Der Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung

WELT
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01.07.2026
Beschreibung
„Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung“ nimmt jede Woche unter die Lupe, wie die USA – und vor allem Donald Trump – die globale Politik neu vermessen. WELT-USA-Korrespondentin Stefanie Bolzen spricht mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth sowie internationalen Korrespondenten über Machtverschiebungen, Allianzen und Konflikte. Ob harte Handelspolitik und neue Zölle, der veränderte Umgang mit NATO-Partnern oder der Druck auf internationale Institutionen – der Podcast zeigt, wie Trumps Kurs bereits konkrete Folgen für Europa, China und den Nahen Osten hat. Analytisch, nah dran und verständlich erklärt, ordnet „Amerika-Effekt“ die nahezu chronische politische Unruhe in Washington ein und macht klar, warum Entscheidungen im Weißen Haus die Welt weit über die USA hinaus verändern. Jeden Donnerstag ab 5 Uhr auf WELT und überall, wo es Podcasts gibt. Feedback gern an usa@welt.de

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Episoden
  1. Kulturschock in Deutschland Steffen Schwarzkopf ist zurück in Deutschland. Vorübergehend zumindest. Im Zuge von Präsident Joe Bidens erstem Europa-Besuch mitgereist, darf er während der EM hier als Fußballreporter reüssieren. Und dabei ein Wechselbad der Gefühle aus Wiedersehens- und Gaumenfreuden, Aha-Erlebnissen und Fremdscham-Momenten erleben. Denn wie amerikanisiert unser Korrespondent nach fünf Jahren in Washington schon geworden ist, wird ihm selbst wohl jetzt erst klar. So gerät die „Heimkehr“ von Bethesda in Maryland nach Berlin-Zehlendorf zu einem überraschend heftigen Kulturschock.

  2. Folge 87 Sie tun es gerne und sie tun es oft, die Amerikaner: Reisen. Jetzt, wo in weiten Teilen der USA die Corona-Pandemie auf dem Rückzug zu sein scheint, machen sie sich wieder auf den Weg, kreuz und quer durchs Land. Nicht selten in raumschiff-artigen Wohnmobilen. So ein mobiles Zuhause kann schnell ein Vermögen kosten. Teuer sind übrigens auch die Urlaubsreisen der US-Präsidenten, ob nach Mar-a-Lago oder Wilmington, Delaware. Auch unser Reporter plant schon seinen Sommerurlaub mit der Familie – natürlich im Wohnmobil. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es bereits in dieser Folge: Steffen, Til und Jette erzählen von einem Trip auf die Inselgruppe Outer Banks.

  3. Folge 86 Woche für Woche geht es hier um die Marotten der Amerikaner, um die Machtkämpfe ihrer Politiker und die Merkwürdigkeiten ihres way of life. Drehen wir den Spieß doch mal um: Anlässlich eines Streits mit seinen Nachbarn kam Steffen in dieser Woche auf die Idee, sich in seinem Bekanntenkreis umzuhören, was die Amerikaner eigentlich über uns Deutsche denken. Schließlich haben viele von ihnen deutsche Vorfahren, und wenn nicht, so haben sie zumindest Zeit in Deutschland verbracht. Als Soldat, als Angehöriger, oder die Kinder studieren dort. Egal, wohin man kommt in diesem Land, ständig begegnet man Leuten, die irgendeine Beziehung zu Germany haben. Sind wir in ihren Augen ein seltsames Volk? Diejenigen, die dafür bekannt sind, immer pünktlich und akkurat zu sein, ständig einen Plan haben müssen und als Korinthenkacker durch die Welt laufen?

  4. Folge 85 100 Tage ist Präsident Joe Biden jetzt im Amt. Traditionell ist das die Gelegenheit für eine allererste Bilanz. Und die kann sich durchaus sehen lassen. Nichts mit „Sleepy Joe“, wie sein Vorgänger ihn gern nannte. Biden hat losgelegt wie die Feuerwehr: 40 Executive Orders, darunter der Wiedereintritt in die WHO und das Pariser Klimaschutzabkommen. 220 Millionen Impfungen gegen das Coronavirus. Ein 1,9 Billionen Dollar schweres Gesetzespaket verabschiedet, das vielen Amerikanern finanzielle Unterstützung bringt. Und weitere Großprojekte sind schon in Arbeit. Doch nicht alles ist der neuen Administration im Weißen Haus geglückt. Auf die Krise an der mexikanischen Grenze hat sie noch keine überzeugende Antwort gefunden. Steffen Schwarzkopf diskutiert mit US-Korrespondent Daniel Sturm über die ersten 100 Tage Joe Biden, die so ganz anders waren als die vier Jahre davor.

  5. Folge 84 George Washington und Thomas Jefferson waren Sklavenhalter. Abraham Lincoln hat Amerikas Ureinwohner unterdrückt. Müssen Schulen, die ihre Namen tragen, umbenannt werden? Ein Sportverein der US-Hauptstadt heißt seit letztem Jahr „Washington Football Team“. „Redskins“ – das ging einfach nicht mehr. Und mehrere Titel der beliebten Kinderbücher von Dr. Seuss wurden wegen möglicher rassistischer Inhalte aus dem Verkehr gezogen. Amerika handelt, so scheint es. Doch was bringt Symbolpolitik, wenn zugleich in Minnesota während des Prozesses zum Tod von George Floyd ein weiterer unbewaffneter Schwarzer durch die Hand einer Polizistin stirbt? Unser Reporter begibt sich heute auf dünnes Eis und macht sich seine Gedanken zu einem unendlich komplexen Thema.

  6. Folge 83 - Prozess gegen Polizisten Der Prozess gegen Derek Chauvin in Minneapolis hat begonnen, den Ex-Polizisten, der im vergangenen Jahr mehr als neun Minuten auf dem Hals von George Floyd kniete, bis dieser starb. Was hat sich verändert seit den Ereignissen vom 25. Mai und den von hier ausgehenden weltweiten „Black Lives Matter“-Protesten? Steffen Schwarzkopf hat sich dieser Tage in der Stadt umgesehen, auch im Verbrechens-Hotspot Ward 5 in Norden, wo der Drogenhandel blüht und schwer bewaffnete Gangs das Sagen haben. Die Polizei scheint hilflos, die Stadtverwaltung ratlos. Change, Veränderung? Danach sucht man nicht nur als Reporter in Minneapolis vergeblich.

  7. Folge 82 New York, New York? New York! Die Stadt, die einmal im Ruf stand, niemals zu schlafen, wurde im vergangenen Jahr schwer vom Coronavirus gebeutelt. So schwer, dass so mancher sie bereits totgesagt hat. Tatsächlich wirkte die Metropole streckenweise wie eine Stadt in Auflösung. Kann sich der „Big Apple“ noch einmal berappeln? Steffen Schwarzkopf hat ein Jahr nach dem Beginn der Pandemie mal nachgeschaut, wie es dort inzwischen aussieht und sich ins wiedererwachte Getümmel gestürzt. Wie alle New Yorker - mit Maske und Sicherheitsabstand.

  8. Zwischen Versager und Retter Vorzeitig abgebrochene Pressekonferenzen, sinkende Zustimmungswerte und sogar verwahrloste Hunde im Weißen Haus: Konservative US-Sender wie Fox News oder Newsmax lassen kein gutes Haar an am neuen Präsidenten Joe Biden. Doch was ist dran an der Kritik an der neuen Biden-Administration nach den ersten Wochen im Amt? Welche Wahlversprechen konnte Joe Biden bislang einlösen und welche wurden gleich zu Anfang beerdigt? Steffen Schwarzkopf und Korrespondenten-Kollege Daniel Friedrich Sturm ziehen gemeinsam eine Zwischenbilanz in Sachen Pandemie-Bekämpfung, illegale Einwanderungen, Mindestlohn und Sanktionen gegen Saudi-Arabien, nachdem ein neuer CIA-Bericht über den Mord am Journalisten Jamal Khashoggi vorliegt. Wir freuen uns über Feedback an audio@welt.de.

  9. Folge 80 Der gewaltsame Angriff auf das Kapitol vom 6. Januar wird Amerika noch lange beschäftigen. Doch schon naht der nächste Tag, an dem es in Washington und andernorts zu Ausschreitungen kommen könnte: Am 4. März, so kursiert es in einschlägigen Gruppen in den sozialen Medien, werde Donald Trump als „wahrer Präsident“ wieder die Macht im Lande übernehmen. Humbug? Gewiss, aber hunderttausende, vielleicht sogar Millionen von Menschen in den USA glauben daran. Verzapft wird der gemeingefährliche Unsinn von der QAnon-Bewegung, deren Verschwörungsfantasien mäßig originell, aber übermäßig erfolgreich sind. Steffen Schwarzkopf hat sich mit einer QAnon-Aussteigerin unterhalten.

  10. Folge 79 Vier Jahre lang ist Steffen Schwarzkopf morgens mit Donald Trump aufgestanden und abends ins Bett gegangen. Dann, auf einmal: Keine beleidigenden Tweets mehr am Morgen, kein „Chopper Talk“ am Mittag, keine pikanten Enthüllungen am Abend. Gut, die ersten Tage mit dem neuen Präsidenten Joe Biden waren noch aufregend. Inzwischen jedoch macht der Mann einfach seinen Job. Eine längst vergessene Ruhe ist eingekehrt in Washington. Und die löst bei unserem Reporter allmählich Phantomschmerzen aus. In seiner Verzweiflung produziert Steffen inzwischen schon Beiträge über ¬die Pandas im Zoo und das Wetter. Gut, dass nächste Woche das Impeachment-Verfahren gegen den Ex-Präsidenten im Senat beginnt.

  11. Mauerbau, Corona und Außenpolitik Die Amtszeit von Joe Biden hat kaum begonnen und schon hat er die ersten Entscheidungen der Trump-Jahre per Dekret rückgängig gemacht. Ob Mauerbau an der Südgrenze, der sogenannte "Muslim Ban" oder den Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation und dem Klimaschutzabkommen. Der 46. US-Präsident setzt in den ersten Tagen Zeichen. US-Korrespondent Steffen Schwarzkopf blickt im Gespräch mit Sonja Gillert auf den neuen Ton im Weißen Haus, aber auch die Frage: Was kann Biden tatsächlich so schnell ändern? Schließlich sind die Erwartungen an den Demokraten riesig. Beim Thema Mauerbau zeigt sich schon jetzt: Ganz so einfach ist der nicht zu stoppen. Und Steffen hat schon die andere Seite des lieben Uncle Joe entdeckt. ** Werbung ** Diese Episode wird durch die NZZ unterstützt. Erfahre spannende Geschichten und Hintergrunde zu aktuellen Themen - im täglichen Podcast ≪NZZ Akzent≫ auf Spotify oder Apple Podcasts. https://www.nzz.ch/podcast/akzent

  12. Debatte um "Anstiftung zum Aufruhr" Es ist ein trauriger Rekord, mit dem Donald Trump in die amerikanische Geschichte eingehen wird: Er ist der einzige US-Präsident gegen den gleich zwei Amtsenthebungsverfahren in einer Amtszeit angestrengt wurden. Der Vorwurf lautet jetzt: "Anstiftung zum Aufruhr". Hat Präsident Trump seine Anhänger zu Gewalt und dem Sturm des Kapitols angestachelt? In den USA wird die Meinungsfreiheit weiter ausgelegt als in den meisten anderen westlichen Demokratien. Doch ist der Präsident zu weit gegangen? US-Korrespondent Steffen Schwarzkopf spricht in dieser Folge mit dem WELT-Autor Hannes Stein, der in New York lebt, darüber, was man in den USA sagen darf – und welche juristischen Konsequenzen Trumps Äußerungen nach seiner Amtszeit haben könnten. Am 20. Januar wird er schließlich aus dem Weißen Haus ausziehen.

  13. Unruhen in Washington Trump-Anhänger, die das Kapitol in Washington stürmen, ein Präsident, der immer noch keine Wahlniederlage eingestehen will, sondern weiter die Mengen mit Betrugsvorwürfen anheizt. Das Jahr 2021 beginnt in den USA mit bestürzenden Nachrichten. WELT-US-Korrespondent Steffen Schwarzkopf hat die Ereignisse in Washington miterlebt. Im Gespräch mit Sonja Gillert berichtet er über die Vorfälle und Begegnungen mit den Menschen vor dem Kapitol. Kann Trump noch vor dem 20. Januar abgesetzt werden? Und was bedeuten die Geschehnisse für die Zukunft der republikanischen Partei? Redaktionsschluss: 7.1., 21:30 Uhr

  14. Folge 75 Manch einer mag das noch nicht so ganz akzeptieren, aber Donald Trumps Präsidentschaft ist in etwas mehr als einem Monat, nun ja, Geschichte. Grund genug, schon mal darüber nachzudenken, wie es weitergeht – mit Amerika, dem alten und dem neuen Präsidenten und der Corona-Pandemie. Was wird der Noch-Amtsinhaber nach seinem Auszug aus dem Weißen Haus machen? Wie werden Joe Bidens Amtseinführung und die ersten Wochen seiner Präsidentschaft aussehen? Für diese und andere Fragen hat Steffen sich heute einen ebenso ungewöhnlichen wie kompetenten Gesprächspartner ausgesucht: sich selbst.

  15. Folge 74 Es hat einige Zeit gedauert, aber Schritt für Schritt stellt Donald Trump nun doch in Aussicht, das Weiße Haus für seinen Nachfolger Joe Biden zu räumen. Der „president-elect“ ist derweil schon mit der Auswahl seines Kabinetts beschäftigt. Unter den ersten Minister-Posten, die er verkündet hat, sind einige seiner engsten Vertrauten, aber auch Überraschungen. Er hat sich Großes vorgenommen: Die Auswahl der Mitarbeiter soll die Extreme der demokratischen Partei berücksichtigen – und zugleich will er mit seiner Politik das gespaltene Land wieder einen. Was Bidens Personalentscheidungen für ein Amerika unter seiner Präsidentschaft bedeuten? Und was der künftige Außenminister Antony Blinken für das Verhältnis zu Deutschland und Europa heißen dürfte? Diese und andere Fragen beantwortet US-Korrespondent Steffen Schwarzkopf im Gespräch mit Sonja Gillert. Natürlich geht es auch um die Frage aller Fragen: Wie wahrscheinlich ist ein Trump-Comeback?

  16. Folge 73 Zehn Tage liegt die US-Wahl mittlerweile zurück. Noch immer sind nicht alle Stimmzettel ausgezählt. In Georgia wird das knappe Ergebnis per Handzählung überprüft, weitere Recounts sind möglich. Wer künftig den Senat kontrolliert, entscheidet sich wegen zwei Stichwahlen erst im Januar endgültig. Und doch: Dass der nächste Präsident Joe Biden heißen wird, steht schon seit Samstag fest. Nur einer will das weiterhin nicht wahrhaben. Steffen Schwarzkopf und sein Reporterkollege Paul Sonntag rekapitulieren in diesem Podcast gemeinsam die lange Hängepartie zwischen „Red Mirage“ und „Blue Wall“, enthüllen Reportertricks vor der Kamera und diskutieren über Donald Trumps Exitstrategie und die Zukunft der republikanischen Partei.

  17. Betrugs-Vorwürfe und Klagen (Folge 72) Aus dem Wahl-Tag wurde eine nervenaufreibende Wahl-Woche – ein echter Wahl-Krimi. Die Auszählung dauert Tage und der Vorsprung der Demokraten ist denkbar knapp. US-Korrespondent Steffen Schwarzkopf hat seinen Schlaf-Rhythmus an die Lage angepasst. Im Gespräch mit Sonja Gillert beantwortete er die wichtigsten Fragen zu den Ergebnisse – morgens um 4:30 Uhr Ortszeit Washington. Wie kann Trump einen Sieg Joe Bidens anfechten? Verliert er Rückhalt in der republikanischen Partei? Und verstehen wir Deutschen Amerika einfach nicht richtig?

  18. Der Tag danach – US-Wahl 2020 Alle Wahllokale sind zu, doch ein Ergebnis ist noch lange nicht in Sicht. Der Ausgang der US-Wahl ist denkbar knapp. Donald Trump hat sich trotz allem zum Wahlsieger erklärt und will die Auszählung der Stimmen rechtlich anfechten. Wie die bisherigen Ergebnisse einzuordnen sind, was Trumps Aussagen bedeuten und wie es jetzt weitergeht, ordnen aus den USA Steffen Schwarzkopf, Daniel Friedrich Sturm, Carolina Drüten und Stefan Beutelsbacher ein. Moderation: Sonja Gillert

  19. Trump vs. Biden (Folge 70) Der Endspurt im Rennen um das Weiße Haus hat begonnen, Donald Trump und Joe Biden kämpfen um letzte Stimmen. Doch der Wahlkampf ist fast gelaufen. US-Korrespondent Steffen Schwarzkopf blickt zurück auf die Ereignisse, die das Wahl-Ergebnis stark beeinflussen dürften. Im Inside USA Wahl-Special beantwortet Steffen Schwarzkopf im im Gespräch mit WELT-Redakteurin Sonja Gillert in Berlin die großen Fragen rund um das Wahljahr 2020. Am 4. November erscheint die nächste Folge – mit allen News und Einschätzungen und Stimmen aus den USA zur US-Wahl.

  20. Kinder beurteilen Donald Trump und Joe Biden (Folge 69) Gute Umgangsformen sind eine feine Sache, nicht nur für Reporter, sondern für alle, sogar Präsidenten. Der derzeitige Amtsinhaber ist ¬– trotz seiner gedämpfteren Performance im zweiten TV-Duell – allerdings eher für Beleidigungen bekannt als für Nettigkeiten. Steffen hat sich diesmal in seinem persönlichen Umfeld umgehört, wie dieses Auftreten ankommt, und zwar bei den Jüngsten: den Kindern. Und die haben einen ziemlich erfrischenden und klaren Blick auf die beiden Männer, die derzeit bei den Amerikanern um Wählerstimmen werben.