Und nun zum Sport

Süddeutsche Zeitung
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19.10.2026
Beschreibung
Fußball-Europameisterschaft, Bundesliga, Champions-League, Sportpolitik bei Fifa und DFB: "Und nun zum Sport", der Fußball-Podcast der Süddeutschen Zeitung, gibt Einblicke in das wichtigste Fußball-Thema der Woche. Jeden Montag diskutieren SZ-Sportredakteure die Hintergründe der aktuellen Ereignisse.
Häufig erwähnt
  • FC Bayern
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Episoden
  1. Die nationalen Meisterschaften sind entschieden, für die besten Fußballklubs des Kontinents geht es nun in der Champions League weiter, wo ab diesem Freitag wieder gespielt wird. Einige Achtelfinal-Rückspiele stehen noch aus, doch für einige liegt der Fokus bereits auf dem Viertelfinale. Die Bayern müssen noch gegen Chelsea ran, während Leipzig bereits auf das Corona-Turnier in Lissabon schaut. Dort wartet Atletico Madrid, die vielleicht unangenehmste Mannschaft Europas. Wie steht es generell um das Kräfteverhältnis in der Königsklasse? Wer kommt am besten mit der Situation in Folge der Pandemie zurecht? Welche Impulse kommen aus Deutschland in Sachen Gehaltsobergrenze im Fußball? Und was läuft in England anders als in der Bundesliga, wo seit Jahren immer der FC Bayern Meister wird? Darüber diskutieren die Fußballexperten Martin Schneider und Sven Haist mit Moderator Jonas Beckenkamp diese Woche bei "Und nun zum Sport". Moderation: Jonas Beckenkamp Produktion: Valérie Nowak Dieser Podcast wird unterstützt durch die "Apotheken Umschau". Mehr unter apotheken-umschau.de

  2. Die WNBA der Frauen ist bereits gestartet und gleich zum Auftakt protestierten die Teams bei der Nationalhymne gemeinsam gegen Rassismus und Polizeigewalt. In der NBA ist ab Donnerstag Ähnliches zu erwarten. Längst sind Basketballer wie LeBron James oder die Deutsche Satou Sabally auch als Aktivisten und Aktivistinnen unterwegs, ihre Stimmen werden gehört - und sie selbst scheuen sich nicht, ihre Meinung zu äußern. Gleichzeitig soll es in den US-Ligen jetzt aber auch wieder um Sport gehen und das ist aufgrund von Covid19 gar nicht so einfach. Die NBA startet etwa in einer kuriosen "Bubble" in Disney World in Florida. Alle Beteiligten haben sich in eine monatelange Isolation begeben. Raus oder rein darf nur, wer die Erlaubnis dazu hat und auf Corona getestet wird. Für den deutschen Basketballer Dennis Schröder bedeutet das zum Beispiel, dass er zur Geburt seines zweiten Kindes die Bubble verlassen muss und anschließend in Quarantäne geht. In "Und nun zum Sport" widmen sich Moderator Jonas Beckenkamp und die Experten Jürgen Schmieder und Joachim Mölter ausführlich der Situation im US-Sport. Redaktion, Moderation: Jonas Beckenkamp Produktion: Justin Patchett

  3. "Ich wünsche niemandem etwas Schlechtes. Aber ich denke nicht, dass es gestern ein guter Tag für den Fußball war", sagte Jürgen Klopp. José Mourinho sprach von einer skandalösen Entscheidung, die ein Desaster sei: "Wenn ManCity unschuldig ist, dürfen sie nicht mit einer Millionen-Strafe belegt werden. Nicht mal mit einem Pfund Strafe. Wenn sie aber doch schuldig sind, dann müssen sie von diesem Wettbewerb ausgeschlossen bleiben." Und nicht nur die beiden Trainer der englischen Premier League reagierten empört über das Urteil, das der Sportgerichtshof Cas im Fall Manchester City gefällt hat. Die Europäische Fußball-Union Uefa hatte den Klub für zwei Jahre aus den Europapokal-Wettbewerben aufgrund "schwerwiegender Verstöße" gegen das Financial Fairplay verbannt. Gelder, die als Sponsoreneinnahmen deklariert wurden, sollen in Wahrheit von Vereinshaupteigner Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan gezahlt worden sein. Zwischen 2012 und 2016 soll der Klub auf diese Weise getrickst haben. Manchester City wies die Vorwürfe zurück, legte Einspruch beim Cas ein - und hatte Erfolg. Die Sperre von zwei Jahren ist aufgehoben und eine Geldstrafe von 30 auf zehn Millionen Euro reduziert worden. Die Beweise seien unzureichend oder die Taten verjährt, so das Urteil, das in seiner detaillierten Begründung noch erwartet wird. Was ist im betreffenden Zeitraum passiert? Welche Auswirkungen wird die Entscheidung des Cas auf den Kampf der Uefa um die Einhaltung der Finanzrichtlinien haben? Welche Folgen für die Entwicklung des Fußballs? Welches Bild gibt der Sportgerichtshof ab? Und wie viel Sinn ergibt Financial Fairplay überhaupt? Die neue Folge von "Und nun zum Sport" mit Johannes Aumüller, Anna Dreher und Sven Haist. Redaktion, Moderation: Anna Dreher Produktion: Justin Patchett Diese Folge wurde unterstützt durch die Apotheken Umschau. Mehr unter www.apotheken-umschau.de.

  4. Nach zwei Rennen der verkürzten Formel-1-Saison ist bereits eines klar: Sebastian Vettel und Ferrari stecken tief im Schlamassel. In Spielberg erlebte der Deutsche erst einen selbst verschuldeten Dreher, jetzt wurde er nach wenigen Minuten von Teamkollege Leclerc ins Aus befördert. Die Saison ist für Vettel, gerade 33 geworden, kaum zu retten und sein Abschied ist beschlossen. Dabei wäre Vettel wohl doch gerne geblieben bei der Scuderia, mit der er anfangs so große Ziele hatte. Weltmeister in Rot, das war sein Lebenstraum, doch der ist jetzt vorbei. Wie kam es zu den Verwerfungen mit dem italienischen Rennstall, welche Zukunftsaussichten hat Vettel nun und warum ist er in vielerlei Hinsicht anders als der Rest im F1-Zirkus? Diese Fragen beantworten die Motorsport-Experten Philipp Schneider und Anna Dreher im Gespräch mit Moderator Jonas Beckenkamp. Redaktion, Moderation: Jonas Beckenkamp Produktion: Justin Patchett

  5. Am Ende haben sich doch wieder die Favoriten im Finale des DFB-Pokals durchgesetzt: Was macht die Teams des FC Bayern und des VfL Wolfsburg so stark? Der VfL Wolfsburg hat gegen die SGS Essen in einem der spannendsten Cup-Endspiele der Frauen gewonnen, das erst im Elfmeterschießen mit 4:2 (3:3, 3:3, 1:2) entschieden wurde. Und, mit dem gleichen Ergebnis nach der regulären Spielzeit, setzte sich der FC Bayern München gegen Bayer Leverkusen bei den Männern durch. Die ersten Finals des deutschen Fußballs ohne Zuschauer in den Stadien in Köln bzw. Berlin entwickelten eine ganz eigene Faszination. Bei den Frauen, weil Wolfsburg durch die unermüdlich kämpfende SGS Essen so stark herausgefordert wurde, wie selten, und durchaus hätte verlieren können. Bei den Männern, weil sich in der Leistung der Mannschaft auch die Leistung des Trainers gezeigt hat. Hansi Flick hat es auf beeindruckende Weise geschafft, wieder eine spielerisch überzeugende Einheit zu formen. Dass beide Vereine nach dem Doublegewinn nun auch ihr jeweils zweites Triple nach 2013 holen - nicht unwahrscheinlich. Über die Pokalendspiele, die Entwicklung des FC Bayern unter Hansi Flick und die Kaderplanung der Münchner, über die Finalturniere der Champions League und die Chancen des VfL Wolfsburgs auf einen Triumph bei eben diesem redet Moderatorin Anna Dreher in der neuen Folge von "Und nun zum Sport" mit Javier Cáceres und Martin Schneider. Redaktion, Moderation: Anna Dreher Produktion: Justin Patchett Dieser Podcast wird unterstützt von der Apotheken Umschau.

  6. Wieder hat der Hamburger SV die Rückkehr in die Bundesliga verpasst, dem einstigen Dauer-Bundesligisten steht die dritte Saison in Serie in Liga zwei bevor. Das liegt auch daran, dass der HSV am Sonntag 1:5 gegen Sandhausen verlor und nicht von der Niederlage des Konkurrenten Heidenheim profitieren konnte. Woran liegt es, dass der Aufstieg nicht klappte? Und welche Konsequenzen könnte der Nicht-Aufstieg haben? Über diese und weitere Fragen spricht Moderator Christopher Gerards in der neuen Folge von "Und nun zum Sport" mit den SZ-Redakteuren Peter Burghardt und Carsten Scheele. Moderation, Redaktion: Christopher Gerards Produktion: Justin Patchett Diese Folge wird unterstützt durch den Generali-Podcast "Lunch-Break mit Angie Kerber". Mehr Informationen finden Sie auf www.generalibewegtdeutschland.de

  7. Die Resultate des SV Werder Bremen waren zuletzt in der Bundesliga zwar ein wenig besser, aber gerade am vergangenen Wochenende gab es einen vielleicht letzten schweren Schlag. 1:3 verloren die Bremer in Mainz, dabei hätte man ausgerechnet in diesem Spiel noch einmal einen Konkurrenten mit in den Abstiegssog reißen können. Bremen leidet und strauchelt, im Grunde schon die ganze Saison über. Trotzdem herrschen an der Weser andere Dynamiken, Trainer Florian Kohfeldt durfte lange weitermachen, der Verein hält auch in der Krise an ihm fest - noch. Mittlerweile gibt es aber auch an ihm deutliche Kritik. Was hat die Bremer so durch das Jahr stolpern lassen, nachdem sie eigentlich mit internationalen Zielen gestartet waren? Warum hat der Verein in den vergangenen Jahren stetig abgebaut und welche Rolle spielen Fans und Umgebung? Im Duell mit Fortuna Düsseldorf zeigt sich vor dem letzten Spieltag, dass die Psyche eine gewaltige Rolle spielt im Tabellenkeller. Im Gespräch mit Jonas Beckenkamp erklärt SZ-Redakteur Ralf Wiegand, langjähriger Bundesliga -und Bremen-Beobachter, warum der Abstiegskampf für Bremen offenbar schwieriger ist als für die Konkurrenz. Redaktion, Moderation: Jonas Beckenkamp Produktion: Justin Patchett Diese Folge wird unterstützt durch den Generali-Podcast "Lunch-Break mit Angie Kerber". Mehr Informationen finden Sie auf www.generalibewegtdeutschland.de

  8. In vielen Hallensportarten ruhen derzeit Bälle und Pucks. Die Basketball-Bundesliga dagegen spielt seit Anfang Juni bei einem Turnier in München die Saison zu Ende: Ende des Monats soll ein Meister feststehen. In der neuen Folge von "Und nun zum Sport" spricht Moderator Christopher Gerards mit den SZ-Redakteuren Joachim Mölter und Ralf Tögel über das Meisterschaftsturnier. Es geht um die Gründe, warum die Klubs sich zum Weiterspielen entschieden haben, welche Hygienemaßnahmen gelten - und welche Teams bislang überzeugen. Redaktion, Moderation: Christopher Gerards Produktion: Justin Patchett Diese Folge wird unterstützt durch den Generali-Podcast "Lunch-Break mit Angie Kerber". Mehr Informationen finden Sie auf www.generalibewegtdeutschland.de

  9. Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung am Freitag im Bundesligaspiel gegen Borussia Mönchengladbach hat Nils Petersen mal wieder den entscheidenden Unterschied ausgemacht: Mit dem 1:0 baute der Stürmer des SC Freiburg seinen Rekord als torgefährlichster Einwechselspieler der Bundesliga-Historie aus, es ist das 24. Joker-Tor seiner Karriere gewesen - und sicherlich eines der ungewöhnlichsten. Denn noch immer sind die Stadien im Rahmen des Hygienekonzepts der Deutschen Fußball Liga (DFL) quasi leer, die Fans müssen als Schmutzmaßnahme vor dem Coronavirus zu Hause bleiben. Wie erleben die Fußballer die ungewöhnlichen Umstände der Pandemie? Ist das Spiel ein anderes? Hat sich der Blick auf den Profifußball verändert? Und wo sollte sich das Geschäft nach den Erfahrungen der Corona-Krise verändern? Darüber und über die Relevanz politischer Äußerungen von Profisportlern - wie unter den Bundesligaspielern beispielsweise Dortmunds Jadon Sancho oder Gladbachs Marcus Thuram - angesichts der weltweiten Bewegung gegen Rassismus und Diskriminierung hat Moderatorin Anna Dreher mit Nils Petersen in der neuen Folge von "Und nun zum Sport" gesprochen. Redaktion, Moderation: Anna Dreher Produktion: Justin Patchett Diese Folge wird unterstützt durch den Generali-Podcast "Lunch-Break mit Angie Kerber". Mehr Informationen finden Sie auf www.generalibewegtdeutschland.de

  10. Wir wollen diesen Podcast noch besser machen und würden uns deshalb freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen. Der neue Meister der Fußballbundesliga wäre ohne den Ausbruch des Coronavirus bereits gekürt worden. Aber so findet das womöglich vorentscheidende Spiel um den Titel erst noch statt. An diesem Dienstag trifft Tabellenführer FC Bayern München auf den mit vier Punkten weniger zweitplatzierten Verfolger Borussia Dortmund. Beide Teams haben die ersten Partien nach dem Neustart der Bundesliga gewonnen. Beide haben eine eindrucksvolle Rückrundenbilanz mit neun von zehn gewonnen Spielen vorzuweisen. Beide stechen mit ihrer Offensive deutlich hervor, der FC Bayern mit bislang 80 Toren, der BVB mit 74 Treffern. Auch ohne Zuschauer dürfte das eine unterhaltsame Partie werden. Vielleicht sogar gerade deswegen - weil sich manch ein Spieler ohne Publikum gar wohler fühlt. In jedem Fall aber, weil diese ungewöhnliche Situation auch neue Erkenntnisse über die Rolle mancher Spieler liefert, die in diesem Topspiel zu den entscheidenden Figuren werden könnten. Auf wen wird es ankommen? Welcher Klub konnte die Coronavirus-Pause vor diesem Aufeinandertreffen besser nutzen? Was macht beide Mannschaften gerade so gut? Die neue Folge von "Und nun zum Sport" mit Anna Dreher, Freddie Röckenhaus und Martin Schneider. Redaktion, Moderation: Anna Dreher Produktion: Justin Patchett

  11. Während der Profisport weltweit größtenteils pausiert und sich noch orientiert, wagen die Fußball-Bundesligen in Deutschland den Neustart. Die ungewöhnlichen Umstände dieses Spieltags angesichts des Coronavirus sind immer noch Thema gewesen, aber an diesem sporthistorischen Wochenende ging es doch auch wieder sehr ums Sportliche. Dortmund gewinnt das Revierderby gegen Schalke, der FC Bayern schlägt Union Berlin - und in der zweiten Liga geben die Top-Teams wichtige Punkte im Aufstiegskampf ab. Im Vorfeld gab es viel Kritik aus der Gesellschaft, aber auch aus der Branche selbst sowie Boykottaufrufe von Fans. Dann aber schauten allein in Deutschland mehr als sechs Millionen Leute zu - und die Aufmerksamkeit im Ausland war enorm, weil nicht zuletzt die internationale Sportwelt mit großem Interesse verfolgt, wie sich die Bundesliga schlägt bei ihrem Versuch, dem Virus alternative Bilder entgegenzusetzen. Der Fußball hierzulande nimmt so gesehen eine Vorbildfunktion ein mit dem Neustart unter Hygiene-Vorschriften nach 66-tägiger Coronapause. Ist dieser erste Geisterspieltag also ein voller Erfolg gewesen? Wie war die Stimmung in den Stadien ohne Fans und wie hoch war das fußballerische Niveau? Wird der Profifußball in Deutschland seine Saisons zu Ende spielen können? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Abbruchs? Darüber spricht Moderatorin Anna Dreher in der neuen Folge des SZ-Sportpodcasts "Und nun zum Sport" mit Philipp Selldorf und Martin Schneider. Redaktion, Moderation: Anna Dreher Produktion: Justin Patchett

  12. Leere Stadien, keine Fangesänge, Betreuer und Trainer mit Mund-Nasen-Schutz, strenge Abstandsregeln selbst auf der Ersatzbank, kein gemeinsamer Jubel: Wenn die erste und zweite Fußball-Bundesliga am Wochenende mit dem Derby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 in die Wiederaufnahme des Spielbetriebs startet, wird vieles anders sein als gewohnt. In einem Notbetrieb unter den Auflagen eines Hygiene- und Sicherheitskonzepts wollen die Klubs vom 16. Mai an binnen sechs Wochen die neun ausstehenden Spieltage durchbringen. Doch nun wurden nach den positiv ausgefallenen Coronavirus-Tests beim 1. FC Köln auch Spieler von Dynamo Dresden als infiziert gemeldet. Das Team des Zweitligisten muss in Quarantäne, mindestens zwei Partien müssen verschoben werden. Der Corona-Spielplan gerät ins Wanken, bevor das erste Spiel überhaupt angepfiffen wurde. Auch wenn Fortsetzung der Bundesligen vielen Fans ein willkommenes Stück Normalität und Abwechslung in der Corona-Krise bringt, auch wenn das Konzept der Deutschen Fußball Liga als ausgereift gilt und anderen in Europa Vorbild bei der Durchführung des Spielbetriebs unter ungewöhnlichen Umständen sein kann - das Beispiel Dynamo Dresden zeigt auch auf, wie fragil das gesamte Gebilde ist und nicht zuletzt, dass die Gesundheit der Spieler und Teammitglieder zusätzlich gefährdet wird. "Es ist für mich ein Durchdrücken ohne Rücksicht auf Verluste", sagte Marc Lorenz vom Zweitligisten Karlsruher SC den Badischen Neuesten Nachrichten angesichts der kurzen Vorbereitungszeit bei einem immensem Spielaufkommen. Peter Dabrock, der frühere Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, kritisierte in der Tagesschau: "Es war vorher schon unsolidarisch, halbgar und unverantwortlich und jetzt wird es auch noch ungerecht." Mediziner warnen vor langfristigen Folgen, Fußballprofis selbst beklagen, nicht einbezogen worden zu sein in die Entscheidungsfindung - aber ist eine Alternative auch angesichts der wirtschaftlichen Auswirkungen tatsächlich eine Option? Und wie ist die neue Situation zu bewerten? Die neue Folge des SZ-Sportpodcasts "Und nun zum Sport" mit Claudio Catuogno, Anna Dreher und Martin Schneider zum Neustart der Fußball-Bundesliga. Redaktion, Moderation: Anna Dreher Produktion: Justin Patchett

  13. 04.05.2020
    38 min

    Dass das 50 Seiten lange Sicherheitskonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) zur Fortsetzung des Spielbetriebs des Bundesligafußballs während der Coronavirus-Pandemie so schnell bei seiner Umsetzung geprüft werden würde, hatten die Initiatoren und Verantwortlichen wohl nicht gedacht. Aber am Montag zeigte sich: Ein Konzept ist eben nur gut, wenn sich die Beteiligten auch wirklich daran halten. Bei Hertha BSC zumindest ist das wohl noch nicht ganz durchgesickert: Handschlag mit den Kollegen, kein großer Abstand beim Corona-Test - all diese Verstöße gegen die strengen Hygienevorschriften für die Fußball-Bundesligisten zeigt ein am Montag veröffentlichtes Video von Salomon Kalou. Bestärkt dürften sich nun all jene sehen, die den Fußball ohnehin schon dafür kritisiert haben, dass er zu unrecht eine Sonderrolle einnimmt und weitermachen will, obwohl das Leben anderswo noch weit weg ist von einer Rückkehr zu einer Form des früheren Alltags. Denn fehlen die Tests, die der Profibetrieb bräuchte, nicht an anderen, für die Gesellschaft relevanteren Stellen? Und ist das Unterfangen der Fußballklubs nicht ohnehin unverantwortlich? Die aber argumentieren unter anderem, dass nur so alle 36 DFL-Vereine der ersten und zweiten Liga eine Chance haben, die Krise zu überstehen, und sonst Traditions-Institutionen verloren gehen könnten. Auch hier hängt schließlich ein Wirtschaftszweig dahinter. Doch auch Spieler haben sich schon kritisch geäußert. Birger Verstraete vom 1. FC Köln beispielsweise äußerte Zweifel an den Corona-Maßnahmen der Rheinländer. Corona-Tests hatten ergeben, dass zwei Spieler und ein Physiotherapeut mit dem Virus infiziert sind. Verstraete hatte Kontakt zu ihnen, musste selbst jedoch nicht in Quarantäne. Die Pläne der DFL, die Bundesliga im Mai fortzusetzen, bezeichnete er daraufhin "naiv", dass teils so getan werde, als sei nichts geschehen als "unverantwortlich." Und der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger vom FC Chelsea findet: "Weiterzuspielen und zum Alltag überzugehen, wenn du weißt, dass andere Menschen auf der Welt irgendwo sterben: Mit meinem Gewissen könnte ich das nicht vereinbaren. Ich will, dass alle gesund bleiben." Innenminister Horst Seehofer sagte der Bild am Sonntag, er wolle "kein Fußball-Spielverderber sein, aber was für alle gilt, gilt auch für Fußballprofis". Ist das wirklich so? Die Situation ist kompliziert, die Debatte groß - und Thema in der neuen Folge von "Und nun zum Sport" mit Anna Dreher, Johannes Aumüller und Philipp Selldorf. Moderation, Redaktion: Anna Dreher Produktion: Justin Patchett

  14. Für die Biathletinnen soll der Weltcup Ende November starten. Ob es tatsächlich so kommt? Das ist schwer abzusehen. Franziska Preuß spricht in der neuen Folge des SZ-Podcasts "Und nun zum Sport" über mögliche Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Biathlon. Die 26-Jährige spricht zudem über die Anfänge und über Wegmarken ihrer bisherigen Karriere - und sie berichtet, warum sie bei den Winterspielen 2018 olympisches Flair vermisste. Redaktion: Christopher Gerards Produktion: Justin Patchett

  15. Niklas Kaul, 22, ist Weltmeister im Zehnkampf. Und Zehnkampf, das bedeutet nun mal: zehn Disziplinen beherrschen zu müssen. Angesichts der gegenwärtigen Situation allerdings sieht Kauls Trainingsplan anders aus als geplant. Der Saison-Höhepunkt Olympia ist ins nächste Jahr verschoben worden. Und ein übliches Training, das auch Disziplinen wie Stabhochsprung umfasst, ist derzeit nicht möglich. "Ich befinde mich gerade eigentlich wieder im September, was das Training angeht", sagt Kaul und meint damit ein Training, das jenem zum Saisonbeginn ähnelt. Redaktion: Christopher Gerards Produktion: Justin Patchett

  16. Verschobene oder abgesagte Wettbewerbe und Großveranstaltungen - auch im Sport sorgt die Corona-Pandemie seit Wochen für einen Ausnahmezustand. Wie lange diese unfreiwillige Pause noch anhalten wird, weiß niemand. Dass die Auswirkungen der Krise nicht zuletzt auch die Athletinnen und Athleten hart treffen, steht hingegen längst fest. Wie gehen Sportlerinnen und Sportler mit dieser schwierigen Situation um? Wie verändert sich ihr Trainingsalltag? Wie motivieren sie sich, ohne zu wissen, wann sie sich wieder in einem Wettbewerb mit ihrer Konkurrenz messen werden? Wie verändert diese Phase die Karriereplanung? Über diese und andere Fragen wird es in den nächsten Folgen des SZ-Podcasts "Und nun zum Sport" gehen - im direkten Gespräch mit den betroffenen Athletinnen und Athleten. Den Auftakt macht Triathletin Anne Haug, 37, die im Herbst 2019 als erste Deutsche den Ironman auf Hawaii gewonnen hat. Für 3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen unter harten Bedingungen hat die Bayreutherin 8:40.10 Stunden gebraucht - so schnell war an diesem Tag keine andere. Wie sie diese Extremleistung bewältigt, wie sich die Corona-Krise auf ihr Leben auswirkt und wie sich ihr Blick auf den Sport verändert hat - darüber spricht sie mit Moderation Anna Dreher in der neuen Folge des SZ-Sportpodcasts. Redaktion, Moderation: Anna Dreher Produktion: Justin Patchett

  17. Bis mindestens Ende April soll die Fußball-Bundesliga aufgrund der Corona-Pandemie pausieren. Was die Bundesligisten während der spielfreien Zeit tun, welche Klubs besonders unter finanziellen Ausfällen zu leiden hätten und wie solidarisch die Vereine sind - darüber spricht Moderator Christopher Gerards in der neuen Folge von "Und nun zum Sport" mit SZ-Autor Philipp Selldorf. Alle Meldungen zur aktuellen Coronavirus-Lage in Deutschland und weltweit sowie die wichtigsten Nachrichten des Tages - zweimal täglich mit SZ Espresso. Unser Newsletter bringt Sie morgens und abends auf den neuesten Stand. Kostenlose Anmeldung: sz.de/espresso Redaktion, Moderation: Christopher Gerards Produktion: Justin Patchett

  18. 23.03.2020
    29 min

    Obwohl sich längst Widerstand geregt hat und viel Kritik geäußert worden ist, haben das Internationale Olympische Komitee (IOC) und Gastgeber Japan ihren Plan noch nicht aufgegeben: Die Olympischen Spiele sollen von 24. Juli bis 9. August in Tokio stattfinden, die Paralympischen Spiele von 25. August bis 6. September darauf folgen - trotz des weltweit grassierenden Coronavirus. Erst am Sonntag zog das IOC eine Verschiebung in Erwägung. Ein Vorgehen, das angesichts des Ausmaßes der Pandemie alternativlos erscheint. Binnen vier Wochen will das IOC nun entscheiden, wie es weiter geht. Festhalten am ursprünglichen Termin oder verschieben in den Herbst 2020 - gar auf 2021? Der Druck wird immer größer. Nationen wie Kanada und Australien kündigten an, diesen Sommer keine Teams entsenden zu wollen. Jeden Tag melden sich Athletinnen und Athleten sowie Funktionäre des Weltsports zu Wort und fordern die Verlegung der Sommerspiele, wie auch der Deutsche Olympische Sportbund und der Deutsche Behindertensportverband. Die Terminkalender sind voll, die Kosten bewegen sich im Milliardenbereich. Die Überlegungen sind nicht leicht, aber zu viel ist schon jetzt durcheinander geraten: Ausbleibende Einnahmen, gesperrte Trainingsstätten, abgesagte Wettkämpfe und Qualifikationen und verringerte Dopingkontrollen. Gerade für die Sportler ist das eine schwierige Situation. Über die Kritik an und die Verwunderung über die Hinhaltetaktik des IOC und dessen Chef Thomas Bach sowie die Folgen, die sich aus der Situation für den olympischen Sport ergeben, spricht Moderatorin Anna Dreher mit Johannes Knuth in dieser Ausgabe von "Und nun zum Sport". Redaktion, Moderation: Anna Dreher Produktion: Justin Patchett

  19. 16.03.2020
    1 min

    Gut informiert sind Sie natürlich weiterhin auf sz.de/sport. Oder mit unserem Newsletter, der einmal wöchentlich am Sonntag verschickt wird. Unseren täglichen Nachrichten-Podcast "Auf den Punkt" finden Sie hier. Wir hoffen, dass wir uns bald wiederhören - bleiben Sie gesund!

  20. Warnungen und große Unsicherheit - das Corona-Virus beherrscht den weltweiten Alltag. Das wirkt sich auch auf den Sport aus. Italien hat reagiert und lässt alle Sportveranstaltungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus ohne Publikum stattfinden. Dort gibt es in Europa die meisten Fälle der von China ausgehenden Covid-19-Epidemie. Mehrere Fußballspiele der Serie A und des Pokals waren zuletzt verschoben worden. Und auch in der Schweiz finden alle Sportveranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern vorerst nicht statt. Von Tennis über Leichtathletik, Motor-, Winter oder Radsport: neue Verhaltensregeln, Geisterspiele, Verlegungen, Absagen. Und das in einem Jahr, in dem mit den Olympischen und Paralympischen Spielen in Tokio sowie der in mehreren Ländern ausgetragenen Fußball-Europameisterschaft populäre und wichtige Großereignisse geplant sind. Wie wird hier entschieden werden? Welche Szenarien gibt es für Olympia, wo die Zweifel an einer Umsetzung der Spiele immer größer werden? Wie wird bei der EM entschieden? Und wieso reagiert die Fußball-Bundesliga erst so spät? Darüber redet Anna Dreher mit dem stellvertretenden Sportressortleiter Claudio Catuogno sowie dem Japan-Korrespondenten und früheren Sportredakteur Thomas Hahn in der neuen Folge von "Und nun zum Sport", dem Podcast der Süddeutschen Zeitung. In dieser Folge wird an einer Stelle der Podcast "Das Coronavirus-Update mit Christian Drosten" von NDR Info zitiert und es wird ein kurzer Ausschnitt eingespielt. Die ganze Folge zu dem Ausschnitt können Sie hier hören, alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Redaktion, Moderation: Anna Dreher Produktion: Justin Patchett, Vinzent-Vitus Leitgeb