SWR Umweltnews

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21.10.2026
Beschreibung
Umweltthemen aus Politik und Wissenschaft

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Episoden
  1. Autos, Flugzeuge und Schiffe stoßen jede Menge klimaschädliches CO2 aus. Bei Autos kann man ziemlich leicht auf E-Motoren umsteigen, bei großen Transportmitteln wird es komplizierter. Grünes Methanol könnte ein entscheidendes Puzzleteil sein, wenn es darum geht, auch Schiffe und Flugzeuge klimafreundlicher zu machen (Katha Jansen)

  2. Hitzewellen, Trockenheit, Starkregen – mit dem Klimawandel häufen sich die Extreme. Der Sommer hat es wieder deutlich gemacht: die Klimakrise ist längst Realität. Die Woche der Klimaanpassung vom 14. bis 20. September soll zeigen, wie Klima-Anpassung in Deutschland funktionieren könnte. Stefanie Peyk mit den Hintergründen

  3. Fast 1400 Tote und über 5000 Vermisste – das ist die bisherige Bilanz der verheerenden Sturzflut in Nepal und Tibet vom 26. August. Als eine der Hauptursachen gilt ein Fels- und Gletscherabbruch infolge der klimawandelbedingten Erderwärmung. Ist ein vergleichbares Ereignis auch bei uns in den Alpen möglich? Frank Bäumer hat nachgefragt

  4. 13.09.2026
    4 min

    Aus Pflanzen, Gülle oder Reststoffen entsteht Biogas – eine erneuerbare Energiequelle, die im klimaneutralen Energiesystem der Zukunft sehr begehrt sein dürfte. Welche Rolle soll Biogas künftig spielen? Diese Frage stand bei der Jahrestagung des Deutschen Biomasseforschungszentrums in Leipzig auf der Agenda. Kristin Kielon hat vor Ort nachgefragt

  5. Gibt es Zusammenhänge zwischen Temperatur und Fortpflanzung bei Tieren und Pflanzen? Beeinflusst der Klimawandel beim Menschen Phänomene rund um den Sex? Stephan Hübner über die neue Diese und andere Fragen stellt auch die neue Klima-Doku „Wie extrem wird das Wetter, Sven Plöger?“

  6. Am zweiten Samstag im September sind viele Menschen entlang des Rheins unterwegs, um Müll zu sammeln. „RhineCleanUp“ nennt sich diese Aktion. Die freiwilligen Müllsammler wollen nicht nur dafür sorgen, dass die Umwelt sauberer wird, sondern auch verhindern, dass immer mehr Müll über die Flüsse in die Meere gespült wird, weiß Dominik Bartoschek

  7. In Tschechien sind auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz nahe der Grenze im Böhmerwald Fässer mit giftigen Chemikalien gefunden worden. Der tschechische Umweltminister warnte vor einer Naturkatastrophe, die Opposition spricht von Panikmache. Marianne Allweiss mit den Hintergründen

  8. Die „Earth Night“ soll darauf aufmerksam machen, dass helle Nächte vielen Lebewesen schaden – zum Beispiel Insekten, Fledermäusen oder Hamstern. Margareta Holzreiter über die Aktion der Organisation „Paten der Nacht“ gegen Lichtverschmutzung

  9. Im vergangenen Jahr ist der Unterricht von weltweit mehr als 171 Millionen Schülerinnen und Schülern durch Extremwetter wie Stürme, Überschwemmungen und Hitzewellen unterbrochen worden. Katharina Wilhelm über eine neue Analyse des Kinderhilfswerks UNICEF

  10. Der August 2026 war weltweit der wärmste Monat, der jemals gemessen wurde – gleichauf mit dem Juli 2023. Das zeigen die aktuellen Daten des europäischen Klimadienstes Copernicus, berichtet Kathrin Schmid

  11. Fleisch von Huhn und Hahn ist billig, eiweißreich und verursacht deutlich weniger Treibhausgase als Rind. Eine neue Studie rechnet mit wachsender Nachfrage – und fordert deshalb mehr Produktion in Deutschland. Ist das leistbar? Und sind mehr Hühner wirklich gut für’s Klima? Sabine Stöhr hat nachgefragt

  12. Die Eröffnung des Staudamms vor einem Jahr war ein Spektakel, mittlerweile produziert er etwa die Hälfte des Stroms in Äthiopien. Das Land verkauft auch mehr Elektrizität in Nachbarländer und wird damit immer mehr zu einem Energie-Hub in Ostafrika. Karin Bensch über die Pläne Äthiopiens, drei neue Wasserkraftwerke zu bauen

  13. Der Anteil Erneuerbarer Energien an unserer Stromerzeugung hat im ersten Halbjahr einen neuen Höchststand erreicht. Das verändert unser Stromnetz, weil die Erzeugung von Solar- und Windstrom schwankend ist. Wenn es darum geht, unseren Stromverbrauch an diese Schwankungen anzupassen, sprechen Fachleute von Strom-Flexibilität. Margareta Holzreiter weiß, was das genau bedeutet

  14. Heute startet die Online-Wahl zum Vogel des Jahres 2027. Jeder kann mitmachen. Zur Wahl stehen Wasseramsel, Mehlschwalbe, Trauerschnäpper, Kolkrabe und Kranich. Abgestimmt werden kann bis zum 15. Oktober unter www.vogeldesjahres.de. Sefanie Peyk stellt die Kandidaten vor

  15. Die Wassertemperaturen in der Nord- und Ostsee lagen im Sommer 2026 deutlich über dem langjährigen Mittel. Das zeigen Messungen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie. Dadurch könnten sich Lebensräume verändern - kälteliebende Arten wandern ab, nicht-einheimische Arten breiten sich aus (Dominik Bartoschek)

  16. Mit Blick auf den Hitzesommer 2026 stellt sich die Frage: Wer muss denn eigentlich mal langsam ins Tun kommen? Ist es die Bundesregierung? Oder doch jeder einzelne? Florian Zinner über einen Fußballverein in Mecklenburg-Vorpommern, der nicht nur Gutes für Klima und Umwelt tut – sondern auch für sich selbst

  17. In Schweden kann selbst ein einfacher Milchkarton zur Herausforderung bei der Mülltrennung werden. ARD-Korrespondentin Jana Sinram lebt seit einem Jahr in Stockholm und hat gelernt: Schwedische Mülltrennung im allgemeinen und Tetrapaks im Besonderen sind eine Wissenschaft für sich

  18. Inmitten der Krise im Gazastreifen versuchen Landwirte, sich ein Stück Unabhängigkeit zurückzuholen – mit den eigenen Wurzeln, im wahrsten Sinne des Wortes. Julio Segador hat in Farmer in Deir al-Balah besucht, die eine zerstörte Samenbank wieder aufbauen, um einheimische, resistente Nutzpflanzen zu retten

  19. Meteorologen sagen einen Super-El-Nino voraus, der Südamerika in den nächsten Monaten treffen könnte. Schon in der ersten Jahreshälfte wurde der Süden Brasilien von Stürmen und heftigen Niederschlägen getroffen. Viele Menschen wurden obdachlos, und die Investitionen der Regierung kommen längst nicht überall an. Anne Herrberg berichtet

  20. Nepal macht die Klimakrise für die Katastrophe verantwortlich. Weil der Staat selbst nur wenige Treibhausgase ausstößt, will das Land, dass die Hauptverursacher der Klimakrise für die Schäden aufkommen. Anja Lordieck hat nachgefragt, ob Nepal sich eine Entschädigung einklagen könnte