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- 28.10.202126 min
Wieso die Zahl der neuen Corona-Fälle so stark steigt, welche Maßnahmen wirklich helfen und wann ein Lockdown für Ungeimpfte kommen könnte Wieso steigen die Corona-Zahlen plötzlich so stark an? Und: Was kann man dagegen tun? Diese Fragen bereiten gerade der Bundesregierung, aber auch vielen Corona-Expertinnen und -Experten in Österreich Kopfzerbrechen. Ob der Stufenplan zur Pandemiebekämpfung ausreichend ist, wieso einige Bundesländer schon jetzt einen Alleingang starten und ob so oder so alles auf einen Lockdown für die Ungeimpften hinausläuft, erklärt die Leiterin des Gesundheitsressorts des STANDARD, Pia Kruckenhauser.
- 27.10.202126 min
Wieso aufkommender Wind die Situation verschärft, ob Wohngebiete bedroht sind und was wir über die Ursache des Feuers wissen Es ist einer der größten Waldbrände, die es in Österreich seit Jahren gegeben hat – und er ist noch lange nicht unter Kontrolle. In Hirschwang an der Rax im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich kämpfen seit Montag hunderte Einsatzkräfte gegen die Flammen. Wieso ein angekündigter Wetterumschwung ihnen Sorgen bereitet und ob auch Wohngebiete von den Flammen bedroht sind, erklärt Irene Brickner, die für den STANDARD vor Ort ist. Und Wissenschaftsredakteurin Julia Sica weiß, welcher Hauptgrund hinter Waldbränden steckt und wie diese in den allermeisten Fällen verhindert werden könnten.
Die Erkältungsviren sind zurück. Unsere Immunsysteme sind nach den Lockdowns der letzten Winter nicht mehr viel gewöhnt. Kann das, speziell für Kinder, gefährlich werden? Die Corona-Zahlen in Österreich steigen, und auch sonst hustet, niest und schnieft das Land kollektiv. Aber: Kommt uns das nur so vor, weil in den letzten Jahren so viel weniger Menschen einfach einmal krank waren? Oder sind unsere Immunsysteme nichts mehr gewöhnt? Könnte das für Kinder sogar richtig gefährlich werden? Das erklärt Pia Kruckenhauser, die das Gesundheitsressort beim STANDARD leitet.
- 22.10.202125 min
Die Zahl der Neuinfektionen steigt rapide, die Impfkampagne stockt: Droht die Situation in Österreich erneut außer Kontrolle zu geraten? Die Corona-Zahlen steigen, immer mehr Erkrankte müssen im Spital behandelt werden. Kurzum: Es fühlt sich gerade alles an wie ein sehr, sehr unangenehmes Déjà-vu. Schon am Donnerstag hat die Ampelkommission mehrere Bundesländer auf rot geschaltet. Am Freitag besprechen die Bundesregierung und die Landeshauptleute, wie es weitergehen soll. Ob ein neuer Lockdown droht und welche weiteren Maßnahmen kommen könnten, weiß Gesundheitsredakteurin Pia Kruckenhauser. Sie erklärt außerdem, was die hohen Zahlen für Geimpfte bedeuten und was es mit der neuen Delta-Plus-Variante auf sich hat.
- 21.10.202129 min
Welche Regeln ab 1. November am Arbeitsplatz gelten und wieso Wiens PCR-Test-Angebot womöglich nicht so betrugssicher ist wie gedacht Die österreichische Bundesregierung führt die 3G-Regel am Arbeitsplatz ein. Am Donnerstag wird sie beschlossen, am 1. November tritt sie in Kraft. Nach einer zweiwöchigen Übergangsfrist darf nur noch arbeiten gehen, wer gegen Covid geimpft, darauf getestet oder davon genesen ist. Wie genau die Regelung funktioniert, welche Strafen drohen und welche Kritikpunkte es gibt, erklärt Wirtschaftsredakteur Aloysius Widmann. Wie fälschungssicher die PCR-Tests beim Wiener Modell Alles gurgelt sind, hat sich STANDARD-Redakteur Guido Gluschitsch angesehen.
Zwei tote Geflüchtete an der burgenländischen Grenze sorgen für Betroffenheit. Wieso sich die Migrationslage wieder zuspitzt und was die EU und Österreich tun wollen Soldaten des österreichischen Bundesheeres kontrollieren einen überfüllten Kleinbus an der burgenländischen Grenze – und finden zwei tote junge Männer unter den Passagieren. Bei den Toten handelt es sich um Flüchtlinge, der Fahrer des Autos, der mutmaßliche Schlepper, flüchtet. Dieser tragische Vorfall hat in Österreich erneut die Debatte über Migration und die steigenden Flüchtlingszahlen angefacht. Wieso derzeit wieder deutlich mehr Menschen nach Österreich flüchten, welche internationalen Konflikte mit hineinwirken und ob die Europäische Union einen Masterplan in Sachen Migration hat, das erklären Innenpolitikredakteurin Irene Brickner und Außenpolitikredakteur Kim Son Hoang.
- 19.10.202117 min
Wer in den Korruptionsermittlungen noch Kronzeuge werden könnte und wieso Deals mit der Staatsanwaltschaft nicht möglich sind Seit die Ermittlungen gegen Sebastian Kurz (ÖVP) und sein enges Umfeld sowie Meinungsforscherinnen und die Macher der Zeitung "Österreich" bekannt wurden, wird spekuliert: Könnte jemand zu seinem eigenen Vorteil auspacken und die anderen schwer belasten? Immer vorausgesetzt, es sind Straftaten begangen worden – es gilt die Unschuldsvermutung. Ob jemand als Kronzeuge aussagen könnte, welche Deals mit der Staatsanwaltschaft in Österreich überhaupt möglich wären und ob vielleicht sogar der ehemalige Kurz-Vertraute und Ex-Öbag-Chef Thomas Schmid noch zum Kronzeugen werden könnte, erklärt Michael Simoner aus dem Innenpolitik-Ressort.
DER STANDARD und das Burgtheater haben die wichtigsten Chatprotokolle in der ÖVP-Korruptionsaffäre vertont. Machen Sie sich selbst ein Bild Am 6. Oktober 2021 erschüttern Hausdurchsuchungen im Bundeskanzleramt, im Finanzministerium und in der ÖVP-Zentrale die Republik. Die Ermittler der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft haben einen schwerwiegenden Verdacht: Das Team um Sebastian Kurz soll im Jahr 2016 Umfragen und die Berichterstattung in der Tageszeitung Österreich manipuliert und das alles mit Steuergeld finanziert haben. Das mutmaßliche Motiv: Kurz sollte im Vorfeld der Nationalratswahl 2017 als neuer Spitzenkandidat der ÖVP installiert werden. Beschuldigt werden Sebastian Kurz als Anstifter. Dazu sein engstes Umfeld wie der einstige Top-Beamte im Finanzministerium, Thomas Schmid sowie Pressesprecher Johannes Frischmann. Dem Medienmacher Wolfgang Fellner wird Bestechung vorgeworfen. Und der Meinungsforscherin Sabine B. Beitragstäterschaft zur Untreue. Alle Genannten bestreiten die Vorwürfe. Für sie gilt die Unschuldsvermutung. Der Plan, den die Staatsanwälte vermuten, lässt sich anhand von Chats rekonstruieren, die die Ermittler ausgewertet haben. DER STANDARD und die Schauspieler und Schauspielerinnen des Burgtheaters haben in 15 Kapiteln gemeinsam die wesentlichen Chats vertont. Und das hören Sie in der heutigen Folge von Thema des Tages. Warum? Ganz einfach: Damit sie sich selbst ein Bild von den Vorwürfen machen können. In diesen Chats kommen auch Presse-Chefredakteur Rainer Nowak sowie der damalige Finanzminister Hans Jörg Schelling und dessen Sprecherin vor. Sie alle werden nicht Beschuldigte geführt. Das tun wir tatsächlich. Alles zur Korruptionsaffäre werden wir weiter hier in Thema des Tages und auf derStandard.at berichten. Sie hörten Daniel Jesch als Sebastian Kurz. Nils Strunk als Thomas Schmidt, Christoph Luser als Johannes Fishman, Robert Reinagl als Wolfgang Fellner und Rainer Nowak, Regina Fritsch als Sabine B. und die Schelling-Sprecherin, Dörte Lyssewski war die Erzählerin. Das Drehbuch und die Zusammenstellung der Chatprotokolle stammte von Fabian Schmid. Regie führte Martin Kusej. Redaktion Martin Kotynek. Schnitt: Celik Harun. Ton: Maximilian Klamm.
- 15.10.202122 min
Wieso die Opposition um Beweismittel fürchtet, warum die Regierung die Löschaktion stoppte und was die Angelegenheit so verdächtig macht Eine groß angelegte Löschaktion im Bundeskanzleramt sorgt für Aufregung. Zahlreiche Mails und Kalendereinträge, die älter als ein Jahr sind, sollten am 10. November gelöscht werden. Die Opposition protestierte – Türkis-Grün ließ die Aktion stoppen. Wollte man hier, wie SPÖ, FPÖ und Neos vermuten, mögliches Beweismaterial verschwinden lassen? Oder war die Aktion reine Routine, wie die Regierung behauptet? Darüber spreche ich mit Eric Frey vom STANDARD. Falls Sie in der aktuellen Regierungskrise drohen den Überblick zu verlieren: Morgen startet der Podcast "Inside Austria", der in Kooperation mit dem Spiegel den Aufstieg und Fall von Sebastian Kurz rekonstruiert. Eine große Rolle spielten dabei bekannterweise die Chats vom Handy des Ex-Öbag-Chefs Thomas Schmid. Diese ließ der STANDARD diese Woche von Burgschauspieler*innen einsprechen. Das Video erscheint morgen Samstag – gemeinsam STANDARD-Chefredakteur Martin Kotynek hören wir am Ende dieser Folge schon einmal rein.
- 15.10.20212 min
Der neue Podcast von DER STANDARD und DER SPIEGEL recherchiert und rekonstruiert die größten politischen und gesellschaftlichen Ereignisse in Österreich Ein System aus Intrigen und Korruption? Zsolt Wilhelm vom STANDARD und Sandra Sperber vom SPIEGEL rekonstruieren anhand von hunderten Seiten vertraulicher Ermittlungsakten, die beiden Medien vorliegen, Sebastian Kurz unglaublichen Aufstieg und seinen Fall. Ab jetzt jeden Samstag mit einer neuen Podcast-Folge.
- 14.10.202121 min
In welchen Fällen derzeit gegen Sebastian Kurz ermittelt wird und wie seine Rückkehr ins Kanzleramt funktionieren könnte – oder eben nicht Sebastian Kurz (ÖVP) ist zurück im Nationalrat – wenn auch nicht auf der Regierungsbank. Am Donnerstag wurde er als Abgeordneter angelobt. Er übernimmt die Rolle des Klubchefs – bis er als Bundeskanzler zurückkehren will. Dafür müssen aber erst die Vorwürfe rund um angebliche Inseratenkorruption geklärt werden, die ihn zum Rücktritt gezwungen haben. Und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Falschaussage gibt es auch noch. Mit welchen Vorwürfen sich Kurz derzeit genau konfrontiert sieht, das erklärt Innenpolitikredakteur Jan Michael Marchart. Und unter welchen Umständen und ob überhaupt ein Comeback von Kurz als Kanzler denkbar ist, das erklärt der Leiter des innenpolitischen Ressorts des STANDARD, Michael Völker.
- 13.10.202128 min
Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) hat seinen Finanzplan präsentiert. Wohin fließt das meiste Geld? Wie grün ist das Budget? Wer zahlt die Rechnung? Dass Finanzminister Gernot Blümel von der ÖVP sein Budget am Mittwoch im Nationalrat präsentieren konnte, ist ein Sieg für die türkis-grüne Regierung. Vor ein paar Tagen hätte wohl noch niemand darauf vertraut, dass die Koalition heute überhaupt noch existiert. Die Regierungskrise rund um die Korruptionsermittlungen gegen Altkanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und sein engstes Umfeld hatte die Republik fest im Griff. Diese Krise ist vorerst überwunden – und Blümel gab sich in seiner Rede zum Budget ganz auf die Zukunft fokussiert. Aber hält das Budget, was Blümel verspricht? Wer zahlt die neuen Schulden? Und fließt das Geld überhaupt in die richtigen Bereiche? Das erklärt Eric Frey vom STANDARD.
Die Meinungsforscherin Sabine B. wurde festgenommen. Welche Rolle soll sie in der Inseratenaffäre gespielt haben? Was müssen die weiteren Beschuldigen befürchten? Es ist die erste Festnahme bei den Ermittlungen in der angeblichen türkisen Inseratenaffäre. Die Meinungsforscherin Sabine B. soll Beweismittel vernichtet haben, deshalb wurde sie am Dienstagvormittag festgenommen. Für sie und alle weiteren Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung. Wie ist B. in die Korruptionsermittlungen, wegen denen Sebastian Kurz als Kanzler zurücktreten musste, verstrickt? Wirtschaftsredakteurin Renate Graber und Innenpolitikredakteur Fabian Schmid erklären, welche Rolle sie gespielt haben soll, welche weiteren Akteurinnen und Akteure aus Kurz' engstem Umfeld involviert sind und ob sie mit Kurz untergehen würden oder doch jemand auspacken könnte.
- 11.10.202124 min
Wo der neue Bundeskanzler politisch steht, ob die ÖVP schon an Neuwahlen arbeitet und welchen Schaden Österreichs Demokratie in den vergangenen Tagen erlitten hat Die neue Woche beginnt mit einem neuen Bundeskanzler: Der bisherige Außenminister Alexander Schallenberg wurde angelobt, die Regierungskrise rund um Korruptionsermittlungen gegen den nunmehrigen Altkanzler Sebastian Kurz und seine engsten Vertrauten sollte beendet sein. Aber ist dem wirklich so? Oder schmiedet die ÖVP im Hintergrund Pläne für Neuwahlen? Das erklärt Eric Frey vom STANDARD. Er führt außerdem aus, wie sehr diese Krise das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik beschädigt hat – und wieso manche dennoch auf positive Nebeneffekte hoffen.
- 10.10.202124 min
Was die türkis-grüne Regierung und Österreich mit Kanzler Schallenberg erwartet, was das für die Ermittlungen gegen Kurz bedeutet und wieso er weiter den Ton angeben wird Am Freitag sah die Welt noch ganz anders aus. Da hieß es vonseiten der führenden ÖVP-Ministerinnen und -Minister, ohne Sebastian Kurz als Bundeskanzler würden die Türkisen nicht weiterregieren. Nur wenige Stunden später, am Samstagabend, kam es dann zum Knalleffekt: Kurz tritt doch zurück und überlässt sein Amt dem bisherigen Außenminister Alexander Schallenberg. Wie es zu diesem Rückzug in letzter Sekunde gekommen ist und wie es jetzt mit der türkis-grünen Regierung weitergeht, das erklärt uns gleich unser Innenpolitik-Ressortchef Michael Völker. Und wir sprechen auch über die strategischen Schachzüge hinter diesen Entscheidungen und die Frage, was das alles für die strafrechtlichen Ermittlungen gegen Kurz und dessen Team bedeutet.
Wieso das Misstrauensvotum am Dienstag Kurz' Ende als Bundeskanzler bedeuten könnte, wie die ÖVP sich positioniert und welche Erkenntnisse neue Ermittlungsakten liefern Viele Österreicherinnen und Österreicher fragen sich: Haben wir eigentlich noch eine Bundesregierung? Seit die Grünen die Handlungsfähigkeit des Bundeskanzlers angezweifelt haben, steht die türkis-grüne Koalition auf wackligen Beinen. Hintergrund sind die Ermittlungen der WKStA gegen ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz und einige seiner Vertrauten in einer mutmaßlichen Korruptionsaffäre. Aber wie geht es nun weiter? Der STANDARD-Innenpolitik-Chef Michael Völker erklärt, wie viel Rückhalt Sebastian Kurz in der ÖVP noch hat, wieso die Grünen in einem ziemlichen Dilemma stecken und ob womöglich der Bundespräsident die Sache in die Hand nehmen muss. Und der STANDARD-Innenpolitik-Redakteur Fabian Schmid erzählt, welche Erkenntnisse neu aufgetauchte Ermittlungsakten liefern.
Übersteht die Regierung die Krise – oder zerbricht Türkis-Grün? Und welche Szenarien sind danach möglich? Nachdem die türkis-grüne Koalition wegen Korruptionsermittlungen gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und sein engstes Umfeld in die Krise geschlittert ist, zweifelt der grüne Juniorpartner an der Handlungsfähigkeit des Regierungschefs. Deshalb hat der Bundespräsident am Donnerstag die Parteichefs von ÖVP, Grünen und der SPÖ zu sich bestellt. Am Freitag sind die FPÖ und die Neos dran. Die große Frage, die im Raum steht: Wie soll Österreich weiterregiert werden? Ob Neuwahlen, eine Expertenregierung oder eine Vierparteienregierung auf uns zukommt – wir besprechen die möglichen Szenarien mit Michael Völker und Katharina Mittelstaedt aus dem Innenpolitikressort.
- 07.10.20218 min
Die Grünen zweifeln an der Handlungsfähigkeit des Kanzlers. Die Vorwürfe gegen die ÖVP und wie es nun weitergeht Nach den Hausdurchsuchungen im Kanzleramt, dem Finanzministerium, der ÖVP-Zentrale und dem Medienhaus Österreich überschlagen sich die Ereignisse. Es geht um den Vorwurf der Inseratenkorruption. Die zentralen Fragen lauten: Wie lange ist Sebastian Kurz noch Bundeskanzler? Und übersteht die türkis-grüne Regierung diese Affäre? Darauf gibt es zum jetzigen Zeitpunkt am Donnerstagvormittag noch keine Antworten. Im Laufe des Tages dürfte bekannt werden, wie es weitergeht. Bis dahin fassen wir in aller Kürze die wichtigsten Ereignisse der letzten 24 Stunden für Sie zusammen und sehen uns an, wie die betroffenen Parteien, Politiker und weiteren Beteiligten bisher darauf reagiert haben.
- 06.10.202123 min
Kurz und die ÖVP-Spitze im Visier der Ermittler: Was ihnen vorgeworfen wird und ob die Regierung daran zerbricht Hausdurchsuchungen in der ÖVP-Zentrale und im Kanzleramt – der Mittwochmorgen startete mit einem innenpolitischen Erdbeben. Die Behörden erheben schwere Vorwürfe gegen die türkise Parteispitze – und auch Bundeskanzler Sebastian Kurz ist einmal mehr im Visier der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft. Die Vorwürfe wiegen schwer: Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit stehen im Raum. Und: ein mutmaßlicher Deal mit der Tageszeitung "Österreich". Mediale Manipulation für Inserate in Millionenhöhe, so der Verdacht. Was wir über die aktuellen Ermittlungen wissen und wie ernst es für Kurz und die ÖVP jetzt werden könnte, das erklären Innenpolitikredakteur Fabian Schmid und Renate Graber aus dem Wirtschaftsressort.
- 05.10.202124 min
Instagram, Whatsapp und andere Facebook-Dienste sind am Montag stundenlang ausgefallen, jetzt bringt eine Whistleblowerin den Konzern zusätzlich in Bedrängnis Facebook und die dazugehörenden Dienste Whatsapp und Instagram waren am Montag stundenlang weltweit nicht erreichbar. Was wir bis jetzt über den Ausfall von historischem Ausmaß wissen, erklärt Webredakteur Andreas Proschofsky. Außerdem sprechen wir über ein anderes Ereignis, das Facebook gerade zusätzlich in die Bredouille bringt: Eine Whistleblowerin sagt ausgerechnet am Dienstag vor dem US-Senat über den Konzern aus. Ob das ein Zufall ist und was diese ehemalige Mitarbeiterin gegen Facebook vorbringt, erklärt Webredakteurin Muzayen Al-Youssef.