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Ein ungewöhnliches Sportjahr geht zu Ende - und die neue Folge des SZ-Podcasts "Und nun zum Sport" blickt zurück. Sportpolitik-Experte Johannes Aumüller spricht im Gespräch mit Moderator Christopher Gerards über die Folgen der Corona-Pandemie für den Profisport. Im Anschluss analysiert Christof Kneer die Stärken des Münchnre Triple-Trainer Hansi Flick - und ordnet die Rolle von Joachim Löw in der Krise der Nationalelf ein. Schließlich widmen sich Anna Dreher und Philipp Schneider dem siebten Formel-1-Titel von Lewis Hamilton und sprechen über die Lage der Rennserie an sich. Redaktion, Moderation: Christopher Gerards Produktion: Justin Patchett
In der Bundesliga hat es am Sonntag den dritten Trainerwechsel der Saison gegeben - und das an ziemlich prominenter Stelle: Der BVB trennte sich nach dem 1:5 gegen Stuttgart von Lucien Favre. Fast zweieinhalb Jahre war der Schweizer im Amt, seine Nachfolge übernimmt zunächst sein vormaliger Assistent Edin Terzic. Über die Hintergründe der Entscheidung und Kandidaten für das Amt in der nächsten Saison sprechen Sport-Ressortleiter Klaus Hoeltzenbein und BVB-Experte Freddie Röckenhaus im SZ-Podcast "Und nun zum Sport" mit Moderator Christopher Gerards. Redaktion, Moderation: Christopher Gerards Produktion: Justin Patchett
- 07.12.202030 min
Es wird immer enger auf Schalke, die Serie von sieglosen Spielen hält weiter an. Mittlerweile haben die Königsblauen seit 26 Partien nicht mehr gewonnen in der Bundesliga – und es fehlen nur noch fünf verpasste Erfolge bis zum Rekord von Tasmania Berlin. Die Berliner schafften es in der Saison 1965/66, insgesamt 31 Mal hintereinander nicht zu gewinnen. Woran liegt's bei Schalke, diesem eigentlich so stolzen Klub mit seinen tausenden Fans in der ganzen Republik? Welche falschen Entscheidungen haben dem Verein dieses Schlamassel eingebrockt und was kann der Trainer Manuel Baum jetzt noch bewirken, wo es vor Weihnachten gegen schlagbare Gegner geht? Das und viele historische Anekdoten gibt es diesmal bei "Und nun zum Sport", wo Philipp Selldorf und Milan Pavlovic bei Moderator Jonas Beckenkamp zu Gast sind. Redaktion, Moderation: Jonas Beckenkamp Produktion: Justin Patchett
Nach dem Tod von Diego Maradona trauert die Fußballwelt um einen ihrer Allergrößten. Argentinien versinkt in Tränen, das Heiligtum vieler für immer begeisterter Fans dreht jetzt seine Pirouetten im Himmel. Aber was bleibt von diesem Ausnahmekönner? Am besten lässt sich sein Leben in Anekdoten erzählen - und das soll in dieser Ausgabe des SZ-Sportpodcasts geschehen. Peter Burghardt, früher SZ-Korrespondent in Buenos Aires, hat die Euphorie der Argentinier jahrelang miterlebt und er hatte sogar einst persönlich fast ein Treffen mit der "Hand Gottes" in Kuba. Wie es dazu kam und warum es doch schief ging, erzählt er in dieser Folge. Ihm zur Seite steht diesmal Thomas Hummel, dessen Erinnerung sich vor allem auf ein Spiel des SSC Neapel in München im Jahr 1989 stützt. Wer glaubt, alles zu Maradona gelesen zu haben, ist bei "Und nun zum Sport" richtig, denn bei Moderator Jonas Beckenkamp gibt es diese Woche noch ein paar nie gehörte Details. Redaktion, Moderation: Jonas Beckenkamp Produktion: Justin Patchett Weiteres Audiomaterial über Reuters.
Das reine Ergebnis des Nations-League-Spiels in Spanien war verheerend: Mit einem 0:6 kehrte die deutsche Nationalelf schwer geschlagen aus Sevilla zurück. Und so ein Spiel wirkt natürlich nach. Nach der verkorksten WM 2018 wollte Bundestrainer Joachim Löw vieles hinterfragen, doch die Leistungen seiner Elf wurden nicht konstant besser. Jetzt geht der Bundestrainer wieder in Klausur - doch schon am 4. Dezember verlangt der DFB nun erneut eine Analyse zum Leistungsstand des Teams. Was hat der Bundestrainer über die vergangenen zwei Jahre falsch gemacht? Wieviel Vertrauensvorsprung bekommt ein Trainer, dessen größter Erfolg schon über sechs Jahre zurückliegt? Und welche Alternativen gibt es zum Bundestrainer Löw? Die SZ-Löwologen Christof Kneer und Martin Schneider erklären im Talk mit Jonas Beckenkamp, wie der Mensch Löw tickt, was er sich nun einfallen lassen muss und wie es um eine Rückholaktion der in Rente geschickten Hummels, Müller und Boateng steht. Redaktion, Moderation: Jonas Beckenkamp Produktion: Justin Patchett
- 16.11.202038 min
2008, 2014, 2015, 2017, 2018, 2019 und nun auch 2020 - Lewis Hamilton ist am Sonntag beim Großen Preis der Türkei vorzeitig Weltmeister in der Formel 1 geworden. Mit sieben Titelgewinnen hat er nun geschafft, was lange als unerreichbar galt: Er zieht mit dem bisherigen Rekordweltmeister Michael Schumacher gleich. "Viele haben heute die Kontrolle verloren und das war ein großer Test für mich. Ich fühle, ich habe heute etwas Großes erreicht", sagte der 35 Jahre alte Brite nach einem spektakulären Rennen. Von Rang sechs gestartet arbeitete Hamilton sich mit seinem Mercedes im Regen auf der rutschigen, frisch asphaltierten Strecke nach vorne bis zum Sieg und zeigte sein ganzes fahrerisches Können. Er hält nun die Bestmarken für die meisten Pole Positionen (97), die meisten Grand-Prix-Siege (94) - und könnte kommende Saison auch zum achten Mal WM-Gesamtsieger und damit zum alleinigen Rekordhalter werden. Über das außergewöhnliche Rennen in Istanbul, Hamiltons Entwicklung als Fahrer und Persönlichkeit sowie über den Vergleich mit Michael Schumacher und anderen großen Formel-1-Piloten spricht Moderatorin Anna Dreher mit René Hofmann und Philipp Schneider in dieser Folge von "Und nun zum Sport". Redaktion, Moderation: Anna Dreher Produktion: Justin Patchett
- 09.11.202026 min
In der Bundesliga hat der FC Bayern sich im Spitzenspiel mit einem 3:2 gegen den BVB behauptet - auch wenn es eng zuging und beide Mannschaften gute Chancen hatten. In der neuen Folge von "Und nun zum Sport" blicken die SZ-Sportredakteure Sebastian Fischer und Martin Schneider mit Moderator Christopher Gerards auf das Spiel zurück. Zudem widmen sie sich der Saison des FC Bayern bislang - und gehen auf die Frage ein, wer die neunte Meisterschaft in Serie verhindern soll. Redaktion, Moderation: Christopher Gerards Produktion: Justin Patchett
- 02.11.202037 min
Weil sich immer mehr Menschen mit dem Coronavirus infizieren, gelten ab 2. November 2020 weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland. Weniger Kontakte sollen verhindern, dass das Gesundheitssystem überlastet wird. Und so muss sich auch der Sport erheblich umstellen, im Amateur-, wie im Profibereich. Etliche Mannschaftssportarten können von Breitensportlern nicht mehr ausgeübt werden. Es könnte zu weitreichenden Veränderungen führen, wenn sich Ehrenamtliche nun zurückziehen oder Kinder und Jugendliche das Interesse an ihrem Vereinssport verlieren. Der Amateursport hat für die Gesellschaft einen enormen Wert und kann nicht lange dicht gemacht werden. Und auch der Profisport gerät in Schwierigkeiten. Hier kann zwar weiter trainiert werden, Wettkämpfe finden ohne Zuschauer weiterhin statt. Aber Klubs aus Volleyball, Handball, Basketball und Eishockey warnen bereits, dass sie unter diesen Umständen wohl bis Ende des Jahres in erhebliche finanzielle Not kommen werden. Insolvenzen drohen, Existenzen sind in Gefahr. Welche Folgen also werden die neuen Maßnahmen der Regierung auf den Sport haben? Sind sie in dieser Form gerechtfertigt? Wie kann es weitergehen? Über dieses Thema sprechen Moderatorin Anna Dreher, Moritz Kielbassa und Johannes Schnitzler in der neuen Folge von "Und nun zum Sport". Redaktion, Moderation: Anna Dreher Produktion: Justin Patchett
Nach dem Revierderby ist die Lage beim BVB und auf Schalke sehr unterschiedlich. Die Dortmunder freuen sich über ein 3:0, das auch für die Champions League neuen Schwung bringen soll. Schalke sorgt sich immer mehr um das große Ganze. Müssen sich die Königsblauen wirklich auf Abstiegskampf einstellen? Haben böse Geister das komplizierte Auftaktprogramm zu verantworten? Und was kann der neue Trainer Manuel Baum noch bewirken? Bei der Borussia stellt sich die Gretchenfrage: Ist diese hochtalentierte Elf wirklich in der Lage, konstant auf oberstem Level zu spielen? Oder muss man immer wieder mit Einbrüchen rechnen? Kann ein 15-Jähriger wie Youssafa Moukoko im Winter helfen, die Mannschaft gefährlicher zu machen? Und wie steht es um die Angriffe auf ihn kürzlich beim U19-Derby? Fragen, die in dieser Ausgabe Freddie Röckenhaus und Philipp Selldorf um Talk mit Jonas Beckenkamp beantworten. Redaktion, Moderation: Jonas Beckenkamp Produktion: Justin Patchett
Zuletzt waren die Ergebnisse der deutschen Klubs in der Champions League durchaus vorzeigbar: Die Bayern holten den Titel, Leizpig schaffte es immerhin bis ins Halbfinale. Doch lassen sich diese Erfolge wiederholen in einer Liga, die meist eine Zusammenkunft der Großen ist? Die Bayern werden es wieder versuchen und sie haben eigentlich ganz gute Chance. Schließlich drängt sich keiner der Konkurrenten aus Spanien, England oder Italien derzeit so richtig als Topfavorit auf. Interessant wird die Champions League auch für den BVB, für RB und Gladbach. Die Dortmunder haben endlich wieder eine machbare Gruppe erwischt, so dass die Talente der Borussia einige gute Auftritte haben dürften. Und Leipzig will sich weiter verbessern - ob das nach Timo Werners Weggang klappt? Und wie stehen die Gladbacher Chancen in einer äußerst schweren Gruppe? Darüber sprechen diesmal die Experten Martin Schneider und Sebastian Fischer mit Moderator Jonas Beckenkamp bei "Und nun zum Sport". Redaktion, Moderation: Jonas Beckenkamp Produktion: Justin Patchett
Rafael Nadal hat Geschichte geschrieben: Zum 13. Mal gewann der Spanier die French Open und steht nun mit 20 Grand-Slam-Titeln auf einer Stufe mit Roger Federer in der ewigen Bestenliste. Und beeindruckend sind nicht nur diese Zahlen, beeindruckend war auch die Art und Weise, mit der Nadal diesen Erfolg errungen hat. 6:0, 6:2, 7:5 gegen den Weltranglisten Novak Djokovic, auf dessen Schläge Nadal mit viel Präzision fast immer eine bessere Antwort fand. "Heute habe ich am eigenen Leib erfahren, warum du der Sandplatzkönig bist", sagte Djokovic anschließend anerkennend. Das 56. Duell der beiden war ein denkwürdiges. Bei den Frauen hingegen gab es eine Überraschungssiegerin: Iga Swiatek. Die 19-Jährige überzeugte mit einer auffälligen Ruhe bei ihrer großen Final-Premiere und ist nun die erste Einzel-Grand-Slam-Siegerin aus Polen. Sie wusste kaum, wie ihr geschah, nachdem sie 6:4, 6:1 gegen die favorisierte Australian-Open-Siegerin Sofia Kenin gesiegt hatte: "Ich hatte es nicht erwartet, die Trophäe zu gewinnen". Swiatek wird nun als die nächste dominante Spielerin gehandelt im Frauentennis - das zuletzt bei 14 Majorturnieren neun neue Siegerinnen gesehen hat. Über die außergewöhnlichen Leistungen von Rafael Nadal und Iga Swiatek, die ungewöhnlichen Umstände der French Open, die Lage der deutschen Profis und wie es überhaupt weiter geht im Tennis - darüber redet Moderatorin Anna Dreher mit Gerald Kleffmann und Jean-Marie Magro in der neuen Folge von "Und nun zum Sport". Redaktion, Moderation: Anna Dreher Produktion: Justin Patchett
In München findet der bislang größte Doping-Strafprozess in Deutschland statt. Was den Angeklagten vorgeworfen wird - und wie die ersten Prozesstage liefen. In München findet derzeit der sogenannte "Aderlass"-Prozess statt - der bislang größte Doping-Strafprozess in Deutschland. Angeklagt ist der Erfurter Arzt Mark Schmidt, dem die Staatsanwaltschaft Dopingpraktiken über mehrere Jahre vorwirft und in einem Fall auch gefährliche Körperverletzung. Ebenfalls angeklagt sind vier mutmaßliche Helfer. Über die Hintergründe und das Geschehen vor Gericht spricht Moderator Christopher Gerards mit dem stellvertretenden Leiter der SZ-Sportredaktion, Claudio Catuogno. Mehr Hintergründe zum Thema lesen Sie auch hier: https://bit.ly/36v8MA5 Moderation: Christopher Gerards Produktion: Justin Patchett
- 28.09.202032 min
Schon am zweiten Spieltag offenbaren sich Überraschungen in der Bundesliga. Der Meister ist matt, S04 steht ohne Trainer da und Dortmund strauchelt. Nach einem turbulenten 2. Spieltag der Bundesliga ist es Zeit für ein paar erste Analysen. Die Bayern schienen unbesiegbar zu sein, doch dann verlieren sie 1:4 in Hoffenheim und klagen über einen zu kleinen Kader. Wie kann es Trainer Flick schaffen, den Triple-Sieger weiter zu verstärken? Auf welchen Positionen braucht es neue Leute? Und was sagt es über die Liga aus, dass viele Favoriten schon so früh Probleme haben? Schließlich blickt auch der BVB prompt auf seine erste Saison-Pleite zurück. In Augsburg wirkte der Dortmunder Jugendelan plötzlich gehemmt. Ein Problem, das schon länger besteht. Und auf Schalke muss schon jetzt der Trainer gehen. Moderator Jonas Beckenkamp spricht diesmal mit den SZ-Fußballkennern Martin Schneider und Philipp Selldorf über den Status quo in der Bundesliga. Redaktion, Moderation: Jonas Beckenkamp Produktion: Justin Patchett
Mit großem Vorsprung gewann Tadej Pogacar das Bergzeitfahren und eroberte doch noch das Gelbe Trikot. Wer ist dieser Mann? Und wie ist seine Leistung zu bewerten? Mit einer spektakulären Wende ist die Tour de France zu Ende gegangen. 57 Sekunden hatte Tadej Pogacar vor dem Bergzeitfahren am Samstag - der vorletzten Etappe - auf Primoz Roglic zurückgelegen. Und dann: Drehte er den Rückstand in einen 59-Sekunden-Vorsprung. Der Slowene trug das Gelbe Trikot nach Paris und wurde im Alter von 21 Jahren Tour-Sieger. Über die entscheidende Etappe sprechen Johannes Aumüller und Jean-Marie Magro in der neuen Folge des SZ-Podcasts "Und nun zum Sport" mit Moderator Christopher Gerards. Sie erläutern dabei auch, warum spektakuläre Leistungen wie jene Pogacars auch Skepsis hervorrufen. Zudem blicken sie auf die deutschen Fahrer - und die Tatsache, dass die Tour tatsächlich in Paris zu Ende gehen konnte. Redaktion, Moderation: Christopher Gerards Produktion: Justin Patchett
- 14.09.202025 min
Ein dramatisches Finale und die Folgen: Alexander Zverev muss eine Riesen-Enttäuschung verarbeiten, aber ihm bleiben positive Erkenntnisse - Rückblick auf ein Grand-Slam-Turnier, an dem er wachsen wird. Nach der hundsgemeinen Final-Niederlage gegen Dominic Thiem herrscht bei Deutschlands bestem Tennisspieler Sascha Zverev riesige Enttäuschung. Eine 2:0-Satzführung und weitere gute Chancen reichten ihm am Ende bei den US Open nicht, um seinen ersten Grand-Slam-Titel zu holen. Was hat am Ende den Ausschlag zugzunsten des Österreichers gegeben? Wie lässt sich dieses epische Match einordnen in der Galerie großer Sportmomente und wie hat sich Zverev unter den schwierigen Bedinungen in New York entwickelt? Über diese Fragen philosphieren im Podcast diesmal die Tennis-Experten Jürgen Schmieder und Barbara Klimke mit Moderator Jonas Beckenkamp - und es sie finden reichlich Versöhnliches in dieser eigentlich so bitteren Niederlage für Zverev. Redaktion, Moderation: Jonas Beckenkamp Produktion: Justin Patchett
- 07.09.202033 min
Die Tennisszene ist durch die Coronavirus-Pandemie ohnehin aufgewühlt gewesen. Bei den US Open aber ist in der ersten Woche nun so viel passiert, dass all die Debatten und Themen der vergangenen Wochen und Monate in New York wieder auflebten - und neue dazu gekommen sind. Der positive Corona-Test des Franzosen Benoit Paire zeigt, dass sich eine Sportart eben nicht komplett von der Realität der Welt abschotten kann. Wie auf andere Weise auch der Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt von der japanischen Titelkandidatin Naomi Osaka, die eine klare politische Haltung zeigt: Vor und nach den Matches trägt sie eine Maske, auf der jeweils der Name eines Opfers steht. Sieben unterschiedliche hat sie dabei, und hofft, dass sie alle während des Grand Slams in New York tragen kann. Dann hätte sie das Finale erreicht. Und nun hat der Titelfavorit bei den Männern zusätzlich für Wirbel gesorgt, mit einem Eklat, der den US Open eine weitere Dimension hinzufügt. Die Nummer eins Novak Djokovic verlor im Achtelfinale gegen Pablo Carreno Busta die Nerven. Mit einem Tennisball, den er aus Frust wegschlug, traf Djokovic eine Linienrichterin am Hals. Den Regeln entsprechend wurde der Serbe disqualifiziert. Es ist eine von vielen Negativschlagzeilen um ihn in diesem Jahr. Zuvor hatte er unter anderem mit der Gründung einer neuen Spielergewerkschaft Unmut auf sich gezogen. "Djokovic verliert die Nerven. Sein Rauswurf macht die ohnehin bizarren US Open noch merkwürdiger", schrieb die New York Times. Nun wird es also bei den Männern erstmals seit langem einen neuen Grand-Slam-Sieger geben. Denn seit den US Open 2016 hatten stets die "Big Three" Roger Federer, Rafael Nadal und Djokovic die Titel bei den vier Majors unter sich ausgemacht. Nadal und Federer waren in New York aufgrund der Pandemie gar nicht am Start. Ob der einzig verbliebene Deutsche, Alexander Zverev, das zu nutzen weiß? Und bei den Frauen kann sich Serena Williams immer noch Hoffnungen auf ihren 24. Major-Erfolg machen. Redaktion, Moderation: Anna Dreher Produktion: Justin Patchett
Die Tour de France endet auf den Champs-Élysées - das ist eigentlich eine Gewissheit für jeden Radsport-Zuschauer. Doch in diesem Jahr wackelt diese Gewissheit. Angesichts der Corona-Pandemie stellt sich die Frage, ob die Rundfahrt wirklich 21 Etappen dauert, ob das Fahrerfeld bis nach Paris fahren wird. Wie die Tour nun aussieht, ob sie es bis nach Paris schafft und was die vielen Stürze der vergangenen Wochen über den Radsport sagen - über diese Themen spricht Moderator Christopher Gerards in der neuen Folge von "Und nun zum Sport" mit Johannes Aumüller und Jean-Marie Magro. Redaktion, Moderation: Christopher Gerards Produktion: Justin Patchett
- 24.08.202032 min
Nur ein Tor machte am Ende den Unterschied. Der FC Bayern München hat am Sonntagabend seine überragende Saison mit dem Gewinn der Champions League und somit dem zweiten Triple der Vereinsgeschichte nach 2013 gekrönt. Gegen Paris Saint-Germain mit den Ausnahme-Könnern Neymar und Kylian Mbappé unter dem deutschen Trainer Thomas Tuchel war es der gebürtige Pariser Kingsley Coman, der das entscheidende 1:0 (0:0) in der 59. Minute per Kopfball erzielte. "Paris ist sein Heimatverein. Ich verspreche mir da noch ein bisschen mehr Motivation", hatte Bayerns Trainer Hansi Flick sein Handeln begründet - und damit genau richtig gelegen. Das Triple ist der Höhepunkt einer ungewöhnlichen Reise unter ungewöhnlichen Umständen. Im November hatte Flick den FC Bayern übernommen, der weit weg war von Dominanz. Flick hat eine Mannschaft geformt, die mit einem klaren Plan und viel Willen unnachgiebig ihr großes Ziel verfolgt hat. Nach dem Gewinn von Meisterschaft und Pokal fällt der Triumph in der Champions League nun sogar historisch aus: Die Bayern gingen aus elf Spielen elf Mal als Sieger hervor. Noch nie ist das einer Mannschaft in diesem Wettbewerb gelungen. "Wir hatten schon ein bisschen das Gefühl der Unschlagbarkeit", sagte Joshua Kimmich. Dieses Gefühl hat sich bestätigt. In der neuen Folge von "Und nun zum Sport" spricht Moderatorin Anna Dreher mit Javier Cáceres und Martin Schneider über das Finale der Champions League 2020, die wichtigen Schritte des FC Bayern auf dem Weg zum Triple, das Team um Kapitän Manuel Neuer und den Einfluss von Trainer Hansi Flick. Redaktion, Moderation: Anna Dreher Produktion: Justin Patchett
Zwei deutsche Teams im Halbfinale der Champions League - das gab es zuletzt 2013. Nun spielen der FC Bayern (gegen Lyon) und RB Leipzig (gegen Paris) ums Finale. In der neuen Folge von "Und nun zum Sport" blicken die SZ-Reporter Javier Cáceres und Philipp Selldorf mit Moderator Christopher Gerards auf das Viertelfinale zurück: auf Bayerns historisches 8:2 gegen Barcelona und Leipzigs Erfolg gegen Atlético Madrid. Sie blicken auf die Gegner im Halbfinale und geben ihre Einschätzung dazu, wer das Endspiel erreicht. Zudem geht es um die Frage, was es über den deutschen Fußball aussagt, dass drei deutsche Trainer und zwei Bundesligisten derart weit gekommen sind in dem Wettbewerb. Redaktion, Moderation: Christopher Gerards Produktion: Justin Patchett
Der FC Bayern hat schon weniger prominente Viertelfinal-Gegner in der Champions League gesehen als jenen, auf den er am Freitag in Lissabon trifft: der FC Barcelona um Lionel Messi. Große Namen sind dort versammelt, doch wie stark ist das Team derzeit? Darüber spricht Javier Cáceres, der aus Lissabon über das Finalturnier berichten wird, im ersten Teil des Podcasts mit Moderator Christopher Gerards. Anschließend erläutert Bayern-Reporter Benedikt Warmbrunn, warum er die Münchner für den Topfavoriten hält. Anmerkung: Mehr zur Situation vor dem Spiel zwischen Atlético Madrid und RB Leipzig finden Sie unter diesem Link. Redaktion, Moderation: Christopher Gerards Produktion: Justin Patchett



















