanzen - Alles Natur
12.10.2023 · 27 Min.
Pflanzen wie die Kanadische Goldrute oder das Indische Springkraut sind zwar schön anzusehen, doch können solche Neophyten, die aus anderen Kontinenten in Europa eingeschleppt wurden, für heimische Arten zur Bedrohung werden. Und auch uns Menschen schaden: So lösen die Pollen der Ambrosia oft heftige Allergien aus. Iska Schreglmann spricht mit dem Biologen Thassilo Franke. Credits Autorin: Iska Schreglmann Gesprächspartner: Dr. Thassilo Franke, Biotopia Lab München Redaktion: Bernhard Kastner Das Manuskript zur Folge gibt es HIER. Diese hörenswerten Folgen von radioWissen und IQ - Wissenschaft und Forschung könnten Sie auch interessieren: radioWissen | Pflanzenjäger auf Abenteuerreise - Wie man früher seltene Arten aufspürte JETZT ANHÖREN radioWissen | Was heißt hier Unkraut!? Alles Natur JETZT ANHÖREN IQ - Wissenschaft und Forschung | Alles Natur: Gartenpflanzen! Iska Schreglmann im Gespräch mit dem Biologen Dr. Thassilo Franke JETZT ANHÖREN Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | RadioWissen JETZT ENTDECKEN