Thema des Tages

DER STANDARD
1906
22.10.2026
Beschreibung
"Thema des Tages" ist der Nachrichten-Podcast des STANDARD. Wir stellen die brennenden Fragen unserer Zeit und besprechen das Weltgeschehen. Neue Folgen erscheinen jeden Werktag.
Häufig erwähnt
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Episoden
  1. Die Inflation beträgt 6,8 Prozent. Wie Krieg und Sanktionen die Preise in die Höhe treiben, ob die Maßnahmen trotzdem noch härter ausfallen sollten und warum Stagflation droht Die Inflation in Österreich ist so hoch wie seit über 40 Jahren nicht mehr. Egal ob beim Tanken, beim Heizen oder im Restaurant – der Preisanstieg ist in fast allen Lebensbereichen zu spüren. Der größte Faktor dahinter: der Krieg in der Ukraine. Aber sind es auch die Sanktionen des Westens gegen Russland, die nun die Inflation in Europa und den USA befeuern? Fallen diese wirtschaftlichen Maßnahmen dabei womöglich trotzdem noch immer zu lasch aus? Und: Was hat es mit der drohenden Gefahr einer Stagflation auf sich? Antworten liefern András Szigetvari und Andreas Danzer aus dem Wirtschaftsressort des STANDARD.

  2. Wie Sobotka trotz WKStA-Ermittlungen U-Ausschuss-Vorsitzender bleiben will und wieso die Staatsanwaltschaft Innsbruck gegen Wiens Oberstaatsanwalt Fuchs Anklage erhebt Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft verdächtigt ÖVP-Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka des Amtsmissbrauchs – vulgo Korruption. Und das, obwohl Wolfgang Sobotka aktuell dem ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss vorsitzt. Kann sich Sobotka trotz dieser Vorwürfe als Ausschussvorsitzender halten? Antworten liefert Innenpolitikredakteur Fabian Schmid. Ebenfalls ins Visier der Behörden geriet der Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Wien, Johann Fuchs. Seine Suspendierung wurde über ebenjenen U-Ausschuss bekannt. Der Grund für seine Freistellung: Die Staatsanwaltschaft Innsbruck klagt ihn wegen Falschaussage und Geheimnisverrats an. Was steckt dahinter und was sagt die Anklage gegen Fuchs über die Justiz in Österreich aus? Antworten liefert Jan Michael Marchart, ebenfalls aus dem innenpolitischen Ressort des STANDARD.

  3. Julian Hessenthaler muss für dreieinhalb Jahre in Haft, das Urteil ist nicht rechtskräftig. Wieso das Gericht ihn für schuldig befand und warum manche eine Verschwörung wittern Ibiza-Drahtzieher Julian Hessenthaler ist heute, Mittwoch, am Landesgericht St. Pölten zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Angeklagt war Hessenthaler nicht wegen des Ibiza-Videos, sondern wegen Drogen- und Urkundendelikten. Er selbst bekräftigte allerdings stets, dass ihm dabei etwas angehängt werden sollte. Wegen welcher Delikte muss Hessenthaler nun ins Gefängnis? Was hat das alles mit dem Ibiza-Video zu tun? Und was ist dran an den Zweifeln an den Ermittlungen und dem Prozess gegen Hessenthaler? Darum geht es in dieser Folge.

  4. Ein Vergiftungsverdacht, neue Hinweise in einem Mordfall und Wien als "Stadt der Spione": Wie mächtig sind russische Geheimdienste, und welche Rolle spielt Österreich? Ein möglicherweise vergifteter russischer Oligarch und neue Hinweise im Fall eines ermordeten Putin-Gegners: Allein in den vergangenen 24 Stunden haben die russischen Geheimdienste für schockierende Schlagzeilen gesorgt. Ausgerechnet in diese Zeit fällt ein Artikel in der "Financial Times", der Österreich als "Flugzeugträger" für russische Spionage bezeichnet. Wie sogar österreichische Geheimdienste und das Verteidigungsministerium darin verstrickt sein sollen, was es mit den Mord- und Giftanschlägen auf sich hat und wie mächtig und skrupellos die russischen Geheimdienste im Ausland sind – das erklären Innenpolitikredakteur Fabian Schmid und Manuela Honsig-Erlenburg, die das außenpolitische Ressort des STANDARD leitet.

  5. Unterhändler verhandeln über einen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg. Kommt endlich Bewegung in die Gespräche? Was dafür und was dagegen spricht In der Türkei treffen diese Woche wieder Vertreter von Ukraine und Russland aufeinander, um über einen Frieden in der Ukraine zu verhandeln. Nicht zum ersten Mal – doch Beobachterinnen sehen einige Faktoren, die Bewegung in die Gespräche bringen könnten. So hat etwa der ukrainische Präsident Wolodomyr Selenskyj in einem Interview angedeutet, gewisse Zugeständnisse machen zu wollen. Auf der anderen Seite signalisierte auch Russland zuletzt, seine Taktik in der Ukraine zu überdenken. Ist eine Verhandlungslösung im Ukraine-Krieg in Reichweite? Wovon hängt es ab, ob ein Friedensvertrag oder zumindest ein Waffenstillstand zustande kommt? Antworten liefert STANDARD-Außenpolitikredakteur Manuel Escher.

  6. Die Inszenierung des ukrainischen Präsidenten ist wohldurchdacht. Wer ist daran beteiligt? Welches Ziel hat sie? Könnte sie kriegsentscheidend werden? Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht eindringlich in die Kamera. Das Video wirkt fast dilettantisch aufgenommen, könnte im Selfie-Modus mit dem Smartphone gefilmt worden sein. Der Präsident trägt T-Shirt und Dreitagebart. Seine Botschaft lautet im Kern: "Helft uns, helft dem ukrainischen Volk – im Kampf gegen die russischen Angreifer." Videos dieser Art sind uns mittlerweile vertraut. Sie prägen das Bild, das wir vom ukrainischen Präsidenten haben. Die ganze Welt hängt Selenskyj dabei an den Lippen, ebenso wenn er Interviews gibt oder vor Parlamentsabgeordneten spricht. Es zeigt sich: Die Ukraine leistet nicht nur auf dem Schlachtfeld erbitterten Widerstand. Aber wie entscheidend ist dieser "PR-Krieg"? Geht es dabei um Sieg oder Niederlage für das ukrainische Volk? Und welche Menschen in Selenskyjs innerem Kreis ziehen dabei die Fäden? Antworten liefert Außenpolitikredakteur Florian Niederndorfer vom STANDARD.

  7. Vor vier Wochen marschierte Russland in der Ukraine ein. Ein Militärexperte über russische Nachschubprobleme, Putins Fehler und die Frage, ob die Ukraine den Krieg gewinnen kann In der Nacht auf den 24. Februar ließ der russische Präsident Wladimir Putin seine Armee in die Ukraine einmarschieren – seit einem Monat herrscht dort nun Krieg. Was in den ersten Tagen wie ein Blitzkrieg eines übermächtigen Aggressors wirkte, scheint mittlerweile ins Stocken geraten zu sein. Die Hauptstadt Kiew ist noch immer in ukrainischer Hand, und auch die hart umkämpfte Front im Donbass hat bisher gehalten. Welche Taktik lässt sich nach vier Wochen also in Putins Kriegsführung erkennen? Welche Fehler hat er gemacht? Und könnte die Ukraine den Krieg tatsächlich gewinnen? Darüber spricht Oberst Markus Reisner von der Theresianischen Militärakademie.

  8. Ein Auftritt des ukrainischen Präsidenten im Parlament widerspreche der Neutralität, heißt es aus der FPÖ. Stimmt das? Was steckt hinter dem Zaudern der SPÖ? Unter tosendem Applaus hat der ukrainische Präsident Wolodomyr Selenskyj bereits vor dem US-Kongress, der israelischen Knesset oder dem deutschen Bundestag gesprochen. Seine Botschaft war im Kern immer dieselbe – helft uns im Krieg, den Russland gegen uns führt. Ob Selenskyj auch vor dem österreichischen Parlament sprechen soll – darüber ist in der heimischen Politik jetzt eine Debatte ausgebrochen. FPÖ und SPÖ sind anscheinend dagegen. Welche Gründe haben die Parteien für diese Haltung? Widerspricht ein solcher Auftritt der Neutralität? Wieso sollte Selenskyj vor dem österreichischen Parlament sprechen dürfen? Antworten liefert der Leiter des innenpolitischen Ressorts des STANDARD Michael Völker.

  9. Was bringen finanzielle Hilfen und Waffenlieferungen der USA an die Ukraine? Was könnten die USA tun, um der Ukraine zu helfen, ohne einen Weltkrieg zu riskieren? US-Präsident Joe Biden reist diese Woche nach Europa. Er trifft Nato-Verbündete und besucht Polen. In die Ukraine kommt er nicht. Dennoch wird sich bei den Gipfeltreffen und Staatsbesuchen alles um den russischen Angriffskrieg dort drehen – und um die Frage, was die Welt tun kann, um ihn zu beenden. Aber: Was haben die USA als selbsterklärte Schutzmacht westlicher Demokratien eigentlich bisher getan, um der Ukraine zu helfen? Bräuchte es eine Flugverbotszone? Oder würde ein weiteres Eingreifen der USA in den Konflikt womöglich einen Weltkrieg bedeuten? Darüber spricht Eric Frey, leitender Redakteur beim STANDARD.

  10. 21.03.2022
    29 min

    Die Regierung hat ein milliardenschweres Ausgleichspaket gegen die Teuerungen im Energiesektor beschlossen. Aber fließt das Geld an die richtigen Stellen? Tanken und Heizen sind in Österreich so teuer wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Der Krieg in der Ukraine sorgt für eine immense Teuerung. Österreichs Regierung will nun verhindern, dass die österreichische Bevölkerung sich das normale Leben nicht mehr leisten kann. Finanzminister Magnus Brunner von der ÖVP und Klimaministerin Leonore Gewessler haben deshalb gestern, Sonntag, ein milliardenschweres Energieausgleichspaket angekündigt. Aber wohin genau fließt das Geld? Wie sozial gerecht sind die Förderungen? Und subventioniert der Staat damit indirekt die Ölkonzerne?

  11. Welche Bilder des Krieges in der Ukraine sollten gezeigt werden? Wo verlaufen die ethischen Grenzen? Was bringen Warnhinweise? Videoaufnahmen und Fotos von zerstörten Häusern, sterbenden Menschen und Massengräbern – je länger der russische Angriff auf die Ukraine dauert, umso schlimmer werden die Bilder des Krieges. Wenn sie in Zeitungen, im Fernsehen und auf sozialen Medien auftauchen, fragen sich viele: Sind solche Bilder notwendig, um den Schrecken des Krieges zu zeigen? Oder überwiegt das Trauma, das sie bei den Betroffenen auslösen? Rütteln die Bilder auf – oder stumpfen wir dadurch ab? Antworten auf diese Fragen liefert die Kommunikationswissenschafterin Katharina Lobinger.

  12. Welche Kriegsverbrechen Russland angeblich begeht, wie sie verfolgt werden und ob die Verfahren gegen Putin ihn auf die Anklagebank und der Ukraine Frieden bringen könnten Heute vor drei Wochen hat Russland die Ukraine angegriffen. Standen anfangs noch militärische Ziele im Fokus, so schlagen russische Raketen mittlerweile fast täglich in zivile Ziele ein. Die ukrainische Führung spricht von Kriegsverbrechen, die von der russischen Seite verübt werden, auch US-Präsident Joe Biden nennt den russischen Präsidenten Wladimir Putin einen Kriegsverbrecher. Aber was genau ist im Krieg eigentlich verboten? Wie können Institutionen wie der Internationale Gerichtshof gegen Kriegsverbrechen vorgehen? Und könnte der russische Präsident irgendwann tatsächlich selbst auf der Anklagebank sitzen? Antworten liefert STANDARD-Rechtsredakteur Jakob Pflügl.

  13. Weniger Gratistests und gelockerte Quarantäne: Welche neuen Corona-Regeln kommen und wie sie mit der Lage in den Spitälern und einer neuen Virusvariante zusammenpassen Mehr als 58.000 Menschen haben sich in Österreich innerhalb von 24 Stunden mit dem Coronavirus infiziert. Das sind mehr Menschen, als in der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten leben. Wer jetzt mit strengeren Corona-Maßnahmen rechnet, der irrt sich. Die Regierung lockert die Regeln sogar. Wie genau sich die Maßnahmen ändern, was Fachleute darüber denken und ob das angesichts der neuen Virusvariante Deltakron der richtige Weg ist, erklären Innenpolitik-Redakteurin Gabriele Scherndl und Pia Kruckenhauser, die das Gesundheitsressort des STANDARD leitet.

  14. Zehntausende Menschen sind bereits aus der Ukraine nach Österreich geflohen. Wie läuft die Aufnahme? Gibt es Schwierigkeiten? Was können Privatpersonen tun? Fast drei Millionen Menschen sind laut UNHCR bereits vor dem Krieg in der Ukraine geflohen. Mehr als 100.000 sind bisher in Österreich angekommen, viele von ihnen allerdings in andere Länder weitergereist. Dennoch gehen Fachleute davon aus, dass immer mehr von ihnen bleiben werden. Wie wird ukrainischen Geflüchteten in Österreich jetzt geholfen? Was können Privatpersonen tun? Und wieso ist die Situation so anders als bei der großen Fluchtbewegung 2015? Antworten auf diese Fragen liefert Innenpolitik-Redakteurin Irene Brickner vom STANDARD.

  15. Was die russische Bevölkerung über den Krieg in der Ukraine weiß, welche Informationen im Land verfügbar sind und wie es um den Widerstand gegen Putin bestellt ist Der Krieg in der Ukraine tobt nun schon seit über zwei Wochen. Mittlerweile sind Berichte und auch Bilder von zerstörten Wohngegenden und toten Zivilistinnen und Zivilisten trauriger Alltag. Bei der russischen Bevölkerung kommen viele dieser Nachrichten aber gar nicht an. Ein neues Gesetz zensiert die Berichterstattung. Wer wahrheitsgetreu über den Krieg in der Ukraine informiert, muss mit drakonischen Strafen rechnen. Was wissen Russinnen und Russen also über den Angriff Präsident Putins auf die Ukraine? Protestieren die Menschen dagegen? Was hat es mit dem mysteriösen "Z"-Symbol auf sich, dass immer mehr Kriegsbefürworter in Russland nutzen? Antworten liefert André Ballin, der für den STANDARD aus Moskau berichtet.

  16. Haben "Austro-Oligarchen" und die Politik Österreich in eine verheerende Abhängigkeit von russischem Gas getrieben? Seit der russische Präsident Wladimir Putin die Ukraine überfallen hat, steht Österreichs Abhängigkeit von Russlands Gas stärker denn je in der Kritik. Die Frage wird immer lauter, warum Österreich sich auf diese "Gasfreundschaft" eingelassen hat. Sind daran wirklich "Austro-Oligarchen" und "Putin-Versteher" schuld, wie Insider zuletzt behaupteten? Und: Wie sehr ist die Politik darin verstrickt? Antworten liefert Günther Strobl aus dem Wirtschaftsressort des STANDARD.

  17. Die Ukraine ist einer der wichtigsten Getreideexporteure. Durch den Krieg steigen nicht nur die Lebensmittelpreise – in manchen Teilen der Welt drohen Hungerkatastrophen Der Krieg in der Ukraine gefährdet weltweit die Nahrungsversorgung. Das Land gehört zu den wichtigsten Getreideproduzenten. Besonders in Afrika und im Nahen Osten sind viele Länder auf ukrainisches Getreide angewiesen. Drohen dort nun Hungersnöte und politische Unruhen auszubrechen oder sich noch zu verschlimmern? Was tut die Welt, um humanitäre Katastrophen zu verhindern? Und: Wieso setzt gerade der Spitzen-Getreideimporteur China alles daran, dass die Warnungen möglichst verhalten ausfallen? Antworten liefert Johannes Dieterich, Afrika-Korrespondent des STANDARD.

  18. Die Regierung hat die Impfpflicht ausgesetzt, sie beruft sich auf die zuständige Evaluierungskommission. Die Infektionszahlen steigen unterdessen wieder Die Impfpflicht ist ausgesetzt – das verkündete Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) am Mittwoch. Die Entscheidung stützt sich auf den ersten Bericht der zuständigen Evaluierungskommission – das Hin und Her um die Impfpflicht könnte damit vorerst vorbei sein. Diese Entscheidung kommt an einem denkwürdigen Tag, denn am Mittwoch wurden fast 50.000 Corona-Neuinfektionen verzeichnet – so viele wie noch nie. Dazu kommt, dass seit dem vergangenen Wochenende viele Sicherheitsmaßnahmen Geschichte sind – Expertinnen und Experten machen sich bereits Sorgen vor dem nächsten Corona-Winter. Ist es angesichts dessen ein Fehler, die Impfpflicht auszusetzen? Wird sie sowieso nur verschoben? Und ist das jetzt ein Sieg für die Impfgegnerinnen und -gegner?

  19. Der Krieg in der Ukraine zwingt vor allem Frauen zur Flucht. Menschenrechtsorganisationen warnen im Kriegschaos vor sexualisierter Gewalt Mehr als 1,5 Millionen Menschen sind bereits vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet – die meisten davon sind Frauen und Kinder. Die flüchtenden Ukrainerinnen werden in ihren Zielländern größtenteils positiv aufgenommen. Doch nun mehren sich Berichte über Menschenhandel und Zwangsprostitution. Menschen in Not geraten so ins Visier von Kriminellen. Beate Hausbichler vom STANDARD erzählt, wie gefährlich die Flucht für ukrainische Frauen ist und wie sie geschützt werden könnten. Außerdem sehen wir uns heute, am Weltfrauentag, an, wie sehr Putins Krieg von toxischer Männlichkeit geprägt ist.

  20. Österreich importiert große Mengen Erdgas aus Russland. Wirtschaftssanktionen könnten das unterbinden, aber Alternativen sind schwer zu finden und langwierig Während der Krieg in der Ukraine unvermindert weitergeht, wird immer klarer: Europa ist abhängig von russischem Erdgas, in Österreich kommen rund 80 Prozent davon aus Russland. Österreichs Energieministerin Leonore Gewessler (Grüne) sucht nach Alternativen – sie war zuletzt mit weiteren Politikerinnen und Politikern in den Vereinigten Arabischen Emiraten, um neue Anbieter für Gaslieferungen zu gewinnen. Aber ist ein Ausstieg aus russischen Gaslieferungen überhaupt möglich? Welche Alternativen gäbe es, und wie hart würde der Boykott russischer Ressourcen heimische Haushalte und die Weltwirtschaft treffen? Darüber sprechen Günther Strobl und Eric Frey vom STANDARD.