Thema des Tages

DER STANDARD
1907
23.10.2026
Beschreibung
"Thema des Tages" ist der Nachrichten-Podcast des STANDARD. Wir stellen die brennenden Fragen unserer Zeit und besprechen das Weltgeschehen. Neue Folgen erscheinen jeden Werktag.
Häufig erwähnt
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Episoden
  1. Wie ab Mittwoch Restaurant-, Theater- und Stadionbesuche möglich sind und wie "getestet, geimpft oder genesen" definiert werden Morgen, Mittwoch, öffnen Gastronomie, Kultureinrichtungen, Sportstätten und Co wieder ihre Türen. Rein dürfen alle, die getestet, geimpft oder genesen sind. Wie genau man zu einem passenden Attest kommt, was im privaten Raum gilt und wann auch die letzten Regulierungen fallen könnten, erklären Gabriele Scherndl und Verena Kainrath vom STANDARD.

  2. Gegen den Bundeskanzler wird wegen des Verdachts der Falschaussage ermittelt. Wie die ÖVP damit umgeht und ob Neuwahlen in der Luft liegen Die Opposition will Finanzminister Gernot Blümel und Bundeskanzler Sebastian Kurz (beide ÖVP) angesichts der Ermittlungen gegen sie zum Rücktritt bewegen. Wie die ÖVP damit umgeht, warum die Grünen immer mehr unter Druck geraten und ob es tatsächlich Neuwahlen geben könnte, erklären Fabian Schmid und Gerald John vom STANDARD.

  3. Wie Elon Musk die Krypto-Kurse beeinflusst, wie umweltschädlich Bitcoin und Co sind und ob wir in Zukunft sogar Wurstsemmeln mit Bitcoin, Dogecoin und Ether bezahlen werden Tesla-Gründer Elon Musk versetzt die Krypto-Bubble in Aufruhr. Eigentlich war Musk ein großer Befürworter von Bitcoin und Co – doch jetzt hat er innerhalb einer Woche gleich zweimal den Kurs auf Talfahrt geschickt. Zuletzt am Donnerstag, als er ankündigte, Tesla werde Bitcoin nicht mehr als Zahlungsart akzeptieren. Und zwar, weil das sogenannte Schürfen der Kryptowährung nicht nachhaltig sei. Warum Kryptowährungen schlecht fürs Klima sind, wieso sie so anfällig für Kursmanipulationen sind und ob das digitale Geld dennoch die Zukunft ist, erklären Stefan Mey und Alexander Hahn vom STANDARD.

  4. Maria Sterkl berichtet aus Israelischen Grenzgebieten von ihren Eindrücken in Mitten kriegsähnlicher Zustände Raketen auf Tel Aviv, Luftangriffe auf Gaza, Tote und Verletzte auf beiden Seiten – und das innerhalb weniger Tage. Der Konflikt zwischen Israel und Palästinensern ist so heftig eskaliert, wie seit Jahren nicht mehr. Viele Faktoren spielten dabei zusammen: Die abgesagte Palästinenser-Wahl, geplante Delogierungen palästinensischer Familien in Ostjerusalem, der von Gewalt überschattete Jerusalem-Tag. Für den STANDARD berichtet Korrespondentin Maria Sterkl aus Israel. Wir erreichten sie im Grenzgebiet, wo sie uns vor dem Hintergrund heulender Sirenen und in Mitten kriegsähnlicher Zustände von ihren Eindrücken berichtet.

  5. Die WKStA verdächtigt Sebastian Kurz der Falschaussage. Was ihm juristisch und politisch droht Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) ermittelt gegen Sebastian Kurz (ÖVP). Ihm wird Falschaussage im Ibiza-Untersuchungsausschuss vorgeworfen. Konkret soll er in der Causa Öbag die Unwahrheit gesagt haben. Was es mit den Vorwürfen auf sich hat, welche politischen und juristischen Konsequenzen drohen und ob der Kanzler rücktrittsreif ist, erklärt Fabian Schmid vom STANDARD.

  6. Die EU plant, eine Bargeld-Obergrenze einzuführen. Was diese bringen soll und ob sie der Anfang vom Ende des Bargelds ist Die EU möchte in Zukunft nur noch Barzahlungen bis zu 10.000 Euro erlauben. So soll Geldwäsche unterbunden werden. Wie das genau funktionieren soll, ob die Union Bargeld auf lange Sicht ganz abschaffen will und wieso viele Menschen dagegen Sturm laufen, erklären Leopold Stefan und Aloysius Widmann vom STANDARD.

  7. Nächsten Mittwoch sperren in Österreich Gastronomie, Hotels und Freizeitbetriebe wieder auf. Was Sie dazu wissen müssen Am 19. Mai macht Österreich einen großen Schritt in Richtung Normalität. Restaurants und Cafés sperren auf, Kultur und Sport können wieder umfangreicher stattfinden, und auch Urlaub wird wieder möglich sein. Welche Regeln gelten und wo es mit diesen Probleme geben könnte, erklären Irene Brickner und Klaus Taschwer vom STANDARD. Und wir sprechen über die Probleme von Eintrittstests und wieso wir trotz Impfungen die Herdenimmunität wohl nicht mehr erreichen werden.

  8. Der Finanzminister hat Mails erst nach Aufforderung durch den Präsidenten weitergegeben. Jetzt wühlt die Opposition in tausenden Seiten an Unterlagen. Was dahintersteckt Das gab's noch nie: Bundespräsident Alexander Van der Bellen musste bei Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) intervenieren, damit dieser Mails an den Ibiza-U-Ausschuss weitergibt. Das tat er dann zwar – allerdings in ausgedruckter Form, wobei die Korrespondenz mehrere Kartons füllt. Angeblich, da der Inhalt der Geheimhaltung unterliegt. Warum die Opposition kocht, was es mit den Mails auf sich hat und ob Blümel und die Kurz-ÖVP sich über das Gesetz stellen, erklärt Sebastian Fellner vom STANDARD.

  9. 06.05.2021
    15 min

    Der Sommer steht vor der Tür und Auslandsurlaube dürften endlich wieder möglich sein. Welche Regeln wo gelten, und was man beachten muss Unkompliziertere Corona-Tests, immer mehr Geimpfte und sinkende Infektionszahlen – der Sommer 2021 verspricht eine Rückkehr in ein normaleres Leben. Die meisten können es deshalb schon fast nicht mehr erwarten, endlich wieder einen Sommerurlaub im Ausland zu verbringen. Ob wir schon jetzt buchen sollten und wo welche Corona-Regeln gelten, erklärt Markus Böhm vom STANDARD.

  10. Was bei den PCR-Tests eines dubiosen Labors schieflief – und warum die Tiroler Politik in den Skandal verstrickt ist Das Unternehmen HG Pharma hat im Auftrag der Tiroler Landesregierung hunderttausende PCR-Tests durchgeführt – und damit Millionen verdient. Allerdings gab es dafür keine Ausschreibung und jetzt steht auch die Qualität der Tests in der Kritik. Wieso Experten dem Labor nicht trauen, warum die Tiroler Landesregierung dem Unternehmen trotzdem den Auftrag erteilte und welche politischen Folgen das nun hat, erklärt Tirol-Korrespondent Steffen Arora vom STANDARD.

  11. Die Regierung hat nach dem Gewaltschutzgipfel mehr Geld und Maßnahmen für den Schutz von Frauen versprochen. Wieso es trotzdem Kritik hagelt Neun Frauen sind im Jahr 2021 in Österreich bereits ermordet worden, fünf sind dem Tod nur knapp entronnen. Und diese Taten sind nur die Spitze des Eisbergs. Die österreichische Regierung hat nun nach einem Gipfeltreffen Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen angekündigt. Wieso diese Versprechen auf scharfe Kritik stoßen und wie Femizide in Österreich wirklich verhindert werden könnten, erklären Lara Hagen und Beate Hausbichler vom STANDARD.

  12. Der Lockdown in Ostösterreich endet – gleichzeitig erreicht die indische Virusvariante Europa und Impfverweigerer erschweren den Kampf gegen die Pandemie Österreich kehrt aus der "Osterruhe" zurück – in Wien und Niederösterreich sperrt damit auch der Handel wieder auf. Die Hoffnungen liegen auf den Fortschritten des staatlichen Corona-Impfprogramms. Was die Lockdown-Lockerungen bringen und wieso Experten die Verbreitung der sogenannten indischen Mutation alarmiert, erklären Gabriele Scherndl und Klaus Taschwer vom STANDARD. Und wie fatal Impfverweigerer und Impflücken in der Bevölkerung für den Kampf gegen die Pandemie sind, erklärt Eja Kapeller vom STANDARD.

  13. 01.05.2021
    13 min

    Der Tag der Arbeit wird wegen der Corona-Krise weitgehend ohne Aufmärsche und Volksfeste begangen. Aber wie geht es der SPÖ eigentlich? Die Feierlichkeiten 1. Mai fallen schon zum zweiten Mal in Folge aufgrund der Corona-Pandemie aus. Die SPÖ begeht den Tag der Arbeit vorwiegend online. Doch gibt es für die Sozialdemokraten in Österreich überhaupt Grund zum Feiern? Zuletzt sorgten der Rückzug des burgenländischen Landeshauptmanns Hans Peter Doskozil aus der Bundespartei und ÖVP-Anschuldigungen an die Wiener Stadtpartei rund um Freunderlwirtschaft für Schlagzeilen. Katharina Mittelstaedt vom STANDARD erklärt, was sich aktuell hinter den Kulissen der SPÖ tut.

  14. 30.04.2021
    22 min

    In der Nacht auf Freitag erschoss ein Mann in Wien seine Ex-Freundin. Tatverdächtig ist angeblich jener Bierwirt, der Sigi Maurer sexistische Nachrichten geschrieben haben soll Schon wieder ist in Österreich eine Frau umgebracht worden. Ausgerechnet jener Bierwirt, der der Grünen-Politikerin Sigi Maurer obszöne Nachrichten geschickt haben soll, ist anscheinend dringend tatverdächtig. Er soll seiner 35-jährigen Ex-Freundin in der Nacht auf Freitag in den Fuß und in den Kopf geschossen haben. Die Frau erlag kurze Zeit später ihren Verletzungen. Nina Weißensteiner vom STANDARD erklärt, was wir bis jetzt über den Fall wissen. Ihre Kollegin Beate Hausbichler erläutert, warum Gewalt an Frauen auch strukturelle Ursachen hat. Und STANDARD-Redakteurin Muzayen Al-Youssef erklärt, warum das "Hass im Netz"-Gesetz, das durch den Fall Maurer ins Rollen gebracht wurde, ausgerechnet jetzt zu kippen droht.

  15. Niederösterreich öffnet ab Montag gestaffelt die Impfanmeldung für alle. Wann die anderen Bundesländer nachziehen und ob die Impfpriorisierung damit Geschichte ist Ab 3. Mai können sich alle Niederösterreicher für die Corona-Schutzimpfung anmelden. Die Termine werden gestaffelt nach Altersgruppen über eine Woche vergeben. Wieso Niederösterreich diesen Vorstoß wagt, ob auch andere Bundesländer bald nachziehen und warum manche Experten den Schritt für verfrüht halten, erklärt Irene Brickner vom STANDARD.

  16. Angehörige und Opfer des Terroranschlags von Wien klagen die Republik. Wieso es so weit kommen konnte und wo die Ermittlungen ein halbes Jahr nach dem Anschlag stehen Vor rund einem halben Jahr erschütterte ein Terroranschlag in Wien das ganze Land. Damals gab es in der Öffentlichkeit Beileidsbekundungen und Hilfsversprechen, seitdem fühlen sich Opfer und Angehörige von der Republik allerdings im Stich gelassen. Sie gehen jetzt sogar mit einer Klage gegen den Staat vor. Was es damit auf sich hat und wo die Ermittlungen sechs Monate nach dem Anschlag stehen, erklären Vanessa Gaigg und Colette Schmidt vom STANDARD.

  17. Eine Rückkehr zur Normalität klingt verlockend – doch viele fürchten neue Mutationen, hohe Inzidenzen und mehr schwere Verläufe bei Jungen Die österreichische Bundesregierung hat Öffnungsschritte ab Mitte Mai angekündigt. Experten sehen diesen Plan kritisch, da die Inzidenzen weiterhin hoch sind und der Großteil der Bevölkerung nach wie vor auf eine Impfung wartet. Wie fatal ein verfrühtes Aufsperren wäre und welche Folgen wir befürchten müssten, erklären Klaus Taschwer und Eja Kapeller vom STANDARD. Und wir sprechen auch darüber, wie gut eine einmalige Corona-Impfung schützt und man sich die zweite Impfung keinesfalls entgehen lassen sollte.

  18. Wieso der Klimaschutz zur Feuerprobe für Türkis-Grün wird und ob die ÖVP den Koalitionsfrieden hier über Wirtschaftsinteressen stellt Motivierte Ziele, hohe Strafen und Mechanismen, durch die die nächste Regierung das Gesetz nicht gleich wieder kippen könnte – der Entwurf der Klimaschutz-Gesetzesnovelle ist ambitioniert. Wirtschaftsvertreter laufen schon jetzt gegen das geplante Gesetz Sturm, was für Spannungen in der Koalition sorgt. Wie Österreich bis 2040 klimaneutral werden soll, ob die Grünen dieses Gesetz tatsächlich durchbringen werden und wer das noch verhindern könnte, erklärt Nora Laufer vom STANDARD.

  19. Mehr als 50 berühmte Schauspieler äußern sich in einer Videokampagne kritisch über die Corona-Maßnahmen – und das Internet flippt aus. Ist der Shitstorm gerechtfertigt? Wenn die Schauspieler Nicholas Ofczarek, Manuel Rubey und Nina Proll einen "Lockdown für immer" fordern, ist schnell klar, dass sie das nicht ernst meinen. Sie stellen diese Forderung in Videos im Rahmen der Satirekampagne #allesdichtmachen, bei der noch rund 50 weitere Schauspieler aus dem deutschsprachigen Raum mitgemacht haben. Diese hat allerdings einen gewaltigen Shitstorm ausgelöst. Warum den Schauspielern vorgeworfen wird, Corona-Leugnern in die Hände zu spielen, was Satire denn jetzt darf und was nicht und wieso die Schauspieler eigentlich so sauer wegen der Corona-Maßnahmen sind, erklärt Margarete Affenzeller vom STANDARD.

  20. FPÖ-Klubchef Herbert Kickl geht unter "Querdenkern" auf Stimmenfang und zweifelt an der Sicherheit der Impfung – mit fatalen Folgen FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl kritisiert die Corona-Maßnahmen der Regierung, schürt Impf-Ängste und tritt auf "Querdenker"-Demos auf. Dabei legt er sich mit dem Gesetz, der Regierung und Teilen seiner eigenen Partei an. Wieso Kickl nun eine Strafe droht und wie er unter Corona-Leugnern auf Stimmenfang geht, erklären die STANDARD-Redakteure Jan Michael Marchart und Gabriele Scherndl. Hans Rauscher und Eric Frey führen aus, welche Folgen das Verhalten der FPÖ hat und ob die Auslieferung Kickls der Partei noch zugutekommen könnte.