Thema des Tages

DER STANDARD
1906
22.10.2026
Beschreibung
"Thema des Tages" ist der Nachrichten-Podcast des STANDARD. Wir stellen die brennenden Fragen unserer Zeit und besprechen das Weltgeschehen. Neue Folgen erscheinen jeden Werktag.
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Episoden
  1. Die Virusvariante wurde im Süden Afrikas entdeckt. Wie ansteckend sie ist, ob die Impfung schützt und wie weit verbreitet sie bereit ist Im südlichen Afrika ist eine Variante des Coronavirus aufgetaucht, die Fachleute alarmiert. Sie könnte noch deutlich ansteckender sein als die Delta-Variante. Wie verbreitet ist sie? Schützen die Impfstoffe oder eine überstandene Infektion davor? Afrika-Korrespondent Johannes Dieterich und Wissenschaftsredakteur Klaus Taschwer erklären, was bisher bekannt ist.

  2. Welche Punkte im Koalitionsvertrag für Aufregung sorgen, wer welches Ministerium bekommt und ob eine rot-grün-pinke Koalition in Österreich ähnlich aussehen könnte Die deutsche Ampelkoalition steht – SPD, Grüne und FDP haben sich geeinigt. Sie haben sich sozialen Ausgleich, Klimaschutz und trotzdem keine Steuererhöhungen auf die Fahnen geschrieben. Im Koalitionsvertrag stehen außerdem einige große Neuerungen: Schwangerschaftsabbrüche werden bald leichter zugänglich, Verhütungsmittel von der Krankenkasse bezahlt, und Cannabis soll legalisiert werden. Was wir konkret über diese Änderungen wissen, welche Partei außerdem welches Ministerium bekommt und ob eine rot-grün-pinke Koalition in Österreich ähnlich aussehen könnte, erklärt Deutschland-Korrespondentin Birgit Baumann.

  3. 28 getötete Frauen, über 40 schwere Gewalttaten an Frauen: Wieso die Gewalt an Frauen nicht zurückgeht und welche Kampagnen und Hilfsangebote Opfer tatsächlich erreichen In Österreich sind im Jahr 2021 bereits 28 Frauen getötet worden, in über 40 Fällen haben die Opfer nur knapp überlebt. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs – für viel zu viele Frauen ist der gefährlichste Ort das eigene Zuhause. Der 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen, er soll auf die schwierige Situation vieler Frauen hinweisen. Wieso in Österreich so viele Frauen Gewalt erleben und warum die Zahl der Übergriffe nicht zurückgeht, darüber spreche ich mit Beate Hausbichler von dieStandard.at. Sie erklärt auch, welche Hilfsangebote und Kampagnen gegen Gewalt an Frauen es gibt und wieso es mehr Männer braucht, die sich in diesen engagieren.

  4. Was Ungeimpften durch die Impflicht droht und ob sie womöglich nur eine Drohkulisse ist Wer sich in Österreich nicht gegen das Coronavirus impfen lässt, dem drohen ab Februar Strafen. Die Bundesregierung hat angekündigt, eine Impfpflicht einzuführen. Denn noch immer hat sich ein Drittel der Bevölkerung nicht impfen lassen. Das Ergebnis waren zuletzt überfüllte Intensivstationen und täglich zwischen 10.000 und 15.000 Neuinfizierte. Wie soll diese Impfpflicht genau funktionieren? Was droht Impfgegnern, die sich auch dann nicht impfen lassen wollen? Und welche Parteien tragen die Impfpflicht eigentlich mit? Das erklären Rechtsredakteur Jakob Pflügl sowie Gabriele Scherndl und Sebastian Fellner aus dem Innenpolitik-Ressort.

  5. Wieso die Lockdown-Regelung an den Schulen heftig kritisiert wird und was Kinder und Jugendliche selbst dazu sagen Die Schulen sind offen – allerdings soll nur hingehen, wer unbedingt muss. Wer das ist, das sollen Eltern sowie Schülerinnen und Schüler selbst entscheiden. Mit dieser Regelung für den neuen Lockdown waren viele überfordert und unzufrieden. Wie es in den Schulen heute zuging und welche Kritik es an der Regelung gibt, erklären die Innenpolitik-Redakteurinnen Rosa Winkler-Hermaden und Colette Schmidt. Außerdem haben wir Kinder und Jugendliche gefragt, wie sie selbst die aktuelle Schulsituation finden.

  6. Welche Maßnahmen ab Montag gelten und was wir bisher über die angekündigte Impfpflicht wissen Freitagvormittag hat die Bundesregierung verkündet, was viele bereits seit Tagen auf sich zukommen sahen: Ab Montag muss Österreich wieder in den Lockdown, egal ob geimpft oder ungeimpft. Außerdem will die Regierung mit Februar eine Impfpflicht einführen – um weitere Lockdowns zu verhindern. Wie diese aussehen soll und welche Maßnahmen ab Montag auf uns zukommen, erklärt Innenpolitikredakteur Sebastian Fellner.

  7. Die erste Patientin liegt mit einer Ivermectin-Vergiftung auf der Intensivstation. Wie gefährlich ist das Tiermedikament, für das auch FPÖ-Chef Kickl warb? Wer hätte gedacht, dass diese Warnung einmal nötig sein wird: Bitte nehmen Sie das Pferdeentwurmungsmittel Ivermectin nicht zur Corona-Prävention ein! Mit dieser Aufforderung ging nun sogar die Herstellerfirma selbst an die Öffentlichkeit, so groß ist das Problem mit dem Missbrauch des Präparats mittlerweile. In Österreich wurde nun zum ersten Mal bekannt, dass eine Person mit einer Ivermectin-Vergiftung auf der Intensivstation liegt. Wie es so weit kommen konnte, wie viele Ivermectin-Fälle das ohnehin bereits überlastete Gesundheitssystem beschäftigen und ob FPÖ-Chef Herbert Kickl für seine Ivermectin-Empfehlung rechtlich belangt werden könnte, erklären die Innenpolitikredakteurinnen Lara Hagen und Gabriele Scherndl.

  8. Hilferufe aus dem Gesundheitssystem und Experten, die falsches Krisenmanagement attestieren: Hat das für die Bundes- und Landesregierungen noch Folgen? Mehr als 14.000 neue Corona-Fälle, verzweifelte Hilferufe vom intensivmedizinischen Personal – und die Politik sieht weiter zu. Immer mehr Expertinnen und Experten attestieren der Bundes- aber auch den Landesregierungen kolossales Fehlverhalten. Wird das noch Folgen haben? Bräuchte es einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum türkis-grünen Kurs durch die Krise? Oder muss man die Verantwortung am Ende doch bei den Impfgegnern suchen? Das haben sich die Innenpolitikredakteurinnen Colette Schmidt und Gabriele Scherndl genauer angesehen.

  9. Während in Salzburg das Gesundheitssystem zusammenbricht und Impfgegner Corona-Partys feiern, liefern sich die Koalitionspartner öffentlich einen Schlagabtausch Die Corona-Situation droht zu entgleisen: Während die Regierungspartner öffentlich über Maßnahmen streiten, kollabiert in Teilen des Landes das Gesundheitssystem. Und nicht nur die Zahl der Infizierten auf den Intensivstationen lässt die Alarmglocken läuten: Immer mehr Menschen greifen zu fragwürdigen bis gesundheitsschädlichen Methoden, um einer Covid-Erkrankung oder der eigentlich schützenden Impfung zu entgehen. Innenpolitikredakteurin Katharina Mittelstaedt erklärt, wieso die Regierung in so einer Situation mit Streiten beschäftigt ist. Und ihre Kollegen Lara Hagen und David Krutzler schildern, welche drastischen Folgen fehlende Information und unzureichendes Krisenmanagement haben.

  10. Welche Maßnahmen ab heute für Ungeimpfte gelten und wieso der Gesundheitsminister schon am Mittwoch nachschärfen will Ab heute gelten strenge Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte in Österreich. Die Rede ist vom Lockdown für Ungeimpfte. Doch der Gesundheitsminister hat durchblicken lassen, dass auch für Geimpfte bald eine Ausgangssperre in der Nacht kommen könnte. Was ab heute konkret gilt, welche Maßnahmen bald folgen könnten, ob es eine Impfpflicht braucht und wieso die Politik sich beim Kurs in der Corona-Pandemie wieder einmal nicht einigen kann, das erklärt Innenpolitikredakteurin Irene Brickner.

  11. Wieso die 26. Klimakonferenz unsere größte Hoffnung ist und große Länder trotzdem mit dem Feuer spielen Unsere Erde wird jeden Tag ein bisschen wärmer. Und so steuern wir Stück für Stück auf eine echte Katastrophe zu. Was jetzt geschehen muss und wer den Kampf gegen den Klimawandel verzögert, darüber rede ich heute mit meinen Kollegen Philip Pramer und Aloysius Widmann. Sie berichten für den Standard von der 26. Weltklimakonferenz in Glasgow.

  12. Wie fatal das Zögern der Politik in der Corona-Krise ist, warum die Verantwortungsträger Maßnahmen scheuen und wer die Situation für sich nützen kann Das Gesundheitssystem stößt an seine Grenzen – doch die politisch Verantwortlichen zieren sich. Wie gefährlich ist das Wegschauen und Zaudern der Politik? Wieso sprechen die Verantwortlichen vom Gesundheitsminister bis zum Kanzler in Sachen Pandemie nicht Klartext? Werden Menschenleben riskiert, um die Corona-Leugner unter den Wählern nicht zu vergraulen? Das erklärt die stellvertretende Chefredakteurin des STANDARD, Petra Stuiber. Update: Der Podcast wurde vor Bekanntgabe des Lockdowns ab Montag in Oberösterreich aufgezeichnet.

  13. Wie es in Österreich mit oder ohne harter Maßnahmen weitergehen könnte und wieso Ärzte einen Lockdown fordern Fast 11.400 neue Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden – das gab es noch nie in Österreich. Das Gesundheitspersonal schlägt Alarm, in einigen Bundesländern werden schon jetzt die Intensivbetten knapp. Wie brisant die Situation wirklich ist, weiß Innenpolitikredakteur David Krutzler. Gleichzeitig fragen sich viele angesichts der bedrohlichen Infektionszahlen und der Engpässe im Gesundheitssystem: Wie geht es weiter? Die Antwort ist kompliziert, da viel von den Maßnahmen abhängt, die nun ergriffen werden. Innenpolitikredakteurin Irene Brickner hat sich mögliche Szenarien angesehen: vom Lockdown für alle bis zu Weitermachen wie bisher.

  14. Was hinter dem Machtkampf zwischen Belarus und der EU an der polnischen Grenze steckt und wie verheerend die Folgen für die Flüchtlinge im Grenzgebiet sind Die Lage an der polnischen-belarussischen Grenze gerät immer mehr außer Kontrolle: Am Montag versuchten Migranten, die Grenze zu durchbrechen. Mit Tränengas wurden sie von polnischen Kräften zurückgedrängt. Der Vorfall zeigt die Verzweiflung, die sich unter den Flüchtlingen im Grenzgebiet zunehmend breitmacht. Denn hinter der humanitären Krise steckt ein politisches Kräftemessen: Die Migranten sind ein Druckmittel des belarussischen Machthabers Alexander Lukaschenko, der mit dem Flüchtlingsstrom die EU unter Druck setzt. Was hinter dieser Machtdemonstration steckt, wieso die EU bisher tatenlos zusah und wie der kommende Winter die Lage zusätzlich verschärft, erklären Außenpolitikredakteur Gerald Schubert und Russland-Korrespondent André Ballin.

  15. Was Sie über 2G wissen müssen, wie die neuen Regeln schon jetzt greifen und ob sie uns vor dem Lockdown für alle bewahren Wenn Sie noch nicht gegen das Coronavirus geimpft oder davon genesen sind, dann wird Ihr Alltag jetzt deutlich trister. Denn in ganz Österreich gilt seit Montag die 2G-Regel in fast allen Freizeiteinrichtungen und Kulturstätten sowie in der Gastronomie. Wie die Wirte damit umgehen und wie das kontrolliert werden soll, erklärt Rosa Winkler-Hermaden aus dem Chronik-Ressort. Wie sich 2G auf die Impfmotivation der Österreicherinnen und Österreicher auswirkt, hat sich Innenpolitik-Redakteurin Colette M. Schmidt angesehen. Und David Krutzler erklärt, ob damit ein Lockdown für alle noch einmal abgewendet wurde.

  16. Wien kündigt eine Impfstraße für Kinder an. Wie Fachleute das ohne Zulassung eines Impfstoffs für unter Zwölfjährige beurteilen, wer haftet und wie die Kinderimpfung abläuft Wien richtet eine Impfstraße für Kinder unter zwölf Jahren ein – obwohl es für sie in Europa noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt. Die Stadt reagiert mit dem Angebot auf die angeblich riesige Nachfrage der Eltern. Empfohlen wird die Kinderimpfung damit aber nicht, betont Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ). Wer somit rechtlich haftet, ob Kinderärztinnen und -ärzte die Impfung empfehlen und ob andere Bundesländer ähnliche Angebote schaffen wollen, erklären Innenpolitikredakteur David Krutzler und Gesundheitsredakteurin Pia Kruckenhauser.

  17. Welche Maßnahmen heute Donnerstag verkündet wurden und was an den Lockdown-Gerüchten dran ist Mehr als 8.500 Corona-Neuinfektionen im Verlauf eines Tages bereiten nicht nur vielen Österreicherinnen und Österreichern, sondern auch der Politik zunehmend Sorgen. Oberösterreich und Wien haben deshalb am Donnerstag Verschärfungen der Corona-Regeln verkündet, Freitag werden bundesweite Maßnahmen diskutiert. Was an den Gerüchten dran ist, dass hinter verschlossenen Türen bereits ein Lockdown – auch für Geimpfte – diskutiert wird, welche Maßnahmen morgen verkündet werden dürften und wie 2,5G – also Zugang nur noch für Genesene, Geimpfte und PCR-Getestete – hinsichtlich fehlender Testangebote auf dem Land funktionieren soll, erklärt Innenpolitikredakteur Sebastian Fellner.

  18. Wieso die Corona-Booster-Impfung für alle ab 18 Jahren empfohlen wird, ob Kreuzimpfungen nun ratsam wären und ob der dritte Stich auch Genesene betrifft Jetzt sollen wir uns also alle noch ein drittes Mal gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Empfehlung für den dritten Stich für alle war bereits absehbar – kam nun aber für viele schneller als erwartet. Das Nationale Impfgremium empfiehlt ab sofort allen über 18-Jährigen, sich sechs Monate nach der Vollimmunisierung noch einmal "boostern" zu lassen. Ist der dritte Stich somit Pflicht für alle, die als geimpft gelten wollen? Wirkt die Corona-Schutzimpfung schlechter, als anfangs behauptet wurde? Und kommt in einem halben Jahr dann der vierte, in einem Jahr der fünfte Stich? Antworten liefert Gesundheitsredakteurin Pia Kruckenhauser.

  19. Wird in Glasgow der Klimawandel gestoppt? Oder folgen den großen Reden am Ende doch keine Taten? Wir schaufeln unser eigenes Grab – diese harten Worte fand UN-Generalsekretär António Guterres zum Auftakt des Weltklimagipfels in Glasgow in Schottland. Auch viele andere anwesende Staats- und Regierungschefs pflichteten ihm bei und forderten in drastischen Ansprachen Maßnahmen gegen den Klimawandel. Die große Frage bleibt aber: Werden diesen Worten auch Taten folgen? Sind Länder wie China und Russland überhaupt bereit, etwas gegen die Erderwärmung zu unternehmen? Und wenn nicht: Wie sollen globale Klimasünder zur Verantwortung gezogen werden? Antworten auf diese Fragen liefert Wirtschaftsredakteurin Nora Laufer.

  20. Wieso Marsalek in Österreichs Sicherheitskreisen bestens vernetzt war und in welchen innenpolitischen Skandalen er seine Finger im Spiel hatte Seit mehr als einem Jahr fahnden Behörden auf der ganzen Welt nach Jan Marsalek. Dem ehemaligen Wirecard-Boss wird vorgeworfen, im Bilanzfälschungsskandal bei dem Zahlungsdienstleister hauptverantwortlich gewesen zu sein. 1,9 Milliarden Euro wurden dort angeblich bilanziert, die es nie gab. Doch Marsalek hat auch verdächtige Kontakte in die Welt der Geheimdienste gepflegt. Seine Verbindungen nach Österreich spielen dabei eine entscheidende Rolle. Nach und nach kommen nun Informationen ans Licht, die nahelegen, dass er in eines der größten Sicherheitslecks der österreichischen Geschichte verstrickt sein könnte. Ist Jan Marsalek mehr als ein flüchtiger Wirtschaftskrimineller? Spionierte er womöglich auf internationaler Ebene – und nutzte Österreich dafür als Drehscheibe? All das erklärt Innenpolitikredakteur Fabian Schmid.