Thema des Tages

DER STANDARD
1906
22.10.2026
Beschreibung
"Thema des Tages" ist der Nachrichten-Podcast des STANDARD. Wir stellen die brennenden Fragen unserer Zeit und besprechen das Weltgeschehen. Neue Folgen erscheinen jeden Werktag.
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Episoden
  1. Wie im Umfeld des ÖVP-Innenministeriums Posten nach politischer Zugehörigkeit vergeben worden sein sollen und wieso die WKStA gegen ÖVP-Klubchef August Wöginger ermittelt Neue Chatprotokolle bringen wieder einmal den Verdacht der Postenkorruption und politischer Interventionen im Umfeld der ÖVP auf. Hauptschauplatz ist dieses Mal das Innenministerium. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt auf Hochtouren, im Raum stehen zugeschanzte Posten und Interventionen über die Grenzen des Innenministeriums hinaus. Woher kommen die neuen Leaks? Welche Verdachtsmomente gibt es? Und welches Sittenbild gibt die österreichische Politik in privaten Chats preis? Darüber sprechen Fabian Schmid, Lara Hagen und Jan Michael Marchart aus dem Innenpolitik-Ressort und Renate Graber aus dem Wirtschafts-Ressort des STANDARD.

  2. Der Fall eines steirischen Fleischverarbeiters, der sich mit Rewe angelegt hat, wirft die Frage auf: Wie viel Macht haben die Marktriesen? Ein steirischer Fleischverarbeiter kämpft gegen den internationalen Handelskonzern Rewe. Fleischer Karl Schirnhofer wirft dem Konzern Erpressung rund um Preisverhandlungen vor – Rewe weist das scharf zurück und will rechtlich dagegen vorgehen. Was steckt hinter der Geschichte? Und vor allem: Was sagt dieser Konflikt über die Machtverhältnisse am Lebensmittelmarkt aus? Wo führen Billigpreise für Fleisch und Co hin – und: Wie viel Einfluss haben Konsumentinnen und Konsumenten darauf, wie viel Lebensmittel kosten? Darüber spreche ich heute mit Verena Kainrath, sie ist Wirtschaftsredakteurin beim STANDARD.

  3. Knallharte Corona-Regeln, fehlende Top-Athleten und Unterdrückung im Land, über die niemand sprechen will: Wieso die Winterspiele in Peking so viel Kritik ernten In einem "Closed Loop", einer abgeschotteten Blase, finden in der Nähe von Chinas Hauptstadt Peking ab morgen die Olympischen Winterspiele statt. STANDARD-Redakteur Lukas Zahrer hat die Einreise geschafft – trotz knallharter Corona-Regeln, an denen viele andere Journalistinnen und auch Athleten gescheitert sind. Das sorgt für Frust – die Spiele werden aber noch aus weiteren Gründen harsch kritisiert: die Unterdrückung von Minderheiten in China und fehlende Meinungsfreiheit etwa. Darüber spricht Philipp Mattheis, der als Korrespondent für den STANDARD über China berichtet.

  4. Die oberösterreichische SPÖ-Spitze wird abgesetzt. Angeblich wegen einer missglückten Kampagne, doch die Ursachen sind weitreichender und betreffen auch die Bundespartei In der SPÖ rumort es: In Oberösterreich wurde die Parteispitze vom Landespräsidium abgesetzt. Vorgeblich wegen einer schiefgelaufenen Plakatkampagne für die Corona-Schutzimpfung. Doch im Hintergrund der Landespartei brodelt es schon länger. Was steckt wirklich hinter dem Führungswechsel in Oberösterreich? Was haben die mächtigen Gewerkschaften damit zu tun? Und wie schlecht ist das Timing dieses Skandals – vor allem für die Bundespartei? Darüber spricht Michael Völker, er ist Ressortleiter der Innenpolitik beim STANDARD.

  5. Das Protestcamp auf der Baustelle der Stadtstraße Aspern wurde von der Polizei geräumt. Wie der Einsatz ablief, was es mit dem Protest auf sich hat und ob jetzt gebaut wird Der Schock im Protestcamp gegen die Stadtstraße Aspern Dienstagfrüh war groß: Die Polizei begann, die besetzte Baustelle zu räumen. Seit Monaten protestierten dort Klimaaktivistinnen und Demonstranten gegen das umstrittene Straßenbauprojekt. Jetzt reichte es der Stadt Wien offenbar – und sie griff hart durch. Aber wieso polarisiert diese wenige Kilometer lange Straße so sehr? Was wurde aus den Straßenbaustopps, die die grüne Umweltministerin Leonore Gewessler angekündigt hatte? Gibt es wirklich keine Alternativen zur Straße in die Seestadt? Darüber sprechen wir heute mit Martin Putschögl aus dem Immobilien-Ressort des STANDARD. Außerdem berichtet uns Videoredakteurin Verena Mischitz vor Ort, was sich heute Vormittag im Protestcamp abgespielt hat.

  6. Sideletter regelten zwischen Türkis-Blau und Türkis-Grün Postenvergaben und Inhalte. Was steht drin und welche Folgen könnte das Bekanntwerden der Abmachungen haben? Zwei bisher geheime Sideletter, also Nebenabsprachen zwischen Regierungsparteien, halten Österreich seit dem Wochenende in Atem. Denn die türkis-blauen und die türkis-grünen Sideletter liegen seit wenigen Tagen der Öffentlichkeit vor. Was macht die Dokumente so brisant? Wie üblich sind solche Geheimabsprachen in der Politik? Gefährden die Leaks womöglich die Regierungszusammenarbeit? Darüber sprechen Fabian Schmid und Gerald John aus dem Innenpolitikressort des STANDARD.

  7. Es ist wohl der wichtigste Tag in der Causa Buwog seit langem: Das schriftliche Urteil liegt vor. Wie es jetzt weitergeht und wieso die Dauer des Verfahrens ein Problem ist Im Dezember 2020 wurde das Urteil im Buwog-Prozess verkündet: Es gab Schuldsprüche und mehrjährige Haftstrafen für den ehemaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser und weitere Angeklagte. Diese sind nicht rechtskräftig. Seitdem wurde das schriftliche Urteil gespannt erwartet. Jetzt – 14 Monate später – liegt der 1.280 Seiten starke Schriftsatz endlich vor. Ein reiner Formalakt? Wie geht es jetzt weiter im größten Prozess der zweiten Republik? Antworten liefert Wirtschaftsredakteurin Renate Graber. Sie erklärt auch, wieso die lange Verfahrensdauer eine Zumutung für die Angeklagten ist und was die Republik aus dem Prozess lernen kann.

  8. Welche tierischen Assoziationen bei der Studie herauskamen, wieso das Finanzministerium dafür fast 156.000 Euro bezahlte und wieso sie in der Inseratenaffäre zentral ist In der österreichischen Politik geht es ja zuweilen wild zu – jetzt haben wir dafür auch den wissenschaftlichen Beweis. In einer Studie ließ das Finanzministerium unter anderem abfragen, welche Tiere die Befragten mit Politikerinnen und Politikern assoziieren. Durchgeführt wurde sie von der Meinungsforscherin Sabine B., die in der Inseraten- und Umfragenaffäre als Beschuldigte geführt wird. Wer mit einem Affen und wer mit einer Ratte verglichen wurde, wie üblich solche Studien sind und wieso das Finanzministerium über 150.000 Euro dafür bezahlte, erklären Wirtschaftsredakteurin Renate Graber und ihr Kollege Fabian Schmid aus dem Innenpolitik-Ressort.

  9. Über eine Südtiroler Firma wurden Millionen Masken aus China gekauft, die schließlich zurückgerufen wurden. Das rief italienische und österreichische Ermittler auf den Plan Es war wohl einer der größten Fehlkäufe während der Pandemie in Österreich: Die Republik kaufte im Frühjahr Millionen chinesischer Corona-Schutzmasken ein. Diese erwiesen sich allerdings als mangelhaft. Der Kauf war über das Südtiroler Unternehmen Oberalp gelaufen. Auch der Südtiroler Sanitätsbetrieb hatte Masken eingekauft. Die Vorgänge riefen daraufhin die italienischen Behörden auf den Plan. Wieso in der Causa in Südtirol bis in höchste politische Kreise ermitteln, wieso Österreich trotz früher Warnungen das Geschäft überhaupt einging und welche neuen Erkenntnisse nun aus abgehörten Telefonaten bekannt wurden, erklären Wirtschaftsredakteurin Renate Graber und ihr Kollege Fabian Schmid aus dem Innenpolitikressort des STANDARD.

  10. Der britische Premier hat seinen Geburtstag in der Downing Street gefeiert – trotz Kontaktbeschränkungen. Es ist nicht der erste Party-Skandal für Johnson. Ist bald Schluss? Ist "die Party" – und damit seine Amtszeit – für Boris Johnson wirklich gelaufen, wie man von der britischen Opposition hört? Seit Wochen steht der Regierungschef in der Downing Street öffentlich unter Druck, sein Rücktritt steht im Raum. Der Grund sind Partys, die er gefeiert haben soll, während in Großbritannien strikte Lockdowns wegen der Corona-Pandemie galten. Nun wurde auch noch bekannt, dass es eine Geburtstagsfeier für Johnson selbst gegeben haben soll, bei der ebenfalls gegen die Regeln verstoßen wurde. "In Gottes Namen, geh", forderte daraufhin sogar ein konservativer Parteikollege. Großbritannien-Korrespondent Sebastian Borger erklärt, ob der britische Premierminister diese Krise noch überstehen kann.

  11. Die hohen Infektionszahlen überfordern das EMS, Bundesländer geben das Contact-Tracing auf: Bringt die Omikron-Welle Österreichs Pandemiemanagement an seine Grenzen? Omikron sorgt in Österreich für rasant ansteigende Neuinfektionszahlen – so rasant, dass das offizielle Meldesystem nun nicht mehr mitkommt. Allein heute Montag wurden über 25.000 Neuinfektionen vermeldet. Wie viele genau es pro Tag zuletzt waren – das wusste seit letzter Woche keiner mehr so genau. Die zuständigen Behörden gaben die bereinigten Zahlen erst mit ordentlicher Verspätung bekannt. Doch von genau diesen Daten hängt viel ab – nicht zuletzt das Contact-Tracing. Oberösterreich geht bereits davon aus, die Nachverfolgung bald ganz aufgeben zu müssen. Bricht Österreichs Verwaltung unter der Datenlast der Pandemie zusammen? Was bedeutet das für Infizierte und Kontaktpersonen? Und wie können wir dieses Datenchaos noch unter Kontrolle bringen? Darüber sprechen heute Muzayen Al-Youssef, Sebastian Fellner und David Krutzler aus dem innenpolitischen Ressort des STANDARD.

  12. Zur Schwerpunktausgabe des STANDARD beschäftigen wir uns mit der Zahl 10 000 und einer Finanz-Idee, die uns angeblich alle reich machen könnte. Was ist dran? Diese Woche erscheint die 10.000e Ausgabe des STANDARD. Wir wollen deshalb aber nicht zurückblicken, sondern nach vorne. Wir stellen die provokante Frage: Sollte der Staat Österreich jedem Kind zur Geburt 10.000 Euro schenken? Nicht bar auf die Hand – sondern in Form einer Investition. Die Gewinne daraus sollen erst ausbezahlt werden, wenn das Kind in Pension geht. So könnten wir alle mit 65 als Millionäre in den Ruhestand gehen und unseren Kindern einen besseren Start ins Leben ermöglichen – behauptet zumindest der Milliardär und Hedgefond-Manager Bill Ackman. Wie seine Theorie funktionieren soll und ob die Idee in der Realität bestehen könnte, erklärt Zukunftsredakteur Jakob Pallinger.wa

  13. Im Jemen werden die Kämpfe wieder heftiger. Was hinter der aktuellen Eskalation steckt, wo die Ursachen des Kriegs liegen und wie verheerend die Lage für die Zivilbevölkerung ist Der Krieg im Jemen zieht sich seit fast sieben Jahren hin – die UNO spricht von der schlimmsten humanitären Krise weltweit. Drohnenangriffe Anfang der Woche in Abu Dhabi kurbeln die Gewaltspirale nun ein weiteres Mal an. Doch wo liegen die Ursprünge dieses Konflikts? Welche mächtigen Verbündeten treffen im Jemen-Krieg aufeinander? Wie verheerend ist die Lage für die Zivilbevölkerung derzeit? Und wann könnte im Jemen endlich Frieden einkehren? Antworten liefert Gudrun Harrer, sie ist Nahostexpertin und leitende Redakteurin beim STANDARD. Im Anschluss erklärt Deutschland-Korrespondentin Birgit Baumann in dieser Folge, wie der ehemalige Papst Benedikt XVI. von einem Missbrauchsgutachten stark belastet wird.

  14. Proteste und stundenlange Debatten: Wie der Tag der Impfpflicht-Entscheidung im Nationalrat ablief und wieso die Regierung nun doch noch auf eine Impflotterie setzt Nach monatelangen Diskussionen ist es jetzt offiziell: Die Corona-Impfpflicht wurde im Nationalrat beschlossen. Österreich ist das erste EU-Land, das sich zu diesem Schritt durchgerungen hat. Und das trotz lautstarker Proteste – heute vor den Sitzungstüren auf der Ringstraße ebenso wie im Nationalrat, vor allem aus den Reihen der FPÖ. Dabei hat der Tag mit einer Überraschung begonnen: Die Bundesregierung hat angekündigt, die Bevölkerung doch auch noch mit einer Lotterie von der Corona-Schutzimpfung überzeugen zu wollen. Kommt dieser Schritt zu spät? Wie tief gespalten ist Österreich durch die Impfpflicht bereits? Die STANDARD-Redakteure und -Redakteurinnen David Krutzler, Gabriele Scherndl, Vanessa Gaigg und Sebastian Fellner haben diesen im Kampf gegen die Pandemie durchaus denkwürdigen Tag an verschiedenen Fronten mitverfolgt und analysiert.

  15. Microsoft kauft Activision-Blizzard für eine Rekordsumme von fast 70 Milliarden Dollar. Was das für die Branche bedeutet und was das Metaverse damit zu tun hat Microsoft übernimmt das Gaming-Unternehmen Activision-Blizzard – und legt dafür fast 70 Milliarden US-Dollar auf den Tisch. Eine riesige Summe – nicht nur für die Spieleindustrie. Aber wieso diese Investition? Noch dazu, wo Activision-Blizzard zuletzt vor allem mit Sexismusskandalen für Schlagzeilen sorgte. Das erklären Stefan Mey und Alexander Amon, sie sind Web-Redakteure beim STANDARD. Sie klären außerdem auf, ob Microsoft hier das große Geld wittert oder man sich mit diesem Kauf schon für das ominöse Metaverse in Stellung bringen will.

  16. Die Inflation steigt nicht nur in Österreich weiter an. Ungarn versucht nun, der Teuerung mit Fixpreisen entgegenzuwirken. Was dahinter steckt und wie sinnvoll dieser Ansatz ist Egal ob Lebensmittel, Benzin oder die Energiepreise – nicht nur in Österreich wird gerade so ziemlich alles spürbar teurer. Währenddessen verdienen wir aber nicht unbedingt mehr – das heißt, wir können uns immer weniger leisten. Ungarn wählt deshalb einen radikalen Schritt – und friert die Preise auf Grundnahrungsmittel ein. Aber sind Fixpreise der richtige Weg? Oder schaden sie womöglich mehr, als sie nützen? Ob auch in Österreich fixierte Preise auf Mehl, Fleisch und Co denkbar wären und wie man der Inflation sonst vernünftig entgegenwirken könnte, erklärt András Szigetvari aus der Standard-Wirtschaftsredaktion.

  17. Die Regierung hat den Gesetzesentwurf überarbeitet. Welche Änderungen es gibt, was Fachleute dazu sagen und welche parlamentarischen Hürden noch anstehen Der finale Gesetzesentwurf zur Corona-Impfpflicht steht. Ein wenig hat die Regierung die strittige Regelung noch entschärft. Es bleibt aber dabei: Mit 1. Februar soll das Gesetz in Kraft treten. Welche Punkte nach der Begutachtungsphase noch überarbeitet wurden und wie sinnvoll diese Änderungen sind, erklären Gabriele Scherndl aus der Innenpolitikredaktion und Jakob Pflügl, Rechtsredakteur des STANDARD. Sie erklären auch, wie die Strafen aussehen werden, wo und wie die Impfpflicht kontrolliert wird und ob das Gesetz an der Abstimmung am Donnerstag noch scheitern könnte.

  18. Novak Djokovics Visum für Australien wurde ihm erneut entzogen. Ob das Turnier für ihn nun gelaufen ist und was der Fall für die Sportwelt bedeutet Die Nummer eins der Weltrangliste im Tennis, Novak Djokovic, muss aus Australien ausreisen – so der vorläufige Stand am heutigen Freitag. Seit über einer Woche streitet der serbische Tennisstar mit den australischen Einwanderungsbehörden. Denn Djokovic ist nicht gegen das Coronavirus geimpft, will aber trotzdem an den Australian Open teilnehmen. Ist das letzte Wort in der Causa nun gesprochen? Nahmen die Turnierveranstalter die Corona-Sicherheitsvorkehrungen zu wenig ernst? Und was bedeutet der Fall für Sportereignisse in Zeiten von Corona allgemein? Das erklärt Philip Bauer, er leitet des Sport-Ressort des STANDARD.

  19. Vor zehn Jahren ist das Kreuzfahrtschiff vor der italienischen Insel Giglio gesunken. Die Hauptschuld traf den Kapitän, ein STANDARD-Redakteur war an Bord und erzählt Am Abend des 13. Jänners 2012 sank das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia vor der italienischen Insel Giglio. 32 Menschen starben – später sollte sich herausstellen, dass die Schuld am Unglück und vor allem an der viel zu späten und katastrophal koordinierten Evakuierung allen voran ein Mann trug: Kapitän Francesco Schettino. STANDARD-Redakteur Guido Gluschitsch, der eigentlich Experte für Mobilität ist, war an Bord der Costa Concordia. Er war damals auf Hochzeitsreise und erzählt, wie er den Untergang des Ozeanriesen erlebt hat. Italien-Korrespondent Dominik Straub fasst zusammen, wie genau es zu dem Unglück kommen konnte und wer schließlich für die Katastrophe zur Verantwortung gezogen wurde.

  20. Welche Strategien andere Länder gerade verfolgen, welche neuen Erkenntnisse es über die Omikron-Variante gibt und ob "kontrollierte Durchseuchung" funktionieren kann In zwei Monaten könnte jeder Zweite in Europa mit der Omikron-Variante des Coronavirus infiziert gewesen sein. Diese Hiobsbotschaft hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am gestrigen Dienstag verkündet und sich dabei auf eine Hochrechnung berufen. Können wir diese Welle überhaupt noch aufhalten? Wie fatal ist es, wenn Omikron "durchrauscht"? Welche Maßnahmen europaweit ausprobiert werden und wie gut diese Wege funktionieren, ordnet Wissenschaftsredakteur Klaus Taschwer heute für uns ein. Er erklärt auch, wieso die "kontrollierte Immunisierung", sprich die langsame Durchseuchung, die in Österreich gerade passiert, ziemlich danebengehen könnte.